makkenmaedchens Bibliothek

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161 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

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Simon vs. the Homo Sapiens Agenda

Becky Albertalli
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Balzer & Bray/Harperteen, 07.06.2016
ISBN 9780062348685
Genre: Jugendbuch

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(468)

974 Bibliotheken, 34 Leser, 3 Gruppen, 208 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

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(748)

1.270 Bibliotheken, 36 Leser, 1 Gruppe, 145 Rezensionen

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Paper Palace

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492060738
Genre: Erotische Literatur

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(13)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Try - versuch es

Ella Frank
Flexibler Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.08.2017
ISBN 9783864437168
Genre: Erotische Literatur

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(27)

56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Schatten über Elantel

Brandon Sanderson , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704359
Genre: Fantasy

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(956)

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

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(331)

754 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 183 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

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(101)

229 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Him - Mit ihm allein

Sarina Bowen , Elle Kennedy
Flexibler Einband
Erschienen bei LYX, 09.09.2016
ISBN 9783736302518
Genre: Erotische Literatur

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(2.096)

3.615 Bibliotheken, 118 Leser, 8 Gruppen, 245 Rezensionen

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Opal - Schattenglanz

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2015
ISBN 9783551583338
Genre: Jugendbuch

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(932)

1.473 Bibliotheken, 33 Leser, 1 Gruppe, 213 Rezensionen

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Paper Prince

Erin Watt , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492060721
Genre: Erotische Literatur

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(4)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Renegades

Marissa Meyer
Fester Einband: 556 Seiten
Erschienen bei Feiwel & Friends, 01.01.2017
ISBN 9781250044662
Genre: Sonstiges

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(15)

27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

cassie alexander, fantasy, komödie, krankenhaus, krankenschweste, krankenschwester, vampire, werwölfe, zombies

Nightshifted: Medizin um Mitternacht (Nightshifted 1)

Cassie Alexander
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 01.02.2012
ISBN 9783492954341
Genre: Fantasy

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(682)

1.290 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 65 Rezensionen

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Night School - Du darfst keinem trauen

C. J. Daugherty , Carolin Liepins , Axel Henrici , Peter Klöss
Buch: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.12.2014
ISBN 9783841503213
Genre: Jugendbuch

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(907)

1.824 Bibliotheken, 34 Leser, 5 Gruppen, 118 Rezensionen

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Delirium

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.11.2013
ISBN 9783551313010
Genre: Jugendbuch

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(205)

713 Bibliotheken, 25 Leser, 2 Gruppen, 85 Rezensionen

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Nevernight - Die Prüfung

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.08.2017
ISBN 9783596297573
Genre: Fantasy

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(59)

170 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Verzauberung der Schatten

Victoria Schwab
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 23.11.2017
ISBN 9783596296330
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(112)

211 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

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54 Minuten

Marieke Nijkamp , Mo Zuber
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440167
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich möchte die Rezension zu diesem Buch eigentlich nicht unnötig ausdehnen, denn das Thema, dass die Autorin aufgreift, halte ich für ein sehr wichtiges Thema, über das man sprechen sollte. Und das tut dieses Buch sehr hervorragend. Das zentrale Stück des Buches, der Amoklauf selbst und auch der Täter werden eindrucksvoll dargestellt. Es ist beklemmend, wie er seine Macht ausübt. Damit zeigt die Autorin vollkommen ungeschönt, wie schrecklich sich das Ausgrenzen von Menschen auswirken kann. Welche grauenvollen Folgen es haben kann, wenn wir aufhören anderen zuzuhören und ihren Problemen Gehör zu schenken.
Das ist leider aber auch das Einzige positive, was ich über dieses Buch überhaupt sagen kann. Denn ich habe mich eigentlich wirklich sehr darauf gefreut vor allem auf einen neuen Ansatz in dieser Thematik. Leider muss ich sagen, dass mich die Charaktere und die Geschichten abseits des Amoklaufes selber überhaupt nicht abholen konnten. Ich könnte fast behaupten, dass der Täter noch einer meiner favorisierten Charaktere war, einfach weil ich seine Handlungen noch am ehesten irgendwie nachvollziehen konnte.
Denn das Buch wird aus der Sicht verschiedener Schüler erzählt, die sich zum einen innerhalb der Schreckenstat befinden, zum anderen aber auch von außen versuchen zu helfen. Sie alle haben in irgendeiner Weise eine Verbindung zueinander und direkt oder indirekt auch zum Täter. Aber praktisch keiner von ihnen war mir sympathisch.
Claire, die sich nicht in der Aula befindet, wegen des Lauftrainings, war von ihren Gefühlen her total sprunghaft und einfach nur belastend. Ihre Beziehung, die sie offensichtlich mal zu dem Amokläufer hatte, konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, aber trotz Rückblenden wird auch nicht wirklich Wert darauf gelegt, dass man versteht wie die beiden zusammengekommen sind, und wie und wieso das Ganze auseinander ging. Und obwohl sie Tyler dauerhaft in Schutz nimmt, fällt ihr auf einmal von einer Sekunde auf die andere ein, dass sie was von ihrem besten Freund will? Das war für mich einfach nicht nachvollziehbar. Außerdem fand ich sie leider hauptsächlich ziemlich nervig.
Auch mit Sylvia und Tylers Schwester Autumn konnte ich nicht wirklich etwas anfangen, geschweige denn einen Zugang zu den beiden finden. Sie erleben den Schrecken in der Aula und waren im Vergleich zu Claire ganz okay, aber dennoch hatte ich keinerlei Zugang zu ihnen.
Der einzige Lichtblick und der Grund, warum der Amokläufer nur mein zweitliebster Charakter war, ist Sylvias Bruder Tomas. Ihn mochte ich als einzigen wirklich gerne. Er hat alles dafür getan um seine Zwillingsschwester zu beschützen, was ich sehr gut nachvollziehen kann, und gleichzeitig hat er immer versucht mit einem kleinen Witz, der nicht unangebracht wirkte, die Stimmung ein wenig zu heben.
Aber das wohl schlimmste und unnötigste an diesem Buch, waren diese unnötigen Tweets und Blogbeiträge, die meist am Ende von Kapiteln eingefügt wurden. Sie stammten hauptsächlich von Schülern, glaube ich. Und da fängt es schon an. Ich fand es unglaublich verwirrend, dass ich einfach nicht wusste von wem diese Beiträge stammten, da die Personen praktisch nicht im Buch erwähnt wurden. Außerdem trugen sie in keinster Weise zum Geschehen innerhalb des Buches bei und hätten auch gut weggelassen werden können, was der Grund war, warum ich sie zum Ende hin nur noch übersprang. Außerdem, wessen größte Sorge ist es während eines Amoklaufs zum Teufel noch mal zu twittern. Also ich würde mich da eher bemühen am Leben zu bleiben.


Fazit:
Die Geschichte des Buches, vom Grundaufbau her, ist gut gemacht. Der Amoklauf wird in kleinster Weise geschönt, sondern abschreckend und belehrend in all seiner Härte gezeigt. Leider konnte ich keinen Zugang zu den meisten Charakteren finden, was das Buch für mich nicht besonders lesenswert machte.

  (3)
Tags: 54 minuten, amoklauf, drama, highschool, marieke nijkamp, ohs, opfer, rache, täter, tod   (10)
 

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(277)

632 Bibliotheken, 30 Leser, 2 Gruppen, 85 Rezensionen

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Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Eigentlich weiß ich gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht einfach überrascht und immer wieder in seinen Bann gezogen. Es ist eines der wenigen Bücher bei denen mir tatsächlich die Tränen gekommen sind.
Auf dem Einband heißt es wahrheitsgetreu, dass sich dieses Buch lesen lässt, als würde man einen Film sehen. Genau das ist auch der Fall!


Gestaltung:
Ich kannte das Buch nur von außen. Und schon da fand ich den Einband wirklich interessant. Der teilweise durchsichtige Schutzumschlag lässt den Blich auf verschiedene Dokumente zu und wenn man ihn entfernt, kann man schon teilweise Schriftstücke erkennen, die man dann im Buch selbst wiederfindet.
Als ich das Buch aber aufschlug war ich vollkommen begeistert von der Aufmachung. Denn hier handelt es sich nicht um seitenweise Papier nur mit kleinen Buchstaben gefüllt. Nein dieses Buch bestand hauptsächlich aus Gesprächsprotokollen oder Chat-Verläufen, wie eben richtige Akten. Es waren im Grunde zusammengesammelte Beweise. Und auch immer wieder mit Anmerkungen der Verfasser. Alles sah dabei wirklich lebensecht und sehr professionell aus, was dem zum großen Lesespaß ungemein beitrug.


Inhalt:
In diesem Buch geht es um Kady. Eigentlich dachte sie das das schlimmste die Trennung von ihrem Freund Ezra wäre, doch dann wird noch am selben Tag ihr Planet angegriffen. Obwohl die beiden gemeinsam fliehen, können sie sich nur auf verschiedene Raumschiffe retten. Eine Flucht in die Tiefen des Versums beginnt, doch die künstliche Intelligenz der Alexander scheint durch die Schlacht stärker beschädigt als ursprünglich angenommen.
Werden die beiden sich je wiedersehen?
Wie bereits erwähnt, ist dieses Buch nicht aufgebaut wie ein normales Buch und man folgt nicht ausschließlich Kady, der Protagonistin, in Form der Ich-Perspektive. Es besteht aus den verschiedenen Dokumenten und auch Konversationen, in Form von Chat-Verläufen, die zwischen den einzelnen Raumschiffen erfolgt sind. Immer wenn es angebracht war, bediente man sich auch der Hilfe von Zeichnungen, was mir sehr gut gefiel. Durch diesen unorthodoxen Aufbau wurden nun auch viel die Gefühle, Gedanken und Sichtweisen der unterschiedlichen Protagonisten beleuchtet. Angefangen natürlich bei Kady und Ezra bis hin zu den Generälen der Flotte. Dadurch wurde ein wunderbares Gesamtbild geliefert. Und die einzelnen Charaktere bekamen sehr viel Tiefe. Ich kann gar nicht sagen, in wie viele von ihnen ich mich ein kleines bisschen verliebt habe, aber es sind vermutlich einige gewesen.
Kady, auf der aber das Hauptaugenmerk lag, war eine sehr angenehme Protagonistin. Sie war sehr entschlossen und mutig und hatte immer einen charmanten Witz auf den Lippen. Ihre Beziehung zu Ezra war sehr vielschichtig und der Konflikt, der sich daraus ergab wurde sehr eindrucksvoll dargestellt. Sodass man in jeder brenzligen Situation hoffte, die beiden würden am Ende zueinanderfinden.
Wie bereits gesagt, hat mich dieses Buch einfach dauerhaft überrascht. Am Anfang dachte ich noch, ich könnte vorhersehen, wie es ausgeht. Aber dann haben die Autoren es geschafft immer wieder Wendungen einzubringen mit denen ich nie gerechnet hätte, sodass ich gegen Ende des Buches nur noch gehofft habe, aber davon überzeugt war, dass noch alles passieren könnte, Dabei wirkte das Ganze jedoch nie unrealistisch oder gekünstelt. Das konnte mich einfach vollkommen begeistern.


Schreibstil:
Da das ganze Buch ja nicht wirklich über einen durchgehenden Text verfügt, und man mehr oder weniger das Meiste aus Protokollen und Konversationen erfuhr, kann man nicht wirklich von einem einheitlichen Stil sprechen. Denn in den Konversationen wurden oft auch Abkürzungen und Umgangssprache genutzt. Das gefiel mir aber sehr gut. Längere Passagen, meist Berichte über Videoaufzeichnungen, waren mit viel Witz geschrieben, sodass einem auch hier nicht langweilig wurde.
Sehr amüsant fand ich auch, dass man jegliche Schimpfwörter geschwärzt hatte. Das sorgte dafür, dass ich mir während des Lesens immer wieder neue Wörter ausdachte und überlegte, welche Schimpfwörter Ezra wohl verwendet hätte.


Fazit:
Dieses Buch ist definitiv ein Jahreshighlight. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass als Dystopie so glaubhaft war. Jede Handlung war nachvollziehbar und sinnvoll. Es gab unglaubliche unerwartete Wendungen, die das Buch von Seite zu Seite spannender machten. Dazu trugen auch die wunderbaren Charaktere und eine Liebesgeschichte bei, die sich nicht zu primär in den Vordergrund drängte, aber dennoch wunderschön war.
Ein Appell an Alle: Lest dieses gute Stück und lasst euch so verzaubern, wie ich verzaubert wurde.

  (2)
Tags: akten, amie kaufman, dystopie, illuminae, jay kristoff, kady und ezra, künstliche intelligenz, raumschiffe, versum   (9)
 

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(136)

212 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 102 Rezensionen

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Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423640329
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(888)

1.897 Bibliotheken, 59 Leser, 3 Gruppen, 339 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(20)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

erste liebe, fußball, geschwister, hotel, humor, kinderbuch, poetisch, strand, toleranz, verschiedenheit, vertrauen

Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling

Sjoerd Kuyper , Eva Schweikart
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Gabriel Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 09.03.2015
ISBN 9783522303941
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(1.376)

2.345 Bibliotheken, 35 Leser, 2 Gruppen, 486 Rezensionen

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Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Inhalt
Im Buch geht es darum, dass die 17-jährige Ella Harper nach dem Tod ihrer Mutter praktisch zur Selbstversorgerin wird. Nachts strippt sie oder arbeitet in Bars. Am Tag versucht sie einen vernünftigen Schulabschluss möglich zu machen. Bis auf einmal der reiche Callum Royal auftaucht. Er verkündet ihr Vormund zu sein und nimmt sie kurzerhand mit in seine Villa. Dort leben aber auch seine fünf Söhne und die sind von Ella ganz und gar nicht begeistert. Schon nach kurzem sorgt sie für Unruhe in ihrem neuen Zuhause.
Eigentlich habe ich dieses Buch nur ausgewählt damit ich etwas für Zwischendurch hatte. Dementsprechend waren meine Erwartungen
nicht besonders hoch. Das liegt vor allem auch daran, dass ich seit Royal Passion von diesem Genre eigentlich Abstand halte. Einfach weil mir persönlich nicht gefällt wie unterwürfig Frauen teilweise dargestellt werden. Und wie abhängig sie sich von einem Kerl machen. Paper Princess hat mich aber wirklich überrascht, was das angeht. Bis über die Hälfte des Buches hatte die Protagonistin tatsächlich keinen Sex. Dafür ging es zum Ende hin dann zwar alle zehn Seiten zur Sache, aber das störte nicht wirklich.
Ich mochte auch sehr, dass es sich um eine Highschoolszenerie handelt. Ella versucht also in ihrem neuen Leben klar zu kommen und alle ihre neuen Brüder scheinen sie zu hassen. Vor allem Reed, ihr auserwählter Royal Bruder.
Und obwohl es während des Plots kleinere Längen gab, und erst zum Ende Spannung aufkam, störte das nicht daran, dass ich unbedingt erfahren wollte, wie Reed und Ella denn nun zueinander finden. Auch das Ende war unerwartet
Leider gab es aber auch ein paar Sachen, die mir nihct gefielen. Da hätten wir als allererstes Mal die Sache mit dem Geld. Denn damit Ella bei Callum bleibt zahlt er ihr jeden Monat zehntausend Dollar zusätzlich bekommt sie ein Auto und neue Klamotten und was weiß ich noch alles. Aber mal im Ernst, wenn ich ihr Vormund wäre, dann hätte ich doch andere Mittel um sie zu überzeugen und besteche sie nicht praktisch mit Geld. Irgendwie erschien mir das unlogisch.
Dann gab es einfach Handlungsentwicklungen, die erzwungen wirkten und einfach nicht natürlich. Zum Beispiel als Ella auf einer Party unter Drogen gesetzt wird und dann auf einmal total geil ist. Das wirkte so als hätten die Autorinnen nur einen Grund gesucht damit Reed endlich den Beschützer raushängen lassen konnte und mit Ella schlafen konnte.
Reed gefiel mir auch allgemein als Arschloch besser, als als überbeschützender Boyfriend.
Auch Ella war nicht immer mein Fall. Allgemein kam ich mit ihr als Protagonistin gut zurecht. Aber dann ließ sie immer mal wieder so vollkommen selbstverliebte und arrogante Kommentare blicken, die einfach nur unnötig waren. Allgemein ist sie sehr auf sich selbst und Reed bedacht, da wird zwar mal kurz erwähnt, dass sie sich um Eastons Spielsucht Sorgen macht, aber danach ist die Sache auch gleich wieder vergessen.
Mein Lieblingscharakter bleibt deswegen definitiv Easton, der drittälteste Royal-Badboy. Denn obwohl er auch ein ziemliches Arschloch war, war er doch auch immer der Witzbold und lockerte Situationen auf, ohne zu einseitig zu sein.


Schreibstil
Was soll ich dazu sagen? Ich mag dieses Buch, aber der Schreibstil, war nicht gerade eine der Sachen, die dieses Buch zu einem Pageturner machen würden.
Ich hätte einfach einen etwas ausgefeilteren Sprachstil gewünscht. Da wurde aus einer Savannah auf einmal eine Sarah und dann gab es einfach Wörter, denen Buchstaben fehlten:
„Woher weiß du das?"
Oder auch Formulierungen, bei denen ich mir dachte, 'also das hätte man auch anders ausdrücken können'.
z.B. „Aber ich schaffe es einfach nicht, sie deswegen so richtig auszuschimpfen." Das sagt Callum über seine fast alle volljährigen Söhne. Er will sie ausschimpfen?
Was mir auch nicht gefiel, ist, dass zwischendrin Beschreibungen fehlten. Da tauchten beim Rummachen auf einmal an bestimmten Stellen auf und man fragte sich, wie sie da eigentlich hingekommen sind. Denn zwei Sätze vorher waren sie ja noch ganz woanders.


Fazit
Dafür, dass dieses Buch zum Erotik Genre gehört hat es mich positiv überrascht. Die Geschichte mit den Brüdern war mal was anderes. Leider war der allgemeine Aufbau des Buches ziemlich klischeehaft. Dennoch war das Ende spannend und die Protagonisten haben sich nicht gleich im ersten Buch vollkommen verändert, sondern ihre Macken behalten. Der unausgearbeitet Schreibstil war zwar unangenehm, ich bin aber bereit dies so gut es geht auszublenden und werde auch Teil zwei eine Chance geben. Denn ich muss sagen, dass mich die Welt der Royals in ihren Bann gezogen hat.

  (2)
Tags: erin watt, new adult, paper princess, romance, royals, sex   (6)
 

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(654)

1.479 Bibliotheken, 53 Leser, 0 Gruppen, 172 Rezensionen

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Wolkenschloss

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.10.2017
ISBN 9783841440211
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gestaltung

Die Gestaltung war wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum ich entschied, dass dieses Buch in mein Bücherregal gehört. Die gezeichnete Hotelfassade auf dem Cover ist einfach wunderschön. Sie fängt wunderbar das Flair des Wolkenschlosses ein, ja sie ist das Ebenbild eines Wolkenschlosses.

Inhalt

In Wolkenschloss geht es um Fanny. Sie ist die Jahrespraktikantin im Hotel. Dort soll, wie jedes Jahr, der berühmte Silvesterball stattfinden. Zu diesem Anlass reisen Menschen aus den verschiedensten Regionen der Welt an. Da hätten wir den russischen Oligarchen, einen Thriller-Autor, den Textilmogul aus Amerika oder auch den zwielichtigen Boss der Müllmafia. Rund um die Feiertage ereignen sich seltsame Dinge im Hotel in die Fanny unwillentlich mit hineingezogen wird.

Erst mal klingt das so, als könnte dieses Buch ein toller Krimi- oder Abenteuerroman in einer ganz neuen wunderschönen Szenerie, nämlich in den verschneiten Alpen , werden. Und zu Beginn hatte ich auch noch alle Hoffnungen. Doch dann passierte im Buch leider bis Seite 380 praktisch nichts. Keine seltsamen Vorfälle, keine Sachen, die das Aufsehen des Lesers erregen und ihn dazu bringen mitzufiebern, wie die Geschichte wohl ausgehen mag, oder wie das Rätsel gelöst wird. Das hätte mich an sich auch gar nicht gestört, denn dieses Buch hätte auch ein wundervoller Roman in einer, und ich sage es nochmal, sehr schönen Kulisse sein können. Aber der Klappentext verspricht einem nun mal ein Abenteuer. Dieses konnte ich aber erst gegen Ende des Buches finden. Und dann handelte es sich aber auch nur um gefühlt vierzig Seiten.

Zugute halten muss ich der Autorin dabei, dass diese wenigen Seiten sehr spannend geschrieben waren, nur leider eben viel zu kurz. Zur genaueren Kritik komme ich später.

Das wohl größte Problem des Buches war meiner Meinung nach aber, dass es zum Ende hin immer konstruierter uns unrealistischer wurde. Ab hier sollte jeder wegsehen, der keinen Spoiler für das Ende haben will!

Als aller erstes, diese Idee mit den Grand-Hotel-Kidnappern, fand ich schon bescheuert, als sie erstmals Erwähnung fand und Fanny daran tatsächlich glaubte. Sowas passiert doch niemals in der Realität. Und dann gab es nicht mal wirklich Beweise dafür. Aber was war nun das große Abenteuer? Richtig die Kidnapper mit Verbündeten und Waffen, die das Kind entführen wollen. Das überraschendste daran war noch die Auswahl der Personen, die die Kidnapper darstellten. Und dann gibt es Flucht und Schießerei, zwischendrin wird offenbart das der gute Tristan ganz Indian-Jones-Mäßig den Diamanten gestohlen hat um ihn zurück in einen indischen Tempel zu bringen, weil er zu einer Geheimorganisation gehört, einen Diebstahl, den Fanny komischerweise überhaupt nicht schlimm findet. Keiner im Hotel bekommt etwas von der geplanten Entführung mit, und als sie es erfahren scheint es auch erstmal keinen zu stören. Dann erreichen wir den Spannungshöhepunkt und unsere Protagonistin wird einfach sediert, sodass man den Ausgang nur vom Hören-Sagen erfährt- da brauchte anscheinend jemand ein schnelles Ende. Und dann überlässt ihr der Hoteldieb den Diamanten als Pfand, den unter ihrer Kleidung komischerweise kein Sanitäter findet, der sie untersucht, weil er ihren Arm oder ihre Schulter verbinden muss, da sie angeschossen wurde.

Ach ja  und dann tauchen auf einmal noch Geister auf, und das Hotel scheint auch seinen eigenen Willen zu haben um Fanny zu schützen. Irgendwann war in dem Buch auf so wenigen Seiten so viel passiert, dass ich schon mit der Ankunft von Aliens mitten in der Schweiz gerechnet habe. Ich wurde zwar in dieser Hinsicht enttäuscht, aber dafür entpuppte sich der Hausmeister noch als Geheimagent, auch nicht schlecht oder? Dazu konnten ich dann bedauerlicherweise wirklich nur noch die Augen verdrehen.

Charaktere

Mit Fanny als Protagonistin kam ich eigentlich sehr gut klar. Ihre Naivität nervte mich ein wenig, dafür fand ich sie aber  auf der anderen Seite auch sehr schlagfertig und charmant. Auch die anderen Hauptfiguren, wie Ben oder Monsieur Rocher, aber auch Viktor Jegorow, waren in Ordnung. Obwohl man sagen muss, dass der ehrwürdige Monsieur manchmal eher mit Glückskeckszitaten um sich schmiss, als tatsächlich irgendetwas zur Handlung beizutragen. Schade war allerdings, dass dafür die meisten anderen Gäste kaum Erwähnung fanden. Sie wurden einmal kurz benannt und fanden danach kaum mehr Erwähnung. Dabei hätten sie dem Buch mit ihren eigenen Geschichten noch so viel mehr Charme verleihen können. Allgemein blieben diese Charaktere sehr einseitig und farblos.

Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich mitreißen. Sie war ganz nett nebenher, aber hätte nicht zwingend sein müssen.

Positiv war, dass die Autorin ein Personenverzeichnis als Anhang dem Buch beigefügt hat. Ich habe es zwar erst im Nachhinein entdeckt, aber zum Lesen wäre es sehr praktische gewesen.

Schreibstil

Der Schreibstil war flüssig und an den spannenden Stellen sehr schön vorantreibend.

 

Fazit

Ein Buch mit einem wunderschönen Cover, dass zum Lesen einlädt. Eine tolle Kulisse und nette Charaktere. Leider Gottes hat die Autorin in das Ende so viele verschiedenen Dinge hineingeschmissen, dass ich einfach nicht mehr wusste, wo hinten und vorne war. Als hätte sie mit aller Macht versucht irgendwas zu bringen, was den Leser dann doch noch überrascht.

Das Buch kann man lesen, ich glaube vor allem jüngere Leser könnten Gefallen daran finden, mir persönlich hat aber einfach das Ende überhaupt nicht gefallen. Man hätte daraus einen wunderbaren Roman machen können, wäre man mehr auf die einzelnen Bewohner des Schlosses eingegangen und hätte ein paar witzige Anekdoten eingefügt, so aber fehlte dem Abenteuerroman, dass Abenteuer. Und dem Krimi der interessante und spannende Fall.

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Tags: kerstin gier, schönstes cover, wolkenschlos   (3)
 

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Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:


Dieses Buch ist eindeutig eines meiner Jahreshighlights. Die Autorin hat mich so in ihren Bann gezogen, als wäre ich ein Teil der Welt der Krähen. Sie hat nicht eine ruhige Minute ohne Spannung aufkommen lassen, in der ich nicht um einen der Charaktere gebangt hätte.


Inhalt
Kaz Brekker, berüchtigter Dieb und Krimineller, und seine Mannschaft werden vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt, sie sollen in eines der bestbewachten Gefängnisse einbrechen, um einen Wissenschaftler zu befreien, der eine Waffe entwickelt hat, die in den falschen Händen einen unvorstellbaren Schaden anrichten könnte.
Dabei besteht die Gruppe der sechs Krähen aus den unterschiedlichsten Menschen und sie alle bewahren Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit, die dem Gelingen der Mission im Weg stehen könnten.
Das an sich klingt ja schon mal super spannend und hat mich wirklich heiß auf dieses Buch gemacht, zumal ich schon von so vielen positiven Rezensionen gehört hatte.
Und ich muss sagen, dass man hier in keinem Falle enttäuscht wird. Das Buch und seine Charaktere nehmen einen sofort vollkommen ein. Ich habe mich in jeden einzelnen von ihnen sofort verliebt. Dabei lässt die Autorin einem wirklich keine Ruhe. Man kann und will dieses Meisterwerk einfach nicht mehr aus den Händen legen mit so viel Spannung ist es gestaltet. Dabei muss Leigh Bardugo wirklich hoch anrechnen, was sie sich alles hat einfallen lassen.
Besonders gut fand ich dabei, dass egal wie brenzlig die Situation war, Kaz immer noch ein Ass im Ärmel zu haben schien. Er schien einfach auf alles vorbereitet und überraschte den Leser andauernd, wenn der die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte. Aber nicht nur er allein, sondern auch die anderen Charaktere waren immer wieder für eine Überraschung gut.
Was mich zu meinem nächsten Punkt bringt:


Charaktere
OMG. Also was die Charaktere anging schien es mir, als könnte die Autorin meine Gedanken lesen. Sie erschafft in diesem Buch Protagonisten, die meinen eigenen Wunschvorstellungen hätten entsprungen sein können. Ich kann nicht mal sagen, welcher von ihnen mein Lieblingscharakter ist, denn jeder von ihnen war wirklich einzigartig und individuell gestaltet und hatte seine ganze besonderen Eigenschaften, die dafür sorgten, dass ich ein bisschen mein Herz an sie verschenkte.
Besonders unterstützt wurde dies durch die vielen Perspektivwechsel, die dafür sorgten, dass man das Geschehen immer auch wieder aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten konnte.
Wie bereits gesagt, konnte mich jeder Charakter immer wieder überraschen, denn sie waren alle mit sehr viel Tiefe und sehr bedacht gestaltet worden.
Am besten gefiel mir vor allem, dass die Autorin zum Ende hin nicht damit anfing die Protagonisten zu etwas zu machen, was sie nicht sind. Leigh Bardugo hat sie auch am Ende nicht zu perfekten Helden gemacht, sondern war immer darauf bedacht nicht unter den Tisch fallen zu lassen woher sie stammen und welche Ereignisse sie geprägt haben. Sie wurden nicht zu Wonderwoman und Superman. Sondern blieben unperfekte Diebe, Mörder und Spieler.


Schreibstil
Ich habe selten ein Buch mit einem so ansprechenden Schreibstil gelesen. Ich mochte sehr, dass er an den richtigen Stellen angenehm anspruchsvoll und an andern auch recht locker war. Die Autorin hielt sich nicht unnötig mit zu langen Beschreibungen auf, die man in diesem Genre ja gerne mal vorfindet, und erschuf wirklich lustige Dialoge zwischen den einzelnen Protagonisten. Dabei konnte sie aber in den Rüchblenden oder Monologen auch immer wieder weichere Töne anschlagen, die wunderbar die Situation und Gefühle der Personen verdeutlichten.


Fazit
Ich kann dieses, und ich sage es wieder, Meisterwerk nur wärmstens empfehlen. Wer, wie ich, an Fantasy schätzt, dass es eine tolle Gruppendynamik mit einer spannenden Geschichte und perfekt imperfekten Protagonisten gibt, der wird dieses Buch lieben. Denn Bardugo schafft eine Geschichte, die unzählige Wendungen hat, sodass man es gar nicht aus der Hand legen kann. 
Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass das mein erstes Buch aus dem Grischa-Universum ist. Ich habe keinen der anderen Grischa-Bände gelesen und muss sagen, dass das auch nicht zwingend notwendig ist, denn ich hatte keinerlei Probleme mich in dieser Welt zurecht zu finden.
Ich brauche unbedingt Band zwei!

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Palast der Finsternis

Stefan Bachmann , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257300550
Genre: Jugendbuch

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