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61 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

bo'othi, verlorener stern, mona silver, na'ifh, spannend

Verlorener Stern

Mona Silver
E-Buch Text
Erschienen bei Sieben Verlag, 01.07.2015
ISBN 9783864434587
Genre: Fantasy

Rezension:



Es ist vielleicht kein Buch der Art, wie ich sie sonst kaufe und gerne lese, aber es ist auch nicht schlecht. Für Leser, die seichte Liebesgeschichten, einen Hauch Action und ein wenig Erotik mögen, die sollten sich dieses Buch einmal genauer anschauen. Mir persönlich war es etwas zu eintönig. Daher gibt es drei Sterne, ein schönes Mittelmaß :)

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226 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, die buchspringer, bücher, buchspringer

Die Buchspringer

Mechthild Gläser
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.10.2016
ISBN 9783785585955
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Die Scherenschnitt-Figuren und fliegenden Bücher passen thematisch gut zu der Geschichte und auch die sanften Pastelltöne in blau und rosa sind angenehm für das Auge.
Dieses Buch habe ich tatsächlich genau deshalb in die Hand genommen, weil der Titel mich an die Facebook-Gruppe "Zeilenspringer" erinnert hat, in der ich mich auch eingenistet habe. Ich dachte, das ist bestimmt lustig und habe das Buch in der Bücherei kurzerhand mitgenommen (eigentlich wollte ich nur DVDs leihen.) Als ich dann neulich zwei/drei Tage Leerlauf hatte und ein Buch suchte, welches ich in dieser Zeitspanne lesen könnte, entschied ich mich letztlich für dieses Werk.Die Einführung in das Buch beginnt recht unvermittelt, man erfährt nicht sonderlich viel über das bisherige Leben von Amy und ihrer Mutter. Kurzerhand reisen sie ab zu ihren Verwandten, die sie das erste Mal in ihrem Leben trifft. Und schon ist Amy mitten in einem aufregenden Buchabenteuer. Immer wieder wird erwähnt, wie viel Amy in ihrer Freizeit gelesen hat, wirklich machen tut sie es aber während dieser Geschichte nicht sonderlich aktiv. Das kann sie auch nicht, denn viel zu viel ist plötzlich in ihrer eigenen Welt zu tun. Man hat recht schnell ein Bild von Amy vor Augen, auch wenn es nicht viele Anhaltspunkte gibt. Immer wieder lässt die Autorin einzelne Aspekte in die Handlung einfließen, die mir die Figur ein wenig näher brachten. Die Spannung im Buch hielt sich konstant, jedoch mal ein wenig schwächer und mal ein wenig stärker. Auch der Schreibstil der Autorin war angenehm flüssig und verständlich formuliert, detaillierte Beschreibungen ohne zu sehr auszuschweifen brachten den roten Faden hervor und flossen gemächlich an ihm vorbei.Die Charaktere waren okay, wenn auch für meinen Geschmack ein wenig zu simpel. Vor allem die Nebencharaktere hatten für mich zu wenig eigene Persönlichkeit. Sowohl Feide als auch Freunde waren in meinen Augen eher Mittel zum Zweck als wirklich existierende Figuren, was ich sehr schade fand, da sie den Geschichten immer eine tolle Nuance geben. Mir wurde ein wenig zu wenig auf diese Figuren eingegangen, die den Hauptteil der Geschichte ausmachen.Das Buch ist aus Sicht von Amy geschrieben, springt aber ca. 2-3 Mal in die dritte Person und erzählt von Will. Das ist nicht sonderlich problematisch, gestört hat mich nur, dass es so unwillkürlich und unvorbereitet passiert. Weder durch Schriftarten, noch Überschriften oder Zeichen wird darauf hingewiesen und man findet sich einfach plötzlich in einer anderen Erzählweise wieder und dann ist sie auch schon wieder vorbei. Das hat mich manchmal ein wenig raus gerissen. Die Anzahl der Charaktere war angemessen und auch die Idee des Buches fand ich gut umgesetzt und mir so auch noch nicht bekannt. Die Handlung war überzeugend und nachvollziehbar und hat sogar einen dramatischen Wendepunkt. Hier hätte ich mich allerdings ein wenig mehr Herz gewünscht, denn das Ereignis ist nicht ohne und wird von den Figuren leider einfach nur hingenommen und nicht wirklich detailliert drauf eingegangen. Das Ende kam mir ein wenig zu schnell und ich hätte gerne gewusst, wie Amy mit ihrer Situation, dem neu gefundenen Leben und allem anderen weiter vorgeht. Dies hätte auch als Epilog funktioniert, woran man sehen kann, wie sich Amy im Buch verändert hat. Denn leider habe ich das Gefühl, dass sie das nicht getan hat. Die ganzen Kriterien sind natürlich meine eigene Meinung. Es handelt sich hier um ein Buch ab dem 12 Lebensjahr. Ich denke, das Buch kann auch schon von jüngeren Kindern gelesen werden, ist aber durchaus für dieses Alter ideal. Die Dinge, die mich gestört haben, sind für Kinder in diesem Alter nicht wichtig und für die Altersvorgabe ist dieses Buch jedenfalls ein toller Zeitvertreib. Dennoch geht es hier um meine Meinung und ich bin nun einmal etwas älter. Für die älteren Leser und Leserinnen kann ich somit nun hoffentlich ein wenig helfen.So richtig nachklingen tut das Buch jedenfalls nicht, denn zwischen dem Beenden der Geschichte und dieser Rezension lagen 1-2 Tage und ich musste erst einmal überlegen, was das für ein Buch war, das ich da gelesen habe.

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301 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

fantasy, magie, liebe, alana falk, neuseeland

Das Herz der Quelle - Sternensturm

Alana Falk
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arena, 03.01.2017
ISBN 9783401602905
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Einer der wenigen Gründe, warum ich dieses Buch immer lesen wollte, war das Cover. In jeder Buchhandlung bin ich an diesem Buch vorbei gekommen, habe den Klappentext gelesen und war mir nicht sicher, ob ich es kaufen soll. Dennoch hab ich es immer in die Hand genommen, weil das Cover mich magisch anzieht. Ich liebe diese Abbildungen von Universen mit seinen magischen Farben und den Sternen. Die Silhouetten davor haben etwas magisches, was zum Inhalt des Buches sehr gut passt. Das Cover bekommt von mir eindeutig einen Daumen nach oben!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Die vier Riesen / Die vier Riesen und die Göttin des Windes

Norbert Schimmelpfennig
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei epubli, 21.12.2016
ISBN 9783741877995
Genre: Fantasy

Rezension:


ACHTUNG. DIESE REZENSION KANN GGF: SPOILER ENTHALTEN!
Okay, fangen wir vorne an. Ich habe mich über Facebook für das Buch als Rezensionsexemplar beworben, weil ich ein absoluter Fan von Drachen bin und der Klappentext irgendwie interessant klang. Das Ergebnis entsprach jedoch so gar nicht meinen Erwartungen und ich hatte eine extreme Anstrengung das Buch zu lesen und am Ball zu bleiben. Schon das Cover ist nicht sonderlich originell und direkt am Anfang des Buches befindet sich eine Landkarte, die mir ebenfalls so gar nicht zugesagt hat. Die eindeutig mit Bundstift selbst angefertigte Karte ist unleserlich, durch die schwarz-weiß-Wiedergabe des Kindle kaum erkennbar und leider ebenfalls nicht sonderlich professionell. Auch das Personenverzeichnis hätte ich mir eher am Ende gewünscht, da ich mit den Namen ja noch nicht sonderlich viel anfangen konnte und sie mich eher verwirrten, als mir Überblick zu verschaffen. Auch die Zeichnung des ersten Kapitels ist nicht sonderlich nützlich, da es die einzige im Rest des Buches ist und keinen Mehrwert beim Lesen darstellt. Die Kapitel sind in sich selbst noch einmal in nummerierte Abschnitte geteilt. Zudem gibt es immer wieder Rechtschreibfehler. Kommen wir aber nun zum Inhaltlichen.Die Geschichte startet mit der Geburt der Protagonistin Eunyau und schlängelt sich dann an den Jahren entlang, wobei es eigentlich eher um eine Zeit gehen soll, wenn sie bereits erwachsen ist. Zumindest wird das am Anfang so gesagt, aber richtig erwachsen ist sie am Ende noch immer nicht.Die Sätze sind kurz und stehen meist jeder für sich. Sie greifen nicht ineinander und bilden so kein zusammenhängendes Netz aus Wörtern und Bedeutungen, welches mich als Leserin umschließt. Manche Umschreibungen sind ein wenig seltsam formuliert und oftmals auch nicht notwendig, sondern zögern die eigentliche Handlung nur weiter heraus. Durch die kurzen Sätze wirkt vieles abgehackt und auch die Namen der Figuren sind recht schwer zu merken und auseinander zu halten. Ich hatte ebenfalls Probleme damit, mich in die Figuren einzufühlen und bin der Meinung, dass sie nicht ihrem Alter entsprechend handeln. Tode von Nebenfiguren werden selbst von Kindern einfach so hingenommen.Oft werden auch Infos und Abschnitte von anderen Kindern und ihrem Weg zum erwachsen-werden geschildert, was mich persönlich gestört hat, da es sich nicht um die Protagonistin handelte und auch nicht wichtig für den Verlauf des Buches war. Die Dialoge wirken auf mich nicht echt, sondern gekünstelt und gestelzt, zudem gibt es von ihnen sehr wenige und meist sind sie eher so benutzt, wie die Beschreibungen, als hätte man sie einfach nur rein geschrieben, damit es einen Dialog gibt.`Die Handlung ist ohne Spannung, Eunyau und den anderen fliegt alles mehr oder weniger zu und auch ihr Talent beherrscht Eunyau bereits von Kindheit an. Es gibt keine Spannung, kein Drama und ein eher schnödes Ende mit Cliffhanger, der jedoch auf mich nicht den Reiz ausübt, weiterlesen zu wollen. Sowohl der Titel, als auch die im Klappentext versprochenen Inhalte habe ich vergeblich gesucht und wurde mit unwichtigen Kleinigkeiten hingehalten, was mir die Freude am Lesen sehr verdorben hat.
SPOILER!!!
In der Beschreibung gibt es oft den Hinweis, dass Drachen wie Dinosaurier/ Krokodile aussehen, allerdings essen sie später an Tischen sitzend und bekommen gekochte Speisen und verhalten sich sehr menschlich. Ich frage mich auch, wieso sie Kleider für Eunyau haben und Hebel für lauwarmes Wasser. In Anbetracht der hier dargestellten Kritikpunkte muss ich leider sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat, obwohl die Handlung durchaus Potential hat, da die Idee gut ist. Es ist nie leicht einem Selfpublisher eine schlechte Kritik zu geben und ich möchte hier noch einmal darauf hinweisen, dass es sich um meine Meinung handelt und nicht um die aller. Was mir nicht gefällt, kann für andere ganz toll sein. In meinem Falle gibt es leider nur einen von fünf 

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802 Bibliotheken, 21 Leser, 1 Gruppe, 116 Rezensionen

liebe, sirenen, kiera cass, meer, sirene

Siren

Kiera Cass , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 13.10.2016
ISBN 9783733502911
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich weiß nicht wieso, aber dieses Cover hat es mir angetan. Einer der Gründe, warum ich das Buch immer zur Hand nehmen musste, wenn ich daran vorbei ging. Auch wenn ich den Klappentext schon wieder vergessen hatte. Es erinnert ein wenig an Selection, nur ohne Ballkleid, wobei ich dieses hier fast noch schöner finde. Ich mag die Farben von Sand und die raue Strucktur, ich mag das kleine Bisschen Strand, auf dem sie steht und ich mag ihren Blick auf das Meer, welches so liebevoll und sommerlich ruhig aussieht, die leichte Prise in ihrem Haar und nach dem Lesen die Gewissheit, dass es die Täuschung ist, die die See nutzt. So harmlos auszusehen. Die blaue Schrift passt gut zu den anderen Farben des Covers und die geschwundenen Linien zur Geschichte. Top.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

internat, schweiz, miami, nachhilfe, reich

Shopping-Queen

Cora Gofferjé , INIT
Flexibler Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Planet Girl, 17.01.2008
ISBN 9783522180740
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Verena ist Tashas beste Freundin. Und ihre Mutter. Mit nur 18 Jahren Unterschied hängen die beiden täglich aufeinander, Kontakt zu Gleichaltrigen hat Tasha daher kaum. Alles hängt von der Meinung ihrer Mutter ab. Ihr Outfit, ihre Beziehungen, ihr Urlaub. Doch dann droht Tasha sitzenzubleiben und wird kurzerhand von ihrem Vater auf ein Internat in die Schweiz geschickt, wo sie während der Ferien für die Nachprüfung lernen muss. Plötzlich muss Tasha sich alleine gegen die Mädchen in ihrem Alter behaupten und lernt dabei nicht nur ein wenig französisch, sondern auch sich selbst besser kennen.

 Ich habe das Buch in der Bücherei kurzerhand mitgenommen, da es zur Panem-Challenge in diesem Monat passt und ganz amüsant klang. Leider wurde der Klappentext hier so gar nicht eingehalten. Tashas größtes Hobby ist Shopping, wobei man schon direkt am Anfang merkt, dass es eigentlich das Hobby ihrer Mutter Verena ist und Tasha ganz anders denkt. Auch die Kühe und der Käse, den es in der Schweiz lediglich geben soll, findet man nur auf dem Klappentext und ein Mal irgenwo in einem kurzen Satz im Buch wieder. Ich glaube Tasha hat kein einziges Mal Kühe von Nahem gesehen.

Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin nicht zurecht, es klang für mich zu sehr aufgesetzt witzig. Als würde die Autorin krampfhaft versuchen lutzig und jugendlich zu schreiben, was meiner Meinung nach ein wenig in die Hose ging. Ich selbst bin kein Ass in Rechtschreibung und Grammatik, dennoch sind mir hier einige Fehler aufgefallen.

Auch mit Shopping hat das Ganze recht wenig zu tun. Und eine Liebesgeschichte, wie viele es sich möglicherweise erhoffen ist auch nicht vorhanden.

Die Story hat zwar einen roten Faden, jedoch ist der ziemlich locker gespannt und Spannung sucht man auch vergeblich. Ich habe nach dem Sinn der Geschichte gesucht und dachte mir, dass es vermutlich um Tasha und ihrer Suche nach sich selbst geht, aber im Grunde habe ich nicht viel Unterschied zu vorher gesehen. Ihre Gedanken waren stets gleich, der einzige Unterschied ist, dass sie diese irgendwann mal laut ausspricht. Richtig gewachsen ist die Figur allerdings nicht und auch die anderen Figuren waren für mich nicht lebendig genug.

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312 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 18 Rezensionen

mode, new york, runway, miranda, prada

Der Teufel trägt Prada

Lauren Weisberger , Regina Rawlinson , Martina Tichy
Flexibler Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 11.09.2006
ISBN 9783442463411
Genre: Liebesromane

Rezension:

Niemals hätte Andrea damit gerechnet und doch ist es passiert. Sie hat den Job als Assistentin für die Herausgeberin der beliebtesten Modezeitschrift der Stadt. Ein Job, für den viele junge Mädchen ihr Leben geben würden, wie sie immer betont bekommt. Nie hätte sich Andy träumen lassen, dass man dieses wirklich verlieren kann durch einen Job. Doch erst einmal gilt es, das Jahr zu überstehen und zwölf Monate durch die Hölle zu gehen. Denn danach stehen ihr alle Türen auf. Doch was für die junge Frau ohne Modegespür wie ein richtig guter Plan klingt, erweist sich zum Ende hin als Abrissbirne ihres bisherigen Lebens. 

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387 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

hochzeit, mode, lauren weisberger, miranda, liebe

Die Rache trägt Prada - Der Teufel kehrt zurück

Lauren Weisberger , Martina Tichy , Regina Rawlinson
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.09.2013
ISBN 9783442542871
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gefunden auf dem Flohmarkt kehrte nun auch der zweite Band der kurzen Reihe in mein Regal ein und nachdem ich nun bereits im Runway-Fieber war, habe ich mich auch gleich an dieses Buch gesetzt. Vorab muss ich sagen, der erste Band war nicht schlecht aber auch nicht mitreißend. Dieser hier aber war um einiges besser, lebendiger und unterhaltsamer.

Statt sich über verschiedene Designerklamotten und den unerfüllbaren Wünschen ihrer teuflischen Chefin, entschuldigung Ex-Chefin, den Kopf zu zerbrechen, widmet sich Andrea in diesem Band ganz anderen Aufgaben ihres Lebens. Andrea ist erwachsener, reifer und lebendiger als im ersten Buch, die Schilderungen ihres vor ihr liegenden Jahres sind interessanter und an den richtigen Stellen informativ. Im Gegenzug zum ersten Band ist dieser hier jedoch aus der dritten Person geschrieben, was ich schade fand. Ich hätte mir gewünscht, dass er sich dem Stil des ersten Bandes anpasst, aber am Ende hat die Wahl durchaus Sinn gemacht. Ich will nicht Spoilern, aber man kam gut zurecht und weiter hinten gibt es quasi eine Erklärung im Buch versteckt.

Die Handlung hat hier einen roten Faden, dem man gut folgen kann und es gibt hin und wieder sogar einige Spannungsmomente, zumindest im Vergleich zu Band 1.

Die Kapitel sind entweder kürzer gehalten oder die Geschichte einfach besser aufgebaut, so dass man recht gut durch die Sätze gleitet und das Buch ziemlich schnell ausgelesen hat.

Die anderen Figuren haben ebenfalls ihren eigenen Charakter, der sie gut voneiander abgrenzt und unterscheiden lässt.


Lauren Weisberger hat mit diesem Buch eine tolle Fortsetzung des Romans geschaffen, der sicherlich auch gutes Potenzial für eine neue Verfilmung bietet. Und Merryl Streep scheint dem nicht abgeneigt zu sein, aber darauf haben wir ja leider keinen Einfluss.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

drei planeten, gabe, inkognito, magie, königin

Die Gaben der Quelle

Cea Oskolm
Flexibler Einband: 404 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 03.07.2017
ISBN 9783744855242
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Seit ihrer Geburt lebt Königin Aileiya hoch oben im Turm des Hochschlosses, verlassen von ihrer Mutter, der ehemaligen Königin, ist sie Herrscherin über die drei Planeten und doch eine Gefangene. Nur einmal möchte sie die Welt außerhalb ihres Turms sehen. 9 Tage werden ihr gewährt. Auf einer Reise über die drei Planeten lernt sie nicht nur Positionen wie die der Turmwächer aus anderen Augen zu sehen. Auch Salis, der Jüngste der Familie der Quanden, und stets ein Außenseiter seiner Familie, sieht sich und sein Leben plötzlich auf den Kopf gestellt. Die Welt ist anders, als er bisher dachte und er ist noch nicht sicher, ob es ihm gefällt.

 Das Cover ist auf den ersten Blick recht ansprechend. Nicht unbedingt etwas, wonach ich sofort greifen würde, aber auch nichts, an dem ich ungesehen vorbeigehe. Die sandige Farbe und die Zeichnung des Hochschlosses haben etwas beruhigendes, angenehmes fürs Auge und auch der Titel klingt interessant.

 Zu Beginn möchte ich mich bei Cea Oskolm für die Zusendung des Taschenbuches als Rezensionsexemplar bedanken! Vorab sei aber verraten, dass mich das Buch nicht sonderlich umgehauen hat. Die Versprechungen des Klappentextes wurden meiner Meinung nach nicht erfüllt. Aber der Reihe nach. 

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der von einer anderen Person berichtet, als der Rest des Buches. Generell ist jedoch alles in der dritten Person und Präteritum geschrieben. 

Die Story an sich ist gut, leider scheitert es meiner Meinung nach an der Umsetzung. Die erwähnten Spannungsmomente des Klappentextes habe ich vergeblich gesucht, wie auch die Spannung an sich. Das ganze war ein ziemlich träger Bericht mit wörtlicher Rede gespikt, so fühle es sich an. Ich konnte die Figuren nicht greifen, nicht spüren und ihre Gefühle nicht nachempfinden. Je mehr ich las, desto genervter war ich. Es kostete mich immer mehr Mühe das Buch zu lesen und so brauchte ich länger als sonst, setzte mich zum Teil lieber vor Texte von der Universität, was bei mir schon etwas heißen soll.

Die Figuren waren für mich nicht lebendig, nicht authentisch, nicht aufregend genug und von der Sprache unterschieden sie sich auch nicht. Die Anzahl der Charaktere war angemessen, nicht zu viel, jedoch tauchten manche so selten auf, dass der Name schon wieder in Vergessenheit geraten war. Andere Namen hingegen klangen untereinander sehr ähnlich, was ebenfalls erschwerend war. Es gab zwar einen roten Faden, allerdings war der der ziemlich kurz und labberig. Die Handlung hat mich leider gar nicht überzeugt. Das Ende ist nicht ersichtlich, da es recht harmlos ist und einen großen Cliffhanger, der mich dazu bringt es unbedingt weiter lesen zu wollen, gab es auch nicht. Interessant, wenn auch verwirrend, war die Mischung aus Antike und Zukunft. Das war aber leider auch schon alles.

Es tut mir immer weh eine schlechte Rezension zu schreiben, besonders wenn ich das Buch von einer Selfpublisherin lesen durfte, aber ich möchte auch ehrlich sein. Und in diesem Falle muss ich leider sagen, dass das Buch mir nicht gefallen hat. Es war anstrengend und kostete Überwindung es weiter zu lesen. Kein Buch, welches lange im Gedächtnis bleibt. Leider.



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1.733 Bibliotheken, 40 Leser, 3 Gruppen, 169 Rezensionen

fantasy, jennifer estep, frostkuss, mythos academy, götter

Mythos Academy - Frostkuss

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.05.2015
ISBN 9783492280310
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In diesem Buch geht es um Gwen. Bis zum Tod ihrer Mutter lebte sie ein relativ normales Leben, auf einer normalen Schule und mit normalen Freunden. Einzig ihre Gabe, die unter den Frauen in der Familie vererbt wird, unterscheidet sie sich, doch wissen tut es niemand. Doch als sie versehentlich ein Geheimnis einer Klassenkameradin erfährt, ändert sich Gwens Leben schlagartig. Nach dem Tod ihrer Mutter geht sie plötzlich auf die Mythos-Academy. Mit ihr Spartaner, Amazonen, Walküren und weitere Jugendliche, die angeblich alle von Göttern und Mythen-Wesen abstammen. Gwen glaubt nicht daran und fristet ihr Dasein als Aussenseiter. Bis ein Mädchen ermordet wird und Gwens Leben erneut eine drastische Wendung nimmt.

Zuerst möchte ich wieder das Cover erwähnen. Ich bin ja, wie bereits zugegeben, ein absoluter Cover-Freak. Und dieses Cover ist wirklich sehr, sehr schön. Aus diesem Grund habe ich lange nachgedacht, das Buch zu kaufen, ehe es endlich gebraucht in meinen Besitz gelangte. Hätte auf Instagram nicht jemand gefragt, wer Lust hat es gemeinsam zu lesen, dann läge es jetzt vermutlich noch auf meinem SuB. So habe ich dem gehypten Buch nun eine Chance gegeben und hatte durchaus Spaß beim Lesen, auch wenn es das Ein oder Andere gab, was mich genervt hat. Aber alles der Reihe nach. Das Cover jedenfalls ist toll!

Kommen wir nun zum Auftakt des Buches, welches aus der Sicht von Gwen Frost und in der Vergangenheit geschrieben ist. Das Buch startet gleich mit dem ersten Kapitel (ohne Prolog) und mit einer aktiven Handlung von Gwen. Man erfährt gleich, was ihre Gabe ist und woraus diese besteht. Somit ist man gleich in der Geschichte drin und hat sogar einen kleinen Spannungsbogen. Dieser zieht sich dann auch am roten Faden entlang, durch das ganze Buch hindurch. Den Höhepunkt der Spannung gibt es ca. ab Kapitel 11 (hat 26 Kapitel). Meiner Meinung nach hätte er noch ein wenig dramatischer sein können, aber er hat zumindest dazu geführt, das ich an diesem Tag sehr viel gelesen habe. Gwen ist mir relativ sympatisch und hat neben den anderen Figuren einen eigenen Charakterzug. Sie trägt auch gerne Kapuzenpullis und wird dafür von anderen Kritisiert, sich doch etwas anderes zum Anziehen zu besorgen. In dieser Hinsicht konnte ich mich sogleich in ihr wiederfinden. Ich liebe Kapuzenpullis und Sweatjacken. Sehr zum Leid meiner Freunde und Familie :)

Was mich ab und an gestört hat, sind Sätze, die sich wiederholen. Immer wieder wird erwähnt, das Gwen an diese ganzen Mythen nicht glaubt und dass sie sich von den Statuen beobachtet fühlt. Das ist mir irgendwann auf die Nerven gegangen.

Zudem stimmt der Klappentext nicht hundert Prozentig, was mich ein wenig verärgert hat. Sowohl hinten, als auch auf der Klappenbroschur vorne, werden Dinge/Aktionen angeschnitten, die anderes passieren. Die Sache mit dem Mörder zum Beispiel, oder die Verbündung mit Logan. Mehr verrate ich aber nicht, denn ich möchte euch ja nicht Spoilern!

Davon abgesehen ist die Geschichte interessant, leicht zu lesen und nicht wirklich vorhersehbar. Auch das Ende, welches keinen sonderlich starken Cliffhanger hat, führte dazu, dass ich den folgenden Bänden nicht abgeneigt bin. Es ist aber auch kein dringendes Bedürfnis, jetzt unbedingt weiterlesen zu wollen.

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1.188 Bibliotheken, 18 Leser, 3 Gruppen, 104 Rezensionen

dystopie, hebamme, jugendbuch, liebe, enklave

Die Stadt der verschwundenen Kinder

Caragh O'Brien , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.03.2013
ISBN 9783453534223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 In diesem Buch geht es um die junge Hebamme Gaia, deren Eltern aus unersichtlichen Gründen gefangen genommen und hinter die Mauern der Enklave geschleppt werden. Durch Bekannte erfährt Gaia, das sie zum Tode verurteilt sind. Doch was haben ihre Eltern getan, dass es so weit kommen konnte? Gaia beschließt alles auf eine Karte zu setzen und sich heimlich in die Stadt innerhalb der Mauern zu begeben. Doch das ist gefährlich, denn anders als bisher von den Bezirken außerhalb der Mauer vermutet, ist bei den Reichen und Behüteten nicht alles perfekt. Die Menschen wirken abgestumpft und kalt. Als Gaia einen Baby zu Hilfe eilt, begibt sie sich in große Gefahr und das Vorhaben, ihre Eltern zu retten, wirkt mit einem Mal aussichtslos.

 Ich habe vor kurzem einige Bücher gebraucht gekauft und dieses Buch war auch dabei. Ich hatte es vorher das ein oder andere Mal gesehen, aber nicht weiter beachtet. Nun lag es auf meinem SuB und da ich für einige Tage im Urlaub war, landete es kurzerhand im Koffer. Jetzt bin ich aus dem Urlaub zurück, das Buch ist ausgelesen und hier ist meine Rezension.

Das Cover finde ich recht schön, wenngleich ich auch nach dem Lesen nicht verstehe, warum sich zwei Gesichter darauf befinden (zumal es zwei Mal das Gleiche ist). Ich finde es hat einen neugierig machenden Effekt, was ich wichtig finde, aber wirklich zum Inhalt passen, tut es meiner Meinung nach nicht.

Was mir gefallen hat, ist die Karte am Anfang des Buches, auch wenn ich nicht sonderlich oft drauf geguckt habe. Ich mag Karten und weiter hinten im Buch ist es interessant, wenn man Pläne auf der Karte mitverfolgen kann. 

Das Buch beginnt direkt mit einer aktiven Handlung, wobei die gesamte Geschichte in der dritten Person Präteritum, also Vergangenheit, geschrieben ist. Wirklich viel von Gaias Arbeit als junge Hebamme bekommt man aber nicht mit und es gibt zwischenzeitlich kleinere Zeitsprünge von mehreren Tagen. Das meiste handelt von Gaias Suche nach ihren Eltern und den damit verbundenen Gefahren. Ich finde auch den Originaltitel passender als den deutschen, da es um Male bei der Geburt geht, aber nicht wirklich um verschwundene Kinder. Klar, die Kinder werden an die Enklave gegeben und sind dann woanders, aber im Grunde weiß man ja wo. Sie sind nicht wirklich verschwunden. 

Auch die Titelüberschriften sind manchmal ein wenig merkwürdig, aber ich habe sie einfach übersprungen.

Die Geschichte hatte einen roten Faden und ging fließend ineinander über. Gaia war sympatisch, allerdings konnte ich nicht ganz in ihre Welt eintauchen. Die Spannung war vorhanden und gut, hätte für meinen Geschmack aber etwas stärker und dramatischer sein können,

Trotzdem habe ich mich beim Lesen viel gefragt, was wohl als nächstes geschehen wird. Es ist nicht von vorneherein klar, wie das Buch ausgeht. 

Manchmal hatte ich das Gefühl, Gaia hatte ein wenig zu viel Glück und musste selbst wenig tun, um ihr Ziel zu erreichen. Im echten Leben wünscht man sich das natürlich oft, aber in Geschichten fehlt mir dann meist der Kampf. Ich habe das Buch nicht vermisst, wenn ich nicht gelesen habe, aber während des Lesens war es ganz gut.

Das Buch endet mit einem leichten Cliffhanger.

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348 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, freundschaft, beste freunde, liebesroman, cecilia ahern

Für immer vielleicht

Cecelia Ahern
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 29.09.2016
ISBN 9783596297160
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem ich den Trailer zu dem Film gesehen hatte, stand das Buch immer irgendwo auf meiner Wunschliste. Ein Trödelmarkbesuch beförderte es zumindest auf meinen SuB und die Flucht vor dem Klausurenlernen ließ mich schließlich danach greifen und es lesen. Ich brauchte etwas seichtes, etwas für das Herz und vermutlich auch etwas für den Mut gegen die Einsamkeit. Ganz so hilfreich war es dann nicht, aber zum Lesen durchaus geeignet. Nein, im Ernst, es waren angenehme Lesestunden. Aber gehen wir der Reihe nach.Das Cover erinnert mich an P.S. Ich liebe dich. Ein blauter Himmel, ein Zeichen aus Wolken und weiße Schrift. Vermutlich waren viele der Bücher von Cecilia Ahern in diesem Stil, weil ihre Geschichten etwas träumerisches, leichtes und auch etwas verspieltes haben.Die gesamte Geschichte erstreckt sich mit Hilfe von Briefen, Mails, Notizzetteln. Chatbeiträgen und Co. über einen Zeitraum von 42 Jahren.Nicht nur Rosie und Alex kommunizieren untereinander, sondern auch Nachrichten von ihren Eltern, Kindern, Freunden, Partnern und Nachbarn sind darunter und sie alle tragen zum Verständnis der Geschichte bei. Geben einem das Gefühl zu wissen, was passiert ist. Auch in der Zeit in der es keine Briefe gab. Denn hin und wieder herrscht Funkstille oder die Briefe gehen schlicht und ergreifend verloren. Es gibt keine richtig große Spannung und trotzdem fragt man sich durchgehen, was wohl aus Rosie und Alex wird, ob man in seinem Leben wirklich so lange so blind sein kann.Ich konnte mich mit Rosie gut identifizieren, wenn sie über die Einsamkeit geredet hat, wenn sie das Gefühl hatte, niemand ist da und das man niemanden lieben kann, außer einen Menschen. Und manchmal genau das nicht sieht. Das Glück liegt meist so nah und ich habe Angst, dass ich es nicht sehe. Das ich in die falsche Richtung schaue. Ich dachte, wenn ich das Buch lese, dann fühle ich mich besser, habe eine Aussicht auf ein eigenes Happy End, aber um ehrlich zu sein, hat mir das Buch diese Angst nicht wirklich genommen. Dennoch hatte ich Spaß beim Lesen und habe es immer wieder in meiner freien Zeit in die Hand genommen, um Alex und Rosie beim Schreiben zuzuschauen. Durch Glückwunschkarten und Weihnachtswünsche bringt Cecilia Ahern einen roten Faden in die Geschichte. Ihre Schreibweise ist klar verständlich und obwohl es keinen Wechsel zwischen Beschreibungen und wörtlicher Rede gibt, wie man es aus den meisten Büchern kennt, haben alle Figuren ihre eigene Persönlichkeit, die sich in ihrer Schreibweise ausdrückt.Es ist vielleicht kein Mut-Mach-Buch, aber es ist für das Herz und es entführt aus dem eigenen Alltag. Keine Schnulze, sondern eine Liebesgeschichte wie aus dem Leben gegriffen. 

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2.447 Bibliotheken, 40 Leser, 7 Gruppen, 52 Rezensionen

fantasy, tintenwelt, cornelia funke, bücher, jugendbuch

Tintenblut

Cornelia Funke , Cornelia Funke
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2011
ISBN 9783841500137
Genre: Fantasy

Rezension:

 Staubfinger hat es tatsächlich geschafft. Er hat jemanden gefunden, der ihn zurück in seine Welt liest. Endlich ist er wieder zu Hause, nach zehn Jahren. Doch was er nicht weiß ist die Gefahr, die dort auf ihn wartet. Denn auch Basta ist zurück und hat es auf ihn abgesehen. Gemeinsam mit Farid macht sich Meggie auf die Reise in die Tintenwelt, nicht wissend, dass es dort so ganz anders ist, als es im Buche steht. Denn nicht alle Tintenweltler sind so, wie Fenoglio sie beschrieben hat. Längst hat die Geschichte begonnen, sich selber zu erzählen. Schon bald ist nicht mehr nur Staubfinger in Gefahr, sondern auch Meggies ganze Familie. Und Mo ...
Ich habe lange darauf gewartet, dieses Buch zu starten und diesen Monat habe ich es endlich gekonnt. Neben Klausurenstress und Unikram war die Geschichte über die Tintenwelt mein Zufluchtsort und ich habe es genossen. Spannung und Witz lösten sich ab, die Tintenwelt einmal näher kennen zu lernen war eine tolle Reise und ich freue mich schon, wenn ich irgendwann auf den dritten Band stoße und die Geschichte beenden kann.
Auch hier gab es wieder einen roten Faden, der sich durch die Geschichte gezogen hat, bereichert durch einige neue und einige alte Zeichnungen der Autorin selbst. Wie auch in Band 1 wird erneut jedes Kapitel durch eine Überschrift und ein Zitat eingeleitet.
Schon der Einstieg in das Buch war interessant, hat einige neue Charaktere und somit Fragen aufgerufen und neugierig auf mehr gemacht. Das Cover besteht, wie auch bei Band 1, erneut aus einem Mosaik von Initialien, diesmal jedoch nicht rot, sondern grün. In der Mitte ist diesmal nicht die Zeichnung von Gwin, dem Marder, sondern die eines Vogels auf einem Buch.
Der Schreibstil von Cornelia Funke war wieder einfach zu lesen und man konnte sich durch die Geschichte treiben lassen, eintauchen, in diese Welt und den Alltag loslassen.
Spannung war permanent da, manchmal mehr, manchmal weniger, aber immer ausreichend. Auch die Protagonisten sind genau wie in Band 1 leicht zu identifizieren und jeder mit einem eigenen Charakter ausgestattet. Das Ende ist offen, was um so neugieriger auf Band 3 der Reihe macht. Was Maggie und all ihre Lieben wohl erwartet?
Obwohl das Buch im Genre Fantasy beheimatet ist, ist die Handlung sehr realistisch.
Da ich in der Zeit, in welcher ich das Buch gelesen habe, gerade für meine Mediävistik-Klausur (Mittelhochdeutsch) lernen musste, und dort die Buchgeschichte ein Thema ist, sind mir sehr viele parallelen aufgefallen. Viele Dinge, die ich gerade lerne, wie z.B. die Herstellung von Pergament und der Bezug zum Papier, warum ein Buch Buchschließen hat und auch das Leben im Mittelalter, werde in Tintenblut, genauer gesagt in der Tintenwelt selbst, immer wieder angerissen. Das fand ich sehr interessant. Dann ist das Studium ja vielleicht doch noch für etwas gut.
Das Genre passt jedenfalls wieder super und ich bin gespannt, wie die Reise weitergeht.

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677 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

bücher, tod, nationalsozialismus, juden, krieg

Die Bücherdiebin

Markus Zusak , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.01.2015
ISBN 9783570403235
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Liesels Leben ist alles andere als einfach. Geboren in einer Zeit, in der Deutschland vom Krieg beherrscht wurde und der Tod ein Dauerbesucher war. Mit 9 Jahren stiehlt sie ihr erstes Buch, der Kalender zeigt das Jahr 1939. Erzählt wird ihre Geschichte vom Tod persönlich, denn nachdem er ihr zufällig begegnete, lässt ihn ihre Geschichte nicht mehr los. Erst viele Jahre später erkennt er, wie oft Liesel ihm unbewusst begegnete und ihn doch niemals traf. Bemerkenswert sympathisch wird hier die Geschichte eines jungen Mädchens zur Zeit des Nationalsozialismus erzählt.
 Nachdem das Buch in Kino auftauchte wurde ich aufmerksam, doch erst als ich es auf dem Trödelmarkt fand, nahm ich es mit. Ich hätte es vermutlich lange nicht gelesen, wenn die Panem Challenge nicht gewesen wäre. Denn normalerweise schrecken mich Geschichten mit diesem Thema ab. Doch das Monatsthema der Challenge sind Bücher mit dem Bezug zu Büchern und Papier - was eignet sich da besser als "Die Bücherdiebin?"Schon während des Lesens wurde ich immer interessierter an den Geschehnissen. Bewundernswert sind die vielen Details aus Deutschland, wo Mark Zusak doch in Australien, genauer gesagt Sydney, lebt. Hierfür erst einmal: Hut ab!Die Geschichte selber, vom Tod erzählt, gefiel mir gut. Anfangs tat ich mich noch ein wenig schwer, das Vorwort war verwirrend und etwas durcheinander, doch als Liesels Geschichte hauptsächlich chronologisch erzählt wurde, bekam ich einen besseren Einstieg. Und legte das Buch kaum noch aus der Hand.Trotz Unistress und lernen habe ich jede freie Zeit genutzt das Buch zu lesen.Es gibt nicht sonderlich viel Spannung, da es meiner Meinung nach wenig Fiktion enthält, doch trotzdem hat Markus Zusak es geschafft Ereignisse und Geschehnisse perfekt zu portionieren, so das keine Langeweile aufkommt. Liesel wächst heran zu einer Teenagerin, mit Albträumen in der Nacht und einem neuen Papa mit Akkordeon. Dank ihm lernt sie das Lesen und findet Zugang zu Büchern und den Menschen, denen sie gehören.
Gemeinsam mit ihrem besten Freund Rudy, der immer versucht ihr einen Kuss abzuschwatzen, lebt sie in einer Zeit in der Juden verfolgt werden und Menschen kaputt aus dem Krieg kommen. Sich Familien unter der Hand des Führers zersplitten. Dennoch lernt Liesel wie wichtig es ist, die Menschen nicht nach ihrer Religion zu beurteilen, sondern ihrer Menschlichkeit. Durch ihre Bücher bekommt sie Zugang zu Menschen, die ihr im Leben viel gegeben haben.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

horror, novelle, eigenverlag, märchen

Wolfssucht

Nora Bendzko
Flexibler Einband: 124 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 14.05.2016
ISBN 9781530278640
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vielen Dank erst einmal an die Autorin für das Rezensions-Exemplar. Vorab möchte ich mit dem Cover beginnen, welches ich durchaus interessant finde, da es etwas düsteres, dämonenhaftes hat. Gemeinsam mit dem Klappentext, der sehr ansprechend klingt, freute ich mich auf den Inhalt.

Ich habe zwar keine Rechtschreibfehler gefunden, aber hin und wieder den ein oder anderen Satz, der in meinen Augen merkwürdig klang. Ich denke aber, dass es hier Ansichtssache ist und dem Text im Ganzen keinen Abbruch getan hat.

Das Buch ist in 5 Abschnitte gegliedert und insgesamt 14 Kapitel unterteilt. In der dritten Person geschrieben, schildert es Lebensabschnitte von Irinas Kindheit und Teenager-Alter zur Zeit des 30-jährigen Krieges, vor dem sie und ihre Familie flohen. Eine Ausnahme bietet der vierte Abschnitt, der aus der Sicht einer weiteren Person als wörtliche Rede geschrieben ist.

Spannung war vorhanden, jedoch nicht auf so ausdrucksvolle Weise, wie es gekonnt hätte. Potential war jedenfalls da, aber wirklich eintauchen konnte ich nicht. Mitunter hatte ich Schwierigkeiten die wörtliche Rede der Figuren ernst zu nehmen. Ich bin mit Irina und den weiteren Charakteren der Geschichte nicht wirklich warm geworden, auch wenn die Anzahl der Personen überschaubar war. Mich hat Irinas Haltung gestört und wie sie sich ihrem Schicksal ergibt. Wie sie Nähe aufbaut ohne etwas dafür tun. Es ist für mich nicht begreiflich und schwer zu beschreiben, ohne zu Spoilern.

Es gab einen roten Faden, doch wirklich überzeugend war es nicht. Mir fehlte ab und an einfach die Spannung, Beschreibung und die Möglichkeit abzutauchen. Mir fehlte die Nähe der Figuren untereinander, Konflikte, Streitereien und ein wenig Hoffnung. Das alles hätte Platz gehabt, ist das Buch mit knapp 150 Seiten doch nicht sonderlich dick.

Was ich zudem gerne vorher gewusst hätte, waren die intimen Beschreibungen und Inhalte, denn so etwas lese ich leider recht ungern.

Das Genre ist passend, wenn auch nicht vollends ausgeschöpft. Wenn es auch Bücher gibt die ein ähnliches Thema aufweisen.

Überrascht hat mich das Ende, das hatte ich so nicht erwartet.

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1.357 Bibliotheken, 21 Leser, 4 Gruppen, 266 Rezensionen

magie, jennifer estep, black blade, fantasy, liebe

Black Blade - Das eisige Feuer der Magie

Jennifer Estep ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 05.10.2015
ISBN 9783492703284
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seit ihre Mutter vor einigen Jahren ermordet wurde, schlägt sich Lila als Diebin durch. Für einen Freund stielt sie regelmäßig wertvolle Dinge und verdient sich so ihren Unterhalt mehr schlecht als Recht dazu. Lila lebt für sich und aufgrund ihrer Vergangenheit soll das auch so bleiben. Blöd nur das da plötzlich diese Familienmitglieder im Laden auftauchen und Lila sich gezwungen sieht einzugreifen. Als würde sie damit nicht genug bereuen wird sie gleich darauf als Leibwächterin beauftragt - und das gegen ihren Willen. Lila gibt sich ihrem Schicksal wiederwillig hin, doch schon nach kurzer Zeit wendet sich das Blatt und Lila beginnt sich zu fragen - was wäre wenn?

Gleich vorne weg: Ich war überrascht, dass ich dieses Buch mochte. Wirklich, ich hätte nicht damit gerechnet. Aber so ist es und ich bin glücklich damit. Vor allem, weil dieses Cover so unglaublich toll ist. Nicht nur dieses weiß, auf welchem die grünen Blätter so wunderschön leuchten, sondern auch die Augen des Mädchens sind etwas besonderes und wirken magisch. Durch das kalte weiß und die fantasievollen Augen bekommt der Titel gleich noch einmal eine Untermalung. Allein das Cover war schon Grund genug für mich, andauernd um das Buch herumzulaufen. Wie gut, das eine Freundin von mir es besitzt und mir leihen konnte.

Rechtschreibfehler habe ich so direkt keine gefunden, aber hin und wieder kam mir ein Satz komisch vor. Vielleicht ist das aber auch etwas Dialekt-bedingtes, denn oft kam es nicht vor und gestört hat es auch nicht.

Die Einführung war sogleich mit einer spannenden Flucht verbunden, wodurch man direkt in Lilas Leben eingetaucht ist und sich nicht mit mühsamen Erklärungen rumschlagen musste. Auch im weiteren Verlauf haben sich Spannung und starke Spannung abgewechselt und so ein angenehmes auf und ab ohne Langeweile geschaffen. Jennifer Estep (oder ihre Übersetzerin) schreiben flüssig und klar verständlich, was dem Lesefluss gut tut und auch die Charaktere waren authentisch und jeder auf seine Weise sympathisch oder unsympathisch. Es gab tatsächlich für jeden eine eigenen Nuance, wodurch ich einige gleich ins Herz geschlossen und andere skeptisch beäugt habe. Auch die Protagonistin Lila ist authentisch und glaubwürdig, ihre Lebensweise ist verständlich dargestellt und obwohl sie eine egoistische Dieben ist, schließt man sie ins Herz und gönnt ihr die Triumphe. Auch die Anzahl der Charaktere war übersichtlich und man ist mit den Namen nicht durcheinander gekommen. 

Ich finde die Geschichte wurde an sich gut umgesetzt, manchmal hätte es für mich noch ein wenig dramatischer sein können, aber so war es auch okay. Ich war froh, dass es sich hier nicht um einen von den schnulzigen Liebesromanen handelt und Lila keine von den Mädchen ist, die in jedem dritten Satz ihr männliches Gegenüber anhimmelt. Sie registriert ihn und vielleicht auch seine Muskeln und das hübsche Aussehen, aber Liebe? Niemals! Liebe macht nur verletzlich. Durch diesen Spalt bewegen die Leser und Lila sich gemeinsam. Es ist eine angenehme Symbiose. Lediglich der Duft des jungen Mannes wird zu oft auf die gleiche Weise erwähnt, das war aber auch alles. 

Die Geschichte hatte einen roten Faden, der durch eine überzeugende Handlung führte und das Ende verspricht eine interessante Fortsetzung. Wie alles ausgeht ist zuvor aber nicht so eindeutig klar.

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196 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

zamonien, fantasy, blaubär, moers, walter moers

Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär

Walter Moers
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Knaus, 11.11.2013
ISBN 9783813505726
Genre: Romane

Rezension:

In diesem Buch geht es um 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, das sind genau die Hälfte derer, die er insgesamt haben wird. Denn eigentlich hat ein Blaubär 27 Stück. In diesen hier erzählten 13 1/2 Leben hat Blaubär vieles erlebt und alles begann an dem Tag an dem seine Existenz startete. Oder viel mehr seine Erinnerungen. Blaubär weiß nicht, wann und wie er gebohren wurde, sondern nur, dass er plötzlich in einer Walnussschale auf dem Ozean schwimmt. Denn ein junger Blaubär ist nicht viel größer als eine Blaubeere. Je älter er wird und je mehr Leben er durchlebt, desto weiser und größer wird unser blauer Freund, den viele bestimmt aus ihrer Kindheit kennen. Die größte Intelligenz findet er bei Prof. Dr. Abdul Nachtigaller. Wie, wo und warum, das müsst ihr allerdings selber lesen.

"Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu überlassen" Deus X. Machina

Mit diesem Zitat einer Figur aus dem dicken Roman von Walter Moers beginnt die Geschichte, noch vor dem Vorwort, ehe es an die eigentliche Reise des kleinen Blaubären geht. Und die hat es ganz schön in sich. Auf 703 Seiten werden die Hälfte aller 27 Leben des Bären auf genaueste Art erzählt, und damit meine ich wirklich ganz genau. 

Walter Moers hat seine eigene Welt in unsere intergriert. Eine Welt, die den Menschen verboten ist zu betreten und von Wesen bevölkert wird, die wir uns nicht einmal in unseren Träumen ausmalen können. Klabauterkeister, Zwergpiraten, Tratschwellen, Berghutzen, Bollogs und noch unzählige mehr. Wo die alle herkommen ist fraglich, fest steht aber: sie sind da. Unter uns. Irgendwo auf Zamonien. Denn hier spielt die Geschichte. Zamonien liegt, laut enthaltener Karte, zwischen Amerika, Süd-Amerika, Afrika und Eurasien und ist selbst unterteilt in verschiendene Bereiche. Die süße Wüste, die Klabauterinsel, die Finsterberge, Unbiskant und Atlantis sind nur einige wenige davon. 

Genau wie die Karten der unbekannten Welt, gibt es auch im Buch selber immer wieder Zeichnungen der fremdartigen Wesen und Blaubär selbst. Zudem gibt es immer wieder Einschübe aus dem "Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung", denn ohne würde man viele der vorkommenen Wesen und Phänomene kaum begreifen. Auch mit Lexikon sind sie beinahe unbegreiflich.

Das Cover des Buches ist recht schlicht, denn aus einem Vorhang von blauen Barteln schaut neugierig der Kopf des kleinen Blaubären hervor. Seine gelben Augen sind unsicher und ziehen interessierte Leser dennoch zu sich. Obwohl es recht schlicht gehalten wurde, erzählt es bereits ein wenig über das Buch.

Rechtschreibfehler sind mir keine aufgefallen und wenn es so wäre, so bin ich mir sicher, sie sind absichtlich eingebaut. Eingeführt wird man in die Geschichte durch das oben genannte Zitat und ein kurzes Vorwort von Blaubär selber, ehe es mit seinem ersten Leben beginnt. Jedes Leben ist durch eine seperate Seite gekennzeichnet, welche bereits grob darüber informiert, worum es in diesem Leben geht. Jedes Leben ist zudem ein neues Kapitel im Buch und somit sind sie alle unterschiedlich lang. 

Die Spannung war okay. Blaubär sind zwar immer wieder neue Sachen passiert, aber wirklich Herzklopfen hat man nicht gehabt. Es war viel mehr amüsant zu erfahren, was alles geschieht und wie Blaubär aus der Sache wieder herauskommt. Mitunter hatte das Buch aber seine Längen, beispielsweise im zwölften Leben, welches nicht nur das längste Kapitel ist, sondern zudem mit 18 Seiten Wesen-Beschreibung daherkommt. Auch wenn die vielen Wesen alle interessant sind, so muss man sie doch nicht alle einzeln aufzählen. Denn sie sind so besonders, dass sie gleich aus dem Gedächtnis verschwinden, sobald sie darin aufgetaucht sind. Kann ja nicht jeder sieben Gehirne haben.

Wie auch immer, abgesehen von diesem langen Kapitel ist das Buch die meiste Zeit wirklich amüsant.

Walter Moers schreibt aus der Sicht des Blaubären, welcher sich wiederum direkt an uns Leser wendet, wodurch es hin und wieder zu Rechtfertigungen und Erklärungen kommt. Der Schreibstil ist verständlich und verwirrt wenn überhaupt lediglich durch die vielen Neologismen. Die aufkommenden Charaktere sind alle auf ihre Art besonders und irgendwie auch sympathisch, der Protagonist selber ebenso. Wichtige Personen waren als diese erkennbar und tauchten sie weitere Male auf, so erkannte man sie gleich wieder und wusste, mit wem man sich anlegt. 

Das Buch hat einen roten Faden, jedes neue Leben nimmt Bezug auf die vorangegangenen und auf ihre ganz besondere Art ist die Handlung auch nachvollziehbar. Wie das Buch ausgeht und was alles kommt, das weiß man hier jedenfalls nicht und auch das Ende ist so und so. 

Ich habe das Buch damals auf einem Flohmarkt gefunden und mitgenommen. Aufgrund der Panemchallenge habe ich es gelesen und war recht zufrieden. Es hatte ab und an seine Längen, aber das war okay.

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240 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

sandra regnier, fantasy, magie, das geheime vermächtnis des pan, liebe

Das geheime Vermächtnis des Pan

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.07.2015
ISBN 9783551314932
Genre: Fantasy

Rezension:

 Puh. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich dieses Buch lese oder nicht. Die einen schwärmten davon, wie toll es war. Die Anderen jammerten über die schlechte Umsetzung. Zu meiner Freude habe ich einen weiteren Bücherfreak in meinem Freundeskreis und besagte Person konnte mir das Buch ausleihen. Sie war begeistert. Ich sag es vorne weg: Ich nicht. Auch hier zeigt sich wieder, wie subjektiv eine Meinung ist. Also, lieber immer selber entscheiden und nicht vom Hype mitreißen lassen. Die Erfahrung musste ich schon oft machen. Nun aber zum Buch und seiner Bewertung.

Das Cover ist okay, nicht sonderlich spektakulär, aber ich hab schon schlimmeres gesehen. Da ich das Buch schon seit langem ins Auge gefasst hatte, kann es so schlimm nicht sein, denn ich bin jemand der ein Buch meist nur in die Hand nimmt, wenn der Titel und das Cover passen. Das war hier der Fall. Auch der Klappentext verspricht viel, wenngleich deutlich wird, dass es sich um das klassische Jugendbuchformat handelt - 08-15 Mädchen und Dreamboy. Aber hey, sowas muss ja nichts schlechtes sein (immerhin schreibe ich auch :P)
Der Anfang war sogar richtig interessant und witzig. Felicity ist wirklich ein wenig anders als ihre Klassenkameraden und die Art und Weise, wie sie gegen Lees Charm ankommt ist beachtlich. Nachdem das Buch von einem Vorwort aus Lees Sicht begann, folgte der Rest aus Felicitys Leben. Schon nach der Hälfte aber hat das Buch ziemliche Längen, es dehnt sich wie Kaugummi und schlafft dabei auch genauso ab, je länger es wird. Keine Spannung, eher durchhänger. Ein ewiger Kreislauf von Schilderungen, in denen Felicity etwas isst (selten aber, dass die anderen Personen es ihr gleich tun), Zeitsprüngen, bei denen plötzlich Tage oder auch Wochen vorbei sind, ohne das etwas passiert. Langweilig. Lee ist auf Dauer zu perfekt. Ich mag perfekte Boys in Büchern, so ist das nicht, aber auch die sollten Fehler haben. Bei Lee war mir zu viel, was ihm gelang und es dauert ewig, bis man weiß warum. Auch im zweiten Teil des Buches (ja, der Band ist zweigeteilt) passiert nichts neues. Ich frage mich, warum es geteilt ist? Der Kick blieb aus. Felicity schwärmt von Lee, beteuert aber immer es nicht zu tun. Alle Anderen schwärmen auch von ihm. Über allem die andauernd wiederholenden Fragen, ob Lee Gedanken lesen kann oder nicht, dass er nach Moos und etwas blumigem riecht etc. Also quasi das, was im Klappentext steht, wird bis zum bitteren Ende durchgekaut, wie im Maul einer Kuh. Immer und immer wieder, bis bloß noch langweiliger, eintöniger. farbloser Matsch bleibt. Denn das ist es, was aus einer spannenden Geschichte wird, wenn sie von Wiederholungen lebt. 

Erst gegen Ende fing es endlich an ein wenig spannender zu werden, jedoch nicht so sehr, wie ich es gebraucht habe. Das Buch wurde fade, die Lust am Weiterlesen bestand eher daraus, das Buch endlich abzuschließen und etwas neues anzufangen. Leider. Dabei hat es so schön begonnen.

Bisher hatte ich mit den Büchern aus dem Carlsen-Verlag nicht so viel Glück, was meine Vorlieben anging. Aber vielleicht kommt irgendwann ein Buch, das mich aus den Socken haut. Ich werde euch davon berichten. Dieses Buch jedoch hat es nicht getan.

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

sommernachtswende, christellezaurrin, drachenmondverlag, zaurrin, unter dem drachenmond

Sommernachtswende

Christelle Zaurrini
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 04.01.2016
ISBN 9783959910392
Genre: Romane

Rezension:

Zu Beginn möchte ich mich beim Drachenmond-Verlag bedanken, denn dieses Buch lag als Leseexemplar meiner Bestellung bei, was mich nicht nur überrascht hat, sondern auch erfreut. Das Cover ist wirklich schön und am Rand waren kleine Herzen ausgestanzt, was dem Buch einen individuellen Charakter verleiht. Auch die innere Gestaltung war mal wieder richtig toll, was man vom Drachenmond-Verlag ja auch nicht anders kennt.
Ich muss zugeben, dass dieses Buch nicht unbedingt zu denen gehört, die ich gekauft hätte und auch nach dem Lesen muss ich es bestätigen. Dennoch war es eine schöne Reise, dazu aber später mehr. In diesem Buch war wieder zu spüren, wie viel Liebe und Herzblut der Verlag in seine Bücher steckt und ich werde bestimmt wieder bei euch bestellen!
So, nun zum Inhalt
Emma und Dylan schreiben hier abwechselnd aus ihrer Sicht (Ich-Perspektive) aus ihrem Leben und ihren Gefühlen, was für mich aber hin und wieder schwer zu unterscheiden war. Sie hatten nicht sonderlich viele charakteristische Unterschiede, was auch innerhalb der Gedankenwiedergaben auffiel. Sie beschrieben sich beide auf ähnliche Weise und benahmen sich ähnlich, sprachen ähnlich und fühlten ähnlich. Mir hat ein wenig die Unterscheidung der beiden gefehlt, zumal sie beide auch ein kaputtes Leben als Vorgeschichte haben.
Obwohl im Klappentext steht, dass Dylan Emmas Mauern einreißen kann, kommt es mir im Buch eher anders vor. Auf mich wirkt Dylan viel verschlossener und Emma ist diejenige, die den Schlüssel findet, die Mauern Stein für Stein abbaut, bis sie zu ihm durchdringen kann.
Mir fehlte auch eindeutig die Spannung in der Geschichte, denn auch hier gab es immer nur das hin und her zwischen den Gefühlen der beiden Hauptprotagonisten, die Nebenfiguren hatten wenig eigenen Charakter und flossen einfach nur nebenher. Aber dies sind ja auch Merkmale einer Liebesgeschichte und ich denke meine ganzen Abenteuer-, Fantasy- und Dystopie-Romane haben mich ja verwöhnt. Ich lese so selten reine Liebesgeschichten, genau aus den hier angegebenen Gründen.
Es ist kein schlechtes Buch und wirklich toll aufgezogen, aber einfach nicht meine Welt.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Zeitlos-Trilogie 1: Das Flüstern der Zeit

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.06.2017
ISBN 9783551316318
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich sag es ganz vorne weg. Gefallen hat mir das Buch nicht sonderlich gut, wobei es auch nicht richtig schlecht war. Mehr so ein Mittelding. Erträglich, aber nicht außergewöhnlich. Aber gehen wir das Ganze einmal strukturierter durch.
Das Cover finde ich an sich ganz schön. Es ist recht schlicht gehalten und ich mag Federn. Das diese eine inhaltliche Bedeutung haben, erfährt man im Buch, aber ich verrate nicht welche ;) Das dunkle Blau wirkt sehr geheimnisvoll und auch der Titel verspricht eine interessante Geschichte. Der Klappentext ist jetzt nicht sooo unbedingt meine Welt, aber ich habe das Buch bei einer Freundin ausgeliehen (sie hat es mir gegeben) und ich hab es gelesen.
Die Figuren waren mir bei Zeiten ein wenig zu schlicht und langweilig, teilweise hatten sie nicht wirklich ihre eigene Persönlichkeit, sondern sprachen alle gleich. Bei Dialogen musste ich oft genauer nachdenken, wer denn nun spricht. Außerdem haben mir die Charaktere nicht wirklich gut gefallen. Meredith und ihre Freunde wirkten mir bei Zeiten sehr oberflächlich und langweilig.
Abgesehen von der meist fehlenden Spannung der Geschichte, es ist wirklich so gut wie nie etwas passiert, außer Kaffee trinken und Menschen anhimmeln oder hassen, gab es auch immer wieder Rechtschreibfehler etc., die mich aus dem halb vorhandenen Lesefluss gerissen haben.
Ich habe weitergelesen, in der Hoffnung, dass doch noch etwas passiert und mich bangen, hoffen, zweifeln lässt. Nichts. Es war eintönig und leer bis zum Schluss.
Das Ende war leicht offen gehalten, machte einen kurzen Augenblick neugierig und war dann wieder vergessen. Ganz ehrlich? Ich weiß jetzt schon nicht mehr, wie es ausgeht. Alles war mehr oder weniger vorhersehbar, schwach und unspektakulär. Genau wie der Rest der Geschichte, den ich im Übrigen auch schon beinahe vergessen habe. Ein Buch, das nachklingt, ist anders.
Es war ein Buch zum durchgleiten, sich treiben lassen, aber eher wie auf dem toten Meer. Ohne Anstrengung und ohne Sorgen. 

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401 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

dystopie, rebellion, maddie, liebe, katie kacvinsky

Der Widerstand geht weiter

Katie Kacvinsky , Ulrike Nolte
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 18.06.2015
ISBN 9783843210812
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Unterteilt in drei Abschnitte geht es in diesem Buch um Maddies Widerstand gegen die Arbeit ihres Vaters. Erst heimlich und versteckt, doch schließlich auch im Todeskampf. Denn im Umerziehungscenter versucht man die Teenager auf grauenvolle Art mit dem digitalen Leben zu vereinen und es scheint fast, als hätten sie erfolg. Doch Maddie wäre nicht Maddie, wenn sie sich so einfach brechen ließe. Mit der Unterstützung ihrer Freunde kämpft sie dagegen an.


Wie auch beim ersten Band finde ich das Cover ziemlich cool, da es ja wie der erste Teil ist nur in blau. Da ich pink nicht sonderlich mag, finde ich Band 2 sogar um einiges besser. Und Band 3 ist sogar grün! Wer meine Rezension zu Band 1 gelesen hat weiß, dass ich mehr von dem Buch erwartet hatte. Ich habe mir daher mit dem zweiten Band etwas Zeit gelassen und erst ein anderes Buch dazwischen geschoben, welches ich bei der #PanemChallenge2017 unbedingt lesen wollte, ehe ich mich an Band zwei wagte. Und mein Warten wurde belohnt. 


Es beginnt mit Teil 1 von 3 und darin sogleich mit einem Tagebucheintrag von Maddie, der hin und wieder im Buch anklang findet und zeigt, was in Maddie vorgeht und wie sie ihre eigene Rebellion schafft. Anfangs scheint sie ein normales Leben zu haben, sofern es in ihrer Situation normal sein kann. Schon recht schnell ist man wieder in der Geschichte angekommen, erkennt die Charaktere um Maddie herum wieder und findet sich mit der Situation zurecht. Die Spannung lässt, ganz im Jugendbuch-Stil, sich durch das ganze Buch verfolgen und flaut nie gänzlich ab. Es ist interessant zu sehen, welche Entwicklung Maddie im Laufe des Buches durchmacht und wo sie dennoch die Alte bleibt. Ab und an fehlte mir ein wenig die Aktion, aber es war schon mehr als in Band 1. 

Auch Justin lernt man ein wenig besser kennen und schätzen. Die Beziehung zwischen den beiden ist recht realitätsnah beschrieben, was mir auch in Band 1 schon gefallen hat. Es wird nicht andauernd geflennt, weil die Liebe nicht erwiedert wird, oder so. Die beiden sind Menschen und so ist das nun mal ab und an. Auch schwärmt sie nicht andauernd über sein Aussehen. Klar, es wird hin und wieder erwähnt, wie er aussieht und das es Maddie gefällt, aber wir befinden uns ja auch in Maddies Kopf. Es ist ihre Meinung, ihre Ansicht. drängt sich dem Leser aber nicht auf. Zum Glück wurden nicht mehr jedlichte Kleidungsstücke aufgelistet, die handelnde Charaktere tragen, sondern mehr Fokus auf den Inhalt und die Handlung gelenkt, was sehr angenehm war und den Lesefluss positiv beeinflusst hat. Die Story hat mich dieses Mal mehr gefesselt, es ist Entwicklung in den Figuren und Veränderung in der Welt spürbar. Es passiert nicht oft, aber ich finde Band 2 diesmal besser als Band 1. Gerne weiter so :)

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72 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

gabe, hacken, laura newman, rätsel, gejagt

Coherent

Laura Newman
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.12.2015
ISBN 9783959910835
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sophie ist anders. Das merkt sie, als sie auch nach vier Monaten, die ihre Eltern nun schon tot sind, immer noch das Gefühl hat, irgendetwas würde falsch laufen. Technische Geräte verursachen ihr Kopfschmerzen und Sophie versucht ihnen so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Je mehr sie darüber nachdenkt, ob es eine Allergie gegen Technik gibt, desto mehr befasst sie sich mit ihren "Problem" und kommt dabei einer spannenden Wahrheit auf die Spur. Als sie auf einen Sprachaustausch dann plötzlich den Franzosen Jean kennenlernt, verstrickt sie sich immer weiter in Geheimnis, das niemals ans Licht kommen sollte. Und plötzlich sieht Sophie sich gezwungen ihr ganzes Leben hinter sich zu lassen und abzuhauen. Denn wenn sie bleibt, dann wird sie sterben.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

freundschaft, trauer, l, tödliche schicksalsschläg, liebe, lieb

Lass mich (nie mehr) los

Nicola J. West
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 23.03.2017
ISBN 9783961112111
Genre: Romane

Rezension:


Erst drei Jahre ist es her, dass Maria ihren Mann Ross bei einem Autounfall verloren hat. Seitdem ist sie mit ihrem nun sechsjährigen Sohn Henry alleine. In ihrem Job als Managerin eines Country-Sängers hat sie jedoch einiges zu tun. Als die Band in der er spielt sie bittet an der Tournee teilzunehmen nimmt sie kurzerhand an. Nicht wissend, dass nicht nur ihr Herz erneut auf eine harte Probe gestellt wird. Und dabei war sie doch als Single glücklich.


Neill ist County-Sänger und zwar ein wirklich guter. Als wäre das nicht Lob genug, scheint es auch privat super zu funktionieren, denn bald wird er seine Freundin Olivia ehelichen und kann es kaum erwarten endlich eine Familie mit ihr zu gründen. Nur eine Tournee muss noch geschafft werden - und genau da liegt das Problem. Denn plötzlich ist gar nichts mehr gut und der sonst so lässige, standhafte Gitarrist benötigt plötzlich viele Hände um nicht zu fallen.


Ich bin kein großer Fan von reinen Liebesgeschichten, aber diese hier klang interessant, also bewarb ich mich um ein Rezensionsexemplar und bekam eines. 
Wie immer möchte ich mit dem Cover beginnen. Ich finde es sehr ansprechend und schon auf den ersten Blick kann man sehen, dass es sich hier um eine Liebesgeschichte handelt. Keine Fantasy, keine Science Fiction sondern das echte Leben und die ehrliche Liebe. Auch die Protagonisten scheinen hier optisch gut wiedergegeben.
Hin und wieder sind mir ein paar kleine Fehlerchen aufgefallen, die mich ins Stocken brachten. Ein doppeltes Wort in einem Satz, Rechtschreibfehler oder ein Satz dessen Formulierung nicht sonderlich einleuchtend war. Nichts gravierendes, aber mir sind sie aufgefallen.
Die Einführung in das Buch war gut, man hat die Personen kennen gelernt und wusste recht schnell um wen und um was es hier eigentlich geht. Die Kapitel beginne entweder mit Maria oder Neill und bleiben da auch recht fokussiert. Ich persönlich hätte diese Überschriften nicht immer gebraucht, denn zwar ist man das ein oder andere Mal mit zu Marias oder Neills Privatleben gefahren, doch wenn die zwei zusammen an einem Ort waren, dann wurde stets über beide berichtet.
Vom Schreibstil fand ich es recht angenehm zu lesen und man konnte den Zeilen und Sätzen gut folgen. Das Buch hatte einen roten Faden, der durchgehend vorhanden war, nur hin und wieder hätte ich mir andere Informationen gewünscht. Was ist mir Olivia, wie kam sie klar? Manche Dinge waren mir persönlich zu schnell verschwunden und doch hatte das Buch für mich so seine Längen. Es war spannend, keine Frage. Immer wieder sind Momente aufgetaucht, in der einer der beiden Hauptpersonen zu kämpfen hatte. Mit sich selbst, dem Leben und den Menschen des Umfeldes. Es blieb spannend und doch hat es mich nicht umgehauen. Ich kann nicht genau definieren wieso, es ist einfach ein Gefühl. Oder eben keines. 
Die Protagonisten selber sind gut, haben ihre Fehler und werden mir manchmal dennoch zu perfekt dargestellt. Als wären sie fehlerlos, mit Ausnahme von diesen wenigen Momenten hier in diesem Buch. Das ist in Ordnung aber nicht ganz meine Welt.
Die Story an sich ist interessant und auch wenn immer in der dritten Person geschrieben ist, so stehen doch abwechselnd Maria und Neill im Fokus. 
Die anderen Charaktere waren für mich ein wenig verwirrend. Einige kamen oft vor, andere nur hin und wieder. Ich kam mit den Namen der Bandmitglieder durcheinander, wusste nicht genau wer zu wem gehört, wer wessen Tech ist etc. Levis und Lance, Billy und Brandon. Marc und Markus. Zumindest bei ersteren kam später die Erleuchtung und auch zweitere wusste ich irgendwann zu benennen, wenn sie erwähnt wurden. Ihre Funktionen in den Bands hingegen blieben mir lange verschlossen. Zwar gibt es am Ende des Buches ein kurzes Namensverzeichnis, welches ich aber erst nach dem Lesen gesehen habe und auch nicht jedes Mal hätte dorthin blättern wollen. Diese Gedanken, wer nun wieder wer ist, haben mich ein wenig aus dem Lesefluss geworfen.
Dabei war die Anzahl nicht mal zu viel, es waren ja auch einige da, die ich zuzuordnen wusste. Vielleicht lag es einfach an den Namen.
Die Handlung ist nachvollziehbar und auch die Reaktionen der verschiedenen Charaktere nachvollziehbar und realistisch. 
Ich selber hab mir zwar bereits gedacht, wie das Buch ausgehen wird, wurde aber dafür auf dem Weg dorthin immer wieder überrascht. Und der Cliffhanger hat es in sich! Der ist echt gemein!
Dennoch muss ich ehrlich sagen, dass ich froh bin das Buch beendet zu haben und nun etwas neues lesen kann. 
Ich hatte hin und wieder meine Schwierigkeiten damit, aber für all diejenigen, die gerne Liebesgeschichten lesen, kann ich eine Leseempfehlung aussprechen.

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5, rezension, indie

In dunklen Zeiten (X 5)

A.L. Kahnau
E-Buch Text
Erschienen bei null, 09.03.2017
ISBN B06XHPVKW3
Genre: Sonstiges

Rezension:

Drei Jahre ist es nun her, das Hülya mit ihrer Familie vor den ersten Untoten geflohen ist. Mit einigen andere Flüchtigen hält sie sich in einer Burg versteckt und trainiert das vermeiden von Kontakt mit den Zombies. Vor allem, seit das mit ihren Eltern passiert ist. Doch bei einem Routine-Einsatz begegnet Hülya plötzlich Raik und der ist so ganz anders, als die Menschen mit denen sie sich versteckt. Irgendetwas löst er in ihr aus und plötzlich wird aus dem jungen Mädchen eine rebellische Frau.
Was soll ich anderes sagen, als das ich nach wie vor ein Fan der Reihe bin? Ich bin immer froh, wenn ich die Gelegenheit bekomme das Buch für die Autorin zu rezensieren. Ich bin noch immer kein Fan von Zombies, Untoten und diesen ganzen Horrorsachen, aber die X-Reihe hat mich in ihrem Bann.
Schon allein die neuen Cover sind ansprechend und machen neugierig auf mehr. In diesem Band ist mir aufgefallen, dass die Augen des Covermodels einen verfolgen. Egal von wo ich das Foto für meine Instagram-Seite gemacht habe, sie hat mich angesehen. Das ist ganz schön creepy, aber passt ja zum Buch. Immer alles gut im Auge behalten, nicht ablenken lassen und keine falschen Schlüsse ziehen.
Ich fand es auch interessant, dass nicht nur die Zeit der Handlung drei Jahre in der Zukunft liegt, seit dem letzten Buch, sondern dass es auch um neuen Figuren ging. Nicht mehr Mila und ihre Freunde standen im Fokus, sondern Hülya und Raik. Zwei Personen, zwei Perspektiven und im Prolog sogar noch jemand. Es war interessant zu sehen, wie andere Menschen mit der Apokalypse leben und vor allen Dingen überleben.
Ich bin schon sehr gespannt, was in Band 6 passiert.
Die Autorin scheint nicht genug von der Zombie-Welt zu bekommen und auch wenn es den ein oder anderen fragen könnte, woran das wohl liegt, dass sie so "besessen" ist, bin ich doch froh, das es weitergeht.
Die Spannung lässt nicht nach und hat einen angenehmen Bogen. Nicht zu dramatisch und nicht zu langweilig. Und schwups, schon ist das Buch wieder vorbei und man sitzt da und will mehr.
Ich mag auch die Wechselwirkungen in der Geschichte, es gibt Gefühle unter den verschiedenen Charakteren, aber sie stehen nicht im Hauptfokus, was ich besonders mag. Man spürt, das da was ist, doch es geht ums Überleben und das finde ich schön.
Das Buch hat auch diesmal wieder einen roten Faden und macht neugierig auf mehr.
Ich kann auch in diesem Falle nur wieder eine Leseempfehlung aussprechen.

Ganz klare Leseempfehlung :)

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dystopie, rebellion, zukunft, liebe, maddie

Die Rebellion der Maddie Freeman

Katie Kacvinsky , Ulrike Nolte
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 01.12.2012
ISBN 9783843210409
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich vor einigen Jahren diese Reihe gelesen hatte, damals noch Bibliotheksbücher, habe ich sie mir irgendwann gebraucht zugelegt (Band 1 und 2). Ich wollte sie immer schon nochmal lesen, ehe ich mir den dritten Band besorge und anlässlich der #PanemChallenge2017 habe ich sie nun zu lesen begonnen. Ich muss sagen, ich hatte dieses Buch besser in Erinnerung. Wirklich. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, da auch eine Freundin diese Bücher gerade liest und gelobt hat. Aber irgendwie waren sie nicht ganz so toll wie erhofft. Aber auch nicht schlecht. Gehen wir das Ganze einfach wieder systematisch durch.

Das Cover finde ich schön, das Mädchen darauf könnte Maddie sein und das mag ich. Ich mag es auch, dass sie auf jedem Cover drauf ist und nur anhand der Farben unterschieden wird. Irgendwie habe ich immer gehofft, dass es ihre echten Haare zeigt, aber das ist leider nicht so. Egal. Cool finde ich sie trotzdem.

Auch der Einstieg in die Geschichte ist gut und bringt einem nicht nur Maddie, sondern auch den Bezug zu ihren Eltern und die Art und Weise ihres Lebens nahe. Schon bevor sie Justin kennen gelernt hat, war sie eine kleine Rebellin gegen die Technisierung der Welt und das bewundere ich. Ich hoffe, dass unsere Welt niemals so aussehen wird. Technik schön und gut, aber doch nicht mehr nur noch! Das es verboten ist ein Leben ohne Technik zu haben finde ich sehr krass, denn ich persönlich bevorzuge stets den persönlichen Kontakt mit Menschen. 

Die Spannung im Buch lässt meiner Meinung nach zu wünschen übrig, denn sie könnte durchaus mehr werden. Allerdings sind die Fahrten bei Justin im Auto schon so etwas für sich. Ich glaube ich würde, anders als Maddie, leicht panisch reagieren. Justin aber scheint mir ein guter Kerl zu sein.

Hin und wieder nervte es mich, dass er so perfekt zu sein schien und mit sich selber so im Unreinen ist, weil es andauernd wiederholt wurde. Aber dass die Beziehung zwischen Justin und Maddie langsam dauert, das stört mich nicht. So kommen andere Dinge in den Vordergrund, was ich sehr mag, und es ist auch realistisch.

Am meisten gestört hat mich eigentlich nur das Aufzählen jeglicher Kleidungstücke. Ich sage auch gerne, was eine Person anhat. Im Nebensatz, kurz eingeflossen und meist auf ein, zwei Teile bezogen. Hier aber wird bei jeder Person gesagt, was diese anhat. Von oben bis unten. Es fehlt nur noch die Beschreibung der Unterwäsche, dann kann man ihre Kleidung nachkaufen. Das hat mich manchmal in den Wahnsinn getrieben, ehrlich. Ist mir egal ob das Kleid rot oder blau oder grau ist und damit optisch zur Jacke passt. Und auch welche Jeans getragen wird, welches Oberteil, Jacke, Schuhe, Haargummis (okay die nicht). Fakt ist, dass es meines Erachtens nach wichtigere Infos gibt, als ebendiese. Dadurch haben sich viele Dinge sehr in die Länge gezogen.

Nach wie vor ist die Story aber echt gut und ich werde den zweiten Band auch auf jeden Fall noch lesen.

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