magische_zeilens Bibliothek

36 Bücher, 17 Rezensionen

Zu magische_zeilens Profil
Filtern nach
36 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(59)

109 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

krebs, boygroup, boyband, musik, drew

Ich und die Heartbreakers

Ali Novak , Michaela Link
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.06.2017
ISBN 9783570311172
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eckdaten:
                       Titel: Ich und die Heartbreakers
                     Autor: Ali Novak
                    Verlag: cbt-Verlag
                       Preis: 9,99€
Erscheinungsdatum: 13. Juni 2017
               Seitenzahl: 409

Inhalt:
Stellas Schwester Cara ist schwer krank. Aus diesem Grund wollen Stella und ihr Bruder Drew ihrer krebskranken Schwester einen großen Gefallen tun. Da der Geburtstag der Drillinge ansteht, fahren Stella und Drew nach Chicago, um für ihre Schwester ein Autogramm der Heartbreakers zu ergattern, dessen größter Fan Cara ist. Leider muss Cara aber ihre Tage im Krankenhaus verbringen und kann ihre Lieblingsband aus diesem Grund nicht live sehen. Stella ist, im Gegensatz zu ihrer Zwillingsschwester, kein sonderlich großer Fan der Band. Trotzdem bekommen Stella und Drew nicht nur ihre Autogramme, sondern zwischen Stella und dem Sänger Oliver funkt es auch noch. Doch schnell wird Stella vom schlechten Gewissen gepackt. Darf sie überhaupt frei sein, verliebt sein und ihr Leben genießen, während ihre Schwester um ihr Leben kämpft?

Meinung:
Also mich hat vom ersten Moment an die Konstellation der Geschwister verwirrt. Stella, Drew und Cara sind zweieiige Drillinge und Stella und Cara dann noch dazu eineiige Zwillinge. Warum? Weshalb ist dann auch noch einer der Zwillinge todkrank? Da kann ich einfach die Intention der Autorin gar nicht nachvollziehen. Will sie den starken Zusammenhalt betonen? Stellas Gewissensbisse gegenüber ihrer Zwillingsschweter? Die Unterschiede zwischen den Drillingen, obwohl sie doch alle irgendwo gleich sind? In meinen Augen hätte es der Erzählung überhaupt nichts abgetan, wenn die drei ganz normale Geschwister wären, deren Alter sich vielleicht jeweils um ein oder zwei Jahre unterscheidet. Für mich war das eher verwirrend und vor allem hatte ich für Stella und Cara während des Lesens immer zwei sehr unterschiedliche Mädchen vor Augen und war dann immer kurz durcheinander, wenn die Autorin wieder erwähnte, dass die beiden eineiige Zwillinge wären.
Dafür ist es total süß geschrieben, wie Stella und Oliver sich zum ersten Mal begegnen. Ich will euch das ja nicht vorwegnehmen, aber da Stella die Heartbreakers ja eher ätzend findet, ist sie nicht in der Lage, die Bandmitglieder zu erkennen, wenn sie nicht gerade mit dem Namen der Band in einer Zeitung abgedruckt sind.
Aber auch an dieser Szene habe ich wieder was auszusetzen. Diese erste Begegnung und dieses erste Knistern zwischen Stella und Oliver findet schon sehr früh im Buch statt. Ich weiß nicht, mir persönlich ging das etwas schnell. Zwar nimmt die Autorin der Situation viel an Tempo, als Stellas schlechtes Gewissen sich meldet und auch von Seiten der Band werden den beiden einige Steine in den Weg gelegt, aber trotzdem geht mir das ein klein wenig zu fix. Kaum hat man mit dem Buch begonnen, zeichnet sich die beginnende Lovestory zwischen den beiden bereits ab. Finde ich irgendwie schade, da für mich dann auch irgendwie die Spannung raus war... Es gab dann zwar hin und wieder mal Momente, die eine gewisse Spannung hatten, aber häufig hab ich einfach so vor mich hingelesen und auf Spannung gehofft.
Einer dieser schönen Momente war zum Beispiel, als Stella mit den ergatterten Autogrammen wieder nach Hause fährt und den Sänger so sehr vermisst. Genau in diesem Moment bekommt sie ein Angebot, dass sie wieder in die Nähe der Band bringt. Doch Stella hat ihre eigenen Bedürfnisse schon immer aufgeschoben, da Cara zu Hause leidet und Stella für ihre Schwester da sein will. In dieser Situation ist es der Autorin sehr gut gelungen, die innere Zerrissenheit von Stella zu schildern. Ihr hin und her, weil sie Oliver gerne wiedersehen würde, aber ihre Schwester nicht verlassen mag. Man fühlt in diesem Moment richtig mit Stella mit, was mir einfach sehr gefallen hat. Aber auch in anderen Situationen bringt die Autorin die Gefühle ihrer Figuren sehr gut zum Ausdruck.
Abgesehen von der stellenweise fehlenden Spannung hatte ich aber keine Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Ich konnte ihr gut folgen, kam sehr flüssig durch das Buch und hatte zwischendurch auch das ein oder andere Mal ein Lächeln im Gesicht.

Fazit:
Eine sehr süße Geschichte. Perfekt für einen schönen Sommertag. Es geht um Geschwisterliebe, Krankheit, Freundschaft, Zusammenhalt und die große Liebe. Von mir gibt es dafür 3/ 5 Sternchen, da die genannten Kritikpunkte für mich dann doch sehr wichtig sind.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(62)

116 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, nacho figueras, polo, jessica whitman, pferde

Die Wellington-Saga - Verführung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734103735
Genre: Liebesromane

Rezension:

                       Titel: Die Wellington-Saga - Verführung
                     Autor: Nacho Figueras (und Jessica Whitman)
                    Verlag: Blanvalet
                       Preis: 12,99€
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2017
               Seitenzahl: 368

Nachdem der erste Band sich mit dem Liebesleben von Alejandro beschäftigt hat, geht es in diesem Buch nun um Sebastian, den jüngeren Bruder. Einigen ist er bereits aus dem ersten Buch als der Playboy der Familie bekannt. Die Frauenwelt liegt ihm zu Füßen und er nutzt das gerne für die ein oder andere Affäre, was dem Ruf seiner Familie nicht unbedingt gut tut. Sebastian ignoriert aber den Schaden, den er damit anrichtet und genießt sein Leben lieber in vollen Zügen. Es werden Trainingseinheiten versäumt und auch die Spiele sind ihm nicht so wichtig. Doch dann trifft er auf Kathrine. Nach einem gefloppten Film ist die Regisseurin nicht mehr so gefragt in Hollywood, weswegen ihr ein Flug zu ihrer Familie nach Wellington gerade recht kommt, auch wenn die Gründe nicht unbedingt schön sind. Aber in Wellington trifft sie dann auf den Del Campo Clan und damit auch auf Sebastian, der schnell merkt, dass das mit Kat anders ist als mit allen anderen.

Den Anfang des Buches fand ich leider etwas zäh... Die Vorstellung der beiden Protagonisten hat sich leider sehr gezogen. Da war auf der einen Seite die Regisseurin Kat, deren Lebenslauf doch sehr detailiert beschrieben wird, und Sebastian Del Campo, der auch im vorherigen Band schon erwähnt wird, aber trotzdem nochmal eine ordentliche Vorstellung bekommt. Zieht sich einfach hin und wird für den Leser irgendwann anstrengend und vor allem auch irgendwie langweilig. Das hält aber nur, bis Kat auf die Del Campos trifft. Danach wird das Buch wieder fesselnd, wie man es vom ersten Band gewohnt ist.
Alle, die dachten, sie würden wieder sehr viel über Polo und Pferde lesen, muss ich enttäuschen. Wenn ihr euch extra für den zweiten Band ein umfangreiches Wissen über Pferde und Polo angeeignet habt, dann habt ihr euch die Arbeit umsonst gemacht. Für Sebastian ist Polo einfach nicht der Mittelpunkt seines Lebens und dementsprechend findet das wenig Erwähnung, was ich auch nochvollziehen kann. Es geht mehr darum, wie die Familie Del Campo zum Polo gekommen ist. Also ganz ohne diesen Sport kommt auch Band zwei nicht aus, aber ich fand es spürbar weniger als in Band eins.
Was ich persönlich etwas schade fand, war, dass die Geschichte von Alejandro deutlich romantischer war. Ich hab mir vom zweiten Band ähnlich viel Romantik erhofft. Bei Sebastian ging es aber eher wild, leidenschaftlich und impulsiv zu. Da war ich zu Anfang natürlich schon irgendwie enttäuscht. Wenn man so drüber nachdenkt, dann würde es gar nicht zum Ruf von Sebastian passen, wenn er plötzlich zum kuscheligen Romantiker werden würde, denn auch in Band eins hatte er seine Erwähnungen und wurde schon von Beginn an als der Playboy der Familie dargestellt.
Das führt mich direkt zu dem, was ich so toll an dem Buch fand. Nacho Figueras war in der Lage, sich in seine Figuren hineinzuversetzen und sehr unterschiedliche Bücher aus sehr unterschiedlichen Perspektiven zu schreiben, die dann auch noch authentisch waren. Es wirkte nicht so, als hätte er sich da verbiegen müssen, um aus der Sicht von Sebastian zu schreiben. Er hätte den Playboy der Familie ja auch direkt zum Softie machen können, als er auf Kat traf, weil ihm das vielleicht besser liegt. Nein, er hat die Geschichte und den Schreibstil wunderbar an das Familienmitglied angepasst, dessen Geschichte er erzählt. Bin schon sehr gespannt, wie das im letzten Band wird!
Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass auch dieses Buch sehr leicht und flüssig zu lesen war, weswegen es mir auch hier wieder leicht fiel, es in kürzester Zeit zu verschlingen. Ich weiß nicht, ich bin irgendwie leicht in diesen angenehmen Schreibstil verliebt, da ich nicht allzu viel Zeit habe und dann immer froh bin, wenn ich viel Buch in einer "Leseeinheit" schaffe. Wenn ich ewig an einem Buch lese, verliere ich auch irgendwann die Lust am Lesen. Ist mir bei der Wellington-Saga noch gar nicht passiert und auch deswegen entwickelt sich diese Reihe zu einem meiner Favortiten.

Ja, wer gut aufgepasst hat, wird merken, dass ich mal wieder total begeistert bin und gar nicht anders kann, als auch dem zweiten Band 5/5 Sternchen zu geben. Am 18. September ist der dritte und letzte Band der Trilogie erschienen und ich bin jetzt schon auf die letzte Geschichte der Del Campo Geschwister gespannt.

  (1)
Tags: die wellington-saga, leidenschaft, liebe, nacho figueras, wellington   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, zauberei, hexe, magie, roman

Rock & Roll Magic: First Love

Michaela Basner
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei tredition, 27.12.2016
ISBN 9783734578939
Genre: Sonstiges

Rezension:

Beim Verlag tredition ist dieses wundervolle Buch am 27. Dezember 2016 erschienen. Mit seinen 354 Seiten ist dieses Buch der Auftakt von Michaela Basners Dilogie rund um die kleine Hexe Emilia. Wer neugierig ist, kann dieses Buch in der Taschenbuchausgabe für 12,99€ erwerben.

Im Mittelpunkt des Buches steht die Junghexe Emilia. Die Hexe lebt wie jeder andere Teenager. Sie geht zur Schule und unternimmt viel mit ihrer besten Freundin Cassandra. So sind sie und ihre beste Freundin zusammen mit Emilias Hexenkater Alfons auf einem Fest auf der Stadtburg, als die Geschichte ihren Lauf nimmt. Hier trifft die junge Hexe erstmals auf den unmagischen Sänger Finn, der sie vom ersten Moment an "verzaubert". Es entwickelt sich eine unglaublich schöne Liebesgeschichte, die von ein wenig Magie begleitet wird, aber trotzdem werden den beiden immer wieder Steine vor die Füße geworfen. Finden Emilia und Finn am Ende zueinander und welches Geheimnis haben Finns Großeltern vor ihrem Enkel?

Was beim Lesen sofort auffällt, ist, dass die Rechtschreibung sehr holprig ist. Hier haben die Korrekturleser eindeutig etwas geschlafen und viele Fehler überlesen. Das stört den Lesefluss leider hin und wieder sehr. In einigen Sätzen fehlen Wörter (nein, das können keine gewollten Elipsen sein), in anderen gibt es Wörter doppelt und manchmal fehlen auch Buchstaben. Ich persönlich habe damit ein riesiges Problem gehabt, da mir schon bei Kurznachrichten unter Freunden gerne mal Rechtschreibfehler auf die Nerven gehen. Das Buch ist aber deutlich umfangreicher und da dann immer über Fehler zu stolpern, war auch mal schnell ermüdend.
Außerdem versucht die Autorin durch Großschreibung einige Wörter zu betonen. Gerade zu Anfang häufen sich diese großgeschriebenen Wörter, die dem Leser entgegenspringen. Fand ich persönlich auch nicht sonderlich ansprechend. Da hätte man vielleicht mit Fettdruck oder kursiven Wörtern arbeiten können. Aber die Autorin wird sich dabei schon was gedacht haben.
Auch mit den Protagonisten hatte ich zwischendurch so meine Probleme. Finn und Emilia haben es hin und wieder einfach zu leicht. Ja, auch die beiden tuen sich manchmal etwas schwer, denn es dauert zum Beispiel ewig, bis die beiden ein erstes Treffen arrangieren können, aber vieles geht beiden einfach zu leicht von der Hand. Gerade bei Finn, der sich ungeahnten Herausforderungen stellen muss.
Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Geschichte an sich sehr gut gefallen hat! Ungeachtet der Rechtschreibfehler und der ungewohnten Großbuchstaben hat die Autorin einen sehr fesselnden und angenehmen Schreibstil. Wenn ich die Zeit zum Lesen gefunden habe, dann habe ich immer direkt mehrere Kapitel am Stück gelesen, was gar nicht so leicht war, da einige Kapitel sehr lang waren und ich nicht immer so viel Zeit hatte. Außerdem endeten viele Kapitel so, dass man eigentlich weiterlesen musste! Ich habe mich häufig echt motivieren müssen, um das Buch aus der Hand zu legen.
Die Geschichte zwischen Emilia und Finn war einfach immer spannend. Ein wenig Abwechslung kam dann durch die Geschichten zwischen Finn und seiner Familie sowie zwischen Emilia und Cassandra. So hat der Leser, der mal aus Finns und mal aus Emilias Perspektive gelesen hat, viel vom Geschehen mitbekommen und war zu jeder Zeit sehr gut über die Vorkommnisse informiert. Gerade in den Momenten, als sich die Ereignisse überschlugen, fühlte man sich nicht komplett verloren.
Und zu guter Letzt möchte ich dann noch das einfach wunderschöne Cover loben! Dieser blaue Himmel mit der alten Burg vermitteln schon so ein wenig Magie. Außerdem fand ich diesen extrem kurzen Klappentext, der ganze drei Sätze umfasst, irgendwie spannend. Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass er sehr gut passt. Es geht viel um die Musik, die Finn mit seiner Band macht und die gegen Ende nochmal eine sehr wichtige Rolle einnimmt, und diese sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Finn und Emilia ist einfach so schön!

Genau deshalb verlieren die Rechtschreibfehler an Bedeutung und ich möchte, nein muss diesem Buch für seine so wunderschöne Geschichte einfach 4/5 Sternchen geben! Gerade gegen Ende war ich nicht bereit, dass Buch aus der Hand zu legen. Da habe ich alles stehen und liegen gelassen, um zu lesen, wie es ausgeht. Wobei das wohl keine gute Idee war, denn jetzt warte ich auf den zweiten Band...

  (2)
Tags: hexe, liebe, magie, roman, tredition, zauberei   (6)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(64)

125 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

trennung, liebe, ehe, trennung auf zeit, familie

Zwei auf Umwegen

Taylor Jenkins Reid
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.09.2015
ISBN 9783453291744
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Roman "After I do" wurde von Taylor Jenkins Reid geschrieben. In Deutschland ist das Buch am 09. Mai 2017 unter dem Titel "Zwei auf Umwegen" erschienen. Diese rührende Liebesgeschichte verstärkt das Kontingent des Diana Verlages und bietet auf 432 Seiten eine Geschichte zum Verlieben. Wer neugierig ist, kann sein eigenes Exemplar für 9,99€ ergattern.

Die Autorin erzählt in ihrem Roman die Geschichte von Lauren und Ryan. Seit elfeinhalb Jahren sind Lauren und Ryan nun schon ein Paar, doch irgendwie passt es in letzter Zeit nicht mehr. Hat sich nur der Alltag eingeschlichen? Nehmen sie sich gegenseitig schon als selbstverständlich hin? Oder ist es tatsächlich vorbei mit der großen Liebe? Um sich diese Frage zu beantworten, einigt sich das Ehepaar auf eine Beziehungspause. Ein Jahr ist Ruhe. Es gibt keinen Kontakt mehr. Um das zu gewährleisten, zieht sogar einer aus und auch der Hund geht nur an einen von beiden. Aber abgesehen von dem Kontaktverbot gibt es keine Einschränkungen. Beide dürfen sich ausprobieren, dürfen andere daten und die Freiheiten des Singlelebens genießen. Nach 365 Tagen herrscht dann hoffentlich Klarheit und die beiden wissen, ob es vorbei ist mit der Liebe oder ihnen nur vom Alltag Steine in den Weg gelegt wurden.

Mich hat schon der Klappentext total gefesselt. Er ist kurz, prägnant und machte zumindest mich einfach neugierig. Nach elfeinhalb Jahren plötzlich feststellen, dass der Hund spannender ist als der Partner? Eine schreckliche Vorstellung. Ein Kontaktverbot, das erst nach 365 Tagen gelöst wird? Wahnsinnig! Wer kennt schließlich nicht das Vorurteil, dass Trennungen auf Zeit nie zu einem Happy End führen? Meine Neugier war also geweckt.
Außerdem war diese Lovestory so anders als andere. Hier ging es nicht darum, wie sie sich kennenlernen und er alles tut, um sie für sich zu gewinnen. Die Protagonisten sind bereits verheiratet, kennen sich seit über elf Jahren und versuchen nun, durch eine zeitlich begrenzte Trennung, ihre Ehe und ihre Liebe zu retten. Sowas hatte ich bis dahin noch nie gelesen, geschweige denn gesehen. Ich fand die Idee, sich auf eine bereits bestehende Liebe, die so ihre Problemchen hat, zu konzentrieren, einfach so toll!
Das Buch ist einzig und allein aus der Sicht von Lauren geschrieben. Als Leser wurde ich mit ihrem Unbehagen gegenüber dieses großen Einschnittes in ihr Leben konfrontiert und auch mit all den Unsicherheiten, die sich daraus ergaben. Da es nur eine Trennung auf Zeit ging, wollte Lauren ihre Familie, die ich übrigens richtig ins Herz geschlossen habe, anfangs nicht einweihen. Sie hat sich aus allen Nachfragen rausgewunden, hat Aussagen gegeben, aus denen keiner schlau wurde. Man hat einfach mit ihr gelitten und mit ihr versucht, dieses Geheimnis möglichst zu bewahren. Auch die Unwissenheit teilte ich mit Lauren, denn während der Trennungsphase verät die Autorin fast nichts über das, was Ryan so anstellt. Vermisst er seine Frau? Hat er eine Andere gefunden? Arbeitet er an einer unendlichen romantischen Geste, um Laurens Liebe neu zu entfachen? Bis zum Ende ist nie wirklich klar, ob die Trennung ihr Ziel verfehlt oder genau das bewirkt, was sie bewirken soll. Die Autorin schafft auf diese Art einen Spannungsbogen, der fast das gesamte Buch über sehr hoch ist und zumindest mich daran gehindert hat, das Buch wegzulegen.
Zum Schreibstil beziehungsweise der Leserführung der Autorin lässt sich sagen, dass ich mich von Beginn an abgeholt fühlte. Bevor es in die Trennungsphase geht, beschreibt die Autorin eine Szene aus der Gegenwart, in der Lauren und Ryan sich nach einem Baseballspiel streiten, weil Ryan das Auto nicht findet, aber Lauren, die das weiß, wird von ihrem Mann nicht beachtet. Nach diesem Beispiel für die Probleme des Paares geht es zurück in die Vergangenheit. Das Kennenlernen vor so vielen Jahren, der Antrag. Die Autorin zeigt wichtige und glückliche Stationen im Leben der beiden. Doch das Bild ändert sich irgendwann und sie beschreibt auch die Streitereien, die sich irgendwann einschlichen. Bevor also über die 365 Tage der Trennung berichtet wird, bekommt der Leser eine kurze, informative Zeitreise, nach welcher er dann besser versteht, was passiert. Auch während des restlichen Buches lässt Taylor Jenkins Reid ihre Leser nie im Dunkeln tappern, sondern informiert sie so weit wie nötig. Es wird nichts verraten, was nicht verraten werden muss, aber trotzdem ist man gewappnet und kann dem Geschehen einwandfrei folgen.
Ich hatte nur ein Problem mit dem Buch... Laurens beste Freundin und Arbeitskollegin Mila wirkt für mich eher, als wäre sie in der falschen Geschichte. Es stört mich überhaupt nicht, dass sie lesbisch ist, aber ich verstehe nicht, warum sie es ist? Hier hätte doch auch eine Freundin gepasst, die sich für Kerle interessiert... Oder geht es darum, dass Mila aufgrund ihrer abweichenden Ausgangslage vielleicht nicht die beste Ratgeberin ist? Was auch immer der Grund ist, für mich wirkte Mila eher wie die "Quotenlesbe", um ein wenig Abwechslung ins Buch zu bringen. Ich lasse in diesem Punkt übrigens mit mir diskutieren, falls irgendwer eine sinnvolle Erklärung gefunden hat...

Abschließend werde ich nicht mehr viel sagen, denn ihr werdet gemerkt haben, wie sehr ich von diesem Buch schwärme. Das lasse ich mir durch diesen letzten und einzigen Kritikpunkt auch nicht kaputt machen, weswegen ich 5/ 5 Sternchen vergebe.
Ich kann dieses Buch einfach nur jedem empfehlen und habe es auch schon meiner Mum in die Hand gedrückt, nachdem ich es so unglaublich begeistert beendet habe. Also ab in den Buchladen mit euch und holt euch euer Exemplar. Es lohnt sich und die Geschichte ist einfach so schön!

  (3)
Tags: liebe, liebesroman, lovestory, trennung, trennung auf zeit, zeit   (6)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(208)

336 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 147 Rezensionen

pferde, polo, liebe, nacho figueras, florida

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der 416 Seiten starke Roman "Die Wellington-Saga Versuchung" ist am 15. Mai 2017 als Auftakt einer Trilogie erschienen. Der Autor dieses Werkes ist Ignacio "Nacho" Figueras, der mit Jessica Whitmann zusammengearbeitet hat, um ein Werk zu schaffen, das sich um seine größte Leidenschaft dreht. Wer neugierig ist, bekommt vom Blanvalet-Verlag in jeder guten Buchhandlung sein eigenes Exemplar für 12,99€.

Georgia ist Tierärztin und hat so ziemlich ihr ganzes Leben auf der heruntergekommenen Farm ihres Vaters verbracht. Ihre einzigen Ausflüchte aus dieser Welt war ihr Studium und auch ihr Freund Billy hat sie schon in eine weniger triste Welt entführt. So auch in diesem Fall, denn er lädt sie zu einem Ausflug nach Wellington, Florida ein, wo ein großes Poloturnier stattfindet. Polo ist eigentlich etwas, mit dem Georgia sich noch nie wirklich beschäftigt hat, aber sie soll Billys neuen Schwarm kennenlernen, weswegen sie sich auf die Reise macht. Sie lässt die alte Farm, die schon deutlich bessere Tage gesehen hat, hinter sich und taucht ein in die glamouröse Welt des Polosports.
Auch Alejandro Del Campo ist in Wellington und wirft ein Auge auf Georgia. Bevor das junge Mädchen es realisiert, hat der älteste Sohn des Del Campo Clans sie in eine ganz andere Welt gezerrt.

Wie die kleine Zusammenfassung schon zeigt, haben wir hier eine "Mädchen von nebenan landet irgendwie in der glamourösen Welt der Reichen"-Geschichte oder, um es einfacher zu sagen, eine "Cinderella Story". Ach, ich liebe es ja und ich finde, dass der Autor hier auch nicht zu sehr übertreibt. Häufig habe ich das Gefühl, dass das Ganze vom Autor zu surreal geschildert wird, aber in diesem Werk ist es tatsächlich realitätsnah. Natürlich wird hin und wieder übertrieben, denn die pure Realität kennen wir, die langweilt uns.
Auch war ich sehr positiv überrascht davon, dass der Autor über ein Thema schreibt, mit dem er sich identifizieren kann. Man merkt einfach schon beim Lesen, dass er weiß, wovon er schreibt, wodurch alles irgendwie authentischer wird. Man spürt beim Lesen einfach seine Leidenschaft für die Tiere und den Sport, denn das zieht sich durch die gesamte Geschichte, ist immer wieder präsent.
Außerdem habe ich mich ja in das Cover verliebt! Es vermittelt einem diese schlichte Eleganz, die Georgia unter den Schönen und Reichen ausstrahlt. Während die Reichen es gerne mal übertreiben und mit dem schönsten Schmuck und den teuersten Kleidern auffallen wollen, kommt Georgia mit sehr wenig aus. Dieser Mix aus weiß und rosa mit den zarten Symbolen spiegelt das für mich einfach wieder. Es ist so schön anzusehen, obwohl es gar nicht so viel zu sehen gibt!
Aber kommen wir jetzt mal zum Inhalt.
Die Geschichte ist sehr leicht. Nichts schlimmes, nichts schweres, nichts komplexes. Hat man ein paar Stunden Zeit, ist das Buch sehr gut in weniger als einem Tag durchzulesen. Es gibt nur genau eine Geschichte, die zwar aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, aber dennoch leicht zu verfolgen ist, da der Leser sich nicht noch mit drölf Nebengeschehenissen rumärgern muss. Es ist alles sehr gradlinig. Auch der Perspektivwechsel war für mich relativ leicht. Ich habe gehört, dass einige so ihre Problemchen hatten, aber mir war immer ziemlich schnell bewusst, wann ich die Sicht von Alejandro geschildert bekam und wann der Autor sich in Georgias reinversetzte. Dazu ist alles sehr flüssig geschrieben. Man gerät beim Lesen kaum ins Stocken. Selbst wenn Figueras über Pferde oder Polo schreibt, kann man als völliger Neuling auf diesem Gebiet wahrscheinlich mitkommen. Man muss kein Profi im Polosport sein und ein eigenes Gestüt besitzen, um die Passagen über Pferde und Polo verfolgen zu können.
Darüber hinaus ist es schön, wie der Autor dem Leser die Protagonisten näher bringt. Er erzählt viel von beiden und schnell ist klar, dass nicht nur die Armen, sondern auch die Reichen ihre ganz eigenen Probleme haben. Georgias Leben dreht sich nur um die Farm und ihren Dad, weswegen sie es nicht schafft, ihre Träume zu verwirklichen, sondern seit ihrem Studium wieder in ihrer Heimat festhängt. Alejandros Leben wird von einem schweren Schicksalsschlag überschattet. Nicht einmal seine Tochter, seine Pferde oder sein Sport können ihn wirklich glücklich machen. Findet ihr es nicht auch sympathisch, wenn Protagonisten eher normale Probleme haben, die nicht maßlos übertrieben wirken?
Und dann noch einen Dämpfer, der an all diejenigen gerichtet ist, die bei dem Wort "Versuchung" zu sabbern beginnen und auf viele, detailierte Schlafzimmerszenen hoffen. Ich muss euch enttäuschen. Das steht hier nicht im Vordergrund. Nacho Figueras hat sich eher auf die Romantik und die Anspannung zwischen den Protagonistenkonzentriert. Szenen im Bett sind eher andeutungsvoll und als ich die erste las, war ich mir nicht sicher, ob es eine war. Hier geht es um Pferde, Polo, das Mädchen von nebenan und die Romantik. Mir hat beim Lesen aber auch nichts gefehlt!

Abschließend lässt sich sagen, dass ich diesen ersten Band vor Neugier verschlungen habe. Ich habe mich in die Figuren und das Ambiente in Wellington verliebt!Ich kann nciht anders, als diesem Buch 5/ 5 Sternchen zu geben. Außerdem erscheint am 17. Juli schon "Verführung". In Band zwei wird es dann aber um Alejandros Bruder Sebastian gehen, denn die Geschichte um Alejandro und Georgia findet im ersten Band schon ein Ende. Da ich es nur empfehlen kann, werde ich jetzt weiter auf das Erscheinen der Fortsetzung warten (und auf Band drei im September) und rate euch, beim nächsten Besuch in der Buchhandlung einfach mal reinzulesen.

  (3)
Tags: florida, liebe, liebesroman, nacho figueras, pferde, polosport, romantik, usa   (8)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(155)

271 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 125 Rezensionen

familie, demenz, alzheimer, jenny downham, homosexualität

Die Ungehörigkeit des Glücks

Jenny Downham , Astrid Arz
Fester Einband: 478 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 22.02.2016
ISBN 9783570102923
Genre: Romane

Rezension:

Am 22. Februar 2016 erschien "Die Ungehörigkeit des Glücks" von Jenny Downham beim C. Bertelsmann Verlag als Hardcover. Das Taschenbuch ist am 03. April 2017 beim cbt Verlag unter dem Titel "Obwohl es mir das Herz zerreißt" erschienen. Wenn ihr dieses Buch also lesen wollt, habt ihr die Möglichkeit, euch für euren Lieblingstitel zu entscheiden. Das Taschenbuch erhaltet ihr für 14,99€ und die Ausgabe als Hardcover ist für 19,99€ zu haben, dafür erwarten euch dann aber auch 480 Seiten.

Katie ist 17, als sie erfährt, dass sie eine Großmutter hat. Bisher hat ihre Mutter Caroline dieses kleine Detail nämlich vor ihr geheim gehalten, denn Caroline und ihre Mutter sind in der Vergangenheit nicht besonders gut miteinander ausgekommen. Zwischen den beiden Frauen gab es viele Streitereien, bei denen sie sich gegenseitig sehr verletzt haben. Doch eines Tages findet Mary ihren Weg zurück ins Leben ihrer Tochter und ihrer Enkeltochter. Caroline stellt schnell fest, dass mit ihrer Mutter etwas nicht stimmt, denn Mary hat Demenz und deswegen viele Dinge vergessen. Während das für Caroline einem Albtraum gleicht, nutzt Katie die klaren Momente ihrer Großmutter, um sich mit ihr anzufreunden. Gemeinsam mit ihrer Oma ergründet Katie die Geheimnisse ihrer Familiengeschichte, über die ihre Mutter nicht mit ihr spricht. Doch dem jungen Mädchen ist nicht bewusst, was sie mit ihren Bemühungen alles ins Rollen bringt.

Ich muss ja ehrlich zugeben, dass für mich bei diesem Buch das Cover tatsächlich sehr ausschlaggebend war, es mir ins Regal zu stellen. Abgesehen von der Thematik. Ich finde es total faszinierend, wie das Mädchen da auf der Seite liegt und den Leser aus ihren blauen Augen ansieht. Wegen des Covers gefällt mir auch das Hardcover deutlich besser als das Paperback.An diesem Punkt muss ich aber auch zugeben, dass ich das Buch nur mit auf Reisen hatte und dementsprechend den Schutzumschlag immer zu Hause im Regal stehen hatte. Bei mir gehen diese Schutzumschläge leider viel zu leicht kaputt...

Aber auch der Teil zwischen den Buchdeckeln hat mich gefesselt. Jenny Downham versteht sich darauf, Charaktere zu schaffen, die man nur sympathisch finden kann. Da wäre Mary, die putzige Oma, der dank ihrer Krankheit nicht immer all ihre Erinnerungen zugänglich sind, was sie irgendwie noch niedlicher macht. Ach, wir lieben doch alle niedliche Großmütter! Vor allem, wenn sie so schöne Geschichten wie Mary erzählen. Am liebsten würde ich mir auch mal Tee und Kekse schnappen und mich zu ihr setzen und ihrer interessanten Lebensgeschichte lauschen. Dann wäre da noch Katie, die sich mit jeder Seite immer weiter entwickelt und am Ende des Buches ganz anders auf Dinge reagiert als noch zu Beginn. Sie macht einem Mut, dass es einem selber irgendwann genauso ergehen kann. Außerdem ist sie für ihren kleinen Bruder die perfekte große Schwester, denn sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihre kleine Familie und stellt auch schon mal ihre eigenen Bedürfnisse hinten an.  Auch Caroline ist ein Teil dieser Familie. Sie war mir anfangs eher unsympathisch, denn sie hat Katie und Katies Bruder ziemlich herumkommandiert und bevormundet. Katie musste Kochen, Katie musste auf Chris aufpassen und Katie musste Sonderkurse belegen. Als gegen Ende aber ihre Beweggründe klar wurden, hat sich mein Bild von ihr geändert und ich konnte ihre Handlungen zumindest nachvollziehen. So sind sie alle auf ihre ganz eigene Art total sympathisch und mir während des Lesens ans Herz gewachsen.

Dass mir die Personen so ans Herz gewachsen sind, war unter anderem dafür verantwortlich, dass mich diese sowieso schon so emotionsgeladene Geschichte an der einen oder anderen Stelle so richtig kalt erwischt hat. Das Buch ist eine emotionale Achterbahn. Man freut sich mit den Protagonisten, man leidet mit ihnen, man ist gemeinsam mit ihnen frustriert und man versucht mit ihnen zusammen alles zu ertragen. Stellt euch drauf ein, dass ihr beim Lesen Taschentücher brauchen werdet.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und sie leitet einen sehr sicher durch das Geschehen. Da Jenny Downham sich dazu entschieden hat, über Demenz zu schreiben, ist das Grundgerüst der Geschichte ziemlich ernst. Die Autorin versucht, nichts zu beschönigen. Sie schildert das Geschehen aus der Sicht von Katie, die alles von außen erlebt, und aus der von Mary, die das alles durchmachen muss. Der Leser erfährt, wie Katie sich fühlt, wenn ihre Großmutter vergisst, und wie es Mary ergeht, wenn sie nicht mehr weiß, wo sie ist und was vor sich geht. Ich finde, dass ihr das sehr gut gelungen ist, denn ich hab selber schon in der Rolle von Katie gesteckt und es ist wirklich nicht leicht. Doch Mary schildert ihre Lebensgeschichte auf eine so liebenswerte Weise, dass es dem Ganzen den Ernst etwas nimmt. Das Thema Demenz steht trotzdem noch im Vordergrund, ist durchgehend präsent und der aufmerksame Leser nimmt trotzdem noch was zu dem Thema mit. Ich finde es einfach gut gemacht, wie sie uns diese Krankheit näher bringt, die erst dadurch entstanden ist, dass wir Menschen immer älter und älter werden. Ich war einfach begeistert.

Doch auch dieses tolle Buch hat einige Macken. Als erstes gab es viel zu viele Menschen mit Problemen. Da war nicht nur Mary mit ihrer Demenz, sondern auch Katies Bruder ist krank und Katie selber weiß auch nicht, was mit ihr los ist. Auch Caroline ist durch ihre Kindheit sehr vorbelastet und verhält sich in vielen Situationen dementsprechend. Für mich persönlich ergeben diese vier zusammen etwas viel Krise für eine Familie. An diesem Punkt hat die Autorin eindeutig übertrieben und der Familie zu viele Probleme aufgehalst. Carolines Probleme sind wichtig für die Geschichte, aber Katie hätte keine Probleme mit ihrer Persönlichkeit gebraucht und Katies Bruder hätte auch keine Probleme haben müssen.

Dadurch, dass jede der Personen seine ganz eigenen Probleme hat, überschlagen sich in vielen Kapiteln die Ereignisse. Es geht vordergründig um Katie, Mary und Caroline, die immer mal wieder eine kleine Krise durchleben und das in einem ziemlich rasanten Tempo. Hin und wieder hatte ich als Leser das Gefühl, ich würde von den Ereignissen überrannt werden. Ich wurde an manchen Stellen einfach durch die vielen Ereignisse überfordert und fühlte mich verloren und alleingelassen. Ich hatte kaum das eine überstanden, da kam die Autorin schon mit der nächsten Katastrophe um die Ecke.

Trotz allem muss ich diesem Buch 4/5 Sternchen geben, denn es hat mich begeistert, mich gefesselt und ich finde die Message einfach viel zu wichtig. Ich möchte euch dieses Buch also unbedingt ans Herz legen, denn ich hoffe, dass ihr dann mehr Verständnis für Demenz habt. Nicht jeder von uns, hat das Pech, einen Fall in der Familie oder im Bekanntenkreis zu haben, aber wenn man mal auf jemanden trifft, der erkrankt ist, ist man vielleicht nicht ganz so hilflos. Tut mir also den Gefallen und verschließt eure Augen nicht vor dieser Krankheit, denn die Medizin ermöglicht uns zwar ein langes, gesundes leben, aber gegen Demenz kann man noch nichts machen und wir werden noch eine ganze Weile damit umgehen müssen...

  (2)
Tags: demenz, familie, familienprobleme, jenny downham, vergangenheit   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

humor, erotik, blog, mimi und käthe, porno

Erlebnispornographie

Mimi & Käthe
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453677111
Genre: Sachbücher

Rezension:

Beim Heyne Hardcore Verlag ist dieses süße kleine Büchlein bereits am 12. September 2016 erschienen. Es wurde von den beiden Pornobloggerinnnen Mimi und Käthe geschrieben, die seit 2013 auf ihrem Blog über die Welt der Pornographie berichten. Wer sich also für einen Blick hinter die Kulissen interessiert, kann sich für 9,99€ durch dieses 320 Seiten starke Buch lesen und sich von Mimi und Käthe in eine ganz neue Welt entführen lassen.

Die beiden Mädels berichten über Sicherheit, Techniken, Möglichkeiten, Dinge in eine harmlosere Version umzuwandeln, Anstrengungen, erklären Begriffe, Risiken oder die Peinlichkeit von Spitznamen. Der Leser bekommt zu vielen Bereichen was erzählt. Ich will an dieser Stelle aber gar nicht vorweggreifen, von was die beiden Autorinnen berichten, denn dann nehme ich euch ja die interessierten Gesichter, sobald ihr das Inhaltsverzeichnis lest!

Ja, es ist ein Sachbuch und die meisten Sachbücher sind unglaublich langweilige Dinger, die man eigentlich gar nicht lesen will... Aber die beiden Frauen haben einen so lockeren und leichten Erzählstil, der durch private Geschichte ergänzten wird und dennoch den nötigen Ernst für eine solche Thematik mitbringt. Ich hatte einfach Spaß daran, von Mimi und Käthe zu lesen, denn die beiden nehmen sich selbst auch nicht immer ganz so ernst. Das ist herrlich erfrischend!

Desweiteren habe ich ja bereits erzählt, dass die beiden in ihrem Buch viele Themen besprechen und dem Leser erklären. Das kann zwar auch schlecht sein, wenn man über etwas berichtet, von dem man als Berichtender keine Ahnung hat, aber ich habe das Gefühl, dass die Mädels genau wissen wo von sie sprechen und sich genau da beschränken, wo dieses Wissen aufhört. In diesem Fall ist es all das, was mit tiefergehendem medizinischen Wissen zu tun hat. Da in diesem Buch aber so viele unterschiedliche Themengebiete angesprochen werden, habe ich hin und wieder mal das Gefühl gehabt, dass das ein oder andere etwas zu schnell abgearbeitet wurde. Klar, 320 Seiten klingt viel, aber das Buch ist etwas kleiner als A5 und dementsprechend wenig passt dann doch auf diese vielen Seiten. Dadurch wird einigen Kapiteln weniger Beachtung geschenkt, diese sind dann sehr kurz geraten und werden nur sehr schnell behandelt. Das schafft vielleicht eine gute Basis, um dann als Leser weiterzurecherchieren, aber wirklich was "gelernt" hat man dann nichts. Da heutzutage dummerweise die ein oder anderen Menschen versuchen, mit ihrem Halbwissen irgendwelche Dinge auszuprobieren, finde ich das schon irgendwie kritisch.... Da hätte ich dann vielleicht lieber zu Gunsten von diesen halben Erklärungen andere Dinge weggelassen und dem Leser mehr Informationen gegeben.

Doch obwohl Mimi und Käthe so sehr von der Welt des Pornos schwärmen und ihren Lesern zu erklären versuchen, was daran angeblich so toll sein soll, fühle ich mich als Leser nicht so, als würden sie mir ihre Liebe zur Pornographie aufzwingen wollen. Klar, mit ihrem Buch versuchen die beiden Bloggerinnen ihren Lesern und Leserinnen, ich tippe aber stark darauf, dass eher die letzte Fraktion angesprochen werden soll, die Angst oder das Unbehagen zu nehmen, das immer dann aufkommt, wenn es um Pornographie geht. Wir haben 2017 und man sollte meinen, dass die Gesellschaft heute deutlich offener mit allem umgeht, aber vieles gilt immer noch als Tabuthema. Die Autorinnen versuchen ihren Lesern die Berührungsängste mit diesem Themenkomplex zu nehmen. In einem Kapitel erklären sie sogar ganz bewusst, warum es meist weiblichen Personen schwerer fällt, sich auf das Medium "Porno" einzulassen. Ich kann mir aber vorstellen, dass das Buch tatsächlich auf eine gewisse Weise helfen kann, wenn man sich darauf einlässt. Die beiden sind mit ihren Erklärungen sehr einfühlsam und so sachlich, dass sie all die komisch erscheinenden, abstoßend wirkenden Dinge vorsichtig erklären.

Alles in allem war das Buch sehr vielseitig und gut geschrieben, aber durch das ein oder andere Kapitel habe ich mich dann doch gequält, weil es mich schlichtweg nicht interessiert hat, was da stand. Außerdem war es ein Sachbuch, dass einem ohne Rücksicht auf Verluste die Fakten nur so um die Ohren gehauen hat. Da war so viel los, dass ich mich heute kaum noch an all das, was ich gelesen habe, erinnern kann. Die Autorinnen haben sich mit ihrem Pensum einfach etwas übernommen. Deshalb gibt es von mir nur 2/5 Sternchen für dieses Buch, denn man muss sich wirklich mit dieser Thematik auseinandersetzen wollen und sich für all die Dinge interessieren, wenn man beim Lesen nicht verzweifeln will. Man muss es lesen wollen, weil es sich sonst unerträglich in die Länge ziehen und einem auf die Nerven gehen kann.

  (1)
Tags: erotik, mimi und käthe, pornographie, sachbuch   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(25)

49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

birgit schlieper, mein sommer in brighton, sommer, brighton, freundschaft

Mein Sommer in Brighton

Birgit Schlieper
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.04.2017
ISBN 9783570311639
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Somme, Sonne und Meer. Mit ihrem Roman "Mein Sommer in Brighton" , der am 17. April 2017 im cbt-Verlag erschienen ist, hat Birgit Schlieper allen Leseratte eine tolle Lovestory mehr für den Sommer geschenkt. Die 380 Seiten umfassende Geschichte ist als Taschenbuch schon für 9,99€ zu erwerben.

Nora kommt aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Hamburg und hat sehr anhängliche Eltern, weswegen sie und ihre beste Freundin Lisa schon Glück hatten, dass sie ihre Sprachreise überhaupt antreten durften. Wegen Noras besorgter Eltern ist es dann "nur" Brighton in England geworden und keine Stadt in den USA. Doch schnell entpuppt sich Brighton als Glücksgriff. Die Gasteltern, bei denen die beiden Mädchen wohnen, haben ein Haus in der Nähe vom Pier und sind bei allem viel entspannter als Noras Eltern. Außerdem wohnt der Surfer Tim in seinem Bulli am Strand und lädt Nora zu einem Schoko-Fondue ein. Doch es ist nicht lange alles so rosig und schon bald ziehen die ersten dunklen Wolken auf. Von einem Moment auf den anderen scheint Nora nicht nur Tim, sondern auch Lisa zu verlieren.Wird sich das alles wieder richten?

Der Einstieg war etwas holprig und ich kann leider überhaupt nicht sagen, woran das gelegen hat... Sobald aber die ersten zwei oder drei Kapitel überwunden waren, war das Buch sehr leicht, sehr schnell und sehr flüssig zu lesen. Im weiteren Verlauf hat das Lesen dann wieder viel Spaß gemacht und das Buch hat mir viele schöne Lesestunden geschenkt.

Es war sehr schön, wie Birgit Schlieper zwei so unterschiedliche Mädchen beschrieben hat. Nora ist Einzelkind, hat sehr fürsorgliche Eltern und hasst Shopping. Lisa hat mehrere Geschwister, ihre Eltern gehen deutlich lockerer mit allem um und sie liebt es, shoppen zu gehen. Die Autorin hat ein Duo geschaffen, dessen Freundschaft durch ihre Unterschiede doch irgendwie besonders wird, da sie sich füreinaner auch zum Beispiel gerne mal auf einen Shoppingtrip einlassen.

Was ich etwas schade fand, war, dass es viel um die Gasteltern sowie Lisa und Nora ging. Ich hatte etwas mehr Lesezeit zu der sich anbahnenden Romanze zwischen Nora und dem Surfer erwartet. Zwar ist die Autorin in diesen Fällen immer wieder sehr schnell zurück zu der Lovestory gekommen, aber an manchen Stellen war ich dann doch so neugierig auf den weiteren Verlauf, dass es mir dann gar nicht gefiel, wenn Birgit Schlieper auch nur einen Augenblick von dieser abwich. Es war einfach so fesselnd und spannend, wie das zwischen Nora und ihrem Surfer hin und her ging, dass ich mich da nur ungern von gelöst habe.

Und dann kam das Ende. Es war eine Geschichte mit vielen Aufs und Abs, kleinen und großen Katastrophen, Problemen und Lösungen, was mich so begeistert hat! Dafür war das Ende aber leider viel zu unspektakulär und hat mich einfach etwas bedröppelt zurückgelassen. Es war mega süß und trotzdem auch irgendwie romantisch, aber ich hatte mir etwas ganz anderes vorgestellt und auch gewünscht. Da hätte gerne mehr kommen können beziehungsweise sogar müssen!

Doch trotz allem ist es die perfekte Mischung aus Strand, Sonne, Meer, Freundschaft, Liebe und Spaß, weswegen dieses Buch meine Empfehlung für einen sonnigen Tag am Strand oder im Garten ist, denn die Geschichte ist trotz allem sehr schön geschrieben. Die Freundschaft der Mädchen, die vielen Nationalitäten, die die Autorin einfließen lässt, das Feeling, die Location. Das vermittelt einfach diese schöne Leichtigkeit, die ein Sommerurlaub und ein kleiner Urlaubsflirt brauchen. Das Lesen macht Spaß und an sonnigen Tagen unterstützt das Buch diese Atmosphäre und an regnerischen Tagen hebt es die Stimmung.

Also Leute, ab in die Buchhandlung, wenn ihr noch ein Buch für den Sommerurlaub braucht, denn dieses Buch ist mit seinen 4/5 Sternchen einfach ein toller Begleiter. 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(150)

326 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 104 Rezensionen

elfen, holly black, fantasy, der prinz der elfen, prinz

Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das neue Werk von Holly Black, die zum Beispiel die Spiderwick-Reihe geschrieben hat, ist am 03. April beim cbt Verlag erschienen. "Der Prinz der Elfen" ist 412 Seiten stark und für 16,99€ zu erwerben.


Die Geschwister Ben und Hazel leben in dem Ort Fairfold, der eigentlich relativ unspektakulär wäre, wenn er nicht ans Elfenreich grenzen würde. Da die Bewohner Fairfolds aber eine Abmachung mit den Elfen haben, passiert ihnen nichts, nur die tollpatschigen Touristen, die den Ort besuchen, werden hin und wieder zu Opfern der Elfen. Der gläserne Sarg im Wald ist aber viel zu bewundernswert, um sich diesen nicht anzusehen. Obwohl die meisten Bewohner diesen Sarg eher kritisch betrachten, sind Ben und Hazel von dem Elf, der schon seit Jahrzehnten in diesem gläsernen Gefängnis schläft, fasziniert. Doch eines Tages ist der Sarg kaputt und der Elf fort. Ab diesem Moment beginnt das Ganze für Ben und Hazel gefährlich zu werden.

Ich muss ja ehrlich sagen, dass mich das Buch eigentlich schon überzeugt hatte, als ich das Cover gesehen habe... Es ist einfach so schön gestaltet! Wie der Wald sich in das Abbild des Elfen einfügt. Ich war einfach verliebt! Es wirkt irgendwie sehr schlicht durch das viele weiß drumherum, aber durch diesen Elfenjungen, in dessen Umriss sich so viel bündelt, dann wieder doch nicht.

Jetzt zu dem Buch und der Geschichte.
Der Einstieg in die Geschichte war (leider) sehr sehr schwer... Die Autorin springt viel in der Zeit. Im einen Moment ist sie in der Gegenwart und im nächsten schon wieder in der Vergangenheit. Ich wusste irgendwann nicht mehr wirklich, wo sie sich auf der Zeitachse befand. Außerdem hat sie ganz häufig im ersten Schritt vieles nur halb erklärt. Zwar hat die Autorin das im Verlauf der Geschichte auch alles wieder aufgeklärt, aber in diesen Momenten hatte ich als Leser weder eine ganze noch eine halbe Information. Es war ganz komisch damit dann weiterzulesen. Auch häufig aus dem Grund, dass diese unvollständigen Informationen häufig mit den Elfen im Zusammenhang standen und der Leser einfach ohne eine Erklärung oder auch nur einleitende Worte in die Welt der Elfen geworfen wurde. Da fühlte ich mich wie einer dieser tollpatschigen Touristen, den die Elfen mit großer Wahrscheinlichkeit für sein Fehlverhalten bestraft hätten. Ich hatte einfach keine Ahnung und das, obwohl ich sowohl "Plötzlich Fee" von Julie Kagawa als auch die Elfen-Reihe von Aprilynne Pike gelesen und geliebt habe.
Was mir persönlich dann noch Schwierigkeiten bereitet hat, war die Erzählperspektive. Ich bin ja der Typ Leser, der überwiegend Bücher aus der Ich-Perspektive liest. Ich weiß nicht, warum ich das tue, aber das fällt mir leicht und diese Bücher kann ich meistens besser eintauchen. Dieses Buch ist aber aus der Er-Perspektive geschrieben und die Autorin nutzt das auch aus. In einem Kapitel macht Hazel alleine irgendwas und im nächsten ist Ben ohne seine Schwester unterwegs. Dazu kamen dann noch haufenweise Erinnerungen und Gefühlseindrücke und schon war ich verwirrt. Ich hab es einfach gerne, wenn es eine klare Protagonistin oder einen klaren Protagonisten gibt.
Und trotz all dieser Probleme muss ich sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm fand. Ich hatte zwar das Gefühl, dass die Geschichte zu Beginn so vor sich hinplätschert, während sich zum Ende hin alles überschlägt (das Buch muss ja irgendwann auch enden), aber trotzdem fand ich auch den Anfang sehr fesselnd. Das Buch war einfach leicht und flüssig zu lesen. Außerdem hoffte man ja am Anfang immer, endlich etwas über den schlafenden Elfen zu erfahren.
Desweiteren hat die Autorin ein Händchen dafür, Details zu beschreiben. An einigen wenigen Stellen hat sie es zwar so übertrieben, dass meine eigene Fantasie sich in den Feierabend verabschiedet hat, weil sie wirklich sehr viel vorgibt... Ist dann in dem Moment schade, sehe ich jetzt aber nicht als Weltuntergang, weil das nun nicht ständig passiert.


Alles in allem fand ich das Buch leider eher schwach... Ich weiß nicht, ob das daran lag, weil mir das Buch wirklich nicht gefallen hat oder weil ich durch andere Leser einfach viel zu hohe Erwartungen hatte. Was auch immer es war, mich hat das Buch nicht überzeugen können... Ich fand es einfach weder wirklich gut noch wirklich schlecht, deshalb gibt es auch 3/5 Sterne. Das ist einfach ein Buch, dass man wohl am besten liest, wenn man Ruhe und einen freien Kopf hat, weil man sonst sehr schnell etwas verloren ist, wenn man den Beginn der Geschichte nicht aufmerksam verfolgt...

  (3)
Tags: der prinz der elfen, elfen, fantasy, holly black   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(67)

137 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

thriller, dreh dich nicht um, jennifer l. armentrout, spannend, jennifer l armentrout

Dreh dich nicht um

Jennifer L. Armentrout , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453412897
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Am 10. April ist im Heyne Verlag der Thriller "Dreh dich nicht um" von Jennifer L. Armentrout in dieser Aufmachung als Taschenbuch erschienen. Im Mai 2014 ist dieses Buch nämlich bereits mit einem anderen Cover erschienen. Für 8,99€ ist dieses 384 Seiten umfassende Exemplar zu haben.


Protagonistin ist Samantha, die an ihrer Schule zu den beliebten Mädchen gehörte und klischeemäßig ziemlich fies zu allen war, die nicht zu dieser Gruppe gehörten. Als sie und ihre beste Freundin Cassie verschwinden, taucht Samantha zwar nach vier Tagen wieder auf, aber sowohl Cassie als auch ihr Gedächtnis bleiben verschwunden. Sam muss aber um ihr Gedächtnis kämpfen, denn ihre beste Freundin bleibt verschollen. Womöglich ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen und es ist nicht klar, ob Sam nicht vielleicht die Schuld daran trägt. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, denn man hat es bereits auf Sam abgesehen. Jemand, der weiß, was passiert ist, als Cassie verschwand.

Dies war der erste Thriller, den ich gelesen habe und ich habe vielleicht einfach zu hohe Erwartungen gehabt, aber mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen...

Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout war zwar schön flüssig zu lesen und dementsprechend kam ich sehr fix durchs Buch durch. Ich finde es einfach angenehm, wie die Autorin ihre Bücher schreibt und ich gehöre zu den Leuten, die ihre Lux-Reihe total lieben. Sie beschreibt nicht zu wenig und nicht zu viel, sodass man nicht völlig verloren dasteht, aber sich auch nicht alles mit der eigenen Fantasie ausmalen muss, dementsprechend war es kein Problem, sich ein Bild von Orten und Personen zu machen. Ich kam super mit und war am Anfang auch echt gefesselt.

Zu Beginn wird man mitten ins Geschehen geworfen. Man begleitet, wie Samantha gefunden wird, wie es ihr mit ihrem Gedächtnisverlust ergeht, als sie zum ersten Mal wieder auf ihre Eltern trifft, und wie sie in ein ihr völlig fremdes Leben geworfen wird. Mich als Leser hat das total gefesselt.

Dann aber trifft sie auf ihren Freund, der mir von Anfang an super unsympathisch war. Immer, wenn ich über längere Zeit von ihm gelesen habe, wollte ich das Buch schon weglegen... Da ich nichts vorgreifen will, äußere ich mich aber nicht weiter dazu. An diesem Punkt fällt auch der Spannungsbogen rapide ab.

Aus der Geschichte von zwei Freundinnen, die verschwanden und von denen nur eine wieder auftaucht, wird eine Mischung aus Samanthas Persönlichkeitskrise, denn sie hat sich mit ihrem Gedächtnisverlust sehr verändert und kommt nun nicht mit ihrem alten Ich zurecht, und einer Liebesgeschichte, in die die Protagonistin verwickelt wird. Ich habe einfach die Spannung, die Action und den Nervenkitzel vermisst, den man sich von einem Thriller erhofft. Versteht mich nicht falsch, an sich war die Story nicht schlecht, aber es war eher etwas, das ich in einem ganz normalen Roman erwartet hätte.

So war ich relativ froh, als ich das Buch beendet hatte. Zwar wurde es gegen Ende nochmal kurz spannend, als sich alles auflöste, aber das konnte das Buch auch nicht retten.


Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Schreibstil der Autorin zwar so gut ist, wie ich es von ihr kenne, aber bei der Storyline hat sie das angegebene Genre dann doch eher verfehlt. Da die Geschichte an sich aber nicht so schlecht ist und der Schreibstil der Autorin dann eben doch überzeugend war, gibt es von mir trotzdem noch 2/ 5 Sternen für das Buch.

  (8)
Tags: thriller   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(755)

1.208 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 251 Rezensionen

liebe, krankheit, nicola yoon, jugendbuch, leben

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Dressler, 17.09.2015
ISBN 9783791525402
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" von Nicola Yoon ist am 17. April im cbt Verlag erschienen. Dieses süße kleine Taschenbuch umfasst 332 Seiten und kostet 9,99€.
Die Autorin schreibt über Madeline Whittier, die mit ihrer Mum in einem keimfreien Haus lebt. Madeline hat dieses Haus eigentlich noch nie verlassen, denn sie leidet seit ihrer Geburt an einer seltenen Immunkrankheit. Würde sie das Haus verlassen, könnte das ihr sicherer Tod sein. Deshalb lebt sie glücklich in ihrem weiß eingerichteten Zimmer, in dem all ihre Bücher stehen. In ihrer eigenen, kleinen, abgeriegelten, keimfreien Welt. Zumindest solange, bis im Haus nebenan eine Familie einzieht und Madeline von deren Sohn total fasziniert ist.


Ich weiß im Moment noch gar nicht, wo ich anfangen soll, denn dieses Buch hat mich emotional so durcheinander gebracht! Ich weiß auch noch nicht, wie lang oder kurz diese Rezension wird, denn ich habe Angst, aus meiner Überschwänglichkeit heraus, zu viel zu verraten....


Nicola Yoon hat es von Anfang an geschafft, dass ich Maddy zu gleichen Teilen bewundert und bemitleidet habe! Da ist dieses Mädchen, dass ihr ganzes Leben lang nicht mehr als dieses sterile Haus gesehen hat, aber trotzdem schafft sie es, den Kopf oben zu halten und das irgendwie zu überstehen. Sie macht einfach irgendwie das beste draus, indem sie sich in ihre Bücher vergräbt oder ihrem anderen Hobby nachgeht. Sie ist ein so bewunderswertes Mädchen und sobald ich angefangen hatte, von ihr zu lesen, konnte ich das Buch einfach nicht mehr weglegen. Ich wollte einfach wissen, wie es dem armen, aber starken Mädchen ergeht und wie der Junge von nebenan ihr Leben auf den Kopf stellt.


Außerdem hat die Autorin auch andere liebenswerte Charaktere geschaffen! Olly, der Nachbarsjunge, ist einfach so sympathisch und ja, ich weiß nich warum, aber den habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch Maddys Krankenschwester Carla, die neben Maddys Mum die einzige Person ist, mit der das kranke Mädchen regelmäßigen Kontakt hat. Nicola Yoon hat es geschafft, die beiden so toll zu beschreiben und den Charakteren richtig Leben eingehaucht, indem beide noch eine Geschichte haben, die unabhängig von der ist, die die Autorin erzählt. Hachja, ich könnte noch stundenlang von den Figuren schwärmen...


Und dann sind da noch so unglaublich süße Zeichnungen drin! Diese Zeichnungen sind so zuckersüß! Es gibt zum Beispiel Krankenakten von Maddy oder einen handgeschriebenen Tagebucheintrag. Hin und wieder sind es aber auch nur einfach Bilder, die dann irgendwas mit der aktuellen Situation zu tun haben. Es ist einfach so süß gemacht! Diese Bilder tragen wesentlich zum Feeling in dem Buch mit bei, wie ich finde. Die unterstützen einfach diese Momente, in denen Madline sich freut oder wegen irgendwas mal wieder niedergeschlagen ist.


Was ich beim Lesen etwas störend fand, war aber, dass manche Kapitel nur ein Viertel in seiner lang sind. Es ist komisch für den Lesefluss. Madline ließt viel und zu dem ein oder anderen Buh sind dann so zwei oder drei zeilige "Spoiler" drin, die dann ein eigenes Kapitel sind. Das Buch ist vom Text alleine her also keine 332 Seiten lang, sondern vielleicht gerade so 300. Dadurch wirkt das Buch deutlich umfangreicher, als es tatsächlich ist. Lässt sich durch diese kurzen Kapitel und das daraus folgende häufige Umblättern, aber leider nicht ganz so flüssig lesen, wie ich es mir erhofft hatte...
Und dennoch wird der Leser mit der Protagonistin auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt. Gemeinsam mit Maddy habe ich die Höhen und Tiefen durchlebt, habe mit ihr geweint und gelacht, habe um sie gebangt und mich für sie gefreut. Das führte alles dazu, dass ich nach dem Buch einfach so überwältigt von den Gefühlen war, dass ich erstmal 20 Minuten Ruhe brauchte, bis ich überhupt wieder ansprechbar war. Nicola Yoon beschäftigt sich in ihrem Buch damit, ob Liebe jedes Opfer wert sei, und das war für mich aus aktuellem Anlass einfach eine Fragestellung, die mich sehr bewegt hat. Hätte ich nicht in der Öffentlichkeit gesessen, ich hätte wohl aufgrund dieser emotionalen Geschichte geweint...


Deshalb ist dieses Buch eine absolute Empfehlung und erhält von mir 5/ 5 Sternchen, denn ich war selten so begeistert von einer Geschichte und habe mich selten so schnell in ein Buch verliebt. Dieses Buch hat definitiv eine Chance darauf, mein Jahreshighlight zu werden. Ich bin so froh, dass ich die Chance bekommen habe, dieses Buch zu lesen!
Ich freue mich jetzt schon riesig auf den Film und möchte euch allen dieses Buch nochmal dringend ans Herz legen! Lest es, es ist einfach so schön!

  (18)
Tags: buch zum film, du neben mir, du neben mir und zwischen uns die ganze welt, liebe mit hindernissen, liebesroman, lovestory, nicola yoon   (7)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1.743)

2.939 Bibliotheken, 22 Leser, 6 Gruppen, 53 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberer

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2007
ISBN 9783551354037
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1.721)

2.884 Bibliotheken, 27 Leser, 6 Gruppen, 74 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, hogwarts, zauberer

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2006
ISBN 9783551354020
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3.224)

5.637 Bibliotheken, 64 Leser, 12 Gruppen, 212 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberer

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4.251)

6.795 Bibliotheken, 61 Leser, 21 Gruppen, 92 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, freundschaft

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 11.02.2009
ISBN 9783551354051
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3.984)

6.348 Bibliotheken, 27 Leser, 19 Gruppen, 61 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5.653)

8.508 Bibliotheken, 71 Leser, 23 Gruppen, 112 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.02.2008
ISBN 9783551354044
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4.243)

6.548 Bibliotheken, 49 Leser, 17 Gruppen, 82 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.04.2011
ISBN 9783551354075
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

leben, roman, geschichte, familie, mona jaeger

Der Lauf des Lebens -

Mona Jaeger
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 24.10.2016
ISBN 9783630875019
Genre: Romane

Rezension:

Im Oktober 2016 erschien das Buch "Der Lauf des Lebens" von Mona Jaeger beim Luchterhand Literaturverlag. Das Werk umfasst 190 Seiten und trägt den passenden Untertitel "Geschichten vom Menschsein".

In dem Buch werden sowohl die tollen, freudigen Momente als auch die schlimmen, niederschmetternden Augenblicke des Lebens behandelt. Um dem Leser dies klar zu machen, führt die Autorin selbigen in die Leben von Paul und Anna ein. Die erste Begegnung ist bei beiden in frühen Jahren und danach begegnen wir ihnen immer wieder.

Wenn man so durch das Buch blättert, wird man in viele Lebensabschnitte entführt, die man selber schon so ähnlich erlebt hat oder die einem noch bevor stehen. Es gibt Momente wie die Kindheit, den ersten Kuss, die erste Wohnung und das erste Kind. Aber auch Themen wie die Scheidung werden thematisiert. Diese Momente werden immer entweder aus der Sicht von Paul oder aus der Sicht von Anna erklärt, aber für diesen Wechsel gibt es keinen vorherbestimmten Rhythmus. Das ist sehr schade, denn so kommt es, dass man mehr von Paul als von Anna erfährt. Gerade in der ersten Hälfte hört man nur sehr sehr selten von Anna.

In der letzten Hälfte taucht Anna zum Glück wieder auf. Leider in den unmöglichsten Situationen... Ich weiß nicht, dass die Schwangerschaft gerade aus Annas Sicht geschrieben ist, finde ich irgendwie sexistisch. Es gibt zuvor ein paar Abschnitte über Paul und genau zur Schwangerschaft wird Anna dann plötzlich wieder interessant. Das hat mich schon irgendwie gestört... Es gibt so viele tolle Momente im Leben, die werden aber ausnahmslos aus Pauls Sicht erzählt. Für Anna hat die Autorin dann all die schlechten Momente vorgesehen. Passt mir irgendwie nicht, weil ich mir von einer Autorin gewünscht hätte, dass sie nicht all' die schlechten Momente für die Frau im Buch aufspart.

Es ist aber schön, dass die Autorin sich nur auf ausgewählte Lebensabschnitte konzentriert, da sie sich dann wirklich auf diese fokussieren konnte und jeden Abschnitt mit der nötigen Leidenschaft und Sorgfalt verfasst hat. Gerade die weniger schönen Momente fand ich sehr toll beschrieben. Die Wortwahl, das Drumherum. Man konnte sich sehr toll in Anna oder Paul einfühlen und da Mona Jaeger die Gedanken der beiden schildert sowie durch gut gesetzte Vor- beziehungsweise Rückblenden dem Leser auch alle nötigen Informationen hierfür gibt.

Die Vor- und Rückblenden sind generell sehr hilfreich, denn man bekommt vieles aus dem Leben der beiden nicht mit, da zwischen den Abschnitten teilweise einige Jahre liegen. Mona Jaeger packt ein ganzes Leben in 190 Seiten. Ich weiß noch nicht, ob das funktioniert, weil sie sich nur auf die wichtigsten Momente konzentriert, oder ob es klappt, weil sie das Potential dieser Idee nicht ganz ausgeschöpt hat... Ich selber hätte auch sehr gerne noch etwas mehr gelesen.

Aber das sorgt dafür, dass ich wieder viele schöne und kurze Kapitel hatte, die einem das Lesen auch dann ermöglichen, wenn man mal nicht so viel Zeit hat, um seitenlange Kapitel zu lesen. Aufgrund von mangelnder Zeit ist es aktuell einfach entgegenkommend für mich, wenn die Autoren ihre Sinnabschnitte kurz halten.


Zusammenfassend fand ich das Thema dieses Buches sehr interessant. Mona Jaeger schafft es, die Höhen und Tiefen eines Lebens sehr schön zu beschreiben und für alle, die mal ein paar tiefgründige Geschichten aus dem Leben lesen wollen, ist dies eine klare Empfehlung. Solange man sich nicht daran stört, dass die weibliche Protagonistin in diesem Buch nur selten erwähnt wird und nur die unschönen Momente abbekommt.

Aus diesem Grund gibt es von mir auch nur 2/5 Sternchen, da mich diese Sache mit Anna einfach viel zu sehr stört.

  (27)
Tags: luchterhand, luchterhand literaturverlag, mona jaeger, roman   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2.529)

4.325 Bibliotheken, 60 Leser, 14 Gruppen, 259 Rezensionen

liebe, götter, griechische mythologie, halbgötter, fantasy

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Hanna Hörl , Simone Wiemken
Buch: 496 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2013
ISBN 9783841501370
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2.558)

3.849 Bibliotheken, 54 Leser, 4 Gruppen, 228 Rezensionen

seelen, liebe, stephenie meyer, dystopie, fantasy

Seelen

Stephenie Meyer , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 912 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.05.2011
ISBN 9783551310361
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1.083)

1.923 Bibliotheken, 24 Leser, 4 Gruppen, 153 Rezensionen

liebe, krebs, tod, leukämie, krankheit

Bevor ich sterbe

Jenny Downham , Astrid Arz
Flexibler Einband: 315 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.06.2010
ISBN 9783570306741
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(997)

2.086 Bibliotheken, 23 Leser, 8 Gruppen, 26 Rezensionen

fantasy, tintenwelt, cornelia funke, jugendbuch, bücher

Tintentod

Cornelia Funke , Cornelia Funke
Buch: 768 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2012
ISBN 9783841500144
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6.636)

8.305 Bibliotheken, 69 Leser, 13 Gruppen, 146 Rezensionen

fantasy, bücher, jugendbuch, cornelia funke, tintenwelt

Tintenherz

Cornelia Funke ,
Buch: 567 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2010
ISBN 9783841500120
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(67)

107 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

royal, dystopie, carlsen, dystopi, valentina fast

Royal: Ein Königreich aus Glas

Valentina Fast
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551316356
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 
36 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks