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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

shakespeare, vergebung, jeanette winterson, das wintermärchen, adoption

Der weite Raum der Zeit

Jeanette Winterson , Sabine Schwenk
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 11.04.2016
ISBN 9783813506730
Genre: Romane

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29 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

berlin, spezialeinheit, terror, leserunde, korruption

Verraten

Florian Schwiecker
Geheftet: 312 Seiten
Erschienen bei Edel Germany, 02.02.2017
ISBN 9783841905055
Genre: Krimi und Thriller

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14 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

sachbuch, geschichte, kultur

Homo Deus

Yuval Noah Harari , Andreas Wirthensohn
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 16.02.2017
ISBN 9783406704017
Genre: Sachbücher

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42 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

berlin, krimi, historischer krimi, 1920er jahre, 2017

Noble Gesellschaft

Joan Weng
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.01.2017
ISBN 9783746632766
Genre: Krimi und Thriller

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59 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

münchen, krimi, brauerei, mord, giesing

Zapfig

Felicitas Gruber
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.02.2017
ISBN 9783453358515
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die All-you-can-eat-Diät: Immer satt, immer glücklich, für immer schlank (Körper, Geist & Seele)

Marion Grillparzer
E-Buch Text: 176 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 20.12.2013
ISBN 9783833837524
Genre: Sachbücher

Rezension:

„All you can eat“ klingt erst einmal nach Hotelanlagen mit überladenen Buffets und Menschenmassen, die mit Bergen von Essen an einem Tisch sitzen. Marion Grillparzer propagiert mit ihrem Buch „Die All-you-can-eat-Diät“ jedoch eine Gegenkonzept, eine Art „All you can eat- clever“. Die Grundaussage des Buches ist, man kann fast alles essen, wenn man es klug und durchdacht macht.
Der Aufbau des Buches ist sehr angenehmen, die Lektüre macht Spaß , es ist locker geschrieben und vermittelt gleichzeitig eine Menge Wissen über Ernährung und gesunde Lebensweise. Was mir an Grillparzers Buch besonders gut gefällt ist, dass sie so wenig dogmatisch daherkommt. Sie schreibt nicht darüber, was verboten und erlaubt ist, sondern schafft ein Gesamtkonzept, das vieles möglich und nur wenig unmöglich macht. Das setzt natürlich voraus, dass man bereit ist, sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Es braucht ein wenig Geduld, sich in das Thema einzulesen. Doch meiner Meinung nach ist all das so logisch und nachvollziehbar geschrieben, dass die Grundregeln schnell in Fleisch und Blut übergehen, ohne einen im Leben wirklich einzuschränken.
Mir hat das Buch einfach sehr gut gefallen, gar nicht unbedingt um abzunehmen, sondern um sich mit dem eigenen Lebensstil und der Ernährungsweise auseinanderzusetzen. Zu leicht lässt man sich von der Werbung zahlreicher Industrienahrungsmittel mitreißen, Marion Grillparzers Buch „Die All-you-can-eat-Diät“ holt einen da immer wieder ab und bringt einen auf einen guten Weg zu durchdachter und gesunder Ernährung. 

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 50 Rezensionen

leipzig, hotel, schatten, münchen, familiengeschichte

Die unsterbliche Familie Salz

Christopher Kloeble
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423280921
Genre: Romane

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77 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

china, historisch, automatenbauer, kaiser, kaiserlicher hof

Cox

Christoph Ransmayr
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 27.10.2016
ISBN 9783100829511
Genre: Romane

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79 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

elefant, zirkus, genmanipulation, belletristik, veterinär

Elefant

Martin Suter
Fester Einband
Erschienen bei Diogenes, 18.01.2017
ISBN 9783257069709
Genre: Romane

Rezension:

In seiner Schlafhöhle findet der Obdachlose Schoch etwas, was er zunächst für ein Spielzeug hält, dann für eine alkoholbedingte Vision: einen kleinen rosa Elefanten, der aussieht wie eine Spielzeugausführung eines echten Elefanten und im Dunkeln leuchtet. Mit einem Unterschied: dieser Elefant lebt. Schoch erkennt schnell, dass dieses Wunderwerk geschützt werden muss und hat ebenso schnell den Schöpfer – wenn man ihn so nennen will- des kleinen Elefanten auf den Fersen. Dr. Roux will endlich berühmt und reich werden und dieser Miniaturelefant soll sein Schlüssel dazu sein.
„Elefant“ von Martin Suter ist zunächst einmal wunderschön geschrieben. Man verliert sich als Leser in Sprache und Handlung und muss sich unweigerlich auf die Geschichte des rosa Mini-Elefanten einlassen. Dabei trifft man auf wirklich herzensgute Menschen, die Sabu vor dem Schicksal, als Spielzeug für Kinder zu enden, die sonst schon alles haben retten wollen und gleichzeitig auf kalte Karrieristen, für die der kleine Elefant nur das Produkt eines wissenschaftlichen Experiments ist, das man besitzen und vermarkten kann, wie man möchte. Damit baut Suter gleichzeitig eine Drohkulisse vor uns auf und zeigt, was Genmanipulation schon heute bewirken kann. Unausgesprochen schwingt für mich dabei auch die Frage mit, was mit dem Ergebnis des Experiments passiert wäre, wenn es eben nicht ein niedlicher rosa Elefant geworden wäre, sondern etwas Beängstigendes, vielleicht Hässliches, Abstoßendes. Hätten sich dann auch so schnell Menschen gefunden, um das Wesen zu schützen und zu retten?
Martin Suters Roman „Elefant“ ist eine zauberhafte Geschichte, die auf das Gute im Menschen setzt, ein Kampf Gut gegen Böse um den putzigsten Protagonisten, der sich momentan auf der Bestsellerliste tummelt. Nur, dass das Böse eben nicht mehr wie in alten Märchen ein dunkler Zauberer oder eine schrumpelige Hexe ist, sondern ein außer Kontrolle geratenes wissenschaftliches Forschungszentrum, dass nur auf Profit und Popularität ausgerichtet ist und nicht auf gesundheitliche Aspekte der Genforschung. Für mich ist „Elefant“ von Martin Suter ein Ausnahmebuch, großartig zu lesen, mit einer tollen Idee und spannenden Umsetzung. Dieses Buch sollte ohne Einschränkung auf jede Leseliste.

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5 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Mädchen aus dem Norden

Katarzyna Bonda , Paulina Schulz
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453270749
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sachbuch reise & abenteuer

DuMont BILDATLAS Toskana

Rita Henss , Toni Anzenberger , Christina Anzenberger
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 11.03.2016
ISBN 9783770194476
Genre: Sonstiges

Rezension:

Was für ein wunderschönes Heft! Dazu muss man sagen, dass ich selber ein Jahr lang in der Toskana gelebt und studiert habe, der Region bin ich also sowieso verbunden. Im Dumont Bildatlas werden jetzt spannende Informationen rund um Essen, Leben und Feste in der Toskana vorgestellt und mit wunderbaren Bildern untermalt, die die Schönheit von Siena, Florenz und der Landschaft noch einmal unterstreichen.
Die Informationen sind dabei vielfältig, man sollte sich jedoch keinen Reiseführer-Ersatz darunter vorstellen. Für alle, die zu Hause auf dem Sofa schon etwas träumen möchten, bevor es losgeht oder die, die sich an die schöne Zeit erinnern möchten, ist der Bildatlas auf jeden Fall perfekt. Die Restaurant-/Hoteltipps können aber auf keinen Fall einen ausführlichen Reiseführer ersetzen.

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

krimi, nordirland, irland, adrian mckinty, mord

Rain Dogs

Adrian McKinty , Peter Torberg
Flexibler Einband: 404 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.02.2017
ISBN 9783518467473
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der neueste Band um den irischen Kommissar Sean Duffy heißt „Rain Dogs“ und spielt in Nordirland im Jahr 1987. Eine tote Frau wird in einer Burg gefunden und alles deutet darauf hin, dass sie Selbstmord begangen hat. Besonders da wie es scheint nachweislich niemand in der fraglichen Zeit die Burg betreten oder verlassen konnte, da ein schweres Gitter am einzigen Eingang heruntergelassen war. Doch die Gerichtsmedizin findet deutliche Hinweise für einen Mord und Duffy muss sich schon das zweite Mal in seiner Karriere mit dem Phänomen des „Locked Room“ auseinandersetzen.
Adrian McKinty hat für seinen Ermittler Duffy wieder einen hochspannenden Fall geschaffen. Doch nicht nur die Ermittlungen reißen einen als Leser mit, die ganze Szenerie rund um den Protagonisten Sean Duffy ist einfach hervorragend angelegt. Seine beiden Kollegen Crabbie und Lawson sind sehr unterschiedlich, dabei jedoch beide sehr sympathisch und zu dritt ergänzen sie sich großartig und sind ein tolles Team. Von anderen Krimis hebt sich auch die Idee ab, die Krimi-Reihe während der Unruhen in Nordirland spielen zu lassen und so ein ganz besonderes Umfeld zu schaffen. McKinty lässt sich jedoch nicht dazu verführen, Duffy in rein politischen Morden und Anschlägen ermitteln zu lassen, im Gegenteil, gerade die alltägliche Polizeiarbeit in solch schwierigen Zeiten zeigt er am Beispiel von Sean Duffy und macht seine Bücher dadurch besonders mitreißend. So muss Duffy zum Beispiel jedes Mal bevor er in sein Auto steigt, kontrollieren, ob darunter auch keine Bombe versteckt ist. Was diese Situation mit der Psyche der Polizisten in der Zeit macht, kann sich jeder Leser anhand der Beschreibungen schnell denken.
„Rain Dogs“, der inzwischen fünfte Band der Reihe um den Ermittler Sean Duffy von Adrian McKinty ist ein spannender und mitreißender Krimi, der einem gleichzeitig ein gutes Gefühl für die unruhige Situation in Nordirland in den 80er Jahren vermittelt. Für alle Krimi-Fans ist die Sean-Duffy Reihe von Adrian McKinty ein Muss

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

berlin, krimi, gereon rath, nationalsozialismus, 6. fall

Lunapark

Volker Kutscher
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 10.11.2016
ISBN 9783462049237
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inzwischen ist der sechste Band der Krimi-Reihe um Gereon Rath erschienen und „Lunapark“ spielt im Jahr 1934. Als ein SA-Mann tot aufgefunden wird und dazu noch eine kommunistische Parole über ihm an der Wand prangt, ist für das simple Schwarz-Weiß-Denken der Sicherheitspolizei sofort klar, dass hier Kommunisten gezielt Jagd auf –natürlich unschuldige- SA-Männer machen. Rath muss in diesem Fall mit seinem alten Kollegen Gräf zusammen ermitteln, der inzwischen bei der Sicherheitspolizei arbeitet. Dies stellt Rath vor große Probleme, denn die simplen Verurteilungen der politischen Polizei kann er nicht akzeptieren und begibt sich, wie so oft, auf eigene Ermittlungen. Das bringt ihm einmal wieder mehr Ärger ein, als er eigentlich gedacht hatte und auch sein altes Feindbild Dr. Marlow taucht wieder auf.
Der neue Band von Volker Kutscher rund um den Berliner Kriminalkommissar Gereon Rath übertrifft meiner Meinung nach alle vorhergehenden Bände noch einmal an Qualität und besonders an historischer Auseinandersetzung mit dem Umfeld des Protagonisten. Mit viel Sinn für Details und Stimmungen beschreibt Kutscher, wie der Nationalsozialismus sich langsam auch in den Alltag der Familie Rath einschleicht. Neben der Kriminalermittlung nimmt dies den Hauptteil der Geschichte ein und macht auch den besonderen Reiz des Buches aus. Natürlich ist auch die Kriminalhandlung wieder spannend beschrieben, doch Raths Arbeit lässt sich nicht mehr losgelöst von der politischen Situation sehen, was für die Hauptfigur selbst am schwierigsten zu sein scheint. Er will eigentlich nur in Ruhe seiner Arbeit nachgehen, so das Gefühl beim Lesen, doch inzwischen ist alles politisch und besonders der Tod eines SA-Mannes ist nicht mehr objektiv zu untersuchen.
Volker Kutscher zeigt in „Lunapark“ auf eindrucksvolle Weise, wie der Nationalsozialismus sich immer weiter verbreitet und wie er das Leben aller Menschen beeinflusst. Diese gesellschaftlichen Veränderungen packt er dabei in einen spannenden Krimi, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein großartiger Roman, der weit mehr ist als ein Krimi, sondern uns einen detaillierten Blick auf die gesellschaftlichen Umbrüche der 30er Jahre werfen lässt. 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

traumurlaub, roman, jungfrau, callboy to go, ina linger

Callboy to Go

Ina Linger , Cina Bard
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei epubli, 12.11.2016
ISBN 9783741866067
Genre: Romane

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

rom, italien, juden, krieg, mutterliebe

Im ersten Licht des Morgens

Virginia Baily , Christiane Burkhardt
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.12.2016
ISBN 9783453359130
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich wollte Chiara nur einen Freund besuchen. Im Rom im Jahre 1943 ist sie unterwegs im jüdischen Ghetto, als die Nationalsozialisten die Juden zusammentreiben, um sie in Lager zu bringen. In Sekunden muss sie sich entscheiden, was sie tun soll – und rettet einen Jungen vor dem sicheren Tod, indem sie sich als seine Tante ausgibt. Jahre später holt sie diese Geschichte wieder ein, Danieles Tochter meldet sich bei ihr, sie ist auf der Suche nach ihrem Vater. Chiaras Leben gerät nach ruhigen Jahren wieder völlig durcheinander, denn auch sie weiß nicht, wo Daniele ist.
Virginia Bail ys Roman „Im ersten Licht des Morgens“ ist eine wunderschöne Geschichte über die unbegrenzte Liebe einer Mutter zu ihrem Adoptivsohn und gleichzeitig ein wunderbares Porträt einer besonderen Stadt. Das römische Lebensgefühl dringt aus jeder Zeile der Geschichte und man wandelt beim Lesen mit Chiara durch die Straßen der ewigen Stadt, leistet ihr Gesellschaft bei Cappuccino und Cornetti und schlendert mit der jungen Maria durch die Ruinen des alten Roms. All dies ist jedoch nur die Basis für eine sehr bewegende Geschichte, die kein Einzelfall ist. Zahlreiche jüdische Familien wurden von den Nazis getrennt und auseinandergerissen. Daniele Levi, Chiaras Ziehsohn, ist hier nur ein Beispiel für viele gescheiterte Lebensentwürfe. 
„Im ersten Licht des Morgens“ von Virginia Baily ist ein Roman voller Strahlkraft und Liebe, der einen sofort mitreißt und auf eine Reise schickt, die nicht immer leicht ist, aber einen umso mehr als Leser bewegt. Mich hat Danieles Schicksal ebenso sehr berührt wie das Chiara, Maria und Simone, alles sehr beeindruckende Figuren, daher konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

low carb, abnehmen, low-carb-, strunz, gesund

Das Strunz-Low-Carb-Kochbuch

Ulrich Strunz
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453201446
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Trend „Low Carb“ lässt nicht nach und Dr. Strunz ist inzwischen ein bekannter Name für dieses Thema. In seinem neuen Buch wird noch einmal kurzweilig erklärt, worum es bei Low Carb geht, wie gesunde Ernährungsalternativen aussehen können und es gibt gleich zahlreiche Rezepte mit an die Hand, die Lust aufs Ausprobieren machen.
Besonders positiv fällt als erstes die graphische Gestaltung auf, das Buch vermittelt sehr modern und farbenfroh das Basiswissen zu gesunder Ernährung. So kommt gar nicht erst das Gefühl auf, sich jetzt mit langweiligen wissenschaftlichen Fakten beschäftigen zu müssen und die Umsetzung im Informationsteil ist dann auch sehr einfach nachvollziehbar, trotzdem bekommt man alle wichtigen Informationen.

Der Kochbuchteil ist auch sehr schön gestaltet, die Gerichte auf den Fotos sehen alle sehr ansprechend aus und die von mir ausprobierten Rezepte waren auch alle sehr lecker und einfach zuzubereiten. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass mit einem Logo gleich deutlich gemacht wird, welche Rezepte vegetarisch oder vegan sind. Man braucht selten ausgefallene Zutaten, die danach im Vorratsschrank verschwinden und nie wieder gebraucht werden, was ich sehr positiv finde. Mein einziger Kritikpunkt ist, und das ist vielleicht ein sehr persönliches Empfinden, das Empfehlen von Eiweißpulver für die Ernährung. Ein Buch, dass für sich in Anspruch nimmt, gesunde Ernährung zu vermitteln, sollte hierfür nicht künstliche Zusatzstoffe bewerben, sondern Gerichte empfehlen, die dem Körper die benötigten Stoffe geben, ohne künstlich ergänzen zu müssen.

Zusammenfassend ist „Das Strunz-Low-Carb-Kochbuch“ ein interessantes Buch mit tollen Rezepten für alle, die sich für gesunde Ernährung interessieren und Rezepte suchen, für die man nicht den ganzen Tag in der Küche verbringen muss. Besonders die Suppenrezepte haben mir sehr gut gefallen.  

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93 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

embryo, drama, mord, hamlet, london

Nussschale

Ian McEwan , Bernhard Robben
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.10.2016
ISBN 9783257069822
Genre: Romane

Rezension:

Ian McEwan schafft in seinem Roman „Nussschale“ einen ganz besonderen Erzähler. Ein ungeborenes Baby, zwei Wochen vor dem Geburtstermin, berichtet von seinen Beobachtungen. Und was es erlebt, ist wahrlich shakespearscher Stoff, seine Mutter verlässt seinen Vater um mit dessen Bruder zu leben. Ein perfider Mord wird vom Bruder geplant, um den lästigen Ehemann loszuwerden und ganz wie in „Hamlet“ die Witwe zur Frau zu nehmen. Ob und wie das ungeborene Kind auch die Rache ausführt, um Mutter und Onkel in den Untergang zu stürzen, sollte jedoch jeder Leser selbst herausfinden.
Der Autor hat mit seinem Roman eine außergewöhnliche und wie ich finde ungeheuer spannende Idee umgesetzt, indem er als Erzähler keinen Außenstehenden oder eine der handelnden Personen auswählt, sondern das Baby im Bauch seiner Mutter. Es ist wie ein unsichtbarer Beobachter und dennoch Beteiligter, ein Schachzug, der Ian McEwan großartig gelungen ist. Denn Mutter und Onkel nehmen die Schwangerschaft kaum war, das kommende Kind ist nur ein störender Faktor in ihrer Planung und soll möglichst schnell weggegeben werden. Der ausgiebige Alkoholkonsum der Mutter und das Essverhalten wirken, als wollte sie sich schon vor der Geburt an dem Kind für seine bloße Existenz rächen. Doch das Baby hört alles, versteht die Gespräche und berichtet dem Leser von allem, was geschieht und geplant wird. Das ist höchst unterhaltsam, manchmal spannend und witzig zugleich. Trotz der offensichtlichen Existenz eines umfangreichen Babybauchs ist es, als wäre er unsichtbar, nicht-existenz und vor allem irrelevant für alle weiteren Entscheidungen.
Mich hat Ian McEwans Roman „Nusschale“ einfach begeistert, er setzt ein bekanntes Thema so kreativ und einzigartig um, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. 

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20 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

barcelona, mode, 20. jahrhundert, historischer roman, nuria pradas

Die Kleidermacherin

Núria Pradas , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.11.2016
ISBN 9783328100775
Genre: Historische Romane

Rezension:

Roser und Laia sind zwei Frauen aus völlig unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, doch etwas verbindet sie: Die Liebe zur Mode und zum Modehaus Sant Eulalia, das Rosers Familie gehört. Beide durchleben die turbulenten 20er und 30er Jahre in Barcelona, glückliche und unglückliche Zeiten, Krieg und Frieden.
Nuria Pradas Hauptfigur in die „Die Kleidermacherin“ ist Laia, eine junge Frau aus ärmeren Verhältnissen, die durch ihr Talent zum Star des Barceloner Modehauses aufsteigt. Leider schafft es die Autorin nicht, einem Laias Gefühle und Handlungen wirklich näher zu bringen und die Figuren werden so nicht schlüssig miteinander verbunden. Alles wirkt wie ein loser Verbund aus kurzen Episoden, die es nicht richtig schaffen sich zu einem geschlossenen Roman mit einer nachvollziehbaren Protagonistin zusammenzufügen. Auch Rosers Rolle in der ganzen Handlung ist mir bis zum Schluss nicht ganz klar geworden.
Das Thema des Buches fand ich jedoch sehr spannend und interessant, auch wenn mich die Umsetzung nicht richtig überzeugen konnte. Die Modewelt entwickelt sich in 20er und 30er Jahren auf ganz neue Art und Weise und gerade für Frauen wurde es immer wichtiger, sich durch Mode auszudrücken und ihre Persönlichkeit zu unterstreichen. „Die Kleidermacherin“ macht sehr schön deutlich, dass nicht nur Paris als Zentrum der Mode hier einen Beitrag leistete, sondern es weltweit viele Häuser gab, die sich der Mode und ihren Trägerinnen verschrieben hatten.
Nuria Prada hat mit „Die Kleidermacherin“ ein spannendes Thema in einer sehr spannenden Zeit gewählt, leider sind die Charaktere meiner Meinung nach viel zu flach und erreichen einen als Leser emotional nicht, so dass mich das Buch nicht richtig mitreißen konnte. 

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46 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

2017, paul auster

4 3 2 1

Paul Auster , Thomas Gunkel , Werner Schmitz , Karsten Singelmann
Fester Einband: 1.264 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 31.01.2017
ISBN 9783498000974
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Polarfahrt

Hampton Sides , Rudolf Mast
Fester Einband: 584 Seiten
Erschienen bei Mare Verlag, 07.03.2017
ISBN 9783866482432
Genre: Biografien

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29 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

autissier

Herz auf Eis

Isabelle Autissier , Kirsten Gleinig
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Mare Verlag, 07.03.2017
ISBN 9783866482562
Genre: Romane

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54 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

vietnam, familienepos, hanoi, ddr, amerikanischer krieg

Die Töchter des Roten Flusses

Beate Rösler
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.01.2017
ISBN 9783746632704
Genre: Liebesromane

Rezension:

Tuyet wächst bei ihrem vietnamesischen Vater und ihrer deutschen Stiefmutter in Frankfurt auf, studiert Jura und ist eine erfolgreiche Anwältin. An ihre richtige Mutter und ihre große Schwester, die Deutschland verlassen haben, als sie noch sehr klein war, erinnert sie sich kaum und hat sich mit ihrem Leben arrangiert. Als ihre Stiefmutter jedoch an Krebs stirbt, hinterlässt sie Tuyet Briefe ihrer Mutter, die ein ganz neues Licht auf ihre Kindheit werfen. Tuyet versucht herauszufinden, was es mit ihrer leiblichen Mutter wirklich auf sich hat und warum sie sie damals in Deutschland zurückgelassen hat.
Beate Rösler hat mit „Die Töchter des Roten Flusses“ einen klassischen Roman über eine junge Frau geschrieben, die sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit macht. Tuyet ist dabei nicht immer nur sympathisch, sie ist unsicher, mit ihrem Leben unzufrieden und schlägt dabei manchmal wütend um sich, was besonders ihr Freund abbekommt. In Vietnam trifft sie schnell auf Menschen, die ihr helfen und sie mögen, was die Geschichte zügig vorantreibt und auch gut lesbar macht. Teilweise waren mir die Zufälle, die sie zu ihrem Ziel führen dann doch zu abwegig, damit die Geschichte noch glaubwürdig bleibt und die Charaktere abgesehen von Tuyet zu einseitig. Alle sind gute oder schlechte Menschen, was mich beim Lesen ein bisschen gestört hat, die Facetten in den Charakteren gehen mir zu sehr verloren. Die Story ist in sich aber recht schlüssig und der Schreibstil lässt sich gut lesen, so dass die Lektüre angenehm zügig dahinfließt.
Die Geschichte zu „Die Töchter des Roten Flusses“ ist nicht gerade neu, aber die Story ist schön umgesetzt und besonders die Bezüge zur Situation der Vietnamesen in der DDR fand ich sehr interessant. Alles in allem ein gut lesbares Buch, flüssig geschrieben und mit einer guten Hauptfigur.

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101 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

liebe, zweiter weltkrieg, ddr, stasi, deutschland

Ab heute heiße ich Margo

Cora Stephan
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 10.03.2016
ISBN 9783462048957
Genre: Romane

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45 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, familie, perlen, geheimnis, katie agnew

Die Perlenfrauen

Katie Agnew , Jens Plassmann
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453420298
Genre: Romane

Rezension:

Sophia ist die Enkelin der berühmten Schauspielerin Tilly Beaumont und macht sonst eher als Partygirl in der Londoner High Society von sich reden. Der Kontakt zu den Eltern ist deswegen abgerissen, ihre gefühlte große Liebe hat sie verlassen. Da nimmt ihre Großmutter aus dem Krankenhaus Kontakt zu ihr auf, sie soll die verschwundene Perlenkette wiederfinden, die Tilly einst von ihrem Vater zum Geburtstag bekam. Die Perlen bedeuten alles für die sterbende Frau und so lässt Sophia sich überreden, sich auf die Suche zu machen. Gleichzeitig beginnt damit die Lüftung des einen oder anderen Familiengeheimnisses.
Katie Agnew hat mit „Die Perlenfrauen“ einen sehr warmherzigen und gleichzeitig spannenden Roman über drei Generationen von Frauen und ihre Schicksale geschrieben. Man erfährt gleich zu Anfang viel über das Leben von Tilly Beaumont und ihrer Enkelin Sophia, doch nur Stück für Stück schließt sich die Kette und es wird klar, welche Rolle das Leben von Sophias Mutter Alice für die ganze Geschichte spielt. Die Vergangenheit der Perlen führt die Leser dabei bis ins Japan der 20er bis 40er Jahre ebenso wie nach New York in der Gegenwart, wo sowohl sympathische als auch abscheuliche Figuren auf sie warten. Trotz ihrer Widersprüchlichkeiten hat die Autorin mit Sophia und Tilly zwei sympathische Hauptfiguren geschaffen, die einem ans Herz wachsen. Bei den Charakteren muss besonders Sophias bester Freund Hugo herausgehoben werden, der zunächst wie ein langweiliger Partyboy wirkt, sich aber als wirklicher Freund herausstellt, der nur das Beste für seine Mitmenschen will und Sophia hilft, wo er kann. Das fand ich besonders sympathisch, hat die beiden bisher doch eher ihr oberflächliches Leben verbunden.
„Die Perlenfrauen“ von Katie Agnew ist ein wunderbares, liebevoll geschriebenes Buch, das einen vollständig in eine andere Welt eintauchen lässt. Mich hat es beim Lesen einfach begeistert und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Cheers

Martin Suter
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.10.2016
ISBN 9783257300215
Genre: Romane

Rezension:

Menschen sind seltsam und irgendwie berechenbar. So jedenfalls stellt es sich in Martin Suters Kolumnenband „Cheers. Feiern mit der Business Class“ dar. Hier berichtet er von misslungenen Weihnachtsfeiern, feucht-fröhlichen Affären und Bürotratsch, aber genauso von Karriereplänen und Aufstiegswünschen, die die Menschen zu den absurdesten Verhaltensweisen treiben.
All diese Geschichten beschreibt Suter mit einem unglaublichen psychologischen Feingefühl und einer Beobachtungsgabe für die menschlichen Verhaltensweisen, die dazu führen, dass auch der Leser sich das ein oder andere Mal ertappt fühlt. Hatte man nicht selbst auch schon mal so gedacht? Und wie absurd wirkt all das, wenn Suter es in Worte fasst und uns vorführt, wie die Menschen sich auf der Karriereleiter selber vorführen. Manche Geschichten erstrecken sich über mehrere Kolumnen, andere sind nur zwei Seiten lang und beide Varianten unterhalten einen beim Lesen ungemein. Suter durchschaut seine Figuren, dennoch hat man nie das Gefühl, dass er sie der Lächerlichkeit preisgibt, im Kleinen gibt er ihnen doch immer die Möglichkeit wieder in der Masse unterzutauchen und weiterzumachen, nachdem er sie für eine kurze Episode auf ein Podest gehoben hatte.
Martin Suters Kolumnensammlung „Cheers“ ist lustig, zynisch und mitreißend zugleich und eine sehr empfehlenswerte Lektüre über die Psychologie der Menschen und ihr Verhalten, wenn Arbeit und Privates plötzlich aufeinandertreffen. 

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