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80 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

drachen, magie, liebe, fantasy, kateryna: die reise des protektors

Kateryna: Die Reise des Protektors

Larissa Wolf
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 21.12.2015
ISBN 9783959911610
Genre: Fantasy

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

dunja, leben, eifersucht, schmerz, ende

Leben oder sterben: Kurzroman (Jhanta Chroniken 0)

Larissa Wolf
E-Buch Text: 125 Seiten
Erschienen bei null, 30.04.2015
ISBN B00WYY0GWC
Genre: Sonstiges

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Kateryna - Die Reise des Protektors

Larissa Wolf
E-Buch Text: 313 Seiten
Erschienen bei null, 13.01.2015
ISBN B00S8Q9B44
Genre: Jugendbuch

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38 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

london, phobie, buntes cover, london love, super schönes cover

London Love - Josh & Annie

Larissa Wolf
E-Buch Text: 292 Seiten
Erschienen bei null, 30.05.2015
ISBN B00YKT727G
Genre: Jugendbuch

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619 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

mythos academy, fantasy, mythologie, loki, jugendbuch

Frostkiller - Mythos Academy

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.10.2014
ISBN 9783492703253
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Eine ganze Weile habe ich mich um diesen letzten Band der Mythos Academy Reihe gedrückt. Zum einen, weil die Reihe im Laufe der Bände stark nachgelassen hat. Zum anderen, weil es immer etwas endgültiges ist, eine lange Reihe zu beenden und mach meistens große Erwartungen hat.
So war es auch bei "Frostkiller", dem sechsten und somit letzten Band. Ich hatte nur geringe Erwartungen, weil ich nicht so recht wusste, auf was ich mich einstellen sollte. Wird die Geschichte wieder ein Abklatsch der ersten Bände oder schafft die Autorin es endlich, mehr Drama, Spannung und Zwiespalt in die Handlung und Charaktere zu bringen? Ja, Jennifer Estep ist dieser letzte Band eindeutig gelungen!
Gwen hat mich in diesem Band so gut wie gar nicht aufgeregt, obwohl ich mit ihr in den anderen Bänden hin und wieder Probleme hatte. Doch hier wurde sie mir wieder sehr sympathisch, denn sie lässt sich trotz aller Widrigkeiten nicht von ihren Plänen abbringen und zieht diese auch konsequent durch. Leider verliert besonders Logan an Profil, der hier wie auch schon in den letzten Bänden zu einer unscheinbaren Nebenfigur degradiert wird, die hin und wieder zur moralischen Unterstützung beiträgt. Wo ist der charismatische, lustige und spontane Spartaner aus dem ersten Band geblieben??
Dafür konnte Frau Estep mir die anderen Nebencharaktere näherbringen, allen voran Nickamedes (mein absoluter Lieblingscharakter der Reihe!), aber auch Gwens restliche Freunde.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass es endlich weniger Schwarz-Weiß-Denken in Bezug auf die Bösen und Guten gibt, denn es gibt hier kein Zwischending. Entweder man ist gut oder man ist böse, was leider eher klischeehaft ist.
Was mich gestört hat, sind die ständigen Wiederholungen der Handlungen aus den vorigen Bänden, die nicht nur den Band direkt davor, sondern sogar die Geschehnisse von Band 1 miteinbeziehen. Für Leute, die erst später in die Reihe einsteigen, mag das vorteilhaft sein, aber alle anderen langweilt das bloß.

Mein Fazit:

Ein würdiger, spannender Abschluss der Mythos Academy Reihe mit einer starken Protagonistin. Leider brilliert nicht jeder Charakter, besonders Logan büßt an Präsenz ein und gerät zusehends in den Hintergrund, was schade ist. Insgesamt ist die Mythos Academy Reihe lesenswert, hat aber durchaus ein paar Durchhängerbände.

Reiheninfo:

Band 0.5: First Frost
Band 1: Frostkuss
Band 2: Frostfluch
Band 2.5: Halloween Frost
Band 3: Frostherz
Band 4: Frostglut
Band 4.5: Spartan Frost
Band 5: Frostnacht
Band 6: Frostkiller

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

drachen, fantasy, magie, liebe, protektor

Kateryna: Die Reise des Protektors

Larissa Wolf
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.01.2015
ISBN 9781502325143
Genre: Fantasy

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200 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, briefroman, schottland, briefe, 1. weltkrieg

Eine Liebe über dem Meer

Jessica Brockmole , Susanne Goga-Klinkenberg
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Diana HC, 24.03.2014
ISBN 9783453291508
Genre: Liebesromane

Rezension:

www.larissawolf.de

Erster Satz:
Urbana, Illinois, USA, 5. März 1912Sehr geehrte Miss Dunn,
ich hoffe, Sie halten mich nicht für aufdringlich, aber ich schreibe Ihnen, um meine Bewunderung für Ihr BuchAus dem Adlerhorst auszudrücken.

Meine Meinung:

Ich hätte nie gedacht, dass ein Briefroman mich derartig berühren kann! Die Geschichte von Elspeth und David beginnt zufällig, dauert aber viele Jahre lang an. Mir ist es sehr leicht gefallen, mich mit den Charakteren, darunter auch Margaret und Paul (ihr Verlobter), anzufreunden und ich habe den gesamten Roman lang mit ihnen gelitten, geweint und mich gefreut.
Hier werden sämtliche Emotionen angesprochen und das, obwohl es lediglich Briefe sind. Mehr nicht. Und doch schafft die Autorin Jessica Brockmole es, mich damit zu begeistern und eine wunderschöne Geschichte zu erzählen, die während den beiden Weltkriegen spielt. Brockmole hat es geschafft, dass jeder Charakter eine eigene Stimme bekommt und man erkennt sofort, wer welchen Brief geschrieben hat - oftmals spürt man auch die Worte zwischen den Zeilen, was einfach magisch ist! Ich kam mir andauernd so vor, als wäre ich direkt neben Elspeth auf der Isle of Skye gestanden, hätte aufs Wasser geschaut und sehnsüchtig auf einen neuen Brief von David gewartet.
Ich kann diesen Briefroman nur empfehlen, denn es gibt wunderbare Charaktere, viel Gefühl, Dramatik und Spannung. Dazu kommt der tolle Schreibstil der Autorin und alles zusammen ergibt das einen einzigartigen Roman über eine Liebe, die sich über einen ganzen Ozean zieht.

Mein Fazit:

Ihr seid auf der Suche nach einem gefühlsvolle, aber nicht kitschigen, spannenden und einzigartigen Roman? Dann habt ihr ihn jetzt gefunden, denn "Eine Liebe über dem Meer" hat all das und noch viel mehr! Jessica Brockmole hat hiermit einen wundervollen Briefroman geschaffen, der davon zeugt, dass Liebe alles überdauern kann. Tolle Charaktere runden das Ganze ab und haben mich vollends überzeugt.

Zur Autorin:

Jessica Brockmole verbrachte mehrere Jahre in Schottland. Die Idee zu ihrem ersten Roman entstand während einer langen Fahrt von der schottischen Isle of Skye nach Edinburgh. Die Autorin lebt heute mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Indiana, USA, und schreibt bereits an ihrem zweiten Roman.
(Quelle: Diana Verlag)

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

entführung, vanessa michael munroe, atemlos, schauspielerin, menschhändle

Mission Munroe - Die Geisel

Taylor Stevens , Leo Strohm
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.01.2014
ISBN 9783442478934
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

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Erster Satz:

Miles Bradford stand am Fenster seines Büros, die Handflächen an die Scheibe gelegt, und beobachtete den Parkplatz.

Meine Meinung:

Zu allererst einmal: Der Klappentext ist der totale Schwachsinn! Munroe muss keine flüchtige Person wiederbeschaffen, sondern sie soll ein Mädchen von der Mädchenhändlerorganisation zum Kunden transportieren. Das ist ein heikles Unternehmen, da sie durch halb Europa fahren soll und zudem die "Puppe" eine bekannte amerikanische Schauspielerin ist. Da die gesamte Medienwelt nach der verschwundenen Neeva Eckridge sucht, braucht der "Puppenmacher" Munroe, die sich unter den Menschen unsichtbar machen kann.
Auch dieser dritte Fall für Vanessa Michael Munroe ist wieder spannend und der Leser kann kaum das Ende erwarten. Diese Mal wird allerdings nicht nur aus Munroes Sicht beschrieben, sondern der Leser erhält viele Einblicke in Bradfords Denken und erlebt, wie er verzweifelt versucht Vanessa wiederzufinden. "Die Geisel" ist anders als die beiden bisherigen Bände, da man hier endlich mehr über die Gefühlswelt Vanessas herausfindet - besonders durch die Beziehung zu Bradford. Sie ist nicht mehr nur das tödliche Chamäleon, sondern zeigt hier auch ihre menschlichen Seiten. Das hat mir besonders gut gefallen, denn sie wird für den Leser greifbarer. Endlich gibt es auch ein toller Nebencharakter, Neeva, der die Geschichte mitaufmischt und neue Konflikte bereit hält. Ich fand sie wirklich gut, denn sie bringt Munroe an ihre Grenzen - positiv wie negativ!

Mein Fazit:

Ein toller dritter Band der Mission Munroe Reihe, die voller Spannung, einzigartigen Charakteren und Themen ist, die heutzutage meistens eher totgeschwiegen als angesprochen werden. Letztes Mal ging es um Sekten, dieses Mal um Mädchenhandel - Taylor Stevens verarbeitet hier Themen, die in der heutigen Welt eine große Rolle spielen, obwohl sie oft verschwiegen oder ignoriert werden. Das regt zum eigenen Nachdenken an.

Reiheninfos:

Band 1: Die Touristin (engl.: The Informationist)
Band 2: Die Sekte (engl.: The Innocent)
Band 3: Die Geisel (engl.: The Doll)

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681 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 123 Rezensionen

liebe, mathematik, matt haig, menschsein, menschen

Ich und die Menschen

Matt Haig ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.04.2014
ISBN 9783423260145
Genre: Romane

Rezension:

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Erster Satz:

Hallo, Mensch.

Meine Meinung:

Ihr sucht ein wunderbares Buch über das Leben, die Liebe und das Menschsein an sich? Dann habt ihr es gefunden, denn "Ich und die Menschen" ist ein zauberhaftes Werk, das viel Aufmerksamkeit geschenkt bekommen sollte! Matt Haig hat hier einen Roman über einen Außerirdischen geschaffen, der wegen einer Mission zur Erde muss. Dort soll er verhindern, dass Andrew Martins neuste wissenschaftliche Erkenntnis an die Öffentlichkeit gelangt, denn dann wären die Menschen in der Lage, auch seinen Stern zu finden - und da ja jeder gute Außerirdische weiß, wie die Menschen sind und was sie mit fremden Lebensformen anstellen, muss das natürlich verhindert werden.
Die Geschichte ist total witzig, da der Außerirdische (ohne eigenen Namen) nicht viel von den Menschen hält, aber auch vieles falsch versteht. Es gibt einige super witzige Situationen, bei denen ich laut lachen musste. Doch das Buch weckt auch andere Gefühle im Leser, besonders die Entwicklung des Charakters ist wunderschön mitzuerleben. Was mir besonders gefallen hat, war der philosophische Anteil - Matt Haig hat die Menschen genau beobachtet und schafft es, uns mithilfe diesem Buch unser eigenes Leben näher zu bringen. Vieles ist für uns offensichtlich, aber für den Außerirdischen unverständlich und somit kommt man selbst ins Nachdenken über die Menschen und ihr Verhalten.
Es war ein so tolles Buch, tiefgründig, witzig, romantisch und philosophisch, sodass ich nun einige Post-Its darin kleben habe. Das wunderschöne Cover unterstützt die Geschichte und animiert einen zum Träumen.

Mein Fazit:

Ein Buch über die Menschen; über uns. Der Außerirdische nimmt den Menschen gnadenlos auseinander, setzt ihn aber ebenso liebevoll wieder zusammen. Es ist schwer zu beschreiben, denn dieses Werk beseht aus so vielen kleinen Dingen, die das Lesen zu einer wunderbaren Angelegenheit machen. Lasst euch am Besten selbst davon überraschen!

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 42 Rezensionen

thriller, zukunft, jugendbuch, koma, cyberworld

Mind Ripper

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 308 Seiten
Erschienen bei null, 07.04.2014
ISBN B00JJOT8AG
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz:

Die Erde bebte bei jedem Schritt, den die schuppige Kreatur tat.

Meine Meinung:

Einen Roman, der hauptsächlich innerhalb eines Cybergames spielt, habe ich noch nie gelesen. Darum war ich sehr gespannt auf "Mind Ripper", besonders weil mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Und ich wurde nicht enttäuscht! Nadine Erdmann hat eine glaubwürdige und gut dargestellte Zukunft erschaffen, in der fast jeder ständig im Cybernetz ist. 
Am wichtigsten in dieser Geschichte sind die Charaktere, wir haben drei Hauptpersonen, durch den allwissenden Erzähler, können wir immer wieder in ihre Köpfe schauen. Leider birgt diese Erzählperspektive aber auch Abstand vom Charakter zum Leser und darum konnte ich nicht mit allen gleich viel mitfühlen. Besonders Jemma war für mich oft zu fremd, da ich nicht wirklich in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen und diese miterleben konnte. Dafür haben mir besonders Zack und Jamie sehr gut gefallen, besonders toll war, dass sich die Autorin getraut hat, Homosexualität in ihrem Werk eine Rolle spielen zu lassen - das ist heutzutage leider immer noch viel zu selten.
Die Handlung war spannend, bot ein paar überraschende Wendungen und hat mich trotz der manchmal etwas fehlenden Charakternähe gepackt, die Seiten flogen nur so dahin. Das verdankt die Geschichte auch dem lockeren Schreibstil der Autorin, besonders am Ende steigert sie sich extrem und verfasst auch ein paar sehr poetische Zeilen. Das Ende insgesamt hat mir sehr, sehr gut gefallen. Plötzlich verstand ich mich auch wieder mit Jemma besser, hier kamen sogar noch einige Gefühle hinzu, die ich miterlebte. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weiter geht.

Mein Fazit:

Nadine Erdmann hat einen Roman über ein Cybergame und drei Jugendliche in der Zukunft geschrieben, der mir gut gefallen hat. Leider war die Perspektive nicht die beste, sodass man als Leser oft einen gewissen Abstand zu den Charakteren hat. Trotzdem packt die Geschichte den Leser, besonders weil die Autorin nicht davor zurückschreckt wichtige Themen wie Tod und Behinderung, aber auch Homosexualität in Einklang mit der spannenden Handlung zu bringen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Imperium der Götter: Isis – Mithras – Christus

Badisches Landesmuseum
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Theiss, Konrad, 14.11.2013
ISBN 9783806228717
Genre: Sachbücher

Rezension:

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Klappentext:
Bilderreich, mythenumwoben, exotisch und dadurch umso faszinierender - dieses Buch beleuchtet einen der spannendsten Bereiche antiker Religion, die sogenannten orientalischen Kulte und Religionen. Mit der Expansion Roms zu einem Weltreich und der Begegnung mit anderen Kulturen entwickelte sich eine unerschöpfliche Vielfalt religiöser Verhältnisse, ein buntes Neben- und Miteinander von Göttern und Kulten. So ergänzten im Laufe der Zeit "fremde" Götter - wie Mithras oder Isis - das römische Pantheon. Auch drangen "neue" Religionen ins Imperium Romanum ein - wie das Christentum, das einen Epochenwandel von weltgeschichtlicher Bedeutung herbeiführte.
Der Begleitband zur großen Ausstellung im Badischen Landesmuseum Karlsruhe bringt nun Licht in das vielfältige und durchaus vorbildliche Religionsleben der Römer. Neuste Forschungsergebnisse und aktuelle archäologische Erkenntnisse werden anhand einzigartiger Exponate, Funde, Modelle und nachgebauter szenischer Präsentationen veranschaulicht.
Erster Satz:
"Wenn das Christentum aufgrund zufälliger Ereignisse in seiner Ausbreitung gehemmt worden wäre, wäre die westliche Welt mithrasgläubig geworden."
Meine Meinung:
Bei diesem Werk handelt es sich um ein Sachbuch, es ist ein Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Landesmuseum Karlsruhe. Deswegen ist auch der Preis höher als bei einem normalen Buch, wer aber an Geschichte interessiert ist, findet hier ein tolles Werk über das römische Reich und die vielen verschiedenen Religionen und Kulte der damaligen Zeit - von denen das Christentum zu Beginn nur ein kleiner Ableger war.


Für den Preis bietet das Buch dem Leser aber sehr viel: es ist DIN A4 formatig, besitzt viele hochwertige Abbildungen und das alles auf teurem Papier. Es wirkt alles sehr hochwertig verarbeitet und es ist einfach ein Schmuckstück für Daheim. Die vielen tollen Bilder von den Ausstellungsobjekten, sowie zahlreiche Karten ergänzen die Textseiten perfekt. Es ist kein durchgängiger Text, sondern hierbei handelt es sich um viele verschiedene Essays und Aufsätze diverser Autoren zum Thema. Die Bilder machen also mindestens die Hälfte des Buches aus, sodass es nicht zu trocken wird.


Manche Sachbücher sind so kompliziert geschrieben, dass man erst studieren muss, um überhaupt den Sinn davon zu verstehen - das ist hier aber nicht der Fall. Im Gegenteil, gerade auch Leute, die sich hobbymäßig für Geschichte interessieren, werden hiermit gut bedient. So gut wie alle benutzte lateinische Begriffe werden übersetzt, also braucht man auch keine Lateinkenntnisse, um das Buch zu verstehen.
Auf fast 500 Seiten werden viele verschiedene Themen vorgestellt, darunter beispielsweise "Machtvolle Göttinnen", Monotheismus und diverse andere Kulte der damaligen Zeit, von denen man doch selten etwas liest. Natürlich wird hier auch der Beginn des Christentums thematisiert und es wird erklärt, wie und woraus es sich entwickelt hat.


Mein Fazit:
Trotz des teuren Preises lohnt sich das Buch auf alle Fälle. Besonders für Geschichtsinteressierte, denn es wird alles erklärt und veranschaulicht durch zahlreiche Bilder, Karten und Ausstellungsstücke. Ein tolles Buch, das man auch oft einfach nur durchblättert und sich die schönen Bilder ansieht - aber es wird auch viel Inhalt geboten. Viele Aufsätze unterschiedlicher Autoren bringen dem Leser die komplexe religiöse Welt des römischen Imperiums nahe. Sehr interessant!

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245 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 58 Rezensionen

lynn raven, liebe, high fantasy, seelenkuss, magie

Seelenkuss

Lynn Raven
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.12.2013
ISBN 9783570162958
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Erster Satz:
Vergiss ihn!
Meine Meinung:
Endlich! Ein neuer Roman von Lynn Raven!! Darauf habe ich schon lange, lange gewartet und endlich durfte ich das Buch in den Händen halten. Es ist wiedermal ein dicker Schinken mit fast 600 Seiten, aber bei Frau Raven ist jede weitere Seite ein Geschenk. Mit hohen Erwartungen begann ich "Seelenkuss" und wurde leider etwas enttäuscht....
Lange Zeit war ich aber total begeistert von der Geschichte und besonders auch von den Charakteren. Doch schon zu Beginn gab es eine Szene, die ich ziemlich unglaubwürdig fand: Darejan findet, dass sich ihre Schwester Seloran verändert hat - und als ihr dann Fremde erzählen, sie sei von dem bösen Zauberer Ahoren besetzt, glaubt Darejan das sofort und geht mit ihnen auf eine lange und gefährliche Reise. Diese Entwicklung ging mir eindeutig zu schnell, als dass es glaubwürdig war! Wenn mir jemand so etwas über meine Schwester erzählen würde, wäre ich nicht sofort mit den Fremden losgezogen...
Nachdem aber diese Szene überstanden war, entwickelte sich die Geschichte langsam und glaubwürdig. Lynn Raven hat ihre Leser bisher immer mit einer sehr authentischen Entwicklung der Liebesgeschichte verwöhnt, sodass ich dasselbe von diesem Buch erwartete. Der "Verrückte" und Darejan hassen sich anfangs, doch es gibt hin und wieder kleine Gesten, die doch auf mehr hoffen lassen. Leider ließ die Liebesgeschichte, die so gar nicht dem entsprach, was ich mir vorstellte, sehr lange auf sich warten. Sie kam erst gegen Ende des dicken Buches. Ich kam mir hier irgendwie hintergangen vor, weil es keine richtige Liebesgeschichte ist, da es keine Entwicklung gibt ... Warum das so ist, müsst ihr selbst lesen!
Sehr gelungen fand ich aber die Charakterentwicklungen der beiden Protagonisten. Der "Verrückte" ist ein Krieger, er besitzt aber auch Schwächen, die hier besonders deutlich werden, denn er hat sein Gedächtnis verloren und ist immerzu auf Darejans Hilfe angewiesen. Darejan selbst ist eine sympathische, starke und mutige Protagonistin, die mir sehr gut gefallen hat. Diese Konstellation fand ich sehr interessant und es gab zahlreiche Konflikte, mit denen die beiden zurechtkommen müssen.
Aus dieser Grundlage hätte sich eine Raven-typische wunderschöne Liebesgeschichte entwickeln können, hat es aber leider nicht. Meiner Meinung nach, handelt es sich bei "Seelenkuss" um eine Fantasygeschichte mit einer kleinen Lovestory, die aber nicht im Vordergrund steht!
Der Schreibstil von Frau Raven war wie gewohnt sehr gut, flüssig und die Seiten flogen dahin. Aber hin und wieder hat sie manche Sätze Wort für Wort wiederholt, die mir dann doch sehr aufgefallen sind und den Lesefluss gestört haben.
Mein Fazit:
Wer mit zu hohen Erwartungen, die er aus den bisherigen Romanen der Autorin erhalten hat, an "Seelenkuss" geht, kann enttäuscht werden. Denn hier handelt es sich um einen High-Fantasy-Roman mit ein wenig Liebe, die aber eher eine Nebenrolle spielt. Dafür sind die Charaktere einzigartig, es gibt eine tolle Entwicklung der Beiden und man darf auf die Szenen zwischen ihnen gespannt sein, die oft konfliktreich sind..."Seelenkuss" ist LEIDER die schlechteste Geschichte der Autorin, die ich bisher von ihr gelesen habe.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

schweden, sportler, biografie, sportlerbiographie, fussball

Ich bin Zlatan

Zlatan Ibrahimovic , Wolfgang Butt , David Lagercrantz , David Lagercrantz
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MALIK, 01.10.2013
ISBN 9783890297736
Genre: Biografien

Rezension:

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Erster Satz:
Pep Guardiola, mein Trainer in Barcelona, mit seinen grauen Anzügen und seiner ständigen Grübelmiene, kam zu mir und sah gequält aus.
Meine Meinung:
Fußball schaue ich grundsätzlich nur, wenn die Nationalmannschaft spielt - meistens lediglich bei der EM und WM. Man kann also sagen, dass mich diese Sportart nicht wirklich interessiert, vor allem nicht das ganze technische drumherum. Trotzdem wollte ich diese Biografie unbedingt lesen! Zlatan Ibrahimovic fand ich schon immer sehr interessant, weshalb ich es gar nicht abwarten konnte, endlich seine Geschichte lesen zu dürfen. Selbst ich komme ins Schwärmen, wenn man sich seine Art zu Spielen ansieht.
Da die wenigstens bekannte Persönlichkeiten ihre Biografien selbst schreiben, fällt dem Leser hier sofort auf, dass dies auch hier der Fall ist - Zlatans Geschichte wird von einem professionellen Autor geschrieben. Trotzdem ist das Buch in der Ich-Form geschrieben und zwar so, als hätte Zlatan es selbst verfasst. Das ist eine gute Idee, aber mich hat der Schreibstil leider etwas gestört. Wenn man sowieso schon einen Autor die Geschichte verfassen lässt, kann der sich doch bitte etwas besser ausdrücken. Es war sehr umgangssprachlich, was an sich in Ordnung ist, aber teilweise waren die Sätze wirklich etwas komisch. Ich finde, dass wenn man ein Buch schreibt, sollte es auch ein gewisses sprachliches Niveau besitzen und nicht einfach nur so geschrieben sein, wie man es jemandem erzählt... Das wird bestimmt nicht jeden stören, aber mich hat das doch etwas gestört.
Zlatan Ibrahimovic gibt uns mit diesem Werk einen tiefen Einblick in seine Gedanken und sein Leben. Allerdings bleibt es meistens doch sehr auf den Fußball reduziert, man erfährt also alles rund um die sportliche Seite seines Lebens und auch ein wenig über seine persönliches Leben mit seiner Familie. Ich hätte mir in diese Richtung noch etwas mehr gewünscht, aber es ist eine Sportlerbiografie und ich kann es verstehen, dass man natürlich nicht alles Private öffentlich machen möchte.
Seine Geschichte ist keine herkömmliche, denn Zlatan stammt aus einem eher ärmlicheren Viertel in Schweden, in dem so gut wie nur Menschen mit Migrationshintergrund gibt. In seinem Buch erzählt er beispielsweise, dass er erst mit ungefähr zwanzig Jahren den ersten schwedischen Film gesehen hat. Durch seinen Hintergrund kommt es auch zu vielen Problemen, denn nicht jeder ist unvoreingenommen ... Besonders in seiner Jugendzeit bekommt er das oft zu spüren - doch diese Zeit hat ihn auch zu dem heutigen Menschen und Sportler gemacht, der sich nichts vormachen lässt. Er kann sehr impulsiv und nachtragend sein, aber auch loyal und freundlich - je nach dem, wie man ihn selbst behandelt.
Fazit:
"Ich bin Zlatan" hat mir sehr gut gefallen und ich muss sagen, dass ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Wie gesagt, Fußball ist nicht unbedingt mein Interessengebiet, trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten, es war spannend und interessant. Man erhält einen tollen Einblick in das Denken Zlatans und ganz besonders natürlich seine Geschichte, die ihn zu einem der besten Fußballspieler der Welt gemacht hat. Nach dem Buch kann man sein Verhalten, bzw. seine Art viel besser verstehen. Das Buch kann ich auch Nicht-Fußball-Fans empfehlen.

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624 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 56 Rezensionen

liebe, drachen, draki, fantasy, jugendbuch

Firelight - Flammende Träne

Sophie Jordan , Viktoria Fuchs
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Loewe, 12.11.2012
ISBN 9783785570463
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Dozing, half-asleep, I remember Will's promise to me:
It's not over. I'll find you. We'll be together again.Then something dawns on me. A truth that has been there all along, edging my consciousness. He won't have those memories. He won't remember what happened that night, why I had to go. He will just think I left Chaparral. Left him. Vanished.

Erster Satz:

Sometimes I dream of falling.

Meine Meinung:

"Vanish" besitzt ein wundervolles Cover, das den Betrachter sofort in Bann zieht. Dieses Mal ist es nicht Jacinda, die auf dem Cover zu sehen ist, sondern eine andere Person, die in diesem Buch eine wichtigere Rolle einnimmt. Mehr möchte ich dazu nicht verraten, denn um wen es sich handelt, müsst ihr schon selbst herausfinden!

Den ersten Band habe ich schon 2011 gelesen, was also schon etwas her ist... Ich konnte mich noch grob an die Handlung erinnern, mehr aber auch nicht. Also startete ich mit dem zweiten Band ohne mir vorher Gedanken zu machen, was überhaupt passieren könnte - ich wurde mit einer tollen, spannenden, emotionalen und reiferen Geschichte überrascht!

Jacinda muss wieder zu ihrem Stamm zurückkehren, nachdem sie sich am Ende des ersten Bandes vor den Jägern verraten hat. Sie muss Will hinter sich lassen - immerhin macht seine Familie Jagd auf sie. Es fällt ihr sehr schwer und Will verspricht ihr, dass er sie finden wird. Zurück im Stamm der Draki muss sich Jac den Konsequenzen ihrer Taten stellen und wird vor ein Gericht gestellt, das über ihre Strafe entscheidet. Doch nicht nur die anderen Drakis, die sie nun als Verräter sehen, machen ihr Leben schwer, sondern auch der Sohn des Anführers, Cassian. Er will sie als Frau haben und schwört ihr, sie immer zu beschützen. Jacinda ist sich nicht sicher, warum er ausgerechnet sie haben will - immerhin schwärmt ihre Schwester Tamra schon lange für ihn.

Wie ihr euch jetzt denken könnt, kommt es zu einem Liebesdreieck, denn Jacinda hat keine andere Wahl, als im Stamm zu bleiben und kommt somit auch Cassian näher. Sie entdeckt mehr Seiten an ihm, die ihr gefallen und schon ist sie zwiegespalten. Will, der in einer Jägerfamilie lebt, oder Cassian, der genau weiß, sie sehr sie ihr Drakidasein braucht um zu überleben? Ich HASSE Liebesdreiecke, doch hier ist es mit zum ersten Mal passiert, dass ich zwischen beiden Jungs hin und her geschwankt bin. Einerseits mochte ich Will, aber Cassian entwickelt sich in diesem Band mehr und mehr, bis er ein toller, authentischer Charakter mit eigener Persönlichkeit geworden ist. Er hat mir sehr sehr gut gefallen und darum war ich, wie Jac, die ganze Zeit unentschlossen, wer besser zu ihr passt.

Nicht nur Cassian gewinnt an Profil, sondern sämtliche Nebencharaktere entwickeln sich weiter und nehmen mehr Gestalt an - sie wachsen dem Leser ans Herz. Besonders auch Jacindas Zwillingsschwester Tamra, die im ersten Band doch etwas blass war. Sie blüht hier regelrecht auf.

Die Autorin schafft es, den Leser durch viele überraschende Wendungen zu unterhalten, sodass die Spannung zum Ende hin immer stärker wird! Ich konnte wirklich nie vorausahnen, was als nächstes geschieht und das ist bei Jugendtriologien nicht immer der Fall. Hierbei konnte die Autorin richtig punkten!

Die Charaktere werden reifer und erwachsener, denn es geht nicht mehr nur um die Liebe zwischen zwei Personen, sondern dieses Mal werden die Konsequenzen ihrer Handlungen für die restlichen Charaktere deutlich. Es geht um Loyalität, Freundschaft, Familie, Pflicht und Zugehörigkeit! Der zweite Band bietet mehr Themen als der erste und ist somit eine gelungene Weiterentwicklung.

Das Englischlevel ist fortgeschritten, denn die Sätze sind manchmal etwas komplizierter und es gibt viele Wörter, die mir unbekannt waren. Trotzdem kann man die Geschichte locker verstehen und ich bin wirklich sehr schnell durch die Geschichte durchgelangt, obwohl englische Bücher bei mir meistens etwas länger brauchen als deutsche!

Mein Fazit:

Ein gelungener zweiter Band, der mehr Charaktere umfasst und Spannung in die Geschichte um Jacinda bringt. Dieser Band bereitet auf das große Finale vor und das sehr gelungen, wie ich finde! Es gibt eine Art Liebesdreieck, das mir (zum ersten Mal in einem Roman überhaupt!) wirklich gefallen hat und ich sehr realistisch fand. Viele unerwartete Wendungen und Überraschungen heizen die Spannung an und man fiebert als Leser die ganze Zeit mit!

Reiheninfos:

Band 1: Firelight (dt.: Firelight - Brennender Kuss)
Band 2: Vanish (dt.: Firelight - Flammende Träne)
Band 3: Hidden (dt.: Firelight - Leuchtendes Herz)

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734 Bibliotheken, 14 Leser, 9 Gruppen, 109 Rezensionen

dystopie, zombies, tom, alex, ashes

Ashes - Tödliche Schatten

Ilsa J. Bick , Robert A. Weiß , Gerlinde Schermer-Rauwolf , Sonja Schuhmacher
Fester Einband: 571 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2012
ISBN 9783863960063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Erster Satz:

"FUBAR" - so nannte es Jed.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:
"Ashes- Tödliche Schatten" ist ähnlich wie sein Vorgänger gestaltet: im Vordergrund steht das Gesicht einer jungen Frau. Unter dem Titel sowie auf der Rückseite sieht man weiße Vögel fliegen und im Hintergrund ist die Natur zu sehen. Die vorherrschende Farbe ist dieses Mal nicht wieder blau sondern orange, was den Himmel bedrohlich aussehen lässt und zur Geschichte passt!
Mir gefällt besonders das Auge der Frau, denn es zieht sofort alle Blicke auf sich. Insgesamt finde ich, dass Cover wurde sehr gut ausgewählt und passt perfekt zur Geschichte, die in diesem Band doch sehr an Bedrohung zunimmt!

Handlung:
Nun. Was soll ich bloß dazu sagen. Meiner Meinung nach war so gut wie keine Handlung existent! Ein hartes Urteil, aber das Buch konnte mich dieses Mal nicht überzeugen! Der erste Band fand ich unglaublich spannend und habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Leider kann die Autorin mit diesem Buch nicht an die vorherige Leistung anknüpfen, teilweise erschien es mir, als fühlte sie sich gezwungen, die Handlung so weit auszudehnen wie nur möglich, damit sich die Geschichte auf mehr als zwei Bände verteilte.
Das Buch beginnt nahtlos am Ende des ersten Bandes. Leider wird so gut wie nichts "wiederholt", sodass ein Leser, der den ersten Band vor vielen Monaten gelesen und vieles vergessen hat, anfangs überhaupt nicht durchblickt. Das war etwas schade und hat den Lesefluss gestört.
Es geht um Alex, die aus Rule geflohen ist und sich auf die Suche nach Tom machen will, doch schon hinter den Stadttoren wird sie von den Veränderten aufgehalten und verschleppt. Gleichzeitig erfahren wir Toms Geschichte aus seiner Sicht, er fand Unterschlupf bei einem älteren Paar und muss sich dann aber auf die Flucht machen, denn Jäger wurden auf die Drei aufmerksam und sind nun hinter den Nicht-Veränderten her, mit denen man gutes Geld verdienen kann, wenn man sie an das Militär verkauft.
Das einzige was in dem Buch passiert, sind die Fressorgien der Veränderten, die Autorin ist nie zu müde zum detaillierten (!) Beschreiben! Es wird wirklich genauestens beschrieben, wie die Veränderten einen Jungen übers Feuer hängen, grillen und dann essen. Ich habe mich wie im falschen Film gefühlt! Kannibalismus ist ein Thema des Buches, aber in diesem Band ging es wohl nur um das Essen von Menschen! Einfach nur widerlich, teilweise wurde mir sogar schlecht! Wie kann die Autorin so etwas in einem Jugendbuch schreiben???
Außer diesen Handlungen passierte nicht wirklich etwas, auch nach 170 Seiten dreht es sich immer noch nicht um die eigentliche Geschichte. Da wundert es mich nicht, dass das Buch fast 600 Seiten hat - leider hätte man es locker auf höchstens 200 Seiten kürzen können! Die einzelnen Szenen waren teilweise zu ausführlich beschrieben und so weit wie nur irgendwie möglich ausgedehnt...
Was mir ebenfalls gefehlt hat, war die Geschichte von Ellie und ihrem Hund, die im ersten Band verloren gingen und im zweiten erst am Ende auftauchten.
Ich weiß nicht, ob ich den dritten Band noch lesen werde, denn dieser hier hat mir die Reihe schon ziemlich versaut! Schade, denn der erste Band hat mich sehr begeistert.

Charaktere:
Natürlich fliegen sämtliche Jungs auf Alex, die aber immer noch Tom hinterhertrauert und ihn zu finden versucht. Sie wird von den Veränderten verschleppt und ist bis am Endkampf in deren Gefolge. Sie entwickelt sich nicht weiter, außer dass sie sich wohl langsam ebenfalls körperlich verändert, denn die Veränderten sehen sie nicht direkt als Essen an.
Man erfährt mehr von Tom, der ebenfalls in eine Falle tritt. Seine Kapitel fand ich wesentlich besser als die von Alex, denn endlich dreht sich mal nicht alles nur um Kannibalismus!

Sprache:
Durch die verschiedenen Sichten (Alex, Tom und noch zwei andere) kam es bei mir anfangs zu etwas Verwirrung, war dann aber eine gute Idee der Autorin, denn besonders die Sicht von Tom, ebenso eine andere Sicht haben mir gefallen und gaben der Geschichte etwas mehr Boden!

Mein Fazit:

Ein sehr schwacher zweiter Band, der keine Lust auf eine Fortsetzung macht! Das Hauptthema des Buches ist Kannibalismus, es wird sehr detailliert beschrieben, wie die Veränderten ihre Opfer umbringen und dann verspeisen! Nein danke, aber auf so etwas kann ich in einem Jugendbuch (!) gerne verzichten! Die Geschichte fühlt sich künstlich gedehnt an, denn eigentlich hätte die Autorin das Buch auf 200 Seiten kürzen können, der Rest ist für die Handlung unwichtig.

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Tags: brutal, langatmig   (2)
 

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586 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 66 Rezensionen

liebe, handy, hochzeit, sms, poppy

Kein Kuss unter dieser Nummer

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.11.2012
ISBN 9783442467716
Genre: Liebesromane

Rezension:

www.laris-buecherkiste.blogspot.de

Klappentext:

Manchmal ist das große Glück nur eine Pechsträhne entfernt ...

Poppy Wyatt steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Traummann, als sie erst ihren äußerst wertvollen Verlobungsring verliert und ihr dann auch noch das Handy gestohlen wird. Als Poppy ein weggeworfenes Smartphone findet, behält sie es kurzerhand, um die Suchaktion für ihren Ring organisieren zu können. Dummerweise gehört das Handy dem Geschäftsmann Sam Roxton, dessen Leben bald kopfsteht. Denn Poppy kann dem Impuls nicht widerstehen, sich in Sams Leben einzumischen - mit unübersehbaren Folgen für sie beide ...

Erster Satz:

Es ist alles eine Frage der Perspektive.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:

Sophie Kinsellas neuestes Buch besticht mit einem detailgetreuen Cover, das sich auch noch toll anfühlt! Es ist wirklich selten, dass die Cover auf den Buchinhalt abgestimmt wurden. Bei diesem Buch hat der Verlag aber ein Cover geschaffen, dass viele kleine Details aus der Geschichte enthält, bsp. die Handschuhe und der Ring.

Handlung:

Sophie Kinsella ist bekannt als eine Meisterin der witzigen Frauenromane, ihre Schnäppchenjägerin-Reihe habe ich verschlungen und geliebt! Auch mit ihrem neuesten Buch überzeugt sie mich als treue Leserin restlos. Die Geschichte beginnt mit Poppy, die ihren teuren Verlobungsring verloren hat, der sogar schon der Großmutter ihres Verlobten gehörte.
Dummerweise fehlt er nach einer Party spurlos und keiner scheint ihn gesehen zu haben. Poppy ist am Verzweifeln, denn ausgerechnet als sie versucht die Suchaktion zu organisieren, wird ihr Handy geklaut. Doch nach kurzer Zeit findet sie ein Handy, das in einem Mülleimer liegt. Kurzerhand nimmt es sie an sich, denn wer immer es auch wegwarf, benötigt es wohl auch nicht mehr.
Eigentlich ist das Handy Eigentum von Sam Roxton, dessen Sekretärin nach einem Modelangebot auf und davon ist und ihr Geschäftshandy in den Hotelmüll geworfen hat. Poppy schafft es Sam zu überzeugen, sich das Handy mit ihm zu teilen und ihm sozusagen als persönliche Assistentin beizustehen, bis er eine neue Angestellte gefunden hat.
Doch Poppy ist nicht immer ganz seriös, hin und wieder überwiegt die Neugierde und sie mischt sich in Sams Leben ein, der das nicht besonders amüsant findet! Besonders nachdem sie sein Verhältnis zu seinen Angestellten verbessern will und in "seinem" Namen auf Mails antwortet ...

Das Buch ist der Hammer! Charmant, witzig, romantisch, chaotisch, verzweifelnd und und und. Die Geschichte hat mich vollkommen überzeugt davon, dass Kinsella eine Meisterin ihres Faches ist. Es gibt nur wenige Bücher, bei denen ich so mit der Geschichte und den Charakteren verbunden war, dass ich nach Beenden des Buches am liebsten erneut damit angefangen hätte!
Die Dialogie bzw. SMS zwischen Sam und Poppy haben mich immer zum Schmunzeln gebracht, teilweise musste ich sogar laut lachen (im Zug...). Man spürt selbst als Leser das Knistern zwischen den Beiden und wird süchtig nach diesen Szenen. Ein wunderbares Buch, das noch hoffentlich viele Leser findet!

Charaktere:

Poppy ist tollpatschig (aber nicht so, dass es übertrieben wirkt), liebenswert, versucht zu helfen (aber nicht immer danken ihr die Leute, denen sie hilft ;)) und sie steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Traummann Magnus. Magnus ist Professor an einer Universität, auch seine Eltern und seine Geschwister sind total intelligent. Neben ihnen fühlt sich Poppy immer dumm und einfältig, sie hat das Gefühl, dass ihre zukünftigen Schwiegereltern auf sie herabsehen.
Da ist es nicht gerade von Vorteil, dass sie nun auch noch den wertvollen Verlobungsring verliert! Verzweifelt macht sie sich auf die Suche danach und trifft dabei auf Sam Roxton, einen wichtigen Geschäftsmann, der so allerlei anderes zu tun hat, als Poppy wieder loszuwerden. Denn sie ist nun im Besitz des Handys, das eigentlich seiner Assistentin gehörte.
Sie einigen sich darauf, dass Poppy alle E-mails und Nachrichtenan ihn weiterleitet, und währenddessen darf sie sein Handy leihen. Doch schon bald erkennt Sam, dass das vielleicht nicht die Beste Idee war, denn Poppy mischt sich immer wieder in sein Leben ein - ob es ihm gefällt oder nicht - und bringt ihn in peinliche Situationen.
Beide Charaktere sind von der Autorin lebendig und authentisch erschaffen worden, besonders die Beziehung zwischen ihnen ist das, was den Roman besonders macht!

Sprache:

Kinsellas Schreibstil ist gewohnt locker, umgangssprachlich und witzig. In diesem Buch verwendet sie immer wieder Fußnoten, um die Geschichte mit Anmerkungen von Poppy zu gestalten.
Da ich selbst in meinem ersten Semester an der Uni bin und oft Texte mit Fußnoten lesen muss, fand ich die Idee noch genialer. Denn Poppy versucht damit, ihrem Verlobten Magnus nachzueifern - er verfasst natürlich wissenschaftliche Bücher mit wissenschaftlichen Fußnoten, im Gegensatz zu Poppy.
Diese Idee ist einzigartig und genial, in keinen nicht-wissenschaftlichen Buch, habe ich dies bisher erlebt!

Mein Fazit:

Ein wirklich grandioser Frauenroman von Sophie Kinsella, der - meiner Meinung nach - die "Schnäppchenjägerin"-Reihe weit übertrifft! Witz, Charme, Romantik; hier findet man alles was das Herz begehrt!
Sehr zu empfehlen!

Zur Autorin:

Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" wurde zum internationalen Kinohit. Sophie Kinsella eroberte die Bestsellerlisten aber auch mit Romanen wie "Göttin in Gummistiefeln", "Kennen wie uns nicht?" oder "Die Heiratsschwindlerin" im Sturm. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.
Mehr zu Sophie Kinsella und ihren Romanen finden Sie unter www.sophie-kinsella.de.
(Quelle: Goldmann)

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

richard löwenher, verbotene lieb, mittelalter, orien, kreuzzüge

Die Rose von Damaskus

Cornelia Kempf
Flexibler Einband: 607 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 19.08.2008
ISBN 9783499247330
Genre: Historische Romane

Rezension:

www.laris-buecherkiste.blogspot.de

Erster Satz:

Der Widerhall schwerer Schritte, begleitet vom Klirren eines Kettenhemdes, füllte den Saal und durchbrach das leise Murmeln der Anwesenden.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:

Die Buchgestaltung war der Grund für mich, warum ich das Buch gekauft habe. Denn mir gefällt das Cover mit dem Bild einer Frau aus dem Orient sehr und ich könnte es wirklich stundenlang betrachten! Das Buch ist in warmen Rottönen gestaltet und würde als Hardcover noch mehr Eindruck machen, leider gibt es diese Version des Covers nur als Taschenbuch, da das Hardcover noch einen anderen Namen trägt ("Die Gärten von Damaskus"). Und das Hardcover sieht echt schrecklich langweilig aus!

Handlung:

Ich habe noch nicht viele historische Romane gelesen, da mir viele vom Schreibstil her nicht gefallen. Auch die Charaktere sprechen mich häufig nicht besonders an, somit bin ich in diesem Genre nur von wenigen Büchern wirklich begeistert!
Dieses hier gehört dazu!
"Die Rose von Damaskus" lag schon ewig in meinem Regal - ungelesen - bis ich es dann diese Woche herauszog und mal ein paar Seiten probehalber las. Den Rest habe ich dann in zwei Tagen verschlungen, obwohl der Roman über 600 Seiten hat ...
Cornelia Kempf hat hier ein einzigartiges Werk erschaffen, das sich mit der christlichen aber auch mit der islamischen Welt auseinandersetzt, ohne eins von beiden zu werten!
Die Geschichte dreht sich um Nasrin, die älteste Tochter eines Emirs aus Damaskus zur Zeit des dritten Kreuzzuges.
Nasrin führt ein sehr behütetes Leben, hat aber doch einige Freiheiten, die andere muslimische Frauen nicht haben. Eines Tages bekommt ihr Vater vom Sultan einen christlichen Sklaven geschenkt, Nasrin hat viele Vorurteile gegen diese "Barbaren", was natürlich verständlich ist aufgrund der nicht vorhandenen Verständigung zwischen beiden Welten. Für jede Seite ist der Gegner der Ungläubige, von dem man die Welt befreien muss ...
Das Aufeinandertreffen und die Auseinandersetzung mit diesen beiden, doch teilweise sehr verschiedenen Welten, fand ich unglaublich interessant! Man lernt selbst viel dabei kennen!
Obwohl es verboten ist, verlieben sich Nasrin und Bernhard ineinander, langsam und zaghaft. Die Entwicklung dieser Liebe kann man als Leser hautnah miterleben, ebenso wie die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Beiden. Doch nicht nur ihre verschiedenen Religionen hindern sie einander zu lieben, es geschehen auch einige tragische Wendungen, die Opfer verlangen.
Nasrin muss ihren Vater vor dem Tod retten, denn Verräter haben einen Komplott geschmiedet, um ihn loszuwerden. Die einzige Hilfe, auf die sie sich stützen kann, ist die eines Christen - eines "Ungläubigen". Bernhard.
Werden sie es schaffen? Werden sie überhaupt jemals ein Paar sein können, oder nicht? Dies erfahrt ihr, wenn ihr euch auf ein historisches Abenteuer mit Emiren, Sultanen und Kreuzrittern einlasst!
Das Buch hat mich total überzeugt und ich kann es jedem Leser ans Herz legen, der Romantik liebt!

Charaktere:

Als Protagonisten haben mir Nasrin und Bernhard sehr gefallen. Nasrin ist die älteste Tochter ihres Vaters, der sie über alles liebt und ihr fast keinen Wunsch abschlagen kann. Deswegen hat sie Privilegien, die sonst nur wenige Muslima zu der Zeit haben.
Nasrin ist dickköpfig, eigenwillig, aber sehr liebenswert. Sie liebt ihren jüngeren Bruder Yasid sehr, der einmal den Posten ihres Vaters als Emir einnehmen wird. Trotz diverser Vorurteile gegen die Christen, sucht sie immer wieder die Nähe von Bernhard und glaubt immer wieder als Einzige an dessen Unschuld.
Denn Bernhard wird als christlicher Sklave oft gedemütigt und misshandelt, auch von Nasrins Verlobten Jamal. Nasrin hasst ihren Verlobten, doch sie muss sich dem Wunsch ihres Vaters unterordnen. Doch das Kismet (arab. Schicksal) hat es anders für die beiden geplant ...
Beide Charaktere sind einzigartig, liebenswert und ergänzen sich perfekt. Besonders hat mir Nasrin gefallen, die sich nicht von den ganzen Männern in ihrer Umgebung unterdrücken lässt. Sie ist eine mutige, starke junge Frau, die für ihre Familie alles tun würde!

Sprache:

Das Buch ist aus der dritten Person und entspricht hauptsächlich der Sicht von Nasrin. Wenige Kapitel gibt es auch aus Bernhards Sicht. Die Autorin verwendet viele arabische Wörter sowie Begriffe, viele davon werden aber hinten im Buch in einem Anhang erklärt. Dies verleiht dem Buch etwas mehr Authentizität!

Mein Fazit:

Ein wirklich wundervoller historischer Roman über die Liebe und das Leben einer Muslima und eines Christen zur Zeit der Kreuzzüge! Authentische Charaktere, die die Geschichte lebendig machen!

Zur Autorin:

Cornelia Kempf, geboren 1970, arbeitete als selbstständige It-Systemspezialistin, ehe sie sich dem Schreiben von historischen Romanen widmete. Heut elebt die Autorin in der Nähe von Augsburg. Im Rowohlt Taschenbuch Verlag ist bereits "Die Gladiatorin" erschienen.
(Quelle: Rowohlt)

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

werwolf, liebe, fantasy, vollmond, aussenseiterin

Moonlit Nights - Vom Vollmond überrascht

Carina Mueller
Flexibler Einband
Erschienen bei Müller, Carina, 20.01.2011
ISBN 9783000332302
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Meine Meinung:

Buchgestaltung:

Das Buch ist in schwarz gehalten und erweckt zusammen mit dem doch eher dunklen Cover eine düstere und spannende Stimmung! Schlicht, aber effektiv.

Handlung:

Ein typisches Jugendbuch, das sich um Werwölfe dreht. Dies dachte ich, als ich das Buch in der Hand gehalten habe. Die Bewertung bei Amazon war ziemlich gut, deshalb habe ich es auf meine Wunschliste gepackt. Als dann die Autorin durch Zufall merkte, dass ich gerne ihr Buch lesen würde, hat sie mir großzügigerweise ein Exemplar zugeschickt. Ich habe durchaus Erwartungen an das Buch gehabt, vor alem wegen den vielen guten Bewertungen, die ich gesehen hatte. Doch erwartet, dass es mir so sehr gefällt habe ich nicht!
Emma ist 16 Jahre alt und geht noch zur Schule, sie hat keine so wirklichen Freunde und wird von Klassenkameraden gehänselt. Nachmittags muss sie ihrem Vater im Obstladen aushelfen, was zu noch mehr Gesprächsstoff über sie führt.
Sie hat ihre Situation satt, aber hat keine Ahnung wie sie sie ändern kann. Eines Tages steht Liam, ein neuer Klassenkamerad, im Laden und bittet ihren Vater um einen Job. Ausgerechnet der neue, gutaussehende Typ, um den sich alle Mädchen scharen, soll ihr zur Hand gehen!
Emma hat keinerlei Erfahrungen mit Jungs, was sie in seinem Beisammensein total verunsichert, doch mit jedem Mittag lernen sich die beiden besser kennen und werden Freunde, sogar ein Paar. Davon hätte Emma nie im Leben geträumt!
Doch dann sieht sie Liam mit einem anderen Mädchen und die beiden wirken seltsam vertraut. Emma hat keine Ahnung, was sie nun machen soll. Doch als wären die beziehungstechnischen Fragen noch nicht genug, erlebt sie auch noch etwas viel Schlimmeres... Denn Liam ist nicht das, was er vorgibt zu sein. (Was für ein dramtischer Satz ;)).
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es war witzig, spannend und hat mir Lust auf mehr gemacht! Carina Müller hat einen tollen Roman geschrieben, der meiner Meinung nach mit diversen Bestsellerromanen des Genres mithalten kann. Auch ist sie die bisher einzige, von der ich ein Buch gelesen habe, die sich mit dem wirklichen Werwolfmythos auseinandersetzt! In keinem anderen Buch habe ich das bisher erlebt!

Charaktere:

Emma ist mir ans Herz gewachsen, sie hat die typischen Probleme eines pubertierenden Teenagers. Sie ist sich nicht zu schade manche Dinge nachzufragen, oder zu überlegen, so ziemlich alles kann ich hundertprozentig nachvollziehen! Ich finde in vielen Jugendbüchern sind die Protagonistinnen in diesem Alter, aber sie verhalten sich nicht ihrem Alter entsprechend, bzw. scheinen über Beziehungen und Co schon alles zu wissen. Emma hingegen ist sehr authentisch, was mich überzeugt hat, auch den zweiten Band zu lesen, sobald er erscheint!
Liam ist da schon eher wie die anderen männlichen Protagonisten, was aber dem Buch und der Beziehung zu Emma nicht schadet. Am allermeisten haben mir Emmas Mutter und ihr Vater gefallen! Sie waren wirklich einzigartig und genial, sowie witzig. Ich musste so oft wegen den Bemerkungen ihrer Mutter lautloslachen, sei es daheim im Bett oder im Zug!
Insgesamt waren es sehr gelungene Charaktere, von denen ich gerne mehr erfahren möchte.

Sprache:

Carinas Schreibstil ist flüssig und trotzdem, dass das Buch in Selbstregie erschienen ist, ist es ein klasse Buch geworden. Es gibt auch keine Rechtschreibfehler, wie ich es schon in anderen selbstverlegten Büchern gesehen habe...

Mein Fazit:
Ein wunderbares, witziges Buch für Jugendliche! Tolle Charaktere, die die Geschichte zu einem schönem Ereignis machen. Kann ich nur sehr empfehlen! Schade finde ich allerdings, dass es wohl Neider gibt, die es der Autorin nicht gönnen und Gerüchte über angeblich gefälschte Amazonrezensionen verbreiten!! Ich kann es wirklich nicht verstehen, warum man ein tolles Buch herunter machen muss...
Auf jeden Fall kann ich das Buch allen Jugendlichen ans Herz legen, die gerne was über Werwölfe lesen und Romantik erleben wollen!

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1.257 Bibliotheken, 19 Leser, 12 Gruppen, 154 Rezensionen

blutbraut, liebe, nosferatu, vampire, fantasy

Blutbraut

Lynn Raven
Fester Einband: 734 Seiten
Erschienen bei cbt, 31.10.2011
ISBN 9783570160701
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Erster Satz:
Die Kondome knisterten in meiner Gesäßtasche.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:

Das Cover sieht unheimlich gut und magisch aus. Man nehme eine blasse junge Frau in düsterer Kleidung, die eine Träne aus Blut weint. Diese mischt man mit Blautönen und schon erhält man ein faszinierendes und tolles Cover! Es zieht wirklich jeden Blick auf sich.

Handlung:

Bist du auf der Suche nach einem Buch, das dich 736 Seiten in Atem hält? Dein Herz zum Rasen bringt? Dich nach einem Happy End schreien lässt? Dich an Magie glauben lässt?
Dann bist du hier auf eines gestoßen, das dich erobern könnte!
Stell dir vor, du bist auf der Flucht. Auf der Flucht vor deinem ärgsten Feind. Der, der dir dein Leben nehmen wird, sobald er dich in die Hände bekommt! Denn deine Tante hat es dir oft genug eingebläut: du kannst niemandem trauen, denn jeder könnte ein Handlager von ihm sein. Er, du weißt genau, wer das ist. Joaquín de Alvaro, der Hexer, der dein Blut braucht, um nicht zum Nosferatu zu werden!
Denn nur du kannst ihn davor bewahren, du als seine Blutbraut.
Seit deiner Kindheit bist du ständig auf der Flucht, jetzt hast du dir zum ersten Mal ein einigermaßen gutes Leben aufgebaut und einen tollen Jungen kennen und lieben gelernt. Doch dann verrät er dich!
Denn er ist nicht nur irgendein Junge, sondern er ist der Bruder von Joaquín! Er hat dich in eine Falle gelockt, damit sie dich zu seinem Bruder, den ach so tollen Hexer der Hermandad, bringen, damit er dir dein Blut aussaugen kann.
Doch nach und nach wirst du merken, dass Joaquín es nicht darauf anlegt, dir wehzutun. Du wirst lernen, hinter seine Fassade zu schauen und dich dabei auch selbst besser kennenlernen!
Lass dich von dieser einzigartigen Geschichte verzaubern, tauche ein in eine Welt aus Magie. Spannung, Dramatik, Gefühle, die wahre Liebe und viele Überraschungen erwarten dich.

Charaktere:

Lynn Raven zeichnet so authentische und gefühlsvolle Charaktere, wie sie in anderen Jugendbüchern nur selten vorkommen. Man würde am liebsten selbst in die Geschichte eintauchen und sie kennenlernen! Lucinda macht eine nachvollziehbare Wandlung durch: sehr lange ist sie verängstigt und traut Joaquín nicht über den Weg. Doch nach und nach merkt sie, dass ihr eine falsche Vorstellung vermittelt wurde und das von der einzigen Person, von der sie dachte, ihr trauen zu können.
Alles ändert sich für sie, denn sie darf Santa Reyada nicht verlassen, ihrer eigenen Sicherheit wegen. Lucinda fühlt sich wie in einem goldenen Käfig, doch ihr bleibt nichts anderes übrig, als ihr neues Zuhause und die Bewohner näher kennenzulernen und so wird ihr klar, dass es auch etwas anderes als Angst gibt.
Joaquín ist ein sehr interessanter Charakter, vielschichtig und gut. Auch wenn er manchmal zu "Schwarzer Magie" greift, tut er es oft nur, um seine Lieben zu schützen. Denn für seine Familie und Freunde geht er jedes Risiko ein, auch wenn es auf Kosten seiner Selbst geht.
Er hat mir am Besten gefallen und ich würde ihn gerne in Echt kennenlernen! Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam, aber sehr realistisch, denn immerhin ist Lucinda schon seit Jahren eingetrichtert worden, dass er ihr wehtun wird.
Oft sind es zwei Schritte vor und einen zurück, was eigentlich gut auf die Entwicklung dieser Beziehung passt. Man wird hier keinen Kitsch, keine Schnulze oder übermäßige Romantik finden. Nein, denn die Gefühle werden hier subtil und in Handlungen, Reaktionen und in Mimik und Gestik dargestellt.
Keiner der beiden Charaktere beginnt an einem Punkt stundenlang über den anderen zu schwärmen, sondern die Entwicklung passt zu den Persönlichkeiten und ihrer Vorgeschichte.

Sprache:

Hauptsächlich findet ihr hier die Geschichte aus der Sicht von Lucinda und Joaquín dargestellt. Hin und wieder kommt auch eine weitere Person, die hier das Böse verkörpert, zu Wort und bringt Spannung auf.
Denn so erfährt der Leser manchmal schon vor den Protagonisten, was als Nächstes passiert und bangt dementsprechend mit ihnen, wenn es Schlag auf Schlag kommt. Dann denkt man sich: Ha! Ich hab es doch geahnt!
Jetzt könnte man also meinen, die Ereignisse seien vorhersehbar, aber das sind sie nicht. Es gibt anfangs viele einzelne Handlungsstränge, die doch irgendwie miteinander verknüpft scheinen und sich erst gegen Ende zusammentun. Eine Menge Hindernisse warten auf die Charaktere, die man als Leser nicht immer vorhersehen konnte!

Mein Fazit:
Du suchst ein Buch, in dem du mit Haut und Haar verschwinden könntest? Dann lass dich von einer spannenden Geschichte einfangen, die mit tiefgründigen Charakteren aufwarten kann! Hier werden keine Gefühle beschrieben - nein!- man fühlt sie selbst!
Kitsch oder Geschwärme ist hier fehl am Platz!
Du bekommst hier eine Liebesgeschichte, die mit keiner anderen vergleichbar ist und dich für sich einnehmen wird. Gib ihr eine Chance, dir zu zeigen, wie sehr du diese Geschichte brauchst, um glücklich zu werden!!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

indien, schön, blankes entsetzen, bewegend, harem

Die Stadt aus Gold und Silber

Kenizé Mourad , Doris Heinemann
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 21.05.2012
ISBN 9783764504489
Genre: Romane

Rezension:

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Erster Satz:
Im Jahr 1856 wird Indien von der englischen Ostindiengesellschaft beherrscht.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:
Buch ist in wunderschönen Gelb- und Orangetönen gestaltet und spiegelt den Reichtum Lakhnaus wider. Sehr schönes Cover!

Handlung:
Jeder weiß von Indiens Kampf um seine Freiheit unter der Kolonialmacht England, doch meistens wird nur Ghandi damit in Verbindung gebracht. Doch schon ein Jahrhundert vor dessen Wirken, hat sich das indische Volk gegen seine Unterdrücker aufbegehrt und zwar unter der Führung der einzigartigen Regentin Hazrat Mahal, die heute kaum einer kennt. Als Waisenmädchen aufgewachsen, kommt sie dank ihrer Schönheit und ihrer Dichtkünste an den Hof des Herrschers und wird in dessen Harem aufgenommen.
Sie bekommt einen Sohn und bewundert ihren künstlerisch begabten König, der von seinen Untertanen geliebt wird.
Doch als die Briten ihre Versprechungen gegenüber dem König brechen und dessen Reich annektieren wollen, unternimmt der König und seine Mutter und die ältesten Söhne eine lange Reise an den Hof von Königin Viktoria, um für ihre Stadt Gnade zu erbitten. Doch dies haben die Briten auf keinen Fall vor, denn Lakhnau ist voller Reichtum.
Überall im Reich sind die Menschen unzufrieden mit der zunehmenden Unterdrückung durch die Ostindiengesellschaft und es kommt zu immer größeren Rebellionen. Da das Volk aber einen Herrscher braucht, wird Hazrats zehnjähriger Sohn zum König und sie zur Rajmata (Königinmutter) und somit zur Regentin gekrönt.
Anfangs bin ich nur schwer in die Geschichte reingekommen, es tauchen sehr viele verschiedene Personen und Orte auf, so dass man leicht durcheinander gerät. Da es sich um historisch reale Personen handelt, übernimmt die Autorin auch hin und wieder belegte Zitate, die das ganze Buch sehr authentisch machen.
Dadurch kommt auch viel Spannung auf, man fiebert dauernd mit und hofft auf ein gutes Ende.
Das Buch rüttelt den Leser auf, es ist wirklich schockierend, mit welcher Grausamkeit die Briten in ihren Kolonien vorgegangen sind.
Natürlich lässt sich sowas auf alle Kolonialmächte übertragen, was doch sehr erschreckend ist und nicht verschwiegen oder heruntergespielt werden sollte!
Es ist mir nach diesem Buch absolut kein Wunder mehr, dass viele islamischen und hinduistischen Völker die Briten hassen ...

Teilweise erinnerte mich das Buch mehr an ein Sachbuch als an ein Roman, was aber nicht negativ ist. Die Ereignisse der drei Jahre werden teilweise mehr oder weniger detailliert behandelt, somit erhält man einen guten Einblick in die Anfänge der indischen Widerstände gegen ihre Kolonialherren.

Charaktere:
Hazrat Mahal ist eine unglaublich starke Frau, Regentin und Mutter. Es ist wirklich sehr schade, dass sie in der Weltgeschichte so unbekannt ist, obwohl sie die Bedingungen für Ghandi und seinen Widerstand geschaffen hat. Unter ihrer Herrschaft wäre es den Indern fast gelungen, die Briten aus ihrem Land zu vertreiben und wieder eine tolerante und eigene Kultur aufzubauen.
Ihre Persönlichkeit hat mich sehr überzeugt, sie ist bereit sich für ihr Volk zu opfern, obwohl sie ihren eigenen Kopf hätte retten können. Hazrat ist vielleicht nicht immer die fürsorglichste Mutter, aber sie versucht ihr Bestes und das, obwohl sie gleichzeitig noch Regentin und Kriegsführerin/ Strategin ist. Sie ist wirklich bewundernswert!
Sie hält ihren Platz in einer Männerwelt und räumt mit allen Vorurteilen einer weiblichen Regentin auf. Im Roman kommt es auch zu einer Liebesgeschichte, die sehr schön ist, trotz aller äußeren Widrigkeiten.
Die starke Hazrat hilft dem Volk viel mehr, als es der eigentliche König mit seinem schwachen politischen Geschick jemals könnte!

Sprache:
Am Anfang und auch noch in der Mitte war ich oftmals etwas verwirrt, aufgrund der vielen verschiedenen Personen. Aber bis auf diese Stellen, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Die Autorin verbindet viele verschiedene Perspektiven, teils von Briten und teils von Indern. Somit erhält man einen guten Rundumblick über alle Geschehnisse, und kann es von verschiedenen Fronten beleuchten. Denn nur so versteht man die Gedanken und Motive beider Seiten!

Mein Fazit:
Ein einzigartiges Buch über eine einzigartige Frau im Kampf um die Freiheit ihres Volkes! Authentisch und spannend, mit realen Persönlichkeiten der Geschichte Indiens und Großbritanniens! Jedem zu empfehlen, der sich für Geschichte interessiert, insbesonders indische Geschichte und den Widerstand gegen die Kolonialmacht England.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, alter, paris, frankreich, familie

Die letzte Liebe des Monsieur Armand

Françoise Dorner , Christel Gersch
Flexibler Einband: 137 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 25.11.2008
ISBN 9783257239034
Genre: Romane

Rezension:

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Meine Videorezi auf: http://www.youtube.com/watch?v=2bGT595n-D8&feature=plcp

Erster Satz:
Im 82er habe ich sie zum ersten Mal gesehen.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:
Ganz ehrlich, die Gestaltung des Buches hätte mich niemals veranlasst, dieses Buch zu kaufen, wenn ich es nicht auf einen Bücherflohmarkt in die Hand bekommen hätte. Es ist schrecklich langweilig und öde, es lenkt keinerlei Aufmerksamkeit auf sich, was eigentlich sehr schade ist. Denn der Inhalt dieses unscheinbaren Buches ist es wert, gekauft und gelesen zu werden!

Handlung:
Ich gebe zu, dass ich dieses Buch mit dem Vorurteil angefangen habe, dass es mir bestimmt nicht gefallen würde. Denn es ist mein erstes Buch von Diogenes, und von dem Verlag hat mich bisher noch kein Buch wirklich interessiert bzw bin ich auf keines aufmerksam geworden.
Doch ich hatte mich total geirrt, denn trotz des unschönen Covers verbarg sich hier zwischen den Buchdeckeln eine magische und sehr ehrliche Geschichte, die einen zum Nachdenken anregt. Denn wer macht sich in seinen jungen Jahren Gedanken, wie es den alten Menschen gehen könnte? Vor allem erkennt man so etwas meistens erst, wenn diese davon erzählen oder man selbst in das Alter kommt und die Erfahrung macht. Aber Francoise Dorner schafft es, ohne den erhobenen Zeigefinger, auf diese Probleme aufmerksam zu machen. Und das auf sehr subtile Art und Weise.
Dieses Buch behandelt den herrschenden Konflikt zwischen Alt und Jung, in einer alternden Gesellschaft, in der das junge Alter eine große Rolle spielt. Eine sehr bewegende Lektüre!

Charaktere:
Armand ist ein Professor im Ruhestand, der seinen Schülern jahrelang die Philophie nahe gebracht hat. Nachdem seine Frau starb und seine Kinder sich immer mehr von ihm entfremdeten (durchaus auch aus eigener Schuld), lebt er nur noch vor sich hin. Bis er Pauline kennenlernt. Pauline ist jung, lebenslustig und hilfsbereit. Und auf der Suche nach einer Familie. Sie "adoptiert" Armand als ihren Großvater und gibt ihm neuen Lebensmut. Eine "Pauline" als Freundin, wünscht man sich selbst. Armand erkennt mit ihrer Hilfe, dass er sich selbst idealisiert hat und kein so toller Vater/Ehemann war, wie er immer dachte.
Tolle Charaktere, die das Buch zu einem einzigartigen Leseerlebnis machen, das den Leser noch lange danach beschäftigen wird!

Sprache:
Der Schreibstil ist nicht so flüssig, dass man das Buch - trotz der wenigen Seiten - mal schnell runterlesen kann. Das ist aber nichts schlechtes, denn es passt hervorragend zum Inhalt. Denn man sollte sich auch während des Lesens Zeit nehmen, um sich eigene Gedanken zum Thema zu machen, da es sehr aktuell ist und man sich früher oder später damit auseinandersetzen sollte!

Mein Fazit:
Ein besonderes Buch mit einzigartigen Charakteren auf der Suche nach neuer Lebensfreude und dem Umgang mit dem Alter und der Einsamkeit. Unbedingt lesen!!!

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(12.254)

14.517 Bibliotheken, 108 Leser, 30 Gruppen, 409 Rezensionen

dystopie, liebe, panem, hungerspiele, jugendbuch

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501349
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Meine Meinung:
"Die Tribute von Panem"- Triologie beginnt mit "Tödliche Spiele", geschrieben von Suzanne Collins. Sie hat ein unglaubliches Werk erschaffen, es findet überall auf der Welt unheimlich viel Anklang, im nächsten Jahr kommt ja sogar die Verfilmung ins Kino!! Aber ist das auch gerechtfertigt? Na klaro!
Und hier seht ihr warum:
Die Dystopie zeigt uns eine ganz andere Welt wie wir sie kennen. Die USA gibt es nicht mehr, stattdessen enstand am selben Ort das Land Panem mit seinen ehemals dreizehn Distrikten. Wegen Aufständen im dreizehnten Distrikt, wurde er von der Regierung ausgelöscht, seitdem gibt es nur noch zwölf offizielle Distrikte. Um der Bevölkerung von Panem stets vor Augen zu halten, was passiert wenn sie sich gegen die Regierung erheben sollte, werden jedes Jahr die sogenannten Hungerspiele veranstaltet. Dann muss jeder Distrikt zwei Jugendliche auslosen, ein Mädchen und einen Jungen.

Als die Auslosung auf Katniss' kleine Schwester Prim fällt, meldet sie sich an ihrer Stelle. Zusammen mit dem Bäckerssohn Peeta muss sie nun versuchen in der Arena der Spielmacher zu überleben. Doch es kann nur einen Sieger geben ...
Ich habe den ersten Band der Triologie schon einmal gelesen und zwar kurz nach dem es veröffentlicht wurde. Es war damals eine meiner ersten Dystopien und hat mich sehr gut gefallen. Jetzt habe ich es wieder gelesen und es gefällt mir immer noch super! Katniss verhält sich weniger wie ein Mädchen, was aber daran liegt, dass sie schon als Teenager ihre Familie ernähren muss. sie geht zusammen mit ihrem besten Freund Gale in den Wald, der verbotenes Gebiet außerhalb der Distikte ist, um zu jagen.

Ich hatte zu Beginn ein paar Probleme mich mit ihr anzufreunden, aber spätenstens als sie sich für ihre Schwester gemeldet hat, hatte sie meine Sympathie gewonnen. Auch Peeta war mir sehr sympathisch, er ist eher ruhig aber sehr hilfsbereit. Die restlichen Figuren aus Katniss' Team fand ich auch sehr gelungen, der oft betrunkene Haymitch, der sich dann aber sehr für seine Schützlinge einsetzt, die nervige Effie Trinket, die sich lieber einen siegessicheren Distrikt wünscht, Cinna, der Stylist der zum Freund wird.
Aber auch die anderen Tribute waren ausgearbeitet, jeder hat seine eigene unverwechselbare Persönlichkeit: die kleine Rue, der riesige Tresh, der wütende Cato, und und und.
Die Spannung beginnt bei der Auslosung der Tribute und endet erst nach Ende des Buches, es gibt einen gemeinen Cliffhänger und man will sofort weiterlesen. Ich finde, die Zeit in der Arena wird grandios beschrieben, man sieht alles wie im Film vor sich, das Füllhorn an dem das Gemetzel begann und endet, die Wälder, der See an dem die Karrieros ihre Zelt aufgeschlagen hatten, die verschiedenenen Terrains...

Ich bin deshalb schon sehr gespannt auf den Film der im März erscheinen soll. Wenn man es sich recht überlegt, schreit die Story von Katniss und Peeta geradezu nach einer Verfilmung, den der Schreibstil ist wunderbar und sowieso schon wie eine Art Drehbuch aufgebaut.
Zum Schluss möchte ich noch kurz etwas zum Cover sagen. Das Mädchen (Katniss), das sich hinter Blutverschmierten Blättern verschanzt hat, passt perfekt zur Geschichte. Bevor man das Buch gelesen hat, kann man allein schon anhand des Covers sich seine Gedanken dazu machen. Ich finde, es zieht einen richtig in seinen Bann. Genauso wie die Geschichte!

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(4.478)

6.603 Bibliotheken, 116 Leser, 18 Gruppen, 360 Rezensionen

fantasy, schattenjäger, dämonen, liebe, vampire

City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2011
ISBN 9783401502601
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Meine Meinung:

Buchgestaltung:
Die deutsche Ausgabe sieht ganz gut aus. Es ist grünlich gestaltet und sieht aus wie ein antikes Portal. In der Mitte gibt es einen golden umrandeten Kreis in dem man New York City sieht. Viele finden ja das englische Cover schöner, aber ich finde das deutsche auch nicht schlecht. Im Innern es ein Inhaltsverzeichnis und eine Karte, auf der alle Handlungsorte eingezeichnet sind. Das liebe ich in Büchern, denn so kann man alles schön mitverfolgen.

Handlung:
Ich finde überhaupt nicht, dass die Geschichte an Harry Potter erinnert, die beiden Reihen sind doch total unterschiedlich! Hier geht es um sogenannte Schattenjäger, von Engel abstammende Jäger, die gegen die Dämonen kämpfen. Auch Vampire und Werwölfe finden in der Geschichte Platz, doch sie stehen im Hintergrund, was sehr angenehm ist, nach dem ganzen Hype um diese Kreaturen. Die Schattenjäger aus diesem Buch sind interessant und auf ihre eigene Art und Weise neuartig. Bisher ist mir kein ähnliches Buch untergekommen ...
Die Geschichte teilt sich auf bisher vier Büchern auf, wobei nur die ersten drei aus der Sicht von Clary geschrieben wurden, der vierte Teil handelt von Simon, ihrem besten Freund. Cassandra Clare hat mit "City of Bones" eine super interessante, witzige, liebevolle neue Reihe geschaffen, die man unbedingt gelesen haben sollte. Es geht um Clary, ein junges normales Mädchen, die bei einem Diskobesuch einen Mord sieht. Drei Jugendliche, bedeckt mit Runen und in den Händen schwertähnliche Klingen, erstechen einen Jungen, der sich als Leiche in Asche verwandelt. Clary muss erfahren, dass sie das zweite Gesicht hat, mit der sie die magischen, übersinnlichen Sachen auf der Welt sehen kann, die den normalen Menschen verborgen ist. Zudem lernt sie die Schattenjäger kennen, zu denen die drei Jugendlichen gehören. Als dann auch noch ihre Mutter von Dämonen angegriffen und entführt wird, spitzen sich die Ereignisse zu und immer mehr Fakten kommen ans Licht, die vielleicht doch besser verborgen geblieben wären ...
Die Handlung ist sehr spannend, sie fesselt den Leser an jede einzelne Seite. Trotzdem ist es meiner Meinung nach kein Buch, dass man an einem Tag lesen kann. Es ist so unglaublich umfangreich, nicht nur an der Seitenzahl gemessen, sondern auch vom Inhalt und Informationen über diese andere Seite unserer Welt. Wenn man die Geschichte aufmerksam liest, findet man auch immer wieder kleine Hinweise auf den Verlauf der Handlung.

Charaktere:
Clary ist mir sehr sympathisch gewesen, obwohl mir gleich schon auf den ersten Seiten klar war, dass Simon in sie verliebt ist... Clary ist selbstbewusst, steht zu denen, die sie liebt und ist hilfsbereit. Sie ist schlagfertig und lässt sich nicht unterkriegen. Mein absoluter Liebling war aber Jace. Ich lieeeeeebe seinen Humor und seine Schlagfertigkeit! Die meisten seiner Kommentare haben mich einfach nur zum Lachen gebracht, er hat es wirklich drauf. Sein Charakter ist von der Autorin liebevoll gezeichnet worden, er hat seine Ecken und Kanten, ist lieb aber auch ein bisschen verrückt. Zum Niederknien ;).
Seine Persönlichkeit entwickelt sich ebenso wie Clarys im Laufe des Buches weiter, beide werden reifer und erwachsener. Sie müssen auch so einiges einstecken und verlieben sich trotzdem ineinander. Sehr schön und abwechslungsreich fand ich, dass sie sich nicht angeschmachtet haben, sondern dass ihre Beziehung vor allem auf einer tiefen Freundschaft basiert. Danach kommt erst ihre Liebe, die sie zueinander entdecken. Ich hoffe ja inbrünstig, dass die Ereignisse am Ende des Buches für die beiden bloß von der Autorin beabsichtigte Missverständnisse sind...! Wer es gelesen hat weiß was ich meine.
Ansonsten fand ich auch alle anderen Charaktere sehr ausgereift, interessant und vielschichtig. Keiner war so, wie er auf den ersten Blick wirkte. Es gab auch keine wirklichen Guten und Bösen, sondern die Grenzen waren stark verschwommen. Auch die Bösewichte hatten Gründe für manche ihrer Taten, die der Leser nachvollziehen kann, natürlich gibt es schon Personen in dem Buch, die einem absolut nicht sympatisch sind, aber sie wirken nicht platt, sondern haben auch eine eigenen Geschichte die sie zu dem gemacht hat, was sie nun waren.

Sprache:
Der Schreibstil von Cassandra Clare ist einfach göttlich! Seit langem habe ich mich beim Lesen nicht mehr so amüsiert. Sie verleiht jedem Charakter eine eigene Ausdrucksweise und somit auch mehr Leben. Es ist ungemein herrlich witzig, sarkastisch und spannend. Ein sehr, sehr gelungenes Buch.

Mein Fazit:
Ein grandioser Start für eine interessante Reihe, die sehr viel verspricht. Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, die man noch lange im Kopf haben wird und deren Entwicklung man gerne verfolgt. Witzig, gefühlsvoll und spannend! Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, verpasst etwas! Und mit Harry Potter hat es meiner Meinung nach sehr wenig zu tun, ich finde es viel besser.

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(203)

369 Bibliotheken, 3 Leser, 8 Gruppen, 43 Rezensionen

geister, mittler, kalifornien, umzug, susannah

Susannah - Auch Geister können küssen

Meg Cabot , Yvonne Hergane
Flexibler Einband: 282 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.12.2007
ISBN 9783570301975
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Erster Satz:
Da gibt's Palmen, haben sie gesagt.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:
Jeder, der das Buch sieht, denkt sofort an ein kitschiges Mädchenbuch für 12 Jährige. aber das täuscht gewaltig. Die sehr mädchenhaften Farben lassen das Buch in einem unvorteilhaften Blick erscheinen. Aber ich muss sagen, dass sie ja schon irgendwie süß aussehen

Handlung:
Meg Cabot ist einfach große Klasse! Jedes Buch von ihr ist witzig, romantisch, einfach perfekt. Sie ist eine der Autorinnen bei der ich sicher bin, dass mir jedes ihrer Bücher gefällt. Obwohl das Buch nicht sehr dick ist und die Schrift riesig ist, ist es unglaublich gut. Es ist witzig, spannend, romantisch, gruselig und noch so vieles mehr. Die Reihe gehört zu meinen Lieblingsreihen und es ist das zweite Mal, dass ich sie nun lese. Auch jetzt, nachdem ich genau weiß, was passiert, ist es trotzdem noch ein tolles Leseerlebnis.
Susannah, kann Geister sehen, was sie gar nicht so toll findet. Manchmal muss sie auch handgreiflich werden, wenn die Geister nicht von alleine ins Licht wollen. Als ihre Mutter erneut heiratet, muss sie von ihrem geliebten New York nach Nordkalifornien ziehen. Ausgrechnet in ein jahrhunderte altes Haus, in dem schon so einige Menschen gestorben sind. Allein oder durch die Hilfe anderer. So auch Jesse, der gutaussehende spanische Geist, der in ihrem neuen Zimmer lebt. Kann es noch schlimmer kommen, denkt sich Suze, doch dann taucht an ihrer neuen Schule die tote Exfreundin von Bryce auf. Aus Rache will sie sich an ihm rächen und ihn mit sich in das Jenseits zu ziehen. Das will Suze verhindern, aber so einfach ist das nicht. Ausgerechnet vom Direktor ihrer neuen katholischen Schule, Pater Dom, bekommt sie Unterstützung, denn auch er ist ein sogenannter Mittler und kann Geister sehen. Obwohl er eher die nicht handgreifliche Umgangsform bevorzugt.

Charaktere:
Suze ist göttlich. Sie hat einen tollen Sarkasmus, ist selbstbewusst, lässt sich nicht unterkriegen, ist mutig und will doch nur ein ganz normales Date haben. Leider kommen ihr immer Geister in die Quere. Auch ihre neue Familie ist sehr sympathisch, jedes Familienmitglied hat einen ausgearbeiteten Charaker, der sehr liebevoll gestaltet ist. Meg Cabot hat hier wunderbare Charaktere geschaffen, die alle im Laufe des Buches eine Entwicklung durchschreiten. Ein Pluspunkt des Buches ist eindeutig Jesse, der spanische Geist, der Suzes Zimmer bewohnt. Man erfährt immer kleine Infos über ihn und die Umstände seines Todes. Die Szenen von Suze und Jesse sind herrlich witzig aber auch romantisch. Es knistert nur so.
Wundervolle Charaktere! Ich möchte auch einen sexy spanischen Geist a la Jesse in meinem Zimmer wohnen haben.

Sprache:
Der Schreibstil ist jugendlich, aber auch Erwachsene können sich getrost an das Buch trauen. Es ist leicht zu lesen, deshalb ist es auch gerade für jüngere und noch unerfahrene Leser geeignet.

Mein Fazit:
Eine wundervolle Reihe mit tollen Charakteren und ineinander abgeschlossenen Bänden. Also keine Angst vor Cliffhangern! Sehr, sehr empfehlenswert!!!

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232 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, indianer, drogen, alkohol, freundschaft

Julischatten

Antje Babendererde
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2012
ISBN 9783401065892
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Erster Satz:
Verbannung. Anders konnte Sim das, was ihr bevorstand, nicht bezeichnen.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:
Das Thema "Natur" spielt bei jedem ihrer Cover eine wichtige Rolle, so auch hier. Passend zum Thema gibt es jedes Mal ein wunderschönes, ruhiges Cover mit Blautönen. Besonder gefallen hat mir dieses Mal der Titel, denn meiner Meinung nach beschreibt er das Buch absolut perfekt!! Und das nur in einem Wort, das ja eigentlich schon ein Gegensatz in sich ist. Aber dieses Wort fasst die Geschichte genial zusammen. Wer das Buch gelesen hat, wird mich verstehen können.

Handlung:
Sim ist eigentlich eine ganz normale Teenagerin, aber mit ihren jungen Jahren schon alkoholabhängig. Nach ihrem Geburtstag, an den sie sich nur noch verschommen und sehr negativ erinnert, wacht sie im Krankenhaus mit einer Alkoholvergiftung auf. Ein Grund zum Handeln, finden ihre Eltern und schicken sie zu ihrer Tante Jo nach Nordamerika in ein Indianerreservat. Tante Jo, ehemals mit einem Indianer verheiratet, führt dort ein hartes aber zufriedenes Leben und sie soll Sim wieder auf den richtigen Weg bringen. Leichter gesagt als getan. Denn im Indianerreservat ist das Leben nicht unbedingt "schöner", es herrscht eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und viele Bewohner nehmen Drogen oder trinken Alkohol. Sim lernt die beiden besten Freunde Jimi und Lukas kennen. Währenddessen Jimi der totale Draufgänger und Macho ist, gelingt es dem blinden Lukas eine besondere Freundschaft zu ihr aufzubauen. Doch die beiden Jungs haben kein leichtes Leben und manch einer ist in krumme Dinge verwickelt. Für wen wird Sim sich am Ende entscheiden? Kann die Freundschaft Eifersucht und Neid, sowie Wut, Trauer und Hilfslosigkeit überstehen? Warum verläuft alles so ganz anders, als Sim es geplant hat? Wenn ihr das wissen wollt, dann lest selbst und lasst euch in eine wundervolle, aber auch traurige und nachdenkliche Geschichte entführen. Denn es werden nicht nur positive Themen angeschnitten, gerade die zunehmende Alkoholbereitschaft unter Jugendlichen spielt hier ein großes Thema und wurde meiner Meinung nach sehr, sehr gut verarbeitet. Und das ohne drohenden Zeigefinger.

Charaktere:
Sim war zwar als Charakter so ganz anders, als mit denen ich es bisher zu tun hatte. Sie hat knallrote stachelige Haare, einen verrückten Kleidergeschmack, einige Piercings und ist alkoholabhängig. Auf den ersten Blick erschien sie mir verrückt und ich dachte schon, dass ich mich gar nicht in sie hineinversetzen konnte. Doch nach und nach lernt der Leser die wahre Sim kennen, die sich unter ihrer äußerlichen Fassade versteckt, denn dies alles ist nur eine Tarnung um sich selbst zu schützen. Am Ende des Buches wollte ich sie gar nicht mehr gehen lassen, so sehr mochte ich sie. Auch die anderen Charaktere wie Jimi und Lukas sind sehr authentisch und haben mir gut gefallen. Ein Buch, das vor tollen und starken Charakteren nur so strotzt.

Sprache:
Typischer Antje-Babendererde-Stil. Eigentlich braucht man da doch nichts mehr extra sagen.

Mein Fazit:
Ein sehr starker Roman über Liebe, Wut, Hilfslosigkeit und noch vieles mehr. Einzigartige und athentische Charaktere, die einen auch noch nach dem Lesen begleiten. Sehr zu empfehlen!!

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