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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebesroman, schottland, gegenwartsliteratur, belletristik, übersinnlich

Himmel im Herzen

Daniela Sacerdoti ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2016
ISBN 9783492301107
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Inary, ursprünglich Schottin, lebt seit einer schwierigen Trennung in London. Der Tod ihrer Schwester und ein Streit mit ihrem besten Freund, für den sie etwas zu viel empfindet führen sie jedoch zurück in ihre Heimat. Dort versucht sie mit ihrer besonderen Gabe, die sie einst von zu Hause vertrieben hat, Frieden zu schließen. Meine Meinung: Nach einigen literarischen Enttäuschungen war ich unglaublich froh darüber, endlich wieder ein Buch zu lesen, das mich wirklich berührt. Von Anfang an lernt man Inary sehr gut kennen, und kann all ihre Handlungen auf eine gewisse Art verstehen und nachvollziehen. Als Leser weiß man immer, was in ihr vorgeht und was sie zu ihren Taten bewegt. Genauso lernt man ihren besten Freund Alex kennen, und mit der Zeit auch ihren Bruder. Selbst die Charaktere, die keine große Rolle spielen, sind alles so gut gezeichnet, dass ich von jedem einzelnen ein genaues Bild hatte. Mir persönlich ist das unheimlich wichtig. In der Inhaltsbeschreibung habe ich bereits erwähnt, dass Inary über eine besondere Gabe verfügt. Aber keine Angst, es wird nicht in Übernatürliches abgeschweift. Ihre Gabe gliedert sich sehr gut in den Rest der Handlung ein. Primär handelt Inarys Geschichte von Verlust, Freundschaft, Liebe - kurz gesagt der Suche nach dem Glück. Die Geschichte ist unglaublich berührend, was vor allem auch daher kommt, dass alles sehr realistisch ist. Ich habe mir nicht einmal gedacht, das ist jetzt aber weit hergeholt oder dass es nach einem typischen Liebesroman klingen würde. Am Ende des Buches war ich richtig traurig darüber, dass es nun vorbei ist. Ich habe es sehr gerne gelesen und mich dabei wohl gefühlt. Es hätte nicht mal viel passieren müssen, aber die Grundstimmung hat mir einfach sehr gut gefallen.

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

normandie, liebe, apfelbaum, calvados, apfelwein

Das Apfelblütenfest

Carsten Sebastian Henn
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783866123861
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Als kleines Kind ritzt Jules ein Inserat in einen Baum. Er sucht nach einer Haushälterin für seinen Vater. Jahre später entdeckt Lilou den Hilfeschrei und bewirbt sich. Sie wusste nicht, dass Jules Vater nicht mehr lebt und keine Haushälterin benötigt wird. Dennoch bekommt sie den Job, wodurch sich ihr Leben schlagartig ändert Meine Meinung: Prinzipiell hat mir das Buch gut gefallen, denn es hat einen gewissen Wohlfühlcharakter. Dadurch dass die Handlung in einem französischen Dorf spielt, habe ich mich gleich ein bisschen wie auf Urlaub gefühlt. Die Handlung an sich ist nicht besonders außergewöhnlich. Ich habe schon oft ähnliches gelesen und somit musste ich zwangsläufig Vergleiche mit anderen Büchern ziehen. Durch die schwere Krankheit von Jules bekommt alles einen bitteren Beigeschmack, doch das Gefühl blieb ein bisschen aus. Natürlich hat es mich nicht kalt gelassen, aber es hätte mich mehr berühren können. Während ich bei anderen Büchern an gewissen Stellen den Tränen nahe war, habe ich hier eher nur gedacht “och ist ja traurig”. Lilou ist ein etwas schwieriger Charakter. Sie ist sehr überdreht und kann doch anstrengend werden. Aber so ist sie nunmal und das wurde im Buch auch sehr gut beschrieben. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass es nicht ganz realistisch ist. Liebesroman hin oder her, eine gewisse Ernsthaftigkeit erwarte ich mir dann schon, vor allem wenn ein Teil der Geschichte doch sehr traurig ist. Das Grundgerüst ist gut, jedoch hätte man ein bisschen mehr Gefühl reinbringen können. Daher war es für mich ein gutes eher durchschnittliches Buch, aber leider nichts außergewöhnliches.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

selbstmord, mobbing, psychothriller, dorf, schuld

Das Dunkel in dir

Samantha Hayes ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102103
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: In einem Ort häufen sich die Selbstmorde. Vor allem in den betroffenen Familien herrscht dadurch schlechte Stimmung und die Probleme werden immer mehr. Die Angst vor einem weiteren Tod begleitet alle ständig. Meine Meinung: Der Prolog war unglaublich spannend und hat sich sehr leicht und schnell gelesen. Ich war überzeugt davon, dass das genau mein Buch wäre und ich es sicher nicht mehr aus der Hand legen werde können. Nach dem Prolog war diese Spannung jedoch plötzlich weg. Jetzt begann der Teil, in dem man langsam an die Geschichte herangeführt wurde. Genau hier hat aber mein Problem mit dem Buch begonnen. Ich habe nicht hineingefunden, da waren so viele Personen und so viele Namen. Ich muss zugeben, dass ich generell sehr schlecht bin, was viele Charaktere angeht. Normalerweise legt sich das aber mit der Zeit. Diesmal leider nicht - bis zum Schluss konnte ich die Namen nicht den richtigen Personen zuordnen. Das hat es für mich zum Einen verwirrend, aber zum Anderen auch etwas langwierig gemacht. Erschwert hat das ganze, dass man keinen einzigen Charakter wirklich kennen lernt, dadurch konnte ich mich in niemanden richtig hineinversetzen. Alles wird nur angedeutet, aber es wird nie tiefer gegangen. Die Geschichte hat sich sehr gezogen, von Anfang an wusste man als Leser eigentlich, was Sache ist. Ich habe die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass endlich alles rauskommt….aber das hat gedauert. Ich habe viel mehr von dem Buch erwartet und bin doch etwas enttäuscht. Aufgrund der für mich nicht besonders gut gezeichneten Charaktere und der fehlenden Spannung kann ich leider nur 2,5 Punkte vergeben.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

mord, literatur, gute töchter, krimi, krimi;

Gute Töchter

Joyce Maynard , Constanze Suhr
Fester Einband
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2015
ISBN 9783959670067
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Rachel und Patty sind Schwestern, die keine leichte Kindheit haben. Sie versuchen aber das Beste daraus zu machen. Eines Sommers treibt ein Serienmörder sein Unwesen auf dem Berg, auf dem die Mädchen immer spielen. Ihr Vater versucht als Kriminalkommissar den Täter zu finden, wodurch sich für die Schwestern einiges ändert. Meine Meinung: Während des Lesens gab es zwei Phasen für mich: die ersten 100 Seiten und den Rest. Es war sehr schwer für mich in das Buch hinein zu finden. Der Schreibstil hat mir zwar von Anfang an sehr gut gefallen, jedoch passierte einfach nichts. Zu Beginn lernt man die Schwestern kennen und erfährt einiges über ihre Kindheit. Alles wird sehr detailliert erzählt. Einerseits hat mir das gut gefallen, andererseits baute sich keinerlei Spannung auf und ich konnte immer nur ein paar Seiten auf einmal lesen, weil es dann langweilig wurde. Das Lesen an sich fand ich irgendwie angenehm, wenn man das so sagen kann. Ich wollte aber immer nur häppchenweise weiterlesen um die Atmosphäre und den Sprachstil zu genießen,nicht aber um zu erfahren, was weiter passiert. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, hätte ich vermutlich irgendwann aufgegeben und nie weitergelesen. So aber musste ich ja. Und gut war es. Nach etwa 100 Seiten wurde es endlich ein bisschen spannender und ich gewann tatsächlich richtig Gefallen an dem Buch. Vor allem wollte ich es plötzlich nicht mehr aus der Hand legen. Der angenehme, ruhige und detaillierte Schreibstil wurde beibehalten und für mich wurde endlich die richtige Balance zwischen inhaltlicher Spannung und entspannendem Schreibstil gefunden. Ich habe sogar die Danksagung teilweise gelesen, was ich sonst nie mache, weil mich interessierte, inwiefern die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Dies wurde auch tatsächlich noch erklärt. Die Bewertung des Buches fällt mir ein bisschen schwer. Im Nachhinein betrachtet hat es mir ausgesprochen gut gefallen, aber ich kann natürlich auch nicht außer Acht lassen, dass ich möglicherweise nie weiter gelesen hätte, wenn ich diese Rezension nicht schreiben müsste. Nachdem mir das Buch “Labor Day” sehr gut gefallen hat, und auch dieses Buch stilistisch sehr gut war, halte ich eigentlich sehr viel von der Autorin. Wären die ersten 100 Seiten nicht gewesen, würde ich wahrscheinlich volle 5 Punkte vergeben. So kann ich allerdings nur mit 4 Punkten bewerten (und nur weil mir das Buch bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird).

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626 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

lucinda riley, england, wales, familie, familiengeschichte

Der Engelsbaum

Lucinda Riley , ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 08.12.2014
ISBN 9783442481354
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Nach einem schweren Unfall leidet Greta unter einem Gedächtnisverlust - sie erinnert sich an nichts, was vor dem Unfall geschah. Sie erkannt nicht mal ihre Familie. Nach langer Zeit kehrt sie zurück nach Marchmont Hall, wo sie einige Jahre gelebt hat, und sie beginnt sich zu erinnern. Leider nicht nur an Gutes.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch gelesen, weil mich die ersten beiden Teile der Reihe "Sieben Schwestern" der Autorin sehr überzeugt haben. Die Autorin schafft für mich wahre Wohlfühlbücher und ich wurde auch hier nicht enttäuscht. Die Geschichte hat mich sehr berührt. Es handelt sich um 640 Seiten voller Emotionen. Man durchlebt mit Greta ihre Vergangenheit und erfährt, was zu dem Unfall geführt hat bzw. wie sie mit ihrer Tochter gelebt hat. Neben Greta spielen auch ihre Tochter Cseka und ihr guter Freund David eine große Rolle. Man lernt sie alle sehr gut kennen, und kann sich gut in sie heinversetzen.

In dem Buch werden viele Geschichten rund um die Familie erzählt, dementsprechend lang ist es auch. An manchen Punkten war es zugegebenermaßen etwas langwierig, aber mich haben die Erzählungen so sehr in ihren Bann gezogen, dass mich das nicht weiter gestört hat. In anderen Rezensionen liest man, dass das Buch nicht an die anderen Werke der Autorin herankommt. Man muss dazu sagen, dass das Buch bereits vor langer Zeit under einem Pseudonym veröffentlicht wurde. Wie gesagt, kenne ich nur zwei weitere Bücher und ich finde nicht, dass sich dieses dahinter verstecken müsste.

Was das Buch auch sehr ausmacht, ist die Spannung. Ich wollte unbedingt wissen, was Greta zugestoßen ist und welche schrecklichen Erlebnisse sie verdrängen musste.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung für das Buch, das mich abgesehen von ein paar langatmigen Passagen sehr überzeugt hat.

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

frankreich, île de ré, familie, geheimnis, liebe

Die Liebenden von der Île de Ré

Gabriele Jaric
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 21.08.2015
ISBN 9783746631714
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Charlotte, auch Charlie genannt, kehrt nach einer bitteren Enttäuschung in der Liebe von Amerika zurück in ihre Heimat Frankreich. Dort dreht sich alles um die zerstrittende Verwandschaft. Die deutschen und die französischen Großeltern Charlies sprechen nicht mehr miteinander, doch verraten Charlie den Grund dafür nicht. Dieser liegt bereits lange zurück. Auf der Suche nach einer neuen Lieben und den Geheimnissen ihrer Familie begleiten wir Charlie in einer harmonischen Atmosphäre auf einer französischen Insel.

Meine Meinung:


Erwartet habe ich von dem Buch die Aufdeckung eines mysteriösen Familiengeheimnisses. Anfangs dreht sich nur wenig darum, da Charlottes Trennung von Jackson und seiner Tochter im Vordergrund steht bzw. ihre Rückkehr in die Heimat. Ziemlich schnell holt sie Julie, die Tochter, zu sich nach Frankreich und verbringt mit ihr gemeinsam sehr viel Zeit. Julie ist wirklich ein sehr süßes Mädchen und hat die Geschichte sehr gut aufgelockert.

Schließlich beschäftigt sich Charlie immer mehr mit ihrer Familie und deren Vergangenheit, um den Grund für den Streit herauszufinden. Ich hätte mir das alles ein bisschen verstrickter und aufregender vorgestellt als es dann tatsächlich war. Verwirrend sind die vielen Verwandten, die ich lange nicht namentlich zuordnen konnte. Außerdem löst sich das Rätsel hauptsächlich in langen Gesprächen, die ich teilweise etwas mühsam fand.

Charlie ist ein sehr interessanter und sofort sympathischer Charakter. Doch abgesehen von ihr lernt man kaum jemanden richtig kennen. Ein großer Pluspunkt des Buches ist die besondere Atmosphäre, die es versprüht. Ich wäre so gerne auch auf der Insel.

Das Buch hat mir gut gefallen, hatte aber auch seine Längen. Dennoch kamen einige Themen meiner Meinung nach zu kurz wie zum Beispiel Charlies Freundschaft zu Jana. Für meinen Geschmack hätte man aus der Geschichte viel mehr machen und mehr Spannung einbauen können. Denn von der Idee her hat sie mir sehr gefallen.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

roman, geheimnis, london, italien, 14jährige

Ein Jahr wie dieses

Daniele Bresciani ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453419285
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Viola verliert, nachdem sie ihren Vater tot aufgefunden hat, ihre Stimme. Die 14-jährige wird von ihrer Mutter auf ein Internat geschickt - in der Hoffnung, dass sie dort wieder zu sprechen beginnt. Was ihre Mutter nicht weiß, ist dass Viola Briefe bzw. ein Tagebuch von ihrem Vater erhalten hat, indem sie einiges über sein Leben erfährt. Meine Meinung: Das Buch hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Ich fand die Geschichte sehr interessant und sie hat mir gut gefallen, aber sie konnte mich nicht in ihren Bann ziehen. Kaum habe ich das Buch weggelegt, habe ich auch nicht mehr daran gedacht und ich hatte kein Bedürfnis danach herauszufinden, wie es endet. Das Buch erzählt eigentlich zwei Geschichten: die von Viola, die von ihrem Stiefbruder nur die Stumme genannt wird und die von ihrem Vater, der kürzlich verstorben ist. Die Erlebnisse von Viola im Internat werden immer wieder von Passagen aus dem Leben ihres Vaters, als er noch jung war, unterbrochen. Mir haben die Kapitel über ihren Vater eigentlich besser gefallen als die über Viola selbst. Das mag daran liegen, dass ich mich in das Mädchen nicht hineinfühlen konnte. Natürlich könnte ich verstehen, dass sie durch den Tod ihres Vaters traumatisiert war und dass sie herausfinden will, wer ihr Vater wirklich war. Aber ihre Gefühle wurden nicht richtig zum Ausdruck gebracht und der Leser erfährt nicht viel über ihre Gedanken und Ängste - nicht mehr als sowieso offensichtlich ist. Bei ihrem Vater ist das der Autorin besser gelungen. In ihn konnte ich mich gut hineinfühlen, hier waren viel mehr Emotionen vorhanden. So wurde die Hauptfigur für mich eher zu einer Nebenrolle. Auch das Ende, das nicht sehr überraschend war, hätte man noch ein bisschen mit einem zusätzlichen Kapitel ausschmücken können. Man hätte meiner Meinung nach viel mehr aus der Geschichte herausholen können, denn sie ist grundsätzlich sehr interessant. Es fehlt nur leider ein bisschen der Feinschliff.

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336 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

norwegen, lucinda riley, segeln, musik, liebe

Die Sturmschwester

Lucinda Riley ,
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.11.2015
ISBN 9783442313952
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt Nachdem im ersten Buch der Serie die Geschichte von Maia im Mittelpunkt stand, geht es nun um die zweite Tochte Ally. Auch sie macht sich nach dem Tod ihres Vaters auf die Suche nach ihrer Herkunft. Meine Meinung Da mir bereits der erste Teil sehr gut gefallen hat, musste ich auch den zweiten unbedingt lesen. Anfangs war ich etwas enttäuscht, weil sich doch sehr viel aus dem ersten Band wiederholt. Ally erfährt vom Tod ihres Vaters und kehrt nach Hause zurück. Somit liest der Leser zum zweiten Mal wie es dann für die Schwestern weitergeht, erst als Ally sich wieder auf den Weg macht, beginnt auch für den Leser ein neues Abenteuer. Mich persönlich hat das schon etwas gestört, weil es mich auch gelangweilt hat. Es hat aber natürlich auch den Vorteil, dass man der ersten Teil nicht zwingend gelesen haben muss. Man kann den zweiten Teil ohne Probleme als eigenständiges Buch lesen. Abgesehen vom etwas schwierigen Einstieg hat mir das Buch dann aber sehr gut gefallen. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Einmal wird Ally in der Gegenwart begleitet und zusätzlich wird ein Blick zurück in die Zeit des Nationalsozialismus geworfen. Beides wird sehr gut beschrieben und ich war sofort im Bann und konnte mich in beide Geschichten gut einfinden. Der Wechsel zwischen den beiden Ebenen ist manchmal nicht ganz einfach, aber mich hat das nicht gestört. Ein Buch, das viele Themen behandelt - Verlust, Trauer, Liebe, Freundschaft, Familie, Narionalsozialismus, Musik, Kultur - und das ich so schnell sicher nicht vergessen werde. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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1.254 Bibliotheken, 34 Leser, 0 Gruppen, 249 Rezensionen

erotik, geneva lee, liebe, royal passion, royal

Royal Passion

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102837
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Clara wird auf ihrer Abschlussfeier von einem mysteriösen Mann geküsst. Sie kann nicht aufhören an ihn zu denken, doch sie weiß nicht, wer er ist - bis sie ein Foto von dem Kuss in der Zeitung sieht. Sie hat doch tatsächlich den Prinzen Alexander geküsst. Doch kann eine Beziehung zum Thronfolger funktionieren?

Meine Meinung:

Mich hat das Buch ein bisschen überrascht, da ich eigentlich mit einem eher seichten Frauen-Teenie-Buch gerechnet habe. Erwartet hat mich jedoch ein Buch, das Shades of Grey doch sehr ähnelt. Eine Erotikszene folgt der nächsten, verpackt in eine Geschichte, in der sich eine Frau in einen Frauenheld verliebt, der gefühlskalt ist und aufgrund seiner gesellschaftlichen Stellung nicht frei über seine Zukunft entscheiden kann.

Die Parallelen zu Shades of Grey sind meiner Meinung nach schon sehr groß. Die Geschichte an sich ist sich schon mal sehr ähnlich, nur dass es diesmal um einen Prinzen geht. Aber es gibt auch einige Details, die mich sofort an Christian Grey erinnert haben. Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen, sich ein bisschen an der Erfolgsgeschichte anzulehnen - es ist ja schließlich auch nicht die einfallsreichste Story. Etwas schade, finde ich es aber doch, dass es sich auch in einigen Details sehr geähnelt hat. Da könnte man sich dann vielleicht doch anderes einfallen lassen.

Trotzdem konnte ich das Buch nicht zur Seite legen und es hat mich sehr gut unterhalten. Natürlich ist alles sehr vorhersehbar, so auch der Cliffhanger am Ende des Buches. Bei Büchern dieses Genres finde ich das aber nicht weiter schlimm, weil es mir eher um das Gefühl beim Lesen geht als um die Spannung, wie es weitergehen wird. Ich würde jedenfalls auch gerne die Folgebände lesen.

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116 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

familie, krebs, tod, liebe, verlust

Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

Amanda Prowse ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492307833
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Poppy erfährt Anfang 30, dass sie unheilbaren Krebs hat. Als Mutter von zwei Kindern trifft sie das besonders hart, doch zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern versucht sie die Zeit, die ihr noch bleibt, zu genießen.

Meine Meinung:

Ich habe in letzter Zeit ein paar Bücher mit einer ähnlichen Thematik gelesen. Das macht die Bewertung nicht unbedingt leichter,  denn es war nunmal nichts neues für mich, weshalb ich vielleicht eine Spur weniger berührt war als wenn man zum ersten Mal so ein Buch liest. Ich habe ein bisschen gebraucht, um in das Buch hineinzufinden.Aber je weiter ich gekommen bin, umso mehr hat mich das Buch berührt.

Die Geschichte war ergreifend, ich litt mit Poppy mit, aber ich konnte das Buch auch ohne größere Probleme zur Seite legen. Ein solches Buch lebt aber auch nicht von der Spannung (man weiß ja, wie es enden wird), sondern von den Gefühlen.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Poppy lernt man natürlich sehr gut kennen, aber auch ihre Tochter Peg spielt eine wichtige Rolle. Sie bringt auch etwas Leben und Humor in die Geschichte, denn ihre Aktionen und Aussagen sind manchmal wirklich zum laut Loslachen. Am Anfang habe ich Poppy und Peg allerdings dauernd verwechselt, weil die Rollen der beiden nicht so genau erklärt wurden. Wenn man das einmal falsch im Kopf hat, dauert es...

Ihren Mann hingegen hätte man ruhig ein bisschen näher kennenlernen können. Ich glaube ihn zwar einschätzen zu können, aber viel hat man nicht über ihn erfahren.

Alles in Allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, wenn es auch nicht das beste zu dem Thema war, das ich bisher gelesen habe.

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112 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

new york, liebe, historischer roman, jennifer donnelly, familie

Straße der Schatten

Jennifer Donnelly ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 09.11.2015
ISBN 9783866123984
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Jo lebt Ende des 19. Jahrhunderts als Tochter einer angesehenen und wohlhabenden Familie in New York. Als ihr Vater tot aufgefunden wird, beginnt sie Nachforschungen zu betrieben. Zusammen mit einem Reporter, mit dem sie eigentlich keinen Umgang haben dürfte, erfährt sie viel über das arme Leben in der Stadt und natürlich auch über den Tod ihres Vaters.

Meine Meinung:

"Die Teerose" von Jennifer Donnelly hat mir unglaublich gut gefallen, weshalb meine Erwartungen an "Sraße der Schatten" natürlich hoch waren. Was mir an der Autorin besonders gut gefällt, ist dass sie wahre Wohlfühlbücher schreibt. In diesem Fall klingt das vielleicht etwas seltsam, da es in dem Buch unter anderem um Mord geht. Dennoch hat die Autorin dies für mich wieder erfüllt.

Ich kann nicht beurteilen, ob die historischen Details wirklich seine Richtigkeit haben, da ich mich da zu wenig auskenne. Mir ist das aber auch relativ egal, solange alles plausibel klingt.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Jo war mir sowieso sofort sympathisch, was wahrscheinlich auch der Hauptgrund dafür war, dass mir das Buch so gut gefallen hat. Eines habe ich hier jedoch zu bemängeln: Jo ist ein sehr mutiges und scheinbar furchtloses Mädchen, das mit ihr vollkommen neuen Situationen, die teilweise sehr beängstigend und gefährlich sind, sehr locker und leichtfertig umgeht. Da Jo prinzipiell ein intelligentes Mädchen ist, konnte ich ihr diesen Charakterzug nicht so ganz abnehmen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit, die mich ab und zu geärgert hat, und wofür ich einen halben Punkt abziehen muss.
Außer Jo lernt man den Reporter Eddie etwas näher kennen, aber auch Jos Familie und nicht zu vergessen den Gerichtsmediziner Oscar. Diesen erwähne ich, weil er mich sehr amüsiert hat und ein bisschen Humor in die Geschichte gebracht hat.

Neben den Ermittlungen gibt es natürlich auch eine Liebesgeschichte. Ich liebe sowas ja, solange es nicht zu kitschig wird. Das ist hier überhaupt nicht der Fall und Gefühle und ähnliches nehmen nur einen kleinen Platz ein. Es dreht sich hier viel mehr um arrangierte Ehen und aber auch um die erste Liebe. Mich persönlich hat das ja viel mehr interessiert als die Lösung des Falls.

Für mich war das Buch ein sehr gutes Beispiel dafür, dass historische Romane durchaus auch modern sein können. Natürlich handelt es sich um keinen klassischen historischen Roman, aber es zeigt deutlich, dass man sich nicht davon abschrecken lassen darf, wenn ein Buch nicht in der heutigen Zeit spielt. Ja, ich muss zugeben, ich tendiere manchmal dazu, ein Buch nicht zu lesen, weil ich nicht der große Historikfan bin. Aber wie man sieht, hat mich dieses Buch dennoch sehr begeistert, da es nicht trocken ist und auch die Sprache nicht veraltet ist.

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99 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

thriller, december park, piper, freundschaft, mord

December Park

Ronald Malfi , Ilona Stangl
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 30.09.2015
ISBN 9783958350328
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:




Inhalt

In einem kleinen Ort häufen sich die Vermisstenanzeigen Jugendlicher. Als dann die erste Leiche gefunden wurde, beschließen Angelo und seine Freunde, sich auf die Suche nach dem Täter zu machen.  

Meine Meinung

Aufgrund des Covers und des Klappentextes hätte ich ein unheimliches Buch erwartet, dass auch etwas in Richtung Horror geht. Das Buch wird mit Büchern wie “Es” von Stephen King verglichen. Das kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich habe mich während der Lektüre nicht gegruselt, ich fand nicht eine Szene wirklich unheimlich und leider konnte auch keine Spannung aufgebaut werden. 

Mit einer anderen Erwartungshaltung hätte mir das Buch vielleicht besser gefallen. Ich würde es mehr in die Rubrik Detektivgeschichten für Jugendliche mit leichten Gruselmomenten stecken. Darauf war ich nur leider überhaupt nicht eingestellt. In diesem Genre wäre das Buch aber nicht nur gut aufgehoben, es würde auch um einiges besser abschneiden. 

Neben den Horroreffekten fehlte wie bereits kurz angeschnitten die Spannung. Es wurden ein paar Spannungsmomente eingebaut, allerdings leider ziemlich plump und sich wiederholend, so dass zumindest ich das bald nicht mehr ernst nehmen konnte. Eine gewisse Neugier wurde allerdings schon geweckt, ich wollte doch wissen, wer der Täter ist. 
Wenig zum Spannungsaufbau beitragen konnten die langen und detaillierten Beschreibungen, die mich persönlich doch etwas langweilten und zum Überfliegen der jeweiligen Passagen animierten. 

Ich möchte nicht sagen, dass das Buch schlecht wäre, denn das ist es nicht. Aber die Vermarktung des Buches ist hier leider sehr misslungen, was mir doch etwas Freude am Lesen genommen hat. 

Mit einer Bewertung tu ich mir ein bisschen schwer. Ich hatte beim Lesen gar nicht so ein schlechtes Gefühl wie beim Schreiben der Rezension. Trotz seiner Schwächen würde ich das Buch als durchschnittlich gut bewerten. Für die Aufmachung als Thriller muss ich allerdings noch einen halben Punkt abziehen. 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Unendlichkeit

Denis Geier
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.11.2014
ISBN 9783734732966
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich werde diesmal nicht zwischen Inhalt und meiner Meinung unterscheiden, denn eigentlich kann ich den Inhalt nicht beschreiben. Der Klappentext klang ganz interessant, weshalb ich das Buch gerne lesen wollte. Als das Buch dann bei mir ankam, war ich schon mal irritiert. Das Cover gefällt mir überhaupt nicht und hat eher etwas von Raumschiff oder so, das Buch ist extrem dünn (gut, ich hätte vielleicht auf die Seitenanzahl schauen sollen) und die Schrift ist einfach riesig. Nicht nur das, rund um die Schrift ist ein breiter weißer Rand, so dass auf den wenigen Seiten auch extrem wenig geschrieben steht. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass das auch gut so ist, denn mehr hätte ich wirklich nicht lesen wollen. Die Sätze und der Aufbau sind sehr einfach und erinnern mich ein bisschen an gute Schulaufsätze. Ich kam gar nicht in die Geschichte rein und habe es schnell aufgegeben, das Buch intensiv zu lesen. Spätestens als sich der gleiche Text ständig wiederholte, habe ich zum Überfliegen gewechselt - ich konnte und wollte nicht jedes einzelne Wort lesen. Dann kam plötzlich ein Themenwechsel und es ging nur noch um Sex. Aber nicht erotisch, sondern plump und mit sehr vielen wirklich obszönen Begriffen. Es hätte mich nicht gewundert, wenn jemand gefragt hätte, warum liegt hier eigentlich Stroh? Das Ende hat mich sowieso nicht mehr interessiert. Es stand dann für mich in keinem Zusammenhang zu dem Buch. Um die Idee dahinter umzusetzen, hätte man das ganze Buch von Grund auf anders aufsetzen müssen. Zum Glück war ich nach einer Straßenbahnfahrt fertig mit dem Buch - im wahrsten Sinne des Wortes.

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

survival, flugzeugabsturz, überleben, meer, absturz

Nichts als überleben

S.A. Bodeen ,
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 17.08.2015
ISBN 9783407745811
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Robie lebt auf einer abgeschiedenen Insel. Einige Zeit verbringt sie bei ihrer Tante auf dem Festland. Als diese jedoch unerwartet weg muss, beschließt Robie wieder nach Hause zu fliegen. Niemand weiß, dass sie Passagier in dem Flugzeug war, das abstürzte.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in nur einer Nacht gelesen. Natürlich ist ein Grund, dass das Buch wirklich nicht sehr dick ist und daher nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber es lässt sich auch aufgrund des Schreibstils sehr schnell lesen. Der Stil ist eigentlich sehr einfach, die Sätze sind kurz. Die Kapitel sind sehr kurz und man hantelt sich relativ schnell von Kapitel zu Kapitel.

Die Geschichte ist gut und interessant. Man erfährt, wir Robie kämpft um alleine nach dem Absturz zu überleben. So tragisch das auch ist, so unreal kam mir alles vor. Robie blieb relativ ruhig und gelassen. Man erfährt dann erst langsam, was wirklich genau geschehen ist und versteht einiges besser, obwohl man davor schon dachte, alles verstanden zu haben. Das beschränkt sich jedoch auf eine große Überraschung. Ansonsten fand ich das Buch trotz seiner dramatischen Geschichte sehr ruhig und unaufregend. Ich finde auch, dass es teilweise zu wenig in die Tiefe ging und das Ende viel zu schnell da war.

Ich habe das Buch gerne gelesen. Es hat mir gefallen und ich fand es auch sehr interessant. Spannend kann ich jetzt nicht unbedingt sagen. Ich vergebe daher 3,5 Punkte.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Es muss dunkel sein, damit man die Sterne sieht

Jenny Bünnig
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 21.08.2015
ISBN 9783746631349
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Rias Oma und ihre Freundinnen haben eine Europareise mit ihrem VW-Bus. Jeder der älteren Damen hat einen Zielort, an dem sie etwas für sich sehr wichtiges erledigen will. Kurzer Hand beschließt Ria mitzufahren, da sie ihrem momentan Leben den Rücken kehren will.

Meine Meinung:

Der Klappentext des Buches verspricht eine amüsante Geschichte über die Reise ein paar älterer Frauen. Nun ja, ich habe mir das Buch witziger vollgestellt. Vielleicht war meine Erwartungshaltung eine falsche. Vielleicht habe ich mich von dem Cover täuschen lassen, weil dieses für mich das typische Design eines lustigen Romans hat. Es ist nicht so als wäre das Buch nicht unterhaltsam. An manchen Stellen musste ich schmunzeln, aber eben viel seltener als ich gehofft hatte. Ich hätte mir auch die Geschichte mit dem Papageien viel witziger vorgestellt. Im Endeffekt hat er nur eine Nebenrolle und verbringt den Großteil der Reise in einem Küchentopf - das ist schon etwas kaltherzig, muss ich sagen.

Die Themen des Buches sind eigenlicht sehr ernste - Liebe, Verluste, Altern, Tod, Krankheit. Dementsprechend ist die Geschichte eher melancholisch, darauf musste ich mich erst einstellen. Das macht das Buch natürlich nicht schlechter, aber es entsprach nicht meiner Erwartung.

Das Buch hatte doch einige Längen, die Themen wiederholten sich. Immer wieder geht es darum, wer den Bus fahren darf, wie lange man Pause machen darf, usw. Ist ja ganz witzig am Anfang, aber irgendwann auch ein bisschen nervend und langweilend.

Ein nettes Buch für zwischendurch, aber für mich nicht überragend gut. Daher vergebe ich 3,5 Punkte.

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(66)

121 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

selbstbestimmtes sterben, familie, trauer, leben, tod

Lichtblaue Sommernächte

Emily Bold
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.08.2015
ISBN 9783548287065
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Lauren erfährt mit 35, dass sie einen Gehirntumor hat. Ihre Krankheit ist nicht heilbar und sie hat nicht mehr viel Zeit, um das Leben mit ihren beiden Kindern und ihrem Ehemann zu genießen.

Meine Meinung:


Dieses Buch ist wahnsinnig emotional. Als Lauren mit ihrer Familie und ihren Freunden zusammensitzt, lässt sie ihr Leben Revue passieren -  sie erzählt, wie sie ihren Mann kennengelernt hat, wie sie gemeinsam diverse Schwierigkeiten gemeistert haben, wie sie von ihrer Krankheit erfahren hat und was sich seit der Diagnose in ihrem Leben geändert hat. Es ist ein Auf und Ab von Gefühlen - mal möchte man mit ihr Lachen, mit ihr verliebt sein, mal möchte man mit ihr weinen oder mit ihr schreien. Jede dieser Emotion wird in dem Buch so gut ausgedrückt, dass ich schon fast das Gefühl hatte, ich würde das alles selbst erleben.

Eine Diagnose dieser Art ändert das Leben natürlich dramatisch. Aber auch für die Angehörigen und Freunde ist es alles andere als einfach. Prinzipiell dreht sich in dem Buch alles um Lauren selbst, jedoch erfährt man auch wie ihr Mann, ihre Kinder und ihre Freunde mit der Situation umgehen.

Das Buch war auf der eine Seite unglaublich schön, auf der anderen natürlich sehr traurig. Gegen Ende war mir dann schon klar, ich werde wahrscheinlich weinen müssen - die Geschichte kann einen einfach nicht kalt lassen. Es ging dann eigentlich - dachte ich bis zum Epilog. Obwohl dieser eigentlich schön ist, hat er mich sehr berührt und zu Tränen gerührt.

Für dieses unglaublich berührende Buch gibt es natürlich volle Punktezahl.

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

alter, tod, neapel, kinder, familie

Der erste Tag vom Rest meines Lebens

Lorenzo Marone ,
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 14.09.2015
ISBN 9783866123960
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Cesare ist ein 77-jähriger Mann, der meint, den Großteil seines Lebens nicht richtig gelebt zu haben. Er erzählt aus seiner Vergangenheit - auf eine sehr grantige und unzufriedene Art. Er hält sich selbst für kaltherzig, doch im Laufe der Geschichte lernt er wieder Gefallen am Leben zu finden und Bindungen zu Menschen aufzubauen. Er lernt Laura, seine junge Nachbarin kennen und versucht ihr in einer sehr schwierigen Situation zu helfen. Er kommt seinen Kindern näher und steht seinem Freund Marino bei, der seit Jahren seine Wohnung nicht mehr verlassen hat.

Meine Meinung:

Obwohl der Autor noch jung ist, kann er das Leben eines älteren Mannes unglaublich gut beschreiben. Der Charakter von Cesare wird sehr detailliert und authentisch dargestellt, sodass man ihn sich als Leser gut vorstellen kann und in ihn hineinfühlen kann. Er hat diese für viele ältere Menschen typische grimmige und grantige Art. Er ist unzufrieden mit dem, was er bisher in seinem Leben geleistet und erlebt hat. Cesare wird nicht unbedingt sympathisch beschrieben - er sieht jungen Frauen hinterher, hatte viele Affären und behauptet selbst, er hätte seine Frau nicht geliebt. Dennoch kann man ihn eigentlich gar nicht nicht mögen.

Im Laufe des Buches werden viele Themen angeschnitten: natürlich das Altern und das Leben im Alter, aber auch Familienzusammenhalt, Freundschaft und häusliche Gewalt werden angesprochen.

Das gesamt Buch wird aus der Sicht von Cesare erzählt. Normalerweise mag ich Bücher, in denen kaum Dialoge geführt werden, nicht besonders bzw. tu ich mir sehr schwer damit. Hier war das nicht der Fall, denn was Cesare zu erzählen hat, ist spannend, witzig und interessant.

Gegen Ende des Buches gab es dann aber auch einen Teil, in dem ich mich ein bisschen gelangweilt habe - ich hatte dann einfach schon ein bisschen genug. Dafür muss ich einen halben Punkt abziehen. Ansonsten hat mir das Buch aber ausgesprochen gut gefallen.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

mitternachtsstunde

Die Mitternachtsstunde

Pamela Hartshorne , Renate Reinhold
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.07.2015
ISBN 9783442479566
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: Als Tess sich von ihrem besitzergreifenden Mann Martin trennt, beschließt sie wieder in ihren Heimatort York zu ziehen. Als Historikerin arbeitet und lebt sie in der Wohnung ihres Universitätsprofessors. Schon bald merkt sie, dass die Wohnung eine eigenartige Atmosphäre hat. Auf ungewöhnliche Art und Weise findet sie heraus, dass in diesem Haus im 16. Jahrhundert Nell gelebt hat, die ihr ähnlicher ist als sie erst wahr haben will. Meine Meinung: Als ich zu lesen begonnen habe, war mir nicht ganz klar, auf welches Genre ich mich hier einlasse. Erwartet habe ich einen modernen Roman, der in Rückblicken Geschehnisse aus dem 16. Jahrhundert wiedergibt. Auch nach Beendigung des Buches kann ich den Roman nicht wirklich einem Genre zuordnen. Neben dem Leben von Tess in der heutigen Zeit erfahren wir auch viel über Nell und dem Leben im 16. Jahrhundert. Dazu kommt etwas, was ich nicht genau definieren kann. Man könnte es Übernatürliches nennen, oder es als eine Art Zeitreise bezeichnen. Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten. Jedenfalls sollte man nicht erklärbaren Dingen gegenüber etwas aufgeschlossen sein. Im Groben kann man sagen, dass das Buch von Liebe und dem Weg zur wahren Liebe handelt, aber leider beinhaltet dies auch oft Schmerz, Trennung, Gewalt und ähnliches. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich konnte mich sehr schnell in die Charaktere hineinfühlen, sowohl Tess als auch Nell waren mir von Anfang an sympathisch. Aber auch alle anderen Charaktere in der Gegenwart und Vergangenheit werden sehr gut und authentisch dargestellt. Zu den historischen Details kann ich nicht viel sagen, da ich mich da leider nicht auskenne. Aber zumindest erschien alles plausibel. Ich war sofort in der Geschichte gefangen und konnte mir jede Szene bildlich vorstellen, weil alles derart gut beschrieben wird - allerdings ohne dass langweilige Beschreibungen vorkommen würden. Das bedeutet aber auch, dass etwas grausamere Szenen, die durchaus vorkommen, auch sehr detailliert geschildert werden. Das ist vielleicht nichts für schwache Nerven, mich hat es nicht gestört. Für das Ende muss ich einen halben Punkt abziehen, da für mich nicht alle Fragen geklärt wurden.

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

italien, was ist liebe, ferrari, romanze, venedig

Zeig mir, was Liebe ist

Gaby Hauptmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2015
ISBN 9783492306805
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt: Valentin und Leska kommen aus komplett unterschiedlichen Welten. Er kennt ein Leben ohne Geld nicht, sie kennt ein Leben mit Geld nicht. Dennoch verlieben sie sich ineinander als sie bei einem Oldtimer Rennen aufeinander treffen und starten in ihr erstes gemeinsames Abenteuer. Meine Meinung: Erwartet habe ich nicht zuletzt aufgrund des Titels eine Liebesgeschichte. Natürlich ist die Liebesgeschichte zwischen Valentin und Leska Teil der Handlung, in erster Linie handelte es sich für mich jedoch um einen witzigen Krimi oder Abenteuerrroman. Liebe und Gefühle rücken sehr in den Hintergrund und werden nur am Rande kurz erwähnt. Das muss ja nichts schlechtes sein, aber ich hatte einfach etwas komplett anderes erwartet. Das Abenteuer der beiden findet zum Großteil in Italien statt. Der größte Pluspunkt des Buches ist für mich, dass Italien sehr gut dargestellt wird. Ich wäre am liebsten sofort hingefahren, denn ich konnte das italienische Lebensgefühl richtig spüren. Das Buch hat sich sehr schnell gelesen, aber es hat sich keine Spannung aufgebaut. Stellenweise ist es ganz witzig und für eine Lektüre im Urlaub am Pool oder Strand eignet sich das Buch auf jeden Fall. Unterhaltungswert ist gegeben, aber ich wurde nicht richtig gefesselt. Daher gibt es von mir drei Punkte.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

provence, erbschaft, 2015, trennung, erbe

Das Glück der blauen Stunde

Bertina Henrichs , Claudia Steinitz
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.07.2015
ISBN 9783453358270
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Delphine lebt zusammen mit ihrem Mann in der Großstadt Paris. Als sie unerwartet ein Haus in der Provence erbt, beschließt sie von nun an ein neues und ruhigeres Leben abseits des Trubels der Stadt zu führen. Ihr Mann ist von dieser Idee jedoch nicht so begeistert, und auch Delphine hat sich das Leben in der Provence wohl ein bisschen anders vorgestellt.

Meine Meinung:

Gleich zu Beginn hatte ich mich in das Buch verliebt. Die Sprache ist wunderschön poetisch und ich konnte so richtig in der Geschichte versinken, mich wohlfühlen und bekam Lust auf ein Leben am Meer ohne Stress, Lärm und stickige Luft. Doch wie es so oft im Leben ist, war diese Liebe rasch vorbei.

Am Schreibstil hat sich nichts geändert. Dieser hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es werden einige Metaphern eingebaut, alles wird bildhaft beschrieben und wie schon gesagt, für mich hatte die Sprache etwas sehr poetisches.

Inhaltlich jedoch konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Die Geschichte ist ja nichts neues, hat man schon oft gelesen. Das an sich würde mich nicht stören, denn das Buch hätte eigentlich das Potential zu einem Wohlfühlbuch. Wenn ich so zurückdenke, ist in dem Buch sehr viel passiert: Liebe, Trennung, Streit, Freundschaft, Politik, Kunst, Kultur, und vieles mehr wird hier angesprochen. Doch kaum wird ein Thema oder eine Szene angeschnitten, ist sie auch schon wieder vorbei. Es wird kaum ins Detail gegangen, oft erfährt man gar nicht, wie die Szene endet. Möglicherweise wollte die Autorin so Spielraum für eigene Interpretationen lassen, aber mir gefällt das gar nicht. Es wurden viel zu viele Inhalte in viel zu wenige Seiten gepresst. Es hätte dem Buch sehr gut getan, ein paar Seiten mehr zu investieren. So hätte man ein bisschen Tempo rausnehmen können - denn wenn so viele Dinge passieren und derart kurz wiedergegeben werden, passiert für den Leser natürlich auch alles viel zu schnell.

Das Buch hat sehr vielversprechend begonnen, doch leider war die Enttäuschung dadurch doch sehr groß. Die Autorin kann zweifelsohne schreiben, der Stil hat mir sehr gut gefallen. Doch inhaltlich ist das Buch noch sehr ausbaufähig.

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170 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 69 Rezensionen

vegan, humor, ellen berg, liebe, restaurant

Alles Tofu, oder was?

Ellen Berg
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.05.2015
ISBN 9783746631288
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt:

Dana konnte sich mit ihrem veganen Restaurant einen großen Traum erfüllen. Doch es droht alles den Bach hinunterzugehen: Ihr Freund verlässt sie; das Haus, in dem sie lebt und arbeitet, soll abgerissen werden; ihre Familie versteht ihre vegane Lebensweise nicht und in ihr Restaurant kommt kaum noch ein Gast.

Meine Meinung:

Wie man es von Ellen Berg gewohnt ist, vergeht kaum eine Seite mit Lachanfall. Das Buch ist sehr witzig geschrieben - und das auf eine Art, die weder Veganer noch "Allesesser" beleidigt. Natürlich dreht sich viel um die vegane Lebensweise mit ihren Vor- und Nachteilen. Es wird jedoch niemand schlecht dargestellt, noch wird Partei für eine Seite ergriffen. Ich denke, bei dieser Thematik ist das ein ganz wichtiger Punkt.

Das Buch enthält einen witzigen Spruch nach dem anderen. Vor allem die Weisheiten des asiatischen Kochs in seinem gebrochenen Deutsch sind teilweise zum Zerkugeln.

Trotz des vielen Humors behandelt das Buch sehr ernste und wichtige Themen: Freundschaft, Familienzusammenhalt, Erziehung sind nur einige der Punkte, die angesprochen werden. Man kann sich vorstellen, ein Kind vegan aufzuziehen, obwohl die Großeltern Fleisch und Zucker lieben, ist gar nicht so einfach. Doch das Buch zeigt, auch wenn man sich nicht in allen Punkten einig ist, hält man in schwierigen Zeiten zusammen und alle Seiten gehen einen kleinen Kompromiss ein. Und natürlich gibt es auch eine nette Liebesgeschichte, die ohne Kitsch auskommt.

Für mich gibt es hier klare 5 Punkte!

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755 Bibliotheken, 22 Leser, 3 Gruppen, 125 Rezensionen

liebe, mobbing, liebesroman, klassentreffen, london

Vielleicht mag ich dich morgen

Mhairi McFarlane , Karin Dufner , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.05.2015
ISBN 9783426516478
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Anna wurde aufgrund ihres Aussehens zu Schulzeiten gemobbt - sie war dick und wurde unter anderem von ihrem Schwarm vor allen bloß gestellt. Bei einem Klassentreffen trifft sie nach Jahren wieder auf ihn. Er sieht noch genauso aus wie damals, doch sie hat sich optisch sehr stark verändert und wurde zu einer hübschen Frau Anfang 30. Doch wie begegnet man dem Mann, der die Jugend zu einem Alptraum gemacht hat? Vor allem, wenn dieser einen nicht mal mehr erkennt.

Meine Meinung:

Schon nach den ersten paar Seiten war mir klar, dass das Buch wohl sehr oberflächlich bleiben wird. Alles dreht sich um Annas Aussehen und ihren Gewichtverlust, der angeblich sehr einfach war. Auch James, ihr Jugendschwarm, wird hauptsächlich basierend auf seinen optischen Vorzügen dargestellt und seine gescheiterte Ehe dürfte dem Buch zufolge auch nur von der Schönheit seiner Frau gelebt haben. Wie schön, dass es die inneren Werte sind, die zählen... Das wird hier leider überhaupt nicht vermittelt. Leider glaube ich aber, dass das eigentlich die Botschaft des Buches sein soll. Bei mir kommt sie aber leider nicht an.

Die Charaktere Anna und James gibt es bestimmt genauso im echten Leben und ich könnte nicht sagen, dass sie nicht authentisch sind. Im Laufe des Buches konnte ich mich auch immer besser in sie hineinversetzen. Trotzdem lernt man die beiden nicht richtig kennen. Vor allem James wird nur sehr oberflächlich beleuchtet. Man hätte hier viel mehr aus der Geschichte holen können, wenn man die Charaktere vielschichtiger dargestellt hätte. Außerdem fehlen dem Buch jegliche Überraschungen und unerwarteten Wendungen. Das macht es ziemlich langweilig.

Der große Vorteil des Buches ist, dass es sich sehr gut lesen lässt. Am Schreibstil ist nichts auszusetzen, weshalb ich denke, dass die Autorin besseres schreiben könnte. Ihr erstes Buch kenne ich leider nicht, daher kann ich hier keinen Vergleich ziehen. Der angenehme Schreibstil führte bei mir gepaart mit der vorhersehbaren Geschichte aber auch dazu, dass ich viele Passagen nur mehr überflogen hat. Auch wenn mich das Ende ein bisschen beschwichtigen konnte, weil es dann ja doch ganz süß war, hat mich das Buch im Laufe der Zeit immer mehr genervt und ich wollte, dass es endlich vorbei ist.

Ich denke, dass das Buch dennoch vielen Lesern gut gefallen wird. Gerade wenn man eine leichte Lektüre sucht, über die man nicht näher nachdenken muss, dann greift man hier sicher schon mal richtig zu. Außer natürlich man muss sich dann über die vielen Oberflächlichkeiten ärgern

Ich kann daher leider nicht mehr als zwei Punkte vergeben.

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132 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

psychothriller, luana lewis, angst, thriller, psychologie

Lügenmädchen

Luana Lewis , Elke Link
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 11.05.2015
ISBN 9783442313846
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

In einer kalten Winternacht, in der Stellas Haus aufgrund der Schneemassen kaum noch erreichen ist, läutet ein Mädchen an ihrer Tür. Stella, psychisch etwas labil, hat Angst und weiß nicht, ob sie die junge Frau ins Haus lassen soll. Schließlich beschließt sie, dass sie sie nicht erfrieren lassen kann. Eine turbulente Nacht erwartet Stella.

Meine Meinung:

Lügenmädchen ist ein Psychothriller, so besagt es auch das Cover des Buches. Daher habe ich einige Stunden voller Nervenkitzel und Spannung erwartet. Hier wurde ich leider ziemlich enttäuscht. Ich fand das Buch an keinem Punkt spannend. Ich habe zwar immer wieder hin und her überlegt, was wohl hinter allem steckt, wohin der Besuch des Mädchens führen wird, woher das Mädchen Stella bzw. ihren Mann kennt, aber spannend fand ich es nicht. Von Anfang an war mehr oder weniger klar, wie das Buch enden wird. Natürlich gab es auch noch ein paar andere Möglichkeiten um zu diesem Ende zu kommen, aber sie waren sich alle sehr ähnlich.
Wie schon erwähnt, erwarte ich von einem Psychothriller einen gewissen Nervenkitzel. Dass Stella psychisch krank ist und ein psychisch krankes Mädchen bei sich aufnimmt, reicht noch nicht, um einen Thriller zu schreiben. Die Emotionen konnten nicht zu mir durchdringen, ich hatte nicht dein Endruck, Einblick in die Psyche einer der Charaktere zu bekommen.

In dem Buch werden zwei Zeitebenen behandelt: Die Gegenwart, in der das Mädchen vor der Tür steht, und die Vergangenheit, in der Stella als Psychologin arbeitet und ihre eigene psychische Krankheit entwickelt. Außerdem werden Ausschnitte aus den Therapien von Stellas Mann, der auch als Psychologe arbeitet, erzählt. Erst ist unklar, wie lange diese zurückliegen.

Das Buch ist nicht furchtbar schlecht, überhaupt nicht, und bietet sicher eine nette Geschichte, wenn man nicht zu hohe Erwartungen an einen Psychothriller hat. Mich persönlich hat es jedoch sehr enttäuscht, daher kann ich leider nur 2 Punkte vergeben.

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100 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

affäre, trauer, ehe, liebe, verlust

Letzte Nacht

Catherine McKenzie , Marie Rahn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2015
ISBN 9783453418707
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Jeff stirbt bei einem Autounfall und hinterlässt seine Frau Claire und seinen Sohn Seth. Doch nicht nur seine Frau trauert um ihn, sondern auch seine Arbeitskollegin Trish. Wie es kommen muss, treffen Claire und Trish aufeinander. Was war zwischen Trish und Jeff? Und welche Rolle spielt Tim, der Bruder von Jeff und gleichzeitig Ex-Freund von Claire.

Meine Meinung:

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Claire, Trish und Jeff erzählt. Manchmal bewegt man sich dabei in der Gegenwart, manchmal in der Vergangenheit. Ich habe mir nicht immer leicht dabei getan, sofort zu erkennen, wer gerade erzählt. Alle Abschnitte werden aus der Ich-Perspektive wiedergegeben, doch es deutet keine Überschrift oder ähnliches darauf hin, welcher Erzähler gerade an der Reihe ist. Dazu kommt, dass die Charaktere nicht unterschiedlich genug sind oder deren Eigenheiten nicht detailliert genug herausgearbeitet wurden, so dass man die Person nicht alleine an der Erzählweise erkennt. Ich konnte keine Bindung zu den Charakteren aufbauen, weil ich sie als Leser nicht gut genug kennen lernen durfte. Gerade bei der Thematik das Buches - Trauer, Schmerz, Verlust, Betrug, Liebe - spielen Emotionen eine große Rolle. Meines Empfindens nach wurden die Gefühle hier aber zu wenig beachtet und die Geschichte wurde etwas zu sachlich abgehandelt. Es hat mich einfach nicht berührt.

Nichts destotrotz liest sich das Buch sehr gut und der Sprachstil hat mir gut gefallen. Inhaltlich hat das Buch seine Schwächen. Neben den fehlenden Emotionen hat mich gestört, dass keine Spannung aufgebaut wird und das Buch auch mit keinen unvorhersehbaren Wendungen dient. Trotz der an sich dramatischen Thematik ist das Buch sehr ruhig, es gibt keine WOW-Momente oder ähnliches.

Für mich war es daher ein sehr durchschnittliches Leseerlebnis, für das ich 3 Punkte vergeben kann.

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

entführung, thriller, liebe, arm, stockholm-syndrom

Good Girl - Entführt

Mary Kubica , Jens Plassmann
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.04.2015
ISBN 9783453358591
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Mia, eine Lehrerin Mitte Zwanzig, wird vermisst. Keiner weiß, ob ihr etwas zugetoßen ist, oder ob sie sich einfach eine Auszeit genommen hat. Eines Tages taucht sie wieder auf, doch sie kann an sich an vieles nicht erinnern - unter anderem an ihren Namen.

Meine Meinung:

Es wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt: Verschiedene Charaktere (Mia, Eve, Colin, Gabe) erzählen immer als Ich-Erzähler. So lernt man nicht nur Mia sehr gut kennen, sondern auch ihre Mutter, den Ermittler von der Polizei, und auch ihren Entführer. Da das Buch "Good Girl - Entführt" heißt, verrate ich damit wohl nicht zu viel. Aber es wird auch auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Manche Kapitel spielen "Vorher", andere "Nachher". Am Anfang fand ich es etwas eigenartig, dass man zuerst noch liest, was Mia gerade durchmacht, und im nächsten Kapitel sitzt sie wieder zu Hause. Aber schon nach ein paar Zeitsprüngen gefiel mir diese Erzählweise sehr gut. Erst befürchtete ich, dass dadurch zu viel vorweggenommen wird, doch das ist überhaupt nicht der Fall.

Die Spannung wird stets aufrecht erhalten, auch wenn natürlich klar ist, dass Mia überleben wird. Wie schon erwähnt, lernt man die einzelnen Charaktere sehr gut kennen. Und zumindest ich konnte mich in alle hineinversetzen -  ja, sogar in den Entführer.

Das Ende hat mich dann doch sehr überrascht, damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Auch ohne diesen Überraschungseffekt am Schluss hätte mir das Buch genauso gut gefallen. Aber es bringt einen nochmal zum Nachdenken und man geht im Kopf nochmals das gesamte Buch durch.

Ein wahrer Buchtipp für Leser, die Spannung mögen.

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