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Natürlich färben mit Pflanzen

Franziska Ebner , Romana Hasenöhrl
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 24.02.2016
ISBN 9783702015909
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch beginnt mit Informationen über die Färberei in der Vergangenheit, kurzer Vorstellung traditioneller Färberpflanzen und eine Erläuterung der Grundausstattung in der heutigen Hobby-Färberküche. Danach werden die Arbeiten vor dem Färben in Text und Fotoreihen aufgezeigt: waschen, Beizen, inklusive Vor- und Nachbeizen und danach die verschiedenen Färbemethoden: Kalt-, Direktziehende - , Einbad-, Kontaktfärbung sowie Färben auf Vorbeize und Stufenfärbung. Dabei wird alles so gut erklärt, dass ein Nacharbeiten ganz leicht machbar ist. Man erhält ein Färbe-Grundrezept und verschiedene Faustregeln.

Danach werden Pflanzen aus dem Färbergarten vorgestellt, wobei viele Fotos die Informationen unterstreichen, was mir besonders gut bei der Darstellung der Färbeergebnisse auf Wolle und Seide gefällt. Jedesmal ist angegeben, um die wievielte Färbung es sich handelt, ob mit Beize, Alaun, Weinstein- oder Pottaschezugabe. Ganz wichtig hierbei finde ich den Zusatz, dass jedes Färbeergebnis anders ausfällt und von vielen Faktoren abhängt, u.a. die Bodenbeschaffenheit der Färberpflanze. Sehr gut gefällt mir die Empfehlung, selber Aufzeichnungen und kleine Rückstellproben seiner Experimente anzufertigen, um erzielte Farben möglicherweise nacharbeiten zu können.
Zu jeder Pflanze, auch zu Ende des Buches, bei den selber gesammelten oder bestellbaren aus fernen Ländern und aus denen, die wir in unseren Küchen finden ( wie z.B. Kaffee oder Tee) werden nicht nur Färbeergebnisse und das jeweils best erprobte Färberrezept vorgestellt, sondern aus den Erfahrungen der Autorinnen vermittelt, ob sich der eigenen Anbau oder das Sammeln für die Färbung überhaupt lohnen und für welche ergiebige oder einfach zu sammelnde Möglichkeit sich die Autorinnen selber entscheiden, manchmal auch für recht kostspielige bestellte Farben, die sich zum Färben oder besondrs zum Überfärben eigenen.

Gerade dieser weitergegebene Erfahrungsschatz sowie die vielen Farbdarstellungen der vielen Färbungen machen dieses Buch zu einer ganz besonderen, praktischen Hilfe und einem hervorragenden Nachschlagwerk – nicht nur zum Färben selber, sondern auch um einen eigenen kleinen Färbergarten anzulegen, selber zu sammeln oder zu entscheiden, welche Farben man vielleicht doch bestellen möchte; hierfür finden sich im Anhang einige Adresse, zusammen mit denen von bloggenden Färberinnen.

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Beste Brote

Eva Maria Lipp
Fester Einband
Erschienen bei Landwirtschaftsvlg Münster, 31.10.2016
ISBN 9783784354651
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Rezepte für „Beste Brote“ stammen von 35 Bäuerinnen, die einzeln vorgestellt werden und ihre Wertschätzung des Brotes erläutern. Jede von ihnen hat zwei ihrer Lieblingsrezepte preisgegeben, jeweils ein traditionelles und eine innovative Eigenkreation. Zu finden sind Rezepte mit Sauerteig oder Hefe, aus ganz verschiedenen Mehlsorten, angereichert mit Zutaten vom eigenen Hof, wie beispielsweise Obst, Nüsse, Saaten, Zucchini, Bohnen oder Möhren. Neben mir noch bekannten Mehlsorten in verschiedener Ausmalung finden sich auch ganz spezielle wie Waldstaudenmehl oder Roggenvorschuss; von beiden habe ich hier das erste Mal gelesen. Auch Zubereitungsbestandteile wie Quell-, Brüh- und Kochstück waren mir unbekannt.

Die Auswahl der Rezepte finde ich gut gelungen, zu jedem brot oder Brotgebäck gibt es eine Foto sowie eine kurze Anleitung. Man merkt schon, dass die Rezeptgeber ihre Rezepte beruflich umsetzen, auch, dass sie in anderen Mengen arbeiten, als unsereins zuhause. Es finden sich durchaus Rezepte, die für drei oder neun Brote ausgelegt sind, wobei ich es nicht schwierig finde, die Zutaten für ein Brot umzurechnen. Manche Zubereitungen gestalten sich schon etwas aufwändiger, sind aber durchaus nachzubereiten.

Mein Favorit ist das Fünf-Minuten-Vollkornbrot, eine Variante des „faulen Brotes“, aber auch das Bio-Zucchini-Brot, ein Erdäpfelbrot, ein Vitalbrot mit Karotten, ein Vifzackbrot und den Alleskönner-Weißbrotteig finde ich sehr interessant. Manche Brote, beispielsweise das Bauernbrot, findet man in verschiedenen Ausführungen, wobei sich alle etwas unterscheiden. Zum Ende des Buches wird auch noch erklärt, wie man einen Sauerteig ansetzt, füttert und weiterverwendet.

Insgesamt finde ich die Rezeptauswahl dieses schön gestalteten Buches recht abwechslungsreich, manche Kreationen wirken auch sehr phantasieanregend um das hauseigene Brot zu entwicklen.

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Raureif-Zauber

Michelle Houts , Dieter Fuchs , Nina Schmidt
Fester Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Urachhaus, 23.08.2017
ISBN 9783825179489
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die zwölfjährige Bettina Larsen lebt mit ihrer kleinen Schwester Pia und ihren Eltern auf einem Hof im dänischen Lolland. Gerade zu Weihnachten gibt es wichtige Ereignisse, die die Eltern zwingen, für ein paar Tage den Hof zu verlassen und Bettina die Verantwortung für Mia, die Tiere und den Hof zu übergeben. Leider hat, bei so viel Aufregung, niemand daran gedacht, dem Hof- und Scheunen wichtel Klakke, mit seinen 62 Jahren ein noch recht junger Wichtel, seinen traditionell üblichen und auch erwarteten Reispudding an Weihnachten in die Scheune gestellt. Ein wenig gekränkt rächt er sich mit ein paar Streichen und vrliert bei einer Aktion, die er ganz unüberlegt beginnt die Kontrolle über die daraus entstehenden Folgen. Hinzu kommt, dass während dieser Zeit seltener Rauhreif Lolland magisch verzaubert und den Schleier zwischen Menschen- und Wichtelwelt für die lüftet, die sich die Zeit nehmen, genau hinzusehen. Und so kommt es, dass sich Bettina nicht nur um Pias Wohl, sondern auch um Klakkes und das seiner Familie kümmern muß und ein aufregende Zeiten erlebt, denn wie heißt es so schön? „ Kümmere Dich um deinen Wichtel, dann kümmert dein Wichtel sich auch um dich.“

Bettinas Abenteuer wird ganz zauberhaft erzählt, und, wie in so vielen skandinavischen Büchern, spielen die Eltern keine große Rolle. Bettina übernimmt Verantwortung, löst beherzt Probleme, hilft anderen und erhält Hilfe, wenn sie diese benötigt.
Man lernt die Wichtel als sehr charmante kleine Wesen kennen, die stets helfen und niemandem schaden möchten und doch manchmal, vor Enttäuschung, man habe sie vergessen oder ungerecht behandelt, ganz unüberlegte Dinge anstellen, die sie selber taurig und hilflos machen; manchmal ziehen sie sich zurück und wissen selber nicht so recht, wie sie aus „dieser Nummer“ wieder herauskommen.
Gerade wegen dieses Aspektes der Geschichte, den schon Kindergartenkinder ganz genau nachempfinden können, würde ich das Buch für aufgeweckte Kinder ab 4 Jahren als Vorlesbuch empfehlen; vom Verlag wird das empfohlene Alter mi 8 – 12 Jahren angegeben, was ich für Selbstleser sehr passend finde; ich bin sicher, auch die Vorleser werden Spaß an dieser ganz bezaubernden Wintergeschichte haben, die mit ihren 36 nicht zu langen Kapiteln individuell in Vorleseabschnitte eingeteilt weren kann.

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Deine Zeit zu Leben

Karin Björkegren Jones
Fester Einband
Erschienen bei Landwirtschaftsvlg Münster, 15.09.2017
ISBN 9783784355054
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Schwedin Karin Björkegren Jones arbeitet als Yoga-Lehrerin, Journalistin und Autorin. Mit viel Hingabe hat sie in diesem Buch eigene Erfahrungen, Tipps und Übungen gesammelt, wie man seinen persönlichen Stress reduzieren, sein Leben leichter und einfacher gestalten und entspannter Pausen geniessen kann. Zudem kommen immer wieder andere Yoga-Lehrerinnen und Coachs zu Wort, stellen ihre Tipps und Übungen vor.

Da die einzelnen Kapitel nicht aufeinander aufbauen, ist man als Leser ganz frei darin, wie man das Buch nutzt; ich selber finde es sehr gelungen, das Buch zunächst ganz zu lesen und sich dann eher wahllos täglich ein Kapitel vorzunehmen.

Insgesamt werden sehr viele Aspekte betrachtet und gerade die Vielfalt macht den Reiz dieses Buches aus. Es finden sich Betrachtungen, Tipps und Übungen beispielsweise zu Bett-, Büro- und Restorativ-Yoga, zu verschiedenen Meditationsformen, Atemtechniken, Feng Shui, Entrümpeln, guter Schlaf ( viele Tipps), Neinsagen, Loslassen und Vergeben, auf den eigenen Körper zu hören, Genügsamkeit, Vereinfachung, Aufmerksamkeit und Dankbarkeit, inklusive dem Führen entsprechender Tagebücher. Selbstverständlich sind nicht alle Tipps neu und zu manchen der Themen sind bereits umfassende Ratgeber erschienen. Dieses Buch vermittelt hingegen ein breitgestreutes Fachwissen, mit brauchbaren, gut umsetzbaren Tipps und Übungen zu jedem angesprochenen Bereich. Die Buchgestaltung ist abwechslungsreich, bunt und ganz besonders kreativ und paßt perfekt zu der Vielseitigkeit der Themen.

Für mich waren besonders die drei Restorativ-Yoga-Übungen, die Japa Meditation samt Mantrasingen ganz neue Ansätze; eigentlich finde ich jede der hier vorgestellten Betrachtungen und Herangehensweisen sehr gut erklärt, die Übungen anschaulich dargestellt und leicht nachbar und hilfreich, mit eigenem Stress und Anspannung umzugehen, entgegenzuwirken und sich das Leben leichter zu machen sowie sein Wohlbefinden zu steigern und Ruhepausen zu genießen.

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Das große Servus Kochbuch Band 2

Uschi Korda , Alexander Rieder
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Servus, 12.10.2017
ISBN 9783710401480
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Das große Servus Kochbuch Band 2“ ist randvoll mit Rezepten gefüllt; ich freue mich riesig, dass keine Grundtechniken oder Geräte im Vorfeld erklärt werden.

Die Rezepte selber wurden nach Jahreszeiten eingeteilt, was mir ganz besonders gut gefällt, denn so kann man sich im Jahresverlauf durch das Buch kochen und auf saisonale Zutaten zurückgreifen. So gibt es beispielsweise im Frühjahr mehrere Rezepte mit Brennesseln oder wilden Kräutern und im Herbst vieles mit Kartoffeln, Äpfeln oder Kräutern, Wild und Heu. Beim ersten Durchblättern fallen mir auch viele Fleischrezepte auf, wobei diese mir nicht ganz so wichtig sind.

Die Vielfalt der Rezpte, bei denen es sich häufig um alpenländische Spezialitäten handelt, wie z.B. in Bergheu gewickelte Lammhaxe, finde ich sehr ansprechend. Gerade die verschiedenen Kräuter, Würzungen oder in meiner Gegend untypischen Rezepte wecken meine Neugier und erhöhen meinen Speichelfluss schon beim Durchblättern. Die einzelnen Rezepte sind super erklärt und durch ein appetitliches Foto sowie einen „Servus-Tipp“ im Kästchen ergänzt. Das Buch verfügt erfreulicherweise über zwei Lesebändchen, was ich sehr mag und doch kleben jede Menge post-its auf Seiten, deren Rezepte ich unbedingt nachkochen muß. Wie schon angedeutet, mich lachen mehrere Brennesselrezepte an: Brennesselrolle mit getrockneten Paradeisern ( sieht aus wie eine herzhafte Sahnerolle mit grünem Bisquit, mmmh), Brennesseltarte in Taubnesselteig und Brennesseln-Schnitzerln. Da es sich um Frühlingsrezepte handelt, muß ich mich da wohl noch etwas gedulden. Außerdem werde ich Ferlacher Hadnwickl ( Nudelteigrollen u.a. mit Buchweizen gefüllt), Schoko-Chili-Kuchen mit Rhabarber-Eis, Reis Trauttmansdorf mit Gartenerdbeeren, Holunderblütensuppe mit Marillen, Kukuruz(=Mais)cremesuppe mit Steinpilzen, Sauerkrautpuffer, Blauschimmelkäsetorte mit Birnen, Südsteierische Poganze und Erdäpfelroulade mit Linsenfülle probieren.

Insgesamt begeistert mich dieses Buch durch seine vielfältigen Rezepte, die gut erklärt und ebenso nacharbeitbar sind und auch durch seine edle und aufwendige Aufmachung.

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Zu Gast in Highclere Castle

Fiona Countess of Carnarvon
Fester Einband
Erschienen bei Callwey, 11.09.2017
ISBN 9783766722928
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch wurde sehr aufwendig gestaltet; viele Fotos, häufig beidseitig, geben Einblicke in die verschiedenen Räume und Gartenabschnitte des Anwesens. Der begleitende Text erzählt von vergangenen Zeiten, von Adelstiteln und, wie einige dazu gekommen sind, wobei der englische Adelsstand samt der Eigenheiten stets glorifiziert wird.
Da wird von einem Prinzen berichtet, der dermassen über seine Verhältnisse lebte, dass seine Mutter, Königin Victoria, ihn nur spärlich finazierte, aber zum Glück u.a. die Rothschilds ihm immer wieder mit dezent zugestecktem Geld zu seinem wohlverdienten Lebensstandart verhalfen und durch Heirat plötzlich mit dem Königshaus verwandt waren. Immer wieder geht es um die Elite des Landes: einen der besten Dirigenten der Welt, der einen diamantüberzogenen Taktstock benutzte oder um eine der besten Sängerinnen der Welt.... und um Lebensumstände, die sich manche, zusammen mit ihrem Adelstitel, durch ihren Einsatz für die englische Krone in den Weltkriegen oder englischen Kolonien verdient haben.

Neben Beschreibungen dieser Personen oder deren Besuche auf Highclere Castle werden auch dortige Feste der Vergangenheit und Gegenwart beschrieben, beispielsweise Treibjagden, Nachmittagstee oder Musikveranstaltungen.

Zudem werden einige Personen des Personals vorgestellt: die Schloßführerin, der Sicherheitsdienst, der Parkaufseher, eine Dekorateurin, die Hauswirtschaftsleiterin, der Imker. Besonders beim Imker, der schon einiges über 70 Jahre alt sein muß, hat mich verwundert, dass er immer noch das Schloß von außen anstreicht. In dem kurzen Kapitel, in dem er „vorgestellt“ wurde, erfährt man auch von dem Desaster im Jahr 2015: es wurden drei Bienenstöcke gestohlen.

Der Leser erhält Einblicke in ein paar der 200 Zimmer von Highclere Castle, besonders derer im Erdgeschoß; in der ersten Etage befinden sich die Gästezimmer, die nur in den Ecktürmen mit eigenen Badezimmern ausgestattet sind. Alle anderen sind auf die Gemeinschaftsbäder auf den Fluren angewiesen, die nicht über eine Dusche, dafür aber eine Kanne bereitgestellt wird, mit der der Gast sich die Haare waschen kann. Die beiden oberen Etagen verfügen über keine Heizung; man hat begonnen, in den Räumen der zweiten Etage, in denen kein Putz von den Wänden fällt, weitere Gästezimmer einzurichten. Der Leser erfährt, nach welchen Adeligen die einzelnen Zimmer benannt wurden und auch, wie manche der Vorbereitungen aussehen, wenn Gäste erwartet werden, die schon mehr als ein Jahr im Vorraus eingeladen wurden. Beispielsweise werden die unteren Räume dann eine Woche lang beheizt, damit die Wände die Wärme in die Gästezimmer abgeben; die Tische werden früher vorgedeckt und bis ins kleinste Detail vorgearbeitet, z.B. werden die Butterstückchen mit einer Krone und einem „C“ vorgeprägt.

Zwischendurch finden sich jede Menge Rezepte, die manchesmal durch ihre extravanganten Namen zu beeindrucken wissen, wie der „Poudin à la Chancelière“, der mit „Kabinettpudding“ übersetzt wird und wie ein gewöhnlicher Brotpudding ( mit Bisquitteig statt Brotscheiben) aussieht; „Lady Carnarvons Eingemachtes“ besteht unter anderem aus „Holzapfelgelee“ und stellt nur eines der Rezepte dar, in dessen Namen die Titel ihrer Lord- oder Ladyschaft Einzug fanden. Ich muß gestehen, dass ich keines der Rezepte wirklich aufregend fand; aber zum Glück wird das ja bei jedem anders aussehen. Hier eine Auswahl der enthaltenen Rezepte:
scharfe Nierchen ( vom Lamm), Rührei ( von 12 Eiern und 50g creme double), Rote-Beete gebeizter Lachs, pfannengebratene Jacobsmuscheln, Petersfisch mit Sauce Hollandaise, Krebs-Gratin, Treiber-Schmortopf, Schweinerollbraten, Fasanen-Curry, geschmorter Rotkohl, Lammkarree, Haggis, Gemüsefond, ofengeröstete Beete-Knollen, Klare Tomatenkraftbrühe, Karotten-Ingwersuppe, Kokos-Röstkürbissuppe, Scones, Ingwerkuchen, rumgetränkter Napfkuchen, Marmeladenstrudel oder gedämpfter Pfaumenpudding.

Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich keine Folge der Serie „Downton Abbey“ gesehen habe, sondern mich einfach nur für eine Führung durch Highclere Castle interessierte. Die vielen Fotos der Räumlichkeiten, des Gartens bzw. der Ländereien, die Geschichte des Anwesens und seiner elitären Besucher, des Personals samt dessen Arbeit und auch die Beschreibung der Feste und Veranstaltungen fand ich sehr aufschlußreich. Die Gestaltung des Buches wirkt sehr aufwendig und liebevoll bis ins Detail, besonders, wenn Original Spielzettel oder Bögen aus dem Haushaltsjournal mit Highclere Emblem oder Spielpläne und Regeln für Golfkrokett gezeigt werden. Viele aktuelle Fotos des Anwesens oder alte, sepiafarbene von Besuchern und Anwesen ergänzen die Texte in üppiger Weise. Stolz auf das eigene Leben, die Lebensumstände und ganz besondere eigene Fähigkeiten können leider gar nicht oft genug erwähnt werden, selbst in der im Anhang befindlichen Danksagung liest man über gute Fotos der Profis und ausgezeichnete Fotografien des Lords; das war mir alles ein wenig zuviel des Eigenlobs, auch, wenn die Autorin immer wieder von ihren Geistesblitzen berichtet.
Trotz aller Liebe zum Detail ist bei dem Buch ein Fehler unterlaufen: Auf S. 13 findet die linke Spalte ein jähes Ende, denn der Text bricht mitten im Satz ab und wird an keiner anderen Stelle weitergeführt.

Insgesamt finde ich das Buch gelungen; es hat meine Erwartungen einer Führung und Beschreibung des Anwesens erfüllt. Die Rezepte haben mich nicht wirklich begeistert und einige Ausführungen fand ich schon recht befremdlich. Ich denke, für einen Fan der Serie „Downton Abbey“ wird dieses Buch ein Genuss sein; genauso geht es mir, wenn ich Bücher lese und die Fotos darin bedrachte, die Drehorte der vier alten Miss-Marple-Filme mit Margaret Rutherford aufzeigen.
Als Fan kann man in solchen Bänden einfach nur schwelgen...

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Helvetia Vegetaria

Carlo Bernasconi , Thomas Stöckli , Juliette Chrétien
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 04.09.2017
ISBN 9783038009283
Genre: Sachbücher

Rezension:

Carlo Bernasconi 150 traditionelle, vegane Rezeptklassiker aus der Zeit vor der Massentierhaltung aus allen Regionen der Schweiz zusammengetragen, dabei u.a. Landfrauen oder alte Kochbücher zu Rate gezogen.

Die Kapitel des Kochbuches entsprechen einzelnen Regionen, zu denen man ein Foto, eine kleine Einführung und die landestypischen Rezepte erhält:

- Westschweiz ( Wallis, Waadt, Genf, Freiburg):
z.B. gefüllte Artischocken, Chalet-Suppe, Karden-Gratin, Tomatenfondue, Kartoffelkuchen,
Freiburger Käsekuchen ( herzhaft), Genfer Birnenkuchen, Weinkuchen, Sii, Roggenbrot

Nordwestschweiz ( Neuenburg, Jura, Basel, Basel-Land):
- z.B. Baseler MehlsuppeNeuenburger Spinatkuchen, Kohlgratin, Mandeltorte, Kartoffel-Apfel-Püree, St. Martins-Kuchen, Baselbieter Kirschkuchen, Basler Leckerli

- Mittelland ( Bern, Solothurn, Aargau, Zürich):
z.B. Emmentaler Kartoffelsuppe, Linsensuppe, Sauerkrautsuppe, Weinsuppe, Kappeler Milchsuppe, Berner Rösti, Binätschtätschli, Bircher Müsli, Meringues, Aargauer Rüblitorte

- Zentralschweiz ( Luzern, Zug Schwyz):
z.B. Luzerne Kräuterrahmsuppe, Eierrösti, Süßmostcreme, Birnenweggenkuchen, Zuger Chabisbünteli, Ofeturli, Zuger Kirschtorte

- Ostschweiz ( Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Appenzell):
z.B. Rieslingsuppe, Appenzeller Gsöödsoppe, Chässuppe, Sankt Galler Sammetsuppe, Schaff- hauser Zwiebelwähe, Spinatwähe, Gerösteter Maisgriess, Mandelfisch, St. Galler Klostertorte

Südostschweiz und Alpenbogen ( Graubünden, Uri, Glarus, Ob- und Nidwalden):
- z.B. Zigersuppe, Zwiebel-Brot-Suppe, Pizzoccheri di Poschiavo, Käse-Brot-Auflauf, Glarner Spinat-Zoggle ( Knöpfli), Birnenhonigkuchen, Engadiner Nusstorte

- Südschweiz ( Tessin und Bündner Südtäler):
- z.B. Karfreitagssuppe mit Gemüse und Nüssen,, Tessiner Pilzsuppe, Brotsuppe, Schwarze Polenta, Polenta mit Kräutern und Käse, Kastanienfladen, Brotkuchen, Kürbiskuchen

Die Rezepte sind gut erklärt, zu vielen gibt es ein Foto, das man auch in einem Designer-Magazin finden könnte. Man merkt den Rezepten an, dass sie einst, auch in ärmeren Zeiten, lecker satt machen sollten und so entsprechen sie mit Zutaten aus der eigenen Region ganz genau auch den heutigen Ansprüchen. Viele Rezepte verfügen neben dem Orginalnamen auch über einen übersetzten – bei etlichen war das wohl nicht wirklich möglich und man rätselt auf den ersten Blick. Jedes Rezept wird ergänzt durch einen ganzen Abschnitt mit Erklärungen beispielsweise zur Geschichte, zu den Zutaten oder zur Abwandlung zum vegetarischen Gericht.

Viele der Gerichte sind auf Grund ihrer Zutaten oder Zusammenstellungen ganz neu und spannend für mich, ob die Verwendung von Karden, Esskastanienmus, verschiedene Zubereitungen mit Wein oder landestypischen Zutaten wie z.B. Birnenhonig. Jedesmal, wenn ich das Buch durchblättere, entdecke ich wieder neue, aufregende Rezepte, die ich noch nachkochen möchte. Auch die Einstimmungen in die jeweiligen Regionen haben mir ausgesprochen gut gefallen.

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Kochen mit Aromabomben

Giovannina Bellino
Fester Einband
Erschienen bei Landwirtschaftsvlg Münster, 15.09.2017
ISBN 9783784355085
Genre: Sachbücher

Rezension:

Giovannina Bellino erläutert zu Beginn, wie man die Aromabomben einsetzen kann, z.B. mit Öl vermischt als Marinade oder Dressing, für Kräuterbutter, als Würzwürfel für ganz unterschiedliche Speisen wie Braten, bunte Pfanne oder Nudel-/ Saucen. Grundlegendes zur Herstellung von Kräuterpesto-, Gemüse-, Brühe- und Saucenaromabomben wird erklärt und bei der Herstellung auf Restenutzung und Verwertung hingewiesen. Die einzelnen Aromabomben friert man am besten in Eiswürfelformen ein, die umfassen meistens ca. 30ml. Für die Rezepte braucht man meist mehrere dieser Aromabomben, welche aus komprimierten, karamelisierten oder reduzierten Mischungen bestehen und überwiegend in einer Menge von 400-500g hergestellt werden ( bei Brühen mehr).

Das Buch enthält detailierte und leicht nachzuarbeitende Anleitungen für 17 verschiedene Aromabomben, unterteilt in die Kapitel:

- Kräuterpesto Aromabomben, z.B. Basilikum-, Rosmarin-, Thai-, Tex-Mex-, Chimichurri – A.b.
- Gemüse Aromabomben, z.B. Suppengrün-, Umami-, Spanische Sofrito-, Holy Trinity-, Curry-
- Brühe- und Saucen Aromabomben, z.B. Bechamel-, Rinderbrühe-, Gemüsebrühe-Aromabombe

Zu jeder der Aromabomben folgen Rezepte, die ich allesamt sehr ansprechend finde; sie sind sehr gut erklärt, viele ( leider nicht alle) durch ein großes Foto der zubereiteten Speise ergänzt. Häufig finden sich Tipps für Abwandlungen, Dekoration, Zubereitung oder Resteverwertung oder zusätzlichen Vorratszubereitungen wie „gewürztem Mehl“.

Ich liebe Rezepte aus der asiatischen und orientalischen Küche; dafür muss man häufig erst einzelne Gewürze in der Pfanne anrösten um die Gewürzmischung zuzubereiten. Ein echtes Geruchs- und Geschmachserlebnis, dass aber etwas aufwendiger ist und deshalb viel zu selten bei uns Anwendung findet. Bislang bin ich selber nicht auf die Idee gekommen, diese Würzmischungen auf Vorrat zuzubereiten, aber nun bin ich durch dieses Buch doch infiziert worden. Auch der Gedanke, selbst kleinste Reste zu verarbeiten wird hier perfektioniert. Meine Versuche in dieser Richtung fand ich bislang schon ganz gelungen, habe aber in diesem Buch ganz neue Inspiration gefunden, egal, ob aus das Meeresfrüchteöl, bei dem Garnelen- oder Hummerschalen mit etwas Suppengemüse in Öl köcheln gelassen werden, aus den Knochen eines Brathähnchens eine schnelle Hühnerbrühe zubereitet oder die Reste einer Garnelen-Zuckerschoten-Pfanne, ergänzt durch einzelne Zutaten, für die nächste Mahlzeit als Füllung für Wan Tans oder Frühlingsrollen genutzt werden.

Die unterschiedlichen Aromabomben/Würzwürfel finde ich sehr gelungen und werde etliche davon nacharbeiten. Manchmal habe ich aus dem Asialaden „Suppenwürfel“ mit Krabbengeschmack gewählt, mich aber schon gefragt, welche Zutaten da wohl noch enthalten sind. Ich bin froh, dass ich das jetzt selber in der Hand habe und werde neben den vorgestellten Rezepten auch eigene Kreationen ausprobieren.

Ein tolles Buch, das Rezepte für unterschiedlichste Würzwürfel bietet, ergänzt durch Rezepte in denen sie Anwendung finden, Grundlagenwissen für eigene Würzwürfelmischungen und jede Menge Inspiration und Tipps.

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Brioches!

Marjolaine Daguerre , Heidemarie Nedwid
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 12.07.2017
ISBN 9783702017071
Genre: Sachbücher

Rezension:

Marjolaine Daguerre erklärt in ihrem Buch „Brioches!“ zunächst, wie man einen Hefe-Grundteig zubereitet; dem schließt sich der Rezeptteil mit 30 Rezepten, unterteilt in die Kapitel Frühstück, Jause und Dessert, an.

Die Rezepte lassen sich sehr leicht nacharbeiten, sind mit Schwierigkeitsgraden von sehr einfach, einfach und mittel gekennzeichnet. Die Arbeitsanleitungen sind gut verständlich geschrieben und die Zubereitung ganz einfach; besonders wichtig ist das Einhalten der Ruhe-/ Gehzeit des Teiges. Zu jedem Rezept finden sich schon im Kopf Angaben zur Vorbereitungs, Geh- und Backzeit und das ganzseitige, ansprechende Foto des fertigen Gebäcks wird durch Tipps oder Varianten ergänzt. Nährwertangaben fehlen, aber man hat die Möglichkeit, Einfluß auf die Kalorienanzahl zu nehmen:

Die Rezepte haben einen unterschiedlichen Fettgehalt, was in der Einleitung auch schon erklärt wird: Man kann sich für die Verwendung von Butter oder Crème fraîche entscheiden oder diese, wenn man Kalorien einsparen möchte, durch Magerquark ersetzen. Eine Variante, die mich besonders angelacht hat, war stattdessen gedünstetes und Püriertes Kürbisfleisch zu verwenden.
Dafür gibt es ein Extra-Rezept, bei dem die Brioche mit Küchengarn in die Form eines Kürbises gebracht wird. Ich habe das Rezept in einer normalen Briocheform nachgebacken und wir fanden das Geschmackserlebnisperfekt, genau wie bei den Zimtschnecken und dem Rosinengugelhupf mit Mandeln.
Wir werden noch weitere Rezepte aus diesem Buch ausprobieren; es finden sich auch von den Zutaten und der Gestaltung her aufregendere, z.B. Löckchen-Brioche mit Maronencreme, Kleeblätter mit Schoko-Pistazie, eine Brioche-Sonne mit Milchschokolade und Passionsfrucht oder Brioche-Pie mit Himbeer-Schokolade-Ganache.

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So macht es das Krokodil

Lisa Signorile , Franziska Kristen
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei btb, 10.07.2017
ISBN 9783442714216
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Biologin Lisa Signorile gibt Einblicke in das Sexualleben der fünf Wirbeltierklassen ( Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere). Dabei durchleuchtet sie die Balz, Fortpflanzungsorgane und Geschlechtsakt, Brutpflege, Selbstbefriedigung, Homosexualität und das Geschlecht des Ungeborenen.

Viele Fallbeispiele, Lehren aus der Evolutionsbiologie und auch Aufstellungen verschiedener Deutungsversuche mit jeweils abschließender persönlicher Stellungnahme runden die vielen wissenschaftlichen Darstellungen ab.
Zahlreiche konkrete Beispiele aus dem Tierreich belegen und erklären Eigenheiten und Spezialisierungen, aber auch Taktiken und Tricks um sich gegen Erbgut-Konkurrenten durchzusetzen. Vieles davon war mich neu, z.B. das Aufzuchtverhalten der Wabenköte, der Geschlechtswandel bei verschiedenen Fischen oder Eigenheiten in der Anatomie.

Sowohl die wissenschaftlichen Fakten als auch der Wortwitz der Autorin machten das Buch für mich zu einem lehrreichen und amüsanten Lesevergnügen.

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wiesenpflanzen, natur, schnitzen, färben, werken

Flechten, Färben, Schnitzen

Doris Fischer
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 28.08.2017
ISBN 9783038009559
Genre: Sachbücher

Rezension:

Doris Fischer hat in „Flechten Färben Schnitzen“ 30 einheimische Sträucher, Bäume, Gräser und Kräuter vorgestellt, wofür sie deren Verwendung innerhalb der letzten Jahrhunderte ländergrenzenübergreifend recherchierte und nicht nur aktuelle sondern auch (fast) schon vergessene Nutzung aufzeigt. Dabei übersteigen die vorgestellten Techniken und Möglichkeiten bei Weitem das, was ich mir unter dem Buchtitel vorgestellt habe.
Zu jeder Pflanze erhält man vielfältige Anleitungen zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen z.B. für die Küche, Musikinstumenten, Spielzeug, Schmuck, verschiedenen Farben, Badezusätzen, Rezepten, Körben und vielem mehr. Sehr gut gefällt mir dabei, dass bei jedem Material auch Alternativen aufgeführt werden, die sich genausogut zur Herstellung eigenen. Die Anleitungen sind leicht verständlich gehalten und durch Fotos ergänzt worden; es ist einfach, Vorgestelltes nachzuarbeiten. Gerade bei den Rezepten wurde sehr viel Wert darauf gelegt, nur Pflanzen zu nutzen, bei denen keine Verwechslungsgefahr giftigen Pflanzen besteht.

Mich haben besonders die Anleitungen für „altes“ Naturmaterialspielzeug erfreut, wie z.B. die für Waldteufel, Froschstuhl, Spindeln ( und welches Holz man dafür am besten nimmt), die Wäscheklammern, verschiedene Fasernherstellungen, Musikinstrumente....

Ich habe bereits etliche Bücher gelesen, die sich mit (alten) Handwerkstechniken oder Basteleien mit Naturprodukten befassen und bin von diesem äußerst angetan, denn es enthält sehr viele neue Ideen. Durch die Angabe der nutzbaren Alternativpflanzen wird man so bei jedem Spaziergang verwendbares Material finden können. Sehr gut gefallen mir auch die vielen Hinweise zu weiterführenden Büchern einer bestimmten Technik, auf die die Autorin im Rahmen ihrer Recherchen gestossen ist.

Ein inspirierendes Buch mit über 200 Anleitungen, für Kinder, Eltern, Erzieher und alle, die sich kreativ betätigen möchten gleichermaßen zu empfehlen.

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Irlands Ostküste

Stefan Schnebelt
Fester Einband
Erschienen bei Landwirtschaftsvlg Münster, 15.09.2017
ISBN 9783784355214
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mich hatte bereits Stefan Schnebelts erster Bildband, zum Wild Atlantic Way, sehr gut gefallen und so war ich auf diesen sehr gespannt.

Die Reise beginnt im Süden, in Kinsale und führt entlang Irlands Ostküste, aufgeteilt in Kapitel, die jeweils zu Beginn den jeweiligen Küstenabschnitt in einem Kartenabschnitt zeigen. Zu jedem dieser Abschnitte gibt es einen kurzen Text; die einzelnen Fotos verfügen meistens über eine Unterschrift auf englisch und gälisch. Diese visuelle Reise verläuft direkt an der Küste und fernab der üblichen touristischen Ziele, so dass ich sehr viel Neues entdecken durfte.
Die Fotos fallen alle durch ihre Professionalität auf; jedes Motiv wurde perfekt in Szene gesetzt. Im Schnebelts Fotoband über den Wild Atlantic Way empfand ich die Fotos wesentlich nüchterner ; zwar sind die meisten Fotos auch hier ohne Darsteller, aber es finden sich auch genügend mit Menschen, Tieren, Blumen.... Auch hatte ich den Eindruck, dass mehr persönliche Geschichten sowohl in den Einführungstexten als auch zu einzelnen Fotos erzählt wurden.

Stefan Schnebelt hat diesen Foto-Bildband über Irlangs Ostküste, genau wie den Vorgänger, Dank finanzieller Unterstützung durch eine Crowdfunding-Kampagne sowie durch Irland Information, Irland-Journal sowie Irish-Net realisieren können. Da neben den meisten Fotos kaum Texte enthalten sind, finden sich im Anhang Koordinaten der Fotomotive sowie der Hinweis auf eine Website, die weitere Informationen zu den abgebildeten Sehenswürdigkeiten bietet.

Mir hat diese Reise entlang der Ostküste noch besser gefallen als die entlang des Wild Atlantic Way; die Fotos waren auch diesesmal äußerst schön und professionell. Insgesamt fand ich die Reise wesentlich abwechslungsreicher und bunter, was aber auch daran liegen kann, dass hier weitere Strecken absolutes Neuland für mich waren.

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Alles auf 1 Blech

Molly Shuster , Barbara Buchwalter , Lauren Volo
Fester Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 18.09.2017
ISBN 9783038009733
Genre: Sachbücher

Rezension:

Molly Shuster hat in ihrem Buch Rezepte zusammengestellt, die man im Backofen zubereiten und deshalb nicht im Auge behalten muß. Hierfür unterscheidet sie zwischen großem Backblech, Bräter und Auflaufform. Die Rezepte sind unterteilt in Saucen, Fleisch & Geflügel, Fisch & Meeresfrüchte, Gemüse, Desserts, Snacks & Vorspeisen sowie Beilagen, wobei die Saucen und Beilagen in einem Topf auf dem Herd zubereitet werden.

Unter den Backofenrezepten finden sich u.a. Huhn mit Kräutern der Provence / Huhn Marokkanisch / Hühnerspiesse / Merguez mit roten Zwiebeln und Pastinaken / Chorizo mit weißen Bohnen / verschiedene Braten mit Gemüsebeilage / Garnelen und Aubergine mit Harissa / gefüllte Gemüse / langsam gebackene Äpfel / Bratäpfel / Birnen mit Nussfüllung / Kirschkuchen / Pfirsichkuchen.

Die Rezepte sind allesamt gut erklärt und wirklich sehr einfach nachzuarbeiten; man muß ja nur die Zutaten zusammenschütten, würzen, in die Form schütten und Temperatur- und Zeitangabe der kurzen Anleitung entnehmen. Die Anleitungen sind entsprechend kurz in einem kleinen Kästchen enthalten, aufgelegt auf die seitengroßen Fotos des Gerichtes, in der Regel ein Seitenfoto vor und ein Seitenfoto nach dem Backofenaufenthalt.
Seit vielen Jahren bereite ich Aufläufe oder Braten im Backofen zu und finde es dann eigentlich selbstverständlich, auch das Gemüse und die Beilagen gleichzeitig mit im Ofen zuzubereiten – schon alleine um beim Braten eine schöne Sauce pürieren zu können. Denn nur, wenn alles im Ofen zubereitet wird, muß ich wirklich kein Auge darauf haben, wie zu Beginn des Buches angekündigt. Die Autorin sieht häufig vor, die Beilagen wie Reis, Kartoffeln ( für Kartoffelpürree), Risotto oder Dinkel nebenher im Topf zu kochen. Diese Rezepte finden sich im letzten Kapitel und sind bei den vorangehenden Rezepten nicht empfohlen oder zugeordnet worden. So ist für mich die Mahlzeit aus dem Ofen aber nicht komplett. Für alle, die es wirklich einfach möchten: Kartoffen lassen sich vorzüglich gleichzeitig im Backofen zubereiten, halbiert mit Öl besprüht, gewürzt mit Rosmarin oder Paprika sind sie gar und gebräunt, wenn das Hauptgericht fertig ist. Reis kann man, mit der gut doppelten Menge kochendem Wasser übergossen, in einer abgedeckelten Auflaufform auf dem Backofenboden einfach mitgaren und das komplette Essen ist gleichzeitig fertig. Ich muß gestehen, dass ich diese Zubereitung eher bei jedem Rezept erwartet hätte.

Etliche der Rezepte sind nicht wirklich aufgeregt, z.B. die Chickenwings würzen und auf einem Backblech abbacken; mir würde spontan gar keine andere Zubereitungsart dafür einfallen. Bei einigen Gerichten habe ich meine Zweifel, ob die Speisen nicht austrocknen, wie z.B. die Chorizos oder die Garnelen in verschiedenen Rezepten, die mit etwas Olivenöl gegart werden. Aber ich habe auch etliche Rezepte gefunden, die ich ganz neu und ausgesprochen interessant finde, ganz besonders die Venusmuscheln in Kirschtomaten, die Miesmuscheln in Sahnesauce, der gegrillte Tintenfisch und die geschmorten Kraken.

Das Buch wurde aufwendig gestaltet und doch kann es mich nicht so wirklich begeistern, denn in den seltensten Fällen wird da eine komplette Mahlzeit zubereitet. Will man Beilagen dazu, muss man doch auf Herdplatte und Topf zurückgreifen; und das ist dann nicht wirklich „clever im Ofen gegart“.

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glück, ratgeber, sachbuch, isabell prophet, zufriedenheit

Die Entdeckung des Glücks

Isabell Prophet
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 11.09.2017
ISBN 9783442393237
Genre: Sachbücher

Rezension:

Isabell Prophet durchleuchtet, wie wir unser Glück, insbesondere am Arbeitsplatz finden können; ihr Buch hat sie dafür in drei Teilen aufgebaut: Im ersten Teil thematisiert sie u.a., wie die Suche nach dem Glück entsteht und was uns dabei im Wege stehen kann; der zweite Teil befaßt sich mit Glücksforschung und zeigt viele verschiedene Aspekte auf. Und im dritten Teil erfahren wir, was wir für unser Glück selber tun können, mit welchen Übungen, Tagesplanungen, Sichtweisen wir ihm den Weg aus und zu uns erleichtern und, wann es vielleicht die glücklichste Entscheidung ist, seinen Arbeitsplatz zu wechseln.

Klar ist, für unser Glück sind wir selber verantwortlich, niemand anders und keine Ausrede, Kunkurrenz oder Idealisierung des Glücks anderer sollte uns von dieser Erkenntnis abhalten oder unserem Glück eine externe Messlatte anhalten. Isabell Prophet durchleuchtet so viele Aspekte des Glücks und stellt wissenschaftliche Lehrer, Erkenntnisse alter Philosophen, übliche Sichtweisen und glücklichmachende Alltagsstrategien vor, aus denen jeder seine besten Möglichkeiten finden wird – denn das Glücksempfinden, auch was die Arbeit betrifft, kann individuell variieren.
Mit einem saloppen und äußerst witzigen Sprachstil vermittelt Isabell Prophet sehr fundiert ganz kurzweilig und interessant die verschiedenen Aspekte und eine ganze Reihe an praktischen Hilfen und Übungen um seinen Arbeitsalltag und sein Leben glücklicher zu gestalten.

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Die Kunst Tee zu mischen

Sebastian Pole , Alina Wychera
Fester Einband
Erschienen bei Stocker, L, 12.06.2017
ISBN 9783702016579
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sebastian Pole, Mitbegründer von „Pukka Herbs“ und u.a. in TCM, Ayurveda und Yoga ausgebildet, gibt in diesem Buch eine Einführung in das Kräuterteemischen. Man erfährt, wie man eine perfekte Mischung / Mischungsverhältnis erhält und worauf man bei Kräutern, speziell bei deren Kauf, achten sollte.
Im darauf folgenden Rezeptteil, unterteilt in die Kapitel Reinigen & Entgiften, Ernährung & Verdauung, Aktivieren & Verjüngen, Ruhe & Harmonie, Glück & Freude, Abwehr & Schutz sowie Mann, Frau und Kind gibt es dann die Rezepturen für ungefähr 70 Gesundheitstees und ein paar zubereitungen, die man mit Pukka- oder anderen Tees erstellen kann. Das Buch schließt mit Informationen zu einzelnen Pflanzen, Bezugsquellen im Internet sowie einem Stichwortverzeichnis ab.

Zu jedem vorgestellt Tee gibt es eine kurze Beschreibung seiner Wirkung, ein ganzseitiges, schönes Foto, die genauen Mengenangaben der Rezeptur ( meist für jeweils 2 – 3 Tassen berechnet) mit Zubereitungsanleitung und, was mir ganz besonders gut gefällt: die Auflistung der einzelnen Zutaten mir ihrer jeweiligen Wirkung. Genau dieses Wissen benötigt man ja schließlich um seine eigenen Kreationen zu erschaffen, denn schon zu Beginn stellt Sebastian Pole klar, dass man die Rezepturen nicht ganz so streng sehen und daraus seine eigenen Tees abwandeln kann bzw. sollte.
So kann man auch die Tees spontan zubereiten, für die man nicht alle Zutaten im Haus hat, indem man diese einfach wegläßt oder durch andere mit passender Wirkung ersetzt. Mir gefällt, dass viele einheimische Pflanzen oder Gewürze, die ich eh in meiner Küche vorrätig habe, Verwendung finden und die, die mir zu exotisch sein könnten, werde ich nicht vermissen müssen.

Ich finde dieses Buch ganz großartig, denn es vermittelt Fachwissen, erprobte Rezepturen und den Spaß, eigene Kreationen auszuprobieren und das ganz ohne Werbung für die eigenen Produkte.

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Verwurzelt und beflügelt

Daniela Weißbacher
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Freya, 28.06.2017
ISBN 9783990252994
Genre: Sachbücher

Rezension:

Daniela Weißbacher hat in ihrem Buch „Verwurzelt und beflügelt“ jede Menge
zusammengetragen: persönliche Erlebnisse, Annekdoten, Ansichten und Gedanken über Erziehung und Gott und die Welt. Dazu gibt es Rezepte für selbstgemachte Medizin der eigenen Hausapotheke, wie z.B. Salben, Tee oder mit Kräuter aufgepepptes Oliven-Massageöl. Die hier erstellte Hausapotheke umfaßt Mittel gegen Erkältungskrankheiten, Bauchschmerzen, Verletzungen und sonstige Wehwehchen, z.B. Zwiebelsocke oder -säckchen, Kartoffelwickel oder Inhalieren. Tipps, wie z.B. das eigene Kind auch mal in den Arm zu nehmen oder Betrachtungen zu der Langlebigkeit des Schwarzweißfernsehers im Gegensatz zu dem der 13 CD-Player, die die Familie Weißbacher in den letzten 20 Jahren entsorgt haben finden sich in den vielen persönlichen Betrachtungen zur heutigen Zeit und den Lebensbedingungen.

Viele eigene Geschichten zum Vorlesen, Ausfüllseiten und Ausmalbilder, Naturexperimente, Basteleien und Rezepte für gesunde Kinderküche runden das Buch ab.

Ich muss gestehen, dass mich das Buch nicht so wirklich überzeugt hat, da für mich so gut wie keine neuen Informationen enthalten waren. Wahrscheinlich habe ich schon so viel darüber gelesen, auch während meiner Ausbildung als Erzieherin oder als Mutter, so dass ich davon ausgehe, dass ganz junge Eltern hier wohl viele Anregungen finden werden.
Auch einzelne Aspekte der Gestaltung haben mich nicht angesprochen, z. B. Die vielen Skizzen im Buch mit der Aufforderung „mich kannst Du ausmalen“. Ich wäre überhaupt nicht davon angetan, dass mein Kind in einem Buch, das ich schätze, malt und das wohlmöglich auch bei anderen Büchern umsetzen möchte. Zudem hat mich die Illustration mit Noni-Floh und Nunzius und ihrem „Senf, den sie dazugeben müssen“ sehr irritiert, genau wie die durchgehend kindgerechte Sprache und Art der Erklärungen. Ich habe es wohl gelesen, dass das Buch für die ganze Familie sein soll, hatte das vorher allerdings nicht auf den kompletten Inhalt bezogen.

Die Autorin hat mit Liebe und viel Mühe versucht, sehr viele Themen aufzugreifen und manches Mal auch ein anderes Buch, das sich intensiver mit einem davon auseinandersetzt und auch im Freya Verlag erschienen ist, empfohlen. Von diesen hatte ich auch bereits einzelne gelesen und fand sie sachlich und sehr ansprechend.

„Verwurzelt und beflügelt“ würde ich eher als Allrounder sehen, als Einstiegsbuch für junge Eltern, die noch nichts in dieser Richtung gelesen haben und hier einen weitgespannten Themenbogen vorfinden.

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Tischkultur

Björn Kroner , Charlotte Schreiber
Fester Einband
Erschienen bei Callwey, 11.09.2017
ISBN 9783766722775
Genre: Sachbücher

Rezension:

Björn Kroner präsentiert in seinem Buch über 20 gedeckte Tische zu verschiedenen Anlässen, z.B. Picknick, Weihnachten, Hochzeit. Dabei zeigt er deutlich, dass ein schön gedeckter Tisch keine Frage des Budgets, sondern des guten Geschmackes sowie der Kreativität ist. Zahlreiche DIY-Anleitungen, unter anderem für verschiedene Serviettenhalter, Blumengestecke oder Serviettenbänkchen runden die vielen Anregungen , die auch in den begleitenden Texten und Tipp-Boxen gegeben werden, ab.
Der Schwerpunkt der wundervollen Tischarragements liegt bei der Verwendung schöner und meist auch edler Produkte deutscher Manufakturen, die auch im Anhang nochmals genannt werden. Eigentlich verschreckt es mich immer ein wenig, wenn zuviel begleitende Werbung in einem Buch gemacht wird. In diesem Buch empfand ich die Benennung der schönen Tischobjekte allerdings sehr dezent, sachlich und auch hilfreich.

Insgesamt finde ich das Buch unglaublich inspirierend, denn es geht ja gar nicht darum, die Dekorationen nachzustellen, sondern ein Gespür für die Ästhetik eines schön gedeckten Tisches zu entwickeln, was bei uns bislang auch nie so wichtig genommen wurde, wie die Speisen, die gereicht wurden. Dieses Buch vermittelt ein ganz anderes, ganzheitliches Bild, Anleitungen zum Dekobasteln und jede Menge Anregungen um das zu ändern.

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Grundkurs Overlock

Marie-Émilienne Viollet , Marie-Noëlle Bayard , Elfriede Kilian
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Bassermann, 11.10.2016
ISBN 9783809436546
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch richtet sich an Anfänger im Umgang mit einer Overlock, erklärt, wie eine solche Maschine funktioniert und zeigt, reichlich bebildert, nicht nur den Aufbau und die Nutzung, vom Einfädeln über verschiedene Nähte und endet mit einfachen Projekten, wie z.B. das Nähen eines Schals, um den Umgang mit der Overlock einzuüben.

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich mir eine einfache Overlockmaschine gekauft habe; dabei war ein dünnes Papierheftchen, bei dem die Anzahl der enthaltenen Sprachen annähernd so hoch war, wie die der Erklärungen. Meiner Erinnerung nach waren noch nicht einmal Skizzen enthalten und so habe ich nach Kurzem Ausprobieren die Overlock einfach in der Ecke einstauben lassen ohne mit ihr wirklich warm geworden zu sein.

Mit diesem Buch gab es endlich eine erfolgreiche Annäherung, denn auch, wenn meine Maschine nicht dem vorgestellten Modell entspricht, habe ich sehr viel über den Umgang und die Nutzung einer Overlock gelernt und an meiner nun endlich umsetzen können. Über das reine Handling hinaus konnte ich viele Tipps und Tricks rund um das Nähen, z:B. über die Verarbeitung verschiedener Stoffe, verschiedene Garne Führen verschiedener Nähte oder Ausstellen des Messers erfahren. Äußerst hilfreich fand ich auch die Gegenüberstellung von Näh- und Overlockmaschine zu Beginn des Buches, ebenso reichlich bebildert, wie der Rest des Buches.

Insgesamt bin ich vollkommen begeistert von diesem Buch, das mir als Neuling an der Overlock die Augen geöffnet und einen Umgang mit meiner Maschine ermöglicht hat. Die Erklärungen sind einfach und verständlich gehalten, allses wurde sehr anschaulich mit Bildern ergänzt. Ich würde dieses Buch jedem Anfänger empfehlen, egal welches Modell einer Overlock er vor sich hat.

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Was die Seele glücklich macht

Manfred Stelzig
Fester Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Ecowin, 21.09.2017
ISBN 9783711001443
Genre: Sachbücher

Rezension:

Manfred Stelzers beginnt sein Buch mit einer Einführung, in der er das Feld der Psychosomatik und deren Bedeutung in der Medizin darstellt; danach ist das Buch in drei Teile gegliedert.

Im ersten Teil werden verschiedene Sichtweisen und Therorien vorgestellt um zu durchleuchten, wie psychosomatische Erkrankungen entstehen; der zweite Teil widmet sich speziellen psychosomatischen Krankheitsbildern, z.B. Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates, verschiedenen Essstörungen oder Hauterkrankungen, wobei ich die Auswahl der verschiedenen Erkrankungen sehr umfangreich fand. Besonders ansprechend dabei fällt mir auf, dass der Autor sehr darauf bedacht war, schwierige Fachbegriffe zu vermeiden um sein Buch für eine möglichst breite Leserschaft nutzbar zu machen. Die Erklärungen und Erläuterungen sind gut verständlich gegeben und so auch für Laien nachvollziehbar und hilfreich. Viele Fallbeispiele aus dem Berufsleben des Autors verdeutlichen zusätzlich die Betrachtungen der einzelnen Erkrankungen, genauso, wie die vielen angeführten, aussagefähigen Redewendungen wie z.B. „Angst im Nacken“, „Zähne zusammenbeißen“ oder „sich den Kopf zerbrechen“ - eine Sichtweise, die ich besonders ansprechend finde, da sie aufzeigt, dass schon seit Generationen der Zusammenhang zwischen Psyche und körperlicher Reaktion zum Alltag gehört.
Sehr gut gefallen hat mir auch die wiederkehrende Betonung, der Notwendigkeit einer medizinischen Untersuchung, auch wenn der psychosomatische Anteil klar erscheint.

Im dritten Teil finden sich Übungen um mit sich selber in Begnung zu treten, z.B. der Seelengarten und das darin stehende Seelenhaus mit Kuschelübung, Schoßplatzübung oder Ureltern-Übung. Es soll vermittelt werden, wieder mit sich selber in Einklang zu geraten, so wie man es ganz selbstverständlich als Kind erlebt hat und positiv zu denken und zu fühlen.

Viele leiden unter Schmerzen, Überlastung oder Schlafstörungen ohne dass eine organische Störung ausgemacht wird; beim Lesen des Buches wird jeder Zusammenhänge verstehen und vielleicht auch sich hin und wieder selber wiederfinden oder zumindest Denkanstöße erhalten.

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Pflanzenschätze der Ahnen

Ellen Huber
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Freya, 16.02.2017
ISBN 9783990252864
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ellen Huber beginnt ihr Buch mit einer kurzen Einführung in das Herstellen von Pflanzenpräparaten zu Tinkturen, Liköre, Ölauszüge und Salben.

Danach stellt sie 66 alte Heilpflanzen, deren Existenz und Wirkung zum Teil vergessen war und, das sie mit ihrem Lebensgefährten zusammengetragen und ausdiskutiert hat, zusammen. Dabei ist ihr besonders wichtig, dass man die vorgestellten Pflanzen sehr gut in seinem eigenen Garten ziehen kann und nicht durch Sammelei in der freien Natur nicht weiter dezimiert.
Demzufolge finden sich in jedem Pflanzenportraitneben Angaben zu den Inhaltsstoffen, den Heileigenschaften, Anwendungsbeschränkungen, bester Sammelzeitpunkt und Verarbeitung auch eine Anleitung für den eigenen Anbau. Ein längerer Text, mit Pflanzenwissen, einer botanischen Betrachtung, Geschichliches, sehr umfangreichen Darstellungen zu altüberliefertem Wissen, auch zur TCM sowie Berichte über neue Forschungsergebnisse und Phytotherapie. Viele Fotos runden das jeweilige Portrait ab, das häufig durch Unterarten ergänzt wurde, dem zusätzlich jeweils eine Liste mit entsprechenden, im Handel angebotenen Produkten zugefügt wurde.
Zum Ende jedes Pflanzenportraits finden sich Rezepte für Tees, Salben, Pflegeöle, , Kräuterpulver, Mundwasser und mehr.

Die einzelnen Portraits sind umfangreich und vermitteln vielfältiges Wissen; Ellen Huber hat zu jeder vorgestellten Pflanze Unmengen an Geschichten, Legenden und Fachwissen zusammengetragen und dem Leser damit ein außergewöhnliches und gut nachvollziehbares Nachschlagewerk zu alten Pflanzenschätzen an die Hand gegeben.

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Seelenfeder

Beatrix Schulte
Flexibler Einband
Erschienen bei Lingen Verlag, 21.08.2017
ISBN 9783943390520
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Seelenfeder von Beatrix Schulte ist in der Edition Achtsamkeit des Lingen Verlages erschienen.
Und so geht es auch in diesem Buch um das Schreiben als Achtsamkeitsübung sich selber gegenüber, z.B. durch das Schreiben von Achtsamkeits-, Dankbarkeits-, Tagebüchern oder das tägliche Notieren von Träumen, Ideen, Wünschen.

Die Autorin hat sich selber eine dreimonatige Auszeit gegönnt, um in Spaniens Cafes dieses Buch zu schreiben. So wirken auch viele ihrer Beschreibungen wie ein geführtes Tagebuch, ergänzt durch Erklärungen zu verschiedenen Formen des Schreibens, Schreibtechniken, Übungen, Buchtipps sowie links, z.B. um das Gelesene zu vertiefen, Cafehaushintergrundgeräusche zu hören um eine inspirierende Schreibatmosphäre zu haben oder eine website, auf der man seine Handschrift kostenlos analysieren lassen kann.
Viele eigene Erfahrungen oder Modelle anderer „Schreiblehrer“ werden vorgestellt; immer wieder wird auf die Wichtigkeit des Schreibens ohne Nachzudenken um den ehrlichen Fluß der Gedanken nicht zu unterbrechen, hingewiesen und darauf, dass man durch diese „Gehirnentleerung“ und das Loslassen von festhaltenden Gedanken zu sich selber findet. Aber auch der vorausschauende Aspekt durch Aufschreiben von Wünschen, Tagesplanungen u.m. sowie die heilende Wirkung werden erläutert.

Positive Aspekte und Entwicklungen werden unter die Lupe genommen und es zeigt sich, dass eigenes Schreiben heilt und das regelmäßige Üben die Kreativität schult. Im Mittelpunkt des Schreibens steht in diesem Buch das persönliche Aus-sich-heraus-fliessen-lassen und keine literarische Meisterleistung.

Das treffendste Zitat in diesem Buch stammt von Goethe: „ Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.“

Dieses Buch finde ich mit seinen Erklärungen, Übungen und weiterführenden Links sehr hilfreich, für alle, die sich intensiver mit dem Schreiben beschaeftigen möchten.

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Goli grillt Fisch & Meeresfrüchte

Christoph Gollenz
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 13.07.2017
ISBN 9783702017026
Genre: Sachbücher

Rezension:

Christoph Gollenz Buch „Goli grillt Fisch & Meeresfrüchte“ umfaßt 150 Seiten; im ersten Drittel gibt der Grillweltmeister aus Österreich Tipps zum Einkauf und Zubereitung von Fisch und Meerestieren, stellt verschiedene Grillgeräte ( z.B. Direktgrill, Kugel-, Gaskugel-, Gas-, Pelletgrill oder Dutch Oven) sowie Zubehör ( z.B. Grillplatten, , Kaltraucherzeuger, Grätenzange oder Winkelpalette) vor. Es finden sich Kurzportraits verschiedener Fische, Krustentiere, Weichtiere und Muscheln.

Im Rezeptteil gibt es auf gut 100 Seiten verschiedene, gut erklärte und ansprechende Rezepte, die jeweils in geschlossenen Grills zubereitet werden, häufig unter Hinzunahme von Grillzubehör wie Pizzastein, Auflaufform, Backblech oder Wok-Pfanne.
Jeweils auf der linken Seite gibt es das Rezept, unter dessen Überschrift eine Schnellleiste mit Bildern der verwendbaren Grillgeräte und Angaben zu Portionenzahl, Vor- und Zubereitungszeit sowie Temperatur und Schwierigkeitsgrad eine direkte Einschätzung ermöglichen. Zu jedem Rezept gibt es einen Tipp, Hinweis oder Serviervorschlag. Jeweils auf der rechten Seite findet sich ein professionelles Foto des zubereiteten Gerichtes und so macht schon das Durchblättern alleine Appetit.

Die Rezepte sind sehr vielfältig; es gibt Austern- oder Calamarispieße, Karpfen im Salzmantel, Garnelen und Mienudeln, einen Donau-Fisch-Burger, eine Paella, einen Strudel oder knusprige gefüllte Riesengarnelen, knusprige Softschell-Krabben, Shrimps-Muffins und einiges mehr. Die Auswahl und Kreativität beeindruckt; vieles davon hätte ich so auf dem Grill nicht zubereitet.
Da ich selber auch, wenn die Zeit es zuläßt, gerne angeln gehe, sprechen mich die Rezepte mit heimischen Fischen ganz besonders an, z.B. Golis Hot (Fish) Dog aus Welsfilet,, das Karpfen-Döner-Kebab oder das steirische Wallergulasch; von den Fisch- bzw. Meeresfrüchte-Rezepten ist mein Highlight: Tintenfischtuben aus dem Wok.

Auf den letzten Seiten erfährt man, welche Firmen den Autoren mit Equipment und Fotos unterstützt haben, u.a. ein Fischproduzent, der anscheinend Arbeitgeber des Autors ist und hier die Gelegenheit nutzt, seinen Betrieb sowie sein Sortiment kurz vorzustellen. Ich muß gestehen, diese Werbung stört mich ein wenig; sowas hinterläßt bei mir immer einen leicht bitteren Nachgeschmack.

Insgesamt finde ich die Rezeptauswahl sehr gelungen und ansprechend, so dass ich mich nach und nach durch die Rezepte durchprobieren werde.

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Besser als jede Diät!

Elke Schulenburg
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Freya, 31.07.2017
ISBN 9783990252963
Genre: Sachbücher

Rezension:

Elke Schulenburg, unter anderem Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin, erklärt in diesem Buch ein ganzheitliches Ernährungskonzept und, wie man durch Esspausen im Rahmen einer natürlichen Ernährung langsam und stetig, dafür aber nachhaltig abnimmt und sich dabei wohlfühlt.

Sie vermittelt Grundlagenwissen, z.B. über BMI, Taille-Hüft-Quotient und das 21-Tage-Phänomen, das für die Festigung neuer Gewohnheiten nach 21 durchgehaltenen Tagen steht und hilft dem Leser durch auszufüllende Tabellen bei der eigenen Bestandsaufnahme.

In ihrem Buch unterscheidet sie vier „Wunschgewichtspartner“, die sie ausführlich, kapitelweise, erklärt: Der erste besteht aus Esspausen, von denen sie mehrere Varianten vorstellt und durchleuchtet. Beim zweiten Wunschgewichtspartner handelt es sich um die Nährstoffe; hier werden u.a. Eiweiß, FetteKohlenhydrate und Micronährstoffe sowie Wasser durchleuchtet und auch Rezepte eingestreut.
Im dritten Kapitel wird aufgezeigt, was Gedanken bewirken und u.a. das Gesetz der Anziehung, Affirmationen oder das Visualisieren erläutert und Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt und das vierte Kapitel widmet sich der Bewegung.

Gerade die Tabellen, mit hilfe derer man für sich selber überprüft, wie man sich ernährt, oder welche Micro-Nährstoffe bislang etwas vernachlässigt, lassen den Leser seine ganz eigene Situation ermitteln und erkennen, genauso, wie er seine eigene Variante der Esspausen im Abgleich mit seiner Zielsetzung finden kann. Das Buch vermittelt viele neue Sichtweisen zu Ernährung und Abnahme und die Wichtigkeit von guter, natürlicher Nahrung. Alte Gewohnheiten werden betrachtet und Alternativen vorgestellt, z.B. wodurch man die Trostschokolade ersetzen kann.

Mir gefällt der Abnehmweg ohne Kalorienzählen oder Methoden, bei denen sich die Gedanken täglich stundenlang um das Essen, das man zubereitet und auf das man verzichten muß, drehen. Bei diesem Weg läßt man einfach eine Mahlzeit weg und findet Gefallen daran, diese gewonnene Zeit anders zu nutzen, z.B. für Bewegung.

Elke Schulenburg erklärt ihr Konzept so leicht verständlich, ergänzt mit vielen Lösungsvorschlägen und Tipps; sie versteht es vorzüglich, zu motivieren und den Leser auf den richtigen Weg zu bringen.

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Von Einfach zu Brillant

Donna Hay , Kirsten Sonntag , William Meppem
Fester Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 28.08.2017
ISBN 9783038009719
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das neue Kochbuch von Donna Hay wird dem Titel vollkommen gerecht. Es werden Grundlagenrezepte vermittelt und jeweils in verschiedenen Variationen raffinierter abgewandelt.
Sowohl pikante als auch süße Rezepte finden sich, wobei zu keinem Zeitpunkt auf die Kalorien geachtet wurde; ich denke, es ist auch gut, dass diese niemals mit angegeben wurden.
Es finden sich viele Fleich- und Fischrezepte; häufig wird bei der Zubereitung fritiiert.

Die Rezepte sind leicht verständlich und auch gut nacharbeitbar, jeweils mit einem großen Foto und Tipps versehen. Die Variationen oder Weiterverarbeitungen finde ich ansprechend und schon beim Durchblättern läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
Für mich ist der Anteil der Fleischrezepte nicht ganz so interessant, weil es das bei uns nur ganz selten gibt. Dann würde ich aber schon auf einige der hier vorgestellten Rezepte zurückgreifen wollen. Ich bin ein bekennender Süßschnabel und so finde ich die entsprechenden Rezepte viel interessanter. Vieles davon kennt man schon, egal, ob Baiser, Karamel oder Schokoladenbrownies – zumindest vom Prinzip her. Gerade in diesem Kapitel weiß ich die edleren Feinheiten besonders zu erkennen und zu schätzen. Das ist mir zum Beispiel bei dem „Baiser, das immer gelingt“ aufgefallen, das ich niemals von alleine mit Maisstärke und Essig zubereitet hätte. Auch bei den anderen Rezepten fällt an den Zutaten und Tipps die Liebe zum Detail auf, egal ob bei den Schokobrownies oder dem Eis.

Das Buch ist, wie man es von Kochbüchern des AT Verlages kennt, mit sehr viel Aufwand bis ins kleinste Detail gestaltet worden. Die vielen perfekten Fotos, dunkel, gestalteter Hintergrund, der weiße Schriftsatz darauf – das alles macht dieses Buch zu einem kleinen Kunstwerk, in dem man gerne blättert, schon alleine wegen des Lese- und Fotovergnügen. Obwohl es alles so schön aussieht, wäre mir ein schwarzer Text auf hellen Seiten lieber, da anstrengungsfreier und kontrastreicher zu lesen.

Insgesamt finde ich dieses sehr umfang- und abwechslungsreiche Kochbuch sowohl für Kochanfänger als auch routinierte Köche äuußerst interessant und empfehlenswert.

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5 Zutaten 10 Minuten

Sue Quinn , Barbara Buchwalter , Deirdre Rooney
Flexibler Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 04.09.2017
ISBN 9783038009795
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sue Quinn beginnt ihr Buch mit einer kurzen Einführung zu Zutaten und Vorratsschrankinhalt, stellt dann ihre Rezepte vor, unterteilt in die Rubriken:

- Häppchen, Imbiss & Fingerfood
- Suppen & Salate
- Pasta & Co.
- Fleisch, Geflügel, Fisch
- Turbo-Desserts.

Jede Doppelseite enthält ein Rezept, das sehr übersichtlich dargestellt wird. Auf Fotokollagen mit Mengenangaben erkennt man sofort die 5 Hauptzutaten, denen bei einzelnen Rezepten, z.B. dem Tassenkuchen, noch etwas mehr zugefügt wird. Deshalb sollte man auch unbedingt den Text des Rezeptes lesen, da alles, was über die 5 Hauptzutaten hinausgeht, nur dort aufgeführt wird.

Die Idee, mit 5 Zutaten in 10 Minuten einfach und schnell eine Mahlzeit zuzubereiten, finde ich sehr ansprechend. Die Rezepte halte ich besonders für Kochanfänger oder sehr Eilige für besonders geeignet; für die tägliche Nutzung im Familienalltag würden sie mich nicht ganz so begeistern. Da wird z.B. aus Erbsen, heißem Wasser, einem Brühwürfel und in Würfel geschnittenem Kochschinken im Mixer eine Erbsensuppe oder aus einer Dose Kidneybohnen mit anderen Zutaten eine pikante Bohnensuppe zubereitet.
Die vorgestellten Rezepte sind recht vielseitig, egal, ob Fischfrikadellen, Hühnerbrustfilet mit Thymian und Zitrone, vietnamesische Frühlingsrollen oder gefüllte Fajitas.
Mich haben ganz besonders einige Turbo-Desserts angesprochen: die Erdnuss-Butter-Cookies ohne Backen, die Orangencreme mit Rosenwasser sowie die beiden Tassenkuchen. Von den herzhaften Gerichten war mein Favorit „Nudeln mit Sataysauce und Garnelen“, wobei neben Erdnussbutter auch Chilisauce und Limettensaft zum Einsatz kamen.

Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen: Die Rezepte sind sehr einfach, dabei abwechslungsreich und doch so schnell zuzubereiten, dass niemand auf eine fertige Industriemahlzeit zurückgreifen muss – dafür gibt es keine Ausrede mehr :o)

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