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17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Mentira - Stadt der Lügen

Christina Hiemer
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 11.10.2018
ISBN 9783947288694
Genre: Romane

Rezension:

Mentira – Stadt der Lügen von Christina Hiemer ist ein tolles Debüt, keine Frage. Es gibt eine ganz und gar einzigartige Idee, in einem faszinierenden Setting mit süchtig machenden Figuren und einem teils schon fast poetisch, verträumten Schreibstil, der eine düstere, magische Atmosphäre schafft. Zwischendurch gibt es Momente wo der Spannungsbogen etwas verloren geht, dann aber wieder rasant an Fahrt aufnimmt und einen das Buch gar nicht aus der Hand legen lässt. Vor allem zum Ende hin!

Aber es ist auch noch eine Menge Luft nach oben. So scheinen einige Charakterzüge und Eigenschaften der Buchwelt erst im Geschichtsverlauf entstanden zu sein und hätten an der ein oder anderen Stelle noch weitergedacht werden können. Ab der Hälfte ca. wandelt sich der Schreibstil und wird viel flüssiger, fesselt einen an das Buch und lässt einen erst das Potential der jungen Autorin erkennen. Potential für eine ganz große Autorenrolle, die Christina Hiermer garantiert irgendwann inne haben wird. Vielleicht schon im zweiten Teil? Man weiß es nicht, aber ich freue mich darauf, diese Entwicklung zu verfolgen. Dran bleiben lohnt sich auf jeden Fall, sollte man am Anfang einmal zweifeln, denn man wird mit einer einzigartigen Geschichte belohnt. Für mich insgesamt 3,5 Sterne.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

familie, freundschaft, geheimnis, leuchtturm, unsichtbar

Was du niemals tun solltest, wenn du unsichtbar bist

Ross Welford , Petra Knese , Nora Lachmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 16.01.2018
ISBN 9783649622383
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Auf den ersten Blick ist Was du niemals tun solltest, wenn du unsichtbar bist schon ein echter Hingucker. Die aufwendige Gestaltung und der blaue Buchschnitt sind richtig schön, aber auch der Inhalt hält eine wunderbare Geschichte bereit, die auf jeden Fall keinem 0815-Buch entspricht.
Die Ideen im Buch sind super außergewöhnliche und prägen den gesamten Geschichstsverlauf, geben dem Buch dadurch aber auch das besondere Etwas, was einem einfach im Gedächtnis bleibt. Noch dazu geht die Geschichte sehr feinfühlig und tiefgründig auf verschiedenen Themen ein, die vermutlich jeden als jungen Teenager schon einmal beschäftigt haben. Und damit meine ich nicht die erste große Liebe. Hier geht es um etwas mindestens genauso wichtiges: Freundschaft.
Dabei wird die Geschichte von Ross Welfords unvergleichlichem und etwas schrägen Humor geprägt, der einem die Tränen in die Augen treibt. Gleichzeitig hat die Erzählweise aber auch auf anderen Stellen etwas sehr Eemotionales, was einen berührt. Das gilt auch für die Charaktere. Am Anfang wirkt Esthers Art vielleicht etwas komisch, aber man schließt alle Charaktere sehr schnell ins Herz. Sie sind toll ausgearbeitet und wirken, trotz oder gerade wegen ihrer außergewöhnlichen Macken, sehr real. Vieles sieht in diesem Buch auf den ersten Blick ganz anders aus, als es im Endeffekt ist, was eine wichtige Botschaft des Buches ist und toll vermittelt wird. Insgesamt kann man aber zum gesamten Geschichtsverlauf sagen: Es kommt alles ganz anders, als man denkt.
Insgesamt einfach ein unheimlich tolles Buch, was einem mit seiner unvergleichlichen Art ein tolles Lesevergnügen bereitet und tolle Messages vermittelt. Allen voran: steh zu dir selbst und deinen Freunden. Kann ich nur empfehlen! 

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Legenden der Alaburg

Greg Walters
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 29.09.2017
ISBN 9783744848091
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erst einmal vielen Dank an Greg Walters für das Rezensionsexemplar! Beim ersten Teil der Farbseher Saga hatte ich ja das Problem, dass ich mit sehr hohen Erwartungen in die Geschichte gegangen bin und mir etwas mehr erhofft hatte. Trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Leik und co. weitergeht. Ins zweite Buch bin ich dann ohne besondere Erwartungen gestartet und war restlos begeistert.

Es hat unheimlich Spaß gemacht in die Welt von Razuklan zurückzukehren und alle Charaktere wiederzutreffen. Es hat sich ein bisschen wie nach Hause kommen angefühlt. Alle Charaktere haben sich toll weiterentwickelt und auch wenn die Liebesbeziehung zwischen Leik und Drena natürlich auch diesmal wieder eine Rolle spielt, hatte ich das Gefühl, wird sie einem nicht so aufgedrängt wie in Teil eins, sondern fügt sich besser in die Geschichte ein.

Von der Handlung her ist es ähnlich aufgebaut wie in Teil eins. Aber entgegen mancher Meinungen, dass sich die Handlung wiederholen würde, finde ich, dass es eine ganz eigene Handlung ist, die sich auf jeden Fall nicht wiederholt, sondern uns ein ganz neues Abenteuer mit neuen Herausforderungen bietet. Es haben sich auch einige neue Hinweise aufgetan bezüglich Leiks Vergangenheit, die meine ganzen Theorien zum Einsturz gebracht haben. Ich bin gespannt wie es hiermit weitergeht.

Der Spannungsbogen ist toll gewählt, sodass man die ganze Zeit an der Geschichte dranbleibt und mit den Charakteren mitfiebert. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Vor allem zum Ende hin hat mir die Story absolut in Atem gehalten. Und auch jetzt fiebere ich dem nächsten Teil entgegen, den ich mir gleich bei Greg bestellt habe.

Der zweite Teil der Farbseher Saga Die Legenden der Alaburg ist spannend geschrieben und lässt den Leser auf ein aufregendes neues Abenteuer mit unseren Freunden gehen. Das Eintauchen in die Welt ist wie nach Hause kommen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Wer Band eins mochte, wird von Band 2 definitiv begeistert sein!

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Die Königinnen der Würstchen

Clémentine Beauvais , Annette von der Weppen
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551556776
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erst einmal vielen Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Aktion zur Verfügung gestellt hat! Ich habe jetzt schon von vielen gehört, dass sie von der Aktion „Wurst des Jahres“ abgeschreckt werden. Tatsächlich fand ich es schon vor der Lektüre unheimlich interessant, dass genau diesen Umstand die betroffenen Mädchen im Buch schlussendlich für sich nutzen. Und ich muss sagen, dass mich das Buch wirklich tief beeindruckt hat.
Clémentine Beauvais versteht es außerordentlich gut, die Gedanken einer fünfzehnjährigen in ihrer absoluten Breite widerzuspiegeln und mit solch einem intelligenten Humor zu erzählen, dass ich teilweise einfach nur staunend und mit offenem Mund vor dem Buch saß. Mobbing ist eine sehr aktuelle Thematik – ist es eigentlich immer schon gewesen – und trotzdem ist es immer wieder wichtig meiner Ansicht nach, dass auf die Thematik hingewiesen wird. In Die Königinnen der Würstchen wird Mobbing auf eine sehr interessante Art und Weise in den Mittelpunkt gestellt und gezeigt, dass man sich nicht einfach in seinem Schicksal ergeben muss, sondern ganz eigene Wege und Mittel besitzt, um diese vermeintliche Schwäche zu einer Stärke zu entwickeln. Ja teilweise hatte ich das Gefühl, dass auch ich mir noch etwas bei Mireille abgucken kann.
Genauso außergewöhnlich wie die Geschichte, sind auch die drei Protagonistinnen. Ich habe sie auf ihrer sowohl persönlichen als auch physischen Reise sehr gerne verfolgt und ihnen beim wachsen zugesehen. Alle drei haben ihre Eigenarten und ergänzen sich trotzdem als Trio perfekt. Gemeinsam mit dem außergewöhnlichen Humor entsteht dadurch eine Geschichte, die gleichzeitig sehr gut unterhält, aber auch eine außergewöhnliche Tiefe besitzt, die mich emotional sehr ergriffen hat. Man fiebert in jeder Phase der Reise mit, freut sich mit den drei Mädchen und ist mit ihnen am Boden zerstört (und in meinem Fall auch vollkommen k.o. vom Fahrradfahren).
In der Geschichte geht es wohl vielmehr um den Weg, der das Ziel symbolisiert, trotzdem finde ich auch das Ende der Geschichte sehr passend und wunderbar aufgelöst, da vor allem der letzte Satz, die sehr schöne Aussage dieses Buches noch einmal unterstützt: jeder hat die Möglichkeit sich selbst zu retten und aus einer schlimmen Situation etwas gutes entstehen zu lassen.
Die Königinnen der Würstchen erzählt eine wunderschöne und ganz und gar einzigartige Geschichte von drei besonderen Mädchen, die uns mit auf eine Reise nehmen, auf der man auch selbst noch einiges über sich selbst lernen kann. Mit einem einzigartigen Sinn für Humor wird das Thema Mobbing hier einmal auf eine ganz eigene Art beleuchtet und eine wunderschöne Message transportiert. Eine absolute Leseempfehlung!

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Calypso - Zwischen den Welten

Fabiola Nonn
E-Buch Text: 221 Seiten
Erschienen bei digi:tales, 01.07.2017
ISBN 9783401840192
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erst einmal vielen Dank an Fabiola Nonn für das Rezensionsexemplar! Fabiolas Schreibstil ist sehr angenehm und zieht einen schnell in die Geschichte, da sie gut die Atmosphäre unter Wasser einfängt. Man kann sich direkt mit Noemi identifizieren, die immer etwas außen vor zu sein scheint und sich nicht richtig zugehörig fühlt. Ja am Anfang ist es sogar eher eine Abenteurer-Geschichte, die einen gleich an Die Schatzinsel denken lässt. Schnell geht die Handlung jedoch darüber hinaus. Steigt man am Anfang noch nicht so ganz durch, lösen sich nach und nach die Geheimnisse auf, die der Ozean in Noemis Welt verbirgt.
Die Welt und die Geschichte haben mich sehr neugierig gemacht – vor allem da Fabiola hier Dystopie mit interessanten mythischen Wasserwesen verbindet. Fast noch spannender fand ich die Zeit, die nicht im Wasser gespielt hat, da es mich an die Entdeckung der Maja erinnert hat.
Das Gedankenspiel unter Wasser zu flüchten, da die Welt quasi untergeht, finde ich sehr spannend. Generell ist die Handlung sehr spannungsgeladen aufbaut und fesselt einen dadurch ans Buch. Ich habe die Geschichte fast an einem Abend ausgelesen. Allerdings wechselt die Handlung später im Buch relativ rasch, was mir persönlich etwas zu sprunghaft war. Kaum ist man an einem Ort angekommen, schon ist man wieder zum nächsten unterwegs. Auch die Liebesgeschichte hätte ich mir etwas schöner integriert gewünscht. Hier kommen die Gefühle doch ziemlich plötzlich, was ich immer etwas unglaubwürdig als Leserin finde.
Calypso. Zwischen den Welten ist ein spannungsreicher Reihenauftakt, der definitiv Lust auf mehr macht. Noemi ist eine Protagonistin, mit der man sich direkt identifizieren kann und Fabiola schafft es einen durch ihren Schreibstil von der ersten Seite an unter Wasser zu ziehen. Gepaart mit sowohl myhtischen als auch dystopischen Elementen ergibt das eine tolle Geschichte, die zum Ende hin etwas sprunghaft wird.

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214 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Glücksspuren im Sand

Rachel Bateman , Ute Brammertz , Steffi Korda
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.06.2017
ISBN 9783453271494
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erst einmal vielen Dank an heyne fliegt für das Rezensionsexemplar! Ich bin ein großer Fan von Roadtrip-Sommer-Jugendromanzen-Geschichten. Vor allem in der Kombination mit der Liste außergewöhnlicher Aufgaben fand ich, dass der Klappentext von Glücksspuren im Sand von Rachel Bateman sehr reizvoll klang.Ich dachte, dass ist genau mein Buch für den anstehenden Urlaub.
Inhaltlich fand ich die Geschichte auch wirklich schön aufgebaut. Wie schon gesagt bin ich ein Fan von Listen mit außergewöhnlichen Ausgaben und Roadtrips. Im Buch wird das perfekte Sommerfeeling vermittelt und man wünscht sich selbst an der ein oder anderen Stelle mit ins Auto, um durchs Land zu fahren um die wirklich zum Teil sehr außergewöhnlichen Ausgaben zu erfüllen. Dank des Buches möchte ich auch unbedingt einmal ein Dive-in-Kino besuchen.
Allerdings hat der Rest mich ziemlich enttäuscht. Insbesondere mit der Protagonistin Anna bin ich einfach nicht richtig warm geworden, ja sie ging mir sogar richtig gehend auf die Nerven. Durch ihre sehr oberflächliche Art ging auch der gesamten Geschichte die Tiefe flöten. Egal ob es um die zu bewältigenden Aufgaben oder ihre Einstellung zu Jungs ging. Trotz einer schönen Portion Romantik am Schluss, die mich etwas versöhnt hat, wirkte die Liebesgeschichte aufgesetzt. Hier hatte ich mir definitiv mehr erhofft. Insbesonder mehr „Awwws“ und definitiv weniger *genervtes Schnauben*.
Das große Geheimnis hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, bis es dann plötzlich da war und mich doch überrascht hat. Ich dachte es ginge um etwas ganz anderes. Dadurch hat mir die Geschichte etwas besser gefallen, weil sich Anna an dieser Stelle endlich etwas weiterentwickelt und gleichzeitig ist mir dadurch eine andere Person unheimlich unsympathisch geworden. Wie schon gesagt hat mich das Ende für viele genervte Seufzer im Buch entschädigt und hat mich zumindest mit einem schönen Gefühl zurück gelassen. Trotzdem hatte ich mir viel mehr von der Geschichte gewünscht.
Glücksspuren im Sand von Rachel Bateman ist ein Jugendsommer Roman, der eine schöne Thematik in einen Mantel aus Oberflächlichkeit hüllt. Durch die Einstellung der Protagonistin bekommt das gesamte Leseerlebnis einen unangenehmen Dämpfer, der durch ein romantisches Ende etwas aufgehoben wird und einen wiedererwartend mit einem angenehmen Gefühl zurücklässt. Insgesamt eine Geschichte, die ich Leuten empfehlen kann, denen nach einer kitschigen Klischeegeschichte ist. Allen anderen würde ich vom Buch eher abraten.

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219 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

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New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erst einmal vielen Dank an cbj für das Rezensionsexemplar!Am Anfang hatte ich leichte Startschwierigkeiten im Buch. Die Protagonisten wirken auf den ersten Blick beide sehr stereotypisch und wiederholen sich am Anfang relativ häufig. Je weiter man in der Geschichte fortschreitet, desto mehr wachsen die beiden einem aber irgendwie ans Herz und am Ende ist es fast schade, die Anton und Liv ziehen zu lassen.
Der lockere, unterhaltsame Schreibstil und die seichte Handlung machen es einfach über den Text zu fliegen – in wenigen Stunden hatte ich das Buch durch. Ich finde bei Chat-Romanen besteht immer die Gefahr, dass zu viel von der eigentlichen Handlung wegfällt. Das war hier zum Glück überhaupt nicht der Fall, da sich die komplette teils humorvolle, teils romantische Handlung bis zu einem sehr fortgeschrittenen Punkt wirklich nur über die Online-Kommunikation der beiden abspielt. Ich habe nicht viel nachgedacht, sondern mich von den sehr humorvollen Dialogen berieseln lassen und so die große Überraschung am Ende nicht kommen sehen – obwohl ich natürlich einige Theorien diesbezüglich hatte.
Allerdings war ich auch ein kleines bisschen enttäuscht. Ich bin wirklich beeindruckt von der Kreativität der beiden Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die sich hinter Anna Pfeffer verbergen. Ihre Buchideen finde ich immer total lustig, ungewöhnlich und sie machen mich neugierig. Leider musste ich nach Für dich solls tausend Tode regnen auch bei New York zu verschenken wieder feststellen, dass ich mir einfach noch mehr erwartet hätte – insbesondere noch größere Lacher. Die Sorte, wo man richtig laut loslachen muss und alle einen schräg angucken.
New York zu verschenken ist eine romantische, lustige und kurzweilige Geschichte, die sich perfekt eignet, für ein paar entspannte Lesestunden zwischendurch. Die Geschichte wird mir aufgrund ihrer ausgefallenen Idee noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben, auch wenn ich mir noch etwas mehr erwartet hätte. 

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128 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Sternenscherben

Teresa Kuba
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783959911542
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich bin ein Fan von Dystopien, die mehr als nur der typische Aufstand gegen das Regime sind. Und bei Sternenscherben erwartet einen eine sehr interessante und überraschende Thematik, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Auch wenn es am Anfang wie eine Mischung aus Delirium und die Bestimmung wirkt, geht die eigentliche Geschichte weit darüber hinaus.

Denn nicht nur ihr Schreibstil und ihre sehr bildhaften Beschreibungen erschaffen eine sehr atmosphärische Geschichte, sondern auch der Inhalt an sich. Es wird nicht davor gescheut auch mal unschöne Darstellungen zu beschreiben, verkörpert aber dadurch sehr gut den Charakter der Gesellschaft. Ich finde es interessant, wie Teresa die gesellschaftlichen Ströme und Entwicklungen aufgefasst und umgesetzt hat. Schließlich ist die Gesellschaft ein ganz enormer Teil von Dystopien. Als die Thematik allerdings richtig interessant wird und die Handlung rasant an Fahrt und Spannung aufnimmt, ist die Geschichte leider schon sehr weit fortgeschritten. Die Geschehnisse davor fand ich zwar auch interessant, aber diese Aspekte im letzten Drittel haben es mir wirklich angetan. Darüber hätte ich definitiv noch gerne mehr erfahren und mir gewünscht, dass die Thematik einen Schwerpunkt im Buch ausmacht. Worum genau es geht? Da müsst ihr euch überraschen lassen, das würde an dieser Stelle zu viel spoilern. Ich bin in jedem Fall am Anfang bei weitem nicht darauf gekommen. Also Teresa – wie kommst du bloß auf diese Ideen?

Nora ist eine interessante Person, die eine starke Persönlichkeitsentwicklung durchmacht, die ihrem Charakter enorm zugute kommt. Am Anfang war sie mir häufig zu passiv und hat Dinge zu wenig hinterfragt, was sich aber gleichzeitig zur Geschichte entwickelt. Die spätere Nora gefällt mir wesentlich besser – mit ihr konnte ich mich auch beim Lesen identifizieren. Der männliche Protagonist Darian ist einem trotz seiner Eigenart direkt sympathisch. Ihn umgibt etwas sehr mysteriöses, das man unbedingt gemeinsam mit Nora erkunden möchte. Leider muss ich sagen ist Darian etwas unscheinbar geblieben, wodurch auch die Liebesgeschichte etwas untergegangen ist. Bei mir ist hier der Funke leider nicht übergesprungen.

Nicht, dass ihr einen falschen Eindruck bekommt. Ich mochte das Buch gerne. Es ist fesselnd und spannend geschrieben, weil man unbedingt alle seine Geheimnisse erkunden und herausfinden möchte, weil man bis zur Auflösung einfach nicht schlau aus den verstreuten „Brotkrumen“ wird. Allein den Inhalt fand ich absolut grandios! Ich glaube einfach, dass noch ein paar Seiten mehr, auf denen alle Charaktere und auch die Story Platz zum Entfalten gehabt hätte, gut gewesen wäre, damit das Buch für mich wirklich rund wird.

Sternenscherben bietet eine coole und spannende Story mit sehr ausgefallenen Ideen und viel Potential. Bei letzterem hätte ich mir gewünscht, dass es an einigen Stellen noch einmal etwas mehr ausgeschöpft würde beim nächsten Mal, um dadurch Figuren und Handlung noch etwas mehr Fundament zu bieten. Ich freue mich in jedem Fall schon auf die nächste Dystopie von Teresa Kuba!

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324 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Die Fabelmacht-Chroniken - Flammende Zeichen

Kathrin Lange
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Arena, 19.06.2017
ISBN 9783401603391
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ganz am Anfang möchte ich einmal herausstellen, wie begeistert ich von Kathrin Langes Schreibstil bin. Sie versteht es, Momente und Situationen mit wunderschönen Beschreibungen einzufangen, sodass man sich direkt an den Schauplatz der aktuellen Szene katapultiert fühlt. So fällt es einem nicht schwer das Gefühl zu bekommen, als würde man direkt an Milas Seite durch Paris laufen.
Auch die Idee des Romans fand ich absolut begeisternd und wunderbar herausgearbeitet. Die Fabelmacht bietet ein ganz neues Potential und es bleibt noch vieles offen, was hoffentlich in Teil zwei erläutert wird. In der Magie der Worte steckt eben ein ganz eigener Zauber, der einen über dieses Buch hinaus ebenfalls in seinen Bann zieht.
Die Geschichte bietet einen tollen Spannungsbogen, der einen zum Schluss das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen lässt. Dieser Umstand wird noch durch die Unterschiedlichkeit der einzelnen Protagonisten verstärkt, die zum Teil etwas sehr Geheimnisvolles umgibt, sodass man nicht weiß, wie sich derjenige als nächstes verhalten wird. Generell gibt es sehr viele interessante Verwinkelungen im Hintergrund, die einen immer wieder überraschen, sobald man die richtigen Hinweise für eigene Rückschlüsse im Buch bekommt.
Trotzdem dieses tollen Themas und dem atemberaubenden Schreibstil, hatte ich am Ende aber das Gefühl, etwas Großes aus der Geschichte verpasst zu haben, wodurch sie bei mir ein oberflächlicheres Gefühl hinterließ, als das eigentlich der Fall war. Im Buch geht es um eine Geschichte, die Nicholas geschrieben hat, es ist sozusagen der Hauptplot – leider wird diese Geschichte nur nie irgendwo erzählt oder auch nur angerissen. Da beide Geschichten, die reale und die im Buch, aber unweigerlich miteinander verbunden sind, hat immer etwas gefehlt. Und als Mila dann auf die Geschichte stößt, wird sie nur mit ein paar knappen Worten abgehandelt.
Der erste Band der Fabelmacht-Chroniken. Flammende Zeichen bietet einen wunderbaren Reihenauftakt. Kathrin Lange versteht es mit Wörtern sehr atmosphärisch zu beschreiben, sodass man das Gefühl hat, mitten in der Erzählung zu stecken. Leider hatte ich am Ende das Gefühl durch eine ausbleibende Erläuterung etwas von der Geschichte verpasst zu haben. Trotzdem sehr spannend und eine Thematik, die noch viel Potential und Geheimnisse bietet, die hoffentlich im zweiten Teil aufgelöst werden.

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116 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

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Schmetterlingsblau

Sarah Nisse
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959910590
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses Buch hat mich absolut verzaubert. Allen voran wegen Sarah Nisses unvergleichlichem Schreibstil. Die Beschreibungen sind unglaublich atmosphärisch und fangen die einzelnen Augenblicke mit wunderschönen Worten ein, wodurch sich die Momentaufnahmen direkt in das eigene Gedächtnis prägen, fast, als hätte man die Situationen selbst erlebt. Die Atmosphäre im Buch ist gleichermaßen leicht wie ein Flügelschlag und auf der anderen Seite düster, mystisch und melancholisch und spiegelt damit perfekt das Leben eines Schmetterlings wieder. Ich war von dieser Symbiose aus Schreibstil, Atmosphäre und Handlung gefesselt und habe auch jetzt das Gefühl, mit meinen Worten dem nicht mal ansatzweise gerecht zu werden.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jade und Alain erzählt. Beide sind voller Widersprüche und passen doch so perfekt zusammen. Insbesondere Jade hat mich magisch in ihren Bann gezogen. Sie verkörpert zu Anfang eine Mischung aus Unbedarftheit eines Kindes und gleichzeitig das Denken einer erwachsenen Frau. Ihre Sicht auf das Leben ist einfach beeindrucken und sie zeigt, wie wichtig es ist den Moment zu genießen und die kleinen Augenblicke im Leben wertzuschätzen. Im Laufe der Geschichte vollzieht sie eine sehr starke Entwicklung und wird zu einem einfach bewundernswerten, starken und mutigen Charakter. Alain dagegen bringt zu Anfang etwas düsteres in die Geschichte mit ein, die aber hervorragend zur Geschichte passt. Seine Entwicklung verläuft ganz anders als Jades, aber macht ihn auch zu einer stärkeren Persönlichkeit. Die beiden Protagonisten hat Sarah wirklich wunderbar gewählt.
Die Story verläuft eher ruhig, mit leisen Tönen wie Schmetterlingsflügel, wird zum Ende hin dafür aber immer gewaltiger und baut eine unterschwellige Spannung auf, der man sich nicht entziehen kann. Vor allem die Beschreibungen zum Ende haben mich wahnsinnig berührt und die Bedeutung des Gesamten Buches noch einmal unterstrichen.
Schmetterlingsblau ist ein absolut grandioses Buch! Die Geschichte wird leicht wie die Flügelschläge eines Schmetterlings erzählt, ist dabei aber unglaublich amtosphärisch und lebt von den einzigartigen Beschreibungen und dem Schreibstil von Sarah Nisse. Wir lernen mit Jade und Alain was eigentlich Freiheit bedeutet und was wichtig ist im Leben. Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben! 

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118 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Die Geheimnisse der Alaburg

Greg Walters
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 08.09.2015
ISBN 9781517172657
Genre: Fantasy

Rezension:

Zwei Freundinnen von mir sind super begeistert von der Farbseher-Saga. Dementsprechend häufig tauchen die Bücher auch in meiner Facebook Timeline auf. Als Greg Walters dann nach Rezensenten für Die Geheimnisse der Alaburg gesucht hat, habe ich mich total gefreut, dass er mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Nach der Aussage der anderen bin ich mit sehr hohen Erwartungen in die Lektüre gestartet.
Am Anfang habe ich mich mit der Geschichte ziemlich schwer getan, da sich für mich während des Lesens viele Längen aufgetan haben. Das ist immer das Problem mit zu hohen Erwartungen – man erwartet gleich von der ersten Seite an, eine Geschichte, die einen aus den Socken haut. Bei Die Geheimnisse der Alaburg kommt dieses aus den Socken hauen erst nach und nach, weil die Geschichte etwas Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Ab der Hälfte war ich dann aber wirklich begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, insbesondere, weil die Spannung mich absolut mitgerissen hat.
Greg Walters hat einen ganz einzigartigen Schreibstil, der mit seinen Beschreibungen die Welt rund um die Alaburg zum Leben erweckt. Insbesondere die Schilderungen des Essens sind wahnsinnig gut gemacht – es war nicht selten, dass ich beim Lesen Hunger bekommen habe. Auch das allgemeine Worldbuilding in der Geschichte fand ich toll und verspricht auch für die kommenden Teile noch einige Abenteuer bereitzuhalten.
Tatsächlich habe ich mich ziemlich oft in der Geschichte an Harry Potter erinnert gefühlt – vor allem ab dem Sternball Turnier, DEM Sportereignis auf der Alaburg. Dieses Gefühl kam nicht zuletzt von der sehr interessanten Zusammenstellung der Charaktere. Man fühlt sich dieser Gruppe Außenseiter gleich verbunden, die jeder auf seine Weise durch seine Einzigartigkeit überzeugen. Einzig Leik ist mir zwischendurch etwas unsympathisch gewesen, wenn er mal wieder wegen Drena gejammert hat – die Liebesgeschichte war für mich persönlich nämlich leider etwas zu viel des Guten in diesem Teil. Ich hätte auch gut darauf verzichten können.
Nach einigen Längen am Anfang konnte mich Die Geheimnisse der Alaburg absolut überzeugen. Hier erwarten einen eine Geschichte voller Freundschaft, Magie und ein großes Abenteuer. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht. Von mir eine Leseempfehlung für Fans von Harry Potter! 

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

familie, feriencamp, freundschaft, impress, liebe, problem, rezensionsexemplar, scheidung, sommercamp, sterne, sternenmeer, tanja voosen, teenager, teenie, träume

Sternenmeer

Tanja Voosen
E-Buch Text: 376 Seiten
Erschienen bei Impress, 03.08.2017
ISBN 9783646603521
Genre: Liebesromane

Rezension:


Ich liebe einfach Tanja Voosens Schreibstil! Sie schafft es immer mich zum Lachen zu bringen, transportiert aber auch die anderen Gefühle sehr gut und erzeugt damit das optimale Sommerfeeling für Zuhause. Es macht einfach Spaß ihre Bücher zu lesen.


Das Setting im Feriencamp fand ich süß und hat mich ein bisschen an Percy Jackson erinnert und hat auf jeden Fall einiges an Potential mit eingebracht. Allein schon bei dem Wort Sommercamp kommen gleich ganz viele Synergieeffekte auf. Auch die Liebesgeschichte war unterhaltsam und bot die entsprechende Leichtigkeit für diese Geschichte. Nicht desto trotz hatte ich durch den Klappentext leider ganz andere Assoziationen mit der Geschichte. Zwar kamen dadurch unerwartete Handlungsstränge sehr überraschend und bauten so eine gewisse unterschwellige Spannung auf, ich hatte aber leider das Gefühl, dass die Geschichte für ihren Inhalt gut 100 bis 200 Seiten zu kurz geraten ist. Für mich persönlich sind hier für die geringe Seitenzahl einfach zu viele Geschichtsstränge zusammengelaufen, die nicht richtig auserzählt wurden, was ich sehr schade fand.


Laurie und Derek fand ich an sich sehr gute und interessante Charaktere. Beide haben einen nicht ganz einfachen Hintergrund und wirken durch ihre Ecken und Kanten sehr real. Insbesondere durch die aufziehende Art zwischen den beiden, waren die Dialoge sehr unterhaltsam. Die entstehenden Konflikte innerhalb der Geschichte zwischen den Figuren wirkten aber leider oft etwas überdramatisiert, aufgrund der geringen Seitenzahl. Das wiederum hat mir die beiden zwischenzeitlich eher unsympathischer werden lassen, auch wenn ich ihre Beweggründe nachvollziehen konnte.


Insgesamt ist Sternenmeer eine nette und sommerliche Liebesgeschichte für zwischendurch, was einem das Ferienfeeling direkt nach Hause bringt, auch wenn für mich zu viele Handlungsstränge auf einmal angesprochen wurden im Buch. Ich hätte mir definitiv noch ein paar Seiten mehr gewünscht.

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585 Bibliotheken, 20 Leser, 4 Gruppen, 123 Rezensionen

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The Hate U Give

Angie Thomas , Henriette Zeltner
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.07.2017
ISBN 9783570164822
Genre: Jugendbuch

Rezension:


- The Hate U Give ist eines der besten Jugendbücher, die ich je gelesen habe und definitiv eines meiner Jahreshighlights. Lest es! Alle! - 


Ich weiß, gar nicht, wie ich in Worte fassen soll, was ich bei diesem Buch empfunden habe und meine Worte können diesem Buch vermutlich auch nicht gerecht werden. 


Starr ist nicht die typische Heldin, die man vielleicht erwarten würde. Sie ist tough, keine Frage, aber ist manchmal auch sehr ängstlich, manche würden es schwach nennen. Sie ist ein ganz normales Mädchen, was sehr viel mitmacht im Leben und das merkt man ihr an – ebenso den Konflikt, den sie mit sich rumträgt, nicht selbst das Opfer von Vorbehalten an ihrer Schule oder in ihrem Viertel zu werden. Sie steht sehr oft zwischen den Stühlen, aber am Ende findet sie einen Weg für sich, durch den sie sich selbst etwas stärkt. Im Buch gibt es einige traurige Szenen, die mich unheimlich berührt haben. Aber der Moment, in dem dieses Mädchen beschließt, dass es etwas wahrhaftig ändern muss und vor allen Dingen kann – das war der Moment in dem ich richtig angefangen habe zu heulen. Aber allein schon, weil sie glühender Harry Potter Fan ist, muss man sie einfach gern haben. Sie und die anderen Figuren haben so ein paar Ticks, die der Geschichte noch einmal etwas ganz Besonderes geben.


Angie Thomas hat ein unheimliches Talent dafür, die Atmosphäre in den einzelnen Situationen einzufangen. Nicht selten ist mir eine wahrhaftige Gänsehaut gekommen von ihren Beschreibungen. Man merkt, dass hier ist nichts Erfundenes, sondern passiert genauso, jeden Tag und viel zu viele Menschen verschließen einfach die Augen vor schlimmen Dingen, die so passieren. Dementsprechend waren auch die Gefühle der Personen sehr real und man hat mit Starr gelitten, getrauert, gelacht und gelebt. Über all dem hängt allerdings eine bedrückende Atmosphäre wie ein Damokelsschwert, was über allem hängt und es liegt eine unterschwellige Spannung in der Luft, die droht zu explodieren.


Dieses Buch hat mich einfach tief berührt, ich kann es nicht anders sagen. Nicht zuletzt, weil es leider so wahr ist. Hier wird nicht nur auf den Missstand durch Polizeigewalt hingewiesen. Hier geht es darum, dass jeder eine Stimme hat und sie dazu nutzen kann, für das einzustehen, an das er glaubt. Dass jeder mutig ist, auch wenn mutig sein manchmal bedeutet, dass man trotzdem Angst hat. Dass man anderen nicht alles durchlassen sollte und zu sich selbst stehen soll. Dass man etwas ausrichten kann, auch wenn das Leben erdrückend wird. Man ist nicht alleine auf dieser Welt und gemeinsam, können wir etwas bewirken. 

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Dicionum - Du darfst dich nicht verlieben

Vivien Summer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646603590
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Am Anfang war ich ziemlich fasziniert, was sich dann aber leider nach den ersten 50 Seiten merklich abgekühlt hat. Katie ist ein Charakter, den ich an sich ziemlich sympathisch finde. Sie ist stark und weiß sich zu behaupten, ist ein Kämpferin. Zumindest merkt man das in den Momenten, wo sie nicht die ganze Zeit am meckern ist. Auf die Dauer war dieses Verhalten etwas anstrengend, ebenso wie das dauerhaften und vor allem sprunghafte Idiotenverhalten, das Will an den Tag legt. Trotzdem gibt es eine Chemie und eine Spannung zwischen den Figuren, die dafür sorgt, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. 


 I‘m a little bit confused. Da trifft für mich wohl am meisten auf die Handlung zu. Die Thematik bringt viel Potential mit und wirkt wie eine abgefahrene Mischung aus der Edelsteintrilogie und den Chroniken der Unterwelt. Allerdings erfährt man über den Kern des Ganzen nicht wirklich viel, genau wie Katie. Es passieren zwar viele interessante Dinge, ergeben bisher jedoch noch nicht so viel Sinn und wirken teilweise unzusammenhängend, sodass der Leser mit einer gehörigen Portion Fragezeichen zurückgelassen wird.


Trotz allem machen Figuren und Setting einen gewissen Charme aus, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen werden – aber eigentlich möchte ich schon wissen, was genau hinter dem Dicio-Kreis steckt und was es mit Katies Gabe auf sich hat. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass den Leser noch eine Überraschung erwartet – Vivien schafft es nämlich immer etwas aus dem Hut zu ziehen, dass einen vollkommen überrascht.


Ein eher durchwachsener Auftakt zur Dicionum-Trilogie. Die Reihe besticht durch eine spannende Rahmenhandlung und der ganz besonderen Chemie zwischen den Charakteren ist aber andererseits von der Handlung her auch etwa unzusammenhängend und verwirrend für den Leser.

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Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.07.2017
ISBN 9783570403532
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Die Geschichte spielt in 1001 Nacht und ist ein Aladin Retelling, wird allerdings aus der Sicht von der Dschinny Zahra erzählt. Diese wendet sich während der Geschichte immer wieder an ihre bisher einzige Freundin: ihre vorherige Herrin und mächtigste Königin aller Zeiten, die ihretwegen umgekommen ist. Dadurch bekommt die Erzählung eine sehr vertrauliche Note, die uns immer wieder Einblicke in Zahras widersprüchliche Gefühlswelt gibt. Am Anfang orientiert sich die Geschichte stark an dem Original, weicht aber dann relativ schnell ab und entwickelt ihren ganz eigenen Charme.


Die Charaktere fand ich toll gestaltet, weil sie ziemlich gegensätzlich sind und sich gerne gegenseitig aufziehen, wodurch lustige Dialoge entstanden sind und gut unterhalten. Vor allem auch den inneren Konflikt von Zahra zwischen ihren Gefühlen und ihrem Wesen als Dschinn fand ich interessant, hätte ihn mir aber an der ein oder anderen Stelle noch etwas stärker gewünscht.


Jessica Khoury weiß, wie man Gefühle und Atmosphären in einer Geschichte gut widerspiegelt. Ich hatte das Gefühl mitten in ein Märchen von 1001 und einer Nacht gefallen sein – ich hatte sogar das Gefühl den Sand in der Wüste spüren zu können oder im Palastgarten mit in der Sonne zu liegen. Die Liebesgeschichte zwischen Zahra und Aladin wird mit ganz zarten Gefühlen beschrieben, die einfach nur zuckersüß sind. Auf der anderen Seite wird es dann zum Ende hin immer spannender, wodurch man nur so an den Seiten klebt.


Auch die Handlung fand ich gut aufgebaut, weil es noch einige Verwinkelungen innerhalb der Story gab. Insgesamt entwickelte sich die Geschichte von einem simplen Retelling zu einer viel größerem Abenteuer, dass sich mit einer tieferen Materie auseinandersetzt: dem Aufeinanderprallen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten, verpackt in einen leichten Mantel. Das Einzige, was mich hier gestört hat, waren die fehlenden Zeitangaben. Man verliert vollkommen das Gefühl für die Zeit im Buch und wenn zwischendurch mal eine Angabe gemacht wird, dann bekommt man schnell das Gefühl, dass für diese Zeitspanne einfach zu wenig passiert ist. Davon abgesehen aber einfach eine wunderschöne Geschichte.


Ein Kuss aus Sternenstaub ist eine zuckersüße Geschichte, die einen mit der Magie von 1001 Dschinn einfach verzaubert. Ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen und bin sowohl von den zarten Gefühlen zwischen den Protagonisten, als auch dem Spannungsbogen im Buch absolut fasziniert gelesen. Ein Muss für jeden Fan von 1001 Nacht!

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Elefant

Martin Suter
Audio CD
Erschienen bei Diogenes, 18.01.2017
ISBN 9783257803815
Genre: Romane

Rezension:

Die Qualität des Hörbuchs ist ausgesprochen gut. Gerd Heidenreich Stimme ist sehr angenehm und verleiht jedem der Charaktere seine ganz eigene Note. Er schafft es die Geschichte nur über seine Stimme perfekt zu modulieren und erweckt so den kleinen rosa Elefanten und seine Umgebung vor dem inneren Auge zum Leben.

Zum Inhalt kann ich nur sagen: Martin Suter ist ein schreibtechnisches Genie. Die Geschichte findet auf verschiedenen Zeitachsen statt. Auf der einen Seite wird über Schoch in der Gegenwart berichtet und auf der anderen Achse geht es um die Personen und Erzählungen rund um die Entstehung von dem kleinen Elefanten. Irgendwann laufen alle Stränge zusammen und das Ergebnis ist eine strategische Meisterleistung. Über diese einzelnen Stränge hinweg hat sich ein immer größerer Spannungsbogen aufgebaut, der einen an die Geschichte fesselt.

Die einzelnen Charaktere haben die Handlung durch ihre Vielfältigkeit bereichert und interessant gemacht. Was jedoch besonders herausstechend und bezeichnend für mich ist, ist die Detailtreue von Suter. Er schafft es genau die richtige Mischung aus relevanten Informationen zu geben, ohne den Leser komplett zu überfordern.

Es gab zwei Dinge, an die ich mich erst etwas gewöhnen musste beim Lesen. Dadurch, dass die Geschichte sehr gehaltvoll ist, konnte ich sie nicht hören, während ich etwas Anderes mache – dementsprechend hat es etwas gedauert, bis ich das Hörbuch beendet hatte. Zum anderen ist es am Anfang etwas verwirrend mit den vielen unterschiedlichen Figuren, die zum Teil nicht gerade geläufige Namen haben. Aber da gewöhnt man sich zum Glück ziemlich schnell dran.sträng

Elefant war für mich ein einzigartiges Hörvergnügen. Das Hörbuch überzeugt nicht nur durch seine ausgesprochen gute Qualität und die Stimme von Gert Heidenreich, der die Geschichte zum Leben erweckt, sondern auch von dieser einzigartigen Geschichte, die mich durch Martin Suters Genie einfach nur staunend zurückgelassen hat.

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Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson

Paige Toon , Gisela Schmitt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 08.05.2017
ISBN 9783959670944
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Am Anfang hat es eine Weile gedauert, bis ich wieder vollkommen in der Story war, weil der dritte Satz eine Weile nach Band zwei spielt. Aber ab da hat es einfach Spaß gemacht Jessies Geschichte weiterzuverfolgen, genau wie in den anderen beiden Teilen. Der Schreibstil von Paige Toon gefällt mir immer noch gut, denn sie verpackt die Story in ihrem locker, leichten Stil. Trotzdem war es mir an der ein oder anderen Stelle dann doch etwas zu seicht, was noch durch die teilweise etwas naive Verhaltensweise von Jessie forciert wurde. Noch dazu kamen sehr viele Handlungswiederholen, die ich als etwas störend empfand – keine aus den Vorgängerbänden, sondern aus dem aktuellen.


Auch, wenn die ganze Geschichte sehr unterhaltsam war, hatte ich das Gefühl nicht wirklich viel Neues im Gegensatz zum zweiten Band zu erfahren. Die Charaktere entwickeln sich nicht großartig weiter – der ein oder andere geht sogar eher einen Schritt zurück und von Agnes beispielsweise sieht man fast gar nichts, was ich unheimlich schade fand. Sie war definitiv einer meiner Lieblinge in der Reihe. Und auch die vielen neuen Charaktere bleiben ziemlich gesichtslos. Trotzdem ist es schön zu sehen, wie die Story rund um Jessie Jefferson zu einem (wie ich finde sehr schönem) Ende geführt hat.


Was mir wirklich richtig gut gefallen hat, waren die Beziehungen zwischen Jessie und ihren zwei Vätern. Hier werden viele Emotionen übertragen und man merkt richtig, wie Johnny langsam in seine Vaterrolle gegenüber Jessie wächst und dabei aber genauso die Waage zu Stu gehalten wird.


Insgesamt ein Abschluss der Reihe, mit dem ich sehr zufrieden war und die Ergebnisse rund um Jessie Jefferson zu einem guten Ende bringt. Trotz einiger Schwächen, erwartet den Leser auch in Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson wieder eine locker, leichte Lektüre, die sich hervorragend für den Sommer eignet. Insgesamt fand ich jedoch den zweiten Band der Reihe am besten.

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476 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

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Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:


Die Geschichte wird aus Sicht von Eleanor erzählt. Da sie aber nicht viel Kontakt mit anderen Menschen hat, gleicht die Erzählung oftmals einer Art Monolog, der durch die teils hochgegriffenen Begriffe etwas anstrengend ist zu lesen. Gleichzeitig hat mich der Stil aber absolut begeistert – Eleanor bringt es in ihrer eigenen unbedarften Art erschreckend und teils sarkastisch auf den Punkt und spiegelt dadurch ihren Charakter perfekt wider. Durch diese Art der Erzählung ist der Eindruck beim Lesen sehr intensiv, wodurch ich für meine Verhältnisse außergewöhnlich oft eine Pause beim Lesen einlegen musst – ansonsten wirkt die Geschichte glaube ich aber auch nicht.


Die Dynamik im Buch ist eher ruhig, birgt aber dennoch eine gewisse Spannung mit sich, da man schnell merkt, dass es ein großes Geheimnis in Eleanors Vergangenheit gab, was man Stück für Stück ergründet. Eleanors Entwicklung fand ich sehr interessant zu verfolgen. Ich fand sie generell als Charakter einfach toll, weil sie anders ist als die typischen 0815 Frauen in Romanen – zwischendurch hätte ich sie wirklich gerne einfach umarmt. Sie hat mich auch über das Lesen hinaus im meinem Alltag beeinflusst – das hatte ich schon wirklich lange nicht mehr. Ich hab sogar beim Tee machen an die gute gedacht und hab meinen Wortschatz definitiv um einige Worte erweitert.


Im Buch geht es um die Liebe – aber entgegen meiner Erwartung ist damit nicht die romantische Liebe gemeint. Es geht viel mehr um familiäre und freundschaftliche Liebe und um die Liebe zum Leben, was wirklich sehr erfrischend in der Handlung war. Der Moment in dem man erfährt, was Eleanor passiert ist, haut einen dann noch einmal von den Socken, obwohl man sich einen Teil schon denken konnte. Einfach ein ganz besonderes, eigenes Buch!


Ich, Eleanor Oliphant erzählt eine ganz besondere Geschichte über eine starke Frau, die lernt, was es heißt zu leben und zu lieben. Dieses Buch hat mich nachhaltig absolut beeindruckt und in meinem Kopf festgesetzt. Auch wenn es sehr intensiv ist und man zwischendurch immer mal wieder eine kleine Lesepause einlegen muss, fand ich es einfach ein tolle und ganz andere Geschichte, die man unbedingt lesen sollte!

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

impress, stefanie hasse

Nadiya & Seth - Dunkle Hoffnung

Stefanie Hasse
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646602708
Genre: Fantasy

Rezension:


Leider muss ich sagen, bin ich in diesem Teil nicht mehr so wirklich in die Handlung gekommen, was zu einem Großteil daran lag, dass ich dauernd das Gefühl hatte, dass einige wichtige Details nicht (noch einmal erzählt) wurden. In meiner Rezension zu Band eins meinte ich, es wäre nicht nötig die Darian und Victoria Reihe zu lesen – nun, für diesen Teil wäre es definitiv von Vorteil. Es wird viel von den Mondkindern erzählt, aber Erklärungen zur Ausbildung erhält man quasi gar nicht. Auch manche Handlungsstränge hätte ich gerne von Stefanie noch erklärt bekommen, da sie für mich einfach noch Erklärungsbedarf hatten.


Die Figuren haben sich aus meiner Sicht leider auch nicht wirklich weiter entwickelt im Gegensatz zum ersten Teil und wurden von der Handlung komplett überlagert, wodurch leider alle Charaktere, insbesondere auch die neu hinzugekommen, ziemlich blass geblieben sind.


Nichts desto trotz war auch dieser Teil sehr spannend und man fiebert sehr zum finalen Kampf hin – plötzlich ist dann alles zu Ende. Die Geschichte ist toll aufgebaut und transportiert viele Gefühle. An der ein oder anderen Stelle war es mir persönlich sogar einen Ticken zu viel Kitsch, aber ich glaube das lag eher an dem nicht ganz in die Geschichte Hineinkommen. Eins muss ich hier allerdings noch einmal festhalten: Steffi du bist manchmal einfach…grrr. Wirklich – wer bringt dir bei, solche Wendungen einzubauen? Mir ist zwischendurch fast das Herz stehengeblieben!

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Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Liebesromane

Rezension:


Ach ja, Der kleine Laden der einsamen Herz hat mein Herz im Sturm erobert, es ist wirklich eine total süße Geschichte, die einem für ein paar Stunden ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Quasi ein perfektes Buch für einen richtig entspannten Nachmittag bei Regen im Bett (oder auch draußen bei Sonnenschein).


Am Anfang lernt man Posy kennen. Man kann gar nicht anders, als sie direkt zu mögen. Sie ist manchmal etwas tollpatschig, aber ist dabei einfach süß, sodass man sie einfach knuddeln möchte. Auch die anderen Charaktere können einen direkt überzeugen. Die Mitarbeiter im „Booksend“ sind eine ganz kuriose und einzigartige Mischung, was es aber umso lustiger macht. Die Situationskomiken werden noch durch den tollen Schreibstil von Annie Darling unterstützt.


Im Buch merkt man auf jeder Seite die Liebe der Autorin zum geschriebenen Wort überdeutlich – da fühlt man sich als Bücherwurm gleich noch viel wohler. Alles Schilderungen sind mit sehr viel Liebe zum Detail gewählt und ich finde das Bild, das Annie Darling von der Buchhandlung gezaubert hat einfach toll. Kann es so einen Laden nicht auch bei uns um die Ecke geben? Die Liebesgeschichte finde ich gut aufgebaut. Man wird ganz langsam herangeführt und es läuft nicht alles immer so ab, wie man sich das vielleicht auf den ersten Blick denkt. Kurzum einfach ein kurzweiliges und sehr unterhaltsames Lesevergnügen.


Der kleine Laden der einsamen Herzen ist voller Liebe – die Liebe zum Buch, Geschwisterliebe und romantische Liebe. Zusammen mit einer ordentlichen Portion Humor ergibt das einen wunderschönen Roman, in den man sich sofort verliebt. Die Charaktere sind mir gleich ans Herz gewachsen und ich war traurig, als ich sie wieder verlassen musste, denn dieses Buch hat einfach Spaß gemacht zu lesen.

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Ewigkeitsgefüge

Laura Labas
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.07.2017
ISBN 9783959912976
Genre: Fantasy

Rezension:

Letzte Woche hatte ich ein richtiges Leseproblem – ich habe fünf Bücher angefangen und keines konnte mich so richtig packen. Bis ich mit Ewigkeitsgefüge von Laura angefangen habe. Das Buch hat mich aus meiner Leselethargie gerissen, was nicht weiter verwunderlich ist, denn Lauras Bücher sind für mich ein Garant für gute Leseunterhaltung.

Es fängt schon an mit einem Prolog, der einem absolute Gänsehaut beschert. Laura hat einen Schreibstil, der einen direkt in die Geschichte einsaugt und wunderbare Emotionen und Atmosphären aus dem Buch überträgt. Ich hab mich wirklich gegruselt zwischendurch. Dann war es aber auch wieder so spannend, dass ich mir die Augen zugehalten hab, weil ich nicht weiterlesen konnte. Insbesondere zum Ende hin lässt die Geschichte einen dann gar nicht mehr los, bis man das Buch zu Ende gelesen hat.

Die Idee der Welt, die Laura hier geschaffen hat, ist wieder einmal grandios. Bei ihren Büchern mag ich besonders, dass sie Figuren und ihre Umgebung so detailreich ausarbeitet sind. Bei den Figuren ist ihr das wiedermal gelungen. Alle sind sehr plastisch und trotz magischer Fähigkeiten absolut real gehalten. Es gibt nicht das klassische gut gegen böse, schwarz gegen weiß, sondern die Grenzen zerfließen hier ineinander, wodurch die Konflikte zwischen den Figuren noch interessanter wurden. Leider muss ich sagen, fand ich die Protagonistin Lydia nicht so sympathisch aufgrund ihrer teils naiven Art, was aber der Geschichte für mich keinen Abbruch getan hat. Beim Lesen gab es sogar eine Premiere für mich: im angedeuteten Liebesdreieck hätte ich hier definitiv den anderen Mann lieber an Lydias Seite gesehen – das hatte ich wirklich noch nie beim Lesen.

Da es sich bei Ewigkeitsgefüge um einen Einzelband handelt ist die Welt leider ein bisschen zu kurz gekommen. Wie schon gesagt die Ganze Idee mit den Göttern und den einzelnen Clans fand ich super, aber mir haben noch ein paar Informationen über die Welt, in der Lydia und die anderen leben gefehlt und vor allem noch mehr Informationen über die Gegebenheiten mit den Göttern und dem Ewigkeitsgefüge. Das fand ich etwas schade, aber vielleicht mach Laura ja noch eine Spin-Off Story, wo alles etwas näher erläutert wird.

Ewigkeitsgefüge ist ein klassischer Laura Labas Roman: hochspannend, atmosphärisch auf jeder Seite und Charaktere zum Anfassen. Die Geschichte vereint Mystik, düstere Götter und lässt einen die ganze Zeit mit der Frage zurück: wer ist eigentlich der Böse und wer der Gute? Kann ich wirklich nur jedem Empfehlen!

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Windgeflüster in Fella

Lara Kessing
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 25.11.2016
ISBN 9781540515964
Genre: Romane

Rezension:


Die Geschichte beginnt mit dem großen Sturm, der alles verändert und es werden gleich zu Beginn viele Figuren und ihre Namen eingeführt. Hier lag für mich leider schon das erste Problem, denn die Namen sind nicht gerade eingängig und bei manchen bestand durchaus Verwechslungsgefahr.


Sorija ist am Anfang ein sehr unsichere und ängstlicher Charakter, der sich dann zu einer mutigen Heldin hin entwickelt. Zwar wurden viele der Charaktere öfter im Buch aufgegriffen und sind nicht einfach verschwunden, dennoch sind sie mir leider alle etwas zu blass geblieben, insbesondere Sorija. Die sprunghafte und sehr schnelle charakterliche Entwicklung der Figuren konnte ich auch nur bedingt nachvollziehen, obwohl die Entwicklungen an sich gut und notwendig waren. In diesem Bereich hätte ich mir gerne eine stärkere Ausarbeitung gewünscht.


Die Ansätze der Geschichte fand ich super interessant und hat mich teilweise wirklich an Die Bestimmung erinnert. Obwohl ich Laras Schreibstil mochte, zieht sich die erste Hälfte des Buches etwas, da ziemlich schnell einzelne Abschnitte und Orte sehr szenisch hintereinander folgen. Genau hier setzte bei mir irgendwann der Moment ein, wo ich das Buch erst einmal zur Seite legen musste, da mir etwas die Lust am Weiterlesen verloren gegangen ist. Die zweite Hälfte war dann sehr spannend und ich war überrascht, als ich schon am Ende angelangt war. Diesen Teil fand ich definitiv viel besser als den Anfang. Ich hätte hier die ein oder andere Szene ihrer Flucht vielleicht ausgelassen und stattdessen gerne noch etwas mehr über Fella erfahren, denn auch über das Land in dem die Geschichte spielt erfährt man leider recht wenig.


Windgeflüster in Fella ist eine dystopisch angehauchte Geschichte mit tollen Geschichtlichen Ansätzen, einigem Spannungspotential und einer Protagonistin, die sich stark entwickelt. Leider hat mir im ersten Teil der Geschichte ein konsistenter roter Faden gefehlt, der die Geschichte rund gemacht hätte, da einiges zu sprunghaft passierte und Charaktere und Handlungsort meiner Meinung nach zu sehr an der Oberfläche bleiben.

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Labskaus ist Liebe: oder Omas Briefe aus dem Jenseits

Lieke van der Linden
E-Buch Text: 157 Seiten
Erschienen bei null, 16.12.2016
ISBN B01MRLWBZL
Genre: Sonstiges

Rezension:

Lieke van der Lindens Schreibstil ist flüssig und absolut unterhaltsam und humorvoll geschrieben. Ich hab wirklich sehr viel gelacht bei dem Buch! Die Figuren sind alle sehr besonders und wirklich skurril, aber gerade deswegen schließt man alle sehr schnell ins Herz, wie das eben bei so kleinen Dörfchen ist. Ich muss es wissen, ich wohne schließlich in einem. Und es ist wirklich naturgetreu abgebildet – von den neugierigen Omis bis hin zu den Vereinen.

Den Verlauf der Geschichte fand ich gut aufgebaut, allerdings bin ich immer skeptisch, wenn Figuren beschließen sich Hals über Kopf selbstständig zu machen. In den meisten Fällen wirkt das einfach nicht wirklich durchdacht und geht in der Realität selten gut. Aber zum Glück sind wir hier in einem Buch. Ich hätte mir auch gewünscht, dass der Titel noch eine größere Rolle spielt, wobei vor allem die Briefe von Sarahs Oma wirklich ein Highlight waren. Nur die Bedeutung des Labskaus ist mir nicht so ganz bewusst geworden.

Labskaus ist Liebe ist eine schöne leichte, etwas skurrile, aber sehr witzige Geschichte, die sich perfekt für einen Lesenachmittag voller Entspannung eignet. Ich kann es nur jedem empfehlen, der etwas Unterhaltung dringen nötig hat und gerne gedanklich einen Ausflug an die Nordsee machen möchte.

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914 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 115 Rezensionen

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Erwachen des Lichts

Jennifer L. Armentrout , Barbara Röhl
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959670968
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich liebe den Schreibstil von Jennifer L. Armentrout und spätestens seit dem Finale der Lux-Reihe bin ich ein großer Fan. Umso mehr habe ich mich auf diese neue Reihe bei HarperCollins gefreut. Schon auf dem Cover klebte ein Sticke, der verkündete: Für Fans der Obsidian-Reihe.

In der Hinsicht kommt man auch wirklich auf seine kosten. In gewohnt lustiger Art führt Armentrout den Leser in die Welt der griechischen Götter ein. Die ganze Mythologie ist meiner Meinung nach auch wirklich gut dargestellt. Auch wenn man nicht so ein kleiner Nerd auf dem Gebiet ist (wie ich z.B., ich liebe solche Geschichten einfach), versteht man schnell die ganzen Zusammenhänge. Bei der Reihe handelt es sich außerdem um einen Spin-Off der Dämonentochter-Reihe von Jennifer L. Armentrout, die ich ehrlich gesagt bisher noch nicht gelesen habe. Allerdings versteht man die Zusammenhänge auch sehr gut, ohne die Reihe gelesen zu haben.

Die Protagonisten haben mich auf der einen Seite an Kathy und Daemon aus der Lux-Reihe erinnert, sind irgendwo aber auch ganz anders. Josie ist eine Mischung aus schüchternem Mädchen und der Schlagfertigkeit in Person, was ich zwischendurch etwas irritierend fand, da ich sie nicht richtig einordnen konnte. Seth erinnert mich sehr an Jace aus Die Chroniken der Unterwelt. Ich fand gut, dass trotz teilweise eingeschränkter Handlung, viel Hintergrund über die Figuren vermittelt wurde.
Was definitiv gleich ist, sind die spritzigen Dialoge, die auch in Erwachen des Lichts durch eine Mischung aus Sarkasmus und Witz unterhalten.
Auch die anderen Figuren im Buch, die man schon kennen lernen durfte, fand ich sehr interessant und ich bin gespannt, was da in den nächsten Teilen noch auf uns zukommt.

Die Handlung hat immer wieder Spannungshochpunkte und auch zwischen diesen Momenten ist eine unterschwellige Spannung zu spüren, weil man genau weiß, dass da etwas Böses auf Josie und Seth zukommt. Durch die witzigen Dialoge und diese Spannung bin ich quasi über die Seiten geflogen. Es gab allerdings etwas, das mich massiv gestört hat. Bereits nach einem Drittel konnte ich nicht mehr lesen, wie scharf sich die beiden Protagonisten gegenseitig machen. Im Englisch liest es sich vielleicht angenehmer, aber im Deutschen ist es deutlich eine Spur zu viel und das Verlangen wird zum Teil doch ziemlich derb geschildert. Dadurch wirkten Seth und Josie auf mich leider mehr notgeil als alles andere und haben damit viel von der eigentlich interessanten Handlung weggenommen, was ich persönlich sehr schade fand. Daher ist auf jeden Fall noch viel Raum für weitere Handlungen in den nächsten Bänden.

Erwachen des Lichts ist vom Schreibstil her ein echter Armentrout: eine Extraportion Sarkasmus, viel Spannung und ordentlich Anziehungskraft zwischen den Protagonisten, die mir zum Teil etwas zu viel wurde. Insgesamt ein guter Einstieg und eine solide Grundlage, aufgrund derer in den nächsten Teilen hoffentlich noch sehr viel mehr passieren wird – allerdings hoffentlich nicht im Bett von Josie und Seth.

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Erste Liebe, zweite Chance

Meg Cabot , Claudia Geng
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.04.2017
ISBN 9783956497131
Genre: Romane

Rezension:

Ich liebe Meg Cabot spätestens seit den Plötzlich Prinzessin-Bänden, die ich damals verschlungen habe. Auch in Erste Liebe, zweite Chance schlägt der unglaubliche Cabot-Humor wieder zu. Ich bin nur so über die Seiten geflogen, die ziemlich schnell dahingeschmolzen sind. Dabei habe ich mich total kaputt gelacht, mir liefen sogar Lachtränen übers Gesicht. Meg Cabot hat einfach das Talent, aus jeder Geschichte eine kurzweilige, leichte und humorvolle Story zu machen, die man schön im Urlaub oder auch an einem gemütlichem Nachmittag Zuhause lesen kann.

Der Roman ist als Chat-Roman gehalten, erzählt also aus Chat- oder E-Mail Verläufen, sowie Online-Bewertungen, Tagebucheinträgen und Zeitungsartikeln die Geschichte. Die einzelnen Dialoge zwischen den Charakteren waren super unterhaltsam und die vielen unterschiedlichen Charaktere haben auch viel Schwung in die Handlung gebracht. Trotz, dass es keine detaillierte Beschreibung der einzelnen Figuren gab (abgesehen von Reeds Haar, was unbedingt für eine Werbung gegen männlichen Haarausfall stehen soll) kann man sich doch ein ziemlich gutes Bild anhand der einzelnen Charakterzüge schaffen.

Was ich etwas schade fand ist, dass durch die Chat-Form einzelnen Handlungen im Geschichtsverlauf untergehen, da ja die Dialoge im Vordergrund stehen. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir hier dann doch noch etwas aufschlussreichere Beschreibungen gewünscht. Insbesondere, da natürlich ziemlich schnell klar wird wohin die Story führt.

Alles in allem ist Erste Liebe, zweite Chance aber ein absolut leichter und unterhaltsamer Roman, perfekt für den Sommer. Meg Cabot überzeugt mit luftigen Dialogen, etwas schrägen Charakteren und einer ordentlichen Portion Humor, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

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