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I make you sexy Kochbuch 2


Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei riva, 05.12.2015
ISBN 9783868838022
Genre: Sachbücher

Rezension:

Im zweiten Kochbuch zum Abnehm-Programm BodyChange finden sich 100 internationale Rezepte; etliche von ihnen wurden von Programmteilnehmern kreiert und vorgestellt. Neben den Rezepten gibt es auch viele persönliche Erfolgsstorys von bisherigen Teilnehmern.

Zu Beginn wird das Programm und Komponenten wie „Beschleuniger“, „Verhinderer“, „Turbos“, „Obst-Milch-Bausteine“ sowie der „Loadday“ ganz kurz vorgestellt. Die Rezepte sind unterteilt in die Kapitel:
- Deutschland, Österreich und Schweiz
- USA und TexMex
- Südamerika
- Asien
- Italien und Spanien
- Afrika und Orient
- Shakes und Smoothies

Wir sind ganz begeistert von der großen Vielfalt an tollen Rezepten, die jeweils durch ein Foto der fertigen Speise ergänzt wurden; alle ausprobierten waren sehr lecker und einfach zuzubereiten. Die benötigten Zutaten lassen sich einfach besorgen, z.B. Linsennudeln/-mehl konnten wir problemlos im Reformhaus oder Bioladen erstehen. Die Rezepte lassen sich auch sehr einfach abwandeln, wenn man beispielsweise nicht ( ganz so viel) Fleisch essen möchte oder als Inspiration für eigene Kreationen nutzen.

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Heimliche Entzündungen

Silvia Bürkle , Günther Westenberger
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Königsfurt-Urania Verlag , 31.10.2016
ISBN 9783868261516
Genre: Sachbücher

Rezension:

Silvia Bürle, u.a. Diplomingenieurin für Ernährungstechnikmit Schwerpunkt Diätik, Buchautorin und Dozentin im Bereich der Ernährungsberatung, erläutert „heimliche Entzündungen“ und den Aspekt der richtigen Ernährung um sanft vorzubeugen und zu lindern.

Zunächst beleuchtet sie, was eigentlich bei einer Entzündung genau passiert ( z.B. die fünf Entzündungszeichen) und unterscheidet zwischen akuter, chronischer und stillen Entzündung.
Sehr anschualich wird der Ablauf einer Entzündung, die Arbeit des Immunsystems sowie Risikofaktoren für die Entzündung beschrieben und eine antientzündliche Ernährung genau erklärt.
Viele schützende und lindernde Lebensmittel, Gewürze und deren Zubereitung oder Nutzung werden vorgestellt und am Ende des Buches findet sich eine kleine, abwechslungsreiche Rezeptauswahl, bei der Lebensmittel mit besonders hoher entzündungshemmender Wirkung im Mittelpunkt stehen.

Die im Buch gegebenen Erklärungen werden gut verständlich und schlüssig vermittelt; als Leser findet man ganz konkrete Ernährungshinweise, die sich gut nachvollziehen und einhalten lassen.
Ganz besonders interessant fand ich auch die Betrachtung der Entzündungen unter Einbeziehung der Psyche; diese Sicht der Krankheiten/Zustände findet man ja noch häufig im Sprachgebrauch, hat aber den Bezug zu ihrem Ursprung oft verloren. Diese Beschreibungen als einen Aspekt des Gesamtbildes einer Entzündung/Erkrankung zu sehen, finde ich sehr aufschlußreich; bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung davon auszugehen, dass jemand von etwas „die Nase voll hat“, bei einer Magenschleimhautentzündung hat wohl jemand „zuviel heruntergeschluckt“. – um nur zwei der Beispiele zu nennen, bei denen die dazugehörigen Vorgänge im Körper auch erläutert wurden.

Fazit: ein interessantes und hilfreiches Buch, das den Leser in die Lage versetzt, mit seiner Ernährung (heimliche) Entzündungen zu lindern oder ihnen vorzubeugen.

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Königinnenzucht

Gilles Fert , Klaus Nowottnick
Fester Einband: 140 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 01.08.2013
ISBN 9783702014001
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bei diesem Praxisbuch zur Königinnen-Zucht handelt es sich um einen Klassiker, der nach zehn Jahren überarbeitet und neu aufgelegt wurde. Darin wird umfangreiches Wissen vermittelt, z.B. zur Auswahl des richtigen Zuchtvolkes und dessen Vorbereitung, der Herstellung von Weiselnäpfchen und Zuchtlatten, dem Umlarven, verschiedenen Zuchtsyytemen und Zuchtmethoden ( auch Miller und Alley), Verwendung von, Begattung, künstliche Besamung, Erstellen von Paketbienen.

Ich fand das Buch äußerst interessant; die Themen werden sehr anschaulich und umfassend leicht verständlich erklärt, durch viele Fotos, auch von unterschiedlichen Gerätschaften, ergänzt. Für mich als Hobbyimkerin, die ihre wenigen Völker durch Ablegerbildung vermehrt, wird zwar einiges umsetzbar sein, vieles richtet sich aber doch eher an ( angehende) Berufsimker.

Ich hatte dieses Buch auch eher als Vorbereitung für einen entsprechenden Lehrgang angesehen, um diesen mit etwas Grundlagenwissen beginnen zu können; beides ergänzt sich perfekt.

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Das Weihnachtsnähbuch

Rabea Rauer , Yvonne Reidelbach
Fester Einband
Erschienen bei KOMET, 01.08.2016
ISBN 9783869417158
Genre: Sachbücher

Rezension:

Im „Weihnachtsnähbuch“ finden sich viele schöne Nähideen für Advent und Weihnachten: z.B. ein Adventskranz, Adventskalender, verschiedene Weihnachtsbaumanhänger, ein Engel, ein Nikolausstiefel, Wichtelpantoffel, Geschankanhänger, ein Weihnachtsmann, ein kleines Weihnachtsbäumchen für einen Blumentopf, ein Zugluftstopper oder ein grosser Elchkopf, den man an die Wand hängen kann und sogar ein Krippe.
Zu jedem Projekt gibt es eine Materialliste, eine gut verständliche Anleitung sowie mindestens ein Foto und häufig auch einen Tipp in einem Extra-Kästchen. Sehr gut gefällt mir, dass zu jeder Anleitung der Schwierigkeitsgrad angegeben wird, der übrigens mit 1 - 3 Schneeflocken dargestellt wird. Alle benötigten Schnittmuster finden sich am Ende des Buches auf Buchseiten, können also nicht verloren gehen; einige sind in Originalgröße dargestellt, manche soll man auf 200% oder 400% vergrößern, was ja mit einem Scanner/Drucker oder Kopierer ganz einfach ist; man kann die Schnittmuster gibt es zudem auch auf der Verlagsseite als download.

Insgesamt finde ich die vorgestellten Dekostücke sehr hübsch, die Anleitungen alle sehr gut verständlich und ansprechend; nicht so geübte Näherinnen können sich langsam durch die Schwierigkeitsgrade vortasten. Mir gefallen die Gestaltung des Buches und die vielfältigen Nähanleitungen und Anregungen sehr gut und ich werde einiges daraus nachnähen.

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"Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden."

Jehuda Bacon , Manfred Lütz
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 26.09.2016
ISBN 9783579070896
Genre: Biografien

Rezension:


Jehudaa Bacon, Maler, Überlebender von Auschwitz, Zeuge bei Eichmann-Prozess in Jerusalem (1961) und beim Auschwitz-Prozess in Frankfurt ( 1964) wurde von Dr. Manfred Lütz in einem langen Gespräch über sein Leben in und nach Auschwitz befragt.


Bacon berichtet über seinen starken Glauben an Gott und den unauslöschlichen göttlichen Funken in jedem, erzählt von dem Aufenthalt seiner Familie, als er 13 Jahre alt war, im Musterghetto Theresienstadt, dem Vorzeigemodell für das internationale Rote Kreuz und dem in Auschwitz. Immer wieder erzählt er die Erlebnisse im Präsens, so sehr hat er noch alles vor Augen. Immer wieder fällt auf, das aus der Perspektive von Kinderaugen erzählt wird, die Schlimmes sehen, was allmählich zum Alltag wird – und auch dort gibt es immer wieder Momente, in denen Aufseher und Leute der SS gerade diesen göttlichen Funken in sich haben und helfen. Ferner erzählt Bacon von zwei Todesmärschen und wichtigen Begegnungen in seinem Leben, z. B. dem Heimleiter Pitter, der ihn im Waisenhaus aufnahm und ihm den Glauben an das Gute im Menschen wiedergab. Er erzählt von seinem weiteren Lebensweg, von Menschen, die ihm auf seinem Weg weitergeholfen haben...


Tief beeindruckend fand ich seine Schilderungen des Alltags in Auschwitz, diese Form von „Alltag“ und genau diesen zu überleben, z.B. die Beschreibungen von Solidarität oder, wie sich alte Bekannte veränderten, nachdem sie eine „Position“ innehatten; oder die Beschreibungen, mit sich selber zu ringen und nicht von seinem Weg abzukommen, Wissen, was genau dort passierte und sich irgendwie damit zu arrangieren. Gerade solche „Nebensächlichkeiten“, über die man sich sonst noch gar keine Gedanken gemacht hat, wie z.B. das Streuen der Wege mit Asche aus dem Krematorium oder die Abschiedsszene mit seinem Vater, fand ich sehr bewegend.

Abschließend stellt er fest, dass er keinen Groll auf Hitler hat, dass selbst dieser den göttlichen Funken in sich trug, z.B. als er einem Freund die Ausreise ermöglichte und, das Hitler seinen Hass nicht bekommt – eine Feststellung, die auch in der heutigen Zeit wieder ganz aktuell ist...


Das im Buch niedergeschriebene Interview finde ich faszinierend; es wurde in äußerst interessante Kapitel gegliedert, in denen neben den authentischen Beschreibungen und Aussagen erörtert wird, wie man dem Bösen begegnet und sich zeitlebens mit Glauben und göttlicher Hilfe dagegen entscheiden kann.

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Vegane Versuchung

Daniela Friedl , Miriam Emme
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Freya, 01.11.2014
ISBN 9783990251713
Genre: Sachbücher

Rezension:

In „vegane Versuchung“ stellen Daniela Friedl und Miriam Emme soja- und weizenfreie Rezepte für süße Leckereien vor, zum selber schlemmen oder zum Verschenken. Am Ende des Buches finden sich Hinweise und Kopiervorlagen für Geschenkverpackungen und Etiketten sowie ein kurzes Kapitel mit zusätzlichen Infos, z.B. zu verwendeten Geräten, Backtriebmitteln, vegane Ernährung.

Die vorgestellten Rezepte sind leicht verständlich, problemlos nachzuarbeiten, jeweils mit einem ansprechenden Foto des fertigen Produktes versehen und manchmal auch durch einen Extra-Tipp ergänzt.
Sehr gut gefällt mir die große Bandbreite der Rezepte: Kekse, Kuchen, Riegel, orientalischer Rosen- Milchreis, Konfitüre, Gelle, löslicher Coffee-to-go, Fudge, Chia-Pudding, Konfekt, Sorbet, Parfait, Cremes, cookies, Pralinen, Bratapfelzucker, Likör, Chai-Trikschokolade am Stiel ....; und sehr praktisch finde ich die schönen Verpackungen, z.B. zu faltende Schächtelchen, die man als Kopiervorlage direkt zur Hand hat.

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Change your Life

Frank Lipman , Danielle Claro
Fester Einband
Erschienen bei Fackelträger Verlag, 18.10.2016
ISBN 9783771646776
Genre: Sachbücher

Rezension:

In „Change your life“ gibt es 175 einfache Regeln oder Anregungen für ein gesünderes besseres Leben, unterteilt in die Kapitel Ernährung, Bewegung, Stärkung, Heilung und Leben.
Die meisten Tipps sind nicht wirklich neu, aber obwohl man sie kennt, beherzigt man sie im Alltag doch nicht konsequent.
Deshalb ist diese Sammlung eine ganz nette Idee um sie erst komplett zu lesen und dann, einfach täglich eine Seite aufzuschlagen um genau an diesem Tipp zu arbeiten. So der Plan, denn die Autoren betonen, dass es lange dauert, bis sich ein neues Verhalten gefestigt hat, finden jeden kleinen Schritt in diese Richtung löblich.

Das Buch ist schön gestaltet, läßt sich leicht und zügig lesen. Vieles ist bekannt, bringt es trotzdem gut auf den Punkt.

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Schnellkochtopf

Maren Jahnke , Karen Schulz
Fester Einband
Erschienen bei Fackelträger Verlag, 18.10.2016
ISBN 9783771646592
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch bietet zunächst eine gut verständliche Einführung in die Nutzung eines Schnellkochtopfes; dem folgen Rezepte, die in die Kapitel vegetarisch, Fleisch und Fisch, Süßes, Beilagen sowie Grundrezepte unterteilt sind. Manchen Rezepten wurde eine Kurzkennung „H“ für Hülsenfrüchte oder „M“ für Muttis Rezept zugefügt.

Ich nutze schon seit Jahren einen Schnellkochtopf, allerdings eher mit einer Bedienung aus dem Bauch heraus und bislang höchst selten mit einem Einsatz, sondern eher "alles-auf-einmal-rein und Deckel drauf). Bei meinem Modell gibt es auch ein kleines Bullauge, durch das ich den Vorgang im Topf beobachten kann und nicht aus den Augen verliere. Die Erklärungen zu den Kochstufen ( 1. und 2. Ring) sowie der genauen Bedingeung für die angegebene Kochzeit ( auf Stufe 2) finde ich sehr hilfreich, besonders für Töpfe mit blickdichtem Deckel.
Die vorgestellten Rezepte finde ich allesamt sehr ansprechend, ob Curry, Klassiker oder Süßes. Die Anleitungen, komplette Mahlzeiten in mehreren Etagen auf einmal zu kochen, hatten mich besonders interessiert, denn offensichtlich ist dieses ja auch ohne den vielgerühmten Zauberkessel möglich. Die Erklärungen hierzu sind jeweils im Rezept sehr gut angegeben; alleine hätte ich es nicht so ausprobiert, zwischendurch abdampfen zu lassen und dann die nächste Zutat in einem aufgesetzten Einsatz zuzugeben. Hierbei finde ich die genauen Zeit-/Angaben äußerst hilfreich. Ich denke, wenn man einige Rezepte exakt nachgekocht hat, hat man das Prinzip gut verstanden und schafft es dann auch gut im freestyle, die komplette Mahlzeit ( aus einzelnen Bei-/Lagen) zu kochen.

Für mich war dieses Buch äußerst hilfreich, um nicht nur Kartoffel, einzeln oder mit einem Einsatz mit Gemüse oder Eintopf im Schnellkochtopf zuzubereiten, sondern ihn vielfältiger und effizienter zu nutzen.

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kinderbuch, illustriert, hörbuch, komso und klax, kinderbuc

Kosmo & Klax. Gute-Nacht-Geschichten

Alexandra Helmig , Timo Becker
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 15.07.2016
ISBN 9783958540637
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch enthält 20 Gute-Nacht / Vorlesegeschichten um Kosmo und Klax, die jeweils in sich abgeschlossen sind und sich um Themen wie Freundschaft, Fürsorge, Mut um eigene Fehler einzugestehen drehen. Es handelt sich um recht kurze Geschichten, die nett illustriert sind, jeweils vier Seiten umfassen und in ungefähr drei bis maximal fünf Minuten vorgelesen und evtl. auch noch kurz besprochen sind.
Insgesamt gefällt mir das Buch gut; allerdings gibt es etwas, was mich ein wenig stört: in manchen Geschichten werden Kraftausdrücke verwendet, wie z.B. Schleimscheißer, manchmal auch sehr einprägsam in Versform wie „Gut geflötet und gepfiffen, alles andere: drauf geschissen“. Ich muß gestehen, dass ich diesen Wortgebrauch nicht passend finde um Kindergartenkinder zu unterhalten und sprachlich zu prägen und hätte mir gewünscht, dass darauf verzichtet worden wäre. Jedem, der dieses sprachlich auch als Mangel ansieht, würde ich empfehlen, die Geschichte vorher zu lesen, um auf eine persönliche Änderung des Textes vorbereitet zu sein – es empfindet vielleicht nicht jeder als lustig oder cool, wenn sein Kind solche Sprüche in sein Repertoire aufnimmt und am nächsten Tag im Kindergarten damit aufwartet. Manchmal gibt es in einer Geschichte auch Inhalte, die so nicht stimmen, z.B. verfügt ein Weberknecht nicht über Spinndrüsen und kann somit kein Netz spinnen. Der Inhalt der Geschichte war sonst schön, aber es hätte doch auch einfach eine Spinne mit Spinndrüsen seien können; ich mag es gar nicht, wenn ich wissentlich Falsches an Kinder weitergebe, was ich mir auch nicht mit „phantasievoll“ schön reden möchte.

Abgesehen davon finde ich die Geschichten ganz nett und die o.g. Kritikpunkte beziehen sich nur auf einzelne Geschichten, nicht auf das komplette Buch.

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Giftig unterwegs

Massimo Carlotto , Francesco Abate , Barbara Sauser , Ursi Anna Aeschbacher
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei brotsuppe, 27.05.2016
ISBN 9783905689723
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Kriminalroman „Giftig unterwegs“ spielt in Liberia und in Italien, thematisiert die Abgründe der Politik und der internationalen Kriminalität mit Verdorbenheit, Korruption, Schmuggel und besonders den Schwarzmarkt für die Entsorgung technologischer Abfälle, aufgezeigt an der Verklappung italienischen Computerschrottes in geleerten Diamantminen. Nebenbei erfährt der Leser etwas über die Geschichte Liberias, über militärische Strukturen, Milizen, Kindersoldaten, Ängste und Lebensumstände der Bevölkerung – und darüber, dass einzelne dort Lizenzen erhalten und so mit dem Segen des Staates plündern, abholzen uns sich persönlich bereichern, dabei über Leichen gehen.

Beim Lesen ist man sich sicher: in diesem Roman wurden bestenfalls ein paar Namen ausgetauscht, ein bißchen Handlung drumherum erdacht, aber eigentlich wird die Realität beschrieben. Zuweilen wird einem dabei übel, denn, so wie in dem Buch, schauen wir eher nicht so genau hin oder wissen nicht, wie wir das beschriebene Handeln unterbinden können. Sehr interessant fand ich auch die Tätigkeitsbeschreibungen der Blauhelme, z.B. bzgl. der Waffeneintauschprogramme und, wie selbst dabei durch Tricksereien einzelne wieder den großen Profit einfahren. Nicht nur hierbei, sondern auch bei der Hauptgeschichte wird deutlich, dass die kriminelle Seite immer einen Schritt voraus ist.

Der Roman ist knapp und präzise geschrieben, braucht nur 165 Seiten um eine gut recherchierte Geschichte mit viel Hintergrundwissen zu erzählen. Die beiden Handlungsstränge werden glaubwürdig erzählt und zusammengeführt; ein spannender, recht kurzer Kriminal-/ Enthüllungsroman, den man schnell gelesen hat und der betroffen macht.

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61 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

weihnachten, familie, roman, berlin, hasen

Hasen feiern kein Weihnachten

Anne Blum
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783833310850
Genre: Romane

Rezension:


Anne Blums Debutroman „Hasen feiern keine Weihnachten“ wurde als Weihnachtsroman angekündigt und spielt auch genau zu dieser Zeit.


Tessa liebt Weihnachten, verzichtet aber seit Jahren darauf, mit ihrer Familie zu feiern, weil ihr Freund Ole Weihnachten hasst. Dieses Jahr kehrt Tessa unerwartet früh von ihrer Firmenweihnachtsfeier nach Hause zurück und erwischt Ole in flagranti mit einer Nachbarin auf der Coach; sie wirft ihn und alle seine Sachen ( CDs und Kleidung) aus ihrer Wohnung hinaus und flüchtet über die Feiertage in den Schoß ihrer Familie nach Kappeln, wo sich die Ereignisse überschlagen...


Gerade diese Dichte an erzählten Ereignissen, die nicht immer schlüssig dargestellt werden, läßt das Ganze oft nicht sehr glaubhaft dastehen. Viele, die Geschichte nicht wirklich weiterbringende Themen werden angeschnitten, wobei ich mir gewünscht hätte, diese wären zugunsten einer ausführlicheren Erzählung mancher so knapp abgehandelter Gegebenheiten ausgelassen worden. Ferner stört es mich sehr, wenn fachliche Details falsch dargestellt werden, in diesem Fall handelt es sich um medizinische Beschreibungen, die nicht unbedingt hätten seien müssen, von denen ich aber erwarte, dass, wenn diese aufgeführt werden, sie zumindest vorher recherchiert und dann richtig dargestellt werden, z.B. wird niemand wegen eines schwach fühlbaren Pulses reanimiert oder wacht spontan aus einem künstlichen Koma auf. Solche Fehler werten für mich eine Geschichte direkt ab, vermitteln sie mir das Gefühl, der Autor hat sich selber nicht genügend für seine Details interessiert. Ferner fehlt mir ein wenig weihnachtliche Stimmung, denn diese Geschichte wurde speziell als Weihnachtsroman angekündigt; da reicht mir nicht, dass jemand seinen Tannenbaum schmückt und es Diskussionen über Lametta gibt oder der Roman genau an diesen Tagen spielt. Für mich hätte es noch ein klein wenig mehr Weihnachten sein dürfen, z.B. mit dem beigefügten legendären "Hellas Bratapfelrezept" oder stimmungsvollen Beschreibungen.



Der Roman ist flüssig geschrieben, liest sich locker in einem weg und doch hat er mich nicht wirklich gepackt, zu vieles war mir einfach zu klischeehaft, zu kurz angerissen oder es wurde versucht, möglichst viele Themen nebenbei kurz einzustreuen.


Fazit: eine versöhnliche Geschichte über eine überfällige Trennung, darüber, mit dem damit verbundenen Schmerz umzugehen und nach vorne zu blicken, die aber deutlich hinter meinen Erwartungen zurückbleibt.

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MET

Karl Stückler
Buch: 118 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 30.01.2014
ISBN 9783702013011
Genre: Sachbücher

Rezension:

Karl Stückler, Leiter der Niederösterreichischen Imkerschule in Warth beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren mit der Herstellung von Honigwein. In seinem Praxisbuch „Met: Honigweinbereitung leicht gemacht“ vermittelt er alles an Grundlagenwissen, das man benötigt um Honigwein selber herzustellen.


Angefangen mit der Geschichte des Honigweins und verbundenem Brauchtum, geht es weiter mit der Klärung grundlegender Begriffe wie Alkoholgehalt, Reestzucker, Säurewet.


Im Kapitel „Metkunde für Kleinproduzenten“ wird gut bebildert ( Fotos und Schaubilder) jeder Schritt kurz erklärt: von der Honigwahl, Metansatz, Gärvorbereitung, Gärung, Abzug nach Hauptgärung, Abzug nach beendeter Gärung, Restzuckereinstellung, Filtration, Schwefelung, Gewürze, Reifelagerung und Flaschenfüllung. Danach folgt das Kapitel „Die große Met-Kunde“, in der dieser Vorgang ganz detailliert erklärt wird; viele Bilder, Szizzen, Fotos, Schaubilder u.m. unterstützen die Wissensvermittlung. Sehr hilfreich sind neben der konkreten Metherstellung die Hinweise zu Gewürzen und Fruchtsäften als Zusatz.

Besonders interessant fand ich auch das Kapitel „Fehler und Krankheiten bei Met“, in dem man auch erfährt, wie einzelne Mißstände geheilt werden können.

Und zum Schluß findet man alte Rezepte mit Met, z.B. Gewürzmet u.a sowie Mix-Rezepte mit Met, im Anhang einige gestzliche Bestimmungen.



Die Erklärungen im Buch finde ich leicht verständlich, manches ist für größere Produktionsmengen vorgegeben; allerdings sollte es für niemanden ein Problem sein, die Angaben mittels Dreisatz für seine persönlich bemessenen Mengen umzurechnen. Ich finde das Buch sehr hilfreich für die Herstellung von Met und dem Herumexperimentieren mit Gewürzen und Fruchtsäften.


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Kerzenschein & Lichterglanz


Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 04.10.2016
ISBN 9783845817835
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieser Ausmalblock mit weihnachtlichen Motiven ist etwas Besonderes, denn er beinhaltet Motive sowohl auf „normalem“ als auch auf Transparentpapier und bietet eine Mischung aus Mandalas, Motiv- und Fensterbildern oder Laternenhüllen.
Sehr gut gefallen uns auch die schwarzgrundigen Seiten, bei denen selbst die Kleinsten große Erfolgserlebnisse haben, denn es fällt nicht so sehr auf, wenn über den Rand gemalt wird.

Meine Tochter und ich malen abends Motive dieses Blockes aus und haben viel Spaß dabei; besonders haben es uns die Transparentbögen für die Laternen angetan, sowie die Fensterbilder. Einige der Motive werden wir dieses Jahr als Weihnachtskarte nutzen, indem wir das Bild in der Mitte falten und ein Blankoblatt entsprechend zuschneiden und einlegen.

Fazit: sehr schöner und abwechslungsreicher Malblock für Groß und Klein, genau das Richtige für stimmungsvolle Adventsstunden

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zeit, kind, erfahrung

Eine Million Minuten

Wolf Küper
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Knaus, 19.09.2016
ISBN 9783813507430
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wolf Küper, früher Tropenforscher und Gutachter für die Vereinten Nationen, arbeitete ständig unter Zeitdruck und bewegte sich auf der Karriereleiter stetig nach oben bis eines Tages seine behinderte Tochter Nina zu ihm sagte: „Ach Papa, ich wünschte, wir hätten eine Million Minuten. Nur für die ganz schönen Sachen, weißt du?“. Das brachte ihn zum Grübeln und zur Erkenntnis, dass diese gemeinsam verbrachte Zeit wertvoller sein könnte als eine Bilderbuchkarriere.

Er erzählt in seinem Buch, wie die Familie sich von Überflüssigem trennte, es verkaufte um damit eine lange Reise von fast zwei Jahren zu finanzieren und von dieser Reise rund um die Welt und vor allem zu dem gemeinsamen Familienleben und sich selber.
Sehr sympatisch schreibt er von Glücksmomenten, aber auch von Kulturschocks, davon, wie die Familie gemeinsam Träume auslebte, die nicht von einem Terminkalender geregelt wurde. Mich hat sehr beeindruckt, wie selbstverständlich Nina im „Alltag“ die Zeit erhielt, die sie brauchte und bin sicher, dass genau dieses im Leben im alten Hamsterrad nicht möglich gewesen wäre. Sehr beeindruckend schildert Wolf Küpper die phantasievolle Sichtweise seiner Tochter, ihre Kämpfe und ihre Entwicklung und beim Lesen fragt man sich zwangsläufig, ob man sich selber und anderen gegenüber immer geduldig genug ist oder, wie man daran arbeiten könnte – wahrscheinlich am einfachsten, in dem man selber entschleunigt und für sich mehr die Kür als die Pflicht als Strategie wählt...

Als die Familie am Ende von knapp zwei Jahren nach Hause oder vielmehr nach Bonn zurückkehrt, erlebt sie einen erneuten Kulurschock und hinterfragt Regeln und Gewohnheiten ganz anders als vor der Reise.

Mich hat das Buch sehr beeindruckt und nachdenklich gestimmt; es erzählt nicht nur von der Reise und den glücklichen oder schwierigen Momenten, von Ninas Entwicklung und einem Abenteuer sondern auch davon, wie wichtig es es ist, seine Prioritäten zu überdenken, sich für persönlich Wichtiges genügend Zeit zu nehmen und seine Träume auszuleben.

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86 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

mata hari, spionin, 1. weltkrieg, tänzerin, hinrichtung

Die Spionin

Paulo Coelho , Maralde Meyer-Minnemann
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.11.2016
ISBN 9783257069778
Genre: Romane

Rezension:

Paulo Coellho erzählt in seinem Roman „Die Spionin“ Mata Haris Lebensgeschichte, die er sie selber in Briefform an ihre Tochter Non schreiben läßt während sie im Gefängnis sitzt und bis zuletzt hofft, ihrem Gnadengesuch würde entsprochen.
Coelho verwebt altbekannte und neue Erkenntnisse, die sich auf inzwischen zugängliche Geheimakten stützen, mit der Idee des Briefeschreibens verschmelzen. Im dritten Kapitel kommt Mata Haris Anwalt brieflich zu Wort.

Beschrieben wird das Leben der Margarethe Zeller, verheiratet als Margaretha MacLeod, und schließlich als Mata Hari und als vermeintliche Doppelagentin, mit einem Deckname H21. Ihre Kindheit, und ihre unglückliche Ehe prägen sie, so dass sie sich im späteren Verlauf ihres Lebens nach Freiheit und nicht nach Liebe suchte. Deutlich wird, wie sehr sie sich als Kriegerin, als Spielerin verschiedener Rollen gesehen hat, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ein gutes, unabhängiges Leben als freie Frau zu führen. Sie beschreibt es als ihren Traum, akzeptiert und respektiert zu werden, ohne sich dafür anderen zu unterwerfen oder sich selbst verraten zu müssen. So scheint es, dass sie selber nicht hat überblicken können, worauf sie sich einließ, als sie sich als Doppelagentin einspannen ließ, hatte in einer Phase, in der sie in der angesagten, feinen Gesellschaft nicht mehr hofiert wurde wohl hauptsächlich nach einer Möglichkeit gesucht, sich weiterhin ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dass sie keine wirklichen Staatsgeheimnisse verraten hat scheint heute eher unumstritten und wahrscheinlich mußte sie als Bauernopfer herhalten, weil sie es gewagt hatte, bestimmten Konventionen die Stirn zu bieten.

Paulo Coelho versteht es, den Leser in die Zeit der Mata Hari zu versetzen, was durch Details, wie z.B. dem Treffen mit Picasso, einigen allgemein zugänglichen Fotos und einzelnen Dokumenten im Anhang anschaulich erleichtert wird. Er schildert ihr Leben in groben Zügen gut nachvollziehbar; seine Wahl in Briefform zu erzählen hat mir gut gefallen.

Ein wenig ärgert mich allerdings, dass im Anhang die Seiten mit Werbung für weitere Bücher Coelhos im Diogenes Verlag soviel üppiger ausfallen als die Dokumente und Anmerkungen zu dem Roman, der in diesem kleinformatigen Buch auf 170 Seiten erzählt wurde – für meinen Geschmack ein bißchen wenig; an vielen Stellen hätte ich gerne etwas mehr Tiefe und realen Inhalt erfahren, was bei einem Buchpreis von 19,90E. ja durchaus zu erwarten gewesen wäre.

Fazit: ein netter Roman über Mata Hari, der Elemente ihres Lebenslaufes aufgreift, aber bei allem recht oberflächlich und knapp geblieben ist.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

georg kneißl, kösel verlag, frauenkrankheiten, gesundheit, ratgeber

Das sanfte Gesundheitsbuch für Frauen

Georg Kneißl
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kösel, 03.10.2016
ISBN 9783466346516
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dr. med. Georg Keißl, Arzt mit vielen Zusatzausbildungen und einer eigener Praxis in der Nähe von München, stellt in diesem Buch eine unbeschreibliche Vielzahl an Frauenleiden dar, versucht die Ursachen mit Hilfe von TCM, Hömöopathie, Schüßler-Salzen, Nahrungsergänzungen, Medikamenten u.m. zu beheben und sogar vorzubeugen.

Die Kapitel entsprechen jeweils einem Aspekt einer 5 Elemente-Theorie ( Metall, Erde, Holz, Feuer, Wasser), die er kurz erklärt; ich habe diese knappen Ausführungen nicht richtig verstanden, sie sind für mich nicht schlüssig.

Die vorgestellten Leiden wurden jeweils kurz erläutert, die Ratschläge, mit denen man sich selber helfen können soll, waren mir etwas einfach, z.B. vollwertige Ernährung, Bewegung, Übergewicht abbauen, da hätte ich mehr erwartet, habe aber doch einige Tipps für mich daraus ziehen können. Für mich liegt in diesem Buch eindeutig der Schwerpunkt auf den Therapieplänen, die Dr. Keißl in seiner Praxis durchführen würde, die man auf keinen Fall selbständig, sondern nur nach Besuch eines Hormonarztes, Naturheilkundetherapeuten o.a. Spezialisten nutzen soll. Nun frage ich mich, wofür sind die sehr viele Seiten umfassenden Pläne mit konkret benannten Schüßler-Salzen, Nahrungsergänzungen, hömöopathischen und anderen Medikamenten dann abgedruckt – schließlich wird von den zu konsultierenden Spezialisten jeder seinen eigenen Behandlungsplan aufstellen können und wollen. Ich habe diese Endloslisten empfohlener Medikamente eher als Werbung und Lobbyarbeit empfunden und mich gefragt, inwieweit die Pharmaindustrie an diesem Werk beteiligt war. Auch die vielen farbig unterlegten Seiten „Aus meiner Praxis“, die an beschriebenen Beispielen aufzeigen sollen, wie vorzüglich die ausgearbeiteten Therapiepläne funktionieren, haben mich eher peinlich berührt als überzeugt.
Immer wieder wird die Notwendigkeit von Nahrungsergänzungen hervorgehoben; ich zitiere beispielsweise von S. 129: „Ergänzen Sie Ihre Nahrung! Um heutzutage ausreichend entgiften und die freien Radikalen abwehren zu können, müssten wir mindestens täglich sieben Portionen hochwertiges Obst und Gemüse verzehren. Schaffen Sie das? Ich nicht. Daher empfehle ich, als ausgebildeter und zertifizierter Orthomolekular-Mediziner, grundsätzlich die Basisrezeptur und die Basis-Antioxidation, siehe Anhang, Seite 292.“ Ich hätte unter der angekündigten Selbsthilfe eher etwas erwartet, wie den Rat das frische Obst und Gemüse zu essen, zumal außerhalb dieses Buches immer wieder durch Fachleute betont wird, dass man keine Nahrungsergänzungen braucht, wenn man sich frisch und ausgewogen ernährt. Es muß jeder selber entscheiden, welcher Ansicht er Glauben schenkt....
Manches Mal fand ich die Selbsteinschätzung des Dr. Kneißl bemerkenswert, z.B. im Kapitel über das Altern betont er ( Zitat von S. 211) „Bei der ganzheitlichen Diagnostik dieser Menschen - ich habe mehrere 90-Jährige ausgiebig studiert – kann ich sagen: Der Schlüssel für ein gesundes, hohes Alter liegt in einem ausgeglichenen Element Wasser!“ Mehrere 90-Jährige stellen für mich eine recht kleine Forschungsgruppe dar.

Fazit: Im Buch werden viele „Frauenleiden“ vorgestellt und in ganz neuen Zusammenhängen betrachtet, was ich häufig sehr spannend fand. Die von mir erwarteten Tipps zur Selbsthilfe fanden sich in wesentlich kleinerem und die Empfehlungen an konkret benannten Medikamenten in weitaus größerem Umfang als ich es erwartet hatte.

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Weisst du, welches Tier?

Regina Dürig , Jeannine Moll
Buch
Erschienen bei brotsuppe, 08.09.2015
ISBN 9783905689679
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Regina Düring stellt in „Weisst Du, welches Tier?“ siebzehn Tiere vor, die ein wenig über sich und ihren Wunsch plaudern, die Eigenschaften oder Fähigkeiten an anderen schätzen, beschreiben, wie sie gerne wären. Letztendlich stellt sich bei jedem Tier die Frage, welches Tier er da tatsächlich beschrieben hat. Nach dem Benennen dieses Tieres, wird überprüft, denn mit diesem Tier wird das Buch auf der nächsten Seite fortgesetzt. Es handelt sich um eine endlose Geschichte, denn das letzte Tier möchte wie das erste sein....
Jeannine Moll hat in schwarz-weiß die wundervollen Tierbilder dieses Buch gezeichnet, oft hat man den Eindruck, es handele sich um ein bearbeitetes Foto, so detailgetreu und überzeugend beeindrucken die Bilder.
Mittlerweile habe ich dieses Buch mehrfach im Kindergarten vorgelesen; es löst jedesmal Begeisterung beim Raten und erforschenden Betrachten der Bilder aus und manches Mal ein nochmal nochmal....

Fazit: ein wunderschönes Vorlese- und „Selberlese“-Buch, das viel Spaß bereitet, immer wieder.

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Färben und Filzen

Maria Karl , Andrea Karl , Andrea Karl
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 01.01.1998
ISBN 9783702007454
Genre: Sachbücher

Rezension:

Andrea und Maria Karl haben in ihrem Buch „Färben und Filzen“ ein kleines aber umfassendes Buch zum Filzen und Färben geschrieben, dass sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene viel Interessantes enthält.

Grundlegendes zum Thema Filzen, wie Eigenschaften der Schafwolle, Waschen und Kardieren der Wolle werden erläutert, benötigtes Werkzeug sowie das Herstellen eines Probestückes um den Schrumpffaktor zu bestimmen und eine bildreiche Erklärung des Filzvorgangs folgen.
Ganz anschaulich werden dananch die unterschiedlichen Filztechniken gezeigt, mit Skizzen und jeweils mehreren vorgestellten Werkstücken inkl. kleiner „Schnittmuster“, zum flächigen Filzen z.B. eine Kinderbetteinlage oder das Filzen einer Satteldecke. Beim Hohlkörperfilzen mit einer Schablone entdeckt man, wie z.B. eine Tasche, Filzpantoffeln, Hausschuhe oder Hüte gefilzt werden und beim Rundkörperfilzen geht es um hergestellte Filzbälle. Nicht nur diese klassischen Filztechniken, sondern auch etwas kreativere, wie z.B. das Filzen eines Hutes über einem Sieb vorgestellt.

Die Erklärungen und Anleitungen sind so verständlich, dass Anfänger damit zurechtkommen und sowohl die Techniken als auch die Werkstücke nacharbeiten können.

Das zweite Kapitel vermittelt das Färben der Wolle mit Pflanzenfarben, vermittelt u.a. Wissen zum Selbersammeln und stellt bestellbare Pflanzenfarben vor. Ausführlich werden die einzelne Arbeitsschritte wie das Beizen, Herstellen des Farbbades mit beizenziehenden und direktfärbenden Pflanzen sowie die Nachbehandlung erklärt ; es folgt eine Rezeptsammlung zum Hineinschnuppern in die Pflanzenfärbegeheimnisse.

Mir gefällt an diesem Buch die unglaubliche Bandbreite, die ich sonst noch nie in einem Buch gesammelt gefunden habe. Die Erlärungsn sind leicht verständlich, exakt und ohne Schnörkel, immer wieder mit Tipps und Skizzen angereichert. Um die verschiedenen Techniken des Nassfilzens, inkl. der Vorbereitungen von der Rohwolle zur Filzwolle und dem anschließenden Färben zu erlernen, aufzuarbeiten, verfeinern oder zu ergänzen finde ich dieses Buch perfekt.

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humor, schule, lena greiner, witzig, schüler

Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker

Lena Greiner , Carola Padtberg-Kruse
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783548376653
Genre: Humor

Rezension:

Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse haben aus den vielen Einsendungen von Lehrern zu „Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer“ nun den Nachfolgeband zusammengestellt.

 

Stilblüten, Übersetzungsfehler und Anekdoten von Schülern sind in Kapiteln aneinandergereiht, zwischendurch gibt es überflüssige Erklärungen der Autorinnen dazu, die offensichtlich davon ausgehen, dass ihre Leserschaft noch blöder als die vorgeführten Schüler sein muß und den Inhalt dieses Buches nicht verstünde. Häufig habe ich mich gefragt, ob den Lehrern beim Einsenden ihrer Beiträge nicht ein wenig die Phantasie durchgegangen ist, denn gerade Äußerungen der 12. Klässler fand ich unglaubwürdig und genaugenommen spiegeln sie auch die Arbeit der Lehrer wider.

Das Ende des Buches bildet des Kapitel, in dem Lehrer zu Wort kommen und schildern, welchen Unzumutbarkeiten sie im Berufsalltag ausgesetzt sind; dieses Kapitel fand ich überhaupt nicht witzig, sondern sehr selbstgefällig.


In kurzen Abschnitten gelesen wirkt das Buch noch witzig, je mehr man liest um so fassungsloser wird man als Leser. Statt mich köstlich amüsiert zu haben bleibe ich eher peinlich berührt zurück und werde den zu erwartenenden Nachfolgeband nicht lesen.

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mops, magie, schweden, krimi, fantasy

Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

Lars Simon
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423216517
Genre: Romane

Rezension:


Lennart Malmkvist hat hauptsächlich seine Karriere im Kopf und leitet an einer Beziehungsallergie mit Hautausschlag, als sein Nachbar Buri Bolmen offenbar einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Dieser vermacht Lennart nicht nur seinen ziemlich seltsamen Mops Bölthorn, der bei Gewitter sprechen kann, sondern auch seinen magischen Trödelladen. Beider soll sich Lennart für genau ein Jahr annehmen und dann selber entscheiden, wie es weitergeht....


Sehr witzig und phantasievoll wird die Geschichte erzählt, von Lennart, der sich schließlich doch auf die Magie einläßt, mit dem bezaubernden Bölthor, der von sich selber behauptet, verzaubert und kein Mops zu sein. Zugleich Fantasy und Krimi, mit viel Magie, erhält man so schöne Beschreibungen, dass man sich alles bestens vorstellen und ausmalen kann. Eigentlicch kommt die Geschichte erst etwas langsam in Gang und als sie an Spannung immer mehr zulegt, ist das Buch beendet und viele Fragen bleiben unbeantwortet. Jetzt ist mir klar, dass es sich um die erste Folge einer neuen Serie handeln muss; hätte ich das vorher gewußt, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gelesen, denn ich hasse es, ein Jahr darauf zu warten, wie es weitergeht und bei Erscheinen der nächsten Folge die Hälfte vergessen zu haben. Bei diesem Buch bin ich froh, dass ich es nicht vorher wußte, bin ganz gespannt, wie es weitergeht und hoffe, dass es bis zum Erscheinen des nächsten Teils nicht allzulange dauert.

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Kuchen aus der Pfanne

Élise Delprat-Alvarès
Fester Einband
Erschienen bei Fackelträger Verlag, 20.09.2016
ISBN 9783771646738
Genre: Sachbücher

Rezension:


Die Idee, Kuchen in der Pfanne und nicht im Backofen zu backen, fand ich pfiffig; sie erschien mir eine gute Alternative zu den mugcakes, die in Minutenschnelle in der Microwelle zubereitet werden, für mich aber in Wirklichkeit ein Pudding sind und keine knusprige Kruste aufweisen.

Bei den Kuchen in der Pfanne sieht es anders aus! Sie werden in einer gußeisernen oder beschichteten Pfanne erst 10 – 20 Minuten von der einen Seite unter einem Deckel gebacken, gewendet und dann von der anderen Seite nochmals ca. 5 Minuten weitergebacken. Das Ergebnis finde ich sehr ansprechend; der Kuchen ist etwas fester als wenn er im Backofen gebacken würde, ist aber schon fertig in annähernd der gleichen Zeit, die man sonst zum Aufheizen des Backofens benötigt und bei einer durchgehenden Beheizung auf Stufe ½ ( von 9) sehr stromsparend.


Unter den vielfältigen Rezepten finden sich z.B.  Schokoladenkuchen, Zitronenkuchen, Clafoutis mit Erdbeeren und Matcha, Käsecreme mit Minze und Zitrone, Birne und Spekulatius, red velvet mit Schwarzkirschen, , Griess und rotes Fruchtgelee, Puddingcreme und Rosinen, ein Riesen-Cookie, auch ein glutenfreies Rezept mit Aprikosen und Blütenhonig oder herzhafte, z.B. mit Käse, Schinken und roten Zwiebeln oder mit Spinat, Ziegenfrischkäse und Pinienkernen.


Die ausprobierten Kuchen waren allesamt sehr lecker und ich werde noch weitere Rezepte ausprobieren. Mir gefällt die schnelle Zubereitung und auch, das der fertige Kuchen nicht ganz so riesig ausfällt und man nicht tagelang braucht um ihn aufzuessen.


Fazit: leckere kleine Kuchen auf die Schnelle

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Yoga - 2100 Asanas

Daniel Lacerda
Fester Einband
Erschienen bei Fackelträger Verlag, 21.09.2016
ISBN 9783771646646
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung über die Geschichte des Yogas und erklärt Grundlegendes, wie z.B. die Atmung, Grundsätze und Einsichten vor. Kurze allgemeine Hinweise zu Yoga-Haltungen, Entspannung und Meditation, Chakren sowie Nutzen und Vorsichtsmaßnahmen gegen acht Krankheiten und Beschwerden schließen dieses Kapitel ab.

Ab Seite 25 folgen die Übungen, ganze 2100 Asasans, jeweils mit Foto, kurzer Beschreibung, häufig auch mit einer knapp angegebenen Variation. Der Name der jeweiligen Figur wird auf Deutsch, Englisch, Sanskrit und alternativ genutzten Bezeichnungen angegeben, eine einteilung nach Kategorie ( z.B. Rumpf, Armbalance) und Angabe der Chakren finden sich ebenfalls in der Kurzbeschreibung.
Auf der Rückseite des Buches wird angegeben, dass sich das Buch für Einsteiger, Fortgeschrittene und Yogi-Meister eignet; alle fänden hier Inspiration für mehr Energie und Harmonie für Körper und Geist.

Ich muß mich an dieser Stelle als absoluten Anfänger outen und hatte die Vorstellung, mich von ganz einfachen Übungen kapitelweise zu steigern und weiterzuentwickeln. Auf den ersten Seiten entdecke ich Übungen, die ich sogar schaffen werde und manche, die ich mit längerem Üben irgendwann erreichen könnte. Dass es sich um ein Buch handelt, dass den Übenden zeitlebends begleitet, was mir schon vorher klar, aber nun denke ich, dass ich dafür mehrere Leben bräuchte und wahrscheinlich auch dann nicht zu den akrobatischen Leistungen, die in diesem Buch dargestellt werden, fähig wäre, sofern ich nicht mindestens acht Stunden pro Tag übte. Vielleicht bin ich als Einsteiger auch einfach schon zu alt – obwohl ich bislang die Vorstellung hegte, dass Yoga für alle Altersgruppen gedacht wäre; jedenfalls frustriert mich dieses Buch mehr, als dass es mich motivieren könnte. Genaugenommen ist es für mich persönlich eher Bilder- als Anleitungsbuch.

Insgesamt beeindrucken mich die Darstellungen und Leistungen der einzelnen Athleten schon sehr, ebenfalls die unglaubliche Vielfalt der Übungen. Dennoch denke ich, dass dieses Buch nicht für Einsteiger, sondern wohl eher für Yogi-Meister nutzbar ist.
Das Buch ist umfassend und stellt schon selber ein Gesamtkunstwerk dar, keine Frage – und ich finde es ausgesprochen schwierig, nun eine Bewertung, gemessen in Sternen, dafür abzugeben, werde aber, weil es eben nicht, wie angegeben für Einsteiger nutzbar ist, einen Stern abziehen.

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Nähen mit Snappap

Ella Hartmann
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Christophorus Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783841064219
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch startet mit der Materialkunde, in der die Verarbeitungsmöglichkeiten vorgestellt werden, z.B. nähen, prägen, besticken ( auch mit der Maschine), bemalen, bestemplen, plotten, kleben....
Nach Verarbeitungshinweisen folgen unterschiedliche Projekte, die dazugehörenden Schnittmuster gibt es verkleinert im Anhang. Die Anleitungen sind so einfach geschrieben, dass ich sie auch als Neuling verstehe. Am ansprechendsten finde ich das Näh- und Sticketui, die e-book-reader-Hülle sowie das Portemonnaie.

Für versierte Näherinnen wird dieses Buch möglicherweise langweiliger sein als für mich. Jemand, der, wie ich, noch nicht viel genäht hat, wird die nicht ganz so aufwändigen Anleitungen zu schätzen wissen. Die Schnittmuster lassen sich mit dem Drucker ja ganz leicht vergrößern, meist soll das auf die doppelte Größe erfolgen; bietet sich aber auch an, manche noch größer als geplant zu nähen.

Da ich noch nie mit Snappap gearbeitet habe, war das Buch für mich sehr interessant, hat mir Grundlegendes zum Material und dem Umgang damit vermittelt und bietet mir einfache Modelle zum Ausprobieren.

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Fußdiagnose

Ruediger Dahlke , Rita Fasel
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Königsfurt-Urania Verlag , 14.12.2015
ISBN 9783868261318
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Set besteht aus einem 112-seitigen Buch sowie 49 Analyse-Karten, die den Text des Buches in komprimierter Form wiedergeben. So kann man sich seine Themenkarten oder Übung heraussuchen und diese begleiten einen als „leichtes Gepäck“ durch den Alltag.

Die vorgestellten Aspekte der Fußdiagnose basieren auf z.B. der Fuß- und Spanngröße, des Bogens, den die Zehen beschreiben, der Form, Größe, Abstand der Zehen, des Fußgewölbes oder beschwielter Fußsohlenbereiche, wobei auf Chakren und Fußreflexzonen eingegangen wird.

Das Buch und auch die Karten sind reichlich bebildert und man kann den Erklärungen gut folgen. Ich muß gestehen, manche Ausführungen waren mir ein klein wenig zu isotherisch angehaucht. Nichtsdestotrotz habe ich viele interessante Aspekte entdeckt und die neuen Erkenntnisse brachten mich manches Mal zum Staunen, z.B. die Überlegungen zum Stand- oder Spielbein, das bei mir meistens gar nicht so eindeutig zu unterscheiden ist oder die Betrachtung der Zehenenden. Wie bei so vielen Tests mußte ich auch hier feststellen, dass ich ganz oft etwas von allem habe und von jeder Deutung etwas auf mich zutrifft. Die entsprechenden Denkanstöße, die damit verbunden waren sowie eine Übung finde ich sehr passend und beherzige diese auch.

Ob es immer wirklich eindeutig ist, was die Füße über uns verraten, würde ich gar nicht mit Bestimmtheit sagen wollen, zumal im Buch auch beschrieben wird, dass die Füße sich verändern, z.B. wenn man an sich arbeitet und Probleme löst oder losläßt. Auf alle Fälle fand ich das Lesen, beobachten, die Deutung, Tipps und Gedankenanstöße spannend und hilfreich um in Ruhe über sich und das eigene Leben Rückblick zu halten und über den weiteren Weg nachzudenken.

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vegan kochen, vegan, vegane rezepte, vegan für kinder, vegane familienrezepte

Familien mit Pflanzenpower

Dreena Burton
Fester Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Unimedica ein Imprint der Narayana Verlag , 12.10.2016
ISBN 9783946566052
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dreena Burton beschreibt in der Einführung die Vorzüge der veganen Küche und eigene Erfahrungen damit, verweist auf gute Vorratsplanung und stellt dafür eine Liste mit gängigen Zutaten bereit. Bei den Rezepten findet man Kennzeichnungen wie „auf Vorrat kochen“ oder „vorher vorbereiten“ um Zeit zu sparen.

Die Rezepte sind unterteilt in die Kapitel:
- Frühstück, z.B. Smoothies, Frühstücksriegel, Getreidebreie, Pfannekuchen, Muffins
- Lunch, z.B.Sandwiches, Salate, Dips
- Salatdressings, Saucen und Toppings, z.B. Mandelsauce, Tzaziki, Cashewcreme
- Dinner / Hauptgerichte, z.B. Suppe, Eintopf, Aufläufe, Burger, Nudelgerichte, Kartoffelspalten
- süße Köstlichkeiten, z.B. Brownies, cookies, Pudding, Müsliriegel ohne Backen, Eis, Pie

Die Rezepte sind abwechslungsreich, ihre Erklärungen einfach und leicht nachzuarbeiten. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto der fertigen Speise, was ich sehr schätze. Oft steht dabei, wie gerne ihre Familie diese Speise isst, ein Kommentar oder auch ein Tipp für eine Rezeptabwandlung. Immer wieder fällt mir auf, dass Zutaten genutzt werden, die ich nicht im Haus habe und wohl auch nicht wirklich benutzen muß, z.B. geht es mir bei ihren Süßungsmitteln so. Im Kapitel „Süße Köstlichkeiten“ betont sie, dass sie ohne Zucker zubereitet, nutzt dann z.T. Datteln, aber auch Kokosblütenzucker, Ahornsirup, braunen Reissirup, Melasse, Agavendicksaft in leider üppigen Mengen, z.B. für 16 Brownies 75g Datteln, 60ml Ahornsirup, 100g Kokosblütenzucker. Diese alternativen Süßungsmittel lesen sich zwar ganz nett, jedoch verstehe ich deren Vorteil nicht, denn sie sind, genau wie herkömmlicher Zucker, Vitamin B – Räuber.

Es folgen die Kapitel „wählerische Esser“, „Lösungen für Schul- und Pausenbrote“ mit Tipps und Hinweisen auf vorangegangene Rezepte, und welche mit Lösungen für vegane Partys sowie Wochen-Speiseplänen, Fragen zu Eiweiß, Fetten und Nahrungsergänzungsmitteln, und zum Schluß des Buches findet man Nährwerttabellen sowie das Inhaltsverzeichnis.

Mir gefällt an diesem Buch sehr gut, dass die einzelnen Kapitel einen unterschiedlichfarbenen Streifen am seitlichen Buchschnitt aufweisen und man so viel schneller in den Kapiteln nach einem Rezept nachschlagen kann. Die Auswahl an Rezepten wurde so breit gefächert, dass jeder fündig wird. Gut gefällt mir das Kapitel für selbstgemachte Vorräte und Grundrezepte, das gerne etwas umfangreicher hätte sein dürfen; hierin wird erklärt, wie man Kokos-/Nussmus selber macht, Nüsse röstet und Hülsenfrüchte kocht ( mit Kochzeittabelle).

Fazit: abwechslungsreiche Rezepte, wenn auch nicht unbedingt immer neu oder aufregend, wenn man schon mehrere Bücher zur veganen Küche hat – ansonsten eine umfassende Einführung mit vielen alltagstauglichen Rezepten, die nicht unbedingt einen kinderreichen Haushalt vorraussetzen.

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