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318 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

depression, ratgeber, angst, krankheit, sachbuch

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

Matt Haig , Sophie Zeitz-Ventura
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423280716
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine insgesamte Meinung zu dem Buch ist sehr Zwiegestalten, ich weiß bin jetzt noch nicht so richtig, was ich davon halten soll. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, besonders die Schlichtheit mag ich gerne und mit der Schrift in Regenbogenfarben strahlt es nicht nur eine gewisse Schwere sondern auch Hoffnung aus. Ich fand, der Klappentext des Buches klang wirklich besonders und auch nach einer guten Erzählung zu einem wichtigen Thema in unserer Gesellschaft, deshalb wollte ich es auch unbedingt lesen. Als ich dann anfing zu lesen war ich zunächst absolut fasziniert und begeistert wie es dem Autor gelungen ist, die schwierigen und nicht fassbaren Gedanken und Gefühle eines depressiven Menschen in Worte zu fassen. Plötzlich wurden diese Gefühle anschaulicher. Das Buch ist in fünf Abschnitte gegliedert: Fallen, Landen, Aufstehen, Leben und Sein. Den ersten Abschnitt fand ich toll, er hat mich gefesselt und mich neugierig gemacht auf mehr. Die Beschreibungen waren authentisch und aussagekräftig. Der Schreibstil sehr schön, aber in meinen Augen doch um einiges anspruchsvoller als in den meisten anderen Büchern, weshalb das Buch definitiv keine leichte Kost für mich darstellte. Den zweiten Abschnitt mochte ich auch noch zum Großteil, zwar fand ich ihn nicht ganz so toll wie den ersten, aber die Seiten flogen immer noch nur so dahin. Dies änderte sich dann im dritten Abschnitt schlagartig. Von diesem Moment an musste ich mich beinahe durch das Buch hindurch kämpfen, ich hatte keine Lust weiterzulesen und zum Teil kam das Gefühl auf, einen nicht besonders guten Ratgeber zum Thema Depressionen in der Hand zu halten. Das fand ich unglaublich schade, denn was mich zu Beginn begeistern konnte schlug nun ins Gegenteil um. Alles war sehr langatmig und wirkte in die Länge gezogen, was nicht an der Handlung bzw. der Geschichte an sich lag - diese möchte und kann ich nicht bewerten, da sie auf einer wahren Begebenheit beruht und wahre Geschichten kann man nun einmal nicht beurteilen - sondern auch am Schreibstil und der Art der Beschreibungen, welche mir irgendwann zu auseinandergenommen vorkamen. Zu meiner Erleichterung wurde es im Laufe der nächsten beiden Abschnitte dann wieder deutlich besser. Es gab einige Bausteine im Buch, die ich sehr schön fand wie zum Beispiel eine Passage im Text, in dem Gründe zu Leben von verschiedenen Menschen standen. Solche Elemente fand ich richtig toll und besonders die Liste mit den Dingen, die Matt Haig inzwischen Freude bereitet haben hat es mir angetan. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen und ich kann mir auch vorstellen, dass es den einen oder anderen zum Nachdenken über das eigene Leben verleiten wird, aber dennoch hatte ich mir ein wenig mehr davon erhofft. Somit kann ich leider nicht sagen, dass das Buch meine Erwartungen erfüllt hat, aber es war eine gute Erfahrung die Geschichte zu lesen. Empfehlen kann ich es denjenigen, die gerne mal etwas schwerere Kost lesen und sich für das Thema Depression interessieren, wobei mich das Buch definitiv nicht überzeugen konnte (obwohl ich zu denjenigen gehöre). Wer allerdings ein Buch sucht, das sich nicht beiseite legen lässt, wird wohl eher nicht zufrieden gestellt werden, denn an einigen Stellen musste ich mich wirklich durchkämpfen. 

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(42)

87 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

the, intrigen, mädchen, geheimnisse, perfectionists

The Perfectionists - Gutes Mädchen, böses Mädchen

Sara Shepard , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.03.2016
ISBN 9783570310120
Genre: Jugendbuch

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(81)

221 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 16 Rezensionen

dystopie, umwandlung, flucht, freundschaft, jugendliche

Vollendet – Die Rache

Neal Shusterman , Anne Emmert , Ute Mihr
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.09.2014
ISBN 9783737350471
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zuerst einmal zu dem offensichtlichsten - dem Cover. Es ist genauso gestaltet wie die der ersten beiden Bände und unterscheidet sich hauptsächlich durch deine Farbe. Diese finde ich allerdings nicht ganz so schön und im Regal passt sie auch nicht direkt zu den Farben von Band 1 und 2. Bevor das Buch richtig in die eigentliche Geschichte einsteigt, gibt es zunächst eine Art Rückblick auf die Zeit, in der das Umwandlungs-Abkommen in Kraft tritt. Dies hat mir wirklich gut gefallen, da die Vorgeschichte bisher weitgehend im Verborgenen geblieben ist. Mit dem Lesen des dritten Bandes bekommt man dazu endlich ein paar Informationen und Hintergründe der Geschehnisse werden genauer beleuchtet. Die Handlung setzt genau dort ein wo sie geendet hat, was ich zwar einerseits gut fand, aber da das Lesen der Vorgänger bei mir schon eine Weile her war, hatte ich so meine Probleme mit dem Wiedereinstieg in die Geschichte. Diese legten sich mit der Zeit größtenteils, aber so richtig fesseln konnte mich das Buch nicht. Nachdem ich durch Rezensionen anderer Leser erfahren habe, dass es noch einen vierten Teil gehen wird war ich gleich umso kritischer. Schon Band 2 hatte einige Längen und noch einen Zwischenband vor dem Finale konnte ich mir nicht gut vorstellen. Und leider muss ich sagen - meine eher geringeren Erwartungen wurden nicht groß übertroffen. Es tauchen fast keine neuen Personen oder Handlungsstränge auf, vielmehr geht es einfach weiter wie zuvor. Immer wieder gibt es dieselben Muster in der Handlung und die ganze Geschichte verläuft meiner Meinung nach eher eintönig und ohne größere Überraschungen. Spannung war trotzdem die meiste Zeit über vorhanden, aber leider nicht in dem Ausmaß wie ich sie mir erwünscht hätte. Beinahe alle Charaktere sind auf der Flucht, entwickeln Pläne, geraten in knifflige Situationen und schaffen es immer wieder aufs Neue diese zu lösen. Irgendwann ging mir dieses Schema ziemlich auf die Nerven, denn die Grundidee der Geschichte hat mir so gut gefallen - und jetzt, in diesem Band, gab es nichts Neues. Alte Handlung wurde abgeändert, die Geschichte kam nicht voran. Für mich bestand die größte Spannung in den Rückblicken und kleineren Einschüben zwischen der eigentlichen Handlung, denn hier erfährt man endlich mehr über die Anfänge der Umwandlung und den Heartland-Krieg. Auch das Ende konnte mich dann wieder mitreißen indem sich Neal Shusterman die einzige Überraschung ganz bis zum Schluss aufgehoben hat. Aber auch diese positiven Aspekte machten das Gesamtbild nur bedingt besser.  Im Großen und ganzen war "Vollendet - Die Rache" für mich ein eher unnötiger Zwischenteil, den man beinahe hätte weglassen können. Auf den Abschluss der Reihe freue ich mich aber trotzdem und ich hoffe sehr, dass dieser mich dann wieder richtig mitreißen und begeistern kann. 

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(241)

597 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

atlantis, lauren kate, teardrop, eureka, tränen

Teardrop

Lauren Kate , Michaela Link
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.08.2014
ISBN 9783570162774
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich okay, es ist ähnlich gestaltet wie auch schon die Cover von Lauren Kates anderen Büchern und passt auch im Regal hervorragend dazu. Allerdings denke ich, man hätte da durchaus mehr draus machen können. Das Mädchen auf dem Cover ist zwar nicht völlig hässlich, aber so richtig perfekt zur Geschichte passt es eben auch nicht und aufgrund der Themen, die im Buch behandelt werden hätte es da noch viele andere, meiner Meinung nach bessere, Möglichkeiten gegeben. Nun möchte ich aber nicht weiter über die äußere Form des Buches meckern. Der Klappentext klang für mich sehr spannend und vor allem mal nach etwas Neuem und als ich anfing zu lesen hat mir die Geschichte zunächst wirklich gut gefallen. Sie war nicht zu fantastisch und die Fantasy-Elemente hielten sich in Grenzen. Es ging mehr um Eurekas Vorgeschichte, die unter anderem einen Selbstmordversuch beinhaltet, ihre Beziehungen zu Freunden und ihrer Familie und ihre Therapie-Sitzungen, zu denen sie gehen muss. Dies änderte sich dann aber mit der Zeit und schnell wurde alles sehr rätselhaft, aber auch mehr Fantasy kam ins Spiel. Leider hat mir das dann gar nicht mehr so sehr gefallen, denn ich fand manche der Elemente ziemlich absurd und komisch. Vom Großen und Ganzen her ist es zwar eine schöne Idee, aber leider konnte mich die Umsetzung nicht so ganz überzeugen. Eureka wurde mir mit der Zeit irgendwie immer unsympathischer. Manche ihrer Reaktionen und Handlungen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und auch ihre Art mochte ich persönlich einfach nicht so sehr. Der Schreibstil war dafür wieder toll - nur nicht so perfekt, dass er mich alles andere vergessen ließ. Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, aber auch nicht gut und ich kann es euch leider nur begrenzt empfehlen. Wenn ihr die Engelssaga unglaublich gut gefallen hat könntet ihr auch mit "Teardrop" eure Freude haben, wem die Bücher nicht gefallen haben kann ich euch das Buch eher nicht so sehr ans Herz legen. Ich werde mir noch überlegen, ob ich die weiteren Bände lesen werde, da ich einerseits schon neugierig bin, ob die Bücher besser werden, aber anderseits nicht so sehr das Bedürfnis habe, zu erfahren wie es weitergeht. 

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(107)

239 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

sommer, liebe, freundschaft, jugendbuch, sex

Es duftet nach Sommer

Huntley Fitzpatrick , Catrin Frischer
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbj, 29.04.2014
ISBN 9783570157503
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir eigentlich recht gut. Es ist zwar meiner Meinung nach nicht besonders originell und man hätte durchaus mehr daraus machen können, aber es gibt nichts daran, was mich von Grund auf stört. Die Farbwahl ist ähnlich wie beim ersten Band, was ich sehr schön finde, da man so gleich erkennt, dass die Bücher von der gleichen Autorin sind. Da viele von dem Schreibstil und den Geschichten von Huntley Fitzpatrick geschwärmt haben musste ich nun auch endlich mal ein Buch von ihr lesen. Allerdings war ich zunächst ein wenig skeptisch, denn es gibt nicht viele Liebesgeschichten, die mich wirklich begeistern können. Doch als ich anfing zu lesen verflogen die meisten Zweifel ziemlich schnell, ich war total in der Geschichte drin und der Schreibstil war total bezaubernd. Zwar war die Grundidee hinter der Geschichte nicht neu, aber sie wurde auf jeden Fall wunderbar umgesetzt. Alles wirkte wirklich realistisch, was ich sehr gut fand, denn oft wirken Liebesgeschichten auf mich eher zu übertrieben perfekt, was hier aber nicht der Fall war. Gwen mochte ich zu Beginn leider noch nicht besonders, ich konnte ihre Entscheidungen und Gefühle manchmal nicht so ganz nachvollziehen, vor allem was Cassidy angeht. Zum Glück waren das nur Anfangsschwierigkeiten und mit der Zeit wurde ich immer mehr warm mit ihr - am Ende fand ich sie sogar total sympathisch. Bei Cassidy war es ähnlich. Am Anfang fand ich ihn ziemlich blöd, während ich ihn am Ende einfach nur noch toll fand. Insgesamt hat mir das Buch bis auf die Startschwierigkeiten mit den Charakteren wirklich gut gefallen. Es war zwar kein Buch mit absolutem Wow-Effekt, aber dennoch gut und ich kann es jedem Fan von Liebesgeschichten nur empfehlen.  

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(192)

418 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

zeitreise, liebe, hollyhill, alexandra pilz, jugendbuch

Verliebt in Hollyhill

Alexandra Pilz
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 17.03.2014
ISBN 9783453269170
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir eigentlich recht gut, auf jeden Fall finde ich es durch die Farbwahl besser als das des ersten Bandes. Was mich allerdings ein klein wenig stört ist, dass der Buchrücken fast komplett schwarz ist. Dies passt zwar zum Cover, aber dennoch hätte ich es deutlich schöner gefunden, wenn die gerade so auffälligen bunten Farben der Cover beibehalten würden - sowohl bei Band 1 als jetzt auch bei Band 2. Da ich die beiden Teile direkt hintereinander, am selben Tag, gelesen habe, hatte ich natürlich einen sehr direkten Vergleich und ich muss sagen, dass der zweite Band mir leider ein kleines bisschen weniger gefallen hat als der erste. Die Geschichte schließt eigentlich nahtlos an die des ersten Bandes an und ich hatte auch keinerlei Anfangsschwierigkeiten. Emily war mir genauso sympathisch wie zuvor, zwar konnte ich sie manchmal überhaupt nicht verstehen, aber insgesamt war sie eine nette Protagonistin. Dieses Mal landet sie zusammen mit den anderen Bewohnern von Holly Hill, unter anderem auch Matt, ein ganzes Stück früher in der Zeit, nämlich im Jahre 1811. Das fand ich persönlich nicht besonders toll, da ich einfach kein großer Fan von sehr viel früheren Zeiten bin. Die Handlung an sich hat mir relativ gut gefallen, sie war zum Teil spannend, an einigen Stellen eher langweilig - insgesamt recht durchwachsen. Die Grundidee hinter der Geschichte konnte mich schon bei Band 1 vollkommen überzeugen und das war auch bei Band 2 wieder der Fall. Ein Kritikpunkt, der mich ab und an gestört hat, ist die zum Teil große Ähnlichkeit mit anderen Zeitreise-Romanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe, manche Situationen kamen mir vor, als hätte ich sie genau so schon einmal gelesen. Das Ende bzw. den Epilog fand ich wirklich überraschend und frage mich nun, ob es noch einen dritten Teil geben wird, denn mich würde wirklich sehr interessieren, wie es mit Emily und Holly Hill weitergeht. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch gut, nicht mehr, aber auch nicht nicht weniger, und falls ihr Fans von Zeitreisen seid kann ich euch die Holly Hill Bücher auf jeden Fall empfehlen. 

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217 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

liebe, jugendbuch, familie, katie cotugno, cotugno

So geht Liebe

Katie Cotugno , Astrid Finke
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 29.04.2014
ISBN 9783453268593
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir prinzipiell ganz gut, nur leider finde ich es nicht besonders originell. Es nimmt auch eher weniger Bezug auf die Geschichte, da es beinahe nur aus Schrift besteht. Der Klappentext klang für mich wirklich interessant, ich mag diese Art von Büchern und das Buch stand auch schon länger auf meiner Wunschliste. Als ich es dann endlich hatte, fing ich sofort an zu lesen. Leider wurde ich aber schon bald enttäuscht, denn ich hatte eher hohe Erwartungen an das Buch, die bei weitem nicht erfüllt werden konnten. Die Geschichte wird in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die abwechselnd in den Kapiteln erzählt werden. Einmal die Geschichte von früher und einmal die Geschichte im jetzt, wo Sawyer plötzlich wieder aufgetaucht ist. Zugegebenermaßen fand ich die Kapitel, in denen vom Jetzt erzählt wurde teilweise wirklich spannend und ich wollte auch wissen, wie es weitergeht, aber leider war dies beim Vorher nicht der Fall. Die Vorgeschichte von Sawyer und Reena fand ich die meiste Zeit über wirklich langweilig, ich hatte keine Motivation weiterzulesen und habe dann manche Passagen gar nicht mehr so aufmerksam gelesen. Auch die Charaktere konnten mich leider so gar nicht überzeugen. Reena war mir zwar zunächst nicht völlig unsympathisch, aber nach und nach mochte ich sie immer weniger und ihre Gedanken und die Gefühle, die sie für Sawyer empfindet konnte ich nicht nachvollziehen. Meistens kamen mir ihre Entscheidungen völlig aus der Luft gegriffen vor und ich hätte sie am liebsten geschüttelt, damit sie endlich mal die Augen aufmacht und sieht, was sie da gerade überhaupt macht. Sawyer allerdings mochte ich noch um einiges weniger als Reena. Ich konnte die ganze Zeit über nichts Gutes an ihm finden, er war mir unsympathisch und ich wurde einfach nicht warm mit ihm. Nachdem ich jetzt aber fast ausschließlich Negatives zu dem Buch gesagt habe, muss ich anmerken, dass ich das Buch keinesfalls nur schlecht fand. Es hatte durchaus auch gut Momente und die Grundidee, die hinter der Geschichte steckt hat mir auch gut gefallen, doch leider wurde das Ganze meiner Meinung nach nicht so gut umgesetzt und ich war im Endeffekt sehr enttäuscht von dem Buch. Daher kann ich es euch an dieser Stelle auch nicht weiterempfehlen. 

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

dystopie, liebe, science fiction, action, schwarmintelligenz

Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit

Josin L. McQuein
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Egmont INK.digital, 03.04.2014
ISBN 9783863965327
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich gut, aber auch nicht überragend. Es passt allerdings sehr gut zur Geschichte, weshalb ich mich darüber jetzt nicht weiter auslassen möchte. Bevor ich anfing, das Buch zu lesen, war ich nicht sicher, was mich erwarten würde. Einerseits klang der Klappentext unheimlich ansprechend, aber andererseits hatte ich schon ein paar nur mittelmäßige oder sogar eher negative Rezensionen gelesen. Doch nach den ersten Seiten lösten sich alle Zweifel in Luft auf und ich hatte ein sehr gutes Gefühl. Alles begann sofort mit einer unglaublichen Spannung und ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen. Zu diesem Moment rechnete ich eigentlich ziemlich fest damit, dass mir das Buch gefallen würde. Die Charaktere waren mir leider trotzdem nicht besonders sympathisch, sie waren zum Teil wirklich seltsam und manchmal konnte ich ihre Entscheidungen kein Stück weit nachvollziehen. Dies fand ich wirklich total schade, denn der Anfang war so vielversprechend und auch die ganze Idee hinter der Geschichte war super. Sie war zwar vom Grundschema her nicht völlig neu, aber dennoch gab es einige Aspekte, die ich vorher noch nirgendwo gesehen bzw. gelesen hatte. Leider änderte das nichts an meiner immer geringer werdenden Lust, das Buch weiterzulesen. Vor allem der Mittelteil hat sich wirklich gezogen und ich musste mich zum Teil richtig durchkämpfen. Irgendwie plänkelte alles nur so vor sich hin und die Handlung wurde immer langweiliger. Nach dem gelungenen Auftakt wurde ich mehr und mehr enttäuscht. Gegen Ende nahm die Spannung dann zwar wieder zu, aber trotzdem konnte sie meine Meinung im Großen und Ganzen nicht mehr verändern. Nachdem auch der Schreibstil nichts mehr herausreißen konnte kann ich das Buch leider nur als mittelmäßig bezeichnen. Ich kann es euch leider nicht besonders empfehlen, auch wenn die Grundidee wirklich toll ist. 

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, beste freundinnen, patchworkfamilie, familie, teenager

Herzbube

Birgit Hasselbusch
Buch: 176 Seiten
Erschienen bei PINK!, 01.03.2014
ISBN 9783864300226
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir eigentlich relativ gut, es ist wieder mädchenhaft gestaltet, was bei den PINK-Büchern ja eigentlich immer der Fall ist. Pia, die Protagonistin war mir zwar sympathisch, aber oft einfach zu oberflächlich. Mir ist klar, dass man von so einem Buch keinen besonderen Tiefgang erwarten kann, aber ein bisschen weniger Oberflächlichkeit hätte dem Buch trotzdem sicher nicht geschadet. Die Handlung verlief ohne große Überraschungen oder Wendungen, was ich okay fand. Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch gut unterhalten, allerdings ist es mehr etwas für die kurze Unterhaltung zwischendurch und eher für 11-12 jährige Mädchen geeignet. Ältere werden wohl eher etwas enttäuscht werden...

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(111)

268 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

liebe, jugendbuch, julie leuze, träume, nordsee

Sternschnuppenträume

Julie Leuze
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei INK, 03.04.2014
ISBN 9783863960650
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich einfach nur wunderschön, eigentlich kann ich gar nicht viel dazu sagen. Es ist komplett in schwarz und weiß gehalten, nur die Schrift ist orange, was ich eine sehr schöne Idee finde. Die Abbildung auf dem Cover und besonders auch dessen Atmosphäre passt wunderbar zum Inhalt und obwohl ich normalerweise keine Personen auf dem Cover mag, finde ich dies hier gerade toll. Vor allem, da man nicht zu viel von den Gesichtern sieht, so dass man noch relativ frei in seiner eigenen Vorstellung ist. Da mir "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze, welches übrigens in keiner Verbindung zu diesem Buch steht, sehr gut gefallen hat, war mir von Anfang an klar, dass auch ihr neuestes Buch von mir gelesen werden muss. Als ich dann anfing zu lesen war ich zunächst skeptisch, denn zu Beginn der Geschichte waren mir weder Svea noch Nick sympathisch und irgendwie fand ich beide ziemlich blöd. Doch zum Glück hielt dieses Gefühl nicht lange an und sie wurden mir von Kapitel zu Kapitel sympathischer. Die Seiten flogen nur so dahin, der Schreibstil war ein Traum und die ganze Handlung hätte nicht besser sein können. Ich konnte absolut keine weiteren Kritikpunkte an dem Buch finden und die Geschichte war einfach nur wundervoll. Sie war auf keinen Fall klischeehaft, sondern an einigen Stellen wirklich tiefgründig und auch Svea und Nick kamen absolut authentisch rüber. Sie beide haben zu Beginn der Handlung ein großes Geheimnis zu tragen, welches später nach und nach gelüftet wird. Hier fand ich es besonders schön, dass die aufgeworfenen Fragen erst nach und nach geklärt wurden und somit auch eine Spannung erzeugt wurde, die es mir unmöglich machte, das Buch auch nur einen Moment aus der Hand zu legen. Ich habe es dann tatsächlich auch in einem Rutsch durchgelesen und kann es euch allen nur empfehlen!

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(34)

89 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

wolfgang hohlbein, irland, maschinen, gänsehautaction, kampfszenen

Irondead - Der zehnte Kreis

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei INK, 06.02.2014
ISBN 9783863960667
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Cover gefällt mir total gut, obwohl ich gar nicht genau festmachen kann, woran das liegt. Durch den Mann im Vordergrund sieht man recht schnell, dass sich die Geschichte in der Vergangenheit abspielt, aber dennoch habe ich durch die eher düstere Atmosphäre eine spannende Geschichte erwartet. Diese Erwartung wurde auch voll und ganz erfüllt, denn ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von historischen Romanen bzw. Büchern, deren Handlung sich in der Vergangenheit abspielt bin, konnte mich die Geschichte wirklich fesseln. Zu Beginn habe ich nicht sofort in die Handlung hinein gefunden. Das lag vor allem an Wolfgang Hohlbeins Schreibstil, welcher zum Teil sehr komplex ist. Es gab Sätze, die um die 8 Zeilen lang waren, was bei mir manchmal zu Verwirrung geführt hat, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir der Schreibstil wirklich gut. Quinn, der Protagonist, war mir ziemlich schnell sympathisch, vor allem seine sarkastische Art fand ich toll und erfrischend. Was mich aber am allermeisten begeistert hat an dem Buch war die Unverhersehbarkeit. Ich konnte mir zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise denken, welche Richtung die Handlung einschlagen würde und schon gar nicht, wie das ganze ausgehen könnte. Die einzigen Kritikpunkte, die ich gefunden habe, waren einerseits die Verwirrung, aufgrund der langen Sätze und andererseits die Tatsache, dass der Klappentext nicht allzu gut zur Geschichte passte bzw. etwas in die Irre führt. Die Titanic kommt nur sehr am Rande vor und übernimmt eigentlich keine zentrale Rolle in der Handlung, wie ich es nach dem Lesen des Klappentextes vermutet habe. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es euch wirklich empfehlen. Allerdings solltet ihr nichts gegen einen komplexen Schreibstil haben. 

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273 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 61 Rezensionen

jugendbuch, dystopie, überleben, tsunami, katastrophe

Monument 14

Emmy Laybourne , Ulrich Thiele
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.01.2014
ISBN 9783453411630
Genre: Jugendbuch

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(225)

488 Bibliotheken, 5 Leser, 5 Gruppen, 111 Rezensionen

dystopie, liebe, mutter, elysium, gavin

Renegade - Tiefenrausch

J. A. Souders , Charlotte Lungstraß
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.08.2012
ISBN 9783492702812
Genre: Jugendbuch

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(116)

239 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

mobbing, homosexualität, freundschaft, schule, sprachlos

Speechless - [Sprachlos]

Hannah Harrington , Iris Homann
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2013
ISBN 9783862788484
Genre: Jugendbuch

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(624)

1.164 Bibliotheken, 20 Leser, 4 Gruppen, 132 Rezensionen

wolf, rotkäppchen, märchen, cyborg, cinder

Die Luna-Chroniken - Wie Blut so rot

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2014
ISBN 9783551582874
Genre: Jugendbuch

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(815)

1.599 Bibliotheken, 22 Leser, 4 Gruppen, 198 Rezensionen

märchen, cyborg, cinderella, cinder, dystopie

Die Luna-Chroniken - Wie Monde so silbern

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.12.2013
ISBN 9783551582867
Genre: Jugendbuch

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(205)

360 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

liebe, seelenspiegel, venedig, savant, xav

Macht der Seelen - Calling Crystal

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2013
ISBN 9783423760706
Genre: Jugendbuch

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(315)

475 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

liebe, savant, london, seelenspiegel, jugendbuch

Die Macht der Seelen - Saving Phoenix

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2012
ISBN 9783423760621
Genre: Jugendbuch

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(506)

930 Bibliotheken, 8 Leser, 7 Gruppen, 174 Rezensionen

liebe, savant, sky, seelenspiegel, fantasy

Die Macht der Seelen - Finding Sky

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2012
ISBN 9783423760478
Genre: Jugendbuch

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(95)

160 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, erste liebe, freundschaft, trennung, jugendbuch

43 Gründe, warum es AUS ist

Daniel Handler , Maira Kalman , Birgitt Kollmann
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 29.07.2013
ISBN 9783446243132
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir eigentlich recht gut, auch wenn ich es noch nicht ganz perfekt finde. Vor allem die Farbwahl ist zwar okay, sieht aber meiner Meinung nach mehr nach einem richtigen Kinderbuch aus. Hier hätte ich mir einfach eine etwas andere Auswahl gewünscht. Ansonsten habe ich aber nichts daran auszusetzen und vor allem den Titel finde ich unglaublich gelungen. Ich habe schon sehr schnell gemerkt, wie er mit der Geschichte zusammenhängt. Das Buch ist in 43 Kapitel unterteilt, zu denen je ein Gegenstand gehört. An jedem Kapitelanfang gibt es auch eine mehr oder weniger große Abbildung von diesem Objekt, was ich prinzipiell wirklich eine wundervolle Idee finde. Leider waren mir einige der Illustrationen einfach zu groß, da sie zum Teil über eine ganze Doppelseite gingen und das, obwohl kaum Details darauf zu sehen waren. Auch waren die Bilder meiner Meinung nach eher kindlich. Dies sehe ich zwar auch ein wenig als Pluspunkt, da es dem Buch einen gewissen Charme verleiht, gleichzeitig hat mich gerade diese Tatsache aber auch gestört. Oft hatte ich dadurch das Gefühl, ein reines Kinderbuch zu lesen. Die Geschichte an sich fand ich relativ gut, zwar auch nicht überwältigend, aber gut. Auch die Charaktere mochte ich und der Schreibstil hat mir auch total gut gefallen. Zum Inhalt an sich kann ich eigentlich gar nicht viel sagen, da es für mich einfach ein durchschnittliches Buch war, das einzig und allein wegen der Illustrationen aus der Menge hervor sticht. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch eher mittelmäßig und kann es euch nur bedingt weiterempfehlen. Wer kein Problem mit einer verhältnismäßig unspektakulären Handlung und vielen Illustrationen hat wird wahrscheinlich auch mit diesem Buch seine Freude haben. Allerdings würde ich das Buch eher für jüngere Leute im Alter von 12 und 13 Jahren empfehlen. 

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(600)

1.033 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 107 Rezensionen

fantasy, götter, liebe, jugendbuch, mythologie

Mythos Academy - Frostfluch

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.08.2012
ISBN 9783492702485
Genre: Jugendbuch

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(142)

374 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

dystopie, selbstmord, liebe, vergessen, jugendbuch

Du. Wirst. Vergessen.

Suzanne Young , Lothar Woicke
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.08.2013
ISBN 9783442269211
Genre: Jugendbuch

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(382)

711 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 153 Rezensionen

zeitreise, liebe, zeitreisen, zeitsplitter, dystopie

Zeitsplitter - Die Jägerin

Cristin Terrill , Barbara Imgrund
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Boje, 14.02.2014
ISBN 9783414823908
Genre: Jugendbuch

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(30)

70 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

jugendthriller, jugendbuch, herz, organspende, tod

Vergiss nicht, dass du tot bist

Angela Mohr
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2013
ISBN 9783401504186
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich eigentlich relativ schön, aber gleichzeitig auch wieder nicht, da es einfach nichts neues mehr ist und man zur Zeit auf einigen Covern einen Schmetterling, gefangen in einem Glas, sieht. Der Klappentext klang für mich eigentlich sehr ansprechend und ich hatte mir von dem Buch eine spannende Geschichte erwartet, vor allem da es als Thriller bezeichnet wird. Leider wurde ich in dieser Hinsicht etwas enttäuscht, denn eine wirkliche Spannung kam eigentlich nur im letzten Viertel des Buches auf. Als ich anfing zu lesen bekam ich schnell das Gefühl, dass mich diese Geschichte nicht vollständig begeistern könnte, denn die Protagonistin, Sabina, war mir nicht besonders sympathisch und ihre beste Freundin Yuki wirkte auf mich völlig übertrieben und in keinster Weise authentisch. Zwar hatte sie durchaus auch ihre guten Seiten, aber im Großen und Ganzen hat sie mich ziemlich genervt. Ganz zu Beginn des Buches hat mich der Inhalt ein wenig an "Bevor ich sterbe" erinnert, da Sabina unter anderem eine Liste schreibt bzw. geschrieben hat, mit Dingen, die sie vor ihrem Tod noch erleben möchte. Insgesamt fand ich den Inhalt zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht richtig gut, weil alles immer nur halbherzig aufgegriffen wurde. Einmal waren da die Thriller-Elemente zum Schluss, dann Sabinas Auseinandersetzung mit dem Tod und dann noch Gedanken über Organspende. Gerade letzteres hätte wirklich interessant sein können und auch in dieser Form fand ich die Auseinandersetzung mit dem Thema einen guten Aspekt im Buch, aber leider wurde viel zu oberflächlich darauf eingegangen. Vor allem da darauf im Nachwort noch einmal hingewiesen wird und auch der Leser dazu aufgefordert wird, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen, fand ich dies wirklich sehr schade. Letztendlich kann ich sagen, dass ich mir deutlich mehr von dem Buch erwartet habe und sehr viel ungenutztes Potenzial vorhanden ist. Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber leider wurden die jeweiligen Themen, vor allem das vermeintliche Kernthema, die Organspende, nicht besonders tiefgehend behandelt. Trotzdem konnte mich das Buch unterhalten und ich denke auch, dass es relativ schwer ist, über so ein Thema zu schreiben. Dafür erst einmal Respekt an die Autorin, dass sie sich dem Thema angenommen hat. Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch zwar nicht richtig begeistern, aber es war dennoch alles andere als schlecht und ich kann es euch vor allem empfehlen, wenn ihr nichts gegen Bücher habt, die nicht besonders tiefgründig sind. 

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dystopie, jugendbuch, kuppel, quinn, alina

Breathe - Flucht nach Sequoia

Sarah Crossan , Nina Frey
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2013
ISBN 9783423760799
Genre: Jugendbuch

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