maria-around15

maria-around15s Bibliothek

15 Bücher, 6 Rezensionen

Zu maria-around15s Profil
Filtern nach
15 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

liebe, schule, anette, liebesroman, alleinerziehend

Erstens bist du anders und zweitens bist du du

Maria Väth
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei Forever, 15.07.2016
ISBN 9783958181205
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension:

Erster Eindruck hinterher? "Huch!" Ja, ich denke, das beschreibt es in einem Wort. Dank des Titels habe ich etwas komplett anderes erwartet. Ich hatte mir den Klappentext nicht wirklich durchgelesen, weil mich der Titel einfach interessiert hat und ich mag es, wenn ich mich bei solchen Dingen überraschen lassen kann.  Innerlich habe ich dann mit einer süßen Teenagergeschichte gerechnet, bei der sich die Hauptperson auf die Suche nach sich selbst macht. Unterstützt wird sie von einem heißen Typen, der natürlich immer wieder dazwischen funkt und zum Schluss gibt es die ganz große Liebe. Bähm, weit gefehlt. Das war mir bereits nach wenigen Seiten klar, aber vielleicht war es genau das, was mich dann motiviert hat, weiter zu lesen. Das Buch war so ganz anders, als ich es erwartet hatte und ich wollte nun wissen, was stattdessen passierte.

Wie also schon gesagt, dreht es sich in diesem Buch keinesfalls um Teenager. Anette und Mick sind erwachsen: 31 Jahre alt, mitten im Leben und mit ungefährem Plan, wie es weitergehen soll. Doch dann begegnen sie sich und wie es nun einmal so ist, wird alles anders. Was mir hier sehr gefällt: Beide richten nicht ihr Leben nacheinander aus. Es ist also eine sehr natürliche Story, die sich an manchen Stellen langsam, an anderen Stellen rasend schnell entwickelt. Es ist ein hin und her des Tempos, was teilweise irritierend sein kann, aber auch das Leben darstellt. Wir haben nicht immer die Möglichkeit, alles im gleichen Tempo zu machen. Die schlimmen Dinge dauern meistens Ewigkeiten und die schönen Dinge vergehen in zwei Sekunden. So ist es auch hier im Buch und das gibt der ganzen Story einen echt realen Touch, der mir wunderbar gefällt.  Hinzu kommt, dass es dieses Mal nicht der Typ ist, der Geheimnisse hat, sondern Anette, die etwas vor Mick versteckt. Zwar weiß der Leser schon sehr zeitig, woraus dieses Geheimnis besteht, aber das tut der Story keinen Abbruch. Ich persönlich habe mitgefiebert, wann es denn endlich so weit ist, dass sie ihm die Wahrheit sagt. Die komplette Wahrheit auch bitte. =)

Gut, da waren wir jetzt also bei den schönen Dingen des Lebens, jetzt muss ich wohl auch mal an die ernsten Dinge ran. Nämlich der Schreibstil. Den ersten Satz des Buches habe ich gefeiert. Fragt mich nicht, warum. Es kam einfach so gerade heraus, dass ich bestimmt fünf Minuten mein Handy angegrinst habe und mich gefreut habe, weil der Satz so toll ist. Dementsprechend habe ich auch mit einem locker, flockigen Buch gerechnet. An manchen Stellen war das auch so, aber es gab sehr viele Stellen, an denen ich mir wirklich einen Kopf gemacht habe. Es wirkte auf mich so, als hätte die Autorin sich nicht richtig getraut. Wenn Anette fluchte, dann klang es immer so, als wenn ein kleines Kind anfängt, rumzumeckern, weil es sein Essen nicht schon auf dem Tisch stehen hat, sondern erst noch holen muss. Das war einfach viel zu vorsichtig und zurückhaltend, dass mir die Stellen einfach nicht echt rüberkamen.  Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass Anette endlich die Worte ausspricht, die ihr auf der Zunge liegen und nicht "Mist" sagt, wenn es "scheiße" war.  Genauso war es bei Mick, der ja eigentlich mega der harte Kerl ist und dann flucht wie eine 12-Jährige. "Scheiße" ist doch kein schlimmes Wort. Lass die Charaktere doch einmal richtig fluchen. Das tut auch gut. Lass sie Himmel und Hölle zusammenschreien, wenn ihnen etwas nicht passt. Das wirkt authentischer, als so ein kleines "Mist" oder "Verdammt". Aber das war nicht mein einziges Problem. Ich war glücklich, dass die Autorin Mick und Anette näher beleuchtet hat, aber Emma passte da gar nicht rein. Als Nebencharakter war sie toll, aber ihre Sichtweise war mir zu voll mit Klischees. Da ich noch nicht lange aus Emmas Alter rausbin, kann ich sagen, dass es definitiv nicht stimmt, wie sie dargestellt wurde. Auch als 12-Jährige hat man sehr komplexe Gedanken. Da hieß es nicht nur "Ich mochte ihn." Viel öfter steckt da mehr dahinter. Klar, der Verstand muss erst noch wachsen, man braucht Erfahrungen, um auf einen anderen Stand zu kommen, aber in Emmas Alter denkt man nicht mehr so. Die Stellen haben mich mega gestört, vielleicht gerade weil ich es noch so gut kenne.

An Charakteren gab es hier nicht sonderlich viele. Es gab Anette, Mick und Emma. Der Rest war irgendwie nur da zum Füllen. Anette ist mir irgendwie sehr ähnlich, weshalb es mir sehr leicht fiel, mich mit ihr zu identifizieren. Sie kämpft für ihren Traum und opfert alles für die Menschen, die sie liebt ohne dabei ihren eigenen Kram zu vergessen. Obwohl sie voll beschäftigt ist mit ihrer Bäckerei, schafft sie es, Emma großzuziehen und sich mit Mick zu treffen. Natürlich, im Buch geht alles, aber sie wirkt nicht so, als würde ich das alles leicht fallen. Trotzdem schafft sie es und das lässt sie stark wirken. Mit erhobenem Kopf geht sie durch die Welt, obwohl es in ihr vielleicht gerade brodelt. Einzige Sache, die mich an ihr gestört hat, waren die Stimmungsschwankungen, die ich manchmal gar nicht nachvollziehen konnte. Da war so ein riesiges Fragezeichen in meinem Kopf, weil ich keinen Plan hatte, was die Autorin mir gerade sagen will. Mick hingegen ist da gleich der ruhige Typ. Er scheint immer gute Laune zu haben, ist immer nett und freundlich, höflich und nur mal angepisst, wenn Anette ihn angelogen hat. Das passiert zwei Mal im Buch. Die restliche Zeit ist er ein bisschen wie eine Marionette. Er hat dieses Dauergrinsen im Gesicht und macht nur das, was ihm die Autorin sagt. Tut mir leid für die harten Worte, aber mir fehlte der Charakter, der ihn einzigartig macht. Seine Vergangenheit wurde zwar immer wieder erwähnt, dass man annähernd einen Eindruck bekam, was sie mit ihm gemacht hatte, aber sie zeigte sich nicht in seinem Verhalten. Zumindest nicht so, wie man es sich denken würde. Er hat Angst vor Bindungen, aber sonst? Sonst klappt das gesamte Leben und zieht an ihm mit einem lauten Lachen vorbei. Bei ihm hätte ich mir doch ein paar mehr Gefühlsregungen gewünscht. Zu Emma kann ich nicht viel sagen. Wenn man sie aus Anettes oder Micks Sicht betrachtete, wirkte sie wirklich wie eine chaotische 12-Jährige, die ihren eigenen Kopf hatte. Aus dieser Perspektive mochte ich sie wirklich, weil sie Anette und Mick vereinte. Aber dann kam ihre eigenen Sicht, die dann so komplett in die Hosen ging. Das machte für mich ihren guten Charakter vollkommen zunichte, weil sie dadurch wie ein Kind klang, das gerade in die Schule gekommen ist. Schade, da aus Emma wirklich etwas schönes hätte werden können.

Beim Lesen ist es mir gar nicht so aufgefallen, aber es gibt eine Sache, die dieses Buch wirklich besonders macht. Die Autorin schafft es fast ohne Beschreibung die Szenarien zu erschaffen. An sich habe ich keine Ahnung, wie die Bäckerei von Anette aussehen soll, aber durch die ganzen Szenen, die sich dort abgespielt haben, die wie selbstverständlich beschrieben wurden, habe ich doch ein Bild in meinem Kopf. Genauso habe ich keinen Plan, wie Anettes Wohnung aussieht oder Micks Haus. Die Autorin lässt dem Leser sehr viel Platz, aber mir gefällt das unheimlich gut, denn ich liebe es, wenn ich keine Vorschriften bekomme, sondern mein Reich selbst zusammenbasteln kann. Einigen Personen mag das vielleicht fehlen, aber ich finde es genial. Zum Cover möchte ich sagen, dass es sehr unauffällig ist, weshalb ich es wahrscheinlich nie in einer Buchhandlung anfassen würde, aber der Titel hat mich einfach überzeugt. Der Titel hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Vielleicht war es nicht das, was ich erwartet hatte, aber enttäuscht war ich keinesfalls.

Fazit:

"Erstens bist du anders und zweitens bist du du" ist ein gemütliches Buch für zwischendurch, das leider keinen so bleibenden Eindruck hinterlassen hat, wie ich vor dem Lesen gedacht hätte. Es ist eine normale Liebesgeschichte, die an sich ganz süß ist und sehr auf emotionaler Ebene gebaut ist. Dadurch kommen aber auch einige Probleme zum Vorschein wie der Charakter der Personen, der aufgrund der Gefühle verloren geht. Auch der vorsichtige Schreibstil bewirkt leider nicht, dass ich als Leser Anette und Mick wirklich kennenlerne. Für mich ist dieses Buch eine gute Urlaubslektüre, aber leider nicht mehr. Das nötige Tiefgang auf anderen Ebenen als der emotionalen fehlte mir doch etwas.

  (0)
Tags: 7punkte, anette, drama, happyend, liebe, love, lügen, mick   (8)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

falke, budapest, freundschaft, abenteuer, ungarn

Der Ruf des Turul - Im Zeichen des Falken

Sarah Schäfle
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei Stephan Moll Verlag, 27.02.2016
ISBN B01CBIOMPW
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(547)

1.078 Bibliotheken, 23 Leser, 4 Gruppen, 42 Rezensionen

dystopie, liebe, ally condie, cassia & ky, seuche

Die Ankunft

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.11.2014
ISBN 9783596195923
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension:

Ich will so viel! Glück, Freiheit, Liebe. Aber auch ein paar ganz konkrete Wünsche habe ich.

Erleichterung, dass es vorbei ist? Trauer, dass ich Cassia und Ky verlassen muss? Freude, dass Xander sein Glück gefunden hat? Meine Gefühle, was das Buch angeht, sind sehr durchmischt, vor allem, weil es das Ende der Trilogie ist. Einerseits bin ich wirklich erleichtert, dass es vorbei ist, denn besonders der Schluss hat sich gezogen und ich wollte endlich weiterkommen in meinem Bücherleben, aber dieses Buch hielt mich eisern in seiner Umklammerung und wollte mich nicht loslassen. Ich meine das nicht positiv. Es ist eher so, dass ich nicht voran gekommen bin.
Allerdings sind mir in dieser Zeit auch Cassia und Ky ans Herz gewachsen und ich bin traurig, dass ich sie jetzt hinter mir lassen muss.
Für Xander freue ich mich wirklich. Endlich konnte ich ihn kennenlernen und freue mich, dass er sein Glück gefunden hat, nachdem er die letzten beiden Bände eigentlich nur leiden musste.
Würde ich dieses Buch einen gelungenen Abschluss der Reihe nennen? Ja! Aber ich glaube, das meine Gründe, das zu sagen, andere sind, als man vielleicht denkt. =)

Man kann seinem Leben keine andere Wendung geben, wenn man am selben Punkt verharrt.
Dazu finde ich das Zitat ganz passend, denn es kam mir nicht so vor, als hätte auch die Autorin sich weiterentwickelt. Während ihre Charaktere erwachsen geworden sind, schien sie mir am selben Punkt zu verharren und immer noch dieselbe wie im ersten Teil zu sein. Dadurch wurde auch die Stimmung nicht anders. Man bekam irgendwie immer noch dieses Geplätscher serviert und keinen reißenden Strom, der wenigstens zum Ende noch einmal da sein sollte.
 Inhaltlich war hier auf jeden Fall die Möglichkeit gegeben, endlich eine Wendung zu vollziehen, aber daraus wurde nichts. Die Gesellschaft gab ihre Macht ohne Widerspruch an die Erhebung ab, Cassia suchte immer noch danach, was sie wirklich machen sollte. Mal hier Sortiererin, dann dort Poetin. Mädchen, entscheide dich!
Es war also keine Überraschung da, denn selbst der ach-so-schlimme, mutierte Virus wirkte zu sehr geplant, um in mir jegliche Emotionen hervorzurufen. Das Ende war klar, und so kam es auch.
Ich hätte mir da wirklich etwas mehr gewünscht. Wie hat Casper es so schön besungen? "Lieber gehen mit 'nem Knall!" Na dann, mach doch auch mal, Ally, geh mit einem Knall!

Ich würde mich immer wieder in sie verlieben, wieder und wieder und immer wieder.
Ja, Ky, ich glaube, wir haben es inzwischen alle verstanden.
Genauso sollte jeder verstanden haben, dass wieder und wieder und immer wieder die Gedanken der Personen dazwischenfunken und jegliches Stückchen Spannung zunichte machen.
 Eigentlich mag ich den Schreibstil, weil er anders ist. Er fasziniert mich selbst in Teil drei der Reihe immer noch manchmal, aber teilweise geht mir die ruhige Art auch richtig heftig auf den Keks. Nachdem der Inhalt so darauf hindeutete, dass ich nun auch ein paar Erlebnisse bekommen würde, wurde aus meinem Wunsch einfach nichts.
Da ich das vorherige Zitat wirklich passend finde, kann ich hier nur sagen, dass Ally Condie sich irgendwie nicht sonderlich weiter entwickelt hat. Besonders nicht, was den Schreibstil angeht. Ich mag es, wenn man merkt, wie auch der Autor sich verändert. Wenn der Autor wirklich mit seinen Charakteren mitgeht. Dann weiß ich, dass dieses Buch keine kurze Sache war.
Ich möchte Ally nichts unterstellen, aber ich hätte mir einen schöneren Abschluss gewünscht. In den Canyons konnte ich es noch verstehen, aber besonders nach diesen Erlebnissen ist Cassia nun einmal anders. Genauso wie Ky, aber laut Schreibstil fühlte ich mich noch genauso wie im ersten Teil.
Nur Xander war wirklich erfrischend, da er mir komplett anders erschien als Cassia und Ky. Während ich bei Cassia und Ky manchmal gar nicht so richtig wusste, in welcher Sicht ich bin, musste ich bei Xander nie zweifeln. Allein vom Schreibstil wurde er dieses Mal abgegrenzt, was ich definitiv schöner finde als dieses Misch-masch.

Ich bin mir ganz sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die kleine Akte der Rebellion vollzieht.
Eigentlich hätte ich gedacht, dass Cassia sich auf die Rebellion freut und nun endlich ihren Platz in der Welt findet, aber wie ich es schon angesprochen hatte, wirkte es nicht so auf mich. Natürlich, sie hat schon lange rebelliert gegen das System der Gesellschaft, aber so richtig heftige Gefühle konnte nichts in ihr hervorrufen. Das Einzige, was mich überzeugt hat, war ihre Liebe zu Ky, denn die war immer vorhanden. Der Rest schien vorbei zu fliegen, wie es manche Dinge nun einmal tun. Cassia schien nie wirklich mit vollem Herzen dabei zu sein. Bei dem kleinsten Problem verabschiedete sie sich davon und kämpfte nicht weiter. Da wären wir wohl wieder beim Anfang. Am liebsten würde ich sie noch einmal in die Canyons stecken, damit sie lernt, nicht gleich alles liegen zu lassen, wenn es Probleme gibt. Aus der Galerie hätte mehr werden können, aus ihrem Handel mit Gedichten, aus ihrem Job als Sortiererin. Das alles war zu kurz, um echt zu wirken.
Ky hingegen blieb auch jetzt so, wie in den anderen Teilen. Er hatte seinen Charakter fast komplett behalten, nur seine Liebe zu Cassia war noch intensiver geworden. Und es gab eine Sache, die sich tatsächlich geändert hat. Er ist offener geworden. Während er schon im zweiten Teil mehr Leuten vertraute, bekam ich nun das Gefühl, dass er nicht mehr versuchte, sich anzupassen, sondern für sich selbst auch manchmal einstand. Allerdings kam in solchen Situationen immer etwas dazwischen, was mich tierisch genervt hat. Immer, wenn er sich geöffnet hat, passierte etwas, was es verhindert hat und er hat sich wieder zurückgezogen. Dann war er versunken und seine Veränderung konnte nicht weitergeführt werden. Der Ansatz zum "Endergebnis" war also da, wurde aber nicht weiter ausgenutzt und es entstanden nur geringfügige Veränderungen.
Xander hingegen lernte ich zum ersten Mal richtig kennen. Er war ein interessanter Charakter, der sich deutlich von Cassia und Ky unterschied. Er war nicht so auf Tiefgang, was Gedanken angeht. Für ihn sind Handlungen entscheidender und er tut alles, um die Menschen zu retten, die ihm wichtig sind. Während die anderen Beiden überlegen, was sie sagen, überlegt Xander gleich erst einmal, was er tun kann, um zu helfen. Das finde ich erstaunlich an ihm und als Charakter war er mir nun, da ich ihn kannte, definitiv der Liebste. Seine Handlungen waren immer verständlich und ich habe mich so gefreut, als er endlich sein Glück gefunden hat. Er hat sich so lieb um Lei und die anderen Patienten gekümmert. Er hat sich teilweise ein bisschen selbst geopfert, damit die Anderen eine gute Verpflegung bekommen, damit sie eine Chance auf Heilung haben. Seine Sicht zu lesen hat mir immer Spaß gemacht.
Erstaunlich fand ich auch an diesem Buch, dass man so viele neue Charaktere gehabt hat. Lei, der Steuermann, Anna, Leyna, Oker, die Chefarchivistin, ... Vor allem auch die Charaktere aus den vorherigen Büchern habe ich besser kennengelernt als in den Situationen, in denen sie wirklich eine Rolle gespielt haben.

Jeden Morgen geht die Sonne auf, färbt die Erde rot, und ich denke: Dies könnte der Tag sein an dem sich alles ändert.
An diesem Buch gibt es eigentlich nicht so viel Besonderes. Das Cover passt perfekt, doch wie immer fehlen mir die zwei Jungs. Das Cassia ein rotes Kleid anhat, finde ich super. Vor allem, da es ja das Kleid war, das sie extra für Ky angezogen hat. Aber da bin ich schon wieder bei einer Sache, die mir vielleicht ein bisschen auf den Keks geht.  Die Story an sich ist so schön, aber nein, es dreht sich alles um die Liebe zwischen Cassia und Ky. Selbst der Titel hat für mich mehr den Eindruck, als würde er sich auf ihre Liebe beziehen und nicht auf die Story an sich. Zumindest im Deutschen. Im Englischen klingt "Reached" doch auch ein bisschen mehr nach den Zielen der Erhebung und nicht danach, als wäre man endlich dort angekommen, dass Cassia und Ky ihre Liebe ausleben können ohne sich Sorgen um die Gesellschaft machen zu können.

Fazit:

Das Finale der Serie um Cassia und Ky ist nicht so das, was ich erwartet habe. Wie auch schon die anderen beiden Bücher plätschert die Handlung dahin und das große Finale ist immer noch ruhig und entspannt, geplant.
Für manche mag das bestimmt etwas sein, aber besonders von einem Finale hätte ich mehr erwartet. Obwohl ich das Buch inhaltlich und schreibtechnisch besser finde als den zweiten Teil kann ich nicht mehr Punkte geben, wenn mir doch irgendwie mindestens genauso viel fehlt. Die Problemzonen sind gewandert, die Größe ist jedoch gleich geblieben.

  (7)
Tags: 7punkte, cassia & ky, cassia maria reyes, drama, liebe, love, vierecksbeziehung   (7)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1.737)

3.121 Bibliotheken, 47 Leser, 14 Gruppen, 249 Rezensionen

dystopie, liebe, flucht, ky, cassia

Die Flucht

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.01.2012
ISBN 9783841421449
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension:

Denn schenkt man einmal seine Liebe her, ist sie weg. Man kann sie nicht mehr zurückrufen.
Hmm, erster Eindruck zu "Die Flucht"? Gute Fortsetzung der Story, logisch, nicht gezwungen und trotzdem nimmt das Buch mich nicht so sehr mit.
Vom ersten Teil war ich ja irgendwie fasziniert, weil es so anders war als alles, was ich bisher gelesen hatte. Der zweite Teil war natürlich in derselben Art gemacht. Die Bücher sind allgemein sehr tiefgründig und ich zweifle an nichts von dem, was Cassia oder Ky getan hat oder an dem, was sie denken. Es ist alles in sich stimmig und flüssig, doch mir fehlte hier dieser Funken, der mein Bücherherz erwärmt. Es war schön, alles zu lesen, aber ja ... Es hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich denke mir hinterher: Gut, du hast das jetzt gelesen, weißt, wie es weitergeht. Die Anbindung an den ersten Teil ist gut geworden, aber sonst? Mir fehlt dieses Etwas, das mich schwärmen lässt. Dieses Etwas, das mich rumlaufen lässt und jeden bequatschen lässt, wie toll dieses Buch ist.

Es wäre viel einfacher, die Welt so darzustellen, wie ich sie gern hätte, als herausfinden zu müssen, wie sie wirklich ist.
Tja, meine liebe Cassia, du willst aber herausfinden, wie sie wirklich ist, denn nur darin hast du Ky so, wie du ihn willst. Bereits zum Ende des ersten Teils war klar, was im zweiten Teil passiert: Cassia macht sich auf die Suche nach Ky. Natürlich gab es ausreichend "Zufälle", sodass sie auch wirklich eine Chance hatte. Ich muss jedoch ehrlich sagen, dass es ganz süß war.
Ich würde mir wirklich jemanden wünschen, der so ist wie Cassia, denn sie hat sich durch die Geschichte durchgekämpft. Sie hat alles dafür getan, um den Lauf der Dinge zu verändern, um endlich bei Ky zu sein. Sie riskierte ihr Leben und das war irgendwie niedlich. Zwar gab es keine Überraschungen, keine Dramen, aber trotzdem mochte ich die Story. Sie passte einfach zu allem drum und dran.
Im Nachhinein betrachtet, bestand das Buch aus drei kleineres Storys. Einmal Cassias Story, wie sie aus ihrem Gefängnis ausbricht. Dann Kys Teil, als er verzweifelt versucht, seinem Schicksal zu entfliehen, um Cassia zu finden und dann beide zusammen, die scheinbar die Welt retten können.

Am Ende hat man nicht immer auf das Einfluss darauf, was man behalten kann. Nur darauf, wie man es loslassen kann. So, jetzt aber mal zu einem Teil, der mich echt gestört hat. Und zwar war das hier der Schreibstil. Ich kannte ihn ja bereits aus dem ersten Teil und da war das auch noch in Ordnung. Ich kam damit zurecht, dass sehr viel nachgedacht wurde. Das ist nun einmal so, wenn für Cassia scheinbar eine Welt zusammenbricht und sie die Welt hinter der Fassade kennenlernt, aber nun, da eigentlich schon alles klar ist, kann sie da mal bitte aufhören zu denken? Es gab mehrere Stellen, wo ich mir wirklich dachte: Mädchen, hör auf zu denken, zu analysieren, krieg deinen Arsch hoch und beweg dich jetzt bitte. Cassia konnte zwischenzeitlich sehr anstrengend sein, weil ich teilweise das Gefühl hatte, sie analysiert jeden Grashalm um sich herum. Ich hab ja nichts dagegen, wenn man viel nachdenkt. Vor allem, da ihre Gedankengänge sehr interessant waren, aber irgendwann reicht es. Da fehlte mir persönlich der Bezug auf die Handlung. In Gesprächen fing Cassia an, einen Roman zu denken und dann kam wieder ein Satz. Da saß ich erst mal da und fragte mich, wozu dieser Satz jetzt gehört, bis ich dann drei Seiten vorher eine Frage entdeckte. Dadurch ging auch das Interesse am Gespräch immer weiter flöten, weil ich im Gedankengang vertieft war. Dieser wurde dann durch wörtliche Rede (ein Satz) unterbrochen und ging dann an einer ganz anderen Stelle weiter. Ich weiß, Gedanken kann man nicht strukturieren, sie tauchen wahllos in unserem Kopf auf, aber im Buch ist so etwas für mich eher hinderlich.

Und dann ist da nur noch der Kuss. Im Gegensatz zum ersten Teil würde ich schon sagen, dass Cassia sich verändert hat. Sie ist noch tiefgründiger geworden, da sie selbst die Probleme der Gesellschaft miterlebt, die Wahrheit hinter Fassade erkennt, ohne dass jemand sie ihr zeigt. Ich denke, das ist es auch, was die Veränderung hervorbringt. Wenn mir jemand erzählt, wie toll es an in Australien ist, habe ich trotzdem nicht richtig verstanden was er meint. Das tue ich erst, wenn ich dort bin. Genauso ist es bei Cassia, sie versteht langsam das, was Ky ihr im ersten Teil erzählt hat. Sie lernt die Äußeren Provinzen kennen, den harten Kampf ums Überleben und das macht sie stärker.Trotzdem finde ich es atemberaubend, dass sie zumindest teilweise doch sie selbst bleibt. Sie wird durch die Erfahrung kein vollkommen anderer Mensch, der jetzt anders denkt. Auf bestimmte Dinge hat sie eine andere Sicht als vorher, aber das ist normal. Der Ansatz ihrer Gedanken bleibt aber gleich. Ich finde es erstaunlich, dass die Autorin es so schaffte, Cassia zu verändern, ohne dass sie ihren ganzen Charakter verändert. Sie schafft es wirklich, Cassia Erfahrung zu geben, sie "erwachsen" werden zu lassen. Ky hingegen ist im Grunde derselbe wie vorher. Er hat sich nicht sonderlich verändert, da er immer noch sehr geheimnisvoll ist. Was mir aber aufgefallen ist: Er ist offener geworden. Während er im ersten Teil sehr ruhig und verschlossen wirkte, selbst Cassia gegenüber, ist er jetzt gesprächiger und verrät nicht nur Cassia etwas von sich. Vick und Eli werden zu seinen Vertrauten, obwohl er sie nicht kennt. Ich finde es auch schön, dass man durch den Perspektivwechsel auch seine Gedanken kennenlernt, obwohl es mir manchmal sehr ähnlich zu Cassia vorkommt. Das gab mir so das Gefühl, als wäre die Grenze zwischen dem Charakter Ky und Cassia verschwommen und nicht mehr so klar, wie sie eigentlich sein sollte. Indie war genau wie Ky im ersten Teil. Verschlossen und unergründlich. Xander war für mich genauso unergründlich. Zwar habe ich mehr über ihn erfahren, aber ich kann ihn einfach nicht einschätzen. Eli und Hunter schon gar nicht. Die Nebencharaktere sind irgendwie eine Schwäche der Autorin. Für mich sind sie nicht so wirklich da. Außer den Hauptpersonen, die hier nur Cassia und Ky sind, kenne ich den Rest gar nicht.

Wenn sich einer von uns auch nur ein klein wenig bewegt hätte, hätte sich alles verändert. Auch in diesem Buch spielen Gedichte wieder eine sehr besondere Rolle. Das verbindet den zweiten Teil also schon einmal mit dem Ersten, aber was ich erstaunlich finde, dass die Autorin so viele Verbindungen geknüpft hat. Ich merke, dass viele Autoren irgendwie Probleme damit haben, einen ordentlichen Übergang zu finden und die Teile dann auch noch der Serie zugehörig wirken zu lassen ohne das alles wiederholt wird. Ally Condie hat das geschafft. Und dafür gibts von mir eine ordentliche Portion Respekt.  Zum Cover muss ich wahrscheinlich nicht viel sagen, perfekt. Auch wenn mir da wieder die beiden Jungs fehlen. =) Ansonsten beschreibt es das Buch in einem Bild.

Fazit:

"Die Flucht" ist eine an sich sehr gelungene Fortsetzung der Reihe, auch wenn mir hier die Problemzonen mehr aufgefallen sind. Doch die Probleme für mich liegen nicht am Buch selbst, sie liegen in der gesamten Art, wie die Autorin alles geschrieben hat. Mit manchen Dingen komme ich doch nicht so klar, wie ich anfangs gedacht habe. Wer allerdings mit der speziellen Erzählweise gut klarkommt, der wird sich über diese Fortsetzung freuen. Im Gegensatz zu so vielen anderen Reihen hat Ally Condie es geschafft, auch wirklich eine Fortsetzung zu schreiben, die man freiwillig liest, weil es einfach schön ist.

  (0)
Tags: cassia und ky, entspannt, liebe, love, romantik, ruhig   (6)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1.134)

2.121 Bibliotheken, 39 Leser, 3 Gruppen, 114 Rezensionen

dystopie, liebe, ally condie, jugendbuch, zukunft

Die Auswahl

Ally Condie
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.12.2012
ISBN 9783596188352
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension:

Wenn man immer gewusst hat, wie man jemanden ansehen soll, ist es verwirrend, wenn sich die Perspektive verändert.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich nach "Die Auswahl" etwas seltsam fühlte. Das Buch habe ich nicht zum ersten Mal gelesen, damals habe ich es nicht wirklich verstanden, aber nun denke ich mir so: Ja, guuut. Und dann bin ich auch schon irgendwie sprachlos. Es fällt mir richtig schwer, dieses Buch zu beurteilen, weil es zu komplex ist, um es mit einfachen Worten zu beschreiben. Es hat eine bleibende Wirkung hinterlassen, ja, aber ich kann sie nicht wirklich beschreiben. Wenn ich es genauer beschreiben müsste, würde ich vielleicht sagen: Mut! Das Buch hat mich dazu ermutigt, mein Leben in die Hand zu nehmen und endlich mal für mich selbst einzustehen. Meine Perspektive auf die Welt hat sich auch auf eine verrückte Weise geändert. Kontrolle ist nicht alles. Ein bisschen Chaos muss einfach sein.

»Der Bildschirm ist und bleibt dunkel. Das kann nur Eines bedeuten ...«  Die Story an sich war für mich nicht wirklich neu. Es ist nicht das erste Mal, dass jemand von einer anderen Welt schreibt. Einer Welt mit Kontrolle über alles, was uns Menschen eigentlich ausmacht. Mitten drin gibt es ein Mädchen, das eigentlich perfekt in die Welt passt. Sie rebelliert nicht, ist ganz normal. Dann taucht Junge Nummer 1 auf. Sie verlieben sich ineinander und alles wäre super. Aber es gibt natürlich auch noch Junge Nummer 2, der dem Mädchen den Kopf verdreht und schon verliebt sie sich auch ihn. Es gibt das bekannte Dreieckschaos und die Rebellion des Mädchens gegen ihr Umfeld. Neu? Ein ganz klares "Nein".  Und trotzdem hat die Story etwas, das mich fasziniert. Trotz des bekannten Formats schaffte die Autorin es, die Story neu wirken zu lassen. Alles, was passiert, ist vorherzusehen. Es ist klar, was passieren wird, wie das Ganze ausgeht. Es ist von Anfang an glasklar und trotzdem hat mich irgendetwas gefesselt. Und zwar so extrem, dass ich an diesem Buch gehangen habe, immer wieder kleine Stücke gelesen habe, um nicht zu schnell vorwärts zu kommen, aber doch ständig Neues zu erfahren.

Seltsam, wie wir uns an die Objekte unserer Vergangenheit klammern, während wir die Zukunft erwarten. Es sind Sätze wie dieser hier, die den Schreibstil der Autorin auszeichnen. Der Schreibstil ist einfach unglaublich. Ehrlich gesagt, die Sätze plätschern meist nur dahin.  Aber kennt ihr das, wenn ich an so einem winzigen Gebirgsbach sitzt und das Wasser beobachtet? Wie es dahinplätschert? Ihr wisst, dass es irgendwann in einen Fluss münden wird und dann ins Meer. Ein winziger Gebirgsbach wird irgendwann zu etwas Großem. Der Gebirsgbach vor euren Augen wir zu etwas Großem. Irgendwann. Später. Doch im Moment fasziniert er euch so klein, wie er ist. Vielleicht ist dieser Vergleich nicht der Beste, aber er beschreibt den Schreibstil eigentlichg anz gut. Ally Condie schafft es so einen kleinen Gebirgsbach zu erschaffen. Er hat mich gefesselt und ich wollte dem Wasser zuschauen, wie es vorbei fließt. Und am liebsten würde ich eintauchen und selbst mit zu etwas Großem werden. Ich möchte die wahre Größe der Worte erfassen, die hinter dem leichten Geplätscher steht. Denn da ist definitiv ein tieferer Sinn versteckt, der einem erst später klar wird. Mir ist es oft passiert, dass ich einzelne Sätze ein bisschen übersehen habe, bis sie später wieder eine Rolle spielten. Für den Moment habe ich gar nicht mitbekommen, wie viel eigentlich dahinter steckt. Ich glaube, dieser besondere Schreibstil ist auch etwas, was ich an dem Buch so mag. Er ist total anders. Er ist kein reißender Strom, sondern ein niedlicher Gebirgsbach mit Tiefe.

Es ist eine Sache, eine Wahl treffen zu müssen, aber eine ganz andere, nie eine Wahl gehabt zu haben. Cassia ist irgendwie nicht so wie andere Hauptcharaktere. Klar, ihre Geschichte ist am Ende gleich und sie hat auch diesen Willen zur Rebellion in sich, der aus ähnlichen Büchern bekannt ist. Aber trotzdem hat sie etwas an sich, das sie teilweise eigenartig macht. Manchmal dachte ich mir wirklich: Mädchen, was machst du da? Es fiel mir an einigen Stellen richtig schwer, Cassia zu verstehen, weil sie ein Charakter ist, den man nicht anders als "besonders" beschreiben kann. Sie hat ihre eigene Art und Weise zu denken, die ich manchmal nicht nachvollziehen kann. Sie denkt nach, bevor sie etwas sagt und wirkt auf mich damit sehr ruhig. Sie ist nicht so impulsiv, wie ich es von anderen Büchern gewöhnt bin. Natürlich, sie rebelliert dann dagegen, aber bei ihr wirkt das alles immer noch geplant. Es ist teilweise so, als hätte Ky die Fäden in der Hand und würde Cassia durch die Welt führen. Die eigenständige Cassia fehlt mir ein bisschen. Ich würde mir ein Mädchen wünschen, dass auch selbst etwas entdeckt. Ky kann ihr dabei gern helfen, aber sie muss auch selbst einmal Schritte machen.  Ky hingegen ist schon so. Obwohl auch er immer nachdenkt, bevor er etwas tut, wirkt er auf mich mehr mit Emotionen ausgestattet als Cassia. Er ist ein Mensch wie du und ich. Über die Jahre hat er jedoch gelernt, sich anzupassen, ruhig zu bleiben und trotzdem ist er jemand, der nicht ruhig wirkt. Ky würde ich am liebsten mit einem Feuer vergleichen. Im ersten Moment ist er noch so unendlich ruhig, doch dann explodiert er. Auch wenn er das nie im Buch getan hat. Er blieb ruhig und gelassen. Und trotzdem ist er eine Persönlichkeit mit einem unendlichen Feuer in sich. Ich kann Cassia hier wirklich gut verstehen, dass sie sich in ihn verliebt hat. Ky ist unglaublich. Und dann gibt es da natürlich noch Xander, der schon immer eine wichtige Rolle in Cassias Leben gespielt hat und für mich auch sehr bedeutend ist. Er ist derjenige, der Cassia immer auffängt, wenn sie einen Fehler gemacht hat. Während Cassia und Ky nach oben fliegen, steht er weiter dort unten mit einem Netz, bereit die beiden aufzufangen, falls sie fallen sollten. Ich wünsche mir schon jetzt, dass Xander auch sein Glück findet. Er hat es wirklich verdient und manchmal wünsche ich mir wirklich, dass Cassia sich für ihn entschieden hätte.

Geh nicht gelassen in die gute Nacht. Was gibt es sonst noch zu sagen? ... Das Cover passt natürlich perfekt. Denn noch sind wir bei dem Zeitpunkt, als Cassia in ihrer kleinen Welt eingeschlosse ist. Vielleicht hätte hier noch irgendwo ein Ky sein müssen, der ja eine erhebliche Rolle spielt, aber sonst finde ich das Cover wirklich gelungen. Außerdem gefällt es mir mega gut, dass die Autorin immer mal wieder ein paar Gedichte einfließen lassen hat. Die haben die Story ein bisschen aufgefrischt und dafür gesorgt, dass man etwas anderes erlebt als das ewige Geplätscher des kleinen Baches. Um bei dem Beispiel gleich noch einmal zu bleiben. Ich würde die Gedicht mit kleinen Steinen vergleichen, die dem Bach im Weg waren und die das sanfte Wasser zum Stolpern gebracht haben.

Fazit:

"Die Auswahl" ist ein wirklich besonderes Buch, das mich zwar sehr gefesselt hat, aber nicht umgehauen hat. Es hat mich wirklich motiviert, etwas in meinem Leben zu verändern. Trotzdem kann ich diesem Buch einfach nicht 10 Punkt geben, weil mir hier irgendetwas fehlte. Vielleicht ist es gerade dieser reißende Strom, der mich umhaut und diesen konnte ich hier nicht erleben. Wer jedoch auf diese sanften Geschichten steht, der ist hier hundertprozentig richtig. =)

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

9punkte, vierecksbeziehung, sheeva, love, amal

Porta Inferna

Nancy Steffens
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.05.2016
ISBN 9783842338906
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Rezension:

Wenn ich an Porta Inferna denke, fällt mir zuerst wieder ein, wie locker das Buch auf mich wirkte. Mit viel Humor wurde eine interessante Story erzählt, die mich besonders durch die handelnden Personen überzeugt hat. Jeder hat seine Geschichte, die auch durchgängig dieselbe bleibt. Die Charaktere harmonieren untereinander und mit der Story. Hier ist eigentlich alles perfekt.
Mit dem Buch erschafft Nancy Steffens ein komplett neues und zugegeben sehr sexy Bild der Hölle. Ich hatte etwas komplett anderes erwartet, bin von der Wendung aber äußerst positiv überrascht.

Zur Story lässt sich sagen, dass sie kurz und gut war. Bei anderen Büchern habe ich manchmal das Gefühl, dass sich auf 3 Seiten ein ganzer Weltuntergang zusammenbraut und ich in der Story kein Stück vorwärts gekommen bin. Hier war das ähnlich, aber danach war das Buch auch schon zu Ende. Die letzte Seite war erreicht. Ich lag da und dachte mir so: „Huch, schon vorbei?“
Mir persönlich war es halt ein bisschen zu kurz. Es hätte mehr kommen können. Sheeva war kurz in der Hölle, musste/wollte flüchten, hat einen hochrangigen Dämonen verärgert und dann? WELTUNTERGANG!
Das war’s.
Ja, hmm, irgendwie will ich mehr von Sheeva und Duncan. Dazu noch mehr Befana und Amal, die ja wirklich beide amüsant sind. Besonders diese chaotische Vierer-Beziehung, wenn ich das mal so sagen darf, war spannend und brachte mich durchaus zum Lachen. =D Irgendwie hat das für mich den Effekt: Jeder mit jedem. Vielleicht nicht unbedingt in sexuellem Sinne, aber freundschaftlich oder verwandtschaftlich bzw. definitiv chaotisch sind alle Beziehungen.
Ich hoffe mal, dass es eine Fortsetzung geben wird. Denn davon will ich unbedingt noch mehr haben. Und ich will wissen, was aus dem Beziehungsdrama wird. =)

Spannung in diesem Buch? Ja, definitiv. Von vorn bis hinten. Es wirkten einfach alle Aspekte perfekt zusammen, sodass eine Spannung entstand, die mich dieses Buch verschlingen ließ. Leider hatte ich nie viel Zeit, aber ich weiß noch, wie ich geflucht habe, dass ich das Buch nur auf meinem Laptop hatte. Deswegen habe ich am Ende sogar Screenshots von dem Text gemacht und sie auf mein Handy gepackt, damit ich weiter lesen kann. Ich würde mal sagen, dass bedeutet schon einiges. =D
Für mich entstand die Spannung besonders an solchen Stellen, als plötzlich von einem gewissen „Dämon“ die Rede war und ich absolut keine Ahnung hatte, wer damit gemeint war. Allgemein entstand bei mir ein Großteil der Spannung dadurch, dass ich wissen wollte, was abgeht. Irgendwie habe ich in letzter Zeit schon eine kleine Schwäche für höllenmäßige Dinge entwickelt. Da kam mir das nun gerade recht und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Wer mit wem wie in Beziehung steht und wie da dieser Dämon reinpasst. Und schwupps, die Seiten flogen dahin.

Schreibstil: WOW! So ein realitätsnaher Schreibstil begegnet mir selten. Und dann auch noch in einem Fantasy-Buch?! Manche würden diese Kombination vielleicht für verrückt erklären. Ich in den meisten Fällen auch, aber hier passte es einfach, weil die Protagonistin auch kein Zuckerpüppchen war. Da wurde geflucht, was das Zeug hält. Nur an einer Stelle hatte ich das Gefühl, dass sich die Autorin zurückhält. Und zwar als sich Duncan und Befana näher gekommen sind. Da hatte ich wirklich das Gefühl, als wäre es der Autorin unangenehm diese Szene zu schreiben. Ich möchte jetzt nichts unterstellen, aber auf mich wirkte es ein bisschen so. Allerdings konnte ich nicht verstehen, warum. Weder Duncan noch Befana sind als Charaktere zurückhaltend.

Die Charaktere selbst sind alle irgendwie sehr aufbrausend. Besonders Sheeva, die ja wirklich flucht als gäbe es keinen Himmel und keine Hölle. Durch die zeitige Konfrontation mit Leuten wie Duncan wurde Sheeva ein bisschen aus der Bahn gerissen. Es unterstützte sie niemand dabei wieder zurecht zu kommen und sie musste sich alles selbst aufbauen. Natürlich hinterlässt das so seine Spuren und die sind die ganze Zeit bemerkbar. In der Menschenwelt beherrscht sie sich perfekt. Sie hat ihr geregeltes Leben und hofft einfach nur, dass sich daran nichts ändern wird. Bis dann plötzlich Duncan auftaucht und ihr ganzes Leben noch einmal auf den Kopf stellt. Und da bemerke ich als Leser, dass Sheeva schon die erste Konfrontation nicht weggesteckt hat. Sie kämpft immer noch damit und ist noch nicht so mit sich selbst im Reinen. Ich erhoffe mir, dass sich das in einer Fortsetzung ein bisschen ändert. Dass sie es wirklich schafft, sich weiter zu entwickeln und endlich zu der Frau zu werden, die sie die ganze Zeit vorgibt zu sein.
Duncan dagegen kennt sich super aus. Vielleicht hat er so seine Probleme mit der Menschenwelt, aber die liegt ja auch nicht wirklich in seinem Aufgabenbereich. Er ist der typische Ritter auf dem Pferd. Auch wenn sein Pferd wahrscheinlich kein Schimmel, sondern ein Rappe sein würde. Aber das stört ja nicht. Stattdessen macht es alles noch viel spannender. Während Sheeva ihn absolut sexy findet, ist es bei ihm nicht so, dass er sie auf den ersten Blick abgöttisch liebt. Stattdessen liebt er jemanden anderen und Sheeva wird für ihn mehr zu einer guten Freundin, die gut aussieht und so, aber irgendwie nie an seine wahre Liebe heranreicht. Aufgrund der Tatsache, dass beide die Protagonisten des Ganzen sind, hätte ich das nie erwartet, aber gut. So soll es sein und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Und ob Duncan weiter so mysteriös bleibt.
Amal hatte für mich eine kurze, aber bedeutende Rolle. Vor allem was Sheeva angeht. Da haben wir die typische Dreiecks-Beziehung, die nie ganz klappen kann. Und Sheeva vor die Wahl stellen wird, wenn es so weiter geht, wie ich es mir denke. Allerdings steht auch Amal vor der Wahl: Sheeva oder seine Familie. Das geht definitiv interessant weiter und vielleicht wird aus dem bösen Dämonen, der sich immer nimmt, was er will, doch noch eine gute Person. =D
Ach ja, und nicht zu vergessen Befana, die das Buch besonders macht, da wir keine Dreiecks-, sondern eine Vierecks-Beziehung haben. Befana und Duncan kennen sich seit Ewigkeiten, lieben sich seit Ewigkeiten, dürfen aber nie zusammen sein. Tragisches Schicksal. Und ach ja, ich kann sie nicht leiden! Fragt mich bitte nicht, warum. Ich kann es euch nicht erklären, aber ich finde sie einfach unsagbar unsympathisch und nervtötend. Vielleicht weil sie mir zu sehr zwischen Duncan und Sheeva steht? Gut möglich. Aber egal wie. Sie geht mir auf die Nerven. Vielleicht wäre sie mir ganz anders erschienen, wenn Sheeva nicht da wäre, aber ich bevorzuge Sheeva. Daher muss Befana wohl oder übel leiden! =) Sorry, dass das jetzt so dramatisch klingt. =D

Ansonsten möchte ich noch sagen, dass mir das Cover wirklich gut gefällt. Die Welt, die sich vor der Frau erstreckt, ist definitiv die Hölle wie sie in dem Buch beschrieben wird. Die Frau selbst ist natürlich Sheeva, denn sie passt perfekt auf die Beschreibung. Hinzu kommt die Pistole in der Hand, was definitiv auf Sheeva hindeutet. Die Farben sind in dunkleren Brauntönen gehalten. Nur die Schrift und die Sonne sind eine Mischung aus hellbraun bis gelb. Aber selbst das passt noch wunderbar zusammen.
Insgesamt finde ich das Cover sehr passend auf die Geschichte. Zudem ist es schlichtweg wunderschön. Das war auch der Punkt, warum ich dieses Buch lesen wollte. Es hat mich neugierig gemacht und vielleicht ist das bei euch ja genauso.

Fazit:

Porta Inferna ist ein wirklich schönes Buch, das ich nur jedem weiter empfehlen kann. Die Charaktere sind super, der Schreibstil ist mega und die Story ist eh super. Wer also Lust auf ein kurzes Abenteuer hat, der ist hier genau richtig. Allerdings ziehe ich einen Punkt ab, weil mir das Abenteuer zu kurz war. Da hätte mehr passieren können. Mir war der ganze Spaß zu schnell vorbei.
Aber ansonsten richtig gut. So etwas hätte ich nie erwartet! =)

  (7)
Tags: 9punkte, amal, belfana, drama, duncan, love, sheeva, vierecksbeziehung   (8)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

musik, rockherz, liebe, familie, freundschaft

Rockherz

Alexandra Fischer
E-Buch Text: 244 Seiten
Erschienen bei null, 25.08.2015
ISBN B014HDIQSI
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension:

Unsere erste Begegnung wird für immer in mein Herz tätowiert sein. 
Als ich gestern mit jemanden über dieses Buch geredet habe, meinte ich noch so: Den ersten Satz habe ich jetzt nicht mehr im Kopf, aber auch wenn er nicht so toll war, der Rest des Buches war es. Ich habe nicht gelogen. Aber eine Sache stimmt an dem Satz nicht mehr. Der erste Satz ist toll. Allein diese Beschreibung, dass etwas ins Herz tätowiert ist, heißt, dass es richtig tief unter die Haut geht. Und natürlich stellt man sich auch die Frage, wer hier wem begegnet. Mit Klappentext lässt sich daraus schließen, dass wir hier von Almond und Morris reden, aber genaue Umstände gibt es deswegen trotzdem nicht. Wo begegnen sie sich: Miami, London oder München? Wann?  Im Gesamten ein schöner erster Satz, der mich besonders durch seine Andeutung auf sehr tiefe Gefühle überzeugt hat.

Ich wandte mich um und da stand Morris. Er erwischte mich eiskalt. Und mich genauso. Mit diesen zwei Sätzen ging also eine Geschichte los, die ich nicht mehr weglegen konnte. Sie war einfach so traumhaft schön.  Als erstes möchte ich sagen, dass ich zu Beginn etwas komplett Anderes erwartet habe. Ich hüte mich davor, andere Rezensionen zuerst zu lesen und so war es auch hier. Daher dachte ich für den ersten Moment, dass die Story nur in den Wochen spielen würde, die Al bei ihrem Vater ist. Sechs Wochen also. Für ein Buch wohl eine Zeit, die im Durchschnitt liegt. Doch dieses Buch brachte mehr.  Nach zwei Kapiteln hatten wir also die sechs Wochen schon durch und jetzt? Das kann es doch nicht schon gewesen sein?! War es auch nicht, denn da kam noch so unheimlich viel mehr. Man begleitet Al über Jahre hinweg und genau das macht dieses Buch schon der Story wegen besonders. Es ist ein Unterschied, ob man sich über Jahre mit der Person entwickelt oder nur über einen kurzen Zeitraum. Zuerst dachte ich noch, dass es vielleicht alles zu schnell ging, aber nachdem ich mich eingelebt hatte, war alles genau richtig. Durchgängig spielt dabei Burnside Close eine wichtige Rolle und ist der rote Faden in Als Leben, genau wie die Rockmusik selbst.

Da wusste ich es. Ich hatte mich verliebt. Hals über Kopf. Unwiderruflich. Und da haben wir das Thema, das sich durch das gesamte Buch zieht. Allerdings ist es im Nachhinein doch für mich erst das zweitgrößte Thema. Vielmehr geht es um Almonds Suche nach ihrem Sinn des Lebens und was sie machen möchte. Und genau das zeichnet für mich ein Jugendbuch aus. Als Jugendlicher überlegt man immer so viel und besonders die Frage "Was möchte ich mit meinem Leben machen?" beschäftigt mich persönlich immer wieder. Daher ist es sehr schön, dieses Buch zu lesen, denn es gibt mir das Gefühl, nicht allein zu sein. Und es gibt mir auch die Bestätigung, dass ich das machen soll, was ich gern möchte und nicht das, wozu andere mich gern zwingen würden. Dieses Buch passt also genau zu seinem Genre und hat mich schon allein deshalb auf seiner Seite, weil es die Suche nach einem Sinn so tiefgründig zeigt.

Da war sie. Die Situation, die mir die Möglichkeit bot, Morris meine Gefühle zu gestehen. [...] Doch alles, was ich sagte, war: »Ich muss jetzt los.« Diese Sätze treffen das Problem des Buches eigentlich auf den Kopf. Und dieses entsteht nicht erst in der Mitte des Buches. Es besteht seit Beginn. Zuerst ist es Morris, der sich quer stellt und nach dem bekannten Schicksalsschlag geht's bergab bei Almond. Dieses Buch war für mich teilweise einfach nur zum Ausrasten, aber auf eine traumhaft, schöne Art und Weise. Es führte mir deutlich vor Augen, dass ich mit meinen Entscheidungen nicht zu lange warten darf, denn es kann nur allzu schnell vorbei sein und man bekommt für manche Gelegenheiten leider keine zweite Chance. Das ist auch eine der Sachen, durch die das Buch seine Spannung bekommt. Al lässt leider zu viele Chancen verstreichen und trotzdem hält sie an ihren alten Lieben fest. Die letzten Seiten brachten mich dabei an den Rand der Tränen, doch ob ich meine Erlösung bekam, lasse ich an dieser Stelle offen. Dieses Buch zu lesen war auf keinen Fall leicht, da ich mich sehr gut mit der Story identifizieren konnte.

»Du hast mich für das normale Leben verdorben, Dad«, murmelte ich in das Spektakel hinein.  So böse es an dieser Stelle auch klingt, aber der Schreibstil ist eine Sache, die ich nur selten wirklich gut finde. Besonders bei Dingen, die sich über einen langen Zeitraum ziehen, aber hier war alles super! Es war alles flüssig und auch wenn man innerhalb weniger Seiten einen Zeitraum von Monaten überspringt, erschien mir doch alles logisch und passte perfekt. Vielleicht gibt es einige Stellen, wo man sich denkt, dass man gern mehr wissen würde, aber wenn man dann die Story betrachtet, fällt einem auf, dass es zu viel des Guten wäre. Jede Handlung ist wohl überlegt, jedes Wort passt auf den Punkt. Die Sprache ist sehr einfach gehalten, sodass es wirklich jeder verstehen kann und ich nicht bei jedem zweiten Wort nachgucken muss, was damit gemeint ist. Die verwendeten Wortzusammenstellungen wurden kreativ eingesetzt und man bekam nicht das Übliche serviert. Es war speziell, aber doch auch vertraut, sodass es den sonst so leichten Schreibstil nicht störte.

»Ich bin Al«, erwiderte ich. Ach herrje, ich möchte sie gar nicht mehr loslassen, aber ich schätze, ich habe keine andere Wahl. Genauso wenig, wie ich Morris und Burnside Close verlassen möchte. Alle Charaktere sind mir so sehr ans Herz gewachsen. Besonders die liebe Al, die man mit ihrer leicht chaotischen Art einfach lieben muss. Es hat mich absolut gar nicht gestört, dass sie immer wieder denselben Fehler beging. Auf dem Weg nach seinem Sinn des Lebens macht man das wahrscheinlich. Man versucht es immer wieder, auch wenn es nicht funktionieren will. Und dann flüchtet man, um seine Fehler zu vergessen, aber sie holen dich immer wieder ein. Also stell dich ihnen.  Und dann gibt es neben Morris und der Band Als Dad, der mir genauso ans Herz gewachsen ist. Warum nur? Zwischendurch hätte ich allein wegen ihm schon heulen können. Kurz, aber doch mit so viel Emotionen geschrieben ... Ich fange gleich wieder an zu heulen. ... *schnief*  Als Mom ist mir genauso ans Herz gewachsen. Obwohl ich sie zu Beginn echt verabscheut habe, aber ich glaube ohne sie stünde Almond nicht an der Stelle, an der sie sich zu Ende befindet. Ihre Mutter hat in ihr den Wunsch geweckt sich aufzulehnen und dafür muss ich ihr danken.  Und als letzte Person darf ich hier Granny nicht vergessen, die für mich eine sehr wichtige Rolle spielte, denn obwohl sie nicht allzu oft auftauchte, unterstützte sie Al immer und gab ihr den nötigen Tritt in den Hintern, den sie eigentlich schon lange gebraucht hätte. Gut, dass Al diesen Tritt dann auch endlich mal bemerkt hat und das getan hat, was sie liebt.

Du hast ein Rockherz und du darfst es an Newcomer-Bands verschenken.  Wie richtig Michael damit lag, wusste er zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich gar nicht so recht, denn ihr Herz hatte Al schon lange verschenkt. Eben an eine solche Newcomer-Band und ihr Name ist immer noch Burnside Close. Doch durch diesen Satz zeigt sich auch die Verbundenheit zum Cover. Es geht wirklich um Als Rockherz, das nun einmal für Morris und seine Band schlägt, seitdem sie sie kennengelernt hat.  Auf dem Cover ist ganz klar Al zu sehen, die für mich bei Rockmusik komplett abgeht. Der einzige Unterschied zum Buch ist, dass Al leider nicht selber mitspielt. Aber die Gitarre soll wahrscheinlich die Musik repräsentieren, die das ganze Buch über immer eine wichtige Rolle spielt. Schon allein die Titel der Kapitel bestehen aus Songtexten. In die Flügel würde ich jetzt einfach mal die drei Städte rein interpretieren. Al lebt zwischen Miami, München und London. Sie liebt Reisen und mag auch das Gefühl mit der Band auf Tour zu sein. Die Frau selbst ist natürlich ebenso außergewöhnlich. (Gott, ich habe mich in diese High Heels verliebt!) Aber es ist halt Al, die genauso außergewöhnlich ist.

Fazit:

Ich liebe dieses Buch! Wenn weiter oben vielleicht ein paar Dinge nicht danach klangen, aber ich liebe es einfach. Das Cover nahm mich ja schon vollkommen gefangen und dann erst der Inhalt. An alle da draußen: Lest dieses Buch. Ihr werdet es nicht bereuen. Verliebt euch in eine so reale Liebesgeschichte, dass man sich am liebsten wünscht, man hätte auch einen Morris. Lasst euch zeigen, dass alles möglich ist, wenn ihr nur daran glaubt. Ihr könnt es schaffen. Folgt eurem Herzen! Es wird euch immer die Richtung anzeigen, die die Richtige für euch ist.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12.558)

15.270 Bibliotheken, 105 Leser, 32 Gruppen, 445 Rezensionen

dystopie, liebe, panem, hungerspiele, jugendbuch

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501349
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4.023)

4.633 Bibliotheken, 78 Leser, 6 Gruppen, 49 Rezensionen

fantasy, mittelerde, elben, ring, zwerge

Der Herr der Ringe

J. R. R. Tolkien , Margaret Carroux (Übers.) , E.-M. von Freymann (Übers.)
Fester Einband: 1.293 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.12.2014
ISBN 9783608938289
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8.630)

10.500 Bibliotheken, 116 Leser, 11 Gruppen, 571 Rezensionen

erotik, liebe, sex, bdsm, ana

Shades of Grey - Geheimes Verlangen

E. L. James , Andrea Brandl , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.07.2012
ISBN 9783442478958
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12.109)

16.143 Bibliotheken, 59 Leser, 28 Gruppen, 325 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.07.1998
ISBN 9783551551672
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7.931)

9.183 Bibliotheken, 41 Leser, 8 Gruppen, 214 Rezensionen

liebe, zeitreise, fantasy, zeitreisen, kerstin gier

Rubinrot

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 03.01.2014
ISBN 9783401506005
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1.530)

1.627 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

klassiker, teufel, goethe, drama, faust

Faust. Eine Tragödie. Erster Teil - Frühere Fassung ("Urfaust") - Paralipomena

Johann Wolfgang von Goethe , Ulrich Gaier
Flexibler Einband: 882 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 15.11.2011
ISBN 9783150189009
Genre: Klassiker

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8.689)

10.112 Bibliotheken, 76 Leser, 9 Gruppen, 345 Rezensionen

krebs, liebe, tod, krankheit, john green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423625838
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6.653)

7.257 Bibliotheken, 17 Leser, 14 Gruppen, 113 Rezensionen

liebe, vampire, bella, vampir, edward

Bis(s) zum Morgengrauen

Stephenie Meyer , Karsten Kredel (Übers.)
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2008
ISBN 9783551356901
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 
15 Ergebnisse