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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Nektar oder Der Duft der Italienerin

Lily Prior , Xenia Osthelder
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.05.2005
ISBN 9783404921836
Genre: Romane

Rezension:

Die junge Ramona hat einen besonderen Duft an sich, durch den ihr alle Männer, außer dem Imker verfallen. Die junge Frau neigt deutlichst zur Promiskuität und nutzt die Gunst der Männer schamlos für ihre Zwecke aus. Doch dann wird sie Mutter und ihr Duft verfliegt...

Das Buch ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, ich kann mir daher vorstellen, dass es nicht jedem zusagt. Man darf es halt nicht wortwörtlich nehmen, sondern man muss hier wirklich zwischen den Zeilen lesen. Und dort entdeckt man, wie es ist, wenn man nach einem hohen Flug tief fällt; wie es ist, wenn Schönheit vergeht...

Der Schreibstil und der gesamte Aufbau der Geschichte waren diesmal schon eher ungewöhnlich, trotzdem habe ich das Buch, nachdem ich zugegebenermaßen einige Zeit gebraucht habe, um mich damit anzufreunden, gern gelesen. Ich vergebe daher 4 Sterne für "Nektar".

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160 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

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Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich

Melanie Moreland
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 01.02.2018
ISBN 9783736307308
Genre: Liebesromane

Rezension:

Neugierig auf dieses Buch wurde ich durch den Klappentext. Diesmal hat dieser sogar gehalten, was er versprochen hat! Das Buch habe ich von der ersten bis zur letzten Seite gern gelesen.

Zachary Adams hat sich in seinem Haus am Strand von der Menschheit abgeschottet. Er will alleine gelassen werden und bis auf ganz wenige Ausnahmen lässt er keinen Menschen an sich heran. Megan Greene hat eine Trennung hinter sich und kommt mit ihrem neuen Buch einfach nicht weiter, worauf sie in das Ferienhaus ihrer Freundin flüchtet - und damit zu Zacharys Nachbarin wird. Sie ist von ihrer Art her sehr offen und geht direkt auf ihn zu, was sofort zu Spannungen führt.

Nach und nach nähern sich die beiden an und erfahren die Lebensgeschichte des jeweils anderen. Beide, vor allem Zachary, verstecken sich vor ihrer Vergangenheit. Die Autorin hat beide Charaktere sehr gut herausgearbeitet und man kann sich sehr gut in Megan und Zach hineinversetzen und deren Beweggründe nachvollziehen.

Das Buch beschäftigt sich mit Vertrauen, Enttäuschungen und Liebe, aber nicht auf die kitschige Art, was mir sehr gut gefallen hat.

Insgesamt kann ich hier gerne 5 Sterne vergeben, weil ich wirklich die ganze Zeit über mitgefiebert und mitgelitten habe! Ein tolles Buch!

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74 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

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Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

Glenn Dixon , Lars Bauer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.03.2018
ISBN 9783462051148
Genre: Liebesromane

Rezension:

Glenn Dixon unterrichtet an einer Highschool, wo er Jahr für Jahr seinen Schülern Shakespeares Romeo und Julia näherbringt. Unglücklich verliebt, wie er ist, beschließt er, nach Verona zu reisen, wo Romeo und Julia spielt. Dort unterstützt er Julias Sekretärinnen - eine Gruppe Frauen, die Tag für Tag Briefe beantwort, die Menschen aus aller Welt an Julia schreiben.

Im Buch erfolgt eine tolle Beschreibung der Stadt Verona, die schon ein wenig neugierig macht. Verona möchte ich mir nach dieser Lektüre auf jeden Fall einmal ansehen. Von Julias Sekretärinnen habe ich durch dieses Buch, welches auf einer wahren Geschichte beruht, auch erstmals erfahren.

Nach seiner kurzen Auszeit in Verona muss Glenn bald zurück nach Kanada an die Schule. Da er aber merkt, dass er dort nicht glücklich wird, bricht er bald alle Zelte ab, um zurück nach Verona zu gehen um dort den "Club di Giulietta" weiter zu unterstützen und die Liebe zu finden...

Die Charaktere im Buch sind nur recht oberflächlich beschrieben, und auch sonst behandelt das Buch die Liebe an sich auf einer sehr romantischen Ebene. Wer hier eine richtige Liebesgeschichte erwartet hat, wird wohl eher enttäuscht werden. Leider habe ich das Buch stellenweise sehr langatmig empfunden. Einen richtigen Draht zum Buch habe ich leider nicht bekommen.

Insgesamt vergebe ich somit drei Sterne - das Buch ließ sich recht gut lesen, aber irgendwie fehlte doch "das gewisse Etwas".

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Das kleine französische Landhaus

Helen Pollard , Anke Pregler
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2018
ISBN 9783947610044
Genre: Romane

Rezension:

Ein Landhaus in Frankreich, eine Liebesgeschichte, ein einladendes Cover - und schon war für mich klar, dass ich das Buch lesen muss.

Emmy und Nathan reisen nach Frankreich, um endlich mal zu entspannen. Doch schon nach kürzester Zeit passiert das Unfassbare: Nathan geht fremd mit Gloria, der Frau des Inhabers der Ferienanlage. Dieser erleidet zeitgleich einen Herzanfall. Während Emmy nun zwischen Wut und Trauer und Hilfosigkeit schwankt, beschliesst sie, ihren Urlaub zu verlängern, um Rupert mit den Ferienwohnungen zu helfen, da Nathan und Gloria durchgebrannt sind. Während ihres verlängerten Aufenthaltes putzt sie die Häuschen, lässt sich von Rupert herumkommandieren und trifft auf zwei Männer, die sich sehr für sie interessieren. Und über allem schwebt die Frage, ob sie überhaupt wieder zurück möchte in ihr altes Leben nach England...

Soweit zum Inhalt. Der Schreibstil hat mir soweit ganz gut gefallen, da man schnell in die Geschichte hineinkam und das Buch sich sehr flüssig lesen ließ. Die Charaktere und die Handlung an sich aber waren mir dann mit der Zeit doch zu flach. Es gab kaum Entwicklungen bei den verschiedenen Personen und die Handlung war zu vorhersehbar ohne wirkliche Überraschungen, so dass das Buch nach dem ersten Drittel nur noch so daherplätscherte. Um abends in den Schlaf zu kommen war es eine gute Lektüre, aber um wirklich unterhalten zu werden fehlte doch einiges an Spannung, Überraschungen und Tiefgang.

Ich persönlich war am Ende dann doch enttäuscht, da ich mir zu Beginn viel mehr von dem Buch versprochen hatte. Die Fortsetzung werde ich wohl eher nicht lesen....

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Das Erbe von Juniper House: Roman

Sophia Herzinger
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 02.07.2018
ISBN 9783958183025
Genre: Historische Romane

Rezension:

Emma, die bald ihren 101. Geburtstag feiert, trägt ein Geheimnis mit sich - eines, welches sie ihrer Enkelin Sara anvertraut, als diese eine Auszeit von ihrem Freund Fabian braucht und daher die Nähe ihrer Großmutter sucht. Sara erfährt zunächst vieles aus Emmas Kindheit in England während des ersten Weltkrieges. Schließlich vertraut sie Sara jedoch ein Geheimnis an, das sie über Jahrzehnte gehütet hat, woraufhin sich Sara aufmacht, um in den Cotswolds etwas über das Leben ihrer Großmutter in Erfahrung zu bringen. Diese Gelegenheit nutzt sie, um sich selbst auch darüber klar zu werden, was sie eigentlich mit ihrem Leben anfangen will.

Ich muss gestehen, dass mich zunächst wirklich das Cover neugierig gemacht hat. In Verbindung mit dem Titel ließ das schon auf eine spannende Familiengeschichte hoffen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil hat mir im Großen und Ganzen zugesagt, wenn auch einige Dialoge schon mal ein wenig gestelzt gewirkt haben.

Mir hat sehr gut gefallen, wie sich Oma und Enkelin nach all den Jahren doch noch so nahe gekommen sind und dass sich dadurch für die ganze Familie einiges geändert hat. Auch der geschichtliche Einblick passte sehr gut zum Buch. Es war interessant, aus Emmas Schilderungen zu erfahren, wie es sich zur Kriegszeit gelebt hat.

Die Entwicklung von Sara hat mir ganz gut gefallen, zumal ich ihre Entscheidungen oft nachvollziehen konnte. Die Autorin hat ja immer wieder Saras Gedanken mit einfliessen lassen, so dass man über die unterschiedlichen Beweggründe immer im Bilde war.

Für mich war das Buch insgesamt betrachtet eine "runde Sache". Mir hat das Lesen Spaß gemacht, weswegen ich gern 5 Sterne vergebe.

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328 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

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All for You – Sehnsucht

Meredith Wild , Stefanie Zeller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305885
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der Klappentext hatte mich soweit neugierig gemacht, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Eine junge Frau, die wegen eines dramatischen Geheimnisses einen Heiratsantrag ablehnt - das versprach jede Menge Spannung, Drama und hoffentlich, da die beiden sich später wiedertreffen, eine tolle Auflösung und vielleicht sogar ein Happy End....

Zu Beginn hat mich dann auch der Schreibstil der Autorin mitreißen können. Sie streut immer ein wenig Witz mit ein, so dass der Text sich locker und leicht lesen lässt. Die pikanten Szenen im Buch sind toll beschrieben, allerdings habe ich teils doch das Gefühl gehabt, dass außer Körperlichkeiten nicht viel zwischen den Personen passiert ist. Emotionen waren teils wirklich fehl am Platz.

Betrachtet man die beiden Hauptpersonen genauer, so ist Cameron zwar schon sympathisch, und er kämpft um seine Liebe. Irgendwie hat er sich aber auch in etwas verrannt, denn er ist immer auf der Suche nach der "alten" Maya. Diese wiederum ist hemmungslos dem Alkohol verfallen, schafft es aber nicht, mit Cameron über ihr dunkles Geheimnis zu sprechen. Da fragt man sich zwischendurch doch, welche Vertrauensbasis da mal gewesen sein soll oder wie eine solche entstehen soll... Die Auflösung zum Schluss ist eher ein "Wie, das soll es gewesen sein?"-Moment. Ich hätte etwas viel dramatischeres erwartet... Auch Mayas Entwicklung am Ende ist nicht besonders glaubwürdig, da gerade auf den letzten Seiten einfach zu vieles zu schnell passiert.

Zusammenfassend fand ich das Buch zu Beginn echt toll, doch leider konnte der Spannungsbogen nicht gehalten werden. Irgendwann ist der Funke leider einfach erloschen, auch wenn mir der Schreibstil bis zum Ende eigentlich gefallen hat. Der Inhalt hat hier leider für Punktabzüge gesorgt.

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

diktatur, gewaltfreier widerstand, historisch, liebe, liebesgeschichte, lissabon, nelkenliebe, nelkenrevolution, neuanfang, portugal, portugal der 70er jahre, roman, sehnsucht, sturz der diktatur, suche

Nelkenliebe

Anja Saskia Beyer
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 27.12.2017
ISBN 9781503949348
Genre: Romane

Rezension:

Nelkenliebe - so lautet der Titel meiner gerade beendeten Lektüre.

Gerd, an einem unheilbaren Hirntumor erkrankt, hat einen letzten Wunsch, nämlich seine Jugendliebe Marisa wiederzufinden. Seine Tochter Katharina soll ihm diesen Wunsch erfüllen. Gesagt, getan: Katharina schnappt sich ihren Freund Arne und reist nach Portugal, um Marisa zu finden. Doch das ist gar nicht so leicht; Marisa verschwand zur Zeit der Diktatur und hat nur wenige Spuren hinterlassen. Hilfe findet Katharina bei Nuno, einem Wohnwagenvermieter. Während der Suche nach Marisa verändert sich auch einiges in Katharinas Leben. Ihre Beziehung zu Arne scheint doch nicht ganz so glücklich zu sein und plötzlich bietet Nuno Hilfe an, um Marisa gemeinsam mit Katharina und Gerd zu finden.

Die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch die Wechsel zwischen den damaligen Geschehnissen und den aktuellen passen sehr gut zur Geschichte und fügen nach und nach alle Puzzlesteine zusammen.

Dazu kommt noch, dass ich beim Lesen sehr viel über Portugal erfahren habe. Die Diktatur und die Nelkenrevolution waren vor meiner Zeit, daher wusste ich vieles nicht, was ich beim Lesen erfahren habe. Insgesamt habe ich dadurch jetzt ein viel besseres Bild von Land und Leuten bekommen.

Was mich ein bisschen gestört hat, war Gerds Diagnose. Wenn sein Tumor so schlimm und inoperabel ist, warum kann er dann noch auf eine Motorradtour gehen und sogar nach Portugal reisen? Das wirkt auf mich nicht ganz glaubwürdig. Eine andere Diagnose oder ein anderer Anlass wären vielleicht die bessere Wahl gewesen.

Insgesamt war es aber ein schönes Buch über die Liebe, über Vertrauen und darüber, was im Leben wichtig ist. Daher vergebe ich 4 Sterne!

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220 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Bourbon Lies

J. R. Ward , Marion Herbert , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.11.2017
ISBN 9783736304031
Genre: Liebesromane

Rezension:

Den dritten Teil der Bourbon-Kings-Trilogie hatte ich schon sehnsüchtig erwartet!

Nachdem sich in den ersten beiden Bänden jede Menge Intrigen, Verwicklungen und Betrugsfälle bei den Baldwines aufgetan hatten, dazu noch Fälle von häuslicher Gewalt, Alkoholexzesse etc., ist nun der Zeitpunkt, alle noch offenen Fragen zu klären. Allen voran natürlich die Frage, wer nun William Baldwine getötet hat.

In dem Buch, welches wieder mit dem angenehm zu lesenden Schreibstil punktet, werden nun nach und nach alle Handlungsstränge aufgeklärt. Zum Teil passieren Dinge, die man gehofft oder vielleicht auch schon erahnt hat, einige Überraschungen hat das Buch aber noch parat. Leider kann man gar nicht viel zum Inhalt sagen, ohne zu spoilern, daher werde ich auch nicht mehr viele Worte dazu verlieren.

Alle Geschwister und auch Little V.E. und Miss Aurora werden bis zum Ende eine Rolle spielen, so viel sei noch verraten. Das Ende des Buches insgesamt bildet einen runden Abschluss der Trilogie - es wird sogar noch aufgeklärt, was mit dem veruntreuten Geld passiert ist. Es bleiben nur wenig Fragen am Ende offen, was mir in diesem Fall gut zusagt. Manchmal gefällt mir zwar ein offenes Ende besser, aber in diesem Fall gefällt mir der abrundende Abschluss sehr gut - man hätte sonst wohl auch zu sehr das Gefühl, es müsse ein vierter Teil her (der dem Ganzen aber mehr geschadet als genützt hätte).

Mir hat die gesamte Trilogie super gefallen, dieser letzte Teil ganz besonders! Schade, dass es nichts mehr von den Baldwines zu lesen geben wird, aber ich werde definitiv wieder zugreifen, wenn es etwas Neues von J.R. Ward gibt, da mir die Bücher vom Schreibstil sehr gefallen haben.

Insgesamt gibt es von mir - wer hätte es anders vermutet - 5 Sterne!

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141 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Taste of Love - Mit Sehnsucht verfeinert

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2017
ISBN 9783404176601
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dies ist der inzwischen vierte Band über verliebte Köche - die Protagonisten stammen alle wieder aus der kulinarischen Welt, passend dazu ist auch das Cover gestaltet worden, welches mir super gefällt. Den ersten Teil kenne ich, die beiden anderen jedoch nicht. Da die Geschichte aber in sich geschlossen ist, kann man dieses Buch auch gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen.

Dieses Mal handelt das Buch von der Köchin Hailey, die nach langer Zeit zurück nach Boston gekehrt ist, wo sie prompt auf ihren Ex Scott trifft. Schnell wird klar, dass die Sache zwischen den Beiden noch nicht beendet ist - es gibt aber unausgesprochene Dinge zwischen den Beiden, die geklärt werden müssen. Nach und nach erfährt man, warum es überhaupt erst zu der Trennung gekommen ist.

Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm zu lesen. Mir gefällt auch, dass man die Sichtweise von Beiden betrachten kann - die Auflösung erfolgt aber dann auch erst im letzten Abschnitt.

Leider fehlt es mir bei Scott und Hailey ein wenig an Tiefgang. Gerade Hailey erscheint naiv, inkonsequent und zu beeinflussbar. Ich will nicht spoilern, daher werde ich an dieser Stelle nicht näher auf den Trennungsgrund eingehen - jedoch kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man eine solche Sache verzeihen kann. Dies führt natürlich dazu, dass mir das Ende zu glücklich und zu platt erscheint. Ich hätte mir definitiv ein ganz anderes Ende gewünscht und vor allem eine stärkere und konsequentere Hailey. So kam mir das Buch zum Ende hin leider nur schnulzig vor, was sehr schade ist, da mir die Idee hinter der Buchreihe und auch die Idee zu diesem Buch sehr gefallen hat. Leider wurde zu viel Potential verschenkt.

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140 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Sugar & Spice - Glühende Leidenschaft

Seressia Glass , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426521618
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Zunächst muss ich mich mal outen: ich habe bisher keinen der erotischen Romane gelesen, die in den letzten Monaten und Jahren einem regelrechten Hype unterlagen. Vollkommen unvoreingenommen konnte ich mich also der Lektüre von Sugar & Spice widmen...

Ehrlich gesagt hat mich das Cover ziemlich angesprochen, so dass ich doch recht schnell neugierig wurde.

Das Buch handelt von Nadia Spiceland und ihrer Freundin Siobhan "Sugar" Malloy, die beide nach ihrer zweifelhaften Vergangenheit mit Medikamenten und Drogensucht neu durchstarten - als Inhaberinnen einer Konditorei. Nadia, die schon länger Single ist, wird dort eines Tages auf Professor Kaname Sullivan aufmerksam - von seinen Studenten auch "Professor Sex" genannt. Augenblicklich knistert es zwischen den beiden und schon kurze Zeit später beschließen beide, sämtliche Stellungen aus dem Buch "Der duftende Garten" auszuprobieren. Zunächst läuft die Beziehung auf rein sexueller Ebene, doch als zunehmend Gefühle zwischen den beiden eine Rolle spielen, wird Nadia von ihrer Vergangenheit eingeholt und plötzlich scheint ihr Leben als ehemalige Tablettenabhängige ihrem Glück mit Kane im Wege zu stehen...

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin hat mir dabei sehr zugesagt - sie ist unverblümt und direkt, dabei aber niemals geschmacklos. Das Buch macht ehrlich gesagt schon Appetit auf mehr. Mir gefällt außerdem, dass die Handlung nicht nur niveauloses Geplänkel ist, sondern auch Tiefgang besitzt (und gerade bemerke ich, wie doppeldeutig das schon wieder klingt.... *ups*).

Von mir gibt es daher 4 Sterne und ich werde definitiv den nächsten Band auch lesen!

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366 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 149 Rezensionen

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Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Buch "Underground Railroad" ist Colson Whitehead die sprachlich absolut gelungene Umsetzung des wohl dunkelsten Teils amerikanischer Geschichte gelungen.

Das Buch handelt von der jungen Sklavin Cora, die sich so sehr nach Freiheit sehnt, dass sie eines Nachts gemeinsam mit Caesar von der Plantage flüchtet. Hilfe bekommen die beiden immer wieder von der Underground Railroad, einer Organisation, die entflohene Sklave an (vermeintlich) sichere Orte bringt. Die Underground Railroad existierte wirklich - Colson Whitehead hat jedoch einen Brückenschlag zwischen Fakten und Fiktion gewagt und in seinem Buch eine richtige Eisenbahnlinie entstehen lassen. Ich finde dies sehr gelungen, da man als Leser so einen deutlich leichteren Zugang zu dieser Organisation und deren Arbeitsweise bekommt.

Cora gelingt zunächst die Flucht, doch ihre neu errungene Freiheit ist nicht das, was sie sich darunter vorstellt - immer wieder muss sie sich verstecken und weiterflüchten, um nicht entdeckt und zur Plantage zurückgebracht oder womöglich gehängt zu werden.

Das Leben der Sklaven auf den Plantagen wird mit brutaler Ehrlichkeit erzählt. Schläge, Verstümmelungen, Vergewaltigung und Tod sind Alltag bei denjenigen, von denen das Buch erzählt. Das alles geht einem bei der Lektüre sehr nahe.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es nicht nur sprachlich und von den Charakteren her überzeugt, sondern weil es die längst überfällige Aufarbeitung dieses Themas darstellt - vor dem Hintergrund der derzeitigen politischen Lage in den USA hätte auch der Zeitpunkt für das Erscheinen des Buches nicht besser gewählt sein können!

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

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Meine DIY-Küche

Agnes Prus , Yelda Yilmaz
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Stiftung Warentest, 19.09.2017
ISBN 9783868514599
Genre: Sachbücher

Rezension:

In "Meine DIY-Küche" gibt es reichlich einfache Rezepte, mit denen man viele leckere Sachen ganz einfach selber machen kann, von der Chilisauce über Gewürzgurken bis hin zum Croissant. Toll also für jeden, der Dinge essen möchte, von denen er genau weiß, was drin ist!

Die Rezepte sind einfach nachzumachen, somit ist das Buch auch für Anfänger in der Küche toll geeignet. Die meisten Zutaten sind ganz einfach zu beschaffen, vieles hat man auch immer im Haus. Die Rezepte sind verständlich formuliert und verzichten auf unnötige Informationen. Insgesamt ist das Buch auf das Wesentliche reduziert, was ich aber bei solch einfachen Rezepten vollkommen in Ordnung finde!

Die Ergebnisse lassen sich durchaus sehen. Über ein paar Anregungen für neue Gewürzmischungen habe ich mich zum Beispiel sehr gefreut, aber auch das selbstgemachte Granola ist sehr lecker - selbermachen spart bei vielen Rezepten aus dem Buch jede Menge Geld, habe ich festgestellt. Bei manchen Rezepten allerdings, z.B. bei der Sriracha-Sauce, macht es schon Sinn, größere Mengen zu machen, damit der Aufwand lohnt - warum also nicht mit Freunden die Arbeit und dann das fertige Produkt teilen? Dieses Buch lädt förmlich dazu ein!

Insgesamt gefällt mir das Buch mit seiner schlichten, aber ansprechenden Aufmachung sehr gut, die Rezepte sind gut umzusetzen und lecker, aber für Fortgeschrittene und Profis fehlt ein bisschen der Anspruch. Über eine paar raffiniertere und kompliziertere Rezepte hätte ich mich gefreut - einfach weil es Spaß macht, auch in der Küche gefordert zu werden.

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

bonanza, falafel, fertiggerichte, fleischlos, foodblog-kochbuc, gemüse, gesundessen, gewürz, kochbuch, kochen, lecker, mia frogner, rezepte, vegan, vegetarisch

Green Bonanza

Mia Frogner , Ricarda Essrich
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Jan Thorbecke Verlag, 28.08.2017
ISBN 9783799512275
Genre: Sachbücher

Rezension:

Gemüse ist gesund - neue Rezepte auszuprobieren waren der Grund, sich dieses Buch genauer anzuschauen. Die Fotos im Buch sind toll und machen sofort Appetit, am liebsten möchte man gleich alles probieren.

Von den Rezepten wurde dann auch gleich etwas ausprobiert. Die Pasta mit Paprikasauce und gebackenem Blumenkohl fiel mir als erstes ins Auge, musste also auch gleich als erstes getestet werden. Das Ergebnis war superlecker! Da die Rezepte sehr gut erklärt sind, kann man beim Kochen eigentlich keinen Fehler machen. Was jedoch etwas nachteilig war, war der riesige Aufwand. Für das genannte Gericht stand ich fast zwei Stunden lang in der Küche. Es waren viele kleine Arbeitsschritte nötig, die einfach Zeit kosten.

Es sind generell viele interessante Rezepte im Buch, von denen wirklich einige sehr viel Zeit bei der Zubereitung kosten. Man sollte im Vorfeld jedes Rezept genau studieren, um abschätzen zu können, wie lange man braucht. Eine genauere Angabe dazu wäre nicht schlecht gewesen. In einigen Rezepten tauchen auch immer wieder Zutaten auf, an die man nicht ganz so leicht herankommt, also ist Planung wirklich das A & O.

Was mich an dem Buch ein wenig gestört hat, ist dass einige Rezepte zu sehr vom Thema abweichen. Beim Titel des Buches denke ich sofort an ein Gemüsekochbuch, so weit so gut. Dass die Rezepte vegetarisch sind,ist hierbei vollkommen in Ordnung und zu erwarten gewesen. Aber Rezepte, die dann konsequent statt auf Milchprodukte auf Nussmilch oder Nussmus zurückgreifen, sind mir persönlich dann doch zu alternativ. Gemüse essen bedeutet doch nicht, zeitgleich alle tierischen Produkte vom Speiseplan zu streichen... Aus diesem Grund bin ich bei diesem Buch dann auch leider nur zu einer 3-Sterne-Bewertung gekommen: es sind viele leckere Rezepte im Buch, aber in Teilen ist es deutlich übers Ziel hinausgeschossen!

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231 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

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Die Schlange von Essex

Sarah Perry , Eva Bonné
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 29.09.2017
ISBN 9783847900306
Genre: Romane

Rezension:

"Die Schlange von Essex" ist wohl eines der eigenwilligsten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Für mich eines der Bücher, die man entweder lieben oder hassen kann - bei mir trifft ersteres zu.
Cover und Buchbeschreibung lassen zunächst einen "normalen" historischen Roman erwarten, doch dieses Buch ist so eigensinnig, dass es sich nicht einfach so in ein Genre stecken lässt.

Um zum Inhalt ein paar Worte zu verlieren: Cora verliert ihren Ehemann, den sie jedoch kaum betrauert, da die Ehe der beiden alles andere als glücklich war. Ein Freund der Familie rät ihr einen Besuch bei Pfarrer William Ransome an, der außerhalb Londons auf dem Land lebt. Kaum trifft Cora in Aldwinter ein, passieren mysteriöse Dinge und alle vermuten ein Ungeheuer im Blackwater - die Schlange von Essex. Cora freundet sich mit Will und dessen Frau Stella an. Zwischen den beiden entbrennen lebhafte Diskussionen über Religion, Wissenschaft und das Leben an sich. Es gibt durchaus noch andere wichtige Charaktere im Buch, für mich drehte sich der Hauptteil der Geschichte aber um Cora und Will.
Das Buch hat bei mir mit seinem eigenwilligen Stil sehr deutlich gepunktet, die Verwirrung und Sorge der Dorfbewohner ist fast greifbar. Sehr gut gefällt mir, dass der Text immer wieder durch die Briefe der Hauptpersonen aneinander aufgelockert und bereichert wird. Das Buch nimmt immer wieder unterschiedliche Perspektiven ein, so dass man die Beweggründe der handelnden Personen meist sehr gut nachvollziehen kann.
Die Auflösung der Geschichte finde ich sehr gut gewählt - leider kann ich dazu nicht mehr sagen, ohne zu spoilern.
Insgesamt war dies ein Buch, welches aus der Rolle fällt und damit genau meinen Geschmack getroffen hat!

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

1667, 17. jahrhundert, abenteuerroman, diebstahl, historischer roman, marcus, martha sophie marcus, medaillon, venedig

Das blaue Medaillon

Martha Sophie Marcus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.08.2017
ISBN 9783404175642
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Das blaue Medaillon" handelt von der jungen Diebin Alessa, die im Venedig des 17. Jahrhunderts bei ihrem Großvater aufwächst. Ihre Eltern sind früh verstorben. Nachdem dann auch noch ihre Tante stirbt, wird plötzlich ihr Großvater ermordet - ein Geheimnis, dass Alessas Eltern hinterlassen haben, bringt ihr Leben in Gefahr, so dass Alessa bis nach Celle flüchtet. Aber auch dort ist sie nicht sicher - jedoch findet sie dort die Liebe....

Mir hat zunächst die Atmosphäre im Buch gut gefallen, auch der Beginn der Handlung in Venedig war gut gewählt. Der Schreibstil der Autorin hat das Lesen sehr angenehm und flüssig gestaltet.
Die ständigen Gefahren, denen Alessa ausgesetzt ist, bringen eine Menge Spannung ins Buch, weswegen ich große Teile des Buches an einem Stück gelesen habe. Irgendwann wird es dann aber doch immer abstruser und einige Handlungen sehr unglaubwürdig. Enttäuscht hat mich dann vor allem das Ende der Geschichte. Nach dem spannungsgeladenen Anfang hatte ich mit einem überraschenden Ende gerechnet, dass noch einmal richtig spannend wird - stattdessen musste ich plötzlich feststellen, dass das Buch einfach zu Ende ist. Das Buch hatte sehr viel Potenzial, jedoch hat die Auflösung meinen positiven Eindruck leider nicht bestätigen können, was ich sehr schade finde.

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301 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 154 Rezensionen

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Palast der Finsternis

Stefan Bachmann , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257300550
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zunächst muss ich gestehen, dass mich bei diesem Buch das Cover total neugierig gemacht hat, Es wirkt auf den ersten Blick schon ein wenig gruselig, zumal es im Licht auch etwas schimmert. Nehme ich Titel und Cover zusammen, lässt das Buch auf eine düstere und gruselige Story hoffen.

Das Buch handelt von Anouk, die gemeinsam mit vier anderen Jugendlichen eingeladen wurde, einen angeblich erst kürzlich entdeckten unterirdischen Palast aus der Zeit der französischen Revolution zu erforschen. Alle fünf sind von einander sehr verschieden, was Charakter und Fähigkeiten angeht. Sie reisen gemeinsam nach Paris zum Ausgangspunkt ihrer Forschungen. Doch recht schnell wird Anouk klar, dass an der Sache etwas faul ist - oder weshalb sollte Prof. Dorf sie beim Abendessen alle unter Drogen setzen? Später wachen die Jugendlichen in dem Palast auf, wo sie sofort ihre Flucht planen. Doch der Palast ist gespickt von lauter Fallen...

Was es mit dem Palast auf sich hat, erfährt man als Leser in einem zweiten, parallel erzählten Handlungsstrang. Dieser spielt im Jahr 1789 und erzählt von Aurélie du Bessancourt, deren Vater den Palast anlegen ließ. Man erfährt, wie ihre Familie vor den Aufständen flüchtete und wie sich das Leben im unterirdischen Palast abspielte.

Viel mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, da ich nicht allzuviel vorwegnehmen möchte. Was mich aber von Anfang bis Ende fasziniert hat, ist die Sprache des Autors, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Das Buch ist zwar leicht zu lesen, aber es wird eine Menge Atmosphäre eher über die Sprache als über die Handlungen übertragen, so dass man sich doch beim Lesen immer einn wenig gruselt und die düstere Atmosphäre nachempfinden kann - gleichzeitig kann man aber das Buch nicht weglegen. Der Autor beweist mit diesem Buch eine Menge Phantasie - wenn man bedenkt, dass Bachmann gerade einmal 24 Jahre alt ist, hat er dafür ein wirklich tolles Buch abgeliefert (vor allem bin ich auch gespannt, was er in Zukunft noch schreiben wird!). Auch die Art und Weise, wie die einzelnen Charaktere im Buch dargestellt wurden, hat mir gut gefallen. Es war nicht alles von Anfang an offensichtlich, sondern durchschaubarer wurden die einzelnen Personen erst später im Verlauf der Geschichte.

Insgesamt hat mich dieses Buch wirklich begeistert, weswegen ich sehr gern 5 Sterne vergebe. Ich bin sehr sicher, dass man von Bachmann auch in Zukunft noch hören wird. In meinen Augen ist er ein großartiger Autor!

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

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Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

Oliver Pötzsch
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2017
ISBN 9783548288376
Genre: Historische Romane

Rezension:

Da ich sehr gern historische Romane lese, habe ich "Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf" förmlich verschlungen.

Ich habe beim Lesen durch Zufall erst gesehen, dass dieses Buch bereits der siebte Band einer Reihe ist - allerdings konnte man dieses Buch auch sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Natürlich wären einem die Charaktere vertrauter gewesen, zu Beginn wurde die Beziehung der Personen zueinander aber so gut dargestellt, dass man problemlos in die Geschichte hineinfinden kann.

Das Buch handelt vom Scharfrichter Jakob Kuisl, der in den Rat der Zwölf aufgenommen wird, weswegen er mit seiner gesamten Familie zum Treffen der Henker nach München reist. Auf diesem Wege möchte er auch gleich seine jüngste Tochter Barbara verheiraten. Kaum in München angekommen, wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die offenbar hingerichtet wurde. In den folgenden Tagen tauchen immer mehr Frauenleichen auf - Kuisls Neugier ist geweckt und er macht sich gemeinsam mit seinen Töchtern, seinem Schwiegersohn und seinem Henkerskollegen Deibler auf die Spur des Mörders. Dass auch noch eine Gruppe von Münzfälschern München heimsucht, macht die ganze Angelegenheit nicht leichter. Dann fällt auch noch der Verdacht auf die Henker des Rats....

Ich fand das Buch von Anfang an recht spannend, was zum einen an der vom Autor geschaffenen Atmosphäre lag, zum anderen daran, dass man immer wieder neue Details erfuhr, die einen am eigenen Verdacht zweifeln ließen. Unterm Strich muss ich gestehen, dass ich bis kurz vor Schluss nicht wusste, wer hinter den Morden steckt - besser kann es ja gar nicht sein, denn nichts ist schlimmer, als nach den ersten Seiten schon die Auflösung zu kennen. Wie in historischen Romanen üblich sind einige der Aktionen der Charaktere ein wenig zu übertrieben riskant, aber dadurch bleibt es auch dauerhaft spannend. Mir hat das Lesen jedenfalls viel Spaß gemacht und ich werde definitiv auch die anderen Bände der Henkerstochter noch lesen!

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Und Marx stand still in Darwins Garten

Ilona Jerger
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 11.08.2017
ISBN 9783550081897
Genre: Romane

Rezension:

Da ich mich im Studium lange Zeit mit Evolutionspsychologie beschäftigt habe, blieb eine eingehende Beschäftigung mit Darwins Evolutionstheorie für mich nicht aus. Darwin war für mich sehr interessant, über den privaten Darwin wusste ich allerdings bis dato relativ wenig, weswegen dieses Buch für mich sehr von Interesse war.

Ilona Jerger hat es sehr elegant gelöst, das fiktive Treffen zweier historisch bedeutsamer Männer in ihrem Buch darzustellen. Es ist kaum zu glauben, dass zwei solche Persönlichkeiten so nahe beieinander gelebt haben, ohne einander jemals getroffen zu haben. Jedenfalls hat die Autorin aus den Informationen, die sie beispielsweise aus Briefen gesammelt hat, zwei interessante Charaktere sehr tiefgründig herausgearbeitet, so dass sowohl Darwin als auch Marx plötzlich sehr lebendig werden, wenn man das Buch liest.

Auch der fiktive Dr. Beckett, der das Treffen im Buch mehr oder weniger einfädelt, ist sehr interessant und verleiht dem Ganzen sehr viel Leben.

Zu Beginn war ich noch etwa skeptisch, wie die Autorin ihre Idee von der Begegnung der beiden Hauptcharaktere umsetzen will, in der Tat hat mir das Ganze aber sehr gut gefallen, da vieles auch zwischen den Zeilen transportiert wurde. Jedenfalls habe ich nun ein etwas deutlicheres Bild, nicht nur von Darwin, sondern auch von Marx.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Weltretten für Anfänger

Arto Paasilinna , Jürgen von der Lippe
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 26.05.2017
ISBN 9783785753729
Genre: Romane

Rezension:

Von dem Hörbuch hatte ich mir eine Menge versprochen, insbesondere Humor. Doch dann kam alles ein wenig anders...

Kurz zum Inhalt: Der Finne Surunen ist Menschenrechtler und reist ins südamerikanische Kalmanien, um dort den politischen Gefangenen Lopez zu befreien. Trotz aller Bemühungen stirbt Lopez auf der Flucht - aber immerhin hat Surunen ihn befreit. Auf dem Rückweg nach Finnland trifft Surunen im osteuropäischen Kytislawonien auf weitere politische Gefangene, die es auch wieder zu retten gilt, koste es, was es wolle...

Im Grunde genommen liegt dem Buch ja ein sehr aktuelles und ernstzunehmendes Thema zu Grunde, weswegen ich auch entsprechend neugierig war, wie der Autor dieses wohl im Buch bzw. Hörbuch angeht. Die Antwort findet sich bereits nach den ersten Hörminuten: er geht mit purem Sarkasmus an das Thema heran, was ich persönlich gar nicht schlecht gelöst fand. Die Handlungen Surunens allerdings werden teils doch sehr skurril, oft driftet die Handlung auch ins Makabre ab, womit ich mich nicht ganz anfreunden konnte. Insgesamt gesehen hat mir die vierte CD noch am Besten gefallen, da man bei den Geschehnissen in Kytislawonien doch sehr häufig schmunzeln konnte, was bei den Erzählungen über die Befreiung von Lopez nicht so war.

Vieles wurde dann für mich aber doch durch Jürgen von der Lippe wieder gutgemacht, der als Leser bei diesem Hörbuch eine grandios gute Arbeit geleistet hat. Man konnte ausnahmslos alle Charaktere gut auseinanderhalten, da er jedem enizelnen wirklich eine eigene Stimme (im wahrsten Sinne des Wortes) verliehen hat. Das Hörbuch wurde sehr lebendig, was mir sehr zugesagt hat - insbesondere die betrunkenen Personen fand ich dann doch beim Zuhören sehr amüsant. Insgesamt hat der oftmals doch sehr süffisante Ton in von der Lippes Stimme den sarkastischen Tonfall des Autors wunderbar unterstrichen.

Unterm Strich habe ich mich mit der Bewertung des Hörbuches sehr schwer getan. Die Wahl des Themas fand ich aktuell, und auch die eher sarkastische Herangehensweise an das Thema gut gewählt. Jürgen von der Lippe war in meinen Augen als Leser bestens für dieses Buch geeignet. Allerdings war mir der Inhalt für meinen Geschmack teils schon zu skurril und abstrus, weswegen ich nach langem Hin und Her dann doch bei 3 Sternen bleibe.

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Was man von hier aus sehen kann

Mariana Leky
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 18.07.2018
ISBN 9783832198398
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch hat mich durch sein ungewöhnliches Cover aufmerksam gemacht, entsprechend gespannt war ich also, ob es mich dann auch überzeugen kann.
Zum Inhalt will ich gar nicht viele Worte verlieren, da die Geschichte um Selma, Luise und die anderen Dorfbwohner eigentlich nur den Rahmen dafür bildet, was in dem Buch wirklich wichtig ist.

Wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt innerhalb des nächsten Tages jemand. Dies bringt jeden im Dorf dazu, nachzudenken: über sich, sein Leben und vor allem über Gefühle: Liebe, Vertrauen, Schmerz, Trauer... Dieser Fokus auf menschliche Emotionen prägt das ganze Buch. Mariana Leky verzichtet dabei allerdings auf komplizierte Formulierungen, sondern formuliert leicht und eingängig, wenn auch teils sehr eigenwillig mit Wortschöpfungen, die einen manchmal beim Lesen stutzen lassen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe einige Zeit zum Lesen gebraucht, aber das lag wohl daran, dass ich immer wieder einzelne Abschnitte Revue passieren lassen musste und mich etwas länger mit dem gelesenen auseinandergesetzt habe.

Von mir gibt es volle 5 Sterne für dieses Buch und eine eindeutige Leseempfehlung!

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Sommerkind

Monika Held
Fester Einband: 230 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 24.04.2017
ISBN 9783847906261
Genre: Romane

Rezension:

Selten habe ich so lange gebraucht, um ein Buch zu lesen - "Sommerkind" will nicht schnell nebenbei gelesen werden, sondern es fordert Zeit für sich ein. Zeit zum Nachdenken, Zeit zum Verstehen. Zeit, die ich mir sehr gern für dieses Buch genommen habe, denn es hat mich sehr berührt.

"Sommerkind" handelt von dem Jungen Kolja, dessen Schwester Malu, die seit einem Badeunfall im Wachkoma liegt und Ragna, die damals Malu im Schwimmbad gerettet hat. Als der Unfall passierte, waren sie alle noch Kinder. Jahre später, als Ragna an einer Forschungsarbeit zum Thema Orte der Kindheit arbeitet, bemerkt sie, dass ihr ein Teil ihrer Kindheit fehlt und sie beginnt, Nachforschungen anzustellen. Der Unfall hat nicht nur Koljas Familie gezeichnet und auseinandergerissen, sondern auch Ragnas Erinnerungen beeinflusst. Nach und nach erfährt sie von Kolja und dessen Familie und Bekannten, was damals passiert ist. Während man den Schilderungen des Schicksals von Malu folgen kann, schwebt über allem auch immer die Frage nach der Schuld.

Monika Held hat das Thema einfühlsam, aber auch sehr ehrlich behandelt. Die Charaktere im Buch haben viel Tiefgang und man ist auch recht schnell mit der Gedankenwelt von Kolja und Ragna vertraut, so dass man ihre Beweggründe sehr gut nachvollziehen kann.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, wenn auch der Text durch die fehlende Kennzeichnung wörtlicher Rede nicht ganz so flüssig lesbar ist - im Nachhinein finde ich, dass dies sogar sehr gut zum Buch passt. Außerdem hat es meine Lesegeschwindigkeit etwas ausgebremst, so dass ich mich sehr gut auf den Text konzentriert habe.

Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine ganz klare Empfehlung für dieses Buch!

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113 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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June

Miranda Beverly-Whittemore , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 08.05.2017
ISBN 9783458362739
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die junge Cassie, die gerade nicht so wirklich weiß, was sie aus ihrem Leben machen soll, lebt in dem Haus ihrer verstorbenen Großmutter June. Plötzlich erfährt sie, dass sie womöglich die Enkeltochter eines Filmstars ist.

Cassie macht sich auf Spurensuche im Leben von June und erfährt nach und nach, was sich im Sommer 1955 abgespielt hat, als June den Schauspieler Jack Montgomery kennenlernte.

Miranda Beverly-Whittemore hat in diesem Buch eine ganz tolle Atmosphäre geschaffen, die es mir kaum möglich machte, das Buch zur Seite zu legen. Die Personen im Buch bekommen nach und nach mehr Tiefe, so dass man ihre Motive und Beweggründe meist sehr gut nachvollziehen kann. Cassie ist, trotz ihrer mittelschweren Lebenskrise, sympathisch - in die prokrastinierende Chaotin kann ich mich gut hineinversetzen. June und Lindie hingegen sind ein einer völlig anderen Zeit groß geworden und unterlagen völlig anderen gesellschaftlichen Normen - was wohl auch der Grund ist, warum viele Dinge lange im Dunkeln blieben und erst auf Grund Cassies Nachforschungen wieder ans Tageslicht kamen.

Es werden im Buch einige Geheimnisse aufgedeckt, es geht um Liebe, Intrigen, Verrat und Familie - genau die richtige Mischung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem da auch der Schreibstil der Autorin ganz meinen Geschmack getroffen hat.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

antiratgeber, faulheit, leben, tanja mairhofer

Schluss mit Muss

Tanja Mairhofer
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei ZS Verlag GmbH, 05.05.2017
ISBN 9783898836548
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nachdem mir die Leseprobe ganz gut gefallen hatte, war ich entsprechend neugierig auf das Buch "Schluss mit Muss" - so knallig in gelb und blau springt es einem ja auch förmlich schon ins Auge. Die Frage war nur: was hat man von einem Antiratgeber zu erwarten? Dass man nicht alles "muss", sondern sich selber zuliebe auch mal nein sagen darf, sollte ja auch so klar sein....

Der Schreibstil der Autorin war durchaus locker und leicht zu lesen. Sie hat eine teils unflätige Ausdrucksweise verwendet, die mich persönlich nicht gestört hat. In großen Teilen wirkt das Geschriebene auch sehr amüsant.

Die Frage ist am Ende: was hat mir dieses Buch gebracht? Und da muss ich leider sagen, wenig bis gar nichts, da ich genau so schlau bin wie vorher. Frau Mairhofer schreibt sehr autobiographisch, und entweder hat man Interesse an ihrem Leben und warum sie was wie macht, oder eher nicht. Bei mir ist leider von dem Buch so rein gar nichts hängengeblieben, außer vielleicht die Bestätigung meiner eigenen Meinung, dass Fensterputzen Verschwendung von Lebenszeit ist.... Mein Fazit: Da das Thema "Schluss mit Muss" ist, ist auch dieses Buch kein "Muss".

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

ausdauersport, ernährungsratgeber, kochbuch, kraftsport, muskeln, muskeln aufbauen, muskeltraining, protein, rezepte, sport

Strongfood – Das Kochbuch

Ingo Froböse
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783954531271
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein tolles Buch für Sportler, um es mal zusammenzufassen. In einem ziemlich ausführlichen Infoteil wird genau beschrieben, was man essen sollte und warum, um seinen Trainingserfolg durch richtige Ernährung zu unterstützen. Gut finde ich hierbei, dass es je für Ausdauersport und Kraftsport erklärt wird.

Auch bei den Rezepten findet sich durch eine Abbildung immer der Hinweis, ob das Rezept für Ausdauer- oder Kraftsportler gedacht ist. Zusätzlich sind die Rezepte nach Trainingsphasen geordnet, also z.B. nach dem Training, trainingsfreier Tag etc. So kann man optimal auswählen, zumal alle drei Hauptmahlzeiten aus dem Buch ausgewählt werden können und auch Zwischenmahlzeiten.

Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich. Insgesamt ist alles recht leicht und schnell zuzubereiten. Bei einigen Rezepten findet man auch mal ausgefallenere Zutaten, die nicht unbedingt jeder im Haus hat (z.B. gepuffter Amaranth oder Kokosblütensirup) - einiges lässt sich durch Alternativen ersetzen, ansonsten lohnt auch hier ausprobieren, denn einige dieser Zutaten schmecken echt gut. Insgesamt sind die Rezepte aus meiner Sicht auch mal eine willkommene Abwechslung zu meinem Standardrepertoire .

Was ich leider etwas unglücklich finde, ist dass alle Rezepte nur für 1 Person angegeben sind. Da ich nur äußerst selten für mich allein koche (meine Männer müssen halt mitessen), muss ich immer erst alles umrechnen. Teils lohnt der Arbeitsaufwand auch nicht unbedingt - ich denke da z.B. an die selbstgemachten Gnocchi, da macht produzieren auf Vorrat doch etwas mehr Sinn.

Insgesamt aber ein gut gelungenes Buch, das sehr informativ ist und zudem eine Reihe an leckeren, schnellen Rezepten liefert. Dank der tollen Fotos bekommt man auch sofort Appetit darauf!

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eliteuniversitäten, erb, ertrauen, familiengeheimnis, freundschaft, gegenwart, geheimnis, geheimnisvoll, gier, gold, goldgräbe, heilerin, heilkraft, liebe, panama

Das Panama-Erbe

Susanne Aernecke
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 28.04.2017
ISBN 9783958900530
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem ich schon vor längerer Zeit den ersten Band der Amakuna-Saga, nämlich "Tochter des Drachenbaums" gelesen hatte, war es mir eine Freude, nun auch die Fortsetzung lesen zu dürfen.

Ich kann jedenfalls nur empfehlen, den ersten Band vorher zu lesen, da der Einstieg in die Geschichte sonst schwierig wird - es fehlt einfach zu viel Vorwissen. Selbst ich habe einige Zeit gebraucht, mich wieder hineinzufinden und die einzelnen Personen im Buch für mich zu "sortieren", da die Lektüre des ersten Teils nun doch schon etwas länger zurücklag.

In "Das Panama-Erbe" geht es um die nächste Generation der Hüter von Amakuna. Sina und Neri sind dazu auserkoren, Amakuna in Südamerika zu schützen. Wie auch im ersten Teil ist dies keine leichte Aufgabe, da es immer noch Widersacher gibt, die dem Geheimnis um diesen wundersamen Pilz auf der Spur sind. So kommt es, dass auch im zweiten Teil einige Gefahren auf Sina und Neri zukommen.

Insgesamt hat mir der zweite Teil besser gefallen als der erste. Ich kann gar nicht genau erklären, warum - vielleicht waren mir im ersten Teil die Handlungen um das Pharmaunternehmen nicht ganz stimmig mit dem Rest des Buches, oder es hat irgendetwas anderes gefehlt. Der Schreibstil jedenfalls gefällt mir immer noch sehr gut, das Buch fesselt einen auch recht schnell. Eine Liebesgeschichte, Spannung und Action und dazu eine große Prise mystisches, was will man mehr? Die Atmosphäre im Buch ist großartig, so dass ich es auf jeden Fall weiterempfehle!

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