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INSPIRATION

Marianne Labisch , Andreas Schwietzke
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei p.machinery, 01.08.2018
ISBN 9783957651372
Genre: Science-Fiction

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Predyl

Sylvia Kaml
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Hybrid Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783946820079
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Auf Sylvia Kaml bin ich schon vor ein paar Jahren gestoßen und ich finde ihre Bücher sehr spannend. Der Klappentext dieses Buches sprach mich besonders an und ich musste es daher unbedingt lesen. 

Es geht um die junge Luna. Ihre Vorfahren zerstörten die Erde und besiedelten einen fremden Mond. So wie es die Natur des Menschen ist, unterdrückten sie die Einheimischen. Nach Jahrhunderten lehnen sich die Einheimischen auf und es kommt zum Krieg, den das Buch behandelt. 

Lunas Geschichte fand ich interessant, ich vermisste jedoch stellenweise Aktion. Um sie herum passierten so viele Dinge, aber sie schien nicht involviert: Während ihre Mitstreiter zum Beispiel Gefangene befreiten, kocht sie im Lager essen. Das fand ich sehr schade. Das verbessert sich aber im Laufe der Zeit. 
Auch kam es ein paar Mal zu Deus Ex Machina. An diesen Stelle hab ich mir gewünscht, Luna wäre Frau genug, sich selber aus der Situation zu befreien, aber nein, es musste ständig ein Mann zu ihrer Rettung kommen. 
Vielleicht hätte die Autorin aus zwei Sichten schreiben können, zum Beispiel Lunas und des Einheimischen oder Lunas und ihres Bruders. Aber ich denke, sie hat sich bewusst dagegen entschieden. Wie dem auch sei, ich fand Lunas Geschichte interessant, ein bisschen mehr Aktion hätte aber nicht geschadet. 
Insbesondere das letzte Drittel des Buches war unglaublich spannend, da wollte ich das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen. Nur das Ende fand ich zu einfach. 

Sowohl die Kultur als auch Biologie der Predyler, aber auch Flora und Fauna des Mondes sind sehr detailverliebt ausgearbeitet. Das fand ich gut, vor allem, dass die Autorin es schaffte, nicht ellenlange Erklärungen einzubauen, wie sie oft in anderen SF-Büchern zu finden sind. 

Mich störten ein bisschen Lunas Monologe, in denen sie das Thema Toleranz aufbereitete. Überhaupt nicht wegen des Themas, sondern mit welchem Nachdruck, manchmal sogar Pathos sie sprach. Es wirkte auf mich, als spräche die Autorin durch sie, der das Thema offenbar nahe geht. 
Zumeist flechtete die Autorin dieses Thema jedoch dezent ein, sodass man als Leser selbst die Ungerechtigkeit nachvollziehen konnte, die den Einheimischen widerfahren war. Das macht dieses Buch so unglaublich wichtig in meinen Augen. 

Was mich wirklich nervte, war Lunas Verhältnis zu Fleisch. Da geht die Welt unter, ihre Familie stirbt, ihre Spezies wird beinah ausgerottet, der Krieg dauert mindestens fünf Jahre, aber nein, Fleisch zu essen, ekelt sie immer noch an. Da dachte ich mir: Mädchen, komm mal klar. 

Der Schreibstil der Autorin überzeugte mich. Das Buch las sich flüssig und gekonnt geschrieben. An manchen Stellen hatte ich allerdings das Gefühl, hier versuche die Autorin eine neue Formulierung finden. Das ist zwar lobenswert, aber nicht immer nötig. 

Fazit: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, ich fand es spannend und gut geschrieben. Ich wünsche mir allerdings, es hätte mehr Aktion. Das Thema und die Aussage des Buches finde ich sehr wichtig, es hätte aber an manchen Stellen etwas dezenter sein können. Von mir vier Sterne.

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Tags: krieg, neuer planet, science fiction   (3)
 

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alexandra scherer, booksnack;, humor, science fiction, scifi, sternenfeuer

Sternenfeuer

Alexandra Scherer
E-Buch Text: 16 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de, 01.11.2017
ISBN 9783960873068
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der war ein wirklich kurz(weilig)er Snack. 

Ich kam leider etwas schwer in die Geschichte rein. Trotz der "Vorwarnung" vom Verlag, Kurzgeschichten seien kurz und enthalten daher keine langen Ortbeschreibungen, tat ich mir schwer, überhaupt einen Ort vorzustellen. Eine Art Konferenzsaal, indem Halbmenschen/Halbtiere sitzen und über Notizen grübeln, die von einem Apple-Computer heruntergeladen wurden. Das hab ich verstanden. Aber ich wusste nicht einmal, wie viele denn da sind. Zehn oder hundert? Das ist schade. Hier wäre etwas mehr Beschreibung schön gewesen. Auch brauchte man etwas Zeit, um die Hintergrundstory zu verstehen, aber das ist ein normales Problem bei SF/Fantasy. Das kreide ich der Autorin daher gar nicht an. 
Ich mochte sehr die Zeitsprünge. Man wusste sofort, wann welcher stattfindet. 
Auch den Witz mochte ich sehr. 
Aus meiner Sicht hätte es den letzten Teil nicht mehr gebraucht. Es war schon während der ersten Sätze klar, wie die Geschichte entstanden ist. 
Insgesamt Spaß gemacht, eigentlich zu kurz ;) 

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beziehung, dominanz, freundschaft, liebe, liebe zu dritt, roman, sado maso, sm, studium

Experiment Liebe

Jana Feuerbach
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.08.2016
ISBN 9783862655939
Genre: Romane

Rezension:

Marisa liebt ihre beste Freundin Zeynep, die jedoch eine Beziehung mit Jonte führt. Marisas Ziel ist demnach unerreichbar, es sei denn, man lässt sich auf eine Dreierbeziehung ein. Doch das ist nicht so einfach …

Charaktere

Marisa hat einen gewaltigen Dachschaden. Sie ist nicht verliebt in Zeynep, sie ist besessen von ihr. Sie erinnert ein bisschen an Lorna Morello aus Orange ist the new Black, sympathisch, aber doch verrückt. Ihre Angst, insbesondere ihre Mutter zu enttäuschen, hindert sie, wichtige Entscheidungen zu treffen: Zeynep ihre Liebe gestehen und ihr Lehramtstudium für ein „echtes“ Physikstudium zu schmeißen.

Zeynep geht viele Dinge sehr naiv und unbedacht an. So träumt sie von einer gemeinsamen Zukunft mit Jonte, obwohl sie ihn seit wenigen Tagen kennt. Als Domse-Anfängerin fühlt sie sich während einer SM-Session noch unsicher, bekommt jedoch von Jonte die nötige Unterstützung. Zu gern würde sie eine Session mit der devoten Marisa ausprobieren, doch dazu müsste sie Marisa erst einmal ihre Liebe gestehen.

Handlung

Marisa studiert Physik auf Lehramt, auf Wunsch ihrer Mutter, obwohl sie davon träumt, eine Forscherin zu werden. Von Zeyneps Privatleben erfährt man relativ wenig. Auch sie hat Probleme mit ihrer Mutter, die jedoch kaum die Geschichte berühren.
Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Liebesgeschichte zwischen Zeynep und Marisa: die Entscheidung der beiden Mädchen, einander ihre Liebe zu gestehen, Jontes Reaktion auf eine mögliche Dreierbeziehung und die damit zusammenhängenden Probleme.

In der Geschichte kommen immer wieder SM-Sexszenen vor, die leider nicht immer bis zum Ende geführt wurden. Auch fehlt eine – aus meiner Sicht – dramaturgisch relevante Sexszene. Marisas Masturbationsszene ist hingegen perfekt.
Einige angedeutete Handlungsstränge finden keine Auflösung. Der Höhepunkt ist schlüssig und vorwiegend gut getroffen. Das absolute Ende ließ mich jedoch etwas unzufrieden zurück.

Sprache

Es ist gut geschrieben, wenngleich auch keine große Kunst. Braucht es jedoch auch nicht. Manchmal finden sich seltsame Vergleiche.

Lieblingssatz

„Irgendwann müssen wir alle sterben. Wenn es so weit ist, möchte ich sagen können, dass ich wirklich gelebt habe.“ – Jonte

Fazit

Ich habe das Buch in einem Zug gelesen. Es liest sich flüssig und interessant und hat mich gut unterhalten. Die Gedanken der Charaktere sind meistens verständlich, ihr Verhalten jedoch manchmal nicht nachvollziehbar. Mir fehlte Jontes Sicht, er kam zu blass rüber. Die restlichen Charaktere ließen sich beliebig ersetzen. Einige der Sexszenen wurden an der interessantesten Stelle unterbrochen. Auch fanden sich für meinen Geschmack zu wenige. Die nicht aufgelösten, jedoch angedeuteten Handlungsstränge nervten ein bisschen. Wichtige Aspekte der SM-Szene wurden gut beleuchtet.
Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen. Für vier Sterne ist das Buch zu schwach, für drei zu gut. Könnte man drei Komma fünf Sterne vergeben, würde ich es sofort tun. Da das Buch jedoch ein sehr wichtiges Thema, nämlich die Polyamory, behandelt, dem die Literatur noch nicht viel Aufmerksamkeit schenkt, und weil die Autorin sich traut, über diese noch nicht akzeptierte Beziehungsart zu sprechen, runde ich auf vier Sterne auf.  

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