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165 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 67 Rezensionen

mauren, christen, granada, historischer roman, andalusien

Die Maurin

Lea Korte
Flexibler Einband: 663 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2010
ISBN 9783426502303
Genre: Historische Romane

Rezension:

Zur Autorin:

Lea Korte, geboren 1963, wanderte nach Abschluss ihres Studiums nach Spanien aus, wo sie zuerst in Katalonien und später im Baskenland und in Valencia als Übersetzerin und Autorin lebte. Von Anfang an setzte sie sich intensiv mit der Geschichte und Kultur ihrer Wahlheimat auseinander. Zusammen mit ihrem französischen Mann und ihren beiden Kindern lebt sie heute in Südspanien.

Zum Buch:

Ende des 15. Jahrhunderts befindet sich Andalusien im Umbruch. Die Reconquista, die Rückeroberung des maurischen Spaniens für die christliche Krone, geht in ihre letzte Phase und es kommt zu erbitterten Kämpfen zwischen Mauren und Kastiliern. Vor diesem Hintergrund spielt Lea Kortes Roman über die junge Frau Zahra as-Sulamis, die aufgrund ihrer Familiensituation zwischen die maurisch-kastilischen Fronten gerät.

Zahra führt in Granada ein wohlbehütetes, häusliches Leben im Kreise ihrer muslimischen Familie. Doch drei Tage der Woche verbringt sie als Hofdame Aischas, der Sultanin von Granada, in der Alhambra, was ihr neben ein bisschen Freiheit auch Einblick in die erneut aufkeimenden Feindseligkeiten zwischen Christen und Mauren bietet. Nicht nur wird Zahra in die Machtkämpfe innerhalb der Sultansfamilie hineingezogen, auch in ihrer eigenen Familie bilden sich erbitterte Fronten. Sie wird von Aischa auf eine heikle Mission geschickt, die ihr zwar endlich ein wenig Freiheit beschert, sie aber gleichzeitig in Schwierigkeiten mit ihrem strengen Vater bringt. Denn dieser will Zahra schnellst möglichst verheiraten und ihrem Drang nach Selbstbestimmung ein Ende setzen. Doch die temperamentvolle Zahra bricht wiederholt aus dem ihr zugewiesenen häuslichen Leben aus. Dabei kreuzen sich ihre Wege immer wieder mit denen des kastilischen Adligen Gonzolo und dessen Bruder Jaime, die eine unausweichliche Anziehungskraft auf sie ausüben.

Meine Rezension:

Die Halbmaurin Zahra lebt mit ihrer Familie im Andalusien des 15. Jahrhunderts. Mit Zahra als Hauptfigur erlebt man die 14 Jahre der Reconquista. Sie verliebt sich in den christlichen Gonzalo... Zahra muß ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen!

Die Hauptfigur Zahra ist einem sofort sympathisch, man fühlt mit ihr mit von Anfang bis zum Ende. Sie ist eine erfundene Figur von Lea Korte, die historische Zeit und ihre Ereignisse gab es aber wirklich, und auch einige Personen, die im Roman auftauchen. Aber auch unter den anderen Figuren des Romanes finden sicht sympathische Figuren aber auch Personen die man hasst. Lea Korte verzichtet auf allzuviele blutrünstige Details, aber dennoch sind die Gefechte darin erwähnt, und man hat seine eigenen Vorstellung davon. Die historische Geschichte ist meiner Ansicht nach sehr gut recherchiert, man bekommt beim Lesen nebenbei noch Infos über den Untergang des Maurischen Reiches und dem ständigen Kampf zwischen den Mauren und den Kastiliern.
Trotzdem wird dieser Roman nicht langweilig - man ist so gefesselt von dem Roman, das man ihn gar nicht zur Seite legen mag.

Der Schreibstil des Romanes ist leicht und flüssig und durchweg spannend geschrieben, durch die vielen Details und die spannende Geschichte fühlt man sich, als wäre man mittendrin. Eine durchweg lebendige Geschichte....

Besonders gut gefällt mir die Personenliste am Anfang, so kann man vorab schon einmal schauen, wer alles im Buch auftauchen wird. Zudem gibt es noch jede Menge anderes Hintergrundwissen, das ist einfach ideal.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.

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97 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 38 Rezensionen

krebs, brustkrebs, judith end, krankheit, chemotherapie

„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“

Judith End
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Droemer, 04.10.2010
ISBN 9783426275399
Genre: Biografien

Rezension:

Zur Autorin:

Judith End, geboren 1981, studierte Medienkultur, Literatur und Soziologie in Hamburg und brachte 2002 ihre Tochter Paula zur Welt, die sie allein erzieht. In ihrer Magisterarbeit beschäftigt sie sich mit der »Vorstellung vom irdischen Paradies«, als sie im Herbst 2006 die Diagnose Brustkrebs erhält. Was dann geschieht, ist die Geschichte ihres Buches "Sterben kommt nicht in Frage, Mama!". Heute arbeitet Judith End als Lektorin in einem Hamburger Hörbuchverlag.
Judith End ist eine Autorin, deren Erzähltalent, deren Sinn für Dramatik, deren offene Nüchternheit und deren großes Maß an Selbstironie Leserinnen und Leser von der ersten Seite an in ihren Bann schlagen.

Zum Buch:

Judith End ist eine junge, alleinerziehende Mutter, mitten im Studium, als sie in ihrer Brust einen Knoten ertastet und ihre Welt aus den Fugen gerät. Eben noch war sie dabei, sich frisch zu verlieben, jetzt quält sie sich mit der Frage, bei wem ihre Tochter Paula aufwachsen soll, falls sie sterben sollte. Operation folgt auf Operation, Chemo- und Strahlentherapie schließen sich an. An den guten Tagen vor dem nächsten Infusionstermin versucht Judith mit Paula in den alten, unbeschwerten Alltag zurückzukehren. Und sie lernt trotzig auf ihr Examen und legt die Prüfungen ab. Am Schluss der Prozedur hat sie beides: Hoffnung, den Krebs überwunden zu haben, und ein Einserexamen.

Meine Rezension:

In diesem Roman geht es um Judith End, eine alleinerziehende Mutter mit einer kleinen Tochter, Mitte zwanzig die kurz vor ihrer Examensprüfung steht. Dann erhält sie die schlimme Diagnose Brustkrebs, der zum Teil schon die Lymphknoten befallen hat.
Judith ist anfangs geschockt, aber dann stellt sie sich der tödlichen Krankheit und versucht sich trotz der Nebenwirkungen und schlechten Tagen dem Alltag zu stellen. Sie versucht ihre Prüfungen trotzdem abzulegen und ihrer Tochter eine gute Mutter zu sein.
Aber auch ihre kleine Tochter hat mit der Krankheit der Mutter zu kämpfen...

Judith findet dann nach überstandener Krankheit nur langsam wieder ins Leben zurück...
Sie versucht eine Beziehung einzugehen, muß sich eingestehen das sie keine Kinder mehr bekommen kann, und wird noch einmal gefühlsmäßig zurückgeworfen als 2 Frauen sterben, die Judith von ihrer Reha-Zeit her kennt...

Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben. Der Schreibstil von Judith End läßt einen nicht mehr los. Sie gewährt uns Lesern einen offenen Einblick in die schlimmste Zeit ihres Lebens. Sie läßt uns an ihrem Leben, ihren Stimmungen, ihren Ängsten und ihrer Gefühlswelt teilhaben, was nicht immer leicht ist. Trotzdem schreibt sie teils humorvoll und man muß ein bißchen schmunzeln, trotz dem ernsten Thema. Gleichzeitig aber auch schonungslos offen, man fühlt richtig mit.
Mich hat das Buch schwer beschäftigt. Es ging mir einfach unter die Haut, mehrfach mußte ich es weglegen.
Das kommt vielleicht daher das ich vor ein paar Jahren meine Mutter verloren habe, die auch an Krebs gestorben ist.

Meiner Meinung nach ein wunderbar offenes und ehrliches Buch, was den schweren Weg von Judith End zeigt. Ein tolles Buch für Krebspatienten um Mut gemacht zu bekommen, oder einfach für Leute die sich mit dem Thema Krebs auseinander setzen wollen/müssen.

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, freundschaft, köln, familie, verliebtheit

Die Beste zum Schluss

Michel Birbæk
Fester Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.08.2010
ISBN 9783785723975
Genre: Romane

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