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Farbstark mit sevengardens

Irmela Erckenbrecht , Peter Reichenbach
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei pala, 03.05.2017
ISBN 9783895663703
Genre: Sachbücher

Rezension:

Irmela Erckenbrecht stellt die Arbeit des Färbergarten-Netzwerkes sevengardens vor, erläutert Grundsätze, Arbeitsweise, Ziele, bereits angebotene workshops und Ergebnisse daraus. Ebenso beschreibt sie das Herstellen verschiedener Farben wie z.B. Mal-, Finger-, Aquarell- oder Ölfarben, Wachsmalstifte, Zeichenkohle, Tinte, selbstgemachte dekorative Kosmetik sowie Haarfarben, Woll- und Stofffarben sowie Lebensmittelfarben. Am Ende des Buches befindet sich eine mehrseitige, äußerst hilfreiche Tabelle mit Färberpflanzen samt Farbergebnis.

Mich hat die ausführliche Beschreibung der Tätigkeit von sevengardens sehr beeindruckt, die als UNESCO-Projekt weltweit versucht, mit dort beheimateten Färberpflanzen, deren nachhaltigen Anbau und Nutzung , Wissen vermittelt und Existenzen sichert, wobei jeder sofort mitmachen und sich einbringen kann.
Sehr interessant waren für mich auch die vielen Ausführungen um Farben selber herzustellen, besonders da ich selber Wolle spinne und einfärbe. Nun bin ich auch neugierig darauf, die Kosmetikfarben und andere vorgestellte Möglichkeiten auszuprobieren.

Fazit: Ein außergewöhnliches, vielschichtiges Buch, das ich unbedingt weiterempfehlen muss.

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stre, sexus

Wer braucht denn noch Sex?

Jörg Zittlau
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 26.05.2014
ISBN 9783579070629
Genre: Sachbücher

Rezension:

Jörg Zittlau durchleuchtet lustdämpfende Faktoren wie z.B. Überreizung, Verlust der Unbedarftheit, Leistungsdruck und Stress, Umwelteinflüsse oder Nebenwirkungen von Antidepressiva, läßt verschiedene Philosophen zum Thema zu Wort kommen.
Dabei wird nicht Enthaltsamkeit als Lösung angestrebt, sondern eine entspannte Sicht und ein ebensolchen Umgang mit der Lust.

Jörg Zittlau hat sich dieses Themas auf ganz witzige Weise angenommen und stellt auch eindeutig fest, dass es keine Norm für Lust, Trieb oder Liebe gibt und jeder mit sich oder seinem Partner eine eigene Dosis und Sicht finden sollte, die sich im Idealfall bestmöglich annähern.

Ich fand die im Buch aufgegriffenen unterschiedlichen Aspekte sehr interessant, die Schreibweise äußerst witzig und entspannt - so locker kann es sein, sich mit einem ernsten Thema auseinander zu setzen.

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Mischkulturen im Gemüsegarten

Claude Aubert , Johanna Steigenberger
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 05.04.2017
ISBN 9783702016531
Genre: Sachbücher

Rezension:

Claude Aubert hat in seinem kompakten Praxis-Ratgeber „Mischkulturen im Gemüsegarten“ für Anfänger und erfahrene Gärtner alles Wissenswerte zusammengefaßt um eigene Anbaupläne zu erstellen oder auf erprobte zurückzugreifen. Nebenbei gibt es grundsätzliche Erklärungen z.B. zum Nutzen der Mischkultur oder dem Aufbau eines Hochbeetes.

Zahlreiche Tabellen, in denen Schwach-, Mittel- und Starkzehrer oder Tief-, Mitteltief- oder Flachwurzler unterschieden, Familien zusammengestellt, Gemüse zwischen kurzer, mittlerer oder langer Vegetationszeit oder Pflanzenhöhe oder Reihenabständen unterschieden werden bieten eine gute Übersicht und Hilfe für die eigene Anbauplanung. Die Informationen aus den Tabellen finden sich auch kurzgefaßt in den zahlreiche Pflanzenportraits, in denen auch gute und schlechte Nachbarn sowie Partnerpflanzen, die eine höhere Ernte und bessere Schädlingsbekämpfung begünstigen.

Für allen, die auf bewährte Anbaupläne zurückgreifen möchten, folgen 25 „glückliche Gemeinschaften“, die sich am Jahresverlauf orientieren. Genaue Beetmaße, Pflanzabstände, Düngung, Aussaat und Anpflanzung mit durchdachten Variationen zum Selberaustauschen finden sich zu jedem Beispiel genauso, wie Berechnungen des zu erwartenden Ernteertrages, was ich außerordentlich hilfreich finde – so läßt sich wirklich gut planen, was man im Garten anbauen möchte und vor allem auch, in welcher Menge. Zu jederNeben grundsätzlichen Erklärungen z.B. zum Nutzen der Mischkultur oder dem Aufbau eines Hochbeetes der 25 vorgestellten Gemeinschaften finden sich zuem ein Foto sowie eine Skizze des Anbauplanes.
Ein Kapitel widmet sich unterschiedlichen Gartengrößen, vom Minigarten mit 10qm, Gemüsegarten mit 20qm, 50qm, 100qm, 200qm und mehr, zeigt die Anbaumöglichkeiten in verschiedenen Beeten mit Fotos und Plänen auf, beziffert den voraussichtlichen Ertrag sowie die Erntezeit im Verlauf des Jahres.
Im Anhang bietet eine Tabelle eine Übersicht, wieviel Ertragssteigerung durch geschickte Kombination in verschiedenen Ländern erzielt wurde.

Auch wenn die Tabellen und Erklärungen den Leser in die Lage versetzen, seine eigenen Anbaupläne zu erstellen, freue ich mich über die so pflegeleichte Variante und werde auf die vorgestellten Anbaupläne zurückgreifen, manche davon durch die jeweils angegebenen Varianten verändern. Gut zu wissen, dass es sich um erprobte Kombinationen handelt und ich mir selber gar keine großen Gedanken über Vor- und Nachkultur machen muß, sondern alles perfekt von Fachleuten durchdacht ist.

Fazit: ein vollkommen durchdachtes, geniales und hilfreiches Buch, das ich nicht mehr missen möchte - ich verleihe es noch nicht mal :o)

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Vegan Österreich

Kristina Unterweger , Arnold Pöschl
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Neunzehn Verlag, 01.05.2017
ISBN 9783942491297
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kristina Unterweger hat österreichische Hausmannskost vegan neu interpretiert.
Nach einer kurzen Einführung in die österreichische Küche folgt der Rezeptteil, gegliedert in die Kapitel: Basics, Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen. Wenn nicht extra anders angegeben, sind die Rezepte für vier Portionen angegeben.
Ob Semmel, Schüttelbrot, Marillenmarmelade, Suppen oder Eintopf, gefüllte Teigtaschen oder Mehlspeisen – die abwechslungsreichen, schmackhaften Rezepte sind gut erklärt und leicht nachzuarbeiten; ganzseitige Fotos der zubereiteten Speise zu jedem Rezept machen das Buch zu einem Augenschmaus; ich mag es, auf einen Blick zu erkennen, wie das Gericht aussieht, ohne vorher das komkplette Rezept gelesen haben zu müssen.

Mir hat besonders an diesem Buch gefallen, dass die Rezepte einfach nachzukochen und alltagstauglich sind, keine außergewöhnlichen Zutaten und kaum vegane, hochverarbeitete Austauschprodukte ( wie z.B. Sojageschnetzeltes) benötigt werden ( abgesehen von fast schon alltäglichen Grundzutaten wie Sojajoghurt o.ä.). Schon immer habe ich hauptsächlich die warmen Mehl- und Süßspeisen der österreichischen Küche angesprochen und diese waren auch meine Highlights dieses Buches, z.B. Polsterzipf mit Apfelmus, Buchteln mit Vanillesauce, Griessschmarren mit Aprikosenmus, Bauernkrapfen mit Preiselbeermarmelade oder Strauben, aber auch herzhafte Gerichte finde ich sehr gelungen ins vegane übertragen, z.B. Schwammerlpfannen, Dinkellaibchen mit Apfelmeerrettich, Klöße oder Teigtaschen.

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Pur, präzise, sinnlich

Jürgen Dollase , Thomas Ruhl
Fester Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 10.04.2017
ISBN 9783038009320
Genre: Sachbücher

Rezension:

Jürgen Dollase spricht sich für pure Zutaten aus, weg von Fertigfonds, Salz und Pfeffer, Geschmacksverstärkern und Industrienahrung. Der Genuss beim Essen soll ganzheitlich und sinnlich sein, wofür man seinen Geschmack trainieren und wiederentdecken soll.
Dollase stellt einen Katalog an Forderungen samt deren Folgen auf, in denen es nicht nur um die gesunden Zutaten, sondern auch um ein Umdenken geht: Nichts verschwenden, sondern die bislang vermeintlichen Abfälle zu köstlichen Geschmackserlebnissen zu verwandeln, ob nun z.B. die grünen Blätter des Blumenkohls zu einer Suppe, die Kartoffelschalen zum Anbinden oder angeröstete Garnelenschalen als Grundlage für einen selbsthergestellten Fond.
In einem großen Rezeptteil zeigt er auf, was möglich wäre, um mit dieser neuen Wertschätzung aufregende Geschmackserlebnisse zu zaubern; manchesmal reicht dafür auch, eine Zutat einmal anders wahrzunehmen als bisher, z.B. beim Rezept „Erdbeerspitzen pur“ bei dem nur obere Hälfte von spitzen Exemplaren genossen werden. Andere vorgeschlagene Erdbeerzubereitungen sind, sie in dünne Scheiben zu schneiden, mit Rohrzucker zu bestreuen und mit Zitrone abzuschmecken, 30 Minuten ziehen zu lassen. Das ist für mich genaugenommen seit meiner Kindheit die klassische Zubereitung. Im Buch finden sich u.a. auch Rezepte für mit Kardamon und Vanillepulver pürierte Erdbeeren oder in der Pfanne karamelisierte. Ich persönlich esse die Erdbeeren am liebsten direkt beim Pflücken, sonnenwarm – und zum Glück nicht nachgezuckert – so empfinde ich puren Genuss. Viele Fotos von vorbereiteten „Erlebnistellern“ zeigen sechs bis acht Löffelchen verschiedener Zubereitungen mit dazwischen geträufelten Saucentupfern.
Zugegebenermaßen sind dies genau die Gerichte, die ich nicht nachkochen oder in einem Restaurant bestellen würde. Bei vielen der Gerichte würde mir auch einfach die Zeit fehlen, sie zuzubereiten. Insgesamt empfinde ich die Rezepte eher als nicht alltagstauglich.

Die Überlegungen, keine Industrienahrung zu essen und keine Tütenprodukte zum Kochen zu nutzen waren für mich zum Glück keine neuen Anregungen. Ich nutze auch keine Fertigfonds und verwende Salz und Pfeffer äußerst sparsam. Für mich lag der eigentliche Schwerpunkt dieses Buches auf den Überlegungen, sein Essen wieder als Erlebnis zu empfinden und, vor allem war der Blick auf die „Abfälle“ höchst interessant. Bei vielem nutze ich diese sowieso schon; mich hat der Hinweis, dass man den Strunk eines Blumenkohls mitessen kann überrascht, da ich dieses für selbstverständlich hielt. Bei den grünen Deckblättern sah das schon ganz anders aus..., obwohl ich es von Klein auf kenne, von Kohlraben die Stiel und Blätter fein kleingehackt als Würze mit in die Sauce zu geben. Gerade in diesem Bereich werde ich meine Gewohnheiten überdenken und Neues ausprobieren, obwohl ich solche „Abfälle“ auch gerne mit den Hühnern in meinem Garten teile.

Fazit: kein Kochbuch, sondern ein Appell, bewusst und ohne Industriezutaten Geschmackserlebnisse zu kreieren und zu genießen

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Biogärten gestalten

Doris Kampas
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 01.03.2017
ISBN 9783706626132
Genre: Sachbücher

Rezension:


Doris Kampas, langjähriger Profi im Bio-Garten anlegen und Anbauen, vermittelt in diesem Buch ein unbeschreiblich umfangreiches und fundiertes Fachwissen, sehr gut verständlich und mit einer Riesenauswahl an Listen, Tabellen, Anbau-Beispielplänen, Fotos u.m. ergänzt.


Angefangen von der Bestandsaufnahme, wieviel Anbaufläche zur Verfügung steht, wieviel Gemüse man ernten und wieviel Zeit man mit Anbau, Pflege und Giessen verbringen möchte, über sinnvolle Aufteilung der zur Verfügung stehenden Fläche, Bewässerung sowie Systeme dafür, Erdbeschaffenheit usw. kann man seine persönliche Planung erarbeiten.

Im Laufe des Buches werden durchdachte sowie erprobte Lösungen für jede Gartengröße gegeben, inkl. anschaulichen Detailplänen für Balkon-, Terrassen-, Innenhof-, Reihenhaus-, Stadt-, Land- und Selbstversorgergarten. Hierbei werden selbst alle benötigten Details erklärt, ob z.B. das Anlegen verschiedener Komposterarten oder einer Wurmkiste, der Bau von Hügel- und Hochbeeten, Frühbeetkästen, die Kombination aus beiden oder die Einbeziehung verschiedener Vlies, Bau und Nutzung von Kräuter- und Kartoffelpyramiden, vertikalem Gärtnern, Anlegen von Wegen und auch der Anbau im Winter, unter Glas oder Folie. Die äußerst umfangreiche Themenauswahl läßt sich als Zusammenfassung nicht komplett darstellen und hat meine Erwartungen an das Buch bei Weitem übertroffen.


Ganz besonders beeindruckend fand ich die zahlreichen Tabellen, z.B. zu guten und schlechten Nachbarn, zur Aussaat- und Kulturzeit, zur Unterteilung von Schwach-, Mittel- oder Niedrigzehrer, zu Familiengruppen oder zu Flach- und Tiefwurzlern. Im Buch finden sich 32 solcher Tabellen, mit Hilfe derer man seine Beetbepflanzung perfekt planen kann. Sehr gut gefällt mir, dass auf diese Tabellen jeweils im begleitenden und erklärenden Text hingewiesen wird.

Wer seine Beete nicht selber planen möchte, findet in 39 gut gestaltetetn und übersichtlichen Skizzen erprobte Anbaupläne, für Beet, Hügelbeet oder Hochbeet.

Äußerst umfang- und hilfreich fand ich die Erklärungen zum Gemüseanbau im Winter; so ausführlich und gut erklärt habe ich das bislang noch nicht gefunden, so, wie auch bei allen anderen Erklärungen, bei denen keine Frage offen bleibt und man so viele, oft ungeahnte Erklärungen, Tipps und Hinweise erhält, die man noch nicht kannte und das alles leicht verständlich und dabei so tiefgehend, dass ich vieles dazu gelernt habe.

Wir haben seit Kurzem einen Schrebergarten, den wir neu gestalten möchten, zumindest einige Abschnitte davon. Hierfür habe ich viele Anregungen und Anbauanleitungen erhalten, insbesondere für Hügel- und Hochbeete und vor allem, kann ich nun, mit Hilfe der Tabellen selber durchdachte Anbaupläne erstellen.


Mich wird das Buch viele Jahre beraten und begleiten; ich bin von der Fülle an aufgezeigtem und vermitteltem Fachwissen völlig begeistert und kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen.

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Fränkisch kochen mit wilden Kräutern

Marion Reinhardt
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 05.05.2017
ISBN 9783869137612
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Kräuterpädagogin Marion Reinhardt hat in diesem Buch 45 wildwachsende Kräuter vorgestellt; Bilder und Fotos ergänzen die Beschreibungen. Dabei legt sie den Begriff des Krautes etwas weitgefächerter an, als an zunächst erwartet, denn es finden sich nicht nur zarte Triebe, Blätter, Blüten, Wurzeln von Kräutern sondern auch jene von Sträuchern und Bäumen sowie deren Früchte darunter.

Neben diesen Portraits hat Marion Reinhardt 75 fränkische süße oder herzhafte Rezepte unter Verwendung eben dieser Zutaten neu interpretiert, wobei ich es ausgesprochen praktisch finde, dass die Rezepte nach Jahreszeiten sortiert wurden. Unter den Rezepten finden sich Klassiker wie Maibowle, Fichtenhonig oder Eichelkaffee, aber hauptsächlich Rezepte, die ich in dieser Zusammensetzung niemals ohne diese Inspiration ausprobieren würde, ob grünes Püree aus Giersch, Giersch-Pfannkuchen-Suppe, Gierschnudeln mit Spitzwegerichknospen ( ich habe viel Giersch im Garten :o)...) Spitzwegerich-Pilz-Gulasch mit Brezenknödeln, Kartoffeltaschen mit Gänsefuss-Füllung, Waldpilze mit Fichtennadelsalz, Rehrücken mit Hagebuttensauce, Nelkenwurzpunsch oder etwas mit Linden- oder Holunderblüten, Gundermann, Knoblauchrauke, Rosenblättern, u.v.m.
Die abwechslungsreichen Rezepte wurden gut erklärt und lassen sich problemlos nacharbeiten. Zu manchen Rezepten gibt es ein großes, schönes Foto; das fand ich etwas ausbaufähig, hätte mir das eigentlich zu jedem Rezept gewünscht. Ich mag es, wenn ich schon direkt beim Durchblättern die fertige Speise bewundern kann und sofort sehe, was mich anspricht.
Bei den einzelnen Rezepten findet man immer wieder brauchbare Tipps und auch zwischen den Rezepten finden sich interessante Seiten mit Informationen, z.B. über die Fülle an Vitalstoffen, die die wilden Kräuter enthalten, im Vergleich zu Kulturgemüse oft ein Vielfaches.

Sehr gut gefällt mir auch, dass einzelne Pflanzen im Laufe des Jahres wiederholt mit einbezogen werden, z.B. im Frühling als Blüte und im Herbst als Beere; äußerst hilfreich finde ich die Sammeltipps, den Erntekalender sowie das bebilderte Kräuterregister am Ende des Buches.

Insgesamt gefällt mir dieses liebevoll gestaltete Wildkräuter-Kochbuch mit außergewöhnlichen und vielseitigen Rezepten sehr gut; ich freue mich schon auf das Sammeln der Kräuter und Ausprobieren verschiedener Rezepte.

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gesundheit, kochbuch, fitness

Das Women's Health Kochbuch

Gabriele Giesler
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Südwest, 09.05.2017
ISBN 9783517095707
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext: "Schlemm Dich schlank! Diät war gestern!"

Das Kochbuch bietet nach einer Einführung, besonders zu den modernen, nicht regionalen Superfoods und Zutaten anderer Küchen ( z.B. Tofu, Acai-Pulver,Tempeh, Kokosöl, Nussmus, Hefeflocken, Currypasten, Glasnudeln, Wasserkastanien)und einer Kurzeinführung in die Grundausstattung einer Küche ( beschichtete Pfanne, zwei Töpfe, scharfe Messer, Standmixer, Küchenmaschine, Spiralschneider) einen großen Rezeptteil mit über 120 Rezepten,
unterteilt in die Kapitel „Frühstück“, „Genießer-Frühstück“, „Lunchbox de Luxe“, „Picknick und Fingerfood“, Muskelfood“, „Auftanken“, „Quick & easy“, leicht & lecker“, „Detox Days“, „Frei von...“, „Schlemmer-Gerichte“ und „Sweets for my sweet“. Zu einem Teil der Rezepte gibt es ein Foto der zubereiteten Speise, was ich persönlich immer sehr zu schätzen weiß und in diesem Buch bei den meisten Rezepten vermisse. Die Anleitungen sind allesamt gut verständlich und leicht nachzukochen. Die Auswahl der Rezepte finde ich abwechslungsreich und ansprechend, aber nicht so wirklich neue oder aufregende habe ich nicht allzu viele finden können. Es finden sich Rezepte, wie z.B. Zucchininudeln mit Tomaten, Champions und Mandelsauce bei der eine Portion 446 cal. beinhaltet, was ich für ein Gemüsenudelrezept sehr viel finde – oder Rote-Beete-Suppe mit Walnüssen mit 357cal oder Käsespätzle mit 940 cal oder Kichererbsenburger mit scharfe Mayo mit 615 cal.

Mir war schon bewußt, dass in diesem Buch von klapperdürren Modells Abstand genommen wird und Sport sowie dafür energiespendende Nahrung wesentlich höher bewertet werden, und dennoch hatte ich eher kalorienreduzierte, ausgewogene und schmackhafte Rezepte erwartet, die mir trotzdem nicht das Gefühl von Diät vermitteln. Ich möchte nicht schlank bleiben, sondern werden ohne dabei, schon allein wegen hochkalorischer Mahlzeiten Hochleistungssport betreiben zu müssen. Irgendwie hatte ich dem Zusatz auf der Rückseite „Denn eine sportliche Frau braucht Energie. Um Hochleistungssport zu vollbringen – sei es im Job oder beim Sport.“ zu wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Möglicherweise läßt die Beschreibung auf der Buchrückseite „ Schlemm Dich schlank! Diät war gestern!“ falsche Erwartungen aufkommen; der Untertitel des Buches bringt es vielmehr auf den Punkt „ „Traumbody-Rezepte: Lecker essen und trotzdem schlank bleiben“. In der Einführung wird erläutert, dass man mit einem Kaloriendefizit von 500 cal. pro Tag und reichlich Sport am besten abnimmt.

Ich muß gestehen, dass der Fehler bei mir liegt, denn die ober aufgeführten Zitate stehen, nun, da ich das Buch gelesen und einzelne Rezepte ausprobiert habe, eindeutig im Widerspruch zu meinen Erwartungen. - und ich frage mich schon, welche durchtrainierten Sportler mit Traumbody brauchen Rezepte zum Schlankbleiben bei gleichzeitigem ausgiebigen Training. Beschämt muß ich feststellen, dass ich offensichtlich nicht zur Zielgruppe gehöre ...., das Buch aber schon das vermittelt, was es verspicht.

Fazit: hauptsächlich Kochbuch für aktive Leistungssportler, die ihren schlanken Traumbody behalten wollen

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Gutes Karma Food

Sibylle Sturm
Fester Einband
Erschienen bei Fackelträger Verlag, 21.03.2017
ISBN 9783771646929
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sibylle Sturm hat in „Gutes Karma Food“, ihrem dritten Buch, 70 Rezepte zusammengestellt, die frei von tierischen Produkten, Gluten, Weißmehl, Soja- und Industriezucker, Farbstoffen und anderen künstlichen Zusatzstoffen sind. Sie legt viel Wert auf frische, regionale und saisonale Bioprodukte, also lebendige Nahrung, die voller Vitalstoffe steckt, auf frische Zubereitung, reichliches Trinken und Geniessen der Mahlzeit.

Die Rezepte sind unterteilt in die Kapitel: Frühstück, Salat, Suppen, Hauptgericht, Süßes & Salziges, wobei jedes Rezept aus einer überschaubaren Anzahl an Zutaten, ohne großen Zeitaufwand, zubereitet wird. Die jeweiligen Anleitungen sind gut verständlich und leicht nachzuarbeiten; zu jedem Rezept gibt es ein schönes Foto der fertigen Speise und einen Extra-Tipp z.B. zur Zubereitung, Mitnahmemöglichkeit, austauschbaren Zutaten.

Ganz besonders erfreulich finde ich, dass keine Soja- oder andere, für mein Empfinden oft überteuerte und nicht immer unbedenkliche Ersatzprodukte, verwendet werden, die für mich eindeutig zur Industrienahrung zählen.
Sehr gut gefällt mir die Vielseitigkeit der Rezeptauswahl, meine Highlights sind: ein gutes, nicht übermäßig salziges Rezept für einer selber hergestellten Gemüsebrühepaste, Pancakes mit Banane und frischem Obst ( Buchweizen- und Kichererbsenmehl), gebackene Auberginen mit Cashewcreme & Petersilie, Maissuppe mit Pilz-Lauch-Topping, Exotische Kürbissuppe mit Banane & Kokos, Bohnen-Linsen-Pattys mit Balsamico-Feigen, Buchweizen-Pfannkuchen mit Pilzfüllung, Nussbraten mit fruchtigen Preiselbeeren, gebackene Süßkartoffeln mit Linsengemüse, Polentapizza mit Rucola & Oliven & Paprika und zweierlei Knabberei: knackige Kichererbsen und scharfe Cashewkerne aus dem Backofen.

Zugegeben, die ein oder andere Zutat würde ich nicht als regional bezeichnen, den größten Anteil an Zutaten aber schon und kaum etwas verdirbt den Spaß so sehr, wie zu verbissen an eine Sache heranzugehen.

Für mich bietet dieses schön gestaltete Buch viele einfach zuzubereitende, ansprechende und auch etwas aufregende Rezepte, zum genauen Nachkochen und auch als Inspiration für Abwandlungen.

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Geschenke aus meiner Backstube

Andrea Schirmaier-Huber
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Fackelträger Verlag, 07.04.2017
ISBN 9783771646868
Genre: Sachbücher

Rezension:

Andrea Schirmaier-Huber verrät in „Geschenke aus meiner Backstube“ neben Rezepten auch Ideen, die süßen Kleinigkeiten schön zu verpacken inklusive einiger Bastelanregungen.
Dem Buch habe ich entnommen, dass Frau Schirmaier durch Backshows im TV bekannt sein soll und sie schon einige Backbücher geschrieben hat.

Die Rezepte sind unterteilt in die Kapitel Schoko, Glücklich, Zauberhaft und Seelentröster, wobei ich, ehrlich gesagt, keinen Unterschied zwischen diesen Einteilungen finden konnte.
In den unterschiedlichen Kapiteln finden sich u.a. Rezepte für Kekse, Eiskonfekt, Madeleines, Fudges, Backmischungen im Glas, Turrons, Maccarons, Trinkschokoladen auf Eßlöffeln, Marshmallows und Fruchtgelees. Manche ähneln sich schon und stellen für mich eher eine Variation eines vorangegangenen Rezeptes dar. Insgesamt finde ich die Auswahl größtenteils sehr ansprechend; jedoch manche Zutaten überzeugen mich nicht so ganz, wie z.B. Fruchtpulver. Bei einigen Zutaten in den Rezepten findet sich auch immer wieder ein bißchen Werbung für die Firmen, die die Autorin kostenlos mit allen nötigen Produkten und Rohstoffen für die aufgeführten Rezepte versorgt haben - da hätten mir die Angaben in der Danksagung am Ende des Buches ausgereicht.

Die Rezepte an sich sind gut erklärt und lassen sich allesamt einfach nacharbeiten; die professionelle Produktfotos präsentieren das zubereitete Ergebnis perfekt. Bei manchen Rezepten fand ich die Präsentation aufregender als die Zubereitung und würde es so nicht nacharbeiten, z.B. bei den verschiedenen Trinkschokoladen, bei denen geschmolzene und mit anderen Zutaten verrührte Kuvertüre auf einem Eßlöffel erstarrt und dann mit einer Minipipette ( gefüllt mit Weinbrand oder Rum, je nach Rezept) dekoriert wird – oder Trüffel, dekoriert mit Blattgold. Auf den Fotos sieht das toll aus, wirklich normalhaushalt-alltagstauglich finde ich das nicht; aber das kann ja jeder zum Glück anders sehen.

Mich habe in diesem Buch besonders die unterschiedlichen Rezepte für türkischen Honig / Nougat (Turrons) und für Marshmallows sowie die „Green-World-Kekse“ mit Matchatee-Pulver angesprochen.
Insgesamt finde ich die vorgestellten süßen Kleinigkeiten ganz nett, aber nicht wirklich umwerfend.

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Das OSHO Zen Tarot Ausmalbuch

OSHO International
Flexibler Einband
Erschienen bei Königsfurt-Urania Verlag , 28.04.2017
ISBN 9783868267662
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Ausmalbuch lädt mit 77 schönen, detailreichen Motiven aus dem Osho Zen Tarot zum Ausmalen und Entspannen ein. Jedes Motiv erstreckt sich über eine Seite und wird ergänzt durch begleitende Osho Zen Texte.

Das Papier ist recht dünn und da es beidseitig bedruckt ist, denke ich, dass man besser nicht mit Filzstiften arbeiten sollte, da die Farben „durchschlagen“ könnten. Für mich wäre das allerdings sowieso keine Option, denn, wie schon in meiner Kindheit, gibt es zum Ausmalen für mich nichts Besseres als Buntstifte, bei denen man durch unterschiedlichen Druck ja sogar die Farbintensität beeinflussen oder eine Struktur, z.B. Schraffierung gestalten kann.

Ich habe schon mehrere Ausmalbücher und liebe es, beim Ausmalen zu entspannen und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und empfinde die ergänzenden Osho Texte als Einstimmung oder Anregung sehr ansprechend und freue mich viele weitere wundervolle Stunden des Ausmalens, des Kindseins und der Seele baumeln lassens, des Entspannens, Nachdenkens und in eine andere Welt Abtauchens...

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17 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

balkon, garten, gärtnern, kräuter, fensterbrett

Bio-Gärtnern am Fensterbrett

Birgit Lahner
Fester Einband
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 29.03.2017
ISBN 9783706626088
Genre: Sachbücher

Rezension:

Birgit Lahner erklärt in ihrem Buch genau, wie man einen kleinen Garten auf dem Fensterbrett anlegt, stellt verschiedene Pflanzgefäße und deren Sicherungsmöglichkeiten vor, erläutert das Aussäen, Pflegen, Ernten und sogar, wie man eigenes Saatgut gewinnen kann, z.B. von seinen Tomaten oder Paprika. Die Anzucht verläuft genaugenommen ähnlich wie im Garten, nur dass alles im kleinen Massstab funktioniert. Ehrlich gesagt haben mich manche Arbeitsschritte etwas überrascht, wie z.B. das Ansetzen einer Wurmkiste, das Mulchen oder das Giessen mit selbst angesetzter Jauche, was aber vollkommen sinnvoll ist, wenn man auf seinem Fensterbrett, je nach Jahreszeit drinnen oder draussen, das ganze Jahr über Kräuter, Gemüse, Salate oder Obst ziehen und ernten möchte. In vielen Pflanzenportraitsstellt Birgit Lahner geeignete Vertreter dieser Sorten vor, wobei mich der hohe Anteil an ungewöhnlichen, eher exotischen Pflanzen sehr erfreut hat – egal ob bei den Kräutern, Gemüsen oder dem Obst, welches ich ganz besonders spannend und bereichernd fand.

Selbst Pläne für Fruchtfolge, Mischkultur und Arbeiten im Laufe des Jahres finden sich in diesem Buch, neben Beschreibungen zur Pilz- und zur Keim- und Sprossenzucht oder kleinen DIY-Anleitungen.

Alles, was man an Wissen für den Fensterbrett-Bioanbau benötigt, wird leicht verständlich erklärt, die Auswahl an vorgestellten Pflanzen ist abwechslungsreich und hält viele neue, überraschende Vorschläge bereit.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Low Carb typgerecht

Marina Lommel
Flexibler Einband
Erschienen bei Südwest, 20.03.2017
ISBN 9783517095738
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin der Online-Plattform „Foodpunk“ Maria Lommel erläutert zunächstim Kapitel Foodwissen Grundlagen und Wirkungen der Ernährung. Hierbei beeindruckt das knapp zusammengefaßte Wissen, welches Zusammenhänge darstellt, die zum Teil ganz neu beleuchtet werden.
Es folgt ein kurzer Selbsttest, dem man entnehmen kann, welcher Abnehmtyp dieses Programms man ist. Genaugenommen bestimmt die Anzahl an abzunehmenden Kilos maßgeblich den entsprechenden Typ, der sich hauptsächlich darin unterscheidet, wieviele Wochen man sich in der Phase 1 befindet.
Das Programm verläuft in drei Phasen:
Phase 1: Boost your Brain, bedeutet Ultra-Low-Carb mit 30g Kohlenhydraten / Tag
Phase 2: Burn your Fat mit 50g Kohlenhydraten / Tag
Phase 3: Eat Clean, ideal um zwischen Phase 1 und 2 immer mal wieder die Speicher etwas aufzufüllen.
Ein genauer Plan für die die 3 Mahlzeiten in jeder der 3 Phasen folgt. Um eine grobe Vorstellung dieser Mahlzeiten aufzuzeigen, hier das Beispiel für das Frühstück in Phase 1:

150 g grünes Gemüse oder 50g Beeren
- 2 Eier oder 15g Proteinpulver oder 125 griech. Joghurt oder 75g Sahnequark oder 50g Geflügel/Fleisch/Fisch
- 100g Kokosmilch oder 80g Avocado oder 20g Kokosöl/MCT-Öl/Butter oder 25g Nüsse
Das sind pro Portion 6g KH, 16g Ew, 20g Fett.

Mittags und abends gibt es die doppelte Menge.

Danach folgen insgesamt 70 Rezepte für die drei Tagesmahlzeiten, jeweils nach Phase geordnetund zum Schluß Rezepte für Desserts. Immer wieder wird im Buch auf die Internetseite verwiesen, z.B. weil man dort weitere Rezepte finden würde oder sich einen persönlichen Plan erstellen lassen könne. Erstaunt war ich, als ich dort las, dass dies alles mit Zusatzkosten verbunden ist; soviel Werbung für eigene weitere Produkte hätte ich nicht erwartet. Jedoch reichen die Rezepte im Buch aus, um mit dem Programm zu beginnen, einen Eindruck zu erhalten und mit dem genauen Plan für die Mahlzeiten in den einzelnen Phasen kann man sich die Mahlzeiten auch einfach selber zusammenstellen.

Ich gehöre zu dem Low-Carb-Typ, der sich schon etwas länger nach den Grundsätzen der Phase 1 ernähren sollte um einen schnellen Abnehmstart hinzulegen. Sehr motiviert habe ich das Programm begonnen, alles abgewogen und mich ganz genau an die Anweisungen gehalten. Ich war ganz begeistert, als ich in der ersten Woche 2 kg abgenommen habe. In den zwölf Tagen danach in Phase 1 hat sich mein Gewicht nicht wirklich verändert, was ich sehr enttäuschend fand. Letztendlich habe ich mich dann zum Abbruch dieses Programms entschieden, weil ich bei derart starken Einschränkungen auch ein Ergenis sehen möchte.

Ich glaube, dass dieses Programm ein guter Einstieg sein kann; für mich war es eher eine kurze, aber doch erfolgreiche Erfahrung, denn ich habe seitdem noch keinerlei Heißhunger oder Griff nach Süßem gehabt. Wahrscheinlich werde ich mit etwas Abstand noch einen zweiten Versuch starten, mal sehen...

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Die Zauberflöte

Christiane Lesch , Jakob Streit
Fester Einband
Erschienen bei Freies Geistesleben , 08.03.2017
ISBN 9783772511141
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Bilder- und Vorlesebuch vermittelt die Geschichte der Zauberflöte auf ganz bezaubernde Weise. Jakob Streit erzählt den Inhalt der berühmten Oper kindgerecht, aber dennoch anspruchsvoll; angegeben wird die Altersempfehlung ab 6 Jahren, was ich als angemessen finde. Nach ober würde ich keine Grenze setzen, denn die feine, gewählte Sprache, die es sehr gut vermag, den Zauber der Geschichte zu vermitteln, wird viele Kinder im Grundschulalter erst später erreichen, dafür aber auch Erwachsene ansprechen.
Die wunderschönen Bilder von Christiane Lesch ergänzen die Erzählung perfekt; sie sind farbenfroh ohne kitschig zu wirken, laden zum Beobachten und Erforschen ein; besonders gut gefallen mir die Farbverläufe und, dass vieles nur angedeutet wird, z.B. die Gesichter. So können sich die Kinder die Mimik und vieles weitere während des Zuhörens erträumen und die Bilder ergänzen.
Sowohl privat als auch in meiner beruflichen Tätigkeit im Kindergarten und in der Grundschule habe ich immer großen Wert auf das frühe Heranführen an die klassische Musik gelegt. Als Ergänzung zu diesem Buch möchte ich jedem, der sie noch nicht kennt, die DVD Box des Salzburger Marionettentheaters mit 5 Mozart Opern ans Herz legen.

Fazit: Selten habe ich ein so stimmiges und schönes Buch zur Zauberflöte in Händen gehalten, mit dem man sowohl sprachlich als auch mit Hilfe der Darstellungen die Schönheit dieser Oper kindgerecht vermitteln kann.

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bäume, heimische bäume, heilkunde, rezepte, bestimmung von bäumen

Bäume - in Küche und Heilkunde

Karin Greiner , Martina Weise
Fester Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 27.02.2017
ISBN 9783038009108
Genre: Sachbücher

Rezension:

Karin Greiner stellt in diesem Buch 28 Bäume vor, ergänzt botanisches Wissen durch kulinarische Erklärungen und jede Menge konkreter Rezepte für die Küche und auch für Heilanwendungen.

So erfährt man zunächst zu jedem Baum, welche Teile wie genutzt werden können, z.B. junge Knospen und Keimlinge für den Frischverzehr, oder die Blüte für Pesto, Salat, Sirup, Würzpaste, zum Ausbacken u.m. oder junge Samen, frisch oder geröstet, als Knabberei Gewürz, für Reis- und Pfannengerichte. Auch die Gewinnung und Nutzung von Pflanzenwasser wird anschaulich erklärt.
Bei den Heilanwendungen finden sich ebenfalls viele Anleitungen und Rezepte – und am Ende des Buches rundet ein Kapitel mit Grundrezepten, z.B. Herstellen und „Fermentieren“ von Tee oder das Erstellen von Tinkturen, Ölauszügen und weiteren Präparaten die vielfältigen Möglichkeiten mit Pflanzenteilen ab.

Mich haben die enorme Vielfalt an Rezepten und das noch viel größere Hintergrundwissen der Autorin zutiefst beeindruckt. Obwohl ich Bücher dieser Art sammle, habe ich noch kein derart umfangreiches und vor allem auch mit neuen, so einfachen, tollen und glücklichmachenden Rezepten in Händen gehalten wie dieses. Es bietet soviel mehr, als „nur“ Rezepte für Eichelkaffee – und Mehl oder was man sonst so kennt. Die Sichtweise, dass sich Generationen, besonders zu schlechten Zeiten, aus der Natur heraus ernährt haben, häufig auch einfach um nach einer schlechten Ernte über einen langen Winter zu kommen, und so auf Baumblätter, Knospen, Rinde und mehr angewiesen waren, fand ich sehr interessant. Es werden u.a. Bäume vorgestellt, dessen Blätter man zu Mehl mahlen und dieses gestreckt mit „dem knappen Mehlvorrat“ zu Brot backen kann. Was einst aus der Not heraus entwickelt wurde, bringt vermutlich einiges an Kalorienersparnis und wahrscheinlich viel an zusätzlichem Geschmack. Auch verschiedene Einlegemöglichkeiten oder Würzungen fand ich sehr spannend, z.B. dass man Pappelknospen als Zimt- oder Walnussblätter als Pfefferersatz nutzen kann und mit richtiger Würzung ( u.a. Fichtenspitzen) aus einem Schweinebraten einen Wildschweinbraten zaubern kann. Besonders spannend fand ich die Ausführungen zur eigenen Teeherstellung, die ich nun mit allen möglichen Blättersammlungen ausprobieren werde.
Einige Rezepte aus dem Buch haben wir schon ausprobiert und sind vollkommen begeistert; unserer derzeitige Getränkeliebling ist eine im Buch vorgestellte Milch, die leicht nach Mandeln schmecken soll. Dafür kocht man Kirsch- oder Pflaumenblätter in Milch auf und läßt das Ganze dann längere Zeit ziehen. Bei uns roch schon nach kurzer Zeit die ganze Küche nach Zimt und Lebkuchen und das Getränk schmeckt wie eine Mischung aus Chai und Lebkuchenmilch. So toll!!, unbedingt ausprobieren!!!

Das Buch bietet so viele ungeahnte Möglichkeiten, gesammelte Pflanzenteile als kulinarische Spezialität oder als heilende Früchte zu nutzen; ich bin völlig begeistert und würde gerne mehr als 5 Sterne vergeben.

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selbstgespräch, stanley kubrick, marcello mastroianni, jean gabin, rhein

Das kürzere Leben des Klaus Halm

Lukas Holliger
Fester Einband
Erschienen bei Zytglogge, 21.03.2017
ISBN 9783729609495
Genre: Romane

Rezension:

Ein ehemaliger Filmvorführer, mittlerweile arbeitslos, verläßt seine Wohnung in Basel eigentlich nur für Besuche des Arbeitsamtes und Fahrten mit der Tram. Diese geniesst er und entkommt dabei auch seiner Einsamkeit, beobachtet die Mitfahrenden, denkt sich Namen und Leben für diese aus. Einen davon nennt er Klaus Halm und für ihn läßt er sich eine kurze Lebensgeschichte einfallen;immer mehr Gefallen findet er daran und schreibt seine Phantasien in ein kleines Heft und verliert sich letztendlich in seiner geschaffenen Parallelwelt.

Lukas Hollinger läßt seinen namenlosen Erzähler sowohl Alltägliches beobachten als auch sehr Skurriles und eine eigene Geschichte entwickelt, manchmal mit variierenden Passagen, manchmal etwas schrill, ein anderes mal ziemlich spießig.

Zu Beginn hat mich die Beschreibung um den Filmvorführer stark an den älteren Herrn aus der Erzählung „Ein Tisch ist ein Tisch“ erinnert, da beide unter ihrer Einsamkeit leiden und einen speziellen, ganz eigenen Weg daraus kreieren.
Lukas Hollinger legt ihm zwischendurch so wunderbare Sätze, Wortspiele Humor und Wortwitz in den Mund, die beim Lesen Eindruck hinterlassen, z.B. „Einsamkeit“ sei „etwa so schädlich wie Rauchen oder Fettsucht“ ( S. 12) oder „Meine Freiheit scheitert an meiner Einsamkeit“ ( S. 16) oder „Niemand hat das Recht zu gehorchen.“ ( S.53).

Des Filmvorführers geschaffene Traumwelt um das Leben des Klaus Halm wird durch die äußerst detailreichen Beschreibungen sehr gut vermittelt, die mir allerdings manchesmal auch etwas zu ausgedehnt waren. Nachdem ich andere,  allesamt ähnlich lautende Rezensionen auf verschiedenen Seiten gelesen habe, die voll des Lobes und der strikten Betonung benötigten Verstandes oder Hirnschmalzes waren, hatte ich vielleicht zu hohe Erwartungen an das Buch gestellt. Obwohl der Roman ganz nett zu lesen war, konnte er mich nicht allzu tief berühren.

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Vegan! Ist das ansteckend?

Ruediger Dahlke
Flexibler Einband
Erschienen bei Königsfurt-Urania Verlag , 10.04.2017
ISBN 9783868261554
Genre: Sachbücher

Rezension:

Rüdiger Dahlke hat in diesem 131 Seiten starken Buch, unterteilt in verschiedene Kapitel, die häufigsten Fragen zur veganen Ernährung beantwortet, z.B. zu befürchteten Mangelerscheinungen, Schwangerschaft, Kinderernährung, heilene Wirkung bei diversen Krankheiten und auch zum respektvollen Umgang mit Nichtveganern. Erwähnenswert finde ich dabei die Erkenntnis und Warnung an Bekehrer, dass sie dabei nicht radikal vorgehen sollen. Überrascht haben mich dann allerdings seine Schilderungen darüber, wie er im Bekanntenkreis oder Restaurants meinem Empfinden nach genau dieses nicht selber beherzigt.

In den Antworten finden sich neben geäußertem Fachwissen auch Schilderungen persönlicher Erfahrungen und Erlebnisse sowie Querverweise und Werbung für jede Menge seiner Bücher und sein Angebot an einwöchigen Fastenkursen. Zum Ende des Buches gibt es auch noch eine seitenlange Zusammenfassung von weiteren „Veröffentlichungen und Co. Von Ruediger Dahlke (Auswahl)“ , platzsparend im Fließtext abgedruckt. Mir ist das etwas zu viel der Eigenwerbung, aber wahrscheinlich wird es viele Leser ansprechen – muß man wohl als Chance für beide Seiten sehen....

Insgesamt werden die aufgeführten Fragen gut verständlich beantwortet, gleichermassen interessant für Neueinsteiger und Praktizierende, die umfangreicher Überzeugungsarbeit leisten wollen und gut vorformulierte Antworten suchen.

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Im Schatten der Wächter

Graham Gardner , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 199 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben , 08.03.2017
ISBN 9783772528361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem Elliot an seiner Schule immer wieder Opfer von Gewalt wird und sich daran nichts ändern wird, setzt ihre Mutter ihren Plan für einen Neuanfang in die Tat um: Die Familie zieht um und Elliot muß die Schule wechseln und beschließt dort vom ersten Augenblick an, alles anders machen. Er legt sich ein neues Image zu, kontrolliert jeden seiner Gedanken und seine Wirkung auf andere und ist weit davon entfernt, in die Opferrolle zu geraten - ganz im Gegenteil, denn die subtil machtausübende Gruppierung der „Wächter“ hat ihn beoabachtet und schult ihn für eine baldige Mitgliedschaft. Elliot befreundet sich mit einem der regelmäßigen „Opfer“, was von den Wächtern nicht wahrgenommen werden darf. Auch deshalb muß er in immer mehr Rollen schlüpfen, wechselnde Masken aufsetzen und weiß bald selber nicht mehr, wer er nun tatsächlich ist. Hinzu kommen erschwerte Bedingungen zu Hause, da sein Vater stark unter Depressionen leidet und seine Mutter alle Aufgaben alleine bewältigen muß...

Immer wieder erscheinen Zitate oder Beschreibungen aus Orwells 1984, die in Elliots Geschichte aufleben und miteinfließen. Sehr tiefgründig, detail- und stimmungsreich erzählt Gardner eine spannende Geschichte um Ängste, Gewalt , Kontrolle und Macht, darüber, wie weit man geht um nicht zu den Opfern sondern zur anderen Seite zu gehören und, wie einzelne damit umgehen.

Ein beeindruckender Jugendroman, der für Erwachsene genauso spannend sein wird.

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gewürz, blume, bullerbü, filze, kinder

Frühling, Sommer, Äpfel, Winter

Tanja Berlin , Tanja Berlin
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben , 08.03.2017
ISBN 9783772528255
Genre: Sachbücher

Rezension:

Tanja Berlin stellt in diesem Buch im Jahresverlauf Rezepte, Basteleien und andere Anregungen vor. Mir war vor dem Lesen nicht bewußt, dass es sich bei der Autorin um eine Bloggerin handelt, die einen kreativen Familienblog betreibt und hier einige ihrer Ideen als Buch zusammengestellt hat.

Nach Jahreszeiten-Kapiteln geordnet finden sich so z.B. für den Frühling ein Fliegenpilzhocker, bei dem man die Oberseite eines Baumstumpfes rot mit weißen Punkten anmalt, beim Malen mit Naturpinseln, Ähren oder Grasbüschel zu Pinseln bindet, Kräuter und Salz zu Kräutersalz mischt. Es folgt ein Rezept für Hefeteig und die Anleitung, wie man daraus eine Brotsonne, zusammengesetzt aus einzelnen Brötchen, formt und abbackt oder, wie man verschiedene Kräuter in eine Zinkwanne einpflanzt, Kräutermuffins backt, das altbekannte Fangbecherspiel faltet oder einen Kräuterquark zubereitet.
Für den Sommer gibt es mehrere Kuchrezepte, Anleitungen für Blumenkränze ( auf dem Kopf, als Deko oder Bilderrahmen, ein Pizzarezept und eines für einen Ofenpfannkuchen und eine Anleitung, wie man ein Kissen filzen kann.
Im Herbst kann man Herbstkränze binden, ein Herbstbienchen aus einem Zapfen basteln, ein Windlicht mit Ähren dekorieren, eine Kürbissuppe kochen und im Kürbis servieren, aus Kastanien Tiere basteln oder einen kleinen Wichtelgarten aus Naturmaterialien gestalten. Es gibt Zwetschenkuchen, eine Blättercollage, geschnitzte Zierkürbisse, kleine Täschchen aus Bastelfilzplatten und das Rezept für Hirsepizza sowie eine Bastelanleitung für Minischultüten.

Für den Winter erhält man eine Anleitung für eine Himmelsleiter mit Engeln, die aus einem Stoffquadrat durch Abbinden eines Kopfes hergestellt werden. Viele von uns werden diese seit vielen Jahren als Gespenster zu Halloween kennen. Es folgen Anregungen für ein Winterpicknick und ein Rezept für Kinderpunsch, Runkelrübensirup, Maronencreme-Schichtdessert oder Nadelkissen aus Walnusshälften, selbstgemachte Teemischungen, Müslimischungen im Glas und die seit Jahrzehnten so beliebte Kekskrippe, diesesmal nicht aus Butterkeksen, sondern aus Spekulatius, auch mit Dominowürfel und Gummibärchen und zum Schluß eine Fliegenpilzdekoration aus bemalten Walnussschalen.

Im Buch finden sich noch einzelne, hier nicht erwähnte Anleitungen, die ich leider auch nicht wirklich neu fand. Meine Highlights in diesem Buch waren die aus Zapfen gebastelten Herbstbienchen und die Hirsepizza; die beiden kannte ich noch nicht. Ich bin selber Mutter und Erzieherin; vielleicht ist es deshalb schwerer, mich mit diesen Anleitungen zu begeistern, von denen ich viele allerdings auch schon in meiner Kinderzeit gebastelt oder mit Hilfe gebacken habe.

Das Buch ist schön gemacht, die Anleitungen sind verständlich erklärt und durch Fotos ergänzt und doch konnte es mich nicht wirklich begeistern.
Dennoch denke ich, dass sich dieses Buch an sehr Unerfahrene in Beschäftigungen mit Kindern richtet, die dann wohl neue Anregungen finden werden.

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Nie mehr süchtig sein

Reinhard Haller
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Ecowin, 01.06.2017
ISBN 9783711001238
Genre: Sachbücher

Rezension:

Reinhard Haller, u. a. Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik mit Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen, analysiert, selbst für den Laien gut verständlich, wie Sucht entsteht, welche verschiedenen Abstufungen oder Erscheinungsformen es gibt und welche möglichen Wege aus der Sucht führen können. Der Autor stellt Modelle und Hypothesen zu den jeweiligen Hintergründen , z.B. genetische Veranlagung, vor, beschreibt das Verhalten der Angehörigen als Co-Abhängige und veranschaulicht die vermittelten Erkenntnisse durch zahlreiche Fallbeispiele.

Deutlich wird die Vielfalt der möglichen Süchte; ob verschiedene illegale Drogen, Rauchen, Alkohol, Spiel, Arbeit, Sport, Sex oder Medien weisen sie als Hauptmerkmale die Dosissteigerung, Entzugssyntome und den Kontrollverlust auf und erweisen sich häufig als Zeitlupenselbstmord.

Sehr gut gefällt mir die sachliche Darstellung der Problematik sowie der Suchtstoffe, die nicht generell verteufelt werden, denn die meisten Konsumenten beispielsweise von Alkohol, pflegen einen durchdachten, genießenden und ungefährlichen Umgang damit. Ohne selber betroffen zu sein, beeindruckten mich die Ausführungen und besonders die vorgestellten Wege aus der Sucht, sowohl für Süchtige als auch Angehörige, denn Haller stellt eindeutig klar, wie wichtig es für den Süchtigen ist, dass seine Sucht nicht gedeckt ist, damit er sich ihr stellen kann.

Fazit: äußerst interessantes und dabei gut verständliches Buch, darüber, wie Sucht entsteht, wie man sie erkennt und überwinden kann

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Gartenküche

Elisabeth Plitzka-Pichler , Benjamin Schwaighofer
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Pichler Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG, 20.03.2017
ISBN 9783222140051
Genre: Sachbücher

Rezension:

Beide Autoren sind schon seit vielen Jahren Mitglieder der Arche Noah und geben in diesem Buch sowohl Wissen über altbewährte und doch zum Teil fast vergessene Sorten als auch über Neuentdeckungen und heimische Raritäten weiter, wobei Elisabeth Plitzka den Schwerpunkt auf die Pflanzen und Arche-Noah-Koch Bejamin Schwaighofer ihn auf einfache, köstliche Rezepte legt.

Neben den Vorzügen der altbewährten Sorten erfährt der Leser auch einige Details über die Tätigkeit der Arche Noah, über engagierte Saatgutbewahrer und verschiedene Gemüsesorten in ihrer Vielfalt.
Dabei wurde dieses Buch sehr durchdacht aufgebaut: in jedem Kapitel wird eine Gemüsegruppe betrachtet, zu den einzelnen Sorten verschiedene Züchtungen in Bild und Text vorgestellt Gartentipps und Rezepte mit angegeben; so erfährt man z.B. Wissenswertes zum Vorkeimen, Auspflanzen, Saatgut selber geinnen und auch über Abstammung und Zuchterfolge bei einzelnen Arten – für mich war z.B. ganz neu, dass Wintersalate alle von der Wegwarte abstammen. Die Texte sind leicht verständlich, geben viel Wissen weiter und helfen, seine persönlichen Sorten und Arten zu finden. Zudem bietet ein Kapitel Rezepte für die Vorratskammer um Ernteüberschüsse sinnvoll zu verwerten, z.B. Sirupe, Chutneys, Engelshaarmarmelade, Fermentieren. Nebenbei und auch am Ende des Buches erhält man Tipps sowie Adressen für Bezugsquellen des Saatgutes.

Die Kapitel zu den einzelnen Gemüsesorten sind:

- Blattgemüse und Salate: Salate, Kräuter, Salatrauke, Senfkresse, Ampfer, wilde Melden, echte und falsche Spinate – z.B.

- Fruchtgemüse: Tomaten, Paprika und Chili, Kürbisse, besondere Kürbisgewächse, Dicke Bohnen und süße Erbsen

- Wurzeln und Knollen: Kartoffeln, Karotten und Pastinaken, Rote Rüben, Endivie, Zuckerhut & Co, Kohlgemüse, Alles Lauch

Für mich waren die unterschiedlichen Variationen zu einzelnen Gemüsen eine große Hilfe, so dass ich nun ganz konkrete Züchtungen für mich und meinen Garten entdecken konnte.

Die zu den einzelnen Gemüsesorten vorgestellten Rezepte finde ich allesamt sehr ansprechend; sie sind gut erklärt und können leicht nachgearbeitet werden. Ein großes Foto, eine übersichtliche Zutateneliste, Extra-Tipps und immer wieder ein Infokästchen mit weiteren Erklärungen zu einzelnen Zutaten zeichnen die Rezepte zusätzlich aus. Sehr gut gefällt mir auch, dass zu jedem Rezept in einem grünen Kästchen den verwendeten Gemüsen die Seitenzahlen zur Vorstellung und Erläuterung zugeordnet werden und man so ganz schnell an Zusatzinformationen zu den verwendeten Gemüsen gelangt.

Mit Hilfe dieses Buches lassen sich persönliche Anbaupläne erstellen, ganz egal ob für einen großen oder kleinen Garten oder einen Balkon,

Mich hat das Buch völlig begeistert, da es neben dem Beschreiben von fast verschwundenen und auch neuentdeckten Gemüsesorten, 80 darauf abgestimmte Rezepte, viele Informationen, Anleitungen und Tipps zur Aussaat, Anbau, Wintertreiberei und Winteranbau im Gewächshaus enthält.

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Die Wildkräuter der vier Jahreszeiten

Daniela Dettling
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Freya, 16.02.2017
ISBN 9783990252918
Genre: Sachbücher

Rezension:


Daniela Dettling, u.a. Kräuterpädagogin und Lehrgangsleiterin für Heilkräuterkunde, hat in diesem Buch im Verlauf des Jahreskreises monats- bzw. quartalsweise verschiede Heilkräuter samt ihrer Wirkung mitsamt verschiedener Rezepte vorgestellt. Immer wieder erzählt sie hierbei auch von alten Bräuchen, insbesondere zu den acht großen Sonnen- und Mondfesten, die sie genauso erklärt wie das Sammeln, Lagern und Verarbeiten der Kräuter.


Sehr gut gefällt mir die sehr gute Übersichtlichkeit dieses Buches, z.B. durch unterschiedlich farbige Randstreifen zu jeder Jahreszeit, so dass man den aktuellen Teil des Buches umso schneller findet. Über Heilkräuter habe ich schon mehrere Bücher gelesen und finde bei diesem gerade die Darstellung im Jahresverlauf äußerst ansprechend und hilfreich. Nachdem ich dieses Buch zunächst komplett gelesen und etliche Rezepte markiert habe, kann ich mich nun gut auf die gerade sammel- und nutzbaren Kräuter konzentrieren und im Laufe des Jahres das aktuell benötigte Wissen gezielt nachschlagen und so im Jahresverlauf immer mehr dazulernen. So präsentiert finde ich es viel einfacher, als in alphabetischer Reihenfolge. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch und denke, das es nicht nur für Anfänger viel Wissen bereithält.

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kochbuch, rezepte, muskeln, ausdauersport, muskeltraining

Strongfood – Das Kochbuch

Ingo Froböse
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783954531271
Genre: Sachbücher

Rezension:

Prof. Dr. Ingo Froböse , bekannt als Uni-Prof. Für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule in Köln hat schon viele Bücher, u.a. Laufratgeber heraus gegeben. In diesem Buch vermittelt er in einem kurzen theoretischen Teil Wissen um die schnelle und bemerkbare Gewichtszunahme durch Muskelaufbau bei aktiven Hochleistungssportlern. Eine qualitativ und quantitativ hohe Energiezufuhr, kohlenhydrat- und einweißreich mit einem Energieüberschuß von 300 bis 500 Kalorien am Tag wird hierfür benötigt um gewünschte Erfolge zu erreichen.

Mit der Rezeptentwicklung hat sich in Prof. Froböses Auftrag die Diplom-Ökotrophologin Heike Lemberger befasst. Die Rezepte sind abwechslungsreich, gut erklärt und leicht nachzuarbeiten; Fotos zeigen die fertige Mahlzeit. Es gibt Rezepte für die Mahlzeit:
- vor dem Training
- nach dem Training
- schnelle Snacks für Zwischendurch
- Ernährung an trainingsfreien Tagen
- Essen im Restaurant für Ausdauer- und für Kraftsportler

Für aktive Leistungssportler, die sich selber bekochen stellt dieses Buch möglicherweise eine große Hilfe dar, aber wahrscheinlich stellen die hier vorgestellten Erkenntnisse genau für diese Leute nichts Neues dar.

Schon beim Lesen der Einleitung und der Erwähnung der Hochleistungssportler und längst vor den Lesen des Rezeptteils mit Anleitungen wie z.B. Abendessen mit fast 900 kal. oder Shakes mit ca. 300kal. ( 500ml abgestandene Cola mit 100g Frischkäse püriert), dämmert mir, dass ich ganz bestimmt nicht zur Zielgruppe dieses Buches gehöre. Ich hatte etwas ganz anderes in diesem Buch erwartet, einen Ratgeber für eher Niedrigleistungssportler, die sich ihre kleinen Muskelpakete im langsamen Hobbymodus aufbauen möchten.

Das Buch ist gut gemacht, aber leider für mich gar nicht hilfreich.

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kochbuch, kochen, einfach, gemüse, fleisch

Smart Cooking

Björn Freitag , Hubertus Schüler
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783954531288
Genre: Sachbücher

Rezension:

Björn Freitag hat 70 Rezepte zusammengestellt, die schnell und einfach, unter Verwendung von zwei oder drei frischen, guten Zutaten zubereitet werden. Nicht nur bei den Zutaten wurde Wert auf Überschaubarkeit gelegt, sondern auch bei der Kücheneinrichtung und den verwendetetn Geräten. Hierzu gibt es zu jedem Gericht eine großgehaltene Angabe mit passendem Bild, z.B „ Nur 1 Pfanne“.

In mehrere Kapitel wurden die Rezepte unterteilt mit Fleisch, Geflügel, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten, Suppe und Salate und Grundrezepte.

Darunter finden sich Anleitungen für z.B. Rindfleich, Rotwein, Möhren zusammengekocht, dazu Baguette oder Bandnudeln mit Filetstreifenoder Kartoffelpürree mit Dicken Bohnen oder Kartoffeln mit Möhren und Bratwurst oder Toast Hawaii oder mit Entenbrustfilets belegte Fertig-Reiswaffeln oder Broccoli mit Hähnchenbrustschinkenstreifen und Käse überbacken oder Spiegelei mit Schmortomaten oder mit Artischocken und Edamer/Ricotta überbackene Krustenbrotscheiben oder "gutes Brot" mit Ziegenfrischkäse und Feigenrelish bestrichen oder Toasties mit einer Füllung von Avocado und Thunfisch....

Insgesamt sind die Rezepte recht bodenständig, keinesfalls neu oder aufregend. Einen Großteil ihrer wird jeder bereits zubereitet haben, wenn es besonders schnell gehen sollte oder nur wenige Zutaten zur Verfügung standen. Dann kocht man halt zusammen, was da ist... Die kritisch´ste Stimme in unserem Haushalt benennt solche Speisen dann mit: Oh, es gibt heute Resteessen.
Dafür braucht man genaugenommen kein Kochbuch, denn einfach das, was man da hat oder die beiden frischen Zutaten, die man gerade eingekauft hat, kann man auch so zusammen kochen oder braten - in einem Topf oder einer Pfanne.

Mich hat das Buch eher enttäuscht, denn ich hatte wesentlich originellere Rezepte erwartet; aber gut, das, was der Titel verspricht, wird ja schon geboten.

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Low-Carb-Rezepte

Ira König
Flexibler Einband
Erschienen bei Königsfurt-Urania Verlag , 27.02.2017
ISBN 9783868261585
Genre: Sachbücher

Rezension:


Das Buch beginnt mit einer ganz kurzen Einführung in die Low-Carb Ernährung, bei der man versucht Kohlenhydrate wegzulassen und Proteine zu verwenden. Dadurch wird starken Insulinschwankungen und auch Muskelabbau, wie er bei Diäten häufig vorkommt, entgegenzuwirken.

Bei dieser Ernährung purzeln die Pfunde, aber oft sind die Rezepte langweilig, so dass ich auf der Suche nach neuen war.

In diesem dünnen Buch gibt es Rezepte, unterteilt in die Kapitel Frühstück & Süßes, Vorspeisen & Snacks, Salate, Suppen und Hauptmahlzeiten.

Die Rezepte sind gut erklärt, leicht nachzuarbeiten, zu jedem gibt es ein Foto und zu vielen noch einen Extra-Tipp. Gut gefällt mir, dass die Zubereitungszeit mitangegeben wurde; allerdings vermisse ich ein wenig die Nährwertangaben.

Insgesamt gibt es 36 verschiedene Rezepte; die, die ich ausprobiert habe, fand ich sehr lecker. Besonders gut gefallen mir der Blumenkohl-Hummus, die im Backofen zubereiteten Gemüsechips, der orientalische Blumenkohlsalat, die Bärlauchsuppe sowie die Gemüse-Schinken-Lasagne.

Die Rezepte sind sehr einfach gehalten und regen dazu an, einfach mal Zutaten auszutauschen und kreativ zu werden.


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