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Forderung

John Grisham , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter , Imke Walsh-Araya
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.03.2018
ISBN 9783453270343
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

John Grisham – einer meiner Lieblingsautoren seit meiner Jugendzeit. Jahrelang habe ich seine Bücher verschlungen, und – ohne einen für mich erkennbaren Grund – habe ich urplötzlich mit seinen Büchern aufgehört. Dann habe ich „Forderung“ entdeckt, und musste es haben. Auch wenn ich ewig nicht sicher war, was mich erwartet, und ob Grisham meine Erwartungshaltung erfüllen kann, habe ich das Buch verschlungen.

 

Todd, Zola, Mark und Gordy haben sich von den hohen Werbeversprechen verführen lassen, und sich für ein Jurastudium an der Foggy Bottom eingeschrieben. Doch Foggy Bottom ist leider nicht so nice and shiny, wie die Werbeversprechen ihnen weiß machen wollen. Im Gegenteil: Gordy wundert sich und begibt sich im Geheimen auf die Suche, und deckt einen Firmenkomplott auf. Seine Freunde merken während den Recherchen, dass mit Gordy etwas nicht stimmt, und so finden sie nach mehrfachen Nachbohren fest, dass ihr bester Freund schwere psychische Erkrankungen hat, und sich auch aufgrund der negativen Ermittlungsergebnisse und dem angehäuften Schuldenberg das Leben nimmt. Geschockt vom Selbstmord Gordies und dem Erkennen, dass das Studium nicht den ersehnten Vertrag bringen wird, mit dem man den horrenden Schuldenberg abbauen kann, versuchen sie verzweifelt einen Ausweg zu finden. Während Zola noch versucht, auf legale Weise das Studium zu beenden, sehen Mark und Todd das Ganze pragmatischer: sie wollen Geld, und zwar schnell und einfach. So eröffnen sie eine Anwaltskanzlei, gabeln sich vor Gericht mehrfach Mandanten auf und verteidigen sie, ohne jemals eine offizielle Urkunde zu besitzen, die sie offiziell als Anwälte auszeichnet. Sie müssen feststellen, dass ihr erworbenes Halbwissen nicht ausreicht, und schlagen sich mehr schlecht als recht durch die Prozesse. Es kommt, was kommen muss: sie fliegen auf, und müssen fliehen. Kann die Flucht gelingen? Können sie dennoch den Studienkredit abbezahlen? Und welche Rolle spielt Zolas Familie, die nach über 20 Jahren illegalen Aufenthaltes in den USA ausgewiesen werden nach Afrika?

 

Als ich dieses Buch beendet habe, war ich doch etwas geerdet. Viele junge Menschen leben den Traum, ein Staranwalt zu werden, oder jedenfalls soviel Karriere zu machen, dass sie schnell ihren Studentenkredit abbezahlen können. Doch dass sie oft einem Kredithai aufsitzen, und hinter den Studentenkrediten gerne Spekulanten stehen, ist nicht jedem klar. Und so versucht manch einer, mit zwielichtigen Methoden den Kredithaien zu entkommen.

Das Trio hat sich selber in den Schlamassel geritten, und ihnen fehlt definitiv der Schneid und die Erfahrung, aus der selbst geschaffenen Situation herauszukommen. Da die Foggy Bottom Law ihnen eine miese Ausbildung gestellt hat, die ihnen vor Gericht nur in sehr geringem Ausmaß eine Hilfe ist, müssen sie sich ihr Wissen selber erarbeiten. Getrieben von Skrupeln, schlechtem Gewissen, aber auch der Gier danach, den Kreditinstituten zu enfliehen, werden sie immer dreister und einfallsreicher. Leider kann dies auf Dauer nicht gut gehen. Dass die Protagonisten dennoch fliehen können, mag dem Autor als künstlerische Freiheit gegönnt sein.

Dennoch finde ich den Roman gelungen. Man muss sich – egal wo – fragen, was heutzutage gute Bildung wert ist. Sollte nicht jeder Mensch ein Recht auf eine fundierte Bildung haben, um selber sein Schicksal in die Hand zu nehmen? Und wieviel darf die Bildung kosten? Grisham hat dieses Thema aufgegriffen, kombiniert mit illegaler Einwanderung und psychischer Belastung beim Studium; was für mich nicht zu verachten ist, denn der Druck auf die heutigen Schüler und Studenten scheint mir manchmal doch recht hoch zu sein.

Mein Fazit: vielleicht nicht Grishams stärkster Roman, aber auch sicherlich nicht der schlechteste.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Tom & Malou 2: Liebe Backstage

Sina Müller
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 15.04.2018
ISBN 9783958693432
Genre: Romane

Rezension:

Yippieeh, es geht weiter mit Tom und Malou!

Amblish haben den mega Erfolg schlechthin auf ihrer US-Tour: fast jedes Konzert ist ausverkauft. Malou kämpft weiter um ihren Job: sie muss es einerseits der zickigen Tourmanagerin recht machen, gleichzeitig aber der Band nicht auf die Nerven gehen und dennoch jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Als es bei einem Konzert eine Bombendrohung gibt, liegen die Nerven blank beim ganzen Team. Trotz dass Tom weiter gegen seine Drogensucht kämpft, steht er seinen Mann und versucht, Malou zu beschützen. Doch lässt Malou die Nähe zu und kann sie Tom abkaufen, dass er es Ernst meint?

Ich finde den zweiten Teil sehr gelungen. Er schließt nahtlos an den ersten Teil an, der mit einem Cliffhanger endete (schäm dich Sina  ). Tom versucht nach wie vor Malous Herz zu erobern, und trotzt mit dem Rückhalt seiner Bandkollegen der Drogensucht. Auch dank der Bandkollegen kann er Zeit mit Malou alleine verbringen. Die Zeit alleine geht aber nach hinten los, und so müssen sie sich gegen die Tourmanagerin wehren. Können sie der Bandmanagerin ein Schnippchen schlagen und sich für die strengen Regeln revanchieren?

Ich mag es, wenn man Charaktere hat im Buch, mit denen man sich identifizieren kann, aber die man irgendwie auch absolut nicht mag. So darf ich mich zu #teamTom zählen. Irgendwie ist mir dieser verkorkste Typ sympathisch.

Auch der Schreibstil ist flüssig und das Buch baut die passende Spannung auf. Der zweite Teil passt zum ersten Teil, löst den Cliffhanger auf. Man fiebert regelrecht mit den Charakteren mit, flucht über die Tourmanagerin, langt sich an den Kopf, wenn Tom und Malou sich mal wieder wirklich dämlich anstellen, und rockt imaginär mit bei den Konzerten (ich hatte irgendwie Sunrise Avenue im Ohr). Ein liebenswertes Auf und Ab der Gefühle.

Das Cover ist mir persönlich zu rosa, aber ich denke, dass es zu Malou passt, die sich vom Amblish-Neuling zum waschechten Fan outet, und bietet somit Platz für typisches Fangirlen.

Vielen Dank an Sina und den Amrun Verlag, dass ich dieses Reziexemplar lesen durfte. Und liebe Sina, bitte schreibe mehr über Amblish: da muss doch jetzt ne Welttournee drin sein, nach dieser Tour, oder??? 

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75 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

uwe laub, sturm, wettermanipulation, wetter, thriller

Sturm

Uwe Laub , Heiko Arntz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.02.2018
ISBN 9783453419803
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Seltsame Wetterphänomene ereignen sich weltweit: Ein Tornado fegt über Berlin hinweg, und zerstört einen großen Teil des Olympiastadions. Ein See in Australien trocknet aus, in Sibirien taut der Permafrostboden signifikant auf, und in Hannover hagelt es Hagelkörner, die so noch keiner gesehen hat. Diese Wetterphänome scheinen aus dem Nichts zu kommen, und scheinen fast ebenso schnell wieder zu verschwinden. Als dann noch ein Tornado der Stufe 6 sich der Ostküste der USA nähert, muss schnell eine Lösung her. Einst wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen, und seiner TV Show beraubt, muss Daniel Bender nun auf einmal den Geheimdiensten helfen, den Tornado zumindest in eine Richtung zu lenken, in dem dieser nichts mehr anstellen kann. An seiner Seite kämpft Laura Wagner. Diese ist Assistentin einer Technologiefirma, die über Umwege Technik bereitstellt, die das Wetter beeinflussen kann. Da ihr Vorgesetzter unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, und dieser Laura noch einen USB Stick mit einem Virus hinterlassen hat, der alle Wetter beeinflussenden Geräte unschädlich machen soll, versucht Laura diese Software an den richtigen Mann zu bringen. Doch leider ist nicht nur das Gute hinter dem Stick her, sondern auch der Feind. Doch wer ist der Feind?

 

„Sollten sich alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst“. (Albert Einstein)

 

Hier hat Uwe Laub ganz großes Kino geschaffen. Bereits heute wird das Wetter – wenn auch Gott sei Dank nur im „kleinen“ Rahmen – beeinflusst. Ein von Uwe Laub aufgeführtes Beispiel ist die sogenannte Wolkenimpfung, bei der z. B. Silberiodid in die Wolken gesprüht wird, um schlimmeren Hagel zu verhindern. Laub erklärt das Wetter auf einer Basis, die man als Laie sehr gut verstehen kann, ohne dass es langweilig wird. (Wer mal mag, darf sich gerne mal im Internet über Geo-Engineering oder Wetter-Abwehr schlau machen, das ist ein sehr spannendes, aber auch recht komplexes Thema). Laub packt hier die Politik mit der Wissenschaft zu einem fundiertem Thriller. Welche Nationen haben genügend Geld, um die Technik bereitzustellen, um damit im schlimmsten Fall Krieg zu führen? Wer wird der Erste sein, der damit Unfung zu eigenen Gunsten treibt, und kann ein Gegenspieler dagegen halten? Der Autor beschreibt ja im Buch, dass zwei Seiten sich gegenseitig pushen, um den anderen auszuschalten, doch ob das Sinn und Zweck ist? Zumal bei der Wetterbeinflussung sehr schnell die zivile Bevölkerung beinflusst ist. Und bei den Gewalten, die hier im Buch zu Tage kommen, bleibt wenig Spielraum, um die Bevölkerung in kürzester Zeit zu retten.

Bleibt zu hoffen, dass diese Dystopie nur ein böser Alptraum bleibt.

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london, tony parsons, krimi, menschenhandel, schleuser

In eisiger Nacht

Tony Parsons , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.01.2018
ISBN 9783404176212
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

London: an einem eisigen Wintermorgen wird ein herrenloser LKW geöffnet, und der Inhalt ist entsetzlich. Im LKW werden 12 Frauen gefunden, davon sind bereits 11 Frauen erfroren, die 12. Frau verstirbt wenige Stunden später im Krankenhaus. Kommisar Max Wolfe muss nun im grausamen Schleuseillieu ermitteln, wie und mit welchem Hintergrund die Frauen nach England gekommen sind. Die Hintermänner machen ihm die Ermittlungen nicht leicht, und Wolfe legt sich mit einem mächtigen Gegner an, der alles versucht, dass Wolfe nicht zu sehr in die Hintergründe einmischt.

Tony Parsons versteht es, verschiedene heikle Themen in einigen Erzählsträngen einzufädeln und diese logisch zusammen führen. Zum einen beschreibt er den Bandenkrieg der alten Schule, bei der mindestens drei Generationen eingebunden werden. Zum anderen geht es um die Seniorenpflege, die mangels Pflegekräfte billige Arbeitskräfte aus dem Ausland anheuern. Leider sind dies illegale Immigranten, die unter grausigen Bedingungen aus den Balkanstaaten und Afrika nach Europa gekarrt werden. Tony Parsons beschreibt hier auch die Auffanglager, in denen die Flüchtlinge gesammelt auf ihre Weitereise warten. Leider landen nicht alle Flüchtlinge als Krankenschwestern in Pflegeeinrichtungen, sondern werden unter Drogen gesetzt und als Prostituierte in Bordellen eingesetzt.

Und so verbindet Parsons gekonnt die Themen des modernen Sklavenhandels, Prostitution, Kranken- und Seniorenpflege sowie illegale Einwanderung zu einem sehr spannenden Krimi.

Wer sich diesen Themen stellen will, für den ist dieses Buch wärmstens empfohlen.

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Tiefer Grund

Matthew Costello , Neil Richards
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.01.2018
ISBN 9783404176540
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es herrscht Feierstimmung in Cherringham: das Schuljahr ist zu Ende, und alle feiern im örtlichen Pub ausgelassen das Schuljahresende. Einer scheint es besonders wichtig mit dem Feiern zu haben: der Lehrer Josh, der bei den meisten Schülern beliebt ist. Dieser schlägt mächtig über die Stränge. Stark alkoholisiert, und scheinbar auch unter Drogen begibt er sich auf den Heimweg, und stürzt von der Brücke in den Fluß, und ertrinkt. Doch der neuen Schulleiterin kommt das verdächtig vor, und diese bittet Sarah um Hilfe. Sarah soll auf eigene Faust ermitteln, da die örtliche Polizei unterbesetzt ist, und sich um andere Dinge kümmern muss. Doch Sarah will nicht alleine ermitteln, und so kann sie  ihren alten Partner Jack überzeugen, ihr doch noch einmal bei diesem Fall zu helfen, bevor Jack zurück in die Staaten reist. Was Jack und Sarah bei den Ermittlungen zu Tage förden, schockiert nicht nur die zwei Ermittler. War es doch kein Unfall, sondern Mord, dass Josh im Fluss ertrank? Welche Rolle spielt das Lehrerkollegium? Und woher hat Josh die Drogen? Die Schulleitung hegt seit längerem den Verdacht, dass an der Schule Drogen gehandelt werden, was Sarah Sorgen macht, denn ihre Kinder gehen ebenso auf die Schule. Zudemm scheint die Tochter von Sarah scheint ihr mehr und mehr zu entgleiten. Ist dies normales pubertäres Verhalten, oder steckt mehr dahinter? Sarah gerät unter Druck, zumal Jack nicht den Eindruck erweckt, dass er in Cherringham bleiben will. 

 

Matthew Costello und Neil Reichards haben hier einen wirklich tollen Krimi auf die Beine gestellt. Sehr fesselnd zu lesen, ohne Schlag auf Schlag mit Action um sich werfend. Dieser Krimi kommt ohne unnötiges Spannungsaufbauschen aus. 

Richards und Costello verstehen, dass man sich als Eltern und Lehrer seine Gedanken um die Kinder und Jugendlichen macht, die eventuell mit einem Drogenring konfrontiert werden. Beide Autoren bringen im Laufe des Romans neue Beteiligte ins Spiel, die ich jedenfalls nicht erwartet hatte. Auch dass die beiden dem Polizisten von Cherringham Ermittlungsergebnisse zuspielen, dafür dass dieser die Augen zudrückt, wenn die beiden mal wieder nicht ganz gesetzestreu ermitteln, finde ich nur fair. Der Krimi beschränkt sich auf die Gegend von Cherringham, und beide Autoren verstehen es sehr gut, die Landschaft auch bildhaft aufleben zu lassen, so dass man sich auch geographisch gut zurecht findet. 

Ein wirklich sehr kurzweiliger und gelungener Krimi. 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

amrun, amrun verlag, kolibriherz, jules melony, rezension

Was bleibt, sind Schatten

Jules Melony
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783958693005
Genre: Romane

Rezension:

In Jules Melonys Buch geht es um die junge Polizistin Skye, die den Drogendealer Nate (Nathaniel) beschatten soll. Während sie Nate in eine abgelegende Gasse folgt, klingelt Skyes Handy laut, und der Deal platzt und somit auch Skyes Auftrag. Skye und Nate müssen fliehen, und finden Unterschlupf in Nates Familienhaus im Norden Deutschlands. Nates Familie hat den abgelegenen Ort liebevoll eingerichtet, und Skye stellt fest, dass sie sich an diesem idyllischen Ort doch recht wohlfühlt. Auch das anfänglich komplett verkorkste Verhältnis zu Nate bessert sich mit der Zeit. Als dann Skyes Polizeikollegin mit NatesFreund auftaucht, scheint die friedliche Idylle gefärdet zu sein, denn Maya hat den Polizeichef im Rücken, und Nates Boss hat auch die Fährte aufgenommen. Wird das ganze gut ausgehen?

Die Covergestaltung hat mich super angesprochen. Die Blau- und Gelbtöne harmonieren mit dem Pärchenmotiv, das wohl an einem Sommertag spazieren geht; was gut zu dem Erzählstrang passt, in dem Nate und Skye den Sommer in Loch Ness verbringen. (Wer wissen will, wie es zur Namensgebung des Sees kam, mag bitte das Buch lesen )

Die Grundidee fand ich echt gut. Zwei junge Polizistinnen werden nach und nach mit mehr Verantwortung betraut, und sollen einen Drogendealer überwachen. Dass dies schief geht, ist auch spannend beschrieben.

Jules hat sich sehr viele Gedanken um ihre Charaktere gemacht, besonders um Nate und Skye. Beide haben ihre Vergangenheit, die die Autorin gekonnt nach und nach präsentiert. Gerade bei Nate, den ich zu abweisend und zickig fand (und somit toootaal doof), wird mir zum Ende doch sehr sympathisch.

Nun gibt es zwei Sichtweisen, dieses Buch zu betrachten. 

Betrachtet man diese Geschichte rein aus der Krimiecke, empfinde ich die Geschichte noch nicht ganz ausgereift. Nun, Skye ist eine junge Polizistin, die nach und nach mit mehr Verantwortung von ihrem Chef betraut wird. Jedoch finde ich den Sprung von Büroarbeit zu einem Drogendealer beschatten doch etwas groß, zumal mir während des Lesens nicht ganz klar wurde, wie dieser Auftrag zustande kam. Auch dass Nate und Skye solange Zeit in Loch Ness verbringen, ohne öffentlich gesucht zu werden, kam mir doch etwas unlogisch vor. Was mir ebenso etwas Kopfzerbrechen bereitet hatte, war dass Skye Nate beschatten sollte, aber mir es eher vorkam, als würde Nate Skye beschatten, da dieser ständig in ihrer Wohngegend auftauchte, oder mit seinem Kumpel Elias in den Cafés auftauchte, die Skye mit ihrer Kollegin und Freundin Maya besuchte. 

Wenn man rein die Liebesgeschichte betrachtet, find ich es eigentlich recht gut gelungen. Auch wenn Nate am Anfang echt eine gruselige Zicke ist, gefällt mir die Wandlung zum Gentleman, der Skye mit zum Einkaufen nimmt, ihr die nötige Ausstattung an Klamotten und Hygieneartikel spendiert, aber sich auch Skye gegenüber öffnet, was seine Vergangenheit und Familie anbelangt. Und so kann Skye auch zwischen Nate und seiner Mutter vermitteln. 

Was bleibt, sind Schatten: ja, der Titel ist klug gewählt, denn das Happy End will hart erarbeitet sein. Als sich in Loch Ness der Fall um den Drogendeal auflöst, muss sich Skye der waren Identität von Nate stellen, mit der sie lange hadert. Auch Maya muss mit Elias eine gemeinsame Basis finden, und möchte sich erst einmal auf Weltreise begeben. Aber wie heißt es so schön: where there is light, there is hope. 

 

Und so gebe ich dem Buch 3,5 Sterne. Der Krimiteil hat mich doch zu sehr beschäftigt, als dass ich ihn unkommentiert stehen lassen möchte, aber dennoch finde ich das Buch als sehr gelungen und Jules Schreibstil sowie das Cover sehr ansprechend. 

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

erste liebe, freundschaft liebe roman, glück, kimleopold, liebe

How to be happy 3: Vergissmeinnicht

Kim Leopold
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 28.09.2017
ISBN 9783958695535
Genre: Liebesromane

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online texte, fantasy buch

Die satanischen Verse

Salman Rushdie
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 11.09.2017
ISBN 9783328102168
Genre: Romane

Rezension:

Während eines Fluges wird ein Terroranschlag auf ein Flugzeug ausgeübt. Die einzigen Überlebenden – zwei indische Schauspieler – stürzen aus 8000 Meter in die Tiefe und überleben tatsächlich den Absturz unverletzt. Und so kommt es, dass Gibril als Prophet Gabriel bzw. Gibril durch die Lande zieht, und versucht, die Welt zu verbessern. Gleichzeitig verwandelt sich Saladin in den Teufel, er bekommt Hörner und Ziegenfüße, und versucht, das Böse auf die Welt zu bringen.

Kann hier Gut gegen Böse gewinnen?

Als ich den Klappentext gelesen hatte, der „den Beginn einer überwältigenden Odysee zwischen Gut und Böse, zwischen Fantasie und Realität“ ankündigte, war ich sehr gespannt. Sollte dies eine spannende Geschichte mit Show-Down geben?

Soweit so gut. Als die Eingangsszene fertig erzählt ist, beschreibt Salman Rushdie ersteimal die Geschichte der zwei Schauspieler, wie diese an die Schauspielerei kamen, und wie sich die zwei Charaktere bis zum Flugzeugabsturz entwicklet hatten. Dies lässt sich trotz holprigem Schreibstil noch recht angenehm lesen. Als es jedoch an die Umsetzung der Charaktere geht, bei denen sich die Protagonisten in den Propheten bzw. Satan verwandeln, wird es für mich schwer nachvollziehbar, was Rushdie hier bewirken will. Die Zeit Gibrils in der Wüste und in der Stadt Jahilia wirken teilweise sehr abstrus. Leider trägt in diesem Abschnitt der Schreibstil Rushdies nicht gerade dazu bei, diesen Teil des Buches auf Anhieb zu verstehen. Erst in den letzten Kapiteln hatte ich mich wieder etwas eingelesen, und die Spannung kehrte wieder zurück. Die Reise nach Mekka und die Teilung des Meeres war wieder so geschrieben, dass ich wissen wollte, was mit den Protagonisten geschieht. Auch das Ende war zufriedenstellender.

Dennoch muss ich gestehen, dass dieses Buch nicht in mein Regal mit Lieblingsbüchern fällt. Die Idee, zwei Schauspieler, die in ihrem Leben keine Gelegenheit auslassen, über die Stränge zu schlagen, und die dann als Läuterung in Propheten bzw. den Satan zu verwandeln, ist recht gelungen. Leider scheitert es am Schreibstil, dass dieses Buch ein positiver Knaller wurde, und man sich mit den Protagonisten identifizieren konnte, bzw. man dem roten Faden folgen konnte, was hier Fiktion und was Realität war.

Diesmal gibt es nur 2 von 5 Sternen.

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273 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

thriller, amisch, kate burkholder, ohio, usa

Grausame Nacht

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 28.07.2016
ISBN 9783596032631
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Painters Mill: ein Tornado fegt über die Region von Painters Mill hinweg. Während die Polizei und andere Helfer versuchen, die Schäden aufzuräumen, wird auf einem Hof in einer verlassenen Scheune ein Skelett gefunden. Schnell ist klar, dass das Skelett nichts mit dem Tornado zu tun hat. Polizeichefin Kate Burkholder übernimmt diesem Fall, der sie auch in ihre eigene Vergangenheit bringt: der Hof wird von Amishen bewirtschaftet, auf dem das Skelett gefunden wurde; und Kate war einst bei den Amishen, lebt aber heute nicht mehr bei ihnen, auch wenn sie noch hin und wieder Kontakt zu ihnen hat. 

Während Kate in dem Fall ermittelt, und das traurige Geheimnis lüften kann um das Skelett, muss sie sich gleichzeitig um ihre Beziehung kümmern. Sie überrumpelt ihren Lebensgefährten mit der Nachricht, schwanger zu sein. 

Kann Kate die Schwangerschaft mit ihrer Beziehung und ihrem Job vereinen?

 

Als ich in der Bibliothek das Cover gesehen habe, und den Klappentext gelesen hatte, musste ich das Buch unbedingt mitnehmen, da es so vielversprechend klang. Im großen und ganzen hat mir das Buch auch gefallen. Kate Burkholder wirkt authentisch. Auch wenn sie als Frau ein Team von Männern leitet, lässt sie nicht den Kotzbrockenboss raushängen, sondern versucht ihr Team fair zu leiten. Ausserdem weiß sie, dass sie sich auf ihr Team verlassen kann. Gleichzeitig muss sie mit Alltagsproblemen kämpfen. Ihr Lebensgefährte - selbst Polizist - hat seine Familie auf schreckliche Art und Weise verloren, und gerät in Panik, als Kate ihn vor vollendete Tatsachen stellt und ihn mit ihrer Schwangerschaft konfrontiert. Die Polizeichefin wird nicht als Überpolizistin dargestellt, sondern als Mensch, der auch Vergangenheit hat. Sie war bei den Amishen, deren Gemeinschaft sie verlassen hat, aber dennoch ihrer Wurzeln bewusst ist und den Kontakt versucht zu erhalten, in dem sie den Kontakt mit ihrer Familie hält. 

Der Fall ist spannend beschrieben. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge: Die von Sally, die den Mord beobachtet hat, und den von Kate, die in diesem Fall Jahre später ermittelt. 

Mir hat das ganz gut gefallen. Man hat die Tat erlebt, aber auch deren spätere Auflösung. 

Was mir leider nicht so gefallen hat, war dass die Autorin leider sich immer wieder mit gewissen Dingen wiederholt hatte. So wurde das Thema, was Schweine essen - leider auch mal andre Dinge, die man jetzt vielleicht nicht unbedingt lesen wollte. Auch dass Kate zweimal auf blöde Art und Weise stürzt, wird so zur Wiederholung. Es fühlte sich manches an, als hätte man das in dem Buch schonmal gelesen, obwohl man sich im Buch weiterbewegte. 

Dennoch ein lohnenswertes Buch. Zumal dies der siebte Fall von Kate Burkholder war, und diesen kann man definitiv lesen, ohne dass man die Vorhergehenden gelesen hat. 

Insgesamt 4 von 5 Punkten. 

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

rembrandt, historischer roman, amsterdam, eva völler, malerei

Tulpengold

Eva Völler
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 23.02.2018
ISBN 9783431040845
Genre: Historische Romane

Rezension:

Amsterdam - im frühen 17. Jahrhundert. 

Nach dem Tod seines Vaters wird Pieter von seinem Vormund zu Rembrandt gebracht, der Pieter als Lehrling gegen hohes Entgelt aufnimmt. So lebt Pieter mit Rembrandt und seiner Frau, den Lehrlingen Cornelius und Laurens, sowie den Angestellten Annecke und Gertruyd unter einem Dach. 

Während der Tulpenhandel wächst und gedeiht, und sich seinem Höhepunkt nähert, spekulieren viele Menschen mit Tulpen. So auch Rembrandt, der für seine private Sammlung und für die Malutensilien dringend Geld benötigt. Als verschiedene Männer unter seltsamen Umständen sterben, fällt schnell der Verdacht auf Rembrandt. Die Männer wurden alle von Rembrandt porträtiert, und scheinen alle an einer Bleiweißvergiftung gestorben zu sein. Rembrandt verwendet für seine Farben auch Bleiweiß. 

Doch Pieter kommt dieser Verdacht komisch vor, und so ermittelt er auf eigene Faust, um seinen Herrn und Meister von dieser Schuld zu befreien. 

Jedoch gestaltet sich das nicht so einfach. Pieter wird oftmals gehänselt, da er das Aspergersyndrom hat, was zu damaliger Zeit nicht bekannt ist, und so wirkt Pieter sehr verschroben und gilt als Sonderling und braucht somit die Hilfe seines Umfeldes, um mit gewissen Dingen klarzukommen. Da er das Verhalten seines Schwarms Annecke nicht zu deuten weiß, versucht er ihr Verhalten zu berechnen, was ihm nicht gelingt. Gleichzeitig gelingt es ihm, den Tulpenblasencrash auf einen bestimmten Zeitraum einzugrenzen, was seinen Meister Rembrandt leicht in Panik versetzt, denn er kann es sich nun nicht leisten, noch weitere Schicksalsschläge und Verluste zu erleiden.

Und so muss sich Pieter gegen Laurens und andere Bösewichte behaupten, die Pieter schaden wollen, da sie ihn für reichlich dumm halten, und ihm das Leben schwer machen, weil sie seine Klugheit fürchten. 

Eva Völler hat hier einen Kriminalroman in ein historisches Umfeld gepackt. Wer ist für die Morde durch Bleiweiße verantwortlich? Kann Pieter den Fall lösen? Werden ihm seine Freunde, der Arzt und die Kneipenbesitzerin helfen können? 

Eva Völler schafft es, verschiedene Erzählstränge zu einer spannenden Geschichte zusammen zuführen. Die Geschichte um die Tulpenspekulation wirkt glaubhaft erzählt, dass dies so oder so ähnlich in Amsterdam stattgefunden hat. Allein die ganzen Tulpensorten, die die Autorin erwähnt, hat es gegeben. Ebenso die Malerkunst um Rembrandt: was war zu dieser Zeit aktuell, welche Kunstrichtungen und Darstellungsmöglichkeiten gab es zu dieser Zeit? 

Für mich hatte dieses Buch in mehrfacher Hinsicht einen Lerneffekt: Man geht oft an Kunstwerken vorbei, und man ist sich gar nicht bewusst, wieviel Arbeit in so einem gemalten Bild steckt. Die Vorbereitung, Farbauswahl, möglicherweise die Geschichte, die es einem erzählen soll, das Malen selber. 

Zum anderen der Blumenhandel. Wie oft geht man in den Einzel- bzw. Großhandel, und kauft sich ein paar Schnittblumen, insbesondere jetzt zum Frühlingsanfang die Tulpen, ohne darüber nachzudenken, woher diese Tulpen kommen. 

Auch dass es damals den Maler als Ausbildungsberuf gab, stattdessen gibt es die bildende Kunst heute als Studium. 

So liest sich dieser Roman sehr flüssig. Eva Völler hat sehr gut recherchiert, und sich ihre Gedanken um die Charaktere, die Zeit, aber auch das Umfeld gemacht. 

Was mir an der grafischen Gestaltung echt gut gefallen hat, war zum einen das Cover. Farblich erinnert es an eine der Tulpen, die auch im Buch beschrieben werden. Gleichzeitig gibt es am Anfang jeden Kapitels eine Tulpenzeichnung, die neben der Kapitelnummer angezeigt wird. 

Wirklich ein komplett gelungenes Buch. Ich hoffe, es wird einen zweiten Teil geben.

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

dracula, vampire, frankenstein, department 19, england

Department 19 - Die Wiederkehr

Will Hill , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.05.2015
ISBN 9783404171989
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jamie Carpenter muss den Verlust seines Freundes Frankenstein verkraften. Dieser stürzte – von einem Werwolf gebissen – über die Klippen in die Tiefe, die Leiche Frankensteins wurde nicht gefunden.

Jamie kehrt als Held zurück, da er Alexandru Rusmanov getötet hat, einer der Vampire, die direkt von Drakula abstammen. Keiner hätte das dem jungen Carpenter zugetraut. Vielmehr sind viele Agenten des Department 19 wütend, denn für sie war der alte Carpenter ein Verräter, bis herauskommt, dass dieser von Thomas Morris verraten wurde.

Das Department 19 erhält immer wieder mysteriöse Fälle, die insbesondere das Team um Jamie lösen soll, zumal diese immer die Nachricht „Er kommt zurück“ enthalten. Mit „er“ ist kein geringerer als Graf Dracula gemeint, dessen sterbliche Überreste geklaut und zum Leben erweckt wurden. Diese Nachricht versetzt das Department 19 in Angst und Schrecken, schließlich wurde davon ausgegangen, dass Dracula ein für alle Mal ausgeschaltet wurde.

Und so dreht sich der zweite Teil um die Rückkehr Draculas. Gleichzeitig wird von einem graugrünen Wesen erzählt, dass nicht mehr weiß, wer oder was es ist. Kann Jamie und sein Team das herausfinden?

und was hat es damit auf sich, dass Valeri seine Vampirhorden um sich schart?

 

Der zweite Teil der Department 19 Reihe ist wirklich super spannend geschrieben. Die Abenteuer von Jamie Carpenter gehen weiter. Will Hill versteht es, einen Teenager die Irrungen und Wirrungen der Teenagerzeit zu durchleben. Freundschaft, die erste Liebe, Streit und Versöhnung zwischen Freunden, aber auch die Beziehung zu seiner Mutter kommen nicht zu kurz. Gleichzeitig scheint er seiner Rolle als Lieutnant gerecht zu werden, denn die Anerkennung seiner Vorgesetzten bleibt nicht aus, erst Recht nicht, als er es schafft, Valentin Rusmanov ins Department 19 zu bringen.

Leider fällt der Teil etwas kurz aus, in dem van Helsing Tagebuch schreibt. Es sind leider nur wenige Passagen, die in diesem Buch vorhanden sind, welche ich aber als passenden Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart empfinde.

Will Hill versteht es, die Spannung aufrecht zu erhalten, und lässt einen erneut mit einem Cliffhanger auf den dritten Teil lechzen.

 

Gelungene Fortsetzung!

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

rezension, liebesroman, amrun, amrun verlag, deutschland

Nachrichten von Mr Dean

Katharina Wolf
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 25.02.2018
ISBN 9783958693456
Genre: Romane

Rezension:

Ruby hat Frust: der Job läuft nicht so, wie sie es sich wünscht, ihre Familie ist nicht gerade die einfachste, und in der Liebe läuft es auch nicht. Gut dass ihre Kollegin gleichzeitig ihre beste Freundin ist. Als sie deren Nummer im Handy abspeichert, und dann ihr eine Nachricht schickt, dass sie bitte zum vereinbarten Treffen am Abend Hochprozentiges, Nougatschokolade und Tampons mitbringen soll, geht etwas schief. Ruby hat die Nummer mit einem Zahlendreher abgespeichert, so dass die Nachricht bei „James Dean“ landet. Und so werden Nachrichten hin und her geschickt, und es kommt zum Blind Date. Bei James und Ruby knistert es stark, doch James entpuppt sich doch nicht als der Traummann, der er am Anfang zu sein schien. Können die zwei sich dennoch zusammen raufen?

My 5 cents:

ich hab mich bei dem Buch köstlich amüsiert. Katharina Wolf hat diese Lovestory aus dem Leben gegriffen. Es ist bestimmt (fast) jedem schonmal passiert, dass man eine Handynummer falsch abspeichert, und man eine Nachricht versendet, die eigentlich an jemand andres gedacht war. Das ging mir jedenfalls schonmal so. Und man fragt sich dann auch, was wäre wenn der andere nun zurückschreibt, und man Mr. Right kennen lernen würde? Auch dass Rubys Familie etwas extravagant ist, und Ruby den Job hinschmeißt, weil ihr Chef ein Kotzbrocken ist, kann man gut nachvollziehen. Was mir ebenso gefallen hat, war dass das Ende zwar ein Happy End hat, aber dieses erst hart erarbeitet werden muss, aber auch nicht ganz so kitschig endet.

Katharina hat auch die Charaktere glaubwürdig erscheinen lassen. Die Kollegin, die total flippig ist, und vor Selbstbewusstsein strotzt. Ruby, die Frust schiebt, und erstmal mit allem klar kommen muss, aber trotzdem ihren Weg finden muss. „James Dean“, der einerseits Ruby nicht allein lassen will, aber sich auch um seine Baustellen kümmern muss – und die wirklich fair sind (ich erzähle jetzt nicht, welche Baustellen das sind, die dürft ihr selber herausfinden ;))

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

musiker, rockstarstory, welttournee

Tom & Malou 1: Herzklopfen on Tour

Sina Müller
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 23.02.2018
ISBN 9783958693418
Genre: Romane

Rezension:

Malou hat endlich ihren Abschluss der Popakademie in Mannheim in der Tasche. Und das will Malou gebührend feiern. Denn wenn sie Glück hat, wird sie den von vielen heiß ersehnten Job bei der Band Amblish bekommen, für den sie sich beworben hat.

Während sie in einem angesagten Club feiert, lernt sie Tom kennen, seines Zeichens Bassist bei der Band Amblish. Und es kommt, wie es kommen muss: Malou landet mit Josh im Bett, und erlebt eine tolle Nacht. Doch diese Nacht hat einen Haken: Malou bekommt den Job bei Amblish. Sie soll hautnah die Band Amblish bei ihrer ersten US-Tour begleiten, sie filmen, interviewen, und ihnen gewisse Dinge vom Hals nehmen, für die im Touralltag zu kurz kommen, z. B. Einkaufen. Da Tom nicht der einfachste Charakter ist, soll Malou auch noch „Babysitter“ spielen für Tom, damit dieser keine Katastrophen anstellen kann, was zu einigen Problemen führt. Es knistert gewaltig zwischen Tom und Malou, doch Malou stellt auf Stur, schließlich will sie mit diesem Job ihre Karriere ankurbeln. Denn Caroline, die Tourmanagerin, hat eine eiserne Regel aufgestellt: Malou darf in keinem Fall und unter keinen Umständen mit einem der Band anfangen, denn sonst ist sie sofort. Kann das gut gehen?



Meine Meinung:

Das Buch hat mir spontan gefallen. Malou ist glücklich, und freut sich, dass sie ihren Abschluss geschafft hat, und will nun das Leben voll genießen und endlich durchstarten. Und so schmiedet sie Pläne mit ihrer besten Freundin, die das totale Amblish Groupie ist. Als ich meinen Abschluss in der Tasche hatte, war ich auch recht gespannt, wohin es mich verschlägt, und ich hatte Träume und Wünsche. So konnte ich mich in Malou gut hereinversetzen, wie sie ihre Pläne geschmiedet hat.

Tom hingegen ist der Badboy der Band. Sei es Groupies, Drogen, Alkohol: Tom ist vorne mit dabei. Kein Wunder, dass die Tourmanagerin ihn schützen will, dass der Erfolg der Band geschützt ist.

Sina Müller hat es geschafft, Spannung in das Buch zu bringen.

Einerseits das Thema Band: Sina schafft es, einem einen Einblick in das Bandleben zu geben, wie die einzelen Bandmitglieder interagieren, aber gleichzeitig auch, welche Mühen hinter einem Tourleben stecken.

Gleichzeitig lässt sie Malou aufleben. Malou ist eigentlich kein Amblish Fan, will aber ihren Job gut machen, um ihre Ziele zu verfolgen.

Und so ist man wirklich gespannt, wie Tom und Malou auf Tour klarkommen miteinander. Die Gefühle sind einerseits sehr stark, und beide wollen irgendwie, dass sie Zeit miteinander verbringen können, gleichzeitig siegt die Vernunft, die Tour durchzuziehen, ohne den anderen zu gefährden.

Für mich ein sehr ausgewogenes Buch: man hat nicht das Gefühl, dass ein Charakter unnötig untergeht, und man will schon wissen, wie es mit beiden weiter geht.

Definitiv empfehlenswert und es sei gleich gesagt: der zweite Teil wird auch bald erscheinen. Man darf also sehr gespannt sein, wie es mit beiden weiter geht.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Rose von Tibet

Lionel Davidson , Ursula Gnade
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.10.2017
ISBN 9783328100034
Genre: Romane

Rezension:


Als ich das Cover gesehen habe, und den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Tibet im allgemeinen wirkt sehr faszinierend auf mich aus. Und wenn bei einer Expedition am Mount Everest einige Europäer verloren gehen, und man über deren Verbleib nichts erfährt, klingt das erstmal spannend. Unter den vermissten Europäern ist auch der Stiefbruder von Charles Huston ist unter den Vermissten, die für tot geglaubt werden. Aber Charles zweifelt an dem Tod seines Stiefbruders, und begibt sich auf die Reise nach Indien, um dort mehr über den wahren Verbleib seines Bruders herauszufinden. Doch er wird immer wieder von Beamten, Ärzten oder anderen Zeugen vertröstet, muss sich mühsam nach und nach Infos zusammen suchen. Als er auf jungen Sherpa Ringling trifft, begibt sich Huston mit Ringling sich auf die Suche nach seinem Bruder, doch er ist nicht ganz vorbeitet auf das, was ihn während der Reise erwartet. Seine Zeit in einem Kloster prägt ihn für sein restliches Leben.


Im Großen und Ganzen hat mir das Buch recht gut gefallen. Auch wenn ich im ersten Moment doch eher die Hoffnung hatte, dass dies eher ein kompletter Kriminalroman werden könnte, wurde ich nicht enttäuscht. Diese Mischung aus Krimi, Reisebericht, aber auch Biographie hat mir sehr gut gefallen. Die Landschaftsbeschreibungen, die Zeiten, in denen Davidson mit seinen Reisebegleitern unterwegs ist, war beeindruckend, und man kämpfte gefühlt mit ihnen ums Überleben. Auch den Frust, den Huston empfand, weil er keine Infos von den Regierungsbeamten bekam, oder erst durch lange Umwege, kann man nachvollziehen. 


Ich habe nur nicht ganz die religiösen, bzw. esoterischen Erlebnisse, die dieses Buch mitsich bringt, erwartet. Wenn man sich aber darauf einlassen kann, dass die Esoterik und die buddhistische Religion in Tibet bzw. in diesem besagten Kloster eine entscheidende Rolle spielen, kann man in die wundersame Welt des Himalayas eintauchen. 


Was mir ebenso gut gefallen hatte, war der geschichtliche Einzug, den Davidson gut mit ins Buch hat einfließen lassen. Einerseits die Nachkriegszeit in Europa, aber ebenso die gewaltsame Übernahme Chinas von Tibet. So kommt es, dass Huston sich vor den Chinesen verstecken muss, und die Chinesen in seiner Flucht nach Hause berücksichtigen muss. 






Da mir manchmal der esoterische Teil zu stark ausgeprägt war, ziehe ich dem Buch einen Stern ab. Dennoch vier Punkte. Ein schönes Buch. 

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

abenteuer, bernhard hennen, die phileasson-saga, fantasy, fantasy abenteuer

Die Phileasson-Saga - Silberflamme

Bernhard Hennen , Robert Corvus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.09.2017
ISBN 9783453318243
Genre: Fantasy

Rezension:

Asleif und Beorn sollen die Silberflamme finden, das Schwert des Schwertmeisters Erm Sen. Doch um Erm Sen ranken sich Legenden, die sich im Laufe der Geschichte auflösen, ebenso die Legenden um die Wolfsrudel und Wulfen, die eine entscheidende Rolle in der Geschichte spielen.

Doch wer wird die Silberflamme ergattern?

Am Anfang fiel es mir sehr schwer, in die Geschichte des Buches hineinzufinden. Die beiden Kontrahenten haben jeder ihre eigene Truppe, und so musste ich viele Charaktere erstmal kennen lernen. Ich war teilweise verwirrt, wer jetzt nochmal zu wem gehörte. Aber das gab sich mit der Zeit. Ich denke, dass diese Charaktere sich natürlich in den vorhergehenden Geschichten entsprechend gefunden haben, deswegen nehme ich das auf meine Kappe.

Was mich dennoch sehr gestört hat, war der Ausdruck „Das wohl!“. Mag es dazu gehören, und eine typische Eigenschaft sein für die Thorwälder, aber dennoch war es mir zu oft. Teilweise mehrfach auf einer Seite erwähnt, kann mich so ein Ausdruck auf die Palme bringen. Oft genug hab ich das Buch deswegen frustriert zur Seite gelegt, weil es mich so genervt hat. Teilweise passte es für mich, aber meistens störte es mich im Lesefluss und ich dachte „bitte nicht schon wieder“.

Was mir ganz gut gefallen hat, war das Verzeichnis am Ende der Geschichte, so dass man nachschlagen konnte, wer wer ist, bzw. man sehen konnte, in welchem Zusammenhang die Charaktere stehen.

Was mir jedochh gefehlt hat, war eine kleine Zusammenfassung der vorherigen Teile. Was ist in den vorherigen Teilen passiert, und was war wichtig?

Ich denke, 3,5 Punkte mag ich dem Buch geben. Als solches war es gut geschrieben. Zum einen das Zusammenleben der Menschen, die den Wölfen opfern, um in Frieden leben zu können, aber auch die Legende von Ern Sen hat mir gut gefallen.

Was mir auch gut gefallen hat, war dass man zwischendurch erahnen konnte, wer welchen Teil der Geschichte geschrieben hat, aber es dennoch keine abrupten Unterbrechungen gab: hier haben zwei Profis zusammen gearbeitet. Jeder konnte seinem Stil treu bleiben, und doch lies es sich recht flüssig lesen.

Abzüge gab es jedoch für „das wohl!“, und auch – für mich schmerzlich vermisste – Zusammenfassung.

Wer die davor hergehenden Teile gelesen hat, bitte diesen Teil unbedingt lesen. Wer die Teile nicht kennt, bitte mit dem ersten Teil anfangen. Und das ist auch mein Fazit: ich werde mir den ersten Teil ebenso zulegen

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Star Wars™ - Rogue One

Alexander Freed , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.04.2018
ISBN 9783734161605
Genre: Fantasy

Rezension:

Rogue One erzählt die Geschichte der Entwicklung und der Erbauung des Todessterns. Wer hat die Pläne für den Todesstern entwickelt und wie funktioniert er genau? Wie wurde er gebaut und wer war dafür verantwortlich?

 

Die Geschichte erzählt das Leben von Galen Erso, der von Coruscant nach Lah’mu umzieht, um dort ein friedliches Leben als Farmer zu leben. Er lebt dort mit seiner Frau Lyra und seiner Tochter Jyn, Galen sammelt Bodenproben, bewirtschaftet seine Felder; ein recht unspektakuläres Leben. Doch eines Tages landet ein Raumschiff auf Lah’mu, und Galen schickt seine Frau und Tochter weg, dass diese aus dem Schussfeld kommen, denn Galen wird von keinem geringeren als Orson Krennic besucht, der Galen wieder für ein großes Projekt gewinnen will. Doch wie das nun so ist: das ganze läuft nicht ganz freiwillig ab, und Galen muss mit Krennic gehen, und Jyn gelingt die Flucht.

Während Galen zwangsweise Krennic hilft, sein Großprojekt – den Todesstern – umzusetzen, wächst Jyn bei Saw Gerrera auf, einem ehemaligen Rebellen, der sich von den Rebellen abgewendet hat, um sein eigenes Ding zu durchzuführen, heißt er kämpft auf eigene Faust gegen das Imperium.

 

Jyn erlebt einiges – Gefangenschaft, Folter, Enttäuschung, Frust – bevor sie von den Rebellen aufgegriffen wird. Ihr wird von den Rebellen eine Nachricht zugespielt, dass sie ihrem Vater helfen soll, die Pläne für den Todesstern zu entwenden, dass dieser zerstört werden kann.

Doch wird ihr das gelingen? Wird sie den Rebellen überhaupt helfen? Und welche Rolle spielt Saw Gerrera, Leia Organa und die andren Rebellen?

 

Nun, ich hab den Film nicht gesehen zu Rogue One, doch wollte ich wissen, was es damit auf sich hat, mit der Vorgeschichte zum vierten Teil der Star Wars Reihe (der ehemalige erste Teil).

Ich fand das Buch sehr cool. Es kommt wunderbar ohne den Jedi-Schnickschnack aus (und dennoch liebe ich dieses Jedi-Schnickschnack). Keiner, der unnötig zur Macht findet, und trotzdem gegen das Imperium kämpfen kann. Das Buch findet an der Basis statt, und ist nicht auf höchster Ebene angesiedelt. Klar kommen am Rande C3PO und R2-D2 vor, auch Leia Organa darf zum Schluss ihren Part spielen, der eine hervorragende Überleitung zum nächsten Teil ist.

Grinsen musste ich regelmäßig über K-2SO. Ein Droid, der beim Lügen absolut miserabel ist, aber ein treuer Kumpel. Ich denke, ich möchte auch einen Droiden haben 

Spannend geschrieben, und für jeden StarWars Fan ein Muss zum Lesen. Vor allem, wenn man wissen will, wie der Todesstern entstand.

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jean webster, königskinder verlag, briefroman, briefe, daddy long legs

Lieber Daddy-Long-Legs

Jean Webster , Ingo Herzke , Franz Renger
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551560445
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In "Lieber Daddy Longlegs" von Jean Webster geht es um die Waise Jerusha Abbott, die bis zu ihrem 18. Lebensjahr im Waisenhaus aufwächst.

Das Waisenhaus wird von einer Stiftung getragen, der viele wohlhalbende Männer beiwohnen. Jeder der Unterstützer kann einem Waisenkind eine Ausbildung finanzieren, dass diese Kinder eine gute Bildung erhalten. 

Mr. Smith unterstützt in der Regel nur Jungs, da er Mädchen nicht mag. Aber irgendwie schafft es Jerusha, genannt Judy, Mr. Smiths Aufmerksamkeit zu erreichen. Und so kommt es, dass Mr. Smith Jerushas Ausbildung finanziert. Die einzige Bedingung, die er stellt, ist, dass Judy ihm jeden Monat einen Brief schreibt, wie das Studium voran geht. Doch Judy soll nicht erwarten, dass Mr. Smith ihr antwortet. 

 

Und so studiert Judy fleißig, und schreibt noch fleißiger Mr. Smith Briefe. Da sie ihn nur einmal noch zu Zeiten des Waisenhaus von hinten gesehen hatte, und er sie aufgrund seines schlankes und großen Körperbaus an einen Weberknecht hält, spricht Judy Mr. Smith als einen Weberknecht an (Weberknecht = Daddy Long Legs auf Englisch). 

 

Wenn Anweisungen an Judy kommen, werden diese von dem Sekretär des Spenders ausgerichtet. 

Während Judy erfolgreich ihr Studium beendet, erzählt sie im Laufe der Zeit ihre Ängste und Sorgen, ihre Erfolge und anderen Erlebnisse, die sie erlebt. Sei es Bälle, Inhalte der Studienfächer, Freundschaften, Ferien, usw. Doch Mr. Smith, der diesen Namen nur zur Tarnung trägt, und so nicht heißt, bleibt unsichtbar. 

 

Das Buch fand ich im Großen und Ganzen gut. Leider war für mich das Ende etwas arg  herbeigerufen, als hätte der Autor nur ein begrenztes Kontigent an Seiten gehabt, die plötzlich aufgebraucht war. 

Was mir gefallen hat, war dass Judy alles mit ihrem Förderer teilt. Gefühle, sei es die guten wie die schlechten. Sie hat Wünsche und Träume, und sogut es geht, versucht Mr. Smith diese Wünsche Judy zu erfüllen. Judy ist für diese Geschenke sehr dankbar, aber es ist ihr auch peinlich, da Judy sehr sparsam ist, und dankbar ist für das, was sie hat. Sie möchte Mr. Smith nicht mehr als nötig zur Last fallen, da sie auch die Schulden abzahlen möchte.

Lieber Daddy-Long-Legs hat etwas von Tagebuchcharakter, da Mr. Daddy Long-Legs im Verborgenen bleibt, und höchstens zur Ferienplanung oder durch Geschenke mit Judy Kontakt aufnimmt. 

 

Ein schöner Klassiker, der mit seinem Alter - das Buch ist aus dem Jahre 1912 - nicht hausieren geht. Die Sprache wirkt nicht altbacken, und dennoch ist durch verschiedene Handlungen zu erkennen, dass das Buch Anfang des letzten Jahrhunderts spielt. 

 

Definitiv ein Buch, was man gelesen haben sollte, allein wegen der Aufmachung. Das Buch hat ein sehr buntes, aber wundervoll passendes Cover, und selbst im Innenteil sind Seiten gefüllt mit Rosenblüten, oder Zeichnungen der Autorin. 

 

Must-Have!

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

märchen, fabeln, burma, fabel, blessing verlag

Das Geheimnis des alten Mönches

Jan-Philipp Sendker
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blessing, 11.09.2017
ISBN 9783896675811
Genre: Sonstiges

Rezension:

in diesem Buch geht es um burmesische Märchen und Fabeln, die von Jan-Philipp Sendker und seinem Sohn, und einem weiteren Freund gesammelt wurden während der Reisen, die die erwähnten Personen in Burma verbracht haben. 

 

Jan-Philipp Sendker erklärt in seinem Vor- und Nachwort, wie er nach Burma kam, und was er dort erlebt hat. Er traf einheimische, die von verschiedenen Jobs leben konnten, sei es Bücherrestaurator, oder Lebensmittelhändler. Und so konnte er guten Kontakt zu den Einheimischen aufbauen und bekam so auch entsprechend die Kultur mit, die sich natürlich auch weiter entwickelt hat. Im Vorwort erzählt Sendker, wie er das alte Burma erlebt hat, aber auch die Wandlung gespürt hat, die durch den Einzug der digitalen Technik auch Burma Einfluss auf die Bevölkerung nahm. Diesen Wandel beschreibt Sendker ganz gut im Nachwort. 

 

Und dennoch: die Kultur eines Landes ist oft nur durch ihre Geschichten auszumachen. 

Mir war es wichtig zu sehen, ob es einen Unterschied zwischen europäischen Märchen gibt und burmesischen/asiatischen Märchen. Ja, durchaus, und doch wiederum nicht. Klar, im Erzählstil und bei den Protagonisten gibt es natürlich unterschiede. Während bei uns Igel und Füchse sich gute-Nacht-Geschichten erzählen, sind es in Burma Tiger und Schlangen. Und doch bleibt die Essenz der Geschichte gleich: es sollen spielerisch moralische Werte vermittelt werden. Respektiere dein Umfeld, sei höflich, und sei ehrlich und zuvorkommend. 

Der unehrliche Mensch wird nicht so viel Glück haben wie der ehrliche Mensch. Und dein persönliches Glück hängt davon ab, wie du dich verhälst. 

 

Und so finde ich die Märchen schön gewählt, sie sind recht kurz gehalten, und angenehm erzählt. 

 

Wer auf Märchen steht, ist hier an der richtigen Stelle. 

Das Vor und Nachwort stimmt auf die Märchen ein, und erzählt vom alten Kulturgut und den moralischen Werten des alten Burma, und sollte vielleicht auch Leitfaden für die nächste Generation der Welt sein, die sich mehr und mehr auf die Technik des 21. Jahrhundert konzentriert als auf das Zwischenmenschliche. 

 

Übrigens, auch wieder ein Buch, was mich vom Cover her sehr angesprochen hat. Die rote Farbe des Covers, gepaart mit der gelb-weißen Schrift und den cremefarbenen Zeichnungen sind wirklich gelungen.

 

Toll gemacht!


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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

hundertminuseinentag, kimleopold, kurzgeschichte, liebe, belletristik

Hundert minus einen Tag

Kim Leopold
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.11.2017
ISBN 9783746019062
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich wollte Alina gerade in den Zug nach München steigen, um ihren Freund über die Feiertage zu besuchen. Doch der serviert Alina per SMS ab und macht Schluss. Für Alina bricht eine Welt zusammen, als sie unter Tränen den Bahnhof verlässt. Dies sieht Cameron, ein amerikanischer Austauschschüler. Cameron will Alina nicht alleine lassen, und versucht sie aufzumuntern, was auch gelingt. Doch ist Alina bereit, sich auf Cameron einzulassen?
Und wie kann Alina mit ihrer Leidenschaft zur Fotografie dem kranken Vater von Cameron helfen?
Auch wenn für mich das Ende absehbar war, fand ich das Buch sehr gut geschrieben. Kim hat sich auf das wesentliche konzentriert, und – was für mich besonders wichtig war – auf unnötiges Geschnörkel verzichtet. Nun, das Leben schreibt die Geschichte, und so bekam jedes Familienmitglied seinen Platz in der Geschichte. Sei es Alinas Eltern, die Weltenbummler sind, oder Camerons Vater, der schwer an ALS erkrankt ist.
Ein nettes Buch, das mit seinen 86 Seiten weder zu kurz noch zu lang ist.

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283 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

fantasy, katharina seck, bastei lübbe, liebe, tochter des dunklen waldes

Tochter des dunklen Waldes

Katharina Seck
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783404208807
Genre: Fantasy

Rezension:

Eine junge Frau lebt in einem Dorf, das von einem dunklen Wald umrandet ist. Vor dem Wald wird jeder gewarnt, er solle dunkle Geheimnisse bergen, und bisher ist keiner lebendig gesehen worden, der in den Wald gegangen ist.

Lilah lebt in dieser Oase. Eigentlich hat sie alles, was ihr Herz begehrt: eine tolle Familie, einen begehrenswerten Freund, einen Job. Die Landschaft um ihr zuhause herum ist durchzogen von Lavendelfeldern, anderen Blumen- und Getreidefeldern. Und doch denkt Lilah, dass doch mehr gehen muss als nur die Gaststätte von Ben und Marta.

Als sie am Waldrand eine tote Frau mit seltsamen Runen auf ihren Armen, und ihr Freund spurlos verschwindet, begibt sie sich auf die Suche nach ihrem Freund Dorean. Der erste Weg führt Lila direkt in den Wald, und so beginnt ihr Abenteuer.

In der Geschichte geht es nicht nur um die Verbindung zwischen Mensch und Natur, die so oft in heutiger Zeit verloren geht.

Es geht auch um den Aberglauben, dass es in den Wäldern spukt, sie gefährlich sind, und man ihnen nicht trauen kann.

Doch vielmehr geht es um die Vorurteile, die man seit Generationen pflegt, die man aus Bequemlichkeit und Gewohnheit nicht brechen mag; man hat dies ja schon immer so gemacht.

Und so begleitet man Lilah auf ihrer Reise, die so vielen die Augen öffnet. Den Dorfbewohnern und den Dryaden, die im Wald wohnen und eine innige Beziehung mit ihren Gefährten pflegen. Es ist eine Reise, die alt gegen neu, Gut gegen Böse kämpfen lässt.

Eine sehr abgenehme Geschichte. Jedoch hätte ich mir zum Schluss ein paar mehr abschliessende Worte über Hawer und Ben und Marta gewünscht, da sie für meine Begriffe etwas untergegangen sind am Ende der Geschichte. Sicherlich sind sie keine Hauptdarsteller, und dennoch finde ich, dass sie eine wichtige Rolle spielen, da sie die eine Dryade in ihren eigenen Reihen hatten.

Das Cover hat mich grundsätzlich angesprochen, schade nur, dass die vorhandene Grenze zwischen Wald und Dorf nicht so gut heraussticht.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

entführung, geheimnis, erpresser, erpressung, morde

Dunkle Vergangenheit

Patricia Walter
E-Buch Text: 303 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 01.11.2017
ISBN 9783732552887
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kim Jansen ist eine erfolgreiche TV-Journalistin. Eines Tages bekommt sie einen Anfruf von einem Mann, der droht, vom Hochhaus zu springen, falls sie nicht am Hochhaus erscheint, und damit das Leben ihrer Tochter gefährdet. Kim eilt natürlich ans Hochhaus, hoffend, dass ihrer Tochter nichts passiert, bis die Babysitterin eintrifft. Doch ihr Albtraum wird wahr: Der Mann springt, und lässt sie mit einem „Es tut mir leid um ihre Tochter“ stehen. Als sie panisch zuhause ankommt, wird ihr klar, was der Mann gemeint hatte: ihre Tochter ist spurlos verschwunden, und Kim hat drei Tage Zeit, ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zu lüften. Doch das will sie um alles in der Welt vermeiden.

Doch warum?

 

So beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Kim holt sich Hilfe von einem Privatdetektiv, der ihr zur Seite steht, um immer einen Schritt voraus gegenüber der Polizei zu sein.

Doch wird Kim ihre Tochter jemals wieder lebend sehen?

 

ich hatte das Buch spontan angefangen, und war sofort hin und weg. Patricia Walter hat einen sehr angenehmen Schreibstil: sehr fesselnd, aber sie kommt ohne komplizierte Umschweife direkt zum Punkt.

Das Buch hatte zwar viele Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Aber es war eigentlich keine Wendung zuviel, sondern für die Story und deren Verlauf perfekt. Ich hatte eine Zeitlang einen Verdacht, wer es sein könnte, aber wurde hinters Licht geführt. (Nein ich spoiler jetzt nicht).

 

Das Cover zur Story ist stimmig, und wer  auf der Suche nach einem super spannenden Buch ist, der darf hier gerne zuschlagen!

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

aktion, jugendbuch, online game, scifi, spannung

Der Game Master - Das Spiel ist aus

James Dashner , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.08.2016
ISBN 9783570309636
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nun, gestern abend habe ich den dritten Teil des Game Masters zu Ende gelesen. Der Teil heißt „Das Spiel ist aus“, und somit ist die Trilogie um die Rettung der Menschheit in der virtuellen sowie in der realen Welt zu Ende.

 

Die böse Seite der Gamer hat diverse Programme entwickelt, die sogenannten Tangenten, die in der virtuellen Welt Menschen darstellen, aber in der realen Welt keinen Körper aus Fleisch und Blut besitzen. Manche Tangenten haben ein Eigentleben und ein eigenes Bewusstsein entwickelt, und versuchen nun, alle Tangenten in einen realen Körper zu laden, um Unsterblichkeit zu erlangen. Leider sind ihnen die Seelen egal, die beim Herunterladen der Tangents in die Körper im Hive gespeichert bleiben.

 

Nun muss sich Michael entscheiden, auf welcher Seite er steht? Weber unterstützen? Kaine auf seine Seite ziehen?

 

Nun, ich fand die ersten zwei Teile ja super, und sie waren mega spannend. Jetzt im dritten Teil war ich etwas, nun…. frustriert ist das falsche Wort. Aber es ging mir stellenweise auf die Nerven, dass der Hauptcharakter immer so weiter gereicht wurde zwischen Kaine, Weber und dann doch wieder sein eigenes Ding durchziehen, aber gleichzeitig doch Kain brauchen, Weber verabscheuen… Gut, dass sich wenigstens im Teil zwei herauskristallierte, wer von der guten Seite Michael zur Seite steht.

Gefühlt flachte die Spannung etwas im letzten Teil etwas ab, wobei ich immer noch sage, dass das Buch toll war.

Die Beschreibungen, die Dashner für den Codebrei hat, und dass sich die virtuelle Welt kaum noch von der Realität unterscheiden kann, kann ich nachvollziehen. Dashner kann mit seiner Sprache und Schreibstil die Welt in der eigenen Fantasie zum Leben erwecken, oder sollte ich sagen in diesem Fall: die Welt in der Fantasie programmieren?

 

Das Ende finde ich recht verträglich, auch wenn es verglichen mit den andren zwei Büchern doch der schwächste Teil ist.

Dennoch bekommt das Buch von mir 4 Sterne, da das Buch dennoch ein recht spannendes Buch ist, und einen guten Abschluss bietet.

 

Übrigens, die Cover als solches finde ich ja schon toll gestaltet, aber so für meine Begriffe passen sie nicht ganz zum Buch. Die Cover mit den Hochhäuserfronten passen für mich mehr zu einem Bankenthriller als zu einem Gamerbuch.

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

james dashner, der game master, action, cyberwelt, kaine

Der Game Master - Gegen die Spielregeln

James Dashner ,
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.01.2016
ISBN 9783570310229
Genre: Jugendbuch

Rezension:

BAM!!! Was für ein zweiter Teil!!! In Sachen Spannung steht dieser Teil dem ersten Teil nichts nach.

Wem können die drei Hacker und Gamer Michael, Sarah und Bryson noch trauen? Der VNS? Kaine? Welche Rolle spielt in dem Fall Gabby, Peter Jaxons Freundin?

Während das Trio endlich das Versteck von Kaine ausgemacht hat, sollen sie mit der Hilfe von Agentin Weber das Versteck zerstören. Doch es geht nicht alles glatt. Und weiterhin bleibt die Frage offen, wer hier auf welcher Seite steht? Wer ist gut und wer ist böse?

Der zweite Teil ist weiterhin spannend. Die Geschichte ist nicht zu kurz und nicht zu lang erzählt, und hat genau die richtige Länge. Auch an der Tiefe mangelt es nicht. Die Charaktere halten zusammen, Bryson und Sarah sind ebenso davon überzeugt, Kaine auszubooten wie Michael. Alle drei ergänzen sich, auch wenn man das Gefühl manchmal hat, dass Bryson etwas hinten ansteht.

Was mir bereits schon am ersten Teil gut gefallen hat, dass die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt so hauchdünn sind, dass man manchmal nicht weiss, wo fängt die Realität an und wo hört sie auf. Ist man bereits so von der virtuellen Welt gefangen, dass man selber nicht mehr unterscheiden kann, ob man noch selber unterscheiden kann, was reell ist und was nicht.

Gut fand ich auch, dass viele Elemente gefühlt aus dem Mittelalter gewählt wurden, so z. B. die Lanze. Auch dass gewisse Arbeiten noch von einer Haushälterin übernommen werden. Sehr cool.

Ein sehr gelungener zweiter Teil. Ab gehts zum dritten Teil!

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220 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

james dashner, dystopie, virtual reality, gamemaster, virtuelle welt

Der Game-Master - Tödliches Netz

James Dashner , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.03.2015
ISBN 9783570309612
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im Buch Game Master – Tödliches Netz geht es um eine Welt, in der die Realität mit der virtuellen Welt verschwimmt. Während Michael sich oft in die virtuelle Welt flüchtet, um sich mit seinen Freunden Sarah und Bryson zu treffen, rückt die Realität immer mehr in den Hintergrund. Er vergisst, wann er seine Eltern das letzte mal gesehen hat, und die Haushälterin Helga ist auf einmal wie vom Erdboden verschluckt.

Gleichzeitig nimmt in der virtuellen Welt die Sicherheitsbehörde mit Michael Kontakt auf. Er soll den Game Master Kaine jagen, und herausfinden, wo sich dieser versteckt. Michael muss sich durchs virtuelle Labyrinth kämpfen, ohne Rücksicht auf Verluste. Doch wie hoch sind diese Verluste?

 

Tödliches Netz hat mich sehr schnell in den Bann gezogen. Wie oft flüchtet man sich selber in die virtuelle Welt? Was sind die Risiken? Und was ist künstliche Intelligenz? In wie weit ist die künstliche Intelligenz bereits in der Lage, die Kontrolle selber zu übernehmen, und in wie weit können wir diese Kontrollverluste steuern? Was, wenn wir nur noch Sklaven sind, die die Kontrolle über unsere eigene erschaffene künstliche Welt verloren haben?

 

Stellenweise fühlte ich mich an Matrix erinnert, aber auch an Avatar. Die Möglichkeit, wie die Menschen über einen „Sarg“/Coffin in die Welt eintreten, fühlte sich vergleichsweise an wie bei Avatar, wo die Menschen auch in ihren Avatar schlüpfen können über diese Boxen, bzw. bei Matrix wird auch Verbindung aufgenommen über Implantate. Doch dies war für mich eher ein persönlicher Vergleich. Ich finde, das Buch hat nichts mit den Geschichten von Matrix oder Avatar zu tun.

Viel mehr schafft es der Autor, die Spannung über das ganze Buch hinweg zu halten. Das Buch war jedenfalls schnell durchgelesen.

Was ich gut fand, das Buch zog sich nicht, sondern war kurz und prägnant geschrieben, und verlor sich nicht in zu kleinen Beschreibungen von Details. Dennoch hat der Autor die Welt gut beschrieben, man bekam alle notwendigen Infos zu dem VirtNet, aber auch die Infos, wie das ganze funktioniert. Wie kann ich mich einloggen, wie funktioniert das Transponieren des Menschen in die Virtuelle Welt. Was passiert, wenn ich einem Menschen das Leben rette? Bekomme ich dafür extra Punkte für das Ranking, oder werden Punkte abgezogen, wenn man bestimmte Challenges nicht annimmt oder diese nicht erfolgreich abschließt?

Auch das Thema Altersschutz wird angesprochen, so dass die Jugendlichen nicht in Clubs kommen oder gewisse Spiele nicht spielen können, für das sie das notwendige Alter nicht haben.

 

Ein sehr gelungenes Buch. Ich freue mich auf den zweiten Teil!

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Friedwald

Mario Haas
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Oertel u. Spörer, 05.04.2017
ISBN 9783886277827
Genre: Krimi und Thriller

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