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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

all the pretty lies, liebe, heyne, young adult, schmerz

All The Pretty Lies - Befreie mich

M. Leighton , Julia Flynn , Ursula C. Sturm
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453419261
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem mich der erste Band von "All the pretty lies" schon wirklich gut unterhalten konnte und ich immer wieder nach ähnlichen Büchern für zwischendurch suche, hatte ich richtig Lust "Befreie mich" zu lesen. Dazu kam noch, dass ich das Cover wieder unfassbar schön finde und besonders die Farbe hat es mir direkt angetan. Bevor ich anfing zu lesen hatte ich definitiv schon gewisse Erwartungen an das Buch. Ich erhoffte mir davon, dass es mich genauso gut unterhalten kann wie der erste Teil und es sich aufgrund eines gewissen Suchtpotenzials wieder schnell weglassen lässt. Diese Erwartungen wurden auch vollständig erfüllt. Auch wenn ich nicht explizit sagen kann was mich an der Geschichte so gefesselt hat, hatte ich sie innerhalb eines Tages durchgelesen und wurde bestens unterhalten. An einigen Stellen hat sich das ganze leider ein klein wenig gezogen, weil es ein ziemliches Hin und Her zwischen den Protagonisten war und sich vieles auch immer wieder wiederholte, aber das wurde mit Fortschreiten der Geschichte immer weniger. Die Handlung an sich ist zwar nichts komplett neues, aber dennoch gibt es einige Aspekte, die ich originell fand und die das Buch auch noch ein wenig aufregender gemacht haben. Außerdem gibt es im zweiten Band auch wieder ein großes Geheimnis, dessen Auflösung ich wie schon bei Band 1 nur so entgegen gefiebert habe. Das führte dazu, dass die Geschichte gegen Ende immer spannender wurde und ich unbedingt wissen musste, was denn nun hinter der ganzen Sache steckt. Das war auch ein Grund, warum ich das Buch unmöglich zur Seite legend konnte. Die Protagonisten, Kennedy Moore und Reese Spencer, mochte ich eigentlich ganz gerne. Sie waren eben größtenteils die typischen Charaktere wie man sie aus vielen Büchern kennt. Was ich wirklich gut fand war, dass Reese der Bruder von Hemi aus "Erkenne mich" ist und deshalb sowohl er als auch seine Freundin Sloane auch in "Befreie mich" wieder auftauchen obwohl die Geschichten jeweils in sich abgeschlossen sind und auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Den Schreibstil mochte ich wieder total gerne, er lässt sich schnell und flüssig lesen und auch die Erzählperspektive gefällt mir gut. Die Kapitel werden abwechselnd aus Reeses und Kennedys Sicht erzählt, so lernt man die beiden auch direkt näher kennen und kann ihr Verhalten besser nachvollziehen. Für mich war "Befreie mich" wieder ein sehr kurzweiliges Buch, das zwar auch seine Längen hatte und nichts von Grund auf Neues war, mich aber im Großen und Ganzen wirklich fesseln konnte. Ich kann es jedem der Band 1 mochte nur empfehlen und auch auch denjenigen, die Lust auf eine fesselnde Zwischendurch-Geschichte hat. 

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103 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

sophie kinsella, jugendbuch, schau mir in die augen audrey, familie, psychisch

Schau mir in die Augen, Audrey

Sophie Kinsella , Anja Galić
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442485574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als das Buch frisch erschienen war habe ich mich zunächst gar nicht groß damit befasst, weil mir das Cover überhaupt nicht gefallen hat. Dieses hier hat mich aber direkt angesprochen und mich dazu gebracht mir den Klappentext durchzulesen - zum Glück, denn er klang für mich so wahnsinnig gut, dass ich das Buch direkt lesen wollte. Als ich dann tatsächlich mit dem lesen anfing kam ich sehr schnell in die Geschichte rein und habe die Protagonistin, Audrey, sofort ins Herz geschlossen. Sie ist definitiv keine Protagonistin wie jede andere, hat eine soziale Phobie und eine generalisierte Angststörung und hat deshalb immer eine Sonnenbrille auf. Und sie war einfach toll, sympathisch und liebenswert. Auch das Thema finde ich perfekt gewählt, denn mittlerweile gibt es viele Bücher zu 'schwierigeren' Themen, aber (zumindest meinem Gefühl nach) nur wenige über Angststörungen bei Jugendlichen, besonders nicht über eine soziale Phobie. Umso mehr hat es mich gefreut, dass diese Thematik hier auch so gut umgesetzt wurde. Ich konnte die Gefühle und Gedanken von Audrey gut nachvollziehen und obwohl ich schon Erfahrung mit dem Thema habe bin ich fest davon überzeugt, dass das den meisten so gehen wird. Die ganze Handlung ist wirklich authentisch und beschönigt auf keinen Fall irgendeine psychische Krankheit. Auch wird während ihrem Verlauf wohl den allermeisten klar werden, dass jede solche Krankheit einen Leidensdruck mit sich bringt, das ganze Leben beeinflusst bzw behindert und nicht einfach mal schnell vorbei geht. Natürlich muss man sich immer vor Augen halten, dass nicht jeder Krankheitsverlauf dem von Audrey gleicht, aber der Autorin ist mit ihrer Geschichte eine gute Darstellung gelungen und ich wurde von dem Buch sogar noch positiv überrascht. Ich war total gefesselt und habe Audrey und auch ihre Familie und die anderen Charaktere sehr ins Herz geschlossen. Jeder war etwas besonderes und hatte seine ganz eigenen Macken. Diesen Aspekt fand ich ebenfalls sehr schön, denn in einigen Momenten sind die eigentlich psychisch gesunden Menschen einfach viel 'Verrückter ' als diejenigen, die aufgrund psychischer Krankheiten gerne mal als verrückt abgestempelt werden. Ganz zum Schluss muss ich jetzt noch sagen, dass es schon auch einen kleinen Punkt gab der mich ein klein wenig gestört hat, aber diesen kann ich nicht nennen, da ich sonst spoilern würde. Er hat mich aber wirklich nicht sehr gestört und ist auch nur an einer Stelle aufgetreten. Meiner Meinung nach ist Sophie kinsella mit 'schau mir in die Augen, Audrey' ein wundervolles Buch über ein wichtiges Thema gelungen das ich jedem nur empfehlen kann - nicht nur jugendlichen! Mir persönlich wird die Geschichte bestimmt lange in Erinnerung bleiben.

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125 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

thriller, mystery, das tote mädchen, steven james, jugendbuch

Das tote Mädchen

Steven James , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.01.2017
ISBN 9783570310076
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich mal wieder wirklich Lust auf einen kurzweiligen Jugendthriller für Zwischendurch hatte ist mir das Buch direkt aufgefallen. Das Cover gefällt mir total gut, es ist spannend gestaltet und passt auch gut zum Inhalt des Buches. Auch der Klappentext klang sehr spannend, besonders wegen den Visionen die den Protagonisten anscheinend plagen. Ich erwartete eine kurzweilige Geschichte, die eher nicht mit Originalität oder tiefgründigen Charakteren punktet sondern vor allem durch große Spannung bei mir Eindruck machen wird. Als ich anfing zu lesen war ich ziemlich schnell gefesselt von der Handlung und wollte wissen wie das ganze ausgeht. Auch wenn die Geschichte wirklich nicht originell war sondern ich ähnliche schon sehr oft gelesen habe und sie auch "nur" gut fand hatte ich Spaß beim Lesen. Die Charaktere und das Drumherum konnten mich nicht vollständig überzeugen. Es schien mir alles ziemlich blass und nicht so detailliert ausgearbeitet. Daniel, der Protagonist, war mir weder besonders sympathisch noch unsympathisch, ich habe aber auf jeden Fall mit ihm gerätselt was es mit den Visionen auf sich hat. Um ehrlich zu sein fällt es mir nach wie vor schwer in Worte zu fassen wie ich das Buch fand. Einerseits habe ich es gerne gelesen und auch mitgefiebert, aber gleichzeitig war es mir auch ein wenig zu gewöhnlich, ähnliche Geschichten gibt es einfach schon viele. Und dann war da noch das Ende, das mir überhaupt nicht gefallen hat. Mit der Zeit wurde alles immer abgedrehter und die Authentizität ging immer mehr verloren. Ich bin hin und hergerissen was ich von dem Buch halten soll, aber denjenigen die auf der Suche nach einem spannenden Jugendthriller für Zwischendurch sind, nicht allzu viel Wert auf eine vollkommen realitätsgetreue Handlung legen und evtl auch noch nicht ganz so viele Bücher in die Richtung gelesen haben, kann ich das Buch trotz allem empfehlen. Und auch denjenigen, die hier von Anfang an kein Meisterwerk erwarten, denn unterhaltsam und spannend ist die Geschichte meiner Meinung nach. Sie lässt sich schnell und problemlos lesen und hat mich aus irgendeinem Grund doch sehr in ihren Bann gezogen. 

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341 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 115 Rezensionen

thriller, genmanipulation, gentechnik, marc elsberg, wissenschaft

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bereits nach dem ersten Lesen des Klappentextes war für mich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Ich wollte schon länger etwas von Marc Elsberg lesen und zusätzlich finde ich das Thema Genetik und wissenschaftlicher Fortschritt unglaublich spannend. Das Cover ist wie auch die der anderen Bücher des Autors eher schlicht gehalten und sieht trotzdem wirklich cool aus. Bei "Helix" gefällt mir die Gestaltung besonders gut, weil sie perfekt zum Thema passt. Als ich anfing zu lesen war ich zunächst ein wenig verwirrt. Wie sich schon im Klappentext erahnen lässt gibt es mehrere Handlungsstränge, die auf den ersten Blick gar nicht so viel miteinander zu tun haben. Somit tauchen auch nicht wenige Namen auf und ich habe einige Zeit gebraucht bis ich einen groben Überblick über die jeweiligen Beziehungen der Charaktere hatte und auch wusste wer in welchen Handlungsstrang gehört. Auch zwischendurch wurde ich immer mal wieder ein wenig verwirrt, besonders wenn wieder neue Namen bzw. Charaktere auftauchten, aber mit der Zeit wurde das wirklich immer weniger und spätestens ab der Hälfte kam ich gut mit dem Ganzen Aufbau klar. Ähnlich wie mit den Personen verhielt es sich auch mit der Handlung an sich. Zu Beginn war alles noch sehr viel und ich musste mich relativ stark konzentrieren um mitzukommen. Das fand ich aber eigentlich gar nicht schlecht, denn die Geschichte war trotzdem absolut spannend und fesselnd und ich war direkt begeistert von Marc Elsbergs Fähigkeit sich solche komplexen Zusammenhänge auszudenken. Es gab zwar auch mal den ein oder anderen Abschnitt den ich etwas weniger interessant fand, aber letztendlich waren auch diese Sequenzen später von Bedeutung. Ab kurz vor der Hälfte des Buches wurde die Spannung dann innerhalb weniger Seiten immer größer und größer und ich konnte ab diesem Punkt überhaupt nicht mehr aufhören weiterzulesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht, was es mit den ganzen rätselhaften Geschehnissen auf sich hat und mich die Geschichte einfach so in ihren Bann gezogen hat. Alles wirkte wahnsinnig authentisch und in mir kam zum Teil wirklich der Gedanke hoch "Was wäre wenn das alles wirklich passieren würde?". Diese Frage hat mich auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt und lässt vermutlich viele Leser auch mit einem beklemmenden Gefühl zurück, denn auch wenn ich kein Experte bin kann ich mir durchaus vorstellen, dass ein solches Szenario sich auch innerhalb weniger Jahre in unserer echten Welt abspielen könnte. Für mich ist "Helix" ein unfassbar gelungener Thriller, der alles hat was ein Buch dieser Art braucht. Jede Menge Spannung, ab und zu mal ein Schauer der einem über den Rücken läuft und dazu noch ein hochinteressantes und aktuelles Thema welches mehr als anschaulich dargestellt wird und sicher auch vielen das Ausmaß der ganzen Gentechnik usw. erst bewusst werden lässt. Marc Elsberg schafft es durch seinen fesselnden Schreibstil und die wahnsinnig coole Handlung ganze 648 Seiten zu erschaffen, die an keiner Stelle langweilen. Ich kann das Buch absolut jedem empfehlen, der sich für das Thema Genetik und wissenschaftlicher Fortschritt auch nur ein bisschen interessiert und Lust auf einen weniger 0815-mäßigen Thriller hat. Und alle, die Angst vor zu hoher Komplexität oder Fachbegriffen haben kann ich beruhigen, denn die fachlichen Informationen lassen sich im Zusammenhang wirklich gut verstehen und jeder der schon einmal etwas von den Grundlagen der Genetik gehört hat und sich dafür interessiert kann die Geschichte ohne jegliche Probleme verstehen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Book of YOU

Nora Rosendahl , Nelli Lähteenmäki , Aleksi Hoffman , Imke Brodersen
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 14.11.2016
ISBN 9783442393107
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Cover gefälltt mir relativ gut, es ist sehr schlicht gehalten, aber in einer positiven und hellen Farbe was ich sehr passend finde. Mich hat das Buch sehr interessiert, weil ich die Idee dahinter wirklich schön finde. Für jeden Tag des Jahres wird eine sogenannte Micro-Action bereitgehalten, abwechselnd aus den Bereichen Food, Move, Mind und Love. So wird dem Leser jeden Tag eine kleine Aufgabe gestellt, die dazu beitragen soll das eigene Leben mehr schätzen zu lernen, die Gesundheit zu verbessern und glücklicher zu werden. Ich habe jetzt nicht alles ausprobiert, sondern alles durchgelesen und einige Tipps, die mir gefallen haben, auch umgesetzt. Mir haben oft vor allem die "Mind"-Actions gefallen, da man in dieser Kategorie oft dazu aufgefordert wird auf positive Dinge zu achten, mal anders zu denken oder auch Dinge zu erledigen, die das Leben einfacher machen und sogar manchmal Stress vermeiden können. Diese Aufgaben fand ich auch fast alle sehr gut und ich werde sie definitiv durcharbeiten. Die "Love"-Actions mochte ich ebenfalls total gerne. Dabei wird man oft dazu aufgefordert eine liebevolle Geste jemandem gegenüber zu zeigen, aber auch Selbstliebe-Aufgaben sind einige dabei. Jemandem Fremdem ein Kompliment machen, sich vor dem Spiegel ein positives Mantra sagen und vieles mehr fand ich wirklich schöne Ideen, es macht definitiv auch einen selbst glücklicher und besonders für schüchterne Menschen ist das sogar eine Möglichkeit nach und nach kleine Herausforderungen zu bewältigen. In der Kategorie "Move" konnte ich auch die ein oder andere Micro-Action für mich finden, z.b. einen Spaziergang durch die Nachbarschaft, sich einfach mal egal was man gerade tut ordentlich strecken und räkeln oder mit einer guten Freundin rausgehen. Allerdings mochte ich die "Zwei Minuten Workout"-Tipps nicht so gerne. Klar ist Bewegung und Sport an sich wichtig, aber mir hätte es besser gefallen wenn stattdessen mehr natürliche Bewegung eingebaut worden wäre. Als letztes noch die "Food"-Micro-Actions. Zugegebenermaßen fand ich diese Abschnitte am schlechtesten. Zwar waren wirklich auch viele für mich gute Tipps dabei wie z.B. die Küche aufräumen und Obst essen. Gleichzeitig gab es aber auch einige Tipps, die ich definitiv nicht gut fand. Vollkorkprodukte sind sicher gesund, aber sämtlichen Weizen dadurch zu ersetzen ist dann doch gleich etwas sehr krass. Oder auf die angegebene Portionsgröße zu achten. Hier finde ich sollte man sich eher daran halten, den betroffenen Menschen wieder ein Gefühl für die Bedürfnisse des Körpers zu vermitteln und nicht direkt solche konkreten Aufgaben zu geben. Mit einer kleiner Änderung hätte ich diese Aktionen direkt besser gefunden, z.B. darauf achten öfter mal Vollkorkprodukte zu essen oder sich mal einen Überblick zu verschaffen wie viel man persönlich braucht um satt zu werden. Im Großen und Ganzen fand ich aber sehr viele Tipps gut gelungen und kann das Buch auch weiterempfehlen. Sicher sind nicht alle Aktionen für jeden geeignet und man sollte sich zu nichts gezwungen fühlen wenn man z.B. einfach kein Typ für Workouts ist. Trotzdem ist sicher für jeden etwas dabei und ich werde mir das Buch ganz bestimmt noch öfter mal zur Hand nehmen. 

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124 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

m. leighton, m.leighton, liebe, heyne, all the pretty lies

All The Pretty Lies - Erkenne mich

M. Leighton , Ursula C. Sturm , Julia Flynn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453419254
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Farbgebung des Covers finde ich wirklich sehr schön und auch deswegen hat mich das Buch direkt angesprungen obwohl ich kein großer Fan dieser typischen Young-bzw New Adult Cover mit ihr und ihm in verführerischer Pose bin. Da mir aber das Gesamtpaket der Gestaltung trotzdem gut gefallen hat und auch der Klappentext nach guter Unterhaltung klang wollte ich das Buch gerne lesen. Ich erwartete nichts weltbewegendes sondern einfach eine kurzweilige und spannende Geschichte für zwischendurch und genau das wurde mir hier auch geboten. Die Protagonistin Sloane ist gerade 21 Jahre alt und somit volljährig geworden. Für sie bedeutet das endlich Freiheit denn ihr Vater und ihre drei älteren Brüder sind allesamt Polizisten und hüten Sloane seit dem Tod ihrer Mutter wie ihren Augapfel. So landet Sloane in einem Tattoostudio wo sie auf Hemd trifft. Sloane war mir die ganze Zeit über sehr sympathisch. Auch wenn sie definitiv kein besonders außergewöhnlicher Charakter war mochte ich sie und konnte ihre Gedanken und Handlungen vor allem im Vergleich zu ähnlichen Büchern sehr gut nachvollziehen. Hemi mochte ich zu Beginn nicht wirklich und auch bis ganz zum Schluss wurde ich nicht so richtig warm mit ihm. Er war eben der typische heiße Typ mit dunklem Geheimnis, aber das war für mich auch okay. Nachdem ich die ersten 100 Seiten nicht ganz so fesselnd fand, weil die Handlung in diesem Abschnitt für mich eher so vor sich hin plänkelte wurde die Geschichte in meinen Augen danach immer spannender. Ab diesem Punkt habe ich dann die restlichen Seiten in einem Rutsch gelesen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht, was nun hinter Hemis Geheimnis steckt und was das ganze mit Sloane zu tun hat. Richtig toll fand ich auch, dass es nicht dauernd Streit und darauf folgende Versöhnungen gab und mir die Handlung somit deutlich besser als bei anderen Büchern gefallen hat und sie mich fast nie genervt hat. Der Schreibstil war gut, nicht außergewöhnlich aber er ließ sich gut lesen und stoppte an keiner Stelle den Lesefluss. Insgesamt würde ich das Buch als "unterhaltsame Lektüre für zwischendurch" bezeichnen, die ich als solche auch weiterempfehlen würde. Tiefgründige Charaktere oder eine einzigartige Story wird man hier nicht finden, aber die Geschichte ist sehr kurzweilig, ich hatte Spaß beim Lesen und werde mir bestimmt auch noch die weiteren Bände zulegen, die sich dann allerdings (soweit ich weiß) um andere Protagonisten drehen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Echt ich!

Rhiannon Shove , Leena Flegler
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 31.10.2016
ISBN 9783442393091
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als ich dieses Buch zum ersten Mal gesehen habe wusste ich sofort: das muss ich haben! Ich denke von Natur aus viel über mich und mein Leben nach, ankreuzen und Fragen beantworten ist ebenfalls genau mein Ding. In diesem Buch erwarten den Leser unzählige Fragen rund um sein ganzes Leben. Das Ganze ist in drei Abschnitte gegliedert: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. im Bereich Vergangenheit werden beispielsweise viele Fragen zur Kindheit gestellt, aber auch Fragen nach dem teuersten Gegenstand den du dir je gekauft hast oder der letzten Fernsehsendung die du gesehen hast. Im Thema Gegenwart denkst du über dich selbst wie du jetzt im Moment bist nach, es ist Platz für deine Lieblingsplaylist und neue Emoji-Entwürfe. Am Ende steht die Zukunft. Wo siehst du dich in einer Woche, einem Monat, in 50 Jahren? Und nebenbei kommen noch so ganz banale Fragen wie "Reich oder berühmt?" oder "Süß oder salzig?". Es ist von allem etwas dabei. Und genau das fand ich absolut genial und toll und das Buch hat mich sowas von überzeugt. Über viele Dinge habe ich wirklich lange nachdenken müssen, über einige muss ich mir auch nochmal Gedanken machen. Die ganzen Fragen lassen sich auf keinen Fall mal eben zwischendurch an einem Nachmittag beantworten - einige vielleicht schon, aber für andere braucht man eine Menge Gedächtnis- und Vorstellungskraft. Man lernt sich beim Ausfüllen tatsächlich besser kennen und das ist wirklich spannend. Die ganzen Fragen sind toll ausgewählt, denn es waren sowohl welche dabei die ich auf Anhieb beantworten konnte und dann auch wieder einige über die ich mir noch kein einziges Mal in meinem Leben Gedanken gemacht habe. Wem es genauso wie mir Spaß macht über alles mögliche (und sich selbst) nachzudenken sollte "Echt ich!" jetzt sofort auf seine Wunschliste setzen, genauso wie alle Menschen, die gerne mal über ihr Leben meckern oder sich selbst schnell aus den Augen verlieren. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und freue mich, auch noch die restlichen Fragen zu beantworten. Eine klare Empfehlung!

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157 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

usa, rainer wekwerth, jugendbuch, thriller, bootcamp

Camp 21

Rainer Wekwerth
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.01.2017
ISBN 9783401601779
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich mitbekommen habe, dass Rainer Wekwerth ein neues Buch herausbringt wusste ich eigentlich schon, dass ich es unbedingt lesen möchte. Meine Neugier auf die Geschichte wurde dann natürlich noch viel größer als ich den Klappentext gelesen hatte, denn dieser klang für mich absolut genial. Das Cover gefällt mir ganz gut und es passt definitiv gut zum Inhalt des Buches. Nachdem ich die Idee schon beim Lesen des Klappentextes super fand war ich unheimlich gespannt auf deren Umsetzung und hatte ziemlich hohe Erwartungen an "Camp 21". Diese wurden auch absolut erfüllt und Rainer Wekwerth schaffte es ein weiteres Mal mich restlos zu überzeugen und seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte konzentriert sich abwechselnd auf die beiden Protagonisten - Kayla und Mike. So beginnt die Handlung an dem Ereignis in deren Leben, der die beiden letztendlich ins Erziehungslager bringt. Schon diese "Vorgeschichte" konnte mich absolut überzeugen und ich war sofort richtig in der Geschichte drin. Die beiden Protagonisten waren mir beide auf ihre Art sympathisch und zusammen mochte ich sie direkt noch mehr. Ebenfalls direkt begeistern konnte mich die Idee, die hinter der ganzen Geschichte steckt. Ohne völlig abgedreht zu sein bietet sie einige Neuheiten und alles wirkte sehr authentisch und gut durchdacht. Ehrlich gesagt kann ich größtenteils gar nicht sagen was das Buch für mich so spannend und fesselnd gemacht hat, aber ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe es in kürzester Zeit durchgelesen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was hinter den ganzen mysteriösen Abläufen im Camp steckt. Dadurch, dass die Zeit beim Lesen so schnell verging wirkten auf mich einige Entwicklungen, besonders was Kaylas und Mikes Beziehung zueinander anging, etwas schnell, aber das hat mich nicht weiter gestört. Insgesamt war "Camp 21" einfach ein Buch, das ich nach dem Beenden zugeschlagen habe und direkt Lust hatte noch eines dieser Art zu lesen, weil ich nicht genug bekommen konnte von der ganzen Handlung. Zusätzlich zu seinem riesengroßen Suchtfaktor bietet das Buch sogar noch versteckte Themen, die zum Nachdenken anregen können. Ich kann mir vorstellen, dass die Geschichte auch Jugendliche begeistern kann, die normalerweise nicht viel lesen, denn sie bietet Action und Spannung und lässt sich durch den flüssigen Schreibstil relativ leicht lesen. Die Handlung ist nicht zu komplex und trotzdem kein bisschen langweilig. Ich kann euch das neue Buch von Rainer Wekwerth nur empfehlen und es ist auf jeden Fall ein Must-Read für alle Fans der Labyrinth-Trilogie!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Wunderstoffe

Mark Miodownik , Jürgen Neubauer
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DVA, 03.10.2016
ISBN 9783421047380
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nachdem ich momentan sehr gerne Sachbücher lese und außerdem auch noch mein Interesse für die Chemie und ähnliches geweckt wurde, hat mich das Buch neugierig gemacht. Auch das Cover finde ich besonders für ein Sachbuch sehr ansprechend gestaltet und es zeigt, auf welche Materialien bzw. Stoffe man sich freuen kann. Den Aufbau des Buches fand ich wirklich gelungen. Jeder Stoff hat sein eigenes Kapitel und am Anfang dieser Kapitel ist immer wieder das gleiche Bild abgedruckt, auf dem das jeweilige Material gekennzeichnet ist. Der Autor selbst sitzt am Tisch auf der Dachterasse seines Hauses und trinkt Tee. Am Anfang habe ich gar nicht groß darüber nachgedacht, aber im Laufe der Zeit hat sich das immer mehr geändert und ich bin wirklich in die Welt der Stoffe abgetaucht. Der Tisch ist aus Stahl, der Boden aus Beton, das Notizbuch aus Papier und das ist noch lange nicht alles. Zunächst war ich ein wenig skeptisch, ob ich den ganzen Ausführungen im Buch wirklich folgen kann, denn ich bin absolut kein Chemie-Genie oder etwas in der Art und habe mich bisher kaum mit den verschiedenen Materialien unserer Welt beschäftigt. Diese Zweifel wurden zum Glück direkt aus dem Weg geschafft, denn dem Autor ist es gelungen, seine Erklärungen so aufzubauen, dass ich das meiste tatsächlich verstanden habe. Zuerst gibt es die grundlegenden Informationen, dann wird weiter in die Tiefe gegangen. Alles anhand von verschiedenen Beispielen, die immer wieder den Bezug zur Realität aufzeigen. Der Schreibstil war meiner Meinung nach perfekt für dieses Buch, er war zwar nicht super einfach und enthielt einige schwierige Begriffe, aber ich konnte ihm mit einiger Konzentration immer folgen. Eigentlich brauche ich gar keine langen Texte schreiben, sondern mein vordergründigster Gedanke beim und nach dem Lesen sagt schon alles: "Wenn man den Chemie-Unterricht in der Schule so aufgebaut hätte wie dieses Buch, wäre es wohl eines meiner Lieblingsfächer geworden." Mir ist durch das Buch erst richtig klargeworden, wie spannend das Thema Stoffe und Materialien sein kann und genau aus diesem Grund kann ich auch jedem der ein klein wenig Interesse an diesem Thema hat empfehlen es zu lesen. Man braucht zwar durchaus ein wenig mehr Konzentration beim Lesen als bei anderen Büchern und kann es eher nicht am Stück durchlesen, aber das Buch ist definitiv auch für diejenigen geeignet, die in der Schule keine guten Noten in Chemie haben/hatten. 

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Über mir der Himmel

Jandy Nelson , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.11.2016
ISBN 9783570311233
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon als ich das Buch bei englischsprachigen Bloggern gesehen habe konnte hat es eine gewisse Anziehungskraft für mich gehabt. Als ich dann die deutsche Ausgabe mit ihrem wirklich schönen schlichten Cover entdeckt habe, hat mich der Roman direkt noch neugieriger gemacht. Der Klappentext an sich klang für mich nach einer schönen, nachdenklichen, aber auch traurigen Geschichte, die alle Themen des Lebens vereint: Liebe, Freundschaft, Verlust und dazu noch ein gewisses Etwas, das das Ganze von den anderen Büchern unterscheiden würde. Diese Erwartung wurde dann auch grob erfüllt. Zugegebenermaßen habe ich eine ganze Weile gebraucht um wirklich in die Handlung hineinzufinden. Immer wieder habe ich das Buch beiseite gelegt um dann einige Tage später wieder einen Versuch zu starten. Am Anfang jedes Kapitels ist ein Gedicht abgedruckt, das die Protagonistin Lennie irgendwo hingekritzelt hat - Papier, Pappbecher, Äste. An sich fand ich die Idee schön, aber irgendwie hat es meinen Lesefluss doch ziemlich gestört. Die Handlung an sich hat mir ein ähnliches Gefühl vermittelt. Eigentlich eine gute Idee, aber trotz allem konnte mich die Geschichte einfach nicht fesseln. Die ganzen Emotionen wirkten so unnahbar, teilweise oberflächlich und ich bekam die meiste Zeit über keinen direkten Zugang zum Geschehen. Die Story konnte mich nicht mitreißen. Lennies Leben ist eigentlich ein ziemlicher Trümmerhaufen, sie hat nach dem Tod ihrer Schwester keine Ahnung wer sie ist geschweige denn was sie tun soll. Ihre Mutter ist seit Jahren verschwunden, da ist der Freund ihrer Schwester der um sie herum und dann auch noch ein Typ, der Lennie den Kopf verdreht. Wie in vielen anderen Büchern ein Mädchen, das auf dem Weg zu sich selbst ist. Im Grunde war sie mir sympathisch, aber für mich war sie eben einfach eine Protagonistin wie jede andere. Keine, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird, weil ich so mit ihr mitgefühlt habe. Und gerade das fand ich wahnsinnig schade, denn die Handlung bietet so viel Platz für Emotionen. Zum Ende hin wurde in meinen Augen dann zum Glück alles noch ein wenig besser und  vor allem greifbarer. Die Handlung wirkte nicht mehr so ausgedacht und aufgeschrieben sondern wurde lebendiger. Obwohl mir der Schreibstil gut gefallen hat - rausreißen konnte er das ganze dann auch nicht mehr und so wird mir das Buch wohl eher als ganz gutes, durchschnittliches Buch in Erinnerung bleiben. Es konnte mich einfach nicht begeistern, auch wenn ich das mir sehr gewünscht hätte. Ich kann euch das Buch somit nur bedingt empfehlen, aber schlecht ist es definitiv auf keinen Fall!

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380 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

depression, leben, krankheit, ratgeber, sachbuch

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

Matt Haig , Sophie Zeitz-Ventura
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423280716
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine insgesamte Meinung zu dem Buch ist sehr Zwiegestalten, ich weiß bin jetzt noch nicht so richtig, was ich davon halten soll. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, besonders die Schlichtheit mag ich gerne und mit der Schrift in Regenbogenfarben strahlt es nicht nur eine gewisse Schwere sondern auch Hoffnung aus. Ich fand, der Klappentext des Buches klang wirklich besonders und auch nach einer guten Erzählung zu einem wichtigen Thema in unserer Gesellschaft, deshalb wollte ich es auch unbedingt lesen. Als ich dann anfing zu lesen war ich zunächst absolut fasziniert und begeistert wie es dem Autor gelungen ist, die schwierigen und nicht fassbaren Gedanken und Gefühle eines depressiven Menschen in Worte zu fassen. Plötzlich wurden diese Gefühle anschaulicher. Das Buch ist in fünf Abschnitte gegliedert: Fallen, Landen, Aufstehen, Leben und Sein. Den ersten Abschnitt fand ich toll, er hat mich gefesselt und mich neugierig gemacht auf mehr. Die Beschreibungen waren authentisch und aussagekräftig. Der Schreibstil sehr schön, aber in meinen Augen doch um einiges anspruchsvoller als in den meisten anderen Büchern, weshalb das Buch definitiv keine leichte Kost für mich darstellte. Den zweiten Abschnitt mochte ich auch noch zum Großteil, zwar fand ich ihn nicht ganz so toll wie den ersten, aber die Seiten flogen immer noch nur so dahin. Dies änderte sich dann im dritten Abschnitt schlagartig. Von diesem Moment an musste ich mich beinahe durch das Buch hindurch kämpfen, ich hatte keine Lust weiterzulesen und zum Teil kam das Gefühl auf, einen nicht besonders guten Ratgeber zum Thema Depressionen in der Hand zu halten. Das fand ich unglaublich schade, denn was mich zu Beginn begeistern konnte schlug nun ins Gegenteil um. Alles war sehr langatmig und wirkte in die Länge gezogen, was nicht an der Handlung bzw. der Geschichte an sich lag - diese möchte und kann ich nicht bewerten, da sie auf einer wahren Begebenheit beruht und wahre Geschichten kann man nun einmal nicht beurteilen - sondern auch am Schreibstil und der Art der Beschreibungen, welche mir irgendwann zu auseinandergenommen vorkamen. Zu meiner Erleichterung wurde es im Laufe der nächsten beiden Abschnitte dann wieder deutlich besser. Es gab einige Bausteine im Buch, die ich sehr schön fand wie zum Beispiel eine Passage im Text, in dem Gründe zu Leben von verschiedenen Menschen standen. Solche Elemente fand ich richtig toll und besonders die Liste mit den Dingen, die Matt Haig inzwischen Freude bereitet haben hat es mir angetan. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen und ich kann mir auch vorstellen, dass es den einen oder anderen zum Nachdenken über das eigene Leben verleiten wird, aber dennoch hatte ich mir ein wenig mehr davon erhofft. Somit kann ich leider nicht sagen, dass das Buch meine Erwartungen erfüllt hat, aber es war eine gute Erfahrung die Geschichte zu lesen. Empfehlen kann ich es denjenigen, die gerne mal etwas schwerere Kost lesen und sich für das Thema Depression interessieren, wobei mich das Buch definitiv nicht überzeugen konnte (obwohl ich zu denjenigen gehöre). Wer allerdings ein Buch sucht, das sich nicht beiseite legen lässt, wird wohl eher nicht zufrieden gestellt werden, denn an einigen Stellen musste ich mich wirklich durchkämpfen. 

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(52)

110 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

the perfectionists, intrigen, geheimnisse, sara shepard, mädchen

The Perfectionists - Gutes Mädchen, böses Mädchen

Sara Shepard , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.03.2016
ISBN 9783570310120
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(85)

229 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 16 Rezensionen

dystopie, umwandlung, jugendbuch, flucht, freundschaft

Vollendet – Die Rache

Neal Shusterman , Anne Emmert , Ute Mihr
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.09.2014
ISBN 9783737350471
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zuerst einmal zu dem offensichtlichsten - dem Cover. Es ist genauso gestaltet wie die der ersten beiden Bände und unterscheidet sich hauptsächlich durch deine Farbe. Diese finde ich allerdings nicht ganz so schön und im Regal passt sie auch nicht direkt zu den Farben von Band 1 und 2. Bevor das Buch richtig in die eigentliche Geschichte einsteigt, gibt es zunächst eine Art Rückblick auf die Zeit, in der das Umwandlungs-Abkommen in Kraft tritt. Dies hat mir wirklich gut gefallen, da die Vorgeschichte bisher weitgehend im Verborgenen geblieben ist. Mit dem Lesen des dritten Bandes bekommt man dazu endlich ein paar Informationen und Hintergründe der Geschehnisse werden genauer beleuchtet. Die Handlung setzt genau dort ein wo sie geendet hat, was ich zwar einerseits gut fand, aber da das Lesen der Vorgänger bei mir schon eine Weile her war, hatte ich so meine Probleme mit dem Wiedereinstieg in die Geschichte. Diese legten sich mit der Zeit größtenteils, aber so richtig fesseln konnte mich das Buch nicht. Nachdem ich durch Rezensionen anderer Leser erfahren habe, dass es noch einen vierten Teil gehen wird war ich gleich umso kritischer. Schon Band 2 hatte einige Längen und noch einen Zwischenband vor dem Finale konnte ich mir nicht gut vorstellen. Und leider muss ich sagen - meine eher geringeren Erwartungen wurden nicht groß übertroffen. Es tauchen fast keine neuen Personen oder Handlungsstränge auf, vielmehr geht es einfach weiter wie zuvor. Immer wieder gibt es dieselben Muster in der Handlung und die ganze Geschichte verläuft meiner Meinung nach eher eintönig und ohne größere Überraschungen. Spannung war trotzdem die meiste Zeit über vorhanden, aber leider nicht in dem Ausmaß wie ich sie mir erwünscht hätte. Beinahe alle Charaktere sind auf der Flucht, entwickeln Pläne, geraten in knifflige Situationen und schaffen es immer wieder aufs Neue diese zu lösen. Irgendwann ging mir dieses Schema ziemlich auf die Nerven, denn die Grundidee der Geschichte hat mir so gut gefallen - und jetzt, in diesem Band, gab es nichts Neues. Alte Handlung wurde abgeändert, die Geschichte kam nicht voran. Für mich bestand die größte Spannung in den Rückblicken und kleineren Einschüben zwischen der eigentlichen Handlung, denn hier erfährt man endlich mehr über die Anfänge der Umwandlung und den Heartland-Krieg. Auch das Ende konnte mich dann wieder mitreißen indem sich Neal Shusterman die einzige Überraschung ganz bis zum Schluss aufgehoben hat. Aber auch diese positiven Aspekte machten das Gesamtbild nur bedingt besser.  Im Großen und ganzen war "Vollendet - Die Rache" für mich ein eher unnötiger Zwischenteil, den man beinahe hätte weglassen können. Auf den Abschluss der Reihe freue ich mich aber trotzdem und ich hoffe sehr, dass dieser mich dann wieder richtig mitreißen und begeistern kann. 

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595 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

atlantis, lauren kate, teardrop, eureka, tränen

Teardrop

Lauren Kate , Michaela Link
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.08.2014
ISBN 9783570162774
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich okay, es ist ähnlich gestaltet wie auch schon die Cover von Lauren Kates anderen Büchern und passt auch im Regal hervorragend dazu. Allerdings denke ich, man hätte da durchaus mehr draus machen können. Das Mädchen auf dem Cover ist zwar nicht völlig hässlich, aber so richtig perfekt zur Geschichte passt es eben auch nicht und aufgrund der Themen, die im Buch behandelt werden hätte es da noch viele andere, meiner Meinung nach bessere, Möglichkeiten gegeben. Nun möchte ich aber nicht weiter über die äußere Form des Buches meckern. Der Klappentext klang für mich sehr spannend und vor allem mal nach etwas Neuem und als ich anfing zu lesen hat mir die Geschichte zunächst wirklich gut gefallen. Sie war nicht zu fantastisch und die Fantasy-Elemente hielten sich in Grenzen. Es ging mehr um Eurekas Vorgeschichte, die unter anderem einen Selbstmordversuch beinhaltet, ihre Beziehungen zu Freunden und ihrer Familie und ihre Therapie-Sitzungen, zu denen sie gehen muss. Dies änderte sich dann aber mit der Zeit und schnell wurde alles sehr rätselhaft, aber auch mehr Fantasy kam ins Spiel. Leider hat mir das dann gar nicht mehr so sehr gefallen, denn ich fand manche der Elemente ziemlich absurd und komisch. Vom Großen und Ganzen her ist es zwar eine schöne Idee, aber leider konnte mich die Umsetzung nicht so ganz überzeugen. Eureka wurde mir mit der Zeit irgendwie immer unsympathischer. Manche ihrer Reaktionen und Handlungen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und auch ihre Art mochte ich persönlich einfach nicht so sehr. Der Schreibstil war dafür wieder toll - nur nicht so perfekt, dass er mich alles andere vergessen ließ. Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, aber auch nicht gut und ich kann es euch leider nur begrenzt empfehlen. Wenn ihr die Engelssaga unglaublich gut gefallen hat könntet ihr auch mit "Teardrop" eure Freude haben, wem die Bücher nicht gefallen haben kann ich euch das Buch eher nicht so sehr ans Herz legen. Ich werde mir noch überlegen, ob ich die weiteren Bände lesen werde, da ich einerseits schon neugierig bin, ob die Bücher besser werden, aber anderseits nicht so sehr das Bedürfnis habe, zu erfahren wie es weitergeht. 

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240 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

sommer, liebe, freundschaft, jugendbuch, familie

Es duftet nach Sommer

Huntley Fitzpatrick , Catrin Frischer
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbj, 29.04.2014
ISBN 9783570157503
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir eigentlich recht gut. Es ist zwar meiner Meinung nach nicht besonders originell und man hätte durchaus mehr daraus machen können, aber es gibt nichts daran, was mich von Grund auf stört. Die Farbwahl ist ähnlich wie beim ersten Band, was ich sehr schön finde, da man so gleich erkennt, dass die Bücher von der gleichen Autorin sind. Da viele von dem Schreibstil und den Geschichten von Huntley Fitzpatrick geschwärmt haben musste ich nun auch endlich mal ein Buch von ihr lesen. Allerdings war ich zunächst ein wenig skeptisch, denn es gibt nicht viele Liebesgeschichten, die mich wirklich begeistern können. Doch als ich anfing zu lesen verflogen die meisten Zweifel ziemlich schnell, ich war total in der Geschichte drin und der Schreibstil war total bezaubernd. Zwar war die Grundidee hinter der Geschichte nicht neu, aber sie wurde auf jeden Fall wunderbar umgesetzt. Alles wirkte wirklich realistisch, was ich sehr gut fand, denn oft wirken Liebesgeschichten auf mich eher zu übertrieben perfekt, was hier aber nicht der Fall war. Gwen mochte ich zu Beginn leider noch nicht besonders, ich konnte ihre Entscheidungen und Gefühle manchmal nicht so ganz nachvollziehen, vor allem was Cassidy angeht. Zum Glück waren das nur Anfangsschwierigkeiten und mit der Zeit wurde ich immer mehr warm mit ihr - am Ende fand ich sie sogar total sympathisch. Bei Cassidy war es ähnlich. Am Anfang fand ich ihn ziemlich blöd, während ich ihn am Ende einfach nur noch toll fand. Insgesamt hat mir das Buch bis auf die Startschwierigkeiten mit den Charakteren wirklich gut gefallen. Es war zwar kein Buch mit absolutem Wow-Effekt, aber dennoch gut und ich kann es jedem Fan von Liebesgeschichten nur empfehlen.  

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432 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

zeitreise, liebe, hollyhill, alexandra pilz, jugendbuch

Verliebt in Hollyhill

Alexandra Pilz
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 17.03.2014
ISBN 9783453269170
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir eigentlich recht gut, auf jeden Fall finde ich es durch die Farbwahl besser als das des ersten Bandes. Was mich allerdings ein klein wenig stört ist, dass der Buchrücken fast komplett schwarz ist. Dies passt zwar zum Cover, aber dennoch hätte ich es deutlich schöner gefunden, wenn die gerade so auffälligen bunten Farben der Cover beibehalten würden - sowohl bei Band 1 als jetzt auch bei Band 2. Da ich die beiden Teile direkt hintereinander, am selben Tag, gelesen habe, hatte ich natürlich einen sehr direkten Vergleich und ich muss sagen, dass der zweite Band mir leider ein kleines bisschen weniger gefallen hat als der erste. Die Geschichte schließt eigentlich nahtlos an die des ersten Bandes an und ich hatte auch keinerlei Anfangsschwierigkeiten. Emily war mir genauso sympathisch wie zuvor, zwar konnte ich sie manchmal überhaupt nicht verstehen, aber insgesamt war sie eine nette Protagonistin. Dieses Mal landet sie zusammen mit den anderen Bewohnern von Holly Hill, unter anderem auch Matt, ein ganzes Stück früher in der Zeit, nämlich im Jahre 1811. Das fand ich persönlich nicht besonders toll, da ich einfach kein großer Fan von sehr viel früheren Zeiten bin. Die Handlung an sich hat mir relativ gut gefallen, sie war zum Teil spannend, an einigen Stellen eher langweilig - insgesamt recht durchwachsen. Die Grundidee hinter der Geschichte konnte mich schon bei Band 1 vollkommen überzeugen und das war auch bei Band 2 wieder der Fall. Ein Kritikpunkt, der mich ab und an gestört hat, ist die zum Teil große Ähnlichkeit mit anderen Zeitreise-Romanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe, manche Situationen kamen mir vor, als hätte ich sie genau so schon einmal gelesen. Das Ende bzw. den Epilog fand ich wirklich überraschend und frage mich nun, ob es noch einen dritten Teil geben wird, denn mich würde wirklich sehr interessieren, wie es mit Emily und Holly Hill weitergeht. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch gut, nicht mehr, aber auch nicht nicht weniger, und falls ihr Fans von Zeitreisen seid kann ich euch die Holly Hill Bücher auf jeden Fall empfehlen. 

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215 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

liebe, jugendbuch, familie, katie cotugno, cotugno

So geht Liebe

Katie Cotugno , Astrid Finke
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 29.04.2014
ISBN 9783453268593
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir prinzipiell ganz gut, nur leider finde ich es nicht besonders originell. Es nimmt auch eher weniger Bezug auf die Geschichte, da es beinahe nur aus Schrift besteht. Der Klappentext klang für mich wirklich interessant, ich mag diese Art von Büchern und das Buch stand auch schon länger auf meiner Wunschliste. Als ich es dann endlich hatte, fing ich sofort an zu lesen. Leider wurde ich aber schon bald enttäuscht, denn ich hatte eher hohe Erwartungen an das Buch, die bei weitem nicht erfüllt werden konnten. Die Geschichte wird in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die abwechselnd in den Kapiteln erzählt werden. Einmal die Geschichte von früher und einmal die Geschichte im jetzt, wo Sawyer plötzlich wieder aufgetaucht ist. Zugegebenermaßen fand ich die Kapitel, in denen vom Jetzt erzählt wurde teilweise wirklich spannend und ich wollte auch wissen, wie es weitergeht, aber leider war dies beim Vorher nicht der Fall. Die Vorgeschichte von Sawyer und Reena fand ich die meiste Zeit über wirklich langweilig, ich hatte keine Motivation weiterzulesen und habe dann manche Passagen gar nicht mehr so aufmerksam gelesen. Auch die Charaktere konnten mich leider so gar nicht überzeugen. Reena war mir zwar zunächst nicht völlig unsympathisch, aber nach und nach mochte ich sie immer weniger und ihre Gedanken und die Gefühle, die sie für Sawyer empfindet konnte ich nicht nachvollziehen. Meistens kamen mir ihre Entscheidungen völlig aus der Luft gegriffen vor und ich hätte sie am liebsten geschüttelt, damit sie endlich mal die Augen aufmacht und sieht, was sie da gerade überhaupt macht. Sawyer allerdings mochte ich noch um einiges weniger als Reena. Ich konnte die ganze Zeit über nichts Gutes an ihm finden, er war mir unsympathisch und ich wurde einfach nicht warm mit ihm. Nachdem ich jetzt aber fast ausschließlich Negatives zu dem Buch gesagt habe, muss ich anmerken, dass ich das Buch keinesfalls nur schlecht fand. Es hatte durchaus auch gut Momente und die Grundidee, die hinter der Geschichte steckt hat mir auch gut gefallen, doch leider wurde das Ganze meiner Meinung nach nicht so gut umgesetzt und ich war im Endeffekt sehr enttäuscht von dem Buch. Daher kann ich es euch an dieser Stelle auch nicht weiterempfehlen. 

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

dystopie, endzeit, schwarmintelligenz, kollektiv, science fiction

Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit

Josin L. McQuein
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Egmont INK.digital, 03.04.2014
ISBN 9783863965327
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich gut, aber auch nicht überragend. Es passt allerdings sehr gut zur Geschichte, weshalb ich mich darüber jetzt nicht weiter auslassen möchte. Bevor ich anfing, das Buch zu lesen, war ich nicht sicher, was mich erwarten würde. Einerseits klang der Klappentext unheimlich ansprechend, aber andererseits hatte ich schon ein paar nur mittelmäßige oder sogar eher negative Rezensionen gelesen. Doch nach den ersten Seiten lösten sich alle Zweifel in Luft auf und ich hatte ein sehr gutes Gefühl. Alles begann sofort mit einer unglaublichen Spannung und ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen. Zu diesem Moment rechnete ich eigentlich ziemlich fest damit, dass mir das Buch gefallen würde. Die Charaktere waren mir leider trotzdem nicht besonders sympathisch, sie waren zum Teil wirklich seltsam und manchmal konnte ich ihre Entscheidungen kein Stück weit nachvollziehen. Dies fand ich wirklich total schade, denn der Anfang war so vielversprechend und auch die ganze Idee hinter der Geschichte war super. Sie war zwar vom Grundschema her nicht völlig neu, aber dennoch gab es einige Aspekte, die ich vorher noch nirgendwo gesehen bzw. gelesen hatte. Leider änderte das nichts an meiner immer geringer werdenden Lust, das Buch weiterzulesen. Vor allem der Mittelteil hat sich wirklich gezogen und ich musste mich zum Teil richtig durchkämpfen. Irgendwie plänkelte alles nur so vor sich hin und die Handlung wurde immer langweiliger. Nach dem gelungenen Auftakt wurde ich mehr und mehr enttäuscht. Gegen Ende nahm die Spannung dann zwar wieder zu, aber trotzdem konnte sie meine Meinung im Großen und Ganzen nicht mehr verändern. Nachdem auch der Schreibstil nichts mehr herausreißen konnte kann ich das Buch leider nur als mittelmäßig bezeichnen. Ich kann es euch leider nicht besonders empfehlen, auch wenn die Grundidee wirklich toll ist. 

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, beste freundinnen, patchworkfamilie, familie, teenager

Herzbube

Birgit Hasselbusch
Buch: 176 Seiten
Erschienen bei PINK!, 01.03.2014
ISBN 9783864300226
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir eigentlich relativ gut, es ist wieder mädchenhaft gestaltet, was bei den PINK-Büchern ja eigentlich immer der Fall ist. Pia, die Protagonistin war mir zwar sympathisch, aber oft einfach zu oberflächlich. Mir ist klar, dass man von so einem Buch keinen besonderen Tiefgang erwarten kann, aber ein bisschen weniger Oberflächlichkeit hätte dem Buch trotzdem sicher nicht geschadet. Die Handlung verlief ohne große Überraschungen oder Wendungen, was ich okay fand. Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch gut unterhalten, allerdings ist es mehr etwas für die kurze Unterhaltung zwischendurch und eher für 11-12 jährige Mädchen geeignet. Ältere werden wohl eher etwas enttäuscht werden...

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269 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

liebe, jugendbuch, julie leuze, träume, nordsee

Sternschnuppenträume

Julie Leuze
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei INK, 03.04.2014
ISBN 9783863960650
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich einfach nur wunderschön, eigentlich kann ich gar nicht viel dazu sagen. Es ist komplett in schwarz und weiß gehalten, nur die Schrift ist orange, was ich eine sehr schöne Idee finde. Die Abbildung auf dem Cover und besonders auch dessen Atmosphäre passt wunderbar zum Inhalt und obwohl ich normalerweise keine Personen auf dem Cover mag, finde ich dies hier gerade toll. Vor allem, da man nicht zu viel von den Gesichtern sieht, so dass man noch relativ frei in seiner eigenen Vorstellung ist. Da mir "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze, welches übrigens in keiner Verbindung zu diesem Buch steht, sehr gut gefallen hat, war mir von Anfang an klar, dass auch ihr neuestes Buch von mir gelesen werden muss. Als ich dann anfing zu lesen war ich zunächst skeptisch, denn zu Beginn der Geschichte waren mir weder Svea noch Nick sympathisch und irgendwie fand ich beide ziemlich blöd. Doch zum Glück hielt dieses Gefühl nicht lange an und sie wurden mir von Kapitel zu Kapitel sympathischer. Die Seiten flogen nur so dahin, der Schreibstil war ein Traum und die ganze Handlung hätte nicht besser sein können. Ich konnte absolut keine weiteren Kritikpunkte an dem Buch finden und die Geschichte war einfach nur wundervoll. Sie war auf keinen Fall klischeehaft, sondern an einigen Stellen wirklich tiefgründig und auch Svea und Nick kamen absolut authentisch rüber. Sie beide haben zu Beginn der Handlung ein großes Geheimnis zu tragen, welches später nach und nach gelüftet wird. Hier fand ich es besonders schön, dass die aufgeworfenen Fragen erst nach und nach geklärt wurden und somit auch eine Spannung erzeugt wurde, die es mir unmöglich machte, das Buch auch nur einen Moment aus der Hand zu legen. Ich habe es dann tatsächlich auch in einem Rutsch durchgelesen und kann es euch allen nur empfehlen!

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92 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

wolfgang hohlbein, buch, maschinen, gänsehautaction, irland

Irondead - Der zehnte Kreis

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei INK ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 06.02.2014
ISBN 9783863960667
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover gefällt mir total gut, obwohl ich gar nicht genau festmachen kann, woran das liegt. Durch den Mann im Vordergrund sieht man recht schnell, dass sich die Geschichte in der Vergangenheit abspielt, aber dennoch habe ich durch die eher düstere Atmosphäre eine spannende Geschichte erwartet. Diese Erwartung wurde auch voll und ganz erfüllt, denn ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von historischen Romanen bzw. Büchern, deren Handlung sich in der Vergangenheit abspielt bin, konnte mich die Geschichte wirklich fesseln. Zu Beginn habe ich nicht sofort in die Handlung hinein gefunden. Das lag vor allem an Wolfgang Hohlbeins Schreibstil, welcher zum Teil sehr komplex ist. Es gab Sätze, die um die 8 Zeilen lang waren, was bei mir manchmal zu Verwirrung geführt hat, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir der Schreibstil wirklich gut. Quinn, der Protagonist, war mir ziemlich schnell sympathisch, vor allem seine sarkastische Art fand ich toll und erfrischend. Was mich aber am allermeisten begeistert hat an dem Buch war die Unverhersehbarkeit. Ich konnte mir zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise denken, welche Richtung die Handlung einschlagen würde und schon gar nicht, wie das ganze ausgehen könnte. Die einzigen Kritikpunkte, die ich gefunden habe, waren einerseits die Verwirrung, aufgrund der langen Sätze und andererseits die Tatsache, dass der Klappentext nicht allzu gut zur Geschichte passte bzw. etwas in die Irre führt. Die Titanic kommt nur sehr am Rande vor und übernimmt eigentlich keine zentrale Rolle in der Handlung, wie ich es nach dem Lesen des Klappentextes vermutet habe. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es euch wirklich empfehlen. Allerdings solltet ihr nichts gegen einen komplexen Schreibstil haben. 

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287 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

jugendbuch, dystopie, überleben, tsunami, katastrophe

Monument 14

Emmy Laybourne , Ulrich Thiele
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.01.2014
ISBN 9783453411630
Genre: Jugendbuch

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(227)

498 Bibliotheken, 4 Leser, 5 Gruppen, 111 Rezensionen

dystopie, liebe, mutter, elysium, gavin

Renegade - Tiefenrausch

J. A. Souders , Charlotte Lungstraß
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.08.2012
ISBN 9783492702812
Genre: Jugendbuch

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(120)

247 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

mobbing, homosexualität, freundschaft, schule, sprachlos

Speechless - [Sprachlos]

Hannah Harrington , Iris Homann
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2013
ISBN 9783862788484
Genre: Jugendbuch

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(679)

1.276 Bibliotheken, 17 Leser, 4 Gruppen, 136 Rezensionen

wolf, rotkäppchen, märchen, cyborg, cinder

Wie Blut so rot

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2014
ISBN 9783551582874
Genre: Jugendbuch

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