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elisabeth ruckser, füllung, hefeteig, österreichische küche, rezepte

Das kleine Buch: Strudel und Striezel

Elisabeth Ruckser
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Servus, 15.03.2018
ISBN 9783710401732
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zunächst gibt Elisabeth Ruckser gibt kurze Einblicke in die Geschichte und Tradition des Strudelbackens samt der verschiedenen verwendeten Teigsorten und erklärt, ausreichend bebildert, das Flechten des Sechsstragzopfes sowie das Ausziehen des Strudelteiges.
Danach folgen 18 abwechslungsreiche Rezepte für verschieden Strudel, mal süß, mal herzhaft, mal gebacken und mal gedämpft, als längliche Rolle oder auch zu einer Schnecke eingedreht. Unter den verständlich erklärten und gut nachzuarbeitenden Rezepten finden sich Klassiker wie Millirahmstrudel oder der klassische Apfelstrudel, aber auch für mich ganz neue Varianten, mit Bohnen oder Kartoffeln. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto des fertigen Strudels, Striezel oder Stollen.
Insgesamt spricht mich die Vielfalt der verschiedenen Rezepte sehr an, auch, dass man mit eigenen Resten die Füllungen individuell variierench, dass man mit eigenen Resten die Füllungen individuell variieren und kreativ werden kann.

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elke papouschek, genuss, kräuter, kräutergarten, küche

Das kleine Buch: Genusskräuter

Elke Papouschek
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Servus, 15.03.2018
ISBN 9783710401558
Genre: Sachbücher

Rezension:

In dem Buch „Genuss-Kräuter“ aus der Serie „Das kleine Buch“ gibt Elke Papouschek dem Leser zunächst Grundlagenwissen an die Hand über den passenden Standort, gute Nachbarn, Pflanzen, Säen, Gießen, Düngen, wobei auch jedesmal konkrete Pflanzen zugeordnet werden. Dem schließen sich die Portraits 21 heimischer Gartenkräuter an, von A(nis) bis Z(itrotronenmelisse), jeweils auf der linken Seite mit Text, auf der rechten mit einem Foto der Pflanze. Man erfährt unter anderem die Wuchshöhe, den Bodenbedarf ob es sich um einen Licht- oder Dunkelkeimer handelt, der sich eher im Beet oder in einem Topf wohlfühlt, wann man erntet, Saatgut gewinnt und wie die Pflanzenteile Verwendung finden.
Sehr beeindruckt haben mich auch die zahlreichen Tipps; so war mir ganz neu, wie man Schnittlauch auf die Überwinterung vorbereitet oder wie wirksam Pfefferminze gegen verschiedene Schädlinge hilft.
Ich sammle diese kleinen Bücher, da sie praktisches Wissen so knapp und gut auf den Punkt gebracht, präsentieren. Man muß nicht endlos suchen, sondern findet sofort alles, was man benötigt und kann das Büchlein auch sehr gut einstecken um es bei Spaziergängen oder Gartenbesuchen dabei zu haben.

Auch diesen Band finde ich wieder ausgesprochen hilfreich und informativ.

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wasser, norwegen, frankreich, klimawandel, dürre

Die Geschichte des Wassers

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 19.03.2018
ISBN 9783442757749
Genre: Romane

Rezension:

Bei „Die Geschichte des Wassers“ handelt es sich um den zweiten Teil des „Klima-Quartetts“ von Maja Lunde.

In kurzen Abschnitten und schnellen Wechseln werden zwei Geschichten erzählt, die im Zusammenhang stehen:

Norwegen 2017: Die 67jährige Umweltaktivistin Signe „beschlagnahmt“ von einem ankernden Transportschiff Kisten mit abgeschlagenem, hundertjährigem Eis, das teuer an gutzahlende Kunden zum Aufpeppen ihrer Drinks weltweit bestmöglich verkauft werden soll. Diese Kisten bringt sie an Bord ihres Segelschiffes, der „Blau“ und macht sich auf den Weg zur französischen Küste, zu ihrer früheren großen Liebe. Während ihrer Fahrt dorthin erfährt der Leser Erlebnisse ihres Lebens, von ihrer eigenen Kindheit an, von ihren Eltern und deren Weltsicht und auch von den Bemühungen ihres Vaters, die Natur ihrer Heimat zu retten samt ihrer Entwicklung....

Frankreich 2041: Der ungefähr 25jährige David flüchtet mit seiner Tochter Lou vor einem großen Brand im Jahre 5 der großen Dürre. Unterwegs haben sie Frau bzw. Mutter Anna samt dem Baby August verloren und hoffen auf ein Wiedertreffen im Auffanglager. Bei einem Streifzug durch die Gegend finden sie die gut geschütze „Blau“ und hoffen, damit nach ausgiebigem Regen in eine bessere Zukunft segeln zu können.



Die Darstellungen der beiden Erzählstränge fand ich sehr gelungen; sowohl die Demonstrationen und unterschiedlichen Ansichten zum Naturschutz und Nutzen des Wassers um ein Wasserkraftwerk anzutreiben samt der damit verbundenen Auseinandersetzungen als auch die Beschreibungen im Auffanglager sowie die Folgen des Wassermangels, der bereits zu Kriegen führte, wurde sehr interessant und schlüssig dargestellt. Vieles wurde davon auch einfach nur angedeutet und zwischen den Zeilen erzählt; der Leser kann Details seiner Phantasie überlassen.

Mich haben beide Erzählstränge gefesselt, die ich spannend und durchdacht fand. Ganz besonders die jeweils kurzen Abschnitte und schnelle Wechsel lassen einen beim Lesen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Mich hatte „Die Geschichte der Bienen“ schon sehr beeindruckt und ich habe diesen zweiten Band mit Spannung erwartet, Sehr beeindruckend setzt sich Maja Lunde damit auseinander, wie wir die Welt späteren Generationen hinterlassen, welche Verantwortung wir tragen. Sie durchleuchtet unter welchen Bedingungen man für Wachstum oder für Widerstand stehen kann. Sehr beeindruckend fand ich auch die Darstellungen der verschiedenen Situationen in denen einzelne einen Verrat verübt haben und wozu dieses führte.

Insgesamt hat die Autorin ein dringliches Thema sehr interessant, spannend und unterhaltsam aufbereitet und ich hoffe, sie läßt uns nicht allzu lange auf den dritten Teil ihres Quartetts warten.

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soziologie, einkauf, sachbuch, science slam, sozialstrukturanalyse

Sag mir, was du kaufst, und ich sag dir, wer du bist

Jörn Höpfner
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.01.2018
ISBN 9783442177066
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nachdem der Soziologe Jörn Hofer bei einem Slam sechs Milieus anhand von Mitreisenden in einer Regionalbahn erklärte, kam ihm die Idee zu diesem Buch, in dem er soziale Milieus anhand von Einkaufenden inm Supermarkt aufzeigt. Angereicherd wird dieses durch zwei etwas erklärende Kapitel sowie der Einführung, dass man verschiedene Zeichen erkennen, kombinieren und empathisch auswerten sollte um sich ein Gesamtbild zu erschaffen.

Bei den unterschiedlichen vorgestellten Kunden samt der Füllung ihrer Einkaufskörbe handelt es sich um einen Mix aus Paradebeispielen an Klischees, beispielsweise die Mutter, die nur Sonderangebote kauft, ein Uralthandy aus den 80ern benutzt und insgesamt zur bürgerlichen Mitte gehört oder der Neonazi, der sein Bier in schwarz-rot-goldener Dose samt Knackwürsten und Pumpernickel kauft und mit der EC-Karte der Deutschen Bank bezahlt....

Insgesamt fiel der Inhalt des Buches ganz anders aus als ich erwartet habe, hat mich aber dennoch ganz gut unterhalten, obwohl manche Passagen schon etwas langgezogen daherkamen. Einzelne Begriffe der Einführung in die Soziologie wurden erklärt, wobei der Autor auf Fachausdrücke weitgehendst verzichtet hat. Der Sprachgebrauch fällt ausgesprochen salopp aus, meist recht witzig, manchmal wirkt es aber auch schon ein wenig krampfhaft lustig; es ist kurzweilige, leichte und schnell lesbare Kost.

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Lass los!

Sigrid Engelbrecht , Michael Linden
Fester Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Ecowin, 22.02.2018
ISBN 9783711001382
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sigrid Engelbrecht und Michael Linden durchleuchten, wie uns Enttäuschung, Kränkung, Verlust, ungerechter Behandlung und anderen Grenzüberschreitungen, die jedem widerfahren, verbittert werden lassen und welche Wege es aus dieser Situation heraus gibt.
Da wir unterschiedlich reagieren und verinnerlichen, variieren auch die eigenen Strategien oder die Notwendigkeit, sich professionelle Hilfe zu holen um sich von dem erlebten Geschehen lösen zu können und die innere Balance wieder gewinnen zu können.

Die Autoren erläutern anhand verschiedener Fallbeispiele, literarischer Vorlagen, Auszügen aus Märchen oder der Bibel, lassen Philosophen zu Wort kommen und zitieren beispielsweise einen Songtext ( „Living well is the best revange“ R.E.M.) oder einen Ausspruch Kaiser Friedrich III, der auch in der Fledermaus aufgegriffen wurde („Glücklich ist, wer vergißt“...) einzelne Stufen, eigene Sicht- und Handlungsstrategien um sich zu befreien, Ängste oder Rachegefühle loszulassen. Um seine eigene Position zu erkennen, gibt es zwei Tests; viele Merksätze und Zusammenfassungen werden durch grauen Hintergrund besonders hervorgehoben.

Die Vielseitigkeit in dieser Darstellung hat mir ausgesprochen gut gefallen; alle Erklärungen und die Vermittlung von Fachwissen erfolgen leicht verständlich, zum Teil recht salopp formuliert und sind sehr angenehm und zügig lesbar. Viele wunderbar formulierte Merksätze haben das Zeug, als Mantra ( z.B.: „Jeder Gedanke an“ X „ist zuviel der Ehre.“) zu helfen und andere Sätze geben gute Impulse um sein Denken umzugestalten.
So haben mir insbesondere Anregungen wie „Haben wir ein Recht darauf, dass Dritte nur Anforderungen an uns stellen, die wir auch bewältigen können?“ gefallen, denn sie beschreiben eindeutig, dass jeder an seiner Toleranz anderen Äußerungen gegenüber arbeiten kann und eine Prophylaxe gegen das Gefühl von Kränkungen möglich ist. Außerdem erhält man Erklärungen und Anleitungen, wie man vergeben kann, im Sinne von einen Schlußstrich ziehen und so sich selber nicht mit Groll das Leben erschwert, wie man sich ohne Betroffenheit erinnern, seine innere Balance wiedergewinnen und sich auf gegenwärtige Chancen und Möglichkeiten konzentrieren kann, sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft.

Das Buch erklärt sehr detailliert die Mechanismen, die in die Verbitterung führen und weist den Weg, um sich aus dieser zu befreien.

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Pflanzenrevolution

Stefano Mancuso , Christine Ammann
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 07.03.2018
ISBN 9783956142338
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nachdem mich bereits Stefano Mancusos Bücher „Intelligenz der Pflanzen“ und „Aus Liebe zu den Pflanzen“ schwer begeistert haben, war ich auf sein neues Werk überaus gespannt.

In „Pflanzenrevolution“ beschreibt der Autor, der übrigens als Professor an der Universität Florenz tätig ist und in seinem Institut Forschungen leitet, in verschiedenen Kapiteln, welche Strategien die Pflanzenwelt entwickelt hat, beispielsweise zur autonomen Energieversorgung, zur Resilienz oder auch zur Anpassung an die Lebensbedingungen. Verständlich, dass wir von ihren Strategien beeindruckt sind und von diesen lernen können, haben sie mit ihrer erfolgreichen Entwicklung bereits Urzeiten bevor der Mensch die Bildfläche überhaupt betreten hat, damit begonnen.

Kapitelweise widmet sich Stefano Manusco einem Aspekt der Pflanzenwelt, wie unter anderem dem Pflanzengedächnis ohne Gehirn, Mimikry und Mimese, Bewegung ohne Muskelkraft, wie Pflanzen ihre süchtiggemachten Pflanzensklaven ( z.B. auf ihr lebende Ameisen) mit unterschiedlich zusammengesetztenAusscheidungen der Extrafloralen Nektarien zu aktuell nötigen Spezialeinsätzen bringen oder, wie Pflanzen kooperieren. Aber auch Geschichten über Forschung und Umsetzung des Erkannten werden erzählt, beispielsweise wie ein Riesenseerosenblatt in der Architektur zur Problemlösung nachempfunden wurde, über Pflanzen im All oder das Projekt der Jellyfish Barge, auf denen mit 90% Salzwasser und Solarenergie eßbare Salate gezogen werden.

Einige der vorgestellten Phänomene kennt man sicherlich, wobei sie üblicherweise ganz anders dargestellt werden als in diesem Buch, nämlich als zufällige Mutation mit höheren Überlebenschancen. Die hier aufgezeigte Sicht, dass die Pflanzen selber eine Absicht und damit verbunden eine eigenständige Handlung vollziehen, finde ich ausgesprochen interessant und halte sie für eine notwendige Ergänzung der ganzheitlichen Sicht. Einige der aufgeführten Beispiele müßten selbst Skeptiker zum Grübeln bringen, z.B. wenn eine Pflanze beschrieben wird, die, je nachdem auf welcher Wirtspflanze sie rankt, genau deren Blätter nachahmt – auch mehrere verschiedene, wenn denn die Ranke über verschiedene Pflanzen hinwegwächst. Auch die Sicht der bislang als automatisch in der Pflanze ablaufende Vorgänge, nun als gewollte und gesteuerte Vorgänge zu betrachten, finde ich sehr beeindruckend.

Das Buch hält so viele neue Betrachtungsweisen der Pflanzen bereit sowie zahlreiche Beispiele, deren Strategien zu nutzen, ist dabei wissenschaftlich fundiert und doch gut verständlich geschrieben, so dass man als Leser weder um das Staunen noch um seine Begeisterung herumkommt. Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen......

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Exotische Früchte selbst ziehen (Mein Garten)

Gabriele Lehari
Flexibler Einband
Erschienen bei Kosmos, 11.01.2018
ISBN 9783440158814
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Biologin Dr. Gabriele Lehari erklärt einführend verschiedene Pflanzengruppen bzw. Fruchtformen wie Stein-, Beeren-, Nuss- oder Scheinfrucht sowie Fruchtstand, Hülse und Zapfen, erläutert den Nährwert von Obst und beschreibt wie Samen keimen.
Neben Vorstellen verschiedener Pflanzgefäße erhält der Anfänger auch Informationen zu Anzuchtgefäßen sowie -erde, zum Pikieren, Umtopfen, Pflegen, Düngen oder zur Winterruhe.

Insgesamt werden mehr als 25 Exoten vorgestellt, die ein wenig erfahrenen Hobbygärtnern größtenteils bekannt sein dürften; für die ein oder andere Pflanze finden sich aber auch für diese Leser Tipps. Beispielsweise wäre ich alleine nie auf die Idee gekommen, Papayasamen zu trocknen und als Pfefferersatz zu nutzen obwohl ich sie bereits probiert habe und ihre Schärfe kenne.

Zwischendurch finden sich immer wieder Hinweise zu Fiilmen auf der Kosmos-Plus-App, die beispielsweise zeigen, wie man Saatgut auslöst, reinigt und aussät. Ich muß gestehen, dass ich zu den ganz altmodischen Buchlesern zähle und nichts in einer App nachsehen möchte. Vielleicht hätte man das ein oder andere auf ein paar Fotos darstellen können, aber eigentlich denke ich, dass das nicht wirklich in diesem Buch fehlt. Leser, die schon ein wenig Erfahrung im Gärtnern verfügen, werden wissen, wie man Saatgut vorbereitet und jugendliche oder junggebliebene Neueinsteiger wird die Möglichkeit eine App zu nutzen sicherlich sehr ansprechen. Also würde ich meinen, dass die hier gewählte Lösung perfekt gewählt wurde.

Leider hat sich in diesem Buch ein kleiner Fehler eingeschlichen: auf S. 10 wurden die Untertitel der Fotos vertauscht und somit denen, die die Früchte ( Mangostane und Rambutan) nicht kennen, falsches Wissen vermittelt.
Gerne hätte ich mehr über Erfahrungen der Autorin gelesen, wie sich die selbstgezogenen Pflanzen weiterentwickelt haben, bei welchen sich auch Früchte gebildet haben und wie lange sie sich gedulden mußte.

Insgesamt halte ich das Buch für ganz unerfahrene Junggärtner für besonders geeignet; Grundlagen werden vermittelt, die Erklärungen sind leicht verständlich. Bei Verständnisproblemen kann man in der App sogar erklärende Filme dazu anschauen – und es finden sich im Buch noch vier Rezepte für Zubereitungen mit exotischen Früchten.

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Bist du noch zu retten?

Bärbel Oftring
Flexibler Einband
Erschienen bei Kosmos, 08.02.2018
ISBN 9783440159682
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bärbel Oftring, unter anderem Diplom-Biologin, hat nach „Wird das was, oder kann das weg?“ nun ein weiteres praxisnahe Gartenbuch geschrieben.

„Bist du noch zu retten?“ zeigt Pflegefehler oder Schädlingsbefall auf, die in den Kapiteln „welk oder vergilbt“, „löchrig oder mit anderen Spuren“ sowie „auf der Pflanze sichtbare Tiere“ganz anschaulich beschrieben und Gegenmaßnahmen erklärt werden. Zusätzlich zu den guten, aussagefähigen Fotos, die einen Vergleich mit dem Mißstand an der eigenen Pflanze vereinfachen und einem leicht verständlichen Begleittext, findet der Leser schon in der jeweiligen Übersichtsleiste Symbole dafür, ob er abwarte, handeln, entsorgen oder einfach geniessen sollte.
Zudem vermittelt die Autorin auch einen Anstoß zum Bedenken der eigenen Sichtweise, beispielsweise, die Pflanzen auf den jeweiligen Standort abzustimmen, in Mischkultur biologisch zu gärntnern oder heimische Tiere zu fördern.

Neben der Betrachtung von Nährstoffmangel, Frostschäden, Sonnenbrand oder Tierbefall vermittelt die Autorin vielfältiges spezielles Wissen, was mir in großen Teilen völlig unbekannt war – beispielsweise der Zusammenhang von Wacholder und Birnengitterrost oder, dass es zwei Marienkäferarten gibt, die sich nur von echtem Mehltau ernähren, die vorgestellte Vielfalt an Blattwespen oder die kleine Schmetterlingsübersicht samt Raupen – und endlich weiß ich, wer für das Loch in den abgefallenen Haselnüssen verantwortlich ist oder was es mit den Würmern in den Himbeeren auf sich hat. Sehr gut gefallen haben mir auch die zahlreichen Hinweise auf resistente Sorten, denn manches könnte so viel einfacher sein, als wir es uns machen....

Manche Bücher beginnen erst mit S. 15 und die letzten zig Seiten enthalten Quellen, Anhänge oder Werbung, was die angegebene Seitenzahl häufig immens reduziert. Bei diesem Buch bin ich völlig angetan davon, dass es sogar vor der ersten und nach der letzten Seite Informationen gibt, die über die angekündigten 100 Gartenprobleme hinausreichen: Sowohl die vordere als auch die hintere Umschlagseite kann man ausklappen und findet vorne die Übersicht der Top 10 der hilfreichen Nützlinge im Garten, hinten die TOP 10 der Maßnahmen für einen ökologischen Garten.

Ich selber bin reine Hobbygärtnerin und habe schon einige Gartenratgeber gelesen. Dieses Buch hat mir viele neue Informationen gegeben, läßt Laien schnell und einfach Schadensbildern erkennen und Gegenmaßnahmen nachschlagen; so einfach und dabei so ausführlich habe ich das noch nirgendwo anders gefunden.

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krimi, ostsee, band 14, eva almstädt, lübbe

Ostseerache

Eva Almstädt
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783404176663
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei Eva Almstädts „Ostseerache“ handelt es sich um den dreizehnten Fall der Ermittlerin Pia Korittkis. Für mich war es ihr erster Fall, denn ich habe noch keinen Krimi dieser Reihe gelesen.
Da es sich um einen in sich abgeschlossenen Fall handelt, muß man zu dessen Verständnis nicht unbedingt vorherige Folgen gelesen haben, obwohl treue Leser dieser Reihe sicherlich zum zu lösenden Fall noch die persönliche Entwicklung der Stammbesetzung geniessen können oder kurze Querverweise auf andere Fälle bzw. einen altbekannten Straftäter anders einordnen können.


Weil ihre alleinwohnende Mutter im Krankenhaus liegt, kehrt Flora in ihr Heimatdorf Niensühn zurück, das sie vor 12 Jahren verlassen hat. Damals wurde ihr die Schuld am Tod eines Nachbarjungen gegeben und sie durchlief Psychatrie, Heim und Pflegefamilien. Ihre Mutter sah sich außerstande, sich um sie zu kümmern und ihr Vater war fest von ihrer Unschuld überzeugt.
Schon beim ersten Kontakt im Dorf wird klar, dass sie nicht mit offenen Armen aufgenommen wird und als kurz darauf ihre Nachbarin tot aufgefunden wird, lebt auch der alte Fall wieder auf.
Die Geschichte nimmt Fahrt auf, die Ereignisse überschlagen sich.....



Wie schon erwähnt, war dieser der erste Krimi dieser Reihe für mich und insgesamt hat er mir gut gefallen. Ich fand den Krimi durchgehend spannend erzählt; es sind soviele Fährten gelegt worden, dass man bis zum Schluß noch mitermitteln und spekulieren kann. Er ist flüssig geschrieben und man mag ihn vor dem Ende gar nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings waren für meinen Geschmack auch einige Begebenheiten etwas konstruiert, zu spontan und nicht ganz glaubwürdig.
Die Querverbindung zu einem bekannten Straftäter hat mich nicht ganz so tief in seinen Bann gezogen wie Serientreue, die seine Entwicklung wohl schon seit einigen Bänden verfolgen. Da es sich aber nur um einem kleinen Aspekt am Rande dieses Falles handelt, fand ich dies nicht störend.

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Bilder-Atlas der Frühlingsblumen


Fester Einband
Erschienen bei DVA, 19.02.2018
ISBN 9783421040657
Genre: Sachbücher

Rezension:

Beim Bilderaltlas der Frühlingsblumen handelt es sich um ein Hardcover, das in der linken Innentasche ein booklet mit erklärendem Text zu den Pflanzen, die im auf der rechten Seite ausziehbarem Leporello vorgestellt werden.
Hierbei handelt es sich um die Auswahl der häufigsten heimischen Pflanzen, sortiert nach Blütenfarbe, , Standort ( beispielsweise sumpfiges Gelände; Wälder und Gebüsche; Wiesen, Weiden, Raine) und nach Blütezeit. Nicht nur die 40 farbigen Tafeln mit schönen, aussagefähigen, gemalten Bildern, sondern auch das Begleitheft bietet die Sortierung in entsprechenden Nachschlagelisten an.

Auf den Tafeln befinden sich übrigens jeweils vier bis sechs gut erkenn- und unterscheidbaren Pflanzen an. Mit dem Atlas lassen sich die im Garten oder auf Spaziergängen entdeckten Pflanzen gut nachschlagen und bestimmen. Von Vorteil empfinde ich nicht nur die eindeutigen Bilder, sondern auch, dass ich den Leporello ganz ausbreiten kann um die entsprechende Pflanze zu suchen und, dass dies rein über den optischen Vergleich möglich ist, ohne dass ich erst ermitteln muß, zu welcher Pflanzenfamilie oder Gattung mein „Findelkind“ gehört. Ich finde das Buch besonders für botanische Laien hilfreich, weiß aber zudem auch seine wunderschöne Gestaltung sehr zu schätzen.

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Die Macht der Manipulation

Johannes Steyrer
Fester Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Ecowin, 28.03.2018
ISBN 9783711001665
Genre: Sachbücher

Rezension:

Johannes Steyrer beschreibt verschiedene Formen der Manipulation, beispielsweise die operante Konditionierung, tagile oder handfeste Verstärkung,, Verknappung, Fuß-in-die-Tür Technik, Mimikry ( Spiegeln) und vieles mehr.
Dabei veranschaulicht er die einzelnen Aspekte, manchesmal auch gut miteinander kombiniert, sehr anschaulich in zahlreichen Fallbeispielen.

Ich muß gestehen, zunächst hatte der Titel mich vermuten lassen, dass es sich bei diesem Buch hauptsächlich um ein Seminar für Versicherungsvertreter und Telefonverkäufer handeln könnte, auch wenn im Untertitel schon eine Lösung gegen diese aufdringlichen Verkaufsgespräche versprochen wird. Das Buch beinhaltet aber soviel mehr, denn es behandelt dieses Thema absolut weitgefächert, beispielsweise wird betrachtet, wie sinnvoll Leistungsprämien sind und inwieweit sich die Sicht sowie deren Wertschätzung mit zunehmendem Einkommen unterscheidet. Für mich waren ganz besonders die geführten Vorstellungs- bzw. Einstellungsgespräche interessant, bei denen letztendlich nur der Arbeitgeber genau das bekam, was er wollte und die Arbeitnehmer mit einem Ergebnis nach Hause gingen, das sie vorher rigeros abgelehnt hätten, doch nun dem Eindruck erlagen, eine senationelle Chance samt riesigem Weiterentwicklungspotenzial erhalten zu haben. Ehrlich gesagt hätte ich in diesem Kapitel gerne ein wenig mehr Gegen-Strategien erhalten; jeder von uns kennt das: machst Du eine Zusage, zieht sich die Schlinge von Satz zu Satz immer weiter um den eigenen Hals und man rudert stetig in eine Richtung, in die man überhaupt nicht wollte....

Bei vielen anderen Beispielen geht es um einfachere, leichter abwendbare Manipulationen, beispielsweise auch in der Kindererziehung und Partnerschaft / Ehe. Schon alleine um sich manche Vorgänge bewußt zu machen, halte ich dieses Buch für ausgesprochen hilfreich; für mich war unter anderem die Erklärung der 5:1-Regel sehr interessant.
Die Erklärungen der einzelnen Theorien oder Strategien werden durch Fallbeispiele sowie erläuterte Studien ergänzt. In den letzten Kapiteln werden in den angefühten Beispielen verschiedene Strategien kombiniert und aufgezeigt.

Insgesamt läßt sich dieses Buch leicht lesen und vermittelt nicht nur Wissen, das man im Alltag sowie im Berufsleben hilfreich anwenden ( und durchschauen) kann; es bitet zudem auch charmante und witzige Unterhaltung – ich habe manchesmal schallend lachen müssen.
Alles ist gutverständlich erklärt, auch für Leser, die bislang nichts über psychologische Themen oder Erziehungsratgeber gelesen haben und keinerlei Vorkenntnisse aufweisen. Jeder wird hier hilfreiche Tipps erhalten um Manipulationen zu durchschauen und sich – mit ein wenig Übung – dann auch, zumindest teilweise, dagegen wehren können.

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investigativ, johnston, politik, trump, trump's amerika

Trump im Amt

David Cay Johnston
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Ecowin, 26.01.2018
ISBN 9783711001603
Genre: Sachbücher

Rezension:

David Cay Johnston, einer der renommiertesten amerikanischen Investigativjournalisten, Pulitzerpreisträger und ausgesprochener Trumpkenner, beschäftigt sich schon intensiv seit 1988 mit dessen Geschäften, Steuerhinterziehungen oder anderen Straftaten und hat bereits andere Bücher dazu herausgegeben.

„Trump im Amt“ beginnt, was ich sehr zu schätzen weiß und häufig vermisse, mit einem längeren Vorwort, das speziell für die deutschen Leser verfaßt wurde.

Johnton beschreibt in diesem Buch auch kurz die Verhältnisse, in denen Trump aufwuchs, als Enkel
eines deutschen Deserteurs, der im ausgehenden 19. Jahrhundert sein Geld mit dem Betreiben mehrerer Bordelle im Yukon-Territorium verdiente, von seinem Vater, bei dem er von Kindesbeinen die Verstrickung mit der Mafia und Gestzesumgehung als Alltag erlebte.
Über einige seiner eigenen Geschäfte samt der zweifachen Verurteilung wegen Steuerhinterziehung, seiner ausbleibenden Zahlungsmoral gegenüber Zulieferern oder illegaler 4$-Bauarbeitern seiner Immobilien, auch bereits vor seiner Wahl zum Präsidenten liest man, aber hauptsächlich erfährt man über sein Handeln während des ersten seiner Amtsjahre.

Ob nun durch sein Amt gesteigerte enormen Umsätze in seinen Hotels oder auf seinen Golfplätzen, die durch politisch bedingte Treffen mit ihm aus großzügig bemessenen Spesengeldern gleichzeitig sein Wohlwollen erkaufen oder finanzielle Zugewinne seiner Familienangehörigen, beispielsweise 40 blitzschnell seiner Tochter zugesprochene Patente in China, weil eine Hand die andere wäscht....., zahlreich sind die fundierten Beispiele der Vorteilsnahme im Amt. Zudem liest man, wie Trump verschiedene Stellen besetzte, welche Wahlversprechen er nun ignoriert bzw. zuwider handelt, beispielsweise durch Löschung oder Einstellen verschiedener Websites mit Offenlegungen z.B. von tödlichen Arbeitsunfällen, über Arbeitsrecht, Sicherheit am Arbeitsplatz, Steuerpolitik, Klima- und Umweltpolitik, über Bündnisse, die er gekündigt hat.

Johnston zeigt an einer unbeschreiblichen Vielzahl an Beispielen belegter Begebenheiten, darunter auch Sprach- und Twitteräußerungen Trumps, der keine moralischen Grenzen kennt und stets sich und seinen persönlichen Vorteil im Focus hat, also von Geldgier und Narzismus angetrieben wird und seinen Weg ohne Rücksicht auf Verluste, und unter Androhung von atomarer Waffengewalt durchsetzt und bezeichnet ihn als personifizierte Kakistokratie und Kleptokratie.

Johnstons Versuch, Trumps Handeln als Präsident, das uns immer nur in kurzen, aus dem Zusammenhang genommenen Fetzen erreicht, zu einem Gesamtbild zusammenzufügen, finde ich äußerst gelungen und aufschlussreich.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Tito

Jože Pirjevec , Klaus Detlef Olof
Fester Einband
Erschienen bei Kunstmann, A, 14.02.2018
ISBN 9783956142420
Genre: Biografien

Rezension:

Der slowenisch-italienische Historiker Joze Pirjevec hat nach 30 Jahren Forschungsarbeit eine umfassende Biographie Titos zusammengestellt, beginnend mit Josip Bros Geburt am 7. 5. 1892 bis zu seinem Tod am 4.5.1980. Auf 580 Seiten berichtet er detailiert und facettenreich über verschiedene Phasen seines Lebens, ob als Gefangener, Partisan, Revolutionär, Staatspräsident Jugoslawiens oder Verbündeter anderer FreieBlockstaaten und Entwicklungsländer.

Für mich war die Lektüre dieser außergeöhnlichen Biographie äußerst spannend; Pirjevec schildert Titos Zeit, seiner Weltsicht samt persönlicher Veränderungen sowie denen im Weltgeschehen so anschaulich und nachvollziehbar, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte.
Gerade die Darstellung seiner eigenen, persönlichen sowie politischen Entwicklung, seiner Ängste, Träume und Einsichten mit zunehmendem Alter, in wieweit diese realisierbar wären, lassen ein sehr umfassendes und vielseitiges Bild Titos entstehen, das mich sehr beeindruckt hat. Auch wenn Joze Pirjevec zwischendurch immer wieder Annekdoten eingeflochten hat, merkt man, wie wichtig ihm sachliche, korrekte und ausgewogene Darstellung war; soch alleine die 100 Seiten im Anhang, die Anmerkungen und Quellen auflisten, zeigen diesen Anspruch deutlich auf.
Sehr interessant waren auch die Aufzeichnungen aus dem Privatleben, wie die über Titos Frauen.
Ich muß gestehen, dass mir viele der im Buch aufgeführten Namen unbekannt waren und ich über etliche online nachgelesen habe, was mir noch zu zusätzlichen Informationen zu den entsprechenden Zeiten verholfen hat.

Insgesamt hat dieses Buch mir äußert spannend, detailreich und vielseitig über Titos Leben, seinen politischen Weg, seine Versuche Jugoslawien vereint zu lassen und welche Ursachen die Trennung in die einzelnen Staaten hatte, aufgezeigt; ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Viel mehr vegetarisch!

Hugh Fearnley-Whittingstall , Susanne Bonn , Mariko Jesse , Simon Wheeler
Fester Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 15.01.2018
ISBN 9783038009924
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bei „Vielmehr vegetarisch!“ handelt es sich um das zweite Kochbuch von Hugh Fernley-Whittingstall.

Nach einer grundlegenden Einleitung finden sich die Rezepte unterteilt in die Kapitel:

- Gemüse satt
- Voller Würze
- Ofengemüse
- Üppige Salate
- Suppen durch dick und dünn
- Rohkost
- Mezze, Tapas, Beilagen
- Kartoffeln und Getreide

Die Rezepte sind so ausgelegt, dass man sie jeweils in 20 Minuten ( ohne Garzeit ) zubereiten können soll, was mich sehr anspricht. Beim ersten Durchblätternhabe ich viele ansprechende Fotos entdeckt, aber das eigentlich Außergewöhnliche dieser Rezepte entdeckt man erst beim Lesen:
Abgesehen davon, dass die Rezepte vegan glutenfrei sind, fällt der sehr kreative Umgang mit Pflanzennahrung auf. Häufig werden Gemüse und Obst oder verschiedene Gemüse in einem Gericht kombiniert und Kreationen entstehen, die ich niemals von alleine ausprobiert hätte, wie beispielsweise das „Rhabarber-Gazpacho“, das neben Rhabarber auch Schlangengurken enthält oder „Kürbis und Kichererbsen mit würziger Aprikosensauce“, „Sommersalat mit Erdnussdressing“, „Fenchel-Linsen-Suppe mit Algen“, „Blumenkohl mit Apfel, Mandeln und Datteln“, „Kichererbsen-Fenchel-Salat mit Oliven“ oder „Lauch-Blumenkohl-Suppe mit Senf und Thymian“.

Den Großteil der Zutaten machen Gemüse und Obst aus, die mit Gewürzen, Nüssen, Kernen, manchmal auch Pseudogetreide und mehr zubereitet werden, häufig ohne mit gutem Öl zu geizen, insgesamt also sehr appetitlich und hochwertig und hauptsächlich ohne importierte Superfoods, die in ihren Anbauländern größtenteils für Hunger und Armut sorgen. In den hier vorgestellten Rezepten wird vieles verarbeitet, was im eigenen Garten wächst bzw. auf dem Markt erhältlich ist. Sehr gut gefällt mir auch, dass weitestgehend auf Ersatzprodukte verzichtet wurde; nur in drei Rezepten wird Tofu verarbeitet.

Insgesamt wurde das Buch sehr schön gestaltet; die einzelnen Rezepte wurden gut erklärt, lassen sich leicht nacharbeiten und zu jedem Rezept gibt es ein ganzseitiges, ansprechendes Foto der fertigzubereiteten Speise, was ich immer ganz besonders ansprechend finde. Zu den meisten Rezepten findet man mehrere Variationsvorschläge um einzelne Zutaten auszutauschen und eigene Kreationen zu erstellen, was die Auswahl an Rezepten noch wesentlich vielfältiger macht.

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Vegetarisch basisch gut

Natasha Corrett , Vicki Edgson , Kirsten Sonntag , Lisa Linder
Flexibler Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 01.12.2017
ISBN 9783038009863
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zu Beginn des Buches finden sich Erläuterungen zu gesunder sowie eine Einführung in eine basische Ernährung. Nicht nur, dass diese bei Sodbrennen und anderen Beschwerden hilft, man soll mit den hier vorgestellten Rezepten auch noch geschmackvoll abnehmen.

So finden sich unter den 100 vorgestellten Rezepten, eingeteilt in die Kapitel Frühstück, Vorspeisen und Suppen, Salate, Hauptgerichte, Süßes und Snacks sowie Desserts viele ganz überraschende und sehr ansprechende Rezepte, zu Beginn einen Menueplan für die Reinigungsphase und zum Ende Register und ein Rezeptverzeichnis.

Bei uns gibt es schon seit Längerem gemüselastige, meist vegetarische Speisen; in diesem Buch habe ich dennoch so viele neue, ganz ausgefallene und doch schnell und einfach zuzubereitende Mahlzeiten entdeckt. Unsere absoluten Lieblinge sind Zucchinispagetti mit Minze-Mango-Marinade ( gab es schon mehrmals yummi), pikante Bohnenburger mit Cajun-Kartoffeln und Krautsalat, Kichererbsen-Süßkartoffel-Eintopf, Mais-Bohnen-Bratlinge, Nudel-Tofu-Salat mit Mirindressing, Tomaten-Kokos-Suppe, Fenchel-Birnen-Suppe, rohe Sommer-Frühlingsrollen.
Mir gefällt sehr gut die Mischung aus Rohkost und warm zubereiteten Speisen; zu vielen Rezepten gibt es ein Foto und alle enthalten eine Symbolleiste zur schnellen Einschätzung. Häufig werden ergänzende Tipps oder Zusatzinformationen zu den Zutaten gegeben. Die Rezepte selber sind gut und leicht verständlich geschrieben und ebenso nacharbeitbar.

Wir sind ganz begeistert von den Rezepten, die wir bereits ausprobiert haben , jedes war schmackhaft, und wir freuen uns auf weiteres Durchprobieren...

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england, krimi, 50er jahre, reihe, schloss

Der Tote in der Kapelle

Elizabeth Edmondson , Peter Beyer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442486120
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Elizabeth Edmondson läßt in diesem Krimi, der 1953 spielt, eine Dorfgemeinschaft in Selchester entstehen, samt der Burg des 56. Earl of Selchester, der im Januar 1947 unauffindbar verschwand.
Als die Geschwister Georgia und Hugo in der Burg einquartiert werden und durch einen zu reparierenden Rohrbruch in der Kapelle unter den anzuhebenden Steinplatten ein Skelett gefunden wird, kommen die Ermittlungen in Gang; vieles scheint nicht dem zu entsprechen, wie damals angenommen wurde.

Im Januar 2016 verstarb die Autorin unerwartet nach kurzer schwerer Krankheit. Offensichtlich handelt es sich um diesen Krimi um den ersten Band einer neuen Reihe, die nicht mehr fortgesetzt werden konnte. Für einen Sereinbeginn wurde die Ortschaft samt ihrer Bewohner ausführlich und stimmig beschrieben, macht einen erheblichen Anteil dieses Romans aus. Der Fall selber mitsamt seiner Auflösung wurde spannend und schlüssig erzählt, wäre allerdings für einen einzelnen abgeschlossenen Krimi etwas zu kurz gekommen. Es wäre unfair, das zu bemängeln, denn da einige Anspielungen und direkte Hinweise auf einen nachfolgenden Teil hindeuten, bedarf es offensichtlich der ausführlichen Beschreibung der Dorfgemeinschaft. Sehr gut gefallen hat mir auch die enthaltene kleine Hommage an Agatha Christie mit Benneung eines gerade erschienenen Krimis ihrerseits.
Ich bedaure, dass es nun bei dieser einen Folge bleiben wird, denn sowohl Erzählstil als auch die schlüssige und durchdachte Handlung haben mir gut gefallen und treffen genau das, was ich unter einem englischen Krimi erwarte.

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Wie lange braucht eine Schnecke zurück in meinen Garten?

Guy Barter
Fester Einband
Erschienen bei Landwirtschaftsvlg Münster, 15.02.2018
ISBN 9783784355375
Genre: Sachbücher

Rezension:

Guy Barter, langjähriger Leiter der Royal Horticultural Society, hat in diesem Buch zahlreiche ungewöhnliche Fragen beantwortet, eingeteilt in die Kapitel:

- Samen und Pflanzen
- Blumen und Früchte
- Unter der Erde
- Wetter, Klima und Jahreszeiten
- Im Garten.

Manche der Fragen hat man sich vielleicht schon gestellt, andere wahrscheinlich nicht. Die meisten Antworten fallen recht kreativ und witzige aus, zum Teil findet man neue Informationen oder Handlungsstrategien, beispielsweise habe ich gelernt, wie toll man seinen Komposter oder Pflanzen im Beet mit eigenem Urin düngen kann oder dass Gehäuseschnecken doppelt so schnell sind wie Nacktschnecken. Einige der Themen finde ich gerade für Kinder besonders gut erklärt, aber auch größere Leser werden viel Spaß bei der Lektüre haben.
Sehr gut gefällt mir die Aufmachung des Buches, das mit vielen Bildern, Diagrammen, Skizzen und verschiednen Info-Kästchen ausgesprochen lebhaft und abwechslungsreich daherkommt. Man kann das Buch von Anfang bis Ende lesen oder nur einzelne Kapitel oder einfach irgendwo aufschlagen, denn die Fragen bauen nicht aufeinander auf, sondern sind in sich abgeschlossen beantwortet. Äußerst praktisch finde ich auch, dass es zu jeder Antwort ein Schnelllesekästchen mit einer Zusammenfassung der Antwort gibt; so kann man auch bei nicht ganz so brennenden Fragen kurz testen, ob man die ausführliche Antwort möchte.

Ich hatte viel Spaß beim Lesen dieses originellen und humorvollen Gartenratgebers und habe dabei einige neue Erkenntnisse gewonnen. Besonders gut gefallen hat mir auch die abwechslungsreiche Gestaltung des Buches, das sogar über ein Lesebändchen verfügt.

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Beatrix Potter - Sämtliche Geschichten von Peter Hase und seinen Freunden

Beatrix Potter , Jan Strümpel , Kim Landgraf
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 30.09.2015
ISBN 9783730602843
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein Jahr vor Beatrix Potters 150. Geburtstag erschien dieses Buch, das sämtliche Geschichten von Peter Hase und seinen Freunden auf 368 großformatigen Seiten enthält.
Die vielen farbigen, detailreichen Bilder sowie die wenigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen sind wunderschön; viele von ihnen werden die meisten von uns seit Kinderzeiten kennen.
Mir war zwar Hase Peter und auch die Geschichten des Schneiders von Gloucester oder des angelnden Frosches Jeremy Fischer bekannt; die meisten Erzählungen waren für mich jedoch neu.

In ihren Geschichten läßt Beatrix Potter, die selber das Landleben liebte, vermenschlichte Tiere vor allem ihren Alltag erleben. Hierbei darf man keinesfalls außer Acht lassen, dass Hase Peters Abenteuer erstmalig um 1902 veröffentlicht wurden.

Die Geschichten um Hase Peter und seine Freunde handeln zum größten Teil vom Hunger, vom Fressen oder gefressen werden, von Not, Armut, dem Ausgeliefertsein der Naiven. Kinder werden manchesmal als „störrische Kinderschar, die bestraft werden muß“ bezeichnet, weggesperrt, verleugnet und körperliche Züchtigung gehört zum ganz normalen Alltag, nicht nur gegen Kinder, sondern in einer Geschichte auch gegen den Großvater, der ebenfalls geschlagen wird. Nicht nur Kinderarbeit sondern auch Witwen, die neben ihrer Kinderschar und dem Haushalt alles Mögliche versuchen, um über die Runden zu kommen, wie Wascharbeiten für andere, Gemüse- oder Tabakanbau und Verkauf auf dem Markt spiegeln das harte Leben dieser Zeit wider.
Kleine Häschen stehlen Gemüse und laufen Gefahr, dafür mit ihrem Leben zu bezahlen, werden in einer anderen Geschichte in einem Sack als Nahrung verschleppt, wobei dem dabeisitzenden Großvater Wein und Pfeifchen die Sinne so vernebelt haben, dass er diese Entführung nicht bemerkt hat. In einer anderen Geschichte werden einige der Schweinekinder weggeschickt, damit die restliche Familie mehr zu essen hat. In einer anderen Geschichte leben Katzen und Ratten in einem Haus, wobei die Katzen die Ratten fressen, wenn sie ihnen zuvorkommen oder eben die Ratten aus einem Katzenkind eine Pastete zubereiten. Meistens geht die Geschichte noch vermeintlich gut aus, jedoch das dargestellte Szenario muß nicht unbedingt die kindliche Phantasie anregen oder Raum für Identifikation bieten. Es gibt auch andere „friedlichere“ Geschichten, welche allerdings deutlich in der Unterzahl sind, beispielsweise eine über die Unterschiede zwischen Land- und Stadtmaus.

Die Bilder lassen sich auch mit Kindern betrachten; vielleicht wandelt man die Geschichten dann einfach etwas ab...

Fazit: Beatrix Potter hat ihre Geschichten selber wunderschön und reichlich illustriert. Die Geschichten selber spiegeln den Zeitgeist um 1902 außergewöhnlich gut wieder.
Für mich spiegelt dieses Buch eher als Zeitzeuge die damalige Kindererziehung, Lebensumstände und Moralvorstellungen samt Weltsicht wider. In diesem Zusammenhang fand ich die Geschichten äußerst interessant und aufschlußreich, würde sie keinesfalls heutzutage als Kinderbuch einsetzen, genauso wenig wie den Struwwelpeter, der übrigens 22 Jahre vor Beatrix Potters Geburt erschien.

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Erdenfrau

Elisabeth Maria Mayer , Renate Fuchs-Haberl
Fester Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 11.12.2017
ISBN 9783702017033
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die beiden Autorinnen stellen im Jahreskreis acht verschiedene Feste vorchristliche Kultur vor, samt Brauchtum dieser Zeit sowie die ursprüngliche Bedeutung dahinter, Rituale, Rezepte für Speisen sowie für Heil- und Pflegemittel, Naturkosmetik und zubereitete Lebensmittelvorräte. Zu jedem Fest stehen Betrachtungen der Göttin im Jahresverlauf samt der Erscheinung und Charakter dieser Zeit in der jeweils einstimmenden Betrachtung.

Besonders interessant fand ich die erläuterten Hintergründe zu den einzelnen Festen, die für mich, obwohl ich schon mehrere Bücher zu diesem Thema gelesen habe, viele neue Informationen enthielten, was zum Teil auch auf der Focussierung auf alpenländisches Brauchtum basiert. Speziell das Perchtenbrauchtum, beispielsweise als Vorbild der Heiligen Drei Könige oder Frau Holle als Grundlage für St. Martin waren mit völlig unbekannt.

Das Buch vermittelt den Hintergrund der Feste und Wandlungsphasen im Jahresverlauf sehr gut, stellt zum Teil vergessene Zusammenhänge dar. Die Rezepte finde ich sehr vielfältig, wobei mir sehr gut gefällt, dass sie passend zum Jahresverlauf, also auch zur Sammelzeit der Pflanzen und Früchte, sinnvoll geordnet wurden und sowohl Speisen, Vorräte, Heilmittel ( Tinkturen, Salben, Bäder u.v.m.) sowie Naturkosmetik ( Haarwasser, Creme, Badezusätze usw.) enthalten. Immer wieder finden sich Extra- Informationen, Tipps samt Rezept von der „Kräuterfee“, die besonders hervorgehoben sind und zusammen mit den Fotos das Buch sehr abwechslungsreich gestalten.

Insgesamt gefällt mir dieses Buch sehr gut, denn man kann es im Jahresverlauf einfach chronologisch durchlesen und damit arbeiten, die Hintergründinformationen genießen, sich auf die jeweilige Jahreszeit einstimmen sowie passende Zutaten in der Natur sammeln und verarbeiten – und, nicht zuletzt, auch im Einklang mit sich und der Natur die unterschiedlichen Wandlungsphasen erleben und genießen.

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Neue romantische Gartenreisen in England

Anja Birne
Fester Einband
Erschienen bei Callwey, 05.02.2018
ISBN 9783766722904
Genre: Sachbücher

Rezension:

Anja Birne stellt in diesem Buch sechs Gartenrundreisen vor; jeweils einer Rundreise wurde ein Kapitel gewidmet, in dem Einblicke in mehrere Gärten, samt Eigentümer, Besonderheiten sowie Internetauftritt gegeben werden. Jede dieser Rundreisen werden durch eine Übersichtsseite mit Reisetipps und Wissenswertem abgerundet, beispielsweise durch Vorstellen von Shops, Kirchen, Tearooms in Hotels. Diese Reisetipps fand ich nicht ganz so aufregend, aber diese sind mir auch nicht ganz so wichtig.

Viele der Gärten bieten eine Vielfalt an Pflanzen, zeigen den Ursprung von Pflanzensammlern auf, die Expedition und Einfuhr von Pflanzen aus eroberten Kolonien als Lebensinhalt sahen. Neben diesen weitreichenden Sammlungen werden auch Themengärten, beispielsweise eine Schneeglöckchensammlung im Dorf Lohe, mit rund 300 Arten, Knoten-, malerische oder oppulente Küchengärten und vielfältiges mehr gezeigt und durch viele, wunderschöne Fotos illustriert.

Die erste Reise führt durch Gärten Londons, zeigt das Museum für Gartengeschichte, einen Apothekergarten, die Royal Botanic Gardens, kleine Innenhöfe und auch Guerilla-Gardening. Weitere Rundreisen führen durch Essex und Cambridgeshire, durch das besonders malerische Suffolk. Die Gartenreise durch Norfolk zeigt den Einfluß der Küste in Küchengärten, Staudenwiesen und Parkanlagen, die durch Yorkshire zudem den Einfluß von Moor und Schafen. Ganz besonders reizend fand ich die Gärten im Lake Distrikt, zu denen Wassergärten oder Geholzsammlungen zählenund auf die Bilderbuchgärten der Beatrix Potter, sehr schön bebildert und mit Auszügen aus ihren Büchern, verwiesen wird.
Im letzten Kapitel finden sich die 40 Rezepte aus den Küchengärten, beispielsweise verschiedene Chutneys Apfel-, Berry Triffle, ein Rhabarberkuchen mit Baiserhaube, Cheese scones, selleriesuppe oder Roastbeef mit Yorkshire Pudding sowie vier Cocktails. Auch zu den Rezepten gibt es schöne Fotos, die Anleitungen sind gut verständlich und leicht nacharbeitbar.

Fazit: Der hochwertige Bildband bietet sehr schön gestaltete Gartenpräsentationen mit interessanten Begleittexten, einer Darstellung verschiedener Themengärten unter Einbeziehung der unterschiedlichen Landschaften, Bodenbedingungen und Vorlieben.

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Das Low-Calorie-Kochbuch

Laura Herring , Kirsten Sonntag , Danielle Wood
Fester Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 18.12.2017
ISBN 9783038009849
Genre: Sachbücher

Rezension:

In der Einleitung erklärt Laura Herring, wie die 5:2-Diät funktioniert: An fünf Tagen ißt man bewußt und maßhaltend, aber ohne wirkliche Verbote und an zwei Tagen in der Woche ernährt man sich im Rahmen von 20% der durchschnittlich empfohlen Kaleorienmenge, was ungefähr 500cal. bei Frauen und 600cal. bei Männern entspricht. Um möglichst viel Genuss für seinen reduzierten Kalorienanteil zu bekommen, bietet dieses Buch über 70 Rezepte mit 50-350 Kalorienanteil.

Diese Rezepte findet man unterteilt in die Kapitel Frühstück, Lunch, Dinner sowie Snacks & Süßes, ergänzt durch Menuevorschläge am Ende des Buches. Von Salaten, Zucchininudeln, Gemüse vom Blech, Garnelen in Sommerrollen über Suppen, Dhal, Zucchinipüfferchen bis hin zu Shakes und sogar Popcorn und Eis findet man viele ansprechende Rezepte, die sich leicht nacharbeiten lassen.
Besonders gut gefallen mir auch die Anregungen zu verschiedenen 0-Kalorien-Power-Wasser, die einem mit etwas Geschmack über Hunger und Schnuckerbegierden hinweghelfen können. Ansprechend an der 5:2-Diät finde ich den Gedanken, dass man sich an einem Fastentag damit trösten kann, am nächsten Tag wieder „normal“ essen zu dürfen, so dass nicht das Gefühl von Darben oder Hungersnot aufkommt. Trotzdem soll an den Fastentagen erlernt werden, wieder ein Hungerfühl zu entwickeln, dieses ruhig bis zur nächsten Mahlzeit zu spüren und allmählich ein anderes Essverhalten, auch besonders an den 5 „normalen“ Tagen, zu entwickeln.

Insgesamt scheint mir dieses Konzept gut durchdacht zu sein, denn wenn man an den 5 regulären Tagen nicht über die Stränge schlägt, wird sich zwangsläufig eine langsame aber stetige Gewichtsabnahme einstellen; Untersuchungen belegen, dass dieses Vorgehen viel nachhaltiger wirkt als Crash-Diäten.

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japan, minimalismus, ratgeber, verlag: integral

Das kann doch weg!

Fumio Sasaki , Martin Bauer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Integral, 12.02.2018
ISBN 9783778792858
Genre: Sachbücher

Rezension:

Fumio Sasaki beschreibt in diesem Buch, wie er innerhalb von 5 Jahren seine Anzahl an Besitztümern minimierte und nun innerhalb von 20 Minuten umziehen könnte.
Er erarbeitet seine Definition eines Minimalisten und beschreibt einige Gründe, warum man so leben möchte und hinterfragt, warum wir überhaupt soviele Dinge anhäufen. Der Leser findet neben den ausführlichen 55 Tipps, die Regeln und Methoden zum Entrümpeln aufzeigen, noch eine weitere Liste mit zusätzlichen, beschriebenen 15 Tipps für die nächsten Schritte zum Minimalisten, gefolgt von weiteren eigenen Erfahrungsberichten und denen von Bekannten, die durch einen Fototeil abgerundet wurden. Unter anderem wird betrachtet, warum man sich von einem Gegenstand nicht trennen will oder, dass man durch Ansammeln nicht für die Zukunft vorsorgen oder sich an die Vergangenheit klammern kann oder sollte.
Nach den Ausführungen, wie sich sein Leben verändert hat, erhält man die beiden oben erwähnten Listen, quasi im Anhang, nochmals in einer Überschriften-Übersicht der Tipps.

Der Weg des Autors war interessant zu lesen; die vielen Tipps und Hinweise können beim Entrümpeln sehr hilfreich sein. Ganz so radikal möchte ich meine Habseeligkeiten nicht reduzieren, aber die Sicht, sich von Überflüssigem zu trennen, spricht mich sehr an – und da habe ich auch noch einiges vor mir. Mittlerweile habe ich mehrere Ratgeber dazu gelesen, fand an diesem die persönlichen Plaudereien sehr anschaulich, auch die Beschreibungen seine Analyse und der Veränderungen in seinem Leben, die durch viele Beispiele verdeutlicht wurden. Wahrscheinlich zwangsläufig wiederholte sich einiges, was ich nicht allzu störend fand. Mich haben viele der den Kapiteln vorangestellten Zitate angesprochen, genauso wie einige knappe und knackige Sätze, die man sich gut merken kann. Besonders erwähnenswert finde ich auch die Sichtweise, dass es Zeit braucht, bis man wirklich etwas in seinem Umfeld verändert hat.

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Die Sprache der Knochen

Kathy Reichs , Klaus Berr , Britta Steffenhagen
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 11.01.2016
ISBN 9783837131581
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei „Die Sprache der Knochen“ handelt es sich um den 18. Tempe-Brennan-Roman, wobei die Hörspielfassung gekürzt wurde.

Die forensische Anthropologin Tempe Brennan erhält Besuch von der Privatermittlerin Hazel Strike („Lucky“), welche Hinweise zum Jahre zurückliegenden Verschwinden der Cora Teague vorlegt. Coras Familie jedoch gibt an, dass diese nur ungetaucht wäre. Tempe ermittelt, wobei die Spur sie zu einer fanatischen Religionsgemeinschaft führt und auch noch weitere rätselhafte Funde hinzukommen.
Für mich war dies der erste Fall von Tempe Brennan; ich habe auch keine Folge der Fernsehhserie „Bones“ gesehen und konnte auf keinerlei Personenkenntnisse oder Vergleiche mit früheren Fällen zurückgreifen. Bei einem Hörbuch steht und fällt das Hörerlebnis mit dem Vorlesenden und ich muß gestehen, dass es da einige Stimmen gibt, von denen ich sogar das Vorlesen des Telefonbuches als fesselnd erleben würde. Britta Steffenhagen als Sprecherin sagte mir vorab eigentlich gar Nichts; es dauerte aber nicht lange und ihr Vorlesen war für mich sehr stimmig und angenehm.
Da es sich um einen abgeschlossenen Fall handelt, hatte ich keine Bedenken, „mittendrin“ anzufangen. Den Fall an sich fand ich bis zum Ende durchweg interessant und spannend; mich haben sowohl Hintergrundwissen im forensischen Bereich als auch die Darstellung rund um die Glaubensgemeinschaft sehr beeindruckt. Auch die vielen persönlichen Details machen es leichter, mit den Protagonisten schnell warm zu werden. Insgesamt hat mir dieser Krimi so gut gefallen und neugierig auf die Serie gemacht. Ich denke, den ersten Fall werde ich lesen; wahrscheinlich enthält die ungekürzte Ausgabe dann noch weitere, interessante Details.

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Effektgarne spinnen

Sarah Anderson , Neli Danova-Hoffermann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 31.10.2017
ISBN 9783702017019
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch bietet in der Einleitung Wissenswertes über Spinnrad und Handspindel, verschiedene Garne, wie man Wolle wäscht, die Fasern vorbereitet, stellt verschiedene Möglichkeiten des Kämmens und Kardierens und Erstellen von Rolags, Punis, Batts, Wild Batts samt der Nachbehandlung vor. Anfänger erhalten damit eine kurze, sehr gute Einleitung, so dass ich dass Buch sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene im Spinnen geeignet finde.

Danach folgen Darstellungen verschiedener Auszugs- und Zwirntechniken, ergänzt durch vielen reichlich bebilderte Anleitungen, wobei sich neben gewöhnlichen Garnen viele exotische und außergewöhnliche Designer- und Effektgarne gesellen. Es werden Techniken bzw. Elemente anschaulich erklärt, beispielsweise Beehives, Coocoons, Halos, Coils, Knoten, Schlingen, Spiralen, umwickeltes Garn, Boulé, Perlen im Garn, Flammengarn oder Crêpe-Garn. Um nicht von den gezeigten Strukturen abzulenken, hat die Autorin fast alles, eigentlich bis auf das Mischen von Farben, in Weiß dargestellt. Sowohl die schrittweisen Erklärungen als auch die ergänzenden Fotos finde ich sehr gelungen und anschaulich. Das Buch enthält soviele Vorschläge und Tipps, die aus vielen Jahren der Erfahrung und des Experimentierens im Spinnen entstanden sind; zudem ermutigt die Autorin selber auszuprobieren, was man mag oder entdecken möchte, denn ihre Vorschläge soll man auch als Anregung sehen und verstehen, dass es nicht einen richtigen Weg gibt, sondern jeder Spinner seinen eigenen finden wird.

Das Buch finde ich ausgesprochen gut durchdacht, beispielsweise finden sich die Verzwirnungsdarstellungen zu den einzelnen Garnen in den jeweiligen Arbeitsanleitungen in speziellen Kästchen, die man im Anhang des Buches nochmals als perforierte Arbeitskarten vorfindet und einfach heraustrennen kann, was ich sehr praktisch finde. Ausgesprochen gut gefällt mir auch, dass die Autorin aus den verschiedenen vorgestellten Garnen Socken gestrickt hat um die Haltbarkeit des Garnes darzustellen; hierzu gibt es jeweils vergleichende Fotos zu entstandenen Löchern an der Ferse.

Insgesamt bietet dieses Buch eine enorme Auswahl an kreativen Anleitungen zum Farb- und Fasernmischen, zum Spinnen von dicken und dünnen Singles, zu verschiedenen Verzwirntechniken und -kombinationen, erklärt alles ausführlich genug und reichlich bebildert; es bietet so viele Vorschläge und Anregungen, dass ich davon ganz begeistert bin und vieles davon so oder so ähnlich nacharbeiten werde.

Fazit: Eine echte Schatztruhe mit wundervollen Anleitungen und Anregungen, ausgezeichneten Erlärungen und brillanten Fotos dazu.

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Gärten des Jahres 2018

Konstanze Neubauer , Ferdinand Graf von Luckner
Fester Einband
Erschienen bei Callwey, 05.02.2018
ISBN 9783766723154
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses reichlich bebilderte Buch beinhaltet die 50 schönsten „Gärten des Jahres 2018“, die von einer renommierten Jury ausgewählt und prämiert wurden. Gegen eine Teilnahmegebühr konnten Planungsbüros, Garten- und Landschaftsarchitekten, ihre Arbeiten einreichen; einige der Profis sind mit mehreren Arbeiten vertreten.

Gezeigt wird eine große Vielfalt unterschiedlichster Gärten im deutschsprachigen Raum. Detaillierte Angaben zu Besonderheiten des Grundstücks, des Konzepts, der verwendeten Materialien sowie der Auswahl der Pflanzen runden die 50 Gartenporträts mit Grundriss ab. Hierbei hätte ich mir das ein oder andere Mal auch ein Foto des Gartens vor der Neugestaltung gewünscht um den Unterschied zum vorherigen Zustand, der manchesmal als verwahrlost bezeichnet wurde, betrachten zu können.

Der kleinste vorgestellte Garten weist eine Größe von 192 qm auf, der größte Garten bemißt sich auf 13.000qm. Meiner Einschätzung nach wurde in diesem Jahr eine größere Anzahl kleinerer, für die meisten Leser lebensnaherer Gärten vorgestellt. Nichtsdestotrotz wird eine weite Spanne an Gärten, beispielsweise Bauerngärten, Villengärten oder Designerstücke mit möglichst wenig Phytomasse, großen Steinplatten und ausgeklügelter Beleuchtung vorgestellt. Man findet also viele Beispiele von exakt auf das Haus abgestimmte Gärten: zwischen naturnahen Bauerngärten, in denen sich Pflanzen auch selber versamen dürfen bis hin zur Glasfront-Betonplatten-Architekten-Villa mit rechtwinkelig klar durchstrukturierten, hauptsächlich versiegelter Gartenoberfläche, für deren Pflege ich wahrscheinlich einen Hochdruckreiniger einsetzen würde. In vielen Gartenlösungen finden sich Swimmingpools, mehrere, die über den Hang hinausragen und stellenweise „frei schweben“.

Mich persönlich sprechen da eher die Gärten von Bauernhäusern, -höfen oder Englischen Gärten an, mit üppigem Pflanzenbesatz, Rosenecken, vielen Ecken, Nischen, „Gartenzimmern“ oder reizenden Überraschungen wie beispielsweise ein „verwunschenes Wasserbecken“ in einem Rosengarten.

Fazit:
Das Buch bietet 50 interessante Garten- und Parkgestaltungen zwischen natürlich und künstlich - perfekt auf die Architektur der jeweiligen Immobilie. Die aufgezeigten Gärten mit Erläuterungen zum Plan und evtl. Einbeziehen vorhandener Elemente sowie vielen Fotos fand ich sehr interessant, anschaulich und zum Teil auch inspirierend; wer ein großes Gartengrundstück sein eigen nennen darf oder einfach nur schön inszenierte Gärten betrachten möchte, findet hier eine Fülle an Ideen.

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