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(54)

89 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

thriller, agenten, maulwurf, cia, karen cleveland

Wahrheit gegen Wahrheit

Karen Cleveland , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716746
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das schier Unmögliche und Unfassbare scheint zu geschehen: Vivian, Spionageagentin bei der CIA im Bereich Russland, findet heraus, dass ihr Mann ein russischer Spion ist. Ist das möglich? Zehn Jahre Ehe, ein Haus, vier Kinder und ein gemeinsames Leben – kann alles gespielt und nicht echt sein? Unsicher, aber trotzig begegnet sie Matt und stellt ihn zur Rede. Und was danach alles geschieht, hätte auch sie selbst wohl niemals von sich gedacht.

Das Buch wurde auf der Rückseite gelobt als ein eines, das man nicht mehr aus der Hand legen kann und darüber hinaus selbst das Abendessen vergisst. In der Tat – genau so ein Buch ist es. Hat man den Prolog gelesen, ist man gespannt, ist man ein paar Seiten nach vorne gedrungen ist man Teil der Geschichte. Karen Cleveland baut einen Spannungsbogen auf, um ihn aufzulösen und ihm gleich den nächsten folgen zu lassen. Das Buch ist ein einziges Auf und Ab. Der Leser ist hin- und hergerissen, er fühlt mit. Und er ist sich bis ganz zum Schluss nicht sicher, wie es wohl ausgehen wird. Aber ist es überhaupt ein Ende?

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(47)

59 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 47 Rezensionen

arktis, spitzbergen, umweltschutz, gletscher, eis

Das Eis

Laline Paull , Dorothee Merkel
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Tropen, 31.03.2018
ISBN 9783608503524
Genre: Romane

Rezension:

Die Arktis - Spitzbergen. Seit eh und je eines der spannendsten und interessantesten Themen und Gebiete für Sean. Zusammen mit seinem langjährigen Freund Tom und drei weiteren befreundeten Investoren gelingt dem es dem Konsortium, ein Gebiet auf Spitzbergen zu erwerben und einen Rückzugspunkt für reiche und mächtige Menschen der Welt zu etablieren.
Bei einem ersten Besuch, kurz nach dem Kauf des Gebiets, kommt es zu einem Unglück - Sean überlebt knapp, Tom gilt seitdem als vermisst. Bis seine Leiche fünf Jahre später durch den Kalbungsprozess eines Gletschers wieder auftaucht.

Was ist damals passiert? Wie kam es zu dem Unfall? Ist Sean tatsächlich Schuld am Tod seines besten Freundes? All diese Fragen sollen in einem Untersuchungsprozess geklärt werden.

Bis es tatsächlich zu diesem Prozess kommt werden dem Leser die Personen und ihre jeweiligen Verbindungen zu Sean als Hauptperson nähergebracht. Leider birgt dies langatmigem ausschweifende Passagen, denen meist die Spannung fehlt. Ebenso werden solche Abschnitte immer wieder eingeworfen, ohne dass eine tatsächliche Verbindung zum Geschehen deutlich zu erkennen ist. Der Prozess an sich ist sehr spannend geschrieben und lässt den Leser das Buch kaum noch aus der Hand lesen. Mit immer wieder umspringenden Etappen im Hier und Jetzt und in der damaligen Zeit vor fünf Jahren wird der Leser in die Wahrheit eingeführt. Und in die dunkeln Seiten um Sean.
Man muss sich erst ein bisschen durchbeißen, bis man die wahren Früchte des Buches findet, aber dann ist es ein Genuss es zu lesen. Durch eine gut gewählte Art zu schreiben macht es noch mehr Spaß zu lesen. Und auch wenn das Ende ein bisschen utopisch zu sein scheint, wird sich jeder denken, dass auch immer ein Fünkchen Wahrheit am Geschriebenen sein wird.

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(85)

159 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

wasser, norwegen, frankreich, roman, klimawandel

Die Geschichte des Wassers

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 19.03.2018
ISBN 9783442757749
Genre: Romane

Rezension:

2017 – 2041
Maja Lunde erzählt zwei Geschichten, von denen von Anfang an klar ist, dass sie irgendwann im Laufe des Buches zu einer verschmelzen werden.
Signe lebt als ältere Frau im Jahr 2017 und war ihr Leben lang Umweltaktivistin. Sie erzählt die Geschichte ihrer Jugend, die sich bis in ihre Gegenwart zieht. Aufgewachsen in der Naturidylle Norwegens direkt an einem Fjord mit Wasserfall beginnt sie, für dessen Erhaltung zu kämpfen. Auch in der nun geschilderten Lebenssituation hat sie den Plan der Erhaltung des Gletschers und den Kampf gegen die Klimaerwärmung und die Industrieansiedelung in ihrer Heimat nicht aufgegeben. Mit Hilfe ihres Bootes, der Blau, versucht sie, ihr damals wichtige Menschen auf den Missstand aufmerksam zu machen und begibt sich auch eine Reise in die Vergangenheit und eine Reise nach Frankreich.
David und dessen gesamte Generation leide unter den Folgen der Klimaerwärmung und haben mit Dürre und Bränden zu kämpfen. Getrennt von Frau und Sohn versucht er, sich und seine Tochter durchzubringen. In einem Lager angekommen beschreibt es die Missstände, die Unannehmlichkeiten und die Qualen, die die beiden durchstehen müssen. Aus lauter Verzweiflung und um seine Tochter auf andere Gedanken zu bringen, erkunden sie die Umgebung und machen mehr als nur eine großartige Entdeckung.

Maja Lunde schreibt gut. Man kann ihr gut folgen, sieht man von einigen Bandwurmsätzen ab, die teilweise über eine Seite lang sind. Doch wenn man sich darauf einlässt und seine eigenen Sätze baut, folgt man den Geschichten ohne wenn und aber. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die Geschichten noch mehr als nur eine lose Verbindung auf den letzten Seiten ausweisen.

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(63)

101 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

new orleans, krimi, axeman, historischer krimi, jazz

Höllenjazz in New Orleans

Ray Celestin , Elvira Willems
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492060868
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich war gespannt auf das Buch - es hörte sich spannend an und versprach eine gute Story auf einer wahren Begebenheit zu schildern.
Höllenjazz erzählt die Geschichte eines Serienmörders, der 1919 in New Orleans sein Unwesen trieb. Auf mysteriöse Art und Weise dringt er in die Wohnungen und Häuser seiner Opfer ein, bringt diese auf brutale Weise mit einer Axt um, hinterlässt Tarotkarten und verschließt den Raum nach seiner Tat - von innen.
Die Morde versetzen die gesamte Stadt in Angst und Schrecken und locken neben der Polizei, dem Kommissar Talbot, auch andere Persönlichkeiten auf den Plan, welche sich mit den Ermittlungen beschäftigen: den ehemaligen, verurteilten und wieder freigelassenen Kommissar D’Andrea, welcher in einem früheren Leben Talbots Mentor war, und die Privatdetektiv-Anwärterin Ida. Alle erzählen die Geschichte aus ihrer ganz persönlichen Sichtweisen, vervollständigen das Wissen des Lesers und bringen den Fall schlussendlich zum Abschluss.
Die unterschiedlichen Sichtweisen ermöglichen dem Leser, Einblick in alle Situationen zu gewinnen. Doch auch trotz den Sprüngen in den Handlungen kann man dem Verlauf gut folgen und findet immer wieder gut in die jeweilige Einzelhandlung zurück. Der Schreibstil, in welchen man sich zwar erst einfinden muss, dem man danach aber gut folgen kann, macht die Angelegenheit ebenso einfach. Doch entstehen durch die weitwinkligen Situationsbeschreibungen zeitweise auch Längen, denen es zu trotzdem gilt und durch die teilweise die eigentliche Handlung zunächst in den Hintergrund rückt.
Das Buch hat Erwartungen geweckt, die allerdings nur teilweise gestillt wurden. So hätte ich mir eine etwas mitreißendere Story gewünscht, in der die eigentlich Morde und der angepriesene Axeman deutlicher zur Geltung gekommen wären.

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(39)

65 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

südafrika, apartheid, rassentrennung, soweto, johannesburg

Summ, wenn du das Lied nicht kennst

Bianca Marais , Heike Reissig , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 509 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 12.03.2018
ISBN 9783336547944
Genre: Romane

Rezension:

Beauty und Robin - schwarz und weiß. Theoretische Gegensätze und doch so gleich.
Robin ist ein weißes Kind, das im Südafrika des Apartheitregimes aufwächst. Mit einer schwarzen Kinderfrau und Haushälterin ist sie "die anderen" zwar immer gewohnt, bekommt jedoch auch die negative Art und Weise ihrer Eltern mit, wie diese mit ihrer Angestellten umgehen. Als ihre Eltern eines Abends von Schwarzen ermordet werden und nicht wiederkommen, ist die Kinderfrau zunächst das Einzige, was Robin noch bleibt. Doch auch dieser Zustand soll nur so lange dauern, bis die nächste Polizeistation erreicht ist - Robin verliert auch Mabel.
Beauty ist eine Einheimische schwarzer Hautfarbe, lebt mit ihren Kindern in der Provinz und hat sich zum Fortschritt des Landes überreden lassen, als dass sie ihre Tochter Nomsa in die Stadt ziehen ließ, um dort die Schule zu besuchen. Als sie eines Tages einen Brief von ihrem Bruder bekommt, der schlimmes prophezeit, macht sich Beauty auf, ihre Tochter zu suchen. In Soweto angekommen, findet sich Beauty augenblicklich in die Demonstrationen der Schüler gegen das Regime wider, welches damals blutig und mit zahlreichen Festnahmen endete. Zwischen den blutenden Kindern sucht sie ihre Tochter, findet sie jedoch nicht und macht es sich zur neuen Lebensaufgabe, sie zu finden.

Dass sich die Wege der beiden Charaktere treffen, ist unumgänglich und vorhersehbar - und macht die zwei Geschichten zu einem Schicksal. Es dauert allerdings ein bisschen, bis sie zueinander finden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Geschichte sowohl gepickt mit Spannungen, jedoch auch zeitweise mit ein paar Längen, in denen man hofft, dass etwas neues, spannendes, weiterführendes passiert. Auf einem schier unfassbarem Weg gelangen die Geschichten zueinander und eine verwobene Geschichte aus Hoffnungen, Glaube und Kindheitsträumen, aber auch der Realität nimmt ihren Lauf.

Eindeutig, das Buch vermittelt die damalige Situation. Wahrscheinlich nicht in Gänze, da man lediglich zwei Blickwinkel zu sehen bekommt. Doch zeigt das Buch deutlich die Schmerzen, Wünsche und Hoffnungen, die sowohl Beauty als auch Robin hegen und für die viele gekämpft haben und immer noch kämpfen. Das Buch bewegt. Das Buch ist emotional und lässt den Leser fühlen, was die Charaktere fühlen.
Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und man hangelt sich von Kapitel zu Kapitel, will wissen, wie sich die Geschichte entwickelt, wo man sich wiederfindet und wie letztendlich alles ein Ende nimmt.

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(118)

159 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 107 Rezensionen

thriller, zoo, nachtwild, amoklauf, gin phillips

NACHTWILD

Gin Phillips , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423261968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Fesselnd, bewegend und aufwühlend. Eingesperrt in einem Zoo. Allein mit ihrem Sohn. Zusammen mit einem Killer.
Joan will wie oft Zeit mit ihrem Sohn Lincoln im Zoo verbringen. Sie kennt sich aus, ist schon oft dort gewesen. Nichts scheint anders als sonst - bis sie sich kurz vor Schließung des Zoos auf den Weg zum Ausgang macht, fast über Leichen stolpert und einen vermeintlichen Mörder nur noch von hinten sieht, auf dem Weg zu seinem nächsten Opfer. Und dann läuft und läuft und läuft sie. Sie läuft um ihr Leben und vielmehr um das ihres Sohnes.
Gin Phillips nimmt den Leser mit auf eine Reise. Die Reise der Geschichte an sich ist kurz, untermauert und gefüllt mit Erinnerungen an vergangene Tage und auch unerwarteten Wendungen. Doch die Geschichte wird immer wieder neu entfacht und nimmt ihren Lauf, denn Joans Leben hängt am seidenen Faden. Und ein kleiner Junge hat oftmals seinen eigenen Sinn, egal, was die Eltern ihm sagen.
Ein packendes Buch, das man schwer aus der Hand legen kann, das Spaß am Lesen bereitet und das durch eine zwar fiktive doch irgendwie auch doch so reale Geschichte das Böse im Menschen zeigt.

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(124)

187 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

trauer, selbstmord, verlust, familie, abby fabiaschi

Für immer ist die längste Zeit

Abby Fabiaschi , Barbara Christ
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.03.2018
ISBN 9783810524799
Genre: Romane

Rezension:

Maddy ist tot. Gesprungen vom Dach der örtlichen Bibliothek. Sie hinterlässt Eve, ihre Tochter, 16 Jahre alt und mitten in der Pubertät, und Brady, ihren Ehemann, der eher einem Workaholic gleicht als dem Mann, den Maddy von vielen Jahren kennengelernt und geheiratet hat.
Doch nun ist sie nicht mehr da und das wird ihrer Familie schmerzlich bewusst - denn Maddy war der Part, der wie heile Welt der Familie zusammenhielt, die für alle und jeden da war und ohne die scheinbar nichts funktionierte.
Doch Maddy ist nicht ganz weg - von oben schaut sie herab und versucht zu retten, was noch zu retten ist. So versucht sie, die ihr lieb gewonnenen Menschen positiv zu beeinflussen und zu leiten: Eve und Brady sollen einen Weg zueinander und ein Leben miteinander finden, ohne an den alltäglichen Hürden des Tochter-Vater-Daseins zu scheitern; Eve soll ihre Phase des Frau-Werdens durch die leichte Hilfe von Maddys bester Freundin Paige meistern; und letztendlich bemüht sich Maddy, eine neue und geeignete Frau für ihren Mann und ein bisschen auch für ihre Tochter zu finden. Doch vor allem will sie, dass niemand der Hauptcharaktere sich Vorwürfe in Bezug auf ihren Tod macht. Denn niemand kann genau sagen, aus welchem Grund Maddy in den Tod gesprungen ist...

Ich muss zugeben, ich war skeptisch, ob ich dieses Buch lesen wollte. Der Text auf der Rückseite überzeugte mich nicht beim ersten Mal. Aber ich muss zugeben, es hat sich definitiv gelohnt. Es ist mehr als ein Buch. Es ist traurig und witzig zugleich, es hat mich gefesselt, wenn auch auf eine andere Art als ein Krimi oder ein Thriller, es beinhaltet alte Weisheiten und sprüht vor frischen und Jugendlichen Ansichten. Und vor allem ist es aufweckend. Es führt einem das eigene Leben vor Augen, lässt einen über das eigene Leben und die eigenen Taten nachdenken. Man sieht und denkt anders, wenn man das Buch beende hat und es wieder zuklappt.

Für mich war es eines der besten Bücher in diesem Bereich, die ich je gelesen habe.

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