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selbstmord, jay asher, jugendbuch, mobbing, tote mädchen lügen nicht

Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vor einiger Zeit war es so gut wie unmöglich sich dem Hype um die Netflix Serie "Tote Mädchen lügen nicht" zu entziehen. Die Geschichte handelt von der Teenagerin Hannah Baker, die Selbstmord begeht und eine Kiste mit selbst aufgenommenen Kassetten hinterlässt, auf denen sie sich an die Personen wendet, die zu ihrer Entscheidung, sich das Leben zu nehmen, beigetragen haben. Schließlich erhält auch Clay die Kassetten und er durchlebt während des Hörens viele schlimme Situationen, die Hannah durchgemacht hat und er erfährt außerdem Erschreckendes über seine Mitschüler. 

Das Buch stand bereits lange auf meiner Wunschliste, doch ich hatte es bisher nicht zur Hand genommen. Da mich die Serie sehr fasziniert und begeistert hat habe ich nun endlich zu dem Buch gegriffen. Zunächst soll gesagt sein, dass es dem Buch gegenüber unfair wäre es an der Serie zu messen, da diese die Handlung um einige weitere dramatische Elemente ergänzt und ausschmückt, was dem Zuschauer einen Zugang zu Charakteren gibt, die im Roman nur sehr einfach dargestellt werden.

Für sich betrachtet kreiert Jay Asher mit dieser Art zu erzählen eine besondere und spannende Atmosphäre. Von Kassette zu Kassette verdichtet sich das Netz an Geschichten, das Hannah schließlich zu ihrer Tat führte und eine Erzählung ist erschreckender als die andere. Es ist unglaublich was dieses junge Mädchen erleben musste und dass sie nicht die Hilfe bekommen hat, die sie an so vielen Stellen gesucht hat. "Tote Mädchen lügen nicht" ist eine ergreifende Geschichte, die unter die Haut geht und die auf jeden Fall zu empfehlen ist. Es regt zum Nachdenken an und bietet eine gute Grundlage für eine weiterführende Diskussion im Umgang mit dieser schwierigen Thematik.

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leben, sinn des lebens, philosophie, glück, perspektive

Das Café am Rande der Welt

John Strelecky , Bettina Lemke
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2014
ISBN 9783423253574
Genre: Sachbücher

Rezension:

John ist ein getresster Manager auf dem Weg in seinen Urlaub, doch bereits die Fahrt läuft anders als geplant. Er kommt von seinem Weg ab und landet schließlich in einem kleinen Café, in dem er eigentlich nur ausruhen möchte. Das Café ist allerdings etwas anders, als John erwartet hat. Bereits beim Ansehen der Speisekarte wird er mit der Frage konfrontiert „Warum bist du hier?“. Verwundert, aber ermutigt durch die Kellnerin Casey stellt sich John die Frage „Warum bin ich hier?“ und gelangt zu überraschenden Erkenntnissen.

Als ich das kleine Buch zum ersten Mal im Regal stehen sah, hat es mich von Anfang an fasziniert. „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky besticht neben seiner farbenfrohen Gestaltung auch durch ein besonderes Format. Der Untertitel „Eine Erzählung über den Sinn des Lebens“ fasst den Inhalt bereits gut zusammen, das Buch ist dennoch äußertst lesenswert!

Zusammen mit John hören wir von Casey, Mike und Anne auf den ersten Blick so simple Geschichten, die aber dafür sorgen, dass wir die Augen öffnen und sehen was wirklich wichtig ist. Nämlich nicht eine Tätigkeit auszuüben, nur um ‚es im Alter besser zu haben und sich ausruhen zu können‘, denn wenn man etwas wirklich gerne tut, warum sollte man irgendwann damit aufhören wollen? Diese und weitere Erleuchtungen erfährt John und mit ihm der Leser. Die Metaphern über Meeresschildkröten und Fischer sorgen für einen wirklichen Aha-Moment und für einige Schmunzler.

Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens kann natürlich durch das bloße Lesen nicht beantwortet werden, aber es werden viele Gedanken und Anregungen in die richtige Richtung mit auf den Weg gegeben. „Das Café am Rande der Welt“ ist keineswegs ein Buch, das man nach einmaligem Lesen in ein Regal räumen sollte, vielmehr sollte man es  griffbereit halten, um nach Bedarf darin zu stöbern und seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

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