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169 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

mata hari, paulo coelho, spionage, spionin, roman

Die Spionin

Paulo Coelho , Maralde Meyer-Minnemann
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.11.2016
ISBN 9783257069778
Genre: Romane

Rezension:

Eine historische Figur wird hier auf persönlicher Eben beleuchtet. Paulo Coelho nimmt sich der Lebensgeschichte von Mata Hari an und macht daraus einen sehr persönlichen Bericht. Zunächst startet die Geschichte mit der Hinrichtung der Mata Hari und dann geht es über in einen Brief, den Mata Hari zum Schluss in ihrer Gefängniszelle verfasst mit dem tiefen Glauben daran, dass sie nicht hingerichtet wird.
Es ist keine Biografie, es ist kein detaillierter Bericht. Es ist eine Annäherung an die Lebensgeschichte aus ihrer Sicht, Paulo Coelho fühlt sich in Mata Hari ein und liefert ein erstaunlich schlüssiges Bild von ihr.
Zum Ende gibt es einen erneuten Perspektivwechsel und ihr Anwalt berichtet wiederum in Briefform, der an Mata Hari gerichtet ist, wie es zu dieser Verurteilung aus seiner Sicht kam.
Insgesamt ein unterhaltsames und erhellendes Buch, besonders auch weil es recht kompakt ist.
Ich kann hier eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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160 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

schweiz, freundschaft, homosexualität, liebe, kindheit

Und damit fing es an

Rose Tremain , Christel Dormagen
Fester Einband: 333 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 08.08.2016
ISBN 9783458176848
Genre: Romane

Rezension:

Und damit fing es an von Rose Tremain ist ein toller Roman. Spätestens mit diesem Ausspruch hat sie mich gehabt: „Völlerei ist die letzte Schwäche, der die meisten Menschen noch nachgeben […].Meiner Ansicht nach ist es ein schöneres Laster als Trinken.“ (S. 250)

Und genau darum geht es hier um einen Mann der seine „Schwäche“ unterdrückt, wie er es als Kind gelernt hat. Er will seinem eigentlichen Laster, seiner Leidenschaft nicht ins Auge blicken und lebt viele Jahre eine Lüge.

Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil bringt uns die Kindheit von Gustav nahe, der zweite Teil wie seine Eltern sich kennengelernt haben und der dritte wie Gustav in 1990er Jahren endlich sein Leben als das erkennt was er ist.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Er lässt sich leicht lesen und ist unterhaltsam genauso wie er auch sehr viel Tiefe hat. Für mich die perfekte Kombination. So sollte ein Roman sein.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

kinderbuch, handwerker, zum vorlesen, ei, parkhäuser

Kurz & Klein

Christian Tielmann , Markus Spang
Fester Einband
Erschienen bei Orell Füssli, 01.08.2015
ISBN 9783280034989
Genre: Kinderbuch

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(156)

326 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

liebe, tod, hospiz, roman, abschied

Zwanzig Zeilen Liebe

Rowan Coleman ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 31.08.2015
ISBN 9783492060172
Genre: Romane

Rezension:

Der zweite Roman von Rowan Coleman "Zwantig Zeilen Liebe", das im Original den besseren Titel "We are all made of stars" trägt, ist eine Hommage an das Leben. Egal wie viele Schicksalsschläge einen treffen, egal was einem Steine in den Weg legt oder welcher Krankheit man ins Auge sehen muss, ob man sich in einem oder anderen Augenblick glücklich fühlt, obliegt einem selbst!
Eine simple Message, die hier in diesem Roman wunderbar transportiert wird. In seiner Traurigkeit ist die Geschichte sehr lebensbejahend.

Hier werden drei verschiedene Handlungsstränge verfolgt, simple zu unterscheiden, weil immer die Kapitelüberschrift die Person ist, aus der das Kapitel in Ich-form wiedergegeben wird. Hört sich kompliziert an, ist aber super zum Folgen.
Alle drei Handlungsstränge treffen an der ein und anderen Stelle zusammen.

Da ist Stella, die Krankenschwester, die mit einem rückkehrenden Soldaten verheiratet ist. Nach der Rückkehr ist alles anders und ihr gewünschtes Happy End muss überdacht werden.
Dann gibt es Hope, die Mukoviszidose hat und ihr langjähriger bester Freund Ben. Er gibt ihr die Liebe zum Leben und holt sie aus ihrer Komfortzone heraus.
Die letzten beiden sind Hugh und seine neue Nachbarin Sarah, die einen Sohn alleine großzieht.

An sich empfand ich den Roman als gut, mir war er trotz der eigentlichen Message etwas zu traurig.

Was mich aber leider noch mehr gestört hat, war die Übersetzung. Eine gute Übersetzung, aber zu nah am Orignal. Nicht mal Katzenfutter brand names wurden übersetzt. Maches wortwörtlich, dass man es nur als literisches Mittel verstand, wenn man auch Englisch versteht. Schade. Mit ein wenig mehr "Interpretation" wäre es noch gelungener geworden.

Der Piper Verlag hat ein schönes Buch geschaffen. Mir gefällt das Cover und vor allem auch die Seitengestaltung. Wunderbares Lesevergnügen.

Fazit: Für alle die gerne mal Weinen und die emotionale Romane lieben!

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Tags: armee, krankenschwester, liebe, london, mukoviszidose, rückkehr, singen, soldat, sterben, tod, trauma, verarbeiten   (12)
 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

jack reacher, thriller, deep web, krimi, make me

Make Me

Lee Child
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Transworld Publ. Ltd UK, 10.09.2015
ISBN 9780593073896
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lee Child ist einer D-E-R Bestsellerautoren der Welt und diese Aussage ist nicht mal eine Übertreibung! Lee Child hat eine Auflage von 60 Millionen Exemplaren in 96 Ländern (Wikipedia). Das war auf jeden Fall eine Ansage und hat bei mir eine sehr hohe Erwartungshaltung erzeugt.

Make me ist der 19. Fall für Jack Reacher, dem Protagonisten. Ich kannte bisher noch keinen anderen Fall von ihm und bin mit dem aktuellsten Thriller neu eingestiegen.

Es war in der Tat nicht ganz so einfach, da man einfach den ein oder anderen skurrilen Charakterzug von Reacher nicht kennt, aber es auch nicht dramatisch. Zum Beispiel wunderte ich mich zu Beginn enorm, dass Reacher nie ein Handy benutzt. Dachte zeitweilig schon, dass dies ein Retro-Case ist. Aber die Leserunden-Mitstreiter klärten mich auf, was sehr hilfreich war. Keine Sorge, macht sich nur im Kleinen bemerkbar. Man kann diesen Thriller auch gut ohne Vorkenntnisse „genießen“.

‚Make me‘ ist ein klassischer englischer Actionthriller. In diesem Fall 2 lonely wolves die losziehen und einen Fall lösen wollen. Viel Action in Form von Geballer, aber auch viele Überlegungen, die natürlich sehr schnell mit der richtigen Analyse zum Ziel führen.

Klar, ist das Ganze nicht wirklich realistisch, aber ich finde, dass das auch nicht das Ziel ist dieser Sorte Unterhaltungsliteratur. Da kann ein Jack Reacher auch mit einer winzigen Spur, einmal um die Ecke denken und bumm! hat den Verdächtigen!

Fazit: Wer leichte Unterhaltung mag, bei der es auch mal etwas härter zugeht und man auch miträtseln kann in englischer Sprache ist hier gut aufgehoben. Alle anderen sollten die Finger weg lassen!

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

freie liebe, selbstverwirklichung, hippies, dänemark, siebziger jahre

Das indiskrete Leben der Alice Horn

Anne Lise Marstrand-Jørgensen , Ursel Allenstein
Fester Einband: 671 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 06.10.2014
ISBN 9783458176138
Genre: Romane

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

ehe, london, zeugen jehovas, gericht, richterin

The Children Act

Ian McEwan
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Jonathan Cape, 02.09.2014
ISBN 9780224101998
Genre: Romane

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

schwangerschaft, berlin, baby, münchen, kind

Auf High Heels in den Kreißsaal

Lucie Marshall
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.09.2014
ISBN 9783442174621
Genre: Liebesromane

Rezension:

Lucie Marshall, die eigentlich Tanya Neufeldt heißt und Schauspielerin ist, hat ihrem Mutter-Blog zwischen zwei Buchdeckel gepresst und heraus kam: 'Auf High Heels in den Kreißsaal'. Von der Schwangerschaft bis zum 2. Geburtstag wird nichts ausgelassen! Saukomisch erzählt sie von ihren Erlebnissen, von ihren Ansprüchen an sich und das Kind und wie das alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen fällt, wenn die Wirklichkeit kommt. Ein Buch das alle Mütter schmunzeln lässt und allen Schwangeren eine Portion entspannten Unperfektionismus schenkt. Ich wäre froh gewesen, hätte ich dieses lustige Teil in meiner Schwangerschaft lesen dürfen.

Man erkennt sich wieder, auch wenn der Alltag einer glamorösen selbständigen Schauspielerin sicherlich ein anderer ist als der Durchschnitt aller Mütter. Wobei ist hierzu sagen muss, dass es eigentlich doch sehr viel mehr Paralellen gibt als erwartet.
Erfrischend ist die schonungslose Ehrlichkeit, dass man sich manches anders vorgestellt hat, das man mit manchen Situationen nicht umgehen kann und auch mal bistig und unperfekt ist.
Geschrieben ist es locker leicht, die Kapitel sind kurz. Wunderbar für die Ubahn oder die letzten 3 Seiten bevor man ins Mutter-Koma fällt.

Einziges Manko ist aus meiner Sicht, dass die Zielgruppe sich "nur" auf Mütter beschränkt, aber hey, davon gibt es ja mehr als genug! Zum Glück.

Viel Spaß bei der Lektüre. Ich habe lange nicht so viel beim Lesen gelacht (die Leute in der Frankfurter Ubahn haben mich teilweilweise komisch angeschaut....).

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

indien, familie, berlin, familiengeheimnis, mutter-tochter-beziehung

Die Reise des Elefantengottes

Beate Rösler
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 12.09.2014
ISBN 9783746630854
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe Beate Röslers Debütroman ‚Die Reise des Elefantengottes‘ gelesen und bin von der Geschichte und vom Schreibstil begeistert.

Das Taschenbuch, welches bei atb, erschien ist selbst schon ein Hingucker mit dem tollen Cover, dass eine Art verschnörkeltes Muster zeigt. Dies setzt sich auf der oberen und unteren Buchkante fort. Für meinen Geschmack hätte das Buch an sich auch weniger rosa sein dürfen, denn wie ich finde ist es zwar ein Frauenroman, aber kein leichtfüßiger wie das Cover und der Buchrücken „vortäuschen“ will. Ich hoffe, dass Frau Rösler nicht den einen oder anderen Leser auf Grund dieser sehr eindeutigen Umschlaggestaltung verliert. Hinzu kommt, dass herausstechende Kommentar unter dem Klappentext: „Die hochemotionale Geschichte zweier Frauen….“ Ja, es stimmt, aber auch hier kann es irreführend wirken.

Nun aber zum Text selbst. Priyanka, Tochter eines deutschen Vaters und einer indischen Mutter, kennt die Vergangenheit ihrer Mutter so gut wie gar nicht und macht sich auf eine Reise nach Delhi, die ihr Mann ihr geschenkt hat. In Indien erlebt sie viel, findet viel über sich und ihre Geschichte heraus. Das ganze hört sich einfacher an als es ist, alle Charaktere, die hier vorkommen haben Ecken und Kanten, alle haben andere Probleme mit sich und der Welt. In diesem Mikrokosmos hinein schauen zu können, ergibt ein buntes Mosaik.

Die Vergangenheit mit geschichtlichen Details und viele Erlebnisse lassen einen an der einen oder anderen Stelle schaudern. Ich fand es gut der Realität auf diese literarische Weise in Indien näher zu kommen. Es gewährt einen Einblick obwohl es doch nur Fiktion ist.

Die Geschichte beginnt etwas langatmig bis Priyanka nach Indien reist, aber wer am Ball bleibt wird mit einer sehr guten Geschichte bedacht. Nach ca. 80 Seiten war die Spannung für mich persönlich aufgebaut und zum Schluss (die letzten 150 Seiten) fast ein Page-Turner-Effekt. Ich wollte wissen wie es weitergeht. Nie eine Zeile die beim Lesen ermüdete durch ihren Stil.

Der Roman ist kapitelweise aufgebaut und wechselt die Erzählperspektive von Priyanka, ihrer Mutter und ihrem Mann, wobei die Protagonistin, Priyanka, den Löwenanteil bekommt. Hinzu kommen auch zeitliche Sprünge, die uns die Vergangenheit der Mutter näher bringen. Hört sich sicherlich komplizierter an als es ist, auf jeden Fall wurde es sehr gut und flüssig von der Autorin umgesetzt.

Fazit: Ein toller, informativer Roman mit eine packende Geschichte in Indien! Ich hoffe, dass dieses Werk nicht in der Fülle der Neuerscheinungen untergeht! Auf jeden Fall lesenswert, nicht vom rosanen Cover abschrecken lassen!

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

finnland, krimi, angst, marathon, mord

Gefallene Engel

Seppo Jokinen
Fester Einband: 398 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 12.08.2014
ISBN 9783869134680
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was würdet ihr erwarten, wenn ein Krimi in der Rollstuhlfahrer-Szene spielt? Ich habe mich zunächst über diese Skurrilität gewundert, fand es aber sehr erfrischen mal eine gänzlich anderen Personenkreis als Charaktere mit ihren doch sehr anderen Problemen zu begleiten.

Die Rede ist von ‚Gefallene Engel‘ von Seppo Jokinen, aus dem Finnischen hervorragend übersetzt von Gabriele Schrey-Vasara. Dieser Krimi erscheint passend zum Buchmesseschwerpunkt 2014: Finnland, aber auch ganz unabhängig davon ein sehr lesenswerter Krimi. So empfanden es auch die Finnen selbst, den dieser hat den Finnischen Krimipreis gewonnen!

Dies ist der erste Krimi von Seppo Jokinen, der ins Deutsche übertragen wurde, aber es ist schon der 6. Fall einer Reihe um den Kommissar Koskinen. Tut für den Krimiinhalt an sich nichts zur Sache und stört an sich auch nicht, nur merkt man es zum Beginn des Krimis, da man mit sehr vielen, scheinbar schon bekannten Ermittlern und Polizisten konfrontiert wird.

Es geht um eine Leiche eines querschnittgelähmten Mannes die gefunden wird. Wie kommt er an diese Stelle? Wo ist der Rollstuhl? Was ist passiert? Und die klassische Ermittlung nimmt seinen Lauf. Kommissar Koskinen untersucht den Fall mit seinem Team gründlich und leider nicht schnell genug, denn es gibt weitere Opfer im Umfeld…

Dann hat er sich auch noch zu einem Lauf verpflichtet gegen 2 andere Kollegen anzutreten. Die ganze Behörde wettet schon untereinander.

Der Krimi ist vom Handlungsstrang sehr klassisch und lädt auch zum Mitraten ein. Es hat Elemente eines Whodunit mit der Auflösung ganz am Schluss des Krimis. Weniger Actionreich, man kann den meisten eher beim Denken zusehen. Ich fand das sehr angenehm und eine gute Lektüre.

Das einzige was ich schwierig finde ist der Charakter des Kommissars. Sicherlich würde es da helfen die anderen vorherigen Fälle zu kennen um sich an dieser Stelle mehr in ihn hineinversetzten zu können und zu wissen was die Kollegen wirklich von ihm halten.

Sprachlich auch gut pointiert. Gute Dialoge mit Witz ohne aufdringlich zu sein.

Fazit: Für klassische Krimifans eine erfrischende Abwechslung und gute Wahl. Wer eher nach Action lechzt und viel Blut braucht, sollte nicht zugreifen.

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