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jinglebowels, coljanowak, anthologie

Jingle Bowels

Colja Nowak
E-Buch Text: 152 Seiten
Erschienen bei null, 08.11.2016
ISBN B01MXINUSQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Super, das war unterhaltsam und außergewöhnlich. Der Spaß beginnt mit dem Cover, dann gibt es bereits im Vorwort was zu lachen und wenn die letzte Geschichte gelesen ist, dann geht es noch mit einem Nachwort weiter, in dem der Autor die Geschichten etwas erläutert. Das ist äußerst Lesenswert und lässt einen die Geschichten noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten, mir ist der Gesellschaftskritische Aspekt nicht bei jeder Geschichte klar gewesen. Schöne Idee.

Zu den Geschichten selber. Ich lese meistens Horror, was hier nicht wirklich vorliegt. Naja, zur Hälfte irgendwie schon, aber nichts Übernatürliches sondern eher Dramen mit heftigem Ende, erinnert manchmal an Ketchum. Beim zweiten lesen ist mir aufgefallen, dass diese Geschichten gar nicht so blutig waren wie sie mir zuerst vorkamen. Vieles bleibt der Vorstellung des Lesers überlassen, was toll funktioniert und einem heftiger vorkommt, weil die Figuren einem so Leid tun.

Wie gesagt, das ist aber nur ein Teil der Geschichten. So richtig heftig wird es nur ein einer, vielleicht zwei Geschichten, dann aber wirklich.

Es gibt da dann noch blutige, schwarze Komödien mit einem coolen Erzähler als Hauptfigur, vom Stil muss man sich das wie den Film Very Bad Things vorstellen.

Dildo Delirium (Titel des Jahres) und Gianela fallen auch eher in die Zweite Kategorie, kommen aber ganz ohne Gewalt aus und sind mehr Verarschungen der Datingszene und der ganzen Dildowerbung im Fernsehen.

Cool ist auch die Hundgeschichte, zuerst so niedlich, dann plötzlich der Umschwung (trotzdem noch süß) und am Ende überlegt man sich zweimal, ob der eigene Hund wirklich im gleichen Zimmer schlafen sollte :-)

Also, echt abwechslungsreich, viel zu lachen, viel zum mitleiden und ne Menge zum Nachdenken.

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ab 18, festa extrem, festa

Nacht der Rache: Festa Extrem

Tim Miller
E-Buch Text: 102 Seiten
Erschienen bei Festa, 12.10.2016
ISBN B01M8HX6RY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eines dieser Bücher, bei denen man sich etwas schämt, dass man Spaß dran hatte. Wie immer bei Tim Miller wird man mit einem Haufen Gewalt und Grausamkeiten konfrontiert und wie immer bei Festa Extrem muss man einen besonderen Geschmack haben, damit einem das Buch gefällt.
Alle die kein Problem mit Gore haben können sich von der ersten bis zur letzten Seite auf eine Menge Action und Spannung gefasst machen. Miller schreibt wie immer sehr lebhaft, man mag das Buch kaum aus den Händen legen, es ließt sich wie ein Film und beschert einem großartiges Kopfkino.
Anspruchsvolle Literatur darf man aber nicht erwarten.

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edward lee, biologie, militär, thriller

Gewürm

Edward Lee
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 22.12.2016
ISBN 9783865525161
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Manchmal brauche ich etwas Trash, dann ist Festaextrem eine super Anlaufstelle und besonders Edward Lee eine vorzügliche Wahl. Gewürm ist alles was man von Lee erwartet, pervers, ultrabrutal, voll von Sex und Gewalt. Allerdings muss man Edward zugestehen, dass er sich bei der Hintergrundbeschreibung der übergroßen Würmer auch eine Menge Mühe gegeben hat.
Macht euch am Ende auf eine dicke Überraschung gefasst!

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wald, mord, vietnam, feue, fra

Jagdtrip

Jack Ketchum , Urban Hofstetter , Marcus Jensen
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453677067
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jagdtrip (og. Cover) gehört nicht zu Ketchums stärksten Romanen, für alle die es nicht wissen, es ist schon dreißg Jahre alt! Heyne Hardcore hat sich bei den Ketchumveröffentlichungen natürlich zuerst die Perlen rausgepickt und fängt jetzt an auch die etwas schwächeren zu veröffentlichen. 
Damals 1987 wird die Backwoodhorror Atmosphäre wahrscheinlich noch wesentlich besser gewirkt haben, aber heute haben wir natürlich mehr als genug davon gesehen und gelesen, sodass einen das Buch nicht so hart trifft, wie es wohl damals der Fall gewesen wäre. Bei der Bewertung sollte man das vielleicht berücksichtigen. Freitag der 13te und Halloween wären, wenn sie heute zum ersten Man erscheinen würden, wohl auch keine Klassiker geworden. Damals war natürlich auch das Vietnamtrauma noch viel relevanter, auch dieser Punkt wirkt 2016 natürlich nicht mehr so gut.
Trotdem, auch unter dem Gesichtspunkt erreicht Jagdtrip nicht die kompromisslose Qualität der späteren Werke, Ketchum war noch am wachsen.
Vielen Lesern waren die ersten 2/3 des Buches zu langatmig, weil sie sich zu sehr den Charakteren widmet, mir selber gefällt das eigentlich sehr gut, trotzdem hätte Jack zwischendurch vielleicht schon etwas mehr Action reinpacken können, so etwas geht auch parallel.  
Eigentlich würde ich drei Sterne geben, aber unter dem Gesichtspunkt des echten Veröffentlichungsjahres gibt es vier.

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