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54 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

sachbuch, wissenschaft, fiktion, what if, interessant

What if? Was wäre wenn?

Randall Munroe , Ralf Pannowitsch
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.11.2016
ISBN 9783328100317
Genre: Sachbücher

Rezension:

Diese Rezension bezieht sich auf die limitierte Fan-Ausgabe!

Da es das Buch ja schon länger als klassische Variante zu kaufen gibt, versuche ich mich bei der Bewertung dieser erweiterten Fan-Edition etwas kürzer halten. Ich habe bereits bevor ich mir das Buch zugelegt habe schon einige Empfehlungen gehört und kann es nach dem Lesen jetzt nur bestätigen: wirklich gelungen!


Die behandelten Themen sind meistens im Feld Physik und Astronomie anzusiedeln. Die Fragen sind ungewöhnlich, aber durchaus sehr interessant - um manche zu beantworten muss man ganz schön weit ausholen und eine solide Basis physikalisches Wissen mitbringen. In dieser Hinsicht hat mich der Autor absolut beeindruckt. Aber auch seine Fähigkeiten als Comic-Zeichner sind wahrlich nicht zu verachten. Die zahlreichen kleinen Skizzen zu den Fragen sind immer das Highlight jeder Seite. Sie sind nicht nur wahnsinnig unterhaltsam, sondern helfen auch überraschend gut, den vermittelten Inhalten zu folgen und sich einzuprägen.


Ein weiterer Pluspunkt sind die Fußnoten. Zur Hälfte handelt es sich hier um die klassischen Ergänzungen zum Thema, zur anderen Hälfte um lustige Einwürfe seitens des Autors - meistens musste ich hier laut lachen. Es kommt nur selten vor, dass ein Buch interessant und zugleich zum brüllen komisch ist - vielleicht liegt es an meinem Humor? - und auch beim Verleih an Freunde ist es überall auf Anklang gestoßen. Durch den optisch schön ausgearbeiteten Umschlag, bietet es sich auch perfekt als Geschenk an. Kann ich nur empfehlen!


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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

biographie, nordkorea, flucht, diktatur

Meine Flucht aus Nordkorea

Yeonmi Park , pociao , Sabine Herting , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.11.2016
ISBN 9783442159130
Genre: Biografien

Rezension:

Ich habe vor kurzem ein Buch über den (spärlichen) Tourismus in Nordkorea gelesen, in dem gezeigt wird, wie sich das Land den ausgewählten Einreisenden präsentiert. Auch wenn versucht wird, die Fassade eines funktionierenden Landes aufrecht zu erhalten, konnte man bereits hier einige Eindrücke hinter die Kulissen gewinnen. Das wahre Ausmaß des Leids, das die dort lebenden Menschen über Jahrzehnte ertragen müssen, wird aber erst ersichtlich, sobald man einen Blick in das Leben von Yeonmi Park erhält.


Es war nicht immer leicht, weiter zu lesen. Die Erfahrungen, die Yeonmi als junges Mädchen machen musste, sind erschütternd und das Gelesene kann man kaum jemals wieder vergessen. Auf ihrer Flucht über China und die Mongolei nach Südkorea hat sie die Abgründe der Menschheit am eigenen Leib erfahren müssen und durchlief die gesamten Stationen des grausamen Menschenhandels.


Ich beneide Yeonmi um ihren Mut - nicht nur, weil sie während der langwierigen und traumatischen Flucht versuchte, für ihre Familie durchzuhalten, sondern insbesondere für ihren Entschluss, die gesamte Welt an ihrem Schicksal teilhaben zu lassen. Trotz ihrer quasi nicht vorhandenen Grundschulbildung, hat Yeonmi es in Südkorea geschafft, einen High School Abschluss zu erlangen. Dabei geht es nicht nur um akademischen Erfolg, sondern um den Zugang zu eigenständigem und kritischen Denken. Ihr Buch ist nicht nur ein Plädoyer für die Menschenrechte, sondern auch eine wahre Quelle der Inspiration. Es liegt mir fern, diesem Buch etwas anderes als die beste Bewertung zu geben.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

wissen, ernst-dieter lantermann, bildung, rezension, fanatismus

Die radikalisierte Gesellschaft

Ernst-Dieter Lantermann
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Blessing, 03.10.2016
ISBN 9783896675774
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Die radikalisierte Gesellschaft" deckt nicht nur politische oder religiöse Themen ab, sondern auch das Alltagsverhalten der Menschen. Gerade das hat mich gereizt und war letztendlich der Grund, warum ich mich für dieses Buch entschieden habe. Besonders die Themen Körperoptimierung und Veganismus fand ich im Nachhinein sehr interessant.


Obwohl Lantermann sowohl radikale Fremdenfeindlichkeit als auch Vegetarismus und Veganismus behandelt, bedeutet das natürlich noch lange noch nicht, dass hier eine Gleichstellung Rechtsradikaler mit Veganern stattfindet. Wer meint, dass diese beiden Gruppen hier auf eine Stufe gestellt werden, hat den Kerngedanken des Buches nicht komplett begriffen. Es geht nicht darum, allen Veganern vorzuwerfen, sie würden fanatisch versuchen, ihre Weltanschauung durchzusetzen, sondern darum, herauszufinden, warum sich immer mehr Menschen diesen Bewegungen anschließen und welche Ziele sie bewusst oder unbewusst damit verfolgen. Im Mittelpunkt steht dabei fast immer das Bedürfnis nach Sicherheit in unsicheren Zeiten. Dies wird auch im Kapitel zu den Gated Communities ausführlich behandelt.


Das Buch gibt einen groben Überblick über verschiedenste Themen rund um die Radikalisierung unserer Gesellschaft. Es ist eine gute Anfangslektüre, die viele Anregungen für weiterführende Literatur enthält und fast schon dazu auffordert, sich weiter in die Thematiken einzulesen.


Insgesamt ist das Buch wirklich nur als kleiner Einblick in verschiedene Bereiche zu verstehen, dafür ist es aber kurzweilig gehalten und alltagsnahe.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Europa ist tot, es lebe Europa!

Thomas Schmid
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 12.09.2016
ISBN 9783570103180
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Europa ist tot, es lebe Europa!" bietet einen guten Überblick über Probleme, die die EU noch meistern muss, vermeidet aber angenehmerweise ein EU-Bashing und legt auch auf die Vorteile der Union Augenmerk. Der Autor ist merklich an einem ausgewogenen Urteil interessiert - eine wahre Wohltat in so aufregenden Zeiten.


Er stellt sich dem Urteil vieler EU-Befürworter, dass eine tiefere Integration immer auch besser ist, mit guten Argumenten entgegen und plädiert dafür, dass die EU, was Mitgliedschaft und Euro-Mitgliedschaft betrifft, flexibler sein sollte. D.h. ein (zeitweiliger) Austritt sollte beispielsweise nicht als Unglück angesehen werden.


Leider wird der Autor etwas unkonkret an den Stellen, wo er eine gemeinsame Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik fordert. Was würde das z.B. auf dem Gebiet der Verteidigungspolitik konkret bedeuten? Eine Armee mit einem Oberkommando? Diese Fragen werden leider nicht beantwortet.


Insgesamt was das Buch aber definitiv lesenswert und durch die pointierte Sprache stellenweise auch amüsant.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

politik, gesellschaft, streitgespräche, spd, rechts

Links oder rechts?

Jakob Augstein , Nikolaus Blome
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Penguin, 11.10.2016
ISBN 9783328100751
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich muss zugeben, dass ich die Diskussionen von Augstein und Blome im Fernsehen noch nicht gesehen habe, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass ich allgemein kein großer TV-Fan bin. Das Konzept des Buches hat mich aber neugierig gemacht und thematisch findet sich hier sicherlich für jeden etwas.


Behandelt werden primär politische und gesellschaftliche Fragen, die die Bundesrepublik bzw. ganz Europa momentan beschäftigen und wohl auch zukünftig eine große Rolle spielen werden. Die Kapitel sind thematisch zusammenfassend gegliedert und alle sehr ähnlich aufgebaut. Der Dialog-Stil ist aber etwas gewöhnungsbedürftig und weniger spannend, als ich es erwartet habe.


Gut gefallen haben mir aber die kurzen Zwischen-Texte, bei denen Augstein und Blome jeweils ihre Meinung zu einem bestimmten Thema auf knapp zwei Seiten schildern konnten. Hier war meist die Kontroverse beider Seiten klarer zu erkennen. Im Allgemeinen bin ich der Meinung, dass das Dialog-Format nicht so geeignet ist, Meinungen in schriftlicher Form darzustellen - ganz anders natürlich ist das bei Fernseh-Shows. Mir hat einfach eine aufbauende und durchdachte Argumentation gefehlt, welche bei einem Gespräch nahezu unmöglich scheint.


Insgesamt fand ich die Diskussionen eher ermüdend als unterhaltsam. Zwar wird eine große Bandbreite an durchaus interessanten Themen abgedeckt, aber mir hat es an Tiefe gefehlt.

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Wer geht wo hinterm Sarg?

Markus Orths
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei btb, 08.06.2010
ISBN 9783442740550
Genre: Romane

Rezension:

"Wer geht wo hinterm Sarg?" ist nun der zweite Band von Erzählungen Orths, den ich mir als Wochenendlektüre vorgenommen habe. Ich war von seinen Erzählungen "Irgendwann ist Schluss" so beeindruckt, dass ich nicht darauf verzichten konnte, ein weiteres seiner Bücher zu lesen.


In diesem Band sind insgesamt 17 Erzählungen enthalten, die thematisch sehr breit gefächert sind. Es gibt keine vorgegebene Reihenfolge, also kann man auch gezielt kürzere Geschichten lesen, wenn man wenig Zeit hat. Ich empfehle auf jeden Fall, jede Erzählung in einer einzelnen Sitzung zu lesen, weil so die nötige Stimmung erzeugt und der Rahmen für das Geschehen gegeben wird.


Die Erzählungen bestechen aber alle durch ihre Skurrilität und einen sehr kafkaesken Stil, der die Bücher von Orths zu etwas ganz Besonderem macht. Ich muss sagen, dass mir die Geschichten aus "Irgendwann ist Schluss" länger und sehr präsent im Kopf geblieben sind, während ich bei diesem Band eher das Gefühl hatte, im Nachhinein weniger intensiv über das Geschilderte nachzudenken. Nichtsdestoweniger bin ich immer noch ein "Fan" des Autors und kann beide Bände weiterempfehlen. Persönlich hat mir "Irgendwann ist Schluss" besser gefallen, aber das ist mehr Bauchgefühl als fundierte Entscheidung.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

A bissel was geht immer

Helmut Dietl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.09.2016
ISBN 9783462049800
Genre: Biografien

Rezension:

Als großer Fan seiner Filme kommt man natürlich auch nicht an den Memoiren von Helmut Dietl vorbei, also habe ich die letzten paar Tage damit verbracht, allerhand Geschichten aus seinem Leben zu lesen.


Geschildert werden hauptsächlich Dietls Kindheit und seine Zeit als Jugendlicher. Anfangs kommt der Textfluss etwas langsam in die Gänge, nimmt dann aber immer weiter Fahrt auf, so dass keine Langeweile aufkommt. Die Erzählungen sind allesamt sehr charmant geschrieben und zeichnen sich durch wunderbare Selbstironie aus. Einige meiner Lieblingspassagen handeln beispielsweise von seiner Grundausbildung bei den Fallschirmjägern als Wehrpflichtiger und natürlich auch seinen Liebesabenteuern, bei denen er auch sich selbst nicht schont. Ebenfalls gefallen haben mir die Abschnitte über den Nachkriegsmief und die Doppelmoral der Gesellschaft Ende der 50er/ Anfang der 60er.


Im gesamten Buch spürt man seine große Leidenschaft, Geschichten zu erzählen, was dieses Buch wohl so lesenswert macht. Gerade deshalb ist es so unendlich schade, dass er diese Autobiographie nicht mehr vollenden konnte. Wie gerne hätte man z.B. Hintergrundinfo zum "Monaco Franze" erfahren. Am Ende werden die Schilderungen eher bruchstückhaft, weswegen ich bei meiner Bewertung einen Stern abziehen möchte.


Nichtsdestotrotz bleibt das Buch absolut lesenswert und ich empfehle es uneingeschränkt an alle, die sich für den Menschen hinter den bekannten Filmen interessieren.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Da kann ich ja gleich zu Fuß gehen!

Andreas Schorsch
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.09.2016
ISBN 9783442159048
Genre: Humor

Rezension:

Dass es sich bei diesem Buch um die Fortsetzung von "Wofür sitzen Sie eigentlich hier?" handelt, war mir zwar nicht bewusst, aber man merkt schnell, dass es bei diesem Genre nicht notwendig ist, das vorherige Buch zu lesen, weil kein Vorwissen vorausgesetzt wird. Alle auftretenden Personen werden kurz vorgestellt, also entstehen auch hier keine Informationslücken.


Der Protagonist selbst wird ebenfalls ausreichend charakterisiert und man hat schnell ein Bild von seinen Ansichten und Einstellungen. Ich muss sagen, dass er mir nicht zu 100% sympathisch ist. Natürlich sind die Kunden oftmals ebenfalls sehr "anstrengend" bzw. sogar extrem unhöflich, aber hier scheint vieles auch Übertreibung. Die Gespräche sind deutlich ausgeschmückter, als sie vermutlich realistisch abgelaufen sind. Die Kundengespräche dienen wohl eher zur humoristischen Selbstinszenierung des Protagonisten. Des Weiteren schweifen die Kapitel oftmals sehr ab und ziehen sich auf Kosten der Unterhaltung unnötig in die Länge, weil meist eine Art Pointe am Ende fehlt.


Inhaltlich werden verschiedene Themenbereiche abgedeckt. Natürlich die Arbeit am Serviceschalter, aber auch der Bahnhof als eine Art Gesellschaftsraum nehmen dabei große Teile ein. Besonders aber in Bezug auf Bahnstreiks wird mir die DB etwas zu positiv dargestellt. Dass die Kunden wegen ausfallenden Zügen früher am Ziel ankommen, scheint mir einfach utopisch. Diese Art der nahezu unverschleierten Lobgesänge sind wohl eine Begleiterscheinung bei einem Blick hinter die Kulissen.


Insgesamt war das Buch ganz nett zu lesen und es gibt einige Stellen, die zum Schmunzeln anregen, aber als Gesamtes sehe ich eindeutig Potential zur Verbesserung.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

korruption, brasilien, armut, krimi, entführung

Der stumme Zeuge

Edney Silvestre , Kirsten Brandt
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Limes, 18.07.2016
ISBN 9783809026587
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich lese normalerweise nur sehr selten Krimis und habe aufgrund des Klappentextes von "Der stumme Zeuge" sozusagen eine kleine Ausnahme gemacht. Man merkt sehr schnell, dass es sich um keinen klassischen Krimi handelt, indem vor allem die Ermittlung im Vordergrund steht.


Während die Polizei eine scheinbar irrelevante Rolle einnimmt, fokussiert die Erzählung zum einen das Leben des erfolgreichen Werbeagenten Olavo Bettencourt und seine Machenschaften - insbesondere seine Frau und ihre Zerrissenheit zwischen Reichtum und persönlicher Würde treten hier in den Vordergrund. Zum anderen erhält der Leser Einblicke in die Gedanken verschiedener Personen, die durch die Entführung des Kindes in irgendeiner Form beeinflusst werden.


Obwohl ich ein großer Fan von Perspektivenwechseln bin, fand ich es etwas unglücklich, dass diese nicht deutlich gekennzeichnet sind, sondern nur durch Absätze. Das führt zu einer etwas chaotischen Erzählweise, wozu auch die vielen Namen und Side-Stories beitragen (oftmals weiß man nicht, was nun für den Plot relevant ist).


Dennoch liest sich das Buch sehr schnell durch und bleibt spannend. Ich fand es etwas schade, dass der Hauptplot fast nur eine beiläufige Nebenstory war. Dementsprechend konnte mich das Ende nicht so wirklich zufriedenstellen, weil das erwartete "Finale" ausblieb. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch zwar nicht ganz meinen Erwartungen entsprach, aber trotzdem interessant und spannend war.

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

fernbus, kurzweilig, geschichten, witzig, sina pousset

"Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind"

Sina Pousset
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2016
ISBN 9783442159079
Genre: Humor

Rezension:

Ich, als Studentin, bin ohne Zweifel auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen und finde mich auch häufig auf längeren Zug- und Busreisen wieder. Das Thema dieses Buches qualifizierte es also ohne Frage als Reiselektüre. Mit seinen zahlreichen Kapiteln eignet es sich auch wunderbar als Unterhaltung bei kürzeren Fahrten.


In den Kapiteln selbst findet man hin und wieder eine Art "Infokästen" mit lexikon-ähnlichen Definitionen bestimmter Situationen, Personen oder Gegenständen, die die Busreise ausmachen. Diese Kästchen sind meiner Meinung nach relativ langweilig, weil die meisten Begriffe schon im Laufe des Kapitels aufkommen.

Das Buch als Gesamtes liest sich relativ schnell und flüssig, wobei ich sagen muss, dass mir kein besonders herausragendes Kapitel aufgefallen ist. Thematisch wird so ziemlich alles abgedeckt, was einem bei Busreisen erwartet: das Packen und Planen davor, die richtige Sitzplatzwahl, die verschiedenen Busfahrertypen und natürlich die Mitreisenden.


Das Thema an sich hat durchaus Potential, aber es hätte alles etwas kürzer und knackiger zusammengefasst werden können. Statt neuen Pointen zieht sich durch das gesamte Buch eine deutliche Wiederholung der selben Klischees und es gibt kaum geschilderte Situationen, deren Ende man nicht schon längst erahnen kann. Fazit: Vorhersehbare Reiselektüre, die aber immerhin für ein paar Schmunzler gut ist.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

meer, sachbuch, norwegen, eishai, walfang

Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen

Morten A. Strøksnes , Ina Kronenberger , Sylvia Kall
Fester Einband
Erschienen bei DVA, 29.08.2016
ISBN 9783421047397
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich war mir anfangs nicht ganz sicher, ob es sich bei diesem Buch um einen Roman handelt oder doch ein Sachbuch. Auch nachdem ich damit durch war, kann ich auf diese Frage nicht genau antworten und gerade das macht für mich den Reiz an dem "Buch vom Meer" aus.


In Bezug auf den erzählerischen Verlauf kann man sagen, dass der Plot sehr geradlinig und klar ersichtlich ist. Zwei Freunde wollen zusammen einen Eishai fangen. Natürlich gibt es überraschend spannende Stellen und kleine Abweichungen, die für den Plot nicht wichtig sind, aber die Erzählung insgesamt auflockern.


Das Besondere an dem mehrfach ausgezeichneten Werk von Morten A. Strøksnes waren für mich vor allem die Ausflüge in die Meeresbiologie. Dabei beschränken sich die Schilderungen nicht auf trockene Fakten zu den skandinavischen Gewässern - ganz im Gegenteil! Der Leser wird auf eine fantastische Reise in die eisige Unterwasserwelt mitgenommen. Strøksnes offenbart angesammeltes Wissen, das vom Walfang über Riesentintenfische bis zu furchteinflößenden Urzeitwesen reicht. Ich habe wohl selten so viel parallel nachgelesen, wie für dieses Buch. Ganz besonders kann ich es empfehlen, immer mal wieder nach den Orten zu suchen, an denen sich die geschilderten Ereignisse abspielen. Ich konnte jedenfalls nicht widerstehen, nach Aufnahmen der Lofotenwand zu suchen und schon ergriff mich das Fernweh.


Kurz gesagt: ich kann das Buch für alle empfehlen, die keinen Thriller erwarten und Interesse an der maritimen Lebenswelt haben. Strøksnes versteht es wie kein anderer, die Eindrücke atemberaubender Natur-Spektakel zu beschreiben - mit ihm steht man wahrlich direkt an der Küste Norwegens, den Blick auf das stürmische Meer gerichtet.

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Macht Ihres Unterbewusstseins

Joseph Murphy
Fester Einband
Erschienen bei Ariston, 20.06.2016
ISBN 9783424201666
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zugegebenermaßen habe ich da wohl nicht ganz durchblickt, um welche Art von Buch es sich bei "Die Macht Ihres Unterbewusstseins" handelt. Ich lese sehr gerne Bücher über Psychologie und Neurologie und nach raschem Überfliegen des Klappentextes habe ich mich entschlossen, diesem "Klassiker" eine Chance zu geben.

Schon der Start war etwas holprig, weil im Vorwort bereits erwähnt wird, dass sich der ehemalige Pfarrer Dr. Murphy immer wieder auf Bibelzitate bezieht. Das Alte Testament als Quelle für durchaus wissenschaftliche Behauptungen ist meiner Ansicht nach schon mal ein erstes Manko. Aber ich wollte fairerweise dafür offen sein und habe mich weiter durch das Buch gearbeitet.

Leider wurden meine Befürchtungen erfüllt und ich musste mir eingestehen, dass mir der Großteil von Murphys Perlen der Weisheit einfach nur absurd erscheinen.


Inhaltlich kann ich dem Grundgedanken durchaus zustimmen. Das menschliche Unterbewusstsein hat eine enorme Bedeutung für unsere Psyche und somit auch unser Wohlbefinden. Aber Murphy schießt mit seinen Behauptungen einfach über das Ziel hinaus. Besonders bei den Kapiteln über die Gesundheit und den finanziellen Erfolg konnte ich einfach nur den Kopf schütteln:


"Kein Priester, Naturheilkundler, Psychologe, Psychiater oder Mediziner hat je einen Patienten geheilt. [...] sie haben 'nur' das dem Menschen immanente Selbstheilungsvermögen in Gang gebracht oder unterstützt." - Kapitel 5, S. 89


"Schlafen Sie ein mit dem Wort 'Reichtum' auf den Lippen, und Sie werden erstaunt sein über die Wirkung. Der Wohlstand wird von allen Seiten überreichlich auf Sie einströmen." - Kapitel 9, S. 151


Es ist schade, dass die Kernaussage des Buches durch derartige Abschnitte ins Lächerliche gezogen wird. Kein normal denkender Mensch würde sämtlichen Medikamenten ihre

Wirkung absprechen oder darauf vertrauen, dass finanzielle Sicherheit nur davon abhängt, ob man vor dem Schlafen an Geld denkt.


Ich verstehe, was Murphy uns mit seinem Buch sagen will, aber auch die Macht des Unterbewusstseins hat leider ihre Grenzen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

"Ihr seid nichts Besonderes!"

David McCullough , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.06.2016
ISBN 9783442176069
Genre: Sachbücher

Rezension:

Auch wenn sich der Titel auf den ersten Blick nicht nach einer wahren Ermutigung anhört, verbirgt sich dahinter ein tröstlicher Grundgedanke. In der modernen Gesellschaft werden bereits früh hohe Erwartungen an die Jugend gestellt: der eigene Nachwuchs soll auf die besten Schulen gehen und herausragende Ergebnisse erzielen. Er soll ein wahrer Überflieger sein und Erfolg im Beruf haben. Dieser Druck sitzt besonders jungen Erwachsenen im Nacken, die gerade ihren Schulabschluss hinter sich haben. Als eine wahre Entlastung kann dabei wirken, zu realisieren, dass man eben nichts "Besonderes" ist - oder wie man so schön im englischen Sprachraum sagt "a special snowflake".


Da ich selbst auch noch am Anfang meines Studiums stehe, dachte ich, ein kleiner Motivationsschub in Buchform gibt wieder etwas Antrieb für die weiteren Semester. Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Zum ersten ist es unglaublich langatmig und durchzogen von gähnend langweiligen Passagen beispielsweise über die persönlichen Hintergründe des Autors. Die meiste Zeit sind gerade diese Infos gnadenlos irrelevant und es scheint, als ob McCullough einfach erzählen möchte, wie toll sein Leben ist. Gerade für junge Menschen, die zusätzlich unter Leistungsdruck stehen, gibt es nichts deprimierenderes als noch eine weitere Erfolgsgeschichte unter die Nase gehalten zu bekommen.


Was mich aber wirklich wütend gemacht hat, ist die Heuchelei des Autors. Zum einen möchte er den Lesern vermitteln, dass sie ihr "eigenes Ding machen" und "ihren eigenen Weg gehen" sollen. Und dennoch lässt er sich in einem eigenen Kapitel groß und breit darüber aus, dass quasi der einzige Sinn des Lebens ist, Kinder zu bekommen. Was soll das? Wie kann man jungen Menschen (besonders den jungen Frauen) einreden, dass ihr Leben keinen Sinn macht, wenn sie sich nicht schwängern lassen und ihr Leben als aufopferungsbereites Elternteil dahinfristen? Natürlich kann es für manche ein Lebensziel sein, eine Familie zu gründen - das ist ja verständlich. Aber man sollte niemals (!) jemandem einreden, dass der einzige Sinn des Lebens die Aufzucht von Nachwuchs ist. Der Autor mag vielleicht durch seine Rede bekannt geworden sein, aber die Message, die er in diesem Buch vermittelt ist definitiv die falsche.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Grant

Thomas Grasberger
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Diederichs, 23.04.2012
ISBN 9783424350708
Genre: Sonstiges

Rezension:

Thomas Grasberger eröffnet Außenstehenden ein großes Stück der bairischen Lebensphilosophie. Mit seinem Buch gibt er Einblick in die Welt des Grants, der sicherlich nicht nur reine Schimpferei beinhaltet, sondern vielmehr - wie der Untertitel bereits verspricht - den "Blues des Südens". Eine sehr treffende Umschreibung, wie ich finde.


Die Einführung in diesen komplexen Gemütszustand wird getragen von der Etymologie des Grants sowie den typischen Sagen und Geschichten, die dem Baiern schon von Kindesalter an bekannt sind. Dazu kommen noch Kurzbiographien wahrer Grant-Künstler - darunter mein ganz persönlicher Favorit: Gerhard Polt. Auch wenn man die zitierten Passagen in und auswendig kennt, ist es trotzdem schön, sie eingebunden in die verschiedenen Kapitel dieses Buches zu sehen.


Überraschenderweise sind es nicht nur Kabarettisten und die Lieblings-Grantler der Nation, die einen Platz im Buch finden. Auch die Theorien bekannter Soziologen, wie Norbert Elias und Niklas Luhmann, werden geschickt als Referenzen eingebaut. Insgesamt ergibt sich das Bild einer kulturell wertvollen Wochenendlektüre, bei der die Zielgruppe eher außerhalb des bairischen Gebiets liegt.


Für jemanden, der selbstverständlich immer einen Kerschgeist für den Boandlkramer daheim hat, mögen manche Passage etwas langweilig scheinen. Dennoch kann ich das Buch als kleine Hommage an die eigene Kultur durchaus empfehlen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

aphorismen

Kühe grasen nicht, sie sprechen mit der Erde

Piet Klocke
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Heyne, 16.11.2015
ISBN 9783453201064
Genre: Humor

Rezension:

Selten fällt es mir so schwer, ein gelesenes Buch zu bewerten und meine Gedanken dazu in einer kurzen Rezension niederzuschreiben."Kühe grasen nicht, sie sprechen mit der Erde" ist sicherlich nicht das Buch, das ich erwartet habe, aber soll ich das nun gut heißen oder mich darüber ärgern?


Um meine Erwartungen vor dem Lesen offenzulegen: ich dachte das Buch stellt eine klassische Comedy-Nummer in Buchform dar, wie so viele andere auch, die einen ähnlichen Klappentext vorweisen. Man wird zwar flüchtig darauf hingewiesen, dass Klockes Stil poetisch sei, dazu habe ich mir aber keine weiteren Gedanken gemacht.


Man merkt schnell, dass sich das Buch von der breiten Masse absetzt. Zum einen durch die interessante Unterteilung des Buches, zum anderen durch die sehr verkünstelte Sprache. Wir finden sowohl Gedichte, längere Monologe und viele "Notizen", die Klocke verewigen, aber nicht genauer ausführen wollte. Ganz besonders letztere stellen für mich das Highlight dar. Obwohl eine Notiz oftmals nur aus einem oder wenigen Sätzen bestand, brachten diese mich am häufigsten zum Nachdenken.


An den Schreibstil konnte ich mich jedoch auch nach längerem Lesen nicht so recht gewöhnen. Mal eben so unterwegs im Zug ein bisschen lesen schien fast unmöglich, weil man sich besonders bei den längeren Texten sehr konzentrieren muss, um ihn verstehen zu können. Auch den Gedichten wird man wohl nicht gerecht, wenn man sie nur kurz einmal überfliegt und weiterblättert. Die Sprache fordert sehr viel vom Leser, was das gesamte Leseerlebnis etwas trübt.


Insgesamt muss man sich länger mit den Texten auseinandersetzen, als gewöhnlich. Es ist eben aber auch keine normale lustige Wochenendlektüre für Zwischendurch, sondern ein anspruchsvolles Buch mit interessanten Gedanken- und Wortspielen.

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

psychotherapie, belletristik, therapeut, psychologie, therapie

Der Panama-Hut

Irvin D. Yalom
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei btb, 01.01.2002
ISBN 9783442728480
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nachdem ich "Denn alles ist vergänglich" sprichwörtlich verschlungen hatte, wollte ich mir sofort ein weiteres Buch von Yalom bestellen. Nun bin ich in der Zeitachse ein bisschen in die Vergangenheit gedriftet und habe mich letztendlich für den "Panama-Hut" entschieden.


Obwohl ich kein angehender Therapeut bin, habe ich mich doch sehr dafür interessiert, was in diesem kleinen Ratgeber beim Umgang mit Patienten empfohlen wird. Auch wenn ich praktisch kaum Verwendung für das Gelesene finden werde, war es definitiv kein Fehler, das Buch gelesen zu haben. Die einzelnen Kapitel sind kurz und prägnant gehalten und thematisch sortiert, damit man leicht den Überblick behalten kann. Die angesprochenen Themen sind mal mehr, mal weniger interessant. Dabei fließen immer mal wieder kleine Anekdoten von der Arbeit mit bestimmten Patienten ein.


Die Beschreibung der Einzelfälle gehört für mich immer zu den interessantesten Abschnitten jedes Kapitels, weshalb ich wohl wieder auf das klassische Konzept von "Geschichten aus der Psychotherapie" umsteigen werde.


Das Fazit zu diesem Buch fällt für mich durchaus ambivalent aus. Einerseits hat mich das Buch nicht so begeistern können, wie das, das ich zuvor gelesen habe (vielleicht hat es die Latte zu hoch angesetzt?). Andererseits weiß ich die Schreibweise des Autors sehr zu schätzen und man könnte fast behaupten, dass ein Teil seiner Persönlichkeit in jedem Buch steckt und dem Leser offenbart wird.


Ich genieße es, Einsichten in seine Gedanken zu erhalten und bin immer wieder beeindruckt von Yaloms philosophischer Lebensansicht und seinen Einstellungen zu den verschiedensten Themen, die das Leben betreffen. Ein wirklich außergewöhnlicher Autor und Mensch.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

geschichtensammlung, humor

Eine Kugel Strappsiatella, bitte!

NEON
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.01.2016
ISBN 9783453603790
Genre: Humor

Rezension:

Man muss natürlich sagen, dass das Konzept dieses Buches nun wirklich kein neues mehr ist. Für mich gehört die bekannte Buchreihe, die mit "Entschuldigung, sind Sie die Wurst" beginnt, zu den lesenswertesten Büchern dieses Genres. Seitdem ich alle Bände der Reihe gelesen habe, lasse ich mich immer wieder auf diese Art der Sammlung an kurzen Alltagsgeschichten ein und nichts will mich so richtig begeistern. Aber nun erst mal zu diesem Buch:


Was dieses Buch auszeichnet, sind vor allem die sehr kurzen und prägnanten Dialoge. Selten ist eine der 555 Geschichten länger als ein paar Zeilen. Dadurch eignet sich das Buch natürlich als kleiner Lückenfüller, wenn man kurz Zeit für sich hat, um ein wenig zu lesen. Die Qualität der kurzen Alltagsstories ist aber auch dementsprechend mäßig. Manche Witze sind schon uralt mit Bart und andere wirken etwas konstruiert, dafür gibt es aber auch einige lustige Anekdoten, mit denen man sich gut die Zeit vertreiben kann.


Das Layout des Buches gefällt mit aber überhaupt nicht. Zum Seitenfalz hin gibt es einen Farbübergang, der manchmal beim Lesen stört - besonders, wenn die Lichtverhältnisse ein bisschen düster sind. Auch die enthaltenen Fotos sind größtenteils völlig sinnfrei. Diese sind keine Ergänzung für die Geschichten, sondern sind unabhängige Bilder, die ebenfalls zu den 555 Geschichten gezählt werden. Die Fotos sind nicht nur sinnfrei, sondern auch unlustig - sehr enttäuschend.


Insgesamt fällt mein Urteil in etwa so aus: kann man lesen, muss man aber definitiv nicht.

Wer noch nie ein derartiges Buch gelesen hat, sollte erst einmal mit der oben genannten bekannten Reihe beginnen.

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

bernard cornwell, uhtred, uthred, æthelflæd, nordmänner

Die dunklen Krieger

Bernard Cornwell , Karolina Fell , any.way
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.05.2016
ISBN 9783499272189
Genre: Historische Romane

Rezension:

Auch im neunten Band der Uhtred-Reihe kann sich der Leser wieder auf brutale Schlachten, grausame Kämpfe und derbe Sprache freuen - genau das, was viele von Cornwells Fans zu schätzen wissen. Auch wenn natürlich die Geschichte mit dem Coverwechsel mehr als ärgerlich ist, weil die Hälfte der Reihe nun anders aussieht (und dann sogar noch um einiges schlechter, als die Vorgänger-Cover).


Der grobe Inhalt der Buchreihe sollte dem Leser bereits bekannt sein, weil es sich ja bekannterweise um den neunten Band der Reihe handelt. Dieses Mal begleiten wir Uhtred auf seiner Reise nach Irland. Der kleine Abstecher sorgt für Abwechslung, wenn ich auch finde, dass Uhtreds Handlungen in diesem Roman fast schon zu "schlau" sind. Er trifft immer die richtigen Entscheidungen und es scheint, als ob alles einfach zu glatt läuft. Natürlich bleiben seine nahezu heldenhaften Taten durchaus spannend und kurzweilig, aber er hätte eben auch auf mehr Komplikationen treffen können. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist, dass man in diesem Band mehr über die Vergangenheit seines Freundes Finan erfährt. Insgesamt tauchen immer mal wieder alte Bekannte aus den vergangenen Büchern auf und sorgen für eine gut durchdachte Verwebung der Reihe, die sich merklich auf ihr Enden zubewegt - der Schluss der Uhtred-Saga bahnt sich mit dessen Altern deutlich an.


Auch in diesem Band sind die witzigen Dialoge und Streitgespräche wieder das Highlight schlechthin - wenn sie auch etwas zahlreicher sein könnten. Besonders die Reibereien mit diversen Priestern könnten etwas ausführlicher sein, wie man es aus vergangenen Bänden kennt. Dafür trifft Uhtred aber tatsächlich ein "Exemplar", das ihm sympathisch ist (wer hätte das gedacht).


Kritik beiseite: "Die dunklen Krieger" würde ich im Mittelfeld der Reihe ansiedeln - nicht das beste Buch aber durchaus solide und Cornwell-Fans kommen auf ihre Kosten. Klare Weiterempfehlung meinerseits.


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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, psychothriller, insel;, wales, heyne

Der Manipulator

Mark Billingham , Irene Eisenhut
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.07.2015
ISBN 9783453438323
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zu Beginn meiner Rezension: auch ich habe - wie viele andere Rezensenten - zuvor nicht gewusst, dass es sich um einen Titel aus einer zusammenhängenden Buchreihe handelt. Wem das schon mal passiert ist, weiß, wie ärgerlich das ist.

Überraschenderweise waren die Kenntnis der vorhergegangenen Fälle nicht unbedingt relevant, um dem Plot von "Der Manipulator" folgen zu können. Dennoch hatte ich das Gefühl in Bezug auf die Charaktereinführung einiges verpasst zu haben. So recht warm konnte ich mit den Figuren nicht werden, was vermutlich daran liegt, dass ich Ihre Vorstellung bzw. Entwicklung über die letzten Bände nicht "miterlebt" habe.

 

Abgesehen von der dürftigen Charakterentwicklung konnte mich der Schreibstil Billinghams' durchaus überzeugen. Besonders das Rahmenbild der abgelegenen Insel hat mir sehr gut gefallen und schafft eine schaurig-schöne Atmosphäre.

 

Obwohl ich mir den Plot ein wenig ereignisreicher vorgestellt hatte, hat mich das Buch doch immer dazu motiviert, weiterzulesen. Ich mag Bücher, wie dieses, mit einer düsteren Grundstimmung und einer psychologischen Komponente.

 

Mein Gesamturteil fällt etwas ambivalent aus, weil ich beim Lesen durchaus unterhalten wurde, mich aber für die Charaktere nicht wirklich begeistern konnte. Allem in allem war das Buch für mich eher mittelmäßig - ich hatte gehofft, dass sich der Plot etwas mehr von den klassischen Thrillern absetzt. Bei Romanen begeistert mich immer das ungewohnte, kleine Etwas, das Bücher zu etwas Einzigartigem macht. Das hat mir hier ein bisschen gefehlt.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Denn alles ist vergänglich

Irvin D. Yalom , Liselotte Prugger
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei btb, 12.09.2016
ISBN 9783442714735
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe in kürzerer Vergangenheit bereits ein Buch mit ähnlicher Thematik des spanischen Therapeuten Gabriel Rolón gelesen und war nicht komplett zufrieden mit diesem Werk. Beim Durchstöbern anderer Rezensionen bin ich immer mal wieder auf einen Namen gestoßen, der mir - zugegebenermaßen - bis dahin unbekannt war. Ich vertraute den anderen Lesern und wollte mir nun selbst ein Bild vom bekanntesten Psychotherapeuten Irvin D. Yalom machen.


Ich wollte ein aktuelleres seiner Werke lesen, auch wenn ich mich als Neueinsteiger natürlich ebenso an die chronologische Reihenfolge seiner Veröffentlichungen hätte halten können. Zwar wurden immer wieder seine früheren Werke in diesem Buch genannt, es ist aber keinesfalls nötig, alle zuvor gelesen zu haben.


In "Denn alles ist vergänglich" konnte ich vieles von dem wiederfinden, was seine treue Leserschaft immer wieder bekundete. Das vertraute Verhältnis zwischen Yalom und seinen Patienten ist etwas ganz besonderes und ich sehe es als großes Privileg an, ihm bei seiner Arbeit über die Schulter blicken und an seinen Gedankengängen teilhaben zu dürfen. Die Beziehung, die er zu seinen Patienten pflegt überträgt sich gleichermaßen auf den Leser und schafft eine wirklich angenehme Leseatmosphäre. Die Behandlung der Fälle schildert Yalom sehr feinfühlig und selbstreflektiert. Seine gewählte und bedachte Ausdrucksweise macht das Buch zu einem kleinen Kunstwerk der Rhetorik.


Inhaltlich bietet das Buch ein Spektrum verschiedenster Fälle, die sich aber dem Titel entsprechend um die eigene Vergänglichkeit oder die eines Angehörigen drehen. Trotz der durchgehend präsenten Thematik, vergeht die Zeit beim Lesen wie im Flug. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und freue mich schon auf weitere Werke dieses bemerkenswerten Autors.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die neuen zehn Gebote: Wie Erziehungsexperten, Gesundheitsfetischisten und militante Nichtraucher zu den Priestern unserer Zeit wurden

Andreas Lehmann
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Riemann, 19.10.2015
ISBN 9783570501832
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Entscheidung, dieses Buch zu bestellen, habe ich recht kurzfristig getroffen - auf der Suche nach Lesematerial für den langersehnten Urlaub. Wirklich begeistern konnte mich meine Wahl jedoch nicht.


Was mir als erstes aufgefallen ist, ist, dass das Buch relativ kurz ist und somit fast schon einen "Essay-ähnlichen" Charakter hat. Dadurch sieht die Kapitel logischerweise ebenso knapp und können die behandelten Themen nur grob anreißen. In Bezug auf die Kapitelthemen lässt sich ebenfalls nichts übermäßig erstaunliches sagen. Es herrschen die klassischen Themen, wie Veganismus, Medienabhängigkeit und moderne Kindererziehung vor, die man so auch von alltäglicher Stand-Up-Comedy kennt.


Für ein lustiges Buch scheint "Die neuen zehn Gebote" aber etwas zu sachlich, während es nicht seriös genug ist, um den Anspruch eines wissenschaftlichen Sachbuches zu erfüllen. Ich weiß immer noch nicht ganz, in welche Nische ich das Buch einordnen soll.


Mal Kritik beiseite; das Buch hat natürlich auch mal ganz gute Passagen, die die Realität treffend erfassen. Insgesamt blieben die meisten Kapitel aber sehr vorhersehbar.

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

forensik, interessan, www.die-rezensentin.de, realistisch, echte fälle

Anatomie des Verbrechens

Val McDermid , Doris Styron
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 29.02.2016
ISBN 9783813507225
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Romane von McDermid sind mir bisweilen unbekannt, ich habe mich also nicht an der Schreibfähigkeit der Autorin orientiert, sondern alleinig an der gewählten Thematik.

 

Die Forensik gilt als ein Fachbereich der Kriminal-Wissenschaften, der besonders durch die modernen Medien verzerrt wird. Das Bild, das uns bekannte und überaus erfolgreiche Sendungen - wie CSI und Co. - vermitteln, spiegelt oft nicht die Realität der forensischen Möglichkeiten wider. Nichtsdestotrotz bleibt die Forensik ein hochinteressantes Fachgebiet, das McDermid mit ihrem Buch umfassend und verständlich erschließt.

 

Das Buch ist in zwölf Kapitel gegliedert, die jeweils einem ganz bestimmten Forschungszweig zugeordnet werden können. Zu diesen Fachbereichen zählt beispielsweise die forensische Psychologie, die sich mit der Erstellung von Täterprofilen auseinandersetzt. Aber auch die Klärung von Brandursachen, das Verhalten und die korrekte Sicherung von Beweismitteln am Tatort werden ausführlich behandelt. Ebenfalls außerordentlich gut recherchiert sind die Kapitel über Pathologie und Entologie - auch wenn speziell diese Abschnitte nicht für sehr sensible Leser geeignet sind (die Verwesungsstadien von Leichen und ähnliche "unappetitliche" Prozesse werden mit einer sorgfältigen Genauigkeit geschildert).

 

In regelmäßigen Abschnitten sind passende Fotographien eingefügt, die der Anschaulichkeit dienen sollen und diese Anforderung zweifelsohne erfüllen. Nach der Hälfte der Gesamtseitenzahl finden sich mehrere Seiten Farbfotographien.

 

Insgesamt bin ich absolut begeistert von dem flächendeckenden Umfang des Buchinhalts sowie dem angenehmen Schreibstil. Besonders möchte ich nicht nur anmerken, wie gut die Sachinhalte dargestellt sind, sondern auch wie viel sorgfältige Recherche hinter diesem Buch steckt. Eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr bisher gelesen habe. Absolute Leseempfehlung!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

ch: thriller

In der Haut des Teufels

Marc Dugain , Michael Killisch-Horn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei btb, 08.02.2016
ISBN 9783442713233
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei diesem Buch ist es mir besonders schwer gefallen, ein finales Urteil darüber zu fällen, wie ich es bewerten soll. Normalerweise liegen mir Romane nicht besonders und nichts will mir so richtig gefallen. „In der Haut des Teufels“ hat aber etwas Besonderes an sich und zog mich schnell in seinen Bann.


Die Storyline ist nicht geprägt von Spannungshöhepunkten, sondern besticht durch eine grundsätzliche Anspannung – ein Knistern, das in der Luft liegt, wenn man so will – begleitet von dem Gefühl, dass die Situation jeden Moment kippen kann. Das ist einer der Punkte, die das Buch zu etwas besonderem machen.


Der andere Punkt stellt die Thematik und deren Präsentation dar. Auch wenn es sich um ein Werk aus der Feder eines Schriftstellers handelt, verbirgt sich im Hintergrund immer der Kern der Realität. Allein die Vorstellung in die Gedankenwelt eines Serienmörders einzutauchen kann beim Lesen leichtes Unbehagen auslösen. Zugleich ist es aber unfassbar aufregend!


Dugain erschafft ein faszinierendes Leseerlebnis und jeder einzelne Satz trägt zu dem großen Gesamtbild der Figur des Al Kenner bei. Seine gut durchdachten und wohl formulierten Kapitel hinterlassen einen bleibenden Eindruck und auch die Geschichte selbst wird mich wohl noch eine Zeit lang begleiten. Ich kann das Buch trotz fehlender Spannungshöhepunkte empfehlen!

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Trauer, Panik, Leidenschaft

Gabriel Rolón , Peter Kultzen
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei btb, 08.02.2016
ISBN 9783442713493
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Psychotherapie hat mich schon immer fasziniert und ich bewege mich literarisch sehr oft in ähnlichen Thematiken. Das große Interesse daran hat wohl dazu geführt, dass ich meine Erwartungen an dieses Buch recht hochgeschraubt hatte.


Die Beschreibung verspricht eine Schilderung der interessantesten „Fälle“ von Psychoanalytiker Gabriel Rolón. Den Leser erwartet demnach ein Einblick in seine Praxis und den Verlauf zahlreicher Sitzungen – diesen Anspruch erfüllt „Trauer Panik Leidenschaft“ durchaus. Aber nichtsdestotrotz konnte mich das Buch weder durch seine Fälle fesseln, noch in dem Rahmen über das psychoanalytische Vorgehen informieren, den ich mir gewünscht hatte. Natürlich streut der Autor immer wieder Tipps ein, wie seiner Meinung nach am besten mit Patienten umzugehen ist, aber bei den Themeninhalten und Informationen zum Fachbereich fehlte mir persönlich etwas Struktur.


Soviel zu meiner Kritik. Aber natürlich soll das Buch nicht zu schlecht wegkommen – insgesamt hat es mir ja recht gut gefallen und ich möchte auf keinen Fall, dass meine Kritik der Grund ist, es nicht zu lesen. Denn lesenswert ist es auf jeden Fall! Auch wenn es nicht das ist, was ich mir vorgestellt hatte, bin ich dennoch froh, mir das Buch zugelegt zu haben, weil es mich ständig zum Nachdenken anregte. Und das ist für mich fast schon die wichtigste Eigenschaft an einem Buch.


Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn meine Erwartungen vielleicht ein wenig zu hoch angesetzt waren. Ich empfehle es gerne weiter!

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verschiedene kulturen, reisen, sieben weltwunder

Ein Idiot unterwegs

Karl Pilkington , Ricky Gervais , Stephen Merchant , Leena Flegler
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.02.2016
ISBN 9783734102271
Genre: Humor

Rezension:

„Mir fällt daheim die Decke auf den Kopf“, „Ich brauche einen Tapetenwechsel“ oder „Ich will meinen Horizont mithilfe ferner Kulturen erweitern“. Gründe für das Reisen sind bekanntermaßen vielfältig, doch nicht jeder kann einem Urlaub im Ausland etwas abgewinnen. Ein bekennender Reisemuffel ist auch der Londoner Karl Pilkington. Begleitet von einem Kamerateam und jeder Menge Unmut soll Pilkington nun eine Weltreise antreten, die ihn nach der Planung seiner beiden Freunde, Ricky Gervais und Stephen Merchant, zu den sieben Weltwundern der Moderne führt.


Das ungewöhnliche Spektakel wurde auch zu einer erfolgreichen TV-Serie verarbeitet und bereits mit einer Fortsetzung gekürt. Ich habe schon einige Folgen der ersten Serie „An idiot abroad“ gesehen und habe mich spontan für das Buch begeistern können.


Meine Erwartungen waren nicht übermäßig hoch – ich hatte Bedenken, mich zu langweilen, weil ich eben schon große Teile der Serie gesehen habe. Dem war aber überhaupt nicht so! Das Buch war für mich eher eine Art Ergänzung und Erinnerung an das bereits gesehene. Die Eindrücke von Karl Pilkington und seine schreiend komischen Gedanken kamen meiner Meinung nach im Buch besser zu Geltung, als in der Sendung. Und mit den enthaltenen Farbfotographien fehlt es auch nicht an visuellen Reizen. Es ist bloß ein bisschen Schade, dass es nur ein paar Fotos gibt und diese zu drei „Blöcken“ zusammengefasst werden – vermutlich des Buchdrucks wegen. Deshalb muss man immer mal wieder blättern, um die passenden Fotos zur Erzählung begutachten zu können. Überraschenderweise muss ich jedoch gestehen, dass die Serie ein bisschen besser war, als das Buch.


Insgesamt kann man sagen, dass dieses etwas andere Reisetagebuch eine spannende Lektüre für ein Wochenende auf dem Sofa oder doch den kommenden Strandurlaub ist. Mich begleitete das Buch auf letzterem und ich habe mich gut damit amüsiert. Kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!


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