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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

genmanipulation, all age, 2016, urban fantasy, fantasy

Lelana: Sie kämpft um ihr Leben. Sie kämpft um Macht.

Marcus Johanus
E-Buch Text: 50 Seiten
Erschienen bei BoD E-Short, 07.04.2016
ISBN 9783839107188
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt: 
 Lelana erwacht eines Morgens neben einer Blutlache. Darin liegt ihr Lover von letzter Nacht. Was hat sie getan? Hat sie überhaupt etwas getan? Noch bevor sie sich Gedanken darüber machen kann, stellt sie Nadine vor die Wahl: mit ihr gehen oder bleiben und sich ihrer Tat mit allen Konsequenzen stellen. Lelana bleibt nichts anderes übrig, als sich Nadine anzuschließen. Doch was hat Nadine mit ihr vor?

Meine Meinung:
Die knapp 50 Seiten umfassende Novelle wirft den Leser ohne große Vorgeschichte mitten ins Geschehen. Man muss das Buch "Tödliche Gedanken" nicht gelesen haben, um sich in der Geschichte zurechtzufinden. 

Lelana ist ganz unten angekommen ist. Doch statt aufzugeben, kämpft sie sich mit Mut und viel Raffinesse bis ganz nach oben, konkurriert dabei mit Nadine um die Gunst ihres Chefs, Ostermann. Beide Mädchen können sich nicht ausstehen und sie versuchen sich gegenseitig eins auszuwischen.

Auf wenigen Seiten hat Marcus Johanus ein Bild von der Kämpferin Lelana geschaffen, das Mut macht. Auch wenn die Geschichte selbst eher dem Bereich Sci-Fi, bzw. Fantasy  zuzuordnen ist, so schenkt sie dennoch Mut, Trost und Zuversicht.


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Tags: fantasy, sci-fi   (2)
 

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108 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

garten, liebe, ellen berg, schrebergarten, mobbing

Mach mir den Garten, Liebling!

Ellen Berg
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.11.2015
ISBN 9783746631462
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt:
Luisa Fröhlich bekommt statt ihrer längst überfälligen Beförderung einen arroganten Fiesling vor die Nase gesetzt. Als ob das nicht schon genug wäre, kündigt sich auch noch ihre Tante Ruth aus Italien an, die sich u. a. ein Bild von ihrem Schrebergarten, den sie Luisa vermacht hat, machen möchte. Schrebergarten? Ach du heiliges Kanonenrohr ... Die Kleingartenanlage hatte der Workaholic Luisa nun sowas von gar nicht auf dem Schirm. Aber es hilft alles nichts. Um Tante Ruth nicht vollends zu enttäuschen, tauscht Luisa ihr Businesskostüm gegen Gummistiefel und Harke und stellt fest, dass Gärtnern sogar glücklich machen kann ... in jeder Hinsicht.

Meine Meinung:
Was hab ich auf diesen Roman gewartet - und bin sowas von nicht enttäuscht worden :)
Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus "Alles Tofu oder was? (K)ein Koch-Roman. Eddy ist mit von der Partie und Dana und ihre Nini tauchen auch mal kurz auf. Und es wartet noch die ein oder andere Überraschung auf euch.

Hach, es ist so herrlich auf leibgewonnene, alte Bekannte zu stoßen. Anfangs dachte ich mir: Ist er's oder ist er's nicht ... Aber natürlich ist er es!

Wieder einmal ist Ellen Berg ein fluffiger Roman gelungen, der sich so flüssig liest, wie Wasser.

Die Charaktere sind allesamt wieder herrlich schräg, in gewohnter Ellen Berg-Manier eben. Die unterschiedlichsten Persönlichkeiten sorgen natürlich wieder für ordentlich Zunder untereinander. Der ein oder andere lockere Spruch und ein paar (abgewandelte) Lebensweisheiten lassen einen während der Lektüre - wie schon so oft zuvor - schmunzeln. Und Lacher sind dabei natürlich auch wieder vorprogrammiert.

Die Story an sich ist verhältnismäßig leicht zu durchschauen, so dass ich gegen Ende nur auf die Auflösung wartete, aber die ein oder andere Überraschung war dann doch noch dabei. Da es sich hierbei jedoch um einen Frauen-Roman und keinen Krimi oder Thriller handelt ist mir das sowas von Schnuppe.

Das Schönste daran: beim Lesen bekommt man sowas von Lust auf's Garteln ... nur leider ist jetzt die falsche Jahreszeit. Aber im Frühling dann ...

Fazit: herrlich schräge Unterhaltung, die ein wenig Licht in die dunklen Stunden bringen!

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Tags: ellen berg, gartenlust   (2)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

sean beckz, thriller, waldhardt verlag, pageturner, turnier

Das Turnier

Sean Beckz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Waldhardt, Melanie, 01.10.2015
ISBN 9783945746141
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Juri Lukachev ist einer von fünf schwerreichen Paten, die abwechselnd immer neue, sadistische, menschenverachtende Turniere an immer abgelegeneren, abgefahreneren und ausgefalleneren Orten austragen. Die Teilnehmer sind zehn Menschen, deren einzige Antriebsfeder pure Verzweiflung ist. Diesmal richtet Juri das Turnier auf einem verlassenen, nach seinen Wünschen umgebauten, Supertanker, der Colosseum, aus. Mit jeder Runde des Turniers muss ein "Mitspieler" im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Spiel ausscheiden. Dabei nimmt die Intensität, die Abartigkeit und Schwierigkeit der einzelnen Spiele von Level zu Level zu, bis am Ende nur noch einer übrig bleibt ...

Meine Meinung:
Sean Beckz ist ein klasse Schriftsteller, das hat er u. a. mit seinen Kurzgeschichtensammlungen "Zerfall" und "Verfault 1 & 2" eindrucksvoll bewiesen. Umso gespannter war ich auf "Das Turnier" und wurde nicht enttäuscht.
Als eine der ersten überhaupt durfte ich als Testleserin Geburtshilfe bei "Das Turnier - Entartete Spiele" leisten.

Mich hat die Geschichte mit ihrer Idee voll und ganz überzeugt. Nicht nur schreiberisch hatte mich Sean Beckz gleich am Wickel, nein, auch mit der Location und der Idee an sich, hatte er mich sofort auf seiner Seite.

Allein die bunte Mischung der Protagonisten (jetzt mal nur auf die Paten begrenzt) hat von Anfang an dafür gesorgt, dass mir keiner von denen sympathisch war. Somit wurde ich auch mit keinem von denen warm. Meine Sympathie war mehr auf Seiten der "Mitspieler" angesiedelt und so hatte ich schon bald ein Pferd im Rennen. Ob es mich im Laufe des Turniers enttäuscht hat oder aber nicht, kann ich an dieser Stelle nicht verraten.
Nur so viel: es gibt jede Menge Überraschungen, mit denen man absolut nicht rechnet.

Immer neue Wendungen im Verlauf des Turniers sorgen für Sympathienverschiebungen und schon bald setzt man auf ein anderes Pferd. Bei "Das Turnier" ist eines sicher: nämlich, dass nichts sicher ist.

Krasse Gegensätze, abartige Spiele (bei dem ersten Spiel hab ich sogar mitgespielt ;)) und überraschende Wendungen haben mich bestens unterhalten und bei Laune gehalten. Und so war es kein Wunder, dass das Buch viel zu schnell zu Ende gelesen war.

Fazit: absolut großartige Unterhaltung auf hohem Niveau! Ein toller Schriftsteller hat einmal mehr bewiesen, was er auf dem Kasten hat. Ich freue mich schon auf Nachschub.

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Tags: sean beckz, thriller   (2)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Blau-weiß-tot

Anette Huesmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 17.09.2015
ISBN 9783954516858
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Thomas Wagner, Topspieler des Eishockeyclubs Adler Mannheim, wird während des Spielbetriebs in der SAP Arena kaltblütig erschossen. Die Sicherheitsfirma B&B ist an einer lückenlosen Aufklärung des Falls interessiert, da es eine undichte Stelle in ihrem Unternehmen zu geben scheint, die es möglich gemacht hat, dass die Täterin eine Waffe in die Arena schmuggeln konnte.
Christina (Chris) Peters wird von ihrem Vorgesetzten vor die Tür gesetzt, da dieser sicher ist, dass sie diese undichte Stelle ist. Der Chef der von B&B jedoch betraut sie mit einem Job, der nicht nur Chris, sondern auch ihre Familie in Gefahr bringt.

Meine Meinung:
Anette Huesmann ist Journalistin und Dozentin für Kreatives Schreiben. Kreativ ist dieser "Krimi" allemal geschrieben, ABER:

Allein die Abkürzung Chris für Christina Peters Name ist sehr kreativ. Auf den ersten Seiten war ich total verwirrt, war ja nur von einem Chris die Rede. Als dann plötzlich das Personalpronomen "sie" in Zusammenhang mit Chris auftauchte, dachte ich zuerst an einen Fehler. Aber weit gefehlt ... Kann sein, dass in der Mannheimer Gegend Chris eine geläufige Abkürzung für Christina ist. Hier kennt man Chris nur in Zusammenhang mit Christian. Aber nichts für ungut.

Das halbe Buch beschäftigt sich mit der Beschreibung Mannheims in den schillerndsten Farben, von der Erwähnung der Quadrate, bis hin zu detaillierten Schilderungen von Parks, Landstraßen, Schrebergärten, usw. - alles Dinge, die einen Krimi nur unnötig in die Länge ziehen und gewaltig auf die Tempobremse drücken. Oft genug war ich kurz davor, das Buch wegzulegen. Schließlich hatte ich Lust auf einen Krimi und keine Broschüre "Schöner Wohnen in Mannheim".

Ich hätte mir definitiv mehr über Eishockey erwartet. Auf dem Cover ist eine Eisfläche mit Puck (für alle Unwissenden: das ist für die Eishockeyspieler das, was für Fußballer der Fußball ist) abgebildet. Aber irgendwie drängt sich Mannheim (in der Danksagung steht auch, dass Anette Huesmann mit dem Krimi Mannheim ihre Wertschätzung ausdrücken möchte - was ihr absolut gelungen ist!) fast etwas frech in den Vordergrund und schiebt die eigentlichen Geschehnisse in den Hintergrund. Man erfährt hier und da etwas über Spielertransfers, aber nichts, was man von Google oder Wikipedia nicht binnen 2 Minuten in Erfahrung bringen könnte.

Die Sprache ist absolut stilsicher, hier und da etwas übertrieben (richtig: vor allem, wenn es um Mannheim geht). Das Lektorat/Korrektorat war hier sehr gut, nicht ein Fehler kam mir unter die Augen. Nur ein paar schwammige Formulierungen, wie z. B. "Sie waren im Play-off." (Korrekt wäre hier: sie waren in den Playoffs). Sorry, aber ich bin Eishockeyfan, wenn auch nicht von den Adlern, sondern den Tigers.

Ich verziehe jetzt "unwillig mein Gesicht" was das Thema Plot angeht: ich habe noch nie so ein verworrenes Beziehungsgeflecht in einem Krimi gefunden. Man hätte alle hier in diesem Buch auffindbaren Themen splitten sollen: Schwulen-/Lesbenroman, Stadtführer, Entführung, Mord, Eltern-Kind-Wiedervereinigung, "Die schönsten Parkanlagen Deutschlands", Hommage an den Opel Corsa, Kampfsport für Frauen leicht gemacht, Organspende, ...

Kurzum es ist ein Potpourri aus Allem und Nichts. Hier war es einfach zu viel des Guten. Die eigentliche Geschichte hätte man auf rund die Hälfte des Papiers gedruckt bekommen. Der Ausgang der selbigen war relativ leicht vorhersehbar, weil die Versuche, den Täter zu verschleiern so halbherzig waren, dass es schon wieder offensichtlich war.

Fazit: zu viele Superlative, zu bildhafte/kreative Sprache (passt nicht so gut zu einem Krimi), seichte Story (nichts Neues, außer der Tatsache, dass mal ein Eishockeyspieler abgemurkst wurde) - nette Unterhaltung, aber nicht mehr.

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henning bröhmann, comedy-krimi, krimi, serienkrimi, frankfurt

Schneller, weiter, toter

Dietrich Faber , ,
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.09.2015
ISBN 9783499270383
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Vorsicht, lässischer Hessekrimi!

Die Jahre ziehen ins Hessenland. Henning Bröhmann ist endlich wieder mit Franziska vereint und genießt sein Leben ohne lästigen Kriminalerjob in vollen Zügen. Zusammen genießen sie ihr Elternglück in ihrem Häuschen, wenn auch mit undichtem Dach. Während die beiden eine neue Unterkunft für die Familie suchen, gerät Melina derweil in Frankfurt zwischen die Fronten. Als Bereitschaftspolizistin bei einer Veranstaltung gerät sie plötzlich ins Visier der Ermittler. Das lässt der Henning natürlich nicht auf sich sitzen und ermittelt eigenmächtig in der linken Szene - mit nicht ganz astreinen Mitteln.

Meine Meinung:
Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut. Zu viel war doch offen geblieben in "Tote Hunde beißen nicht". Ein Teil meiner Neugierde wurde befriedigt, der Rest giert jetzt natürlich nach Teil 5.

Der Bröhmann ist schon ne Nummer. Er wird weder von seiner Familie (hier insbesondere von seiner Frau) noch von (Ex-)Kollegen ernst genommen. Was dazu führt, dass er (meistens) seine Gedanken für sich behält, an denen er uns als Leser jedoch großzügig teilhaben lässt. Gerade durch viele unausgesprochene Dinge beschwört er Konflikte herauf, die an Witz, Charme und Peinlichkeiten kaum zu überbieten sind. Ich frag mich ernsthaft ein ums andere Mal: wie um alles in der Welt hält es die Franziska bloß mit diesem Brummbären aus??? Ich hätte mich an ihrer Stelle bestimmt schon zig Mal an seiner Dienstwaffe (die er ja jetzt leider nicht mehr hat) vergriffen ;)

Aber da ist ja auch noch Bröhmanns Mutter, die ihn in ebenso peinliche wie auch bloßstellende Situationen manövriert. Und als ob das noch nicht genug wäre, ist da ja auch noch Manni. Genau DER Manni. Und der hat jetzt Verstärkung im Schlepptau.

Eine komische Szene jagt die nächste und während man noch über eine schmunzelt, überfällt einen schon die nächste. Ja, sogar das Schlumpfloch ist wieder mit dabei. Was hab ich Wolle vermisst.

Was den Figuren an Intellekt fehlt, machen sie dafür mit umso mehr Charme, Witz und Herz wett. Und vieles käme einfach nicht zustande, wenn ersterer nicht fehlen würde.

Das Buch ist zwar der vierte Teil der Bröhmann-Trilogie ;) - aber mann kann es gut alleine lesen. Durch den Dialekt (natürlich hammamässisch Hessisch!) wird der Roman zusätzlich noch gepimpt. Dazu kommen Henning Bröhmanns zwanghafte Versuche, cool und lässig rüberzukommen - was meistens nach hinten losgeht. Für den Leser ist es lustig, für Bröhmann eher beschämend. Aber das kann uns ja egal sein.

Wer wie ich Manni, Teichner, Körber & Co. noch aus den Vorgängerbüchern kennt, fühlt sich beim Aufschlagen des Buches sofort wieder heimisch - wie in einem bequem sitzenden Paar Schuhe. Wer sie nicht kennt, wird sie kennenlernen.

Fazit: Momendema!!! Lesen - und zwar sofort! Uneingeschränkte Leseempfehlung für Jung & Alt, Hessen & Nichthessen und Krimifans, die gerne auch mal lachen - und das nicht nur im Kartoffelkeller :)

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Tags: dietrich faber, henning bröhmann, hessen, krimi   (4)
 

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liebesroman

Die Liebe ist ein Trampeltier

Ina Straubing
E-Buch Text: 284 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 19.05.2015
ISBN 9781503911086
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Uppsala/Schweden. Die Endzwanzigerin Elin überrascht ihren langjährigen Freund Tomas mit seiner Praktikantin beim Liebesspiel. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, läuft es mit ihrer Arbeit grad auch nicht so rund. Elin ist freiberufliche Grafikdesignerin und steckt grad in einer Auftragsflaute.
Als ausgleichende Gerechtigkeit schlägt ihr Tomas vor, Gleiches mit Gleichem zu vergelten und stellt Elin einen Freibrief für's Vögeln aus. Doch Elin ist davon gar nicht begeistert - ganz im Gegenteil zu ihrer besten Freundin Misha.

Meine Meinung:
Als Fan der Straubing Tigers musste ich natürlich das Buch von Ina Straubing lesen, auch wenn der Inhalt in eine ganz andere Richtung geht.

Der Roman beginnt mit einem herzzerreißenden Prolog. Warum auch immer - ich weiß es nicht - aber im Laufe der vorbeifliegenden Seiten ist er bei mir immer mehr in Vergessenheit geraten. Aber keine Angst, im Epilog wird er nochmal aufgegriffen. Lag wohl an der ergreifenden Geschichte, bei der - das muss ich offen zugeben - auch ein paar Tränen geflossen sind.

Fakt ist: man schlägt das Buch auf und fühlt sich sofort heimisch in Uppsala. Elin ist erfrischend anders, etwas schusselig, aber dennoch absolut liebenswert. Ihre beste Freundin ist das absolute Gegenteil von ihr, eine von der Revoluzzer-Sorte. Vermutlich harmonieren die beiden deshalb so gut.

Ab der ersten Seite ist man gefangen in Elins Welt, lacht, weint und stolpert mit ihr durch die Fettnäpfchen ihrer Welt. Das Buch trieft geradezu vor urkomischen Situationen, peinlich-schlüpfrigen Dialogen und unterdrückten Gefühlen.

Mädels, richtet die Kleenex-Box her - es darf geheult werden!

Fazit: ein erfrischend anderes Lesevergnügen mit einem Ende, das so nicht vorherzusehen war. Chick-Lit at it's best :)

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verfassungsschut, stuttgar, v-mann, mor, führungsoffizier

Ein feiges Attentat

Jochen Bender
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Oertel u. Spörer, 18.09.2014
ISBN 9783886273683
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Ein feiges Attentat" ist ein hochaktueller, brisanter Krimi, der einem noch lange nach dem Lesen zu denken gibt.

Es geht um den fast vierzig Jahre zurückliegenden Mord an Verfassungsrichter Brugger, der durch den Innenminister zur Neuuntersuchung angeordnet wird. Kriminalhauptkommissarin Anita Schenk soll sich mit ihren Kollegen diesem Fall annehmen. Schon bald ist Anita allerdings alles andere als begeistert von diesem Auftrag, denn sie merkt, dass sie tiefer in den politischen Sumpf Deutschlands eintaucht, als ihr lieb ist.

Die Namen aller Personen im Buch wurden allesamt geändert, erinnern aber dennoch an (ehemalige) aktuelle, hochrangige Politiker - zugegeben: man braucht etwas Fantasie.

Zum Aufbau des Buchs gibt es zu sagen, dass es keine klassischen Kapitel mit 1, 2 ... oder Kapitelüberschriften enthält. Vielmehr sind Szenenwechsel durch neue Absätze, die mit leicht hervorgehobenen Großbuchstaben beginnen, gekennzeichnet.

Es laufen mehrere Handlungsstränge parallel, die zu Beginn leicht verwirren, gegen Mitte des Buches aber zusammengeknüpft werden und am Schluss durchaus einen Sinn ergeben. Die ein oder andere unerwartete Wende sorgt zudem für einige Aha-Erlebnisse.

Es gibt keine Einleitung und der schnelle Einstieg sorgt dafür, dass man schon bald mitten im Geschehen ist. Allerdings setzt das Buch mehr oder weniger voraus, dass man über RAF, V-Männer, Verfassungsschutz usw. einigermaßen bescheid weiß, denn sonst stößt man schon bald an seine Grenzen. Die Idee, einen knapp vierzig Jahre zurückliegenden Mord an aktuelle, politische Ereignisse zu knüpfen fand ich anfangs etwas gewagt, im Nachhinein gesehen jedoch interessant und überaus gelungen.

Die Sprache selbst ist eher trocken und emotionslos, was für einen Krimi dieses Kalibers aber völlig ok ist. Die Protagonistin Anita Schenk ist mir nicht sonderlich sympathisch. Aber muss /soll ein Protagonist immer sympathisch sein? So vieles an dem Buch entspricht nicht "der Norm" (z. B. keine Kapitel, die Idee, die Figuren), und da ohnehin mehrere Handlungen beleuchtet werden, ist die Kriminalhauptkommissarin jetzt nicht so die zentrale Figur.

Fazit: wer einen "typischen" 0815-Krimi (Mord, sympathischer Ermittler, verliebt sich in Kollegin, Kollegin wird entführt, ... Happy End) erwartet, wie sie momentan am laufenden Band produziert werden, wird hier enttäuscht werden. Durch die weit in die Vergangenheit reichende Geschichte entsteht eine Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Und schon bald steckt man mit Anita Schenk knietief im Sumpf - ob man will oder nicht.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

bad feilnbach, andreas karosser, tracht, dirndl

Dirndl Swinger

Andreas Karosser
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.05.2015
ISBN 9783954515554
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

It's Swinger-Time in Bad Feilnbach!
Bad Feilnbach wird von einem Skandal erschüttert: Der exzentrische Geschäftsmann Alexander Baranow hat den traditionsreichen Sternenhof zum Saunaclub umgebaut. Als ob das nicht schon genug für die kleine Gemeinde wäre, wird im sündigen Dampfbad auch noch ein Mordanschlag verübt. Kommissar Hölzl bekommt es mit prominenten Swingern, der resoluten Bürgermeisterin und nicht zuletzt mit einer ganz persönlichen Romanze zu tun. (Quelle: amazon.de)

Meine Meinung:
Eines vorab: Der DIRNDL SWINGER steht seinem Vorgänger, dem DIRNDL PORNO, in nichts nach.

Wir treffen wieder auf lieb gewonnene, altbekannte Gesichter, allen voran die beiden Kommissare Lorenz(0) Hölzl und Franzi Graßmann. Und natürlich sind auch Frau Gruber und der Kurdirektor Eibl wieder mit von der Partie, sowie jede Menge anderer Leute, die wir im Verlauf des Buches näher kennenlernen werden, als uns lieb ist ;)

Aufgeteilt ist das Buch genauso wie sein Vorgänger "Dirndl Porno". Es passiert ETWAS zu einem Zeitpunkt X und die Kapitel nähern/entfernen sich abwechseln einmal von weit vor und kurz nach dem/vom Zeitpunkt X. Die Kapitelüberschriften sind mit "Lang scho nimmer g'sehn", "Irgendwie und sowieso" und "Harakiri nach Karaoke" so herrlich schräg gewählt, dass man sich das Schmunzeln an der ein oder anderen Stelle nicht verkneifen kann.

Da es sich bei diesem Genre (Erotischer Heimatkrimi) nicht so sehr um einen typischen Krimi handelt, ist die Spannung hier natürlich kein so großes Thema. Natürlich geht es hier mehr um's "Spannen" oder vielmehr die Spannungen zwischen den Menschen. Der eigentliche Fall rückt insofern etwas in den Hintergrund, während Nebenhandlungen die Hauptfiguren immer wieder an ihre Grenzen bringen, sowohl physisch als auch psychisch. Natürlich kommt auch hier der Faktor Humor nicht zu kurz. Sticheleien zwischen Kollegen oder Frotzeleien gegenüber Vorgesetzten kommen nicht zu kurz.

Wenn dann noch ein "Siloballen auf zwei Beinen" daherkommt oder eine Dame mit "Sie hatte Lippen dick wie Schlauchboote und ein Riechorgan, um das sie jeder Nasenaffe beneidet hätte" beschrieben wird, dann sind Lacher vorprogrammiert.

Beide Bücher (Dirndl Porno und Dirndl Swinger) sind - wie ich finde - unabhängig voneinander zu lesen. Es wird beim "Dirndl Swinger" kurz mal Bezug auf den ersten Fall genommen und man bekommt eine grobe Zusammenfassung um was es ging. Ansonsten ist der "Dirndl Swinger" eigentlich ein eigenständiger Fall. Es lohnt sich aber dennoch, den Vorgänger zu lesen.

Im Übrigen wird es, soweit man der Danksagung Glauben schenken darf, einen dritten Teil geben, der die Hölzl-Trilogie komplettieren wird.

Fazit: Pflichtlektüre für Dirndl- und Erotik-Literatur-Fans!

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serie, fernsehen, 80er, erinnerun, ndhei

Fernsehen gernsehen

Alexander Emmerich
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Der Kleine Buch Verlag, 01.02.2015
ISBN 9783945662007
Genre: Sonstiges

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krimi, thriller, jussi adler olsen, krimi/thriller

Verheißung - Der Grenzenlose

Jussi Adler-Olsen
E-Buch Text: 609 Seiten
Erschienen bei Deutscher Taschenbuch Verlag, 16.03.2015
ISBN 9783423426978
Genre: Krimi und Thriller

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rache, wut, thriller, manipulation, psychothriller

Eiskalter Plan

Astrid Korten
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei CW Niemeyer, 17.02.2015
ISBN 9783827194312
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rache ist süß? Das halte ich für ein Gerücht ...

Inhalt:
Verlegerin Alma bekommt eine neue Herzklappe eingesetzt. Weder ihr Mann noch ihre Tochter besuchen sie im Krankenhaus. Ihre Ehe liegt auf Eis, sie leben nur noch nebeneinander her. So balanciert Alma zwischen Job, Haus-, Ehefrau und Mutter hin und her, immer darauf bedacht es allen und jedem recht zu machen. Nach der OP jedoch beschließt sie, ein schlechter Mensch zu werden. Kein Gutmensch mehr zu sein, der es allen recht machen will, sondern jemand, der ohne Rücksicht auf Anderer Gefühle handelt. So lernt sie schließlich in einem Chat die drei Frauen Greta, Sophie und Marie kennen. Bei ihren wöchentlichen Treffen weben die vier Frauen ein Netz der Rache aus dem es für keine ein Entrinnen gibt.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist definitiv nichts für unter 30jährige. Man muss über eine gewisse Basis an Lebenserfahrung verfügen um mit den Gedanken der Frauen etwas anfangen zu können. Wer das Leben stets durch eine rosarote Brille sieht, wird kein Freund dieses Buches werden, denn in diesem Buch wird die harte Realität schonungslos beschrieben. Basierend auf einer anonymen Umfrage, die von Frau Korten durchgeführt wurde, wurden Frauen befragt, welche Situation sie dazu bewegen würde, ihren Mann "über den Jordan zu bringen".

Wir lernen zu Beginn Alma, die Verlegerin, kennen, die mit ihrer Ehe alles andere als zufrieden ist. Gefangen im ewig gleichen Theater des Lebens ist sie nicht fähig, auszubrechen. Da kommen ihr die drei "Netzfrauen" gerade recht. Die wöchentlichen Treffen beflügeln sie und schon bald wird zwischen den Frauen ein Netz der Freundschaft gewoben. Sie vertrauen sich alles an, sprechen jedes noch so heikle und sensible Thema schonungslos an. Während eines ihrer Treffen kommt Greta dann die Idee ... (die ich an dieser Stelle nicht verraten werde).

Im Gegensatz zu Alma bleiben die drei anderen Frauen Marie, Sophie und Greta relativ farblos. Klar, es werden Äußerlichkeiten beschrieben, etc. - aber keine gewährt uns diesen Blick in ihr Gefühlsleben wie Alma es tut. Die dazugehörigen Männer sind in diesem Thriller nur Requisiten. Sie sind halt da, damit sie auch da sind. Man bräuchte sie nicht unbedingt, aber wenn sie nicht da wären, würde etwas fehlen.

Die Sprache ist "frostig", ja schon fast kalt, was aber perfekt zu diesem Thriller passt. Schließlich handelt es sich hier um keinen Liebesroman, sondern eher um das Gegenteil. Man spürt mit jeder gelesenen Zeile, wie sich Almas Wut - und auch die der drei anderen Frauen - immer mehr aufstaut. Man erahnt, dass es irgendwann zu einem Dammbruch kommen muss, schließlich braucht jede Wut auch ein Ventil um zu entkommen.

Die Stärken des Thrillers liegen für mich eindeutig in den unerwarteten Wendungen, auch wenn ich mit meiner zur Mitte hin geäußerten Vermutung gar nicht so verkehrt lag. Es macht Spaß zu lesen, was in den Köpfen dieser vier Frauen vorgeht, man kommt nicht umhin sich ein wenig wie ein Voyeur zu fühlen und zieht gleichzeitig auch Parallelen zum eigenen Leben. So kommt man auch nicht darum herum, sich zu fragen, wie man selbst in dieser Situation handeln würde. Würde man es selbst so weit kommen lassen? Oder vielleicht schon viel früher die Reißleine ziehen?

Schwächen konnte ich keine finden, aber das liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.

Fazit: köstlich komponierter Thriller aus Wut, Hass, Niedertracht, Lügen, und Korruption. Ein Teil der weiblichen Leserschaft wird sich in der ein oder anderen Situation vielleicht sogar selbst wieder erkennen. Dem männlichen Leser hingegen wird ein Bild von Frauen präsentiert, dass er so schnell nicht mehr los wird.

"Die losgebundenen Furien der Wut pfeift keines Herrschers Stimme mehr zurück." Johann Christoph Friedrich von Schiller

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Tags: hass, rache, thriller, wut   (4)
 

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liebe, heidelberg, chaos, freundschaft, studenten

Liebe und andere Fettnäpfchen

Emma Wagner
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei Emma Wagner, 01.01.2014
ISBN B00HMD9X9W
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

In Heidelberg geht's drunter und drüber. Studentin Lena - in Liebesdingen praktisch unerfahren - mutiert zum Kuppeltier und bleibt dabei selbst auf der Strecke, gepflastert mit Fettnäpchen, von denen sie nicht eines auslässt.Ständig begegnet ihr dieser aufdringliche Polizist Adrian, dessen Kumpel Pierre sie nicht von der Bettkante schubsen würde. Als das "Aufhübsch-Programm" ihrer Freundinnen vollendet ist, ist sie sich sicher, dass sie Pierre so gut wie an der Angel hat.Dann macht ihr Marius, ihr bester Freund, auch noch eine Liebeserklärung und Gabby ("Gäbbie"), ihre beste Freundin, muss den elterlichen Besuch überleben. Doch wohin mit drei trommelnden Kongolesen, wo sie doch nur weibliche Mitbewohnerinnen hat?

Meine Meinung:
Die nicht enden wollende Pechsträhne von Lena und die vielen Rechtschreibfehler (bei 50 hab ich aufgehört zu zählen, während sie zu Beginn des Buches noch rar waren, haben sich die Fehler zum Ende hin gehäuft)  waren für mich Grund genug einen Punkt abzuziehen. Die lustige Story an sich hat es aber rausgerissen.
Ich selbst konnte dem Studentenleben nie etwas abgewinnen und habe immer einen großen Bogen darum gemacht, nicht wissend, was ich da alles verpasst habe. 

Leider nahmen Lenas Fauxpas irgendwann Überhand, so dass sie nicht mehr glaubwürdig rüberkamen und der Story den Drive nahmen. Eine einzelne Person kann gar nicht so viel Pech haben. Die Fettnäpfchen in dem Buch würden vermutlich für ganz Heidelberg reichen.Lustig war es trotzdem zu lesen. Ob absichtlich überspitzt dargestellt oder versehentlich etwas übertrieben: egal, unterhaltsam ist es allemal.

Die Kapitelüberschriften sind mit Glückskeks-Weisheiten überschrieben, auf die im Kapitel selbst immer Bezug genommen wird. Man merkt schon bald, dass Lena gar nicht so viele Glückskekse essen kann, wie sie nötig hätte.
Stellenweise kamen mir vor Lachen die Tränen, die Situationskomik war perfekt dosiert, wenn auch stellenweise etwas dick aufgetragen, aber das war gut so.

Die Personen könnten allesamt aus meinem (früheren) Freundeskreis entsprungen sein. Jeder hatte doch diese eine Freundin, die keine Gelegenheit ausließ, sich bis auf die Knochen zu blamieren. Oder eine Freundin, die ihren Eltern die Illusion eines perfekten Studentenlebens vormachte, usw. Man kann sich vorstellen, dass mit dieser Personenkonstellation nie Langeweile aufkommt. Und das tut es auch nicht.

Einzig die Vorhersehbarkeit der Geschichte ist für mich so ein kleiner Negativ-Kritikpunkt. Ich war von Anfang an auf der richtigen Fährte und hab die ganze Zeit nur drauf gewartet: wann ist es denn nun endlich soweit??? Und ich sollte am Schluss nicht enttäuscht werden. Gut, einmal vielleicht, aber nur ganz kurz. Das war o.k. :)

Liebe Emma Wagner, bitte beim nächsten Buch (bzw. auch hier ist es noch nicht zu spät!) etwas Geld in ein professionelles Korrektorat/Lektorat investieren, dann könnten auch locker zwei, drei Euros mehr dafür verlangt werden, denn die Story hat durchaus Potential, nur die vielen (Rechtschreib-)Fehler bremsen das Lesevergnügen unheimlich aus. 

Mein Lieblingsfehler ist folgender, denn ich musste bei der Vorstellung so dermaßen lachen, dass mir die Tränen kamen: "... Wir kommen an heimelig beleuchteten Pups, exotisch dekorierten fernöstlichen Restaurants und urigen Clubs vorbei, ..."Na, wer hat den Fehler entdeckt?

Fazit: nette Chick-Lit für zwischendurch: etwas vorhersehbar, aber dennoch lesenswert.

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hunde, rockstar, horror, geister, mißbrauch

Heart-Shaped Box

Joe Hill
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Harpercollins, 01.02.2007
ISBN 0061147931
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

biographie, teil 1, vater, familiengeschichte, schattenlicht

Schattenlicht - Teil 1

Martin Bühler
Flexibler Einband: 289 Seiten
Erschienen bei Bühler, Martin, 21.10.2014
ISBN 9783981704204
Genre: Biografien

Rezension:


Klappentext:
Im Jahr 2001 entrümpelte ich nach vielen Jahren den Dachboden im Haus meines verstorbenen Vaters. In einer gut verschlossenen Holzkiste fand ich seine von ihm niedergeschriebene Lebensgeschichte. Ich setzte mich hin und begann zu lesen. Die Geschichten über die nostalgischen 20er Jahre, über die ich mir eigentlich nie Gedanken gemacht hatte, begeisterten mich. Ich tauchte ein in die Armut der Nachkriegszeit, aber auch in eine Zeit, in der ideelle Werte die oberste Priorität hatten.

Meine Meinung:Wir werden von Mathias Bühler, dem Vater von Martin Bühler, in eine längst vergangene Zeit entführt. Süddeutschland in den 20er Jahren. Keine Handys, kein TV, der Albtraum für jeden Jugendlichen der Gegenwart. Nicht jedoch für Leseratten. Ich habe mich gerne in die 20er entführen lassen, wenn auch immer nur kapitelweise. Es hat Spaß gemacht mit dem jungen Mathias Bühler, einem Bauernjungen, der mit seinen Eltern und Geschwistern in der Nachkriegszeit einen von seiner Mutter in Schuss gebrachten Hof bewirtschaftet.

Man merkt sehr schnell, dass damals andere - ideelle - Werte galten. Man gönnte sich keinen Luxus, kannte nur die Arbeit und das von Kindesbeinen an. Ruhm und Ehre, eine liebe Gattin und ein treuer Freund. Das sind die Dinge, die damals zählten.

Zwischendurch hat mich die Geschichte ein wenig an Ludwig Thomas "Lausbubengeschichten" erinnert. Diese typischen Jungen-/Kinderstreiche gab es doch zu allen Zeiten. Das Lauschen an Türen, der erste Vollrausch, Prügeleien, Heimlichkeiten, etc. - aber alles aus erster Hand zu lesen macht dann doch den Unterschied.

Sprüche wie "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" u. v. m. ergeben im Zusammenhang mit den Anekdoten aus Mathias "Hias" Bühlers Leben einen Sinn und sind nicht nur oft gehörte oder dahingesagte Sprüche von vermeintlichen Besserwissern.

Viele, längst vergessen geglaubte Worte, z. T. in Lokalkolorit, verleihen dem Text die richtige Würze.

Man lernt während des Lesens beinahe das gesamte Dorf kennen und fühlt sich gut aufgehoben. Ein wenig fühlt man sich wie ein Mäuschen, dass durch's Schlüsselloch alles beobachtet. Einige Momente würde ich schon fast als ein wenig "intim" bezeichnen, passierten sie doch innerhalb der Familie. Und auch wenn die Geschehnisse beinahe 100 Jahre zurückliegen, so ist vieles davon - wenn auch in etwas anderer Form - auch heute noch aktuell.

Mathias Bühler wächst in einer Familie auf, zu einer Zeit, in der man Geburten zu Hause "live" mit erlebte und natürlich auch den Tod. So verliert Mathias einmal seine heißbeliebte Mariebäs, seine Tante, die den Hof mit bewirtschaftet und von ihrer Schwägerin (Mathias' Mutter) auf's Übelste schikaniert wird. Nach der Schule geht er nach Kempten um das Gärtnerhandwerk zu erlernen und langsam aber sicher leckt die braune Brühe an seinen Stiefeln - er kommt in Kontakt mit dem NS-System.

Fazit: sehr private Geschichten, die einem Geschichte auf eine wunderbare Art und Weise näher bringt, als man es jemals in Geschichtsbüchern lesen könnte. Einfühlsam und absolut stilsicher geschrieben. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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Tags: 20er jahre, biografischer roman, deutschland, nachkriegszeit   (4)
 

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50 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

mars, the martian, andy weir, science fiction, nasa

The Martian

Andy Weir
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei THORNDIKE PR, 09.07.2014
ISBN 9781410469571
Genre: Fantasy

Rezension:

"Six days ago, astronaut Mark Watney became one of the first people to walk on Mars. Now, he's sure he'll be the first person to die there. After a dust storm nearly kills him and forces his crew to evacuate while thinking him dead, Mark finds himself stranded and completely alone with no way to even signal Earth that he’s alive—and even if he could get word out, his supplies would be gone long before a rescue could arrive. Chances are, though, he won't have time to starve to death. The damaged machinery, unforgiving environment, or plain-old "human error" are much more likely to kill him first. But Mark isn't ready to give up yet. Drawing on his ingenuity, his engineering skills—and a relentless, dogged refusal to quit—he steadfastly confronts one seemingly insurmountable obstacle after the next. Will his resourcefulness be enough to overcome the impossible odds against him?"

Aus Gründen der Sparsamkeit - nennen wir es "Geiz" - habe ich mich entschlossen, dass um knapp 7 € günstigere englischsprachige eBook zu lesen. Allein der deutsche Klappentext hätte mich NICHT dazu ermutigt, dieses wunderbare Buch zu lesen, der englische hingegen schrie förmlich danach, von mir gelesen zu werden. Und ich bin froh, es (wieder) getan zu haben.

Meine Meinung:
Tom Hanks in "Cast Away - Verschollen" ist euch allen ein Begriff? Robinson Crusoe kennt ihr auch, ne? So, jetzt wird's knifflig ... Der Serienheld der 80er/90er - MacGyver - wer kennt ihn noch? Soweit, so gut. Jetzt stellt euch eine Mischung aus den Dreien vor und schon habt ihr Mark Watney vor euch.

So, und jetzt kommen wir zum Schauplatz: keine einsame Insel, sondern der Mars. Gebt Mark Watney eine Stecknadel und ein Kaugummipapier und er bastelt euch ein MAV (Mars Ascend Vehicle) erster Klasse :)

Mark Watney kommentiert seine einsamen Tage auf dem Mars in einer Art Tagebuch in Form von SOLs. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und nutzt jede Gelegenheit nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Geldgeber, die NASA, durch den Kakao zu ziehen. Dabei ist er in seiner hoffnungslosen Lage keinesfalls am Aufgeben. Im Gegenteil - er zieht sein Ding durch, ohne Rücksicht auf Verluste und dabei will man als Leser immer wissen: wird er es schaffen? Wird er eine Möglichkeit finden, den roten Planeten verlassen zu können?

Mal ehrlich: würdet ihr auf jemanden wetten, dessen Lebensmittelvorräte lächerlich knapp bemessen sind und der mutterseelenallein auf dem rostrot-staubigen Mars um sein Überleben kämpft?

Alle anderen Figuren sind und bleiben weitestgehend unwichtig, tauchen nur hier und da mal auf, aber im Großen und Ganzen dreht es sich hier um eine Art Survival-Tagebuch von Mark Watney.

Man könnte meinen, dass man - vor allem wenn man Andy Weirs Hintergrund bedenkt - ein SF Buch in Händen hält, das einen mit einer Aneinanderreihung von wissenschaftlichen und technischen Gadgets, etc. erschlägt. Tut es aber nicht. Im Gegenteil, Mark Watney bringt alles total logisch und (sogar auf englisch!) "idiotensicher" rüber. Jetzt weiß ich sogar wie man es schafft, auf dem Mars in einen ZipLock-Beutel zu ka** ;)

Wenn ihr nicht mehr ganz so fit in Englisch seid, so kann ich euch doch die englische Originalausgabe wärmstens ans Herz legen. Auch wenn man nicht 100% alles versteht, die Dinge zwischen den Zeilen erreichen einen - immer! Und zum Schluss braucht man dann auch noch Taschentücher ...

Alles in allem ein wunderbares Buch über Kameradschaft, Nächstenliebe und -hilfe. Eine Geschichte die einen mit jeder Seite hoffen aber auch verzweifeln lässt, aber auch zum schmunzeln und lachen bringt. Eine Story, die beweist, dass Aufgeben keine Lösung ist.

Kurzum: Das beste Buch, das ich seit langer, langer Zeit gelesen habe. Ein wahrer Pageturner, der alles bietet, was man sich von einem Buch nur wünschen kann.

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Tags: andy weir, der marsianer, the martian   (3)
 

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The Martian

Andy Weir
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Random House Inc., 04.11.2014
ISBN 9780553418026
Genre: Fantasy

Rezension:

"Six days ago, astronaut Mark Watney became one of the first people to walk on Mars. Now, he's sure he'll be the first person to die there. After a dust storm nearly kills him and forces his crew to evacuate while thinking him dead, Mark finds himself stranded and completely alone with no way to even signal Earth that he’s alive—and even if he could get word out, his supplies would be gone long before a rescue could arrive. Chances are, though, he won't have time to starve to death. The damaged machinery, unforgiving environment, or plain-old "human error" are much more likely to kill him first. But Mark isn't ready to give up yet. Drawing on his ingenuity, his engineering skills—and a relentless, dogged refusal to quit—he steadfastly confronts one seemingly insurmountable obstacle after the next. Will his resourcefulness be enough to overcome the impossible odds against him?"

Aus Gründen der Sparsamkeit - nennen wir es "Geiz" - habe ich mich entschlossen, dass um knapp 7 € günstigere englischsprachige eBook zu lesen. Allein der deutsche Klappentext hätte mich NICHT dazu ermutigt, dieses wunderbare Buch zu lesen, der englische hingegen schrie förmlich danach, von mir gelesen zu werden. Und ich bin froh, es (wieder) getan zu haben.

Meine Meinung:
Tom Hanks in "Cast Away - Verschollen" ist euch allen ein Begriff? Robinson Crusoe kennt ihr auch, ne? So, jetzt wird's knifflig ... Der Serienheld der 80er/90er - MacGyver - wer kennt ihn noch? Soweit, so gut. Jetzt stellt euch eine Mischung aus den Dreien vor und schon habt ihr Mark Watney vor euch.

So, und jetzt kommen wir zum Schauplatz: keine einsame Insel, sondern der Mars. Gebt Mark Watney eine Stecknadel und ein Kaugummipapier und er bastelt euch ein MAV (Mars Ascend Vehicle) erster Klasse :)

Mark Watney kommentiert seine einsamen Tage auf dem Mars in einer Art Tagebuch in Form von SOLs. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und nutzt jede Gelegenheit nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Geldgeber, die NASA, durch den Kakao zu ziehen. Dabei ist er in seiner hoffnungslosen Lage keinesfalls am Aufgeben. Im Gegenteil - er zieht sein Ding durch, ohne Rücksicht auf Verluste und dabei will man als Leser immer wissen: wird er es schaffen? Wird er eine Möglichkeit finden, den roten Planeten verlassen zu können?

Mal ehrlich: würdet ihr auf jemanden wetten, dessen Lebensmittelvorräte lächerlich knapp bemessen sind und der mutterseelenallein auf dem rostrot-staubigen Mars um sein Überleben kämpft?

Alle anderen Figuren sind und bleiben weitestgehend unwichtig, tauchen nur hier und da mal auf, aber im Großen und Ganzen dreht es sich hier um eine Art Survival-Tagebuch von Mark Watney.

Man könnte meinen, dass man - vor allem wenn man Andy Weirs Hintergrund bedenkt - ein SF Buch in Händen hält, das einen mit einer Aneinanderreihung von wissenschaftlichen und technischen Gadgets, etc. erschlägt. Tut es aber nicht. Im Gegenteil, Mark Watney bringt alles total logisch und (sogar auf englisch!) "idiotensicher" rüber. Jetzt weiß ich sogar wie man es schafft, auf dem Mars in einen ZipLock-Beutel zu ka** ;)

Wenn ihr nicht mehr ganz so fit in Englisch seid, so kann ich euch doch die englische Originalausgabe wärmstens ans Herz legen. Auch wenn man nicht 100% alles versteht, die Dinge zwischen den Zeilen erreichen einen - immer! Und zum Schluss braucht man dann auch noch Taschentücher ...

Alles in allem ein wunderbares Buch über Kameradschaft, Nächstenliebe und -hilfe. Eine Geschichte die einen mit jeder Seite hoffen aber auch verzweifeln lässt, aber auch zum schmunzeln und lachen bringt. Eine Story, die beweist, dass Aufgeben keine Lösung ist.

Kurzum: Das beste Buch, das ich seit langer, langer Zeit gelesen habe. Ein wahrer Pageturner, der alles bietet, was man sich von einem Buch nur wünschen kann.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, fantas, 5 sterne, okkultes, c. m. singer

Spellbound

C. M. Singer
Flexibler Einband: 611 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 10.02.2015
ISBN 9783944729558
Genre: Fantasy

Rezension:  
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75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

andrea hackenberg, liebe, schnucken, lüneburger heide, reporterin

Schnucken gucken

Andrea Hackenberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.02.2015
ISBN 9783426514269
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Billi Sander ist in den Dreißigern, geht auf die 40 zu. Sie ist Landeshauptstadtjournalistin mit Leib und Seele, die sich mit einer ihrer vielen undurchdachten Aktionen aus ihrem heißgeliebten Job katapultiert. Und ehe sie sich versieht, befindet sie sich in ihrem Provinzkaff bei Mama. Billi hat ein großes Herz und ein noch viel größeres Loch im Geldbeutel. Dieses gilt es zu füllen, mit allen Mitteln. Zur Not auch in einer Provinzredaktion. Wenn nur Manolo nicht wäre. Ihr Techtelmechtel von vor 20 Jahren sieht nämlich immer noch zum Anbeißen aus.

Meine Meinung:
Ich liebe dieses Buch, bin ihm mit Haut und Haaren verfallen.
Schuld daran sind nicht zuletzt die liebevollen Protagonisten, die (fast) allesamt einen an der Klatsche haben - liebevoll gemeint. Billis Schwester ist Kleptomanin und ihre Mutter meint in ihren 60ern nochmal ihren Frühling erleben zu müssen. Da sind Schwierigkeiten natürlich vorprogrammiert.

Das malerische Örtchen Grümmstein ist das Provinzkaff schlechthin. Nix los, keine Abenteuer, nix für Billi. Gut nachvollziehbar, dass es die Enthüllungsjournalistin in die Großstadt getrieben hat. Viele Lacher und Schmunzler später stellt man erstaunt fest, dass man wohl an Billis Stelle ganz genauso gehandelt hätte.

Man hofft und leidet mit Billi, und als sie sich dann dazu durchringt, ihrem verflossenen Lover ein unwiderstehliches Angebot zu unterbreiten ... ja, da sind bei mir die Dämme gebrochen. Wie verzweifelt muss man mit Ende 30 sein, um eine solche Aktion zu starten? Aber sie ist mutig, das muss man ihr lassen. Sie umschifft u. a. auch diese brenzlige Situation mit Bravour und man muss ihr wirklich Respekt dafür zollen.

Gegen Ende heißt es auch in diesem Buch "TaTu-Alarm!!!" (TaTu = Taschentuch) - es ist schön zu sehen, dass man mit knapp 40 genauso Flugzeuge, Schmetterlinge, etc. im Bauch haben kann wie mit 16 :) Billi zeigt uns wie's geht. Mit viel Herz, dafür ohne "Hirn" und Verstand katapultiert sie sich in die verzwicktesten Situationen, die zuerst mal ziemlich ausweglos scheinen. Doch Billi hat die Rechnung ohne Antonia (ihre Mutter) und den Rest der Familie gemacht.

So wird in dem Buch heiter betrogen, belogen, manipuliert, vertuscht, gepfuscht, gelästert, ... und es macht einem als Leser irre viel Spaß, dabei seinen "Voyeurismus" ausleben zu können.

Andrea Hackenberg schafft es von Anfang an eine Spannung (wenn es denn sowas in einer Schmonzette überhaupt gibt) aufzubauen, die es einem schwer macht, das Buch auch nur für wenige Minuten aus der Hand zu legen.

Mein Lieblingssatz aus diesem Buch:
"Wo auch immer du heute Abend hingehst. Ich will, dass du mich mitnimmst."

Und wo auch ihr immer heute oder morgen oder übermorgen Abend hingeht: ihr werdet dieses Buch mitnehmen!

Fazit: unbedingt lesen! 

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Tags: dramatik, enthüllungsjournalismus, liebe   (3)
 

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

thriller, kanada, tod, liebe, suche

Wilder Fluss

Cheryl Kaye Tardif , Ilona Stangl
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 11.12.2014
ISBN 9783958350069
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Stammzellenforschung, Klontechnik und Weltherrschaftspläne: eine explosive Mischung! Der South Nahanni River in den kanadischen Northwest Territories ist bekannt für seine Geschichten um mysteriöse Todesfälle, kopflose Leichen und Entführungen, aber er kann auch der Schlüssel zum Überleben der Menschheit sein. Oder ihrer Zerstörung. Del dachte, dass ihr Vater schon lange tot wäre, doch jemand aus ihrer Vergangenheit behauptet etwas anderes. Jetzt ist sie mit einer Gruppe ihr nahezu fremder Menschen auf einer lebensgefährlichen Mission ... Vor sieben Jahren verschwanden Del Hawthornes Vater und drei seiner Freunde in der Nähe des Nahanni River und wurden für tot erklärt. Del ist schockiert, als ihr einer der vermissten Männer an der Universität begegnet; gealtert zwar und kaum wieder zu erkennen, aber äußerst lebendig. Was der Mann ihr sagt, scheint undenkbar: Auch ihr Vater ist noch am Leben! Mit einer Gruppe von Freiwilligen fährt Del zum Nahanni River, um ihren Vater zu retten. Was sie vorfindet, ist ein geheimnisvoller Fluss, der sie in eine technologisch fortgeschrittene Welt voller Nanobots und schmerzhafter Seren führt. Del deckt eine Verschwörung unvorstellbaren Grauens auf, die uns alle zu vernichten droht. Wird die Menschheit für die Suche nach dem ewigen Leben geopfert werden? Ab welchem Punkt werden wir zu ... Gott? (Klappentext/Kurzbeschreibung Amazon)

Meine Meinung:
Sieht man mal von der blauäugigen Protagonistin Delila "Del" Hawthorne, und den vielen, vielen, z. T. der Übersetzung geschuldeten Fehler, ab, dann hätte die Story durchaus Potential. So aber erinnert das Werk der Autorin eher eine Sci-Fi-Version von Shades of Grey, denn Del Hawthorne erinnert nicht nur in ihrer Gutgläubigkeit an SoG Protagonistin Anastacia "Ana" Steele. Auch auf der zwischenmenschlichen Ebene, nämlich als Del dem ehemaligen Kollegen ihres Vaters, Jake Kerrigan begegnet, setzt es bei ihr aus. Bei Formulierungen wie "Jake Kerrigan war der Inbegriff der Männlichkeit. Sie strömte ihm aus jeder einzelnen Pore und machte sich sogar in der widerspenstigen Locke bemerkbar, die ihm rebellisch in die Stirn hing." oder "Ja, du hast ein tolles Köpfchen auf deinen Schultern." oder "Das Blut strömte aus ihr, wie eine Rose, die langsam ihre Blütenblätter öffnete." rollen sich mir die Zehennägel auf. Wären diese vielen Dysphemismen nicht, hätte das Buch richtig Spaß machen können.

Von Jake Kerrigan wissen wir ja bereit, dass er der Inbegriff der Männlichkeit ist.

Del Hawthorne ist der Typ Frau, die mit offenen Armen in ihr Unglück rennt ohne auch nur einmal etwas zu hinterfragen. Würde man ihr sagen, dass Schnee grün ist, sie würde es ohne mit der Wimper zu zucken hinnehmen. Und sowas geht für eine Uni-Professorin mal sowas von überhaupt nicht. Solche Eigenschaften passen vielleicht eher zu einer Klatschreporterin (ohne diesen Beruf jetzt herabwürdigen zu wollen!) wie Ana Steele.

Übersetzungsfehler wie " "Dann gehen wir zurück", bestand Jake " oder "Für das Vergnügen gab es später noch mehr Zeit als genug." machten einem das Lesen unnötig "schwer".

Aufgrund "Des Nebels Kinder", dem ersten Buch von Cheryl Kaye Tardif, das bei uns erschienen ist, hatte ich hohe Erwartungen an "Wilder Fluss", die leider nicht erfüllt wurden. Ich habe das Buch dennoch nicht abgebrochen und zu Ende gelesen, weil die Hauptstory an sich interessant war, auch wenn diese von törichten Handlungen seitens der Protagonisten stellenweise ins Lächerliche gezogen wurde.

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Tags: kanada, nahanni river, nanobots, stammzellenforschung   (4)
 

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

jagd, signiert, kannibalismus, horro

Franklin: Horror-Thriller

Stefanie Maucher
E-Buch Text
Erschienen bei null, 27.10.2014
ISBN B00OYWN3YK
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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207 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

krimi, mord, london, england, internat

Dein finsteres Herz

Tony Parsons
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.12.2014
ISBN 9783785761151
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Potter’s Field, eine elitäre Privatschule in England:
Sieben Jungs treffen vor zwanzig Jahren aufeinander und werden Freunde.

Heute stirbt einer nach dem anderen nach immer der gleichen Methode – ein Fall für DC Max Wolfe und sein Team. Max Wolfe ist alleinerziehender Vater, koffeeinsüchtig, liebt Hunde, boxt für sein Leben gern und ist der Draufgänger-Typ schlechthin.
Wolfe’s Hetzjagd nach dem Mörder führt ihn von den Tatorten direkt in die Anonymität des Internets. Doch je näher er dem Täter kommt, umso mehr bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die er liebt, in tödliche Gefahr.

„Dein finsteres Herz“ ist DC Max Wolfes erster Fall als Ermittler (mehr dazu erfährt man in den ersten beiden Kapiteln des Buches) und es schimmert durch, dass dies nicht sein letzter sein wird.

Detective Constable Max Wolfe ist ein Charakter von der Sorte: entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Er ist alleinerziehend und liebt Hunde – was ihn sympathisch macht. Auf der anderen Seite ist er der Typ „mit dem Kopf durch die Wand“ und zieht vieles im Alleingang durch, ohne sich mit seinem Team vorher kurzzuschließen – was bisher immer gut gegangen ist. Das rückt seine Person ins „Bad Guy“-Licht. Diese Widersprüche machen ihn jedoch interessant und lassen hoffen, dass diese noch für die ein oder andere explosive Auseinandersetzung sorgen werden.
Als alleinerziehender Vater macht er seine Sache gut, er ist liebevoll und fürsorglich. Man merkt ihm allerdings an, dass er mit vielen Dingen etwas überfordert ist und er somit immer einen Spagat zwischen Beruf und Vaterrolle machen muss – denn beides ist ihm enorm wichtig.

Der Schreibstil ist flüssig und wartet mit keiner großen Besonderheit auf.

Der Prolog ließ auf einen harten Thriller schließen, der sich schließlich als Krimi entpuppte.

Durch die vielen Verdächtigen ist es für den Leser ein Leichtes, sich seine eigenen Theorien zurecht zu spinnen. Das Ende kam meiner Meinung nach nicht sonderlich überraschend. Dennoch stört mich persönlich die Tatsache, dass viele ungeschoren davon kommen, bzw. sich den leichtesten Weg aus dem Übel suchen.

Einzig den Titel des Buches „Dein finsteres Herz“ konnte ich nicht in Einklang mit dem Geschriebenen bringen. Irgendwie ist da keinerlei Bezug da. Der Englische Titel „The Murder Bag“ hätte hier ganz offensichtlich besser gepasst – oder eben die adäquate deutsche Übersetzung.

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Tags: england, krimi, thriller   (3)
 

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60 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

berlin, mossad, paris, bnd, adrian von zollern

PHOENIX - Unsere Rache wird euch treffen

Matthias Jösch
E-Buch Text: 557 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 16.12.2014
ISBN 9783955206789
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit "Phoenix - Unsere Rache wird euch treffen" ist Matthias Jösch eine bombastische Fortsetzung von "Mammon - für deine Sünden wirst du büßen" gelungen. Natürlich kann "Phoenix" auch gelesen werden, ohne den Vorgänger "Mammon" zu kennen, denn die wichtigsten Punkte werden nochmals aufgegriffen und erläutert.

Zu dem überaus sympathischen Ermittler-Trio, das aus Adrian von Zollern, Sebastian Krix und seiner Schwester Violetta besteht, gesellen sich nun noch ein paar andere helfende/blockierende Helfer. Als Leser gerät man schneller in einen Sumpf aus Lügen, Gewalt und gefähliche Machenschaften, als man denkt.

Diesmal spielt das Dritte Reich mit all seinen Grausamkeiten eine große Rolle und von Adrian, Sebastian, Violetta und Shari wird alles abverlangt. Immer wenn man denkt: „Ha, der war’s!“ wird man gleich darauf eines Besseren belehrt, denn Matthias Jösch versteht es meisterhaft, einen auf’s Glatteis zu führen. Das Ermittler-Trio, bzw. mit Shari ja eigentlich Ermittler-Quartett, kommt so sympathisch rüber, dass sie glatt aus dem eigenen Freundeskreis entsprungen sein könnten. Die Spannung und das Tempo wird ab der ersten Seite konstant hoch gehalten und nicht selten musste ich mich dazu zwingen, mit dem Lesen aufzuhören. Aber nur, weil am nächsten Morgen um 5 Uhr der Wecker klingelte und ich zur Arbeit musste.

In „Phoenix“ werden wir nach Südamerika - genauer gesagt: Argentinien (Buenos Aires), England (London), Syrien, Israel, Schottland (Edinburgh), Berlin, Frankfurt am Main, Frankreich (Paris), Österreich und die Niederlande (Amsterdam) entführt.

Zwischen den einzelnen Kapiteln sind kurze Kapitel mit der Überschrift „Aus den Aufzeichnungen des S“ eingefügt, die der Geschichte gleich zu Beginn eine mystische Note verpassen. Wer ist dieser ominöse „S“? Was hat es mit dieser Holzkiste auf sich, hinter der der Österreicher her ist? Werden Adrian und Violetta diesmal …? Fragen über Fragen, denen man von Anfang an ausgesetzt ist und auf deren Auflösung man ein wenig warten muss. Mit jeder gelesenen Seite wird das trübe Bild klarer und nimmt deutliche Konturen an, so dass zum Schluss alles sternenklar ist. Fakt ist, dass nichts ist wie es scheint und dass man niemandem, absolut niemandem trauen kann. Nicht mal sich selbst …

Und wie immer geht es um Geld. Viel, viel Geld und eine alles beherrschende Macht (die in vielen Augen damit verbunden zu sein scheint). Dabei ist alles so realistisch und logisch erzählt, dass es einem stellenweise zentimeterdicke Gänsehaut aufwirft und man sich fragt: „Was ist, wenn …?“ Wird es Adrian, Sebastian und Violetta diesmal wieder gelingen, das Böse zu bezwingen? Lest selbst – ihr werdet es nicht bereuen. Fazit: ein gekonnter Mix aus James Bond und „Geschichtsunterricht“ – absolut unterhaltsam, rasant und unaufhaltsam!

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

20. jahrhundert

Das Dickicht

Joe R. Lansdale , Hannes Riffel
Fester Einband: 331 Seiten
Erschienen bei Tropen, 23.08.2014
ISBN 9783608501353
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

humor

Ich habe mich versehentlich auf den Staubsauger gesetzt

Laila Kühle , Detlef Dreßlein
Flexibler Einband: 172 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.05.2012
ISBN 9783442379156
Genre: Humor

Rezension:  
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

revival, mystery, stephen kin, horro

Revival

Stephen King , David Morse
Audio CD
Erschienen bei SIMON&SCHUSTER, 11.11.2014
ISBN 9781442372788
Genre: Romane

Rezension:

Zusammenfassung:
Stephen King erzählt in Revival eine Geschichte die fünf Jahrzehnte überspannt und in einem Showdown endet, den man zu Beginn so nicht erwartet hätte.
Eine dunkle, elektrisierende Erzählung über Sucht, Fanatismus und darüber, was einen auf der anderen Seite des Lebens erwarten könnte. Eine Liebeserklärung an die Musik im Allgemeinen und an den Rock'n'Roll im Besonderen. Vergesst nicht: all that shit starts with E!

Meine Meinung:
Stephen King ist ein großartiger Erzähler und ich lese seine geistigen Ergüsse, seit ich zehn oder elf Jahre alt bin. Angefangen habe ich mit "Friedhof der Kuscheltiere", dann habe ich mich langsam über "Cujo" und "Trucks" an "ES" und "The Green Mile" (damals schon in englisch) herangewagt. Und alles hat mir ausnahmslos gut bis sehr gut gefallen.
Mit Stephen King Büchern ist das so eine Sache: entweder man liest sie, oder man liest sie nicht. Seine Art zu erzählen mag viele Fans, die auf die etwas härtere Gangart stehen, langweilen. Bei mir ist das nicht der Fall. Ich sehe seine oftmals ausschweifenden Erklärungen als grandioses Vorspiel auf dem Weg zum Höhepunkt, der sich in einem gewaltigen, explosionsartigen Orgasmus gipfelt. Oder sowas in der Art :)

Jamie Morton trifft im zarten Alter von sechs Jahren auf sein "fifth business", das ich persönlich mit "Wolf im Schafspelz" übersetzen würde.

Im Rückblick erzählt Jamie dem Leser seine Lebensgeschichte der vergangenen 50 Jahre. Angefangen damit, wie er sein persönliches "fifth business" kennen lernt, ihm über all die Jahre immer mal wieder mehr oder weniger zufällig begegnet, über seine Jugend, seine Familie, seinen Absturz und sein persönliches "Revival" - in diesem Fall Wendepunkt.

Zu Beginn heißt es, das Leben sei wie ein Film: Die Hauptdarsteller werden von Familienmitgliedern und Freunden gemimt, die Nebendarsteller von Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrern und Bekannten. Die Kleindarsteller wären dann wohl die Kassiererin im Supermarkt, der freundliche Barkeeper in der Kneipe und die Leute mit denen du dreimal wöchentlich im Fitnessstudio trainierst.
Und es gibt noch tausende von Komparsen: die Menschen, die wie Wasser durch einen Sieb laufen; einmal gesehen und das war's. Als da der Teenager wäre, der in der Buchhandlung durch eine Graphic-Novel blättert, an dem du dich vorbeiquetschen musst ("Entschuldigung, bitte" murmelnd) um zu den Magazinen zu gelangen. Die Frau an der Ampel neben dir, die die Gelegenheit nutzt um ihren Lippenstift frisch aufzutragen. Die Mutter, die ihrem Sprössling Eiscreme vom Gesicht putzt, oder der Verkäufer, der dir bei einem Stadionbesuch eine Tüte Erdnüsse verkauft.
Aber manchmal tritt eine Person in dein Leben, die sich in keine dieser Kategorien einordnen lässt. Das ist eine Art Joker, der plötzlich aus dem Kartendeck hervorspringt und dir immer mal wieder im Leben begegnet - in unregelmäßigen Abständen, meistens dann, wenn du bis zum Hals in der Scheiße steckst. In Filmen nennt man diese Person "fifth business" oder "change agent" - also eine Figur, die eine Wende einläutet.
Taucht so jemand in einem Film auf, so weiß man genau, dass der Regisseur oder Drehbuchautor ihn dort absichtlich platziert hat. Wer aber schreibt das Drehbuch für sein eigenes Leben? Bestimmung oder Zufall? In diesem Buch hofft Jamie, dass es Zufall ist. Denn er kann und will nicht glauben, dass seine Begegnung mit Charlie Jacobs vorherbestimmt war ...

Auch hier ist es wieder wie bei seinem Lieblingspaar Schuhe: man schlüpft rein und weiß sofort: die passen! So ist es auch hier. Gleich zu Beginn fühlt man sich wohl bei den Mortens und in dem kleinen Örtchen in New England.

Bis sich ein Schatten über den mit Spielzeug-Soldaten spielenden Jamie legt: Reverend Charles Jacobs, den mit Jamie etwas Außergewöhnliches verbindet, mehr als mit jedem anderen Gemeindemitglied: basierend auf einer heimlichen Leidenschaft - die sich dem Leser erst ab ca. der Hälfte des Buches offenbart.

Mit jedem gelesenen Satz weiß man: gleich passiert etwas Furchtbares.
Dieses Furchtbare geschieht zwar nicht unmittelbar, braut sich aber im Laufe der Geschichte zu einem riesigen Sturm zusammen, dass sich schließlich in einem gewaltigen Unwetter in unseren Köpfen ergießt.

Sehr gut gefallen haben mir diesmal die etwas längeren Kapitel, die sich über viele, viele Seiten erstreckt haben, da immer zwei, drei - manchmal auch vier - Kapitel zu einem großen Kapitel zusammengefasst wurden. Öfter mal was Neues :)

Zu den Haupt- und Nebendarstellern:
Wie es oft so in Büchern mit ihren ganzen Figuren ist: entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Hier mag man so ziemlich alle von Anfang an - bis auf eine einzige Ausnahme.
Jamies Leben, dass er im Alter von knapp 60 Jahren zu Papier bringt, um damit abschließen zu können, lädt den Leser ein auf eine Zeitreise durch die USA der 60er, 70er, 80er, 90er Jahre bis hin zur Gegenwart. Es geschehen viele Dinge, die man vielleicht nicht nachvollziehen kann, wenn man noch nie in Kontakt mit Drogen(-süchtigen) gekommen ist. Aber man bekommt eine vage Vorstellung davon, wie schlimm es für die Betroffenen sein muss. Und das es oft eben nicht die eigene Schuld ist, die einen dazu verleitet etwas zu tun, was man besser nicht getan hätte.

Alles in allem ist REVIVAL eine wunderbare Geschichte (wenn auch mit schrecklichem Hintergrund), eine Art Liebeserklärung an das Leben und die Musik. Wie bei der Musik gibt es auch im Buch Töne, die man nicht so ganz trifft, die nicht harmonieren und aus der Reihe tanzen. Aber auch das gehört dazu - genauso wie im Leben. Wessen Leben ist schon perfekt?
Und das alles wird zusammengehalten von einer geheimnisvollen Energie, die weder sicht- noch messbar ist - es jedoch schafft, den Leser magnetisch anzuziehen.

Und macht bitte nicht den gleichen Fehler wie ich: googelt auf gar keinen Fall den Namen "Reverend Charles Jacobs" - euch trifft der Schlag!

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