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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

horror, nuareth, dämonen, high fantasy, beschwören

Dämonengrab (Fantasy-Roman)

Jörg Benne
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 17.01.2018
ISBN 9783961880386
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit dem Fantasyroman "Dämonengrab" hat uns Jörg Benne einen tollen Roman gezaubert, der auch noch eioniges an Horrorelemente aufweist. Schon das Cover hat mich absolut in seine Bann gezogen, so schön düster wie das rüberkommt. Es scheint eine Mischung aus Totenschädel und Hörnern zu sein, was absolut für das Buch spricht.

in dem Buch begleiten wir Ordo der eher unfreiwillig zum Führer einer Truppe wird die in die Tiefen eines seit langem verschütteten Tempels vordringt. Es wird eine verlustreiche Expedition von der nicht viele zurückkehren.

Ordo ist in diesem Buch einer der Hauptprotagonisten. Er ist noch sehr jung und hat schon viel Verantwortung, er muss die Felder bestellen und sich um seine kranke Mutter kümmern. Natürlich hat er Träume von denen er sich wünscht sie würden wahr werden. Er ist anfangs eher schüchtern und bleibt auch ansonsten sehr im Hintergrund, aber zum Schluß fasst er eine Menge Mut in seiner letzten Handlung. Er war mir immer sehr sympathisch in seiner Art.

Seljana ist eine Magierin, die extra anreist wegen dem Tempel. Aber auch ihre Kräfte sind nicht unermesslich und sie muss sehr leiden in den Tiefen des Tempels. Sie ist aber immer mit vollem Elan dabei und tut alles für die Truppe um sie zu beschützen. Erst dachte ich sie wäre total eingebildet und würde am liebsten über allen stehen, aber dieses Bild hat sich schnell bei mir wieder eingestellt.

Nilra ist eine Soldatin der Stadtgarde, was nicht so alltäglich ist. Sie besticht aber wirklich durch ihre Schlagfertigkeit und auch durch ihren Mut. Sie will auch nicht als schlechter dastehen als ihre männlichen Kollegen und daher ist sie sehr taff und tut alles um mitzuhalten oder besser zu sein. Mir gefiel dieser Charakter von Anfang an sehr gut, ich würde gerne von ihr mehr lesen wollen. Vorallem merkt man das sie doch ein wenig anders als alle anderen ist, denn sie fühlt sich mit ihren Lügen nicht wirklich wohl, was ich auch verstehen kann.

Auch die anderen Chararktere die in dem Buch auftreten passen wirklich sehr gut zu der Geschichte. Für mich hatten alle genug Tiefe und Charakter, aber es bleibt auch noch genug Platz für die eigene Vorstellungskraft.

Die Handlungsorte, es waren ja nicht wirklich viel, sind gut gewählt und man konnte sich gut orientieren. Das einzige wo es mir etwas schwer fällt ist im Tempel, aber es liegt wahrscheinlich daran das er in einem Berg geschlagen ist und man seine Ausmaße nicht wirklich kennt. Von den Beschreibungen her aber konnte man sich die einzelnen Räume gut vorstellen.

Der Schreibstil von Jörg Benne ist einfach toll, man liest das Buch nur so weg und man kann auch garnicht aufhören. Die Spannung steigt stetig und man ist dermaßen im Lesefluss das man garnicht merkt wie die Zeit vergeht. Auch finde ich es toll das das Buch mit nicht vielen Fremdwörten auskommt, sicherlich sind Eigennamen etc aus einem Fantasyroman nicht alltäglich, aber das gehört zum Genré. Auch die Kapitellängen fand ich nicht als sehr störend, denn dadurch das man in die Geschichte so schnell abtaucht merkt man garnicht wielange man liest.

Zum Schluß kann ich nur eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen. Der gewisse Genrémix gefällt mir sehr gut und es lässt sich wirklich schön lesen.

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47 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, valerian çaithoque, verlag amizaras, reihe, 2. band

Sarathoas

Valerian Çaithoque , Holger Stiebing
Fester Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Amizaras, 15.06.2015
ISBN 9783981442113
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit dem Buch "Sarathoas" hat uns Valerian Çaithoque eine super Fortsetzung des ersten Teils beschert. Da ich ja schon vom ersten Teil so begeistert war kam ich nu nicht drum herum auch diesen Teil zu lesen. Die Aufmachung ist wie beim ersten Buch, aber auch hier ist wieder die Qualität und auch die Perfektion des Buchdruckes und der Bindung zu erkennen.

Auch in diesem Buch haben wir Anfangs zwei Handlungsstränge, welche sich aber diesesmal auch zusammenfügen. Dieser Teil schließt sich nahtlos an den ersten an und dadurch hat man das Gefühl natürlich wieder sofort dabei zu sein.

Sarathoas ist diesesmal die Hauptrolle in dem Buch, was aber durch den Titel schon klar war. Er ist ein Erelim und unterstützt unsere Helden in dem Buch. Er bietet viel Rückendeckung und hat auch sonst alles unter Kontrolle. Auch ist er immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Cornelius ist ein ehemaliger Elite-Soldat der schon eine Menge einstecken muss. Manchmal kommt er einem wirklich nuir so vor als wenn er nur Befehle ausführen kann, dann aber überrascht er einen auch immer wieder. Waffen und der Kampf sind seine Welt und da macht ihm auch so schnell keiner was vor, auch kann er sich schnell auf Situationen einstellen. Die Rolle die er verkörpert passt ihm wunderbar.

Sissy ist eine Agentin die sich immer die Seite aussucht die ihr den meisten nutzen bringt. Sie wechselt furchtbar schnell die Seiten, was sie unberechenbar macht in meinen Augen. Man fragt sich in manchen Situationen auf welcher Seite steht sie nun.

Auch in diesem Buch sind keine Charaktere am falschen Platz, sie fügen sich alle wunderbar in diese Fantasygeschichte ein und man kann sich immer ein passendes Bild vor die Augen rufen.

Auch die Handlungsorte sind wieder wunderbar beschrieben und man hätte manchmal richtig Lust sich Stadtpläne und Karten zu besorgen um die Wege zu verfolgen die beschrieben wurden, da sie einem so realistisch vorkommen.

Der Schreibstil ist natürlich auch hier auf dem Niveau des ersten Buches, also etwas anspruchsvoller finde ich als normal. Auch in diesem Band sind wieder viele Illustrationen und die Seiten sind wunderbar gestaltet, was aber leider zur Folge hat das es sich manchmal etwas schwer liest. Die Kapitel sind auch hier wieder in der richtigen Länge und es macht Spass das Buch zu lesen. Aber auch bei diesem Band muss ich sagen das es nichts für zwischendurch ist, auch hier muss man sich schon die Zeit nehmen um das Buch zu lesen und vorallem das tolle Buch zu geniessen.

Auch bei diesem Buch kann ich nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Der Bozen-Krimi: Herz-Jesu-Blut

Corrado Falcone
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Edition Raetia, 05.04.2017
ISBN 9788872835913
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Krimi "Herz-Jesu-Blut" ist dem Autor der unter dem Pseudonym Corrado Falcone schreibt ein spannender Krimi gelungen, leider fehlte mir das Gewisse Etwas. Da ich die Serie aus dem Fernsehen nicht kannte bin ich ohne Erwartungen  an das Buch rangegangen. Das Cover alleine hätte mich nicht unbedingt überzeugt, da ich mir nichts darunter Vorstellen könnte.

In dem Buch ermitteln wir mit der Kommissarin Sonja Schwarz in 2 Mordfällen. Sie ist gerade mit ihrem Mann nach Bozen zurückgekehrt, da er das Weingut seiner Eltern weiterführen will. Leider wird die gesamte Familie in einem Mordfall verstrickt und Sonja muss wirklich kämpfen um professionell zu bleiben.

Sonja ist eine Polizistin die aus Frankfurt nach Bozen zieht. Sie ist eigentlich ziemlich professionell und abgebrüht, aber als Ermittlungen gegen ihre Familie anstehen bröckelt auch diese Fassade. Ansonsten ist Sonja mit allen Wassern gewaschen und beherrscht alle Tricks die sie weiterbringen.

Matteo Zanchetti wird der neue Vorgesetzte von Sonja und scheint ein richtiger Gigolo zu sein. Mit seiner Art will er alle Frauen bezirzen nur klappt das nicht bei Sonja. Auch er versteht sein Handwerk sehr gut und trifft fast immer die richtigen Entscheidungen, auch kann er sich gut verstellen und allen gut reden.

Stefan Keller ist ein Politiker durch und durch, man könnte ihm so einiges zutrauen aber er ist wirklich aalglatt. Er nutzt alles zu seinem Gunsten aus. Nur auch der perfekteste macht mal Fehler. Seine politische Laufbahn ist bestimmt beachtlich, doch wo sie noch hinführt schwer zu sagen.

Auch die restlichen Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und passen sich in die Geschichte wunderbar ein. Ich fand das keine Person fehl am Platz war. Von den Charakteren hatte ich immer ein angenehmes und auch gutes Bild vor Augen, obwohl diese Bilder bestimmt nicht mit der TV-Serie harmonisieren werden, aber das ist ja das schöne am Buch man kann sich alles selbst vorstellen.

Die Handlungsorte waren alle recht gut beschrieben, manchmal aber hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Ich konnte zwar mir immer ein Bild vor Augen zaubern, aber es war manchmal schwer für mich. Die Handlungsorte waren für mich für diese Geschichte gut gewählt, aber da ich keine eigene Ortskenntnisse besitze kann ich auch nicht sagen ob sie gut umgesetzt wurden.

Der Schreibstil ist einfach toll, das Buch lässt sich recht schnell und flüssig lesen und an Spannung wird auch nicht unbedingt gespart. Die Spannung steigt auch während des Buches an und man fiebert schnell mit. nur leider hatte ich den Mörder schon recht schnell in Verdacht. Zum Text muss ich allerdings sagen, dass es mir oft vorkam das Worte fehlten oder auch falsche dastanden. Den Dialekt hat der Autor allerdings sehr gut in die Geschichte mit eingebaut.

Alles in allem handelt es sich um einen tollen und gelungenen Krimi und dedeshlab gibt es eine Leseempfehlung von mir.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

demütigung, abseits der zivilisation, gefährliches vertrauen, aus scherz wird todernst, zurückweisung

Und der Wald flüstert ihren Namen

Michael Barth
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.08.2017
ISBN 9783744801256
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Thriller „Und der Wald flüstert ihren Namen“ hat uns Michael Barth mal wieder ein absolut tolles Leseerlebnis beschert. Das Cover alleine macht schon neugierig auf das Buch, so das man daran gar nicht vorbeikommt.

 

Die drei Freunde Liam, Stephen und Kenneth wollen sich an einer Mitschülerin rächen und spielen ihr einen üblen Streich, doch dieser läuft leider schief und Kelly der sie einen Streich spielen wollten entkommt ihnen in den Weiten des Baxter National Parks. In ihrer Not holen sie sich Hilfe von Nelson und wollen sie in dem Waldgebiet finden. Eine Suche beginnt wo Ihnen die Zeit wegläuft. Da Kelly nicht weis wer sie entführt hat, flieht sie vor dem Unbekannten und das Nackt und mit Handschellen gefesselt.

 

Liam ist der Anführer der Gruppe und für mich schon etwas sehr paranoid. Er will Kelly um alles in der Welt finden und würde dafür sogar über Leichen gehen, wo dieser Zug herkommt kann ich nicht genau ergründen, aber ich denke es ist die Angst vor seinem Vater. Er ist aber anscheinend über beide Ohren in Kelly verliebt und das obwohl er von ihr nur ausgenutzt und verarscht wurde.

 

Nelson, der eher unfreiwillig an dieser Mission teilnimmt, ist für mich schwer einzuschätzen. Zum einen ist er absolut vernünftig und zum anderen lässt er sich auf diese Mission ein, bei der er nur verlieren kann. Seine Zeit bei den Pfadfindern kommt ihm natürlich hier unwahrscheinlich zur Hilfe und deshalb wurde er ja auch gezwungen zu helfen. Er ist der typische Streber wie man ihn sich vorstellt.

 

Kelly ist das was man sich unter dem beliebtesten Mädchen einer Schule vorstellt. Alle Jungs liegen ihr zu Füßen und würden alles für sie tun und das nutzt sie auch aus. Sie spielt ihre Reize und Beliebtheit immer dann aus, wenn sie etwas benötigt und gibt den Jungs dann wieder einen Laufpass, auch wenn sie ihnen damit das Herz bricht. In den Wäldern des Baxter National Parks findet sie aber zu sich und schwört sich Besserung und das obwohl sie nicht mal weis das sie wegen ihres Verhaltens sich in der Lage befindet. Sie ist in den Rückblicken äußerst gemein und fies, was aber im Wald in Angst und Überlebenswillen umschlägt. Ich denke in ihr ist etwas das gar nicht das sein will was sie darstellt.

 

Auch alle anderen Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und passen sehr gut in die Geschichte. Ich konnte mir immer eine Person vor Augen führen. Auch besitzen die Charaktere genügend Tiefe für ihre Rollen und sie werden nicht totgeschrieben. Ich bin auch der Meinung, dass man genügend Hintergrund der einzelnen Personen erfährt.

 

Den Handlungsort konnte ich mir auch sehr gut vorstellen, auch wenn es nur ein Wald war, aber es wurde auch nicht übermäßig die Umgebung beschrieben und jeder einzelne Baum, sondern knackig und bündig, so dass man sich immer ein Bild vor Augen projizieren kann.

 

Der Schreibstil von Michael Barth ist einfach nur fantastisch. Das Buch liest sich sehr flüssig und angenehm, so das man gar nicht mehr aufhören kann mit dem Lesen. Auch finde ich es toll das auf viele Fremdworte oder zu ausführliche Beschreibungen verzichtet wurde, denn das stört meiner Meinung nach den Lesesfluss. Der Spannungsbogen ist immer auf einem hohen Niveau und zum Ende des Buches steigt er nochmals dramatisch durch die vielen Wendungen an.

 

Alles in allem kann ich Lesern die gerne einen Thriller lesen dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Die Verdammten

Benno Pamer
Fester Einband
Erschienen bei Retina, 27.04.2017
ISBN 9788899834012
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit "Die Verdammten" hat uns Benno Pamer einen würdigen zweiten Teil seiner Seraphim-Trilogie beschert. Auch in diesem Teil kommt die Erotik nicht zu kurz. Das Cover zeigt wunderbar, dass manche nur eine Maske auf haben hinter der sich ihr wahres Ich versteckt.

Wir sind mit Noah dem neuen Seraphim unterwegs. Er wird von Alpträumen geplagt, die für ih sehr realistisch sind. Aus seinen Träumen weiß er was er als nächstes tun sollte. Mal komt er zu spät mal rechtzeitig. Das es an ihm hängt die Menschheit zu retten weiß er anscheinend nicht.

Noah ist ein junger Seraphim und weiß noch nicht was er alles mit seinen Kräften bewirken kann. Die Alpträume machen ihn fertig und seine Begleiterin kann ihn nicht wirklich beistehen. Er ist noch sehr unerfahren und das merkt man auch. Leider ist er auch sehr gutgläubig und tapt so in die eine oder andere Falle.

Rebecca, Noahs Großmutter, ist eine sehr mächtige Seraphim. Leider ist es ja so das die die Macht besitzen nie genug bekommen können und so auch sie. Sie benutzte Noah und manipulierte ihn für ihre Zwecke, zum Glück hatte sie aber keinen Erfolg. Auch sie hatte ihre zwei Gesichter.

Auch alle anderen Charaktere in dem Buch passen sich wunderbar in die Geschichte ein. Mir genügten die Informationen die ich von den Charakteren erhalten habe um mir ein passendes Bild der Personen zu machen. Auch fand ich es gut das man nicht alle Personen durchschuen konnte und immer wieder mit Überraschungen rechnen musste.

Die Handlungsorte, die oft wechselten waren für mich absolut ausreichend beschrieben und es passte alles ins Bild. Ich fand es gut das die Orte nicht totgeschrieben wurden, da sowas für mich den Lesefluss stört udn auch zum Abriss der Spannung bei trägt.

Der Schreibstil ist einfach nur toll den Benno Pamer an den Tag legt. Das Buch liest sich absolut flüssig und man kann es garnicht aus der Hand legen, da stören auch die teilweise sehr langen Kapitel nicht. Für ein Buch aus dem Genré Fantasy kommt es mit relativ wenigen Fremdwörtern aus, was mir widerum auch sehr gefiel. Die Spannung baut sich während des Buches richtig schön auf und das obwohl wir so möchte ich sagen teilweise 3 Handlungsstränge haben, zumindestens kam mir das so vor. Zum Schluß schießt die Spannung nochmals richtig nach oben und die Ereignisse überschlagen sich gerade zu.

Alles in allem kann ich nur sagen wem der ertse Teil gefiel sollte unbedingt auch den zweiten lesen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

666, dämon, m.h. steinmetz, gothic, lucy

666

M.H. Steinmetz
E-Buch Text: 235 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 27.08.2015
ISBN 9783959623131
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit dem Roman "666" hat und M.H. Steinmetz einen schönen Horrorthriller beschert. Das Cover hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht durch die großen roten Augen die hinter der jungen Frau einen anstieren.

In dem Buch begleiten wir Lucy, die schon bereits von ihrer Mutter als ausgeburt der Hölle bezeichnet wurde. Als Liedsängerin ihrer Band steht sie gerne auf der Bühne bis sie entsetzliche Aussetzer hat und diese sich mit mysteriösen Morden überschneiden. Sie kommt auch ins Visier der Polizei und deren Ermittlungen. Was sie nicht weiß ist das sie zu einem bestimmten Zwdck auserwählt ist und das viele auf sie aufpassen.

Lucy ist eine junge Frau mit einem ausgefallenen Sexgeschmack. Als Liedsängerin ihrer Band Hell´s Abyss geht sie voll auf. Sie trägt aber auch ein Geheimnis in sich von dem sie nicht wirklich was weiß. Ansonsten wird sie als sehr attraktiv beschrieben, aber meiner Meinung nach auch sehr Naiv. Sie hat zwar Mum aber sie gibt auch sehr schnell nach und auf. Mich konnte sie noch nicht wirklich überzeugen, was ja aber noch kommen kann, da es ja wohl noch Fortsetzungen geben wird.

Andrew Eldritch ist Ermittler bei der Polizei und verliebt sich auch noch ausgerechnet in Lucy. Eigentlich will er den perfekten Cop raushängen lassen, aber das klappt nicht. Er ist blind vor Liebe zu Lucy und verdankt auch nur ihr das er noch lebt. Dann rennt er blindlings in Situationen wo der normale Menschenverstand sagt, nein mach es nicht. Für mich ist er zum Teil zu hitzköpfig und ich bin gespannt wie er sich noch weiterentwickelt.

Auch die vielen anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und passen sich super in die jeweiligen Situationen ein. Ich hatte immer ein passendes Bild vor Augen. Auch war ich nie der Meinung das den Personen Tiefe fehlte oder das mir Hintergrundinfos fehlten.

Die Handlungsorte waren für meine Verhältnisse ausreichend beschrieben worden, so hatte man immer noch ein weing platz für seine Fantasie. Auch hier konnte ich mir immer einen passenden Ort vorstellen.

Der Schreibstil des Autors ist sehr schön, mir gefällt es ja etwas mehr Blutig und auch wenn Sex dabei vorkommt. Ich fand auch das das Buch stetig an Spannung aufbaute, kann mir aber leider nicht erklären warum es mich nicht fesselte. Ich kam nicht wirklich ins Buch rein, was ich eigentlich Schade fand, denn die Story ist gut und auch recht gut umgesetzt. Das einzige Manko was ich hier anzubringen habe ist, das die Kapitel doch teilweise sehr lang sind und man sich schon reiflich überlegt ob noch eins anfängt.

Alles in allem ist es ein sher guter Horrorthriller, der auch etwas blutig und mit ein wenig Sex gespickt ist. Lesenswert auf alle Fälle.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

endzeit, thriller, apokalpyse

THE DEATH - Quarantäne

John W. Vance , LUZIFER-Verlag , Andreas Schiffmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 19.03.2015
ISBN 9783958350342
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Mit dem Buch "The Death - Quarantäne" hat und der Autor John W. Vance einen wirklichen tollen Auftakt zu seiner Serie geliefert. Das Cover alleine hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es scheint sehr idyllisch, aber schein Schein trügt.

In dem Buch haben wir zwei Stränge, die sich bis jetzt schwer zusammenführen lassen. Zum einen haben wir den Strang von den Freilebenden, die nach dem Virus überlebt haben, sich aber nicht in ein Camp begeben. Und zum anderen gibt es den Strang wo sich die Menschen in vermeintlicher Sicherheit befinden.

Lori ist eine von denen die sich in die Obhut der vermeintlichen Sicherheit begeben hat. Mit ihrer Familie ist sie in einem Lager und hofft darauf verlegt zu werden. Sie bekommt die Möglichkeit sich bei der Erschaffung einer neuen Stadt zu beteiligen und  muss dafür ihren Mann und ihren Sohn zurück lassen. Ihre Tochter starb ja nun schon an diesem schrecklichen Virus. Sie ist sehr erfolgsorientiert und will auch nicht zurück stecken als ihr Mann sie darum bittet. Sie begibt sich in die Höhle des Löwen und kann nur durch eine Flucht entkommen. Bei ihrer Flucht ist sie aber sehr skrupellos, so hätte man sie nicht erwartet. Ich bin gespannt wie sich dieser Charakter noch entwickelt.

Devin ist ein Mann der sich nie viele Sorgen machen musste in der Welt vor dem Virus. Nun aber musste er überleben und hat es auch irgendwie geschafft. Er trifft auf Tess mit der er dann weiterzieht. Vom einstigen Angsthasen, der nicht mal mit einer Waffe umgehen konnte mausert er sich zum skrupellosen Mörder. Seine Wandlung, vorallem im Umgang mit der Waffe ist beträchtig, auch wird er total abgebrüht, obwohl manchmal noch seine weiche Seite durchkommt.

Auch alle anderen Charaktere passen sich gut in die Geschichte ein, obwohl ich zu dem einem oder anderen mir doch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht hätte. Ansonsten hatte ich aber von den Personen immer ein passendes Bild vor Augen.

Die Handlungsorte waren ausreichend beschrieben, aber zum Glück auch nicht zu ausführlich, so konnte man seiner Fantasie genug Spielraum lassen, was bei diesem Genre aber auch wichtig ist.

Der Schreibstil von John W. Vance ist einfach nur Toll. Das Buch liest sich wirklich sehr leicht und man kann es einfach so weg lesen. Durch die zwei Handlungsstränge hat man mal sehr spannende Abschnitte, aber auch wieder welche wo man sich erholen kann. Die Länge der Tage und deren Unterkapitel sind in genau der richtigen Länge, so das man immer mal die Chance hat kurz zu unterbrechen. Auch finde ich das immer in den beiden Handlungsstränge die richtige Atmosphäre aufgegriffen ist und auch die Spannung nicht zu kurz kommt.

Ich finde das dieses Buch für Fans von Endzeitthrillern eine sehr Gute Entscheidung ist und in keinem Bücherregal fehlen sollte.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 40 Rezensionen

drama, entführung, suche, thriller, russland

Katerina - Schatten der Vergangenheit

Jennifer Wego
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Roman Verlag, 19.02.2017
ISBN 9781946332073
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Katerina - Schatten der Vergangenheit" hat uns Jennifer Wego einen wirklich spannenden Thriller aufs Papier gezaubert. Bei dem Cover dachte ich eher an einen Fatasy oder Sci-/Fi-Roman, worauf auch der Klappentext hätte hinweisen können, aber dieses ist nicht so. Das Cover ist auf alle Fälle sehr gelungen und ein Hingucker.

In dem Buch begleiten wir eine Hauptperson, von der mir nicht klar ist ob sie männlich oder weiblich ist, dazu kommt noch das das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Wir sind auf der Suche nach der leiblichen Mutter und haben viele Rückschläge zu verarbeiten, die wir einem Privatdetektiv zu verdanken haben, da wir von ihm falsche Informationen erhalten, doch durch viele Zufälle und neue Freundschaften kommen wir voran.

Die Hauptperson ist eine doch sehr taffe Person, die einen so manches mal überrascht. Anscheinend ist sie auch sehr zielstrebig in ihrem tun, so das sie meistens das schafft was sie sich vornimmt. Freunde hat sie zum Anfang des Buches nicht, aber sie schließt sehr schnell Menschen in ihr Herz. Auch scheint sie sehr umgänglich zu sein, da ich nie erlebt habe das sie irgendwo auf Widerstand stößt.

Victor ist ein noch minderjähriger Russe und begleitet unsere Hauptperson durch den Großteil des Buches. Trotz seines jungen Alters ist sehr analytisch und erkennt viele Situation wie kein anderer. Er wurde zu Hause von seinem Vater nur misshandelt und für den Drogenverkauf bzw Drogentransport benutzt. In seiner Freizeit geht er in einem Café jobben, wo er auch die Hauptperson kennenlernt und sich mit ihr anfreundet. Er war mir während der ganzen Zeit sehr sympathisch, obwohl auch manchmal noch das Kindhafte durchkam.

Auch die weiteren Personen im Roman waren sehr gut gewählt und passten in die Geschichte einfach rein. Die Beschreibungen sind sehr gut eingebaut und man hat immer ein passendes Bild von jeder Person vor Augen.

Die Handlungsorte, wovon wir viele haben, waren nicht imemr so beschrieben wie ich es mir gewünscht hätte, aber man konnte sich immer eine Bild vor Augen rufen, auch wenn es bei jedem wahrscheinlich anders sein wird, da es genügend Freiraum für Interpretationen gab.

Der Schreibstil von Jennifer Wege ist toll, das Buch liest sich einfach so weg und man kommt nicht ins stocken. Die Kapitel haben die richtige Länge um auch mal eine kurze Pause zu machen. Da man von Anfang an in der Geschichte drin ist, herscht auch sofort eine Art Spannung, die einen bis zum Ende des Buches nicht mehr loslässt. Es gibt keine schwierigen Satzkonstellationen oder Fremdwörter die man nachschlagen muss, wodurch ein schneller Lesefluß garantiert ist.

Ich kann nur sagen, wer mal einen Thriller ohne viel Mord und Totschlag lesen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Von mir gibt es hier eine absolute Leseempfehlung.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

missbrauch, psychothriller, hypnose, rache, psychiater

Jasper - Das Böse in dir

Astrid Korten
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Independently published, 26.02.2017
ISBN 9781520704173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Jasper - Das Böse in dir" hat uns Astrid Korten einen wirklich spannenden Psychothriller beschert. Das Cover macht duch den im Stacheldraht hängenden Teddy auf sich aufmerksam und bei genauerem hinschauen erkennt man auch eine Blutspur im Schnee.

In dem Buch begleiten wir zum einen Anna die wirklich durch die Hölle geht und von ihrem Psychiarter nicht kompetent behandelt wird. Und zum anderen haben wir einen Rachefeldzug der bis ins Jahr 1944 zurück reicht.

Anna ist eine junge Frau die schon viel erlebt hat, da es ja einen ersten Teil gibt den ich leider noch nicht kenne, kann ich mich über Anna nur so äußern wie sie mir in diesem Roman erschien. Zum einen muss ich sagen das sie für ein ehemaliges Entführungsopfer doch noch sehr taff auftritt. Anfangs hatte man Angst das sie ihrer Tochter etwas anhaben könnte, aber dieses bestätigt sich zum Glück nicht. Auch finde ich es bemerksawert das sie sich kurz nach einer fehlgeschlagenen Therapie wieder einer neuen Therapie öffnen kann. Dieser Frau gebührt ein großer Respekt.

Jörg Kreiler seines Zeichens Psychiarter hat seine Finger in beiden Handlungssträngen im Spiel. Er ist ein perfekter Drahtzieher und Manipulator. Leider nutzt er seine Macht auch aus. Trotzdem kann man ihn dafür nur bewundern, auch wenn man es eigentlich nicht dürfte.

Auch die anderen Charaktere im Roman sind wirklich passend und kommen einem nicht wirklich fehl am Platz vor. Für mich passten sie immer in die entsprechende Szene und hatten auch als nicht Kenner des ersten Teils genug Tiefe.

Die Handlungsorte fand ich immer gut beschrieben, auch die entsprenchenden Atmosphären waren für mich perfekt erschaffen. Ich hatte immer vor meinem inneren Auge ein für mich entsprechendes Bild.

Der Schreibstil von Astrid Korten ist sehr flüssig, das einzige was mich ein wenig störte waren doch die öfter auftretenden Fremdworte, vorallem aus dem med. Bereich, was sich aber leider nicht bei einem Buch wie diesem vermeiden lässt. Trotzdem störte es bei mir den Lesefluß ein wenig. Ansonsten ist ein stetiger Aufbau an Spannung gegeben und sie reißt auch nicht ab. Das Buch liest sich wirklich schön, auch durch die nicht zu langen Kapitel. An manchen Stellen mag man das Buch garnicht aus der Hand legen und möchte nur weiterlesen. Gemein widerum finde ich den riesen Cliffhänger am Ende des Buches. Man fiebert also auf den nächsten Teil.

Alles in allem kann ich nur sagen das dieser Psychothriller seinen Namen wirklich verdient und deshalb erhält dieser Roman von mir eine absolute Leseempfehlung.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

thriller, raub, venedig, kunstraub, syrien

Der Raub

Daniel Silva , Wulf Bergner
Fester Einband: 415 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.09.2015
ISBN 9783959670005
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Der Raub" hat uns Daniel Silva einen Thriller beschert, der nicht wie normale Thriller auf Aktion aufbaut. Das Cover finde ich eher unspektakulär, der goldene Türklopfer auf blauen Grund ist nicht gerade ein Hingucker. Ich bin durch den großen Aufdruck vom Namen des Schriftstellers auf das Buch aufmerksam geworden, da ich schon ein Buch von ihm gelesen habe.

Diesesmal übernimmt Gabriel Allon den Auftrag ein verschwundenes Altarbild zu suchen, dabei stößt er auf den Syrieschen Präsidenten, der anscheinend darin verwickelt ist. Ab diesem Zeitpunkt wendet sich die Geschichte ins politische.

Gabriel Allon der eine Auszeit vin seinem Agentendasein genommen hat und als Restauretor sich die Zeit vertreibt, soll der Chef des israelischen Geheimdienstes werden. Er sit sehr gut verzweigt und nutzt alle seine Kontakte für legale, aber vorallem illegale Unternehmungen. Seinen Kontakten ist er aber sehr treu und loyal gegenüber. Er liebt seine zweite Frau über alles und freut sich auf seinen Nachwuchs.

Jihan Nawaz spielt in diesem Roman eine Schlüsselrolle. Als in Hamas geborene Syrierin wächst sie in Hamburg auf und arbeitet nun in einer Linzer Bank. Ihr Chef ebenfalls Syrier hat mit dem Vermögen des Präsidenten von Syrien zu tun, was sie auf die Bildfläche schickt. Sie wird von Allon in einem Täuschungsmanöver indirekt rekrutiert und liefert viele wichtige Informationen. Leider wird sie entführt, aber von Allon durch Erpressung frei bekommen. Sie scheint eine sehr taffe Frau zu sein, die zwar im inneren mit sich kämpft, nach aussen aber scheint alles in Ordnung.

Alle anderen Personen sind gut in die Geschichte eingepasst und waren nicht fehl am Platz. Manchmal war es mir ein wenig zu viel Input zu den doch dann nur kurz auftretenen Personen.

Die Handlungsort waren meiner Meinung nach gut beschrieben, aber auch hier war teilweise die Beschreibung zu viel. Durch dieses zu genaue beschreiben zog sich das Buch doh sehr in die Länge.

Der Schreibstil war recht entspannend, ausser durch die vielen verschiedenen Schreibweisen von Strassen etc wo man dann ins stocken kam. Die Seiten flogen nur so dahin, wenn dann mal die Spannung aufkam. Ich fand das zuviel drum herum geschrieben wurde und dadurch dann der Lesefluß sehr ins stocken kam, was einem das ein oder andere mal die Lust nahm weiter zu lesen. Das einzige was einem am lesen hielt war das man wissen wollte was Allon ausgetüfftelt hat.

Alles in allem muss ich sagen das die Idee wahrscheinlich gut ist, nur mir persönlich die Umsetzung nicht wirklich gefallen hat.

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

thriller, berlin, politthriller, deutschland, russland

Zwei Sekunden

Christian v. Ditfurth
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei carl's books, 08.08.2016
ISBN 9783570585672
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Thriller "Zwei Sekunden" hat uns Christian v. Ditfurth einen wirklich spannenden Roman mit politischen Hintergrund beschert. Das Cover ist sehr dunkel gehalten und der Titel sticht gläzend in einem Blau hervor, sehr gut gefällt mir auch die Jalousie die leicht geöffnet  ist und dahinter sieht man noch Rauch und Feuer. Es hat auf alle Fälle meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

In dem Buch begleiten wie De Bodt und seine beiden Kollegen Salinger und Yussuf dabei einen Anschlag auf die Kanzlerin und den russischen Prasidenten zu untersuchen. Dabei kommt es natürlich zu Konflikten mit der Taskforce für diesen Fall. De Bodt ist denen immer mindestens eine Nasenlänge voraus.

De Bodt ist ein Kommissar der aus Hamburg nach Berlin versetzt wurde. Seine Ehe ist kaputt und seinen zwei Töchtern war er nie ein richtiger Vater, da er von seinem Vater auch nie wirklich liebe bekommen hat. Er hat anscheinend Philosophie studiert und ist auch weit bekannt dafür das er sehr unkonventionelle Ermittlungsmethoden hat, Dieses führt dazu das er von vielen Kollegen nicht gerade gemocht wird und den meisten ein Dorn im Auge ist.

Merkow ist russischer Agent und eigentlich soll er die Deutschen unterstützen, aber eigentlich nutzt er die Taskforce nur um an Informationen zu kommen. Er merkt schnell das wenn dann etwas von De Bodt zu erwarten ist, aber der arbeitet mit seinem Team ja einzeln und nicht in der Taskforce. Merkow ist ein alter Hase in seinem Job und er macht ihn gut. Als Kämpfer ausgebildet ist er auch noch in vordersten Front dabei. Er wird sogar von De Bodt akzeptiert und ich denke auch mal geschätzt. Auch wenn für ihn die Sache eigentlich abgeschloßen ist, sieht er es als selbstverständlich sich nochmals in Gefahr zu begeben um De Bodt das Leben zu retten. DesWeiteren zeichnet er sich durch seine schnelle Schlußfolgerung und auch seine Cleverness aus .

Auch alle anderen Charaktere, die hier aufzuzählen würde zu lange dauern, waren einfach passend für die Geschichte. Einige kamen sehr witzig (z.B. Yussuf) oder auch sehr eifersüchtig ( z.B. Krüger) rüber, aber das machte das lesen echt zum Vergnügen. Für mich waren alle Personen gut beschrieben, auch die Eingreiftruppe zum Schluß die nur kurz auftrat war trotzdem kurz beschrieben. Ich hatte genug Hintergrundwissen für jede Person und das gefiel mir.

Die Handlungsorte waren manchmal schnell wechselnd und da muss ich sagen war es manchmal etwas verwirrend für mich. Ich konnte mir öfters nur schwammig vorstellen wie es dort aussah. Eigentlich schade.

Der Schreibstil des Autors gefiel mir widerum gut und ich kam gut damit zu recht. Die Handlungsstränge oder auch Orte wurden immer durch Kapitel getrennt, was zwar manchmal sehr kurze Kapitel zur Folge hatte, aber widerum animierte das zum immer weiterlesen. Auch toll fand ich die Zitate von De Bodt, wo wir auch immer erfahren haben von wem diese waren. Oftmals waren diese wirklich passend und haben die Situation entsprechend bereichert. Die Spannung im Buch war immer auf einem sehr hohen Niveau, welches sich im letzten Viertel nochmals steigerte.

Ich kann diesen Thriller allen empfehlen, die ein Fan von politischen Thrillern sind. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie das alles bei den Russen sehr glatt ging, gefiel mir dieses Buch wirklich gut.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

agenten, ted bell, luzifer verlag, spionage, action

Der Zar

Ted Bell , Andreas Schiffmann
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 15.02.2017
ISBN 9783958351301
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit den Thriller "Der Zar" hat uns Ted Bell eine wirklich spannenden Agententhriller beschert. Das Cover alleine macht schon durch den geteilten Aufbau auf sich Aufmerksam. Unten die goldenen Blende wie man sie von James Bond kennt und oben 2 markante Gesichter die in schwarz/weiß gehlten wurden.

In dem Roman begleiten wir Alex Hawke auf einer heiklen Mission. Es geht eine globale Gefahr von Russland aus und er soll es richten. Wird es wieder eienn eisernen Vorhang geben ?

Alex Hawke ist ein Agent von dem Format James Bond. Er ist zu einer Kampfmaschine ausgebildet und überlebt sehr brisante Situationen. DesWeiteren hat er trotzdem einen Adelstitel, auf den er keinen Wert legt. Als Agent des britischen MI6 muss er mit den USA zusammenarbeiten, was auch gut gelingt. Hawke kommt mir aber lieder sehr wie ein Superheld vor, der sich aber auch noch ausgerechnet in die Tochter seines Feindes verliebt.

Iwan Korsakow ist die Person die vermeintlich Russland aus dem dunkeln regiert. Er ist ein Genie und eigentlich auch sehr guter Stratege, aber er ist auch machtgeil und will deshalb alles und sei es durch gewalt. Dadurch das er den Westen provoziert wird es auch nicht besser. Er ist ein sehr unsympathischer Charakter.

Alle anderen Charaktere die im Buch mehr oder weniger auftauchen passen sich der Geschichte gut an, auch wenn meiner Meinung nach einige sehr übertrieben sind in ihren Handlungen.

Die Handlungsorte konnte ich mir zum größten Teil sehr gut vorstellen und ich hatte iegentlich immer ein für mich passendes Bild vor Augen. Mnachmal hätte ich mir etwas mehr Beschreibung gewünscht und an manchen Stellen doch etwas weniger.

Der Schreibstil erschien mir sehr flüssig, das einzige was mir ein wenig den Lesespass nahm, war das es doch öfters Schreibfehler und wahrscheinlich auch falsche Übersetzungen gab, so das ich eine Sätze und auch Absätze öfter lesen musste. Die Kapietllängen gefielen mir sehr gut man konnte immer mal eine Pause einlegen, auch wurde anscheinend bei der Übersetzung auf komplizierte Worte verzichtet.

Zum Schluß kann ich nur sagen, wer sich für Agenten Thriller ala James Bond interessiert, sollte diesen Thriller nicht verpassen.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

mörder, show, ermittlungen, krimi, hamburg

Lauter Leichen

Zarah Philips
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei neobooks, 16.09.2016
ISBN 9783738095791
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Kriminalroman "Lauter Leichen" hat uns Zarah Philips einen wirklich einen Krimi der anderen Art beschert. Es ist nämlich ein Krimi mit ganz viel Witz, ich habe selten soviel geschmunzelt beim lesen. Das Cover ansich hatte sofort meine Aufmerksamkeit, denn Totenköpfe mag ich, auch das es ganz in Schwarz/Weiß gehalten ist sieht die Aufmerksamkeit auf sich.

In dem Buch geht es um zwei wohlhabene Familein in Hamburg, die eine ganze Menge gemeinsame Leichen schon im Keller haben und auch noch dazukommen lassen. Auch spielt die sewrbische Mafia eine kleine Rolle, die zur Erheiterung mit beiträgt.

Ellie ist eine ganz taffe Frau die mkit beiden Beinen im Leben steht und auch ansonsten nicht am Hungertuch nagt. Sie kann anscheinend von ihrer Kunst leben. Aber bei ihrem Partner hatte sie nicht soviel Glück, er sah sich als eine Art Bank an und kam immer wenn er Geld brauchte. Ansonsten war mir Ellie sehr sympathisch und auch sehr abgeklärt, was super zu ihrer Figur passte. Auf alle Fälle hatte sie alles im Griff.

Oma Frieda ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Sie weiß viel, erzählt aber nichts. Irgendwie ist sie immer zur rechten Zeit da und hat das Talent alles irgendwie zu vertuschen. Wie ein kleines armes Mütterchen in Rente kommt sie einem nicht vor. Hat noch ihren alten Kadett und macht auch ansonsten was ihr gefällt. Aber es war immer lustig wenn sie auftauchte und hat den Roman unwahrscheinlich bereichert.

Auch die ganzen anderen Charakter waren wirklich gut ausgearbeitet und passten absolut in die Geschichte. Ich hatte nie das Gefühl das irgendjemand nicht an seiner Stelle war.  Mir gefiel es auch das einige Gesellschaftsschichten richtig durch den Kakao gezogen wurden, wie zum Beispiel ein Mafiaboss der ein Lama zu Hause hält.

Auch die Handlungsorte, mir ist Hamburg nicht gänzlich unbekannt, konnte ich mir gut vorstellen. Ich fand mich in den Beschreibungen der sehr gut zurecht und muss sagen das es für mich auch ausreichend beschrieben war. Ich hatte immer ein passenden Ort vor Augen.

Der Schreibstil von Zarah Philips ist wirklich sehr erfrischend. Dadurch das esimmer was zum schmunzeln gab, merkte man auch garnicht wie schnell die Seiten nur so dahin flogen. Das Buch liest sich wirklich sehr flüssig und man mag es garnicht aus der Hand legen, da man einfach wissen möchte wie es weitergeht. Auch die Kapitel fand ich als nicht zu lang und was auch erfrischend war, waren die Bechreibungen zum Kapitel, wo ich man auch schon das eine oder andere Mla schmunzeln muss.

Alles in allem kann ich diesen Krimi allen empfehlen, die einen nicht alltäglichen Krimi lesen wollen und die auch nichts gegen eine große Portion Humor in einem Krimi haben. Ich hoffe das bei dem Cliffhänger bald der zweite Teil kommen wird.

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

historischer roman, magdeburg, verrat, liebe, mittelalter

Die rote Löwin

Thomas Ziebula
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174768
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mit dem historischen Roman "Die rote Löwin" hat uns Thomas Ziebula einen tollen aktionreichen Roman beschert der auch nicht mit erotischen Szenen geizt. Das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen, die roten Haare die unter der Kaputze hervorscheinen fallen gleich ins Auge und die Farbe wurde wurde auch in den Titel übernommen, die Burg im Hintergrund bringt die Brücke zum historischen gut zur Geltung.

In dem Buch begleiten wir Runja bei ihrer Rache gegen die Mörder ihrer Familie. DesWeiteren muss sie sich auch in ihren jungen Jahren mit der korrupten Kirche auseinander setzen. Durch ihre Liebe die nicht sein darf, gerät sie noch in weitere Probleme.

Runja ist eine taffe junge Frau, die sehr schnell viel Kampferfahrung in ihrem jungen Leben sammelt. Für mich wird sie sehr schnell eine skrupellose Mörderin. Sie ist sehr Familiengebunden, was auch in dem Verhältnis zu ihren Bruder klar wird. Die Rache frisst sie innerlich auf und bestimmt ihr ganzes Leben.

Laurenz seines Zeichens Domdekan zu Magdeburg ist ein geistlicher wie man ihn sich zu der Zeit vorgestellt hat. Er ist durchtrieben und auch pädophil. Sein Ziel Bischof von Havelland zu werden will er mit aller Macht erreichen und schreckt auch nicht vor Verrat und Mordaufträgen zurück, desWeiteren versucht er auch alle Mitwisser gegen einander auszuspielen und so aus dem Weg zu räumen.

Auch alle anderen Charaktere die der Autor in diesen Roman eingebaut hat passen sich wunderbar in die Geschichte ein und haben für mich meistens genügend Tiefe gehabt. Bei dem einen oder anderen hätte ich mir zwar etwas mehr erwartet (z.B. Pirmin), aber es viel nicht so ins Gewicht.

Die Handlungsorte waren natürlich begrenzt und daher auch gut beschrieben. Ich hatte zu den meisten Orten immer ein passendes Bild vor Augen, auch wenn es nicht immer ganz leicht war. Hier und da wäre etwas mehr schön gewesen.

Der Schreibstil von Thomas Ziebula ist einfach nur fesselnd, anders kann man das nicht beschreiben. Die Zeilen und auch die Seiten und Kapitel flogen nur so dahin, so das man schon fast traurig war das sich das Buch dem Ende neigte. Das Ende kam mir wirklich etwas schnell und auch zu Klitscheehaft rüber für einen doch so spannenden und aktionreichen Roman.
Ich muss sagen das es mir gefiel wie der Autor auch die Redensart der damaligen Zeit in das Buch eingebunden hat. Er hat auch durch seine Beschreibungen ob Kleidung oder ähnliches das Buch nicht in die Länge gezogen, alles passte wirklich gut. Die Läange der Kapitel war auch sehr gut gewählt, denn so war der Fortschritt der Geschichte gut gelungen. Man musste nicht lange überlegen ob man noch ein Kapitel liest oder nicht, denn ich lese immer gerne Kapitel zu ende bevor ich ein Buch weglege.

Alles in allem muss ich sagen das dieses Buchg dem Autor einfach super gelungen ist und ich es jedem empfehlen möchte der auch mal einen historischen Roman mit Aktion und ein wenig Erotik lesen möchte.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

MORD - §78

Salim Güler
E-Buch Text: 294 Seiten
Erschienen bei Amazon Media, 05.02.2014
ISBN B00IA8Z15S
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch " Mord - §78 " hat uns Salim Güler einen wirklichen schönen Krimi aus Norddeutschland beschert. Das Cover ist eher unauffällig, aber hat mich schon durch den Buchtitel, der doch sehr vorsticht auf dem hellen Hintergrund, auf sich aufmerksam gemacht.

In dem Buch begleiten wir die zwei Kommissare Arndt Schumacher und Elke Henschel beim aufklären einer Mordserie. Warum werden nur Rentner die sich seit ihrer frühen Jugend kennen getötet. Um dem Mörder auf die Spur zu kommen, müssen die beiden Kommissare gegen die berühmte norddeutsche Sturheit ankommen, da hilft es auch nicht das Kommissarin Elke Henschel aus dem beschaulichen Pansdorf kommt. Sie treffen trotzdem auf verschlossenen Türen...

Arndt Schumacher ist ein Kommissar wie man ihn sich wünscht. Er biegt die Vorschriften bis zum zerbersten und ignoriert sie auch oft. Aber ich denke er kommt mit dieser Art und Weise auch gut klar. Das einzige was er anscheinend an seiner Arbeit nicht mag ist der Papierkram, denn den lässt er seine Kollegin immer machen. Er ist selbst geschieden, aber anscheinend hat er sich damit gut arrangiert.
Mir gefiel dieser Charakter sehr gut und ich mochte ihn sehr.

Elke Henschel ist anscheinend mehr der Paragraphenreiter. Sie macht alles am liebsten genau nach Vorschrift, nicht das sie auch immer vor der Zeit auf Arbeit ist, nein sie versucht auch Arndt zu ändern. Aber sie ist auch typisch Frau, wenn Arndt sie mal gröber anfässt oder irgendwo nicht dabei haben möchte, ist sie gleich eingeschnappt und zickt rum. Ansosnsten ist sie das perfekte Gegenstück zu Arndt und die beiden passen richtig gut zusammen.

Auch die anderen Charaktere die in diesem Roman vorkommen passten wunderbar in die Geschichte und erhielten immer genug Hintergrund. Auch unser Serienmörder war wunderbar geschrieben und man erhielt einen Einblick in sein Denken.

Die Handlungsorte schienen mir sehr gut recherchiert und ich fand sie alle sehr schön beschrieben, so das ich mir immer ein Bild vor Augen zaubern konnte.

Der Schreibstil von Salim Güler ist einfach nur toll. Ich konnte das Buch wirklich schnell und zügig lesen. Die Kapitel ziehen sich nicht endlos in die Länge und haben dadurch genau die richtige Länge. Auch liest sich das Buch sehr leicht, da der Autor auf Fremdwörter weitesgehend verzichtet hat. Sehr erfrischend fand ich auch die Ausflüge ins angedeutete Plattdeutsch, dieses lliest sich zwar etwas schwerer, spiegelt aber die Situation in solchen Dörfern sehr gut wieder. Zum Schluß kann ich nur sagen das auch die Spannung auf einem hohen Niveau gehalten wurde und fiel auch nie ab. Bis zum Schluß konnte man sich nicht vorstellen wer der Mörder ist.

Alles in allem finde ich diesen Krime sehr gelungen und kann eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Ich werde mir auch noch die weiteren Teile dieser Serie kaufen.

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213 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

phoenix, fantasy, hamburg, dystopie, saiwalo

Phoenix - Tochter der Asche

Ann-Kathrin Karschnick
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.10.2013
ISBN 9783944544052
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit dem Buch "Phoenix - Tochter der Asche" hat uns Ann-Kathrin Karschnick einen wunderbaren Auftakt zu ihrer Phoenix-Reihe beschert. Das Cover alline ist schon ein Blickfang und dann noch die orange Feder auf der Buchseite ist der Hammer, Ein Buch das meiner Meinung nach auf sich aufmerksam macht.

In dem Buch begleiten wir Tavi eine fast 2000 Jahre alte Phönix, die mit einem KA-Ermittler eine Mordserie aufklären muss. Aber warum sterben nur Menschen die Tavis bereits vor dem Tod gerettet hat ?

Tavis ist eine fast 2000 Jahre alte Phönix, die sich immerwieder den Gegenbenheiten anpassen muss. Ihre eigenen Kinder sind verschwunden und zur Zeit zieht sie einen jungen Mann auf, der für die Zukunft vielversprechend scheint. Sie hat einen ausgeprägten Mutterinstinkt, aber ansonsten läst sie sich auif keine Gefühle in ihrer Umwelt ein, was natürlich ihrer Unsterblichkeit zuzuschreiben ist. DesWeiteren besitzt sie einen sehr starken Beschützer und Retterinstinkt, was natürlich nicht in das Bild passt, was von den "Seelenlosen" in der Zeit wo der Roman spielt passt.

Leon ist ein KA-rmittler, der eigentlich "Seelenlose" jagt im Auftrag der Saiwalo, welche die Regierung von Europa stellt. Ausgerechnet er muss auf Tavi treffen und eigentlich will er sie in eine Falle locken, welches ihm aber nicht wirklich klappen will. Aus irgendeinem Grund fühlt er sich zu Tavi hingezogen und so herschte ein absolutes Gefühlschaos bei ihm. Es ist toll anzusehen wie er den Kopf verliert. Mit Tavi versucht er der Mordserie auf den Grund zu gehen. Für kich war er anfangs ein Ermittler der nur an seine Karriere dachte, aber er entwickelte sich immer mehr mit der Geschichte. ERr lies auch später Gefühle zu, was ihn für mich sympathisch machte.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch auftreten sind von der Autorin sehr leibevoll ausgearbeitet und haben genügend Tiefe. Auch behalten noch einige Charakter etwas mystisches finde ich, was einen auf die nächsten Teile hoffen lässt.

Die Handlungsorte sind sehr schön beschrieben, da ich in Hamburg viel beruflich unterwegs bin kannte ich auch den einen oder anderen erwähnten Ort, obwohl man sich das Hamburg so wie es beschrieben ist nicht vorstellen möchte.

Der Schreibstil von Ann-Kathrin Karschnick ist einfach nur toll. Das Buch liest sich einfach nur wunderbar, um nicht zu sagen leider viel zu schnell. Die Kapitel sind nie zu lang, eher manchmal zu kurz. Ich konnte das Buch wirklich sehr flüssig lesen und hatte bis zum Schluß keine Ahnung wer nun der Mörder sein konnte. Auch hat Ann-Kathrin Karschnick es geschafft die Spannung bis zum Schluß auf einem hohen Niveau zu halten und sogar zum Ende hin noch anzuziehen.

Ich kann dieses Buch wirklich allen Fantasyfans nur empfehlen. Ich werde mir auch die noch fehlenden Teile bestellen und bald möglichst lesen.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

hexe, teufel, hölle, luzifer, fantasy

Luzifer - des Teufels Sünden

Stella Tack
Flexibler Einband: 378 Seiten
Erschienen bei Herzsprung Verlag , 01.09.2016
ISBN 9783960740087
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit dem Buch "Luzifer - des Teufels Sünden" hat uns Stella Tack einen doch sehr schönen Fantasyroman beschert. Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht, vorallem sticht der rote Mantel in dem doch so düsteren Wald schön heraus.

In diesem Roman haben wir eigentlich zwei Handlungsstränge die zeitversetzt laufen. In einem Strang erfahren wir wie Evening dazu gekommen ist mit dem Teufel einen Pakt einzugehen. Und im zweiten erleben wir das Ende des Teufels Luzifer und den erbitterlichen Kampf von Evening mit Luzifer am Leben zu bleiben.

Evening ist eigentlich eine 19 jährige Bäckerstochter als sie sich dem Teufel verschreibt um am Leben zu bleiben. Nach 600 Jahren muss sie abermals um ihr Leben fürchten und kämpfen. Sie hat einen sehr starken Drang ewig zu Leben und möchte daher alle bis jetzt dagewesenen Regeln überlisten. Als junges Mädchen ist sie noch sehr keusch und hält sich an die Regeln des damaligen Jahrhunderts, auch wenn sie sich ein wenig über die Verbote ihres Vaters hinwegsetzt. Als sie dann aber doch hingerichtet werden soll als Hexe, geht sie einen Pakt mit dem Teufel ein.

Luzifer ist ein Teufel wie man ihn sich nicht vorstellen kann. Er ist unsterblich in Evening verliebt und das obwohl sie ihm seit 600 Jahren die kalte Schulter zeigt. Er ist sehr stark von sich eingenommen und auch in sich selbst verliebt. Ere merkt das seine Zeit als Höllenfürst gekommen ist, will es aber wie alle anderen vor ihm nicht wahrhaben. Am liebsten würde er die Macht der Hölle für immer behalten, aber das wird nichts. Duch Evening an seiner Seite überlebt er zwar den Umbruch, aber zu welchem Preis.

Auch die anderen Figuren die hier im Roman mitgespielt haben, passten sich wunderbar in die Geschichte ein, waren für mich ausreichend genug beschrieben und hatten auch genügend Charakter und Tiefe. Ich könnte mir immer ein passendes Gesicht bzw eine passende Person vorstellen.

Die Handlungsorte waren ebenfalls für mich ausreichend detailliert beschrieben, so konnte auch der Fantasy genügend Freiraum gegeben werden. Ich denke das der eine oder andere Handlungsort bei vielen anders aussehen wird, was aber widerum doch eine Fantasygeschichte interessant macht.

Der Schreibstil von Stella Tack ist zum Teil sehr bildlich und auch nicht zu kompliziert gehalten. Das Buch liest sich shr schön und auch relativ schnell. Die Kapitel sind alle in einer recht übersichtlichen Länge und man kann sich das Buch dadurch sehr gut einteilen. Zum Schluß steigt der Spannungsbogen dermaßen, das man das Buch eigentlich garnicht aus der Hand legen will. Sehr gut fand ich auch das man durch kurze Überschriften und auch durch das angesagte Datum wusste in welchem Strang man sich befand. Was mir auch sehr ins Auge gefallen ist, war das am Anfang ein Inhaltsverzeichnis steht, welches man doch sehr selten sieht in letzter Zeit.

Zum Abschluß möchte ich noch sagen das mir dieses Buch wirklich sehr gefallen hat, aber mir hat noch so das gewisse etwas gefehlt. Die Geschichte ist wirklich sehr schön und kommt diesmal auch ohne Vampire etc aus, es waren wirklich nur Geschöpfe der Hölle und des Himmels dabei, wie man sie sich vorstellt. Ich bin mir sicher das ich auch noch weitere Bücher dieser Autorin lesen werde.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

thriller, agenten, geheimdienst, mossad, gabriel allon

Der englische Spion

Daniel Silva , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.10.2016
ISBN 9783959670494
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch "Der englische Spion" hat uns Daniel Silva einen sehr schönen Agententhriller beschert, der auch mit einigen spannenden Achtionszenen aufwarten kann. Das Cover sticht sofort ins Auge durch die rote Frabe und der BigBen bringt auch gleich den Bezug zum Titel.

In dem Buch begleiten wir die beiden Agenten Gabriel Allon und Christopher Keller bei der Jagd nach dem IRA-Bombenbauer Eamon Quinn durch ganz Europa. Die Jagd began durch einen Anschlag auf die Prinzessin von England, was aber dazu diente die beiden Agenten auf einen ausweglosen Kampf zu schicken. Aber war dieser wirklich aussichtslos ???

Gabriel Allon ist ein israelischer Gehimagant und eigentlich schon eine Legende im Land. Er soll der neue Direktor des Geheimdienstes von Israel werden und seine Frau erwartet Zwillinge. Trotzdem macht er sich nochmals auf die Jagd um eine alte Rechnung zu begleichen. Er scheint mir alles gut zu durchdenken und handelt auch sonst sehr rational. Da er eine gute Ausbildung genossen hat, kommt er sehr gut überall klar. DesWeiteren hat er auch gute Verbindungen zu anderen Regierungen.

Christopher Keller ist ein ehemaliger Agent der Briten und hat sich in den letzten Jahren mit Auftragsmorden über Wasser gehalten. Er ist anscheinend einer der bsten Auftragskiller. Bei der Jagd nach Quinn macht er aber gerne mit, da er auch eine offene Rechnung mit ihm hat. Seine Ausbildung und seine Erfahrung kommen den beiden sehr zu Gute. Auch das er als Agent früher in Irland unterwegs war und er dadurch über sehr gute Ortskenntnisse und die Strukturen der IRA verfügt, war nicht zum Nachteil. Auch wenn er ein Auftragskiller war, so war er mir doch sehr symphatisch.

Eamon Quinn ehemaliger Bombenbauer der IRA, wurde für das Komplott gegen Gabriel und Christopher angeheuert. Sein Auftrag ist es die beiden zu töten. Auch wenn er wenig in Erscheinung trat im Buch, so entwickelte man doch eine Antisympathie für ihn, denn es wurden immer mehr Gräueltaten bekannt.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch auftraten passten wunderbar in die Geschichte. Für mich hatten sie alle ihr persönliches Charisma und ich konnte mir immer eine passende Person vorstellen. Auch kam es mir nicht so vor als wenn es Lückenfüller gab. Natürlich wäre es interresant gewesen zu wissen, wie sich die Charaktere in den vorangegangenen Teilen entwickelt haben.

Die Handlungsorte, und davon gab es in dem Thriller ja eine Menge, waren für mich alle sehr gut beschrieben und ich konnte mir immer ein passendes Bild vor meine Augen zaubern. Den Handlungsort in Hamburg konnte ich mir sogar sehr gut vorstellen, da ich dort beruflich viel unterwegs bin. Auch fand ich das die Handlungsorte ausreichend beschrieben waren, so konnte man wenigstens auch ein wenig seine Fantasie schweifen lassen.

Der Schreibstil von Daniel Silva war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, was aber auch durch die vielen Sprünge zu anderen Handlungsorten kommen kann. Nach kurzer Zeit aber hatte mich das Buch nur so gefesselt und ich konnte es garnicht zur Seite legen. Die Kapitel empfand ich als Angenehm, vorallem waren sie nicht zu lang. Auch schaffte es der Autor die Spannung immer stetig zu steigern und zum Schluß überschlagen sich fast die Ereignisse und man fiebert direkt mit.

Zum Abschluß möchte ich noch sagen, das ich diesen Teil sehr gerne gelesen habe. Man merkt auch garnicht das es sich um eine Reihe handelt und ich bin der Meinung das dieses Buch sehr gut einzeln gelesen werden kann. Ich werde mir diesen Autor auf alle Fälle merken und öfter etwas von ihm lesen.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

dominanz, sonja: aus liebe zum leid, bdsm, roman, michael barth

Sonja: Aus Liebe zum Leid

Michael Barth
E-Buch Text
Erschienen bei null, 07.10.2016
ISBN 9781539377528
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Mit dem Buch "Sonja" hat uns Michael Barth mal wider ein sehr tolles Buch beschert. Nicht nur das Vover ist ein absouter Hingucker, nein es passt auch wunderbar zum Inhalt des Buches.

In dem Buch erzählt uns Sonja in der Ich-Perspektive wie sie schon im frühen Alter von 15 Jahren ihre Neigung zum BDSM entdeckt. Wir durchleben ihre Entwicklung zur Domina im gehobenen Preissegment mit allen Höhen und Tiefen. Auch das sie durch ihre Arbeit dann noch einen Brotjob abstaubt der ihr ein richtig gutes Leben beschert. Aber wir sehen auch die Abgründe die das Geld und Macht bewirken kann.

Sonja ist eine Person, die auch ihre Kanten und Ecken hat,was sie auf eine Art sympathisch aber auch wieder nicht macht. Sie wird von ihren Eltern nicht gerade mit Liebe überschüttet, was ihre den Bruch zu ihnen nicht schwer macht. Irgendwie wird alles im wahrsten Sinne zu Gold was sie anfässt, aber sie zerstört auch Leben mit ihrer Art als Domina. An manchen Stellen möchte man sie hassen und an anderen möchte man sie trösten, aber denkt dann doch wieder "selber schuld".

Oliver zieht sich mehr oder weniger durch die ganze Geschichte. Er ist es der Sonja auf ihre erste Party mitnimmt und so den Grundstein legt für ihre frühe Entdeckung. Durch ihn hat auch Sonja Kontakt zu einer Domina aus Hamburg, welche sie später unter ihre Fitiche nimmt. Selbst ist Oliver Familienvater mit Frau und zwei Kindern und lebt halt auch seine andere Seite aus. Für mich schien es als wenn er immer der Rettungsanker für Sonja ist, er hielt sie ein wenig auf dem Boden. Sonja versuchte auch für ihn in schweren Zeiten eine Art Rettungsanker zu sein, aber das gelang ihr nicht ganz.

Auch alle anderen Charaktere die im Buch vorkamen, waren für mich absolut schlüssig und passten in die Geschichte. Ich hatte nie das Gefühl das sie übertrieben daher kamen oder nur oberflächlich beschrieben waren. Ich hatte immer ein passendes Gesicht vor Augen, zumindestens für mich.

Die Handlungsorte kann ich nicht so beurteilen, da ich sie nicht wirklich kenne, aber ich konnte mir immer ein passendes Bild vor Augen rufen, welche durch die kurze aber doch anschauliche Beschreibung daher kam. Auch denke ich das die Orte doch sehr typisch für dieses Genre waren und sie daher leicht vorzustellen waren.

Der Schreibstil von Michael Barth ist einfach nur wundervoll. Der Autor weiß es einen an das Buch zu fesseln, man mag es garnicht aus der Hand zu legen. Ich empfand den Stil sogar als sehr entspannend zu lesen, was nicht oft vorkommt bei Büchern in dem Genre. Dadurch das das Buch in der Ich-Form geschrieben ist, kann man sich eigentlich wunderbar in Sonja reinversetzen und Michael Barth konnte alle Register ziehen die man will um den Leser richtig tief ins Buch zu ziehen und zu fesseln.

Alles in allem muss ich sagen , das sich dieses Buch für alle lohnt, die mal die Geschichte einer Domina aus ihrer Sicht erleben wollen.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, erotik, dämonin, mythologie, leserunde

Sünde

Laird Oliver
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Belle Epoque Verlag, 23.09.2016
ISBN 9783945796665
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei dem Buch "Sünde" von Laird Oliver handelt es sich um einen Sammelband bestehend aud "Schandmal" und Schandmaske", welches im Bereich Fantasy angesiedelt werden kann, obwohl auch einige erotische Szenen vorkommen. Das Cover ist schon ein Blickfang durch die Maske und die blauen Augen die daraus herausschauen.

In dem Buch begleiten wir den Inquisitor Thomas und die Unterwerferin Trisch wie sie die Dai Lilith aus ihrem Gefängnis holen um einige Mordfälle zu untersuchen, die anscheinend einen religiösen Hintergrund haben, wozu sie aber die magischen Fähigkeiten von Lilith benötigen.

Lilith ist eine über 4500 Jahre alte Dai die in einem Verließ gefngen gehalten wird. Nach über 600 Jahren Gefangenschaft bekommt sie die Möglichkeit aus ihrem Kerker rauszukommen und ergrreift diese Chance. Sie hat natürlich große Anpassungsschwierigkeiten, denn die Welt hat sich schnell verändert, aber sie meistert es sehr gut. Eigentlich ist sie ja eine Mischung aus Mensch mit Hörnern, Ziegenfüßen und Flügeln, so wie sie geformt wurde, sie kann aber auch sich in eine menschliche Gestalt wandeln. Geschaffen wurde sie als Verführerin und Kämpferin mit ihren Waffen die sie bei Bedarf herbei zaubern kann. Aber alle ihre Magie und Waffen sind von der Kirche mit Runen blockiert worden. Als ihr Fluchtversuch nicht gelingt wird sie wieder in den Kerker geworfen und mit einer Maske verunstaltet und einer Bannrune belegt.

Thomas ist ein Inquistor der Kirche und wird mit der Aufklärung der Morde beauftragt und versucht diese mit Lilith und Trisch auch aufzuklären. Er verliebt sich in Lilith, was natürlich nicht sein darf. Seine Gefühle bringen ihn natürlich in Teufelsküche, vorallem als er den Gefühlen nachgibt. Einen Mönch habe ich mir immer anders vorgestellt, aber in dem Buch wird klar das auch er nur ein Mann ist.

Trisch ist die Unterwerferin die mit Hilfe zwei weiterer Novizen Lilith in Schach halten soll. Sie kann Runen zeichner die Lilith in ihre Grenzen weißt, was sie auch tun sollte, denn für sie steht eine Menge auf dem Spiel. Auch als sie versucht sich Informationen von Lilith zu beschaffen, wird sie von beiden gedeckt und sogar von Lilith gerettet. Es entwickelt sich eine Freundschaft die nicht sein sollte und Trisch revangiert sich noch bei Lilith.

Auch alle anderen Charaktere in dem Buch passen sich wunderbar in die Geschichte ein und sind gut beschrieben worden. Die Personen waren mir alle super schlüssig gewesen und ich konnte mich zum Teil sehr gut in die Personen reinversetzen.

Die Handlungsorte sind alle sehr gut ausgewählt und auch ausreichend detailliert beschrieben. Auch wenn man an manchen Orten noch nicht war hatte man immer einen passendes Bild vor dem inneren Auge.

Der Schreibstil war ziemlich flüssig, nur störten ab und an ein paar Schreibfehler den Lesefluss. Die Kapitel hatten genau die richtige Länge und waren auch öfters noch unterteilt, so das man auch mal einen passenden Punkt hatte um eine Pause einzulegen.

Alles in allem kann ich dieses Buch allen empfehlen, die gerne eine Fantasygeschichte lesen wollen, die auch mit Erotik gespickt ist. Dieses Buch ist ein gelungener Auftakt zu einer Serie die hoffentlich bald weitergeht, denn ich hab da noch viele offene Fragen seit dem Ende des Buches.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

magie, lyathos, candid, demian, silbermond

Geheimnisse von Blut & Liebe - Phönixträume

Elke Aybar
E-Buch Text: 279 Seiten
Erschienen bei null, 12.09.2016
ISBN B01LXHQH2D
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit dem dritten Teil von "Blut & Liebe - Phönixträume" hat uns Elke Aybar einen würdigen Nachfolger gezaubert und natürlich gibt es wieder einem riesen Cliffhänger am Ende. Das Cover ist diesmal in grün gehalten  und passt sich wunderbar in die Reihe ein.

Diesesmal dreht es sich hauptsächlich um Aurelie und Demian. Aurelie will es nicht wahrhaben das Demian einen Harem hat und sie nicht die einzige ist an seiner Seite. Demian lässt zwei ihrer Freunde verschleppen und einkerkern , was zur Folge hat das er Aurelie damit unter Druck setzt und sie erpresst. was soll sie nur tun ? Sie macht sich mit Srah auf den Weg nach Thiaadon um ihre Freunde zu befreien, auch wenn sie dazu in den sauren Apfel beißen muss und sich mit Demian zu umgeben. Demian schöpft Hoffnung, aber die erstickt Aurelie im Keim, egal was er auch versucht. Aurelie und Srah gehen noch ein gefährliches Unterfangen ein. Wird Demian sie daraus befreien können oder sind beide nun verloren ?

Aurelie ist eine junge Frau aus unserer Welt die in die Welt von Demian gekommen ist. Sie ist sehr selbstbewusst und weis was sie will, aber auch sehr nachtragend anscheinend. In ihrem handeln erkennt man aber auch das sie sich nicht von ihrem Weg abbringen lässt. Dieser Charakter gefällt mir sehr, da er auch sehr vielfältig ist. Ich bin noch gespannt was ihr alles zustoßen und wie sie sich weiter entwickeln wird.

Demian ist in seiner Welt ein Großmeister und meiner Meinung nach auch der letzte Drache, was aber keiner weiß. Er ist auch der Suche nach seinen Machtsteinen, damit er wieder herrschen kann. Anscheinend ist er es gewohnt zu bekommen was er will, aber bei Aurelie trifft er diesbezüglich auf Gegenwehr. Natürlich versucht er alles um sie zu überzeugen und da kommt auch seine romantische Art durch, aber es reicht anscheinend nicht. Demian besitz i seiner Welt viel Macht, ist aber nicht zufrieden damit und giert nach mehr, auch wenn er sich dafür mit den Rebellen verbinden muss. Ich finde das Demian ein sehr interessanter Charakter ist und bin auch hier gespannt wie es mit ihm weitergeht.

Auch alle anderen Charaktere passen sich wunderbar ins Geschehen und die Geschichte ein. Die meisten begleiten uns seit dem ersten Teil und die die dazukommen sind für mich sehr schlüssig und ausreichend beschrieben. Ich habe bei der Autorin immer ein passendes Gesicht vor Augen.

Die Handlungsort, diesesmal war es ja hauptsächlich Thiaadon sind wunderbar beschrieben. Manchmal kommt mir Thiaadon aber doch sehr verwinkelt vor, aber trotzdem ist die Stadt sehr gut aufgegliedert.

Der Schreibstil von Elke Aybar ist einfach nur wunderschön. Das Buch liest sich sehr flüssig und (leider) auch sehr zügig. Man merkt leider erst viel zu spät das das Buch sich dem Ende neigt und dann steht man vor einem Cliffhänger, wo man sich sagt "Warum jetzt ?". Das lesen des Buches hat mir sehr Spass gemacht, weil es auch meiner Meinung nach leicht verständlich geschrieben ist, es wird auch auf schwere Satzkombinationen verzichtet was sehr entspannend ist beim lesen. Natürlich gibt es Wörter die nicht alltäglich sind, aber diese sind nunmal dem Genré geschuldet.

Zum Schluss kann ich nur sagen, das auch dieser dritte Teil eine klasse Fortsetzung ist und wenn man die ersten beiden verschlungen hat auch diesen lieben wird. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu verschlingen, ich hoffe nur es dauert nicht zu lange.

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Die Stunde der Flammen

Hardy Crueger
E-Buch Text: 392 Seiten
Erschienen bei KBV Verlags- & Medien GmbH, 27.05.2015
ISBN 9783954412662
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Thriller "Die Stunde der Flammen" hat uns Hardy Crueger eine wirklich tolle Geschichte gezaubert über ein ungleiches Ermittlerduo das versucht Ritualmorde aufzuklären. Das Cover ist schon ein Hingucker an sich. Das Auge in der Mitte und in der Iris brennt ein Feuer. Der Titel ist in weiß gehalten, wogegen der Name des Autors in Orange ist.

Wir begleiten das ungleiche Ermittlerduo Mandy Kolwicz und Carsten Sanders Bei der Aufklärung von mysteriösen Morden. Es werden immer Frauen mit roten Haaren entführt und in der Nacht von Freitag auf Samstag verbrannt. Die Ermittlungen fördern zu Tage das es sich anscheinend um Hexen handeln soll und schnell ist klar das es sich um Ritualmorde handeln muss. Aber wer macht sowas und warum ? ...

Carsten Sanders ist Kommissar beim LKA Niedersachsen und stößt durch Zufall auf Geminsamkeiten mit einem Fall aus Sachsen-Anhalt. Er hat seine schwangere Frau vor kurzen verloren, lebt mit seinem behinderten Bruder zusammen und spielt noch in einer Band. Mir kam er sehr arbeitswütig vor, er tappte aber auch immer wieder in ein Fettnäpfchen.

Mandy Kolwicz ist Kommissarin beim LKA in Sachsen-Anhalt und der zweite Teil von unserem ungleichen Duo. Sie lebt mit ihrer 17jährigen Tochter zusammen, die ihr anscheinend etwas entgleitet. Auf den Mund gefallen ist sie definitiv nicht, gibt immer schön kontra und hat ihre Leute unter Kontrolle. Sie will nach außenhin stark wirken, hat aber doch eine weichen Kern.

Auch alle anderen Charaktere die näher beschrieben werden haben Tiefe und überzeugen. Für mich war keine Person fehl am Platze und passte sich in die Geschichte wunderbar ein. Ich konnte mir immer ein passendes Gesicht vor meine Augen vorstellen.

Die Handlungsorte waren ebenfalls alle sehr gut beschrieben, so dass man auch als nicht Ortskundiger sich ein passendes Bild vor dem inneren Auge aufbauen konnte.

Der Schreibstil von Hardy Crueger ist wunderbar flüssig und das Buch lässt sich einfach wunderbar lesen. Die Kapitel sind nicht zu lang. Auch kommen kaum Fremdwörter oder komplizierte Satzkonstellationen  vor, was das lesen zu einem wahren Vergnügen macht. Der Autor schafft es auch die Spannung über das ganze Buch zu halten und auch noch zum Ende hin zu steigern.

Alles in allem kann ich diesen Thriller nur empfehlen und spreche gerne ein Lesempfehlung aus.

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berlin, flüchtlingsschlepper, erpressung, flüchtlinge, waffenhandel

Berlin Gangstas

Stefan Schweizer.
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.08.2016
ISBN 9783862655915
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Roman "Berlin Gangstas" hat uns Stefan Schweizer eine spannende Geschichte zu einem Topaktuellen Thema beschert. Das Cover ist sehr dunkel gehalten und man kann hauptsächlich nur Konturen erkennen, die weiße Schrift hebt sich sehr stark ab und so macht das Buch schnell auf sich aufmerksam.

In dem Buch geht es um KOKE ein Geschäft das von Kemal und Kolja betrieben wird und sagen mir mal nicht im legalen Bereich arbeitet. Sie sollen auf drängen von Arafat ihr Geschäft ein wenig abändern und das wollen sie nicht, worauf hin Kemals Schwester entführt wird. Die beiden wollen natürlich dieses nicht auf sich sitzen lassen und planen einen Gegenschlag.....

Kemal ist der eigentlich geschäftstüchtige Part von KOKE und möchte alles in Ruhe und Frieden lösen. Er at seine Prinzipien, die schon sehr selten für Kriminelle sind. Ihm geht Komfort und Sicherheit vor Profit und das macht ihm in seinem Geschäft irgendwie einmalig. Aber nach der Entführung seiner Schwester sieht er schwarz und will nur noch verbrannte Erde hinter sich lassen.

Kolja ist dei zweite Teil des Duos und er erscheint ein wenig mehr die brutalere Art zu bevorzugen. Wenn es nach ihm ginge würde er immer lieber gleich drauf hauen und dann fragen stellen. Im Verlaufe des Buches ändert sich aber seine Einstellung und er wird nachdenklicher, zumindestens kommt mir das so vor.

Arafat ist ein Clanchef und will KOKE für seine Zwecke missbrauchen, aber die zwei lassen sich nicht einfach so überreden. Er ist auch ein Choleriker was immer wieder an seinen Wutausbrüchen sichtbar wird. Auch ist er sich seiner Sache zu sicher und setzt zu Höhenflügen an. Dumm ist er aber widerum auch nicht, was man an seinen Aktionen erkennt. Arafat ist so wie ma sich einen Paten vorstellt, nur das er es nicht schafft sein Imperium zu halten, weil er zu gierig wird, da hilft auch sein gut ausgebautes Netzwerk in Europa nichts.

Auch alle anderen Charaktere die noch im Buch auftreten passen sich wunderbar in die Geschichte ein und haben sehr viel Tiefe. Wir erfahren viel Hintergrund zu den einzelnen Personen und man kann sich immer ein passendes Bild vors innere Auge rufen.

Auch die Handlungsorte konnte ich mir immer sehr gut vorstellen, was daraud resultierte das sie sehr gut beschrieben waren. Mir gewfiel auch das ich meiner Meinung nach noch genug Freiraum für die eigene Fantasie hatte. Ich konnte mir so immer einen Ort vorstellen der mir der Situation angepassen erschien.

Der Schreibstil von Stefan Schweizer ist mal was anderes. Er weicht doch von dem bekannten ab, was ich aber widerum als sehr erfrischend empfinde. In diesem Buch war die Ausdrucksweise zwar ziemlich derb, aber es passt einfach zu dem Umfeld der Charaktere und der Szene in der die Geschichte spielt. Ich möchte den Umgangston zwar nicht privat erleben, aber zu dieser Geschcihte passte er wie die Faust aufs Auge. Gut fand ich auch das zu den ganzen Abkürzungen auch die Erklärungen folgten, ansonsten hätte ich so manchesmal mit einem Fragezeichen da gesessen.

Alles in allem kann ich diesen Roman wirklich nur empfehlen, da er auch ein topaktuelles Thema aufgreift und auch sehr gut recherchiert ist. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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einsamkeit, insel, verlust, trauer, schuld

Birk

Jaap Robben , Birgit Erdmann
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 15.08.2016
ISBN 9783869137186
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Buch "Birk" hat uns Jaap Robben ein Buch beschert, das mal was anderes ist. Das Cover zeigt eine Möwe und ein Name sticht ins Auge ansonsten ist das Cover in weiß gehalten.

In dem Buch begleiten wir Mikael dessen Mutter den anscheinenden Tod ihres Mannes nicht wirklich überwindet. Sie sieht in Mikael immer mehr einen Ersatz für ihren Mann.

Mikael ist anfangs ein 9jähriger Junge der seinen Vater verliert. Er zieht sich immer mehr in seine eigene Welt zurück, es bleibt ihm aber auch nichts anderes übrig auf dieser einsamen Insel. Mit der Zeit wird natürlich Mikael älter und er wird vom äußeren seinem Vater ähnlich. Auf der Insel wird er von seiner Mutter absolut isoliert und ihm wird immer ein schlechtes Gewissen von ihr eingeredet.

Dora die Mutter von Mikael ist für mich psychisch krank, was sich nach dem Tod des Vaters sich wirklich schwer zeigt. Sie verkraftet den Tod ihres Mannes absolut nicht. Mit der Zeit stellt sie sich auch vor das Mikael eigentlich Birk (ihr toter Ehemann) ist und will ihn zum Ersatz machen. Es geht sogar soweit das sie Mikaels Sachen verbrennt und ihn zwingen will Birks Sachen anzuziehen.

Karl der dritte und letzte Bewohner der Insel ist immer ein guter Nachbar gewesen, er wird aber auch zu einer Art Ersatzvater und will sich an Dora ranmachen, aber das weiß Mikael zu verhindern.

Ansonsten gibt es nur wenige weitere Charaktere, die aber nicht weiter in die Geschichte eingreifen und daher auch genug beschrieben worden sind. Ich konnte mir die Personen immer gut vorstellen.

Die Handlungsorte, von denen ja nicht viele vorhanden sind, waren ausreichend beschrieben worden und ich hatte immer ein passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil des Autors ist schön flüssig und es macht richtig Spass das Buch zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Es ist alles sehr bildlich beschrieben und man kann sich alles wunderbar vorstellen.

Dieser Roman ist etwas für alle die mal was anderes lesen wollen als die üblichen Krimis Thriller etc. In dem Buch geht es meiner Meinung nach um die Bewältigung des Todes eines geliebten Menschen.

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rache, mord, liebe, verzweiflung, krimi

Der Rache süßer Atem

Christine Eichel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352006678
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Roman "Der Rache süßer Atem" hat uns Christine Eichel eine wirklich wunderbare Geschichte um die Rache einer Frau an ihren Verflossenen beschert. Das Cover hat mir direkt ins Auge gestochen und mich neugierig auf das Buch gemacht.

In dem Roman begleiten wir Maria die sich an ihren Exfreunden der letzten 10 Jahre rächt. Durch die beachtliche Waffensammlung von ihrem Vater kann sie für jede Rache eine andere Waffe einsetzen. Aber wird das reichen um sich die Polizei vom Hals zu halten ?? Und wer ist dieser Tesoro wirklich ???

Maria ist eine 39 jährige Frau, die zwar studiert hat, aber trotzdem immer einen Fehlgriff in Sachen Männer hinlegt. Sie scheint anfangs sehr zurückhaltend und das sie den Männern Freiraum lassen will, aber dieses ist anscheinend die falsche Verhaltensweise. Nachdem ihr letzter Freund auch sie scheinheilig abserviert und dann plötzlich eine andere heiraten will, sieht sie rot. Sie ändert sich um 180 Grad und beschließt sich an den Männern ihrer letzten 10 Jahre zu rächen. Anfangs plant sie ihre Rache noch sehr ausführlich, aber dann wird aus der Qualität leider Quantität. Auch wenn sie Selbstjustiz übt, war mir Maria trotzdem sympathisch, ich hatte sogar Verständnis für sie.

Kommissar Tesoro (oder auch nicht) kam mir wie ein Gigolo rüber und wie so terffend von der Autorin beschrieben passt er nicht zur Polizei. Er war meiner Meinung nach erfolgreicher als die Polizei in seinen Ermittlungen. Irgendwie schaffte er es immer Maria unter Druck zu setzen und sie zu verunsichern. Nur waren bei ihm auch andere Gefühle im Spiel und das sahen sogar die Aussenstehenden wie Henry zum Beispiel. Mir war er anfangs zu eingebildet und ich mochte ihn nicht, doch ganz zum Schluß hat auch er bei mir ein paar Sympathiepunkte gesammelt.

Es gab noch viele andere Personen, von denen ich mir persönlich aber gerne etwas mehr Tiefe gewünscht hätte, aber ich muss auch sagen das so wie es war ausreichend war für die Geschichte. Ich erfahre nur gerne etwas mehr über die Personen, vorallem hätte ich das bei den Personen von Marias Rache erwartet und aus dem näheren Umfeld.

Die Handlungsorte fand ich sehr gut beschrieben, man konnte immernoch ein wenig die Fantasie schweifen lassen, denn es war nicht alles kaputt beschrieben. Ich hatte hier immer ein passendes Bild vor Augen.

Der Schreibstil von Christine Eichel ist einfach nur wundervoll. Das Buch liest sich sehr schön und auch absolut flüssig, man mag das Buch garnicht aus der Hand legen, was auch zur Folge hat das die Seiten nur so dahin fliegen. Die Autorin hat es geschafft die Spannung stetig zu steigern und sie schaffte es sogar bei mir das ich mit Maria sympathisierte.

Ich kann diesen Roman wirklich allen empfehlen die auch mal etwas lesen wollen, wo auch mal die weibliche Person die Rolle des Bösen übernimmt.

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