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Magisch Verflucht (German Edition)

Ina Linger , Cina Bard
E-Buch Text: 396 Seiten
Erschienen bei null, 31.05.2018
ISBN B07D72MLNV
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Close to you

Isabell May
Flexibler Einband
Erschienen bei ONE, 23.02.2018
ISBN 9783846600573
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Autorin: Isabell May
Verlag: one
Seitenanzahl: 429
Preis: 12,00€
ISBN: 978-3-8466-0057-3

Inhalt

Gegensätze ziehen sich an …

Violet hat einen Plan: Sie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen und neu beginnen. Ein Studium in Maine ist da genau richtig, und am College findet sie schnell Anschluss. Vor allem Aiden geht ihr bald nicht mehr aus dem Kopf. Denn auch wenn der Junge mit dem Bad-Boy-Image sich ihr gegenüber kalt und distanziert gibt, hat er etwas an sich, das Violet auf magische Weise anzieht. Aber soll sie sich wirklich auf ihn einlassen? Schließlich ist ihr Leben schon kompliziert genug. Doch ihr Herz sieht das scheinbar anders …
(Klappentext „Close to you“)

Meine Meinung

„Close to you“ ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, daher bin ich nicht mit allzu hohen Erwartungen heran gegangen. Es passiert nicht oft, dass ich auf Anhieb von für mich neuen Autoren oder Autorinnen überzeugt bin, aber hier ist das dann doch der Fall. Zwar habe ich an dem Buch ein paar kleine Kritikpunkte, aber welches Buch (und auch Person) ist schon perfekt. Zudem handelt es sich hierbei ja auch um meine persönliche Meinung und die ist ja, Gott sei Dank, bei jedem unterschiedlich.

Das gesamte Buch ist in einem flüssigen, leicht zu lesendem Schreibstil geschrieben, wodurch sich das Buch auch wirklich sehr schnell lesen lässt. Normalerweise sitze ich schon mindestens zwei bis drei Tage an einem Buch, da ich zwischendurch immer mal Pausen vom lesen machen muss. Aber dieses Buch habe ich tatsächlich in einem Rutsch gelesen und so etwas passiert mir wirklich selten.

Die Geschichte wird über die gesamte Länge des Buches aus der Perspektive von Violet erzählt. Das bringt einem zwar ihre Gefühls- und Gedankenwelt näher, jedoch erfährt man, wie ich finde, dadurch doch relativ wenig über die anderen Charaktere. Ich hätte mir beispielsweise auch ein paar Kapitel aus Sicht von Aiden gewünscht. Allein schon deshalb, weil er ja doch ziemlich verschlossen und wortkarg ist.
Ich bin nie so richtig schlau aus ihm geworden und ein paar Worte von ihm oder Gedanken aus seinem hübschen Köpfchen wären da schon hilfreich gewesen.
Nichtsdestotrotz lässt sich die Handlung durch Violets Perspektive gut nachvollziehen und es bleiben keine weiteren offenen Fragen im Raum.

In dem Buch haben es mir vor allem auch die Nebencharaktere, Dorian und Chloe, angetan. Ich habe mich sofort in die beiden verliebt und war froh, dass sie bis zum Schluss mit dabei waren.
Zwar haben beide ihre eigene kleine Geschichte, nur sind diese – vor allem bei Dorian – sehr vorhersehbar gewesen. Was ihn betraf hatte ich von Anfang an ein Gedanken im Kopf, der sich dort eingenistet hat und nicht mehr verschwinden wollte. Und letztendlich hatte ich mit meiner Vermutung, was ihn betraf, auch Recht behalten.

Was Violets besten Freund betrifft, so bin ich mit ihm überhaupt nicht warm geworden. Ich weiß auch nicht genau woran es lag, aber für den Verlauf der Handlung hat es für mich nicht wirklich eine Rolle gespielt. Die Geschichte um diesen Charakter fand ich jedoch auch mehr als vorhersehbar..da waren meiner Meinung nach zu viele Hinweise und Andeutungen, um da irgendetwas falsch zu verstehen oder um nicht auf diesen einen speziellen Punkt zu schließen.
Die Tatsache, dass es eben so vorhersehbar war, hat der Geschichte um Violet und ihrer dunklen Vergangenheit so ziemlich den Wind aus den Segeln genommen.

Aiden und Violet sind beides Personen, die jeweils eine große Last mit sich herumschleppen und daher so sind wie sie eben sind.
Hier muss ich sagen, dass ich Aidens Probleme sehr viel realistischer gestaltet finde als die von Violet.. Das liegt wahrscheinlich auch einfach daran, dass es bei Aiden immer konstant am Mann war, während es bei Violet eher heruntergespielt beziehungsweise teilweise schon überspielt wurde.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass es sie wirklich so sehr beeinträchtigt hat, wie die Autorin es vielleicht rüber bringen wollte. Mal wurde es bei ihr kurz angesprochen, dann hatte sie mal eine Panikattacke und dann war auf einmal wieder alles Friede, Freude Eierkuchen.. Bei ihr wurde es also vielmehr nur nebenher erzählt und erst zum Ende hin wieder mal erwähnt und „aufgelöst“. Dadurch hat die gesamte Geschichte wie ich finde doch ganz schön was an Spannung verloren.

Bei Aiden wiederum hatte man doch stark das Gefühl, dass ihn sein Problem mental fertig macht. Er bezeichnet sich selbst als Monster, da ihm von klein auf eingetrichtert worden ist, dass er nichts geringeres als das sei. Zwar wird das an vielen Stellen für meinen Geschmack doch etwas übertrieben dargestellt und es kommt auch zu extrem vielen Wiederholungen, jedoch fand ich seine Geschichte „glaubwürdiger“ und belastender als die von Violet.

Fazit

„Close to you“ ist ein Buch, welches sich schnell lesen lässt und daher gut für zwischendurch geeignet ist.
Allerdings ist es auch ziemlich vorhersehbar, also nicht unbedingt etwas für jemanden, der sich eine spannende Lektüre mit krassem Wende- beziehungsweise Höhepunkt wünscht.

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Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

Rezension:

Autorin: Mona Kasten
Buchreihe: Maxton Hall Trilogie
Verlag: LYX
Seitenanzahl: 369
Preis: 12,90€
ISBN: 978-3-7363-0624-0

Inhalt

„Du hast mir das verdammte Herz rausgerissen.
Und ich hasse dich dafür.

Aber ich liebe dich auch, und das macht das ganze so viel schwerer.“


Ruby ist am Boden zerstört. Noch nie hatte sie für jemanden so tiefe Gefühle wie für James. Und noch nie wurde sie so verletzt. Sie wünscht sich ihr altes Leben zurück – als sie auf dem Maxton Hall College niemand kannte und sie kein Teil der elitären und verdorbenen Welt ihrer Mitschüler war. Doch sie kann James nicht vergessen. Vor allem nicht, als dieser alles daransetzt, sie zurückzugewinnen …
(Klappentext „Save you“)

Meine Meinung

Nach dem doch ziemlich fiesen Cliffhanger aus Band 1 ging es jetzt endlich in die zweite Runde. So gespannt ich auf das Buch gewartet habe..es hat sich gelohnt. Ich wurde von der Geschichte absolut nicht enttäuscht, wobei ich damit auch nicht gerechnet hatte.

Das Buchcover ist wie auch schon beim vorherigen Buch schlicht und elegant gehalten. Durch die warmen Farben und die „Cleanheit“ wirkt es nicht überladen und sehr ansprechend.

Ebenso wie im ersten Band der Maxton-Hall Reihe ist der Schreibstil hier sehr flüssig und leicht zu lesen. Eben so wie man es von Mona Kasten gewöhnt ist.
Das Buch ließ sich daher ziemlich schnell lesen und ich hatte das Gefühl, dass die Seiten nur so dahin flogen.

Im Gegensatz zum ersten Teil wird die Geschichte hier nicht nur aus den Perspektiven von Ruby und James erzählt. In Band 2 bekommen wir als Leser auch einen näheren Einblick in die Gedankenwelt von Ember und auch Lydia, James' Zwillingsschwester.
Ich persönlich fand das sehr interessant, da man ja in Band 1 schon feststellen konnte, dass Lydia noch eine große Rolle in den Büchern spielen wird.
Was mich anfangs allerdings noch etwas verwirrt hat, war der große Anteil des Buch, der aus Lydias Perspektive geschrieben worden ist. Zwar wurde man dadurch nicht in der Handlung, was Ruby und James betrifft, zurückgeworfen, irritierend fand ich es aber doch.
Nichtsdestotrotz ein spannender, gelungener und interessanter Wechsel zwischen den Perspektiven der Charaktere.

Nachdem ich nach Band 1 ziemlich interessiert darin war herauszufinden, was beziehungsweise ob überhaupt mal etwas zwischen Lin und Cyril war, habe ich in diesem Band die Chance dazu bekommen. Der Umstand, wie sie zueinander stehen, hat mich dann zugegebenermaßen doch etwas überrascht. Damit hätte ich dann doch nicht gerechnet, da man ja auch was Cyril betrifft weiß, in wen er die ganze zeit verliebt war und noch ist.
Daher fand ich die Beziehung zwischen den beiden doch etwas fragwürdig, zumal ich auch Lin nicht so eingeschätzt hätte..

Die Charaktere an sich sind, wie in Band 1 auch schon, super ausgearbeitet und haben hier noch mal einzeln etwas an Tiefe gewonnen.
Wer hier meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat ist eindeutig Wren! Ich bin sehr gespannt wie es bei ihm, in seinem Leben, so weitergehen wird und ob er wirklich so unschuldig in seinem Handeln ist wie er vorgibt zu sein..
Auch Ember bekommt in diesem Band ihre eigene kleine Geschichte und ich bin mehr als neugierig auf den Ausgang. Ember ist mir mit ihrer sympathischen Art wirklich schnell ans Herz gewachsen und ich habe mich richtig mit ihr gefreut als Ruby ihr endlich erlaubt hat, sie auf einer der Maxton-Hall Partys zu begleiten.

Fazit

"Save you" ist definitiv eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes und wird jedem, dem Band 1 gefallen hat, überzeugen können.

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Autorin: C. E. Bernard
Verlag: penhaligon
Buchreihe: Palace-Saga
Seitenanzahl: 410
Preis: 14,00€
ISBN: 978-3-7645-3195-9

Inhalt

Sie muss das Leben des englischen Kronprinzen retten – doch sie ist sein größter Feind …

Rea Emris sündigt. Wenn sie denkt, wenn sie fühlt, wenn sie jemanden berührt. Das hat man versucht ihr weiszumachen. Denn Rea wuchs in einer Gesellschaft auf, in der Berührung illegal ist.

Nur nachts streift Rea ihre Handschuhe ab, um in den Ring zu steigen. Dort besiegt die zierliche Frau im Faustkampf einen übermächtigen Gegner nach dem anderen. Ihr Talent bleibt allerdings nicht unentdeckt: Als der britische Geheimdienst Rea aufspürt, wird sie an den einen Ort entführt, von dem sie um jeden Preis flüchten will, aber nicht kann: an den Hof des Königs, in den gläsernen Buckingham Palace.

Dort erhält die unauffällige Kämpferin einen gefährlichen Auftrag: Als Leibwächterin muss sie das Leben des Thronfolgers beschützen. Prinz Robin ist allerdings unnahbar, arrogant und hütet seine eigenen Geheimnisse. Doch was er am Wenigsten ahnt: Rea selbst ist Robins größter Feind …
(Klappentext von „Palace of Glass“)

Meine Meinung

Die Geschichte spielt im Jahr 2054, und somit also in der Zukunft.
In einer Zukunft, in der es verboten ist einander zu berühren.
Rea Emris, eine Magdalena, eine Mensatorin, kann sich dem Bedürfnis nach Berührung jedoch nicht entziehen und sucht nachts im Faustkampf, mit Gegnern, die doppelt so groß sind wie sie, nach Erlösung. Dass sie bei diesen Kämpfen nicht gerade unbemerkt bleibt, merkt sie schnell, als sie eines abends plötzlich von einer dunklen Gestalt verfolgt wird.
Als dann der britische Geheimdienst vor ihrer Tür steht und sie sich kurze Zeit später am Hofe des Königs befindet, ist es nicht weiter verwunderlich, dass Rea nur an eines denkt - an Flucht! Denn nichts hasst der König mehr als Magdalenen.
Doch dann ist da noch Kronprinz Robin, der Reas Gefühle ganz schön durcheinander bringt. Doch Rea ist sich sicher, auch er wird sie hassen, sobald er herausfindet, was/wer sie ist.

Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von Rea erzählt, sodass man als Leser nur ihre Gedanken und Gefühle kennt und ihre Handlungen am ehesten nachvollziehen kann.
Diese Tatsache hat mich mehr als einmal fast an den Rand der Verzweiflung gebracht und ich hätte mir das eine oder andere Mal doch gewünscht, dass noch aus der Perspektive von beispielsweise Prinz Robin geschrieben worden wäre.

Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und vor allem Ninon, die Duchesse von Oléans, finde ich sehr sympathisch und interessant.So quirlig und fröhlich, und doch bis auf den Punkt durchorganisiert..wer wünscht sich nicht so eine Freundin?
Rea fand ich von Anfang an eine starke Persönlichkeit. Ihre "Gabe", mit der sie schon seit so langer Zeit auskommen muss. Ihrer Familie, die nur noch aus ihrem Bruder besteht. Ihre neue Aufgabe den Kronprinzen von England zu beschützen. Mit all dem lernt sie aus zu kommen, so schwer es ihr manchmal auch fällt.
Prinz Robin finde ich durch seine doch verschlossenere Art eher schwierig zu verstehen. Mir waren und sind seine Ziele nicht so wirklich klar, genauso wenig wie ich verstehe wie er sich und auch Rea oder George mit seinen Ausgeh-Wünschen immer in Gefahr bringt, obwohl er weiß, dass es jemand auf ihn abgesehen hat.
Mit George bin ich nicht so wirklich warm geworden, dafür aber umso mehr mit Blanc. Ich hoffe sehr, dass er durchweg bis Band 3 eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen wird und er Rea weiterhin auf ihrem Weg begleitet.

Über die gesamte Länge des Buches, aber vor allem zu Beginn, kommt es zu sehr vielen und auch sehr ausführlichen Beschreibungen. Anfangs fand ich das noch ziemlich gut, da ich persönlich sehr gerne Beschreibungen lese und auch selbst gerne schreibe. Aber auf Dauer waren es dann doch sehr viele und auch, wie ich finde, etwas zu ausführlich geschriebene.

Da ich gerade schon dabei bin aufzulisten, was zu lange war..meiner Meinung nach waren manche Kapitel doch etwas lang gehalten. Zumindest waren sie für meinen Geschmack etwas zu lang.
Dadurch habe ich auch ein klein wenig länger gebraucht um mit dem Buch voran zu kommen, da ich mich nie so wirklich mit langen Kapiteln anfreunden kann.

Was ich sehr schön fand, ist, dass es noch relativ zu Beginn der Geschichte eine Auflistung der Magdalenen gibt, bei welcher näher beschrieben wird, welche Eigenschaften und Fähigkeiten diese haben.
Das lässt einen also nicht ganz so unwissend in die Geschichte starten und man kann sich besser und schneller rein finden.

Maltoren: "Wenn sie nackte Haut berühren, können sie Leid von den Menschen nehmen, es ihnen aber auch zufügen." -Seite 22

Memexe: "Sie können tief in das Bewusstsein eintauchen und Erinnerungen hervorholen, damit man sie ungetrübt betrachten kann." -Seite 22

Schnüffler: "(...) sie spüren es, wenn jemand in ihr Bewusstsein eindringt. Berührt man ihre nackte Haut, um ihre Gedanken, Erinnerungen oder Gefühle zu durchleuchten, erkennen sie, was man ist." -Seite 23

Mensator: "Wir sind sozusagen aktive Beobachter: Wann immer wir nackte Haut berühren, erleben wir alles mit, was sich in dem jeweiligen Bewusstsein abspielt: Gedanken, Bilder, Geräusche, Gerüche..." -Seite 23/24

Die Spannung im Buch, die mir am Anfang noch gefallen hat, ist im Laufe der Handlung leider etwas verloren gegangen. Die Geschichte plätscherte nur so dahin und hat mich nicht wirklich fesseln können.
Was im Laufe der Geschichte gefehlt hat, konnte das Ende aber schließlich wieder wett machen. Die Frage, die man sich während des Lesens immer wieder stellt und die man dann doch unbedingt gelöst haben möchte, wird zum Schluss hin aufgelöst und ich persönlich lag mit meiner Vermutung, wer der Maulwurf unter den Personen im Schloss ist, nur zur Hälfte falsch. Was mich natürlich freudig überrascht hat, da ich nun hoffe, dass auch Band 2 und 3 eher unvorhersehbar gestaltet sind.

Fazit

Durch den flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil lässt sich das Buch trotz vielleicht etwas längerer Kapitel recht schnell lesen, ohne groß ins Stocken zu kommen.
Trotz dem vielleicht doch etwas weniger spannendem Mittelteil der Geschichte, ist es doch ein sehr interessantes Buch. Das liegt vor allem auch mit daran, dass man selbst mit zum Nachdenken angeregt wird, da man sich als Leser schon Gedanken darüber macht, wer der Maulwurf sein könnte und ob es vielleicht noch andere Magdalenen unter den (Haupt)Charakteren gibt.

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Neighbor Dearest

Penelope Ward , Julia Brennberg
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442486977
Genre: Liebesromane

Rezension:

Autorin: Penelope Ward
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 379
Preis: 10,-€

Inhalt


Dieser Nachbar ist das beste Heilmittel für gebrochene Herzen …

Chelsea dachte, sie hätte den Mann ihres Lebens gefunden. Doch Elec verlässt sie für seine Jugendliebe, und für Chelsea bricht eine Welt zusammen. Erst ihr unhöflicher Nachbar Damien lenkt sie von ihrem Kummer ab: Denn er raubt ihr den letzten Nerv! Leider ist er auch der attraktivste Mann, den sie je gesehen hat. Sie findet ihn unwiderstehlich. Doch Damien geht aus einem guten Grund keine Beziehung ein, und sein Geheimnis könnte Chelseas Herz erneut in tausend Teile brechen.
(Klappentext „Neighbor dearest“)

Meine Meinung

Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht, was in der Geschichte so passiert. Vor allem das Geheimnis um Chelseas Nachbarn hat mich interessiert.
Zu dem Buch gibt es noch eine „Vorgeschichte“, also so gesehen Band 1, namens „Stepbrother dearest“, welches ich nicht gelesen habe. Allerdings ist das wie ich finde gar nicht unbedingt notwendig. Die Handlung ist eine andere, auch wenn es an manchen Punkten auf Band 1 anspielt.

Nachdem Chelsea von ihrer großen Liebe Elec verlassen wurde, ist es für sie höchste Zeit ein neues Leben anzufangen. Dabei trifft sie auf ihren neuen Nachbarn und gleichzeitig Vermieter Damien, der alles andere als unattraktiv ist.
Schon zu Beginn scheint es ziemlich klar zu sein, dass die beiden eine eher kompliziertere Beziehung zueinander pflegen werden, was allein schon an Damiens beiden Hunden liegt, die Chelsea mit ihrem Gebell um den Verstand bringen.
Doch so sehr die beiden auch aneinanderecken, ihnen ist bewusst, dass sie mehr von dem anderen wollen. Damien macht jedoch von Anfang an klar, dass er nichts für Beziehungen übrig hat, auch wenn er Chelsea diesbezüglich ganz andere Signale sendet.

Die Charaktere finde ich sehr gut ausgearbeitet. Sowohl Chelsea, als auch ihre jüngere Schwester Jade fand ich sehr sympathisch und habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen.
Auch Damien war an sich ein sehr interessanter Charakter, der von Chelsea anfangs heimlich „Angry Artist“ getauft wurde, da er immer nur mürrisch seine Kunst an die Gartenmauer angebracht hat. Allerdings haben mir bei ihm dann auch eher seine beiden Hunde gefallen, die immer mal wieder für eine Überraschung gut waren.

Die gesamte Geschichte ist aus der Perspektive von Chelsea geschrieben, wodurch man ihre Gedanken, Handlungen und Gefühle besser nachvollziehen kann.
Das Buch an sich fand ich aber für meinen Geschmack ein wenig zu vorhersehbar. Sieht man mal von Damiens Geheimnis hab, konnte man sich immer schon ziemlich genau vorstellen, was mit wem passiert. Was zu was führt und wie das Buch schließlich ausgeht.
Auch das Hin und Her zwischen Chelsea und Damien hat mit der Zeit an Aufregung und Interesse verloren und ich fand es dann doch nur noch etwas nervend.

Fazit

Die Autorin hat einen lockeren, sehr leicht zu lesenden Schreibstil, wodurch sich das Buch ziemlich schnell lesen lässt.
Wer auf eine Geschichte aus ist, die man 'schnell' mal zwischendurch lesen kann, dann liegt man mit diesem Buch sicher nicht verkehrt. Eine Goldgrube ist es allerdings nicht und hätte vielleicht noch etwas mehr ausgearbeitet werden können.

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Autorin: Mona Kasten
Verlag:  Lyx
Buchreihe: Maxton – Hall – Trilogie
Seitenanzahl: 408
Preis: Print: 12,90€
          Hörbuch: 16,90€

Inhalt

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Luxus, Partys, Macht – all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen.
Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv.
Während Rubys größter Traum ein Stipendium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß – etwas, was den Ruf von James' Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James – und ich Herz – schon bald keine andere Wahl …
(Rezension zu „Save Me“)

Meine Meinung


Ich finde ja Young und New Adult Bücher sind sich in ihrem Aufbau immer sehr ähnlich. Da kommt es nicht mehr zu besonders großen Überraschung, wenn man die verschiedenen Bücher dann liest.
Bei „Save me“ war ich mir sicher, dass es sich wieder um eines solcher Bücher handeln wird, womit ich zum Teil auch Recht hatte.
An diesem Buch gab beziehungsweise gibt es jedoch einen Punkt, der mir hier besonders gefallen hat und der es, meiner Meinung nach, zumindest etwas vom Rest der „gleichen verschiedenen“ Bücher hervorhebt.

Die Beziehung zwischen Ruby und James entwickelt sich hier ziemlich langsam. Es passiert nichts überstürzt und man muss als Leser nicht tausendmal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, weil die Charaktere von jetzt auf gleich von der einzigen großen Liebe sprechen.
Dieses Langsame fand ich hier sehr angenehm und hat mir persönlich auch geholfen mich besser in die Geschichte einzufinden.

Die Charaktere an sich sind wie ich finde sehr gut ausgearbeitet, wobei mir beim Lesen immer wieder die Frage im Kopf herumschwirrte was es mit Cyril und Lin auf sich hat. Ich hoffe sehr, dass sich diese Frage im Folgeband beantworten lässt..

Ruby war mir von Anfang an sympathisch. Schon allein die Tatsache, dass sie Ordnung liebt und Listen ihrer To-Do's führt weckt in mir den Wunsch sie mal so richtig durchzuknuddeln. In manchen Situationen konnte ich nicht ganz nachvollziehen warum Ruby so handelt beziehungsweise warm sie unbedingt das 'Gegenteil' von dem machen muss, was James sagt, aber die meiste Zeit über waren ihre Absichten klar und verständlich.

Mit James hatte ich anfangs so meine Probleme. Zwar ist er der BadGuy der Geschichte, aber dennoch habe ich erst keinen richtigen Draht zu ihm gefunden. Sein Handeln war mir ein bisschen zu übertrieben und auch manchen seiner Absichten sind mir noch etwas schleierhaft.

Was mich ein wenig gestört hat, war, das am Anfang des Buches ziemlich oft Wiederholungen vorkamen wie beispielsweise, dass Rubys Rucksack kurz vor dem Zerfallen steht.. Jedoch hat sich das mit der Zeit auch wieder gelegt, sodass ich mich da nicht weiter drüber aufrege muss.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Ruby und von James erzählt, wodurch man als Leser die Gefühle und Gedanken der Charaktere kennt und ihr Handeln in den verschiedenen Situationen leichter nachvollziehen kann. Zumindest in den meisten..das Ende hat mich dann doch etwas umgehauen und ich bin schon mehr als gespannt wie es mit James und Ruby in Band 2 weitergehen wird.

Sehr ansprechendes finde ich auch das Cover! Auch wenn es in dem Sinne schlicht gehalten ist, sticht es durch die Farbgebung schnell ins Auge. Es wirkt elegant und luxuriös, auf der anderen Seite ist es aber auch einfach nur schlicht und clean. Eben wie die Charaktere James und Ruby.

Hörbuch

Was mir besonders am Hörbuch noch gefallen hat, ist, dass James und Ruby beziehungsweise ihre Perspektiven von verschiedenen Stimmen gesprochen/gelesen worden sind.
Rubys Perspektive liest Milena Karas und James' Michael-Che Koch.

Fazit

Durch den flüssigen, spannend und leicht zu lesenden Schreibstil lässt sich das Buch ziemlich schnell, ohne irgendwo ins Stocken zu geraten. Das Ende lässt einem mit einem fiesen Cliffhanger ziemlich in der Luft hängen, was aber nur umso mehr Vorfreude auf den Folgeband macht.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

Ina Linger
E-Buch Text
Erschienen bei null, 22.12.2016
ISBN B01N0TTA5L
Genre: Sonstiges

Rezension:

Autorin: Ina Linger
Buchreihe: Mondiar-Trilogie
Seitenanzahl: 281
Preis: eBook 3,99€; Softcover 9,99€; Hardcover 19,99€
ISBN: 9783745050240

Inhalt


Gehe nie hinaus in die Nacht.
Meide die Dunkelheit.
Betrete niemals die Höhlen der Monandor.
Sei vor der Dämmerung zuhause.

Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht …
(Klappentext "Diater - Kinde des Lichts")

Meine Meinung

Jaro lebt in einer Welt, in der nicht alles so ist wie wir es kennen.
Die „Menschheit“ ist gespalten in Diatar und Monandor. Zwei sich rivalisierende Gruppen, die sich auf den Tod nicht ausstehen können.
Für die Diatar; die Kinder des Lichts, der Sonne und des Tages; sind die Monandor nichts weiter als blutrünstige Monster, die es zu vernichten gilt. Unterstützend für dieses Vorhaben werden in dem Dorf der Diatar Krieger ausgebildet, welche zunächst nur aus den unerschrockensten, muskelbepacktesten und kräftigsten jungen Männern bestehen. Doch das ändert sich, als es zu einer Auseinandersetzung zwischen Jaro und Lithos, dem Sohn des Stammesführers, kommt und Jaro beweist, dass man ebenso mit Köpfchen, Schnelligkeit und Geschick sehr viel erreichen kann.

So kommt es also, dass auch Jaro sich zum Krieger ausbilden lassen kann, und er erreicht tatsächlich sehr hohes Ansehen. Nicht nur unter den anderen Kriegern, sondern auch unter den Ältesten aus dem Dorf bis hin zu den Jungen, die sich selbst von ihm ausbilden lassen wollen.
Nicht nur die Wertschätzung seiner Arbeit ist, was ihn besonders macht. Da ist noch etwas anderes. Auf seiner Brust prangt eine Tätowierung „einer Art Auge, dessen Iris zu einer Hälfte Sonne und zur anderen Mond(...)“(Seite 25) ist. Und eben diese Tätowierung trägt auch Risa, das Dämonenmädchen, welches ihm vor einigen Jahren das Leben rettete, an ihrem Hals.

Auch bei ihrer nächsten Begegnung ist Jaro sehr auf die Hilfe der jungen Frau angewiesen, da er bei einem weiteren Kampf mit den Monandor schwer verwundet wurde und dem Tode nahe ist. Nach Jahren der Trennung treffen die beiden wieder aufeinander und auch wenn Jaro es zunächst nicht wahrhaben möchte, kann ihn Risa davon überzeugen, dass die beiden diese Tätowierungen nicht ohne Grund besitzen. Sie wurden dazu auserwählt ihre Völker zu retten und wieder zu vereinen. Doch das gestaltet sich noch schwieriger als erwartet, denn der Vulkan Itschari droht in naher Zukunft auszubrechen und die von den Diatar und Monandor bevölkerte Insel unter sich zu begraben. Einziger Ausweg wäre die Flucht auf das Wasser, dafür müssten Diatar und Monandor allerdings zusammenarbeiten..

„(...)„Den Ozean zu überqueren ist unmöglich!“
„Unmöglich ist nur, was man gar nicht versucht(...)““(Seite 47)


In der Geschichte stehen sich zwei Gruppen gegenüber: Die Diatar, die Kinder des Lichts, und die Monandor, die Kinder der Dunkelheit.
Gleich zu Beginn des Buches wird deutlich, dass Diatar und Monandor nicht miteinander auskommen und die Diatar sich auch bis zu einem gewissen Punkt vor den Monandor fürchten.

„Gehe nie hinaus in die Nacht.
Meide die Dunkelheit.
Betrete niemals die Höhlen der Monandor.
Sei vor der Dämmerung zuhause“ (Seite 9)


Denn wie der Name „Kinder der Dunkelheit“ schon sagt, sind die Monandor eher nachtaktiv und begeben sich erst zu dunkler Stunde, wenn die Sonne ihnen nicht mehr schaden kann, auf die Jagd - und dabei ist ihnen egal, ob es Tiere sind, die in ihren Fängen landen oder die Diatar.
Im Laufe der Geschichte finden die Monandor allerdings eine Lösung, welche es ihnen erlaubt auch am Tag ihre Höhlen zu verlassen und diese Neuigkeit bekommt den Diatar gar nicht gut.

Die einzelnen Charakter der Geschichte finde ich alle ziemlich gut gewählt und ausgearbeitet.
Die anfängliche Verwunderung und im gewissen Maße auch Ängstlichkeit von Jaro darüber, was mit seinem Körper passiert, wenn er mit Risa zusammen ist, fand ich sehr amüsant zu lesen. In unserer Zeit ist der Kontakt zu Jungs (oder als Junge der Kontakt zu Mädchen) ja überhaupt nicht mehr wegzudenken. Bei den Diatar ist es allerdings streng verboten näheren Kontakt zum anderen Geschlecht zu haben.
Durch die Rückblenden sieht man wie sich der Charakter von Jaro über die Jahre hin verändert hat, wie er stärker wurde, körperlich wie auch geistig. Wie er mutiger wurde, lernte Verantwortung zu übernehmen und sich andren gegenüber zu behaupten.

Risa fand ich an manchen Stellen vielleicht etwas zu optimistisch und „an das Gute im Menschen“-glaubend. Sie scheint immer nur an das Gute zu denken, hält nichts von Pessimismus und versucht auch Jaro immer von ihren Sichtweisen zu überzeugen. Das fand ich zwar manchmal ziemlich nervend, aber für die Geschichte war es doch ein wichtiger Aspekt. Denn Jaro wurde erst durch Risas Hilfe, durch ihre Worte, zum Krieger. Durch sie hat er erst angefangen richtig an sich zu glauben und auch Risiken einzugehen.

Zu Beginn des Buches war ich durch die Zeitsprünge doch etwas verwirrt, was die Handlung anging. Es steht zwar immer bei der Kapitelüberschrift um wie viele Jahre zuvor es sich handelt, aber während des Lesens habe ich dann doch immer wieder vergessen, ob ich mich gerade in der "Gegenwart" oder der Vergangenheit befinde..
Mit der Zeit wurde das aber wesentlich besser und ich habe mich auch relativ schnell in die Geschichte rein gefunden.

Durch die vielen Beschreibungen kann man sich gute Vorstellungen davon machen wie die Orte oder die Personen aussehen. Zwar fand ich auch, dass es gelegentlich etwas sehr viele Beschreibungen waren, die da auf einen einprasselten, aber mit der Zeit gewöhnt man sich da dran und mal ehrlich..ohne Beschreibungen wäre das Buch nicht das was es ist.
Die Beschreibungen zum Ende hin, in denen Jaro in Höhlengängen umherläuft..das hat mich richtig an „Seelen“ von Stephenie Meyer erinnert und ich hatte während des Lesens die ganze Zeit die Höhle aus dem Buch beziehungsweise Film in meinem Kopf.

In der Mitte des Buches fand ich, dass etwas der Spannung, die noch am Anfang durch die Ankündigung von Risa da war, verloren gegangen ist und die Geschichte nur so vor sich hin plätscherte. Zum Ende hin baute sie sich aber glücklicherweise wieder auf und ich war mehr als gespannt darauf wie das Buch ausgeht.
Und das Ende war meiner Meinung nach wirklich interessant, sodass ich mich schon sehr darauf freue Band 2 zu lesen.

Fazit

Schon mit ihrer Falaysia-Reihe konnte mich Ina Linger überzeugen und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Wer Fantasybücher mag, dem kann ich die Bücher von ihr wirklich nur weiterempfehlen!

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Autorin: Laura Kneidl
Verlag: LYX
Seitenanzahl: 470
Preis: 12,90€
ISBN: 978-3-7363-0549-6

Inhalt

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben.
Er hat ihr gezeigt, was bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört.
Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?
(Klappentext "Verliere mich. Nicht.")

Meine Meinung


Nachdem mir Band 1 nur so zum Teil gefallen hat, war ich mehr als gespannt darauf, ob es in Band 2 vielleicht doch etwas spannender zugeht als in "Berühre mich. Nicht."

Nach dem nun doch sehr fiesen Cliffhanger in Band 1 knüpft die Geschichte in "Verliere mich. Nicht." gleich an diesem Ende an und man muss sich als Leser nicht noch zusätzlich zu dem neuen Band mit einem Zeitsprung herumschlagen.
Sage ist aus der Wohnung von Luca rausgeflogen und weiß sich nicht anders zu helfen, als in einem Motel einzuchecken. Da sie wie immer auf ihre Ausgaben Acht geben muss, kann man sich denken, dass es sich dabei nicht gerade um ein Luxus-Motel handelt.
Und genau das gefällt April überhaupt nicht, die das Zimmer schlicht und einfach als ein "Rattenloch" bezeichnet und Sage viel lieber wieder bei sich und Luca in der Wohnung hätte.

Damit Sage zumindest Silvester nicht alleine verbringt, nimmt April sie sich kurzerhand an die Hand und schleppt sie mit zu Aarons Party - sehr wohl wissend, dass auch Luca anwesend sein wird; jedoch nicht wissend, dass er seine neue Freundin mitbringt.
Um den Abend zu überstehen sieht sich Sage in dieser Situation nicht anders zu helfen als zu Alkohol zu greifen, was ihr zusätzlich auch den Umgang mit Aaron, Gavin und den anderen erleichtert. Jedoch hat zu viel Alkohol natürlich auch seine Folgen..

Als Luca dann ein paar Tage nach Neujahr vor ihrer Moteltür steht und sie bittet wieder bei ihm einzuziehen, weiß Sage erstmal nicht so richtig, was sie davon halten soll. Doch schließlich lässt sie sich darauf ein, sucht jedoch weiterhin nach einem WG-Zimmer um Lucas Anblick -und auch seine regelrechte Flucht vor ihr- nicht mehr jeden Tag mit ansehen zu müssen.
Im Laufe der Geschichte entsteht ein ziemliches Hin und Her zwischen Luca und Sage und bei mir kam sehr oft die Frage auf, was genau Sage eigentlich fürchtet was passieren wird, wenn sie Luca die Wahrheit erzählt. Beziehungsweise warum sie wegen der Sache mit Alan nicht mit ihm zusammen sein kann, wenn sie es doch so sehr möchte. Vielleicht fällt es mir auch einfach nur schwer mich in diese Situation hineinzuversetzen, da ich selbst so etwas nicht habe durchstehen müssen. Aber dieses Hin und Her hat mich dann doch etwas verrückt gemacht.

Das Buch ist, wie auch schon Band 1 aus der Perspektive von Sage geschrieben, was einem ihre Gedanken und Gefühle näher bringt und durch den flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil kommt man ziemlich schnell durch das Buch

Wie auch schon in Band 1 hat Sage hier wieder mit ihren Problemen zu kämpfen, nur scheint sie, seit sie zur Therapie geht, sehr viel besser damit klar zu kommen als zuvor.
Doch so positiv ihr Leben sich in dieser Hinsicht auch entwickelt hat, einer Versöhnung mit Luca steht noch einiges im Weg.
Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass Luca immer noch nicht von ihrer Angststörung weiß und dass Alan, der der Grund dafür ist, nicht ihr Ex-Freund, sondern ihr Stiefvater ist.
Im Großen und Ganzen finde ich hat Sage sich doch ziemlich entwickelt. Es gibt zwar immer noch Momente, in denen sie alles andere als entspannt durch's Leben läuft, aber dafür geht sie ja zur Therapie.

Lucas Verhalten nachdem Sage ihn verlassen hat, das heißt, dass er gleich darauf schon wieder eine neue 'Freundin' hatte, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich meine, ja, er ist davor auch schon mit einer Menge Frauen in die Kiste gesprungen also ist das in der Hinsicht nichts Neues. Aber mich hat es dann doch verwundert, dass es so schnell bei ihm ging. Es stellt sich zwar am Ende heraus, dass Grace nur eine Art Ablenkung war, aber dennoch..
Mal abgesehen von oben stehendem, konnte Luca mich wie auch schon in Band 1 wieder ganz für sich gewinnen. Er ist für Sage da, wenn sie ihn braucht und steht auch ohne zu zögern zu Sage, wenn es darauf ankommt.

Ein wenig vermisst habe ich in diesem Buch April und Megan. Sie sind zwar da, aber ich finde, man bekommt recht wenig über sie zu lesen. Ich hätte mir doch gewünscht, dass die beiden einen etwas größeren Part abbekommen hätten, da sie in Sages' Leben ja doch eine ziemlich wichtige Rolle spielen.
Dafür bekommt man einen kleinen Einblick in das Leben von Connor, da er und Sage, wie es der Zufall so will, in der selben Therapiegruppe landen.
Connor ist auch ein interessanter Charakter und ich als Leser hätte wirklich gerne mehr über die Beziehung zwischen ihm und Aaron erfahren. Denn immerhin gab es ein paar Szenen im Buch, in denen man auf den Gedanken kommen könnte, dass sich zwischen den beiden etwas anbahnt..

Wenn mir in Band 1 an Spannung gefehlt hat, dann wurde ich in Band 2 zumindest etwas besänftigt. Der Moment, in dem Alan vor Lucas Wohnung auftaucht, war für mich zwar wieder ziemlich vorhersehbar, aber dennoch war ich gespannt darauf wie sich das ganze entwickelt; zwischen Sage und Alan, Luca und Alan und natürlich im Nachhinein auch zwischen Luca und Sage.
Was ich allerdings etwas merkwürdig fand, ist, dass zum Schluss dann, als Sage ihr Mutter alles erzählt von ihrer Seite dann irgendwie keine weiteren Fragen kommen, sondern sie Sage gleich glaubt. Es kann zwar sein, dass sie das Gespräch von Luca, Alan und Sage mitkommen hat, als sie im Haus war, aber ich finde es schon etwas komisch. Genauso wie die Tatsache, dass die Polizei anscheinend nichts hinterfragt hat, sondern allein Sages' Aussage glauben schenkt und ohne irgendwelche Beweise Alan festnimmt..

Fazit

Eine gelungene Fortsetzung zu "Berühre mich. Nicht.", welche mit etwas mehr Spannung punkten kann, jedoch auch nichts vollkommen Neues mit sich bringt.

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Eine Prise Sterne

Carsten Sebastian Henn
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 02.10.2017
ISBN 9783866124295
Genre: Liebesromane

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Falaysia / Falaysia - Fremde Welt - Band 3

Ina Linger
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei epubli, 28.10.2014
ISBN 9783737510943
Genre: Romane

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DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren

Estelle Maskame , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.09.2016
ISBN 9783453270657
Genre: Erotische Literatur

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DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden

Estelle Maskame , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453270640
Genre: Jugendbuch

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DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben

Estelle Maskame , Cornelia Röser
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453270633
Genre: Erotische Literatur

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Autorin: Laura Kneidl
Verlag: LYX
Seitenanzahl: 459
Preis: 12,90€
ISBN: 978-3-7363-0527-4

Inhalt

Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte.
Doch dann traf sie ihn.


Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen ...
(Klappentext von "Berühre mich. Nicht.")

Meine Meinung

Das Buch war mal wieder ein typischer Coverkauf! Es war wirklich das Erste, was mir bei dem Buch, als ich es im Laden gesehen hatte, durch den Kopf ging: Echt schönes Cover!
Dann habe ich gesehen, dass es ein Buch von Laura Kneidl ist und ich wollte das Buch nur noch mehr haben. Von Laura Kneidl kannte ich bisher nur "Light&Darkness", aber das hatte mir so gut gefallen, dass ich die Autorin wirklich lieben gelernt habe..

"Berühre mich. Nicht." klang schon vom Klappentext her sehr spannend und hat gleich mein Interesse geweckt. Allerdings hat mich dann die Geschichte selbst nicht 100%ig von sich überzeugen können.
Gleich zu Beginn der Geschichte wird man ins Geschehen geschmissen und indirekt mit Sage ihrer Vergangenheit konfrontiert. Schnell wird klar, dass sie mit dem männlichen Geschlecht nicht allzu gut klar kommt und sich lieber von den Männern fern hält. Dieses Verhalten ist auf Geschehnisse in der Familie zurückzuführen, die Sage -nicht auf positive Weise- sehr geprägt haben.
Da sie nichts lieber wollte, als von zu Hause fort zu kommen, macht sie sich an ihrem 18. Geburtstag auch sogleich auf nach Nevada, um dort -fern von ihrer Familie- zu studieren. Da sie durch ihr Handeln aber mehr oder weniger einen vorübergehenden Bruch mit der Familie erzeugt, hat sie weder irgendwelche Kontakte noch Geld, um sich eine Unterkunft zu leisten. Um sich wenigstens halbwegs ordentlich versorgen zu können, beschließt sie sich in der Bibliothek für einen Job zu bewerben, nicht wissend, dass sie dort nicht allein arbeiten würde..

Sage ihren Charakter finde ich sehr schwierig irgendwo einzuordnen. Zum einen kann ich ihre Denkweise und ihr Handeln nachvollziehen, da sie mit ihrem Stiefvater nun mal diese schlechten Erfahrungen gesammelt hat. Ich denke mal niemand würde da von jetzt auf gleich super mit jedem anderen Mann zurecht kommen.
Was mich allerdings doch an Sage ihrer Person gestört hat, ist, dass sie in dem Buch nicht gerade große Fortschritte macht. Und eben dadurch fehlt für mich in dem Buch auch ein gewisses Maß an Spannung. Durch dieses 'Nicht-vorankommen' habe ich sie zeitweise auch als richtig nervend und anstrengend zu lesen empfunden. Immer wieder wurde nur angedeutet, was der Stiefvater ihr angetan hat, jedoch wurde es dann nie richtig ausgesprochen.
Zwar kommt es zum Ende hin dann doch noch zu einem Fortschritt ihrerseits, aber es ist wie gesagt erst am Ende. Ich hoffe einfach mal, dass Band 2 in Hinsicht der Spannung besser ausgestattet ist.

Im Gegensatz zu Sage hat mir der Charakter von Luca dafür umso besser gefallen. Aussehen passt. Charakter passt. Und dann mag er auch noch Bücher! Besser kann man sich einen Typen doch nicht wünschen.Was genau er an Sage findet beziehungsweise warum er sich genau in sie verliebt hat, ist mir zwar immer noch ein Rätsel, aber hey..warum nicht..

Megan und April..Freundinnen, die sich doch jedes Mädchen wünscht. Als Nebencharaktere sind die beiden meiner Meinung nach super gewählt und ich würde mir wirklich wünschen, dass April ihre eigene kleine Geschichte bekommt..

Das gesamte Buch ist aus der Perspektive von Sage geschrieben, wodurch man als Leser wenigstens einigermaßen verstehen kann, was in ihr vorgeht. Zwar war ich mehr als einmal verwirrt und habe mir etwas mehr von ihrem Charakter erwartet, aber das ist vermutlich auch einfach eine Frage mit welchen Erwartungen man an das Buch ran geht.
Der Schreibstil ist wie ich man ihn von Laura Kneidl kennt flüssig, verständlich und sehr gut zu lesen.

Fazit

Im Großen und Ganzen ein gutes Buch mit starken, und auch einem weniger starken, Charakteren. Die Idee hinter dem Buch finde ich interessant und ich bin gespannt auf Band 2 und hoffe auf einen großen Fortschritt für Sage. Und natürlich bin ich nach diesem Ende auch gespannt wie es mit Sage und Luca weiter geht.

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Fair Game - Alexandria & Tristan

Monica Murphy , Silvia Kinkel , Evelin Sudakowa-Blasberg , Hanne Hammer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.09.2017
ISBN 9783453421516
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Autorin: Monica Murphy
Verlag: Heyne
Buchreihe: Fair Game
Seitenanzahl: 426
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-453-42151-6

Inhalt

Liebe und andere Geheimnisse

Was Tristan angeht, so tappe ich völlig im Dunkeln, und das ist ganz schön unheimlich.
Was geht in seinem Kopf vor? Was treibt ihn an?
Warum baggert er jedes Mädel an, das ihm über den Weg läuft? Ich weiß nicht, warum er hier ist, warum er Interesse an mir hat, warum er mich nicht in Ruhe lässt. Ich habe ihm mehrfach zu verstehen gegeben, dass ich nichts mit ihm zu tun haben will. Dennoch ist er hier. Unglaublich hartnäckig und, seiner entschlossenen Miene nach zu urteilen, nicht bereit, mich aufzugeben.
(Klappentext "Fair Game - Alexandira & Tristan")

Meine Meinung

Wie viele von euch vielleicht wissen, handelt es sich bei diesem Teil um den dritten Band der 'Fair Game'-Reihe. Eigentlich hatte ich vor mir die ersten beiden Bände noch or diesem zu holen und zu lesen, jedoch wurde mir dann der dritte Band als Rezensionsexemplar gestellt - also habe ich mit diesem einfach mal angefangen^^

Alexandria, oder auch Alex genannt, möchte nichts lieber als ein neues Leben anzufangen. Fern von ihren Eltern, die wegen Veruntreuung von Geldern im Gefängnis gelandet sind, versucht sie auf dem College noch einmal ganz von vorne anzufangen, wobei ihr Kelli, eine neu gewonnene Freundin, eine große Hilfe ist. Nicht nur, dass sie Alex mit ihren Freundinnen Jade und Lucy bekannt macht, sondern auch, dass sie Alex immer wieder versucht in die richte Richtung zu schubsen, wenn es um Tristan geht..
Tristan hat im Gegensatz zu Alex ganz andere Dinge im Kopf als sein Leben zu ändern. Er möchte lieber an den Dingen festhalten und alles so belassen wie es ist. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass er -auch ohne Shep und Gabriel- weiter auf Frauenbeutezug geht und jede Nacht mit einer anderen in die Kiste springt. Vor allem da seine beiden Freunde eben in festen Beziehungen sind, scheint es Tristan nun als seine Aufgabe anzusehen auch ihren Part aus den 'alten Zeiten' voll zu besetzen, und so lässt er auch keine Gelegenheit ungenutzt.
Doch alles ändert sich, als er auf einer Halloweenparty Alexandria über den Weg läuft, denn sie löst in ihm Gefühle und Bedürfnisse aus, die ihm völlig fremd und ungewohnt sind..

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Alexandria und Tristan erzählt, was einem als Leser die Gefühle und Gedanken der jeweiligen Person viel näher bringt und das Verständnis für die beiden deutlich verbessert.
Auch die Hauptcharaktere an sich finde ich sehr gut gewählt und ausgearbeitet. Beide Hauptpersonen sind wirklich starke Persönlichkeiten, die auf ihre eigene Art und Weise versuchen, mit ihren Problemen fertig zu werden und das Beste draus zu machen.
Vor allem der zögerliche und doch intensive Beginn einer Beziehung zwischen den beiden hat mir super gefallen.

Auch gibt es hier ein Wiedersehen mit den Charakteren aus den beiden Vorgängerbänden. Ich selbst kenne die Geschichten zwar noch nicht, habe hier also das erste Mal von den Vieren zu lesen bekommen, aber sie scheinen mir allesamt sehr sympathisch und ich bin nun doch gespannt und interessiert an ihren Geschichten..

Die Geschichte an sich, einen Neuanfang mit so gut wie nichts zu wagen, finde ich sehr schön und im Großen und Ganzen auch gut umgesetzt . Allerdings gibt es da das ein oder andere, was mir auch nicht ganz so zugesagt hat.

Da wäre zum einen, dass der große 'Höhepunkt' des Buches für mich nicht unbedingt als solcher zu empfinden war. Zwar war klar, dass es eben dieser Moment im Buch darstellen sollte, aber für mich war schon von vornherein klar, dass es sich so abgespielt hatte und wie die Familien von Tristan und Alexandria miteinander verbunden sind..

Und dann wären da noch diese ständigen Wiederholungen. Vor allem im Kopf geblieben ist mir da Tristan. Ich hatte das Gefühl in jedem Kapitel, das aus seiner Sicht geschrieben worden ist, hat er erklärt, dass er absolut keinen Wert auf Beziehungen legt, nie Gefühle für Mädchen hat und nur seinen Spaß mit eben diesen möchte. Nach dem dritten Mal konnte ich es dann echt nicht mehr lesen.
Bei Alexandria gab es auch so etwas in der Art, aber ich weiß nicht mehr genau, um was es sich bei ihr gehandelt hat..(ich glaube um das große Geheimnis um ihre Vergangenheit und Eltern)

Fazit

Aufgrund des leichten und flüssigen Schreibstils von Monica Murphy lässt sich das Buch wirklich sehr schnell lesen.
Die Anspielungen auf die Serie 'Sex and the City' fand ich hier auch immer wieder sehr amüsant, wobei ich auch große Lust bekommen habe die Serie wieder zu schauen^^

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Vielleicht mag ich dich morgen

Mhairi McFarlane , Karin Dufner , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.05.2015
ISBN 9783426516478
Genre: Liebesromane

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Du + Ich = Liebe

Heike Wanner
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 07.09.2017
ISBN 9783955309596
Genre: Liebesromane

Rezension:

Autorin: Heike Wanner
Verlag: Edel elements
Seitenanzahl: 346
Preis: 6,99€
ISBN: 978-3-95530-959-6
Format: eBook

Inhalt

Nika ist siebzehn, temperamentvoll und hat immer einen Plan – bis sie den querschnittgelähmten Ben trifft. Der findet nach seinem schweren Unfall gerade erst zurück in den Alltag und will eigentlich nur seine Ruhe haben.
Durch Zufall landet Nika mitten in Bens Leben – und mischt es kräftig auf.
Plötzlich ist alles anders: Aus einem ersten Kuss wird die große Liebe und der Traum von einer gemeinsamen Zukunft.
Doch dann stellt sich ihnen das Schicksal in den Weg ...
(Klappentext "Du+Ich=Liebe")

Meine Meinung

Nachdem Nika ein wundervolles Auslandsjahr in der Nähe von Chicago verbracht hat, ohne Kummer und Sorgen, fällt ihr zu Hause angekommen gleich wieder die Decke auf den Kopf. Hier muss sie sich mit ihren drei kleinen Brüdern herumschlagen und mit dem Verlust ihres geliebten Vaters fertig werden. Vor allem jedoch ihre Mutter ist es, welche Nika große Sorgen bereitet. Denn auch wenn der Rest der Familie sich weitestgehend mit dem Unfalltod des Familienvaters abgefunden hat, scheint ihre Mutter von diesem Schritt noch meilenweit entfernt zu sein..
Doch Nika ist mit ihrem Kummer nicht lange alleine. Denn da ist ja noch Ben.
Ben, der seit einem Unfall querschnittgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt.
Ben, der anfangs nichts mit Nika zu tun haben möchte, sich im nachhinein aber mehr um sie sorgt als sie ahnt.
Ben, der Nika zur Seite steht als ihre Mutter zusammenbricht.
Und Ben, der um Nika kämpft, wenn es wirklich darauf ankommt.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten finden Nika und Ben zueinander, was nicht zuletzt an Nikas hartnäckiger Art und ihrer Dickköpfigkeit liegt. Beide sind sie das perfekte Paar, gehen zusammen durch dick und dünn. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ihre gemeinsamen Freunde und auch Ben nicht verstehen, warum sich Nika von einem Tag auf den anderen von Ben trennt. Was nach außen hin nach einer einfachen Laune aussieht, ist jedoch bitterer Ernst und Nika hat zurecht guten Grund an der Beziehung und Freundschaft zu Ben zu zweifeln.. Doch Ben, nicht willens die Trennung einfach so hinzunehmen, lässt nichts unversucht um herauszufinden, was Nika zu dem Bruch veranlasst hat. Was er dabei erfährt, ist jedoch tiefgreifender als er anfangs angenommen hatte..

Ich muss ehrlich zugeben, als ich den Klappentext zum ersten Mal gelesen hatte, dachte ich erst das wird nur ein Abklatsch von 'Ein ganzes halbes Jahr'. Aber wie sich letztendlich herausgestellt hat, ist die Geschichte ganz anders verlaufen, was mich als Leser natürlich sehr gefreut hat.

Es war schön mit zu erleben, wie sich Ben und Nika immer näher kommen, sich zwischen ihnen dann jedoch dieses - wie es scheint - viel zu große Ereignis stellt. Wie sie es dennoch schaffen wieder zueinander zu finden (ja..mein Herz schlägt definitiv für Ben!) und sich ihre Beziehung auch nicht durch ihre Eltern kaputt machen lassen.

In dem Buch wird das Thema der Querschnittlähmung angesprochen, ebenso wie der Tod, Freundschaft und Liebe, und der Zusammenhalt innerhalb einer Familie.
Im Laufe der Geschichte bekommt man immer wieder vor Augen geführt wie wichtig es eigentlich ist jemanden zu haben, auf den man sich verlassen kann. Der einem ein Stütze ist, wenn es einem selbst mal nicht so gut geht. Das gilt für die Familie als auch für die Freunde.
Neben dem Tod und der damit verbundenen Trauer, geht es hier auch um das Thema Depressionen, welches -wie ich finde- manchmal viel zu oft totgeschwiegen wird..
Doch trotz all diesen doch eher schweren und 'dunklen' Themenbereichen liegt über der Geschichte keineswegs auch ein ebenso dunkler Schatten. Denn die Lebhaftigkeit und Lebensfreude von Nika, Ben und ihren Freunden -und dazu der lockere und leicht zu lesende Schreibstil der Autorin- machen aus dem Buch im Gesamten ein wirklich schönes, unterhaltsames und zum Nachdenken anregendes Stück.

Die Charaktere finde ich hier auch sehr schön gewählt und ausgearbeitet.
Da ist zum einen Nika, die es jedem nur recht machen möchte und sich selbst immer hinten anstellt. Dass das nicht immer zu ihrem Besten ist, scheint sie selbst zu wissen, jedoch macht sie sich einfach immer viel zu viele Sorgen um die Menschen, die ihr wichtig sind.
Trotz ihres 'jungen' Alters nimmt sie schon sehr viel Verantwortung auf sich, was bei der Familiensituation zu Hause ja auch nicht anders geht. Einzig ihre Großmutter nimmt ihr ein paar Aufgaben ab und macht ihr das Leben etwas leichter.
Nika als freundliches, hilfsbereites, sich aufopferndes und liebendes Mädchen war mir sofort sympathisch und ich habe sie auch sofort ins Herz geschlossen.
Mit Ben ging es mir da ähnlich, auch wenn er im Gegensatz zu Nika anfangs eher wortkarg und nicht besonders freundlich rüberkam. Mit der Zeit stellt man jedoch schnell fest, dass auch er eigentlich nur gute Seiten hat.
Dass er seit einem Fahrradunfall im Rollstuhl sitzt und querschnittgelähmt ist, hat ihn nicht davon abgehalten weiterhin Freude an seinem Leben zu haben. Im Gegenteil, trotz allem hat er immer noch die Gelegenheit sich mit seinem Lieblingssport, Fußball, zu beschäftigen. Zwar auf eine andere Art und Weise wie vor dem Unfall, aber lieber so als gar nicht..
Ben als sich sorgender, netter und liebender Kerl scheint mir der perfekte Freund für Nika zu sein, um ihr den Halt zu geben, den sie dringend benötigt.

Fazit

Trotz meiner anfänglichen Zweifel, was den Ablauf der Geschichte angeht, hat mir das Buch super gut gefallen! Schon der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht und der Inhalt hat mich letztendlich auch überhaupt nicht enttäuscht. Zudem lässt sich das Buch Dank des flüssigen und gut verständlichen Schreibstils wirklich sehr schnell lesen.

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

2017, fantasyreihe, fesselnde story, gefühlvoll und spannend

Falaysia / Falaysia - Fremde Welt - Band 2

Ina Linger
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei epubli, 26.10.2014
ISBN 9783737510950
Genre: Romane

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

2017, falaysia, fantasy-serie, selfpublisher

Falaysia - Allgrizia

Ina Linger
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei epubli, 14.10.2014
ISBN 9783737510752
Genre: Romane

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1.288 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 76 Rezensionen

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Rush of Love - Vereint

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.10.2013
ISBN 9783492304689
Genre: Erotische Literatur

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1.544 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 131 Rezensionen

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Rush of Love - Erlöst

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.07.2013
ISBN 9783492304375
Genre: Erotische Literatur

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2.003 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 190 Rezensionen

abbi glines, blaire, erotik, familie, geheimnis, leidenschaft, liebe, love, new adult, rush, rush of love, sex, stiefbruder, tod, verführt

Rush of Love - Verführt

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492304382
Genre: Erotische Literatur

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

alltag, blum, bücherei, fiona blum, freundschaft, kater, leben in rom, liebe, rom, roman

Liebe auf drei Pfoten

Fiona Blum
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.11.2016
ISBN 9783442485185
Genre: Romane

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Autorin: Fiona Blum
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 221
Preis: 8,99€
ISBN: 978-3-442-48518-5

Inhalt

Federicas Welt sind die Bücher.
Bis ein Kater sie ins turbulente römische Leben stupst.


Federica lebt in einem kleinen, entlegenen Viertel in Rom - und sie hat es sich in den Kopf gesetzt, die verlassene Bücherei in ihrer Nähe wieder zu neuem Leben zu erwecken. Doch zur Erfüllung ihres Traumes bedarf es erst der Drehungen einiger geheimnisvoller Rädchen, die das Schicksal leise vorantreiben: das große Herz einer verrückten alten Frau, das Vertrauen zweier Kinder in Not und der unbändige Überlebenswille eines kleinen Katers, der dafür sorgt, dass Federica das Leben zu lieben lernt.
(Klappentext "Liebe auf drei Pfoten")

Meine Meinung

Federicas Leben ist ziemlich eintönig. Wenn sie gerade nicht einem ihrer beiden Jobs nachgeht, findet man sie in ihrer kleinen Dachgeschosswohnung, in der sie versucht nicht vor Hitze umzukommen. Als sie jedoch einmal einen Spaziergang durch Rom macht und dabei einen Weg einschlägt, den sie noch nie zuvor gegangen war, stößt sie auf eine rote Tür, welche sofort ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Diese Tür gehört zu einer alten Bücherei, die völlig in Vergessenheit geraten ist, und welche Federica jetzt wieder zu neuem Leben erwecken möchte. Zusammen mit ihren Freunden bringt sie den Laden wieder auf Vordermann und mit der Zeit ziehen auch immer mehr neue Bücher ein.
Zunächst sieht es nicht danach aus, als würde sich jemand für die Bücherei interessieren bis eines Tages plötzlich zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, vor dem Laden auftauchen. Doch so gerne Federica die beiden auch zu sich hinein einladen möchte, die Kinder bleiben immer auf Abstand und verschwinden, sobald sie ihnen zu nahe kommt..
Für Federica ist klar, dass etwas mit den Kindern nicht stimmt und als die beiden doch einmal bei ihr immer Laden sitzen und sich mit ihr unterhalten, zögerlich aber immerhin, versucht sie herauszufinden, was mit den beiden los ist.

Während Fé mit ihrer Bücherei beschäftigt ist, kommt es, dass Flavia Buonacuore, eine verrückte Frau, welche immer mit einem Einkaufswagen durch die Stadt läuft und Streunerkatzen füttert, auf der Straße ein kleines schwarzes Fellbündel findet.
Der kleine Kater ist mehr tot als lebendig, als Flavia Fé über den Weg läuft und sie darum bittet sich um den kleinen zu kümmern.
Es kommt wie es kommen muss und Fé verliebt sich so sehr in den kleinen Bruno, dass sie ihn kurzerhand bei sich aufnimmt. Anfangs wohnt er noch mit ihr zusammen in ihrer Wohnung, später jedoch zieht er um in die Bücherei und 'bewacht' dort die Bücher.. Dort hilft er nicht nur Fé, indem er die 'Einsamkeit' vertreibt, sondern auch den Kindern und deren Mutter, einfach indem er ein Kater und somit etwas besonderes ist..

Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Federica erzählt. Zwischendurch gibt es jedoch auch mal Abschnitte oder Kapitel, die aus der Sicht von beispielsweise Flavia oder dem Tierarzt Davide Fontanari geschrieben sind.
Aber nicht nur die menschlichen Charaktere in dem Buch kommen hier zu Wort, auch der kleine Kater Bruno erzählt dem Leser was er gerade fühlt oder wozu er sich entscheidet.

An sich ist das Buch ja nicht besonders dick, mit seinen gerade mal 221 Seiten sollte es also relativ schnell zu lesen sein. Dachte ich. Aber es gab da doch ein paar Faktoren, die mir das Lesen etwas erschwert haben.
Zum einen besteht das Buch aus sehr vielen und sehr ausführlichen Beschreibungen, wodurch die Geschichte - zumindest am Anfang - sehr langatmig ist. Erst ab dem Moment, in dem der Kater Bruno dazu kam wurde es für mich so wirklich interessant.
Dann kommen in dem Buch, wie ich finde, auch kaum Dialoge vor. Dadurch fehlt ein bisschen was an Abwechslung, was die Geschichte mehr in Schwung gebracht hätte.. So wirkt alles doch ein wenig eintönig und 'schwer'..
Und die letzte Sache, die mich doch sehr gestört hat, waren die vielen italienischen Wörter. Ich meine, klar, es ist eine Geschichte, die in Italien, Rom, spielt. Aber da ich kein italienisch kann, weder sprechen noch lesen, fand ich die ganzen Wörter dann doch irgendwie störend. Zumal sich das über das ganze Buch hinweg gezogen hat und ich somit den Namen fast jeder Speise oder Ortsnamen geflissentlich überlesen habe..

Was ich allerdings wieder gut fand, waren die vielen schönen Textstellen, welche ich mir auch gleich im Buch markiert habe. Hier ein paar Beispiele..

"An Schwierigkeiten konnte man sich leicht die Finger verbrennen, aber andererseits spürte man dabei das Leben unmittelbar, so wie wenn man einen Finger auf eine Schlagader legte und fühlen konnte, wie das Blut darunter pochte. Schwierigkeiten zu haben, das war wie der Finger an der Ader, ohne Haut dazwischen;zu fallen, ohne Netz und doppelten Boden; zu sagen, was man dachte, auch wenn es gefährlich war." (Seite 19/20)

"Als sie vor der Tür stand und das Schild las, das darüber hing, schief und von der Sonne ausgebleicht, durchrieselte sie ein zarter Schauer. Es war kein gewöhnlicher Schauer von der Sorte, die einen erfasst, wenn man um eine Ecke biegt und einen ein überraschend kühler Wind entgegenweht, sondern es war einer dieser leisen Hinweise von irgendwoher, die man dann und wann bekam und sehr leicht übersehen konnte. Wenn man jedoch aufmerksam genug war und lauschte, was er zu sagen hatte, dann sorgte der Hinweis dafür, dass man sich erinnerte. An längst vergessene Träume, an Wünsche, von denen man nie geglaubt hatte, dass sie in Erfüllung gehen könnten." (Seite 42/43)

"Es gibt keine Zufälle in der Unendlichkeit, alles, was geschieht, ist Ursache und Wirkung zugleich(...)" (Seite 61)


Fazit

Wenn man erstmal in der Geschichte drin ist, lässt es sich dann auch recht schnell lesen. Zwar sind da immer noch diese kleinen Stolperer, die italienischen Wörter, aber davon mal abgesehen ist der Schreibstil locker und flüssig.
Das Buch ist also auf jeden Fall gut für zwischendurch geeignet.


~3/5 Sterne

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Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

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Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

Autorin: Mona Kasten
Verlag: Lyx
Buchreihe: Again
Seitenanzahl: 484
Preis: 12,00€
ISBN: 978-3-7363-0247-1

Inhalt

er stellt die regeln auf -
sie bricht jede einzelne davon.


Noch einmal ganz von vorne beginnen - das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht.
Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv - mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich der Letze, mit dem Allie sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste von Regeln aufstellt. Die wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren ...
(Klappentext "Begin Again")

Meine Meinung

Mit dem Umzug nach Woodshill beginnt für Allie Harper ein neues Leben. Nicht nur dass sie zu Kaden White, einem sehr attraktiven - jedoch auch sehr launenhaftem Typen, in eine WG zieht, sondern auch, dass sie ihren Eltern aus Denver und dem Kontrollwahn entflieht ist für Allie neu und ein Grund sich zu freuen. Zusammen mit ihren neuen Freunden lernt Allie eine völlig neue Welt kennen und findet mit ihrer Unterstützung auch bald den Mut ihren Eltern gegenüber zu treten und ihnen ihre Meinung zu sagen. Sei es was ihre Erziehungsmethoden angeht oder die große Last, die Allie schon eine Weile mit sich herum trägt..
Doch nicht alles läuft so 'rund' wie ihre Familienangelegenheiten, denn da ist ja noch Kaden, der Allie einerseits helfen, ihr ein guter Freund sein möchte, sie aber andererseits immer wieder von sich stößt. Grund dafür ist ein Geheimnis, welches er schon jahrelang mit sich trägt, aber niemandem je anvertraut hat. Einzig seine Familie und Spencer, sein bester Freund, wissen welches Ereignis ihn so zu schaffen macht..

Die gesamte Geschichte ist aus der Sicht von Allie geschrieben, was einem als Leser zum einen die Gedanken und Gefühle von Allie näher bringt, zum anderen hat man keinen Zugang zu Kaden. Man kann schlecht einschätzen was er denkt und fühlt, oder durchgemacht hat, was die Geschichte spannender macht und den Leser auch immer wieder mit offenen Fragen zurück lässt.

Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet, jeder einzelne hat seine eigene persönliche Geschichte, die man als Leser gerne kennenlernen möchte. Auch die Nebencharakter Dawn und Spencer (wobei hierbei wohl eher nur Dawn) scheinen eine interessante Vergangenheit hinter sich zu haben, die immer mal kurz angesprochen wird. In Bezug auf diese Vergangenheit(en) bin ich schon sehr gespannt auf Band 2 der Reihe..

In dem Buch gibt es einen, wie ich finde, echt starken Vergleich zwischen der 'Mittelschicht und der 'höheren 'Gesellschaft'. Die Familien von Allie und Kaden bieten dafür das perfekte Beispiel.
Während Kaden relativ 'normal' aufgewachsen ist (lässt man sein Geheimnis hierbei mal außer Acht), mit einem Bruder und Eltern, die sich um ihn gekümmert haben, wuchs Allie in einer eher kalten und gestellten Familie auf.
Bei ihr ging es nie darum Spaß zu haben und sich wohl zu fühlen, zu sich zu stehen und das Leben zu genießen, sondern vielmehr darum die Familie in einem guten Licht dastehen zu lassen, sie gut zu repräsentieren und eine perfekte Tochter zu sein wie sie im Buche steht.
Wenn sie Probleme hatte, hat sie diese in sich reingefressen, da auf ihre Eltern, vor allem ihre Mutter, einfach kein Verlass ist.
Selbst die simpelsten Dinge wie Fast Food oder eine Lichterkette im Zimmer wurden ihr von der Mutter verwehrt, was in Allie nur noch mehr den Wunsch bestärkte es ihrer Mutter noch 'heimzuzahlen'. Auf ihren Vater konnte sie sich ebenfalls nicht verlassen, da dieser sich vielmehr um seine Arbeit zu sorgen und zu kümmern schien als um sein eigene Tochter.
Das macht wieder einmal deutlich wie wichtig die Beziehungen in einer Familie untereinander sind. Während es den einen praktisch in die Arme der Mutter treibt, sich freut, wenn er sie zu Gesicht bekommt, ist die andere heilfroh, wenn sie den Zwängen der Mutter entfliehen und eigenständig leben kann.

Angesprochen wird in dem Buch auch das Thema des Missbrauchs beziehungsweise der Misshandlung, worüber ich persönlich bisher nie so richtig viele Bücher gelesen habe. Dennoch finde ich es schon wichtig, dass man sich mit dem Thema befasst und auseinandersetzt - so wie auch die Charaktere in der Geschichte..
*Spoiler* 
Allie wurde zwar im klassischen Sinne nie missbraucht, musste sich jedoch mit einem bekannten der Eltern auseinandersetzen, der zudem noch einer der großzügigsten Spender der Firma von Allie's Vater ist. Äußerliche Schäden oder Spuren hinterließ diese Qual zwar nicht, aber seelische Spuren können genauso viel Schaden anrichten.
In ihrer Verzweiflung hat sich Allie ihrer Mutter anvertraut, die sich von Russell Anderson allerdings für ihr Schweigen bezahlen ließ. Sie ließ auch Allie nicht zur Polizei gehen, da ihr aufgrund fehlender Beweise niemand Glauben schenken würde..

"Sie sagte, mir würde niemand glauben - ich hatte keine blauen Flecke oder irgendetwas. Sie sagte, ich würde am Ende als Lügnerin dastehen. Als Lügnerin, die ihre gesamte Familie mit sich in den Abgrund gezogen hat." (Seite 329)

..und den Schein zu wahren, die perfekte Familie zu sein und die Firma des Vaters nicht in den Ruin zu treiben sind für Allie's Mutter nun mal die wichtigsten Dinge.
*Ende*
Das Beispiel im Buch zeigt mal wieder wie viel man erreichen kann,wie schnell man andere gefügig machen kann und wie viel Macht man eigentlich besitzt, wenn man nur die richtige Menge an Geld hat.
Was mir hier allerdings nicht so klar ist, ist, warum in Kaydens Fall er so abweisend gegenüber Allie ist. Die Sache hatte zwar mit ihm zu tun, aber ja eher nur indirekt..

Was ich an der Handlung sehr schön fand, war der Übergang, in dem Allie ihr altes Leben hinter sich ließ und einen Neuanfang wagte. Angefangen mit der neuen Umgebung, den neuen Freunden - und natürlich dem 'neuen' Namen, bis hin zum einräumen und dekorieren ihres neuen WG-Zimmers.
Zwar holt sie die Vergangenheit immer wieder ein und auch ihre Mutter lässt in Sachen 'Schein der Familie wahren' nicht locker, aber letztendlich schafft es Allie mit Hilfe ihrer neu gewonnenen Freunde ihr Leben in neue Bahnen zu lenken und ist zum ersten Mal richtig glücklich.

Fazit

Das Buch lässt sich durch die Thematik und den leichten und verständlichen Schreibstil schnell und einfach lesen, allerdings war die Geschichte jetzt auch nichts komplett Neues. Die gut ausgearbeiteten Charaktere bringen Schwung in die Geschichte und auch Freude am Lesen.


~4/5 Sterne

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Tags: mona kasten   (1)
 
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