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Im Schatten der Wächter

Graham Gardner , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 199 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben , 08.03.2017
ISBN 9783772528361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem Elliot an seiner Schule immer wieder Opfer von Gewalt wird und sich daran nichts ändern wird, setzt ihre Mutter ihren Plan für einen Neuanfang in die Tat um: Die Familie zieht um und Elliot muß die Schule wechseln und beschließt dort vom ersten Augenblick an, alles anders machen. Er legt sich ein neues Image zu, kontrolliert jeden seiner Gedanken und seine Wirkung auf andere und ist weit davon entfernt, in die Opferrolle zu geraten - ganz im Gegenteil, denn die subtil machtausübende Gruppierung der „Wächter“ hat ihn beoabachtet und schult ihn für eine baldige Mitgliedschaft. Elliot befreundet sich mit einem der regelmäßigen „Opfer“, was von den Wächtern nicht wahrgenommen werden darf. Auch deshalb muß er in immer mehr Rollen schlüpfen, wechselnde Masken aufsetzen und weiß bald selber nicht mehr, wer er nun tatsächlich ist. Hinzu kommen erschwerte Bedingungen zu Hause, da sein Vater stark unter Depressionen leidet und seine Mutter alle Aufgaben alleine bewältigen muß...

Immer wieder erscheinen Zitate oder Beschreibungen aus Orwells 1984, die in Elliots Geschichte aufleben und miteinfließen. Sehr tiefgründig, detail- und stimmungsreich erzählt Gardner eine spannende Geschichte um Ängste, Gewalt , Kontrolle und Macht, darüber, wie weit man geht um nicht zu den Opfern sondern zur anderen Seite zu gehören und, wie einzelne damit umgehen.

Ein beeindruckender Jugendroman, der für Erwachsene genauso spannend sein wird.

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Frühling, Sommer, Äpfel, Winter

Tanja Berlin , Tanja Berlin
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben , 08.03.2017
ISBN 9783772528255
Genre: Sachbücher

Rezension:

Tanja Berlin stellt in diesem Buch im Jahresverlauf Rezepte, Basteleien und andere Anregungen vor. Mir war vor dem Lesen nicht bewußt, dass es sich bei der Autorin um eine Bloggerin handelt, die einen kreativen Familienblog betreibt und hier einige ihrer Ideen als Buch zusammengestellt hat.

Nach Jahreszeiten-Kapiteln geordnet finden sich so z.B. für den Frühling ein Fliegenpilzhocker, bei dem man die Oberseite eines Baumstumpfes rot mit weißen Punkten anmalt, beim Malen mit Naturpinseln, Ähren oder Grasbüschel zu Pinseln bindet, Kräuter und Salz zu Kräutersalz mischt. Es folgt ein Rezept für Hefeteig und die Anleitung, wie man daraus eine Brotsonne, zusammengesetzt aus einzelnen Brötchen, formt und abbackt oder, wie man verschiedene Kräuter in eine Zinkwanne einpflanzt, Kräutermuffins backt, das altbekannte Fangbecherspiel faltet oder einen Kräuterquark zubereitet.
Für den Sommer gibt es mehrere Kuchrezepte, Anleitungen für Blumenkränze ( auf dem Kopf, als Deko oder Bilderrahmen, ein Pizzarezept und eines für einen Ofenpfannkuchen und eine Anleitung, wie man ein Kissen filzen kann.
Im Herbst kann man Herbstkränze binden, ein Herbstbienchen aus einem Zapfen basteln, ein Windlicht mit Ähren dekorieren, eine Kürbissuppe kochen und im Kürbis servieren, aus Kastanien Tiere basteln oder einen kleinen Wichtelgarten aus Naturmaterialien gestalten. Es gibt Zwetschenkuchen, eine Blättercollage, geschnitzte Zierkürbisse, kleine Täschchen aus Bastelfilzplatten und das Rezept für Hirsepizza sowie eine Bastelanleitung für Minischultüten.

Für den Winter erhält man eine Anleitung für eine Himmelsleiter mit Engeln, die aus einem Stoffquadrat durch Abbinden eines Kopfes hergestellt werden. Viele von uns werden diese seit vielen Jahren als Gespenster zu Halloween kennen. Es folgen Anregungen für ein Winterpicknick und ein Rezept für Kinderpunsch, Runkelrübensirup, Maronencreme-Schichtdessert oder Nadelkissen aus Walnusshälften, selbstgemachte Teemischungen, Müslimischungen im Glas und die seit Jahrzehnten so beliebte Kekskrippe, diesesmal nicht aus Butterkeksen, sondern aus Spekulatius, auch mit Dominowürfel und Gummibärchen und zum Schluß eine Fliegenpilzdekoration aus bemalten Walnussschalen.

Im Buch finden sich noch einzelne, hier nicht erwähnte Anleitungen, die ich leider auch nicht wirklich neu fand. Meine Highlights in diesem Buch waren die aus Zapfen gebastelten Herbstbienchen und die Hirsepizza; die beiden kannte ich noch nicht. Ich bin selber Mutter und Erzieherin; vielleicht ist es deshalb schwerer, mich mit diesen Anleitungen zu begeistern, von denen ich viele allerdings auch schon in meiner Kinderzeit gebastelt oder mit Hilfe gebacken habe.

Das Buch ist schön gemacht, die Anleitungen sind verständlich erklärt und durch Fotos ergänzt und doch konnte es mich nicht wirklich begeistern.
Dennoch denke ich, dass sich dieses Buch an sehr Unerfahrene in Beschäftigungen mit Kindern richtet, die dann wohl neue Anregungen finden werden.

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Nie mehr süchtig sein

Reinhard Haller
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Ecowin, 23.03.2017
ISBN 9783711001238
Genre: Sachbücher

Rezension:

Reinhard Haller, u. a. Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik mit Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen, analysiert, selbst für den Laien gut verständlich, wie Sucht entsteht, welche verschiedenen Abstufungen oder Erscheinungsformen es gibt und welche möglichen Wege aus der Sucht führen können. Der Autor stellt Modelle und Hypothesen zu den jeweiligen Hintergründen , z.B. genetische Veranlagung, vor, beschreibt das Verhalten der Angehörigen als Co-Abhängige und veranschaulicht die vermittelten Erkenntnisse durch zahlreiche Fallbeispiele.

Deutlich wird die Vielfalt der möglichen Süchte; ob verschiedene illegale Drogen, Rauchen, Alkohol, Spiel, Arbeit, Sport, Sex oder Medien weisen sie als Hauptmerkmale die Dosissteigerung, Entzugssyntome und den Kontrollverlust auf und erweisen sich häufig als Zeitlupenselbstmord.

Sehr gut gefällt mir die sachliche Darstellung der Problematik sowie der Suchtstoffe, die nicht generell verteufelt werden, denn die meisten Konsumenten beispielsweise von Alkohol, pflegen einen durchdachten, genießenden und ungefährlichen Umgang damit. Ohne selber betroffen zu sein, beeindruckten mich die Ausführungen und besonders die vorgestellten Wege aus der Sucht, sowohl für Süchtige als auch Angehörige, denn Haller stellt eindeutig klar, wie wichtig es für den Süchtigen ist, dass seine Sucht nicht gedeckt ist, damit er sich ihr stellen kann.

Fazit: äußerst interessantes und dabei gut verständliches Buch, darüber, wie Sucht entsteht, wie man sie erkennt und überwinden kann

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Gartenküche

Elisabeth Plitzka-Pichler , Benjamin Schwaighofer
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Pichler Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG, 20.03.2017
ISBN 9783222140051
Genre: Sachbücher

Rezension:

Beide Autoren sind schon seit vielen Jahren Mitglieder der Arche Noah und geben in diesem Buch sowohl Wissen über altbewährte und doch zum Teil fast vergessene Sorten als auch über Neuentdeckungen und heimische Raritäten weiter, wobei Elisabeth Plitzka den Schwerpunkt auf die Pflanzen und Arche-Noah-Koch Bejamin Schwaighofer ihn auf einfache, köstliche Rezepte legt.

Neben den Vorzügen der altbewährten Sorten erfährt der Leser auch einige Details über die Tätigkeit der Arche Noah, über engagierte Saatgutbewahrer und verschiedene Gemüsesorten in ihrer Vielfalt.
Dabei wurde dieses Buch sehr durchdacht aufgebaut: in jedem Kapitel wird eine Gemüsegruppe betrachtet, zu den einzelnen Sorten verschiedene Züchtungen in Bild und Text vorgestellt Gartentipps und Rezepte mit angegeben; so erfährt man z.B. Wissenswertes zum Vorkeimen, Auspflanzen, Saatgut selber geinnen und auch über Abstammung und Zuchterfolge bei einzelnen Arten – für mich war z.B. ganz neu, dass Wintersalate alle von der Wegwarte abstammen. Die Texte sind leicht verständlich, geben viel Wissen weiter und helfen, seine persönlichen Sorten und Arten zu finden. Zudem bietet ein Kapitel Rezepte für die Vorratskammer um Ernteüberschüsse sinnvoll zu verwerten, z.B. Sirupe, Chutneys, Engelshaarmarmelade, Fermentieren. Nebenbei und auch am Ende des Buches erhält man Tipps sowie Adressen für Bezugsquellen des Saatgutes.

Die Kapitel zu den einzelnen Gemüsesorten sind:

- Blattgemüse und Salate: Salate, Kräuter, Salatrauke, Senfkresse, Ampfer, wilde Melden, echte und falsche Spinate – z.B.

- Fruchtgemüse: Tomaten, Paprika und Chili, Kürbisse, besondere Kürbisgewächse, Dicke Bohnen und süße Erbsen

- Wurzeln und Knollen: Kartoffeln, Karotten und Pastinaken, Rote Rüben, Endivie, Zuckerhut & Co, Kohlgemüse, Alles Lauch

Für mich waren die unterschiedlichen Variationen zu einzelnen Gemüsen eine große Hilfe, so dass ich nun ganz konkrete Züchtungen für mich und meinen Garten entdecken konnte.

Die zu den einzelnen Gemüsesorten vorgestellten Rezepte finde ich allesamt sehr ansprechend; sie sind gut erklärt und können leicht nachgearbeitet werden. Ein großes Foto, eine übersichtliche Zutateneliste, Extra-Tipps und immer wieder ein Infokästchen mit weiteren Erklärungen zu einzelnen Zutaten zeichnen die Rezepte zusätzlich aus. Sehr gut gefällt mir auch, dass zu jedem Rezept in einem grünen Kästchen den verwendeten Gemüsen die Seitenzahlen zur Vorstellung und Erläuterung zugeordnet werden und man so ganz schnell an Zusatzinformationen zu den verwendeten Gemüsen gelangt.

Mit Hilfe dieses Buches lassen sich persönliche Anbaupläne erstellen, ganz egal ob für einen großen oder kleinen Garten oder einen Balkon,

Mich hat das Buch völlig begeistert, da es neben dem Beschreiben von fast verschwundenen und auch neuentdeckten Gemüsesorten, 80 darauf abgestimmte Rezepte, viele Informationen, Anleitungen und Tipps zur Aussaat, Anbau, Wintertreiberei und Winteranbau im Gewächshaus enthält.

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Die Wildkräuter der vier Jahreszeiten

Daniela Dettling
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Freya, 16.02.2017
ISBN 9783990252918
Genre: Sachbücher

Rezension:


Daniela Dettling, u.a. Kräuterpädagogin und Lehrgangsleiterin für Heilkräuterkunde, hat in diesem Buch im Verlauf des Jahreskreises monats- bzw. quartalsweise verschiede Heilkräuter samt ihrer Wirkung mitsamt verschiedener Rezepte vorgestellt. Immer wieder erzählt sie hierbei auch von alten Bräuchen, insbesondere zu den acht großen Sonnen- und Mondfesten, die sie genauso erklärt wie das Sammeln, Lagern und Verarbeiten der Kräuter.


Sehr gut gefällt mir die sehr gute Übersichtlichkeit dieses Buches, z.B. durch unterschiedlich farbige Randstreifen zu jeder Jahreszeit, so dass man den aktuellen Teil des Buches umso schneller findet. Über Heilkräuter habe ich schon mehrere Bücher gelesen und finde bei diesem gerade die Darstellung im Jahresverlauf äußerst ansprechend und hilfreich. Nachdem ich dieses Buch zunächst komplett gelesen und etliche Rezepte markiert habe, kann ich mich nun gut auf die gerade sammel- und nutzbaren Kräuter konzentrieren und im Laufe des Jahres das aktuell benötigte Wissen gezielt nachschlagen und so im Jahresverlauf immer mehr dazulernen. So präsentiert finde ich es viel einfacher, als in alphabetischer Reihenfolge. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch und denke, das es nicht nur für Anfänger viel Wissen bereithält.

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kochbuch, rezepte, muskeln, ausdauersport, muskeltraining

Strongfood – Das Kochbuch

Ingo Froböse
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783954531271
Genre: Sachbücher

Rezension:

Prof. Dr. Ingo Froböse , bekannt als Uni-Prof. Für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule in Köln hat schon viele Bücher, u.a. Laufratgeber heraus gegeben. In diesem Buch vermittelt er in einem kurzen theoretischen Teil Wissen um die schnelle und bemerkbare Gewichtszunahme durch Muskelaufbau bei aktiven Hochleistungssportlern. Eine qualitativ und quantitativ hohe Energiezufuhr, kohlenhydrat- und einweißreich mit einem Energieüberschuß von 300 bis 500 Kalorien am Tag wird hierfür benötigt um gewünschte Erfolge zu erreichen.

Mit der Rezeptentwicklung hat sich in Prof. Froböses Auftrag die Diplom-Ökotrophologin Heike Lemberger befasst. Die Rezepte sind abwechslungsreich, gut erklärt und leicht nachzuarbeiten; Fotos zeigen die fertige Mahlzeit. Es gibt Rezepte für die Mahlzeit:
- vor dem Training
- nach dem Training
- schnelle Snacks für Zwischendurch
- Ernährung an trainingsfreien Tagen
- Essen im Restaurant für Ausdauer- und für Kraftsportler

Für aktive Leistungssportler, die sich selber bekochen stellt dieses Buch möglicherweise eine große Hilfe dar, aber wahrscheinlich stellen die hier vorgestellten Erkenntnisse genau für diese Leute nichts Neues dar.

Schon beim Lesen der Einleitung und der Erwähnung der Hochleistungssportler und längst vor den Lesen des Rezeptteils mit Anleitungen wie z.B. Abendessen mit fast 900 kal. oder Shakes mit ca. 300kal. ( 500ml abgestandene Cola mit 100g Frischkäse püriert), dämmert mir, dass ich ganz bestimmt nicht zur Zielgruppe dieses Buches gehöre. Ich hatte etwas ganz anderes in diesem Buch erwartet, einen Ratgeber für eher Niedrigleistungssportler, die sich ihre kleinen Muskelpakete im langsamen Hobbymodus aufbauen möchten.

Das Buch ist gut gemacht, aber leider für mich gar nicht hilfreich.

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kochbuch, kochen, einfach, lecker, gemüse

Smart Cooking

Björn Freitag , Hubertus Schüler
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783954531288
Genre: Sachbücher

Rezension:

Björn Freitag hat 70 Rezepte zusammengestellt, die schnell und einfach, unter Verwendung von zwei oder drei frischen, guten Zutaten zubereitet werden. Nicht nur bei den Zutaten wurde Wert auf Überschaubarkeit gelegt, sondern auch bei der Kücheneinrichtung und den verwendetetn Geräten. Hierzu gibt es zu jedem Gericht eine großgehaltene Angabe mit passendem Bild, z.B „ Nur 1 Pfanne“.

In mehrere Kapitel wurden die Rezepte unterteilt mit Fleisch, Geflügel, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten, Suppe und Salate und Grundrezepte.

Darunter finden sich Anleitungen für z.B. Rindfleich, Rotwein, Möhren zusammengekocht, dazu Baguette oder Bandnudeln mit Filetstreifenoder Kartoffelpürree mit Dicken Bohnen oder Kartoffeln mit Möhren und Bratwurst oder Toast Hawaii oder mit Entenbrustfilets belegte Fertig-Reiswaffeln oder Broccoli mit Hähnchenbrustschinkenstreifen und Käse überbacken oder Spiegelei mit Schmortomaten oder mit Artischocken und Edamer/Ricotta überbackene Krustenbrotscheiben oder "gutes Brot" mit Ziegenfrischkäse und Feigenrelish bestrichen oder Toasties mit einer Füllung von Avocado und Thunfisch....

Insgesamt sind die Rezepte recht bodenständig, keinesfalls neu oder aufregend. Einen Großteil ihrer wird jeder bereits zubereitet haben, wenn es besonders schnell gehen sollte oder nur wenige Zutaten zur Verfügung standen. Dann kocht man halt zusammen, was da ist... Die kritisch´ste Stimme in unserem Haushalt benennt solche Speisen dann mit: Oh, es gibt heute Resteessen.
Dafür braucht man genaugenommen kein Kochbuch, denn einfach das, was man da hat oder die beiden frischen Zutaten, die man gerade eingekauft hat, kann man auch so zusammen kochen oder braten - in einem Topf oder einer Pfanne.

Mich hat das Buch eher enttäuscht, denn ich hatte wesentlich originellere Rezepte erwartet; aber gut, das, was der Titel verspricht, wird ja schon geboten.

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Low-Carb-Rezepte

Ira König
Flexibler Einband
Erschienen bei Königsfurt-Urania Verlag , 27.02.2017
ISBN 9783868261585
Genre: Sachbücher

Rezension:


Das Buch beginnt mit einer ganz kurzen Einführung in die Low-Carb Ernährung, bei der man versucht Kohlenhydrate wegzulassen und Proteine zu verwenden. Dadurch wird starken Insulinschwankungen und auch Muskelabbau, wie er bei Diäten häufig vorkommt, entgegenzuwirken.

Bei dieser Ernährung purzeln die Pfunde, aber oft sind die Rezepte langweilig, so dass ich auf der Suche nach neuen war.

In diesem dünnen Buch gibt es Rezepte, unterteilt in die Kapitel Frühstück & Süßes, Vorspeisen & Snacks, Salate, Suppen und Hauptmahlzeiten.

Die Rezepte sind gut erklärt, leicht nachzuarbeiten, zu jedem gibt es ein Foto und zu vielen noch einen Extra-Tipp. Gut gefällt mir, dass die Zubereitungszeit mitangegeben wurde; allerdings vermisse ich ein wenig die Nährwertangaben.

Insgesamt gibt es 36 verschiedene Rezepte; die, die ich ausprobiert habe, fand ich sehr lecker. Besonders gut gefallen mir der Blumenkohl-Hummus, die im Backofen zubereiteten Gemüsechips, der orientalische Blumenkohlsalat, die Bärlauchsuppe sowie die Gemüse-Schinken-Lasagne.

Die Rezepte sind sehr einfach gehalten und regen dazu an, einfach mal Zutaten auszutauschen und kreativ zu werden.


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Kraftsträuße

Christina Mann , Christina Mann
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei pala, 03.03.2017
ISBN 9783895663543
Genre: Sachbücher

Rezension:

Christina Mann, Phytotherapeutin, Kräuterfachfrau und Ethnobotanikerin bietet nach einer Einführung in die Geschichte der Kräuterkunde, der Betrachtung eines magischen Weltbildes sowie der Bedeutung von Kräutersträußen im Laufe der Zeit einen Überblick über 40 heimische Pflanzen, die man heutzutage in seinen eigenen Kraftstrauß einbinden könnte.
In diesen Portrait vermittelt die Autorin vielschichtiges Wissen, erzählt manchesmal die dazugehörende Natursage, Göttererzählung, Kräutermärchen oder Tipps einer Kräuterhexe, geht auf die Nutzung im Laufe der Jahrhunderte ein, erläutert die symbolische Bedeutung der jeweiligen Pflanze, ihre Wahrnehmung mit alles Sinnen, ihre Verwendung sowie therapeutisch bedeutsame Inhaltsstoffe, Gegenanzeigen, Tipps zum Finden und Ernten und rundet die Darstellungen durch die Wirkung im Kraftstrauß und häufig auch durch Rezepte zur Verwendung des Krautes ab. Die Pflanzenportraits werden durch Fotos und von der Autorin zum Teil selbst ausgedachten Praxis-Ergänzungen zum historischen Kraftstrauß ergänzt.

Für mich war das Lesen dieses Buches durchgehend sehr spannend und interessant. Die anfängliche Gegenüberstellung von keltischen und germanischen Festen, die Mond- oder Sonnenstellungen zugrundelegen, die Erklärungen zu den historischen Vorbildern der heutigen Kraftsträuße, die früher zu Maria Lichtmeß gesegnet wurden oder dass es zur Sommersonnenwende, so munkelt man, als Pendant zu den Rauhnächten 12 Nächte zum Sammeln der wirksamen Kräuter gab und vieles mehr, gehört zu den Hintergrundinformationen, die ich, so wie alle Angaben hier im Buch, ausgesprochen intensiv recherchiert und vermittelt finde.
Einzelne Regeln, die es beim Binden des eigenen Kraftstrußes zu beachten gibt, z.B. eine durch drei teilbare Anzahl an Pflanzen, wird erklärt und, was mir besonders gut gefällt, auch daraufhin gewiesen, dass der Weg das Ziel ist, dass man beim Sammeln nicht zu ernsthaft und verbissen, sondern manchmal auch einfach aus dem Bauch heraus entscheiden sollte, welche die Wirkung welcher Pflanze man in seinen Strauß mit einbindet und als Hilfe für die nächste Zeit nutzen möchte.

Christina Mann versteht es dieses enorme Wissen ganz erfrischend und abwechslungsreich zu vermitteln, mit dem der Leser ganz einfach wilde Kräuter sammeln und zu seinem individuellen Krauftstrauß binden kann. Darüber hinaus bieten die vielfältigen Informationen zu den vorgestellten Pflanzen auch zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten im Alltag.

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kuchen, backen, melanie martin, bassermann verlag, früchte

Superkuchen! 90 % Frucht - 10 % Teig

Mélanie Martin
Fester Einband
Erschienen bei Bassermann, 22.02.2016
ISBN 9783572082179
Genre: Sachbücher

Rezension:

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Melanie Martin hat Rezepte für süße und herzhafte Kuchen in diesem Buch zusammengetragen. Allen gemeinsam ist, dass sie aus 90% dünn gehobeltem Obst/Gemüse und nur 10% Teig bestehen, welcher dünnflüssig ist, ähnlich wie Pfannkuchenteig. Dieser Teig unterscheidet sich nur geringfügig in seinen beiden Varianten. Manchmal kommt es Vanille in den Teig, manchmal ein wenig Haselnüsse oder eine Spur von Schokolade als Deko obenauf.

Die Rezpte sind für Backformen mit c. 20cm Durchmesser oder Kantenlänge berechnet und der Text weicht in jedem Rezept nur in den Zeilen ab, in denen das verwendete Obst ausgetauscht wurde. Mir hätte es gereicht, das Teigrezept nur einmal im Buch zu haben und nicht auf jeden zweiten Seite erneut; stattdessen hätte ich mich über Nährwertangaben gefreut. Zu jedem Rezept gibt es ein ganzseitiges Foto, das den fertigen Kuchen zeigt.


Ich muß gestehen, dass die ersten Backversuche der Rezepte mich nicht vollkommen begeistern konnten. Die angegebene Backzeit muss verlängert werden ( beim Apfelkuchen ca. 20 Minuten) und den ewig fast gleichen Teig fand ich ziemlich langweilig. Nach einiger Zeit habe ich dann einen zweiten Anlauf genommen und die Teige kreativ aufgepeppt, die süßen z.B. mit Amaretto oder Mandelsplittern. Wesentlich besser als die süßen Kuchen haben mir die herzhaften gefallen, da man hier durch verschiedene Kräuter und Gewürze viel aufregendere Kreationen zaubern kann.


Die Idee, nur 10% Teig zu nutzen gefällt mir; allerdings weicht das Ergebnis schon von dem, was man sich unter Kuchen vorstellt ab, erinnert eher an Pudding, der im Wasserbad gebacken wird. Wir werden sicher noch weitere dieser Superkuchen, allerdings aufgepeppt, ausprobieren.

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World Street Food

Carolyn Caldicott , Chris Caldicott
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben , 08.03.2017
ISBN 9783772526596
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Kochbücher der Caldicotts sind immer etwas Besonderes, da die beiden Globetrotter neben den Rezepten auch viele Reiseeindrücke erzählten. Dieses Buch macht da keine Ausnahme; während Chris reist, hat Carolyn Caldicott Reiseerinnerungen und Rezepte von Klassikern der Reiseküche zusammengetragen, sortiert nach Ländern, ergänzt durch viele Fotos von Chris Caldicott; zu meinem Bedauern gibt es leider nicht zu jedem Rezept ein Foto.

Die Rezepte und Erinnerungen sind unterteilt in die Kapitel:

Europa: Interrail für Kulturhungrige
- Südamerika: Unterwegs auf alten Inka-Pfaden
Afrika: Weites Land und wilde Tiere
Indien: Wege der Selbstfindung
Südostasien: Viel Genuss für wenig Geld

Carolyn Caldicott hat sehr viel Wert auf einfache Zubereitung gelegt, genauso, wie Street Food im Original ja auch zubereitet wird. Alle Rezepte kann man auch mit minimalistischer Küchenausstattung nachkochen. Zu Beginn jedes Kapitels wird angegeben, was man für diese landestypischen Rezepte an Zutaten unbedingt im Vorratsschrank haben sollte und durch Einkaufstipps ergänzt.
Jedes Rezept wurde sehr gut beschrieben, durch verschiedene Tipps ergänzt, z.B. auch zum Zutatenaustausch und wenn möglich ( fast immer) ein vegetarische Abwandlungsmöglichkeit in einem grünen Kästchen mit dazu gegeben. Außerdem findet man zu jedem Rezept einen bekordelten, gedruckten Anhänger mit der Frage: „Noch eine Prise authentischer?“, gefolgt von Tipps zu weiteren Zutaten oder Gewürzen. Nicht nur diese vielen kleinen Extrakästchen, die Fotos der Reiseziele, die unterschiedlich farbigen Seitenumrandungen, die abgedruckten Reisestempel oder Landkarten machen dieses Buch durch die liebevolle Gestaltung zu etwas ganz Besonderem.

Bei den Rezepten wird jeder fündig, ob bei niederländischen Pommes mit selbstgemachter Erdnusssauce, Spagetti Carbonara, Tapas,, Arroz con Pollo, dem perfekten Steak, Bobotie, Bohnen-Chakalaka, Pilaw aus Stone Town, Currys, Fisch-Molée, Bananenpfannkuchen, Reisnudeln mit Kokosmilch oder anderen Leckereien. Auch die kurzen Reisebeschreibungen und Tipps zu den Speisen und landestypischen Lokalarten machen großen Appetit aufs Nachkochen und mit dem Geschmack einen kleinen Urlaubstag erleben.
Wer es dann noch eine Prise authentischer haben möchte, muß sich selber auf die Reise begeben.

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blütenform, pflanzenbestimmungsbuch, essbare pflanzen, pflanzen erkennen, blätter bestimmen

Blatt für Blatt

Steffen Guido Fleischhauer , Roland Spiegelberger , Claudia Gassner , Thomas Muer
Flexibler Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 15.03.2017
ISBN 9783038009641
Genre: Sachbücher

Rezension:

Steffen Guido Fleischhauer, Diplom-Ingenieur für Landschaftsplanung, Roland Spiegelberger,iplom-Ingenieur für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung und Claudia Gassner, die sich auch seit Jahren mit Pflanzen befaßt, haben einen umfassenden Pflanzenbestimmungsführer herausgebracht, äußerst hilfreich und praktisch zu benutzen.

Die innere Umschlagseite läßt sich aufklappen und zeigt die Übersicht der sortierten Blattformen, unterteilt in sechs verschiedene Gruppen und jeweils mit Kennzahl versehen, unter der man diese im Bild- und Erklärungsteil nachschlagen kann. Dort findet man nicht nur detailgetreue Zeichnungen der einzelnen Pflanzen und ihrer Teile, sondern auch ein Foto der evtl. blühenden Pflanze sowie einer kurzen fachlichen Beschreibung samt Standortbeschreibung und typischen Nachbarpflanzen, Hinweise auf die Nutzung als Nahrungs-, Gewürz- oder Heilpflanze, Angaben zur Verbreitung, Giftigkeit und zum Artenschutz – insgesamt für über 800 Blütenpflanzen, Farne, Schachtelhalme, Gräser, Bärlappgewächse und Zwerggehölze.
In der hinteren ausklappbaren Umschlagseite findet man die Sortierung der Blüten; weitere Übersichtseiten zu Blättern und Blüten gibt es zudem auch zu Beginn des Buches.

Für mich war es immer ein großes Problem, im Garten zu entscheiden ob die kleinen Pflänzchen zum Unkraut gehören und ich sie entferne, oder ob es sich um Pflänzchen handelt, die ich in einer wilden und impulsiven Aktion selber ausgesät habe. Das konnte ich dann erst wirklich entscheiden, wenn die Pflanzen größer waren und blühten und so habe ich auch einen nicht unbeträchtlichen Bestand an „Un“kräutern herangezogen, dessen Widerstand ich nun umso mehr zu spüren bekomme. Mit Hilfe dieses Buches werde ich dieses Problem wohl besser in den Griff bekommen, habe auch schon Pflanzen ausfindigmachen können; bei einigen anderen Blattformen bin ich mir zuweilen nicht ganz sicher.
Ich denke, auch bei Kräuterwanderungen wird dieses großartige Nachschlagewerk eine enorme Hilfe sein; ich möchte es nicht mehr missen und kann es nur weiterempfehlen.

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Das große kleine Buch: Heiltinkturen aus Wald und Wiese

Gabriela Nedoma
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Servus, 23.03.2017
ISBN 9783710401411
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Naturpädagogin Gabriela Nedoma vermittelt in diesem Buch aus der Reihe „das grosse kleine Buch“ zunächst Grundlagenwissen zur Herstellung von Tinkturen, unterscheidet zwischen Alkohol-, Sauerhonig- und Solezubereitung und gibt Tipps zum Sammeln der benötigten Heilkräuter.

Zu vielen verschiedenen Anwendungsbereichen folgen nun gut erklärte und leicht nachzuarbeitende Anleitungen, jeweils mit einem Foto der Tinktur, wobei nicht nur die Herstellung, sondern auch die Wirkung, Anwendung sowie die Haltbarkeitsdauer angegeben werden. Gerade bei der Haltbarkeit war ich manchesmal sehr überrascht, hätte sie aus dem Bauch heraus anders eingeschätzt und habe schon alleine in diesem Punkt eine große Hilfe erhalten, die ich sonst gesucht habe. Für mich ist die Vielfalt der unterschiedlichen Tinkturen perfekt ausgewählt; man findet 17 verschiedene Zubereitungen beispielsweise zur Nerven- oder Immunstärkung, zum Schmerzstillen oder gegen Borreliose, zur Nierenstärkung oder gegen Winterdepressionen, gegen Frauenleiden oder Wechseljahrebeschwerden, zur Gewebestraffung oder gegen Akne und Pickel, für schöne Kinderträume oder gegen Zahnschmerzen.

Ich bin ein großer Fan dieser Reihe und von diesem Buch ganz hingerissen; es enthält alle Informationen, die man zum Herstellen eigener, heilsamer Kräutertinkuren für viele verschiedene Anwendungsbereiche benötigt.

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Das große kleine Buch: Kochen mit Blüten

Rea Mühlthau
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Servus, 23.03.2017
ISBN 9783710400940
Genre: Sachbücher

Rezension:

Rea Mühltau beginnt mit einem kleinen Rückblich über die Verwendung von Blüten in der Küche vor unserer Zeit, berichtet danach begeistert über die verschiedenen essbaren Blüten im Jahreskreis.
Sehr wichtig finde ich dabei ihre Hinweise auf mögliche Allergien sowie die Verwechslungsgefahr mit giftigen Doppelgängern.

Dann folgen Rezepte mit essbaren Blüten, unterteilt in die Kapitel:

- Vorspeisen, z.B. Frischkäse mit Blumen, Blumen-Kräuterrahmsuppe

- Hauptgerichte, z.B. Zucchiniblüten-Risotto, Sonnenblume gegrillt mit Zitronendip, Reispapierrollen mit Blüten und Kräutern und Salat

- Süßspeisen, z.B. Blütenparfait, Crepes mit Zitrusfrüchten und Blüten, Milchreis mit Kirschlorbeerblüten, Himbeer-Rosen-Cremetorte

sowie einem Kurzkapitel, in dem aufgezeigt wird, was man mit Blüten sonst noch zaubern kann, z.B. Tee, Sirup, Blütensalz oder -zucker.

Die vorgestellten Zubereitungen finde ich sehr abwechslungsreich, dabei sind sie aufgrund der guten Anleitungen leicht nachzuarbeiten. Die vielen schönen Fotos und Tipps lockern das Buch auf und machen schon beim Durchblättern neugierig aufs Ausprobieren.

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erlebnispädagogik, ideen aus der natur, mit kindern in der natur, outdoorküche, natur

Wildes Naturhandwerk

Sabine Simeoni
Fester Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 15.03.2017
ISBN 9783038009597
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Sabine Simeoni, unter anderem Wald- und Wildnispädagogin, zeigt in diesem Buch vielfältige Beobachtungen in der Natur, spielerisches Finden und Sammeln von Naturmaterialien sowie das Werken, Basteln, Zubereiten damit im Jahreskreis auf. Rituale, Spielmöglichkeiten und auch Erläuterungen bieten der anleitenden Person, egal ob Mutter oder Erzieherin, eine ganz breit gestreute Anzahl an Beschäftigungsanleitungen, Beobachtungs- und Lerninhalten, die ich in diesem Umfang noch nie gefunden habe.

So gibt es unter anderem Anleitungen für die Herstellung einer Holzzange, das Schnitzen einer Maipfeife, das Herstellen eines Zauberstabes, einer Frühlingsfee aus Märchenwolle, eines Naturwebrahmens oder das Töpfern mit Lehm; aber auch kulinarische Rezepte wie Fichtenspitzensirup, Wikingersalz, Brennesselchips, Keltensuppe, Unkrautbutter oder Waldrandschnecken gibt es reichlich.
Jahreshustensaft, Waldfeenbad, Blüten- und Zaturseifen, Zahnpulver, gefilzte Schatzbeutel und viele andere schöne Dinge werden im Jahreszyklus hergestellt und lassen den Rhythmus der Natur nachempfinden.

Die Anleitungen sind leicht verständlich geschrieben; viele Fotos, Tipps und Überlegungen erleichtern das Nacharbeiten enorm. Die Vielfalt der Werktechniken und Erlebnismöglichkeiten finde ich außergewöhnlich ansprechend; ich bin völlig begeistert von diesem Buch und möchte es unbedingt weiterempfehlen.

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Make my day - Die Henze-Methode

Christian Henze
Fester Einband
Erschienen bei Fackelträger Verlag, 23.02.2017
ISBN 9783771646851
Genre: Sachbücher

Rezension:

Chriatian Henze stellt zunächst die 5 Grundsätze seiner Methode vor: mit Verstand geniessen, Sport treiben, den man mag, ohne Diät und Kalorienbomben, mit Überlistungstricks bei Zwischendurchhunger und Essen, das glücklich macht.

Darauf aufbauend stellt er 80 Rezepte vor, unterteilt in die Kapitel:

Frühstück,
z.B. Quinoa-Omelett mit Seranoschinken und Manchego, lauwarmer Porridge mit Kokosmuss, Aprikosenmüsli mit Sesamkaramell und Ingwer, Quarkcreme mit Amaranth und Maracuja-Bananen, cremiges Rührei mit Parmaschinken und Avocado-Brot

Snacks,
z.B. Räucherlachs-Muffins mit Meerrettich, Keksriegel mit Pistazien und Marshmallows, Gemüsesticks mit zweierlei Dips, Pizzabrot mit Sardellen und schwarzen Oliven, karamellisierte Kürbissticks, crunchige Käsewaffel mit Schinken

Feierabend,
z.B. Fisch-Burger mit Rucola und Meerrettich-Honig-Sauce, Flammkuchen mit Lachs und Hüttenkäse, Entencurry mit Kokos und Aprikosen, Linguine mit Scampi, Rosmarinrösti mit Gemüsetatar und scharfem Tomatensalat, Fischgratin mit Bananen-Curry-Sauce

Wochenende,
z.B. knuspriges Curryhähnchen mit Zitrone und Knoblauch, Pulled-BBQ-Lachs mit Honig-Frischkäse und gegrilltem Brot, , Frischkäseravioli mit Gorgonzola, Salbei und Speck, Kabeljau-Saltimbocca mit cremigen Pfifferlingen, Schweinebauch mit Honiglack und Polenta

Unterwegs,
z.B. gegrilltes Gemüse mit ScamorzaVeggie-Sommerröllchen, Lachspfannkuchen mit Frischkäse, gegrillte Asia-Nudeln süßsauer, Couscous mit Limetten-Granatapfel-Dressing und Räucherforelle, Frischkäsetörtchen mit Kraut, Roter Bete und Speck

Sowohl vom Aufwand der Zubereitung als auch von den Zutaten her finden sich einfache bis durchaus anspruchsvollere und so wird auch jeder Leser für ihn interessante Rezepte finden. Dabei legt es Christian Henze gar nicht auf das exakte Nachkochen der im Buch versammelten Rezepte an, sondern betont mehrfach, dass jeder seine Zutaten und Rezepte finden muss, die ihn glücklich machen, fordert hierzu auf, mit Gewürzen und Zutaten wie z.B. Essig zu experimentieren um ganz einzigartige Geschmackserlebnisse zu erhalten. Von guter Qualität sollten die Zutaten sein, nicht zu fettig oder kalorienreich zubereitet werden und wenn man in der Kantine isst, darf es auch die Currywurst sein, wenn man die Pommes dazu wegläßt oder am Wochenende etwas größer Schlemmen, sich dann aber auch mehr bewegen – eben einfach ein bißchen mitdenken und vor allem dann auch genießen.

Die vorgestellten Rezepte sind gut erklärt, leicht nachzukochen, jeweils durch ein ganzseitiges, schönes Foto und häufig durch Extra-Tipps ergänzt. Der Autor wollte ein Gesamtkonzept vermittelnund das ist ihm gut gelungen; ich finde das Buch und den Appell gegen Diätstress sehr gelungen.

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bienen, bienensterben, roman, zukunft, vergangenheit

Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 20.03.2017
ISBN 9783442756841
Genre: Romane

Rezension:

In kurzen Abschnitten und schnellen Wechseln werden drei Geschichten erzählt, die sich in unterschiedlichen Zeiten und Ländern ereignen und letztendlich zusammenlaufen und eine Verbindung zwischen ihnen entsteht.

England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William Savage erforscht die Bienen und versucht die perfekte Magazinbeute zu entwickeln...

USA 2007: Seit Generationen wird in Georges Familie geimkert; er baut seine eigenen Beuten, versucht möglichst respektvoll und artgerecht mit seinen Bienenvölkern umzugehen. Mehrere Faktoren, die genauer beleuchtet werden, führen zum Kollaps in der Bienenhaltung und zu deren Verschwinden...

China, 2098: Tao und viele andere befruchten die Obstbaumblüten per Hand; Taos dreijähriger Sohn scheint Opfer eines tragischen Unfalls geworden zu sein, wird aus dem Krankenhaus weiter transportiert und für Tao kaum auffindbar. Hunger und verlassene, aufgegebene Zonen kennzeichnen das Land...

Die Darstellungen der einzelnen Lebensumstände, des Zeitgeistes mitsamt seiner Werte und Rollenverteilung fand ich sehr gelungen. Vieles wurde davon auch einfach nur angedeutet und zwischen den Zeilen erzählt und der Leser kann Details seiner Phantasie überlassen.

Mich haben alle drei Erzählstränge gefesselt, die ich spannend und durchdacht fand, obwohl sich auch kleine Fehler oder Ungereimtheiten eingeschlichen haben. Ganz besondersdie jeweils kurzen Abschnitte und schnelle Wechsel lassen einen beim Lesen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sehr gut gefällt mir, dass viel Hintergrundwissen über Bienenforschung und -haltung so ganz nebenbei miteinfließt; gerade über die frühe Erforschung finde ich einiges Neue obwohl ich als Hobbyimkerin schon etliche Bücher darüber gelesen habe. Die Problematik des Bienensterbens wird schon seit Längerem diskutiert und selbstverständlich finden sich in diesem Buch auch allseits bekannte Tatsachen wieder. So hatte ich für längere Zeit bei Tao gar nicht so sehr das Gefühl, die Geschichte würde in der Zukunft spielen.

Auch wenn hier im Schwerpunkt drei Familiengeschichten erzählt werden, finde ich den Buchtitel passend. Für mich gehört zur Geschichte der Bienen schon, wie sie erforscht wurden und unterchiedliche Körbe oder Maganzinbeuten entwickelt wurden. Die dazugehörigen Namen waren mir bislang nicht bekannt und ich werde sie wohl auch genauso schnell wieder vergessen, wie ich hier von ihnen gelesen habe. Trotzdem gefällt mir die gute Recherche mit eingebautem, realem Hintergrundwissen und ich hatte kein Sachbuch erwartet.

Insgesamt hat die Autorin ein dringliches Thema sehr interessant, spannend und unterhaltsam aufbereitet.

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Sonne und Kreuz

Jakob Streit
Fester Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben
ISBN 9783772506819
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jakob Streit erörtert in „Sonne und Kreuz“ Irland zwischen Megalithkultur und frühem Christentum:
Beginnend mit mythischen Zeiten und irish-keltischem Druidentum unterscheidet und erklärt er Menhir, Steinkreis und Cromlechs, Dolmen, Eingangs-, Schalensteine und die Entwicklung der darauf eingeritzten Motive wie verschiedene Darstellungen von Sonnen-, Rhombus- und Wassersymbolen. Dem folgt die Betrachtung des irischen Christentums vor Patrick, mitsamt einiger Bardenlieder, die große keltische Überlieferungen beinhalten, die ihren Wandel ins Christliche vollzogen haben, von Runen und Hymnen; nebenbei gibt es jede Menge interessanter Buchtipps.
Die äußerst umfangreiche Bebilderung macht es leicht, den detailreichen Erklärungen zu folgen, die durch die verschiedenen Epochen führen, von rein geometrischen zu bildhaften biblischen / religiösen Motiven und einer Symbiose dieser Motive.
Außerdem stellt der Autor die Ausbreitung des irischen Christentums auf dem Kontinent ausführlich dar.

Mich haben die detailierten Erläuterungen sehr beeindruckt; auf mehreren Rundreisen durch Irland habe ich bereits einige Sonnenkreuze, Newgrange und mehr besichtigt und Erklärungen dazu erhalten, die durch die Betrachtungen in diesem Buch vollkommen in den Schatten gestellt werden.
Mich haben die kompletten Ausführungen sehr begeistert, zumal ich diese noch nicht in einem derart großen Zusammenhang erklärt bekam. Nun werde ich beim nächsten Kultstättenbesuch in Irland vieles wesentlich intensiver betrachten können und kann dieses Buch zur Vertiefung oder Vorbereitung wärmstens empfehlen.

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familie, paris, adoption, usa, simon van booy

Mit jedem Jahr

Simon Van Booy , Claudia Feldmann
Fester Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 26.03.2017
ISBN 9783458176992
Genre: Romane

Rezension:


Simon van Booy erzählt in seinem Roman „Mit jedem Jahr“ die Geschichte von Harvey, die als kleines Mädchen ihre Eltern durch einen Verkehrsunfall verloren hat und nach einiger Überzeugungsarbeit durch Wanda, einer Mitarbeiterin des Sozialamtes, von ihrem Onkel Jason aufgenommen wurde. Jason hatte sein Leben nicht gerade auf der Sonnenseite verbracht, hatte wegen Körperverletzung im Gefängnis gesessen, Probleme mit Drogen und Alkohol und den Kontakt zu seinem Bruder sowie seiner Familie abgebrochen.


Nun, nach zwanzig Jahren lebt Harvey in Paris, erhält Besuch von ihrem Dad, dem sie ein Paket mit Vatertagsgeschenken gepackt hat. An jedem Tag seines Besuches darf er eines davon öffnen, dass ihn an ein eigenes Kindheitserlebnis oder ein gemeinsames mit Harvey erinnert und auf diese Weise erfährt der Leser nun auch, welche einschneidenden Erlebnisse Jason geprägt hat und dem Umgang mit seiner Familie im Weg stand.


Mit jedem Jahr, das Harvey und Jason miteinander verbringen, wächst ihre Liebe zueinander und letztendlich wird er zu Harveys Dad.



Dieser Roman war der zweite, den ich von Simon Van Booy gelesen habe; "Die Illusion des Getrenntseins" erzählte davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind, daß andere, scheinbar Fremde, uns näher stehen als wir annehmen. Mich hatte der feine, poetische Schreibstil, der soviel Wahrheit und Besinnliches enthielt, zutiefst beeindruckt – und so war ich auf den neuen Roman äußerst gespannt.

Auch in „Mit jedem Jahr“ werden verschiedene Handlungen poetisch zusammengeführt und Hintergründe beleuchtet. Ganz bezaubernd wird die Entwicklung der Vater-Tochter-Beziehung erzählt, bei der sich beide gegenseitig Halt geben, stärken, beschützen, schätzen und lieben.

Obwohl die Geschichte sehr einfühlsam erzählt wird, konnte sie mich nicht ganz so sehr begeistern wie „Die Illusion des Getrenntseins“; zum einen war die Schlusspointe schon lange vorausschaubar und mir ein wenig zu glatt, zum anderen fehlte mir die Vielschichtigkeit und das Nachwirken der Erkenntnisse, was mich beim ersten Roman so beeindruckt hatte. Ich möchte die beiden Romane gar nicht gegeneinander aufwiegen, muss für mich aber doch feststellen, dass ich diesen etwas schwächer finde.

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malen, postkarten, detailreich, malbuch für erwachsene, ausmalen

Blütenpracht und Schmetterlingszauber

Rebecca Jones
Flexibler Einband: 74 Seiten
Erschienen bei Boje ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.03.2017
ISBN 9783414824837
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich finde die 24 Karten mit Umschlag ganz toll; je nach individuellen Fertigkeiten sind diese von baldigen Schulanfängern bzw. bzw. für Grundschüler geeignet. Das Ausmalen bedarf schon einiger Geschicklichkeit und Übung im Umgang mit Bunt- oder Filzstiften, da die meisten Motive sehr filigran gearbeitet sind. Die Motive sind gut geeignet für die Mittagsbetreuung in der Grundschule, wofür auch die hohe Anzahl dieses Sets spricht.

Für den privaten Gebrauch in meiner eigenen Familie wäre dieses Set schon ein Jahre vorhaltender Vorrat, wobei sich die Karten auch sehr gut für Geburtstage und andere Anlässe eignen. Gerade, wenn man diese Bilder mit den eigenen Kindern ausmalen möchte, würde es mir besser gefallen, wenn weniger Karten, aber dafür andere Osterbastelein zum Ausmalen und zusammenkleben enthalten wären, z.B. Osterkörbchen mit Henkel, originelle Eierbecher, andere Osterdeko.


Mir gefällt sehr gut,, dass das ausgemalte Bild weitergenutzt werden kann.
Wir haben eher Filz- statt Buntstifte zum Ausmalen genutzt, da die Farben dann kräftiger strahlen.
Die Papierqualität ist sehr gut und es drückt auch bei Verwendung von Filzstiften nichts durch.

Das Kartenformat ist für den Postversand etwas ungünstig gewählt; bei einem Porto von 2,60E werde ich die Karten lieber persönlich einwerfen oder im Oster- / Geburtstagsstrauß überreichen.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

eier, ei, sprüche, ostern, geschenk

Ei, Ei, Ei, was seh ich da?

Mathias Siebel
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.03.2017
ISBN 9783833904844
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die vorgestellten Ideen und vor allem die dazu gehörenden Sprüche finde ich recht witzig; allerdings fällt bei einem Buchumfang von 15 Doppelseiten der Lese- und Betrachtungsspaß auch eher kurz aus.
Interessant fand ich, dass einige der Fotos Eierwärmer zeigen, versehen mit einer Fußnote, wo man diese Eierwärmer bestellen kann. Offensichtlich handelt es sich bei der Autorin dieses Buches ( finde keine Angaben zu ihr, nur auf der Buchrückseite ein "Donkey") die Betreiberin von donkey-products, die hier Werbung für ihren shop macht.
Ehrlich gesagt finde ich den Preis von 6,90E. für einen geschickt erstellten Produktkatalog der Firma Donkey etwas hoch angelegt und würde das Buch zu diesem Preis niemals kaufen.

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Shop Girls

Tina Schneider-Rading
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Callwey, G, 09.03.2017
ISBN 9783766722546
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem Buch werden 28 Frauen vorgestellt, die sich mit Gründung ihres eigenen Ladens einen Traum erfüllt haben; zu finden sind die meisten der 20 Geschäfte in Deutschland, zwei auch in Österreich. Vorgestellt werden verschiedene Ladenideen, wie vintage Mode, Einrichtungs- und Accessoires „Wohnungen“, Feinkost-, Blumenladen und eine Buchhandlung. Bei der Vorstellung der Ladeninhaberinnen verraten diese auch, was sie antreibt, inspiriert und ihre persönliche Idee ausmacht. Jede Ladenbetreiberin stellt zudem eine Bastearbeit vor, manche steuern auch ein Rezept für eine Speise bei und einige verraten ihre Lieblingsseiten im Internet, von denen sie sich Inspirationen, auch zur Schaufenster- und Ladengestaltung holen.

Besonders interessant finde ich den Serviceteil zum Schluß des Buches, in dem Fragen zu persönlichen Kenntnissen oder Voraussetzugen, Finanzierung, Kreditaufnahme, nötige Versicherungen, Arbeitszeiten u.m., sowohl von den vorgestellten Ladeninhaberinnen als auch von einem professionellen Gründungscoach beantwortet und weitere Gründungstipps gegeben werden.

Schön zum Lesen, sich inspirieren lassen, Träumen… und erstem Informieren.

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Löwenzahn und Löwenkraft

Marianne Ruoff , Wolf-Dieter Storl
Fester Einband
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 15.02.2017
ISBN 9783038009603
Genre: Sachbücher

Rezension:

Marianne Ruoff beschreibt in „Löwenzahn und Löwenkraft“ den geschichtlichen Hintergrund dieser Pflanze, die es schon zur Kreidezeit gab, läßt hierzu auch immer wieder alte Mythen und den Gebrauch von Löwenzahn einfließen, wobei ich es immer wieder faszinierend finde, wie in uralten Zeiten die gemeinsame Ursprünge der verschiedenen Volksmythen bestanden haben müssen.

Sehr ausführlich vermittelt die Autorin gesammeltes Wissen über die Heilwirkung von Löwenzahn, auch in der TCM und anderen Kulturen, erläutert u.a. das Erstellen einer Urtinktur, Tee, Abkochung, Umschläge, aber auch die Verwendung in Orakel- oder Kinderspielen.
Unmengen an regionalen Eigennamen, die jeweils etwas über die Sicht bzw. Verwendung Löwenzahns aussagen hat Marianne Ruoff gesammelt und größtenteils erklärt. Immer wieder findet man zwischendurch in den Kapiteln ein Rezept oder Zubereitung, und auch ein separates Kapitel mit Rezepten macht das Ausprobieren verschiedener Einsatzmöglichkeiten leicht, z.B. als Kaffeeersatz, Tee; Butterzusatz oder Tee. Sehr hilfreich sind dabei auch die Tipps zum Sammeln und Zubereiten der Heilpflanzen, denn neben Löwenzahn werden zum Schluß auch andere ähnliche Pflanzen vorgestellt.

Dieses Buch stellt den Löwenzahn derart vielfältig dar, dass ich mich über sein großes Vorkommen im Garten schon ein wenig freue. So kann ich viele der vorgestellten Rezepte mit großer Neugier ausprobieren, z.B. den Kaffeeersatz oder als Gemüse, was mit der guten Anleitung zum Entbittern leicht sein wird und auch als Heisalbe und Badezusatz; ich bin schon ganz gespannt darauf.

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Easy Peasy

Risa Nagahama , Joerg Lehmann
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Callwey, 01.03.2017
ISBN 9783766722690
Genre: Sachbücher

Rezension:

Risa Nagahama und Joerg Lehmann lebten früher für längere Zeit in Paris und seit Jahren in Berlin. Demzufolge verwundert es nicht, dass die Rezepte ihres gemeinsam geschriebenen Buches „Easy Peasy“ japanische, französische und deutsche Einflüsse in sich bergen.
Wichtig war beiden, die veganen Gerichte einfach zu halten, ohne lange Zubereitungszeit und auskommend mit nur zwei bis acht Zutaten. Reizvoll finde ich, dass sie bei den Zutaten und Zusammenstellungen mit unterschiedlichen Konsistenzen und Farben spielen und die Gerichte darüber alleine schon spannend und erlebnisreich daherkommen.

Unterteilt in die Kapitel „Morgens“, „Mittags“, „Zwischendurch“ und „Abends“ gibt es viele ungewöhnliche Rezepte, deren Zusammenstellung oder Würzung ausgefallen sind; aber auch einige Klassiker wurden ganz neu interpretiert, z.B. eine Arme-Ritter-, Stampfkartoffeln- oder Currywurst-Variante. Es finden sich neben Frühstücksbreien, smoothies, Suppen, Gemüsechips, Currys viele sehr ansprechende Rezepte, von denen viele gar nicht des Kochens bedürfen.

Jedes Gericht wird auf einer Doppelseite vorgestellt: auf der einen Seite sind die benötigten Zutaten abgebildet und ihre benötigte Menge beschriftet auf der anderen Seite gibt es ein Foto der fertigen Speise mitsamt einer kurzen Beschreibung der Zubereitung. Die Fotos stammen von Joerg Lehmann, einem bekannten Food-Fotographen. Alle Speisen wurden mit äußerst originellen Namen versehen, was neben den schönen Fotos schon beim Durchblättern viel Freude bereitet.

Die Rezepte sind einfach nachzubereiten, dabei originell, vegan und gesund.

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Pilates 50 plus

Alan Herdman , Gill Paul
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Bassermann, 09.02.2015
ISBN 9783809433736
Genre: Sachbücher

Rezension:


Das Buch „Pilates 50 plus“ bietet neben Pilates-Übungen auch zusätzliche, grundlegende und wichtige Informationen, die hier mit „Pilates-Lebensstil“ bezeichnet werden; hierzu gehören Übungen und Beschreibungen aus der klassischen Rückenschule, wie z.B. Haltungsbeobachtung oder Körperhaltung beim Anheben von Lasten, aber auch Betrachtungen zur Ernährung oder Umgang mit körperlichen Einschränkungen durch z.B. steife Hände und Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern können.

Die Pilatesübungen selber sind gut durchdacht und erklärt, sowie durch viele aussagefähige Fotos ergänzt. Der Schwerpunkt der Übungen richtet sich meines Erachtens aber an die Generation 70+, denn die Übungen werden sitzend auf dem Stuhl oder liegend mit Lagerungskissen einfachst modifiziert durchgeführt. Mich hatte der Titel sehr angesprochen, da ich mich für eher untrainiert gehalten hätte und stellte mit Freude fest, dass ich zumindest von dem Fitnesszustand, der in den Übungen zugrunde gelegt wird, noch Jahrzehnte entfernt zu sein scheine. Die Übungen und Betrachtungen zur Rückenschule und Verspannungen im Alltag waren für mich trotzdem sehr hilfreich; die vorgestellten Übungen halte ich für die Mobilisation von Senioren, insbesondere auch bettlägrigen, äußerst geeignet. Dabei finde ich es sehr erfreulich, dass in etlichen Übungen auf künstliche Hüftgelenke, Schlaganfall, Osteoporose und weitere altersbedingte Einschränkungen eingegangen wird. Am Ende des Buches finden sich „anspruchsvolle Workouts“, die etwas schwieriger, dennoch keine große Herrausvorderung sind.

Stünde auf dem Cover statt der 5 eine 7, würde ich das Buch als perfekt bezeichnen; so muß ich einräumen, dass es für einen guten Teil der erklärten Zielgruppe viel zu einfach gehalten ist.

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