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295 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 63 Rezensionen

hexen, fantasy, half bad, sally green, jugendbuch

HALF BAD - Das Dunkle in mir

Sally Green , Michaela Link
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbj, 31.03.2014
ISBN 9783570158425
Genre: Jugendbuch

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

jungs, kinderbuc, fantasy, humor

Die Monsterabteilung

Robert Paul Weston , ,
Buch: 352 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus Jacoby & Stuart GmbH, 20.02.2014
ISBN 9783942787239
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kurzinhalt (vom Verlag): In dieser durchgeknallten Geschichte retten die beiden 12-Jährigen Elliot und Leslie mithilfe völlig verrückter Monster das Unternehmen DENKi- 3000 vor einer feindlichen Übernahme.

Elliots Onkel Archie arbeitet in der coolsten und geheimnisvollsten Firma der Welt: bei DENKi-3000. Das Unternehmen hat solch fantastische Dinge wie drahtlose TransMints erfunden: Bonbons, die die Frische des World Wide Web in sich bergen. Doch in der letzten Zeit hat die mysteriöse Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Onkel Archie nichts Nennenswertes geliefert. Deshalb steht eine feindliche Übernahme durch die Firma Quasicom bevor. Elliot und Leslie eilen ihrem Onkel zu Hilfe. Dabei machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Bei Onkel Archies Mitarbeitern handelt es sich ausnahmslos um Monster! Knochenzermalmer und Fledermauselfen, ein Bombastadon und diverse Vampire. Diese Monster sind alle etwas verrückt, aber auch sehr freundlich. Und beunruhigt, denn ihre Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Außerdem werden sie von bösen Monstern, den Ghorks, bedroht.

Als dann auch noch Onkel Archie verschwindet, schmieden Elliot, Leslie und die guten Monster einen genialen Plan, der hoffentlich nicht nur Onkel Archie, sondern auch DENKi-3000 retten wird.

Mein Eindruck:

Eine der größten Stärken des Buchs ist die Brandbreite an phantasievollen Kreaturen und Erfindungen. Verschiedenste Wesen aus dem Fabel- und Tierreich werden humorvoll gekreuzt und kombiniert und ergeben so eine sympathische und farbenfrohe Mitarbeiterschaft in der Entwicklungsabteilung von DENKi-3000. Dabei lässt der Autor seiner Phantasie freien Lauf und ignoriert munter jegliche Grenzen und vermeintliche Konventionen, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Hauptpersonen Elliot und Leslie sind zwar sympathisch und clever, bleiben aber insgesamt für meinen Geschmack ein wenig zu farblos. Sehr erfrischend ist ihre große Bereitschaft, Neues zu akzeptieren und damit umzugehen.Robert Paul Weston spricht indirekt durchaus eine Reihe ernsthafter Themen an, darunter Arbeitsplatzverlust und Akzeptanz gegenüber anderen Personen. Es gelingt ihm dabei, trotzdem die Sprache und den Stil für das junge Zielpublikum beizubehalten.

Die Monsterabteilung überzeugt mit vielen tollen Ideen und hat mich gut unterhalten. Allerdings war für meinen Geschmack die Handlung ein wenig zu planlos und wirr. Wer aber Spaß an ausgeflippten Erfindungen und seltsamen (und sehr liebenswerten!) Kreaturen hat, wird von diesem Buch nicht enttäuscht. Nicht nur, aber besonders empfehlenswert ist der Titel meines Erachtens für Jungs ab 10 Jahren.

Übrigens: Das Buch ist sehr liebevoll illustriert und macht sich außerdem mit dem bunten Einband gut in jedem Bücherregal!

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Tags: fantasy, humor, jungs, kinderbuc   (4)
 

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696 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

dystopie, auslese, liebe, überleben, jugendbuch

Die Auslese - Nur die Besten überleben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.08.2013
ISBN 9783764531171
Genre: Jugendbuch

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, hölle, selbstmord, mazikin, tod

Innerste Sphäre

Sarah Fine
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 26.02.2013
ISBN 9781611099225
Genre: Fantasy

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337 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 76 Rezensionen

liebe, jugendbuch, noah, trauma, familie

Noah und Echo - Liebe kennt keine Grenzen

Katie McGarry , Cornelia Niere
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2014
ISBN 9783789142727
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzinhalt:

Echo war an der Schule total beliebt, hatte gute Freundinnen und eine Beziehung mit Luke, dem Star des Basketballteams. Doch dann verschwand sie gegen Ende des Schuljahrs für einen Monat und alles veränderte sich. Niemand kennt die genaue Wahrheit hinter dem, was damals passiert ist: nicht einmal sie selbst. Fest steht, dass ihre Arme seitdem durch zahlreiche Narben entstellt sind und ihr jeglicher Kontakt zu ihrer Mutter untersagt ist. Die Narben an ihren Armen versteckt Echo mühsam vor ihren Mitschülern und sie quält sich durch Therapiesitzungen, an deren Wirkung sie nicht so recht glauben mag.

Als sie im Zuge dieser Sitzungen ausgerechnet Noah Hutchins, einem an der Schule berüchtigten Kiffer, Nachhilfe geben soll, ergibt sich zunächst eine Kooperation, um an die Akten der Schulpsychologin zu kommen. Doch obwohl sich plötzlich ihr Exfreund Luke wieder für Echo interessiert und alles daran setzt, die alte Beziehung wieder aufleben zu lassen, entwickelt sich stattdessen etwas zwischen ihr und Noah. Die beiden verlieben sich ineinander und kämpfen dabei beide mit ihrer Vergangenheit und der Angst, verletzt zu werden.

Während Echo mithilfe der Schulpsychologin versucht, sich an das zu erinnern, was Ende des letzten Schuljahrs vorgefallen ist, setzt Noah alles daran, das Sorgerecht für seine zwei jüngeren Brüder zu erlangen, die seit dem Tod der Eltern in einer Pflegefamilie untergebracht sind.

»Mein Herz gallopierte wie ein Rennpferd. Das hier war Noah Hutchins. Der Noah Hutchins, der keine festen Beziehungen einging. Der nur auf One-Night-Stands aus war. Der kiffte. Das komplette Gegenteil von mir. Und in diesem Moment alles, was ich wollte.«

Mein Eindruck: Katie McGarry erzählt eine bewegende Liebesgeschichte zweier junger Menschen die beide schwer mit ihrer Vergangenheit, aber auch ihrer gegenwärtigen Situation zu kämpfen haben und natürlich auch nicht ohne Schwierigkeiten zueinander finden.

Beim Lesen wird man unweigerlich in den Bann der beiden Protagonisten gezogen. Es ist äußerst schwer, sich nicht vom Schicksal von Noah und Echo packen zu lassen. Noahs Situation und seine Entschlossenheit, unbedingt für seine Brüder sorgen zu wollen, wird sehr überzeugend dargestellt. Man kann sein auf den ersten Blick oft irrationales Verhalten schnell nachvollziehen, sobald man mehr über seine traumatische Vergangenheit erfährt.

Noahs Gedanken und Empfindungen sind mir manchmal eine Spur zu poetisch. So gut mir auch ansonsten der Roman sprachlich gefallen hat, so sehr hat mich diese geradezu dichterische Ader seiner Gedanken im Gegensatz zu seiner rauen Ausdrucksweise irritiert. Beeindruckend authentisch gelungen finde ich die Therapiesitzungen mit Mrs. Collins. Ihre manchmal unkonventionelle Herangehensweise und die Interaktion mit den beiden oftmals sehr unkooperativen Teenagern wirkt stellenweise amüsant, ohne über die Ernsthaftigkeit der Lage hinwegzutäuschen.

Achtung: Noahs Sprache und auch die Schilderung einzelner Szenen ist recht offen und derbe, wer in dieser Hinsicht sehr zart besaitet ist, sollte vielleicht erwägen, ein anderes Buch zu lesen. Dabei bleibt allerdings alles in Dimensionen, die zur Altersfreigabe ab 14 Jahren passen.

Insgesamt 4,5 / 5 Lesetropfen – ein ausgezeichneter Lesedurstlöscher!


Rezension von www.lesedurst.de

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Tags: familie, jugendbuch, liebe, trauma   (4)
 

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70 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

aliens, freundschaft, außerirdische, humor, boov

Happy Smekday oder der Tag, an dem ich die Welt retten musste

Adam Rex ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 13.02.2014
ISBN 9783764150259
Genre: Kinderbuch

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372 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 60 Rezensionen

unsterblichkeit, liebe, dschungel, jessica khoury, wissenschaft

Die Einzige

Jessica Khoury , Ursula Höfker
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2013
ISBN 9783401068695
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Idee mit Pias Unsterblichkeit und Unverwundbarkeit ist für meinen Geschmack sehr gelungen umgesetzt. 

Irgendwie schafft es Jessica Khoury eine manchmal geradezu unheimliche Stimmigkeit in die utopische Welt von Little Cam zu bringen. Dabei ahnt man zwar schon relativ früh, dass irgendwas nicht stimmen kann, bleibt aber durch die Erzählweise doch lange darüber im Unklaren. Sämtliche Informationen werden nur aus Pias Perspektive vergeben und so erkennt man erst gegen Ende des Buchs den vollständigen Gesamtzusammenhang.

Es fällt nicht schwer, Pias zunehmenden Drang nach Freiheit nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, wie begrenzt und kontrolliert sie aufwächst. Zwar war ich fasziniert von den Möglichkeiten, die sich aus ihrer Unsterblichkeit und ihres auf Hochleistung gezüchteten Organismus ergeben, musste aber zunächst miterleben, wie wenig sie davon ausleben konnte.

Bald ist aber klar, dass die “Onkel” und “Tanten” in Pias Umfeld keinesfalls wohlmeinende Verwandte sind, sondern sehr zielgerichtet ihre Absichten verfolgen. Dabei ist der Kontrast zwischen dem schockierend skrupellosem Vorgehen der Wissenschaftler und der friedlichen Naturverbundenheit der Ai`Oa genannten Eingeborenen keineswegs von bloßem Schwarz-Weiß-Denken geprägt, sondern stets durch einzelne Ereignisse und Ausnahmen von der Regel durchbrochen. Prototyp dieser grenzübergreifenden Erfahrung ist Antonio, Eios Vater. Er hat sich schon jahrzehntelang aus dem Lager geschlichen und den Eingeborenen Englisch beigebracht und aus seiner Liebe zu einer Frau des Stammes ist Eio hervorgegangen.

“Die Einzige” ist weitaus mehr als ein Liebesroman in einem Science-Fiction/Fantasy-Umfeld. Jessica Khoury zieht uns in eine sehr überzeugend strukturierte Welt und lässt uns atemlos das Schicksal von Pia verfolgen, die sich nicht den Plänen beugen will, die andere mit ihr haben.

Besonders die letzten 100-150 Seiten bieten ein äußerst spannendes Hin- und Her und sich derart überschlagende Ereignisse, dass ich Zeit und Raum beim Lesen völlig vergessen habe. Eines der unterhaltsamsten und spannendsten Bücher in diesem Genre, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich habe von mehreren anderen Lesern gehört, dass sie die Geschichte kitschig finden und kann das ein Stück weit nachvollziehen. Mich hat Pias Geschichte insgesamt allerdings begeistert.




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Tags: fantasy, jugendbuc, liebesgeschichte, science fictio   (4)
 

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

gorilla, tiere, kinderbuch, tiergeschichte, zoo

Der unvergleichliche Ivan

Katherine Applegate , Ingrid Ickler , Patricia Castelao
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 20.02.2014
ISBN 9783868736946
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kurzinhalt


Ivan ist ein Silberrückengorilla und lebt zusammen mit einigen
anderen Tieren eng eingepfercht in einer Mischung aus Spielhalle und
Einkaufspassage an einer Autobahnausfahrt. Er wurde als Baby an Menschen
gewöhnt und ist unter ihnen aufgewachsen. An das Leben im Dschungel
denkt er fast nie mehr zurück. Stattdessen guckt er Fernsehen und malt
mit Buntstiften, am liebsten Bilder von Bananen. Seine Kunstwerke werden
an Besucher verkauft – die Bilder mit Rahmen bringen sogar eine ganze
Menge Geld. Die Buntstifte hat er von Julia bekommen, der Tochter des
Reinigungsmanns George. Julia kommt immer mit ihm zusammen und verbringt
viel Zeit vor Ivans Käfig während sie ihre Hausaufgaben macht. Ivan
braucht allerdings ziemlich oft neue Buntstifte, da er sie auch ganz
gerne mal aufisst, wenn ihm langweilig wird.

Außerdem hört er gerne Stella zu, einer alten Elefantendame, die sich
einfach an alles erinnern kann und immer eine Geschichte auf Lager hat.
Dazu gibt es ja noch Bob, einen kleinen Hund der immer bei ihm im Käfig
schläft, aber, im Gegensatz zu Ivan, kommen und gehen kann wie er will.


Doch als das Elefantenbaby Ruby als neue Attraktion in die
Zirkus-Mall kommt, beschließt Ivan, etwas zu ändern und endlich den
alltäglichen Trott zu durchbrechen.


Mein Eindruck:


Die gesamte Geschichte wird aus der Perspektive des Gorillas Ivan
erzählt, der Schimpansen verachtet und auch von den meisten Menschen
herzlich wenig hält. Seine Sicht auf die Welt ist auf eine trockene
Weise erfrischend eindeutig und einzigartig. Ich fand Ivan vom ersten
Augenblick an sympathisch und konnte mich sehr gut in seine Situation
hineinversetzen.


Nicht nur Ivan ist auf eine spezielle Weise liebenswürdig. Auch die
anderen tierischen Charaktere erwecken einen äußerst sympathischen
Eindruck und ziehen den Leser unweigerlich auf ihre Seite.


Der Autorin gelingt es, ein Gefühl für den Wert wilder Tiere zu
vermitteln und eine Sensibilisierung in Bezug auf ihre Lebensumstände in
Gefangenschaft zu erreichen, ohne dabei aber belehrend oder
dokumentarisch zu wirken. Vielmehr überzeugt sie mit abwechslungsreichem
Humor und einer tollen Darstellung echter Freundschaft. Ich hatte viel
Spaß bei der Lektüre, konnte einige Male schmunzeln, aber war auch
mehrmals gerührt.


Ivans Geschichte hat mich dazu gebracht, über das Schicksal von
Tieren in Gefangenschaft nachzudenken. Katherine Applegate hat es meines Erachtens geschafft, Unterhaltung und Anregung zum Nachdenken perfekt
zu verbinden. Ein tolles Buch für junge und alte Leser!

Weitere Infos über den wahren Hintergrund der Geschichte findet ihr am Ende der Rezension auf lesedurst.de

http://www.lesedurst.de/katherine-applegate-der-unvergleichliche-ivan/

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Tags: freundschaf, kinderbuch, tiere   (3)
 

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553 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 177 Rezensionen

amoklauf, schule, trauer, mobbing, freundschaft

Es wird keine Helden geben

Anna Seidl , Cornelia Niere
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.01.2014
ISBN 9783789147463
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein unglaublich intensiver Roman, der mich vom ersten Augenblick an in seinen Bann gezogen hat. Die Schilderung des Amoklaufs ist zwar nicht übertrieben blutrünstig, aber dennoch sehr schockierend. Miriams Probleme, danach wieder in eine Art Alltag zurückzufinden, sind sehr gut nachvollziehbar. Sie ist völlig genervt von ihrer Mutter, die lange nichts von ihr wissen wollte und jetzt plötzlich hilfsbereit vor der Türe steht. Überhaupt hat sie verständlicherweise völlig taube Ohren für alle Versuche ihrer Familie, ihr zur Seite zu stehen. Ihre Freundinnen kommen teilweise noch schlechter mit der Situation klar als Miriam und bieten ihr zunächst keinerlei Stütze.

In zahlreichen Rückblicken erleben wir immer wieder Ereignisse aus Miriams Zeit mit ihren Freundinnen oder ihrem Freund Tobi vor dem schrecklichen Amoklauf. So wird Miriam als Person immer realer und auch ihre Unfähigkeit, mit dem Erlebten umzugehen lässt sich sehr gut nachvollziehen.

Die Tatsache, dass die Autorin gerade einmal 16 Jahre alt war, als sie den Roman geschrieben hat, beeindruckt mich sehr. Ein so schwieriges und ernstes Thema wie einen Amoklauf in der Schule in einen so packenden Text zu fassen, ist für mich ein Zeichen von großem Talent. Ich werde die Augen offen halten, ob von Anna Seidl in den nächsten Jahren noch mehr Lesestoff kommt.

Es wird keine Helden geben ist einerseits von einer tiefen Trauer geprägt, bietet aber gleichzeitig auch Hoffnung und Verständnis. Der Text macht auf die Gefahren von Mobbing aufmerksam und behandelt die Auswirkungen eines solchen Ereignisses auf das gesamte Umfeld.

Mir persönlich hat das Ende nicht so gut gefallen, weil es nicht so richtig zu dem passt, was Miriam zuvor gedacht und getan hat. Aber das solltet Ihr lieber selbst lesen und euch ein eigenes Bild machen…

Übrigens: Das Manuskript ihres Romans hat Anna selbst an den Oetinger Verlag geschickt und wurde dort unter den zahlreichen Einsendungen vom Lektorat ausgewählt, um veröffentlicht zu werden. Man kann dem Verlag für diesen Glücksgriff nur gratulieren!

http://lesedurst.wordpress.com/

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