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175 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

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Spinster Girls – Was ist schon normal?

Holly Bourne , Nina Frey
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423717977
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe ehrlich gesagt eine etwas andere Geschichte erwartet, weil es im Klappentext keinen Hinweis darauf gibt, dass das Thema Zwangsstörung im Mittelpunkt steht, aber wurde dennoch nicht enttäuscht. Holly Bourne schafft es nämlich den Leser in den Bann zu ziehen und besitzt einen lockeren Schreibstil, wodurch sich die Geschichte trotz teilweise erdrückender Szenen, schnell liest.
Das Themen psychische Gesundheit und Zwangsstörungen werden sehr nachvollziehbar dargestellt. Beim Lesen merkt man, dass die Autorin viel zu dem Thema recherchiert hat, wodurch ihr eine realistische Schilderung von Evies Krankheit und ihrem Leben damit, gelingt.
Evie selbst besitzt ein kompliziertes Innenleben, das die Autorin mit viel Einfühlvermögen beschreibt, wodurch man sich als Leser gut in sie hineinversetzen kann - selbst, wenn man keine Erfahrungen mit ähnlichen Problemen gemacht hat.
Ich bin wirklich beeindruckt davon, wie gut es Holly Bourne gelungen ist, in "Was ist schon normal?" das Thema zu behandeln.
Die Entwicklung, die Evie, in dem Buch durchläuft wird nachvollziehbar geschildert und ist nicht vorhersehbar, wodurch man beim Lesen auch überraschende Momente erlebt. Sie wirkt manchmal etwas naiv und anstrengend, aber man kann ihr nicht wirklich böse sein, da man sie aufgrund ihrer schwierigen Krankheit verstehen kann.
Die weiteren Charaktere werden alle lebensnah beschrieben. Man merkt, dass sich Evies Mitschüler in der Zeit des Erwachsenwerdens befinden und sie wirken echt.
Die Idee für den Spinster-Club finde ich super, vor allem, weil man dadurch jungen Lesern Feminismus näher bringen kann. Die Themen, die die Mädchen dazu besprechen finde ich spannend und eindrucksvoll geschildert. Zwar muss ich zugeben, dass manche Diskussionen zu aufgesetzt und unnatürlich wirken, aber aufgrund des guten Inhalts kann man darüber hinwegsehen.
Eine Sache, die mir sehr gut gefällt, ist, dass das Ende sehr realistisch ist. Es ist kein typisches Happy-End, in dem das Mädchen mit ihrem Traumprinzen gesund und glücklich zusammenlebt, aber zeigt dafür, dass man mit solch einer Krankheit immer kämpfen muss und, dass die Menschen, die einen wirklich lieben, trotzdem zu einem halten. Genauso wie die Bedeutung von Selbstliebe. Man erkennt, dass Evie bis zum Ende hin reifer wird.
Somit bin ich von dem Buch positiv überrascht und kann es jungen Lesern auch nur empfehlen, sofern sie nicht selbst an einer Zwangsstörung leiden, weil das Buch meiner Meinung nach, sonst triggernd wirken kann. 
Trotz meiner ersten Begeisterung für das Buch, gibt es auch ein paar Dinge, die ich etwas schade finde und Grund dafür sind, dass ich dem Buch keine fünf Sterne geben kann.
Zunächst einmal finde ich es schade, dass trotz des vielversprechendes Titels und der untypischen Themen ein klischeehafter Teenager-Alltag gezeigt wird. In dem Buch gehen Evie und ihre Mitschüler ständig auf Partys, trinken Alkohol und reden mehr als genug über Jungs. Es wird vermittelt, dass das normal sei und ich hätte es besser gefunden, wenn stattdessen gezeigt worden wäre, dass man auch als normal gilt, wenn man sich nicht betrinkt und lieber einen gemütlichen Abend verbringt, als ständig auf zu laute Partys zu gehen.
Eine weitere Sache, die mich stört, ist, dass Evie in kürzester Zeit drei Jungsgeschichten am Laufen hat, was nicht realistisch auf mich wirkt. Zwar wird im Buch selbst immer wieder kritisch angemerkt, dass man als Mädchen so versessen auf Jungs ist, aber das ändert trotzdem nichts daran, dass das unrealistisch ist und das Bild vermittelt, es sei normal mit sechzehn mit mehreren Jungs gleichzeitig etwas zu haben. Vor allem, weil das von der Hauptthematik ablenkt.
Das sind jedoch nur kleine Punkte, die nicht schwerwiegend sind, weil das Buch insgesamt gut gelungen ist, vor allem, was die Darstellung von psychischer Gesundheit angeht.

Fazit: Ein wichtiges Buch, das das Thema Zwangsstörungen nachvollziehbar darstellt und nebenbei Feminismus behandelt.

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619 Bibliotheken, 28 Leser, 0 Gruppen, 95 Rezensionen

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Thalamus

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.08.2018
ISBN 9783785586143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Klappentext zu "Thalamus" hört sich spannend an und auch die Idee, die hinter der Geschichte steckt, ist extrem interessant und hat mich während dem Lesen in den Bann gezogen.
Ich möchte nicht verraten, was sich genau hinter dieser verbirgt, aber man merkt beim Lesen, dass sich die Autorin viele Gedanken dazu gemacht hat und somit weiß, worüber sie schreibt.
Man wird sofort in Timos Leben hineingeworfen und erlebt seine Entwicklung nach dem Unfall mit. Durch die authentische Schilderung seines Zustands, kann man sich problemlos in ihn hineinversetzen und fühlt mit ihm mit. 
Auch die weiteren Charaktere werden anschaulich beschrieben und man kann sich schnell ein Bild von den anderen jugendlichen Patienten machen. Ich finde es gut, dass die Autorin hier auch familiäre Hintergründe miteinbezieht.
Während der ersten 200 Seiten ist es nicht langweilig und man möchte immer nur weiterlesen. Vor allem dann, als Timo mehr über die eigenartigen Vorfälle erfährt und an sich selbst starke Veränderungen spürt.
Nach der Hälfte des Buchs entwickelt sich die Geschichte meiner Meinung nach leider zu stockend. Die Idee bleibt spannend und als Leser hängt man auch weiterhin an Timos Erlebnissen fest, aber viele Szenen ziehen sich in die Länge und nehmen einem das Gefühl der Spannung, das man auf den ersten 200 Seite erlebte. Genauso wie kein roter Faden mehrt erkennbar ist. Abgesehen davon, wird sprachlich jedoch weiter gut erzählt.
Das Ende ist gut gelungen und bietet einen runden Abschluss, der dem Leser dennoch Raum für eigene Gedanken zu Timos Zukunft und der Grundidee lässt.
Insgesamt gesehen, hat mich die Idee somit begeistert und abgesehen und einigen in die Länge gezogenen Szenen und stockenden Momenten, wird die Geschichte auch mitreißend erzählt.

Fazit: Eine beeindruckende Idee, die interessant umgesetzt wird und den Leser zum Nachdenken anregt.

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222 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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Der letzte erste Song

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 30.11.2018
ISBN 9783736309135
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Firsts-Reihe gehört zu meinen Lieblingsbuchreihen, weshalb ich mich sehr auf den Abschluss dieser gefreut habe.
Grace und Mason kennt man bereits aus den ersten drei Teilen, weshalb es mir leicht gefallen ist, mich in ihrer Welt zurechtzufinden. Da man den beiden in den anderen Teilen jedoch nur oberflächlich begegnet , erfährt man in "Der letzte erste Song" natürlich viel mehr über sie.
Obwohl beide Charaktere in "Der letzte erste Blick" keinen sympatischen Start erhielten, schließt man sie in "Der letzte erste Song" schnell ins Herz.
Grace ist ein sehr sensibler und einfühlsamer Mensch, wodurch ich mich gut mit ihr identifizieren konnte. Obwohl sie eigene Ängste besitzt, beweist sie immer wieder Mut und Stärke. Ich finde, dass es Bianca Iosivoni sehr gut gelungen ist, ihr Innenleben, das auch von Schatten der Vergangenheit geprägt ist, zu beschreiben. Besonders schön finde ich, dass Grace trotz einiger Tiefpunkte im Verlauf der Geschichte zu sich selbst findet.
Mason lernt man hier als einfühlsamen Menschen, der sehr viel herzlicher ist, als er in den ersten drei Teilen wirkt, kennen. Auch er hat mich für sich gewonnen, weil er einen so guten Charakter besitzt und zeigt, dass er für Grace da ist.
Die Geschichte entwickelt sich in einem angenehmen Tempo und nicht zu schnell, was mir gut gefallen hat. Sie beinhaltet eine warme Atmosphäre, so, dass man sich in der Welt einfach nur wohl fühlt. Besonders gut gefällt mir, dass Grace und Mason sich nicht sofort ineinander verlieben, sondern erst mit der Zeit Gefühle füreinander entwickeln.
Durch die langsame und realistische Entwicklung, fiebert man mit den beiden mit und die Freude über den Moment, in dem sich beide endlich ihre Gefühle eingestehen können, ist noch größer. Die Chemie zwischen beiden stimmt und es gibt viele süße Momente, die einem das Herz erwärmen.
Bianca Iosivoni besitzt einen flüssigen Schreibstil und weiß, wie man große Emotionen schildert, wodurch die Geschichte das Herz berührt und den Leser mitreißt. Ich habe mit Grace und Mason richtig mitgefühlt und fühlte mich in ihrer Welt wie Zuhause. 
Eine weitere Sache, die mir gut gefällt, ist, dass die anderen Charaktere der Clique viel Raum einnehmen. Das verleiht der Geschichte etwas Besonderes und unterstützt die Wohlfühl-Atmosphäre, weil es einfach schön ist, den bekannten Gesichtern wieder zu begegnen. 
Das Thema Musik spielt in "Der letzte erste Song" eine große Rolle und wird sehr gut umgesetzt. Die Momente, in denen Grace und Mason musizieren oder über Musik sprechen, wirken authentisch. 
Im Verlauf der Geschichte wird Graces Vergangenheit aufgearbeitet und ich finde die Schilderungen davon gut gelungen. Vor allem, weil ihre Familiengeschichte sie so stark geprägt hat und Grund für ihre Unsicherheiten ist.
Nachdem Grace und Mason endlich zusammenkommen, gibt es einen Wendepunkt, der mir persönlich etwas zu überdramatisch gestaltet wurde. Ich kann zwar verstehen, weshalb der Konflikt eingebaut wurde, aber meiner Meinung nach, wirkte dieser eher aufgezwungen und nicht so, als ob er nötig gewesen wäre. Vor allem, weil das nicht mehr zu der Realitätsnahe passt, die in den ersten zwei Drittel des Buchs präsentiert wird. 
Durch den etwas zu aufgezwungenen Konflikt im letzten Drittel kommt für mich "Der letzte erste Song" nicht ganz an "Der letzte erste Blick" und "Die letzte erste Nacht" ran.
Dafür gefällt mir das Ende sehr gut, weil es ein runder Abschluss ist und Grace bis zu diesem zu sich selbst findet und es endlich schafft, sich von ihrer Vergangenheit zu lösen. Der Epilog hat mein Herz nochmals von Neuem erwärmt, weil man sich hier von den liebgewonnenen Charakteren der Firsts-Reihe würdig verabschieden kann.
Abschließend kann ich also sagen, dass mir "Der letzte erste Song" gut gefallen hat, weil Bianca Iosivoni hier wie in den weiteren Teilen der Reihe eine Atmosphäre geschaffen hat, in der man sich einfach wohlfühlt und Charaktere, die man ins Herz schließt. 

Fazit: Ein würdiger Abschluss der Firsts-Reihe, der durch die nahbaren Charaktere und großen Gefühle punktet.

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47 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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YOU – Du wirst mich lieben

Caroline Kepnes , Katrin Reichardt
Flexibler Einband
Erschienen bei LYX, 21.12.2018
ISBN 9783736310810
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Idee zu "You - Du wirst mich lieben" hat sofort mein Interesse geweckt und sie wird gut umgesetzt. Carolin Kepnes hat einen Thriller über das Thema Stalking erschaffen, der unter die Haut geht und gleichzeitig zeigt, was die sozialen Medien für Auswirkungen haben können.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Joe erzählt und es wird die Du-Form verwendet, mit welcher er Beck direkt anspricht. Dadurch erhält die Erzählung eine einzigartige Atmosphäre und als Leser steckt man bis zum Ende in Joes gefährlicher Welt drin. Er wird nachvollziehbar beschrieben und Caroline Kepnes beweist viel Einfühlvermögen, weil es sicher nicht einfach ist, die Geschichte eines Stalkers aus seiner Sicht so authentisch zu schildern. Hier zeigt Caroline Kepnes, wie viel Talent sie besitzt.
Auch der Schreibstil verdeutlicht seinen Charakter, auch, wenn ich die derbe Sprache und Schilderung körperlicher Szenen als unangenehm empfand.
Von Beck erfahren wir alles nur aus Joes Sicht, wodurch man natürlich kein glaubwürdiges Bild von ihr erhält. Bis zum Ende wusste ich nicht so richtig, was ich von ihr halten soll. Man merkt nur, dass Joe von ihr besessen ist und sie trotz ihrer Schwächen liebt. 
Die weiteren Charaktere werden alle gut vorstellbar beschrieben, so, dass man als Leser eine übersichtliche Vorstellung von Becks Umfeld erhält. 
Die Handlung steckt voller schockierender Momente und entwickelt sich in einem guten Tempo. Ich finde es gut, dass sie sich über mehrere Monate abspielt und sich bis auf Joes sofortige Verliebtheit nicht alles zu schnell entwickelt. Man möchte immer nur weiterlesen und das ungewöhnliche Buch zieht den Leser in den Bann. Es wird immer spannender, bis es in einem packenden Finale endet.
Das Ende ist etwas vorhersehbar, allerdings finde ich das nicht schlimm, weil es nichts daran ändert, dass die Geschichte eine Gänsehaut beim Leser auslöst. Vor allem aber, lässt es die Neugier auf die Fortsetzung steigen, die ich auch unbedingt lesen möchte.

Fazit: Ein außergewöhnlicher Thriller über Stalking, der mit viel Einfühlvermögen erzählt wird.

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(25)

85 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

Sun Warrior

P.C. Cast , Christine Blum
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.02.2018
ISBN 9783841440228
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Teil "Moon Chosen" hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich mich sehr auf das Lesen von "Sun Warrior" gefreut habe. 
Der Anfang der Fortsetzung gefällt mir gut, weil es spannend beginnt und man nicht lange braucht, um sich wieder in Maris Welt zurechtzufinden. Die Handlung kommt schnell in Fahrt und man möchte einfach wissen, wie es weitergeht. 
Leider hält die Spannung im Verlauf des Buchs nicht an und nach den ersten spannenden Seiten, beginnt die Geschichte sich in die Länge zu ziehen und wirkt teilweise langweilig. Meiner Meinung nach, hätte in der Mitte des Buchs einiges gekürzt werden können, um die Geschichte nicht stockend vorankommen zu lassen.
Dafür wird das Ende wieder spannend und konnte mich nach dem eintönigen Mittelteil wieder in den Bann ziehen. So sehr, dass ich auch dem dritten Teil der Reihe eine Chance geben werde. Mich hat die Geschichte einfach in den Bann gezogen.
Die Charaktere kommen in "Sun Warrior" gut zur Geltung. Mari durchläuft eine starke Entwicklung nach "Moon Chosen" und es ist toll zu sehen, wie viel Stärke und Selbstbewusstsein sie in "Sun Warrior" zeigt.
Die Beziehung von ihr und Nik wird realistisch beschrieben und bietet angenehme Ruhemomente neben den turbulenten Szenen. 
Besonders schön finde ich, dass die Nebencharaktere in "Sun Warrior" auch eine wichtige Rolle spielen und sich P.C. Cast für jeden Zeit nimmt, so, dass man alle ins Herz schließt.
In "Sun Warrior" haben mich auch die Kapitel über die Hautdiebe in den Bann gezogen und teilweise habe ich diese spannender als die über Mari und Nik gefunden. Hier werden sie endlich gefährlicher, während sie mir im ersten Teil fast schon überflüssig erschienen sind.
Somit ist "Sun Warrior" eine gute Fortsetzung, die spannungsmäßig zwar nicht ganz an "Moon Chosen" herankommt, aber dafür durch andere Punkte überzeugt.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, nach der man gleich den nächsten Teil lesen möchte.

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364 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 124 Rezensionen

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The Ivy Years – Was wir verbergen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307872
Genre: Liebesromane

Rezension:

*Die folgende Rezension enthält Spoiler.*
Die Geschichte hat mir von Anfang an gut gefallen, weil sie viel mehr als nur eine Liebesgeschichte erzählt und aufgrund der schwerwiegenden Geheimnisse keinem anderen New Adult - Roman gleicht.
Bridgers Geheimnis finde ich besonders spannend und es ist hinreißend zu sehen, wie liebevoll er sich um seine kleine Schwester Lucy kümmert. Man spürt beim Lesen, wie wichtig sie ihm ist und wie viele Gedanken er sich über ihr Leben macht.
Das Geheimnis von Scarlet hat mich im ersten Moment überrumpelt, weil es ziemlich heftig ist, was ihrem Vater vorgeworfen wird und ihrer Familie den Ruf ruiniert.
Jedoch finde ich es gut, dass Sarina Bowen die ernste Thematik eingebaut hat und es somit einen ernstzunehmenden Grund für Scarlets Versteckspiel und Familienprobleme gibt.
In anderen New Adult - Romanen wirken Familiendramen, die Grund für den Konflikt der Hauptpersonen sind, oft aufgesetzt. Nicht so im zweiten Teil der "The Ivy Years" - Reihe, wodurch die Geschichte echt wirkt.
Besonders gut gefallen hat mir, wie einfach die Liebesgeschichte der beiden erzählt wird. Es gibt kein unnötiges Drama, sondern geschieht auf realistische Weise. Die beiden lernen sich in einer Vorlesung kennen und kommen sich anschließend näher, bis sich langsam mehr entwickelt. Zwar hätte ich mir stellenweise etwas mehr Gefühl gewünscht, aber dennoch sieht man die beiden gerne zusammen. Vor allem, weil alles so unkompliziert zwischen ihnen läuft.
Die Handlung ist spannend und vor allem die letzten hundert Seiten stecken voller unerwarteter Wendungen, die es einem unmöglich machen, das Buch wegzulegen. 
Scarlet gefällt mir als Hauptperson gut, weil sie trotz ihrer Vergangenheit Stärke besitzt. Hier muss ich auch positiv anmerken, dass Bridger ihr erster Freund ist, weil Mädchen in anderen New Adult - Romanen oft mehr Erfahrung besitzen. Somit spielen auch Unsicherheiten bei ihr eine Rolle, die nahbar geschildert werden.
Bridger lernt man hier von einer neuen Seite kennen, was mich gefreut hat. Im ersten Teil der Reihe wird er noch als der typische Herzensbrecher beschrieben und hier wirkt er auf einmal fast komplett erwachsen. Es ist schön zu sehen, was für eine positive Entwicklung er aufgrund seiner Schwester durchläuft.
Dennoch muss ich zugeben, dass er mir mit seinen anzüglichen Kommentaren und Gedanken stellenweise zu direkt war, weshalb er mir nicht der liebste männliche Charakter des Genres ist. 
Dafür muss ich positiv anmerken, dass er weder ein typischer Bad Boy, noch ein zu weicher Softy ist und somit realer als manch andere Jungs aus Büchern wirkt.
Das Einzige, das mir hier zu viel war, war als Scarlet erfahren hat, dass ihr Onkel ihr Vater ist. Das wirkt zu unrealistisch auf mich und hätte meiner Meinung nach nicht nötig sein müssen. Das erleichtert Scarlets Verarbeiten der Dinge und erlaubt ihr ein einfaches Ende. Ich hätte es viel interessanter gefunden, zu sehen, wie sie mit dem Geständnis ihres nicht leiblichen Vaters umgeht. Auch, weil ein offener Umgang damit am Ende, eine Charakterentwicklung präsentiert hätte und ihrer Geschichte mehr Tiefgründigkeit.
Dafür ist das Ende herzerwärmend, so, dass man die Geschichte mit einem guten Gefühl beenden kann und die kleinen störenden Punkte in Vergessenheit geraten.

Fazit: Eine erfrischende New Adult - Geschichte mit schwerwiegenden Geheimnissen, die den Leser nicht mehr loslässt.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Unbeugsame

Carmela Scotti , Barbara Neeb , Katharina Schmidt
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.10.2018
ISBN 9783442314966
Genre: Romane

Rezension:

Wie bereits der Klappentext verrät, ist der Inhalt des Buchs kein Leichter und nach Beenden der Geschichte, musste ich mich erst einmal sammeln, um den Inhalt zu verarbeiten.
Carmela Scotti erzählt Catenas Geschichte von der ersten Seite an sehr nachvollziehbar und gefühlvoll, so, dass man sich problemlos in ihrer Welt wiederfinden kann. Gespannt verfolgt man die Ereignisse und kann sich aufgrund der gefühlvollen Beschreibungen sehr gut in Catena hineinversetzen. Man fühlt auf jeder Seite intensiv mit Catena mit. 
Es passiert sehr viel, was die Handlung spannend macht und besonders gut gelungen finde ich, dass die Kapitel abwechselnd aus der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt werden. So erfährt man nur nach und nach, was früher passiert ist und was der Auslöser für Catenas jetzige Situation ist. Das sorgt für besonders viel Spannung.
Nur während der Mitte des Buchs gibt es einige Stellen, die sich ziehen und die Geschichte langatmig machen.
Neben der Erzählweise, macht jedoch vor allem der einzigartige Schreibstil das Buch besonders.
Der Schreibstil gehört zu den Schönsten, die ich bisher kennengelernt habe, denn Carmela Scotti verwendet eine sehr künstlerische Sprache und erzählt gleichzeitig sehr flüssig, wodurch sich das Buch gut lesen lässt.
Man spürt beim Lesen schnell, dass das Buch nicht gut enden wird, aber dennoch finde ich das Ende passend gelungen und vor allem das letzte Kapitel rundet die Geschichte versöhnlich ab, wodurch man das Buch beruhigt beenden kann.

Fazit: Eine bewegende Geschichte, die gefühlvoll geschildert wird und vor allem mit ihrem besonderen Schreibstil punktet.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Glück dich!

Monika Pfundmeier
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 16.11.2018
ISBN 9783752848687
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Idee zu "Glück dich" gefällt mir gut. Das Thema Glück spielt für jeden von uns eine Rolle und wie leicht man es verlieren oder übersehen kann, zeigt Monika Pfundmeier in ihrem Buch. Nora fühlt sich innerlich nämlich zerrissen und merkt, dass sie nicht glücklich ist. Zunächst glaubt sie, dass die Liebe ihr helfen kann, doch merkt mit der Zeit, dass ein Mann allein nicht ausreicht, um sich glücklich zu fühlen.
Das Buch ist sehr modern und behandelt viele Themen, die in unserer jetzigen Zeit eine Rolle spielen. Es geht nicht nur um Liebe im digitalen Zeitalter, sondern auch um berufliche Möglichkeiten. Jobmäßig sieht es für Nora eigentlich gut aus, aber ihr Chef, der Grenzen überschreitet und das ständige Pendeln führen zu Problemen bei ihr.
Diese Problematiken werden realistisch dargestellt, so, dass Noras Geschichte echt wirkt. Es wird auch nichts verschönigt, sondern alles auf solche Weise erzählt, wie es wirklich sein könnte. Dadurch wirkt die Geschichte sehr nahbar und nicht wie ein zu schönes Märchen. Gleichzeitig ermöglicht sie es bestimmt vielen, sich in Nora hineinzuversetzen. 
Nora als Hauptperson hat mir gut gefallen, weil sie zwar selbstbewusst ist, aber dennoch mit inneren Problemen zu kämpfen hat und an einem Punkt steht, an dem sie sich endgültig fragen muss, was ihr zu ihrem eigenen Glück fehlt.
Auch die weiteren Charaktere, wie ihr Bruder Felix oder Arbeitskollege Ben werden gut beschrieben und wirken in ihrer Art wie Menschen, die man aus dem Alltag kennt. Durch die Sichtwechsel lernt man die Nebencharaktere auch besser kennen, weshalb ich diese gut gelungen finde. Die Sichtwechsel in "Glück dich" unterstützen die Geschichte, ohne den Lesefluss zu erschweren. 
Trotz der alltäglichen Handlung ist das Buch nicht langweilig und gewinnt gegen Ende sogar richtig an Spannung, wenn Nora kurz vor den lebensveränderten Entscheidungen steht.
Gut gefallen hat mir auch die Idee mit dem Messerwerfer, der Noras ständiger Begleiter ist und ihre innere Zerrissenheit immer wieder verdeutlicht. 
Das Ende finde ich gut gelungen, weil es eine schöne Botschaft enthält und zeigt, dass man selbst für sein eigenes Glück verantwortlich ist und es erreichen kann, wenn man endlich bereit dafür ist.
Jedoch muss ich zugeben, dass der Schreibstil leider nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat. Es wird sehr viel Umgangssprache verwendet und einfache Wörter wie phone, was mich gestört hat. Auch wirkt es stellenweise so, als ob Wörter in Sätzen fehlen, was manchmal anstrengend zu lesen ist, wenn man diese Art von Schreibstil weniger mag. Vor allem im Wechsel zu tiefgründigeren Passagen, die normal erzählt werden.
Die Charaktere hätten meiner Meinung nach auch tiefgründiger ausgearbeitet werden können, weil das zur Thematik gepasst hätte. Ich finde es schade, dass man über Noras Vergangenheit kaum etwas erfährt und mir hat es insgesamt an Tiefe gefehlt. Die Themen werden zwar gut und realistisch behandelt, aber bleiben dennoch an der Oberfläche. Auch in romantischer Hinsicht tauchen bei den Szenen mit Silas keine großen romantischen Gefühle auf, weil alles oberflächlich geschildert wird, aber das ist bei mir wohl Geschmackssache. In dieser Hinsicht habe ich einfach etwas mehr erwartet. Vor allem, bei dem Thema, das eigentlich zu mehr Tiefgründigkeit einlädt.
Alles in allem ist "Glück dich!" aber ein gutes Buch, das den Kern der Zeit trifft, wichtige Themen behandelt, zum Nachdenken anregt und letztendlich zeigt, dass man für sein eigenes Glück verantwortlich ist. Nur der Schreibstil ist Geschmacksache. 

Fazit: "Glück dich!" zeigt, dass man für sein Glück selbst verantwortlich ist und trotz aller Schwierigkeiten es schaffen kann, dieses zu finden.

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43 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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P.S. I still love you

Jenny Han , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.01.2019
ISBN 9783423626941
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem mich "To all the boys I've loved before" begeistert hat, musste ich  sofort die Fortsetzung lesen, um zu sehen, wie es mit meinen Lieblingscharakteren weitergeht.
Die Atmosphäre, die in "P.S. I still love you" herrscht ist dieselbe wie im ersten Teil. Jenny Han schafft es auch hier eine zuckersüße Welt zu erschaffen, die einen den Alltag vergessen lässt und durch viele unterhaltsame Szenen das Herz erwärmt.
Auch den meisten Charakteren bleibt sie treu und in diesem Teil verliebt man sich nur noch mehr in sie. Vor allem Peter lernt man hier noch besser kennen und am Ende hat er mich endgültig für sich gewonnen, weil er beweist, wie viel Herz in ihm steckt. 
Als ich im Klappentext gelesen habe, dass John auftauchen wird, habe ich mich nicht darüber gefreut und war ihm negativ gegenüber eingestellt, weil es für mich kein passenderes Paar als Lara Jean und Peter gibt. Jedoch hat Jenny Han John so charmant geschildert, dass ich ihn nicht verabscheuen konnte, sondern auch er sich einen Platz in meinem Herzen erkämpfte. Dennoch ändert das nichts daran, dass ich nach wie vor Team Peter bin und er mein Liebling der Jungs bleibt.
Lara Jeans Schwester Kitty hat mich hier noch mehr als im ersten Teil zum lachen gebracht und Margot spielt auch hier wieder eine große Rolle, wodurch die Familienthematik erhalten bleibt.
Doch nicht nur das Thema Familie wird wieder thematisiert, sondern vor allem auch Freundschaft. Im zweiten Teil erfährt man mehr über Lara Jean und Genevieves Vergangenheit, was mir gut gefallen hat.
Somit widmet sich Jenny Han im zweiten Teil den typischen Themen des Erwachsenwerdens und nähert sich diesen auf realistischer Weise, was mich an meine eigene Jugend erinnert hat.
Nur Lara Jean durchläuft hier eine Entwicklung, die mir nicht so gut gefallen hat und der Grund dafür ist, weshalb ich dem Buch nur vier statt fünf Sterne geben kann. In diesem Buch habe ich sie nach dem tollen Anfang nicht wiedererkannt. Sie wird nach diesem extrem eifersüchtig und hat so gut wie kein Vertrauen in Peter, obwohl er ihr immer wieder versichert, dass zwischen ihm und Genevieve nichts mehr läuft und sie Familienprobleme hat.
Zwar kann ich Lara Jeans Misstrauen Genevieve gegenüber verstehen, aber finde, dass sie Peter gegenüber vertrauenswürdiger sein sollte und sich ihm gegenüber unfair verhält. Ihr fehlendes Vertrauen lässt sie sehr unreif wirken. 
Am Ende ist sie diejenige, die die Regeln des Vertrags bricht, ohne es zu begreifen. Auch die plötzliche Wichtigkeit des Spiels, das sie und ihre früheren Freunde beginnen, erschien mir übertrieben, weil das überflüssig für mich war. Vor allem angesichts der wirklichen Probleme, die sie umgibt. 
Gegen Ende findet sie zwar wieder zu sich selbst, aber erst als sie mit eigenen Augen erkennt, dass Genevieve nicht gelogen hat. Ich hoffe, dass Lara Jean im dritten Teil lernt eine Beziehung auf erwachsene Weise zu führen und Peter mehr vertraut.
Ehrlich gesagt hatte ich beim Lesen das Gefühl das Jenny Han Lara Jean absichtlich eine so negative Entwicklung durchlaufen lässt, damit sie die Dreiecksgeschichte mit John ins Rollen bringen kann. Anders wäre das ja nicht möglich gewesen.
Die Handlung war dafür aber sehr abwechslungsreich und so spannend, dass man einfach nur wissen wollte, wie es weitergeht.
Den dritten Teil werde ich auf jeden Fall auch noch lesen, weil ich wissen muss, wie es weitergeht und, vor allem, ob Lara Jean es dieses Mal schafft mehr Vertrauen in einer Beziehung zu empfinden.

Fazit: Genauso herzerwärmend und süß wie "To all the boys I've loved before". Nur Lara Jean durchläuft hier eine Entwicklung, die nicht jedem gefallen wird.


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863 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 161 Rezensionen

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To all the boys I’ve loved before

Jenny Han , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446250819
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Klappentext zu "To all the boys I've loved before" konnte mich sofort für das Buch begeistern, weil ich die Idee mit den Liebesbriefen super finde und diese viel Spannung verspricht.
Lara Jean ist unscheinbar und eine hoffnungslose Romantikerin mit einer großen Fantasie. Ihre Familie ist sehr wichtig für sie und sie liebt es zu backen. Vor allem neben ihrer Freundin Chris erscheint sie als problemlos. 
Als Hauptperson habe ich Lara Jean sofort ins Herz geschlossen, weil sie sehr loyal ist und ich mich aufgrund vieler Punkte gut in sie hineinversetzen konnte. Es war für mich schon beim Schauen des Films unglaublich zu sehen, in wie vielen Dingen, wir uns ähneln.
Ihre Schwestern sind auch sympatisch. Margot ist die typische große Schwester, die sich um alles kümmert und Kitty ist einfach bezaubernd in ihrer besonderen Art. Sie bringt den Leser oft zum schmunzeln und hat mich charakterlich stark an meine eigene kleine Schwester erinnert, was zeigt, wie real Jenny Hans Figuren wirken.
Die beschriebene Familiendynamik ist einer der Punkte dafür, weshalb ich die Geschichte so liebe, denn die Familienszenen gehen einfach ans Herz. Lara Jeans Vater ist sehr herzlich und in ihrer Familie herrscht ein angenehmes Klima, was entspannend beim Lesen ist.
Auch die weiteren Charaktere muss man einfach gern haben. In Peter habe ich mich wie so viele andere auch schnell verliebt, weil er ein gutes Herz besitzt. Nur eine Sache hätte er meiner Meinung nach am Ende anders machen sollen, als Lara Jean sich falsche Anschuldigungen anhören musste, aber es ist nun mal keiner perfekt. Das Interessante an Peter ist, dass er andauernd als typischer attraktiver beliebter Junge beschrieben wird, aber man ihn im Verlauf der Handlung besser kennenlernt und merkt, wie viel Herz er in Wirklichkeit besitzt und beginnt ihn für seinen Charakter zu lieben.
Die Handlung an sich ist abwechslungsreich und voller süßer Szenen. Obwohl kaum Aktionreiches passiert, will man immer nur weiterlesen und vergisst dabei total die Zeit. 
Natürlich macht auch die Idee das Buch sehr besonders und die Handlung erfüllt die hohen Erwartungen.
Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen, weil Jenny Han es bis zum Schluss spannend macht, aber auch Lara Jean zeigt, dass sie im Verlauf der Geschichte eine Entwicklung durchgegangen ist. Aus der unscheinbaren Tagträumerin ist ein mutiges Mädchen geworden, das nicht mehr nur träumen möchte.
Ich liebe Bücher, die einem das Herz erwärmen, mich zum lächeln bringen und Charaktere liefern, die man nie wieder loslassen möchte. "To all the boys I've loved before" liefert all das und ist deshalb eins meiner Jahres-Highlights. 

Fazit: Eine zuckersüße Idee, gemischt mit herzerwärmenden Szenen und Charakteren, die man einfach lieben muss. Eine absolute Empfehlung für die kalten Herbsttage!

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 26 Rezensionen

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Du springst, ich falle

Maryam Madjidi , Julia Schoch
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 18.05.2018
ISBN 9783351050504
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch erzählt von der wahren Geschichte der Autorin, was die Geschichte sehr ergreifend und noch emotionaler macht.
Ihre Eltern sind Kommunisten und Maryam Madjidi spürt schon während ihrer Kindheit, dass ihre Eltern mit ihren Aktionen in Gefahr leben. Schon als Kleinkind wurden heimlich Flugblätter in ihren Windeln versteckt. 
Notgedrungen müssen sie schließlich nach Frankreich fliehen und Maryam Madjidi hat zunächst Probleme mit ihrem neuen Zuhause. 
Den Schmerz, den sie als Kind verspürt schildert die Autorin sehr nahbar und einfühlsam, so, dass man komplett in ihrer Geschichte untergeht und problemlos mitfühlt.
Mit der Zeit schafft es Maryam Madjidi jedoch in Frankreich Fuß zu fassen und gewöhnt sich an ihre neue Heimat. Das bringt neue Konflikte mit sich. Sie will perfekt Französisch sprechen und durchläuft eine Phase, in der sie sich gegen das Persische wehrt. Gleichzeitig vermisst sie jedoch ihre Heimat, vor allem ihre Familie dort und wird in Frankreich nicht als Französin wahrgenommen.
Auf nachvollziehbare Weise stellt sie sich der Frage, was es überhaupt bedeutet, eine Iranerin oder Französin zu sein. Jedoch Kommt sie auch auf die Bedeutung von Sprache und Heimat zu sprechen. Besonders diese Passagen bringen den Leser zum Nachdenken und machen ihr Schicksal verständlich. Sehr lebendig erzählt sie von den Erlebnissen, so, dass man sich problemlos in diesen wiederfinden kann.
Besonders macht das Buch auch die Poesie, die während dem Erzählen mitschwingt. Dadurch gewinnt die Geschichte noch mehr an Gefühl.
Der Schreibstil der Autorin gleicht keinem anderen und macht es dem Leser zunächst etwas schwer sich in der Geschichte wiederzufinden. Es gibt oft Zeitsprünge und Perspektivenwechsel während der Abschnitte, weshalb man aufmerksam lesen muss. Sobald man sich jedoch an den einzigartigen Schreibstil gewöhnt hat, kann man die Geschichte problemlos verfolgen und gewinnt viel mehr von diesem, weil er das Leseerlebnis noch emotionaler macht.
Der letzte Abschnitt des Buchs hat mich besonders bewegt, weil sich die Autorin hier abschließend mit ihrer Identität und der Frage, wohin sie eigentlich gehört, beschäftigt. Während der vielen Konflikte des Buchs war es schön davon zu lesen, dass sie es schafft irgendwann ihren Frieden zu finden. Das Ende finde ich somit sehr gut und angenehm gelungen.
"Du springt, ich falle" liefert die beeindruckende Geschichte einer jungen Frau, in der viele Themen eine Rolle spielen und die mich zutiefst berührt hat.

Fazit: Bewegend, einfühlsam und sehr nahbar. Das Buch regt definitiv zum Nachdenken an.

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(1.334)

2.121 Bibliotheken, 17 Leser, 8 Gruppen, 88 Rezensionen

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Wie ein einziger Tag

Nicholas Sparks , Bettina Runge
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.08.2011
ISBN 9783453408708
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte klingt nach einer klischeehaften Liebesgeschichte, in der es darum geht, dass sich ein reiches Mädchen gegen den Willen ihrer Eltern in einen einfachen Jungen verliebt. Die erste Hälfte des Buchs erzählt auch genau das, weshalb mich der Inhalt nicht sehr in den Bann gezogen hat und ich den Hype um die Liebesgeschichte zunächst nicht ganz nachvollziehen konnte.
Doch die zweite Hälfte übertrifft alles und zeigt, worum es in "Wie ein einziger Tag" wirklich geht. Das ist nämlich nicht die einfache Erzählung einer klischeehaften Liebesgeschichte, sondern noch viel mehr. Hier geht es wortwörtlich um die Kraft der Liebe. 
Aus diesem Grund hat mich der zweite Teil sehr mitgenommen. Der wahre Kern der Geschichte ist nämlich einzigartig und macht "Wie ein einziger Tag" überhaupt zu so einer besonderen Geschichte, die von vielen bewundert wird.
Somit lohnt es sich, dass Buch komplett durchzulesen, bevor man sich ein Urteil macht, weil man erst nach der letzten Seite den wahren Kern der Geschichte erfasst und genau diese letzte Seite einen mitten ins Herz trifft.
Nicholas Sparks' Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Er schildert die Ereignisse mit viel Gefühl und manchmal wirken seine Worte sogar poetisch, was zum Inhalt passt.
Er schafft es, dass man sich problemlos die Charaktere und den kleinen Ort, an dem Allies und Noahs Geschichte spielt, perfekt vorstellen kann.
Somit zieht er den Leser mit seiner Geschichte in den Bann und hat es geschafft, dass man beim Lesen die Welt um sich herum komplett vergisst.

Fazit: Einmalig! Eine wunderschöne Liebesgeschichte.

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180 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Das Jahr, in dem ich dich traf

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.02.2016
ISBN 9783596193349
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Das Jahr, in dem ich dich traf" ist ein Buch, das ohne große Spannung, aber dafür mit seiner Bedeutung und den lebensnahen Charakteren punktet.
Jasmine lernt man zunächst als eine junge Frau kennen, die nichts anderes als ihre Arbeit kennt und ein Problem damit hat, an Dingen und Menschen festzuhalten. Als sie ihren Job verliert, ist das schlimm für sie und sie möchte nichts anderes als sofort wieder Arbeit finden.
Im Verlauf des Buchs durchgeht sie eine berührende Entwicklung, während dieser sie zu sich selbst findet. Das wird so realistisch und gefühlvoll geschildert, das man die Geschichte schnell ins Herz schließt.
Matt wird anfangs als unsympathisch beschrieben und das aus guten Gründen. Jedoch birgt er mehr in sich, als man zunächst ahnt und hat trotz seiner Probleme einen weichen Kern, wie man bald feststellt.
Ich finde, dass die Veränderung von seinem und Jasmines Verhältnis wunderschön geschildert wird. Vor allem aber finde ich es gut, dass hier die Wichtigkeit von Freundschaft in den Mittelpunkt gestellt wird und Cecelia Ahern zeigt, dass nicht jede Geschichte mit einer Romanze enden muss.
Nein, in diesem Buch geht es viel mehr um die Wichtigkeit von Freunden und Familie und wie auch in ihren anderen Büchern versteckt die Autorin hier kleine Botschaften, die das Leben bereichern.
Etwas, das mir an "Das Jahr, in dem ich dich traf" besonders gut in Erinnerung bleiben wird, ist, dass das Thema Behinderung behandelt wird. Jasmines Schwester hat nämlich Down-Syndrome und ihr gegenüber fühlt sie einen sehr starken Beschützerinstinkt. Gleichzeitig hat ihr Vater Probleme damit umzugehen. Das Buch zeigt, was solch eine Behinderung für eine Familie bedeuten kann und das auf sehr realistische Weise. Ich wünschte, es gäbe mehr Bücher, die sich trauen das Thema anzusprechen und wenn, dann auch auf dieser realitätsnahen und nicht beschönigten Weise.
Alles in allem ist "Das Jahr, in dem ich traf" ein schönes und ruhiges Buch, das zeigt, wie viel man in seinem Leben verändern kann, wenn man bereit dazu ist.

Fazit: Nicht so spannend wie Cecelia Aherns anderen Romane, aber dafür genauso gefühlvoll und bereichernd.


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332 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Was auch immer geschieht

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 11.11.2016
ISBN 9783736302877
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Was auch immer geschieht" liefert all das, was ich mir von einem guten New Adult - Buch wünsche und hat mich begeistert.
Zunächst einmal braucht man nicht lange, bis man sich in Callies Welt zurechtfindet, sondern wird direkt in die Geschichte geworfen und kann die Handlung problemlos verfolgen. Genauso wie man auch schon von der ersten Seite an von der einmaligen Atmosphäre der Geschichte in den Bann gezogen wird. Man fühlt sich in dieser wie Zuhause und ich habe mich schon lange nicht mehr so wohl in einer Geschichte wie in dieser gefühlt. Deshalb fiel mir der Abschied nach dem Ende auch schwer und ich hätte "Was auch immer geschieht" am liebsten sofort gerereadet.
Die Atmosphäre ist auch der Grund dafür, weshalb die Handlung ohne große Spannung und viel Aktion auskommt. In den ersten 300 Seiten passiert nämlich nicht viel, aber dennoch möchte man immer nur weiterlesen und kann das Buch schwer aus der Hand legen. Die letzten 100 Seiten und die Auflösung werden dafür so intensiv geschildert, dass die Gefühle unter die Haut gehen und den Leser mitnehmen.
Ein weiterer großer Pluspunkt sind die Charaktere. Callie ist in ihrer Denkweise sehr reif, was sie sympatisch macht. Hinzukommt, dass sie aufgrund des Verlusts ihrer Eltern ein schweres Innenleben hat, was Bianca Iosivoni authentisch schildert. Man kann sich einfach super in sie hineinversetzen, weil ihre Gefühlslage, genauso wie die Verwirrung, die sie aufgrund von Keith verspürt, so real beschrieben werden.
Keith ist einfach nur toll. Er ist kein zu weicher Softy, aber auch kein unausstehlicher Bad Boy, sondern einfach nur perfekt. Er besitzt ein großes Herz, ein wirklich Großes und hat gleichzeitig auch eine erfrischende freche Art. Zudem ist er verständnisvoll und man muss ihn einfach lieben. Er wirkt einfach nur echt und so wie einer der Jungs, die man aus der Realität kennt und das ist neben all den zu traumhaft beschriebenen Jungen in Büchern toll. 
Die weiteren Nebencharaktere schließt man auch sofort ins Herz. Vor allem Callies kleine Schwester Holly sorgt für viele witzige Momente, die etwas Entspannung in die ernste Thematik bringen. 
Eine weitere Sache, die mir gut gefallen hat, ist, dass die Liebesgeschichte nicht so sehr im Fokus stand, sondern auch weitere Themen. Vor allem das Thema Trauer wird hier bis zum Schluss behandelt.
Dieses schwierige Thema in Verbindung mit einer Liebe, die nicht sein darf, macht die Geschichte besonders emotional und einmalig.
Außerdem muss ich positiv anmerken, dass die Geschichte während Callies Semesterferien im Sommer spielt. Die meisten New Adult - Romane behandeln das College-Leben, vor allem einen Neustart mit diesem, bei dem die Vergangenheit vergessen werden soll.
Bianca Iosivoni macht in ihrer Geschichte quasi das Gegenteil und lässt ihre Hauptpersonen nach Hause kommen. Damit zeigt sie auch die große Bedeutung von Familie und Kindheitsfreunden, was mich berührt hat, weil ich mich darin sehr wiedergefunden habe.
Somit ist "Was auch immer geschieht" ein ganz besonderes Buch voller Emotionen, das durch seine Wohlfühlatmosphäre und nahbaren Charaktere punktet. Ich liebe es und habe hiermit mein neues Lieblingsbuch von Bianca Iosivoni gefunden.

Fazit: Emotional, nahbar und echt! Mein neues Lieblingsbuch von Bianca Iosivoni.  

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(34)

64 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Winterzauber in Notting Hill

Mandy Baggot , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.10.2018
ISBN 9783442488377
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte dreht sich um Isla und Hannah. Beide lernt man schon zu Beginn kennen und es dauert nicht lange, bis man beide Schwestern ins Herz schließt. Sie sind beide sehr unterschiedlich, werden aber so liebenswürdig beschrieben, dass man sie einfach gernhaben muss. 
Isla, deren ganzes Leben sich nur um das Wohlergehen ihrer Schwester dreht, durchläuft eine Entwicklung während der Geschichte, die ihr gut tut.
Das Gleiche gilt auch für die weiteren Charaktere, die lebensecht beschrieben werden. 
Der CEO Chase und seine beiden Töchter Maggie und Brooke nehmen ebenfalls viel Raum in der Geschichte ein. Seine beiden Töchter sorgen für viele witzige Momente in dem Buch und man kann gar nicht anders als sie zu mögen. Chase ist ein sehr komplexer Charakter, was mir gut gefallen hat, weil man während dem Verlauf der Geschichte immer mehr über ihn erfährt und es damit spannend bleibt.
Die Handlung an sich entwickelt sich langsam, aber dafür angenehm. Durch das nicht zu schnelle Erzählen, lebt man sich schnell in der Geschichte ein und fühlt sich bald in dieser zuhause und möchte gar nicht mehr, dass sie endet. Dafür sorgt auch Mandy Baggots unverwechselbarer Schreibstil. Sie erzählt mit so viel Witz und Charme, dass man gar nicht anders kann, als sich in der Geschichte wohlzufühlen. Gleichzeitig gelingt es ihr die britische Atmosphäre so gut zu vermitteln, dass man das Gefühl hat, sich selbst in London zu befinden.
Die Liebesgeschichte zwischen Chase und Isla entwickelt sich nicht zu schnell, sondern in realistischem Tempo und wird so traumhaft beschrieben, dass es zu der Weihnachtsthematik passt. 
Obwohl vieles an der Handlung vorhersehbar ist, gelingt es der Autorin für Überraschungen zu sorgen, so, dass man sich beim Lesen nicht langweilt.
Die Geschichte überzeugt jedoch vor allem durch ihre kleinen Momente. Szenen, die einen zum schmunzeln bringen, die Realität vergessen lassen oder einem einfach das Herz erwärmen.
Und dieser besondere Zauber bleibt bis zum Ende erhalten, was die Geschichte zu einem wundervollen Weihnachtsbuch macht.

Fazit: Warmherzig und voller Charaktere, die man gernhaben muss. Eine wundervolle Weihnachtsgeschichte für die kalten Tage.

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(207)

353 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Der Sommer, als ich schön wurde

Jenny Han , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2013
ISBN 9783423625364
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Der Sommer, als ich schön wurde" beschreibt eine einfühlsame und realistische Geschichte über das Erwachsenwerden und die erste Liebe. Man erfährt alles aus Bellys Sicht und in vielen Kapiteln auch etwas über ihre früheren Sommer. Dadurch lernt man Belly sehr gut kennen, genauso wie ihren Prozess des Erwachsenwerdens. 
Jenny Han gelingt das auf so realistische Weise, dass die Geschichte unter die Haut gut und den Leser berührt. Man fühlt einfach mit Belly mit.
Conrad und Jeremiah werden anschaulich beschrieben - vor allem ihre Unterschiede, so, dass man die beiden Jungen aus unterschiedlichen Gründen ins Herz schließt. 
Vor allem Conrad ist ein sehr tiefgründiger Charakter, den man erst nach einiger Zeit durchblickt, was ihn interessant macht.
Die Handlung an sich verspricht nicht viel Spannung, sondern plätschert eher dahin. Das ist jedoch nicht schlimm, weil die Geschichte mit ihrem Gefühl und dem realistischen Erzählen überzeugt. Es geht hier nicht darum eine Geschichte zu erschaffen, die dem Leser den Atem raubt, sondern viel mehr um die intensive Wirkung und warme Atmosphäre.
Jenny Han hat es geschafft sich einem bekannten Thema einfühlsam zu nähern und dabei ein wundervolles Buch erschaffen, das ich jedem empfehlen kann.

Fazit: Eine wundervolle Geschichte über das Erwachsenwerden und die erste Liebe, die den Leser berührt und unter die Haut geht. 

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(185)

331 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:

(Die folgende Rezension enthält Spoiler, da das nötig ist, um meine Meinung zu begründen). 
Die Idee zu "Dumplin´" finde ich super, nur leider hat mir die Umsetzung nicht gut gefallen. Das Problem an "Dumplin'" ist, dass das Buch nicht hält, was der Klappentext verspricht. 
Zunächst einmal erwartet man, dass Willowdean selbstbewusst mit ihrem Körper umgeht und das tut sie in den ersten Seiten auch. So beschreibt sie zum Beispiel, dass sie kein Problem damit hat, sich im Badeanzug im Schwimmbad zu zeigen. 
Doch nach diesem guten Start, verwandelt sich das Buch in ein Durcheinander, bei dem die Autorin anscheinend selbst nicht wusste, wie sie dieses lösen soll oder über was sie überhaupt schreiben möchte. 
Willowdean ist seit einer Ewigkeit in Bo verliebt und als er die Gefühle zu erwidern scheint, sollte sie eigentlich glücklich sein. Stattdessen verwandelt sie sich plötzlich in ein unsicheres Mädchen, was für mich keinen Sinn ergab. Eigentlich sollte sie ja die Tatsache, dass er sie hübsch genug findet, bestärken. Und überhaupt erscheint es mir als unglaubwürdig, dass das Mädchen, das trotz einer Mutter, die sie seit ihrer Kindheit für ihr Gewicht verurteilt, selbstbewusst zu ihrem Körper steht, plötzlich in Unsicherheiten verfällt. Immerhin befindet sich Willowdean während dieser Geschichte nicht am Anfang ihrer Pubertät, sondern ist knapp 17. 
Dabei ist es nicht einmal so, dass sie sich plötzlich für ihren Körper schämt. Manchmal ist sie stolz auf diesen und dann wieder nicht. Diese plötzlichen Stimmungsschwankungen machen das Verstehen von Willowdean anstrengend.
Noch eigenartiger wurde es für mich, als Julie Murphy Mitch einführte, einen Sportler, der plötzlich auch Interesse an Willowdean zeigt. Allein das sollte ihr zeigen, dass sie gut genug aussieht, aber sie fühlt sich trotzdem unwohl. Und überhaupt ruiniert diese Dreiecksgeschichte die Hauptbotschaft des Buchs für mich, weil plötzlich die erste Liebe an oberster Stelle steht und nicht die Themen Selbstliebe und Freundschaft.
Ich würde ja gerne sagen, dass dafür die Handlung spannend gewesen ist, aber das war sie nicht. Ehrlich gesagt ist fast nichts während der knapp 400 Seiten passiert. Erst als Willowdean sich für den Schönheitswettbewerb anmeldet, wird es aufregender. Nur geschieht das viel zu spät und nimmt weniger Raum in dem Buch ein, als der Klappentext verspricht.
Die Charaktere werden alle anschaulich beschrieben, aber waren mir leider zu oberflächlich und klischeehaft. Es gibt kaum Tiefe und das hat mich gestört, weil Julie Murphy perfekte Ansatzpunkte lieferte, um ihnen, sowie der ganzen Geschichte mehr Tiefe und Ernsthaftigkeit zu verleihen.
Mein Hauptproblem war jedoch Willowdean an sich, denn leider war sie mir alles andere als sympatisch. Sie erlaubt es sich nämlich andere für ihren Körper schlecht zu machen. Es hat mich schockiert, als sie das Aussehen einer Mitschülerin beschreibt und meint, dass es schlimmer sein könnte, wenn sie so aussehen würde wie sie. Auch anderen begegnet sie mit solch abwertender Haltung und natürlich erlaubt sie es sich auch über dünne Mädchen wie ihre beste Freundin herzuziehen. Solche Stellen haben in einem Buch, das angeblich über Body Positivity ist,  nichts zu suchen.
Hierbei sieht man, dass das Buch voller Widersprüche steckt. Es soll über Selbstbewusstsein sein, endet aber in Unsicherheit. Es soll über Body Positivity sein, wertet jedoch trotzdem Menschen aufgrund ihres Aussehens ab.
Das Thema Freundschaft kann man hier auch vergessen, weil Willowdean keine gute Freundin ist. Sie ist eifersüchtig auf El und ihr Leben, obwohl sie immer hinter Willowdean steht und zeigt, dass auch sie kein perfektes Leben führt. Das Schlimmste war für mich jedoch, dass Willowdean El verbieten möchte, beim Schönheitswettbewerb mitzumachen und das aus egoistischen Gründen. Wer tut seiner besten Freundin so etwas an?
Fairerweise muss ich sagen, dass ich dafür deren Versöhnung am Ende gut gelungen finde und Willowdean dann auch endlich zur Vernunft kommt, was gut ist.
Ein weiterer positiver Punkt ist für mich die Schilderung des schwierigen Verhältnissen von Willowdean und ihrer Mutter, das glaubwürdig beschrieben wird. 
Genauso wie die Autorin es auch geschafft hat eine tolle Atmosphäre zu erschaffen. Während der Seiten taucht man wirklich in die typisch amerikanische Kleinstadt - Welt ein. 
Der lockere Schreibstil der Autorin passt ebenfalls zu Dumplin' und lässt das Buch schnell lesen.
Das Ende an sich hat mir nicht gut gefallen, weil die Autorin sich hier rausmogelte, um ja kein klares Ergebnis liefern zu müssen. Natürlich habe ich nicht erwartet, dass sie Willowdean mit einer tiefgründigen Rede gewinnen lässt, aber sie bewusst disqualifizieren zu lassen, ist viel zu einfach und enttäuschend, wenn man an die vorherigen Seiten denkt. Damit geht die Botschaft des Buchs komplett unter und führt leider zu keinem krönenden Abschluss. Julie Murphy hat sich für den einfachsten Weg entschieden, statt den bedeutungsvollen, den die Idee eigentlich verdient hat.
Abschließend muss ich also sagen, dass mir "Dumplin´" trotz der tollen Idee nicht gut gefallen hat, weil das Buch voller Widersprüche steckt, die Message nicht ankommt und es so wirkt, als ob die Autorin beim Schreiben selbst nicht wusste in welche Richtung sie Willowdeans Geschichte lenken möchte.

Fazit: "Dumplin´" soll ein Buch über Body Positivity sein, steckt aber voller Widersprüche und liefert auch keine spannende Handlung.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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How to be a girl

Julia Korbik
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.09.2018
ISBN 9783522305099
Genre: Kinderbuch

Rezension:

In ihrem Buch, zeigt Julia Korbik, dass die Freiheit, die Frauen heute erleben, keine Selbstverständlichkeit ist, sondern, dass es ein langer Weg war bis Frauen beispielsweise wählen gehen durften. Die Geschichte des langen Wegs wurde interessant dargestellt und liefert genau die richtige Menge an Informationen, ohne zu überladen zu wirken. Damit eignet sie sich perfekt für die junge Zielgruppe, ist aber auch für erwachsene Frauen interessant. 
Abgesehen von solchen Fortschritten macht sie jedoch auch deutlich, dass wir in unserem Alltag leider noch immer nicht von der früheren Denkweise befreit sind und macht anschaulich und für die Zielgruppe angemessen, auf Themen wie beispielsweise Sexismus aufmerksam und erklärt diese. 
Es geht jedoch nicht nur um Feminismus in dem Buch, sondern allgemein um das Erwachsenwerden als Mädchen und was diese beschäftigt. Besonders gut gelungen, finde ich die Texte zum Thema Selbstliebe und Bodyshaming, die einem nochmals die Augen öffnen und den Blick auf sich selbst schärfen.
Das Buch beinhaltet jedoch nicht nur spannend gestaltete Texte zu wichtigen Themen, sondern noch viel mehr Abwechslung. Es gibt Checklisten und Anleitungen, die einen selbst zum Handeln ermutigen. Gleichzeitig liefert das Buch zahlreiche Kurportraits von aktuellen und historischen Vorbildern, die sich für ihre Rechte oder Feminismus einsetzen. Da die Frauen aus unterschiedlichen Bereichen kommen, kann jeder unter diesen ein inspirierendes Vorbild finden. Besonders diese Kurzportraits haben mir sehr gut gefallen, weil sie zeigen, wie viel man in unterschiedlichen Gebieten erreichen kann. 
Besonders gut gelungen finde ich, dass das Buch auch dazu animiert selbst stark zu werden und Mut macht, um sich gegen Mobbing oder für mehr Gleichberechtigung einzusetzen. Vor allem das letzte Kapitel zeigt, dass man alles erreichen kann, wenn man sich ein Ziel setzt und an etwas glaubt.

Fazit: Ein gelungener Ratgeber, der zu vielen Themen übersichtliche Texte liefert und dazu inspiriert, selbst für sich und seine Rechte einzustehen.

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(1.025)

2.013 Bibliotheken, 43 Leser, 1 Gruppe, 237 Rezensionen

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Trust Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 13.01.2017
ISBN 9783736302495
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Trust Again" habe ich mit keinen hohen Erwartungen gestartet, weil mich dessen Vorgänger "Begin Again" leicht enttäuschte. Deshalb dauerte es auch so lange, bis ich mich dazu entschlossen habe, der Reihe eine weitere Chance zu geben. Darüber, dass ich das getan habe, bin ich froh, denn "Trust Again" hat mir um einiges besser als "Begin Again" gefallen.
Zunächst einmal liegt das an den Charakteren. Dawn mochte ich aufgrund ihrer Art sehr. Ich finde es toll, dass sie in ihrer Freizeit schreibt, weil ich mich in dieser Hinsicht in ihr wiedergefunden habe. Noch besser hat mir aber ihr familiärer Hintergrund gefallen. Sie hat ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Vater, der einen einfachen Job hat und hebt sich damit von den klischeehaften Mädchen aus reichem Haus, die Probleme mit ihren Eltern haben, ab. 
Spencer liebe ich einfach nur. Er ist kein unausstehlicher Bad Boy wie Kaden, den ich selbst nach zweimaligen Lesen von "Begin Again" nicht ins Herz schließen konnte, sondern ein witziger Typ, der das Herz am rechten Fleck hat. Er behandelt Dawn und seine Freunde sehr gut. Zwar bedient sich Mona Kasten bei ihm etwas mehr den Klischees, wenn es um seine Familie geht, aber da das nicht so in den Mittelpunkt rückt, finde ich das nicht schlimm. Als man von seiner Schwester erfährt, habe ich mich noch mehr in ihn verliebt. Ich finde es toll, dass Mona Kasten das miteingebaut hat und konnte mich in dieser Hinsicht sehr gut in Spencer hineinversetzen.
Die Gefühle beider werden realistisch beschrieben und kamen bei mir als Leser an. Vor allem Dawns Angst davor verletzt zu werden, konnte ich nachvollziehen und finde, dass Mona Kasten diese angemessen präsentiert hat, ohne sie zu übertrieben zu gestalten. Der flüssige und angenehme Schreibstil der Autorin unterstützen das.
Schön finde ich, dass auch die weiteren Personen der Clique in "Trust Again" Raum einnehmen. Auch wenn ich kein Fan von Allie und Kaden bin, finde ich es gut, dass die beiden hier so oft vorkommen, weil man dann erfährt, wie es mit ihnen weitergeht und sie nicht in Vergessenheit geraten. Richtig ins Herz geschlossen habe ich hier jedoch Sawyer mit ihrer direkten Art und kann es deshalb schon kaum erwarten von ihrer Geschichte in "Feel Again" zu erfahren.
Die Handlung an sich war nicht langweilig, sondern interessant zu lesen. Das Buch hat mich genauso wie sein Vorgänger sehr oft zum schmunzeln gebracht und das Herz erwärmt. Mona Kasten gelingt es lebensnahe Szenen zu beschreiben, die so der Realität entsprungen sein könnten.
Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich im richten Tempo, ohne überstürzt zu wirken.
Besonders gut hat mir auch die Schreibwerkstatt gefallen und über die Textstellen mit dieser, habe ich mich immer sehr gefreut.
Jedoch muss ich bei meiner Bewertung dem Buch dennoch einen Stern abziehen, weil mir die Geschichte aus kompletter Sicht nicht flüssig genug war. Zwar mochte ich die einzelnen Szenen, aber in ihrer Reihenfolge wirkten sie irgendwie nicht natürlich genug auf mich und stockend. Mir hat einfach etwas gefehlt.
Auch das Ende war mir etwas zu Happy-End-mäßig für Dawns Vergangenheit und wäre meiner Meinung nach zurückhaltender passender gewesen. Gestört hat mich bei diesem auch der Verlagsdeal Dawns, weil das sie unnahbarer machte und unrealistisch auf mich wirkte. Zuvor habe ich mich immer in ihr wiedergefunden wegen des Schreibens, aber in der Realität kommt nicht jeder einfach so durch Kontakte an einen Verlag und es ist extrem schwierig einen Agenten oder Verlag zu finden. Hätte man das deutlich gemacht, wäre die Geschichte für mich nahbarer gewesen und Dawn würde nicht plötzlich fremd wirken. Es wäre meiner Meinung nach viel spannender gewesen, wenn ihre Verlagssuche realistisch geschildert werden würde oder offen geblieben, was damit in der Zukunft passiert. 
Alles in allem, bietet "Trust Again" jedoch eine Steigerung zu "Begin Again", da die Geschichte weniger klischeehaft und die Hauptpersonen sympatischer sind. Ihrem tollen Schreibstil und den großen Gefühlen bleibt Mona Kasten auch hier treu. 

Fazit: Besser als "Begin Again" und ein wirklich mitreißendes New Adult - Buch. 

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Die Bäckereiüberfälle

Haruki Murakami , Damian Larens , Kat Menschik
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 16.07.2014
ISBN 9783832162764
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch liest sich in einem Rutsch durch und ist ungewöhnlich, wie der Klappentext bereits zeigt. Wenn man bereit dazu ist, sich auf die Geschichte einzulassen, wird man in eine bunte Welt mitgenommen, die auch sprachlich überzeugt.
Die neue Ausgabe enthält zudem Illustrationen, die sehr gut gelungen sind und einen noch viel mehr in die skurrile Geschichte entführen, die genauso ungewöhnlich endet.

Fazit: Ungewöhnlich und skurril. 

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794 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 66 Rezensionen

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Grischa - Goldene Flammen

Leigh Bardugo , Henning Ahrens
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.07.2014
ISBN 9783551313263
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Was für ein Buch! Der erste Teil der Grischa-Trilogie liefert all das, was ich mir von einem Fantasy-Buch wünsche: Tolle Charaktere, große Spannung und Einzigartigkeit. 
Alinas Geschichte nimmt den Leser mit und ich habe sie als Hauptperson sofort ins Herz geschlossen. Sie beweist viel Stärke, ohne zu überheblich zu wirken, sondern bleibt sich selbst treu. Mal mochte ich auch sehr und konnte mir ihn genauso wie Alina bildlich vorstellen.
Die Idee zum Buch finde ich toll, weil sie sich trotz bekannter Muster wie etwas eigenes anfühlt und Leigh Bardugo ist auch die Umsetzung super gelungen. "Goldene Flammen" ist so spannend, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Gleichzeitig punktet sie mit einem tollen Weltenaufbau, der so gut geschildert wird, dass sie einfach real wirkt.
Das Ende nimmt den Leser nochmals von Neuem mit und für mich steht fest, dass ich so bald wie möglich den zweiten Teil lesen muss.

Fazit: "Goldene Flammen" liefert all das, was man sich von einem guten Fantasy-Buch wünscht. 

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272 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

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Diesmal für immer

Paige Toon , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.06.2015
ISBN 9783596195510
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der erste Teil der Reihe hat mir bis auf das Ende gut gefallen, weil er so unterhaltsam war. Dem zweiten Teil wollte ich wegen des Cliffhangers auch noch eine Chance geben, auch wenn ich ein unsicheres Gefühl hatte, weil mich der Schluss von Teil 1 enttäuscht hat.
Das Buch erzählt zu Beginn von Christians und Megs Leben, was angenehm zu lesen ist und sich rasch weiterentwickelt.
Jedoch muss ich zugeben, dass es dem zweiten Teil leider komplett an Spannung fehlt. Diese trat nur an der Stelle auf, in der Christian die Wahrheit erfährt.
Meg war mir im ersten Teil noch sympatisch, doch in diesem Teil konnte ich sie überhaupt nicht verstehen. Meine Meinung zu ihr, hat sich bereits am Schluss vom ersten Teil geändert, weil ich es unmöglich finde, dass sie Christian betrügt und noch viel mehr, dass sie ihm ein Kind unterjubelt. Natürlich hat sie ihre Gründe dafür, aber diese finde ich nicht gerechtfertigt, sondern klingen viel mehr nach einer Ausrede. Bis zum Ende hin ist leider keine Charakterentwicklung zu erkennen, obwohl man das bei ihrer Mutterrolle annehmen würde.
Johnny Jefferson wirkte hier in seiner Vaterrolle zwar etwas netter, aber dennoch konnte ich nicht mit ihm warm werden, weil er seine Arroganz nicht verliert.
Das Ende des Buchs kommt mir auch zu schnell und plötzlich. Das Happy - End hat mich mit einem mulmigen Gefühl zurückgelassen und erschien mir leider nicht glaubwürdig

Fazit: Leider nicht so gut wie Teil 1.

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1.648 Bibliotheken, 25 Leser, 8 Gruppen, 137 Rezensionen

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Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442478491
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Neben der mitreisenden Geschichte, fällt einem zunächst der einzigartige Schreibstil auf. Es gibt so viele Metaphern und besondere Formulierungen, das ich mir beim ersten Lesen nur "Wow" dachte. 
Die Geschichte wiederum stellt, obwohl sie zum Bereich der zahlreichen Dystopien gehört, eine Ausnahme dar. Der Fokus liegt auf der Hauptperson und man fiebert beim Lesen mit und will immer mehr erfahren. Es gibt kaum Pausen, stattdessen wirkt das Buch wie eine Achterbahnfahrt, bei der man vom Kleinen zum Großen kommt und immer mehr erfährt. 

Fazit: Ein mitreißender einzigartiger Roman voller Gefühl, der einem im Gedächtnis bleibt. 

Dieses Buch ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Neben der mitreisenden Geschichte, fällt einem zunächst der einzigartige Schreibstil auf. Es gibt so viele Metaphern und besondere Formulierungen, das ich mir beim ersten Lesen nur "Wow" dachte. 
Die Geschichte wiederum stellt, obwohl sie zum Bereich der zahlreichen Dystopien gehört, eine Ausnahme dar. Der Fokus liegt auf der Hauptperson und man fiebert beim Lesen mit und will immer mehr erfahren. Es gibt kaum Pausen, stattdessen wirkt das Buch wie eine Achterbahnfahrt, bei der man vom Kleinen zum Großen kommt und immer mehr erfährt. 

Fazit: Ein mitreißender einzigartiger Roman voller Gefühl, der einem im Gedächtnis bleibt. 



Dieses Buch ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Neben der mitreisenden Geschichte, fällt einem zunächst der einzigartige Schreibstil auf. Es gibt so viele Metaphern und besondere Formulierungen, das ich mir beim ersten Lesen nur "Wow" dachte. 
Die Geschichte wiederum stellt, obwohl sie zum Bereich der zahlreichen Dystopien gehört, eine Ausnahme dar. Der Fokus liegt auf der Hauptperson und man fiebert beim Lesen mit und will immer mehr erfahren. Es gibt kaum Pausen, stattdessen wirkt das Buch wie eine Achterbahnfahrt, bei der man vom Kleinen zum Großen kommt und immer mehr erfährt. 

Fazit: Ein mitreißender einzigartiger Roman voller Gefühl, der einem im Gedächtnis bleibt.








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2.533 Bibliotheken, 16 Leser, 5 Gruppen, 258 Rezensionen

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Selection

Kiera Cass , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Sauerländer, 01.02.2013
ISBN 9783411811250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zunächst erscheint einem die Geschichte wie eine Mischung aus "Die Tribute von Panem" und TV-Formaten wie "Der Bachelor". Daran mag zwar etwas dran sein, allerdings erkennt man beim Lesen, dass der Roman von Kiera Cass trotzdem noch Originalität enthält.
Der Roman ist durchgehend spannend, weil man nur durch America mitbekommt, was gerade passiert und auch immer wissen möchte was noch alles passieren wird. Beim Lesen von "Selection" wird man somit auf eine spannende Reise mitgenommen. Außerdem gibt es auch einige Überraschungsmomente.                                                                                     Ein weiterer Pluspunkt für die Autorin sind ihre gestalteten Charaktere, denn diese sind sehr gut beschrieben, so, dass man auch selbst einige Favoriten erhält. 
Kiera Cass gelingt es sehr gut die Umgebung zu beschreiben. 
Bei Selection dreht es sich außerdem nicht nur um das Kämpfen um einen Prinz, sondern auch um Politik. So kommt man zum Beispiel auf die Nachteile der Ständegesellschaft zu sprechen, die es im Roman gibt oder es finden auch Angriffe von Rebellen statt, die gegen die Monarchie sind. Durch diese Aspekte wird verhindert, dass die Geschichte, die wie bereits gesagt an ähnliche TV-Formate erinnert, lächerlich erscheint.
Jedoch muss ich auch sagen, dass der Roman etwas vorhersehbar ist, genauso wie das Ende der Reihe. Auch die Gefühle der Hauptperson waren an manchen Stellen schwer nachvollziehbar oder nicht ganz verständlich, weil man selbst in der Situation anders darüber nachdenken würde.
Insgesamt jedoch, überwiegen die positiven Punkte, womit "Selection" ein spannender Roman ist, den es sich lohnt zu lesen. 

Fazit: Ein märchenhafter spannender Roman voller Romantik, bei dem man während dem Lesen in eine komplett andere Welt taucht. 

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335 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Love and Confess

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423717595
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte bekommt einen langsamen Einstieg, allerdings ist man nach den ersten Seiten schnell drin. Es wird aus der Sicht von Auburn und Owen erzählt und einem wird bewusst, dass beide Geheimnisse haben, die der Leser jedoch auch nicht sofort erfährt. Dadurch bleibt das Buch spannend und man liest gespannt weiter und möchte endlich wissen, was die beiden zu verbergen haben und wie der jeweils andere darauf reagiert.
Dabei gibt es vor allem ein Geheimnis von Auburn, das man erst nach ca. 200 Seiten erfährt und mit dem ich nicht gerechnet hatte, weswegen die Überraschung auch groß war.
Man erfährt immer mehr über die beiden und auch warum das Glück der zwei zunächst keine Chance hat, allerdings geht es im zweiten Teil des Buchs, nachdem alle Geheimnisse offen gelegt wurden, dann endgültig um das Kämpfen für die Liebe. Außerdem rundet die Autorin ihren Roman perfekt ab, vor allem mit dem Ende, das mich fast zu Tränen gerührt hat. Colleen Hoover begeistert auch in diesem Werk mit ihrem tollen Schreibstil und großen Gefühlen.
Ein weiterer Pluspunkt für die Geschichte ist, dass man sieht wie viel Mühe sich die Autorin gegeben hat. Sie beauftragte extra einen Künstler für die Gemälde, die im Roman beschrieben werden, die auch abgebildet und wirklich schön sind. Außerdem beruhen die Geständnisse, die im Roman vorkommen und als Inspiration für Owens Bilder dienen auf wirklichen Geschichten, wodurch man dies auch aufmerksamer verfolgt. 
Abschließend kann ich sagen, dass mich "Love and Confess" wie bereits schon "Hope Forever" begeistert hat und ein Roman ist, über den man viel nachdenkt und den man auch nachdem man ihn fertig gelesen hat, noch lange im Kopf behält.  

Fazit: Eine gefühlvolle mitreißende Liebesgeschichte, die für lange Lesenächte sorgt. 

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