Leserpreis 2018

malinyxs Bibliothek

8 Bücher, 8 Rezensionen

Zu malinyxs Profil
Filtern nach
8 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(361)

706 Bibliotheken, 61 Leser, 1 Gruppe, 139 Rezensionen

"thriller":w=16,"psychothriller":w=15,"sebastian fitzek":w=13,"psychiatrie":w=9,"fitzek":w=9,"der insasse":w=8,"insasse":w=4,"sebastian_fitzek":w=4,"spannung":w=3,"vater":w=3,"sohn":w=3,"anstalt":w=3,"droemer knaur":w=3,"tod":w=2,"spannend":w=2

Der Insasse

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 24.10.2018
ISBN 9783426281536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich etwa 13 Jahre alt war, habe ich meinen ersten Psychothriller gelesen: „Der Seelenbrecher“ von Sebastian Fitzek. Er hat mir so gut gefallen, obwohl ich es ziemlich gruselig fand, dass ich nach und nach alle Bücher von ihm gelesen, besser gesagt verschlungen habe. Für mich stand fest: „Der Insasse“ muss ich unbedingt lesen!

Schon der Anfang lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen, es fängt auf der ersten Seite spannend ohne Ende an und zieht sich durch das ganze Buch. Ich frage mich, wie Fitzek es bei jedem Buch aufs Neue schaffen kann, jedes Kapitel mit einem Cliffhanger beenden. Teilweise sind die Szenen nicht nur äußert spannend, sondern auch brutal und bei den Bildern, die ich in meinem Kopf habe, würde ich manche Szenen gerne überspringen. Ich habe selber kein Kind, aber konnte mich so gut in Till einfühlen, wie es ist, sein Kind so verzweifelt zu vermissen und einfach mit der Ungewissheit zu leben, was mit ihm passiert ist und ob es noch am Leben ist.

Als Leser fragt man sich ständig, wem Till trauen darf, aber eine richtige Antwort erhält man nicht. Mein Anfangsverdacht hat sich nicht bestätigt, es gab so viele unerwartete Wendungen, welche im positiven Sinne hervorgestochen sind. Man konnte sich nie sicher sein, wer auf wessen Seite steht.

Durch den ständigen Wechsel der Personen und auch Handlungsstränge wurde für Verwirrung und auch Spannung gesorgt. Durch Rückblicke in die Vergangenheit erfuhr man einige wichtige Details und es wurde erkennbar, wenn auch nicht nachvollziehbar, wieso einzelne Charaktere entsprechend gehandelt haben.

Das Ende war gut gestaltet, aber die Auflösung hat mir aber dennoch nicht ganz so gut gefallen. Stimmig und konsistent war alles, aber die Idee an sich hat mir trotzdem nicht so zugesagt wie das Ende anderer Romane von ihm. Irgendwie hat mir etwas gefehlt, aber das ist ja immer Ansichtssache. Ich kann es auch nicht genau in Worte fassen, aber vielleicht, weil die Auflösung bezüglich eines Charakters, besser gesagt, wieso etwas mit ihm passiert ist, nicht ganz klar war und ich nicht so gerne offene Enden mag, sondern lieber vom Autoren ein strikes Ende vorgegeben bekomme.

Ich lese nicht viele Danksagungen, aber bei Sebastian Fitzek lese ich das Buch komplett – inklusive Anmerkung (meist sehr interessant und mit Hintergrundwissen zum Buch) und Danksagung, die mir dieses Mal sogar noch besser als die anderen Male gefallen hat.

Empfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall, nicht nur an Thrillerfans. Auch Einsteiger in dieses Genre werden den Griff zu „Der Insasse“ nicht bereuen, aber vielleicht enttäuscht sein, wenn sie ein Buch eines anderen Autoren lesen werden. Meiner Meinung nach schreibt Fitzek mit die besten Bücher in diesem Genre und bringt mit seinen Neuerscheinungen durchgehend gute Leistungen und schraubt natürlich somit auch die Erwartungen nach oben.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(861)

1.501 Bibliotheken, 24 Leser, 5 Gruppen, 96 Rezensionen

"thriller":w=31,"noah":w=15,"amnesie":w=14,"verschwörung":w=13,"berlin":w=12,"sebastian fitzek":w=11,"deutschland":w=9,"fitzek":w=9,"pandemie":w=7,"überbevölkerung":w=7,"spannung":w=6,"umwelt":w=6,"gedächtnisverlust":w=6,"virus":w=5,"seuche":w=4

Noah

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.12.2014
ISBN 9783404171675
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Noah“ stand schon länger auf der Liste der Bücher, die ich lesen möchte, da ich auch ein absoluter Fan von Fitzek bin. Nun war es dann auch endlich so weit.
Der Klappentext hörte sich schon sehr spannend an und ich wurde nicht enttäuscht. Von der Spannung her fand ich es wieder erste Sahne, auch die Idee der Geschichte war sehr gut, aber die Umsetzung irgendwie nur so naja. Die Auflösung am Ende hat mir gar nicht gefallen, meiner Meinung nach wurde viel zu wenig auf Noah eingegangen. Generell hat mir das Ende nicht gefallen, es war irgendwie zu oberflächlich und zu abgehackt.
Das Buch springt zwischen mehreren Handlungssträngen hin und her, bis später einige von ihnen zusammenlaufen, was natürlich logisch ist, wenn die Charaktere aufeinandertreffen. Ein Handlungsstrang spielte jedoch fernab von den anderen und er wurde gar nicht mit den anderen verknüpft, weshalb ich es besser gefunden hätte, ihn einfach wegzulassen. Manchmal ist weniger eben doch mehr.
Die Charaktere fand ich wie immer wunderbar, sie haben sich schön entwickelt und nicht nur stumm gehandelt, sondern auch hinterfragt, wodurch auch Wendungen in der Handlung zustande kam. Generell gab es auch ein paar Plottwists, die gut durchdacht waren und die Spannung erhöht haben.
Wie in fast jedem Buch von Fitzek wird auch hier wieder ein problematisches Thema angesprochen, das uns auch im Alltag häufig begegnet. Mich als Leser hat es sehr zum Nachdenken angeregt, auch, als ich das Buch beendet hatte.
Alles in allem fand ich das Buch ganz gut, es kam aber nicht an das Niveau anderer Bücher von ihm, die ich wesentlich stärker fand.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(387)

745 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 152 Rezensionen

"anne freytag":w=16,"liebe":w=15,"den mund voll ungesagter dinge":w=12,"homosexualität":w=11,"jugendbuch":w=10,"freundschaft":w=9,"münchen":w=9,"lesbisch":w=6,"rezension":w=5,"hamburg":w=5,"umzug":w=5,"lgbt":w=5,"patchworkfamilie":w=5,"sex":w=4,"teenager":w=4

Den Mund voll ungesagter Dinge

Anne Freytag
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453271036
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Den Mund voll ungesagter Dinge" war ein Buch, bei dem ich anfangs dachte, dass es nichts für mich wäre. Es las sich zwar sehr spannend, aber irgendwie hatte ich auch nicht so die Lust auf ein Jugendbuch (keine Ahnung, wieso ich es trotzdem angefangen habe) und die Protagonistin Sophie ging mir auf den ersten Seiten sehr auf die Nerven. Zugegeben, es ist bestimmt nicht leicht, ein komplett neues Leben in einer fremden Stadt anzufangen, aber sie hat wirklich alles negativ gesehen.

Ein Glück besserte sich das und das Buch fing an, mir immer besser zu gefallen. Zum Ende hin hatte es mich dann wirklich gepackt. Ich hatte auch nur Positives von dem Buch gehört und es hätte mich auch überrascht, wenn es mir nicht gefallen hätte.

Es war wirklich kein typisches Jugendbuch, in dem sich ein Mädchen in einem Bad Boy verliebt, sondern mal was anderes. Ich finde es gut, dass Themen wie Homosexualität auch in Jugendbüchern angesprochen werden, um auch hier den Teenies vor Augen zu führen, dass es sich dabei um etwas ganz normales und nichts abstoßendes handelt.

Die Liebesgeschichte war echt schön, auch nicht nur ein Höhenflug, sondern auch mit Tiefen. Anne Freytag hat die Umsetzung echt gut hinbekommen, ich konnte das Buch dann kaum aus der Hand legen!

Es war wirklich schön geschrieben, sehr ehrlich und man konnte Sophies Handlungen und Gefühle trotz zeitweiser sehr extremen negativen Sicht nachvollziehen. Mir sind ihre Stieffamilie und ebenso ihr bester Freund Lukas sehr ans Herz gewachsen.

Gerade Jugendlichen kann ich dieses Buch empfehlen, aber auch denjenigen, denen der Klappentext gut gefallen hat, gefällt das Buch bestimmt!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(31)

51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

"liebe":w=2,"internet":w=2,"künstliche intelligenz":w=2,"wahrscheinlich ist es liebe":w=2,"paul reizin":w=2,"liebesgeschichte":w=1,"beziehungen":w=1,"technik":w=1,"intelligenz":w=1,"partnerwahl":w=1,"a. i. – künstliche intelligenz":w=1,"liebe mit hindernissen":w=1,"romantische komödie, liebesroman":w=1,"wunderraum verlag":w=1,"wunderraum":w=1

Wahrscheinlich ist es Liebe

Paul Reizin , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 23.04.2018
ISBN 9783336547869
Genre: Liebesromane

Rezension:

Angesprochen an „Wahrscheinlich ist es Liebe“ hat mich zuerst das Cover, aber auch der Klappentext klang interessant, denn ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem eine künstliche Intelligenz eine Rolle spielt.

Es fing an wie ein typischer Liebesroman, Jen, eine Frau Mitte 30 wird verlassen und steht alleine im Leben. Nur dass sie mit einer künstlichen Intelligenz, Aiden, arbeitet und diese sie auch in ihrem Leben begleitet. Der Roman ist neben der Sicht anderer Charaktere auch aus der Sicht von Aiden geschrieben, das ist mal was anderes und an der ein oder anderen Stelle zum Schmunzeln, hat mir gut gefallen.

Nach etwa der Hälfte des Buches habe ich mich kurz gefragt, was denn jetzt noch kommen soll, da sich die Handlung etwas gezogen hat, aber der dann auftretende Plottwist kam überraschend und unerwartet. Das Ende war natürlich vorhersehbar, aber das ist bei einer Liebesgeschichte ja absehbar.

Jen und Aiden, aber auch Tom und Aisling waren mir wirklich sehr sympathisch, aber Aiden ist mir mit seiner Liebe zu Filmen und der Frage, wie Käse wohl schmeckt, am meisten ans Herz gewachsen. So jemanden wie Aiden hätte ich auch gerne in meinem Leben!

Reizins Schreibstil war sehr flüssig und gut lesbar.
Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der mal eine etwas andere Liebesgeschichte erleben möchten.

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal erwähnen, wie wunderschön alle Bücher des Wunderraum-Verlags sind, ich habe mich echt verliebt!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(220)

550 Bibliotheken, 41 Leser, 2 Gruppen, 72 Rezensionen

"freundschaft":w=15,"missbrauch":w=9,"ein wenig leben":w=9,"liebe":w=8,"roman":w=7,"new york":w=7,"hanya yanagihara":w=7,"leben":w=5,"drama":w=5,"vergangenheit":w=3,"homosexualität":w=3,"leid":w=3,"usa":w=2,"trauer":w=2,"vertrauen":w=2

Ein wenig Leben

Hanya Yanagihara , Stephan Kleiner
Fester Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, 30.01.2017
ISBN 9783446254718
Genre: Romane

Rezension:

Auf das Buch gestoßen bin ich durch verschiedene Social Media Plattformen, auf denen das Buch 2017, gerade kurz nach der Erscheinung, überall gelobt wurde. Der Klappentext hat nicht allzu viel verraten, weshalb ich sehr neugierig war und mehr über den Inhalt wissen wollte. Zugegeben, die Seitenzahl hat mich anfangs sehr abgeschreckt, stellte schlussendlich aber doch kein Problem mehr dar. Das Cover hat mir auch unheimlich gut gefallen, was auch mit zu meiner Entscheidung beigetragen hat, es lesen zu wollen.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bin ich langsam in das Buch reingekommen. Die Kapitel sind sehr lang, was ich nicht gewohnt war. Mir hat irgendwie die Spannung gefehlt, was sich nach etwa 100 Seiten gelegt hat. Zwischendrin gab es in dem Buch Perspektivwechsel. Nachdem ich auf den ersten Seiten teilweise nicht wusste, aus wessen Sicht gerade erzählt wurde, habe ich da dann auch recht schnell einen Überblick drüber gehabt. Im Nachhinein erscheinen mir die Perspektivwechsel auch alle sehr sinnvoll.

In dem Roman gibt es mehrere Handlungsstränge. Einer erzählt weitestgehend fortlaufend die Geschichte der vier Jungs, aber zwischendrin gibt es immer wieder Rückblicke in Judes Kindheit und seine Jugend. Man versteht immer deutlicher, wieso er sich so verhält, das Puzzle um ihn setzt sich immer weiter zusammen.

Wie der Inhalt schon verrät: „Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.“ So könnte man das Buch fast in einem Satz zusammenfassen, weil es das so gut widerspiegelt. Während man die einen Charaktere immer fester ins Herz schließt, beginnt man, andere immer weiter zu hassen. Am meisten in mein Herz geschlossen habe ich definitiv Jude, Willem, Harold und Andy.

Hanya Yanagiharas Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Wortwahl. Nur die langen und verschachtelten Sätze haben mir etwas Schwierigkeiten bereitet. Dadurch ließ sich das Buch nicht ganz so flüssig lesen, es war aber noch okay. Einen so langen Satz in zwei Sätze aufzuteilen, hätte mir da besser gefallen. An dem Buch gestört hat mich auch, dass die Seiten extrem dünn waren, sodass ich sehr oft zwei Seiten auf einmal umgeblättert habe. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt.

„Ein wenig Leben“ ist ein überwältigendes Buch, das einen mit auf eine Achterbahnfahrt nimmt: ständig wechselnde Höhen und Tiefen. Danach weiß man sein eigenes Leben und die Bedeutung von wahrer Freundschaft sehr zu schätzen. Klare Leseempfehlung!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(210)

380 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 147 Rezensionen

"wonder woman":w=11,"amazonen":w=9,"fantasy":w=6,"superhelden":w=6,"leigh bardugo":w=6,"jugendbuch":w=4,"kriegerin":w=4,"superheldin":w=4,"götter":w=3,"dtv":w=3,"griechische mythologie":w=3,"diana":w=3,"d.c.":w=3,"wonderwoman":w=3,"freundschaft":w=2

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Leigh Bardugos „Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen“ ist das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe und ich bin echt begeistert. Von Wonder Woman habe ich bisher nur gehört, ich habe weder den Film gesehen noch kanne ich eigentlich sonst was außer dem Namen, wodurch ich ohne Erwartungen und konkrete Vorstellungen in die Welt eingetaucht bin.

Diana als Protagonistin ist mir sofort ans Herz gewachsen und hat mich mit ihrer Stärke, ihrem Ehrgeiz und ihrem Mut in ihren Bann gezogen. Selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen schien sie das Wesentliche im Blick zu behalten und positiv zu denken. Ebenso wie Diana sind mir auch Alia und Nim ans Herz gewachsen, die beide auch wirklich sehr sympathische Charaktere sind, aber auch ebenso wie Diana sehr starke Frauen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, sie alle auf ihrem Abenteuer zu begleiten.

Die ganze Handlung hatte für einen Superhelden-Roman relativ wenig Action drin, was sich zum Ende des Buches aber schlagartig änderte. Anfangs hat mir ein wenig die Spannung gefehlt, die kam dann aber relativ schnell. Auch, als es in der Mitte des Buches wieder etwas abgeflacht ist, kam rasch wieder ein einschneidendes Ereignis. Zum Ende hin nahm es richtig an Fahrt auf und kam zu einem Plottwist, den ich so nicht erwartet hatte, der mir aber dennoch gut gefallen hat.

Ebenso gelungen wie die Storyline war Bardugos Schreibstil, der die Szenen sehr ausschmückend und detailreich beschrieben hat. Es lies sich sehr einfach und schnell lesen, auch die Kapitel waren nicht zu lang und die Perspektivwechsel gut ersichtlich.

Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen und ich freue mich auf die weiteren Bände der DC-Superhelden!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(535)

1.556 Bibliotheken, 84 Leser, 1 Gruppe, 187 Rezensionen

"fantasy":w=28,"leigh bardugo":w=26,"das lied der krähen":w=23,"grischa":w=10,"krähen":w=9,"abenteuer":w=8,"magie":w=8,"diebe":w=8,"jugendbuch":w=6,"kaz":w=6,"six of crows":w=6,"freundschaft":w=5,"knaur":w=5,"inej":w=5,"spannung":w=4

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei vielen Büchern dauert es ein paar Seiten, bis man so richtig in der Handlung drin ist, aber bei diesem Buch ist das nicht so. Ab der ersten Seite fesselt es einen und man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein spannendes Kapitel folgt dem nächsten und die Cliffhanger sind zum Teil wirklich mies, wenn man abends schlafen gehen möchte, weil man am nächsten Tag früh raus muss.

Handlungstechnisch begleitet man die sechs Protagonisten auf ihrem Abenteuer und erfährt währenddessen immer mal wieder Bruchstücke aus der Vergangenheit einzelner Charaktere. An sich mag ich das sehr gerne, aber Bardugo hätte die Stellen etwas besser kennzeichnen können, teilweise war mir der Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart etwas zu verschwommen. Man erhält Einblick in die einzelnen Beziehungen untereinander und welches Motiv sie antreibt, zu diesem Abenteuer aufzubrechen. Einige Szenen waren sehr unvorhersehbar für mich, das hat mir aber sehr gut gefallen und die Spannung nur noch weiter gesteigert. Und vom Ende brauche ich gar nicht erst anfangen – am liebsten hätte ich jetzt sofort Teil 2!

Der Schreibstil hat mir sogar sehr gut gefallen, es war wie erwartet sehr flüssig, ausschmückend und detailreich.

Dieser Fantasy-Roman gehört jetzt schon zu einer der besten, die ich je gelesen habe und ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung! Wer gerne in eine neue Welt eintauchen möchte, sollte sich dieses Buch schnell zulegen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(99)

247 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 37 Rezensionen

"freundschaft":w=9,"roman":w=5,"dunkelgrün fast schwarz":w=4,"abhängigkeit":w=3,"frankfurter verlagsanstalt":w=3,"mareike fallwickl":w=3,"familie":w=2,"vergangenheit":w=2,"verrat":w=2,"psychologie":w=2,"österreich":w=2,"bergdorf":w=2,"liebe":w=1,"leben":w=1,"kinder":w=1

Dunkelgrün fast schwarz

Mareike Fallwickl
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Frankfurter Verlagsanstalt, 05.03.2018
ISBN 9783627002480
Genre: Romane

Rezension:

Auf das Buch gestoßen bin ich, wie so oft in letzter Zeit, durch Instagram. Dort haben einige Leute total darüber geschwärmt und ich wollte mehr darüber wissen. Zugegeben, der Klappentext hat mir persönlich nicht sehr viel verraten, er hat mich nur noch neugieriger gemacht. Für mich war klar: Dieses Buch möchte ich unbedingt lesen.

Als ich es dann zuhause in die Hand genommen habe, konnte ich es kaum wieder weglegen. Die Geschichte ist sowohl spannend als auch tragisch und wirklich sehr berührend. Erzählt wird aus der Sicht mehrerer Personen und auch aus verschiedenen Jahren. Je mehr man in diesem Buch gelesen hat, desto mehr fügt sich das Bild zusammen und desto mehr versteht man auch den Klappentext. Aber auch den Titel des Buches versteht man, da immer wieder in gewisser Weise darauf zurückgekommen wird. Die immer wieder vorkommenden Zeitsprünge und Sichtwechsel sind nicht störend, im Gegenteil, dadurch wird die Spannung nur noch größer.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vor allem ist sich jeder seiner Art treu geblieben und war er selbst, ob das nun liebenswert war oder nicht. Es war einfach stimmig. Man konnte eigentlich die Entwicklung jedes Charakters nachvollziehen, die durch verschiedene einschneidende Ereignisse stattgefunden hat.

Über Mareike Fallwickls Schreibstil kann man ohne Ausnahme nur positiv berichten. Das Buch war wundervoll geschrieben, sehr ausschmückend und passendere Worte als sie es getan hat, hätte man einfach nicht wählen können.
Durch den Aufbau und die Handlung hat mich das Buch sehr an „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara erinnert, aber es war doch auf seine Weise anders und besonders, auch nicht ganz so tragisch.

„Dunkelgrün fast schwarz“ ist ein Buch für jeden, der „Ein wenig Leben“ auch schon geliebt hat. Wirklich sehr berührend und emotional!

  (2)
Tags:  
 
8 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.