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75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

liebe, fantasy, verrat, liebling, geheimhaltung

Love & Revenge - Zirkel der Verbannung

Annie J. Dean
E-Buch Text: 404 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.05.2017
ISBN 9783646300505
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich beginne nun wie immer mit dem Schreibstil: Er passte zur Geschichte. Er war einfach und schnell zu lesen, ohne besondere Umschweife. Man konnte sich das, was dort beschrieben wurde, sehr gut vorstellen und man hatte das Gefühl, in der Geschichte drin zu sein. Der Stil hat dafür gesorgt, dass die richtigen Emotionen zum richtigen Zeitpunkt rübergebracht wurden und man nicht da saß und nichts von der Geschichte mitnehmen konnte. Eine wirklich gelungene Sache.

Mein größtes Lob muss ich aber für die Ausarbeitung der Welt aussprechen, die ich wirklich überaus gelungen finde. Man wird zwar nicht von Details überhäuft, aber man bekommt von Anfang an ein klares Bild, wie es auf Planet Isis abgeht. Ich mochte die Ausarbeitung der einzelnen Schauplätze ziemlich gern und konnte mich dort von Anfang an auch einleben. Vor allem der Unterschied zwischen Fortress Island und den Städten, in denen die Wilds zuhause sind, fand ich ziemlich gut dargestellt.

Das System, das man auf dem Planeten Isis vorfindet, ist wirklich erbarmungslos. Das ist Dystopie vom Feinsten. Ich mochte die Idee von dieser totalen Überwachung sehr gern und fand es immer wieder erschreckend, wie das alles miteinander in Verbindung stand. An manchen Stellen hätte ich damit nicht gerechnet, wie transparent diese ganze Sache doch ist; auch wenn man nichts befürchtet, muss man davon ausgehen, dass man die totale Überwachung um einen herum hat. Das System funktioniert jedenfalls, so schnell wie dann vom einen Augenblick auf den anderen gehandelt wird. Ich wollte in einer solchen Welt nicht leben.

Dan war für mich die Sympathieträgerin der Geschichte. Ich mochte ihren aufgeweckten Geist und ihre rebellische Art sehr. Sie ist nicht das typische Dummchen, das zu allem Ja und Amen sagt, sondern hinterfragt auch die Dinge und zweifelt an dem System an sich; auch wenn sie an vielen Stellen dann doch ins Fettnäpfchen tritt. Man merkt ihr dann, dass sie dringend mal eine Abwechslung braucht und die bekommt sie mit Rave ja auch geboten. Dass Miles so ein systemtreuer Bruder ist, macht es ihr nicht gerade einfacher, sich frei zu bewegen. Aber wie ich Miles einschätze, ist er eher so ein bisschen das Naivchen, das mit einer Brille durch die Gegend rennt und die Zusammenhänge doch nicht erkennt.

Rave ist ein sehr undurchsichtiger Charakter, dessen Laune sehr schnell schwankt. Man erfährt immer nur Bruchstücke über ihn und seine Vergangenheit, die aber dennoch dafür sorgen, dass man ihn irgendwie nachvollziehen kann. Das, was seine Vergangenheit mit ihm gemacht hat, ist wirklich an manchen Stellen erschreckend. Mit vielen Sachen, die ich nebenbei über ihn erfahren habe, hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet.

An der Stelle muss ich anmerken, dass es wirklich sehr gut gepasst hat, die Geschichte aus beiden Perspektiven zu erzählen, die das Bild des jeweiligen Charakters sehr gut rübergebracht hat.

Die Beziehung, die die beiden zueinander pflegen, ist von Anfang an recht interessant. Den Konflikt, den das Verhältnis immer wieder hervorruft, kann ich sehr gut verstehen. Die Gefahr, in die sich die beiden da begeben, ist wirklich groß und sollte nicht unterschätzt werden. Es war von Anfang an keine leichte Sache und ich konnte die Zweifel, die die beiden von Anfang an hatten, sehr gut nachvollziehen; genauso wie die Zuneigung, die sie füreinander empfinden.

Die Geschichte ist eine wahre Achterbahnfahrt. Manchmal hatte ich so ein wenig das Gefühl, dass das alles nur an mir vorbeirauscht, um dann von einer neuen Wendung in eine vollkommen andere Richtung geschoben zu werden. Die spannenden Phasen haben mir genauso gut gefallen wie die ruhigen, die auch vorkamen. Wenn diese nicht gewesen wären, dann hätte ich das Erzähltempo als viel zu hastig empfunden. Die Autorin versteht es, an den richtigen Stellen die richtigen Akzente zu setzen.

Wie nicht anders zu erwarten war, endet dieses Buch mit einem fiesen Cliffhanger, für den ich die Autorin so ein bisschen hasse. Was aber andererseits wiederum gut ist: das erhöht die Chance, dass ich Band 2 auf jeden Fall lesen werde, was ich auch unbedingt vorhabe. Jetzt warten da noch so viele Fragen, die beantwortet werden müssen… Das kann ich nicht so auf mir sitzen lassen!


Als Abschluss möchte ich nur sagen, dass diese Geschichte fünf Sterne redlich verdient hat. Ein rundum gelungenes Werk, das sehr wenige Stolpersteine hat und für eine kurze, aber nachwirkende Unterhaltung sorgt, die man so schnell nicht vergisst. Eine absolute Leseempfehlung!



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45 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

fantasy, liebe, greifen, magie, altra

Die Greifen-Saga: Die Ratten von Chakas

C.M. Spoerri
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei null, 06.07.2015
ISBN B00XWZ9I9Y
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:


Wie gewohnt wird der Leser von der Autorin nach Altra entführt. Also in eine Welt, die uns durch die Alia-Saga schon sehr bekannt sein sollte. Wir finden hier einen etwas anderen Schreibstil als gewohnt vor. Nun bewegen wir uns auf den Spuren des personalen Erzählers und werden von ihm durch die Geschichte geführt. Geschickt durch Sichtweisenwechsel verknüpft, bekommen wir die Eindrücke der Protagonisten, teils hautnah, mit. Dieser Stil ist durchaus in der Lage, die Emotionen zu erwecken. 
Der für mich faszinierendste Aspekt dieses Buchs und absoluter Geschichtenträger: Die Charaktere. Jeder einzelne hat seine Eigenarten und Seiten, die einen erschrecken, berühren und die dafür sorgen, dass diese Geschichte real wird und man mitfühlt. Ich bin und war erstaunt von dem Facettenreichtum, den wir hier vorgelegt bekommen. Das hat mich vor allem auf den letzten Seiten fast umgehauen. Seien es die furchtbar liebenswerte und intelligente Mica, der kleine Faim, der mich stückweit an mich selbst erinnert hat oder der zerbrochene Cassiel. 
Eine wichtige Rolle spielen hier ebenfalls wieder die zwischenmenschlichen Beziehungen, die genauso berührend sind und das Buch nicht zu einem oberflächlich erzählten Fantasyroman machen, sondern zu einer komplexen Angelegenheit, die den Leser mitnimmt und auch teilweise fordert. Man merkt: Die Autorin hat sich bei ihrer Geschichte etwas gedacht und das sehr viel, sehr ausführlich und mit einer großartigen Tiefe. 
Wir begegnen hier ebenfalls wieder neuen Wesenheiten, wie den Meerjungfrauen, der Hintergründe für mich sehr faszinierend waren. Allein die Idee, die sich dahinter verbirgt, hat mir unglaublich gut gefallen und beweist mal wieder, dass die Ideen nicht ausgehen.
Die Geschichte ist nicht nur spannungsgeladen. Es handelt sich hierbei nicht nur um Kämpfe. Vielmehr kommen hier auch wieder kleine Szenen vor, die die Handlung tragen und die Geschichte näher heranbringen. Ich mochte den Verlauf der Geschichte sehr und bin diesem mit sehr viel Interesse und Freude gefolgt. 

Fazit: Ich kann nicht anders, als diesem Werk - mal wieder - die Bestnote zu geben. Wir bewegen uns hier auf sehr hohem Niveau, was die Fantasyliteratur angeht. Absolut lesenswert.




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65 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

highschool, erotik, lorelai, liebe, fenia kubin

Ich liebe dich, Lorelai

Fenia Kubin
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei null, 14.05.2015
ISBN B00XOGWZZ0
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:


Zunächst danke ich dir, liebe Fenia, für das eBook! Ohne die Vermittlung von Julia (danke auch an dich), hätte ich dieses Buch wohl nicht gelesen und ich bin froh, es getan zu haben!


Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen. Wer hochgestochenen Stil sucht, wird ihn hier nicht finden, aber dafür passt er wunderbar zur Geschichte! Ich musste mich zwar erstmal ein wenig einfinden, denn der Stil war anfangs etwas anders, aber dennoch toll. Es wird aus der Sicht von Matan erzählt, dessen Sichtweisen und Gedanken sehr gut rüberkommen und man denkt, man sei er selbst. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. 

In dieser Geschichte erlebt man High School in den USA vom feinsten. Von Halloween über Football bis zum weit bekannten Prom ist alles dabei. Die Kulisse passt einfach zu dieser Geschichte und auch der Hintergrund der Story hat mich doch schon sehr angesprochen. Da ich sowieso mal Abwechslung von den ganzen Dystopien und Fantasybüchern brauchte, passte mir dieses Buch wirklich wunderbar in den Kram und ich hatte es sehr schnell durch. 

Matan, der Nerd und Loser schlechthin, war für mich der Charakter, der diese Geschichte so richtig zum Leben gebracht hat. Ich mag diesen Typen unglaublich gern, denn ich konnte mich in einigen Situationen sehr gut in ihn hineinversetzen und mich mit ihm identifizieren, da er doch schon einige Wesenszüge mit mir gemein hat. Ich war so traurig, dass ich ihn am Ende gehen lassen musste, denn Mat hat während der Geschichte eine so tolle Entwicklung gemacht und das alles innerhalb eines Schuljahres. Seine geniale Selbstironie blieb aber während der ganzen Zeit vorhanden, sodass ich doch das ein oder andere Mal lachen musste. Lora, das Mädchen, um das sich in seinem Leben nach einer Zeit alles dreht, hat mich definitiv polarisiert. Ich wusste bis zum Ende nicht, ob ich sie mögen oder hassen sollte. Manchmal stand ich da schon gedanklich mit einem Baseballschläger in der Hand und... Egal. :D Die Nebencharaktere waren aber mit mindestens genauso viel Liebe ausgearbeitet und jeder hatte seinen Platz in der Geschichte und war nicht einfach so platziert. 

Die Handlung dieser Geschichte war... sehr wendig, um es mal so auszudrücken. Immer wenn man gedacht hat, dass man nun endlich mal einen geraden Weg eingeschlagen hat, kommt irgendwas, das alles wieder umwirft und hallelujah, das hat dieser Geschichte Fahrt gegeben! Ich habe zum Ende hin so mitgefiebert, dass ich an einigen Stellen echt nicht mehr wusste, was ich denken soll. Erst kam dies, dann kam das und dann plötzlich wieder was ganz anderes! Die Story war anders, aber sie war auf ihre eigene Art und Weise wunderschön und es hat am Ende doch irgendwie alles zusammengepasst. Ich fand das Buch wirklich klasse und ich will mehr! Ja, das will ich. 


Fazit: Insgesamt ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Ich will mehr davon haben und freue mich schon auf die nächsten Bücher von der Autorin. Vielleicht irgendwann mal wieder etwas von Mat und Lora. Aber es fehlt noch meine Empfehlung. Die geht an all diejenigen, die auf außergewöhnliche Liebesgeschichten stehen, amerikanische High Schools lieben und die kein Problem damit haben, dass Sex nicht so ganz hinter vorgehaltener Hand stattfindet. Und natürlich auch an alle anderen! 


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236 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

märchen, fee, hexe, hexenjäger, fantasy

Die Dreizehnte Fee - Erwachen

Julia Adrian
E-Buch Text: 156 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 14.04.2015
ISBN 9783738023206
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:


Liebe Julia, am Anfang dieser Rezension danke ich dir erst einmal dafür, dass du mir das eBook zur Verfügung gestellt hast.


Ich mag den Schreibstil in diesem Buch wirklich unglaublich doll. Er ist in meinen Augen ziemlich außergewöhnlich und passt zu dieser märchenhaften Atmosphäre. Es gab Momente, in denen ich mich wie im Märchen gefühlt habe und ich liebe Märchen. Außerdem erweckte der Stil Bilder in meinem Kopf, obwohl auf endlose Beschreibungen verzichtet wurde. Die Geschichte wurde lebhaft. Ebenfalls bringt er in genau den richtigen Momenten die richtigen Emotionen hervor.

Die Idee hinter der Geschichte, eine Märchenadaption zu erschaffen, ist wirklich unglaublich toll. Diese Märchen dann in die Handlung einzuweben, ist auf jeden Fall gelungen. Ich mochte immer wieder die kleinen märchenhaften Andeutungen, die es gab.

Jeder der Charaktere in diesem Buch hat seine ganz eigene Geschichte bekommen. Lilith, die dreizehnte Fee hat immer wieder mit sich selbst zu kämpfen und in meinen Augen wurde das wirklich ziemlich glaubwürdig vermittelt. Es gab Stellen, an denen ich ihre Charakterzüge und ihre Erkenntnis sehr gut nachvollziehen konnte und verstehen konnte, wieso sie so handelt, wie sie es tut. Auf den übrigen Charakteren lag an sich ja nicht so der Fokus, aber auch an ihnen konnte man erkennen, wie sie gestrickt sind und wie sie ticken. Doch eines war wirklich schwer: Man wusste nie so recht, wo man die Grenze zwischen Gut und Böse ansetzen sollte und das war auch einer der Punkte, die das Buch von einem gewöhnlichen Märchen unterscheiden.

Die Handlung und die Geschichte an sich hat mir - wenn man von einer Kleinigkeit absieht - ebenfalls unglaublich gut gefallen. (Ich weiß, ich verwende das oft, aber ich kann es nicht anders ausdrücken) Auch wenn das Buch so kurz war, habe ich mich auf eine gewisse Art und Weise heimisch gefühlt und es war so, als wäre ich mitten in dieser Geschichte drin. Spannung, Emotionalität und eine tolle Handlung drumherum geben sich in dem Buch die Klinke in die Hand. Was auf jeden Fall passte, war, dass man einfach so in die Geschichte geworfen wurde, ohne dass man unglaublich viel Vorgeschichte mit auf den Weg bekommen hat. Das hält einen in der Geschichte und man weiß nicht, was als Nächstes kommtt.

Irgendwie hat mich das alles so gefesselt, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Auch wenn es so wenige Seiten hat - an einem Tag, an dem ich eigentlich unglaublich viel zu tun habe, ist das sehr ungewöhnlich. Und es hat immer noch einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das Ende war irgendwie so... Aussagekräftig und auch wieder nichtssagend, dass man gar nicht weiß, wie es weitergehen könnte UND ICH WILL ES WISSEN!


Fazit: Ich rede nicht lange drumherum. Ich gebe dem Buch eine glatte Eins und spreche all denjenigen eine Empfehlung aus, die Märchen, die etwas anders sind, lieben und die sich gerne einmal auf die Reise in eine solche Welt begeben wollen. Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber man sollte dieser Jungautorin mit ihrem Talent und ihrem Potenzial eine Chance geben!



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39 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

dystopie, flucht, new york, amerika, avery

Die Keime (Old Souls)

Julia Mayer
E-Buch Text
Erschienen bei Julia Mayer, 23.11.2012
ISBN B00ACHOFE8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:


Am Anfang möchte ich erstmal der lieben Julia danken, die mir dieses Buch per Mail zukommen lassen hat, damit ich es für sie lese. Vielen Dank!


Ich habe dieses Buch gerade beendet und es sind noch so viele Eindrücke in meinem Kopf, dass ich nun die Gelegenheit nutze, um diese hier zu ordnen.

Allein der Schreibstil, den die Autorin verwendet, ist anders als das, was man gewohnt ist. Er ist sehr bildhaft, voller Metaphern und sehr detailreich. Mit ihm schwingt eine gewisse Art und Weise der Melancholie, die zu der Geschichte fast wie die Faust aufs Auge. Sicherlich musste man einige Passagen zweimal lesen, wenn man sie richtig verstehen wollte, aber darüber konnte ich auch hinweg sehen.

Die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird, beschränkt sich nicht nur auf die von Avery, sondern auch auf die Sicht von anderen, eher unabhängigen Menschen, wird beleuchtet. Meiner Meinung nach gibt das der Geschichte eine gewisse Abwechslung, die man zwischenzeitlich auch einfach mal braucht.

Die Autorin hat eine dystopische Welt erschaffen, die wirklich anders ist als viele andere Welten. Es fließt eine Menge Fantasie mit in die Geschichte ein, was ich wirklich sehr gut gelungen finde. Diese alternative Welt, die sich da vor meinen Augen aufgebaut hat, hat mich doch sehr fasziniert. Das einzige, was ich mir hie noch gewünscht hätte, wäre ein wenig mehr Hintergrundinformation, um die Geschichte noch ein wenig besser verstehen zu können.

Die Charaktere passten für mich einfach wunderbar in diese Geschichte hinein. Sicherlich kommt man ihnen nicht immer unglaublich nah, aber sie waren innerlich scheinbar genauso zerbrochen wie die Gesellschaft in dieser neuen Welt. Eine wirkliche Liebesgeschichte, die sonst immer üblich ist, bleibt aus, was für mich aber nicht so schlimm ist. Ich mag Liebesgeschichten in Büchern zwar, aber ich glaube, in diesem Band hätte es einfach nicht gepasst. Zu sehr hatten die Protagonisten mit sich selbst zu kämpfen. Wo sollte dann auch noch die Liebe Platz finden?

Die Handlung in dem Buch ist, bis auf ein paar Passagen, die sich dann doch ein bisschen langgezogen haben, gut aufgebaut und an den Stellen, an denen Spannung entstehen soll, kommt diese auch auf. Es ist kein Buch, das von Anfang an mit einer Bombe nach der anderen aufwartet, aber das würde ich in einem ersten Teil einer Reihe auch nicht erwarten. Das Ende hinterlässt doch einige Fragen bei mir, sodass ich sicherlich verfolgen werde, wie sich die Geschichte um Avery weiterentwickelt.


Fazit: Bei diesem Buch handelt es sich um eine spannende, andersartige Dystopie, deren Geschichte noch sehr viel Potenzial hat, sich zu entwickeln. Insgesamt in meinen Augen eine gute Leistung und meine Empfehlung geht an all diejenigen, die sich auch mal an eine andere Zukunftswelt wagen wollen und vor allem mit einem Schreibstil zurechtkommen, der sich eben nicht innerhalb von Sekunden weglesen lässt.

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152 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

dystopie, nachtsonne, liebe, überleben, sonne

NACHTSONNE - Der Weg des Widerstands

Laura Newman
E-Buch Text: 282 Seiten
Erschienen bei null, 23.05.2014
ISBN B00KJP39VS
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:

DIE WAHRHEIT ZU KENNEN, IST MANCHMAL NICHT GENUG!

Nachdem sich Nova und ihre Freunde der Division angeschlossen haben, stehen sie erst am Anfang eines kräftezehrenden Kampfes gegen die Führung der HUBs. Während sie weiterhin einen Weg suchen, um den Menschen endlich die Wahrheit zu bringen, bekommt die Erde den Todeskampf der Sonne immer deutlicher zu spüren. Der Weg des Widerstands birgt viele Risiken und stellt den Mut unserer Flüchtlinge erneut auf eine harte Probe. (Amazon Inhaltsbeschreibung)

Meine Meinung:

Ich hab's endlich geschafft, das Buch zu lesen und es hat sich gelohnt!

Der Schreibstil des Buches hat den Inhalt mal wieder zum Leben erweckt. Er war leicht, flüssig zu lesen und hat die Sicht von Nova mal wieder sehr gut hervorgebracht. Ebenfalls wurden dadurch Situationen wieder zum Leben erweckt, was das Lesen zu einem großen Spaß gemacht hat.

Der zweite Band beschäftigt sich fokussierend damit, den Widerstand gegen die Regierung anzuzetteln und zum Brennen zu bringen. Der Weg dorthin ist nicht leicht, aber dennoch sehr gut durchdacht. Man muss wirklich aufpassen, dass man sich nicht in die Irre führen lässt, denn umso überraschender sind einige Wendungen in dem Buch, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte und die mich doch teilweise echt schockiert haben. Ebenfalls werden wieder Informationen über das System bekannt, das wirklich skrupellos zu sein scheint.

Der Drift, der auch in dieser Geschichte wieder Einzug gehalten hat und dem Buch etwas Magisches verleiht, hat mich ebenfalls sehr angesprochen und ich muss sagen, dass ich dieses Fantasyelement sehr gern mag.

Mit den Charakteren bin ich wieder von Anfang an warm geworden und vor allem die Wandlung von Nova hat mich sehr gefreut. Sie ist ja nicht umsonst die Protagonistin, denn sie bringt die Geschichte an vielen Stellen auch zum Leben und das ist das, was es für mich ausmacht. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Jo habe ich auch wieder sehr genossen. Zwar an vielen Stellen kaum Platz für diese, aber wenn sie dran war, dann war sie wirklich toll beschrieben.

Der Handlungsablauf im Buch ist - meiner Meinung nach - doch sehr gut gelungen. Während die Geschichte an einzelnen Stellen doch noch etwas zu glatt lief (ich habe schon damit gerechnet, dass noch etwas kommt), wird man mit der Zeit einfach mitgerissen und man bemerkt, dass doch nicht alles so perfekt läuft, wie man sich das am Anfang so denkt. Aber das hat umso mehr dafür gesorgt, dass ich bei den Charakteren wieder mitfiebern musste und dass ich emotional in der Geschichte drin war. Es war wirklich mitreißend, denn ich habe das Buch nicht ohne Grund innerhalb von zwei Tagen gelesen.

Das Ende des Buches hielt neben viel Spannung auch noch eine Menge an Überraschungen bereit, mit denen man so nicht gerechnet hat. Die letzten 40 Seiten waren dann doch eher schockierend und in meinem Kopf erschienen tausende von kleinen Fragezeichen, die vom letzten Band unbedingt beseitigt werden müssen. Der Schluss ist ein mieser Cliffhanger und ich muss dennoch wissen, wie es mit Nova weitergeht!

Fazit: Ich gebe dem Buch die Note 1 (entsprechend fünf Sternen). Es war wirklich spannend und vor allem auch anders. Ich mag diese Dystopie wirklich sehr gern und brauche unbedingt Band 3 bei mir! Das wird wohl auch nicht mehr lange dauern.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantas, reihen-bände

Lana: Das Geheimnis der Statuen

Annie J. Dean
Flexibler Einband: 426 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.10.2014
ISBN 9781502475176
Genre: Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt:

Lanas gemeinsames Glück mit Tristan währt nur kurz, denn schon bald sorgt das Auftauchen rätselhafter Zeichen erneut für Unruhe in Nawax. Eine unglaubliche Kraft von schwarzer Magie breitet sich über das Land aus und ergreift auch von Tristan Besitz. Geheimnisvolle Statuen gilt es zu finden, um ihn von dem dunklen Zauber zu befreien. Als junge Spionin begibt sich Lana auf die Suche nach den mysteriösen Figuren und kommt dabei einem noch viel dunkleren Geheimnis auf die Spur... (Klappentext)

Meine Meinung:

Das Buch ist wieder in einem sehr lockeren Schreibstil geschrieben, der sich schnell und leicht weg lesen lässt. Er schafft es, das Buch an einigen Stellen lebendig werden zu lassen und passt wirklich wunderbar zur Geschichte. Man kann die Lage von Lana immer noch wirklich gut nachvollziehen und merkt genau, wie sie sich in den verschiedensten Momenten fühlt. An einigen Stellen ist er auch ziemlich humorvoll, sodass man in diesem Buch eigentlich so gut wie jede Emotion vorfinden kann.

Die Idee hinter dem Buch, einen Fluch auf Tristan zu legen und ihn davon zu befreien, ist sehr gut durchdacht und in das Buch mit eingebracht. Anfangs war es schockierend, wie stark er sich dadurch verändert. Aber der Kampfgeist von Lana, der wie eh und je besteht, lässt sich dadurch nicht untergraben und sie kämpft um ihre Liebe zu Tristan wie eine Löwin. Sie erledigt dabei viele Aufgaben und Prüfungen, egal wie schwer diese sind.

Die reale Welt ist ebenfalls wieder ein Bestandteil dieser Geschichte und die Reise nach London hat mir als London-Liebhaber sehr viel Freude bereitet. Auch diese Passage war für mich eine der besten.

Die Charaktere im Buch sind wieder gut durchdacht und man erkennt sie wieder. Tristan und Lana sind vor dem Fluch so gut wie unverändert, genauso wie die Beziehung zwischen den beiden. Lana tritt in ihrem Verhalten immer noch so selbstbewusst und zielgerichtet auf, wie in Band 1 und kämpft stark für das Wohl ihrer Liebsten.

Die Handlung des Buches ist spannend. Es geht sehr schnell zur Sache und man denkt eigentlich, dass nach etwa der Hälfte des Buches die Geschichte eigentlich vorbei sein könnte, aber man kann sich noch auf einen zweiten Teil einstellen. Die Szenen sind sehr gut gestaltet und es macht Spaß, das Buch zu lesen. Mit fortlaufender Handlung erscheinen immer mehr Dinge, die einen wieder an das Buch fesseln und einen dazu bringen, das Buch weiterzulesen.

Die Endsequenz war für mich persönlich eines der Highlights.. Die Schlacht war wirklich spannend und nah beschrieben. Man erkannte die Anspannung der Charaktere. Die Mittel, die für diese Szenen eingesetzt werden, sind gut ausgearbeitet und am Ende enthüllen sich Dinge, mit denen man wirklich nicht gerechnet hat. Das hält den Überraschungsmoment bereit. Das Buch hält für den Abschlussband am Ende noch einige Fragen bereit, die man unbedingt erfahren will. Es ist zwar kein fieser Cliffhänger enthalten, aber man will dennoch wissen, wie es ausgeht! Ich hoffe, dass Band 3 bald kommt. Ich bin sehr gespannt.

Fazit: Ich war vom zweiten Band mindestens genauso begeistert, wie vom ersten. Ich habe die Lust an der Reihe nicht verloren und möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Da es auch insgesamt eine Runde Sache war, gebe ich die Note 1 (entsprechend fünf Sternen).

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

dark fantasy, engel, verfluchen, mystisch, fantasie

Elurius

Yvonne Gees
E-Buch Text: 503 Seiten
Erschienen bei null, 25.02.2013
ISBN B00BLJL1YS
Genre: Fantasy

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

islam, liebe, djihad, religion, terror

Djihad Paradise

Anna Kuschnarowa
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Beltz & Gelberg, 09.09.2013
ISBN 9783407744395
Genre: Jugendbuch

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

alia, fantasy, das land der sonne, gefährliche reise, zirkel

Alia - Das Land der Sonne

C.M. Spoerri
Flexibler Einband: 391 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.11.2014
ISBN 9783845914510
Genre: Fantasy

Rezension:

Alias Reise auf der Suche nach ihrer Herkunft und ihrer Bestimmung geht weiter.

Der Schreibstil ist - wie gewohnt - in der ersten Person geschrieben und im Präsens. Der Schreibstil lässt sich locker, flockig weglesen und ist an vielen Stellen sehr bildhaft und nahe, sodass man sich nach wie vor sehr gut in Alias Lage hineinversetzen kann.

Während die Geschichte anfangs noch gemütlich vor sich herplätschert, was absolut nicht schlimm ist, nimmt sie doch mit der Zeit gehörig an Fahrt auf und lässt Alia kleinere und größere Prüfungen erleben, die sie auf dem Weg zur Prophezeiung immer wieder bestehen muss. Da fängt man doch manchmal schon ein bisschen an, mitzubibbern.

Vor allem erstaunt mich aber die Wandlung gewisser Charaktere, die auch in diesem Teil der Saga wieder zum Leben erweckt werden. So zeigen sich an allen Charakteren Facetten, mit denen man wirklich nicht gerechnet hätte und man kann froh sein, dass sie so einen tiefen Einblick in ihre Seele geben, dass sogar ich mich an manchen Stellen mit ihnen zu identifizieren wusste. Das macht das Buch natürlich gleich noch sympathischer.

Geschickt bindet die Autorin auch wieder Themen ein, die geschickt in die Geschichte mit eingewoben sind und den Fortlauf nur noch spannender werden lassen. So spielen auch Freundschaft, Verrat und Vertrauen im dritten Band der Alia-Saga keine allzu geringe Rolle.

Die Wesen, die in dem Buch erschaffen werden und die man so wahrscheinlich nicht kennt, sind wieder sehr erstaunlich beschrieben und charakterisiert. Ich entdecke in diesen Büchern immer wieder neue Dinge, die mich faszinieren und mich an die Geschichte fesseln, was mir sehr gut gefällt. Um welche Wesen es sich hierbei genau handelt, will ich nicht verraten, denn das wäre ja ein Spoiler.

Die gesamte Geschichte und vor allem die Endsequenz machen Lust auf den letzten Band der Alia-Saga. Man bekommt auf dem Weg durch Altra mal wieder viele kleine Geheimnisse mit, die sich im Folgeband erst zu klären scheinen. Auch wenn man glaubt, man hätte die Geschichte langsam aber sicher durchschaut, kommt immer wieder etwas dazu, was einen vom Gegenteil überzeugt und das lässt das Buch keineswegs langatmig werden, sondern eher noch spannender, da diese Kleinigkeiten immer wieder an der richtigen Stelle verwendet werden und nicht willkürlich in die Handlung mit eingeworfen werden.

Alles in allem muss ich diesem Buch einfach 5 Sterne geben, da es mich, trotz meiner langen Lesezeit, doch immer wieder in seinen Bann ziehen konnte. Es hat mir im Nachhinein sehr viel Freude bereitet, das Buch zu lesen.

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415 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 81 Rezensionen

stigmata, jugendbuch, mord, schloss, vergangenheit

Stigmata - Nichts bleibt verborgen

Beatrix Gurian , Erol Gurian
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2014
ISBN 9783401069999
Genre: Jugendbuch

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

traummädchen, blutmond, mitternachtsblau, im, blake kato

Blutmond im Mitternachtsblau

Blake Kato
E-Buch Text: 366 Seiten
Erschienen bei null, 25.10.2014
ISBN B00OWMBZN8
Genre: Fantasy

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

fantasy, liebe, andrea schneeberger, andere welten, lichtwesen

Zwischen Licht und Dunkelheit

Andrea Schneeberger
Flexibler Einband: 186 Seiten
Erschienen bei Tempus Logus, 01.10.2011
ISBN 9783033030619
Genre: Fantasy

Rezension:

Vorab: So, nun kommt seit Langem endlich mal wieder eine Rezi von mir und ich hoffe auch, dass das in nächster Zeit nicht meine letzte gewesen sein wird. Ich habe das Buch von Andrea Schneeberger zur Rezension als e-Book erhalten und bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich bei dir, liebe Andrea!

Zum Inhalt:

"Jede Nacht hat Natalie denselben Traum. Er führt sie zu Lysander, der ihr Herz im Sturm erobert. In ihr erwachen ungeahnte Fähigkeiten, die sie faszinieren, aber auch beängstigen. Als Lyell in Natalies Leben tritt, spielen ihre Gefühle vollends verrückt. Sie spürt eine magische Anziehungskraft und erkennt, dass ihre Schicksale seit Jahrtausenden miteinander verbunden sind." (Kurzbeschreibung bei Amazon)

Meine Meinung:

Der Schreibstil in der Geschichte war, wie gewohnt, sehr gut. Er war einfach gestaltet und ließ sich wieder flüssig weg lesen, wie ich es auch schon von ihrem anderen Buch kenne, das ich gelesen und rezensiert habe. Es hat Spaß gemacht, das Buch dadurch zu lesen, da man schnell in die Geschichte reinkommen kann.

Die Handlung im Buch verläuft rasant und es werden von Anfang an einige Rätsel eingeworfen, die einen dazu animieren, weiterzulesen. Vor allem der Fakt, dass Natalie und Lysander keine Vampire sind, obwohl sie einige Charakterzüge von diesem nach dem "typischen" Bild her haben. Die Idee dahinter, was nun wirklich hinter ihnen steckt, finde ich sehr gut gelungen und auch an den meisten Stellen sehr gut umgesetzt. Durch einige Erklärungen, die die Autorin einwirft, kann man die einzelnen Teile der Geschichte sehr gut nachvollziehen und man versteht die Geschichte auch besser. Vor allem die Hintergrundgeschichten liefern ein sehr gutes Bild über das, was man nicht von Anfang an nachvollziehen kann, denn es gibt wirklich einige Überraschungen, bei denen man sich denkt: "Oh, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, aber dennoch macht das jetzt wenigstens alles einen Sinn." Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich die rasante Erzählweise der Autorin dann doch ein wenig gestört hat. So konnte man die Veränderung der Charaktere und deren tragende Rolle für die Geschichte nicht so schön entfaltet wahrnehmen und das hätte ich mir für die Geschichte dann doch gewünscht. Ein bisschen mehr Hintergrund bei der Liebesgeschichte und den neuen Gaben, die Natalie erhält, hätte mir dann doch ganz gut gefallen. Sie waren leider nur eher nebensächlich.

Die Charaktere haben mir von Anfang an gut gefallen und ich kam sehr gut mit der Geschichte mit. Auch hier waren die Erklärungen der Autorin sehr hilfreich. Nur die Tiefe hat durch die rasante Erzählweise ein wenig gefehlt, was aber auch nicht besonders tragisch ist.

Vielmehr war mir an diesem Buch die Idee wichtig und die war wirklich sehr gut! Da ist etwas entstanden, was ich sehr mag: Es wurde eine grundsätzliche Idee aufgenommen und dann weitergedacht und nicht mit dem "Original" gleichgesetzt. Das ist etwas, was man anerkennen muss.

Ebenfalls spielte eine Liebesgeschichte, wie eben schon erwähnt, eine nicht minder kleine Rolle. Sie war eines der Elemente, die die Geschichte zum Tragen bringen und sie haben die Idee unterstützt. Wo ich am Anfang noch gedacht habe, was nun der Sinn dahinter sei, stellte sich mit der Zeit heraus, dass das dann doch ganz sinnvoll ist und dies wurde auch durch die gute Idee hinter der Geschichte verbunden.

Fazit: Nun folgt das abschließende Wort. Wenn ich alle positiven Dinge abwäge, dann komme ich auf die Note 2 (Entspricht vier Sternen). Auch, wenn ich es schade fand, dass es an der ein oder anderen Stelle zu wenig Tiefe hatte, hat mir das Buch dann doch sehr gut gefallen, was die Kritik doch schon fast wieder wettmacht. Also: Ein guter Gesamteindruck für ein gutes Buch, das sich wirklich empfehlen lässt, wenn man Urban Fantasy mag.

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97 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

niederlande, attentat, 2. weltkrieg, holland, schuld

Das Attentat

Harry Mulisch , Annelen Habers , Cathrin Günther , Walter Hellmann
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.10.2000
ISBN 9783499227974
Genre: Romane

Rezension:  
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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

kinderbuch, fabel, glück, toleranz, fabeln

Der Zugvogel im Zoo

Wolfgang Wambach
Flexibler Einband: 76 Seiten
Erschienen bei epubli, 19.03.2014
ISBN 9783844289237
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich habe das kleine Büchlein vom Autoren persönlich erhalten, damit ich es für ihn lese und rezensiere. An dieser Stelle vielen Dank an dich, Wolfgang!

Es handelt sich hierbei nicht um ein typisches Buch mit einer zusammenhängenden Handlung. Es ist ein Buch, das 15 Fabeln beinhaltet, die über wichtige Themen und Fragen des Lebens philosophieren. In diesen Fabeln sind es immer Tiere, die eine Rolle spielen, um die Moral aus der Geschichte zu verdeutlichen und damit das jeweilige Thema zu erklären. Wichtig dabei ist, dass dieses Buch für Kinder und Jugendliche ist.

In dem Buch werden die Themen Liebe, Zusammenhalt, Glück, Stolz, Offenheit, Mitgefühl, Gesundheit, Arbeit, Kultur, Bildung, Toleranz, Versöhnung, Gewaltlosigkeit, Freiheit und Demokratie in 3 bis 5-seitigen Fabeln kurz auf den Punkt gebracht und verständlich erklärt.

Ich selbst habe mich ein paar Dinge gefragt, die an diesem Punkt sicherlich ganz angebracht wäre. Glücklicherweise stand ich im regen E-Mail-Kontakt mit Wolfgang und habe ihm dann, nachdem ich das Buch durchgelesen habe, in eine Mail geschrieben, in der ich ihn gefragt habe, ob er mir zwei bis drei Fragen beantworten könne. Ich habe die Erlaubnis, diese Fragen hier mit einzubauen und ich denke, dass sie an dieser Stelle ganz passend sind, um das Buch ein bisschen vorzustellen.

 

Das war die erste Anthologie, die ich lesen durfte und ich muss sagen, ich war wirklich sehr positiv überrascht. Das Buch soll vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen und das tut es auch. Vor allem der Schreibstil ist locker leicht und lässt sich flüssig weg lesen, was dem Buch einen wirklichen Pluspunkt verleiht. Genauso sind die Moralen, die die Fabeln vermitteln sehr präzise und deutlich zu erkennen. Ich fand auch, dass die Wahl der Charaktere und die Handlungen sehr gut zusammenpassten und alles war in den Themen an seinem richtigen Platz.

Die Fabeln bringen ein optimistisches Bild mit und vor allem auch mit dem Hintergedanken, dass man das schätzen soll, was man hat. Werte werden ganz einfach und unkompliziert vermittelt. Der Optimismus, der aus den Lösungen der "Probleme" herauskommen sollte, hat zumindest mich vollkommen erreicht. Es gab nicht wenige Fabeln, die ich mit einem Lächeln auf dem Gesicht beendet habe und das ist irgendwie wunderbar, wie ich finde. Jede Fabel bringt für mich das rüber, was sie soll. Ich muss sagen: Ich konnte mir aus den Fabeln etwas für mich selbst mitnehmen und das ist wirklich etwas sehr Positives in meinen Augen.

Kommen wir zum Fazit. Es fällt mir schwer, eine Note zu vergeben. Ich weiß nicht, wieso, aber Kurzgeschichten machen es nicht immer einfach. Stattdessen hinterlasse ich hier einen guten bis sehr guten Gesamteindruck und empfehle jedem, sich diese Fabeln zu Gemüte zu führen. Es lohnt sich wirklich und vielleicht kann man auch etwas daraus mitnehmen. Ich weiß nicht, ob diese Geschichten schon für Kinder zum Vorlesen geeignet sind, aber sobald die Kinder beginnen, ihren eigenen Kopf zu entwickeln und sich ihr Weltbild zusammenzustellen, sollte man ihnen dieses Buch zur Hand geben und ihnen gegebenenfalls ein wenig zu erklären oder mit ihnen darüber ins Gespräch kommen.        

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fracking, thriller, joshua, thriller und doch real, realität und keine fiktion

Brennendes Wasser

Lukas Erler
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2014
ISBN 9783401069357
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe das Buch vom Arena Verlag zur Rezension im Laufe der dazugehörigen Leserunde erhalten und möchte mich dafür nun nochmals herzlich bedanken. Dass die Rezension so spät kommt, war nicht beabsichtigt. Ich habe es durch den ganzen Stress in den letzten Wochen einfach nicht früher geschafft. Ich werde hier jetzt auch "nur" einen kurzen Eindruck hinterlassen, den ich aus meinen Notizen und den einzelnen Posts in meinem Kopf reaktiviert habe.

Ich beginne, wie immer, mit dem Schreibstil, der, meiner Meinung nach, sehr gelungen ist. Er ist einfach und er erzählt die Geschichte so, dass es passt.

Die Spannung wird in dem Buch eingesetzt, wann immer es möglich ist. Während die Achterbahn im ersten Moment einfach nur davonrast, wird sich im Laufe der Geschichte erstmal wieder langsamer, bis sie dann noch ein letztes Mal Fahrt aufnimmt, um den Leser auf mit auf die Reise in ein fulminantes Finale zu führen.

Besonders gut fand ich, wie der Autor zwischen den Geschichten hin und hergeführt hat und wie sich dann nach einer Zeit die Handlungsstränge, immer mehr miteinander verwoben haben, um dann auf den letzten Seiten zu einem Faden zu werden. Jede einzelne Perspektive war wirklich sehr gelungen und es wurde auch immer an den passenden Seiten gewechselt, sodass man mit der Zeit nicht mehr nur hinters Licht geführt wird, sondern auch langsam, aber sicher, die Geschichte immer klarer wird.

Aber wie ja sicherlich bei der Thematik schon deutlich wurde, ist dieser Roman auch dazu da, um über das Thema Fracking zu informieren und das ist auch gut gelungen. Ich selbst habe schon ein wenig Vorwissen zu diesem Thema mitbringen können, da ich meine Prüfungsarbeit in der zehnten Klasse, über dieses Thema geschrieben habe und mich dadurch auch schon mit dem Thema auseinandersetzen durfte. Dennoch hat das Buch auch nochmals Erkenntnisse gebracht, die ich so noch gar nicht kannte und ich finde es immer wieder gut, wenn ich durch ein Buch noch mehr lernen kann.

Abschließend möchte ich sagen, dass dieses Buch wirklich sehr empfehlenswert ist. Deswegen habe ich mich auch für die vier Sterne entschieden, die ich wirklich mit gutem Gewissen vergeben konnte. Ich habe mir die fünf Sterne aufgespart, da es sicherlich noch Luft nach oben gibt und das Buch hat mir nicht den letzten Kick verliehen, dass ich vollkommen begeistert davon bin. Aber das ist ja auch nicht schlimm.

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

fantasy, magie, alia, schwarze magie, freundschaft

Alia - Der schwarze Stern

C.M. Spoerri
Flexibler Einband: 391 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.07.2014
ISBN 9783845912554
Genre: Fantasy

Rezension:  
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110 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

fantasy, schattenwandler, schwester, schwestern, liebe

Dear Sister - Ich würde sterben für dich

Maya Shepherd
E-Buch Text: 392 Seiten
Erschienen bei null, 26.04.2014
ISBN B00JZ2FTE6
Genre: Fantasy

Rezension:

Vorab: Auch dieses Mal bedanke ich bei der Autorin für das Buch, das sie mir im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks im e-Book-Format zur Verfügung gestellt hat.

Zum Inhalt:

Winter ist 17 und lebt in Irland. Ihre Schwester Eliza ist seit einem halben Jahr verschwunden und ihre Eltern sind immer noch krank vor Sorge. Genauso wie ihr Freund Lucas. Während dieser Zeit geschehen schreckliche Dinge in der Umgebung von Wexford. Mädchen werden auf grausame Art und Weise umgebracht und immer wieder ist es auf die gleiche Art geschehen. Es handelt sich dabei um okkultistische Ritualmorde. Das Leben von Winter gerät aus den Fugen, als sie plötzlich ihrer Schwester Eliza gegenübersteht, die an den Morden nicht ganz unschuldig zu sein scheint.

Meine Meinung:

Die Autorin wählt einen sehr angenehmen und bildlichen Erzählstil. Dazu wählt sie die Ich-Perspektive, die die Geschichte wunderbar erzählt. Der Schreibstil ist sehr realistisch und sehr nah an den Charakteren. Er lässt sich schnell und flüssig lesen. Das Einzige, was mich ein bisschen beim Lesen gestört hat, waren die Rechtschreibfehler, die sich im Buch versteckt haben. Sie waren nicht in der Überzahl, aber sie sind doch ein wenig ins Auge gestochen.

Die Handlung nimmt mit der Zeit immer mehr Fahrt auf. Mit der richtigen Geschwindigkeit. Die Autorin verwendet die Spannung an den richtigen Stellen. Auch lassen sich Gefühle sofort aus der Handlung herauslesen. Die Handlung an sich wirft von Anfang an viele Fragen auf, die einen dazu animieren, immer weiter zu lesen. Die Fantasy lässt zwar ein wenig auf sich warten, aber gibt dem Buch einen guten Beigeschmack. Es ist eben eine Mischung aus mehreren Dingen, die in diesem Buch zusammenspielen.

Die Charaktere sind, wie schon erwähnt, sehr realistisch beschrieben und stark charakterisiert. Auch in den Beziehungen untereinander. Es gibt einige Aspekte, bei denen ich bei den Charakteren genauer drauf eingehen möchte: Winter wirkt in vielen Phasen sehr naiv. Ja, das habe ich auch so empfunden, aber für mich gehörte das einfach zur Geschichte dazu. Die Autorin hat ihre Naivität so in die Geschichte eingebaut, dass es reinpasst. Eliza macht eine sehr starke Wendung in dem Buch durch. Wo sie am Anfang furchtbar unsympathisch wirkte, legte sich das mit der Zeit ein klein wenig. Wieso, weshalb, warum, mag ich nicht verraten. Dairine, eine Schulfreundin von Winter, war ein Charakter, der mir von Anfang an sehr sympathisch war. Sie hat sich als wahre Freundin herauskristallisiert und ich fand es schade, dass sie am Ende nicht mehr so eine riesige Rolle spielt. Die anderen Charaktere waren mir nicht immer wirklich unsympathisch. Jeder hatte seine guten und seine schlechte Seiten, die wirklich klar herauskamen und das fand ich, war an diesem Buch wirklich richtig gut. Ich mag es nicht, wenn es immer nur eine gute und eine schlechte Seite gibt. Das ist in manchen Büchern einfach unglaublich unrealistisch.

Liebe und Freundschaft sind in diesem Buch ein wirklich wichtige Themen, die die Geschichte tragen. Ebenfalls das Zwischenspiel von Geschwistern. Das Thema Okkultismus hat sich auch nebensächlich mit in dieses Buch "eingenistet" und es hat der Geschichte einen interessanten Touch verliehen.

Das Ende baute nochmal die richtige Spannung auf. Es war spektakulär und aufschlussreich, was die Rätsel angeht. Es hat dem Gesamtwerk einen würdigen Abschluss gegeben und mit einem fiesen Cliffhänger einen wirklichen Eindruck bei mir hinterlassen.

Fazit: Es gibt von mir die Note 1- (entspricht 5 Sternen). Das einzige, was für Abzug sorgt, sind die Rechtschreibfehler.

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81 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

liebe, thriller, zwillinge, astronomie, psychothriller

Schattenzwilling

Katrin Bongard , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 272 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2014
ISBN 9783841502797
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:

Weißt du, wie es ist, einen Doppelgänger zu haben? Jemand, der dir ähnlich ist, aussieht wie du und doch jemand ganz anderes ist. Nein? Aber ich weiß es.

Teresa ist ziemlich verunsichert, als ein Freund ihrer Eltern mit seinen Zwillingssöhnen Kai und Adrian zu Besuch kommt. Vor zwei Jahren war Teresa in Adrian verliebt, doch seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr. Nun sitzt Adrian im Rollstuhl, und Teresa fühlt sich stark zu Kai hingezogen – und schämt sich dafür. Doch ist Kai wirklich Kai? Und ist Adrian wirklich Adrian? Oder ist Teresa das Opfer eines gefährlichen Verwechslungsspiels? (Klappentext)

Meine Meinung:

Dieses Buch war das erste Buch seit langem, das ich binnen eines Tages verschlungen habe. Wieso?

Beginnen wir mal beim Schreibstil. Hier wählt die Autorin die erste Person und die Präsens-Form, was für einen Roman eigentlich sehr ungewöhnlich ist, aber hier absolut passend. Der Schreibstil lässt sich locker leicht weglesen und sorgt am Anfang der Geschichte doch für den ein oder anderen Schmunzler.

Die Autorin führt den Leser erst langsam in die Geschichte ein, wie in einer Achterbahn. Es geht langsam bergauf, um dann den Leser in ein rasantes und spektakuläres Verwirrspiel zu entführen, das mit der Zeit sogar immer noch mehr an Geschwindigkeit zunimmt. Die Autorin legt die Handlungsstränge so, dass wenn man glaubt, man weiß, wie es wirklich ist, immer wieder etwas dazukommt, das einen noch mehr verwirrt und hinters Licht führt. Die wirkliche Auflösung kommt eigentlich wirklich erst auf den letzten zehn Seiten.

Die Charaktere geben dem Buch natürlich die essentielle Zutat, denn ohne die, wäre das Verwirrspiel nicht perfekt gewesen. Tessa ist das intelligente Mädchen und die Zwillinge werden mit der Zeit immer verrückter und angsteinflößender. Wie sie sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben, ist wirklich genial geworden. Die Charaktere insgesamt haben dem Buch eine sehr runde Note verliehen. Wirklich.

Themen wie Freundschaft und Liebe sind in diesem Buch auch eine zentrale Sache. Sie machen diesen Thriller eigentlich erst wirklich zum Thriller. Ebenfalls arbeitet die Autorin auch einige Dinge aus dem Bereich Astrologie ein, die das Ganze eigentlich auch recht interessant machen. Nur ich glaube, ich habe die Hälfte davon mal wieder überlesen. Nun, dem ist eben so.

Die letzten 50 Seiten waren vor Spannung kaum mehr auszuhalten. Die ersten Rätsel begonnen langsam, sich zu lösen und die Handlung zu einem finalen Anstieg vor dem Ende der Achterbahn. Die Autorin wirft mit Spannung nur so um sich, dass ich sogar auch einen Moment Herzklopfen bekommen habe, weil es so dramatisch war. Dabei spielte der Schreibstil der Autorin natürlich auch wieder eine große Rolle und der Einfallsreichtum von Tessa auch. Aber mehr mag ich dazu nicht sagen. Außer: Wow. (Das Wort hätte eigentlich gereicht, um meinen Eindruck über dieses Buch zusammenzufassen. Aber das ist ja dann keine richtige Rezension.)

Fazit: Definitiv die Note 1 (entspricht 5 Sternen). Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Florian over and out.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

fantasy, dämonen, freundschaft, andrea schneeberger, vampire

Feuer, Blut und Licht

Andrea Schneeberger
E-Buch Text: 348 Seiten
Erschienen bei Tempus Logus Verlag, 26.06.2014
ISBN B00LC10X94
Genre: Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt

Lestat ist 16 Jahre alt. Er und seine Eltern ziehen zum x-ten Mal um, als es sie in die Schweiz zieht. Lestat ist genervt, denn er muss sich schon wieder an eine neue Schule gewöhnen. Seine Eltern machen es ihm schwer, indem sie ihn wie gewohnt in gewisser Art und Weise durch etliche Regeln fesseln. Seine Eltern sind die Heimlichtuer schlechthin und er ist sich sicher, dass sie ein Geheimnis vor ihm haben. Schnell freundet er sich auf der neuen Schule mit Marcel und der mysteriösen Malin an, die ihm dabei helfen, das Geheimnis seiner Eltern zu lüften. Dabei stoßen sie auf ein Amulett, das viele Rätsel aufwirft...

Meine Meinung

Ich beginne, wie immer, mit dem Schreibstil. Hier hat die Autorin die Präsens-Form gewählt. Es wird aus der Sicht von Lestat geschrieben und sie bindet demnach eine Ich-Perspektive mit ein. Ab und an kommt auch mal eine andere Perspektive dazu, die dann allerdings wieder in die dritte Person wechselt, um hervorzuheben, dass in diesem Moment die Perspektive wechselt. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, aber in diesem Fall muss man wirklich sagen, dass er wunderbar zur Geschichte passt. Insgesamt ist er sehr angenehm und wirkt in den Schlüsselstellen auch sehr realistisch, sodass Beschreibungen gut rübergebracht werden.

Die Handlung nimmt einen relativ schnellen Anlauf. Das kann aber auch nur meine Empfindung sein, da ich das Buch wirklich fesselnd fand und es kaum erwarten konnte, mich nach der Arbeit auf mein Bett zu legen, um zu lesen. Die Geheimnisse, die die Autorin eingearbeitet hat, haben mich immer wieder dazu gebracht, das Buch doch nicht aus der Hand zu legen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Spannung wurde an den richtigen Stellen eingesetzt und wurde mit Fortlauf der Geschichte immer besser und stärker. Die Geheimnisse haben sich an den richtigen Stellen aufgelöst, was der Geschichte einen wirklich guten Beigeschmack gegeben hat.

Die Charaktere waren mir persönlich sehr nahe. Ich wusste sofort, wen ich sympathisch finden sollte und wer mir von Anfang an auf die Nerven geht. Vor allem Lestat hat meine Sympathie für sich gewonnen. Was beim Protagonisten aber auch so sein sollte.

Die Autorin arbeitet ebenfalls auch Themen wie Liebe und Freundschaft in die Geschichte mit ein, die das Buch wirklich zu einer sehr runden und angenehmen Sache machen. Diese beiden Dinge sind wirklich essentiell für dieses Buch und spielen im Fortlauf des Buches eine sehr wichtige und tragende Rolle, wenn man den Ausgang der Geschichte betrachtet.

Das Ende hat wirklich nochmal alles an Spannung geboten, was man sich vorstellen konnte. Wirklich eine gute Steigerung zu dem, was man im Verlauf der Geschichte an sich so erlebt hat. Leider wurde das Ende offen gelassen, sodass ich jetzt irgendwie an meinem Bildschirm kratze und eine sofortige Fortsetzung erwarte, denn ich denke nicht, dass in der Geschichte das letzte Wort geschrieben wurde.

Fazit: Ja, was soll ich sagen? Ich kann nicht anders, als hier eine 1 (entspricht umgerechnet natürlich 5 Sternen) zu geben. Ich habe lange kein Fantasybuch mehr gelesen, das mir so gut gefällt. Okay, lange nicht mehr ist ein bisschen doof ausgedrückt, aber in Ordnung. Ich mag jetzt nicht länger mehr drum rum reden. Fertig aus.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

steampunk, krimi, johanne, dampfmaschinen, abenteuer

Wilhelmstadt - Die Abenteuer der Johanne deJonker

Andreas Dresen
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 14.07.2014
ISBN 9783862822744
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Zum Inhalt:

Wilhelmstadt, 1899. Das stählerne Venedig Deutschlands. Eine dem Braunkohle-Rausch verfallene, hochindustrialisierte Stadt als Schauplatz einer verschwörerischen Intrige inmitten von Dampfmaschinen und mechanischen Gadgets. Mitten in der Nacht versinkt die „Juggernauth“ in den Fluten des Rheins. An Bord ist auch der Neffe von Kaiser Wilhelm II. Nur der Ingenieur Julius deJonker überlebt das Unglück, liegt aber unwiederbringlich im Koma. Trotzdem zeichnet der Kaiser ihn verantwortlich für die Katastrophe und enteignet ihn all seiner Besitztümer. Nur seine Tochter Johanne ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt. Verarmt, aber voller Entschlußkraft, macht sie sich zusammen mit Miao, einer verstoßenen Luftnomadin mit einem Dampfbein, auf die Suche nach den wahren Schuldigen. Doch der Geheime Kommerzienrat Oppenhoff setzt alles daran, ihre Suche zu vereiteln und seine Spuren zu verwischen. (Hierbei handelt es sich um den Klappentext, da dieser einfach aussagekräftig genug ist.

Meine Meinung:

Dieses Buch war mein erstes Buch aus dem Bereich Steampunk. Demnach war ich sehr gespannt, was sich dahinter versteckt. Meine Eindrücke dazu möchte ich im folgenden Text ein wenig näherbringen:
Ich beginne, wie immer mit dem Schreibstil. Hier verwendet der Autor einen relativ einfach, aber deutlichen Stil, der aus der Sicht der dritten Person geschrieben ist. Er vermittelt an den richtigen Stellen Spannung und sorgt dafür, dass man sich in viele Situationen gut hineindenken kann.
Die Ideen hinter den Maschinen, die der Autor in seine Geschichten einarbeitet, finde ich wirklich großartig umgesetzt. Er erfindet Dinge, von denen ich niemals zu Träumen gewagt hätte und sorgt an einigen Ecken und Kanten damit auch für teilweise ziemlich humorvolle Stellen.
Man wird sofort in die Handlung hineingeworfen. Johanne macht sich also sofort auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters und somit auch nach dem Verantwortlichen für das Schiffsunglück. Die Spannung wird von Anfang an in den richtigen Situationen eingesetzt. Auch wenn man denken mag, dass Johanne vielleicht nicht noch tiefer fallen kann, als das am Anfang der Fall ist, baut der Autor im ersten Teil des Buches noch Fallen ein, die ihr zum Verhängnis werden. Der Aufbau der Geschichte war im Großen und Ganzen logisch, auch wenn an der ein oder anderen Stelle ein wenig Verwirrung aufkam. Aber das ist vollkommen im Rahmen.
Bei den Charakteren möchte ich vor allem auf Johanne eingehen. Sie ist eine intelligente, junge Frau, wie man feststellt. Sie hat ein unglaublich großes technisches Verständnis, was irgendwie beeindruckend ist. Sie ist eine wahre Kämpfernatur und gibt ihr Bestes, aus jeder Situation herauszukommen. Trotz vieler Niederschläge, die sie erfahren muss, bleibt sie immer irgendwie stark und findet Wege, dem Mörder ihres Vaters immer näher zu kommen. Auf diesem Weg legt der Autor auch immer wieder kleine Irrwege ein, wie ich dazu erwähnen muss. An einigen Stellen hat mir hier nur ein wenig Nähe zu den Charakteren gefehlt. Dieses finale Mitfiebern war an einigen Stellen nicht besonders groß. Auch wenn sich das zum Ende hin wieder öfter bei mir einstellte.
Ja, nun, das Ende. Hier ging die Spannung und auch die Qualität des Buches nochmal erheblich in die Höhe. Die letzten 80 bis 100 Seiten hatten einiges an spannenden Stellen zu bieten und viele der Rätsel, die sich im Laufe des Buches einstellten, ließen sich lösen. Alles in Allem wirklich ein Ende, das gut gelungen ist.

Fazit: Für mein erstes Steampunk-Buch war dieses Werk wirklich ein guter Einstieg. Als Gesamteindruck würde ich diesem Buch eine 2/2- (in Sternen entspricht das 4 Sternen) geben, was wirklich zufriedenstellend ist. Ich freue mich, dass der Einstieg in die Reihen des Steampunks so ordentlich geklappt hat.

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251 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 75 Rezensionen

thriller, jugendbuch, lost souls ltd., verlorene seelen, raix

Lost Souls Ltd.- Blue Blue Eyes

Alice Gabathuler , bürosüd° bürosüd° GmbH
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.07.2014
ISBN 9783522202046
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt des Buches:

"Lost Souls Ltd. – So nennt sich die Untergrundorganisation um den jungen Fotografen Ayden, den kaputten Rockstar Nathan und den charmanten Verwandlungskünstler Raix. Sie alle haben als Opfer von schweren Verbrechen überlebt und dabei einen Teil ihrer Seele verloren. Nun verfolgen sie nur ein Ziel: Jugendliche in Gefahr aufzuspüren und zu versuchen, sie zu retten. Dabei kämpfen sie gegen Entführer, Mörder, das organisierte Verbrechen – und gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit. Ihre neuste Mission: Kata Benning. 18 Jahre alt. Augen so blau wie das Meer. Tief in sich ein Geheimnis, das sie vor sich weggeschlossen hat. Ein Bombenanschlag auf ihre Adoptiveltern zerstört ihre Zukunft, stellt ihre Gegenwart infrage und führt sie in eine Vergangenheit, in der nichts war, wie es schien. Sie gerät mitten in einen schmutzigen Krieg um gestohlene Daten. Ihr Leben wird zum Pfand mächtiger und gefährlicher Feinde. Doch sie hat starke Verbündete an ihrer Seite: Lost Souls Ltd." - Klappentext

Meine Meinung:

Nachdem ich dieses Buch bei einer Leserunde bei Lovelybooks gesehen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch haben muss. Da ich leider kein Glück hatte, das Buch durch die Leserunde zu bekommen, traf es sich gut, dass ich am nächsten Morgen in die Stadt gefahren bin. Ich hatte noch einen Gutschein bei Thalia und dort hatte ich wirklich Glück. Ich habe das vorletzte Exemplar, das sie dort auf Lager hatten, ergattert und war glücklich wie Oskar.

Allein das Cover hat mich schon in seinen Bann gezogen. Normalerweise ist das Cover für mich nur zweitrangig, aber ich muss wirklich sagen, dass das genial geworden ist.

Aber nun mal dazu, wie es mir gefallen hat:

Man wird von Anfang an in die Geschichte reingeworfen. Im Laufe des Buches kristallisieren sich vier Sichtweisen, zwischen denen die Autorin beim Schreiben immer wieder hin und herspringt. Auch, wenn das Buch nicht in der 1. Person geschrieben ist, sind die Charaktere und die Handlungen realistisch und gut nachvollziehbar. Insgesamt ist der Schreibstil sehr angenehm und flüssig und lässt sich schnell weglesen.

Die Idee hinter den Lost Souls Ltd. - den verlorenen Seelen mit beschränkter Haftung - gefiel mir von Anfang an wirklich gut. Ayden, Nathan und Raix waren alle schon einmal Opfer eines Verbrechens, das vor allem in den Gedanken der Protagonisten eine Rolle spielt, und haben seitdem einen Knacks weg. Sie nennen sich die verlorenen Seelen und haben es sich zur Mission gemacht, andere verlorene Seelen, hauptsächlich Jugendliche, vor schweren Verbrechen zu bewahren und sie nehmen fast jede Gefahr hin, auch wenn sie sich in Lebensgefahr befinden. Ich finde die Art, wie diese Organisation arbeitet, wirklich bemerkenswert. Sie geben alles daran, um Kata aus den Fängen ihres bösen Patenonkels zu befreien und sie zu warnen. Die Möglichkeiten, die sie nutzen, um an die ganzen Informationen zu bekommen sind schon nicht schlecht. Allerdings hätte ich mir ein wenig genauere Informationen zum Verlauf ihrer Ermittlungen gewünscht.

Die Charaktere, die die Autorin in die Geschichte hineinbringt, sind sehr eigen von ihren Zügen her, aber das ist auch das, was mich an ihnen fasziniert. Immer wieder eingeworfene Erinnerungen runden dieses Bild ab. Vor allem die Züge von Ayden gefallen mir gut, wie ich zugeben muss. Die Charaktere nehmen im Laufe der Handlung ein klares Bild an. Man bemerkt mit der Zeit, wem man trauen kann und wem man besser misstraut und mit der Zeit erfährt man über Umwege, was sich wirklich hinter der Maske der Menschen versteckt, um die sich die Geschichte aufbaut.

Wie ich eben schon erwähnt hatte, wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen. Der Anfang wirft sofort Rätsel auf, die man unbedingt lösen möchte. Das ist einer der Gründe, wieso ich auch unbedingt weiterlesen wollte. Danach fährt die Spannung ein bisschen zurück und die Handlung beginnt. Mit immer wieder eingeworfenen Spannungselementen setzt die Autorin so manches Achtungszeichen. Wenn so manche Dinge am Anfang etliche Fragen aufwerfen, so werden sehr viele davon im Laufe beantwortet. Vor allem auch, was die Geschichte von Kata anbelangt, die sich nicht mehr an die Zeit erinnern kann, bevor sie zu ihren Adoptiveltern kam. An einigen Ecken und Kanten hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefgründigkeit gewünscht, die auch die letzten Fragen ein bisschen einleuchtender beantwortet hätten.

Die letzten 70 bis 80 Seiten nahmen nochmal deutlich an Fahrt auf und die Seiten flogen nur so dahin. Dort kam dann auch wieder der Schreibstil zum Tragen, der diese Situationen wirklich wunderbar unterstrichen hat. Mit einem Ende, das viele Fragen aufwürft, entlässt die Autorin den Leser wieder auf den Weg, um auf den zweiten Teil zu warten, obwohl die Geschichte des ersten Bandes doch sehr abgeschlossen wirkt.

Fazit:

Ich ziehe jetzt alle Fäden zusammen und rechne das für mich um. Wenn ich mir so recht überlege, hat das Buch sehr viele Pluspunkte gesammelt und macht Lust auf mehr. Ich gebe dem Gesamtwerk an sich eine glatte 2 (Entspricht vier Sternen). Das lässt durchaus noch Luft nach oben und ich hoffe, dass der zweite Band die Handlung so vielversprechend weiterführt und sich weiterentwickelt als der erste Band. Auch wenn ich an der ein oder anderen Stelle etwas zu meckern hatte, muss ich der Autorin wirklich ein Kompliment aussprechen, dass sie mit dem ersten Band der Reihe erschaffen hat, das auf jeden Fall in meinem Regal landen wird und die ich bis zum Schluss verfolgen werde. Die Leseprobe hat mich neugierig gemacht.

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60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, liebe, freundschaft, magie, lana

Lana: Schattenbilder

Annie J. Dean
E-Buch Text: 359 Seiten
Erschienen bei null, 16.03.2014
ISBN B00J2F1BW0
Genre: Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt:

"Geplagt von Albträumen und Wahrnehmungsstörungen glaubt die 18-jährige Lana gänzlich ihren Verstand zu verlieren, als sie von einem mysteriösen Mann bedroht wird, den sie zuvor auf einem Gemälde gesehen hat. Doch dann tritt der geheimnisvolle Tristan in ihr Leben und was sie von ihm erfährt, jagt ihr mehr Schrecken ein, als all die fiktiven Schattengestalten zuvor. Mit seiner Hilfe muss sie lernen, an ihre Grenzen zu gehen, bis ein elementarer Kampf gegen die finsteren Mächte der Magie alles ändert." (Klappentext)

Meine Meinung zum Buch:

Ich bin auf dieses Buch durch eine gute Bekannte aufmerksam geworden (wenn du das liest, Nicki, dann fühl dich gegrüßt!) und habe es, wie gesagt, durch eine Leserunde bekommen können. Das hat mich wahnsinnig gefreut.
Nicki hat das Buch selbst als großartig empfunden und sie hat nicht zu viel versprochen. Aber dazu jetzt mehr:
Durch einen sehr leicht gehaltenen Schreibstil konnte ich schnell ins Buch eintauschen und war sofort dabei, als es zur Sache ging. Der Stil ist realistisch gestaltet und so gut beschreibend, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Durch die Ich-Perspektive wird das vor allem aus Sicht von Lana sehr deutlich untermalt.
Die Spannung in der Geschichte ist insgesamt sehr hoch. Von Beginn an ist man gebannt dabei und es steigert sich immer mehr und immer mehr. Es ist nicht so, wie bei den Büchern, die schnell langweilig werden. Nein, die Autorin streut die Spannung genau dann in die Geschichte, wenn sie passt.
Man merkt, dass die gesamte Handlung sowohl in den Geschehnissen als auch in den Charakteren sehr durchdacht und sehr gut umgesetzt ist. Die Charaktere wirken glaubhaft und man merkt, wer sympathisch ist und gegen wen man eine starke Antipathie entwickelt. Vor allem aber fiebert man durch den Schreibstil sehr schnell mit den Charakteren mit.
Wie man es von Fantasy normalerweise vermuten mag, handelt es sich hier nicht um irgendeine Heldenreise á la Herr der Ringe, was ich nur sehr begrüßen kann. Die Autorin verwendet Urban-Fantasy, die wirklich sehr gut in die Tat umsetzen konnte. Vor allem die Ideen der Fantasyelemte - sei es die Magie, die zweite Welt oder die Geschehnisse rum um Lana - wurden sehr lebhaft geschrieben.
Was mir ebenfalls sehr gut gefällt sind die Themen wie Liebe und Freundschaft, die sehr gut in die Handlung verwoben sind und wie man bemerkt auch eine tragende Rolle spielen, aber nicht die Überhand gewinnen. Ebenfalls sind humorvolle Szenen in die Handlung verstrickt worden, was dem Buch einen doch sehr lockeren Beigeschmack gibt, auch wenn man nach einigen Szenen keine sanfte Handlung erwarten kann oder sollte.
Ich sagte schon, dass eine zweite Welt eine Rolle spielt. Das könnte jetzt ein Spoiler sein, aber ich kann nicht anders, als diese mit einzubauen. Auch hier findet sich eine sehr gute Beschreibung wieder und vieles wird detailgetreu beschrieben, sodass man eine Grundvorstellung der ganzen Sache bekommt. Aber auch sie gewinnen keinesfalls die Überhand.
Die Schlussszene - oder eher die Schlussszenen - sind ebenfalls etwas, wo ich nicht drum rum komme. Die Autorin lässt die Spannung nochmal ordentlich anziehen und die Szenen gewinnen einen sehr lebhaften Eindruck. Man kann die Anspannung und die Gefühle der Charaktere förmlich spüren. Wirklich großartig. Aber, wie das bei Reihen so nun mal so ist... Das Ende kam viel zu schnell!

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

gestaltwandler, weltenlied, flöte, adler, löwe

Weltenlied (Saga der Zwölf 1)

Manuel Charisius
E-Buch Text: 359 Seiten
Erschienen bei null, 24.06.2014
ISBN B00LAB78N0
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Ich klaue den Inhalt jetzt mal von Amazon, da ich es selbst nicht besser hätte beschreiben können:

"Zwei junge Gestaltwandler. Ein Ausgestoßener, unterwegs zum Horizont. Ein skrupelloser Herrschersohn. Ihr aller Schicksal erfüllt sich in dem einen Lied …"Das ist zwar nur die Kurzversion, aber es sagt schon genug über das Buch aus. Das ist quasi der Klappentext. Eine ausführliche Inhaltsangabe findet man übrigens im Inneren des E-Books.

Meine Meinung

Auch bei diesem Buch fällt es mir nicht leicht, eine Rezension zu verfassen, da meine Gedanken zum Buch wieder so komplex sind, dass man sie kaum ordnen kann. Aber Schreiben soll da ja bekanntlich helfen.

"Lass mich singen und ich schenke dir eine Welt." - Das sind die Worte, mit denen man in die Geschichte eingeladen wird, dem Weltenlied zu lauschen.
Allein schon die Kapitelaufteilung ist außergewöhnlich. Es handelt sich hier nicht um die sture Bezeichnung "Kapitel 1, 2, 3,...". Nein, viel mehr ist das Ganze in ein Lied aufgeteilt. Mit Vor-, Zwischen- und Nachspiel, sowie den einzelnen Strophen.
Man befindet sich in jeder Strophe in einer anderen Welt, so glaubt man, wenn man das Buch liest. Verschiedene Erzählstränge, verschiedene Perspektiven wechseln sich ab und lassen sich am Ende zusammenführen. Es ist wahrhaftig ein mehrstimmiges Buch, was dem Gesamtwerk an sich eine wahrlich außergewöhnliche Note gibt. Aber man muss Acht geben - liest man das Buch nicht mit Bedacht, kommt man schnell durcheinander.
Jeder einzelne Protagonist ist in meinen Augen so ausgearbeitet, dass es keine Ich-Perspektive braucht, um mit den Charakteren mitzufiebern und ihre Gefühlslage zu begreifen. Der Autor hat das alles so gut eingearbeitet, dass das von allein kommt, wenn man sich in die Handlung eingefunden hat.
Beschreibungen sind klar und sensibel formuliert. Der Schreibstil ist flüssig, nicht zu kompliziert und angenehm zu lesen. Der Autor setzt genau an den richtigen Stellen die Spannung ein und wechselt an genau den richtigen Momenten die Perspektive. Auch wenn es mich manchmal schon geärgert hat, dass es gerade dann wechselte, wenn man bei dem Charakter war. Aber so ist das mit Büchern nun mal, sie müssen ja auch spannend sein, wenn man sie von Anfang bis zum Ende nachverfolgen will. Manchmal ist man allerdings von dem plötzlichen Wechsel überrascht und man mit aufpassen, dass man sich nicht in der falschen Geschichte wiederfindet.
Ein ganz großer Pluspunkt dieses Buches ist, dass hier nicht nur Fantasy durch das ganze Buch stur gezogen wird. Themen wie Freundschaft und Liebe sind auch mit verwoben und die ein oder andere Stelle Witz findet man auch. Diese Dinge sind allerdings nicht willkürlich eingeworfen. Nein, sie sind so verarbeitet, dass sie fest zur Geschichte gehören.

Aber wenn ich jetzt sagen würde, dass ich nichts zu "meckern" hätte, wäre das gelogen. Es mag zwar Jammern auf hohem Niveau sein, aber es gehört mit zum Buch dazu. Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich mit dem Buch wie gewünscht zurechtkam. Ich habe in den ersten Abschnitten einige Stellen nochmals gelesen, damit ich verstehe, worum es jetzt genau geht. Umso verwirrter war ich dann, als in der zweiten Strophe eine vollkommen neue Perspektive auftauchte. Das Buch hatte natürlich System und war durchdacht, aber wenn diese zweite große Handlung von Anfang an dabei gewesen wäre, dann hätte man im Buch ein ganz anderes Gefühl gehabt. Jedenfalls wäre es mir so gegangen.

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magie, fantasy, alia, elemente, liebe

Alia - Der magische Zirkel

C.M. Spoerri
Flexibler Einband: 383 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.03.2014
ISBN 9783845911113
Genre: Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt

Jeder Bewohner von Altra entwickelt im Laufe seiner Kindheit oder frühen Jugend eine Begabung, die sich den Elementen Feuer, Wasser, Erde oder Luft zuordnen lassen. Ebenfalls gibt es Menschen, die eine Magierbegabung entwickeln. All diejenigen, die ihre Begabung bis zu ihrem 13. Lebensjahr entwickelt haben, werden durch eine einmal im Jahr stattfindende Zeremonie in ihre jeweilige Gilde aufgenommen. Alia ist zu dem Zeitpunkt, an dem ihre Geschwister Lia und Sen dieser Zeremonie beiwohnen, bereits 15 Jahre alt und hat noch keine Begabung entwickeln können. Dies hat sich in den wenigen Wochen, die ihr noch bis zur Vollendung ihres 16. Lebensjahres fehlen, nicht geändert. Das heißt, sie ist eine sogenannte Nehil – ein Mensch ohne Begabung. Das bedeutet für sie, dass sie ihr Leben lang dem Magierzirkel als Dienerin dienen muss.
Meine Meinung

Ich war von Anfang an sehr gespannt auf dieses Buch, da mich die Geschichte, beziehungsweise der Klappentext, schon ziemlich neugierig auf das gemacht hat, was sich hinter der Handlung verbirgt und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Aber beginnen wir mal von vorn:
Das Buch, das durchgehend - bis auf Prolog und Epilog - in der Ich-Perspektive und im für Autoren eher unüblichem Präsenstempus verfasst ist, lässt sich trotz der wirklich sehr ungewöhnlichen Zeitform sehr flüssig lesen, Tippfehler halten sich in Grenzen und auch die Handlung ist so aufgebaut, dass man nicht die ganze Zeit in irgendwelchen Irrgärten umherläuft und verzweifelt nach einem Ausgang sucht.
Auf der anderen Seite lässt dieser Stil die Geschichte lebhafter wirken, da er genau auf die Protagonistin zugeschnitten ist und somit ihre Erlebnisse, Gefühle und Abenteuer hautnah erlebt werden können, wenn man so will. Auch dafür ist nicht viel Fantasie nötig.
Die anderen Figuren erschafft die Autoren stilecht in dem Licht, das sie dem Leser vermitteln will. Es stellt sich von Anfang an klar, welcher Charakter gut und welcher böse ist. Vor allem bemerkt man dies bei den Charakteren, die eine tragende Rolle spielen, wie beispielsweise der Zirkelleiter Xenos und der Elf Rayven, mit dem die Autorin einen Hauch von Liebesgeschichte in das Fantasygenre mischt, was sehr gut gelungen ist.
Es ist ein durchgehender roter und vor allem nachvollziehbarer Faden vorhanden, der einem das Buch leichter lesen lässt und man sich nicht irgendwelche Dinge hinzudenken muss. Wenn sich Parallelen zu anderen Büchern finden lassen, dann sind sie so in die Handlung eingebunden, dass die eigene Idee doch deutlich hervortritt und man die Parallele nur erkennt, wenn man die anderen Bücher auch gelesen oder die entsprechenden Filme gesehen hat. Um was es sich genau handelt, verrate ich nicht, da es sonst Vorahnungen geben könnte.
Jede Situation wird so beschrieben, dass sie lebendig wird. Seien es die Kampfszenen oder die Szenen, in denen Alia sich einsam und verlassen fühlt. Man fiebert irgendwie immer mit, wenn es um das Leben von Alia oder anderer Charaktere geht, die sich ins Herz geschlossen haben.
Man muss sagen, dass nicht immer eine durchgehende Spannung aufgebaut ist, was aber, glaube ich, für die Idee Gift wäre. Auch Harry Potter wurde nicht mit durchgehenden Kampfszenen geschrieben, um das mal als Beispiel anzuführen. Jedenfalls nutzt die Autorin die Spannung an den richtigen Momenten und lässt sie dann auch wieder ein wenig runterfahren, um dem Leser die Ruhe zu gönnen, die der Leser für das Ende vom Buch braucht, das wahrlich ein mieser Cliffhänger ist und man sich dann fragt: "Wie? Schon zu Ende? Mist."

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