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47 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

2017

Das Glück hat vier Farben

Lisa Moore , Maren Illinger
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 27.04.2017
ISBN 9783737354806
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Das Glück hat vier Farben“ ist eine Geschichte mit einer spannenden Idee: Flannery hat es wirklich nicht einfach. Ihren Vater kennt sie nicht, ihre Mutter ist mehr Teenager als sie selbst und verprasselt das wenige Geld, mit dem die Familie leben muss, mit unwichtigen Dingen und für ihre beste Freundin Amber ist Flannery abgeschrieben, seit sie Gary immer näher kommt. Zudem ist Flannery unglücklich verliebt. Ob das Schulprojekt dies ändern wird?

 Das Buch lässt sich wirklich gut lesen und fesselte mich nach dem Beginn endgültig an seine Seiten.

 Flannery ist eine sympathische Charakterin, authentisch und mit vielen Problemen, die sie auf ihrem Weg erwarten.

 Lisa Moores Charaktere sind allesamt ungewöhnlich und entsprechen so gar keinem Klischee.

 Es dauerte etwas, bis ich wirklich das Gefühl hatte, in der Geschichte zu sein und mit den Charakteren mitzufühlen. Der Schreibstil ist eher kühl und knapp als ausschweifend und emotional und dementsprechend habe ich nicht gleich Zugang zu den Charakteren gekriegt.

Eine nachdenkliche Geschichte, die in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich ist.

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(13)

32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Schatten über Elantel

Brandon Sanderson , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704359
Genre: Fantasy

Rezension:

Branson Sanderson war für mich bisher immer ein Garant für gute Bücher, weswegen ich auch „Schatten über Elantel“ eine Chance geben wollte. Eigentlich ist dieses Buch tatsächlich Band 5 der Nebelgeborenen, doch ich vertraute der Verlagsbeschreibung, die anmerkte, dass sich dieses Buch auch problemlos als erster Band lesen lassen würde.

Dabei fiel mir der Einstieg aber nicht einfach und es dauerte, bis ich mich in der Welt zu recht fand. Die Magie ist hier recht speziell, bezieht sich das Buch doch immer wieder auf die Gesetze der Natur. „Allomantie“ heißt die Gabe, die unsere Charaktere besitzen.

Was mir im Laufe der Geschichte immer besser gefallen hat, das war der erfrischende Mix aus Krimi, Fantasy und Westernelementen, die mir sonst selten in einem Buch unterkommen. Sanderson schafft es wie kaum ein anderer, eine High Fantasy Geschichte überraschend neu und genreübergreifend zu erzählen. So steht hier sowohl die Magie, als auch die Technik immer wieder im Vordergrund.

Der Autor brachte immer wieder Humor in seine Kapitel und so habe ich beim Lesen durchaus einige Male geschmunzelt. Spannend ist die Geschichte dabei auch und obwohl ich anfangs erst Sorge hatte, flüssig durch das Buch zu kommen, war das dann eigentlich kein Problem. Stattdessen habe ich mich in „Schatten über Elantel“ verloren und gelesen und gelesen, bis ich auf der letzten Seite angekommen war.

Und so kann ich nicht anders, als jedem Fantasyfan dieses Buch zu empfehlen!

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(3)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Nearly Dead

Elle Cosimano , Stefanie Frida Lemke
Flexibler Einband
Erschienen bei Kosmos, 09.03.2017
ISBN 9783440146552
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach „Auf immer gejagt“ entschied ich mich für einen Thriller: „Nearly dead“. Spannend klang das Buch allemal und auch hier begann ich mit einem guten Gefühl die Geschichte.

Nearly ist eigentlich ein recht sympathisches Mädchen, das es keineswegs immer einfach hatte. Sie lebt in einer ärmlichen Gegend, ihre Mutter arbeitet als Stripperin und Nearlys einzige Chance ist ein Stipendium, auf das sie seit Ewigkeit hinarbeitet. Sie ist ein schlaues Mädchen, doch das Rätsel um die Toten bringt auch sie an ihre Grenzen.

Irgendwie wollte es zwischen mir und Nearly nicht so recht klappen, denn wirklich Zugang habe ich zu ihr nicht bekommen. Das lag besonders daran, dass mich im Laufe des Buches ihre Oberflächlichkeit und ihr Egoismus gestört haben. Zudem hat sie auf mich einfach nicht so schlau gewirkt, wie es die Autorin doch immer wieder betonte…

Der Thriller an sich hatte durchaus ein spannendes Konzept, war mir aber zu oberflächlich und nicht eindringlich genug… Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin das Buch hätte deutlich packender schreiben können, denn die vielen Morde hätten noch einiges mehr hergegeben!

Was ich bis heute nicht ganz nachvollziehen kann ist Nearlys paranormale Gabe, denn irgendwie wurde diese nie wirklich behandelt. Stattdessen war sie einfach immer da und machte die Geschichte nur merkwürdig anstatt spannender.

So wie ich mir einen guten Thriller vorstelle, war „Nearly Dead“ leider nicht. Dafür fehlte es der ganzen Geschichte an Intensität.

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(23)

82 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fantasy, durchschnittlich, auf immer gejagt, erin summerill, magie

Königreich der Wälder - Auf immer gejagt

Erin Summerill
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.04.2017
ISBN 9783646928402
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf „Auf immer gejagt“ habe ich mich wahnsinnig gefreut, nicht zuletzt deswegen, weil das Buch vom Verlag immer wieder angepriesen wurde. Dementsprechend waren meine Erwartungen auch nicht niedrig – leider aber wurden sie nicht erfüllt. Das heißt nicht, dass dieses Buch schlecht war, es war eben okay, doch okay ist manchmal einfach nicht gut genug…

Das Buch beginnt spannend und temporeich, denn Tessa muss gleich um ihr Überleben bangen. Doch so vielversprechend die Geschichte angefangen hat, so flaute es dann auch wieder ab. Das Buch hat sich an einigen Stellen gezogen und obwohl so viel Potenzial da war, die überlegte Handlung ist wirklich gut und spannend, war mir die Umsetzung einfach zu schwach und langatmig.

Wir haben es hier mit einer Fantasygeschichte zu tun, die viel Action verspricht. Dafür war mir das Buch einfach zu ruhig und – pardon – langweilig, denn auf emotionaler Ebene hat mich die Geschichte eben auch nicht umgehauen.
Der Weltenentwurf war interessant, der Schreibstil flüssig und zum Ende hin gab es einige Wendungen, die wirklich spannend waren, doch das Potenzial dieser Geschichte ist noch lange nicht ausgeschöpft!

Letztendlich las ich die Geschichte schnell und es gab einige fesselnde Stellen, doch ich bin überzeugt davon, dass die Autorin noch mehr kann!

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(123)

526 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

amy ewing, liebe, das juwel, dystopie, fantasy

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.04.2017
ISBN 9783841440198
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Der schwarze Schlüssel“ war wohl eine der Neuerscheinungen, auf die ich mich am meisten gefreut habe. Zu gerne wollte ich wissen, wie es mit Violet, ihrer Schwester und den übrigen Surrogates weitergeht. Gleichzeitig hieß es aber auch Abschied nehmen, denn mit Band 3 schließt die Reihe ab.

Nach dem Cliffhanger aus Band 2 geht die Geschichte spannend weiter. Eine Revolution wird geplant und die Vorbereitungen dazu sind im Gange. Doch Violet zieht es zurück ins Juwel, immerhin wird dort ihre Schwester festgehalten und das Gerücht geht um, dass sie schwanger ist, was einem Todesurteil gleichen würde.

Kein Wunder, dass sich Violet selbst auf die Suche macht und diesmal als Bedienstete ins Juwel kehrt. Band 3 war so spannend, mitreißend und bewegend wie die letzten Bände, besonders gefallen hat mir aber, dass wir das Juwel noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen. Wir erfahren, wie es den untersten Kasten geht, wir lesen von den Unzufriedenheiten und dem dringenden Wunsch nach einer Revolution, gleichzeitig ist natürlich immer im Hinterkopf, dass die Mächtigen stark und keineswegs auf den Kopf gefallen sind.

„Der schwarze Schlüssel“ steht seinen Vorgängern in nichts nach und ich bin glücklich, dass ich die Reihe mit so einem positiven Gefühl abschließen konnte. In Band 3 dreht sich alles um die bald anstehende Revolution und die vielen Opfer, die sie erfordert.



Die „Juwel-Trilogie“ ist absolut empfehlenswert!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Ene, mene, Missy!

Sonja Eismann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 23.03.2017
ISBN 9783733502584
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Feminismus ist leider immer noch ein Begriff, der für die meisten in irgendeiner Art negativ behaftet ist. Wer sich selbst als Feminist/in bezeichnet, wird nicht selten schief angeschaut. Die Umstehenden haben Bilder von hysterischen Frauen, die nackt über die Straßen rennen vor Augen. Dabei bezeichnet Feminismus doch nur die Gleichstellung von Frauen und Männern. Etwas absolut erstrebenswertes!

„Ene, mene, Missy“ beleuchtet viele Seiten des Feminismus und erklärt dabei in einer leichten, flüssigen Sprache, die auch für junge Jugendliche gut zu verstehen ist.

Wir erfahren von den verschiedenen Arten des Feminismus, aber auch von den Anfängen der Frauenbewegung bis hin zur heutigen Zeit. Wichtige feministische Themen werden hier beleuchtet und neben allen Daten, Fakten und Erklärungen gibt es Zitate von berühmten Größen und ihrer Einstellung zum Feminismus.

Für jeden verständlich und auch in einzelnen Happen zu lesen kann ich „Ene,mene,Missy“ absolut empfehlen. Für Feministen, die, die es werden wollen oder einfach nur die, die einmal wirklich hinter die Fassaden des Feminismus blicken wollen.

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

historisch fundiert, humorvoll, fantasy

Die Lilien-Reihe: Das Herz der Lilie

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551316349
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich lese nicht viele historische Romane und wenn, dann haben sie es schwer, mich wirklich zu begeistern. Für Zeitreisegeschichten hingegen  hatte ich schon immer ein Faible und als ich sah, dass „Das Herz der Lilie“ endlich als Taschenbuch herauskommt, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Und so kam es, dass ich die Geschichte noch am Ankunftstag verschlang. Und was soll ich sagen… Ich bin absolut hingerissen und wünsche mir gleichzeitig nichts sehnlicher als einen 3. Band!

Dabei ist das Buch viel weniger eine Zeitreisegeschichte, als ich anfangs annahm. Einmal im 17. Jahrhundert angekommen schafft Julia es nämlich nicht mehr zurück und muss sich mit ihrer Situation am Versailler Hof abfinden.

Es war wirklich zauberhaft mit Julia das Schloss zu erkunden und sich in diesem Jahrhundert zu Recht zu finden. Ich bin begeistert, wie authentisch die Autorin die Geschichte doch erzählt hat. Und dank ihres bildlichen Schreibstils habe ich mich beinahe selbst gefühlt, als würde ich neben Julia in Frankreich stehen.

Dabei ist die Geschichte wirklich spannend, denn unter den Adligen und Betuchten gibt es viele Intrigen und Neid und das Giftmischen ist in Mode gekommen. Julia muss sich also nicht nur mit der neuen Etikette und der anderen Sprache auseinandersetzen, auch ist ihr nicht jeder so wohlgesonnen wie König Ludwig der XIV.

Und dann ist da auch noch eine wunderbar herzerwärmende Liebesgeschichte, die dem Buch den letzten Schliff gegeben hat.

Ich las und las also und die Seiten flogen nur so dahin. Gleichzeitig wollte ich kein Ende und immer weiter in der damaligen Zeit versinken. Aber als das Ende kam, war es wirklich nicht so, wie ich es mir vorstellen hätte können. Obwohl die Autorin versucht hat, die Geschichte mit einem Happy End abzuschließen, war mir das Ende einfach nicht gut genug. Es wirkte irgendwie so, als hätte die Autorin versucht, aus all den offenen Fäden noch irgendwie schnell ein Strickmuster zusammenzubasteln.


Nie hätte ich gedacht, dass es so wundervoll sein kann, den Bau des Schloss Versailles mitzuerleben und mit Julia das 17. Jahrhundert besser kennenzulernen. Wer eine sowohl spannende, als auch warme Zeitreisegeschichte lesen will, ist hiermit bestens bedient – und frischt noch einmal seine Geschichtskenntnisse bezüglich Frankreichs auf.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der Sommer, in dem alle durchdrehten außer mir

Endre Lund Eriksen , Maike Dörries
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 09.03.2017
ISBN 9783440149041
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Der Sommer, in dem alle durchdrehten“ kam überraschend bei mir an und da sich das Buch nach einer witzigen Sommerlektüre anhörte, griff ich die Tage danach.

Das Buch ist in tagebuchform vom 13-jährigen Arvid geschrieben und dabei genauso offen, direkt und ein bisschen komisch wie manch ein Junge seinem Tagebuch die Geschehnisse des Tages erzählen würde.

Die Story ist unterhaltsam, gleicher Maßen kriegt sie durch die „2 schwulen Papas“ aber einen ganz neuen Touch und ermutigt die Kinder dazu, sich auszuprobieren und offen für alles zu sein.

Ich habe „Der Sommer, in dem alle durchdrehten“ gemocht. Die Geschichte war vielleicht ein bisschen abgedreht und komisch, aber gleicher Maßen wirkte sie total aus dem Leben gegriffen und echt und vermittelt den jungen Lesern eine wichtige Botschaft. Wir begleiten einen 13jährigen Jungen, der sich im Urlaub gerade neu finden und mit der Situation zu recht kommen muss, einen schwulen Vater zu haben. Seine Geschichte erzählt er unterhaltsam und leicht und so macht das Buch alles in allem Spaß beim Lesen. 

Ich persönlich habe beim Lesen einfach gemerkt, dass ich schon lange nicht mehr zur Zielgruppe gehöre.

Deshalb eine empfehlenswerte Lektüre für alle Kinder und für alle Älteren: Vielleicht schaut ihr noch weiter…

Es fällt mir hier schwer, mich für eine Note zu entscheiden. Deshalb gebe ich dem Buch für die Zielgruppe eine „2“, auch wenn mir das Buch persönlich zu ‚jung‘ war.

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

freundschaft, mutismus , jugendbuch

Stumme Helden lügen nicht

Simon Packham , Katja Frixe
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423717243
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Stumme Helden lügen nicht“ klang nach einer total guten Geschichte und ich war wirklich gespannt auf die Umsetzung. Die Geschichte hat Potenzial, das steht fest.

Letztendlich war das Buch aber lediglich eine seichte Unterhaltung und das, obwohl das Thema alles andere als seicht ist. Der Schreibstil war okay und flüssig, alles in allem aber sehr einfach und wie auch die ganze Geschichte: Dahinplätschernd.

Auf den 200 Seiten wurden viele Klischees bedient und auch sonst wollte die Geschichte einfach nicht in die Tiefe gehen. Chris „Geheimnis“, übrigens mein einziger Leseansporn, so böse es auch klingen mag, war am Ende weniger erschreckend als ich es nach den ganzen Seiten erwartet hätte.

Und so muss ich leider sagen, dass ich das Buch nicht unbedingt empfehlen kann. Ich habe mir einfach mehr erwartet und vielleicht braucht es einfach mehr als 200 Seiten, um eine solche Geschichte auch mit Tiefgang zu erzählen…

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

kurzgeschichten, spirale, schauerroman

Ghosts of Heaven

Marcus Sedgwick , Reinhard Tiffert
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423650274
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Konzept des Buches sprach mich einfach so an, dass ich es mit „Ghosts of Heaven“ versuchen wollte. Das Buch vereint 4 Geschichten, die durch alle Jahrhunderte spielen. Es geht um die Geschichte eines Mädchens, das in der Steinzeit lebt, um ein Mädchen, das Jahrhunderte später für eine Hexe gehalten und angeklagt wird, um einen jungen Arzt, der in einem Irrenhaus arbeitet und um eine Mission in der Zukunft: die Besatzung des Raumschiffes ist auf dem Weg zu einem neuen Planeten.

Das Buch wird als moderner Schauerroman betitelt und hält dieses Versprechen auch. Denn eine Gemeinsamkeit zieht sich durch alle 4 Geschichten: eine wabernde Atmosphäre, dunkel und unheimlich, schaurig, verstörend und doch will man trotzdem immer weiter lesen.

Was sich auch durch das Buch zieht, sind Spiralen. In jeder Geschichte taucht das schneckenförmige Gewinde in einer Form auf. Herr Sedgwick schreibst atmosphärisch, flüssig und direkt. Es gab eine Geschichte, die sich etwas gestreckt hat, nicht jedes Thema wird jeden Leser ansprechen, dennoch finde ich seine Auswahl gut gelungen. Es geht um die Abgründe und um die Träume der Menschen und auch darum, was uns zwischen allen Jahrhunderten verbindet.

Dabei hat mir die erste Geschichte, die in Gedichten geschrieben ist, am besten gefallen. Auch sonst gab es immer wieder spannende Stellen, aber auch ein paar langatmige Passagen.

Es waren vielleicht keine 24 Arten, dieses Buch zu lesen, spanend war das Konzept aber trotzdem.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

london, ende der 1980er, waisenkinder, england ende der 1980er, ich-erzählerin

Der Himmel über Appleton House

S. E. Durrant , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2017
ISBN 9783551560308
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Himmel über Appleton House sprang mich tatsächlich sofort in der Verlagsvorschau an. Es war eines der Bücher, von denen man, bevor man sie überhaupt in der Hand hält, Großes erwartet. Dabei ist die Buchausgabe selbst ganz klein und zierlich und erinnert an seine jungen Protagonisten, die sich nach einer Familie sehnen.

Ira berichtet in Tagebuchform über ihr Leben im Kinderheim mit Zac und über ihre Ausflüge zu Martha und dem Appleton House. Dabei schreibt sie natürlich sehr kindlich, schließlich ist sie teilweise erst 9 Jahre. Trotzdem schaffte sie eine emotionale Nähe und gerade ihre kindliche Offenheit und Direktheit machten sie besonders.

„Der Himmel über Appleton House“ ist eine ruhige Geschichte, die auf knapp 250 Seiten erzählt wird. Obwohl man das Buch in kurzer Zeit lesen kann, klingt die Geschichte noch länger nach. Wie wenig schätzen wir es im Alltag doch, eine Familie zu haben? Ira und Zac habe ich beim Lesen alles Glück der Welt gewünscht, damit sie endlich irgendwo angekommen und geliebt werden.

Das Buch strotzt nicht vor Spannung, aber es hat mich trotzdem berührt und bewegt und genau das ist es doch, was ein gutes Buch ausmacht.

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

freundschaft, jugendbuch, selbstfindung, all-age, familie

Du & Ich - Best friends for never

Hilary T. Smith , Jenny Merling
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.03.2017
ISBN 9783841440044
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei „Du & Ich“ hatte ich keine großen Erwartungen, ich ließ mich einfach überraschen. Geschichten über Freundschaften sind meistens schön, doch hier geht es nicht um eine sich entwickelnde Freundschaft, sondern um eine, die schon längst nicht mehr die ist, die sie einmal war. Mit dem Älter werden verändert man sich und da kann es passieren, dass Freunde sich auseinanderleben und einfach nicht mehr zusammen passen.

In Annabeths und Noes Freundschaft ist es ganz ähnlich, doch anders als Noe will Annabeth das nicht wahrhaben und klammert an ihrer alten Freundin. Sie ist total unsicher und ihre Freundschaft ist für sie alles. Zurückstecken und Sachen für Noe aufgeben steht für sie auf der Tagesordnung. Anders als Noe, die schon längst nicht mehr viel in ihre Beziehung zu Annabeth investiert.

Im Laufe des Buches muss Annabeth lernen, zu sich selbst zu stehen und sich mit allen Fehlern und Makeln so zu akzeptieren, wie sie ist. Das fällt ihr besonders schwer. Warum das Mädchen oft an sich zweifelt, wird in der Geschichte auch aufgedeckt.

„Du und Ich“ ist auf der einen Seite eine typische Highschoolgeschichte über das Erwachsenwerden, beleuchtet aber auch Seiten, die man nicht in jedem solchen Buch findet. An einigen Stellen war die Naivität Annabeths doch ziemlich anstrengend und überhaupt ist das ganze Buch sehr amerikanisch, was man zum Beispiel an dem Totschweigen von allem Sexuellem und der damit verbundenen überschaubaren Aufklärung merkt. 
Letztendlich war „Du & Ich“ eine schöne Geschichte mit einem ansprechenden Thema. Ganz überzeugt hat mich das Buch allerdings nicht.

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151 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

liebe, jugendbuch, krankheit, fischer, tabletten

Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

Emily Barr , Maria Poets
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.03.2017
ISBN 9783841440075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es hat nicht mehr gebraucht als die ersten paar Sätze des Klappentextes und ich wusste, dieses Buch will ich lesen! Schließlich liest man nicht alle Tage von einer Protagonistin, die an einer Amnesie leider und sich nur noch daran erinnern kann, was vor ihrem 10. Lebensjahr passiert ist. Von vorneherein war also klar, dass dieses Buch außergewöhnlich werden wird.

Flora ist eine ganz besondere Protagonistin, die gleicher Maßen anstrengend und naiv, wie auch faszinierend und mutig ist. Dadurch dass sie ständig wieder alles vergisst, sind Notizzettel zu ihrem besten Freund geworden und sie nutzt sie ständig, um sich so viel wie möglich zu merken. Trotzdem trifft sie immer wieder sehr naive und „aus dem Bauch heraus getroffene“ Entscheidung, die ein normaler 17-jähriger wohl so nicht getroffen hätte. Doch irgendwie macht genau das die Geschichte ja auch so spannend. Denn obwohl Flora immer wieder zurückgeworfen wird, ist sie ein mutiges Mädchen, das nicht nur eingesperrt zu Hause sitzen will.

Ich fand es absolut interessant von Flora und ihrer Krankheit zu lesen, allerdings gab es im Mittelteil immer wieder einige langatmige Passagen und die Handlung wirkte teilweise auch sehr an den Haaren herbeigezogen. Insgesamt hätte ich mir auch gewünscht, etwas mehr mitgerissen zu werden, auch emotional. Denn das Buch hat in dieser Hinsicht unheimlich viel Potenzial gehabt, ließ mich teilweise aber leider kalt.
 Eine absolut interessante Idee, dessen Umsetzung mich gerne noch mehr hätte mitreißen können!

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

Lisa Sophie
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 16.03.2017
ISBN 9783733503802
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Als ich in der Programmvorschau sah, dass eine YouTuberin, die ich selbst kenne und mag, ihr erstes Buch herausbringt, war ich sofort neugierig. In ihren Videos erzählt sie oft von zahlreichen Fettnäpfchen, in die sie bisher getreten ist und gibt ihren Zuschauern Ratschläge.

Im Buch ist das ganz ähnlich: Lisa erzählt ihr Leben von der 5. Klasse an und berichtet dabei von allerlei peinlichen Situationen auf dem Weg zum Erwachsen werden. Unteranderem zeigt sie, dass man zu sich und seinen Leidenschaften stehen und nicht nur an Vertrautem festhalten sollte, das vielleicht längst nicht mehr zu einem passt.

Es gab zahlreiche Momente, in denen ich schmunzeln musste, aber Lisa erzählt auch von einigen Momenten in ihrem Leben, die alles andere als einfach waren, ihre Panikattacken zum Beispiel. Dabei schreibt sie die Geschichte sehr flüssig und einfach, sodass auch Jüngere absolut keine Probleme beim Leben haben werden.

Allerdings gab es auch einige Stellen, an welcher sich die Geschichte gezogen hat und insgesamt hatte ich das Gefühl, dass das Buch die meiste Zeit vor sich hinplätschert, dabei durchaus nett ist, aber eben nicht mehr…

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(104)

302 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

dystopie, infernale, liebe, sophie jordan, mördergen

Infernale – Rhapsodie in Schwarz

Sophie Jordan , Ulrike Brauns
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.03.2017
ISBN 9783785583692
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Band 1 gehörte zu meinen Jahreshighlights 2016 – kein Wunder also, dass ich mich sehr auf „Rhapsodie in Schwarz“ gefreut habe! Dabei fiel mir der Einstieg hier nicht ganz so leicht, es dauerte, bis die Geschichte Fahrt aufnahm, mir war nicht mehr jedes Einzelteil aus dem Vorgängerband bekannt und so kam ich ins Stocken.

Doch dann beginnt die Geschichte sich in eine Richtung zu entwickeln, die ich so nicht erwartet hätte. Es geht viel weniger um Davys Flucht mit ihren alten Freunden, sondern sie kommt zu einer Widerstandsgruppe und muss lernen, Frieden mit sich selbst finden, denn momentan ist sie von Schuldgefühlen und Angst geplagt.

Ich habe zwar vorher erwartet, dass Davys und Seans Geschichte hier weiter ausgeführt wird, doch das war nicht der Fall – und das war auch gar nicht schlimm! Als Leser hat man schnell gemerkt, dass zwischen ihnen das Knistern verloren gegangen ist und ein neuer junger Mann namens Caden der Geschichte Aufwind gibt.

Davy ist in diesem Band keine einfache Protagonistin, sie lässt niemanden an sich heran, reduziert sich völlig auf das „Mörder Abzeichen“ an ihrem Hals und kommt nicht damit zu recht, dass sie jemanden umgebracht hat. Doch ihre starken Zweifel haben sie für mich auch noch einmal um einiges greifbarer gemacht und auch, wenn man beim Lesen teilweise einen längeren Atem brauchte, wirkte ihre Angst doch absolut authentisch.

 Ich bin sehr froh, damals zu „Infernale“ gegriffen haben, sonst wäre mir eine packende Reihe entgangen!

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

märchen, lovestory, helden, magie, fantasy

The School for Good and Evil, Band 3: Und wenn sie nicht gestorben sind

Soman Chainani , Ilse Rothfuss , Iacopo Bruno
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2017
ISBN 9783473401451
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Band 3 der „The School for Good and Evil“ Reihe trägt den passenden Namen „Und wenn sie nicht gestorben sind“. Dieses Mal begleiten wir Agatha und ihren Prinzen, die versuchen wollen, Sophie zu retten. Die Schule von Gut und Böse ist nun eine Schule des Bösen geworden und Sophie soll dort als Lehrerin arbeiten.

Mir hat die Reihe bisher immer ziemlich gut gefallen, da ich zum einen das märchenähnliche Setting klasse fand, aber auch, weil die Frage um „Wer ist gut und wer jetzt böse“ beleuchtet wurde. Das Buch zeigt nämlich ziemlich klar, dass es DAS Gut und das Böse nicht gibt. In uns allen schlummern helle und dunkle Seiten. Das Buch vermittelt den Lesern, dass es an uns ist, zu entscheiden, wie wir sein wollen – eine tolle Message!

Agatha war zusammen mit ihrem Prinzen besonders anfangs allerdings sehr anstrengend. Dauernde Streitereien und das wegen kleinsten Dingen erwarten den Leser auf den ersten 100 Seiten. Es dauert seine Zeit, bis sich die zwei wieder zusammenraufen…

Auch band 3 ist wieder sehr umfangreich und manch einmal hatte ich das Gefühl, dass der Geschichte ein paar Seiten weniger gut getan hätten. Die Geschichte ist definitiv interessant, hat viele Wendungen und Überraschungen – eine Große war am Ende des Buches definitiv, dass es einen 4. Teil geben wird. Doch ich habe mittlerweile das Gefühl, dass die Geschichte auserzählt wurde. Manchmal muss man als Autor auch einen Schlussstrich ziehen… 

Auch im 3. Band gab es durchaus viele spannende Momente, doch habe ich insgesamt das Gefühl, dass man bei der Reihe langsam ein Ende setzen sollte.

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(227)

423 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 143 Rezensionen

caraval, spiel, magie, fantasy, liebe

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Um „Caraval“ gab es ja einen ziemlich großen Hype, die Filmrechte wurden, wie ich hörte, wohl auch schon gesichert und ein 2. Teil wird kommen – wer mich kennt, der wird wissen, dass ich bei solchen Büchern immer schnell neugierig werde und mir meine eigene Meinung bilden will.

Die Idee finde ich total interessant: Scarlett flieht vor ihrem gewalttätigen Vater und beschließt, bei einem verzauberten Spiel mitzumachen, das von dem sagenumwobenen „Legend“ veranstaltet wird. Doch für die Teilnehmer ist es unheimlich schwer zu erkennen, was Realität und was nur eine Illusion ist. Der Wahnsinn wird bald ein Vertrauter Begleiter….

Scarlett ist ein verschüchtertes Mädchen, das glaubt, ihre Rettung in einer Heirat gefunden zu haben. Während dem Spiel lernt sie ganz neue Facetten an sich kennen, aber auch ihre Schwester entpuppt sich als sehr wichtiger Charakter. Auch für eine Liebesgeschichte ist gesorgt, doch hat besagter Julien doch einige Geheimnisse.

Scarlett will, nein muss das Spiel gewinnen und so wird eine Spielnacht rasanter als die andere. Dabei locken im Spiel ständig Händler mit ihren Waren, doch bezahlt wird hier mit geheimen Wünschen und Lebenstagen. 


Ein spannendes Abenteuer, das mich zwar nicht vom Hocker gerissen hat, aber durchaus überraschte.

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(236)

519 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 111 Rezensionen

stefanie hasse, fantasy, bücher, liebe, elemente

BookElements - Die Magie zwischen den Zeilen

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2015
ISBN 9783551300423
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Buchliebhaber nicht von dem Klappentext von „Book Elements“ angefixt wird! Ich für meinen Teil hatte das Buch schon lange auf meiner Wunschliste und da ich nicht viele Ebooks lese, kam die Taschenbuchausgabe für mich wie gerufen!
Ich bin immer noch hin und weg von der Idee, dass Menschen die Buchcharaktere aus ihren Geschichten lesen können und es einige Wächter gibt, die diese wieder einfangen müssen.

So begegnet man beim Lesen altbekannten Protagonisten aus Twilight, Obsidian und Co.

Die Charaktere in Book Elements selber waren „nett“ und auch Lin, die Protagonistin, war meist sympathisch, aber mir hat eindeutig ihre Greifbarkeit gefehlt! Und so wirkte auch das ganze Buch auf mich: Sehr konstruiert und in die Länge gezogen, manchmal mit Situationen, die mich runzeln lassen haben. Irgendwie wirkten sie so, als wären sie einzig und allein da, um das Ende hinauszuzögern….

Ein bisschen zu klischeebeladen war mir auch das Liebesdreieck. Und wo wir gerade bei den 2 Kandidaten sind, Zac ist eigentlich ein sehr wichtiger Charakter, blieb mir aber zu deutlich zu oberflächlich. 

Ich wollte „Book Elements“ lieben, letztendlich gab es aber einige Dinge, die mich gestört haben. Das Buch hat unheimlich viel Potenzial und ich bin mir sicher, dass für die Folgebände noch viel Luft nach oben ist.

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235 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

dystopie, liebe, laura kneidl, luftkolonie, ermittlung

Water & Air

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551315441
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Light&Darkness“ hat mich damals gut unterhalten, weshalb ich dem neuen Buch Laura Kneidls auch eine Chance geben wollte. Der Schreibstil war, ganz wie ich es aus ihrem ersten Buch gewohnt war, einfach und sehr flüssig zu lesen. So war ich, ehe ich mich versah, schon in der Mitte des Buches angelangt.

Der Weltenentwurf mit den Kuppeln war vielleicht nicht neu, aber gut umgesetzt. Die Idee, dass Frauen in der Wasserkolonie hauptsächlich dafür da sind, Kinder zu kriegen, war absolut überzeugend und ein Punkt, der mich mit der Protagonistin gleich zu Anfang nahe gebracht hat, konnte ich ihre Rebellion dagegen doch absolut verstehen.

Im weiteren Verlauf des Buches wird die Geschichte immer spannender, da ein Mörder auf freiem Fuß ist und immer mehr Leichen hinterlässt. Das Buch strotzt den meisten Teil der Geschichte zwar nicht vor Aktion, hat aber durchaus einige Überraschungen parat und steigert sich über die Seiten!


Alles in allem war mir „Water&Air“ zwar teilweise zu oberflächlich und die Liebesgeschichte war mir zeitweise zu einfach, doch ich hatte einige unterhaltsame Lesestunden und bin voll und ganz in Kenzies Welt eingetaucht.

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71 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

zimt und we, rezension, wundervol, verliebtindiesesbuc, buchtipp

Zimt und zurück

Dagmar Bach
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340489
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Schwester lag mir lange mit der Fortsetzung von Zimt und weg in den Ohren und auch ich war gespannt, wie es mit Vicky weitergeht. Als Band 2 dann bei mir ankam, haben wir beide das Buch verschlungen – erst sie, dann ich.

„Zimt und zurück“ ist wieder so unterhaltsam und chaotisch geschrieben, dass ich manchmal gar nicht anders als schmunzeln konnte. Ich mag den Schreibstil, der mich so an Kerstin Giers erinnert, wirklich sehr gerne, nur ist die Zimt&Weg-Reihe praktisch die Kinderversion von Kerstin Giers Büchern. Mit viel Witz, Charme und Herz geschrieben, konnte mich auch Band 2 an seine Seiten fesseln.

Vickys Leben und ihre Familie ist total chaotisch, jedes Familienmitglied hat seine komischen Eigenarten, welche die Geschichte erst so richtig unterhaltsam machen.

Dabei hätte ich zwar gerne noch mehr über die Parallelwelten und die Sprünge erfahren, doch so bleibt Zimt und zurück mehr ein unterhaltsames Kinderbuch und schneidet den Fantasybereich nur leicht an.

Zwar wurden am Ende nicht alle meine Fragen geklärt, doch Spaß hatten ich und meine Schwester beim Lesen trotzdem.

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77 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

jennifer estep, spinnengift, bria, gin blanco, vampir

Spinnengift

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492280723
Genre: Fantasy

Rezension:

Es gibt Reihen, die strecken sich ins Endlose und die Bücher nehmen mit jedem voranschreitenden Teil an Qualität ab. „Spinnengift“ ist zwar schon Band 7 der Elemental Asassin Reihe, doch ich habe das Gefühl, noch ewig über Gins aufregendes Leben lesen zu können.

Es gibt Wiederholungen, natürlich, doch anders als in den vorherigen Bänden gab es in „Spinnengift“ so viel Neues und Unbekanntes in der Welt der Elementarier, dass mir diese gar nicht negativ auffielen.

„Spinnengift“ strotzt vor Aktion und Spannung und behält dabei immer eine Portion Witz, sodass ich das Buch viel zu schnell wieder ausgelesen hatte. Ich habe das Gefühl, all das schon einmal geschrieben zu haben, da ich in jeder bisherigen Rezension zu der Reihe immer zu überschwänglichen Wörtern gegriffen habe, doch es muss einfach gesagt werden. 


Wer Jennifer Estep noch nicht kennt, sollte unbedingt zu einem ihrer Bücher greifen und wer mit der Elemental Asassin Reihe beginnt, muss damit rechnen, nicht mehr von ihr loszukommen…

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66 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

überwachung, manipulation, retusche, geheimorganisationen, daten

Dark Noise

Margit Ruile
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.03.2017
ISBN 9783785584460
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Dark Noise“ hat mich sofort angesprochen und als ich las, dass es ein Buch ganz nach Ursula Poznanskis Geschichten sein soll, war es um mich geschehen.
Der Einstieg gelang mir problemlos, die Geschichte ist aus der 3. Person beschrieben, zwischendurch macht ein auktorialer Erzähler Andeutungen und erhöht so die Spannung. Später wechselt die Erzählsicht dann und Emily erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive weiter.

Dadurch dass ich voller Neugierde war und unbedingt wissen wollte, in welche Machenschaften Zafer gerät und wie er überhaupt arbeitet vergingen die ersten Seiten wie im Nu. Die Idee der Geschichte finde ich nach wie vor klasse: Zafer, ein Bildbearbeiter, setzt einen anderen Menschen in ein Überwachungsvideo. Er arbeitet so exakt, dass selbiges Video bald im Fernsehen auftaucht und der Mann im Video beschuldigt wird, jemanden umgebracht zu haben. Niemandem fällt auf, dass der Clip manipuliert worden ist…

Zafer verstrickt sich mehr und mehr in ein böses Spiel, aus welchem er kein Entrinnen mehr findet! Eine sehr spannende Idee… Letztendlich fehlte mir in dem Buch wohl eines: Der Thriller! Denn was als All-Age Thriller angepriesen wurde, hat sich hauptsächlich ziemlich gezogen und als die erste Euphorie erst einmal bei mir verklungen war, begann die Geschichte mich stellenweise wirklich zu langweilen. Ein bisschen mehr Tempo, Aktion und Spannung hätten der Geschichte wirklich gut getan! 

So bleibt „Dark Noise“ eine Geschichte mit wahnsinnig viel Potenzial, die sehr spannend hätte werden können, mir für einen Thriller letztendlich aber zu ruhig und langsam war.

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329 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

physik, jugendbuch, verlust, trauer, liebe

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Harriet Reuter Hapgood , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340335
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Ein bisschen wie Unendlichkeit“ war eines der Bücher, die ich wirklich lieben wollte. Die Idee ist außergewöhnlich, ich habe schon viele begeisterte Stimmen zu dem Buch gelesen und das Cover verspricht viel – ich war mir alles in allem also ziemlich sicher, dass das Buch zumindest „gut“ wird.

Letztendlich war „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ wohl einfach nicht meins, das merkte ich schon am Anfang. Die Geschichte konnte mich einfach nicht in ihren Bann ziehen, im Gegenteil, ich fand das Geschehen doch recht langweilig und die Geschichte hat sich gezogen.

Ich bin vielleicht nicht das Physik-Genie wie Gottie es ist, dennoch finde ich die Naturwissenschaften immer sehr interessant und besonders das Thema rund um die Wurmlöcher hat mich interessiert. Die Erklärungen rund um die Wurmlöcher konnte man gut verstehen, dennoch fand ich die Idee der Geschichte, als ich einmal dahintergekommen bin, ehrlich gesagt ziemlich schlecht und dementsprechend war auch die Umsetzung. Das Buch lässt sich wohl am besten mit den Adjektiven „verwirrend“ und „suspekt“ beschreiben.

Dabei war der Punkt nicht, dass ich nicht verstanden habe, wie die Autorin sich ihre Geschichte gedacht hat, die ganze Idee konnte mich schon nicht überzeugen und obwohl die Auflösung letztendlich einige Erklärungen gab, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass Gottie (SPOILER) aus ihrer Trauer ein Wurmloch entstehen lässt. Ich hatte erhofft, dass die folgenden Zeitsprünge mehr Spannung in die Geschichte bringen, aber das war leider nicht der Fall.

Der Schreibstil war „okay“, nicht herausragend, aber flüssig zu lesen. Am spannendsten fand ich die Charaktere, die alle ganz und gar keinem Klischee entsprachen, sondern ganz außergewöhnlich waren und dabei von den restlichen Charakteren ohne Wenn und Aber so angenommen wurden.

Ich habe mir deutlich mehr von „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ erhofft und bin doch ziemlich enttäuscht.

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154 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

drogen, baby, schnee, winter, flucht

Sweetgirl

Travis Mulhauser , Sophie Zeitz-Ventura
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.01.2017
ISBN 9783423261265
Genre: Romane

Rezension:

Die letzten kalten Wintertage wollte ich noch einmal ausnutzen, um ein passendes Buch zu der Jahreszeit zu lesen. Da kam „Sweetgirl“ wie gerufen! Das Buch kam als Überraschung vom Verlag und ich war ziemlich überrascht, als ich den Klappentext las. Eine Geschichte um Drogen, vernachlässigte Kinder und Verfolgungsjagden wurde als „irrwitzig“ angepriesen. Das alles machte mich so neugierig, dass ich mit dem Lesen begann.

Anders als es der Klappentext vermuten lässt, ist das Buch nicht vorderrangig  eine dramatische, actionreiche Flucht. Die Geschichte hat seine Spannungshöhepunkte, lässt den Leser aber nicht atemlos zurück. Das braucht es auch gar nicht, denn „Sweetgirl“ lässt das Herz des Lesers nicht mit hohem Tempo, sondern mit erschreckenden Inhalten klopfen.

So ist „Sweetgirl“ die Geschichte der 16-jährigen Percy, die sich und ihre Mutter verpflegen muss und dabei längst schon die Schule abgebrochen hat, um Geld verdienen zu können. Ihre Mutter ist alkohol- und drogensüchtig und Percy ist daran gewöhnt, dass sie ab und an verschwindet. Als sie wieder einmal auf der Suche nach ihrer Mutter ist, findet sie im Haus des Drogendealers Shelton ein halb erfrorenes Baby, dem man ansieht, wie vernachlässigt es wurde. Percy kann nicht anders, sie nimmt das Baby mit und ist entschlossen, es ins Krankenhaus zu bringen. Doch es ist tiefster Winter in Michigan, draußen ist es bitterkalt und gerade wütet ein Schneesturm. Noch dazu sind Verfolger ihr dicht auf den Fersen…

Als Leser verfolgt man einmal Percy, die mit aller Kraft versucht, das Baby zu retten, aber auch den Drogendealer Shelton, der alles daran setzt, es zurückzubekommen, dabei aber mitten in einem Drogenrausch ist.

So bewegend die Situation eigentlich ist, sorgt die Situationskomik in diesem Buch durchaus dafür, den Leser ein paar Mal schmunzeln zu lassen. Gepaart mit Travis Mulhausers Schreibstil, der atmosphärisch ist und mich fast schon zittern ließ, so authentisch wirkten die Beschreibungen des verschneiten Michigans, bescherte mir die Geschichte einige interessante Lesestunden.

Für mich persönlich  hätten es gerne noch einige mehr Seiten sein können, denn an manchen Stellen, besonders zum Ende hin wurde die Geschichte für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt.

Ich bin begeistert von Mulhausers atmosphärischer Geschichte, die mich zittern ließ und mit ihrer Skurrilität so nicht alle Tage zu finden ist.

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1.157 Bibliotheken, 34 Leser, 1 Gruppe, 323 Rezensionen

paper princess, erin watt, liebe, new adult, erotik

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Eigentlich bin ich kein Fan von New Adult-Geschichten und meistens schnell genervt von den vielen Klischees, doch dass schon vor dem Erscheinen so ein großer Hype um  „Paper Princess“ war, machte mich neugierig. Ich wollte wissen, was das Buch von Geschichten wie der „After“-Reihe unterscheidet und bald darauf traf „Paper Princess“ bei mir ein. Von außen ist das Buch ein wahrer Hingucker und genauso königlich und luxuriös, wie es bald Ellas Leben sein wird.

Was mir besonders gefallen hat, war Protagonistin Ella. Sie ist ein sehr toughes Mädchen, das es schon immer schwer hatte.  Seit Ellas Mutter gestorben ist, hält sie sich mit 3 Jobs über Wasser.  Unteranderem arbeitet Ella als Stripperin, um sich ihre Mahlzeiten leisten zu können. Ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt, als ihr eröffnet wird, dass sie ein Vormund namens Callum Royal hat, welcher sie in eine ganz neue Welt entführt. In die Welt der Reichen und Schönen, wo einer oberflächlicher und unfreundlicher ist als der andere. Ella lebt in einem Anwesen mit Callums 5 Söhnen, die sie von Anfang an  unfreundlich behandeln. Allen voran steht Reed Royal, der Gemeinste – und Attraktivste.

Ellas Vorgeschichte verlieh dem Buch einen nachdenklichen Touch und auch die Gegensätze des Lebens der Armen und der Reichen kamen hier gut heraus. Herauszuheben ist auch der Schreibstil, der mich in die Geschichte zog, nicht mehr losließ und es mir ermöglichte, das Buch in Windeseile zu beenden.

„Paper Princess“ ist eine Geschichte mit mindestens so viel Luxus wie Klischees. Und obwohl ich zugeben muss, dass das Buch wirklich ganz großes Suchtpotential hatte und ich gut unterhalten wurde, habe ich im gleichen Atemzug manchmal die Augen zusammengekniffen – ja, ich habe schon am Anfang verstanden, wie attraktiv alle Royal-Brüder sind, das muss nicht 20 Mal erwähnt werden!

Das Ende war wirklich ganz gemein und ich war sehr erleichtert, als ich gesehen habe, dass Band 2 schon im April 2017 erscheinen wird. Dennoch habe ich die Vorahnung, dass die Liebesgeschichte in „Paper Prince“ noch viel mehr im Vordergrund stehen wird und das Buch dann noch mehr in Richtung der New-Adult Geschichten gehen wird, die wir alle schon oft genug gelesen haben. Aber ich werde mich überraschen lassen und sehe Band 2 mit einem freudigen und einem skeptischen Auge entgegen.

 „Paper Princess“ macht süchtig – und ist trotzdem voll mit Klischees.

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