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655 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

mona kasten, trust again, liebe, dawn, new adult

Trust Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736302495
Genre: Liebesromane

Rezension:


Inhalt


Dawn und Spencer sind wie füreinander geschaffen – findet jeder, außer Dawn selbst. Sie hat der Liebe ohnehin abgeschworen und konzentriert sich auf ihre Karriere als Schriftstellerin, wobei niemand von ihrem Nebenjob erfahren soll, mit dem sie sich schon einen Namen gemacht hat. Doch Spencers Charme kann sie auf Dauer auch nicht widerstehen, trotz der Vergangenheit, die sie mit sich rumschleppt. Doch auch Spencer ist nicht nur der Strahlemann, der sie mit einem Lächeln wieder aufmuntern kann – während Dawn auch seine verletzliche Seite entdeckt, wird ihr klar, dass Herz und Verstand nicht immer Hand in Hand einhergehen …


Meine Bewertung


Nach „Begin Again“ habe ich mich wahnsinnig auf „Trust Again“ aus Mona Kastens Feder gefreut. Dawn und Spencer habe ich bereits im ersten Teil der Reihe liebgewonnen, weshalb ich unbedingt wissen wollte, wie es bei den beiden weitergeht. Der zweite Band hat mich in der Hinsicht ziemlich überrascht – allerdings eher dadurch, dass er nicht an seinen Vorgänger heranreichte.


Nachdem ich Dawn schon im ersten Band etwas lieber mochte als Allie und sehr gespannt auf ihre eigene Geschichte war, muss ich leider sagen, dass ich hier einfach nicht den richtigen Zugang zu ihr gefunden habe. Mit Spencer verhielt es sich ebenso. Die Charaktere kamen mir an vielen Stellen noch zu steif vor, auch wenn sie mir leidgetan haben, konnte ich ihre Gefühle nicht richtig mitfühlen.


Auch die Geschichte fand ich leider viel schwächer als den ersten Band. Während zwischen Allie und Kaden richtig Action da war, haben mich Dawn und Spencer eher nicht überzeugen können, was große Auftritte anging. Ein großer Fokus liegt auch auf Dawns Schreiberei, wobei ich ihre Gefühle im Bezug auf ihre Texte und deren Schaffung gut nachvollziehen konnte. Allerdings hat mir in ihrer Geschichte mit Spencer ein bisschen das Feuer gefehlt, diese Funken, die bei Allie und Kaden da waren und sie immer wieder auf lustige und überraschende Weise aneinandergeraten ließen. Der Humor des ersten Bandes hat meiner Meinung nach einfach gefehlt, und so war die Storyline zwar solide und folgte einem roten Faden, hat mich aber zwischendurch mit dem Hin und Her zwischen Dawn und Spencer ein wenig gelangweilt.


Was hat mir dann im Gegenzug gut gefallen? Ganz klar: Sawyer. Mona Kasten kann wirklich gute Charaktere entwerfen, die alle ihre Stärken und Schwächen haben, aber Sawyer ist einfach eine Nummer für sich. Ich würde jederzeit gern mit Dawn das Zimmer tauschen, um so eine coole Mitbewohnerin zu kriegen. Rotzfrech und trotzdem einfühlsam, wenn man es braucht – das ist die perfekte Art von Freundin. Hiermit begründe ich den Sawyer-Fanclub und freue mich umso mehr auf den dritten Band, „Feel Again“, der endlich ihre Geschichte behandelt.


Auch Monas Schreibstil fand ich relativ stabil im Vergleich zum ersten Band, auch wenn mir ein wenig die Leichtigkeit aus „Begin Again“ gefehlt hat. Wer gern erotische Szenen liest, ist hiermit auch gut bedient, die sind nämlich auch sehr ansprechend geschrieben, wurden mir von der Häufigkeit aber etwas zu viel und haben die Geschichte unnötig in die Länge gezogen.


Alles in allem hat mich „Trust Again“ leider nicht so sehr überzeugen können wie „Begin Again“, war aber trotzdem ein nettes Buch für einige gemütliche Stunden. Ich hoffe jetzt darauf, dass „Feel Again“ es mit Isaac und Sawyer (hier bitte Herzchenaugen und Pompom-Wedeln einfügen) wieder rausreißen kann und den Charme zurückbringt, der mir hier ein wenig gefehlt hat.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Normal ist anders

Katja Kulin
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783548288000
Genre: Romane

Rezension:


Inhalt


Lea ist anders. Deshalb steckt sie auch in der Psychiatrie. Freiwillig. Denn ihr ist klar, dass sie sich mit ihrer Angst vor dem Schlucken nicht mehr ins normale Leben trauen kann. Die Panik, dass sie ersticken könnte, beherrscht ihren Alltag. Und als sie Ben kennenlernt, der mit seinem Sammelzwang ebenso anders ist wie sie, stellt sie fest, dass Anderssein gar keine Schwäche sein muss – wenn man es nicht zulässt. Kann sie zu ihrer alten Form zurückfinden?


Meine Bewertung


Manche Bücher sind dazu geschaffen, meinen Glauben an das Gute im Menschen und in der Welt wiederherzustellen. „Normal ist anders“ gehört auch zu dieser Sorte. Berührend, intim und gleichzeitig nicht zu überladen beschreibt Katja Kulin Seiten an Menschen, die sich nach einem Bruch langsam wieder zusammenfügen und dabei besser verstehen lernen.


Die Protagonistin Lea beschreibt in dem Buch ihren Alltag zwischen den verschiedenen Persönlichkeiten, die sich in einer solchen Nervenklinik finden. Allerdings sind die meisten Patienten freiwillig dort, es ist sehr frei und eine große Vertrauensbasis da. Lea ist ein eher schüchterner Mensch, will nach ihrer Promotion eine feste Stelle an der Universität bekommen, die allerdings durch ihre akute Schwäche gerade nicht möglich ist. Während sie langsam ihre Vergangenheit aufarbeitet und viel über sich selbst und ihre Angst vor dem Ersticken lernt, trifft sie auf weitere Menschen, die ihr eigenes Schicksal zu schultern haben.


Die Charaktere fand ich durchweg hinreißend. So wundervolle kleine Details wurden beschrieben, man fühlt wirklich mit jedem einzelnen mit. Besonders Leas Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt, aber auch Ben mit seinem Sammelzwang hat viel zu erzählen, was nach und nach rauskommt. Mein größter Favorit war aber die Transsexuelle Ismail/Hülya: Vom Mann zur Frau entpuppte sich ein Schmetterling, der lange Zeit versteckt gelebt hatte. Ich hatte ziemlich oft Tränen in den Augen, wenn die Charaktere zueinander gehalten und sich gegenseitig unterstützt haben. Denn neben ihren Therapiesitzungen waren es ihre Freundschaften, die sie am meisten aus der Reserve gelockt haben.


Katja Kulins Schreibstil war unkompliziert und ließ sich sehr leicht lesen. Ich mochte die Rückblicke in Leas Vergangenheit sehr gern, durch die man immer weiter in ihre Jugend und Kindheit vorgedrungen ist und sie besser verstanden hat.


„Normal ist anders“ ist ein Buch, das mich noch eine Weile lang beschäftigen wird, da ich die Aufarbeitung dieses schweren Alltags wirklich gelungen finde. Ich mag die Positivität, die das Buch versprüht, ohne die schlechten Seiten zu ignorieren, und vor allem die Charaktere sind mir unheimlich ans Herz gewachsen, sodass ich wirklich nicht wollte, dass das Buch endet. Es war einfach von vorne bis hinten stimmig und ein großes Highlight für mich.

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849 Bibliotheken, 47 Leser, 2 Gruppen, 219 Rezensionen

prinzessin, prinz, fantasy, der kuss der lüge, mary e. pearson

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt


Als älteste Prinzessin der Königsreichs wird Lia von ihren Eltern zu einer strategischen Hochzeit gezwungen. Ihren neuen Bräutigam hat sie noch nie gesehen, geschweige denn, dass sie sich in ihn verliebt hat. Als sie mit ihrer besten Freundin Pauline nur Stunden vor ihrer Hochzeit in ein buntes Fischerdorf flieht, erscheint ihr der Traum von der Freiheit endlich nah. Doch was hat es mit den zwei jungen Männern auf sich, die sich scheinbar zufällig in die Gegend verirren? Freund oder Verräter – Attentäter oder Prinz? Bald muss Lia feststellen, dass ihre Freiheit nichts weiter als dunkle Schatten über sie bringt. Kann sie der Gabe vertrauen, die ihr alle zuschreiben?


Meine Bewertung


Kann man sich in ein Buch verlieben, das erst ab der Hälfte begeisternd wurde? „Der Kuss der Lüge“ beweist ganz klar: Ja, das geht! Mary E. Pearson hat mit dem ersten Band ihrer Reihe „Die Chroniken der Verbliebenen“ gezeigt, dass man sich als Leser nicht von einem ruhigen Erzähltempo abschrecken lassen darf – durchhalten lohnt sich.


Die Protagonistin Lia hat definitiv ihren eigenen Kopf. Das wird schon am Anfang deutlich, als sie vor ihrer eigenen Hochzeit flieht und sich ein neues Leben weit ab vom Hof ihrer Eltern aufbaut. Sie ist sich nicht zu schade dafür, hart anzupacken, lernt mit Begeisterung und genießt die Zeit ohne das höfische Zeremoniell und die Intrigen, die sie lange erdulden musste. Lias Art hat mich vom ersten Moment an überzeugen können, ihr starker Wille ist ihr Vorteil und das, wofür sie viel Sympathie von der Leserseite aus einheimsen kann. Im Verlauf des Buches fiel mir auf, dass auch die restlichen Charaktere unheimlich wandelbar sind und viele Facetten besitzen. Die zwei Männer, die um Lias Aufmerksamkeit buhlen – Prinz und Attentäter – sind ebenfalls für Überraschungen gut und bringen die Story dann schließlich auch voran.


Leider gibt es zwischendurch eine große Periode im Buch, in der man wirklich durchhalten muss. Knapp 250 Seiten in der Mitte sind einem Worldbuilding gewidmet, das sehr langsam und detailreich von statten geht und mich auch dazu gebracht hat, das Buch wochenlang schleifen zu lassen. Es ging einfach nicht recht voran, mir wurde es zu langweilig. Aber dann kam dieser eine Punkt, der alles gedreht hat – dieser Plot Twist, der eine ganze Reihe an Ereignissen in Bewegung setzt. Und plötzlich saß ich bis zwei Uhr morgens im Bett und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin verknüpft hier viele lose Fäden miteinander, baut stark an Tempo auf, überfordert den Leser aber nicht.


Was ich äußerst interessant fand, war die Art und Weise, wie das Dunkel der Welt in der Geschichte beschrieben ist. Die Charaktere sind so menschlich, dass jeder helle und dunkle Seiten trägt, dass man manchmal gern den Feinden vertrauen und die Freunde wegstoßen würde. Jeder trägt Kummer und Schmerz mit sich, und Pearson lässt auch keine Gelegenheit aus, die sich dazu eignet, der Welt etwas an Grobheit und Niederträchtigkeit zu verleihen. Man wird immer wieder daran erinnert, dass dies kein Spiel ist, dass die Protagonistin ernsthaft leiden und ertragen muss, gleichzeitig aber auch ihre Stärke entwickelt und zurückschlägt. Dabei ist Lia auch kein Engel mit einem goldenen Heiligenschein. Gerade ihre Gabe, bei der lange unklar ist, was das überhaupt sein soll und ob Lia sie besitzt, hilft ihr, rational, aber auch menschlich zu handeln. Und menschlich heißt im schlimmsten Fall auch mal blutige Rache zu nehmen. Niemand wird geschont, was der Geschichte eine sehr faszinierende, aber auch erschreckende Nähe zur Realität gibt, trotz der High Fantasy Welt, die gut ausgearbeitet ist.


Den Schreibstil fand ich einigen Stellen schon etwas zu detailverliebt und ausführlich, allerdings mochte ich es, dass die Sichten variiert haben. Neben Lia erzählen auf Rafe und Kaden, Attentäter und Prinz, sowie Pauline, Lias beste Freundin, einen Teil der Geschichte mit, wobei man da als Leser auch einige Überraschungen entdeckt. Zudem gibt es immer wieder Ausschnitte aus alten Überlieferungen und Legenden, die erst nach und nach einen Sinn ergeben und wundervoll konstruiert sind. Ich liebe diese Art von Rätseln und bin gespannt, wie dieses im nächsten Buch fortgesetzt wird. Denn eins ist klar: Mit dem spannungsgeladenen, sehr offenen Ende hat Mary E. Pearson mich angefixt. „Die Chroniken der Verbliebenen“ haben als Reihe großes Suchtpotenzial.

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308 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

chosen, bestimmte, fantasy, rena fischer, gaben

Chosen - Die Bestimmte

Rena Fischer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.01.2017
ISBN 9783522505109
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt


Mit ihren besonderen Fähigkeiten hat Emma es ihr ganzes Leben lang nicht leicht gehabt. Von ihrer Mutter dazu erzogen, ihre Kräfte zu kontrollieren, muss sie plötzlich auf eigenen Beinen stehen. Doch als sie zu ihrem Vater zieht und sich an einer neuen Elite-Schule für Begabte behaupten muss, wird sie auch noch mitten in eine Gruppe aus Rebellen gezogen. Diese wollen gegen den Schulleiter und Sensus Corvi vorgehen. Kann sich Emma darin sicher sein, wer für ihr Wohl kämpft? Und welcher Seite gehört ihr Herz?


Meine Bewertung


Selten fiel mir eine Bewertung so schwer wie bei diesem Buch. Nicht, weil ich zwiegespalten bin – nein, weil „Chosen – Die Bestimmte“ für mich einfach ein absoluter Fehlgriff war. Ich quäle mich jetzt seit gut einem Monat an diesem Titel herum und bin doch nur bis zur Hälfte gekommen, bevor ich den Entschluss gefasst habe, es abzubrechen. Sowas fällt mir immer sehr schwer, allerdings konnte ich Rena Fischers Titel wirklich nichts abgewinnen.


Die Protagonistin Emma fand ich in den ersten Kapiteln noch ganz interessant. Ihre Gabe des Emotionentauchens erlaubt ihr, in die Gefühlswelt anderer einzudringen. Allerdings habe ich selten eine Protagonistin gehabt, die mich mit ihrer Unentschlossenheit dermaßen genervt hat. Emma war mir die ganze Zeit über ein zu passiver Charakter, ließ sich mehr in die Dinge hineinschubsen, als dass sie wirklich auf ein Ziel hingearbeitet hat. Dass sie von mehreren Jungs umschwärmt wird, wobei der eine dann natürlich sofort die große Liebe ist, hat es nur noch schwieriger gemacht, sie nachzuvollziehen. Mit Aidan, dem Ziehsohn ihres Vaters, hat sie eher zickige Gespräche, während er sie bevormundet, trotzdem ist er ein absoluter Traumtyp. Jared, ein Rebell vom Horusring, wechselt kaum drei Worte mit ihr und ist schon verliebt – was irgendwie auch auf Gegenseitigkeit beruht. Dean, ein ebenfalls heißer Typ aus der Schule, kann natürlich auch nicht von ihr lassen. Und Faye, die angeblich Emmas neue Freundin auf der Schule ist, kommt so selten vor, dass sie zu einer Statistin mutiert, die nur dazu da ist, Emma aus der Patsche zu helfen, wenn die nicht weiter weiß. Generell fehlte es mir bei den Charakteren leider völlig an Tiefe, was bei den Erwachsenen nur unwesentlich besser wurde.


Die Geschichte hat mich einfach nicht packen können. Für meinen Geschmack war es zu viel Teeniedrama von Emmas Seite aus, gemischt mit viel Instalove und einem Plot, dessen Absicht ich bis zur Mitte hin nicht erkennen konnte. Mir hat leider der rote Faden gefehlt, der durch das Buch führt, denn mir wurden eher die Ziele der zwei Parteien klar, Sensus Corvi und der Horusring, als die Ziele der Protagonistin, die zwischen den beiden steht. Nennenswert ist natürlich auch, dass Emma sich immer wieder von Aidan hinters Licht geführt fühlt, weil der eigentlich die Oberzicke der Schule datet. Der Plot hatte für meinen Geschmack einfach keine Dynamik, wenn mal Action aufkam, die ich dann sogar himmelhoch jauchzend begrüßt habe, war sie nach ein paar Seiten wieder abgeflaut und es ging zurück zu Emmas Alltag. In dem werden auch die Gaben recht selten genutzt – insgesamt leider eine Enttäuschung für mich.


Was man der Geschichte noch zugute halten muss: Rena Fischer hat wirklich einen schönen, flüssigen Schreibstil, allerdings hat der nichts mehr daran retten können, dass mich das Buch wirklich stellenweise so auf die Palme getrieben hat, dass ich nicht mehr weiterlesen kann. Die Grundidee war gut, aber für mich persönlich war diese Lektüre einfach ein absoluter Fehlgriff.

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

engel, dämonen, teufel, himmel, erde

Auch Engel dürfen träumen

Sarah Neumann , Rica Aitzetmueller
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783946172529
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhalt


Als Yumi im Himmel erwacht, ahnt sie noch nicht, welches Schicksal ihr bevorsteht. Um den Fängen der Dunkelheit zu entfliehen, soll sie sich auf Gabriels Geheiß als Schutzengel behaupten. Doch das dunkle Meer ist ihr dicht auf den Fersen. Taen hingegen wird von Luzifer aus der Hölle verbannt – er soll seinem Anführer als Augen und Ohren auf der Erde dienen. Doch was passiert, wenn Gut und Böse aufeinanderprallen? Ein harter Kampf zwischen Himmel und Hölle entbrennt …


Meine Bewertung


 „Auch Engel dürfen träumen“ ist ein Buch, mit dem ich sehr lang geliebäugelt habe, bevor ich dazu kam, es zu lesen. Engelsthematiken finde ich sowieso ziemlich spannend und habe mir hier auch eine etwas romantischere Geschichte erhofft.


Mit Yumi habe ich definitiv die richtige Protagonistin dafür bekommen. Sie ist ein wenig naiv, glaubt an das Gute in den Menschen und in der Welt, hört auf ihr Gewissen und ist sehr gläubig. Teilweise wirkt sie ein wenig zu gutgläubig, vertraut zu schnell. Aber sie ist trotzdem unheimlich niedlich und eine gute Sympathieträgerin.
Taen hingegen ist gar nicht so böse, wie er zunächst erscheint. Natürlich hat eine sehr dunkle Seite an sich, da er auch aus Luzifers Gefilden kommt, aber irgendwo steckt doch auch ein Funke an Sorge und Liebe in ihm, den er Yumi entgegenbringt. Von ihrem ersten Treffen an habe ich so für die beiden gehofft, dass sie alle Widrigkeiten überwinden können.


Die Geschichte beginnt tatsächlich eher ruhiger und steigert sich erst allmählich. Yumis Ankunft im Himmel wird sehr ausführlich geschildert, auch ihre Beziehung zu den anderen Engeln, allen voran Gabriel. Die Beziehung der beiden fand ich eher schwierig und so richtig hat sie mir nicht gefallen. Gott hingegen fand ich sehr interessant, auch wenn man wenig über den Charakter mitbekommen hat. Im Mittelteil fand ich etwas kompliziert, dem roten Faden der Geschichte zu folgen und habe manchmal wirklich grübeln müssen, was mit welchem Ereignis zusammenhängt. Yumis Vorgeschichte wird leider auch eher kurz abgehandelt und hat da eher zu meiner Verwirrung beigetragen.


Das Ende war dann wieder etwas actiongeladener und hat viele Kleinigkeiten, die über die Geschichte verteilt waren, wieder zusammengeführt und erläutert. Sarah Neumanns Schreibstil fand ich auch sehr flüssig, an manchen Stellen etwas zu blumig, aber insgesamt auch passend zur Geschichte.


Ganz konnte mich „Auch Engel dürfen träumen“ leider nicht überzeugen, aber es ist trotzdem ein schönes Buch für einen Lesenachmittag mit einer niedlichen Protagonistin und einer Geschichte, bei der man als Leser nicht ganz abschalten kann, sondern viel mitdenken muss.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

zweimal im leben, zeilengold, 2017, mariella heyd, elfenfehde

Elfenfehde: Zweimal im Leben

Mariella Heyd
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Zeilengold, 23.01.2017
ISBN 9783946955993
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt


Ein Meteoriteneinschlag bringt Feodoras ganze Welt in Aufruhr. Als sie weder ihre Eltern, noch ihre Freunde nach der Naturkatastrophe findet, verschanzt sie sich in der örtlichen Bibliothek. Bis ein junger Mann bei ihr auftaucht und ihr die Schuld an dem Unglück gibt: Zerdon, der sie zurück in die Anderswelt bringen will, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Feodora schlimmster Feind und ehemaliger Geliebter erwartete sie dort, ein tyrannischer Dunkelelf. Reicht ihr Mut aus, um ihn für seine Grausamkeit zahlen zu lassen, oder verfällt sie doch wieder seinem Bann?


Meine Bewertung


„Elfenfehde – Zweimal im Leben“ ist mein erstes Buch und gleichzeitig das Debüt des Zeilengold Verlags. Die Fantasygeschichte hat vom Klappentext her schon einen starken Konflikt mit einer besonderen Heldin versprochen, weshalb ich sehr neugierig an das Buch herangegangen bin. Von Mariella Heyd hatte ich zwar schon etwas auf der Leseliste, kam aber bisher noch nicht dazu, weshalb mir auch der Schreibstil unbekannt war.


Feodora ist ein sehr in sich gekehrter Mensch mit einer zurückhaltenden Art und Unsicherheiten, die wohl jeder in jungen Jahren durchgemacht hat. Allerdings weiß sie auch, was sie will und handelt so, dass sie es bekommt. An vielen Stellen war sie mir allerdings zu naiv und ein etwas passiver Charakter, der mehr mit sich hat machen lassen, als selbst von ihr ausgegangen ist. Glücklicherweise hat sich das zum Schluss hin etwas gebessert.
Zerdon ist ein Elf, der schon sehr lange als Feos Beschützer gilt. Er soll sie in die Anderswelt zurückholen und ihr auf ihrer Mission gegen den Dunkelelf Arawn zur Seite stehen. Die langsam aufbrodelnden Gefühle zwischen Feodora und Zerdon sind für mich leider immer noch sehr schnell und teilweise etwas unbegründet aufgekommen, eine richtige Bindung habe ich zwischen ihnen nur schwer erkannt. Arawn hatte es Dunkles, Verbotenes an sich, und obwohl er der Antagonist ist, war er definitiv mein Lieblingscharakter. Sein starker Wille und seine außergewöhnliche, teils schon fanatisch liebende Art haben ihn zu einem außergewöhnlichen Elf gemacht.


In die Geschichte bin ich anfangs eher schleppend hineingekommen. Den Prolog aus Feodoras Kindheit und das anschließende Szenario mit dem Meteoriteneinschlag in ihrer Gegenwart mochte ich sehr gern, denn das hat die Neugier erhöht und für Spannung gesorgt. Allerdings fand ich das Drumherum noch etwas zu ausführlich geschildert, die Action kam leider erst zu spät auf und wurde überlagert von Nebensächlichkeiten des Teenagerlebens. Als Feodora schließlich auf Zerdon trifft und in der Anderswelt landet, ging die Handlung jedoch richtig los und je weiter sie sich auf der Reise befunden haben, desto düsterer wurde auch die Geschichte. An einigen Stellen haben mich die Beschreibungen sehr gefesselt und gerade durch ihre dunkle, grausame Seite in ihren Bann gezogen. Die Anderswelt wird nicht nur als Ort des Lichts dargestellt, und auch Feodora hat öfter mit ihrer Moral zu kämpfen.


Der Schreibstil hat mich leider nicht auf der vollen Länge fesseln können, was auch an einigen Fehlern lag, die jedoch bald ausgemerzt werden. Mariella Heyd hat definitiv viele gute Ideen verarbeitet, allerdings waren mir persönlich einige nebensächliche Szenen zu sehr in die Länge gezogen und es hätte noch mehr Action und noch mehr der fantastischen Welt bedurft, um das auszugleichen.


Alles in allem war „Elfenfehde – Zweimal im Leben“ ein solider erster Teil einer Dilogie, der aber noch Verbesserungspotenzial aufweist. Ich werde die Reihe weiterverfolgen und auch den zweiten Band lesen, von dem ich mir ein gutes Anknüpfen an das offene Ende mit dem großen Plot Twist aus Teil 1 wünsche.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, drachen, mira valentin, elben, 2017

Die Legende von Enyador

Mira Valentin
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.03.2017
ISBN 9783743117600
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Seit die vier Königssöhne Enyadors vor ewigen Zeiten versuchten, ihre Macht durch einen Pakt mit einem Hexer zu mehren, versinkt das Land in einem schier endlosen Krieg um die Herrschaft. Drachen und Dämonen kämpfen gegen die Elben und Menschen, jedes Volk steht sich dabei selbst am nächsten. Feindschaft herrscht in allen vier Reichen. Doch schon bald wird sich dies ändern, als der Menschenjunge Tristan von den Elben gefangen genommen wird. Denn er ist nur einer von Vieren, die das Los der Welt ändern können – wenn er sich selbst nicht brechen lässt …

Meine Bewertung

Ein neues Buch von Mira Valentin? Noch dazu High Fantasy, eines meiner Lieblingsgenres? Natürlich musste ich mich direkt draufstürzen.  Jetzt ist es schon zwei Wochen her, dass ich es beendet habe, und ich bin bei der Bewertung immer noch etwas hin und her gerissen. Einerseits habe ich mich gut unterhalten gefühlt, andererseits gab es noch einige Punkte, die mich nicht überzeugen konnten.

Fangen wir bei den Charakteren an. Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben, wobei mir besonders Tristan gefallen hat. In meinen Augen war er deutlich der Stärkste Charakter der Geschichte und hat sie mit seinen selbstlosen Taten gut vorangetrieben. Er kümmert sich um andere, beweist Mut und ist ein Charakter, den man bewundern kann. Seine Ziehschwester Agnes hingegen fand ich an vielen Stellen zu schwach und ohne eigenen Willen. Agnes‘ Bruder Kay hat mir mit seinen magischen Kräften gut gefallen, er ist ein Protagonist, der mehr mit Köpfchen als mit Stärke arbeitet. Seinen Weg zum gesunden Selbstvertrauen zu verfolgen, war sehr interessant. Greta, seiner Begleitung, konnte ich aber wirklich nichts mehr abgewinnen – sie war für mich zu quengelnd und ähnelte mit ihren wechselnden Launen einer pubertären Teenie-Zicke.

Weiterhin gibt es da noch Charaktere wie die Elben Istariel, Isora und Horiel. Alle drei fand ich interessant, wobei Horiel für mich mit seiner Brutalität und dem Stolz besonders faszinierend war. Er ist kein Charakter, den man mögen sollte, trotzdem fand ich die Szenen, in denen er auftauchte, überzeugend und spannend. Er bringt einfach Pfeffer in die Geschichte.
Die Drachen und Dämonen konnten ebenfalls voll überzeugen, sie haben die Runde deutlich aufgelockert und wesentlich zur Spannung beigetragen. Shook, die freizügige Drachendame, war einfach genial und ein sehr unterhaltsamer Charakter.

Wie man sieht, ist bei den Charakteren wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Die Handlung ist durch die Sichtwechsel keinesfalls unübersichtlich, durch die Karte im Buch hat man immer einen guten Überblick darüber, wer sich gerade wo befindet. Gerade das Rätselraten am Ende hat mir richtig gut gefallen, allerdings war der Anfang noch nicht so ganz rund. Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden, bis ich bei ca. 30% endlich drin war und es voll genießen konnte. Meiner Meinung nach war die Legende ein toller Einstieg in die Geschichte, um auch die Ereignisse vor langer Zeit zu beleuchten, doch die Haupthandlung hätte am Anfang noch etwas mehr Würze und Episches vertragen können.

Zum Schreibstil kann ich nur sagen: Wie gewohnt von Mira Valentin, alles sehr schön ausgearbeitet, das Buch liest sich (wenn man in die Handlung reingefunden hat) locker und flüssig weg. Gleichzeitig ist der Sprachstil auch gut an das High Fantasy-Setting angepasst. Die Illustrationen im Buch sind ebenfalls ein Pluspunkt und sehr hübsch eingearbeitet.

Alles in allem war „Die Legende von Enyador“ für mich ein solider Auftakt einer Reihe, dem es an manchen Stellen noch ein wenig an Spannung fehlte. Ich werde trotz meiner Abneigung gegen gewisse Charaktere auf jeden Fall weiterlesen und hoffe, dass im nächsten Band direkt das tolle Ende aufgegriffen wird, das mich vollkommen überzeugen konnte.

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699 Bibliotheken, 21 Leser, 5 Gruppen, 61 Rezensionen

magie, fantasy, throne of glass, fae, champion

Throne of Glass - Kriegerin im Schatten

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716529
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt


Als Champion des Königs führt Celaena ein Leben voller Gewalt, aber wieder im Luxus des Glaspalastes. Trotzdem ist ihr bewusst, dass ihre Freiheit nur solange besteht, wie sie dem Herrscher nützlich ist. Seinen Befehlen zum Trotz tötet sie seine Opfer jedoch nicht, sondern verschafft ihnen eine Möglichkeit zur Flucht. Eine kleine Revolution in sich, die jedoch von einer ominösen Gruppe getopt wird, die in Rifthold agiert. Wem kann Celaena vertrauen? Und wie viel Schmerz kann sie ertragen, bevor ihre Vergangenheit sie endgültig einholt?


Meine Bewertung


„Throne of Glass – Kriegerin im Schatten“ war mal wieder ein Buch, das mich einfach nicht losgelassen hat. Die Komplexität dieser Reihe, die Magie, der Zauber, der über mir liegt, wenn ich etwas aus Sarah J. Maas Feder lese, verfliegt auch beim zweiten Teil nicht. Daher konnte ich trotz meiner Leseflaute zumindest dieses Buch zu Ende bringen, und will jetzt nur noch eins: Direkt mit Teil drei weitermachen!


In diesem Band kannte man die wichtigsten Charaktere schon, deren Innenleben aber noch stärker ausgeleuchtet wird. Teilweise ergeben sich daraus Kapitel, die vor Gefühlen nur so übersprudeln, wodurch viele Actionszenen erst etwas später auftreten. Trotzdem war ich von Anfang an wieder von der Handlung gefesselt, da man mit Celaenas „Morden“ an den Opfern des Königs auch direkt wieder in die Brutalität des Regimes geschmissen wird.


Was mich an diesem Band ein wenig gestört hat, war die starke Präsenz der Liebesgeschichte. Obwohl sie immer noch nicht der Hauptfokus ist, da Celaenas Vergangenheit und die Intrigen des Königs einen wichtigeren Platz in der Story einnehmen, konnte ich mit dem Liebesdreieck schlechter umgehen als im Vorgängerband. Chaol wurde mir leider beim Lesen immer unsympathischer, gerade zum Ende hin haben mich seine Entscheidungen nur noch genervt. Sein Augenmerk liegt nur auf Celaena, weshalb ich manchmal das Gefühl habe, dass er doch ein etwas einseitiger Charakter ist. Mit Dorians Sichten hatte ich da schon mehr Spaß – auch er birgt ein Geheimnis, das in diesem Band ans Licht kommt und den Fortschritt der Story vorantreibt.


Und was war dieser Band nur für eine emotionale Achterbahnfahrt! Ich saß teilweise vor dem Reader und habe mir mit aller Mühe die Tränen verkniffen (was manchmal nicht so ganz geklappt hat). So viele Plot Twists, so viele Verwünschungen an Sarah J. Maas sind hier vorprogrammiert. Die große Enthüllung am Ende habe ich zwar schon im ersten Band kommen sehen, fand sie aber dennoch gelungen und mit guten Hinweisen ausgelegt.


Die Magie spielt in diesem Teil eine größere Rolle, als man zunächst annimmt. Celaena erforscht weiterhin die Geheimnisse des Königs und der Rebellen, die sich ihm entgegenstellen, wobei der unglaubliche Weltenaufbau weiter betrieben wird. Sarah J. Maas lässt jedoch auch in diesem Band viel Platz für Rätsel und allerlei Irrwege des Lesers, der bei der komplexen Magie und den vielen Wendungen auch durchaus auf dem Holzweg wandert. Ich habe diese Suche nach der Nadel im Heuhaufen unheimlich genossen, ebenso wie die vielen unterschiedlichen Aspekte der Magie im Königreich, die es eigentlich gar nicht mehr geben dürfte. Dementsprechend gespannt bin ich darauf, was die Autorin in den nächsten Bänden erschafft.


Alles in allem sage ich nur eins: Unbedingt dranbleiben! Trotz ein paar kleiner Schwachstellen gehört auch der zweite Teil der „Throne of Glass“-Reihe zu meinen Highlights, und ich kann es kaum erwarten, weiterlesen zu können!

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

erotik, drachennächte, bibel, dämonen, hölle

Drachennächte: Eve's Geheimnis: Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle

Lady Romeo
E-Buch Text: 88 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 15.12.2016
ISBN 9783959916721
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt


Eve ist auf der Flucht. Vor ihren Albträumen. Ihrem Schicksal. Vor sich selbst. Jede Nacht sucht sie die Begleitung eines anderen Mannes, denn nur in fremden Betten kann sie zumindest einige Stunden Ruhe finden. Doch Adam zieht sie wie magisch an. Kann sie ihrer Bestimmung entkommen, oder verliert die Medusa ihr Herz durch eine andere Opferung als die an Satan?


Meine Bewertung


Puh, was habe ich mich gerade schwer damit getan, den Inhalt zusammenzufassen. Und das liegt garantiert nicht an der Qualität des Buches – nein, von den „Drachennächten“ ist diese Kurzgeschichte sogar mein absoluter Liebling. So viele Details, so eine gut ausgearbeitete Story, so viele Wendungen, interessante Aspekte, Spielereien mit den biblischen Sagen – ich liebe es! Und doch fällt es mir schwer, das Buch richtig einzuordnen.


Die Protagonistin Eve ist manchmal ziemlich naiv, was ihrer Abstammung her aber kein Wunder ist. Eigentlich hätte sie als Medusa, dem schönsten Wesen ihres Volkes, Satan geopfert werden müssen – stattdessen ist sie auf der Flucht, trägt grauenhafte Bilder mit sich rum, die sie bis in den Schlaf verfolgen. Ihre Panik vor der Nacht, ihr Wunsch nach dem Vergessen wurden sehr anschaulich und einfühlsam beschrieben, sodass man direkt mit ihr sympathisieren kann, obwohl man manchmal das Gefühl hat, Eve wählt generell die schlechteste Handlungsmöglichkeit, die es geben kann.
Adam, ihr Counterpart hingegen, ist auf eine mysteriöse Weise heiß und begehrenswert. Allerdings driftet er damit keineswegs ins Bad Boy-Klischee ab. Generell hatte ich das Gefühl, dass in diesem Buch nur sehr, sehr vereinzelt ein Klischee auftaucht, das dann auch gleich wieder auf den Kopf gestellt wird.


Ebenso erging es mir bei den biblischen Aspekten. Normalerweise kann ich damit nicht wirklich viel anfangen, allerdings war das Thema hier in so einer interessanten und neuen Art aufbereitet, die auch etwas Verruchtes an sich hatte, dass ich es einfach nicht weglegen konnte. Interessante Wendungen haben die Action auch in emotionaleren Momenten nicht absterben lassen. Hier kommt wirklich jeder Leser voll auf seine Kosten, denn neben der detailreich ausgearbeiteten Story und den vielfältigen Charakteren waren auch die heißeren Stellen sehr gut in Szene gesetzt und haben das Bild stimmig erweitert.


Alles in allem ist dies bisher die gelungenste Drachennacht. „Eve’s Geheimnis“ bricht mit Klischees, fesselt und lässt einen – wortwörtlich – nicht mehr los. Auch der Abschluss konnte vollends überzeugen, und man merkt wirklich, dass diese Kurzgeschichte sorgfältig durchdacht und konzipiert ist. Ein wahres Highlight!

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505 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 116 Rezensionen

liebe, reise, wünsche, ava reed, jugendbuch

Wir fliegen, wenn wir fallen

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783764170721
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt


Eine Liste mit zehn Wünschen ist alles, was von Phil geblieben ist. Das, und die Erinnerung an den alten Mann, zu dem sich sowohl Yara, als auch Noel tief verbunden fühlen. Nach seinem Tod ist den beiden daher klar: Seine Liste muss erfüllt werden. Doch was als persönliches Abenteuer beginnt, nimmt sie beide mit auf eine Reise, die sie nur gemeinsam bestehen können, wie Phil es wollte. Und auf ihrem Weg entdecken beide, dass viel mehr in ihnen steckt,


Meine Bewertung


Wie lange habe ich darauf gewartet, dass dieses Buch endlich erscheint! Die endgültige Fassung von „Wir fliegen, wenn wir fallen“ in den Händen zu halten, wieder einmal in Yaras und Noels Geschichte eintauchen zu können, war ein berührendes Wiedersehen mit alten Bekannten, ein Nachhausekommen der besonderen Art. Diese Geschichte geht unter die Haut – wer einmal anfängt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.


Die Geschichte wird abwechselnd aus Yaras und Noels Sicht erzählt. Und was Ava Reed hier geschaffen hat, lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Gefühlsgewaltig. Von Anfang an lässt sich leicht eine Verbindung zu Yara herstellen, die mit ihrer sanften, manchmal etwas zurückhaltenden Art eigentlich der Ruhepol der Geschichte ist. Ihren Frust behält sie tief in sich drin, ihre Ängste, Sorgen, Albträume. Davon steckt ziemlich viel in ihr, was sie auch zu so einem sympathischen Menschen macht, da sie trotzdem immer wieder den Mut findet, sich aufzuraffen und dem Leben entgegenzustellen, trotz der Erfahrungen, die sie geprägt haben.


Noel hingegen ist der kleine Rebell, der Tunichtgut, dessen Handlungen die Story teilweise auflockern, an vielen Stellen aber auch noch zum Drama hinzufügen. Nach einer gewissen Zeit, die man ihm geben sollte, versteht man auch seine Ängste ziemlich gut und lernt ihn von einer Seite kennen, die auf den ersten Blick nicht zum Vorschein kommt.


Und damit ist eigentlich auch schon die Botschaft erreicht, die rüberkommt. Verurteile niemanden, dessen Erfahrungen, Ängste und Wünsche du nicht erlebt hast. Denn vor allem letztere spielen in der Geschichte eine große Rolle: Eine Liste mit zehn Erlebnissen, die Yara und Noel gemeinsam machen müssen, um Phil zu ehren, der sie ihnen hinterließ. Für ihn erfüllen sie diese kleinen und großen Abenteuer des Lebens – sei das die Kuschelpartie mit einem Wolf, ein Bibliotheksbesuch oder eine Nacht unter den Sternen. Mit jeder Station der Reise zieht Ava Reed uns mit dem emotionalen Stil tiefer in die Geschichte hinein, sodass wirklich kein Auge trockenbleibt. Also, Taschentücher raus – dieses Buch hat es in sich. Es schießt einfach direkt ins Herz, während man Stück für Stück die Vergangenheit entdeckt, die Yara und Noel verändert und geprägt hat, tief in ihren Herzen eingeschlossen. Nur durch das Aufarbeiten miteinander können sie mit sich selbst ins Reine kommen, mit der Last, die sie tragen.


„Wir fliegen, wenn wir fallen“ ist für ein Jugendbuch in meinen Augen sehr erwachsen, gleichzeitig spricht es aber auch wirklich die Zielgruppe an, für die es gemacht wurde. Melancholisch, aber Hoffnung schenkend: Das ist es, was diesen Titel ausmacht. Egal, wie tief man fällt, das Fliegen sollte man nicht verlernen. Und wenn man es doch tut, braucht es vielleicht nur eine Liste an Abenteuern und einen besonderen Menschen an seiner Seite, um zurück zu sich selbst zu finden und ohne Angst in die Zukunft schauen zu können.


Für mich wird „Wir fliegen, wenn wir fallen“ immer ein ganz besonderes Buch bleiben. Ava Reed hat es von den ersten Seiten an geschafft, mich mitzunehmen, auf eine Reise, die ich nie wieder vergessen werde. Ich liebe die Charaktere, liebe den Schreibstil und die vielen wichtigen Momente, mögen sie noch so klein sein, die hier vermittelt werden. Und ich bin sehr froh, dieses besondere Buch auf seiner Reise begleitet haben zu dürfen – danke, Ava. Yara und Noel werden für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen tragen.

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605 Bibliotheken, 18 Leser, 3 Gruppen, 197 Rezensionen

götter, götterfunke, griechische mythologie, marah woolf, liebe

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt


Eigentlich wollte Jess im Sommercamp einfach nur mal ausspannen und sich auf den Altgriechisch-Unterricht konzentrieren, der ihr bei ihrem Berufswunsch helfen kann. Doch in den Rocky Mountains liegt der Schauplatz des Geschehens einer großen Wette: Prometheus verlangt nach seiner Sterblichkeit. Nur, wenn er ein ausgesuchtes Mädchen umgarnen kann, während dieses ihn trotzdem ablehnt, erfüllt ihm Zeus seinen größten Wunsch. Doch zwischen ihm und Jess flackert der Funke der Liebe – wird er sie mit einem gebrochenen Herzen und den Feinden zurücklassen, die den Göttern dicht auf den Fersen sind?


Meine Bewertung


Als ich „Götterfunke – Liebe mich nicht“ von Marah Woolf bei dem Bloggerseminar der Netzwerk Agentur Bookmark erhalten habe, war mein Freude zunächst riesig. Immerhin ist der hoch angepriesene Spitzentitel von Dressler und die Autorin auch schon durch ihre Selfpublisherwerke in aller Mund. Besonders dank der Mythologie habe ich mich auch sehr auf dieses Werk gefreut, das mich jetzt jedoch etwas zwiespältig zurückgelassen hat.


Viele sagen, „Götterfunke – Liebe mich nicht“ sei ein Buch, das man entweder lieben oder hassen muss. Ich hänge allerdings eher in der Mitte fest. Ich fand es nicht schlecht, doch es gab einige Kritikpunkte, die mich das ganze Buch über begleitet haben und daher leider nicht so einfach zu übersehen sind.


Zunächst einmal wären da die Charaktere. Die Protagonistin Jess ist mir leider unheimlich unsympathisch. Dafür, dass sie sich seit Jahren um ihre kleine Schwester und ihre Mutter kümmert, einen Nebenjob hat, die Schule abschließt und alles weitere unter einen Hut bekommt, kam sie mir einfach wahnsinnig unreif und naiv vor. Ihr Hin und Her mit Cayden/Prometheus hat mich irgendwann nur noch zur Weißglut getrieben. Ihre Beweggründe, ihn nicht zu nehmen, waren so plausibel, aber leider gehört Jess zu den Mädchen, die sich einfach nicht gegen die wahnsinnige Ausstrahlung eines männlichen Wesens wehren können. Dafür zieht sie aber jeden anderen in den Dreck, der Cayden ebenfalls anhimmelt – Jess hatte es sich mit ihrem Gezicke also gründlich bei mir versaut.


Cayden hingegen mochte ich anfangs eigentlich sehr gern, je weiter die Story jedoch voranschritt, hatte ich das Gefühl, dass er zu sehr in diese typische Bad Boy-Masche reingezwängt wurde. Er darf Jess nicht haben, um seine Wette zu gewinnen und stößt sie immer wieder von sich, gleichzeitig beschützt er sie mit Haut und Haaren, ist total verliebt in sie, was für mich einfach nur unrealistisch war. Wenn ich die Chance hätte, meinen Jahrtausende alten Wunsch erfüllen zu lassen, würde ich mich nicht von einem Mädchen aufhalten lassen, das regelmäßig zur Zicke wird, wenn sie auch nur die Spur einer anderen Verehrerin wittert. Noch dazu fand ich, dass Caydens Entwicklung auf der Strecke blieb – er war leider das ganze Buch über in seinem Stereotyp gefangen, wo mir dann doch die Tiefe gefehlt hat.


Soviel also erstmal zu den Protagonisten. Die Nebencharaktere fand ich im Gegensatz dazu eigentlich größtenteils richtig gut, vor allem die Götter. Apoll und Athene hatten Charakter, Zeus und Hera ebenfalls, und ich mochte auch die Idee der Story mit dem Wettstreit. Zwischen jedem Kapitel sind Passagen aus Hermes‘ Aufzeichnungen eingebaut, die mich auch immer wieder haben schmunzeln lassen. Einige Charaktere, wie Josh, Jess‘ besten Freund, hätte man aus meiner Sicht auch streichen kann, aber ich denke, da wird noch ein Liebesdreieck in den folgenden Teilen auf uns zukommen. Robyn, Jess‘ beste Freundin hat mich auch immer wieder genervt – sie macht sich ebenfalls an Cayden ran, obwohl sie schon vergeben ist. Leider haben hier wirklich nur die Götter und Leah, eine Aushilfe im Camp und Jess‘ neue Freundin, richtig mit ihrem Charakter punkten können.


Warum ich das Buch nicht komplett runterbewerte? Okay, die Protagonisten konnten mich nicht wirklich überzeugen, aber die Story nahm ab der zweiten Hälfte des Buches enorm an Dynamik zu. Ich hätte auch gern mehr von Athene und Apoll gelesen, doch leider hatten die in der ersten Hälfte keine große Bedeutung und nur wenig Auftritte. Generell fand ich den Einsteig etwas zäh, die ersten 200 Seiten hätte man auch etwas zusammenkürzen können. Danach nahm jedoch die Spannungskurve deutlich zu, als endlich der Antagonist eine Rolle spielte und Jess auch Seiten an sich entdeckte, die sie noch nicht kannte. Die Götter fand ich hierbei sehr klug eingesetzt, ihre Fähigkeiten auch nicht zu überpowert, und einige schöne Nuancen aus der griechischen Mythologie wurden gut weitergespinnt. Marah Woolfs Schreibstil ist einfach, aber flüssig und schön zu lesen, sodass der deutlich für das Buch sprach, auch in den Teilen, die die griechische Mythologie etwas aufwendiger aufgeschlüsselt haben und für Neulinge vielleicht etwas komplizierter sind.


Alles in allem hat mich „Götterfunke – Liebe mich nicht“ nicht zu 100% überzeugen können. Doch es gab einige gute Momente, abseits der Protagonisten, sodass ich hoffe, dass in den nächsten Teilen der Bezug zu den Göttern noch deutlicher hergestellt und das ewige Hin und Her noch ein wenig abgeschwächt wird.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

träume, thriller

Lucid - Tödliche Träume: Folge 1

Christoph Mathieu , Dennis Todorović
E-Buch Text: 93 Seiten
Erschienen bei beBEYOND by Bastei Entertainment, 14.02.2017
ISBN 9783732518852
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Als luzide Träumerin ist Signe Mortensen in ihren Träumen frei und ungezwungen. Veränderungen geschehen in ihrem Sinn, der Traum passt sich an ihre Wünsche an – sie lenkt, wohin es geht. Doch als sie zum Forschungsprojekt von Dr. Dryden als Probandin eingeladen wird, nimmt sie das Angebot nur um der Liebe zu ihrem Freund Fabian Willen an, ohne zu wissen, dass die Zukunft der Forschung von einem EU-Funktionär abhängt, der mehr auf dem Kerbholz hat, als man ahnt. Und mit ihren Fähigkeiten zieht Signe mehr Aufmerksamkeit auf sich, als ihr lieb ist…

Meine Bewertung

Mit „Lucid – Tödliche Träume“ bringt das Autorenduo Christoph Mathieu und Dennis Todorovic bei beBeyond eine Buchserie an den Mann, wie sie in letzter Zeit immer beliebter wird. Die E-Books sind mit ihren ca. 100 Seiten nichts besonders lang, lassen sich schnell lesen und bilden damit eine längere Reihe, die durch die kurzen Episoden besonders gut gegliedert ist. Gerade das Thema „Luzides Träumen“ hat mich hier angesprochen und die Kombination mit der wissenschaftlichen Erklärung und den Science-Fiction-Elementen hat mich bewogen, das Buch zu testen – und für gut zu befinden.

Die erste Episode von „Lucid“ war zunächst einmal von etwas Verwirrung geprägt. Im Klappentext wird natürlich erst auf Signe eingegangen, die luzide Träumerin, die alle Stricke verbindet, jedoch beginnt das Buch aus der Sicht einer anderen Person. Nachdem ich die erste Verwirrung hinter mir hatte, mochte ich jedoch das kühle Kalkül, das Marine an den Tag legte. Ihr Sicht dauerte jedoch nicht lange an, und obwohl ich anfangs nicht wirklich die Verbindung ziehen konnte, wie sie mit dem Forschungsprojekt und Signes Träumen zusammenhängt, wurde das im Verlauf des Buches immer klarer.

Sobald man Signe und Fabian begegnet, stellt sich jedoch die Frage: Was ist luzides Träumen eigentlich? Für Einsteiger in das Thema fand ich es im Buch leider nicht ganz verständlich beschrieben, beziehungsweise hätten mir einfach viele Grundlagen gefehlt, wenn ich mich nicht schon zuvor mit dem Thema auseinandergesetzt hätte. Nur ganz kurz: Luzides Träumen beschreibt Traumzustände, die die Schlafenden selbst steuern und verändern können, da sie sich bewusst darüber sind, dass sie träumen.
Die Umsetzung der Idee, dass Signe jedoch darüber hinaus mit den Träumen noch viel mehr anstellen kann, wenn man ihr die richtige Technologie in die Hand gibt, fand ich sehr gut umgesetzt. Allgemein habe ich mich gut in ihre Träume, die aus der Ich-Perspektive geschrieben sind, hineinfinden können, auch wenn sie teilweise sehr schräg waren, dafür aber umso realistischer.

Die Charaktere waren mir für den Anfang okay, aber leider noch sehr eindimensional geschrieben. Signe war definitiv die Interessanteste von allen, dicht gefolgt von Dr. Dryden, der Forschungsleiterin des Instituts. Beide sind komplette Gegensätze, was die Spannung zwischen ihnen erheblich steigert. Mit Fabian konnte ich mich absolut nicht anfreunden, außerdem weiß ich noch nicht, was ich vom Nebenstrang der Handlung halten soll, der wohl im nächsten Band mit Signes und Fabians Geschichte verknüpft wird.

Insgesamt fand ich „Lucid – Tödliche Träume #1“ für den Auftakt der Reihe gut, wobei noch deutlich Steigerungspotenzial vorhanden ist. Um die Charaktere kennenzulernen und für einen ersten Einstieg in die Probleme war das Buch ausreichend, doch für die nächsten Teile erwarte ich deutlich mehr Spannung, wie am Ende des 1. Teils, und eine gute Entwicklung der Charaktere, die bisher etwas fad und einseitig rüberkamen.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

drachennächte, sex, erotik, wikinger, emotional

Drachennächte: Das Tal von Yggdrasil: Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle

Annie Lingus
E-Buch Text: 39 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 01.12.2016
ISBN 9783959916707
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt


Seit ihrer Geburt ist Asa dem Drachengott Nidhogg versprochen, dem sie einen Hüter der mächtigen Weltesche gebären soll. Doch als sie in das Tal von Yggdrasil zum Gottesfest gelangt, ist ihr dieses Schicksal immer noch ein unerträglicher Gedanke. Denn ihr Herz hängt an Kylan, einem Leibeigenen ihrer kaltherzigen Mutter. Doch die Weltesche fordert sieben Blutopfer, und auch Kylan ist darunter. In der Nacht der Götter flammen die Leidenschaften rund um Yggdrasil auf, sodass Asa bald nicht mehr zwischen ihrer Bestimmung und ihrem Herzen wählen kann – oder muss…


Meine Bewertung


Wow, was für eine Drachennacht! Letzte Nacht brauchte ich vor dem Schlafen noch etwas Kurzes, Mystisches, und „Das Tal von Yggdrasil“ versprach mit der Wikingergeschichte und dem Göttlichen eine schöne Unterhaltung mit guten Fantasyelementen. Was ich dann aber bekam, war weit mehr als das. Diese Drachennacht hatte es echt in sich, ich bin völlig geflasht.


Die Story ist durch die nordischen Elemente sehr schön in Szene gesetzt. Die Mythologie wurde gut mit dem Hauptkonflikt verwoben, die etwas altertümlich anmutende Sprache hat das mystische gut unterstrichen. Fantasy und Mythologie sind ja ohnehin immer eine gute Kombination, allerdings fand ich hier auch gerade den kleinen Einschlag mit dem Drachengott, der Bedeutung von Yggdrasil und Asas Bestimmung sehr gut kombiniert. Es waren viele kleine Details vorhanden, die die Story trotz der Kürze tiefgehend und gut durchdacht haben erscheinen lassen.


Die Charaktere fand ich hier auch wirklich interessant. Natürlich konnten sie allein durch die Kürze der Handlung nicht viele Facetten zeigen, doch ich mochte vor allem Asas Wandlung vom „Kind“ zur Frau, die ihre Gefühle wesentlich tiefer ausleben kann. Ihre anfängliche Angst, ihre Ablehnung, wurde durch den Konflikt zwischen Kylan, dem Menschen, den sie liebt, und Nidhogg, dem Drachengott, unheimlich gut widergespiegelt. Beide waren ziemlich gegensätzlich, hatten aber klare Vorstellungen von ihrem Willen, und Asas Beweggründe für ihre doch ziemlich heftigen, stürmischen Reaktionen waren gut geschildert. Auch die vielen Rituale des Dorfes, die Gründe für das Opferfest, waren klar ersichtlich.


Den Schreibstil fand ich hierbei auch rundum gelungen. Wie bereits angedeutet hatte er etwas sehr Mystisches, Geheimnisvolles, aber auch Wildes an sich, das mich sofort mitgerissen hat. Außerdem kamen die unterschiedlichen Charaktere gut zur Geltung, und die Kürze hat es präzise, aber trotzdem sehr elegant und detailreich gemacht. Auch in den erotischen Szenen war der Schreibstil prickelnd, aber nicht zu vulgär.


Alles in allem war für mich „Das Tal von Yggdrasil“ bisher mit weitem Abstand die beste Drachennacht. Ich hoffe, die weiteren Kurzgeschichten können auf demselben Niveau mithalten, denn dieser Band war einfach fantastisch!

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dritter und letzter teil

Daughters of Darkness: Lara

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 03.02.2017
ISBN 9783903130241
Genre: Romane

Rezension:


Inhalt


Verraten, hintergangen, und stärker daraus hervorgegangen: Ihre dunkle Vergangenheit hat die Anführerin der Daughters of Darkness nicht vergessen. Doch als Tyler Conway, seines Zeichens Teamleiter der HUNTERS, ihre Hilfe benötigt, wird Laras Welt wieder einmal erschüttert. Ausgerechnet ihm, der ihren Vater ins Gefängnis brachte, soll sie wieder vertrauen? Bevor sie jedoch ablehnen kann, treten unerwartete Umstände auf, die Laras Interesse wecken. Als auch noch der Kunstdieb Alec zurück in ihr Leben schlendert, ist sie sich sicher: Dieser Fall wird keine leichte Herausforderung. Aber wer wäre sie, wenn sie so schnell aufgibt?


Meine Bewertung


Trommelfellschädigendes Quietschen in der Wohnung, Fangirl-Attacken und viele tolle Lesemomente: All das brachte der dritte Band der „Daughters of Darkness“ von Bianca Iosivoni mit sich. Während ich monatelang auf dieses Buch hingefiebert habe, hatte ich doch vor dem Erscheinen ein wenig Angst, ob es an meinen absoluten Liebling der Reihe, „Scarlett“ heranreichen könnte. Allerdings hat die Autorin diese schon auf den ersten Seiten zerstreut – Lara hat mich in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen.


In diesem Band verfolgen wir die Anführerin der Daughters of Darkness bei einer ihrer wichtigsten Missionen. Action kam hier nie zu kurz, dafür sorgen schon die zwei Herren der Schöpfung, die an Laras Seite kämpfen. Tyler versucht, an wichtige Informationen heranzukommen, die nicht in die falschen Hände gelangen dürfen, und benötigt dazu Laras Hilfe. Nachdem er sie jedoch schon einmal hintergegangen hat, traut sie ihm ebenso wenig über den Weg wie Alec, dem Kunstdieb. Beide Männer sind von ihrem Können abhängig – doch Lara verfolgt auch ihre eigenen Pläne, um den letzten Rest ihrer Familienehre zurückzubekommen.


Die Charaktere waren hier mal wieder genauso stark, wie ich es von Bianca Iosivioni gewohnt bin. Besonders Lara hat mit ihrem kalten Kalkül und den überlegten Entscheidungen alles rausgeholt, was nur ging, und dadurch auch die Spannung im Buch wesentlich gesteigert. Das „Liebesdreieck“, das man als Leser inzwischen oft genug verflucht, war hier aber besonders gut gelöst und gerade durch die taffe Art der Protagonistin nicht zu stark in den Vordergrund gerückt. Auch Alecs und Tylers Sichten haben wesentlich dazu beigetragen, die Geschichte von allen Seiten zu beleuchten, und als Leser konnte man gar nicht mehr anders, als mitzufiebern, während die Charaktere ihre Intrigen und geheimen Pläne gesponnen haben, die am Ende die ganze Bombe platzen ließen.


Zugegeben, die Reihenfolge, in der ich die „HUNTERS“ und die „Daughters of Darkness“ gelesen habe, war nicht ganz so korrekt. So entgingen mir bei „Scarlett“, die ich als erstes las, einige tolle Fangirl-Momente, wenn die HUNTERS auf den Plan traten. Bei Lara hingegen hatte ich das volle Programm. Denn was dieses Buch geleistet hat, war nicht nur durch die starke Protagonistin so außergewöhnlich berührend, sondern auch durch die vielen tollen Details der Nebencharaktere. Ein Auftritt jagt den nächsten, bei Scarletts Erwähnung war ich schließlich nur noch am Quietschen. (Ein großes Sorry an meine Mitbewohner!) Zwei wundervolle Reihen wurden hier meisterhaft vereint, trotzdem geriet die Hauptstory durch die Gastauftritte nicht in den Hintergrund.


Zu Biancas Schreibstil muss ich wohl nicht mehr viel sagen, da habe ich schon in a2nderen Rezensionen weit ausgeholt. Ich hatte mit nichts anderem gerechnet, als gefesselt zu werden und in die Geschichte abtauchen zu können, was durch die großartige Spannung und die heißen Momente wunderbar geklappt hat.


Was bleibt also noch zu sagen? Ich habe mich wunderbar amüsiert, gelacht, getrauert, Bianca im Stillen verflucht (und an einigen Stellen auch nicht ganz so still). Meine Nerven brauchen jetzt erstmal eine Wellnesskur, doch es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Die „Daughters of Darkness“ zählen nicht umsonst zu meinen Lieblingsreihen, und mit Lara hat die Autorin einfach alles richtig gemacht. Wer sie noch nicht kennt, sollte definitiv zugreifen, denn diese Bücher machen süchtig, ebenso wie die HUNTERS. Durch die Anspielungen sollte man definitiv die „richtige“ Reihenfolge befolgen, denn auch, wenn Lara unabhängig gelesen werden kann, macht es eben erst so richtig Spaß, wenn man alle Charaktere kennt und so ein tolles Wiedersehen mit vielen alten Bekannten erlebt. Das Ende hat schließlich alles rausgehauen und meine armen Nerven belohnt, und auch, wenn es jetzt vorbei ist, haben die Daughters of Darkness, vor allem Lara, einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

zeitreise, banküberfall, zeitreisen, vivian vande velde, nie mehr zurück

Nie mehr zurück

Vivian Vande Velde , Regina Jooß
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2016
ISBN 9783492704151
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Ein Überfall auf eine Bank, eine Liste mit den Namen der Rentiere des Weihnachtsmanns, ein Mädchen, das die Zeit zurückspielen kann. Was hat das alles miteinander zu tun? Zoe hat nur 23 Minuten Zeit, dieses Geheimnis zu lüften und die Geschehnisse wieder zu ordnen, um einen möglichst glimpflichen Ausgang für alle Beteiligten zu finden. Denn der Bankräuber hat eine Waffe, die ihm nicht nur zur Dekoration dient, und Zoe hat nur zehn Versuche, die Zeit für ihren Vorteil zu gebrauchen…

Meine Bewertung

Zeitreisen – ich bekomme einfach nicht genug davon. Nach „Savior Agency“ von Sara Metz und „Die Zeitagentin“ von Kim Harrison bin ich selbstverständlich auch auf „Nie mehr zurück“ von Vivian Vande Velde aufmerksam geworden. Das Konzept mit den 23 Minuten hat mich von Anfang an gepackt und auch bis zum Ende nicht mehr losgelassen.

Die Protagonisten Zoe und Daniel sind gemeinsam mit dem Bankräuber der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Zoes Gabe, 23 Minuten zurückspielen zu können, hilft ihr aus einer schrecklich Situation heraus, die ordentlich Konfliktpotenzial birgt – schließlich sind auch Waffen und Tote im Spiel. Zoe ist dabei hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, in Sicherheit zu bleiben, und den anderen zu helfen. Doch das kann sie nur erreichen, wenn sie taktisch klug vorgeht.

Die Story war relativ rasant gelesen, denn das Buch ist mit seinen 200 Seiten kein großer Wälzer. Da es immer wieder Zeitspannen von 23 Minuten sind, die der Leser mitbekommt, ist das aber auch nicht weiter schlimm, denn die Spannung ist dabei auch einem riesigen Niveau gehalten worden. Man kommt kaum zu einer Verschnaufpause, man fiebert, zittert und leidet mit, jedes Mal, wenn Zoe versagt und die Situation nur schlimmer macht. Ihre Gabe ist Hilfe und Fluch zugleich, und genauso empfindet sie diese. Ihre aufwühlenden Emotionen werden beim Lesen sehr gut übertragen, ebenso wie ihre Lebensgeschichte, die Stück für Stück aufgedeckt wird.

Daniel, der männliche Protagonist, dem Zoe mit dem ersten Mal zurückspielen das Leben rettet, ist ebenfalls ein sehr gut beschriebener Charakter mit einer soliden Hintergrundstory. Er ist ehrlich und verurteilt Zoe nicht – weder für ihr etwas zerlumptes Aussehen, für ihre seltsame Art oder die Gabe. Die Situation zwischen ihnen ist sehr niedlich und gleichzeitig so angespannt, dass man als Leser wirklich jede Gefühlsregung und jedes Wort mit einem gewissen Ziehen im Bauch liest.

Thriller und Fantasy treffen in diesem Buch aufeinander, wobei Vivian Vande Velde es versteht, ihre Leser am Ball zu halten, selbst wenn dieselben 23 Minuten zigmal durchlebt werden. Hier kommt keine Langeweile auf, in jeder einzelnen Zeitschleife sind es neue Charakterzüge, die man an Zoe erkennen kann. Bis zum Ende bleibt die Frage bestehen: Kann Zoe ihren Plan umsetzen und alle Menschen in der Bank retten? Ein tolles Buch mit hohem Suchtpotenzial!

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

drachenmond verlag, gay contemporary romance, rockstar, starke gefühle, erotik

Drachennächte: Dragon Rider Weekend: Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle

Callie Ray Harper
E-Buch Text
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 24.11.2016
ISBN 9783959916691
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt


Der erfolgreiche Musiker Shawn wurde von seiner Muse schmählich sitzen gelassen. Wo ist das Ding bloß, wenn man es mal braucht? Nun plagt ihn die fehlende Kreativität, obwohl er weiterhin Songs für seine Band produzieren müsste. Als er sich auf sein Häuschen auf dem Land zurückzieht, benötigt er die Hilfe des Klempners Theo, um einige Reperaturen auszuführen – doch das heiße Prickeln zwischen ihnen macht die Arbeit erheblich schwerer als sonst…


Meine Bewertung


„Dragon Rider Weekend“ wurde mir von einigen Bloggern und Lesern als beste Kurzgeschichte aus der Reihe der Drachennächte angepriesen. Natürlich war ich dementsprechend neugierig auf diesen Titel, der mit Gay Romance und einiger heißer Beschreibungen aufwarten kann, mein Liebling wurde er jedoch während des Lesens nicht.


Die Grundidee dieses Büchleins fand ich leider etwas zu klischeebehaftet. Der Musiker Shawn hat keine Inspiration mehr und zieht sich zurück. Sein Klempner Theo himmelt ihn jedoch an, sobald er auch nur einen Blick auf seinen Körper werfen kann. Die Charaktere waren leider für meinen Geschmack etwas zu sehr in eine ganz bestimmte Richtung gedrängt und hatten dadurch nicht so viel Entfaltungspotenzial, wie ich es mir gewünscht hätte. Allerdings war die Geschichte an sich ziemlich süß und auch der Humor hat so einiges wieder wettgemacht.


Dass es hierbei um ein gleichgeschlechtliches Pairing geht, frischt meiner Meinung nach die Reihe deutlich auf und war eine schöne Abwechslung. An manchen Stellen kamen mir die Beschreibungen etwas zu übertrieben gewollt vor, allerdings war ansonsten am Schreibstil nichts zu meckern und auch diese Kurzgeschichte aus dem Hause Drachenmond hatte es erotisch ordentlich in sich. Ein winziges bisschen mehr Hintergrund zu Shawns Band hätte dem Ganzen wirklich ein Sahnehäubchen verpasst, um verstehen zu können, welche Probleme er in der Beziehung mit Theo sieht, doch der Konflikt mit Theos Vater, der die Liebelei der beiden nicht akzeptiert, war in meinem Augen sehr anschaulich dargestellt.


Alles in allem gehört „Dragon Rider Weekend“ zu den höheren Titeln der Drachennächte, konnte bei mir aber trotzdem nicht den Favoritenstatus erlangen.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

romy, schauspielerin werden, mädchen, mit illustrationen, greta

Your Style

Kathrin-Lena Orso , Britta Sabbag , Lisa Brenner
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 23.01.2017
ISBN 9783958820432
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Romy weiß ganz genau, was sie will: Die Hauptrolle in der Theateraufführung von Romeo und Julia, Spaß mit ihren besten Freundinnen und den süßen Ben, in den sie unsterblich verliebt ist. Allerdings gibt es da einige Punkte, an denen ihre Träume zerbrechen könnten, allen voran die Schulzicke Lorena, der Fakt, dass Ben nicht das geringste Fünkchen Interesse an ihr zeigt, oder auch die seltsame Stimmung ihrer Freundin Pepa. Aber was eignet sich besser, um ihr Talent unter Beweis zu stellen, als ein Casting für ihre Lieblingssserie „Sterne über Berlin“, bei dem die Freundinnen zusammenhalten müssen?

Meine Bewertung

Beim Bloggertreffen der Netzwerk Agentur Bookmark wurde „Your Style – Romy“ schon liebevoll vorgestellt, sodass ich gar keine andere Wahl hatte, als zu diesem Buch zu greifen. Ich muss gestehen, ich war früher ein wahnsinniger Fan von Klatschzeitschriften, hatte meine Freude an Psycho-Tests und konnte daher an dem girly quietschpinken Buch einfach nicht vorbeigehen, denn Romy versprach, genau für diese Altersgruppe eine tolle Geschichte mit interessanten Protagonisten zu bieten. Nostalgie pur – also ab ins Buch, das alles gehalten hat, was es versprach, und noch viel mehr!

Ich weiß ja nicht, ob man merkt, wie sehr ich die Farbe Rosa liebe (bei einem rosa Blog fällt das sicher gar nicht auf), aber Romy war für mich schon deshalb ein absolutes Highlight. Das Cover des Buches erinnert sehr an diese Magazin-Ansicht, die mich zurück in meine frühen Teenie-Jahre katapultiert hat, und sobald man es aufschlägt, ist man einfach hingerissen. Die vielen aufwendigen Illustrationen, die pinke Schrift, das tolle Layout – alles ist so frisch und jugendlich, dass ich mich direkt verliebt habe. Gerade für junge Mädchen, die erst in Teenie-Alter kommen, ist es einfach das perfekte Geschenk, so hochwertig, wie es ausgestattet ist! Und abgesehen vom Layout hat Romy noch viel mehr zu bieten: Spannende kleine Tests wie in Ausgaben der Bravo oder der Mädchen, das aufwendig und sehr niedlich gestaltete Blogdesign der Wolke, die von der Mädchenclique als Lifestyle-Bloggerin verfolgt wird, und die supersüßen Textnachrichten, Fotos und kleinen Highlights, die das Buch schmücken. Man merkt sofort, wie viel Arbeit da hineingeflossen ist, weshalb die Ausstattung den Preis sofort rechtfertigt, selbst wenn die Geschichte an sich sehr kurz ist.

Die Story hat mir ebenfalls richtig gut gefallen, auch wenn ich aus dem Zielgruppenalter schon rausgewachsen bin. Romy hat sehr große Ambitionen, ist in ihrer Lebensfreude und den theatralischen Gefühlsausbrüchen aber noch etwas naiv. Trotzdem hat man sie einfach zum Knuddeln gern, wenn sie versucht, ihren Schwarm zu beeindrucken, eine neue Freundin zu gewinnen, und sich durch die täglichen Schwierigkeiten der Schule zu manövrieren. Seien das schreckliche Nacktschnecken-Lehrer, Blackouts in der Theater AG oder einfach nur Freundinnen, die man plötzlich nicht mehr versteht: Sie hat für alles eine ausgefallene Lösung. Gleichzeitig spielt das Buch sehr stark mit dem Thema Freundschaft und Rivalität, wie es für dieses Alter auch angemessen ist.

Alles in allem ist „Your Style: Triff den Moviestar von morgen – Romy“ ein perfektes Buch für Jugendliche, die genau in dem Alter der Protagonisten stecken, oder Ältere, die sich gerne nostalgisch zurückerinnern an Zeiten, in denen man kichernd den besten Platz auf dem Schulhof erkämpfte, um die neue Klatschzeitschrift zu lesen, über Jungs zu schwärmen und die beste Freundschaft der Welt zu zelebrieren. Ein absolutes Lesehighlight mit toller Ausstattung – ich freue mich auf die Folgebände!

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, kampf, prequel, talent, vertraue

Das Schicksal der Talente

Mira Valentin
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646603330
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt

Ein Jahr hat es gedauert, bis Jakob als Anführer eine eigene Truppe bekam. Doch als er seinem neuen Team zugewiesen wird, sitzt ihm der Schock noch in den Knochen: Verbannt ins hessische Hinterland schlägt er sich durch sein neues Leben als Anführer. Währenddessen ist auch unter den Faunen des Hohenfels eine Rebellion im Gange: Einige haben sich von ihrem Anführer abgewandt und verfolgen ihre eigenen Pläne. Mittendrin stehen die Talente, die ausgelöscht werden sollen, um die Gefahr für die Faune zu bannen. Doch sowohl Levian, der bei der Verschwörung mitwirkt, als auch Jakob, haben eine gemeinsame Schwäche – die Liebe. Wenn das Schicksal so will, könnte es sie den Kopf kosten …

Meine Bewertung

Juhu, es geht weiter! Das ist wohl der Gedankengang eines jeden Talente-Fans, wenn das Prequel endlich vor der Tür steht. Ich habe mich riesig darauf gefreut, etwas mehr Einblick in Jakobs Charakter und seinen Hintergrund zu erhalten, sodass ich dem Prequel „Das Schicksal der Talente“ richtig entgegengefiebert habe. Eins kann ich sagen: Mit Schlaf war da nicht mehr viel, als es ankam, aber jede müde Minute war so gerechtfertigt!

Dadurch, dass ich die drei weiteren Bände schon gelesen habe, waren natürlich die Charaktere im Prequel schon größtenteils bekannt. Allerdings hat man durch die verketteten Umstände und die tiefergehende Beschreibung der Gefühlswelten von Jakob und Levian viel stärker den Hass zwischen ihnen und die vielen kleinen Details bemerkt, die man in der Hauptreihe durch Meleks Sicht gar nicht so genau wahrgenommen hat. Besonders begeistert haben mich die tiefen Gefühle, die hier spürbar waren und wesentlich zur Charakterbildung beigetragen haben. Es war eine Achterbahnfahrt, in der man immer wieder Hoffnung gesehen hat, nur um sie wieder schwinden zu lassen. Gleichzeitig hat Mira Valentin damit auch den Grundstein für weitere Bände gelegt und einige Hinweise gestreut, die einem Orakel nicht verborgen bleiben können.

Morgana und Marie waren schließlich die zwei Charaktere, die den Dreh- und Angelpunkt des Geschehens bestimmen. Sie sind Anreiz, Motivation und Ziel, wenn es um Levian und Jakob geht, ohne sie wäre die Geschichte in der Form und die Rivalität der beiden nicht möglich gewesen.
Während ich Marie wahnsinnig liebgewonnen habe, konnte ich Morgana leider nicht viel Gutes abgewinnen. Für mich war sie zu wankelmütig, zu charakterschwach – zwar gut ausgearbeitet, aber ich hätte sie an vielen Stellen gern an die Wand gedrückt und mal ein ernstes Wörtchen mit ihr gewechselt. Damit landet sie auch auf der Liste der Charaktere, die sich einen Platz im Vulkan (dem Ort, wo alle Hass-Charaktere der Armee im ewigen Höllenfeuer schmoren) verdient haben. Marie hingegen war wieder einmal einer der Charaktere, die ich gern in eine Kuscheldecke gepackt und ganz fest gedrückt hätte. Dass um sie und Jakob herum ein Running Gag entstanden ist, war natürlich auch sehr praktisch, um sie gleich liebzugewinnen, und auch ihre sanfte, liebevolle Art trug massiv dazu bei. Sie ist einfach einer der Charaktere, die kein bisschen von dem Leid, das sie abbekommen, verdient haben, mit ihrer Liebe und Herzensgüte hätte ich sie gern vor allem Übel beschützt. Auch ihr Hintergrund mit der konservativen, religiösen Gemeinschaft, aus der sie stammt, war interessant ausgearbeitet und wie man es von Mira gewohnt ist, mal etwas ganz anderes, was es in der Form nur sehr selten in Jugendbüchern gibt.

Die Geschichte befördert den Leser wieder einmal durch die actionreiche Schreibweise, die gefühlvollen Stellen, die „Oh Gott, nein, das hast du nicht getan, Mira!“-Aufschrei-Szenen und die toll ausgearbeiteten Hintergrundinfos und Charaktere wieder zurück in die liebgewonnene Welt der Talente, aus der man gar nicht wieder auftauchen möchte. Zittern, bangen, weinen, alles ist vorprogrammiert, doch wenn man am Ende ankommt, gibt es wieder den wunderschönen Funken der Hoffnung, dass alles gut wird, wenn man nur an einen Engel glaubt, der alles wieder ins Reine bringt – so schön die Welt der Talente sein kann.

Alles in allem hat das Prequel mir eigentlich nur wieder Heimweh nach der Welt der Talente beschert. Es war eine tolle Story, stimmig und actionreich, mit allem drin, was man erwarten konnte (okay, ein paar mehr Vulkane wären nett gewesen, um die blöden Charaktere direkt reinwerfen zu können). Ich freue mich jetzt schon, wenn die nächste Geschichte aus der Welt der Talente in den Startlöchern steht und hibbele derweil weiter, dass auch das Schicksal bald als Taschenbuch erscheint und seinen wohlverdienten Platz im Regal einnehmen kann!

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, any cherubim, krankes kin, gut, rezension

Black Summer - Teil 2: Liebesroman

Any Cherubim
E-Buch Text: 291 Seiten
Erschienen bei BookRix, 09.01.2017
ISBN 9783739692340
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt

Der Black Summer geht für Joy in die nächste Runde: Nach der Entführung ihrer kleinen Schwester und der schockierenden Erkenntnis über ihren Vater, setzt sie alles daran, Holly zurückzubekommen. Das FBI versucht sie derweil so weit weg vom Geschehen wie möglich zu halten – und so fern von Parker, wie es nur geht. Doch die Jagd nach ihrer Familie ist noch lange nicht vorbei und Joy muss sich Gefahren stellen, die ihre Vorstellung bei weitem übersteigen …

Meine Bewertung

Nachdem ich den ersten Teil von „Black Summer“ förmlich weggesuchtet und verschlungen habe, durfte Teil 2 natürlich nicht lang auf sich warten lassen. Ich war äußerst gespannt, wie Any Cherubim die brenzlige Lage am Cliffhanger des ersten Bands weiterverfolgen würde, weshalb ich schnell in die Fortsetzung reinkam und mich gut hineinversetzen konnte.

Die Charaktere waren wie gewohnt sehr facettenreich und haben mich begeistern können. Gerade Joy zeigt auch in diesem Band ihren Mut, ihre innere Stärke, wenn es darum geht, ihren Feinden die Stirn zu bieten und sich klarzumachen, wohin sie gehört und was ihr zusteht: Ein Leben in Freiheit, ohne Angst und Sorge.
Parkers erster Auftritt lässt ein wenig auf sich warten, allerdings fängt „Black Summer 2“ mit viel Action und Sorge um die kleine Holly an, die man als Leser schon im ersten Band ins Herz geschlossen hat. Leider hat das niedliche Mädchen in Band 2 wesentlich weniger Spielzeit, wovon auch abhängt, dass dieses Buch im Gegensatz zum Vorgänger viel düsterer und bedrückender wirkt. Die Gefahr ist viel realer geworden, der Black Summer hängt über unserer Protagonistin, die einfach nur aus dem Grauen fliehen möchte, das ihr Leben geworden ist.

Was mich in diesem Band ein wenig gestört hat, war tatsächlich – man wird es bei diesem Thema nicht glauben – die Fröhlichkeit. Natürlich erwarte ich von einem Liebesroman ein Happy End, das steht außer Frage, doch bei einigen Entwicklungen in der zweiten Hälfte des Buches konnte ich mehrmals doch nur mit den Augen rollen. Der Autorin ist es gelungen, richtig gute Spannung in brenzligen Szenen aufzubauen, bevor diese so leicht gelöst wurden, als wäre es gar keine Mühe gewesen. Das hat mir teilweise doch etwas den Wind aus den Segeln genommen und auch das Ende fand ich leider ein wenig zu vorhersehbar. Wenn schon so viele Horrorszenarien eingeführt werden, hätte ich mir gewünscht, dass zumindest ein bis zwei durchgezogen werden, um die Authentizität des Buches und der darin beschriebenen Situation nicht zu verlieren.

Auch die prickelnden Szenen war wieder sehr schön geschrieben, wurden mir jedoch gerade, wenns aufs Ende zuging, einfach zu viel. Für mich hätte der Fokus da mehr auf der Story und vor allem der Action liegen müssen, die teilweise gar nicht gezeigt und schnell abgehandelt wird, nicht auf den erotischen Szenen, die zwar nett zu lesen waren, mir aber auch die Charaktere nicht sonderlich viel näher gebracht haben.

Alles in allem war der zweite Band der Dilogie für mich gelungen, hätte aber noch etwas besser sein und damit auch an den Vorgänger anknüpfen können, wenn mehr Fokus auf Realität und Action gelegt worden wäre. Trotzdem kann ich die Reihe weiterempfehlen, denn Gefühle werden hier definitiv geweckt, wenn man mit den Charakteren mitfiebert!

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

millionär, milliardäre, erotik, erotic romance, heiß

Palace of Pleasure - Club der Milliardäre

Bobbie Kitt
Buch: 260 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 13.01.2017
ISBN 9783903130180
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Inhalt

Ein Verkehrsunfall, ein ungewöhnliches Vorstellungsgespräch, und schon sitzt man in einem neuen Job mit einem attraktiven, arroganten Mistkerl von Chef: So hatte sich Natalie ihren Neustart in Houston nicht vorgestellt. Und erst recht hat sie sich nicht ausgemalt, dass Hunter McVeigh ganz andere Gründe hat, sie zu einer Geschäftsreise nach Europa mitzunehmen, als er anfangs eingesteht. Im Palace of Pleasure will er gemeinsam mit Natalie heißen Vorlieben auf den Grund gehen – bis sie sich in einem Liebesspiel verirren, das tiefer reicht, als sie beide je erwartet hätten …

Meine Bewertung

Was soll ich mehr sagen, als: WOW, war das heiß! Beim Januar-Titel von Romance Edition hatte ich anfangs doch leichte Zweifel, ob das Buch etwas für mich wäre. Immerhin bin ich sonst nicht unbedingt die, die direkt auf Erotik anspringt. Ein paar heiße Szenen sind für mich in Ordnung, müssen aber nicht unbedingt sein – daher war Bobbie Kitts „Palace of Pleasure“ etwas ganz Neues und ein waghalsiger Versuch, in ein neues Genre zu rennen. Und es hat sich mit jeder Seite mehr gelohnt!

Was ich von der Story erwartet habe, wurde mir erst beim Lesen klar: Nicht nur die erotischen Szenen, sondern eine sorgfältig angelegte Geschichte drumherum, in die sich alles gut einfügt. Genau das hat Bobbie Kitt damit auch gehalten. Natalie hat eine glaubwürdige Vorgeschichte und einen guten Grund, in Houston zu sein, wo sie auf Hunter, ihren arroganten Boss treffen kann. Dass das Verhältnis der beiden von Anfang an blendend aussieht, kann man wirklich nicht sagen, aber ich fand es sehr entspannend zu sehen, durchweg logisch die Entwicklung ihrer Charaktere und der Chemie zwischen ihnen war. Beide haben doch eine gewisse Anziehung zueinander, die man als Leser durch die wechselnden Sichten deutlich mitbekommt.

Die Charaktere sind jedoch sicherlich das, was die Handlung so stark und gefühlvoll erscheinen lässt. Natalie war für mich eine der sympathischsten Protagonisten der letzten Zeit, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, da ihre Gedanken manchmal ein wenig überstürzt und planlos waren. Allerdings war sie so ein liebevolles Chaos auf zwei Beinen, dabei stark, emanzipiert und experimentierfreudig, dass sie sich deutlich von den stinknormalen Mauerblümchen abhebt, die das Genre normalerweise dominieren. Ihre lustigen Sprüche gehen Hunter so einige Male auf den Geist, und obwohl er nicht unbedingt mein Typ wäre, konnte ich auch ihn und seine Aktionen gut verstehen. Sein Hintergrund ist gut ausgearbeitet und beeinflusst seinen Charakter maßgeblich, sodass seine Reaktionen und seine Stimmungen Hand und Fuß haben.

Aber was wäre ein Erotikroman ohne die Erotik? Und damit wären wir an dem Punkt, den Bobbie Kitt so meisterhaft gelöst hat. Niemals hätte ich erwartet, dass mich der Palace of Pleasure so mitreißen könnte, dass ich durch den Schreibstil und die außergewöhnlich heißen, expliziten, aber niemals zu vulgären Worte so gut in die erotischen Szenen hineinfinden könnte. Je besser sich Natalie und Hunter kannten, desto deutlicher wurde mir, wie viele Tabus auch beim Schreiben gebrochen werden können. Ich konnte sehr einfach abtauchen in diese neue Welt, in einen Club der besonderen Art, der mit interessanten Beschreibungen und vielen Details gut ausgemalt war.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen: Ich will mehr! Mehr von Bobbie Kitt, mehr vom Club der Milliardäre, mehr von den interessanten Charakteren, den guten Geschichten und diesem heißen Stoff. „Palace of Pleasure – Club der Milliardäre“ ist definitiv eine gute Lektüre für alle, die gut geschriebene Erotik stehen.

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(18)

39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Black Summer - Teil 1

Any Cherubim
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei BookRix, 05.09.2016
ISBN 9783739670454
Genre: Liebesromane

Rezension:


Inhalt

Mia kann nicht fassen, wie schnell ein Leben den Bach runtergehen kann: In der Schule wird sie geächtet, trotz des Abschlusses in der Tasche kann sie den Sommer über nicht jobben, und ihr Kunststudium rückt in weite Ferne. Denn aus Mia wird plötzlich Joy: Eine junge Frau, die sich um ihre kleine Schwester kümmern muss, auf der Flucht vor den Männern ist, auf die sich ihr Vater in dunklen Machenschaften eingelassen hat. Das Zeugenschutzprogramm ist ihre einzige Hoffnung, unbeschadet aus der Sache rauszukommen. Doch dieser Sommer wird Joy alles abverlangen, was nur möglich ist - nicht zuletzt, weil der FBI-Agent Chris Parker eine nicht unerhebliche Rolle darin spielt ...

Meine Bewertung

Ich kann nicht mehr! Dieses Buch hat mich absolut fertig gemacht, mich mitgerissen, verzaubert und nicht mehr losgelassen. Um Any Cherubims Werk "Black Summer", den ersten Band eines Zweiteilers, bin ich schon länger herumgeschlichen, weil mich gute Agentenstories immer reizen. Ein Glück habe ich es nicht früher gelesen - jetzt brauche ich sofort Band 2, denn was dieses Buch emotional angerichtet hat, ist kaum zu fassen.

Von Anfang an begleitet man Joy, die ihren Namen relativ früh ablegen und dafür diesen annehmen muss, durch die persönliche Hölle ihres Lebens. Zusammen mit ihrer kleinen Schwester, die sie nur noch Holly nennen darf, leidet sie unter den Konsequenzen, die aus einem Geständnis ihres Vaters bei der Polizei entstanden sind. Als sie auch noch entwurzelt wird und fliehen muss, um in Virginia unterzutauchen, ahnt sie noch gar nicht, welche Gefahren dieser Sommer für sie bereithält.
Joys Leidensweg sehr realistisch dargestellt, man konnte sich von Anfang an gut in sie hineinfühlen und hatte Mitleid mit ihr, während ihr Leben vollkommen aus den Fugen geriet. Sie ist ein sehr starker Charakter mit schwachen Momenten, verliert trotz allem ihre Freundlichkeit und Güte nicht, obwohl sie alles tun würde, um ihre kleine Schwester zu beschützen.

Holly war der kleine Schatz dieses Buches. Nur wenigen Autoren gelingt es meiner Meinung nach, in solchen Thematiken Kinder auch altersgerecht darzustellen. Mit Holly hat Any Cherubim da definitiv eine sehr gute Grundlage gewählt, um das Buch durch ihre niedlichen, lustigen Bemerkungen auch mal aufzulockern, und um die Situationen auch gefährlich zuzuspitzen.
Der Love-Interest in diesem Buch ist eindeutig Chris Parker. Er ist nicht gerade ein Typ, wie man ihn sich beim FBI vorstellt, tendiert schon sehr stark in die Bad Boy-Richtung, was allerdings immer wieder etwas aufgeweicht wird, wenn man sieht, wie süß er mit Holly umgeht. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht, um warm mit ihm zu werden, allerdings ist da dieser Funke, der irgendwann einfach überspringt - man kommt nicht mehr drumherum, mit ihm, Joy und der ganzen Geschichte mitzufiebern.

Die ist nämlich ebenso rasant, wie das Thema vermuten lässt. Immer wieder gibt es neue Schwierigkeiten, seien es die Einheimischen an dem Ort, wo sie sich niederlassen, Hollys gesundheitliche Probleme, Joys und Parkers Katz-und-Maus-Spiel, oder die Bedrohung durch die dunklen Geschäftspartner ihres Vaters. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken, neue Wege, auf denen man mitfiebert, und die Seiten fliegen dank Any Cherubims gefühlvollem, aber nicht abgedroschenem Schreibstill sehr schnell vorbei. Es ist genug Input, um eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen, weshalb ich mich kaum von dem Buch lösen konnte.

Und dann kam dieses Ende ... Ich werde an dieser Stelle nicht spoilern, aber ich saß um ein Uhr morgens so angespannt im Bett, den Tränen nahe, habe mitgefiebert und war schließlich so geschockt, dass ich sofort weiterlesen wollte. Dieses Ende hat mich emotional mitgenommen, nicht mehr aus seinen Klauen gelassen und vollkommen zerstört. Ein Glück, dass Band 2 schon bereit liegt - dieses Buch hat einfach alles richtig gemacht und ich hoffe sehr, dass auch der Folgeband es schaffen kann, mich derart zu überzeugen. Eine ganz klare Lese- bzw. Verschlingempfehlung!

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(20)

27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Until Love: Trevor

Aurora Rose Reynolds
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 02.12.2016
ISBN 9783903130142
Genre: Romane

Rezension:


Inhalt

Trevor Mayson ist ein Mann der Tat: Was er sich vornimmt, geht er auch an. Allerdings war in seinen Zukunftsplänen vom Wort „verlieben“ keine Spur zu finden – zumindest nicht so schnell. Doch dann stellt Liz sein Leben auf den Kopf. Um sie zu erobern, muss er harte Geschütze auffahren, denn Liz hat genug Probleme, um sich nicht auch noch mit einem Mayson herumschlagen zu wollen. Doch bald müssen beide feststellen, dass sie nicht mehr aneinander vorbeikommen – trotz eines Fehlers, den Trevor schnell bereut…

Meine Bewertung

Mit „Until Love – Trevor“ habe ich mich wieder an ein Buch aus meinem Lieblingsverlag gesetzt, dessen erster Teil mich allerdings nicht begeistern konnte. Da ich mit seinem Bruder Asher einige Probleme hatte, habe ich allerdings gehofft, dass gerade Trevor mich mehr überzeugen könnte, was ihm zu einem kleinen Teil auch gelungen ist.

Die Story dreht sich dieses Mal um Trevor und dessen Freundin Liz – oder besser gesagt will er, dass sie seine Freundin wird. Liz besitzt nämlich einiges mehr an Durchhaltevermögen und Durchsetzungsfähigkeit als ihre Freundin November, die mit Trevors Bruder Asher eine glückliche Ehe führt. Noch dazu wurde sie ziemlich heftig von diesem Mayson-Bruder abgefertigt und nimmt sich vor, ihn nicht erneut an ihr Herz ranzulassen. Das geht aber selbstverständlich nach hinten los.
Die Charaktere haben mir in diesem Buch tatsächlich besser gefallen im ersten Teil. Liz ist eine starke Persönlichkeit, die allerdings einige private Probleme hat, die sie auch nachdenklich und teilweise etwas deprimiert werden lassen. Trevor hingegen ist nicht ganz so extrem besitzergreifend wie sein Bruder, wobei auch er einige Kontrollzüge an sich hat, die mich regelmäßig auf die Palme getrieben haben.

Gerade die lustigeren Schlagabtäusche zwischen Liz und Trevor, die sich viel weniger schenken als November und Asher, machen dieses Buch jedoch besser als den Vorgänger. Auch Liz‘ Hintergrundgeschichte hat mich sehr berührt, generell ist das Drama in diesem Teil noch größer – Tim, Liz‘ Bruder, hat noch Dreck am Stecken, der alle Familien bedroht, und auch Cash, der dritte Mayson-Bruder, gerät in Schwierigkeiten, die in seinem eigenen Buch sicherlich noch weiter ausgebaut werden. Die Spannungskurve war in diesem Teil wesentlich höher, das Drama hat sich über die gesamte Geschichte erstreckt, wobei es immer wieder neue Ereignisse gibt, die das friedliche Leben überschatten.

Was mich an diesem Teil allerdings stärker gestört hat, war das Ende. Auf den letzten Seiten wurde alles wahnsinnig schnell abgehandelt, der Höhepunkt der Geschichte hätte ruhig noch mehr Spielzeit und Raum zur Entfaltung der Charaktere haben können. Ich für meinen Teil hätte dafür auch gern auf ein oder zwei erotische Szenen verzichtet, die gerade am Ende wirklich den Eindruck erwecken, die Charaktere würden pausenlos nur aufeinander hängen.

Alles in allem war „Until Love – Trevor“ eine deutliche Verbesserung zu seinem Vorgänger, konnte mich aber doch noch nicht vollkommen überzeugen. In dem Sinne hoffe ich also, dass die Reihe tatsächlich von Band zu Band besser wird und uns das große Finale noch vollkommen aus den Socken hauen wird. Auf Cashs Geschichte bin ich nun sehr gespannt, denn die Weichen für die Fortsetzung wurden in diesem Teil schon sehr spannend ausgelegt.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Drachennächte: Im Netz der Nacht: Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle

Libby Doh
E-Buch Text
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 17.11.2016
ISBN 9783959916684
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

In einer Welt, in der Träume dich niederreißen können, arbeitet Jila in der Firma „Traumfabrik“. Dort hat man es sich zur Aufgabe gemacht, Träume zu überwachen und Albträume zu bekämpfen, um den Schlafenden eine möglichst ruhige Nacht zu bescheren. Doch als eines Tages der attraktive Brinx in ihrem Traum auftaucht, kann sie ihn nicht mehr loswerden. Was hat ihr Traumwächter Fijon damit zu tun? Und wie weit würde die „Traumfabrik“ tatsächlich gehen? Fragen über Fragen, die Jila in ein unerwartetes Abenteuer ziehen …

Meine Bewertung

Und wieder einmal habe ich mich an einen Band der „Drachennächte“ aus dem Drachenmond Verlag gesetzt – die erotischen Kurzgeschichten unter den tollen Pseudonymen, die die Anonymen Autoren schreiben (ja, der Begriff hat sich inzwischen durchgesetzt!). „Im Netz der Nacht“ war der dritte Band, den ich aus dieser Reihe gelesen habe und hat mich anfangs am meisten mitreißen können, wurde jedoch gegen Ende hin leider immer schwächer.

Die Idee mit der Traumfabrik und den Traumwächtern fand ich richtig gut. Auch die Eingangsszene, in der Jila in einem Albtraum gefangen ist, der von einem persönlichen Feuertrauma beeinflusst wird, war voller packender Action und humorvollen Gedankengängen von Jila. Der Einstieg hat mich vollkommen fesseln können und ich hatte zunächst den Eindruck, dies würde mein Liebling unter den Drachennächten werden, allerdings ließ die Spannung leider ab dem ersten Drittel nach.

Die erotischen Szenen fand ich wiederum sehr gut geschildert, mit prickelnden Beschreibungen, die man sich gut vorstellen konnte, ohne zu vulgär zu werden. Was mir allerdings ein wenig den Spaß an der Sache genommen hat, waren die stilistischen und teilweise Rechtschreibfehler, die sich gerade gegen Ende gehäuft haben. Eine kleine Überarbeitung hätte da nochmal helfen können, dies zu vermeiden.

Auch wenn es sich um eine Kurzgeschichte handelt, war mir das Ende ein wenig zu offen. Gerade durch die coole Idee mit der Traumfabrik und deren nicht ganz legalen Machenschaften hätte sich dieses Büchlein gut geeignet, eine längere Dystopie aufzubauen, da man als Leser auch nur sehr spät erfährt, wie stark die restliche Welt eigentlich zerstört wurde.

Grundsätzlich wartet „Im Netz der Nacht“ mit einer tollen Story auf, die den Leser auch durch Spannung und heiße Szenen unterhält, allerdings hätte die Geschichte auch gern noch etwas ausgebaut werden können, da sie in dieser Kürze etwas abgehackt wird. Trotzdem war es eine gute Unterhaltung für eine freie Stunde.

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320 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 84 Rezensionen

essstörung, bulimie, magersucht, therapie, tod

Alles so leicht

Meg Haston , ,
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.07.2015
ISBN 9783522202152
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt

Stevie ist fest entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Das hat sie verdient, nach dem Unglück, das sie hervorgerufen hat. Für ihren Bruder Josh, ihren liebevollen Vater, ihre ständig abwesende und kalte Mutter. Sie hat ihre Familie zerstört, so wie sie ihren Körper zerstört – in kleinen Schritten, langsam, unaufhaltsam. Der einzige Ausweg ist das Therapiezentrum, in das sie eingewiesen wird. Doch kann sie die Leere ihres Körpers, der sich trotz der Entbehrung so schwer anfühlt, wirklich gehen lassen?

Meine Bewertung

Es gibt Bücher, die gehen unter die Haut. Sie berühren dich, lassen dich nicht los, halten dich fest in ihren Seiten und du tauchst so tief in die Geschichte ein, dass du jedes Gefühl des Protagonisten in dir nachhallen spürst. Genauso erging es mir mit „Alles so leicht“ von Meg Haston – dieses Buch hat mich aufgesaugt, mich bei jedem Wort mit Stevie mitfühlen lassen und wieder ausgespuckt. Ich liebe es.

Stevies Geschichte ist so mitreißend, wobei der Schreibstil der Autorin eher still ist. Mit präzisen, schonungslosen Beschreibungen wechselt sie zwischen Stevies Gegenwart im Therapiezentrum für Mädchen mit Essstörungen und ihrer Vergangenheit bei ihrer Familie hin und her. Stevie durchlebt eine Phase der Wandlung, der Zerrissenheit, der Selbstzerstörung, die offen und ehrlich beschrieben wird. Ihr größter Feind: Sie selbst. Ihr Körper ist ihre Waffe und ihr Schlachtfeld zugleich, während sie unerbittlich gegen ihre Dämonen ankämpft. Meg Haston hat eine sehr mitreißende Art, den Leser ins Buch zu ziehen, sodass man von Anfang an gefesselt ist und erfahren möchte, wie es weitergeht – gerade durch die vielen Cliffhanger in der Sicht aus der Vergangenheit wird dieser Effekt verstärkt.

Die Story dreht sich dabei um Stevies Zeit im Therapiezentrum, um die Zeit, die unaufhaltsam verrinnt, während sie dem Jahrestag näher rückt, an dem ihr eigener Tod besiegelt werden soll. Oder wohl eher sollte – denn bevor Stevie sich zu Tode hungern kann, wird sie ans andere Ende der USA gekarrt und eingewiesen. Mit einer unerbittlichen Härte kämpft sie für ihr Recht auf den Tod, kämpft gegen sich selbst, mit einem Hass, der langsam bis auf die Wurzeln aufgedeckt wird, je mehr man über Stevie und ihre Vergangenheit erfährt. Der Tod ihres Bruders spielt eine große Rolle darin, ein einzigartiges Mädchen ebenfalls und auch die Abwesenheit ihrer kalten, perfektionistischen Mutter ist ein Auslöser für ihren schrecklichen Todeswunsch.

Die Charaktere sind dabei ebenfalls sehr realistisch und beeindruckend beschrieben. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen, jeder kämpft allein und doch gemeinsam. Der Zusammenhalt unter den Mädchen ist geprägt von Kalorien, Einschränkungen und Ängsten, Neue in der Gruppe werden ebenso skeptisch beäugt wie Eltern zu Besuch. Der Therapiealltag war auf seine Art sehr bedrückend und doch auch befreiend. Man leidet mit Stevie mit, wenn man in ihr Leben eintaucht, wünscht sich so sehr ihre Genesung und gleichzeitig eine schnelle Erleichterung für ihre Seele, die von so viel Leid geprägt ist.

Was dieses Buch ist: Schwer. Leicht ist hier nichts, aber man kann sich wunderbar darin verlieren, mitfiebern, weinen und hoffen. Denn Hoffnung ist letztendlich das, was alle am Laufen hält, selbst wenn die Welt und der Kampf gegen sich selbst zu schwer wird. Meg Haston hat es geschafft, alles trotz der Schwere so wunderbar leicht zu machen.

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(29)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

aurora rose reynolds, erotic romance, love, until love - asher, liebe

Until Love: Asher

Aurora Rose Reynolds
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 12.08.2016
ISBN 9783903130128
Genre: Romane

Rezension:


Inhalt

Eigentlich hatte November vor, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen, als sie ins beschauliche Tennessee zu ihrem Vater zieht. Ein wenig Zeit mit der Familie verbringen, sich wieder sicher fühlen – das ist alles, was sie will. Doch natürlich spielt das Leben nicht immer so mit, wie man es sich vorstellt, und November gerät in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Playboy Asher – heiß, verrucht und entschlossen, sie für sich zu gewinnen…

Meine Bewertung

Was es alles an Geschichten mit Bad Boys auf dem Buchmarkt gibt, ist immer wieder erstaunlich. Dabei gibt es immer wieder welche, die hervorstechen – „Until Love – Asher“ gehört leider zu der Kategorie, die für mich dadurch hervorgestochen ist, dass sie mir so gar nicht zusagen konnte. Aurora Rose Reynolds Auftakt der Reihe rund um die Mayson Brüder war leider kein gelungener Start.

 Das lag zu einem großen Teil daran, dass ich die Charaktere wahnsinnig unsympathisch fand. Asher war für mich weder sexy, anziehend, noch besonders freundlich. Man kann das zwar auf das „Bad Boy“-Klischee schieben, aber Asher war noch viel mehr als das. Er war tyrannisch und nervig, wenn ich an Novembers Stelle gewesen wäre, hätte ich ihn nach den ersten 100 Seiten als Stalker angezeigt. Dass Asher sie dauernd rumträgt wie ein Kleinkind, jeden Mann verprügeln möchte, der sie auch nur ansieht, und sie fast schon als seinen Besitz betrachtet, ging mir einfach nur auf die Nerven. Daran konnte ich auch nichts Romantisches finden – für mich war auch das ständige „Baby“, mit dem er November ab der ersten Sekunde betitelt, aufdringlich und abstoßend.

November war leider in ihrer Rolle auch viel zu schwach, um noch etwas retten zu können.  Anfangs konnte ich sie noch ganz gut leiden, doch sie versucht nicht einmal, etwas gegen Ashers wahnsinnig aufdringliches und bestimmendes Verhalten zu tun. Sobald er sie anfasst, tut sie alles, was er sagt – in dem Sinn ist sie deutlich schwächer als ihre neue beste Freundin Liz. Die gehört zu den Nebencharakteren, die ich wirklich gern hatte, dabei aber leider noch zu kurz kam. Im zweiten Band, der ihre Geschichte erzählt, wird sie jedoch schön ausgebaut.
Generell fand ich zumindest die Nebencharaktere gut ausgearbeitet, wobei ich da auch nicht alles so rosig war. Novembers Vater wurde mir zunehmend unsympathisch, ihr Onkel war okay, hatte aber zu wenig Spielzeit, um noch etwas reißen zu können. Auch die restlichen Mayson-Brüder hatten leider noch keinen großen Auftritt, der in den folgenden Büchern aber noch kommt.

Die Story hat mich anfangs sehr gepackt, ich wollte unbedingt wissen, was November dazu bewogen hat, umzuziehen, und woher die Bedrohung stammt, vor der sie flieht. Leider hat die Autorin die Liebesgeschichte so in den Vordergrund gestellt, dass die restliche Handlung nur den Anfang und das Ende ausgemacht hat – zwischendrin war davon so gut wie gar nichts zu merken. Auch der Schreibstil hat mich nicht unbedingt gepackt, da gerade in den erotischen Szenen einige Wiederholungen vorkamen, die mir irgendwann zu nervig wurden.

Alles in allem muss ich leider sagen, dass mit „Until Love – Asher“ ein Auftakt zu einer Reihe geschaffen wurde, die ich nicht weiterverfolgt hätte, wenn ich nur diesen einen Band daheim gehabt hätte. Da ich allerdings auch schon den zweiten Teil gelesen habe, der deutlich besser war, verbuche ich den Start unter „enttäuschend“ und hoffe, dass der Rest der Reihe konstant gut bleibt und von der Story und den Charakteren her nicht wieder auf das Startniveau hinabrutscht.

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