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Der Zauberspiegel

Bettina Stietencron , Dagmar Fink
Fester Einband: 238 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben , 12.03.2018
ISBN 9783772527654
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Der Zauberspiegel“ beinhaltet jeweils 25 ausgewählte europäische Märchen sowie passende Gedichte von namhaften Verfassern, beispielsweise Josef Guggenmoos, Friedrich Rückert, Christian Morgenstern, Friedrich Schiller oder James Krüss.

Beim Lesen der mir unbekannten Märchen, hatte ich manchesmal das Gefühl, dass Stellen oder Passagen mich an mir bekannte Märchen erinnerten, beispielsweise die Brüder, die in Raben verwandelt wurden, das Märchen der klugen Katze....
Bei den ersten Märchen war ich etwas verwundert und habe mich gefragt, ob es sich um Neuerzählungen altbekannter Märchen handelt oder um alte überlieferte Märchen in regionaler Variante, die demselben Kern entsprangen. Im Anhang fand ich dazu dann die Erklärungen, Jahreszahlen, weitere Erläuterungen samt Bezügen zu den bekannten Versionen. Gerade mit diesen zusätzlichen Informationen bereitet das Lesen der Märchen um verwunschene Prinzessinen, verzauberte oder verfluchte Wesen, Drachen, Einhorn .... und armen Jungen, die Abenteuer erleben und die Prinzessin heiraten – also dem üblichen Märchenschatz samt Trollen und nordischen Wesen, nochmal so viel Spaß beim Lesen und auch beim Vorlesen. Bei einigen Märchen, besonders bei denen mir vielen Wiederholungen ( beispielsweise Variationen in Farbe und Metall) werden besonders kleine Zuhörer ihren Spaß haben, weil sie Passagen mitsprechen können werden.

Insgesamt hat mir diese Sammlung an Märchen, Gedichten und schönen Zeicnungen sehr gut gefallen.

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Die Abenteuer des kleinen Muck

Wilhelm Hauff , Erhart Bauch
Fester Einband
Erschienen bei LeiV, 01.06.2018
ISBN 9783896035066
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Die Abenteuer des kleinen Muck“ werden auf über 70 Seiten erzählt, wobei auf jeder Seite nur ein kurzer Text von maximal zwei Sätzen und hauptsächlich ein sehr großes Bild zu sehen ist; manchmal sogar ohne Text. Die Bilder beinhalten genügend Details, die entdeckt werden können, sind dabei aber nicht überladen, sondern klar und deutlich – genau richtig zum Vorlesen, gemeinsam betrachten und über die Bilder vielleicht die Geschichte noch weiter erleben zu können.

Insgesamt handelt es sich um ein wunderschönes Buch zum immer wieder Vor- und gemeinsam lesen, aber auch zum eigenständigen „Lesen“ anhand der Bilder, vielleicht ergänzt durch ein paar behaltene Sätze des Textes, mit kindgerechten kurzen Texten und vielen Bildern zum Entdecken.

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77 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

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Der Blumensammler

David Whitehouse , Dorothee Merkel
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Tropen, 30.08.2018
ISBN 9783608503739
Genre: Romane

Rezension:

David Whitehouses Roman „Der Blumensammler“ erstreckt sich über einen Zeitraum von 30 Jahren; es werden verschiedene Protagonisten auf ihrem Lebensweg begleitet und man ahnt schon von Anfang an, dass diese irgendwie miteinander verwoben sind, wobei ich hier nur auf zwei von ihnen eingehen möchte um nicht allzuviel zu verraten.
Als Leser begleitet man unter anderem die Reinigungsfachkraft Peter Maywathers aus New York bei seinen Reisen auf der Suche nach seltenen Blumen, die er als Liste in einem Liebesbrief in einem Büchereibuch fand, rund um die Welt. Dabei begenet er seiner großen Liebe, die ebenfalls diese seltenen Blumen in ihren Habitaten sucht.
30 Jahre später begibt sic Dove Gale, ein telefonischer Ersthelfer, auf Peters Spuren. Dove hat immer wieder Erinnerungsfetzen, von denen er nicht sicher weiß, woher sie kommen. Handelt es sich um einen empathischen Instinkt, um die Dualität des Seins oder vergessene Erinnerungen?

Die verschiedenen Erzählstränge sind wunderbar mit einander verflochten und auch wenn man vieles erahnt, bleibt die Geschichte spannend und interessant. Es finden sich allerdings auch Szenen, die etwas stark konstruiert wirken, was aber letztendlich nicht wirklich stört. Es paßt trotzdem alles.
Nebenbei erfährt man vieles über diese außergewöhnlichen Pflanzen, verschiedene Länder und Reisen.
Insgesamt fand ich die Geschichte um Liebe und Leidenschaft gegenüber Menschen, den Pflanzen und der Forschung, halt zu allem wofür man brennen kann, das Verwobensein der Leben und Schicksale, die damit verbundenen Überlegungen zum Phänomen Erinnerungen sehr gut durchdacht und ganz bezaubernd erzählt.
Mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen und ich würde ihn weiterempfehlen.

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Regrow your veggies

Melissa Raupach , Felix Lill
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 16.08.2018
ISBN 9783818605346
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zum Einstieg beschreiben die Autoren, wie wichtig Nachhaltigkeit und bewußter Umgang mit Ressourcen ist, leiten über zu dem „nochmaligen Austreiben von Gemüsestrünken“, genannt „Regrow“ und vermitteln grundlegende Techniken dazu.
Um den Gedanken des Recycelns aufzugreifen werden beispielsweise als Pflanzgefäße leeren Konservendosen genutzt. Ein wenig Bedenken habe ich allerdings auch bei einigen Upcycling-Ideen, die mir manchesmal recht krampfhaft daher kommen. So bin ich beispielsweise vor einiger Zeit sowohl im Internet als auch im Bekanntenkreis begeisterte Berichte über gehäkelte Blumen-/Gemüseampeln und Utensilos gestoßen. Diese wurden aus Plastikumverpackungen ( z.B. von Toilettenpapier), welche in Streifen geschnitten wurden, gehäkelt. Ich muß gestehen, dass ich es wenig attraktiv finde, die darin enthaltenen Weichmacher verstoffwechselt in meinem Gemüse mitzuessen, genausowenig wie Reste an Rost oder Innenbeschichtung einer Konservendose.. Recycling ist nicht alles - und manchmal eben auch bedenklich und gefährlich.

Dann wird  erläutert, dass die beste Zeit für Regrow im Frühling bis Frühsommer besteht.
Leider hatte ich da etwas andere Erwartungen an das Buch. In der Zeit wächst ja im Gewächshaus und Garten eh alles prima. Ich hätte mir gerade für die kalte Jahreszeit etwas Frisches von der Fensterbank gewünscht. Ehrlich gesagt widerstrebt es mir total, so wie im Buch vorgestellt, die Pflanzen auf eine beheizte Bodenplatte zu stellen. Im Kapitel davor gings um Vermeidung von Müll und bewußtem Umgang mit Ressourcen... und nun sowas? Im Sommer sollte es draussen warm genug sein und das Minigewächshaus mit Plastiktüte oder umgestülptem Gurkenglas im Beet kennt wahrscheinlich auch jeder. Wozu Energie aufwenden, die man nicht wirklich benötigt? Im Winter könnte man die Anzucht übrigens so ganz nebenbei in Heizkörpernähe stellen um warme Füße zu bieten.
Schade, das finde ich nicht konsequent....

Das größte Kapitel widmet sich den Pflanzenportraits und der Treiberei aus Strünken oder Pflanzenstücken. Da dieses als neue Strömung angepriesen wurde, hatte ich auch Neues erwartet und doch viel Altbewährtes gefunden, dass nun einfach auf die Fensterbank verlagert wird – und vor allem nicht unbedingt eßbar ist.
Ich war auf Grund der Buchbeschreibung davon ausgegangen, Pflanzen nachzuziehen um junges Gemüse zu vernaschen. Die Topf-Blattpflanzen Avocado oder Mango entsprechen für mich nicht dem Untertitel "Gemüsereste endlos nachwachsen lassen. Auch bei der Roten Beete zum Beispiel bei der Blätter nachwachsen ( als Salat nutzbar), oder beim Zwiebellauch, das einem aus jedem Zwiebelsack, den man etwas länger liegen läßt sowieso entgegenkommt. Mich wundert, dass Minze hier aufwendig angezogen wird, denn hat man einmal ein kleines Pflänzcen davon im Garten, muß man eher aufpassen, dass sie diesen nicht vollkommen okkupiert.
Gerade Pflanzen wie Kartoffel, Topinambur, Meerrettich, Ingwer hätte ich nicht in diesem Buch erwartet; denn die hat man ja jedes Jahr aufs Neue, wenn man sie einmal gepflanzt ( meist im Garten) hat und selbstverständlich beim Ernten etwas in der Erde vergißt... Was will man mit einer Kartoffel in einer alten Konservendose auf der Fensterbank anfangen?

Das Buch ist schön gestaltet, reichlich illustriert; die Anleitungen sind gut verständlich geschrieben, eigentlich immer nach dem selben Schema: erst in täglich zu wechselndem Wasser, dann in, am besten sterilisierter Anzuchterde, jeweils auf der Fensterbank. Ein Abschlußkapitel erläutert dann noch Fehler- oder Pannenbehebung, beispielsweise bei Schimmel- oder Läusebefall. Ehrlich gesagt finde ich diesen Aufwand für „nachgezogene Gemüsepflanzen“ deren Austriebe man in vielen Fällen gar nicht essen kann schon etwas hoch, besonders wenn ich beispielsweise Trauermücken fressende Nematode im Internet bestellen soll, um ein paar austreibende Blättchen für meinen Verzehr zu sichern. Da würde bei mir die Pflanze wohl eher entsorgt werden...

Die vorgestellten Anleitungen stellen keinesfalls eine Möglichkeit zu tatsächlicher Gemüseversorgung von der Fensterbank dar. Insgesamt hat mich das Buch leider nicht so ganz begeistern oder neu informieren können, wie ich es mir gewünscht hätte.Trotzdem finde ich die Zusammenstellung der verschiedenen auszutreibenden Gemüse, die die meisten von uns zu einem guten Teil bestimmt auch schon ausprobiert haben, sehr gelungen, um gerade Kindern zu zeigen, wie dieses passiert – ganz anschaulich in einem Wasserglas zum guten Beobachten des Wurzelwachstums und ein paar Blättern zum Knabbern und Probieren – zumindest bei den meisten der vorgestellten Pflanzen.

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Wildnisapotheke

Eunike Grahofer
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Freya, 05.03.2018
ISBN 9783990253328
Genre: Sachbücher

Rezension:

Im Jahresverlauf, also nach Monaten sortiert, stellt die Kräuterpädagogin Eunike Grahofer Pflanzen und jede Menge Rezepte und Anwendungen vor, selbst erprobte und aus ihrem Umfeld zusammengetragene.

Sehr gut haben mir hierbei auch die Erzählungen und Erinnerungen der älteren Leute gefallen, nebenbei erzählt, als Ergänzung zu ihren Beiträgen alter Hausmittel, die sie noch von ihrer Mutter oder Großmutter kannten. Besonders spannend war hierbei auch die zeitliche Zuordnung der einzelnen Rezepte, der Hintergrund beispielsweise einer Hungersnot, die ihre eigenen Rezepte schuf, die man so, sollte man selber auch alte handgeschriebene Rezepte finden, entsprechend hinterfragen und keinesfalls unüberlegt nacharbeiten sollte.

Für mich stellen sich Kräuter- und Hausmittelbücher, die nach Monaten sortiert sind, als ganz besonders hilfreich heraus. Nicht nur, dass man genau nachschlagen kann, was aktuell zu sammeln bereitsteht um Vorräte und Salben, Tinkturen und mehr herzustellen, sondern auch im Jahresverlauf bei einer Erkrankung oder Unwohlsein gerade nutzbare Pflanzen /-teile sofort Hilfe und Lösung erfährt. Die hier aufgezeigten Vorschläge und Rezepte finde ich ausgesprochen vielfältig, wobei sie sehr schön geordnet und durch „Sprechblasen“ mit Indikationen besonders übersichtlich und schnell bei einer Suche zum Ergebnis führen. Interessant fand ich auch die Veränderungen im Jahresverlauf: dass man erst die Blätter und später, im Herbst, die Wurzeln oder Harze bestimmter Pflanzen nutzen und stets Wirksames in seinem Umfeld finden kann.

Insgesamt finde ich dieses schön illustrierte Buch mit seiner großen Fülle an Geschichten, Informationen und Rezepten ausgesprochen hilfreich, selbst ohne die Zusatzinformationen, die man sich durch die angegebene App hinzuholen kann und würde es sowohl Neulingen als auch

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Abnehmen mit Köpfchen

Susan Peirce Thompson , Imke Brodersen
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442177417
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zitat Klappentext: „Dr. Susan Peirce Thompson ist außerordentliche Professorin für Neuro- und Kognitionswissenschaft an der University of Rochester und Expertin für die Psychologie des Essens.“ Abgesehen davon hat sie neben Forschungsergebnissen auch ihre eigene Entwicklung von „Bright Line eating“, eigene Erlebnisse und Erfahrungen sowie viele Fallbeispiele in diesem Buch aufgezeigt.

Die Autorin hat ihr Buch in 5 Teile geliedert:
Im ersten Teil vermittelt sie die nötigen Grundlagen um zu verstehen, welche Abläufe im Gehirn den Gewichtsabbau blockieren, welche für ständigen Hunger oder Gelüste sorgen.

Im zweiten Teil erklärt sie, wie „ihre“ vier klaren Ernährungs- und Mahlzeitenregeln das Gehirn umprogrammieren, beispielsweise das Weglassen von Mehl, Zucker, Süßungsmitteln ( wie Honig oder diverse Sirupe) und Süßstoffen. Gegessen werden drei Mahlzeiten und es gibt keine Zwischennaschereien. Gerade dieses ständige „Grasen“, wie sie es nennt, verhindert das Aufkommen von „richtigem“ Hunger.
Im dritten Teil erhält man einen Ernährungsplan, der ganz einfach und individuell zu interpretieren ist.
Im vierten und fünften Teil des Buches dreht sich alles darum, wie man sich Hilfe organisieren kann, beispielsweise wenn man bei einer Feier inkonsequent zu werden droht, wie man eine kleine Unterstützer oder Mitkämpfergruppe aufbaut, die in ständigem, helfendem und motivierendem Kontakt steht – falls man dieses braucht. Zudem finden sich viele unterstützende Tipps und Strategien. Man erhält Pläne zur Mahlzeitenerweiterung für die Zeit nach der Erreichung des Zielgewichtes, also für die Erhaltungsphase und eine Checkliste, in der tägliche hilfreich begleitende Aktionen, wie das Schreiben eines Dankbarkeitstagebuches oder das Notieren der konkreten Mahlzeiten für den Folgetag als erledigt abgehakt werden können.

Mir hat der Schreibstil der Autorin ausgesprochen gut gefallen; mit lockeren Worten erläutert sie leicht verständlich wissenschaftliche Erkenntnisse und Zusammenhänge, ergänzt durch Selbsttest, Skizzen und Darstellungen. Mir gefällt sehr gut, dass das Buch keine Rezepte enthält, die man nachkochen könnte, von denen man die Hälfte wahrscheinlich eh nicht ansprechend fände ( so kenne ich das von anderen „Diät-Büchern“), sondern viel hilfreicher und sinnvoller aufgebaut ist: Es gibt exakte Pläne mit Bausteinen und genauen Gewichtsangaben der einzelnen Mahlzeitenbestandteilen. Das gefällt mir besonders gut, denn so kann jeder genau seine Mahlzeiten aus bevorzugten Lebensmitteln zusammenstellen, völlig einfach, persönlich abgestimmt und trotzdem besonders durchdacht und ausgewogen. Keine unnütze Zeit, um sich unnötig lange mit einem Rezept auseinanderzusetzen, kein anhaltendes Gedankenkreisen um Essen – abends geplant,
in ein extra dafür vorgesehenes Heft eingetragen – fertig!, und man kann sich auf die schönen Mahlzeiten des nächsten Tages freuen.

Die ersten Wochen dieser neuen Mahlzeitenplanung habe ich bereits hinter mich gebracht und mehrere Pfunde sind ohne das Gefühl, auf etwas zu verzichten, gepurzelt. Mein Heißhunger auf Süßes hat sich sogar soweit verabschiedet, dass kein Futterneid aufkommt wenn andere Familienmitglieder sich etwas davon gönnen. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Art der Nahrungsplanung und -zusammenstellung samt der klaren Regeln unglaublich einfach, besonders im Vergleich mit bislang ausprobierten Diäten.

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Der Sprengmeister

Henning Mankell , Verena Reichel , Annika Ernst
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 23.07.2018
ISBN 9783552059016
Genre: Romane

Rezension:

„Der Sprengmeister“, Mankells erster Roman, 1973 geschrieben, 1997 von ihm wiederentdeckt und geringfügig verändert, und nun auch ins Deutsche übersetzt, büßt über all die Jahre keinerlei Aktualität ein, denn eines der zentralen Themen dieses Romans ist die Kluft zwischen Arm und Reich.

Erzählt wird die Lebensgeschichte des schwedischen Sprengmeisters Oskar Johannes Johansson (1888-1969), der bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt wird und zum Erstaunen aller diesen Unfall überlebt. Sein bescheidenes Leben, in das er sich einschickt und mit dem er zufrieden ist, wird eher sachlich und mit etlichen Wiederholungen erzählt. Im Hintergrund liest man über Industrialisierung, Arbeiterunruhen, Entstehen der Gewerkschaft, Sozialismus, Aufkommen der Arbeiterparteien, dem beständigen Verändern der Welt... und doch bleibt es für die Arbeiter im Roman und die Ärmeren so, wie Johansson schon zu Beginn des Buches sagt : „Alles hat sich verändert, nur nicht für uns.“.
Spannend zu lesen fand ich auch das Nachwort Mankells von 1997, in dem er berichtet, das sich in den 25 Jahren seit Schreiben des Romans für die Armen und Ausgebeuteten nicht viel verändert habe – außer, dass es nun am Rande schwedischer Großstädte Ghettos für die Armen gäbe.

Der Roman umfaßt inklusive der Anmerkungen des Autors 180 Seiten ( beginnt mit S. 7); er läßt sich zügig lesen, bleibt genauso aktuell und berührend , wie andere sozialkritische Romane Mankells, wie seine Afrikaromane, beispielsweise „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt“.

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249 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 130 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Melanie Raabe erzählt eine Geschichte der jungen Journalistin Norah, die frisch von ihrem Lebensgefährten getrennt, einen neuen Job in Wien annimmt. Dort deuten eine Prophezeihung, viele weitere Erlebnisse und Hinweise daraufhin, dass sie am 11.2. unter dem Riesenrad im Prater der Mörder ihrer damals Freundin Valerie treffen und erschiessen würde.... Valerie verübte vor 18 Jahren, so wurde bislang angenommen, Suizid.

Melanie Raabe erzählt sehr ansprechend Details aus Norahs Leben; man erhält als Leser ein gutes Bild von ihr, ihrer Vergangenheit, ihren Freunden und Feinden und dem, was gerade geschieht. Das Geschehen vor Ort auf das Ereignis am 11.2. hin, wirkte auf mich so eindeutig, dass sowohl die Entwicklung als auch das Geschehen an diesem Tag absehbar war, lange bevor Norah die Zusammenhänge selber erkannte. Manchmal fand ich die Ausführungen etwas langatmig, besonders wenn die Spur so eindeutig gelegt wurde. Trotzdem war die Geschichte interessant erzählt und gut zu lesen; als richtig knackigen Thriller würde ich sie aber nicht bezeichnen.

Ich muß gestehen, dass ich zunächst etwas enttäuscht war, bei allem so richtig zu liegen – und dann kam doch eine völlig unerwartete Wendung, die ein zunächst in den Hintergrund getretenes Kapitel in Norahs leben ganz neu beleuchtet.
„Der Schatten“ war der erste Roman von Melanie Raabe, den ich gelesen habe. Auch wenn vieles genau wie erwartet eingetreten ist, hat mich die Entwicklung der Geschichte und ganz besonders der unerwartete Aspekt am Ende, der vieles des Vorangegengenen ergänzt und Hintergründe erklärt, gut unterhalten.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Beim Morden bitte langsam vorgehen

Sara Paborn , Wibke Kuhn
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei DVA, 16.04.2018
ISBN 9783421048028
Genre: Romane

Rezension:

Nach 39 Jahren Ehe mit Horst, der ihr stetig das Schwarze unter den Fingernägeln nicht gönnte, niemals romantische Ansätze an den Tag legte, sondern sie konsequent lieb- und respektlos behandelte, mit ihren Büchern und Träumen in eine Ecke des Heizungskellers verdrängte, Statt Komplimenten hörte sie immer nur Belehrungen und mußte sich seinen Vorstellungen unterordnen. Nun endlich besinnt sich die feinfühlige Irene, dass sie doch eigentlich mehr vom Leben, Horst und ihrer Ehe erwartet hatte. Konsequent setzt sie die Einsicht um, dass man sein Glück selber in die Hand nehmen muss und vervollkommned Horsts Leben, indem sie ihm ein würdiges Ende schenkt... und dem Sessel und dem Platz darunter zu neuer Schönheit verhilft.

Der Roman ist wundervoll geschrieben; jedem Kapitel steht ein Zitat oder Buchauszug voran, der auf dieses Kapitel ganz bezaubernd einstimmt. Die Beschreibungen der Zustände einer Langzeitehe waren vorzüglich auf den Punkt gebracht; jeder Leser erkennt – bestenfalls - ältere Bekannte oder Verwandte in den vielen einzelnen Szenen oder zwischen den Zeilen wieder.
Die Frage, wie man es eigentlich mit jemandem aushält, welche Phantasien und Ausbruchsversuche unternommen oder eher unterlassen werden, da man der Mitwelt schließlich beweisen möchte, dass man es doch „zusammen schafft“, wurden wohl sehr realitätsnah dargestellt, punktgenau und mit einer Riesenportion schwarzem Humor.

Ganz klar gilt auch für dieses Buch, was Irene, die belesene Bibliothekarin auf S. 21 schwärmend über Bücher feststellt: „Diese Bücher legen Dinge bloß, die wir in unserem Alltag nach Möglichkeit verbergen wollen.“

Mich hat dieser Roman auf ganz besondere Weise unterhalten; er war unglaublich fesselnd, lehrreich, ein wenig inspirierend (ggg), dabei so bissig und hat mich bis zur letzten Seite immer wieder Situationen erkennen und Tränen lachen lassen; für mich war es ein Buchhighlight dieses Jahres.

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Klingt logisch! Mach ich aber nicht

Ruediger Schache
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Nymphenburger, 07.06.2018
ISBN 9783485029506
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ruediger Schache zeigt dem Leser in vielen, ganz unterschiedlich gestaltetetn Kapiteln auf, wie er sich Stück für Stück seine Selbstbestimmung in diversen Bereichen zurückholt, sei es gegenüber dem Chef, dem Partner oder den Eltern. Mal wird das jeweilige Kapitel mit einem Interview, einer Geschichte, einem Märchen... eingeleitet, psychologisches Hintergrundwissen, Lösungsstrategien, Fragebögen, Checklisten sind zum Erkennen der eigenen Position und Vorgehensweise äußerst hilfreich, dabei niemals todernst oder knochentrocken, sondern sehr witzig aufbereitet.

Sehr hilfreich finde ich auch die Zusammenfassungen am und Checklisten am Ende der Kapitel. Oft habe ich beim Lesen gestaunt, wie genau Ruediger Schache auf den Punkt analysiert und wie einfach er die Lösung darstellt. In manchen Bereichen hätte ich das gerne vor vielen Jahren gelesen... Mit diesem Buch bekommt man sein Leben eindeutig schneller und zielgerichteter zurück – und dabei liest sich dieser Ratgeber, der auch als workbook durchgeht, so locker und leicht, hat nebenbei einen hohen Unterhaltungswert.

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Thich Nhat Hanh - Ein Leben in Achtsamkeit

Céline Chadelat , Bernard Baudouin , Stephan Schuhmacher , Maike Schuhmacher
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Lotos, 02.10.2017
ISBN 9783778782736
Genre: Biografien

Rezension:

Der Zen-Mönch, Meditationslehrer und Friedensaktivist Thich Nhat Hanh, geboren 1926 in Hue -Vietnam, setzte sich zeitlebens für friedvollen, achtsamen und liebevollen Umgang, Mitgefühl, sich selbst und dem anderen gegenüber ein.

In diesem Buch wird seine Biographie aufgezeigt, die ihn prägenden geschichtlichen und politischen Hintergründe in Vietnam ab 1888 aufgezeigt, genauso wie politisches Geschehen seit seinem Leben und Lehren während seines Exils, verschiedener Aufenthalte in verschiedenen Ländern.

Sehr beeindruckend wird die Lebensgeschichte Thich Nhat Hanh erzählt, der stets für eine gerechtere, von Liebe und Achtsamkeit geprägte Welt eintritt, sich und jeden Einzelnen als göttlichen Teil ansieht, Jesus und Buddha als Brüder versteht.
„Unsere Feinde sind niemals Menschen“, so lehrt er, „sondern nur menschenverachtende Ideologien und Systeme.“
Die ihn prägenden Lebensbedingungen in seiner Heimat Vietnam und dessen Geschichte waren für mich ebenfalls äußerst interessant aufgezeigt; ich muß gestehen, dass mir viele Namen und Zusammenhänge ganz neu aufgezeigt wurden, so dass ich das Buch immer wieder beiseite legen, besonders beim Lesen der Fußnoten im Anhang, und weitere Informationen dazu im Internet suchen mußte um mehr Details zu erfahren, die im Rahmen dieser Biographie aber nicht aufgeführt werden mußten, sondern mir persönlich den Eindruck der Geschichte Vietnams ergänzten.

Im Anhang finden sich „Die vierzehn Achtsamkeitsübungen des Ordens“, Manifeste für Frieden und Gewaltlosigkeit, die sechs Prinzipien für eine Friedenskultur, Dokumente und Fotos sowie eine mehrseitige Liste mit Büchern Thich Nhat Hanhs.

Insgesamt haben mich das Lebenswerk und seiene Biografie zutiefst beeindruckt; viele Passagen mußte ich mehrfach lesen. Ich habe vieles über das Leben und Lehren des Thich Nhat Hanh gelernt, auch über die Vergangenheit Vietnams. Thich Nhat Hanhs vorgelebte Prinzipien des engagierten Buddismus, die Sicht des „Interseins“ und der eigenen Verantwortung fand ich sehr berührend und wegweisend dargestellt. Immer wieder wurden Gedichte und Auszüge aus anderen seiner Bücher vorgestellt, die ich sehr ansprechend fand und auf meine Wunschliste gesetzt habe.

Es gibt nicht viele Bücher, die ich mehrmals lese; dieses gehört auf jeden Fall dazu.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Wildkräuterspaziergang durch die Jahreszeiten

Daniela Dettling
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Freya, 16.01.2018
ISBN 9783990253175
Genre: Sachbücher

Rezension:

Daniela Dettling, u.a. Kräuterpädagogin und Lehrgangsleiterin für Heilkräuterkunde, hat nun bereits
ihr zweites Buch zum Wildkräuterspaziergang geschrieben. Beide Bücher ergänzen sich perfekt; als einzige Überschneidung konnte ich eine Seite zur Darstellung der alten Sonnen- und Mondfeste finden. Ansonsten bietet dieses Buch nur neue Betrachtungen und Rezepte zu unterschiedlichen Pflanzen, quartalsweise zu Kapiteln zusammengefaßt.
Die einzelnen Pflanzenbeschreibungen und der verwendbaren Teile finde ich ausführlich, die begleitenden Fotos runden das vermittelte Wissen gut ab. Sehr gut gefallen mir neben den kulinarischen auch die Naturkosmetik-, Putzmittel- und speziellen „Männer“rezepte.

Hilfreich finde ich die die Darstellung im Jahresverlauf sowie die sehr gute Übersichtlichkeit, dieses Buches, z.B. durch unterschiedlich farbige Randstreifen zu jeder Jahreszeit, so dass man den aktuellen Teil des Buches umso schneller findet.
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch und denke, das es nicht nur für Anfänger viel Wissen bereithält.

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Mord nach Strich und Faden

Frances Brody
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176861
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kate Shackleton, Kriegswitwe, die auf die Rückkehr ihres Mannes wartet, wird von einer früheren Arbeitskollegin gebeten, deren verschollenen, aber noch nicht für tot erklärten Vater ausfindig zu machen, möglichst schnell, vor ihrer anstehenden Hochzeit. Die Familie der Bekannten lebt in Bridgestead, einem idyllisches Dörfchen in Yorkshire, wo sie eine eigene Weberei betreibt.
Kate, immer neugierig, ermittelt also als Detektivin, wobei ihr Vater, ein ehemaliger Polizist, seinen früheren Arbeitskollegen ( Mr. Sykes) als detektivische Unterstützung vermittelt. Beide ermitteln also, jeder in den Bereichen, in denen er selber weniger auffällt, denn in den 1920ern waren die Rechte und Möglichkeiten der Frauen doch ein wenig eingeschränkter als heutzutage...
Viele Personen und Hinweise werden überprüft, es gibt viele Nebenstränge in der Erzählung und man sollte sich einen Zettel bereithalten um alle Namen und Spuren zu behalten, denn die große Fülle an Details gestaltet das Mitermitteln sonst als schwierig...

Ich liebe traditionelle englische Krimis, die nicht nur in eine andere Zeit, sondern auch in die Landschaft und Gepflogenheiten der Bewohner dieser Gegend eintauchen lassen. Die von der Autorin genutze Spache samt der vielen Beschreibungen finde ich äußerst ansprechend. Man kann sich vom ersten Satz in die Geschichte hineinversetzen und kann von Anfang an genießen, auch die vielen witzigen Darstellungen und Beschreibungen der 20er Jahre, beispielsweise auch die damalige Mode. Jedem Kapitel wird eine Kleinigkeit, beispielsweise Garn oder Zubehör aus der Weberei vorangestellt; man erfährt durch eine Streitigkeit um ein Patent auch mehr über den technischen standard der damaligen Zeit.

Kate Shackleton hat mich durchaus ein wenig an eine junge Miss Marple, die mit guter Beobachtungs- und Kombinationsgabe selbstbewußt und beherzt kriminelle Machenschaften aufdeckt und sich dabei zuweilen selbst in Gefahr begibt, erinnert. Je weiter der Roman voranschritt, umso mehr bröckelte dieser Eindruck jedoch; und dann hat mich ausgesprochen stark genervt, wie herablassend Kate sich über Sykes ausläßt, manche Abschnitte kommen da kaum einen Satz ohne ihre Bemerkungen aus, wie arrogant und überheblich sie ihn findet. Schade, das war mir echt zuviel, hat genau ins Gegenteil bewirkt. Zu Beginn des Buches fand ich Kate sehr sympathisch, solche Szenen haben sie aber zur verwöhnten und sich selbst und ihre Ermittlungserfolge stark überschätzende „Papas verwöhnte Tochter“ werden lassen. Auch das Herausarbeiten der Ermittlungsfehler des Constable Mitchell ( S. 393) fand ich sehr selbstgefällig. Ich hoffe, sie findet wieder ihre eigene Mitte und wird in weiteren Fällen partnerschaftlicher mit Mr. Sykes zusammen arbeiten, der übrigens sehr sympathisch, bescheiden und kompetent wirkte. Mir gefällt auch, dass Mr. Sykes verheiratet ist und 3 Kinder hat. Da werden persönliche Verstrickungen der Beiden wohl nicht zu erwarten sein und die beiden, auch für weitere Fälle, ein gutes Team abgeben können.

Wie schon erwähnt, werden viele Themen der damaligen Zeit nebenbei aufgegriffen, beispielsweise die Männerknappheit in der Nachkriegszeit, wobei eine dargestellte Beziehung und einige Begebenheiten nicht so ganz überzeugen konnten. Als Zeitgeist wird beispielsweise Sir Conan Doyle in die Geschichte, bzw. in eine Geburtstagsfeier, eingebunden. Die Ausführungen zu Conan Doyles Leben waren für mich neu, auch seine religiöse Sicht sowie sein Engagement und überhaupt die Geschichte um die Cottingley Feen. Zwar war das ein netter kleiner Einschub, der aber leider die Geschichte selber nicht wirklich vorangebracht hat. Diesen Eindruck hatte ich im Laufe des Krimis immer wieder; von den Ermittlungen hätte ich gerne mehr miterlebt und dafür ein paar weniger Nebenerzählungen oder Spuren, die sowieso eher nur oberflächlich gestreift wurden und nicht wirklich wichtig waren. Manchmal zog es sich und hatte dann doch keine Relevanz bei der Auflösung... Über die Auflösung bin ich, ehrlich gesagt, etwas enttäuscht. Soviel Ermittlung, unzählige Details, die man sich gemerkt oder notiert hat und in die Auflösung mit einarbeiten wollte... und dann liegt der entscheidende Hinweis von Anfang an vor – so banal, dass vermutlich niemand ihn direkt als vorgestellte Lösung haben willt und wissentlich beiseite räumt.

Dennoch hat mich der Krimi gut unterhalten; es gibt viele Spuren, die zum Mitermitteln einladen, aber auch viele ungeklärte Fragen oder Details, die nicht zu überzeugen vermögen.
Ich habe keinen temporeichen Thriller erwartet; für einen englischen Landkrimi fand ich ihn ganz o.k., aber nicht umwerfend. Der Krimi beschreibt sowohl die Atmosphäre als auch den Zeitgeist, in dem dieser Krimi spielt, zeigt die beschauliche und durchdachte Ermittlungsstrategie und -arbeit der Kate Shackleton und stimmt gut in diese neue und ausbaufähige Krimireihe ein.

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Morle schnurrt

Stephanie Friedrich
Fester Einband
Erschienen bei Landwirtschaftsvlg Münster, 15.05.2018
ISBN 9783784355429
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mich hatte das Titelbild dieses Buches sehr angesprochen, und ich war sehr neugierig auf die im Buch enthaltenen „20 Anleitungen für Näh-, Filz- und Holzprojekte sowie schmackhafte Katzenleckerlies“.

Die Autorin war mir gänzlich unbekannt; im dem Buch lese ich ihre Angaben: dass sie als Fräulein Otten bekannt ist, einen blog betreibt, freischaffende Modedesignerin sowie Dozentin für angewandte Kunst ist – dazu ein Foto von ihr, auf dem ich ihr Alter auf ungefähr 20 Jahre einschätzen würde. Woww, was für eine Powerfrau, denke ich und mache mich neugierig auf die Suche nach ihr. Offensichtlich betreibt sie zudem nicht nur ihren blog „Fräulein Otten“, sondern auch einen gleichnamigen Dawanda Shop auf den sie verweist, u.a. mit dem Hinweis zu den Modellen in „Morle schnurrt“ „wer nicht selber nähen möchte, kann die Modelle in meinem Dawanda Shop kaufen.“ In ihrem zweiten Dawanda shop „FräuleinOtten-Stoffe“ finden sich Stoffe, Schnittmuster und ihr Buch.
Auf die Idee, Wohnaccessories für Katzen zu entwickeln, brachte sie nach ihren Angaben eine Kundin, die sich spezielle Kissen für ihre Katzen anfertigen ließ. Und so entstanden mit anderen Katzenfreunden und einem Nachbarn die im Buch vorgestelltenvorgestellten Projekte.

Das Buch ist aufgeteilt in Kapitel, die jeweils Projekte zum Nähen, Filzen, aus Holz, Upcycling von Flohmarktfunden und Rezepte für Katzenleckereien enthalten; am Ende des Buches befinden sich links für den download der Schnittmuster, Schablonen und Stichvorlagen von der Verlagsseite. Beispielsweise werden mehrere, verschiedene Kissen für die Katze und auch für ihren Menschen genäht, Anleitungen zum Filzen gibt es für die tolle Filzhöhle auf dem Cover, für eine Maus und eine Filzkugel, und aus einem dünnen Baumstamm wird ein Kratzbaum aus Holzplatten ein Katzenklo, Würfelmodule und ein Kratzbrett gebaut. Zwischendurch gibt es ganz viele, sehr niedliche Katzenfotos und Sprechblasen mit dem Titel „Das sagt die Expertin“, eine Tierpflegerin, die ihre Erfahrungen und Tipps teilt.
Das Buch ist aufwendig gestaltet, die Projekte könnten etwas abwechslungsreicher sein, z.B. werden fünf verschiedene Kissen genäht, mal rund, mal eckig, mal in der Mitte nicht ganz so stark gepolstert und ein anderes Mal etwas bestickt und für den Zweibeiner – fünf Kissen bei insgesamt 20 Projekten finde ich schon recht viel. Auch die Filzanleitungen, beispielsweise für eine Kugel oder die gefilzte Maus kennt jeder Filzanfänger und, genaugenommen bedürfen sie gar keiner Anleitung – das sind die typischen Erstprojekte, wenn man mit Kindern zu filzen beginnt.
Mich läßt das Buch ein wenig irritiert zurück, denn ich hatte schon Aufregenderes erwartet, muss ich gestehen. So ganz glücklich werde ich mit diesem Buch nicht; wirklich Neues war für mich leider nicht dabei und frage mich schon, ob da eine andere Altersklasse, eher Jugendliche, angesprochen werden sollten. Ich bin sicher, die Autorin und ihre beteiligten Mitentwickler haben jede Menge Herzblut in dieses Projekt einfließen lassen und ich bin beeindruckt darüber, wieviele verschiedene Tätigkeiten die Autorin zu bewältigen vermag. Die recht aufwendige und liebevolle Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut und gibt letztendlich den Ausschlag, es doch noch mit 4 Sternen zu bewerten.

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Der Papagei, der alles wusste und nichts konnte

Prem Rawat
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 05.03.2018
ISBN 9783579087030
Genre: Sachbücher

Rezension:

Prem Rawat vermittelt in seinen Fabeln, Geschichten, Versen und Fragen wichtige Weisheiten auf eine ganz berührende Art, dabei ganz einfach und klar, mit liebevollen Worten, die bewegen, nachdenklich stimmen und glücklich machen.

Diese Botschaften sind beispielsweise, auf sein Inneres zu hören, zu erkennen, was einen im tiefsten Inneren selber glücklich macht, im Hier und Jetzt zu leben, mit jedem Atemzug dankbar das Glück empfinden, lebendig zu sein. Auf sich selber vertrauen, bei Problemen die Ursachen zu erforschen.

Neben den bezaubernd vermittelten Weisheiten, die glücklich machen, finden sich in diesem Buch begleitend schöne Illustrationen. Auch, wenn man das Buch am liebsten in einem Zug durchlesen möchte, sollte man es zwischendurch lieber immer wieder aus der Hand legen, das Gelesene nachwirken lassen und das Buch immer wieder zur Hand nehmen. Um die so schön vermittelten Weisheiten zu geniessen und seine Sichtweise zu verändern, sollte man es halten wie der Bogenschütze und der Ölhändler in einer der Geschichten: täglich üben....

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Das geheime Netzwerk der Natur

Peter Wohlleben
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ludwig, 11.09.2017
ISBN 9783453280960
Genre: Sachbücher

Rezension:

In „Das geheime Netzwerk der Natur“ beschreibt Peter Wohlleben größere Zusammenhänge des vielschichtigen Ökosystems, zeigt auf, wie einzelne, kleine Veränderungen eine Reihe von großen mit sich ziehen können, sowohl in relativ kurzen als auch langen Zeitspannen betrachtet, generationsübergreifend sowie im Verlauf der Evolution.
viele Beispiele

Besonders interessant fand ich beispielsweisedie Darstellung der „trophischen Kaskade“, die Ausführungen zur Mäusepopulation ( Nachwuchs auf 1qkm / Saison im Vergleich zu Wild, auch auf das Gesamtgewicht bezogen), Ausführungen über Lichtimpulse samt Nutzung, Flug des Zugvögel, verschiedene Blühstrategien, sowie die Ausführungen zu „Frostrissen“, die ich offensichtlich auch schon mit Schüssen verwechselt haben muß.
Meistens werden die dargestellten Zusammenhänge in kurzen Kapiteln, wie gewohnt salopp, witzig und manchmal auch etwas provokativ, geschildert, lassen sich gut lesen und haben neben dem vermittelten Wissen auch einen guten Unterhaltungswert.

Mittlerweile habe ich schon einige Bücher von Peter Wohlleben gelesen, denke jedesmal, dass es Überschneidungen seiner Erzählungen geben muß. Aber auch diesesmal ist es ihm wieder vorzüglich gelungen, keine Wiederholungen aus anderen Büchern einfliessen zu lassen. Sollte in Einzelfällen ein Bezug zu bereits Geschriebenem hergestellt werden, ist dieser derart kurz, dass es keinesfalls stört oder uninteressant wäre.
Insgesamt vermittelt auch dieses Buch von Peter Wohlleben wieder mit viel Spaß und manchmal auch kuriosen Beispielen gut erklärte Einblicke in Zusammenhänge in der Natur sowie
eine ganzheitliche Sicht dieser, äußerst ansprechend und unterhaltsam.

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Pikante Kuchen

Stocker Verlag
Buch: 112 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 26.03.2018
ISBN 9783702017224
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das großformatigeBuch bietet nach einer kurzen Einleitung Rezepte, unterteilt in die Kapitel:

1.): pikante Kuchen ( 16 Rezepte)
2.): Quiches und Tartes ( 20 Rezepte)
3.): Pizza & Flammkuchen ( 14 Rezepte)
4.): „Schichtkuchen“ fast ohne Teig ( 17 Rezepte)
5.): Herzhafte Torten ( 12 Rezepte)

Die einzelnen Rezepte sind gut erklärt und leicht nachzuarbeiten; jedes Rezept wird durch ein professionelles Foto der fertigen Speise ergänzt. Genauso mag ich das, denn dann kann ich schon beim Durchblättern einen schnellen Eindruck gewinnen, worauf ich ganz besonders Appetit habe...
Zu jedem Rezept finden sich Tipps, beispielsweise um einzelne Zutaten auszutauschen, zur Würzung, zum perfekten Anschnitt und vielem mehr.

Ich muß gestehen, dass wir hauptsächlich bei den Schichtkuchen und Herzhaften Torten „hängengeblieben sind. Ganz besonders hat es uns die Zwiebeltorte ( S. 100/101), angetan, unser Lieblingsrezept aus diesem Buch, das wir auch schon in doppelter Menge zubereitet und eine Torte komplett in Form eingefroren haben; diese war aufgetaut besonders gut durchgezogen und vielleicht sogar noch etwas schmackhafter. :o) Läßt sich auch super zubereiten, wenn man eine Hälfte mit Schinkenwürfeln und die andere mit geräuchertem Tofu zubereitet, wenn auch Vegetarier mitessen.Das Buch bietet viele verschiedene Rezepte, darunter einige Klassiker wie beispielsweise
Quiche Lorraine und auch ungewohntere wie Käse-Kohlrabi-Tarte, Pikante Apfelpizza, Birnentarte mit Faschiertem und Preiselbeeren, Pikante Rotkraut-Radicchio-Kastanien-Tarte, Hanfsamenpizza mit Kürbis und Schafskäse, Rotkrautschichtkuchen mit Putenfleisch, Bunter Lasagne-Schichtkuchen, Winterrettich-Schichtkuchen mit Tofu und Nori oder Avocadotorte mit Thunfisch und Mango. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und für jeden werden ansprechende dabeisein.

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Atlas der Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge in Obst- und Weinbau

Peter Fischer-Colbrie , Milan Hluchy , Uwe Hoffmann , Peter Fischer-Colbrie
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Stocker Leopold Verlag, 08.09.2014
ISBN 9783702014896
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der „Atlas der Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge im Obst- und Weinanbau“ wurde von einemAutorenkollektiv, bestehend aus mehreren Experten im Obst- und Weinanbau sowie im Pflanzenschutz geschrieben. Entstanden ist ein äußerst informativer Ratgeber, der sich hilfreich sowohl an Profis als auch an Hobbygärtner richtet.

In dem fast 500 Seiten starken Atlas, werden ausführlich sämtliche Krnkheiten und Schädlinge samt Gegenmaßnahmen beschrieben, eingeteilt in verschiedene Kapitel, wie beispielsweise Grundlagen, biologische Begleit- und Gegenmaßnahmen oder die einzelnen Kapitel für Kernobst, Steinobst, Beerenobst, Nussobst, Weinreben oder Baumpilze.
In jedem Kapitel werden in Unterpunkten Krankheiten (Bakterien-, Virenkrankheiten und/oder Pilzerkrankungen), tierische Schädlinge, andere Störungen sowie Gegenmaßnahmen erläutert, wobei die hohe Anzahl an professionellen Fotos ( über 1500!) die Schädlinge sowie die Schadbilder sehr anschaulich aufzeigen. Sehr gut gefällt mir, dass die einzelnen Kapitel am oberen Rand des seitlichen Buchschnittes durch unterschiedlichfarbige Kästchen markiert sind und damit ein farbiges Schnellfindregister dieses außergewöhnlich umfangreiche und ausführliche Buch so ordentlich in seiner Gliederung unterstützt sowie beim Nachschlagen zweifelsohne die Suche enorm erleichtert.

Mittlerweile habe ich mehrere Bücher zu Pflanzenerkrankungen; dieses hier ist mit Abstand das ausführlichste und hilfreicheste, denn ich brauche als Hobbygärntner nicht vorher zu wissen, wie das heißt, das ich suche, sondern kann im entsprechenden Kapitel der Pflanzenart die vielen Fotos durchschauen und werde fündig und habe sofort Informationen und Anleitungen zu vorbeugenden sowie auch zu gezielten Maßnahmen zur Hand. Ich mag dieses ausführliche Werk gar nicht mehr missen und kann es nur weiterempfehlen.

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Der emotionale Rucksack

Vivian Dittmar
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Kailash, 14.05.2018
ISBN 9783424631531
Genre: Sachbücher

Rezension:

Vivian Dittmar erläutert in ihrem Buch „Der emotionale Rucksack“, wie wir uns mit unseren emotionalen Altlasten auseinandersetzen, uns befreien und weiterentwickeln können. Sie vermittelt, unser emotionales Gepäck , sondern als kostbaren Schatz zu betrachten, der, wenn wir Erlebnisse dann verarbeiten, wenn wir dafür reif sind, eine Bereicherung darstellt.

Im ersten Teil des Buches geht es darum, unseren emotionalen Rucksack genauer zu betrachten, unter anderem den Umfang, die Ursachen und Wirkungen, der zweite Teil befasst sich mit einem gesunden Umgang im Alltag, der dritte, wie wir emotionale Hygiene erreichen.
Die Autorin schildert immer wieder Beispiele aus ihrem Leben, die das gerade Erklärte sehr gut veranschaulichen. Sehr gut gefällt mir, dass wenige Fachausdrücke verwendet und dann jeweils umgehend leicht verständlich erklärt werden. Insgesamt erklärt die Autorin ohne Grundkenntnisse, beispielsweise in der Psychologie, vorauszusetzten leicht verständlichverschiedene Modelle, Mechanismen, Strategien und füllt das Buch in den einzelnen Kapiteln mit zahlreichen Übungen um seine „unverdauten“ Erfahrungen bestmöglich zu verwandeln, auch zusammen mit dem Partner oder der Familie. Im Anhang des Buches finden sich eine Zusammenstellung von Übungen sowie eine Liste mit Seitenzahlangabe der Übungen innerhalb des Buches.

Gerade weil die Erklärungen und Strategien so leicht verständlich sind, halte ich dieses Buch ganz besonders für „Neueinsteiger“ in dieses Thema hilfreich; grundsätzlich wird jeder Leser Erkenntnisse dazu erhalten, mit seinen emotionalen Altlasten besser umzugehen, sie zu überdenken,zu akzeptieren, Nutzen bzw. Einsichten daraus zu ziehen und den Umgang damit zu erlernen.

Für die Leser, denen das Thema nicht ganz so fremd ist, werden einige Wiederholungen vielleicht ebenso hilfreich sein.

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Bülent Rambichler und die fliegende Sau

Anja Bogner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei btb, 14.05.2018
ISBN 9783442716760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg, wird zu Ermittlungen in seinem Heimatdorf Strunzingen „strafversetzt“; eigentlich möchte er auf seinem Schreibtischstuhl nur bis zur Elangung des Rentenalters eine ruhige Kugel schieben und sein Vater hat einige Taschenspielertricks und Kontakte spielen lassen, um seinen Sohn mal wieder einige Zeit in seiner Nähe zu haben.

So also ermittelt Bülent mit seiner manchmal ansatzweise ein klein weng schrillen Kollegin in der Provinz, in der im Alltag ganz andere Gepflogenheiten und Sichtweisen zu bestehen scheinen, sei es beim Alkoholkonsum, bei Straftaten, die nicht zählen, wenn alle wegsehen oder einer ganz anderen Lebensfreude, wenn da zum Beispiel ein oppulentes Straßenfest gefeiert wird anläßlich der Auffindung einer Toten – endlich ist hier mal was los und das muß gefeiert werden...

Die Ermittlungen stehen nicht vollkommen im Vordergrund des Romans, sondern sind wunderbar in die Beschreibung der Dorfgemeinschaft, einschließlich der notgeilen Dorfjugend eingebettet und als Leser tappert man von einer skurrilen Szene in die nächste.

Anja Bogners Erzählstil hat mir supergut gefallen; ich habe selten einen so spaßigen Provinzkrimi gelesen, der auch noch eine bis zum Ende unerwartete Auflösung des Verbrechens preisgibt.
Der erste Fall dieser neuen Reihe hat mich köstlich unterhalten; ich wollte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen und freue mich schon sehr auf die nächsten Ermittlungen des Bülent Rambichler.

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Witwendramen

Fitzgerald Kusz , Katharina Thalbach , Anna Thalbach , Nellie Thalbach
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 21.05.2018
ISBN 9783837142181
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fitzgerald Kusz hat die Texte dieser szenischen Lesung zusammengestellt, die von Anna, Nellie und Katharina Thalbach in einer enormen Vielseitigkeit, unglaublichem Thempo und Sprachwitz vorgetragen werden. Einzelne Geschichten, Sprichwörter verschiedener Länder, fromme, geistreiche und herrlich abgedroschene Sprüche, wie sie sich in vielen Todesanzeigen finden lassen, wechseln sich mit lachtränentreibenden Witzen ab.

Vorab muß ich einräumen, dass selbst ein von Katharina Thalbach vorgelesenes Telefonbuch mich in ihren Bann ziehen könnte. Zu Beginn dieses Live-Mitschnittes waren für mich die von ihr gelesenen Passagen die markantesten und ich habe darauf ein wenig gelauert, doch schon nach wenigen Minuten fällt auf, wie ähnlich sich die Stimmen der drei Thalbachs in ihrem Inneren sind, nur eben unterschiedlich alt.

Trotz aller Heiterkeit steckt soviel Wahrheit und Lebensweisheit zwischen den Zeilen dieser Lesung, die leider nach 73 Minuten viel zu schnell beendet ist.
Ich habe diese Lesung sehr genossen und hätte noch stundenlang zuhören können...; sie hat mich köstlich unterhalten und ebenso amüsiert und ich werde Ausschau nach weiteren gemeinsamen Lesungen dieser Drei halten.

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Die Bienen-Hausapotheke

Manfred Neuhold
Buch: 118 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 01.09.2006
ISBN 9783702011321
Genre: Sachbücher

Rezension:

Manfred Neuhold führt zunächst in die Geschichte der Biene und ihrer Bedutung im Verlauf der Geschichte ein, erläutert das Leben im Bienenstaat und die dort entstehenden Produkte sowie gesammelten Rohstffe wie Honig, Pollen, Propolis Gelée Royale und Bienenwachs. Die Wirkung dieser Stoffe und des Bienengiftes werden erklärt, Rezepte und deren Herstellung aufgezeigt; beispielsweise Ölauszüge, Salben oder Teeanreicherungen werden erläutert und ihre Herstellung schrittweise und durch Fotos ergänzt, aufgezeigt. Zudem finden sich am Buchende auch nach Erkrankungen sortiert die zu verwendenden Heilmittel aus der Bienen-Hausapotheke samt Anwendung.

Dabei ist alles einfach erklärt, die Grundlagenvermittlung über die Geschichte der Bienen auch die Herstellung der Rezepte, was eindeutig darauf hinweist, dass dieses Buch für den Hausgebrauch und nicht für Hobby-/Imker gedacht ist, die vielleicht auch das ein oder andere Rezept nacharbeiten möchten, aber denen das hier vorgestellte Grundlagenwissen, was einen nicht unerheblichen Anteil des Buches ausmacht, bekannt sein sollte. Ich selber hätte stattdessen eher ein paar Rezepte mehr erwartet; für Laien finde ich das Buch ausgesprochen gelungen und würde es diesen weiterempfehlen.

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Gewinnbringend Imkern

Sebastian Reinold
Fester Einband: 140 Seiten
Erschienen bei Stocker, L, 11.12.2017
ISBN 9783702016760
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sebastian M. Reinold berichtet aus eigener Erfahrung mit welchen Produkten man sein Honigsortiment ausweiten kann, gibt eine Einführung in die Betriebswirtschaft der Imkerei, wobei er sowohl verschiedene Blickwinkel der Gewinnerzielung berücksichtigt, als auch konkrete Exel-Vorlagen anbietet. Hierzu stehen QR-Code und Downloadlinks zur Verfügung. Die rechtlichen Grundlagen werden im Besonderen für Österreich erläutert und für deutsche Imker angeschnitten, jeweils mit Hinweisen zu tiefergehender Lektüre.

Die aufgezeigten Vermarktungsmöglichkeiten hätten für mich ruhig etwas ausführlicher sein können, helfen aber für den ersten Einstieg bereits auf den richtigen Weg.

Ich würde dieses Buch besonders ( angehenden) Jungimkern empfehlen, da die Erklärungen leicht verständlich und gut nachvollziehbar dargeboten werden und einen guten Einstieg ermöglichen.

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Samstagabend

Kate McMillan
Fester Einband
Erschienen bei Callwey, 08.03.2018
ISBN 9783766723499
Genre: Sachbücher

Rezension:

60 Rezepte für Snacks und Drinks für die schönsten Abende daheim, super vorzubereiten, versprechen Titel und Klappentext.

Nach einer kurzen Einleitung samt kleiner Fotogalerie und Inhaltsverzeichnis beginnen schon die Rezepte, die nicht nach Kapiteln sortiert sind. Nacharbeiten kann man beispielsweise verschiedene Dips, zu denen man Tortilla-Chips oder weiche Mais-Tortillas reicht, Süsskartoffel-Ofen-Wedges, Knoblauch-Parmesan-Pommes-Frites, gehobelte Zwiebelringe mit rauchigem Ketchup, Mini-Pizzen oder ein, wie eine Schweinebratenkruste in Karos eingeschnittenes fertig gekauftes Brot, das nun Zupfbrot heißt und in seinen Fugen mit Käse und Oliven gefüllt, kurz gebacken wird. Hauptsächlich handelt es sich bei den Rezepten um ganz einfache Zubereitungen, die wirklich nichts Aufwendiges n sich haben, spielend leicht und ruckzuck hergestellt sind, beispielsweise in Speck gewickelte und gebratene Garnelen, selber frittierte Kartoffelchips, gemischte Nüsse, gewürztes Popcorn, zusammengeschüttete Fertigknabbereien zu denen man einen Dip reicht, frittierte Calamari mit pikanter Sauce, Wiener im Schlafrock, verschieden gewürzte Brezel/nstangen aus Hefeteig, gefüllte Champions, süße und pikante Chicken Wings, klassische gefüllte Eier, Ofenkartoffeln mit karamelisierter Zwiebel & Käse oder verschiedenen anderen Auflagen, Brötchen mit pulles pork, Brötchen mit Filet-Steak, Chili-Cheesburger, belegtes Baguette, gegrillte Rippchen. Ein paar Rezepte für Drinks gibt es auch, beispielsweise für klassische Margarita, Mojito mit Minze oder eine Bloody Mary; für die Ingwerlimonade mischt man ein genauer bezeichnetes Bier mit einem Ingwerbier, gibt nach Geschmack Minzezweige dazu und richtet es mit Eis und Zitronenscheiben an.

Das Titelbild fand ich sehr schön gestaltet und ansprechend; ich war neugierig auf zumindest etwas aufregende Rezepte und muß gestehen, dass ich eher enttäuscht bin. Um Cheeseburger, Ofenpommes oder verschiedene Nüsse bzw. Knabbereien, die ich zusammenschütte und eine eigene Mischung herstelle, benötige ich kein Rezept. Für mich war leider nicht wirklich etwas Neues dabei; ähnliches macht jeder, der über ein wenig Erfahrung in der Küche verfügt einfach aus dem Stegreif. Ich denke, das ist genau der Punkt: Das Buch richtet sich wohl an ganz unerfahrene Küchenbenutzer, die vielleicht gerade aus dem Elternhaus ausgezogen sind, als Kinder in der Küche nicht mithelfen oder zusehen durften und sonst auf Fertigessen oder Bestellpizza zurückgreifen würden. Das war mir vorher nicht bewußt und hätte mich dann auch gar nicht angesprochen.

Das Buch ist, so wie man es bei den Büchern des callwey Verlages gewohnt ist, wunderschön gestaltet. Viele professionelle Fotos rücken die meisten Zubereitungen appetitlich ins rechte Licht.
Die Rezepte sind leicht verständlich, sehr einfach nachzuarbeiten und vollkommen unklompliziert – ideal für die ersten Koch- und Bewirtungsversuche.

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Hin und weg

Claudia Schilling
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 19.12.2017
ISBN 9783038009757
Genre: Sachbücher

Rezension:

Claudia Schilling hat in diesem Buch Rezepte zusammengetragen für Speisen, die man besonders gut zum Picknick, zur Arbeit bzw. zur Schule oder Uni mitnehmen können soll.
Eine genaue Benennung, wieviele Rezepte im Buch enthalten sind, gestaltet sich äußerst schwierig: Auf der Buchrückseite wurde angegeben, dass das Buch „170 Rezepte für den Alltag auf Achse“ enthält, im Vorwort des Buches ist von „über hundert erprobte[] und bewährte[] Rezepte[]“ die Rede und wenn ich die Rezepttitel im Inhaltsverzeichnis nachzähle, komme ich auf 284.

Zunächst stellt die Autorin in ihrem „Boxikon“ Gefäße vor, die sich zum Mitnehmen von Speisen eigenen, für alle, die diesbezüglich noch keine Ahnung haben: Picknickkorb, Thermolunchboxen, Thermoskanne, Kühltasche, Lunchbox, Tortencarrier, Vorratsglas, Tupperware, Brotdosen, Tiffinboxen und eine Bentobox werden in einem kurzen Text vorgestellt, der durch eine skizzenhafte Zeichnung ergänzt wurde.

Danach folgen die Rezepte, die in folgenden Kapitel unterteilt sind:

Mittagstisch:
hier finden sich viele Rezepte von Klassikern wie beispielsweise baked beans, Ratatouille, Linseneintopf, Chili con carne, Kofta-Spießchen oder Fleischbällchen in Tomatensauce

Alles im Brot:
hier finden sich Rezepte um verschiedene Brote zu belegen, beispielsweise Baguette mit Brie und Rrucola, Naanbrot mit Ziegenfrischkäse, Toast-Sandwiches mit Eiermayo oder ein Wrap mit Lachs und Spinat

Mehr als Grün:
hier gibt es Rezepte für verschiedene Salate, beispielsweise Fruchtsalat, Pastasalat mit Röstgemüse, Zucchinispagetti mit Crevetten, Couscous-Salat mit Feta, Quinoa-Salat, Glasnudelsalat

Kinderleicht:
hier geht's haupsächlich um belegte Brote, Brotstangen im Glas oder mal klein ausgestochen auf einem Spiess, belegte Laugenbrötchen, Crispy Chicken nuggets, etwas Gemüse im aufgerollten Pizzateig, Gemüsesticks im Glas, Pfirsich-Eis-Tee in Glas-Bügelflasche, gebackene Windräder aus Fertigblätterteig, Apfelmus oder Miniwaffeln, bei denen der Teig immer nur esslöffelweise in kleinen Flecken im Waffeleisen ausgebacken wird.

Unter freiem Himmel:
hier finden sich Rezepte beispielsweise für ein gefülltes Pizzabrot, einen Hackbraten, einen Ricotta-Cake, Brote, gefüllte Omelettrollen, verschiedene Kuchen

Heißes für kalte Tage:
beispielsweise Karottensuppe mit Kokosmilch, Gulaschsuppe, Minestrone, Kürbissuppe mit Parmesan-Croutons, wozu man sich Wiener Würstchen in einer zweiten Thermoskanne mitnehmen kann, gebackene Tomatensuppe oder eine Pilzcremesuppe

Guten Morgen:
z.B. Milchreis mit Himbeeren, Schokomüsli, Joghurt mit Apfel, Orange und Pekannüssen, Granola ( selbst gemischtes Müsli), Birchermüsli oder über Nacht eingeweichtes Müsli, Energieriegel, Müsli Scones

Auf die Hand:
Miniquiche, Brotwaffeln, Galetten u.a. mit Spinat ( Galette = Buchweizencrepe/-pfannkuchen, gibt es hier aus Dinkelmehl), Frikadellen mit Gemüse, Röstgemüse-Brötchen, Sommerrollen mit Reispapierhülle, Brownies

Zum Knabbern:
hier finden sich Rezepte für verschiedene Knäckebrote, Dips, das Würzen von Nüssen, Karottenchips und Apfelringe, Nuss-Popcorn-Mischung

Zwischendurch finden sich Bastelanleitungen, kurz gehalten, was nicht stört, denn es ist alles gesagt oder gezeichnet, was man braucht. So kann man zum Beispiel aus Wachstuch zwei Kreise ausschneiden, mit doppelter Naht zusammennähen, durch den Tunnel ein Gummiband einziehen und schon hat man ein Flex-Cover. Oder man näht aus Stoff eine Lunchbox mit „Innenfutter“, das man aus einer Kühltasche zurechtgeschnitten hat, wie man aus Stoff eine Tasche herstellt, in der man einen Kuchen transportieren kann, wie man aus einem ausgespülten Tetrapack, den man oben abschneidet eine Box gewinnt, die sich mit einem entsprechend langen Clip schließen läßt.Weitere Anleitungen zeigen, wie man von einer Socke den Fuss abschneidet, säumt und diesen hergestellten „Suppenstrumpf“ über eine Thermoskanne ziehen, einem Vorratsglas einen Rock häkeln kann oder eine große Keksdose lackiert, in den Deckel ein Loch bohrt, durch das man eine Kordelöse zieht, die dann der Griff für die neue, gebastelte Lunchbox sein wird – oder eine Butterbrotstüte, über deren Öffnung man die Serviette klappt und mit einer beklebten Wäscheklammer verschließt.

Ich muß gestehen, dass ich insgesamt weitaus mehr erwartet habe; die Rezepte der Klassiker hat wohl jeder schon mehrfach in anderen Kochbüchern zu Hause. Ich hatte mir gerade für richtig schön gefüllte Bento-/Lunchboxen für Schule / Uni pfiffige Ideen erhofft. Da gibt es ja im Netz so viele kreative Lösungen, welche ich hier leider völlig vermißt habe. Hier gibt es hauptsächlich belegte und mit Gemüse angereicherte Brote für die Kids, also genau das, was ich auch schon mit zur Schule bekam und überhaupt nicht als Rezept erwartet habe; Suppe oder eine heiße Mahlzeit von hauptsächlich Altbekanntem, mitgenommen in Thermoskanne oder Henkelmann ist nun auch nicht wirklich eine neue Idee. Besonders irritiert hat mich das Rezept bzw. die Anleitung für den „Apple to go“ auf S. 160: Hier wird in einer Skizze mit Blick von oben auf den Apfel gezeigt, wie man ihn mit 4 Schnitten in drei mal drei Würfel ( in der Aufsicht) schneidet um dann die acht Stifte ( ohne Kitsche) mitzunehmen. Dass man Zitronensaft darüber träufeln sollte, damit er nicht sofort braun anläuft, versteht sich ja von selber, weshalb dies auch gar nicht in die Anleitung gehört. Ich persönlich finde, dass ein gewaschener Apfel die perfekte und nicht zu überbietende Version eines Apple-to-go darstellt. Von den Bastelanleitungen hat mich keine so sehr angesprochen, dass ich sie nacharbeiten würde.

Das Buch selber wurde sehr aufwändig gestaltet, angefangen vom schönen Titelbild, dessen Prägungen sich ertasten lassen, über unzählige, gelungene und professionelle Fotos der Speisen sowie der Kinder der Autorin ( nehme ich schwer an) bis hin zu einem Lesebändchen, was ich immer sehr schätze. Beim Durchblättern wirkt das Buch sehr hochwertig und dennoch vermag es, so sehr ich es auch bedaure, nicht, mich zu begeistern; die vorgestellten Rezepte sind für mich, leider nicht so neu, wie ich erwartet hatte. Vielleicht liegt es an mir und für andere, insbesondere
Jüngeren, bietet dieses Buch ganz neue Rezepte und jede Menge Inspiration.

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