Leserpreis 2018

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Ein Start ins Leben

Anita Brookner , Wibke Kuhn , Julian Barnes
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783961610112
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe ein wenig gebraucht um in das Buch einzutauchen, v.a. wegen dem ausführlichen "Vorwort".

 

Als dann letztendlich die Lebensgeschichte von Ruth Weiß erzählt wird, fand ich das Buch wunderbar. Ruth erzählt von ihrer Kindheit, ihren Eltern, von der Literatur. Lt. Kurzbeschreibung habe ich eine biedere junge, ganz unselbständige Dame erwartet. Glücklicherweise entpuppte sich Ruth nicht ganz so schlicht.

 

Sie findet Kontakt  zum männlichen Geschlecht, wenn auch vlt jeder so seine Macken hat und nicht immer alles nach Vorstellung läuft.

 

Ihr Aufbruch nach Paris, wie sie dort lebt, wie sie sich in ihre Arbeit vertieft hat mir sehr gut gefallen.

 

Das Leben zieht weiter, die Eltern werden älter, man hat eine gewisse Verantwortung. Das geht auch Ruth nicht anders.

 

Einen Teil aus ihrer Biographie erfahren wir in "Ein Start ins Leben". Wer gerne  über den Werdegang von jungen Damen aus vergangenen Zeiten liest, findet hier ein tolles Buch. Man bedenke, dass das Original bereits 1981 erschienen ist.

 

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.


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332 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 152 Rezensionen

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Blutrausch - Er muss töten

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 24.08.2018
ISBN 9783548289533
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe bereits schon einige - wenn auch nicht alle- Thriller mit den Ermittlern Hunter & Garcia gelesen. Und auch beim 9. Band "Blutrausch - Er muss töten" wurde ich nicht enttäuscht. Den englischen Buchtitel "Gallery of the Dead" finde ich allerdings treffender als den deutschen.

 

Der Mörder ist Ästhet, das ist das ganze Buch über zu spüren, wenn auch er ein ziemlich grausamer Mensch ist. Das war für mich eine besondere Konstellation.

 

Chris Carter versteht sein Geschäft. Er hat es erneut geschafft, einen durchgehend spannenden Thriller zu schreiben. Wer ihn kennt, weiß, dass viel Blut fließt, dass es nicht zimperlich zugeht und Spannung garantiert ist. Ich würde das Buch deshalb nicht für sehr sensible Personen auswählen. Die Spannung wird u.a. dadurch erzeugt, dass die Geschichte unerwartete Wendungen nimmt. Frei nach dem Motto: Das kann doch jetzt nicht wahr sein. Toll finde ich auch, dass die Bände nicht chronologisch gelesen werden müssen. Ich bin auf jeden Fall schon jetzt neugierig auf Band 10, der bestimmt kommen wird.

 

Von mir gibt es Leseempfehlung für Leser, die Spannung wollen und bei denen Kopf-Kino nicht gleich Albträume auslöst.


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274 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

Christina Dalcher hat mit ihrem Debütroman VOX ein sehr interessantes Thema aufgegriffen. Der Roman spielt in Amerika. Die neue Regierung befiehlt, dass Frauen nur noch 100 Worte am Tag sprechen dürfen und auch aus der Arbeitswelt ausgegrenzt werden. Man könnte so manche Parallelen zur Realität sehen, was bestimmt von der Autorin auch beabsichtigt war. Bestimmt hat sie auch das eine oder andere autobiographische in den Roman mit einfließen lassen.

 

Ich würde das Buch in das Genre Dystopie einordnen. Sowohl das Thema ist spannend als auch die Umsetzung ist in meinen Augen sehr gelungen. Beim Leser macht sich ein mulmiges Gefühl breit, ich habe teilweise mitgelebt, mit der Mutter, mit der Wissenschaftlerin, mit der Ehefrau.  Als die Regierung merkt, dass auf das Fachwissen der Protagonistin nicht verzichtet werden kann, holt man sie unter gewissen Bedingungen wieder mit ins Boot.

 

Für mich war dies ein Garant für Spannung. Die Sprache war sehr flüssig und das Buch insgesamt interessant zu lesen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Christina Dalcher. Von mir gibt es die volle Leseempfehlung, ich fühlte mich wunderbar unterhalten.


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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Anna

Niccolò Ammaniti , Luis Ruby
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783961610099
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Name des Autors war mir bereits bekannt, seit ich den Film "Io e te" gesehen hatte, welcher einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Im letzten Italienurlaub hörte ich, dass "Anna" - also ein neues Buch von  Nicolo Ammaniti erschienen ist, welches in Sizilien spielt. Da musste ich sofort zugreifen. Normalerweise sehe ich mir eher Dystopie-Filme an, aber warum sollte ich nicht auch einmal ein Buch aus diesem Genre lesen.

Auf Sizilien bricht ein Virus aus, der die Erwachsenen angreift. Kinder sind dagegen immun. Erst wenn sie die Pubertät durchlebt haben, wird es auch sie treffen, falls nicht doch noch eine Methode zur Heilung gefunden wird.

Endzeitstimmung wird verbreitet, ständig fieberte ich mit den Kindern mit. Finden sie etwas Essbares?  Bleiben sie gesund? Gibt es Feinde? usw.

Hin und wieder überlegte ich, ob das Buch als Jugendliteratur durchgeht, aber die Sprache ist doch eher erwachsen.

Die Dystopie-Geschichten spielen oft in einer fiktiven Welt oder zumindest weit weg von Zuhause. Hier ist das anders, viele Orte waren mir "vor dem Virus" bekannt, das brachte mir den Roman noch näher.

Insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen und das Ende fand ich besonders gelungen.

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66 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Blutige Fesseln

Karin Slaughter
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.12.2017
ISBN 9783959671583
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein ehemaliger Polizist wird tot in einem "Club" aufgefunden. Ist es die einzige Leiche oder gibt es noch weitere? Den Blutspuren nach zu urteilen, ja. Aber wo hat man die hingebracht? Wer steckt hinter dem Mord? Etwa der Besitzer des Gebäudes? Der ist schon polizeibekannt, aber kann man ihm was nachweisen? Es kommen viele Leute ins Spiel, teilweise zwielichtige Typen, aber auch Kollegen, Lebenspartner, Liebespaare, usw.

 

Insgesamt hat die Autorin schon versucht den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, es kommen hier und da ganz unerwartete Wendungen. Das war sehr gelungen. Sowohl unter den Opfern, als auch bei den Ermittlern gibt es außerdem verschiedene Beziehungsgeflechte. Manchmal wurde mir das ein wenig zu viel. Für mich hätte insgesamt die Story etwas komprimierter ablaufen können. Und manchmal wurden die Szenen auch ganz schön eklig.

 

Fazit: Ein Thriller mit vielen Involvierten, der ruhig etwas straffer hätte sein dürfen.

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255 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 73 Rezensionen

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Die Geschichte der getrennten Wege

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 27.08.2017
ISBN 9783518425756
Genre: Romane

Rezension:

Jetzt ist er nun auf Deutsch erschienen der 3. Teil der Neapel-Saga. Und ich sage erneut: Welch‘ ergreifende Geschichte.

Das Cover zieht mich magisch an. Der Fußboden ist wunderschön, die Villa am Meer und das Kind auf dem Arm lässt auf den Verlauf der Geschichte schließen. Das Buch beginnt mit ein paar Seiten, was in den vorangegangenen Bänden passiert ist bzw. stellt die vielen Personen vor. Sehr nützlich finde ich das Lesezeichen, welches die wichtigsten Personen mit kurzer Erklärung enthält. So behält man leichter den Überblick.

Elena "hat es geschafft" - sie veröffentlicht ein Buch und wird berühmt. Erfolgreich und glücklich? Der Leser findet es im Laufe des Buches heraus. Das extreme Gegenteil spielt sich bei Elenas Freundin Lila ab, sie hatte sich von ihrem reichen Mann getrennt und führt jetzt ein einfaches Leben mit einer noch simpleren Tätigkeit in einer Fleischfabrik. Da kommen ein paar Revolutionäre gerade richtig. Jetzt wird das Buch ein wenig politisch, das hätte m. M. n. ruhig noch etwas ausführlicher dargestellt werden können.

Ein zufälliges Treffen mit Elenas Jugendschwarm bringt so manches ans Licht und ins Wanken.

Lila arbeitet viel - jetzt würde man sagen, dass sie einen Burn-out erleidet. Glücklicherweise wird am Anfang des ersten Bandes von Lila geschrieben, sonst hätte ich gedacht, dass sie uns jeden Moment unter den Händen wegstirbt.

Es besteht nach wie vor diese enge Freundschaft zwischen Lila und Elena und es entsteht abgrundtiefer Hass zwischen den beiden. Sie sehen sich lange ´Zeit nicht und das Freundschaftsband ist doch stärker als alles andere. Beide stammen aus einfachen Verhältnissen und jeder will es zu etwas bringen. Das kostet Kraft und nicht immer gelingt es. Das fasziniert mir so sehr und davon leben die Bücher.

Es ist immer was los im Buch, in den Familien. Es gibt gute und schlechte Zeiten, das animiert ständig zum Weiterlesen. Das Ende überraschte mich sehr.

Ich sehe mich wohl eher als Elena, wobei ich die aufmüpfige Lila interessanter finde.

Begeistert war ich auch hier in diesem Band von der schönen Sprache und ich denke, das Buch enthält viele biographische Züge, auch wenn die Autorin es anders erwähnt. Auch aus diesem Grund finde ich es schade, dass das Pseudonym Elena Ferrante unfreiwillig aufgedeckt wurde.

Fazit:
Ein Buch, das erschreckt, das uns in eine andere Welt mit krassen Gegensätzen von arm und reich eintauchen lässt und Mut macht im Leben nicht gleich zu resignieren und seine Wünsche und Ziele zu verfolgen.
Ich würde raten Band 1+2 vorher zu lesen und dann ist der 3+4 Band ein absolutes MUSS.

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Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

Alex Capus
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 29.07.2013
ISBN 9783446243279
Genre: Romane

Rezension:

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer - was für ein langer Titel für dieses kurze Buch und der außerdem auch viel von der Geschichte verrät.

Capus hat m.M.n. sprachlich wieder ein Meisterwerk hingelegt. Beim Lesen hatte ich ständig die Stimme des Autors im Ohr. Capus' Roman erzählt die Biographie von drei verschiedenen Personen, die unterschiedlicher nicht sein können und nein, es handelt sich nicht um fiktive Personen, sondern alle haben wirklich existiert. Ob so wie der Autor es darstellt, sei fraglich, aber diese Freiheit konnte sich Alex Capus in seinem Roman herausnehmen. Und es stimmt, wenn man sagt: so hätte es sein können.

Ich fand alle Drei hatten ihre Eigenheiten, ihre guten und ihre schlechten Seiten, gemocht habe ich sie trotzdem alle.

Ein wenig unzufrieden bleibe ich am Ende des Buches dennoch zurück, ich hätte mir einen runden Abschluss gewünscht. Trotz diesen kleinen Makels, fand ich die Geschichte wunderbar. Es ist kein Buch um einfach mal schnell dazwischen zu schieben, es erfordert schon etwas Konzentration und mir bleibt es mit seiner Aussage sicher noch lange in Erinnerung.

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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