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Kinderspiele

Wolfgang Brunner
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 18.12.2017
ISBN 9783959570169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Kinderspiele" hat uns der liebe Wolfgang Brunner eine Geschichte beschert die jedem der Kinder hat wirklich an die Nieren geht. Das Cover macht auf sich aufmerksam, aber eher dadurch das man nichts daraus schließen kann.

In dem Buch begleiten wir die Geschwister Tammy und Benny, die wirklich i ihrer Kindheit durch die Hölle gehen. Schläge und auch sexuelle Übergriffe begleiten sie durch ihr junges Leben. Trost finden saie nur in ihrer Fantasiewelt.

Benny ist in diesem Fall der Erzähler der Geschichte. Wenn man so hört oder vielmehr liest was ihm in der Kindheit so passiert ist, ist es schon beachtlich wie er sich anscheinend gehalten hat. Er beweist zwar oft das er dem Alter entsprechend ängstlich ist, aber auch das er viel Mut aufbringen kann.

Tammy ist Bennys 3 Jahre ältere Schwester, die auch sehr unter den sexuellen Übergriffen des Vaters zu leiden hat, dazu ist sie noch die Bezugsperson für Benny und zeigt auch enorme Stärke. Sie ist für ihr Alter teilweise sehr taff, was ihr gut steht.

Wilhelm ist der Vater in der Geschichte und er tyranisiert die gesamte Familie. Er ist ein Alkoholiker und merkt sein handeln absolut nicht. Er ist brutal und widerwertig. Mir kam es oft so vor als wenn ihm seine Familie wie ein Klotz am Bein vor kam. Für mich war er einfach Abschaum.

Die restlichen Charaktere passen wirklich gut ins Buch, ob es die unterwürfige Mutter ist oder die große Schwester. Verstehen konnte man sie oft, außer die Mutter natürlich , die ihre Augen vor allen vorschlossen hat und es alles hat passieren lassen. Für mich hatten die Charaktere genügend Hintergrund und waren super ausgearbeitet.

Der Schreibstil von Wolfgang Brunner ist super, er hat alles so realistisch geschildert, das man wirklich denken könnte es wäre auf einer wahren Begebenheit. Die Geschichte ist einfach nur spannend geschrieben und die Spannung steigt auch stetig an, man möchte einfach wissen wie es weitergeht, so fesselt einen das Buch. Auch das es immer wieder zwischen dem Erzähler und seiner Therapeutin und den Aufzeichnungen der Therapeutin von den Sitzungen der Mutter wechselt ist toll gelöst. So sieht man immer beide Seiten und merkt wie bekloppt eigentlich die Eltern waren. Der Autor schafft es wirklich einen ans Buch zu fesseln und das ohne viel Geschwafel oder Fremdwörtern.

Das Buch kann ich nur empfehlen und muss auch dazu sagen das wenn man es gelesen hat vieles anders sehen wird was mit Kindern zusammenhängt. Von mir eine absolute Lesempfehlung.

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Decadence World

Ethan Kink
E-Buch Text: 194 Seiten
Erschienen bei null, 29.12.2018
ISBN B07MP5JK8G
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dem Buch "Decadence World" hat uns der liebe Ethan Kink einen wirklich tollen Roman der Extraklasse geschenkt. Es ist mein zweiter Kink gewesen und er gefiel mir wieder sehr toll. Das Cover hat mich sofort in den Bann gezogen, dadurch das alles in rot gehalten ist, wirkt es schon sehr interessant.

In dem Buch begleiten wir den Schriftsteller Alexander G. Frey und seinen Verleger Hendrik von Brandt auf eine Insel der besonderen Art. Es ist einfach nur schrecklich was dort möglich ist und man kann nur hoffen das es sowas nie in der Realität geben wird.

Alexander G. Frey ist ein erfolgreicher Bestsellerautor, der aber auch Drogen gegenüber nicht abgeneigt ist. Er lässt sich leider zu sehr auf seinen Verleger ein, was schon sehr zweifelhaft ist. In Decadence World erscheint er mir etwas zu sehr Superman zu sein, was ich eher Schade fand. Ansonsten kam er mir sehr überlegt und bedacht vor, auf alle Fälle nicht so extrem wie Hendrik. Auf mich wirkte Alexander sehr emotional und vernünftig, außer unter der Droge von Decadence World.

Hendrik von Brandt ist ein ganz anderes Kaliber als Alexander, er ist wesentlich extremer und auch sehr pervers. Seine Ausdrucksweise ist nicht die die man sich von einem Verleger erwünscht, zum Teil ist sie doch sehr vulgär und abwertend. In Decadence World kann er seine Neigungen aber auch perfekt ausspielen und ausleben, was ihn aber auch nicht sympathischer macht. An Hendrik sieht man auch das Geld den Charakter verdirbt. Auf mich wirkte er sehr überheblich und herablassend. Wirklich Sympathie konnte ich nicht für ihn entwickeln.

Aber auch alle anderen Charaktere in der Geschichte passten absolut zum Buch, keiner war irgendwie Fehl am Platz. Natürlich taten einem die eine oder andere Person schon Leid, bei dem was ihnen widerfahren ist, aber das gehört halt zur Geschichte. Ich hatte für mein Verständnis genügend Infos über die Charaktere dieses Genrés.

Die Handlungsorte waren wirklich gut beschrieben, obwohl ich mir hier und da etwas mehr erhofft hätte, trotzdem konnte ich mir aber auch immer ein Bild vor mein inneres Auge zaubern.

Der Schreibstil von Ethan Kink ist einfach nur toll, es schaftt es nicht zu kompliziert zu schreiben, aber trotzdem eine sehr tolle Spannung aufzubauen. Die Spannung hält auch bis zum Schluß an, was ich persönlich super finde. Auch kommt der Autor mit wenigen Fremdwörtern aus, so das es den Lesefluss nicht stört. Das Buch liest sich einfach fantastisch und wenn man es will auch zügig in einem Rutsch. Sicherlich hätte man sich die eine oder andere Stelle etwas genauer beschrieben gewünscht, aber so wie es der Autor geschrieben hat passt es auch wunderbar.

Alles in allem kann ich nur sagen, das das Buch definitiv lesenswert ist, wenn man aber eine schwachen Magen hat sollte man es vielleicht nicht lesen. Ich wünsche mir weiterhin das der Autor so tolle Bücher schreibt.

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Blut fordert Blut

H.C. Scherf
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.10.2018
ISBN 9783752892178
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Blut fordert Blut" hat uns H.C. Scherf einen spannenden Thriller geliefert, der mich aber diesmal nicht richtig abholen konnte. Das Cover zieht einen sofort in seinen Bann und man möchte schon wissen worum es geht. Auch erkennt man im nachhinein das es sehr gut zur Geschichte passt.

Diesmal sind Spelzer und Hollmann im Urlaub in Italien und Helfen dort ihrem Freund Elmar (Pehling) im Kampf gegen die Mafia. Ob das gut gehen kann ?

Elmar hat seit dem ersten Buch eine sehr große Wendung hingelegt, er wird einem immer sympathischer und man mag ihn schon richtig. Mal davon abgesehen das er einer der meistgesuchten Serienmörder ist, ist er jetzt sehr sesshaft und anständig geworden. Zwar nutzt er seine Fähigkeiten noch immer wenn ihm oder seinen liebsten im Umfeld Gefahr droht, aber wer kann es ihm verübeln. Was mich nur wundert das er so unbehelligt bleibt bei seiner Vergangenheit.

Spelzer ist wie immer der Polizist, der aber seinen jetzigen Freund Elmar nie ausliefern würde. Es ist schon komisch wie schnell sich das Verhältnis zu den beiden geändert hat. Auch setzt Spelzer seinen Job aufs Spiel indem er sich mit Elmar trifft und ihm sogar noch bei seinem Feldzug hilft. 

Auch die anderen Personen in der Geschichte passen gut, obwohl sie mir manchmal zu übermenschlich vorkommen. Es läuft alles zu glatt. Trotzdem hat man immer durch die bildlichen Beschreibungen eine Person vor Augen die gut in die Szene passt. Für mich waren die Personen nie Fehl am Platz.

Die Handlungsorte sind wie immer gut beschrieben und ich konnte immer mir ein passendes Bild vor meine Augen zaubern. Ich finde sogar das der Autor auch genug Platz für die eigene Fantasie übrig gelassen hat.

Der Schreibstil von H.C. Scherf ist einfach nur super schön. Man kann das Buch in einem durchlesen, was auch der ziemlich fremdwörterfreien Schreibweise geschuldet ist. Es  gibt kaum Wörter wo man überlegen muss was sie bedeuten sollen, sodas es den Lesefluss stören würde. Auch ist ein Spannungsbogen da, der mir aber erst sehr spät einsetzt und deshalb hatte die Spannung etwas lange auf sich warten lassen. Zum Schluss hin steigert das Buch sein Tempo enorm und es geht Schlag auf Fall, was ich wiederum als etwas Schade empfunden habe.

Alles in allem ist das ein toller 5. Fall, der für mich aber etwas enttäuschender war, da er mich nicht sofort sondern erst sehr spät abgeholt hat. Ich muss auch sagen das ich die anderen 4 Teile gelesen habe, was ich jedem empfehlen würde, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, damit man die Wandlung der Charaktere nachvollziehen kann. Auch gefiel mir in den ersten 4 Bänden besser das Spelzer ermittelt hat und das Pehling nicht unbedingt die Hauptrolle war.

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Hexentribunal

Gerwalt Richardson
Flexibler Einband: 322 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 18.08.2018
ISBN 9783959577595
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Buc "Hexentribunal" hat uns Gerwalt Richardson eine wirklich gelungene Mischung aus Thriller, SM und Fantasy auf Papier gezaubert. Das Cover ist in Rottönen gehalten und zeigt uns eine gefesselte Frau von hinten, ich finde es passt wirklich gut zum Buch.

In dem Buch begleiten wir den jungen Anwalt Eric, der seinen ersten Fall hat, bei einer eher sehr kniffeligen Angelegenheit. Bei den Recherchen kommt er einigen Sachen auf die Spur, die er besser nicht gewusst hätte. Sein Fall scheint nur noch Nebensache zu sein, aber was hat der mit den Hexenverbrennungen im 30jährigen Krieg zu tun ?

Eric ist ein Junganwalt, der sich zu früh selbstständig gemacht hat, und daher auch sehr froh über seinen ersten Auftrag ist. Er ist eher ein sehr ehrgeiziger Junganwalt, aber auch sehr impulsiv. Er hat anscheinend eine innere Stärke von der er nichts weiß und die auszubrechen droht. Zwar hat er nicht viele Kontakte, aber die er hat, die können ihm gut helfen. Im verlaufe des Buches erleben wir wie er sich verliebt und auch wie er anscheinend hasst, zum Glück aber immer das richtige tut.

Yuxing, die Auftraggeberin von Eric, kommt eigentlich aus China und ist eher eine  außergewöhnliche Frau die auffällt. Sie macht sich an Eric ran und sieht anscheinend etwas in ihm das sonst keiner sieht. Ihm gibt sie sich voll hin und lässt Sachen mit sich machen, die andere wohl nicht tun würden. Auch hat sie sofort Vertrauen zu Eric, welches hoffentlich nicht enttäuscht wird. Auf alle Fälle ist Yuxing eine unterwürfige Frau die mit sich so ziemlich alles machen lässt, was wiederum aber im völligen Kontrast dazu steht das sie sehr gebildet ist.

Auch die anderen Charaktere in dem Buch passen absolut in die Geschichte und sind in keinem Moment auch nur falsch platziert. Ich fand immer das ich genügend Hintergrund zu den Personen hatte und konnte mir eigentlich immer eine für mich passende Person vorstellen. Für mich hatten alle Personen im Buch einen gut ausgearbeiteten Charakter.

Die Handlungsorte, fand ich teilweise verwirrend, aber wiederum dann auch völlig ausreichend beschrieben. Es wurde zum Glück nicht totbeschrieben, so das es immer ein wenig Spielraum für die eigene Fantasie gibt, was mir sehr gut gefällt. Ich konnte mir die Orte immer sehr bildlich vorstellen.

Der Schreibstil von Gerwalt Richardson ist schon sehr einfach und dadurch lässt sich das Buch wirklich toll lesen. Trotzdem fand ich das die Szenen in dem Buch doch teilweise sehr bildlich und auch detailgenau beschrieben wurden. Auch wenn ich dachte das SM, Thriller und Fantasy nicht wirklich zusammenpassen können, hat es der Autor hier genau richtig gemischt. Auch wurde hier eine sehr genaue Recherche zum Thema durchgeführt. Im Buch herrscht eine Spannung, die mit Sex und Fantasy gepaart wurde, sowas habe ich noch nicht erlebt und genau das finde ich toll. Glückwunsch zu dem Spagat und den richtigen Relationen  der Genre.

Alles in allem erhält dieses Buch von mir eine absolute Leseempfehlung, denn besser kann man diese drei Genre nicht miteinander verbinden,

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Rum und Ähre

Bauckowski
Buch: 140 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 02.09.2018
ISBN 9783959575959
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Buch "Rum und Ähre" hat uns Baukowski 14 wirklich teilweise witzige aber auch eklige Geschichten beschert. Das Cover ist wirklich mal was anderes, denn irgendwie passt es einfach nicht zum Buch finde ich.

Wir haben in dem Buch 14 kurze Geschichten, die alle um Baukowski und seine Freunde handeln. Es wird eigentlich wirklich jedes Klischee bedient.

Baukowski ist hier in den Geschichten ein Schriftsteller, der dem Alkohol und dem Sex irgendwie sehr zugetan ist. Er trinkt oft über den Durst und das bekommt er auch zu spüren. Trotzdem macht es Spaß ihm hier im Buch zu folgen.

Wiesel einer von Baukowski seinen Freunden, scheint genauso versoffen zu sein wie er. Aber Wiesel ist noch schlimmer, er ist irgendwie richtig krank im Kopf. Was der manchmal ausheckt geht echt auf keine Kuhhaut.

Auch die anderen eher Nebencharaktere passten alle super ins Buch und ich fand das sie in die jeweilige Szene gut passten. Ich konnte mir immer eine passende Person vorstellen.

Ja bei den Handlungsorten ist das so eine Sache, es gab Sicherlich einige, aber die konnte ich mir mehr oder weniger gut vorstellen, sicherlich sind es alles wirklich sehr kurze Geschichten aber etwas hat irgendwie immer gefehlt.

Der Schreibstil ist ziemlich flüssig und man kann die Geschichten wirklich so weg lesen. Teilweise werden Ereignisse aus den anderen Geschichten wieder aufgegriffen. Einen Spannungsbogen gibt es hier natürlich nicht, da es sich mehr um Erzählungen handelt die wohl aus dem Leben gegriffen sein sollen, zu mindestens soll es so rüberkommen. 

Dieses Sammlung von Kurzgeschichten sind wirklich was für Fans des Genres oder auch von Baukowski. Sie sind was für zwischendurch oder wenn man wirklich nicht viel Zeit hat, dann kann man schnell eine Geschichte lesen.

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Bizarr

Baukowski
Buch: 130 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 18.08.2018
ISBN 9783959575898
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Buch "Bizarr" hat uns Baukowski zwei wirklich brutale Geschichten beschert, die aber nicht unterschiedlicher sein können. Das Cover würde mich in diesem Genre nicht wirklich ansprechen, da es mit zu brav aussieht, ich denke auch das das Cover auf die erste Geschichte aber gut passt.

Wir haben einmal eine Geschichte um ein Geschwisterpaar das total abgewrackt ist und dennoch irgendwie die Welt rettet und in der zweiten Geschichte arbeitet der Protagonist seine angestaute Wut aus seinem Leben auf.

Das Geschwisterpaar aus der ersten Geschichte Blow und Shred haben ja anscheinend wirklich viel in ihrer Kindheit durchgemacht. Auch sind die Namen wohl Programm. Aber irgendwie verbindet sie wohl etwas was keiner versteht. Sie machen alles zusammen und stehen für einander ein. 

Der Protagonist der zweiten Geschichte die in der Ich-Form geschrieben ist, scheint es ja wirklich nie leicht gehabt zu haben. Er hat einen dermaßen großen Hass auf seine Mutter und Schwester das ist ja echt unvorstellbar. Auch das er die ganzen Misshandlungen so hingenommen hat ist schon wahnsinnig, nur leider versteckt er sich und seine Taten auch dahinter. Auf alle Fälle ist er geistlich gestört, aber irgendwie wegen seiner Vergangenheit auch nicht zurechnungsfähig in seinen Taten.

Viele weitere Protagonisten gab es ja nicht, aber die die noch auftraten passten jeweils in die Geschichte und waren auch nicht Fehl am Platz. Ich konnte mir immer eine Person vorstellen.

Die Handlungsorte waren meiner Meinung nach auch vollkommen ausreichend für Kurzgeschichten beschrieben und man konnte immer ein passendes Bild vor seine Augen zaubern.  

Der Schreibstil ist recht gewöhnungsbedürftig, er ist sehr vulgär und auch ist es teilweise brutal geschrieben. In der zweiten  Geschichte fand ich waren zu viele medizinische Wörter, die den Lesespass etwas getrübt haben. Ansonsten war der Schreibstil doch sehr bildlich und die Geschichten lassen sich nur so weg lesen, obwohl ich mir an manchen Stellen einfach etwas mehr an Beschreibung gewünscht hätte. Eine gewisse Art an Spannung war in den Geschichten vorhanden, auch wenn ich die erste Geschichte etwas übertrieben fand, aber es ist ja alles fiktiv.

Alles in allem sind in diesem Buch zwei schöne Kurzgeschichten so für zwischendurch. Es ist etwas brutal aber nicht zu doll und auch etwas Sex kommt drin vor, was aber eher nebensächlich ist. Für Liebhaber dieses Genre und von Kurzgeschichten ist dieses Buch zu empfehlen. 

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50 Pieces for Grey

A.M. Arimont
Buch: 130 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 23.08.2018
ISBN 9783959575911
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Buch "50 Pieces for Grey" hat uns A.M. Arimont eine etwas andere Geschichte ala Shades of Grey gezaubert. Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, auch wenn nur ein Oberkörper und Blutspritzer zu sehen sind. 

In dem Buch begleiten wir Ann  eine ehemalige Strassenhure, die es geschafft hat von der Strasse wegzukommen. Jetzt arbeitet sie für eine Agentur und scheint mit ihren Kunden das große Los gezogen zu haben. Wirklich ?

Ann, die zu Hause anscheinend missbraucht wurde und dann irgendwann abgehauen ist, landete natürlich auf dem Strich und hat so ihr Geld verdient, dann kam die Agentur. Ihr großer Kunde änderte alles. Sie fühlte sich wie in einem Schnulzenfilm und hoffte auch auf ein solches Ende. Leider ist Ann zu Naiv, aber wiederum auch sehr taff muss ich sagen. Für mich stellte Ann den typischen Charakter eines Misshandelten und missbrauchten Mädchen aus sozialer Unterschicht da.

Alex der mysteriöse Gentlemen der sich Ann bestellt hat. Seine ersten Gelüste wurden dann durch Ann anders als erwartet befriedigt und er trat seinen ganzen Plan um. Er ist sehr geheimnisvoller Mensch der sich nicht wirklich i die Karten schauen lässt. Ann hat in ihm aber ein Gefühlschaos ausgelöst das er nicht kennt und wird daher angreifbar. In Alex findet man den Bösewicht der sich bekehren lässt wieder.

Auch die anderen wenigen Charaktere sind gut getroffen und passen in die Geschichte. Man erhält für eine so kurze Geschichte genügend Informationen, so das man immer sich ein eigenes Bild der Personen machen kann.

Die Handlungsorte sind eher sehr vage beschrieben, was ich aber gar nicht schlimm finde, denn so hat man genügend Platz für eigene Fantasien. Ab und zu hätte ich mir etwas mehr Details gewünscht, aber man kann nicht alles haben.

Der Schreibstil des Autors ist sehr schön und auch flüssig. Das Buch kann man in einem Rutsch sehr gut durchlesen. Es werden keine großen Fremdwörter verwendet die den Lesefluss stören würden. Auch schafft es der Autor trotz des kurzen Buches eine gewisse Spannung aufzubauen, aber leider ist es meistens sehr vorhersehbar. Lustig fand ich auch die innere Stimme von Ann, die aber mir auch leider von Shades of Grey bekannt war. Sehr lustig fand ich die Anfangsszene im Auto, ich hoffe man bekommt jetzt nicht immer dieses Bild vor Augen.

Alles in allem kann ich dieses Buch aber trotzdem empfehlen, es ist wirklich toll geschrieben, Es ist aber auch ein kurzes Buch und daher eher was für Zwischendurch. 

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Das Vermächtnis

Benno Pamer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Retina, 12.07.2018
ISBN 9788899834029
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Mit dem Buch "Seraphim - Das Vermächtnis" hat uns Benno Pamer eine tollen letzten Teil seiner Trilogie beschert. Das Cover ist wieder einfach genial, es ist dunkel gehalten und ma sieht nur das Augenpaar, wo man nicht wirklich weis es einzuschätzen.

In dem Buch begleiten wir wieder Noah als Engel im Kampf gegen die Dämonen der Welt, die dieses mal einen wirklich dunklen Plan ausgeklügelt haben. Dieses mal kommt es zu einem wirklich letzten Showdown, doch wer wird als Sieger daraus hervorgehen ?

Noah unser Anführer der Engel. Er ist sehr impulsiv dieses mal und rennt auch sehr blindlings auf Hinterhalte zu. Er schafft es zwar oftmals sich da gut wieder rauszuwinden aber leider nicht immer. Mir ist aufgefallen das durch sein Schicksalsschlag er sehr unvorsichtig war, was ihm ja auch zum Verhängnis wird. Er ist ein absoluter Familienmensch und das macht ihn leider sehr angreifbar. 

Astor ist schwer einschätzbar, da er zu einer der mächtigsten Familien der Welt gehört. Zwar scheint er sehr Noah zugetan zu sein, aber der Schein  kann auch trügen. Warum unterstützt er Noah so sehr ? Aber diese Frage wird noch beantwortet. Er scheint sehr vorausberechnend zu sein und plant jeden seiner Schritte ob fürs Gute oder Böse mag dahingestellt sein. Mir gefiel dieser Charakter sehr gut, da er sehr Geheimnisvoll war.

Belial als Dämon ist doch sehr brutal und auch sehr von sich eingenommen. Wie er versucht sich seinen Lehrer unterwürfig zu machen und wie er mit gefangenen Engeln (Weiblichen) umgeht ist schon erschreckend. Dieser Charakter spiegelt wirklich gut das Böse da.

Auch alle anderen Charaktere in dem Buch passen wunderbar in die Geschichte. Viele kennt man schon aus vorangegangenen Teilen und es ist immer wunderbar sie wieder zu treffen. Mir gefiel sehr das man genug Hintergrundwissen hatte und auch die Personen so genügend Tiefe fürs Buch besaßen. Ich fand das kein Charakter irgendwie Fehl am Platze war. 

Die Handlungsorte waren sehr gut beschrieben und ich konnte mir immer ein passendes Bild vor Augen zaubern, auch blieb meiner Meinung nach genug Platz für eigene Interpretationen und das gefällt mir sehr gut. Ich denke auch das der Autor sehr akribisch recherchiert hat.

Der Schreibstil ist einfach toll den Benno Pamer da an den Tag legt. Es liest sich sehr schön und auch absolut flüssig. Deer Autor kommt ohne für das Genre notwendige Fremdwörter aus, was natürlich einen sehr tollen Lesefluss ermöglicht. Das eine oder andre Kapitel empfand ich als sehr lang, so das man sich überlegt hat dieses noch anzufangen, aber die Spannung die aufgebaut wurde hat dann doch gesiegt und man hat weitergelesen. Die Spannung wurde sehr gut aufgebaut und während des Buches auch gehalten, nur ich hätte mir einen anderen Schluss gewünscht etwas spektakulärer. 

Alles in allem ist dieser dritte Teil aber ein ganz gelungenes Ende, das man so vielleicht nicht erwartet hätte, aber trotzdem auch einer gewissen Erwartung entspricht.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Jesper

Michael Barth
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.09.2018
ISBN 9783752873733
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Thriller " Jesper " hat uns Michael Barth mal wieder ein Buch auf hohem Niveau geliefert. Das Cover ist für sich dunkel gehalten und auch die Teulung mit dem Gesicht und dem Haus ist gut gelungen, man wird direkt drauf aufmerksam.

In dem Buch begleiten wir Gregor und Melanie bei ihrem Urlaub in Schausende. Als Melanie dann verschwindet und auch ihre Sachen wird es Gregor mulmig und er recherchiert ein wenig und findet schlimme Sachen heraus.

Gregor ist ein angehender Horrorregisseur der aber auch nur seinen Job im Kopf hat, was auch seine Partnerin Melanie zu spüren bekommt. Überall sieht er Schauplätze für neue Filme und hat nur seine Filme im Kopf. Trotzdem fällt es ihm nicht schwer auch gut zu recherchieren und alle Puzleteile zusammen zu setzen. Er erscheint mir auf seine Art trotzdem ziemlich clever zu sein.

Jesper ist als kleines Kind in der Nähe von Schausende angespült worden und wurde von den Ortmanns aufgezogen. Leider muss er was schlimmes erfahren haben, durch das er sich sehr in sich zurückgezogen hat. Dumm ist er auf alle Fälle nicht, das merkt man an seiner Entwicklung, auch wenn er sich nicht richtig ausdrücken kann.

Auch alle anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und passen wunderbar zur Geschichte. Man erhält genügend Hintergrundinformationen von jedem einzelnen und man kann sich immer ein gutes Bild von der Person machen.

Die Handlungsorte sind alle vollkommen ausreichend beschrieben worden, so das man immer ein passendes Bild vor Augen hat. Mir reichten die Informationen völlig aus. Ich bin ja sowieso der Meinung bei Ortsbeschreibungen sollte immer genug Platz für die Fantasie bleiben.

Der Schreibstil von Michael Barth ist einfach nur wundervoll. Das Buch liest sich in eunem so weg und man hat auch nie das Gefühl das es langweilig wird. Alles wird nach meiner Meinung nach sehr bildreich beschrieben und der Autor kommt ohne viele Fremdworte aus. Auch gefiel mir wie der Autor die Geschichte in zwei Zeiten geteilt hat, welche immer durch Kapitel getrennt waren. Eigentlich mag ich ja keine Rückblenden, aber hier wurde es zu meiner Zufriedenheit sehr gut eingebaut.

Alles in allem kann ich dieses allen empfehlen die einen wirklich spannenden Thriller lesen möchten, der auch an der Psyche seine Spuren hinterlässt.

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Kellerspiele

Simone Trojahn
Buch: 450 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 31.03.2018
ISBN 9783959578851
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Buch "Kellerspiele" hat uns Somone Trojahn ein wirklich schockierende Geschichte aufs Papier gezaubert, wo man eigentlich hoffen möchte das sowas nie passieren darf. Das Cover, das seit kurzem ja Neu ist, hat mich wie das alte sofort neugierig gemacht.

In dem Buch begleiten wir Laura die von den Brüdern Toni und Karl in ihrem Haus gefangen gehalten wird. Wir durchleben alle Phasen ihres Matyriums bei den Brüdern.

Laura ist ein junges Mädchen von 16 Jahren als sie entführt wird. Sie iste ein typisches Mädchen wie man es kennt. Nach ihrer Entführung durchlebt sie soviel Erniedrigung und Gewalt das man eigentlich Resepkt vor ihr haben muss. Mir tat sie sehr oft Leid und ich habe mit ihr gelitten.

Toni ist der gewalttätige und durchgeknallte der Brüder. Er will seine perversen Fanatasien ausleben und bedenkt leider  nicht die Folgen. I meinen Augen ist er total durchgeknallt und geisteskrank, aber vorallem auch äußerst gewalttätig , wo ich mich gefragt habe wie kann sowas unentdeckt bleiben.

Karl ist nach meiner Meinung der vernünftigere der beiden Brüder. Auch wenn er oft falsche Entscheidungen trifft, merkt man das er doch noch ein Gewissen hat. Leider lässt er sich zu sehr von seinem Bruder Toni unterdrücken. Auch hat er sich wohl etwas gehen lassen was sein Äußeres und seine Hygiene betrifft.

Neben den drei Hauptcaharktern gibt es leider nicht mehr viele Charaktere, aber die die noch in der Geschcihte auftraten passten schon gut rein. Ich konnte mir immer eine Person vorstellen, sofern es nötig wahr, entweder natürlich etwas genauer oder eben nur schemenhaft.

Die Handlungsorte waren ja nicht wirklich viele, aber man konnte sich immer einen passenden Ort vorstellen, da wo es nötig war kamen auch immer genügend Details, was mir ganz gut gefiel.

Der Schreibstil von Simone Trojahn ist einfach njur fesselnd, man fiebert richtig mit und möchte eigentlich garnicht aufhören zu lesen. Die Spannung ist in dem Buch allgegenwärtig und ich finde sie steigt bis zum Schluss auch immer mehr an. Auch ist der Schreibstil doch schon ziemlich detailiert, aber zum Glück an manchen Stellen nicht zu datailreich, da es sonst wohl einigen Lesern den Magen umdrehen würde. Viele Leser werden bei dem Buch an ihre Grenzen stoßen und es wahrscheinlich nicht zu ende lesen. Obwohl das Buch über 400 Seieten hat, war ich erschrocken schnell durch und fand es echt schade, weil ich einfach noch hätte weiterlesen können.

Alles in allem bekommt dieser Psychothriller eine absolute Leseempfehlung von mir.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Streets Of Love

Chains Ralph D.
Flexibler Einband
Erschienen bei Redrum Books UG, 21.06.2018
ISBN 9783959578615
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mit dem Buch "Streets of Love" hat uns der Autor Chains Ralph D. eine Buch über ein absolut kranken und abgefahrenen Roadtrip beschert, der aber ein Ende hat das schon zum denken anregt, auch wenn das Thema nur leicht angeschnitten wird, ist es trotzdem zum nachdenken. Das Cover ist absolut gelungen und macht auf sich aufmerksam, es sticht definitiv aus der Masse raus.

In dem Buch begleiten wir Bobby und Harry auf einem Roadtrip nach L.A. , sie tappen von einem Fettnäpfchen ins nächste und haben irgendwie immer Ärger, der aber meist schnell durch Drogen und Alkohol unterdrückt wird.

Bobby, der die Geschichte auch irgendwie erzählt, scheint noch der vernünftigere der beiden zu sein. Mir kam es vor als wenn er noch ein Gewissen hat. Auch hat er noch Gefühle, denn er verliebt sich ja auch schnell. Was wiederum nicht für ihn spricht ist die Abhängigkeit von den Drogen und dem Alkohol und davon nimmt er nicht wenig.

Harry ist wie Bobby sehr stark Drogen- und Alkoholabhängig. Trotzdem kommt er einem noch sympathisch rüber, ich weis auch nicht warum, aber ich habe eine gewisse Sympathie für ihn entwickelt. Er macht zwar den meisten Ärger, muss aber auch am meisten einstecken. Ich mochte ihn irgendwie.

Auch die anderen Charaktere im Buch sind sehr gut gelungen und passen zur Geschichte, auch wenn es ein paar fiktive Geschöpfe gibt, aber es lockerte alles ein bisschen auf. Manchmal waren mir die Charaktere etwas zu nett und zu gutmütig, aber trotzdem passte es alles.

Die Handlungsorte waren gut beschrieben finde ich, meist hielten wir uns ja nicht lange irgendwo auf und man konnte immer sich ein Bild machen. Mal mehr mal weniger, aber immer der Situation gut angepasst. Mir haben die Beschreibungen vollkommen gereicht.

Der Schreibstil des Autors wird für viele gewöhnungsbedürftig sein, denn er ist schon etwas vulgär und dreckig, aber trotzdem auch einfach und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man ärgert sich förmlich das das Buch bald zu Ende ist. Es gibt eine Art Spannungsbogen, der auch gut gehalten wird. Man fiebert mit und oft denkt man "Mensch seid ihr blöd". Das Buch ist wie gesagt in einer sehr vulgären Sprache geschrieben, was aber auch so sein muss bei dem vielen Blut, Sex, Drogen- und Alkoholpartys. Auch rutschen wir etwas ins fantastische ab, was mir nicht so ganz gefiel, aber auch nicht wirklich fehl am Platz ist in so einer Geschichte. 
Was mir auch gut gefiel war das das Buch aus der Sicht eines Protagonisten geschrieben ist, der sich auch an einen ab und zu wendet, das fand ich recht erfrischend.

Alles in allem muss ich diesem Buch eine Leseempfehlung aussprechen. Wem eine vulgäre Ausdrucksweise nicht wirklich stört und dem Sex, Drogen und Alkohol mit einer Mischung aus Mord- und Todschlag nichts ausmacht ist mit dem Buch gut bedient. 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Anastasia: Verbrennt die Hexen (Jörg Piesker - MYSTERY, Band 1)

Jörg Piesker
Flexibler Einband: 166 Seiten
Erschienen bei Independently published, 15.07.2018
ISBN 9781717746429
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dem Mystery-Thriller " Anastasia : Verbrennt die Hexen" hat uns Jörg Piesker eine Geschichte beschert die interessant ist aber leider auch bekannt. Das Cover wirkt wirklich interessant und inspiriert einen das Buch in die Hand zu nehmen.

In dem Buch begleiten wir Anastasia auf ihrer Flucht aus dem  Exil in ihre Heimat. Aber auch dort wird ihr nach dem Leben getrachtet aber auch die Liebe erwartet sie dort.

Anastasia ist die Tochter von Roxanne und dem Stallburschen und damit ein Bastard in den Augen von Roxanne. Sie soll in ein Heim abgeschoben werden, aber ihre Tante schafft es nicht. Sie ist eine junge taffe Frau geworden und hat anscheinend die Gabe Dinge zu erahnen bzw. vorauszusehen. Manchmal kam sie mir etwas zu perfekt rüber weil sie vieles wegsteckte aber dann auf einmal auch sehr schwach war. 

Roxanne ist die Macht- und Geldgeile Mutter von Anastasia. Sie ist der Meinung Geld bedeutet Macht und nichts anderes zählt bei ihr. Auch ist sie der Meinung alles machen zu dürfen und über Leben und Tod zu entscheiden. Sie ist hinterhältig und auch sehr berechenbar. Alles was geschieht muss geplant sein, ist es einmal nicht so dann kommt sie aus dem Konzept. Für mich wäre sie die perfekte Stiefmutter gewesen, aber auch ihre Rolle als Mutter die "nur" einen Bastard geboren hat spiegelt sie perfekt wieder.

Auch die anderen Personen die noch in der Geschichte vorkommen passten sich gut ein. Mann konnte sich eigentlich immer ein Bild vor seinem inneren Auge malen, ob es dann so aussieht wie es sich der Autor vorgestellt hat sei dahin gestellt.

Die Handlungsorte waren für mich völlig ausreichend beschrieben, nur wo wir durch das Labyrinth unterwegs waren war es mir etwas schwer zu folgen. Auch wunderte es mich wie Frederic so schnell Hilfe holen konnte, wo er sich doch dort nicht auskannte.

Der Schreibstil ist im großen und ganzen recht flüssig, nur muss ich leider anmerken das es öfters Schreibfehler gab und auch meiner Meinung nach Wort Dopplungen die mich etwas aus dem Lesefluss gebracht haben, da ich dann die Stelle öfters lesen musste. Das war eigentlich schade. Spannung herrschte während der ganzen Geschichte und es gab sogar eine Steigerung. Was mir nur nicht so gefiel war das ganz tolle Happy End zum Schluss, das finde ich immer kitschig, aber das ist ja Geschmackssache.

Alles in allem ist es ein tolles Buch, welches eine tolle Geschichte erzählt. 

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Die Blutfinca: Ein Mallorca-Thriller - (Marc-Renner-Thriller 1)

Jorge de la Piscina
E-Buch Text: 243 Seiten
Erschienen bei Epyllion, 01.07.2018
ISBN 9783947805013
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Die Blutfinca" hat uns Jorge de la Piscina einen tollen Auftakt zu seiner neuen Marc-Renner-Thriller-Reihe geliefert. Das Cover würde eher an eine Urlaubslektüre vermuten lassen, was aber doch ein angenehmer Thriller ist.

In dem Buch sind wir mit dem Aussteiger Marc Renner unterwegs, der trotz seines vorzeitigen Ruhestands wieder in Mordermittlungen verstrickt wird.

Marc Renner ist ein ehemaliger BKA-Beamter der nun seinen vorzeitigen Ruhestand auf Mallorca geniesen möchte und sich einen Traum mit seinem Restaurant erfüllt hat. Er ist aber immernoch durch und durch ein Polizist. Er kann es absolut nicht lassen zu ermitteln. In Sachen Liebe läuft es auch nicht so wie er es gerne hätte. Marc lebt wahrscheinlich das Leben was sich viele wünschen würden, sofern er nicht in Ermittlungen steckt.

Luca der Dorfpolizist ist von Renner absolut begeistert. Erst weis man nicht warum, aber er hat wohl ähnliche Schicksalsschläge hinter sich wie Renner. Da er in Cala Pi aufgewachsen ist, kennt er natürlich fast jeden und weiß wenn er wegen was fragen muss und wo er die Informationen herbekommt. Mir war er gleich sehr sympathisch, ein gemütlicher Polizist halt.

Auch die anderen Charaktere in dem Buch passen sehr gut, wobei man sich manchmal etwas mehr Hinbtergrund gewünscht hat. Ich hätte gerne zu dem einen oder anderen mehr erfahren. Zu dem meisten konnte ich mir aber ein gutes Bild machen und hatte immer eine passende Person vor Augen.

Die Handlungsorte warten alle gut beschrieben, obwohl ich mir da auch etwas mehr gewünscht hätte. Manchmal musste ich schon sehr überlegen wie es aussehen könnte und habe mir dann vieles zusammen gereimt. Aber alles in allem konnte ich mir ein gutes Bild der Orte machen.

Der Schreibstil vom Autor ist gut und einfach. Das Buch lässt sich einfach und auch zügig lesen, auch wenn ich öftzers überlegen musste, da ein Wort zuviel oder zuwenig da waren. Über kleine Rechtschreibfehler liest man ja oft hinweg und das stört auch nicht. Einen Spannungsbogen gibt  es die ganze Geschichte über und er steigt auch von Begin bis zum Ende an. Das Ende alledings kommt mir zu schnell und einfach, was ich Schade fand.

Alles in allem ist der Thriller aber gelungen und es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Von mir gibtb es hierfür eine Leseempfehlung.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Short Cutz - Hexensaft: Geschichten aus der Hölle

Simone Trojahn
E-Buch Text: 58 Seiten
Erschienen bei REDRUM BOOKS, 02.01.2018
ISBN 9783959579247
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dem Buch "Hexensaft" hat uns der Redrum-Verlag ein kleines Buch mit drei tollen Kurzgeschichten von Simone Trajahn und A.C.Hurts beschert. Der Name des Buches kommt von den zwei Kurzgeschichten von Simone Trojahn. Das Cover ansich ist es schon Wert das man das Buch in die Hand nimmt.

In dem Buch handlen zwei Geschichten um den Hexensaft den nur die weiblichen Nachkommen produzieren können. in der dritten Geschichte von A.C.Hurts handlet es sich um Kanibalismus und ist wirklich nicht für zarte Gemüter, es sei nur soviel gesagt das es sich auch um Kinder handelt.

Die Charaktere in dem Buch sind alle gut ausgearbeitet und man hat für eine Kurzgeschichte doch genügend Infos über die Personen. Ich fand das man sich immer eine entsprechende Person vorstellen konnte.

Die Handlungsorte von denen es ja  nicht viele gibt waren ebenfalls gut beschrieben und man konnte auch hier sich ein passendes Bild machen,

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist einfach wunderbar. Die Geschichten lesen sich nur so weg und fesseln vom Anfang an. Auch ist ein Spannungsbogen vorhanden, der auf einem guten Niveau gehalten wird. Es macht wirklich Spass diese Geschichten zu lesen. Die Autorinnen kommen auch ohne viele Fremdwörter aus, die ion solchen Kurzgeschichten nur den Lesefluss stören würden.

Dieses Buch mit den drei Kurzgeschichten ist wirklich lesenswert und es macht wirklich Spass die Geschichten zu lesen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Mordtiefe (Spelzer/Hollmann 3)

H.C. Scherf
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 25.04.2018
ISBN 9783752834215
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Mordtiefe" hat uns H.C. Scherf einen absolut überzeugende Forstsetzung in seiner Thriller-Reihe um Spelzer / Hollmann gezaubert. Das Cover finde ich absolut gelungen und passend zu Buch. Es gibt sogar ein Bezug zu dem Bild und das sehr früh im Buch.

Diesmal muss Spelzer zweimal ermitteln, zu  einem wieder gegen Pehling und zum anderen in einer Mordserie am Baldeneysee. Zum einem sollen einige Morde sogar Pehling in die Schuhe geschoben werden. Aber ob es gelingt ??

Pehling ist immernoch unser Serienmörder und hat aber auch aus welchem Grund auch immer eine schützende Hand über Karin. Wer ihr zu Nahe kommt wird es bereuen. Mir kommt es echt so vor als wenn er oft genug der Polizei die Arbeit abnimmt.

Karin Hollmann ist die bessere Hälfte von Spelzer und die Gerichtsmedizinerin. Leider scheint sie ziemlich im Zwiespalt zu sein, denn zum einen liebt sie Spelzer, sieht aber auch in Pehling nur gutes, für sie ist er nicht der Serienmörder den alle in ihm sehen. Sie spricht mit ihm wenn er sie aufsucht und sie flickt ihn sogar zusammen nach seiner schweren Verletzung. Ich denke sie weis oft nicht was sie tun soll.

Aber auch die ganzen anderen Charaktere die in diesem Buch vorkommen passen wie immer absolut zur Geschichte. Ich finde sie sind wirklich gut ausgearbeitet und man kann sogar die Weiterentwicklung der Personen miterleben. Auch wenn neue Charaktere vorkommen haben sie genügend Tiefe und passen sich wunderbar ein.

Die Handlungsorte sind ja nun im dritten Teil schon so ziemlich bekannt, aber die neuen Orte sind auch ausreichend beschrieben, so das man immer ein passendes Bild sich vor Augen zaubern kann. Ich finde da hat der Autor ein gutes Mittelmas gefunden, so das es nicht langweilig wird durch zuviele kleine Beschreibungen.

Der Schreibstil von H.C. Scherf ist einfach nur toll, anders kann man das nicht ausdrücken. Das Buch liest sich wunderbar leicht und flüssig, sodaß man das Buch einfach nicht weglegen mag. Die Seiten fliegen nur so dahin. das man sich nur wundert wie schnell das Buch zu Ende ist. Auch schafft es der Autor den Spannungsbogen üb er das Buch hinweg auf einem hohen Level zu halten und manchmal sogar noch zu steigern. Besonders gut gefällt mir auch das es eigentlich keine Fremdwörter gibt, die man nachschlagen müsste und was den Lesefluss stören würde.

Alles in allem kann ich H.C. Scherf nur beglückwünschen zu seinem 3. Teil dieser tollen Serie um Spelzer und Hollmann. Von mir bekommt dieser Teil auch eine absolute Kaufempfehlung. Ich würde aber auch empfehlen die Bücher der Reihe nach zu lesen zum besseren Verständnis.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Brandzeichen (Spelzer/Hollmann 4)

H.C. Scherf
E-Buch Text
Erschienen bei null, 25.05.2018
ISBN B07DB41PSB
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auch mit dem 4. Teil "Brandzeichen" hat uns H.C. Scherf einen wirklich tollen Thriller geschert. Die Reihe um Spelzer/Hollmann ist einfach nur toll. Das Cover wirkt schon sehr düster und passt zum Buch. Sogar die Szene kommt mir aus dem Buch bekannt vor.

Diesmal haben unsere beiden Ermittler es mit einem fanatischen Satansanbeter zu tun, der wahllos Menschen tötet. Aber auch er hat es auf Karin Hollmann abgesehen was Sven Spelzer zu einem ungewöhnlichen Schritt veranlasst.

Millter ist diesmal unser fanatischer Mörder. Er hat eine militärische Ausbildung und scheint auch sonst sehr skrupellos zu sein. Anscheinend ist er dem Satanismus wirklich extrem verfallen und sieht darin seine Berufung so wie Pehling früher. Mir ist er absolut unsympathisch, da er ohne Skrupel und anscheinend auch wahllos tötet.

Auch alle anderen Personen die hier in diesem Teil vorkommen und die man schon aus den anderen kennt, passen sich wie immer wunderbar ein. Man hat immer eine passenden Person vor Auge und was ich gut finde man erfährt immer mehr von der Person.

Die Handlungsorte sind auch alle vollkommen ausreichend beschrieben und viele auch schon aus den anderen Teil bekannt. Aber auch die neuen Handlungsorte die hier vorkamen konnte ich mir sehr gut vorstellen.

Der Schreibstil ist wie immer absolut flüssig und das Buch liest sich nur so weg. Man kann gar nicht mit dem lesen aufhören und möchte eigentlich nur wissen wie es weitergeht. Der Spannungsbogen steigt stetig an und wird nach meiner Meinung auf einem hohen Level gehalten. Auch finde ich es sehr schön das nicht viele Fremdwörter verwendet werden. Sehr schön finde ich auch dieses mal den Anhang mit den gängigen Symbolen für Okkultismus und Sanatismus.

Alles in allem kann ich auch diesem 4.Teil nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Es macht immer wieder Spass mit dem Ermittler-Duo Spelzer/Hollmann mitzufiebern.

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Wutrauschen

Simone Trojahn
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 01.06.2018
ISBN 9783959578882
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Buch "Wutrauschen" hat uns Simone Trojahn ein wirklich tollen Thriller beschert. Das Cover spricht einen sofort an und man muss sich das Buch anschauen. Zum Cover muss ich aber sagen, dass man was anderes erwartet hätte wenn man das Buch liest.

In dem Buch begleiten wir Marvin, der von seiner Mutter ein Leben lang schon missbraucht und unterdrückt wurde. Es kommt wie es kommen muss und er trifft auf Emma in die er sich verliebt. Es scheint alles perfekt. Aber ist es das wirklich... ???

Marvin wurde von seiner Mutter immer unterdrückt und auch missbraucht, aber auch das hat ein Ende. Erst schleicht er sich raus zu Nutten und dann verliebt er sich in Emma. Er kann ihr keinen Wunsch abschlagen und will sie immer retten, aber das kann nicht klappen. Für ihn ist es ein Kampf gegen Windmühlen, den er nur verlieren kann.

Emma scheint eine ganz kompetente Frau zu sein, die fest mit beiden Füßen auf den Boden steht. Dieses ist aber nicht so, von der Mutter schon in der Kindheit nur kritisiert und runtergeputzt schlummert in Ihr eine große Wut, die sich auch alsbald entlädt. Sie lebt oft in ihrer eigenen Traumwelt und möchte diese verwirklichen, was aber eigentlich gar nicht geht. Mit Marvin findet sie ihr Glück, aber auch das scheint nicht wirklich für immer zu sein. Solange Marvin macht was sie will ist alles in Ordnung, aber wehe es gibt Widerspruch.

Auch die restlichen Charaktere im Buch sind sehr gut dargestellt und machen nicht den Eindruck als wenn sie Fehl am Platze wären. Ich konnte mir immer eine Person vorstellen vor meinem inneren Auge. Auch finde ich das wir genug Informationen über die jeweiligen Personen erhalten. Alles in allem bin ich mit den Charakteren sehr zufrieden.

Mit den Handlungsorten geht es mir eigentlich genauso, ich bekomme genügend Informationen um mir ein passendes Bild von dem Handlungsschauplatz zu machen. Eventuell hätte ich mir bei der einen oder anderen Szene etwas mehr Detail gewünscht, vor allem wenn es blutig wurde.

Der Schreibstil von Simone Trojahn ist einfach nur wunderbar. Das Buch liest sich sehr flüssig und man kann an Hand der Beschreibungen sich sehr schnell ein Bild von der jeweiligen Szene machen. Der Spannungsbogen zieht sich wirklich sehr gut durch das Buch und bricht nicht wirklich ab. Schade fand ich halt das manche Szenen nicht etwas ausführlicher waren, da war es mir dann zu "unblutig". Vom Cover hätte man auch etwas mehr Blut erwartet, vor allem wie kommt es in ihr Gesicht. Auch hat mich das Ende leider nicht wirklich umgehauen, es war zu unspektakulär, was ich Schade fand.

Dieser Thriller ist trotz alledem sehr lesenswert und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. Es ist diesmal eine wirklich andere Liebesgeschichte, wo man die Geschehnisse nicht wirklich vorhersehen kann.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Sünde in Schwarz | Erotischer SM-Roman

Angelique Corse
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei blue panther books, 30.04.2018
ISBN 9783862777471
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Mit dem Buch " Sünde in Schwarz" hat uns Angelique Corse einen Roman beschert der zwar etwas Erotisch ist, aber nicht so meinem Verständnis von SM entspricht. Das Cover ist sehr schön gestaltet und anzuschauen, auch wenn es sehr dunkel gehalten ist, welches ich aber auch das eigentliche Genre zurückführe.

In dem Buch begleiten wir Chris der um die Gunst von Melissa buhlt. Dabei kommen noch einige Hindernisse auf sie zu, wie Melissas Bruder und auch das Geheimnis des Vaters. Nicht zuletzt erfahren wir eine Menge über die Abgründe der Familien.

Chris Schober ist von Beruf Sohn. Sohn einer reichen Familie hat er alles bekommen was er wollte und auch irgendwann die Firma der Eltern übernommen. Er denkt er ist der Macher und kann jede Frau haben, denkt er.  Er kann aber auch anders, nicht immer machohaft und draufgängerisch, er kann es auch langsam angehen lassen und eine Frau umgarnen. Tagsüber macht er den perfekten Geschäftsmann und Nachts ist er in einer Szene unterwegs wo man ihn nicht vermuten würde. Das er den Spagat so schafft ist schon erstaunlich.

Melissa noch recht jung aber alt genug um in Clubs zu gehen, wird eines Tages von Chris entdeckt, aber sie lässt ihn abblitzen, was sie mir sehr sympathisch gemacht hat. Sie hat ihren eigenen Kopf und weiß was sie will, vor allem aber nichts mit Männern, da sie sich eher zum weiblichen Geschlecht hingezogen fühlt. Aber natürlich ändert sich dieses als Chris um sie buhlt, schade eigentlich. Sie hat auch zu Hause kein leichtes Leben mit ihrem alkoholkranken Vater, der ein Geheimnis mit sich rumträgt.

Aber auch die restlichen Charaktere sind gut ausgearbeitet und passen in die Geschichte, nur leider nicht unbedingt in die SM-Geschichte. Ich hatte das Gefühl das sie zwar nicht Fehl am Platze waren, aber in den erotischen Bereich hätte ich sie nicht unbedingt eingesetzt. Ansonsten haben mir die Charaktere sehr gut gefallen.

Die Handlungsorte waren manchmal für mich sehr dürftig beschrieben, welches aber natürlich ein wenig mehr Platz für die eigene Fantasie lässt. Ich konnte mir auf alle Fälle immer ein passendes Bild für mich vor Augen zaubern.

Der Schreibstil von Angelique Corse ist toll, das Buch liest sich wirklich sehr flüssig und nur so dahin. Ich hatte kaum Lust es aus der Hand zu legen, da der Schreibstil es einfach nicht zuließ. Ich muss sagen das leider die SM-Szenen mir zu spärlich und auch zu wenig waren, dafür hatte man fast einen Spannungsbogen wie in einem Krimi oder Thriller, vielleicht konnte ich auch deswegen nicht aufhören zu lesen.

Alles in allem ist das Buch lesenswert, wenn man nicht auf so viele Sexszenen brauch und auch mal etwas Spannung in einem erotischen Roman möchte.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Der Leichenficker

Ethan Kink
Buch: 350 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 07.05.2018
ISBN 9783959570251
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Buch "Der Leichenficker" ist Ethan Kink wirklich ein tolles Debüt gelungen. Das Cover macht durch die leuchtenden Buchstaben schon alleine auf sich aufmerksam. Auch die abgebildete Person findet sich im Buch wieder, das finde ich schon recht gut.

In dem Buch begleiten wir beide Seiten und ich muss schon sagen das der Leichenficker schon recht einfallsreich ist. Aber auch Carina die Ermittlerin in diesem Fall ist nicht auf den Kopf gefallen.

Erik ist reich geboren und war immer von Beruf Sohn. An Geld mangelt es ihm nicht und er kann anscheinend mit seinem Charme jede Frau einwickeln. Seine sexuellen Neigungen lebt er regelmäßig in Clubs aus. Aber auch trotz seines Geldes scheint er nicht der aller hellste zu sein und brauch viel Unterstützung. Seine große Stärke scheint wohl sein mächtiges Genital zu sein, zu mindestens scheinen alle Frauen darauf zu stehen, wie man hier lesen kann.

Carina ist eine Ermittlerin mit mehreren Gesichtern, diese ist ihrer Arbeit als verdeckten Ermittlerin zu schulden, sowie auch ihrer privaten sexuellen Seite. Privat ist sie gerne die dominante und lässt die Männer richtig leiden. Aber auch der Charme und wie sich die Männer geben können sie aus der Bahn werfen und sie kann nict mehr klar denken. Bei ihr kann man sagen "Sie sieht den Wald vor Bäumen nicht". Einige so klare Merkmale, aber wenn man verliebt ist sieht man die nicht.

Auch die anderen Personen die da mehr oder weniger vorkommen passen sich gut in die Geschichte ein. Einen größeren Hintergrund brauchen die meisten Personen in der Geschichte nicht. Trotzdem fand ich keine fehl am Platz und ich hatte auch immer ein passendes Bild vor Augen.

Die Handlungsorte, von denen es nicht allzu viele gab, waren für mich schon sehr gut beschrieben, aber auch da hätte ich mir das eine oder andere mal in diesem Genre etwas mehr gewünscht, mir kam es vor als wenn etwas fehlte. Trotzdem konnte ich mir immer einen Raum oder Ort vor meine Augen zaubern der dem Augenblick gut einfing.

Der Schreibstil von Ethan Kink ist einfach nur toll. Das Buch liest sich sehr schnell und man möchte eigentlich nicht aufhören mit dem lesen, zum einen ist es so toll und spannend geschrieben. zum anderen möchte man einfach nicht zum Ende des Buches kommen. Die Spannung ist in dem Buch wirklich gut umgesetzt worden, es wird nie langweilig. Dadurch das man natürlich weis wer der Leichenficker ist und man auch die Ermittlerin begleitet fragt man sich manchmal "Echt euer Ernst ?" .

Alles in allem ist dieses Buch aber absolut lesenswert und ich kann nur eine Kaufempfehlung für dieses Buch aussprechen, vorausgesetzt man mag natürlich dieses Genre. Denn dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

blut, festa, festa extrem, horror

Zurück nach Hell, Texas: Festa Extrem

Tim Miller
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 16.02.2017
ISBN B06VWR7B3N
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dem Buch "Zurück nach Hell, Texas" ist Tim Miller eine tolle Fortsetzung gelungen, wobei ich aber sagen muss das mir der erste Teil besser gefallen hat. Das Cover ist schon interessant gehalten und macht auf sich aufmerksam.

Diesmal kehren wir mit dem Texas Ranger Parker zurück nach Hell in Texas. Es verschwinden immerwieder Leute in der Gegend um El Paso und das muss doch untersucht werden.

Parker ist jetzt Texas Ranger und muss nun diesen Fall untersuchen, wozu er eigentlich keine Lust hat. Man merkt ihm an das er noch immer mit den Erinnerungen der Vergangenheit zu tun hat. Leider ist er diesmal sehr unvorsichtig und er ist sehr leichtsinnig in seinen Entscheidungen.

Cole einer der Bewohner der Siedlung namens Hell scheint ein sehr furchteinflössender Kerl zu sein, aber er ist wohl auch so unauffällig das er sich normal in den umliegenden Städten bewegen kann. Selbst in der Siedlung wird er gefürchtet, auch wenn er nicht der "Bürgermeister" ist, er macht was er will und er nutzt seine Narrenfreiheit aus.

Auch die anderen Charaktere sind in dem Buch sehr gut integriert und passen wunderbar in die Geschichte. Für mich waren alle Personen an der richtigen Stelle und hatten auch genug Tiefe.

Die Handlungsorte sind gut ausgewählt, soweit ich das beurteilen kann. Ich konnte mir immer ein passendes Bild vor mein Auge zaubern.

Der Schreibstil von Tim Miller ist einfach schön. Das Buch liest sich in einem sehr guten Tempo und man mag es garnicht weglegen. Es ist ein echter Pageturner. Die Kapitel sind gut in ihrer Länge und man kann immermal eine gute Pause einlegen, was man aber garnicht möchte.

Das Buch ist absolut lesenswert, auch wenn mir der erste Teil besser gefallen hat. Ich würde auch sagen das man auf alle Fälle den ersten Teil lesen muss.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Ihr findet mich nie

Robert Wilson , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.01.2016
ISBN 9783442478798
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Ihr findet mich nie" von Robert Wilson macht der Verlag seinem Namen alle Ehre, ich fand ihn einen echten Pageturner. Das Cover ist in Rottönen gehalten, was ansich nichts neuer ist, aber duch die schiefe Schrift fiel mir das Buch schon auf. Der Klappentext passte auch.

In diesem Thriller begleiten wir Mercy und Boxer auf der Suche nach ihrer Tochter die abgehauen ist. Eine Spur führt nach Madrid wo sich Boxer eine Menge Ärger einhandelt, während sich Mercy in die Arbeit stürzt um sich abzulenken. Ist die Spur in Madrid die richtige oder nicht.... ??

Charlie Boxer ist ein Ex-Polizist und war auch bei der Armee, also ist er bestens ausgebildet für schwierige Fälle. Aber diesmal ist er persönlich involviert und handelt aus Gefühl, dabei überschreitet er Grenzen. Man merkt das er ein liebender Vater ist und er alles für seine Tochter machen würde. Seine Reaktionen waren für mich absolut nachvollziehbar, ich hätte wahrscheinlich genauso gehandelt.

Mercy ist ebenfalls eine Polizistin, die aber sehr eingespannt ist und daher wohl auch die Tochter Amy etwas vernachlässigt. Trotzdem ist sie eine liebende Muter die sich Sorgen macht und ebenfalls ihre Nachforschungen anstellt. Ein wenig labil erscheint sie auch, anders kannman sich ihre Entscheidungen teilweise nicht erklären. Trotz alledem bleibt sie Profi  und macht ihren Job sehr gut.

Auch alle anderen Charaktere die in dem Buch mitmachen, passen wunderbar in die Geschichte. Ich fand das die Charaktere ihrer Persönlichkeit und Wichtigkeit sehr gut ausgearbeitet waren, Nie hatte ich das Gefühl das eine Person fehl am Platz war.

Die Handlungsorte sind allesamt sehr gut gewählt und auch völlig ausreichend beschrieben worden. Ich konnte mir immer ein passendes Bild vor meinen Augen bilden.

Der Schreibstil von Robert Wilson ist einfach nur toll, man mag das Buch garnicht aus der Hand legen. Anfangs dachte ich das die Spannung zu ende wäre, aber der Autor verstand es diese wieder superschnell auf ein neues Niveau zu heben. Man wollte einfach nur wissen wie es weitergeht. Manchmal kamen mir ein paar Fremdwörter entgegen, die aber  icht weiter den Lesefluss störten. Dieses Buch hält seine Spannung bis zum Schluss.

Ich bin absolut begeistert von diesem Thriller und werde mir von dem Autor sicher noch mehr Bücher kaufen und lesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

brandenburg, doppelmord, kleinmachnow, krimi, kriminalroman, mord, morde in einem berliner voror, mord im 4. hau, mord im 4. haus, nika lubitsch, pädophilie, regionalkrim, satanisten, unschuldig verurteilt, zahlenkrimi

Mord im 4. Haus

Nika Lubitsch
E-Buch Text: 189 Seiten
Erschienen bei null, 15.06.2015
ISBN B00ZS1Q244
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dem Buch "Mord im 4. Haus" hat uns Nika Lubitsch einen spannenden Thriller gezaubert, dessen Ende für mich vorhersehbar war. Das Cover ist ein typisches Nika Lubitsch Cover für mich. Eine große Zahl dominiert das Cover, nur leider ersvchließt sich mir nicht wie der Titel zum Buch passt, oder ich habe es schlichtweg überlesen.

In dem Buch begleiten wir Sybille Thalheim wie sie eine Reportage über einen anscheinend zu unrecht verurteilten Familienvater verfassen soll. Während ihrer Recherche deckt sie noch nebenbei 2 andere Fälle auf und gerät selbst in Gefahr.

Sybille Thalheim ist eine Reporterin des Cosmos und für Gerichtsfälle zuständig. Sie war selbst einmal Opfer eines reinen Indizienprozesses. Sie ist noch immer ziemlich fertig, vorallem wenn es in ihre alte Umgebung geht, wo sie ihr neuer Fall hinführt.  Sie scheint zwar genügend Ansporn für ihre Reportage zu haben, wird dadurch aber auch leider sehr fahrlässig und überschätzt sich. Man kann sicherlich oft ihre Motivation vestehen, aber leider geht sie überstürzt an die Sachen ran und macht dadurch vieles schlimmer.

Claudia Seidensticker die Frau des anscheinend zu unrecht verurteilten, setzt wirklich alles daran die Unschuld ihres Mannes zu beweisen, auch wenn Sybille ihr alles haarklein aus der Nase ziehen muss. Sie ist eine starke Persönlichkeit in meinen Augen, da sie alles meistert und dazu auch noch die beiden Kinder hat.

Auch die anderen Charaktere sind in dem Buch sehr schön ausgearbeitet, sofern es der Story dient. Ich fand das keine Person fehl am Platz war. Die meisten Personen konnte ich mir gut bildlich vorstellen.

Die Handlungsorte fand ich alle sehr bildlich beschrieben. Es war immernoch genügend Platz für die eigene Fantasie. Auch hier konnte ich mir immer ein passendes Bild vor Augen zaubern.

Der Schreibstil von Nika Lubitsch ist einfach toll, das Buch liest sich super schön dahin und man mag es eigentlich garnicht aus der Hand legen. Auch kommt die Autorin mit wenig Fremdwörtern aus, was den Lesefluss nicht unterbricht sondern meiner Meinung nach fördert. Die Spannung baut sich während des Buches stetig auf und bricht auch nicht wirklich ab, nur leider fehlte mir irgendwie etwas, etwas unerwartetes.

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen für alle die gerne mal einen leichteren Thriller so zwischendurch lesen möchten.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Lyrica

Jane Breslin
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 30.10.2017
ISBN 9783959570732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Kurzgeschichtenband "Lyrica" hat uns Jane Breslin ein wirklich sehr tolles Buch aus dem Bereich Hardcore/Horror beschert. Das Cover fällt einem schon sofort ins Auge, weiße Haut und dann das angedeutete Blut und der Rest ist dunkel. Es hat was an sich, etwas mystisches.

In dem Buch haben wir 8 Kurzgeschichten, die mal länger und mal kürzer ausfallen. Ich fand sie alle sehr interessant und kann garnicht sagen welche meine Lieblinggeschichte ist. Aber die F1 hat mir schon gut gefallen oder auch der Hausmeister.

Die Charaktere sind zu zahlreich um sich welche rauszupicken und zu beschreiben. Ich fand das alle Charaktere sich in jeweils ihrer Geschichte sehr gut eingepasst haben. Es war nicht wirklich etwas übertriebenes dabei oder auch Personen wo man denkt das sie nicht dort hingehören.

Die Handlungsorte waren selbst für Kurzgeschichten für mich sehr schlüssig und auch ausreichend beschrieben. Ich hatte immer ein für mich passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil ist wirklich toll von Jane Breslin. Das Buch liest sich in einem so weg und man mag garnicht aufhören. Manchmal fragt man sich schon was  in dem Autor vorgeht sowas zu schreiben, aber mir gefällt es. Auch wenn es alles Kurzgeschichten sind, sind sie nicht nur so dahingeschrieben, die Spannung wird immer auf einem hohem Niveau gehalten und fällt auch nicht ab.

Da ich eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten bin, muss ich sagen das ich froh war auf die Empfehlung zu diesem Buch gehört zu haben. Ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten und auch den Redrum Verlag wo dieses Buch erschienen ist. Von mir gibt es eine absolute hardcoremäßige Leseempfehlung.

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101 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Dead End - Lacey Flint 2

Sharon Bolton , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.04.2014
ISBN 9783442480609
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Thriller " Dead End" hat uns Aharon Bolton einen wirklich interessanten Thriller beschert. Das Cover ist recht einfach gehalten und würde mich nicht so sofort ansprechen, aber der Klappentext hat mich dann doch Neugierig gemacht.

In diesem Thriller begleiten wir Lacey oder auch Laura wie sie verdeckt in Cambrigde ermittelt. In den letzten Jahren haben sich dort die Selbstmorde gehäuft. Wird auch sie ein Opfer ?

Laura oder auch Lacey ermittelt undercover und macht so einiges falsch, vorallem hält sie sich nicht an ihre Anweisungen und bringt so die ganze Aktion in Gefahr. Sie ist noch jung und fällt daher nicht so auf an der Uni. Was mir aber auch aufgefallen ist, ist das sie sehr emotional handelt, was bei so einer Aktion natürlich gefährlich ist.

Dr. Bell ist ein ehemaliger Student aus Cambrigde und man kann ihn schlechte einschätzen. Man würde vermuten das er zu dem Komplott gehört, aber ob es so stimmt da hatman immer wieder seine Zweifel. Anscheinend muss er noch ziemlich attraktiv sein, denn er scheint noch sehr gut bei den Frauen anzukommen. Mir war er immer etwas unheimlich.

Auch die anderen Charaktere sind für mich sehr gut ausgearbeitet und man kann sich immer eine Person vorstellen. Die Hauptpersonen waren für mich absolut ausreichend beschrieben, wobei die Nebenpersonen eher vernachlääsigt wurden, was ich aber nicht schlimm fand.

Dien Handlungsorte, welche sich teilweise sehr schnell abwechselten waren sehr gut gewählt. Ich fand mich schnell zurecht und fand auch das sie ausreichend beschrieben wurden. Also ich konnte mir immer ein pasendes Bild vor Augen projezieren.

Der Schreibstil ist sehr schön. Das Buch liest sich flüssig weg und man mag an manchen Stellen garnicht aufhören. Sicherlich kamen ein paar medizinische Fachbegriffe vor, was ich aber nicht als sehr schlimm empfand. Die Spannung war immer spürbar und sie stieg sogar noch während des Buches an, was ich schon sehr toll fand. Auch wurde man auf falsche Fährten geführt, was natürlich dem Buch sehr zu gute kam. Nur das Ende war nicht so wirklich nach meinem Geschmack und einfach zu unspektakulär.

Alles in allem ist es ein schöner Thriller, den man mal lesen sollte.

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Blutmond

Thomas Vaucher
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Riverfield Verlag GmbH, 09.03.2018
ISBN 9783952490600
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Blutmond" hat uns Thomas Vaucher eine wirklich gelungene Fortsetzung beschert. Auch das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen und mich neugierig gemacht.

Bei diesem Fall begleiten wir Ex-Kommissar Winter an die Nordseeküste, wo anscheinend ein Geist eine ganze Straße in Angst und Schrecken versetzt. Warum ? Und was steckt genau dahinter ?

Auch in diesem Buch entwickelt Ex-Kommissar Richard Winter wieder das richtige Gespür für den Fall. Er ermittelt diesmal im direkten Umfeld, was ihn Angreifbar macht. Er schlussfolgert oft richtig, aber er handelt auch teilweise sehr überstürzt. Mir gefällt dieser Charakter sehr gut, da er seine Kanten und Ecken hat.

Michael, der Sohn von Richards Cousine ist dieses mal als Praktikant mit von der Partie. Er verkörpert  alles wie man sich die Jugend von heute vorstellt. Mit seine 16 Jahren ist er vorlaut, hat aber auch die richtigen Gedankengänge und stellt die richtigen Fragen. Natürlich tanzt er aus der Reihe und Winter lässt ihn machen was er will. Nicht nur das er Musik hört die weder seiner Mutter noch Winter mag, er lackiert sich auch die Nägel etc. Trotzdem fand ich ihn sehr erfrischend in der Geschichte.

Anja Schäfer ist Kommissarin in Cuxhaven und für das Nest wo Winter ermittelt zuständig. Sie ist anfangs gar nicht erfreut das Winter ermitteln soll, aber mit der Zeit wurde sie ein tolles Team mit ihm. Auch glaube ich das da etwas zwischen den Beiden geknistert hat.

Auch die anderen Charaktere in dem Buch sind einfach nur passend gewählt. Für mich hatte es nie den Anschein das irgendeine Person unlogisch oder auch nur Fehl am Platze war. Die Personen haben genügend Hintergrund und Tiefe. Ich konnte mich in die Personen gut versetzen und auch mitfühlen.

Auch die Handlungsorte sind sehr gut gewählt worden und für mich mit genügend Details beschrieben. Das eine oder andere mal war es mir zwar etwas zu viel, aber es hielt sich in Grenzen. 

Der Schreibstil ist einfach toll vom Autor. Das Buch liest sich wirklich schön und man möchte es gar nicht aus der Hand legen. Die Kapitel haben die richtige Länge und man kann mal kurz eine Pause machen ohne mitten in einem Kapitel zu pausieren. Manchmal war mir etwas zu viel beschrieben, was aber zum Glück nicht oft vorkam und so auch nicht den Lesefluss gestört hat. Die Spannung baute sich wie auch schon im ersten Teil stetig auf um dann zum Schluss nochmal einen richtigen Sprung zu machen. Auch mit dem Ende rechnet man so nicht direkt, aber zum Schluss ist es dann doch sehr vorhersehbar.

Alles in allem ist es ein sehr gelungener 2ter Teil um Ex-Kommissar Richard Winter und wem der erste Teil gefiel, der wird auch von diesem Teil nicht enttäuscht sein.

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