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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

mila brenner, country roads, pferde, boulder lovestories, vergebung

Country Roads

Mila Brenner
E-Buch Text: 425 Seiten
Erschienen bei neobooks, 19.12.2016
ISBN 9783738097207
Genre: Romane

Rezension:

Country Roads ist der fünfte Teil der Boulder Lovestory-Reihe. Habe mir das E-Book angeschafft, da es bei einer Aktion mal kostenlos angeboten wurde. Ist wie viele dieser Young Adult-Bücher zu einem gewissen Grad vorhersehbar, aber es ist trotzdem eine ganz nette Geschichte. Habe die anderen vier Bücher nicht gelesen, was aber nicht weiter schlimm war, da das Buch auch unabhängig lesbar ist.
Heather lebt mit ihrer Mom auf einer Pferderanch und sie kann sich auch nicht vorstellen, jemals etwas anderes zu tun. Sie trägt einen Kampf mit ihrer Mutter aus, die sich wünscht, dass Heather studiert. Heather will aber nichts anderes, als mit Pferden zu arbeiten und Jockey zu werden. Zu Beginn des Buches wird bei einem Unfall ihr Pferd Grace getötet, was sie zunächst schwer mitnimmt. Der Verursacher des Unfalls soll ausgerechnet bei Heather und ihrer Mutter als Entschädigung auf der Ranch arbeiten. Der bringt Heather regelmäßig auf die Palme, doch hier findet natürlich eine Annäherung statt. Eines Tages hilft sie einem verstörten Pferd wieder auf die Beine, was sie allerdings vor ihrer Mutter geheim hält, da diese nicht will, dass Heather ihre Zukunft wegwirft. Während Heather dem Pferd hilft, verarbeitet sie selbst ihr Trauma und trifft ihre Entscheidung für die Zukunft.
Es sind ziemlich viele Details über Pferde in diesem Buch. Ob die alle stimmen, weiß ich nicht, da ich mich nicht besonders gut mit Pferden auskenne. Für jemanden, der sich nicht mit Pferden beschäftigt, war es sehr pferdelastig. Was ich definitv zu bemängeln habe, sind die vielen Grammatikfehler. Besonders das/dass-Fehler wurden ständig gemacht, das hätte besser redigiert werden müssen.  Auch die Kommasetzung wurde leider nicht immer eingehalten. Wie gesagt ist die Geschichte zu einem gewissen Grad vorhersehbar und enthält natürlich auch ein paar Klischees. Ansonsten ist es aber eine ganz nette Geschichte, die sich gut lesen lässt.

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(125)

235 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

stephen king, horror, wald, mädchen, verirrt

Das Mädchen

Stephen King , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2012
ISBN 9783426508541
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin eigentlich kein großer Stephen King-Leser. Als mir dieses Hörbuch in die Hände gefallen ist, war ich aber vom ersten Moment an gefesselt. Ein wirklich unglaublich gutes Buch.
Die neunjährige Tricia verläuft sich bei einem Ausflug mit ihrer Mutter und ihrem Bruder, die sich fortwährend streiten, im Wald. Trotz ihrer anfänglichen Annahme, man könne sich in diesem Wald gar nicht verlaufen und würde den Wanderweg jederzeit wiederfinden, muss sie sich irgendwann eingestehen, dass sie sich tatsächlich verlaufen hat. Sie geht nach dem ersten Schock jedoch recht sachlich und vernünftig mit der Situation um. Sie teilt sich ihren Proviant ein und für den Fall, dass man sie nicht finden würde, folgt sie einem Bachlauf, der sie sicherlich irgendwann zu Menschen führen würde. Tricia wendet das in der Schule Gelernte an und deckt sich mit essbaren Beeren und Pflanzen ein. Doch so vernünftig sie mit der Situation auch umgeht, sie weiß, dass etwas im Wald lauert, etwas Dunkles, das sie holen will.
Tricia ist wohl das faszinierndste neunjährige Mädchen, von dem ich je gehört habe. Sie ist erstens unglaublich vernünftig. Sie weiß, welche Pflanzen essbar sind, schätzt ihre Situation immer sehr treffend ein und geht sehr logisch an die Überlegung heran, wie sie am besten wieder nach Hause kommt. Zweitens hat sie einen köstlichen Humor, den sie auch in einer derart furchtbaren Situation nicht verliert, und der sie auch nicht aufgeben lässt, wo andere das schon längst getan hätten. Zudem finde ich es außergewöhnlich realistisch, welche Situationen Stephen King beschreibt. Zum Beispiel die Tatsache, dass man als Mensch aus einem Industrieland vielleicht das Bachwasser nicht verträgt, oder dass man durch die Mangelernährung und die seelische und körperliche Belastung krank wird. Auch die psychische Komponente wird sehr schön beschrieben, Haluzinationen bleiben nicht aus. Dieses Buch beschreibt den Überlebenskampf eines kleinen Mädchens, in dem ein unglaublicher Wille und eine ordentliche Portion Humor stecken. Absolut empfehlenswert!

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde / Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde (Zweisprachige Ausgabe)

Robert Louis Stevenson , Meike Breitkreutz
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.08.2017
ISBN 9783730605486
Genre: Klassiker

Rezension:

Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde gehört wohl zu den absoluten Klassikern der Weltliteratur. Daher finde ich es fast schade, dass es bloß eine Novelle ist, die Geschichte ging viel zu schnell vorbei und hätte noch viel mehr ausgekostet werden können. 
Dr. Jekyll ist der festen Überzeugung, dass in einem Menschen mehrere Persönlichkeiten stecken. Er versucht sich zunächst mit einer zweiten, er glaubt allerdings, dass mit noch mehr Forschung und mehr wissenschaftlichem Aufwand noch viele weitere Persönlichkeiten hervorgerufen werden könnten. Mit Hilfe eines Elixiers gelingt es ihm, eine zweite Persönlichkeit von sich selbst hervorzubringen, Mr. Hyde. Mr. Hyde ist allerdings ein dunkler Zeitgenosse, er erfreut sich am Leid anderer und ist bloß auf flüchtige und beunruhigende Vergnügungen aus. Mr. Hyde begeht sogar einen Mord, der von einer Zeugin beobachtet wird. Durch übermäßige Einnahme seines Elixiers gewinnt Mr. Hyde irgendwann die Überhand über Dr. Jekyll und dieser muss das Elixier nun einnehmen, um Mr. Hyde loszuwerden. Natürlicherweise geht ihm das Elixier mit der Zeit aus und Dr. Jekyll versucht verzweifelt, an das spezielle Salz zu gelangen, das er für die Herstellung benötigt. Jedoch kann er das Elixier nicht merh produzieren, weshalb ihm irgendwann klar wird, dass die erste Charge der Substanz verunreinigt gewesen sein muss und dass eben diese Verunreinigung die Herstellung des Elixiers überhaupt erst erlaubte. Ohne das Elixier ist Dr. Jekyll irgendwann vollständig in Mr. Hyde verschwunden. In seinen letzten Momenten schreibt Dr. Jekyll einen Brief an einen Freund, in dem er darüber nachdenkt, ob Mr. Hyde für den begangenen Mord hingerichtet werden oder ob er selber den Mut aufbringen würde, sich selbst zu töten. Nach diesem Brief verschwindet Dr. Jekyll und Mr. Hyde gewinnt für immer die Oberhand. Letzterer entscheidet sich letztendlich für Suizid.
Die Idee hinter Dr. Jekyll und Mr. Hyde ist einfach legendär und unbeschreiblich gut. Daher wurde sie wohl auch so oft in anderen Büchern oder Filmen aufgearbeitet, abgewandelt oder angedeutet. Dass mehrere Persönlichkeiten in einem Menschen stecken könnten, wissen wir heute ja mit absoluter Gewissheit, wie stark diese unterschiedlichen Persönlichkeiten zutage treten, hängt vom Individuum ab. Für die damalige Zeit finde ich den Schreibstil auch recht angenehm, es ist eine leichte Erzählung. Absolut empfehlenswert!

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(1.019)

2.136 Bibliotheken, 21 Leser, 8 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, tintenwelt, cornelia funke, jugendbuch, bücher

Tintentod

Cornelia Funke , Cornelia Funke
Buch: 768 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2012
ISBN 9783841500144
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In Tintentod findet eine schöne Geschichte ihren würdigen Abschluss, eine spannende und abenteuerliche Geschichte geht zu Ende.
Wir befinden uns noch immer in der Tintenwelt, wenn auch etwas wehmütig, da wir uns von einem tollen Charakter verabschieden mussten. Meggie und ihre Freunde haben sich zu einer Art Untergundbewegung entwickelt, sie versuchen die Geschichte wieder in die Bahnen zu lenken, die Fenoglio für sie geplant hat. Dabei haben sie es nicht leicht, die derzeitigen Machthaber scheinen die Tintenwelt fest in der Hand zu haben und auch eine altbekannte Figur mischt sich in das Geschehen ein. 
Die Entwicklung der Charaktere mag vielleicht natürlich gewesen zu sein, doch leider ist es dabei passiert, dass mir die ein oder andere Figur zeitweise unsympatisch wurde, sogar die Protagonisten. Ich habe einige Entscheidungen der Figuren nicht verstanden oder hätte mir gewünscht, dass sie mit der ein oder anderen Situation anders umgegangen wären. Gegen Ende hin hat sich das gebessert und ich konnte mich mit der Geschichte wieder versöhnen. Die Handlungsstränge teilen sich wieder auf, nachdem sich alle am Ende des zweiten Teils gefunden hatten. Jeder geht dem nach, was er denkt tun zu müssen, um seine Liebsten zu schützen und der Tintenwelt die Rahmenbedingungen zurückzuholen, die sie verdient hat. Dabei macht ihr Vater eine schwerwiegenden Entwicklung durch, die ihn von seiner Tochter distanziert. Auch kurze Sprünge in unsere Welt kommen wieder vor, da Meggies Großtante sich allein gelassen fühlt und sich um ihre Familie sorgt. Während Fenoglio, der Autor der Tintenwelt,  seinen absoluten Tiefpunkt erreicht zu haben scheint, entwickelt sich Meggie weiter und trifft Entscheidungen über ihre Zukunft. Insgesamt hat mir die Stimmung in diesem Buch am besten gefallen, es wurde nochmal richtig spannend und das Ende ist ein würdiger Abschluss für diese insgesamt doch sehr schöne Geschichte. Von mir gibt es vier Sterne.

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(1.295)

2.538 Bibliotheken, 34 Leser, 7 Gruppen, 58 Rezensionen

fantasy, tintenwelt, cornelia funke, bücher, jugendbuch

Tintenblut

Cornelia Funke , Cornelia Funke
Buch: 736 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2011
ISBN 9783841500137
Genre: Fantasy

Rezension:

In Tintenblut findet ein entscheidender Wechsel statt: Endlich lernt man die Geschichte kennen, aus der die Figuren stammen, die man im ersten Teil (Tintenherz) kennengelernt hat. Hiermit findet etwas statt, mit dem man als Leser die ganze Zeit gerechnet und auf das man sich gefreut hat.
Meggie ist froh, ihre Mutter wieder bei sich zu haben, schließlich waren sie viel zu lange voneinander getrennt. Sie lässt sich viel von ihr von der anderen Welt erzählen, wodurch in ihr eine so starke Sehnsucht geweckt wird, dass sie sich dazu entschließt, selbst dorthin zu reisen. Es beginnt eine abenteurliche Zeit für sie. Sie lernt all das kennen, was Fenoglio geschrieben hat, darauf hat sie so lange gewartet. Doch sie merkt schnell, dass auch in dieser Welt bei Weitem nicht alles so schön und aufregend ist, wie es im ersten Moment scheint. Die Geschichte scheint sich selbstständig gemacht zu haben und von Fenoglios Idee von dieser Welt ist nicht mehr viel übrig...
Im zweiten Teil der Tintenherz-Trilogie passiert endlich das, womit man als Leser schon früher gerechnet hat: Der Wechsel in die andere Welt. Die große Frage hinter dieser Geschichte, ob die Charaktere in einem Buch wirklich nur an die Vorgaben des jeweiligen Autors gebunden sind, oder ob sie einen freien Willen entwickeln können, finde ich persönlich sehr interessant. Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, wie ein Buch weitergehen könnte, nachdem man die letzte Seite gelesen hat. Die Geschichte springt zwischen unserer und der Tintenwelt hin und her, doch die Kapitel aus unserer Welt (meistens geschrieben aus Sicht von Meggies Großtante) steigern nur die Sehnsucht nach der Tintenwelt. Es kommen sehr viele neue Charaktere hinzu und man sieht auch einige alte wieder. Etwas schade finde ich, dass Capricorn tatsächlich nicht mehr vorkommt, jedoch wird er durch neue Gegenspieler ersetzt, die sowohl die Protagonisten als auch den Leser ordentlich auf Trab halten. Diese scheinen sich mit der vorgefertigten Geschichte von Fenoglio so gar nicht anfreunden zu können und fordern ihr Recht ein, die Geschichte selber in die Hand zu nehmen. Da auch hier das Lesen aus den Büchern in den Hintergrund rückt, gibt es von mir einen Stern Abzug, das fehlte mir bisher sehr in dieser ganzen Geschichte.

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(6.659)

8.427 Bibliotheken, 73 Leser, 13 Gruppen, 154 Rezensionen

fantasy, bücher, jugendbuch, cornelia funke, tintenwelt

Tintenherz

Cornelia Funke ,
Buch: 567 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2010
ISBN 9783841500120
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich angefangen habe, Tintenherz zu lesen, habe ich mir etwas anderes vorgestellt, als das, was dann tatsächlich im Buch passiert ist. Doch das soll nicht heißen, dass es mir nicht gefallen hätte. Alles in allem ist es eine gelungene Geschichte.
Die junge Meggie liebt Bücher. Sie teilt diese Leidenschaft mit ihrem Vater Mo. Ihre Mutter hat die beiden verlassen, als Meggie noch sehr klein war. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht, erfährt Meggie, dass ihr Vater dazu in der Lage ist, Menschen, Tiere und Gegenstände aus Bücher in unsere Welt zu lesen. Doch nicht nur das Geheimnis ihres Vaters wird gelüftet, sondern auch was mit ihrer Mutter passiert ist, findet Meggie heraus. Es beginnt eine Geschichte, die nicht nur Meggies Zukunft für immer verändern wird, sondern die auch stark mit ihrer Vergangenheit verknüpft ist. Und obwohl Meggie Bücher über alles liebt, lernt sie schnell, dass es Figuren gibt, die besser in der Geschichte bleiben, aus der sie stammen...
Zu Beginn eines jeden Kapitels steht immer ein Zitat aus einem anderen Buch. Diese Idee hat mir sehr gut gefallen und Lust gemacht auf die Bücher, aus der die Zitate stammen. Diese Zitate geben einen Vorgeschmack auf das, was im Kapitel passieren wird.
Ich hätte mir gewünscht, dass ein größerer Fokus auf das Herauslesen aus den Büchern gelegt wird. Der tatsächliche Prozess findet nicht so oft statt, wie ich mir das am Anfang vorgestellt hatte. Es wird ein großer Schwerpunkt auf die Figuren gelegt, die bereits heruasgelesen wurde, was ich persönlich etwas schade finde, auch wenn es wirklich faszinierende Charaktere gibt, wie zum Beispiel den Autor Fenoglio oder den Gentleman-Gangster Capricorn. Die ganze Geschichte entwickelt sich eher zu einem großen Versteckspiel als zu dem Fantasyabenteuer, das ich mir gewünscht hatte. Dennoch handelt es sich bei Tintenherz um eine gelungene Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Daher gibt es von mir 4 Sterne.


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130 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

krimi, nele neuhaus, dorfgemeinschaft, mord, freundschaft

Im Wald

Nele Neuhaus
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783548289793
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Im Wald" war mein erstes Buch von Nele Neuhaus und vermutlich nicht mein letztes. Obwohl ich kein großer Krimi-Leser bin, hat mich das Buch doch überzeugt.


In einem abgebrannten Wohnwagen wird eine Leiche gefunden. Abgesehen von der ganz offensichtlichen Straftat hängt damit eine Geschichte zusammen, die einen der Ermittler persönlich betrifft. Alte Kindheitserinnerungen werden wach, die so mancher lieber für immer hinter sich gelassen hätte...


Nele Neuhaus versteht es, Geschichten zu erzählen. Obwohl ich eigentlich keine Krimis lese, war ich von Anfang an gebannt und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die persönliche Note, die durch die Verstrickung des einen Ermittlers in den Fall entsteht, finde ich sehr spannend und gibt der Geschichte noch etwas Besonderes.


Ich habe mir das Hörbuch (gelesen von Julia Nachtmann) angehört. Julia Nachtmann hat den verschiedenen Charakteren eindrucksvoll unterschiedliche Stimmfarben und Emotionen gegeben, was das Hörbuch sehr spannend gemacht hat. Daumen hoch!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Räuber

Friedrich Schiller
E-Buch Text: 148 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 25.09.2017
ISBN 9783744864763
Genre: Sonstiges

Rezension:

In "Die Räuber" von Friedrich Schiller geht  es um einen Vater und seine beiden Söhne. Der jüngere Sohn fühlt sich vom älteren in den Schatten gestellt und ist neidisch auf die Ansprüche, die der ältere aufgrund der Gesetzeslage geltend machen darf, und eifersüchtig auf die Beziehung des älteren zu einer jungen Frau. Der jüngere Sohn behauptet deswegen dem Vater gegenüber, dass der ältere Sohn die Familie entehrt habe und sich einer Bande Gesetzloser angeschlossen habe. Der Vater ist tief verletzt und verstößt den älteren Sohn, der sich tief verletzt tatsächlich einer Bande Räuber anschließt und sogar ihr Anführer wird. Der jüngere Sohn wartet auf den Tod des Vaters, um das lang ersehnte Erbe anzutreten. In seiner Ungeduld legt er den Vater bei lebendigem Leibe in die Gruft und zwingt die Frau, die eigentlich dem älteren Sohn versprochen war, ihn zu heiraten. Als der ältere Sohn eines Tages den Namen seiner ehemaligen Geliebten hört, macht er sich auf in seine Heimat, wo es zu einem großen Aufstand kommt.


Da das Buch 1781 geschrieben wurde, verwundert es einen nicht, dass die Sprache etwas schwieriger ist. Es kommen sehr viele Wörter vor, die heute entweder überhaupt nicht mehr oder zumindest nicht mehr in dieser Form verwendet werden. Das erschwert es ungemein, dieses Buch zu lesen. 


Die Geschichte ist an sich nicht schlecht, auch wenn der ein oder andere Mono- oder Dialog durchaus gekürzt werden könnte. Ich finde, dass hier schön gezeigt wird, wenn auch etwas überspitzt dargestellt, zu was ein Mensch getrieben werden kann, wenn er von starken Gefühlen wie Eifersucht oder Verzweiflung geleitet wird. 



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95 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kafka, klassiker, weltliteratur

Der Prozess

Franz Kafka , Christian Brückner
CD-ROM
Erschienen bei ZWEITAUSENDEINS, 01.06.2007
ISBN 9783861506904
Genre: Klassiker

Rezension:


In "Der Prozess" geht es um einen Mann, der angeklagt wird. Wofür? Ja, das weiß er selber nicht, aber das scheint auch keine große Rolle zu spielen, er ist einfach angeklagt. Er selbst ist ständig hin- und hergerissen zwischen Desinteresse und Interesse an seinem eigenen Prozess. Mal nimmt er sich einen Anwalt, mal feuert er ihn wieder. Bis zum Schluss kann er sich kaum entscheiden, aber die wichtigste Entscheidung wird ohnehin ohne ihn getroffen...

Der Prozess ist durchaus nicht uninteressant. Er enthält einige interessante Szenen und Bilder, die einen zum Nachdenken anregen. Zum Beispiel wird viel über das Gesetz und Recht diskutiert. Wie sinnvoll es ist und von wem es gemacht wird und gemacht werden sollte. Dazu enthält das Buch ein wirklich schönes Gleichnis über einen Wächter, der den persönlichen Eingang eines Mannes zum Gesetz bewacht und diesen zu Lebzeiten aber nicht durchlässt. Andere Szenen wiederum erschließen sich mir nicht ganz, was für das Verständnis nicht gerade hilfreich ist. Der Aufenthalt von Josef K. (dem Protagonisten) im Dom würde ich hier als Beispielszene anführen, denn dort trifft er den Gefängnisaufseher, der aber mehr wie ein Pfarrer auftritt. 


Stellenweise ist es schwierig zu lesen und man kann sehr viel hineininterpretieren. Einige Ausführungen über das Gesetz sind sehr lang, wobei die Gedanken schon mal abschweifen können. Das Ende kommt sehr plötzlich, ist etwas verwirrend und ließ mich mit dem Gedanken "Das kann doch jetzt nicht sein..." zurück.

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