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Suche mich nicht

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.06.2019
ISBN 9783442205455
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Simon ist verzweifelt, obwohl erstmals seit ein paar Jahren auch wieder ein bisschen Hoffnung in seinen Gedanken aufkeimt.

Er sitzt auf einer Bank in Strawberry Fields, einem besonders beliebten Parkabschnitt im Central Park, und lauscht seiner untergetauchten Tochter beim Gitarre spielen. Sie ist nicht wirklich gut. Simon erkennt seine einst hübsche Tochter kaum wieder, so abgemagert ist sie heute, so heruntergekommen ihre gesamte Erscheinung. Alles hatte begonnen sich zu verändern, als Aaron in ihr Leben trat.

Was ist ihr passiert und wird dieses Mädchen jemals wieder seine geliebte Tochter sein?

Das Thema Drogensucht, welches ich anhand des Klappentextes direkt mit dem Buch und folglich meinen Erwartungen an das Buch verband, ist gar nichts für mich. Doch kam die Thematik nicht so sehr in den Fokus, wie ich erwartet hatte. Hauptsächlich thematisiert Coben die tiefe und bedingungslose Liebe, die ein Vater für seine Tochter empfindet, so dass er einfach nichts unversucht lässt sie zu finden. Simon, der Protagonist und Vater der verlorenen Tochter Paige, gibt hierbei alles und schreckt vor nichts zurück.

Coben schafft es den Protagonisten Simon dabei wahnsinnig sympathisch und mitfühlend erscheinen zu lassen, aber auch kämpferisch und tapfer. Genauso, wie seine Frau Ingrid, die zu Beginn des Buches noch als kühler und abweisender beschrieben wird.

Die Geschichte ist wahnsinnig originell. Coben greift bei der Hauptwendung des Buches, auf die ich jetzt aus Spoiler-Gründen nicht detailliert eingehen möchte, auf eine Thematik zurück, die vielfach in der Presse vorverurteilt wird, ohne diese in seinem Buch von Vornherein negativ darzustellen. Er macht lediglich auf eine subtile Art und Weise auf andere Umstände, auch Lebensansichten und -einstellungen aufmerksam.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass Coben definitiv zu den Meistern des Thriller-Genres gehört. Ihm gelingt es als einer der ganz wenigen Autoren Wendungen so gut zu verpacken, dass diese nicht künstlerisch hinzugefügt und dadurch Story-verfälschend erscheinen. Ein echter Garant für das Schreiben eines Page-Turners nach dem anderen. So auch bei „Suche mich nicht“.


Meine vollständige Rezension inkl. einer Übersicht über die Charakter gibt es auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen

Dort findet ihr auch einen Beitrag mit meinen Erwartungen an das Buch, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe: Vor dem Lesen

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Tags: harlan coben, thriller   (2)
 

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123 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 44 Rezensionen

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Die Lieferung

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 18.06.2019
ISBN 9783499275173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Regina Hesse verbringt die Dämmerung allein im Wald auf einem Hochstand. Nichts ungewöhnliches, denn sie ist Jägerin.

Doch an diesem Tag nimmt sie eigenartige Bewegungen wahr. Handelt es sich bei diesen merkwürdigen Bewegungen wirklich um einen Menschen?

Tatsächlich. Es ist eine Frau mit fast schon durchsichtiger Haut. Lange muss dieses arme Geschöpf kein Sonnenlicht mehr gesehen haben.

Was ist ihr zugestoßen?

Andreas Winkelmann schreibt fesselnd, dabei lässt er die Story nicht blutig voranschreiten aber dafür sehr mitleiderregend.

Mehrere Frauen verschwinden. Alle sind wunderschön. Die einzige gemeinsame Spur ist eine zurückgelassene nicht angerührte Pizza in der Wohnung des jeweiligen Opfers. Schnell führt dies die Ermittler natürlich zu dem Pizzalieferdienst. Aber ist jemand wirklich so naiv, lässt sich so schnell finden?

Der Leser erfährt, wie das Polizistenduo Jens und Rebecca vorgeht. Sie müssen schnell sein, um überhaupt noch eine Chance zu haben, die Frauen retten zu können. Nebenbei darf der Leser auch immer mehr in die Beziehung zwischen Rebecca und Jens eintauchen. Die liebevollen und auch schüchternen unsicheren Gefühle, die die beiden füreinander hegen, sind als Gedanken beschrieben. Dieses Wechselspiel und der Schlagaustausch, der sich zwischen den beiden abspielt, unterhält während des ansonsten eher tristen Ermittlungsvorgangs. Ein echtes Highlight.

Während eines Massagetermins wird Rebecca um Hilfe gebeten. Von einer verzweifelten Frau, die bereits mehrere Jahre ihre Tochter sucht. Rebecca weiß, es ist falsch Versprechungen zu geben. Dennoch verspricht sie, helfen zu wollen. Gibt es zwischen den Vorfällen einen Zusammenhang oder ist es nur ein weiteres spurlos verschwundenes und niemals wiedergefundenes Mädchen?

Diese eingeschobene parallele Zwischengeschichte verdeutlicht zusätzlich, wie traurig die Welt sein kann, was für fürchterliche Dinge passieren können und wie ungerecht es manchmal zugeht.

Insgesamt hat Winkelmann einen solide spannenden Thriller verfasst, der es schafft zu unterhalten. Für mich konnte dieses Buch, trotz der vielen positiven Aspekte, die ich hier beschrieben habe, dennoch nicht vollständig überzeugen. Woran das lag, kann ich nicht genau festmachen. Vermutlich hat mir nur ein Quäntchen mehr gefehlt, an irgendeiner Stelle.

Meine vollständige Rezension inkl. einer Übersicht über die Charaktere gibt es auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen


Dort findet ihr auch meine Erwartungen an das Buch, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe: Vor dem Lesen

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Tags: andreas winkelmann, thriller   (2)
 

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86 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Der Schwarze Thron - Die Kriegerin

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.03.2019
ISBN 9783764532178
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Leser erfährt zu Beginn des Buches, was sich 400 Jahre vor der Geburt von Katharine, Mirabella und Arsinoe in der schwarzen Kate ereignet hat.

Damals, als die Kriegerkönigin Philomene vier anstatt drei Kinder geboren hat. Also eine blaue Königin, die automatisch die Herrschaft übernommen hat. Die restlichen drei Geborenen wurden zum Sterben ausgesetzt.

In der Gegenwart gewöhnt sich die erst kürzlich auf ungewöhnliche Weise gewordene Giftmischerkönigin an ihren Sieg. Sie wählt ihren Rat aus und zeigt dabei entschlossen und kompromisslos vorgehen zu wollen. Doch bald schon überschatten ungewöhnliche Ereignisse und eine Rebellion ihre Herrschaft.

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass dieser Band schwächer ist als die vorherigen Teile. Dennoch ist es Kendare Blake gelungen mich auch dieses Mal in ihren Bann zu ziehen und in ihrer faszinierenden, gestalteten, magischen Welt zu halten. Das Buch war also insgesamt gut, keine Frage. Ich erwarte von dem finalen Band aber mehr und hoffe wirklich, dass Kendare Blake nicht die Ideen ausgehen und somit das Finale nochmal schwächer ist. Doch nun erstmal etwas genauer zu diesem Band.

Dieser Band ist etwas anders als die Vorgänger. Der Leser bekommt die Möglichkeit durch Einblicke in die Vergangenheit die Ereignisse der Gegenwart besser beurteilen und zuordnen zu können. Die Geschichte der Insel Fennbirn wird spürbar und dadurch ein wenig mehr erlebbar. Auch beeinflussen die beschriebenen Rückblicke den aktuellen Werdegang einzelner Charaktere wesentlich. Die Machtverhältnisse werden fundamental dadurch verändert.

Interessant empfand ich vor allem die damit einhergehende Rollenentwicklung einzelner Protagonisten. Nicht nur die bisherigen „Machtverhältnisse“ haben sich dadurch verschoben, auch sind manche Charaktere erwachsener, ruhiger und irgendwo auch ausgeglichener geworden. Haben ihre jeweilige Rolle akzeptiert – so der Eindruck. Mit dieser Änderung ist es mir auch nach Band drei noch nicht gelungen mich auf einen Favoriten festzulegen. Ich mag nach wie vor tatsächlich alle Charaktere und auch Möglichkeiten der längerfristigen Herrschaft über Fennbirn.

Umso gespannter bin ich jetzt schon, wie Kendare Blake die Reihe plant zu beenden. Irgendwie muss es doch fair für alle ausgehen, so dass der Leser am Ende nicht unglücklich und verzweifelt zurückbleibt. Auch, wenn noch vollkommen offen ist, ob das Finale der Reihe wieder etwas schwächer wird oder einfach nur umhaut, bin ich mir dennoch schon jetzt absolut sicher, dass Kendare Blake auf jeden Fall mit ihrem flüssigen und angenehm lesbaren Schreibstil überzeugen wird.

Meine vollständige Rezension inkl. Fotos gibt es auf meinem Blog: Nach dem Lesen
Dort findet ihr auch meine Erwartungen an das Buch, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, und einige Informationen zur Autorin: Vor dem Lesen

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Tags: fantasy, kendare blake   (2)
 

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130 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

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Versteckt

Jack Ketchum , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.05.2013
ISBN 9783453676169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jack Ketchum lässt das Buch mit den Worten „Ich glaube zwar nicht an Omen, aber ich glaube, dass man spüren kann, wenn Ärger im Anmarsch ist.“ seines Protagonisten Dan Thomas beginnen.

By the Way: hier hat sich ein bei meiner Ausgabe es Buches ein kleiner Fehler im Klappentext eingeschlichen. Dort heißt der Hauptcharakter nämlich Dave und nicht, wie im Buch, Dan. ;)

Der Protagonist wird mit einigen Ereignissen konfrontiert, die einzeln für sich betrachtet vielleicht nicht weiter schlimm sind aber doch ärgerlich, wie zum Beispiel das Treten in einen Hundehaufen. Der Mensch ist der Mechanismus, der solche Ereignisse auch irgendwo auslöst.

So auch das schicksalhafte Kennenlernen zwischen Casey und Dan – zwei junge Erwachsene, die aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen stammen und sich ihr Weg trotzdem in diesem Sommer kreuzt.

Ich muss sagen, mich hat dieses Buch von Ketchum enttäuscht. Neben Wahnsinn war dies das enttäuschendste Buch von einem Autor, den ich ansonsten für das einprägsame Beschreiben der menschlichen Abgründe verehre.

Doch der Einstieg in das Buch war ganz stark. Ketchum schafft es jedes Buch mit einer Art schicksalhaften Wendung im Leben einer seiner Protagonisten beginnen zu lassen oder das Leben des Charakters durch die Beschreibung eines bestimmten Moments in den Mittelpunkt der Handlung zu versetzen. Seine Art zu schreiben ist einfach meisterhaft und mit keinem Autor zu vergleichen.

Dennoch konnte mich die Handlung und der sich langsam aufbauende Spannungsbogen in diesem Fall nicht mitreißen. Ich habe das Buch zwar quasi am Stück verschlungen, habe aber durchgehend darauf gehofft, dass mich das Buch doch noch gänzlich packt und überzeugt. Vergebens. Bis zu der biografischen Erzählung Ketchums am Ende des Buches, in denen er die Beweggründe des Romans schildert. Dann war ich überzeugt: Ketchum ist und bleibt der Meister menschlicher Albträume.


Meine vollständige Rezension inkl. einer Übersicht über die Charaktere und einem Foto gibt es auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen
Dort findet ihr auch meine Erwartungen an das Buch, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe und ein paar Informationen zum Autor: Vor dem Lesen

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Tags: horrorthriller, jack ketchum, thriller   (3)
 

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256 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 69 Rezensionen

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Mr. Monster

Dan Wells , Jürgen Langowski (Übersetzer)
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.01.2011
ISBN 9783492267267
Genre: Fantasy

Rezension:

John Cleaver, ein netter sechzehnjähriger Junge mit allen Eigenschaften eines Serienkillers. Stets befindet er sich zwischen Mordphantasien und dem dringenden Bedürfnis das Richtige zu tun. Mehrere Monate ist es her, dass John einen Dämon, der mordend in der Kleinstadt unterwegs gewesen ist, getötet hat. Doch nun tauchen plötzlich wieder Frauenleichen auf, leicht zu finden – vor allem für John. Versucht ein anderer Psychopath mit ihm in Kontakt zu treten?


John Cleaver, ein mittlerweile sechzehnjähriger Junge mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung, lebt mit seiner Mutter, die ein Bestattungsinstitut führt, in einer Kleinstadt.

Vor einigen Monaten hat ein Serienkiller sein Unwesen in diesem kleinen Örtchen getrieben. Doch damit war bald Schluss. John war fasziniert von diesem Mann, schließlich hat er selbst mit Mordgedanken zu kämpfen, die er ununterbrochen mit seinen eigens aufgestellten Verhaltensregeln zu unterdrücken versucht. John tötete ihn, den Dämon – so bezeichnet er ihn. John weiß nicht richtig, was das war, dass er getötet hat.

Seitdem Tag haben sich seine Mordphantasien noch weiter verstärkt. Jede Nacht träumt er davon Brooke, ein hübsches Mädchen aus seiner Schule, zu verletzten.

Wird er dem Drang widerstehen können?

Man man man, das Buch hatte es wirklich in sich. Es ist schon eine Weile her, dass ich den ersten Band der Reihe um John Cleaver gelesen habe. Und es gab definitiv keinen vernünftigen Grund so lange mit dem Lesen des zweiten Bandes zu warten. Das Buch war spitze. Ich habe es in wenigen Tagen ausgelesen, trotz Arbeit und anderen alltäglichen Verpflichtungen.

Beim Beginnen des Buches hatte ich die Befürchtung, dass es schwierig wird für den Autor Dan Wells mich wirklich zu fesseln und mich zu überraschen mit der Story. Doch das ist ihm gelungen. Beides, die Story aber auch die Entwicklung des Protagonisten John, haben mich vollends überzeugt.

John’s Zwiespalt mit seinen mordlüsternen Phantasien aber auch seinem Bedürfnis das Richtige zu tun beschreibt der Autor treffend. Immer wieder tauchen Szenen im Buch auf, in denen John schwach wird. Besonders ein Verhalten oder ein „Ausbrechen“ aus seinen aufgestellten Verhaltensweisen hat es in sich, es hat mich geschockt. Um nicht zu spoilern möchte ich darauf jetzt nicht näher eingehen aber auch bei Chris Carter’s Buch Blutrausch – Er muss töten gab es eine ähnliche Szene, die für mich eine akzeptable Grenze der Gewalt in Büchern überschritten hat.
Die Entwicklung des Protagonisten John merkt man als Leser zwischen beiden Büchern deutlich. Dem Autor gelingt es eindrucksvoll Stück für Stück aufzuzeigen, wie John mit sich selbst kämpft, langsam beginnt die Verhaltensregeln zu umgehen bzw. zu brechen, die er extra formuliert hat, um sich in Grenzen zu halten, auch um auf der guten Seite zu bleiben. Ich bin gespannt, ob dies in den Folgebänden immer weiter aufgebrochen wird und sich John im Finale der Reihe eventuell tatsächlich zu einem reinen Serienkiller entwickeln wird.

Fakt ist: Ein Buch dieser Art habe ich bisher noch nicht gelesen und das beeindruckt mich. Die Idee des Buches und damit verbunden fasziniert mich der Autor.

Mein vollständiges Resümee inkl. einer Charakterübersicht gibt es auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen
Dort findet ihr auch meine Erwartungen an das Buch, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe: Vor dem Lesen

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Tags: dan wells, thriller   (2)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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The Dreadful Tale of Prosper Redding

Alexandra Bracken
Fester Einband: 362 Seiten
Erschienen bei Disney-Hyperion, 05.09.2017
ISBN 9781484778173
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch beginnt mit einem Wort des Dämonen, mit dem die Familie Redding vor vielen Jahren einen Pakt geschlossen hat. Er spricht den Leser direkt an und nennt drei Dinge, die man im Hinterkopf behalten soll:

  • Traue niemals einem der Redding Familie.
  • Höre zu. Sie werden sagen, ich lüge. Doch sie haben Angst. Angst, wie du sie auch haben solltest, denn ich bin auf Rache aus.
  • Alles, was du von mir erhältst. kann und werde ich mir zurückholen.

Nachdem kurzen Wort des Dämonen beginnt die eigentliche Handlung. Die Geschwister, unterschiedlicher wie sie nicht sein könnten, Prosper und Prue, sind am Gründungstag in der Kleinstadt Redhood unterwegs.

Sie sind schon spät dran, als sie nach Hause wollen. Dort werden sie besorgniserregend empfangen von Freunden und Unbekannten.

Alle stehen dort und warten – nur auf sie.

Ich bin kein großer Fan davon Bücher auf Englisch zu lesen, das ist kein Geheimnis. Nun war im Buchclub aber trotzdem mal wieder ein englisches Buch an der Reihe, also habe ich das natürlich trotzdem brav gelesen. Natürlich mit kleinen Vorbehalten im Hinterkopf. ;)

Wie erwartet brauchte ich dann auch ein bisschen, um mich in die Geschichte einzufinden. Doch bereits zu Beginn des Buches musste ich immer wieder zwischendurch schmunzeln. Die Autorin hat es geschafft durchweg extrem witzige Passsagen einzubauen, meistens betraf dies Gedankengänge des Protagonisten Prosper. Jedenfalls haben es die humorvollen Sätze geschafft mich irgendwie bei Laune zu halten und doch immer mehr zu fesseln.

Nachdem die Story ziemlich abrupt losging, dümpelte sie dann fast die Hälfte des Buches spannungsmäßig vor sich hin. Doch genau diese spannungslosen Kapitel habe ich am meisten genossen. Dabei gelang es am ehesten sich mit dem Hauptcharakter Prosper anzufreunden, seine Charakterzüge richtig kennenzulernen. Als das Buch kurz davor war zu enden und die Seiten immer weniger geworden sind, habe ich mich langsam gefragt, wann dann jetzt das große Finale startet. Es kam dann ziemlich plötzlich ein großer Wendepunkt und das Buch war auch schon vorbei. Das ging mir alles ein bisschen zu schnell in Anbetracht der ausführlichen Kapitel davor.

Nun gibt es zu dem Buch natürlich auch noch einen zweiten Teil. Ich bin mir jedoch noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde oder nicht. Immerhin gibt es so viele tolle Bücher zu entdecken. ;)

Mein vollständiges Resümee gibt es inkl. ein paar Infos zur Autorin und ein paar buchigen Fotos auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen

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Tags: alexandra bracken, fantasy   (2)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Mit deinem letzten Atemzug

Mary Higgins Clark , Alafair Burke , Karl-Heinz Ebnet
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.04.2019
ISBN 9783453271852
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Virginia betritt in einem Ballkleid von Oscar de la Renta das Metropolitan Museum of Art. Eine neue Ausstellung wird eröffnet – die Kleider der Präsidentenfrauen zur Amtseinführung ihrer Männer.

Virginia ist eine wohlhabende Witwe, die ihren mann, der unerwartet an Herzversagen gestorben ist, geliebt hat und dennoch seit zwei Jahren einen deutlich jüngeren Mann an ihrer Seite hat, Ivan. Ihrer Tochter Anna missfällt das, auch wenn Virginia glücklich ist, sogar erwägt ihn zu heiraten.

Noch am Abend der Ausstellungseröffnung findet ein nächtlicher Jogger die Leiche von Virginia im Schnee eingebettet liegend.

Der Fall ist ungelöst. War es Selbstmord oder kaltblütiger Mord?

Drei Jahre später.

Die Sendung „Unter Verdacht“, die von Laurie Moran geleitet wird, überlegt den Fall neu aufzurollen.

Das war mein erstes Buch von Mary Higgins Clark und ich bin mir sicher, es werden noch weitere folgen. Das Buch bleibt mir sicher nicht für ewig im Gedächtnis kleben, dennoch war es durchweg fesselnd geschrieben und ich wollte wissen, wie es weitergeht. Das perfekte Buch für einen entspannten Sonntag. Das Lesen und kleben bleiben an der Story fällt leicht. Der Story zu folgen ist ohne großes Nachdenken möglich und manchmal ist sowas genau das Richtige.

Auch das Mögen der Protagonistin Laurie Moran ist leichtgefallen. Der Leser erfährt, dass sie ihren Ehemann in einem der Buchvorgänger verloren hat, daran immer noch sehr leidet und ihre Gefühlswelt verrücktspielt. Ihr fällt es nicht leicht sich wieder voll und ganz auf einen anderen Mann einzulassen, ihm zu vertrauen und sich selbst zu öffnen, vermutlich aus Angst auch diesen Mann wieder endgültig zu verlieren. Gleichzeitig versucht sie aber durchgängig in ihrem beruflichen Alltag professionell zu bleiben, Vorurteile außer Acht zu lassen. Das wirkt sympathisch.

Die beiden Autorinnen Mary Higgins Clark und Alafair Burke schaffen es den Leser durch kurze prägnante Kapitel mitzureißen, in denen schnell und immer wieder neue Spuren zum wahren Täter der wohlhabenden Witwe Virginia auftauchen, wovon auch einige Hinweise den Leser auf eine falsche Fährte schicken sollen. Für mich hat das den Charme des Buches ausgemacht. Kurze aber doch spannend geschriebene Kapitel machen für mich das Abschalten nach einem anstrengenden Arbeitstag nochmals entspannter und glücklicher. Einfach gut gelungene Unterhaltung, die dieser Thriller bietet.


Mein vollständiges Resümee inkl. Charakterübersicht gibt es auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen
Dort gibt es auch einige Informationen zu den Autorinnen und meine Erwartungen an das Buch, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe: Vor dem Lesen

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Tags: alafair burke, mary higgins-clark, thriller   (3)
 

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139 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Das kalte Reich des Silbers

Naomi Novik , Marianne Schmidt
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei cbj, 04.03.2019
ISBN 9783570165492
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mirjem wächst in einer liebevollen Familie auf. Ihr gutmütiger Vater arbeitet als Pfandleiher, durch seine Warmherzigkeit liegt ihm das Schulden eintreiben aber nicht. Deswegen muss die Familie oft frieren und leidet Hunger, doch zumindest haben sie sich gegenseitig.

Immer, wenn es das Budget zulässt, besuchen Mirjem und ihre Mutter die Großeltern. Um zu ihnen zu gelangen, müssen sie auch sehr nahe an den Straßen der Staryk, einem Volk der Kälte, stets auf der Suche nach Gold, vorbei. Bei ihren Großeltern geht es Mirjem gut. Es ist warm und genug zu essen da. Obwohl sie auch da bleiben könnten, kehren sie stets zurück – aus Liebe.

Kurz nach ihrem 16. Geburtstag reicht es Mirjem. Sie beginnt erbarmungslos die Schulden einzutreiben, natürlich mit Zinsen, und ist gut darin. Endlich geht es der Familie gut. Doch die Eltern haben Angst, was das aus ihrer Tochter macht.


Beginne ich zunächst einmal mit dem Guten. Die Story war definitiv originell. Ich mochte die Grundidee der Geschichte sehr. Leider konnte mich die Umsetzung so gar nicht überzeugen. Stellenweise erfolgten viel zu umschweifende Beschreibungen, die ich kaum noch ertragen konnte zu lesen. Nun bin ich aber auch generell kein Fan von sehr detaillierten Erläuterungen, ich stehe einfach mehr auf Action und das konnte mir das Buch zu wenig liefern. Die Story floss so vor sich hin, langsam und ausschweifend. Manche mögen es, andere – wie mich – kann das nicht überzeugen.

Die Protagonisten Mirjem fand ich aber toll. In einigen Kapiteln wird sie als zu kalt dargestellt, auch ihre Eltern, inkl. ihres gutmütigen Vaters (dem eigentlichen Pfandleiher), machen sich zunehmend Sorgen um ihre Tochter und was das viele Geld eintreiben mit ihr macht. Ich aber empfand den Charakter nicht als kalt. Ganz im Gegenteil. Mirjem kam für mich wie eine junge selbstbewusste Frau vor, die Gerechtigkeit voll vertritt und auslebt. Sie erscheint mir stets fair, selbstbewusst und vor allem fleißig und engagiert. Sowas finde ich beeindruckend und deswegen mochte den Hauptcharakter sehr. Aber auch die anderen Protagonisten in dem Buch fand ich gelungen beschrieben und sympathisch.

Bis zuletzt hat mir die Portion Liebe, die ich in Jugend- bzw. Fantasybüchern dringend brauche, gefehlt. Das kam für mich alles zu kurz bzw. war fast gar nicht in dem Buch vorhanden. Natürlich muss nicht jedes Buch eine große Liebesgeschichte beinhalten aber irgendwie hätte mir ein bisschen mehr Lovestory in dem Buch gefallen. ;)

Verwirrend fand ich den Kapitelaufbau bzw. den gewählten Schreibstil der Autorin. Jedes Kapitel wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben. Generell ist das ja okay, wenn aber dann zu Beginn eines Kapitels nicht mal der Name des Protagonisten, aus dessen Sicht nun berichtet wird, geschrieben steht, habe ich damit schon so meine Probleme. Das irritiert mich einfach und weckt bei mir Verständnisschwierigkeiten beim Lesen, die einfach unnötig sind.

Insgesamt hat mich das Buch so mittelmäßig gefesselt. Ich habe es gelesen, fand die Idee der Geschichte fantastisch, die Umsetzung aber insgesamt eher durchschnittlich.

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Tags: fantasy, naomi novik   (2)
 

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128 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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GIER - Wie weit würdest du gehen?

Marc Elsberg
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 25.02.2019
ISBN 9783764506322
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurz und Knapp: Kurz bevor der renommierte Nobelpreisträger Herbert Thompson dazu kommt seine Wirtschaftsformel für eine gerechtere Wohlstandsverteilung vorzustellen, stirbt er unter mysteriösen Umständen bei einem Autounfall. Jan Wutte, der einzige Zeuge, weiß, dass es Mord war, doch wird selbst verdächtigt. Er versucht herauszufinden, warum Thompson sterben musste und wird dabei durchgehend verfolgt, denn jemand möchte, dass der Grund geheim bleibt.

Wirklich überzeugen konnte mich das Buch nicht. Ich bin zwar ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde somit auch nicht enttäuscht, aber durch das viele Lob, dass der Autor Marc Elsberg erfährt, habe ich dann doch etwas mehr erwartet.

Jan Wutte, der Hauptcharakter in dem Buch, stolpert eher zufällig in die Verschwörung rund um eine noch nicht veröffentlichte Theorie zur Veränderung der wirtschaftlichen Grundordnung und wird vehement verfolgt. Die Verfolgungsjagd, die für mich irgendwann nicht mehr ganz zur Erzählung gepasst hat, wirkte leider etwas hineingezwängt, war aber dringend notwendig, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Andernfalls wäre das Buch eventuell zu trist und langweilig geworden. Doch so wirkt es leider auch nicht richtig fertig. Die Geschichte ging für mich leider nicht vollends auf, die Spannung konnte sich nur sehr bedingt aufbauen.

Dennoch hat das Buch einen sehr positiven Aspekt zu bieten – die Erklärungen der wirtschaftlichen Theorien. Durch einfache Beispiele werden hierin Konzepte wie der komparative Vorteil, Erwartungsnutzen oder Entscheidungs- und Spieltheorie erklärt und in einer halbwegs spannenden Geschichte miteinander vereint.

Auch der Schreibstil des Autors konnte mich überzeugen, wobei mir einige enthaltene Rechtschreibfehler schon negativ aufgefallen sind. Hinzu kommen die im Buch eingebundenen Illustrationen zur Veranschaulichung der wirtschaftlichen Prinzipien, also der Aufzeichnungen des Nobelpreisträgers Thompson, welche mich eher gestört als in meinem Verständnis unterstützt haben.

Alles in allem ist das Buch für mich also Durchschnitt. Man kann es lesen, kann es aber auch bleiben lassen.

Meine vollständige Rezension (inkl. Fotos des Buches und einer Charakterübersicht) gibt es auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen

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Tags: marc elsberg, roman   (2)
 

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244 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 107 Rezensionen

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Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

Lena Kiefer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 18.03.2019
ISBN 9783570165423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ophelia Scale ist gerade einmal achtzehn Jahre alt und wusste dennoch schon seit Jahren, dass sie Ingenieurin werden will, wie ihre Eltern. Doch dieser Traum kann nicht mehr in Erfüllung gehen, da der König die Abkehr beschlossen hat. Die Abkehr von jeglicher Technologie. Alle technologischen Geräte sind verboten.

Ophelia hasst es und beschließt sich dem Widerstand ReVerse anzuschließen, einer gut organisierten im Verborgenem operierenden Gruppe, die den König zu Fall bringen will und Technologie wieder legalisieren möchte.

Der Start in die Geschichte ist mir unerwartet schwer gefallen. Ich konnte mich zunächst weder mit den Charakteren noch mit der Einführung in die Rahmenhandlung identifizieren. Alles passierte so schnell. Eine echte Einführung erfolgte gefühlt nicht. Stattdessen wurde der Leser unmittelbar in eine actionreiche Szene hineingeworfen. Zum Glück schlug dieses Gefühl nach den ersten 50 Seiten eine komplett andere Richtung ein. Ich wurde zunehmend begeistert und bin es bis zum Schluss geblieben, wobei sich dieses Gefühl eher noch gesteigert hat.

Die Story und der Schreibstil der Autorin haben es einfach geschafft mich uneingeschränkt mitzureißen. Punkt. Aus. Ende.

In letzter Zeit hat man als Leser zunehmend den Eindruck, dass immer mehr Dystopien, also in einer fernen Zukunft spielende Geschichten mit negativem Ausgang, veröffentlicht werden. Gerade als Vielleser, zu denen ich mich mittlerweile ebenfalls zähle, bekommt man davon viel mit. Viele dieser Geschichten folgen dann gefühlt einem Schema F und bieten wenig Abwechslung. Natürlich ist das ein rein subjektiver Eindruck von mir aber dieses Buch hat für mich ein vollkommen neues Thema aufgegriffen. Eine Welt frei von Technologie, in der die Menschen ein Grundeinkommen erhalten, keiner hungern muss. Für die meisten Menschen ist ein Verzicht auf Technik mittlerweile einfach unvorstellbar, so auch für mich. Folglich kann man die Kernthematik des Buches gut nachvollziehen und die Geschichte quasi hautnah miterleben. Ein gefühlt naheliegendes und doch für mich neues Thema gewählt und von Lena Kiefer großartig inszeniert.

Ein tolles Debüt von einer deutschen Autorin auf dessen Fortsetzung ich mich jetzt schon riesig freue.


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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Das Bekenntnis

John Grisham , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter , Imke Walsh-Araya
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Heyne, 04.03.2019
ISBN 9783453272132
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Pete Banning lebt in einem großen Anwesen, im Kolonialstil erbaut. Er besitzt eine Baumwollplantage, ist weder reich noch arm, seine Familie und er können von ihrer jährlichen Ernte aber gut leben.

Oktober 1946.

Der Morgen beginnt wie jeder andere. Pete frühstückt mit seiner Schwester, beide unterhalten sich dabei und genießen ihren Kaffee. Alles wirkt idyllisch. Doch alles wird sich an diesem Tag ändern. Pete plant den Pfarrer der Gemeine umzubringen.

Pete hasst zwar die Vorstellung, was diese Tat mit seiner Familie anrichten wird und auch die Aufmerksamkeit, die er dadurch bekommen wird. Schließlich hasst er es im Mittelpunkt zu stehen. Die Tat ist jedoch unausweichlich. Er muss es tun. Und so geht er zur Kirche und schießt dem Pfarrer zweimal ins Herz und einmal in den Kopf. Anschließend stellt er sich und lässt sich widerstandslos festnehmen.

Das Buch besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil wird die Tat an sich beschrieben. Der Ablauf, der Weg dahin und auch die Reaktionen darauf sind Teil dessen, ebenso wie die eigentliche Gerichtsverhandlung. Wird die Tat als heimtückischer Mord gewertet oder als Tötungsdelikt im Affekt? Im zweiten Teil des Buches geht es um das Schicksal von Pete Banning. Vor allem erfährt der Leser Details aus seinem Einsatz im Krieg und warum er von vielen Bürgern der Gemeinde als Kriegsheld angesehen wird. Im letzten Abschnitt des Buches geht es um den Verrat und damit den tatsächlichen Grund für das Handeln von Pete, aber auch um Besitzansprüche, welche die Witwe vom Pfarrer stellt. Dieser dreiteilige Buchaufbau ist interessant, zumal zwischen diesen Abschnitten auch zeitliche Sprünge enthalten sind. In dieser Art habe ich bisher kein Buch gelesen und deswegen war der Aufbau für mich einfach etwas besonderes.

Tragisch ist die Handlung, eine Familientragödie. Wer also lieber Bücher liest, die voller Glückseligkeit enden und gute Stimmung beim Zuschlagen und Beenden eines Buches hinterlässt, ist bei diesem Buch falsch. John Grisham schildert die Geschichte einer sehr stolzen Familie, hinter dessen Fassade nicht alles immer so glänzt, wie vielleicht nach außen hin. Die Familie zerbricht urplötzlich mit dem Tod des Pfarrers Stück für Stück. Immer mehr Abgründe tun sich auf und mehr Details kommen ans Licht bzw. Folgen durch diese eine Tat.

Auch wenn die Handlung eventuell etwas niederschmetternd ist und traurige Eindrücke beim Leser hinterlässt, ist es dennoch hervorragend geschrieben. Nicht nur der dreiteilige Aufbau überzeugt, auch die Wortwahl des Autors und die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten stechen hervor.


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129 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Beautiful Liars - Geliebte Feindin

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 13.02.2019
ISBN 9783473401765
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im Dezember 2119 betritt Avery nach Ewigkeiten wieder das Dach des Wolkenkratzers, bereit und doch noch unsicher dabei mit ihrem Leben abzuschließen. Es tut ihr leid.

Drei Monate vorher.

Avery kehrt nach einem knappen halben Jahr in England nach New York zurück. Abstand hatte sie gebraucht. Abstand von der Tatsache, dass aus Atlas und ihr nie eine echte Liebesbeziehung wird. Mit dem eigenen Stiefbruder ist das einfach nicht möglich.

Die Zeit in Oxford tat ihr gut. Sie hat dort jemanden kennengelernt. Der Student Max konnte mit der Zeit ihr Herz erobern. Doch nun wieder in New York angekommen ist die Zeit vorbei vor den Problemen davon zu rennen. Sie muss sich ihnen nun stellen.

Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ich glaube, das sagt eigentlich schon alles über das Finale der Trilogie, was es zu wissen gibt. Das Buch macht süchtig, ist absolut lesenswert und mit keinem anderen Jugend- oder Fantasybuch vergleichbar, welches ich bisher gelesen habe.

Die Geschichte wird wie in den Vorgängern abwechselnd aus den jeweiligen Sichten der Protagonisten erzählt. Vereinzelt erfolgt dieser Übergang sogar nahtlos. Das bedeutet, dass erst noch die Perspektive einer Person beschrieben wird und direkt im Anschluss der weitere Handlungsverlauf aus der Sicht einer weiteren beteiligten Person an diesem Geschehen. Meistens ist es jedoch so, dass die einzelnen beschriebenen Perspektiven losgelöste Ereignisse einzelner Protagonisten wiedergeben, die dann aber alle ineinander übergehen zu einem Gesamtverständnis.

Jeder der Protagonisten ist liebenswert. Jeder einzelne ist großartig von der Autorin ausgearbeitet mit sympathischen Charakterzügen aber auch Ecken und Kanten. Diese Buchreihe ist für mich eine moderne Art den Weg des Bildens der eigenen Persönlichkeit/Identität anhand von Protagonisten aufzuzeigen. Alle stehen kurz vorm Schulabschluss und somit kurz vorm Beginn der echten eigenen Entscheidungen, dem Herausfinden der eigenen Ziele. Sie hadern noch mit ihrer Unbeschwertheit vor den Vorfällen aber auch mit den ernsthaften Konsequenzen, die sich daraus für ihr eigenes Leben ergeben.

Das Finale ist aber nicht nur durch die Entwicklung, die die Charaktere gemacht haben, und der Erzählart geprägt. Der Spannungsbogen der Geschichte ist auch enorm hervorzuheben. Er ist durchgehend auf einem hohen Niveau und geht kurz vor dem Ende für mich nochmal endgültig durch die Decke. Ein Ende, eine Wendung im Buch, mit der ich so nicht gerechnet habe. Dennoch ist sie in sich stimmig und macht für mich die gesamte Buchreihe zu einem absoluten runden Gesamtwerk. Ich will definitiv mehr von dieser Autorin. ;)


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491 Bibliotheken, 8 Leser, 8 Gruppen, 62 Rezensionen

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Blinder Instinkt

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.01.2011
ISBN 9783442473380
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vor zehn Jahren.

Sina, ein kleines Mädchen, schaukelt im Garten ihrer Eltern auf der am Kirschbaum befestigten Schaukel. Sie liebt es, genießt es regelmäßig so unbeschwert vor sich hin zu schaukeln. So auch an diesem Morgen. Doch irgendwas stimmt nicht. Sie nimmt die Anwesenheit einer anderen, ihr völlig fremden Person, wahr. Ist da tatsächlich noch jemand oder macht sie sich unnötig Sorgen? Sie muss sich ganz auf ihren Geruchs- und Hörsinn verlassen, denn ihr Augenlicht bringt sie nicht weiter, sie ist blind. Genau in dem Moment als sie begreift, sie muss fliehen, ist es auch schon zu spät.

Heute.

In einer Pflegeeinrichtung für Kinder mit Behinderung lebt die kleine Sarah, sie ist blind.. Es ist schon Abend und sie versucht einzuschlafen. Es will ihr aber nicht gelingen, sie fühlt sich beobachtet. Auch wenn dieses ungute Gefühl sie nicht verlässt, nickt sie nach einigen Minuten vor Erschöpfung ein. Als sie aufwacht, ist sie nicht alleine in ihrem Zimmer. Doch der Knopf, um eine Nachtschwester zu rufen, ist für sie unerreichbar.

Zwei Mädchen, beide rothaarig mit einigen Sommersprossen im Gesicht und beide blind, verschwinden spurlos. Der Zeitraum der zwischen den beiden Vorfällen liegt, ist zwar lang, doch die Parallelen sind sehr groß.

Bei dem Buch hatte ich zunächst die Befürchtung, dass es ähnlich wie „Der Menschenmacher“ von Cody McFadyen sehr hart zur Sache geht. Bei „Blinder Instinkt“ ist die pädophile Neigung des Täters jedoch nicht ganz so detailliert beschrieben und dadurch deutlich leichter zu ertragen. Vielmehr steht die Ermittlungsarbeit im Vordergrund und auch die tiefe Zerrissenheit des Bruders Max der kleinen Sina, die vor zehn Jahren spurlos verschwunden ist.

Winkelmann beschreibt besonders die Mischung aus Schuldgefühlen und Wut des Bruders eindrucksvoll. Jedes noch so kleine Detail des Tages an dem Sina verschwunden wird, wird erläutert. Vor allem die langsam wachsende Panik des Bruders an diesem Tag wird unerbittlich aufgezeigt. Aber auch, wie das Leben trotz solch eines schlimmen Vorfalls weitergeht, bis zu dem Tag, an dem die Kommissarin Franziska Gottlob vor ihm steht und sämtliche alte Erinnerungen wieder aufleben lässt, die innerere Zerrissenheit sofort wieder da ist.

Winkelmann wählt seine Worte in diesem Buch sehr bedacht und schafft es in seinem Schreibstil die innere Unruhe von Max aber auch die widerlichen Phantasien des Täters glaubhaft zu vermitteln.


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1.370 Bibliotheken, 20 Leser, 19 Gruppen, 110 Rezensionen

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Der Menschenmacher

Cody McFadyen , Axel Merz , Wolfgang Neuhaus
Fester Einband: 605 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.01.2011
ISBN 9783785724071
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gegenwart.

Zwei Männer stehen so getarnt, dass ihre Gesichter nicht zu erkennen sind, im Schlafzimmer einer Frau. Es ist mitten in der Nacht. Der eine Mann hält ihr eine Pistole an den Kopf und droht ihr mit schlimmen Schmerzen, wenn sie nicht genau seine Anweisungen befolgt. Sie gehorcht und steigt schließlich in das sargähnliche Gefäß.

Texas, 1974.

Das Zusammenleben von David und seiner Mommy, wie er sie liebevoll nennt, wird beschrieben. David liebt sie, ist glücklich trotz des wenigen Geldes, dass den beiden zum Leben zur Verfügung steht. Ihre gemeinsamen Rituale zur Weihnachtszeit genießen sie, als plötzlich ein Unfall alles für immer verändert. David wird adoptiert.

Ich habe das Buch bewusst erstmal sacken lassen, bevor ich mich an das Resümee setze. Auch jetzt noch, Tage nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich mir nicht genau über meine Meinung zu dem Buch sicher.

Es war grausam, angsteinflößend in Bezug auf menschliche Abgründe und vor allem durchwachsen. Durchwachsen von Hoffnung und unausweichlichem Grauen, aber auch die Handlung und den Spannungsbogen an sich empfand ich als durchwachsen.

Nachdem das Buch insgesamt doch recht spannend begann, folgte lange Zeit kaum noch etwas daraufhin. Für mich benötigte McFadyen recht lange, um das tatsächliche Bild der Geschichte aufzubauen. Als das aber erfolgt ist, ging es doch ziemlich fesselnd weiter. Eigentlich gehöre ich zu denjenigen, die Abartigkeiten gerne lesen und die kaum etwas schocken kann. Das Buch ging für mich an einigen Stellen jedoch sehr ans Limit. Kinder werden misshandelt und die scheinbar endlose Reihe an Gewalttaten und die unausweichliche Situation dahinter gestalteten das Lesen zeitweise als schwierig. Es wirkte alles sehr bedrückend und endgültig, perfekt in Szene gesetzt durch die passende Wortwahl des Autors.

Dem Autor ist es gelungen aufzuzeigen, wie die Entwicklung unschuldiger Kinder beeinflusst wird, alleine durch die Erziehung. Und genau diese Erziehung war in diesem Fall grauenhaft und prägend. Inwiefern diese erzieherischen Maßnahmen Auswirkungen auf die spätere Richtung der Leben dieser Kinder hat und was diese Kinder aus ihrem Leben gemacht haben fügt McFadyen in „Der Menschenmacher“ Stück für Stück zusammen.

Ein Buch, das mitnimmt, zum Nachdenken anregt, aber auch einfach nur unfassbar traurig und ratlos zurücklässt.


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264 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 63 Rezensionen

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Die ewigen Toten

Simon Beckett , Karen Witthuhn , Sabine Längsfeld
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 12.02.2019
ISBN 9783805250023
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

David Hunter, forensischer Anthropologe, verbringt gerade mit seiner Freundin Rachel und einem Freund aus seiner Zeit des Medizinstudiums ein paar entspannte Tage, bevor Rachel, die Meeresbiologin, berufsbedingt wieder für einige Monate nach Griechenland geht.

David erhält einen Anruf von Sharon Ward. Sie ruft nur an, wenn es einen Todesfall zu untersuchen gibt. Und so ist es.

In einem ehemaligen kurz vorm Abriss stehenden Krankenhaus, dem St. Jude, wurde eine Frauenleiche, halb mumifiziert, gefunden. Noch während der ersten Untersuchung bricht ein Anthropologe durch den Boden eine Etage tiefer.

Ein verstecktes Krankenzimmer mit noch belegten Betten. Was geht hier vor sich?

Der forensische Anthropologe David Hunter steht in diesem Fall wieder einmal vor der Herausforderung anhand von Spuren die Leichen zu identifizieren und neue Ermittlungshinweise zu liefern. Das ist nichts Neues für ihn. Neu ist jedoch, dass er dieses Mal mit einem jüngeren Kollegen Dr. Mears konfrontiert wird. Wird auch David Hunter langsam älter und muss sich von jüngeren, zwar noch unerfahrenen, Anthropologen ersetzen lassen? Diesen inneren Konflikt und doch die durchgehend konzentrierte Arbeit von Hunter bringt der Autor Simon Beckett perfekt herüber. Hunter entwickelt sich im Verlauf der Bücher weiter und so auch in diesem Buch.

Auch die Story dieses Buches steht denen der anderen Büchern in nichts nach. Die Handlungsweisen und auch die unerwarteten Wendungen in den Ermittlungsarbeiten wirkten auf mich überzeugend und glaubhaft. Selten habe ich in den vergangenen Monaten einen ähnlich guten Thriller gelesen.
Kurz vor Ende des Buches tritt nochmal eine vollkommen unerwartete Wendung auf, mit der ich so einfach nicht gerechnet habe. Das hat für mich den ohnehin schon hohen Spannungsbogen des Buches nochmal zusätzlich anwachsen lassen, großartige Ideenarbeit!

Auch der Schreibstil von Simon Beckett konnte wieder einmal überzeugen. Die Art und Weise, in der er die Leichenuntersuchungen beschreibt, ist unbeschreiblich. Er trifft genau das richtige Maß an notwendigen Ekel, um die Untersuchungen realistisch rüberbringen zu können, und doch lässt er genug offen, um nicht zu ausschweifend zu schreiben. Dadurch schafft er es die eigentliche Handlung des Buches in den Mittelpunkt zu rücken, was es wiederum nicht langwierig zu lesen macht. Großartige Schreibart!

Alles in allem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen, großartiges Lesevergnügen!


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Jagdtrieb

Hendrik Esch
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.01.2019
ISBN 9783442488162
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Paul Colossa nimmt an der Beerdigung seines Onkels Oscar teil. Es erscheint ihm unwirklich, seit mittlerweile fünf Jahren hatten die beiden keinen Kontakt. Dabei hat Oscar immer alles für ihn getan: ihm eine Wohnung gekauft und einen Job bei einer renommierten großen Anwaltskanzlei besorgt zum Beispiel. Doch jetzt ist er tot. Angeblich Selbstmord.

Die Einladung zur Beerdigung, einhergehend mit einem Abschiedsbrief, erfolgte handgeschrieben. 200 handgeschriebene Einladungskarten von Oscar.

Paul erbt die Kanzlei seines Onkels und damit auch sämtliche aktuelle und ehemalige Fälle. Durch den Wechsel der Kanzlei steht auch ein Wechsel des Wohnsitzes, von München in die Provinz, an. Etwas, worauf Paul getrost verzichten hätte können. Aber das war keine Option.

Neue Stadt, neue Kanzlei, neue Fälle. Das ist jetzt das Leben des Anwalts Paul Colossa.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Also beginne ich bei den offensichtlichsten Merkmalen, über die jeder auch sprechen/schreiben kann, der das Buch nicht gelesen hat: Cover und Optik der Innenseiten. Das Cover finde ich mit dem Wolf darauf unfassbar schön und auch auf gewisse Weise passend. Der Wolf – der Anwalt, stetig auf der Jagd nach dem Schuldigen oder Gründen für die Unschuld der eigenen Mandanten. Das trifft auch auf Paul Colossa zu. Nicht nur, weil er als Anwalt arbeitet, sondern auch wegen seines Privatlebens. Unsicherheit und irgendwo noch auf der Jagd ist er mit Mitte dreißig weder sicher, was die Einrichtung seiner Wohnung bzw. der von seinem Onkel geerbten Villa angeht, noch was sein Liebesleben betrifft. Aber nun gut. Vielleicht muss er das mit Anfang/Mitte dreißig ja auch noch gar nicht sein. Doch kommen wir nun erstmal zur Aufmachung des Buchinneren, bevor ich mit der eigentlichen Wertung des Inhalts beginne. Jedes Kapitel trägt einen Jagdbegriff und eine kurze Beschreibung dazu. Erst eine Seite später startet das eigentliche Kapitel mit der Handlung rund um Colossa. Auch wenn diese Kapitelbezeichnungen aus dem Jagdkontext sicherlich dazu beitragen sollten dem Buch einen roten Faden, vor allem in Verbindung mit dem Cover zu geben, konnte mich das nicht so richtig überzeugen. Die „Kapitelnamen“ haben zum Teil nicht zu dem darauf folgenden Inhalt gepasst und wirkten deshalb für mich zusammenhangslos.

Ungeachtet dessen, konnte der auf die ungewöhnlichen Kapitelnamen folgende Inhalt überzeugen. Der Autor Hendrik Esch hat einen wahnsinnig neutralen sarkastischen Schreibstil. Er schafft es in kurzen Sätzen, von denen ich ja ohnehin ein Fan bin, die Geschehnisse und die Gefühlswelt des Protagonisten Paul Colossa zu beschreiben. Dabei geht er zielstrebig vor und lässt vor allem die Emotionen und Gedanken von Colossa humorvoll für den Leser zurück. So viele sarkastische Vergleiche und komische Erläuterungen habe ich schon lange nicht mehr lesen dürfen. Ein Genuss. Allein das macht das Buch für mich schon lesenswert.

Doch auch die Story ist gelungen, auch wenn nicht gänzlich überraschend. Vieles war mir relativ schnell klar und dadurch kam es mir nur noch auf den Weg dorthin an. Das finde ich aber okay, schließlich war der Weg zum Ziel hier ein Lesevergnügen voller Spaß. Mehr kann man nicht verlangen.

Vor dem Kauf dieses Buches sollte man jedoch beachten, dass es sich hierbei um eine Buchreihe handelt und das der Auftakt ist. Es werden also noch weitere Bücher um den Anwalt Paul Colossa folgen. Anders als wir Leser es bei vielen Thrillern gewohnt sind, ist Jagdtrieb kein abgeschlossenes Buch. Es bleibt vieles offen, was voraussichtlich im nächsten Band geklärt wird. Bei Thriller-Reihen ist es ja nun mal häufig so, dass es zwar Buchreihen um Ermittlerteams sind, die Bücher aber doch so abgeschlossen sind, das es im Grunde egal ist, in welcher Reihenfolge sie gelesen werden. Das ist bei Hendrik Esch’s Buchreihe nicht der Fall. Also auf jeden Fall mit dem Band beginnen, auch wenn evtl. schon weitere auf dem Markt sind. ;)


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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Pflicht und Ehre

Tom Clancy , Karlheinz Dürr
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.01.2019
ISBN 9783453271890
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jack Ryan junior ist momentan arbeitslos und überlegt, womit er seine Zeit füllen könnte. Außerdem hadert er mit sich, ob er demnächst wieder an den Campus, einer im Verdeckten arbeitenden Anti-Terror-Einheit, zurückkehren sollte, um dort zu arbeiten.

Nachdem schweißtreibenden Training im Fitnessstudio kehrt er in den nächsten Supermarkt ein, um sich ein paar frische Lebensmittel zu besorgen.

Als er mit den Einkäufen auf den Armen zum Auto läuft, registriert er einen Flyer an der Windschutzscheibe kleben, trotz des strömenden Regens. Während er diesen löst, taucht ein Mann in seinem Blickfeld auf, bereit ihn anzugreifen.

Ein Kampf beginnt, den Jack Ryan gewinnt und der Mann als zerfetzter Körper unter einem LKW auf dem Highway verliert.

Die Indizen passen nicht zueinander. War der Angreifer kein für das Viertel typischer Crack-Junkie?

Das Buch war gut, keine Frage. Dennoch konnte es mich nicht gänzlich überzeugen. Das Mitreißen, was für mich ein Buch erst wirklich besonders macht, wollte sich bei mir nicht einstellen. Ob ich das Buch am Abend nun gelesen habe oder nicht, war im Grunde egal. Ich hatte nicht das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich es nicht sofort, mit Betreten der Wohnung nach getaner Arbeit, weiterlese. Das macht aber nichts. Das Buch war dennoch ganz nett, eben nur nichts Besonderes – zumindest nicht für mich.

Die Charaktere wurden überwiegend gut vorgestellt und insbesondere die Protagonisten Jack und Effrem schloss ich ins Herz. Effrem zeigte hin und wieder eine für einen Journalisten typische Ader. Aus Neugierde heraus ging er unbedarft zu weit und musste sich dann mit dem abfinden, was folgte. Jack, der seit längerer Zeit nicht mehr im aktiven Agenten-Dienst tätig ist, fällt die anfängliche dauerhaft auf der Hut sein Stimmung schwer, doch nach einer Zeitlang ist er wieder voll dabei, händelt praktisch jede noch so gefährliche Situation im Alleingang und behält dabei auch noch konzentriert den Überblick. Einfach nur sympathisch.

Auch die Story und der Schreibstil haben bei mir eher einen durchschnittlichen Eindruck hinterlassen. Die Sätze wirkten aneinander gereiht, ohne einen intensiven Spannungsbogen aufzubauen. Dieser blieb durchgehend konstant, doch ich liebe Action. Ich brauche einfach mehr und vor allem schnellere Handlung. Ich mag weder zu unschweifende Beschreibungen, noch zu abgehackte Sätze, die an einigen Stellen durch die Handlung nicht ganz stimmig wirken. Grant Blackwood nutzte beides nicht. Es waren mittellange Sätze mit eher direkten Formulierungen. Es hat aber an manchen Stellen etwas gefehlt, mal mehr Beschreibungen, mal mehr Handlung. Das Buch war einfach ein bisschen zu langatmig. Die Handlung in ein Buch mit der Hälfte an Seitenzahlen gepackt wäre perfekt gewesen.

Für mich war dieses Buch, welches bereits der 19. Band aus der Jack-Ryan-Reihe ist mein erster Tom Clancy bzw. Grant Blackwood. Ich muss gestehen, dass ich noch nicht weiß, ob ich Vorgänger oder noch Folgebücher lesen werde. Vielleicht – vielleicht aber auch nicht. Das muss ich erst mit der Zeit herausstellen und wird sich vielleicht situationsbedingt entscheiden.


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Tags: grant blackwood, thriller, tom clancy   (3)
 

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1.940 Bibliotheken, 87 Leser, 11 Gruppen, 276 Rezensionen

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Die Seiten der Welt

Kai Meyer
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.09.2014
ISBN 9783841421654
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurz und Knapp: Furia wartet ungeduldig im Familienanwesen auf ihr Seelenbuch. Erst dieses macht aus ihr eine echte Bibliomantin, erst dann kann sie ihre übernatürlichen Fähigkeiten voll ausleben. Während des ungeduldigen täglichen Wartens greifen böse Mächte das Anwesen an, haben es auf ein bestimmtes Buch abgesehen. Besitzt die Familie dieses Buch überhaupt und was hat es mit den Angreifern eigentlich auf sich?


Das Buch beginnt mit einer Einführung in Furia’s Welt, vor allem die unfassbar große Bibliothek im Landsitz der Familie wird genau beschrieben, auch ihre unerklärbaren Wesen, die zwischen den Gängen leben. Furia’s Wunsch selbst endlich ein Seelenbuch zu besitzen nimmt den ersten Teil des Buches ein, bis ein grausamer Angriff auf ihre Familie ihr bisheriges Leben aus den Bahnen wirft und das Buch erst richtig beginnt.

Den Anfang des Buches fand ich öde, ich kam nicht so richtig rein in das Buch. Erst mit dem Angriff fing es für mich an richtig spannend zu werden. Diese durch den Angriff aufgebaute Spannung konnte Kai Meyer auch fast zum bis Ende des Buches aufrechterhalten aber eben nur fast. Kurz vor Ende hat der Spannungsbogen bei mir wieder nachgelassen. Vermutlich entsprach dieses Vorgehen vom Autor einer nahezu perfekt kreierten Spannungskurve, so wie sie von vielen Schreib-Workshops empfohlen wird. Mich muss ein Buch jedoch durchgehend packen und das ist Kai Meyer nicht gänzlich gelungen.

Nichtsdestotrotz weiß ich jetzt schon, dass ich die Nachfolger lesen möchte. Die Story ist der Grund dafür. Solch eine phantastisch aufgebaute Phantasiewelt kann man nicht einfach ignorieren. Diese Magie, gepaart mit Bücherliebe und den alltäglichen Problemen ein paar Jugendlicher – einfach gelungen.

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Tags: fantasy, kai meyer   (2)
 

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136 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Das Grab im Wald

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurz und Knapp: Zwanzig Jahre ist es her, dass vier Jugendliche im nahegelegenen Wald eines Ferienlagers verschwunden sind und einige Leichen entdeckt wurden. Auch wenn ein Verantwortlicher für die Morde im Gefängnis sitzt, sind längst nicht alle Fragen geklärt. Das Auftauchen einer weiteren Leiche führt zu neuen Spuren, die mit dem Fall von damals in Verbindung stehen.


Coben gelingt es immer wieder Thriller-Szenarien zu kreieren, die durchdacht sind und deren entwickelte Handlungsstränge perfekt ineinandergreifen. So auch bei diesem Buch. Zunächst wird der Leser in das damals Geschehene eingeführt, erfährt nach und nach immer mehr Details und es formt sich ein klareres Bild dessen, was in der Nacht im Ferienlager passiert ist, als vier Jugendliche verschwanden.

Zwischen Moral und Gerechtigkeitssinn auf der einen Seite und Verbundenheit zu nahestehenden Personen und dem Gefühl ihnen nicht schaden zu wollen auf der anderen Seite, steht der Protagonist Paul vor einer großen Herausforderung. Diesen Zwiespalt greift Coben perfekt auf und beschreibt die Gefühlsregungen gezielt zwischen verschiedenen Kapiteln, ohne dabei ins zu Philosophische abzuschweifen. Paul, als Staatsanwalt, versucht neutral zu bleiben und das Puzzle aus neu gewonnenen Fakten Stück für Stück zusammenzusetzen. Die Befangenheit durch die eigene Involviertheit und die verbundene Hoffnung seine eigene Schwester doch noch lebend zu finden hemmen ihn bei seiner Arbeit allerdings etwas.

Zunächst hatte ich bei einigen, sagen wir mal „geschichtlichen“ Einschüben das Gefühl, dass es nicht passt und das Buch in sich nicht aufgeht. Mir wollte einfach nicht in den Sinn, wie das jetzt logisch zusammengefügt werden kann, ohne irgendwie doch losgelöst von der eigentlichen Kernstory zu bleiben. Coben ist dies am Ende aber doch noch geglückt. Das Buch geht auf.

Insgesamt hat Harlan Coben wieder einmal einen spannenden Thriller geschrieben, der mit einem Spiel aus Moral und eigenen Wünschen nach der Wahrheit aus ist.

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Tags: harlan coben, thriller   (2)
 

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Die Verteidigung des Paradieses

Thomas von Steinaecker
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 10.03.2016
ISBN 9783100014603
Genre: Romane

Rezension:

Heinz träumt von einer Zeit vor dem Untergang, als er sich eines Nachts als kleiner Junge die Treppe runtergeschlichen hat, um ein kühles Glas Milch zu genießen.

Doch diese Zeit ist vergangen, der Untergang bereits elf Jahre her.

Schon zu viele Minuten verliert Heinz sich in seinen Gedanken, die anderen sind schon fleißig am arbeiten, um die Gemeinschaft am Laufen zu halten.

Aber heute ist Heinz‘ 15. Geburtstag, er darf das. Unabhängig davon, dass ihm zunächst niemand gratuliert und jeder seinen gewohnten Aktivitäten nachgeht, ohne Heinz besonders zu würdigen. Wenig später erhält er aber doch noch ein Geschenk: ein Buch, um Notizen über ihre Gemeinschaft anfertigen zu können.

Ich habe das Buch in meinem Buchclub gelesen, hätte sonst nie zu dem Buch gegriffen. Der Klappentext hat mich genauso wenig angesprochen, wie die Tatsache, dass das Buch als „Klassiker der Neuzeit“ gehandelt wird. Sowas schreckt mich nämlich eher ab. Immerhin sind Klassiker bekanntlich die Bücher, die zwar am meisten Lob erfahren, aber dennoch am wenigsten gelesen werden. ;) Ich verstehe auch nicht so ganz, warum zum Beispiel ausgerechnet dieses Buch gefördert wurde beim Schreibprozess und andere Bücher nicht. Es interessiert mich aber auch nicht so sehr, um die Gründe dafür zu recherchieren. Vermutlich wird die Thematik als literarisch wertvoll betitelt, was weiß ich. Doch nun komme ich mal langsam zum Inhalt und die Umsetzung.

Das Buch hat mich echt geschafft. Ich fand den Einstieg unfassbar schwierig, habe lange nicht so ganz verstanden, worum es geht. Die Mitte des Buches hat mich vollkommen mitgerissen, da fiel mir das Lesen leicht. Ich wollte wissen, wie es weitergeht. Zum Ende hin wurde das Buch wieder unverständlich und somit uninteressant für mich.

Auch ist mir nach dem Beenden des Buches nicht vollends klar, was mir der Autor mit dem Buch eigentlich sagen will. Ich verstehe es einfach nicht. Geht es darum, dass die Personengruppe zunächst auf der Alm vor sich hin gelebt hat, bis es nicht mehr ging und sie begannen die unvermeidliche Flucht anzutreten? Geht es um Heinz während der Flucht und der Phantasie von ihm ein Klon zu sein? Oder ist er es tatsächlich? Ich habe den Kern des Buches nicht verstanden, muss mir aber auch selbst eingestehen, dass ich Teile des Buches leicht überflogen – zwar gelesen – aber eben nicht verinnerlicht und darüber nachgedacht habe.

Einige Textpassagen waren etwas eklig und urplötzlich brutal. Das Buch ist für zarter besaitete Personen daher eventuell nicht die beste Wahl. Ich wiederum fand diese Absätze sehr gut. ;)


Meine vollständige Meinung zu dem Buch gibt es auf meinem Buchblog: Die Verteidigung des Paradieses

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Stachel im Herzen

Sandra Brown , Christoph Göhler
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 10.12.2018
ISBN 9783764506698
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurz und Knapp: Jordie leitet erfolgreich eine Eventagentur und leidet unter ihrem Verbrecherbruder. Durch ihn hat sie regelmäßig Probleme zu bewältigen. Dieses Mal haben es zwei Auftragskiller auf sie abgesehen. Shaw, einer der beiden, verdreht ihr jedoch schnell den Kopf. Täuschung und Liebesgefühle gepaart mit Ermittlungsarbeiten des FBI’s rund um ihren Bruder gewinnen schnell an Übermacht.


Obwohl Sandra Brown bereits mehr als 50 Bücher publiziert hat, ist „Stachel im Herzen“ mein erstes Buch von ihr. Warum ich früher noch nichts von ihr mitbekommen habe, kann ich gar nicht sagen. Für mich steht aber fest, dass ich der Autorin in Zukunft mehr Beachtung schenken werde und sicherlich noch das eine oder andere Buch von ihr verschlingen werde.

Brown’s Schreibstil ist großartig. Sie schreibt ausgeklügelt, nicht zu detailliert aber doch detailliert genug. Vielen Autoren gelingt das nicht auf diese Art und Weise wie ihr.

Auch ihr kreierter Handlungsstrang ist glaubhaft beschrieben. Ich habe keine Logikbrüche wahrgenommen und empfand das Buch durchweg als spannend. Trotzdem enthielt das Buch einige Passagen, die mich nicht ganz so gefesselt haben aber im Blick auf das große Ganze dennoch ununterbrochen zum Weiterlesen animiert haben.

Einige Kapitel waren mir persönlich etwas zu langwierig, zum Beispiel beschriebene Liebesszenen. Mir ist aber bewusst, dass manche Leser ausführliche Beschreibungen sehr mögen. Ich hingegen gehöre da eher zu denjenigen, die Action brauchen – eine Schlag-auf-Schlag-Handlung bevorzugen.

Die Charaktere mochte ich sehr. Die Verhaltensweisen der Protagonisten haben Sinn ergeben, auch die Lebenswege und Schicksale waren eng und vor allem nachvollziehbar verknüpft.

Innerhalb des Buches gab es auch eine größere Wendung, was einen Protagonisten betrifft. Aus Spoilergründen verrate ich diese jetzt natürlich nicht. ;) Mich hat diese Wendung aber leicht heruntergezogen, da es in dem Fall eine Wendung von etwas Bösen hin zu etwas Gutem war und ich an dieser Stelle einfach das Böse präferiert habe. ;)

Insgesamt ein solide spannender Thriller, mit dem ein entspanntes Wochenende auf der Couch möglich ist. ;)

Mein vollständiges Resümee gibt es auf meinem Buchblog, inkl. Charakterübersicht und Foto: Nach dem Lesen
Meine Erwartungen an das Buch, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, gibt es dort ebenfalls: Vor dem Lesen

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Tags: sandra brown, thriller   (2)
 

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Die Party

Jonas Winner
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453439184
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story ist sicherlich nichts ausgefallenes aber solide umgesetzt. Für mich hatte das Buch etwas Teenie-Horror-Trash-mäßiges aber dann doch mit dem Aufzeigen einer Ursache für die Morde, was in diesen klassischen Teenie-Horrorfilmen von früher oftmals gefehlt hat. Das werte ich echt positiv. Die Auflösung der Geschichte bzw. die Gründe für die vielen Toten konnte mich allerdings nicht überzeugen, leider. Es hat mich einfach nicht mitgerissen. Der Weg zu der Auflösung hingegen schon.

Das Buch liest sich flüssig durch, ist toll geschrieben und dadurch einfach nur spannend. Auch eine aufkeimende alte Liebesgeschichte hat mich interessiert – bin halt ein Mädchen. ;)

Insgesamt hatte das Buch für mich alles, was so ein typisches Halloween-Horror-Trash-Buch haben sollte: ein einsames Haus im Wald, Freundschaften, Liebe und natürlich viele Tote. ;) Das Buch wird mir zwar sicherlich nicht ewig im Kopf hängenbleiben, aber zumindest werde ich mich daran erinnern, dass ich das Lesen genossen habe. ;)


Meine vollständige Meinung (inkl. Fotos vom Buch) gibt es auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen
Meine Erwartungen an das Buch vor dem Lesen gibt es dort ebenfalls: Vor dem Lesen

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Tags: horrorthriller, jonas winner   (2)
 

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Der Schwarze Thron - Die Königin

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531478
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurz und Knapp: Nach dem Beltane-Fest beginnt das eigentliche Jahr des Aufstiegs, der Kampf um die Krone. Während Katherine dem Sieg ohne Kompromisse entgegenstrebt, hadern ihre Schwestern Arsinoe und Mirabella noch mit ihren Gefühlen und den Anforderungen, die andere an sie stellen.


Der zweite Teil der Reihe ging so gut weiter, wie der Auftakt der Buchreihe „Der schwarze Thron“ begann, einfach nur spannend. Ich kann es nicht anders sagen.

Der Kampf und die Krone unter den Geschwistern und die widersprüchlichen Gefühle, die sie natürlich dennoch füreinander hegen, kenne ich aus noch keinem anderen Buch. Es ist eine vollkommen neue High-Fantasy-Geschichte, die mitreißt und einen vollkommen in seinen Bann zieht. Für mich gehört die Entdeckung dieser Buchreihe definitiv zu meines Lese-Highlights des Jahres.

Ich muss gestehen, dass ich davon ausgegangen bin, dass mit dem zweiten Teil die Reihe endet. Deswegen hat mich die Auflösung des Buches auch total enttäuscht. Immerhin wurde alles weitestgehend offen gehalten. Als ich dann aber mitbekommen habe, dass die Buchreihe noch weitergeht, ergab plötzlich alles Sinn und die Vorfreude auf weitere Teile stieg.

Die Charaktere machen eine Entwicklung durch, auch die Liebesgeschichten wandeln sich. Im Verlauf der Geschichte tauchen immer wieder überraschend neue Ideen der Autorin auf, die dem Werk einen glaubwürdigen roten Faden verleihen.

Einfach gelungen – High-Fantasy für mich auf einem ganz neuen Level.

Auf meinem Buchblog gibt es mein gesamtes Resümee: Nach dem Lesen
Meine Erwartungen vor dem Lesen an das Buch gibt es dort ebenfalls: Vor dem Lesen

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Tags: fantasy, kendare blake   (2)
 

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Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 09.05.2017
ISBN 9783764531447
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurz und Knapp: Als Drillinge geboren, nur eine bestimmt zu herrschen: Katherina, Mirabella und Arsinoe. Sie alle haben unterschiedlich ausgeprägte Fähigkeiten, die eine als Giftmischerin, die andere als Elementwandlerin und die Dritte als Naturbegabte. Töten sollen sie sich gegenseitig. Nur eine darf überleben und als Königin regieren. Der Kampf um die Krone steht kurz bevor.


Für ein Jugendbuch beginnt es ungewöhnlich grausam und fast schon brutal an einigen Stellen. Das ist total ungewohnt für so ein Fantasybuch. Stellenweise habe ich überlegt, ob das Buch überhaupt für Jugendliche geeignet ist. Doch das legte sich nach dem ersten Drittel des Buches wieder. Dann wurde es sanfter und die grausamen Teile verschwommen wieder in meinem Gedächtnis und wurden nicht durch neue ersetzt.

Es ist spannend zu lesen, wie die drei Schwestern ihren Weg gehen, versuchen sich selbst und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Auch wie sich ihre Wege gelegentlich kreuzen ist glaubhaft beschrieben. Die Intrigen, die sich allmählich herauskristallisieren ebenfalls. Denn natürlich geht es bei dem Kampf nicht nur um die drei Schwestern. Es gibt Unterstützer, die jeweils ihr bestes tun, damit die von ihnen gewünschte Königin regieren kann. Auch gibt es verschiedene Liebesgeschichten, was in Jugendbüchern meiner Meinung nach auch nicht fehlen darf. Auch hier kann der Leser mitfiebern bis zum Schluss. ;)

Das Buch liest sich flüssig. Es gibt keine langweiligen Stellen, die man schnell mal gewillt ist zu überblättern. Es ist durchgehend spannend, ohne bahnbrechend spannend und originell zu sein. Denn solch einen Kampf um Leben und Tod hat man schon oft in Büchern gelesen oder Filmen gesehen. Aber dennoch wirkt die Umsetzung für sich. Die Art, wie Elly Blake dieses Reich kreiert hat ist einmalig.

Ein absolut empfehlenswertes Buch und ich bin schon ganz gespannt, wie es in dem zweiten Teil der Reihe weitergeht bzw. endet.

Mein vollständiges Resümee findet ihr inkl. Fotos und Charakterübersicht auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen
Meiner Erwartungen vor dem Lesen findet ihr dort ebenfalls: Vor dem Lesen

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Tags: fantasybuch, jugendbuch, kendare blake   (3)
 

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Fire & Frost - Vom Feuer geküsst

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 19.09.2018
ISBN 9783473401659
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurz und Knapp: Die Kämpfe sind vorbei, vorerst. Ruby lebt jetzt am Hof des Frostkönigs, fühlt sich dort jedoch nicht gewollt. Und auch die Bedrohung ist noch nicht vorüber. Der befreite Minax bringt Unheil übers Land und muss bewältigt werden. Nur der Weg zur mächtigen Feuerkönigin scheint vielversprechend. Also macht sich Ruby auf den Weg.


Ich hatte geglaubt, mich nicht mehr vollständig an die Geschichte erinnern zu können. Ich habe vermutet, eine Weile zu brauchen, um mich wieder vollständig in die Geschichte einzufinden. Doch das ging alles viel schneller, als gedacht. Nach nur wenigen Seiten war ich wieder vollständig in die Handlung eingetaucht und wollte nur noch wissen, wie es weitergeht.

Das Spiel mit den Gegensätzen – Feuer und Eis – ist einfach gelungen. Die beschriebene Liebesgeschichte schön, zumindest in Teilen. Doch genauer ausführen will ich das an dieser Stelle nicht, um nicht zu spoilern.

Ich mag es zu lesen, wie Ruby nach und nach lernt ihre Kräfte zu kontrollieren. Der Übungsweg bis zur vollständigen Kontrolle. Die Einschübe des Lernens, wie auch schon im ersten Band, lese ich gerne. Das hat zumindest kurzzeitig etwas von Hogwarts, wo die Schüler zu zaubern lernen. So etwas lese ich gerne, es unterhält mich, dieses Wechselspiel aus Gelingen und Verzweifeln.

Das Buch hat mich durchweg gut unterhalten, perfekt geeignet für Jugendliche aber auch für Erwachsene, die noch gerne in Fantasiewelten abtauchen.

Das Buch endet mit einem Ausblick auf das nächste Buch. Das Ende hat mich gelangweilt, die letzten 50 Seiten in etwa. Ich kann gar nicht genau beschreiben, woran das liegt. Es hat mich einfach nicht die Bohne interessiert. Ich habe es zwar Seite für Seite gelesen aber wirklich mitreißen konnte mich dieser Cliffhänger nicht. Dennoch werde ich auch den nächsten Teil lesen und ich bin mir sicher, dass es Elly Blake auch darin wieder schaffen wird mich zu überzeugen – unglücklicher Cliffhänger im Vorgänger hin oder her. ;)

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