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(1.040)

1.803 Bibliotheken, 16 Leser, 4 Gruppen, 60 Rezensionen

götter, griechische mythologie, liebe, göttlich, fantasy

Göttlich verliebt

Josephine Angelini , Simone Wiemken , Hanna Hörl
Buch: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.03.2015
ISBN 9783841501394
Genre: Jugendbuch

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(8)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

die anderen, asen, alpha zentauri, voynich manuskript, geschenk

Wir Alle und Johannes der V.

Tauchmaske , The wooky people
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei The wooky people, 01.07.2017
ISBN 9783200051638
Genre: Romane

Rezension:

Wer meine Rezensionen über die vorherigen Bände der »Johannes«-Reihe verfolgt hat, weiß, wie sehr mich die Bücher – trotz anfänglicher Skepsis – begeistert haben. Umso glücklicher bin ich, dass die Reihe im dritten Band einen Abschluss gefunden hat, der Tauchmaskes anderen Werken in nichts nachsteht.

Handlung
Die gesamte Menschheit steht unwissend an ihrem Scheitelpunkt ihrer Existenz, an dem es buchstäblich um Leben und Tod geht, als Johannes sich in Band 1 auf die Suche begibt. Und was anfangs eher als spontane Spurensuche beginnt, entpuppt sich als vielmehr – als eine gravierende Veränderung der Geschichte, die Hoffnung auf ein völlig neues Kapitel gibt. Johannes‘ Suche ist nämlich keineswegs nur irgendein Selbstfindungstrip. Sie ist Chance und Herausforderung für die Menschen zugleich, und fordert und verspricht so viel mehr, als sich jeder Einzelne von uns vorstellen könnte. Doch Veränderungen benötigen Vertrauen und genau das ist die Hürde, über die Johannes und seine Freunde den Menschen helfen müssen – denn die Offenbarung des Johannes hat bereits begonnen.

Zwar ist Johannes‘ Suche jetzt vorbei, doch eigentlich stellt dieses Ende nur einen Anfang dar: Denn viel schwieriger, als nach einem Sinn im Leben zu suchen, ist es dann doch, ihn den anderen zu vermitteln. Und genau diese Vermittlung wird mit ihren Höhen und Tiefen, ihren Spannungen und Entspannungen im Finale der »Johannes«-Reihe beschrieben.
Es macht unglaublich Spaß, zu lesen, wie sich die Menschheit verändert, und so wurde es nicht einmal langweilig, Johannes bei seiner Offenbarung, die schon bald eine Art Eigendynamik annimmt, zu begleiten. So manches Mal habe ich die Luft angehalten und mich gefragt „Wie will der das wohl lösen?“ und dann … nein, stopp, wenn ich jetzt noch mehr erzähle, ist für euch die Spannung ja schon weg. Am besten, ihr macht euch einfach selbst ein Bild. ;)
Mich hat dieses Buch jedenfalls ergriffen und zum Nachdenken gebracht – sowohl während des Lesens selbst, als auch weit darüber hinaus. Ich denke, ich übertreibe keineswegs, wenn ich sage, dass mich die Reihe in meinem Denken und Handeln verändert hat – und ich bin stolz darauf.

Charaktere

Johannes ist nicht der typische Held eines Romans. Das braucht er auch gar nicht sein, denn er ist so viel mehr als das. Auch wenn er nach wie vor von sich behauptet, nur ein Mensch zu sein, bin ich davon überzeugt, dass sich jeder von uns mal eine Scheibe abschneiden könnte. Denn er ist keineswegs nur ein Mensch – er ist ein herzensguter Mensch.
Und zwar mit all seinen Stärken und Schwächen, seinen Hoffnungen, aber auch Ängsten und alles davon stellt Tauchmaske wieder einmal so authentisch dar, dass man gar nicht umhinkann, ihn zu mögen.
Auch alle anderen Charaktere sind wieder mit solcher Liebe, Überlegung und Authentizität gezeichnet, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass viele von ihnen ihren Ursprung in der Realität haben, und es ist wohl genau das, was nicht nur die Figuren, sondern die ganze Geschichte zu etwas ganz Besonderem macht.

Schreibstil
Tauchmaske bleibt seinem unvergleichlichen Schreibstil treu – malerisch und simple zugleich ähnelt seine Erzählung weiterhin dem Tagebucheintrag eines außergewöhnlichen Helden, der nicht an ehrlich Worten spart. Ich glaube, das ist es auch, was seinen Stil am besten beschreibt: ehrlich. Wo manch ein anderer bestimmt mal ein Blatt vor den Mund genommen hätte, macht sich Tauchmaske zu recht nichts daraus, ganz offen über alles zu reden. Und so wird die Offenbarung des Johannes auch ein Stück zur Selbstoffenbarung des wunderbaren Autors.

Fazit
»Wir alle & Johannes der V.« ist ein wunderbarer Abschluss der Trilogie und überzeugt wie schon seine Vorgänger durch eine spannende Geschichte, authentische Charaktere und den ganz eigenen philosophischen Leitgedanken.
Klare 5 von 5 Sternen!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

vampir, magie fantasy, zauberer, magie, jugendbuch

Carry On

Rainbow Rowell
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei St. Martin's Griffin, 09.05.2017
ISBN 9781250135025
Genre: Sonstiges

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541 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

fangirl, liebe, fanfiction, college, familie

Fangirl

Rainbow Rowell
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei GRIFFIN, 10.09.2013
ISBN 9781250030955
Genre: Jugendbuch

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(226)

426 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

familie, eleanor & park, liebe, jugendbuch, rainbow rowell

Eleanor & Park

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423626392
Genre: Jugendbuch

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(305)

592 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 78 Rezensionen

dystopie, auslese, die auslese, joelle charbonneau, kampf

Die Auslese - Nur die Besten überleben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.10.2014
ISBN 9783442264155
Genre: Jugendbuch

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(1.359)

2.317 Bibliotheken, 17 Leser, 4 Gruppen, 73 Rezensionen

götter, liebe, griechische mythologie, fantasy, unterwelt

Göttlich verloren

Josephine Angelini , Hanna Hörl , Simone Wiemken
Buch: 512 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2014
ISBN 9783841501387
Genre: Jugendbuch

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(2.530)

4.327 Bibliotheken, 60 Leser, 14 Gruppen, 259 Rezensionen

liebe, götter, griechische mythologie, halbgötter, fantasy

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Hanna Hörl , Simone Wiemken
Buch: 496 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2013
ISBN 9783841501370
Genre: Jugendbuch

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(26)

41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

becky albertalli, lgbt, contemporary, lgbtq+, sexualität

Simon vs. the Homo Sapiens Agenda

Becky Albertalli
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Balzer & Bray/Harperteen, 07.06.2016
ISBN 9780062348685
Genre: Jugendbuch

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(219)

458 Bibliotheken, 13 Leser, 5 Gruppen, 67 Rezensionen

sherlock holmes, krimi, bienen, england, detektiv

Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft

Andrew Lane , Christian Dreller
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.02.2012
ISBN 9783596193004
Genre: Jugendbuch

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(222)

466 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

liebe, leben, jugendbuch, identität, fjb verlag

Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.09.2016
ISBN 9783596811564
Genre: Jugendbuch

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(330)

669 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 150 Rezensionen

drohne, jugendbuch, thriller, elanus, ursula poznanski

Elanus

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 22.08.2016
ISBN 9783785582312
Genre: Jugendbuch

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(170)

324 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 102 Rezensionen

liebe, schicksal, tod, london, miss you

Miss you

Kate Eberlen , Stefanie Fahrner , Babette Schröder
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 29.08.2016
ISBN 9783453291836
Genre: Liebesromane

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(16)

21 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

riesen, zwerge, elfen, die anderen, tunnel

Die Anderen und Johannes der V.

Tauchmaske , The wooky people
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei The wooky people, 13.07.2015
ISBN 9783200041981
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem mich schon Band 1 der außergewöhnlichen »Johannes«-Reihe begeistert hat, musste ich natürlich auch den zweiten Band, »Die Anderen & Johannes der V.« lesen, eine Fortsetzung, die mich nicht weniger begeistert hat.

Handlung
Als Johannes sich auf die Suche nach der Wahrheit über seine Familie und die gesamte Menschheit gemacht hat, konnte er nicht ahnen, welchen Fels er damit ins Rollen bringt – und so ist er viel schneller in das wohl älteste Geheimnis der Erde verwickelt, als er ahnen kann.
Plötzlich steckt er mittendrin in seinem neuen Leben in einer Gesellschaft fernab der unseren und darf am eigenen Leib erfahren, wie harmonisch und friedlich das Zusammenleben auch in den buntesten und vielfältigsten Gruppen aussehen kann. Er kann die moderne Gesellschaft aus einer völlig neuen Perspektive betrachten und realisiert, dass es so nicht weitergehen kann – und dass er die tragende Rolle darin spielt, die Menschheit wieder auf den richtigen Weg zu lenken. Eine Mission um das Fortbestehen der Menschen beginnt.

Die Handlung des zweiten Bandes beginnt genau dort, wo der erste Teil geendet hat und löst so endlich den gemeinen Cliffhanger auf – allerdings nicht, ohne neue Fragen aufzuwerfen. Ganz im Gegenteil: Vor allem Johannes‘ Ankunft bei den anderen sorgt nicht nur beim Protagonisten, sondern auch beim Leser für zahlreiche Fragezeichen im Kopf. Allerdings nicht auf eine negative, sondern auf eine positive und durchaus spannende Art und Weise. Neugierig, wie ich bin, konnte ich gar nicht anders, als immer weiter und weiter zu lesen und endlich Antworten zu bekommen.
Besonders gefallen hat mir auch in diesem Band wieder die philosophische Seite, die das Buch deutlich von anderen aus der Genre abhebt und völlig einzigartig macht. Tauchmaske gelingt es nicht nur, den Lebensstil und die Prinzipien unserer Gesellschaft zu hinterfragen, er schafft auch ein Idealbild, das stattdessen angestrebt werden sollte. Und so sehr ich mich auch bemüht habe, einen Fehler oder ein Problem in dieser allzu perfekten Welt zu finden – ich habe keinen gefunden.
Zwar hatte ich schon im ersten Band das Gefühl, dass Tauchmaske reale, biografische Geschehnisse mit etwas Fiktion vermischt und uns das Ganze dann als Fantasyroman auftischt, aber in diesem Band wurde die Ahnung aufgrund liebevoller und detailreicher Beschreibungen und Ähnlichem noch stärker – was mich erst recht dazu gebracht, mir den Kopf zu zerbrechen.

Charaktere
»Ich bin nur ein Mensch.«
Diesen Satz sagt Johannes allzu oft während seiner Zeit bei den Anderen. Er nutzt es zwar meist als Rechtfertigung, doch hier will ich diesen Satz mal ganz lobend zitieren. Der Protagonist der Reihe ist ein ganz normaler Mann in den Mittfünfzigern, mit all den Stärken und Schwächen, die wir eben so haben – wenn auch mit einem überdurchschnittlichen Sinn für Humor. Auch seine Neugier und seinen Wissensdurst sind überdurchschnittlich, wodurch er den Leser nicht nur durch die Welt der Anderen führt, sondern buchstäblich die Augen öffnet.
Wer Johannes im ersten Band sympathisch fand, wird das auch im zweiten tun, denn trotz des Fortgangs seiner Reise und seiner nicht unbedeutenden Rolle bezüglich des Fortbestehens der Menschheit bleibt er vor allem eins: Authentisch.
Auch die Nebencharaktere waren allesamt wieder liebevoll und detailverliebt ausgearbeitet, doch über Anderen will ich nun wirklich nicht zu viel verraten. ;)

Schreibstil
Schon wieder hatte ich dank des lebensnahen und recht simplen Schreibstils das Gefühl, direkt aus dem Tagebuch des Ich-Erzählers zu lesen. Es ist beinahe, als würde man Johannes am Küchentisch gegenübersitzen und er würde einem seine Geschichte erzählen – was das Abenteuer umso spannender zu lesen macht.

Fazit
Wem »Ich, Johannes der V.« gefallen hat, der sollte auch die Fortsetzung lesen, denn »Die Anderen & Johannes der V.« steht seinem Vorgänger in nichts nach – ein wunderbar philosophisches Werk über das Zusammenleben der Menschen getarnt als toller Fantasy-Roman.
5 von 5 Sternen! 

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(79)

148 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

elemente, spark, elite, fantasy, liebe

Spark

Vivien Summer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646603378
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wer Bad Boys und Dystopien mag, darf Vivien Summers Elite-Reihe mit dem superheißen Chris und der wunderbaren Malia auf keinen Fall verpassen. 

Handlung
Malia Lawrence lebt in einer Welt, in der jedes Kind eine spezielle Gentherapie über sich ergehen lassen muss, deren Ziel es ist, den Behandelten zum „Super-Soldaten“ zu entwickeln. Und sie lebt in einer Stadt, in der jedes Mädchen Christopher Collins – einen der besagten Soldaten – vergöttert.
Von beidem ist Malia nicht gerade angetan: Die Gentherapien macht sie für den Tod ihrer Schwester verantwortlich macht und kann sich nichts Schlimmeres vorstellen, als ein Element beherrschend auf dem Schlachtfeld zu stehen und als Teil der Elite von der restlichen Gesellschaft angehimmelt zu werden, und auch ihre Schwärmerei für Chris würde sie niemals offen zugeben. Schließlich ist er für seinen Womanizer-Ruf bekannt – doch auch sie ist nicht immun gegen seinen Charme.
Und als wäre es nicht schon schlimm genug, dass die Therapien bei ihr anschlagen und sie zum Teil der Elite werden lassen, wird ihr der Eintritt in die High Society zum größten Albtraum, als ausgerechnet Chris zu ihrem Ausbilder wird.
Dabei hat Malia noch gar keine Ahnung, was wirklich auf sie zukommt.

Charaktere
Malia Lawrence ist eine Protagonistin, mit der sich nahezu jede Leserin der Zielgruppe identifizieren können müsste. Sie ist durchschnittlich begabt, recht unsicher und auffällig und mag es nicht, im Rampenlicht zu stehen. Kurzum verkörpert sie also die typische schüchterne Seite, die wohl jedes Teenagermädchen mal an sich entdeckt. Und obwohl sie sich im Laufe der Reihe wandelt, konnte ich mich die ganze Zeit über in sie hineinversetzen: Ich freute mich mit ihr und litt mir ihr, ich kämpfte und trauerte mit ihr. Sie ist ein toller und authentischer Charakter, was sich wohl am meisten damit begründen lässt, dass sie lebensecht ist – vor allem, weil auch sie ihre Schwäche hat.
Eine dieser Schwächen heißt Christopher Collins. Aber ganz ehrlich: Wenn sie dem nicht verfallen wäre, könnte ich sie nicht mehr nachvollziehen. Er verkörpert zwar den typischen Bad Boy, das macht er allerdings so sexy, dass man gar nicht anders kann, als ihm zu Füßen liegen. Und unter der Oberfläche brodelt viel mehr als sein klassisches Aufreißer-Image vermuten lässt, was ihn zu einem umso spannenderen Charakter macht.

Schreibstil
Vivien Summers Schreibstil verbindet all das, was ich in Büchern so sehr liebe: Nämlich tiefgründige Metaphern und einen jugendlich leichten Stil, der es nicht schwermacht, sich in das Geschehen einzufinden. Besonders gefallen haben mir auch die Bemerkungen der Ich-Erzählerin, ihr Humor ist so voller Sarkasmus, dass ich ab und zu fast vom Stuhl gefallen wäre vor Lachen.

Fazit
»Spark« ist der gelungene Auftakt einer vielversprechenden Dystopie-Tetralogie, die alte Themen mit neuen verbindet und nicht nur durch diese Mischung, sondern auch durch authentische Charaktere und einen angenehmen Schreibstil überzeugen kann.
Wer Gefallen an »Panem«, »Die Bestimmung«, aber auch »Selection« findet, sollte sich auch diese Reihe auf keinen Fall entgehen lassen.
Klare fünf von fünf Sternen! 

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(236)

555 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

after, landon, anna todd, hardin, nothing more

Nothing more

Anna Todd , Sabine Schilasky , Anja Mehrmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453419704
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Da ich mich gewöhnlich nicht von schlechten Bewertungen abhalten lasse und ein großer Fan von Anna Todds »After«-Reihe bin, konnte ich es kaum erwarten, endlich auch »Nothing more« zu lesen. Eines hat mich dieses Buch gelehrt: Dass man negativen Rezensionen auch mal Glauben schenken darf.

Handlung
Wer schon während der »After«-Reihe Sympathie für Hardins Stiefbruder Landon empfunden hat, den wird es freuen, dass sie die »Nothing«-Sequels ganz und gar um ihn drehen. Wir begleiten Landon, der sich in New York mit seinem Studium und dem Nebenjob im Coffee Shop rumschlägt, immer noch an der Trennung von Dakota leidet und sein Leben vermutlich selbst als langweilig beschreiben würde.
Leider trifft es langweilig nur allzu gut: Auch wenn sich seine Lage mit einem Mal dramatisch ändert und er nicht nur von Sophia, die wir schon in der Hauptreihe kennengelernt haben, sondern auch von Dakota begehrt wird, konnte mich die Handlung leider so gar nicht mitreißen. Na klar habe ich ab und zu gefiebert, wen von beiden er jetzt nehmen würde, aber alles in allem hatte ich dann doch das Gefühl, dass kaum etwas passiert – am Ende steht man eigentlich genau dort, wo man sich am Ende befunden hat.
Viel zu sehr wird um den heißen Brei herum erzählt, unrealistische Wendungen eingebaut, völlig unnötige Nebenhandlungen aufgebaut und wieder abgerissen und eigentlich alles Relevante in eine Schublade geschoben, die die ganze Zeit nicht wieder geöffnet werden – selten hat mich ein Buch so sehr zum Abbrechen gedrängt wie dieses und es war ein Kampf, es zu beenden.

Charaktere
Landon war mein heimlicher Liebling der Reihe – wobei die Betonung deutlich auf „war“ liegen muss. In diesem Band baut er zum einen seine „der nette Junge von nebenan“-Seite weiter aus, was ihn total sympathisch macht, weil er eben nicht dieser typische Bad Boy ist. Zum anderen hat er immer wieder diese Momente, in denen er sich plötzlich als das Gegenteil von dem darstellt, was er eigentlich ist.
Schön und gut, wenn auch ein Landon mal wütend ist, aber um Gottes Willen, einige seiner Geschichten von früher oder Gedankengänge von heute sind so unglaubwürdig, dass sie ihn schnell zur Witzfigur werden lassen. So war mir Landon irgendwie unsympathisch und nicht authentisch.
Das Gleiche gilt für Dakota – ihre Verhaltensweisen sprangen hin und her, waren unverständlich, nicht realistisch und vor allen Dingen nicht nachvollziehbar. Leider hatte ich all zu oft das Gefühl, dass Todd sie sich so hinbog, wie sie sie gerade gebrauchen konnte.
Die Einzige, die mir noch in Ansätzen sympathisch war, war Sophia, doch auch die kann nichts mehr daran ändern, dass die Gesamtsituation ziemlich absurd ist.

Schreibstil
Über den würde ich am liebsten gar nicht reden – ich hätte weinen können, weil nichts von Todds eigentlich poetischen, lockeren Stil übriggeblieben ist. Stattdessen stolpert man nicht nur über holprige Satzstrukturen, sondern findet Wörter und Ausdrücke, die einfach nicht zum Ich-Erzähler Landon passen wollen.
Es ist nicht schwer zu lesen, aber auch nicht schön. Während ich mal das Gefühl hatte, im Tagebuch eines 12-Jährigen zu lesen, fand ich mich plötzlich in einem literarischen Porno wieder. Was soll das?
Mehrere sich wörtlich und inhaltlich absolut wiederholende Passagen haben das Fass dann zum Überlaufen gebracht. Wie kann es unbemerkt bleiben, wenn sich alles, was auf einer Seite um die 100 gestanden hat, auf ungefähr Seite 200 wiederholt?

Fazit
»Nothing More«, ist das erste Spin-Off, das ich gelesen habe, bei dem ich wirklich das Gefühl hatte, es sei aus Geldmacherei erschienen. Unverständliche, unrealistische Charaktere und das Fehlen von wirklicher Handlung machen das Buch zu keinem schönen Leseerlebnis.
Schweren Herzens vergebe ich nur 2 von 5 Sternen. 

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(731)

1.330 Bibliotheken, 23 Leser, 2 Gruppen, 160 Rezensionen

selection, kiera cass, liebe, königin, eadlyn

Selection - Die Krone

Kiera Cass , Susann Friedrich , Marieke Heimburger
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.08.2016
ISBN 9783737354219
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da mir bisher alle Bände der »Selection«-Reihe gefallen haben, ging ich auch an diesen Band mit einem guten Gefühl – und wurde weder unsagbar enttäuscht, noch unglaublich positiv überrascht.
Vor dem Lesen der Rezension sollten unbedingt die erste drei Teile der Reihe gelesen worden sein, da sich Spoiler kaum verhindern lassen.

Handlung
Als Maxon und America sich bei der Geburt ihrer Tochter dazu entschieden, dass künftig auch Frauen die Herrschaft Illeás übernehmen können, hatten sie damit vor allem ihr ältestes Kind, Prinzessin Eadlyn im Sinn. Die stellt mit ihrer zielstrebigen Art zwar die ideale Thronfolgerin dar, ist jedoch alles andere als begeistert, als es um die Auswahl des richtigen Mannes an ihrer Seite geht. Allerdings bessert sich das im Laufe des vierten Bandes, sodass ihre Einstellung dem traditionellen Casting gegenüber von Beginn dieses Buch an recht positiv ist.
Stattdessen hat sie plötzlich mit ganz neuen Hindernissen zu kämpfen – als wäre der besorgende Gesundheitszustand ihrer Mutter nicht genug, überstürzen sich plötzlich die politischen Ereignisse und zu allem Überfluss spielt ihr Herz plötzlich verrückt …

Insgesamt ist die Handlung zwar niemals wirklich langweilig, plätschert allerdings eher seicht vor sich, als wirklich mitreißend zu sein, von einigen spannenden Szenen mal abzusehen. Neben der eigentlichen Liebesgeschichte spielt in diesem Band vermehrt auch die Politik eine Rolle, was ich im Großen und Ganzen allerdings nicht als störend empfand.
Etwas schlimmer war da schon, dass es teilweise einfach etwas schnell ging und mir brisante Entscheidungen sowie einige der Wendungen durchaus ein wenig unrealistisch vorkommen.
Gleich am Anfang des Buches wird die Anzahl der männlichen Castingteilnehmer stark reduziert, was es möglich macht, sich mit nahezu allen Männern etwas näher zu beschaffen. Insgesamt wurde es zwar wirklich nicht ermüdend, auf den großen Handlungshöhepunkt wartete ich allerdings vergebens – leider schienen sich wirklich große Probleme plötzlich viel zu schnell und wie von selbst zu lösen.
Mit Eadlyns endgültiger Wahl bin ich jedoch wirklich zufrieden, nur eben mit dem Weg dahin nicht ganz. Da habe ich mir dann doch etwas mehr erhofft.

Charaktere
Eadlyn zeigt sich im vierten Band der Reihe als zielstrebig, etwas eingebildet, eher wenig empathisch und gerne auch mal zickig. In finalen Teil der Reihe hat sie eine große Entwicklung durchgemacht und ist insgesamt wohl eher das, was man als freundlich, einfühlsam und sympathisch versteht. Sie hat zwar immer noch ihre Macken, aber das ist es, was einen guten Charakter ausmacht. Jedoch geht mir ihr Wandel etwas zu schnell, sodass er schon ein bisschen unrealistisch und weit hergeholt wirkt. Ein dritter Band über Eadlyn wäre also auch hier nicht schlecht gewesen.
Das bestätigt sich auch bei den männlichen Charakteren: Obwohl man einige von ihnen besser kennengelernt, hatte ich dennoch das Gefühl, meist nur etwas an der Oberfläche zu kratzen. Zwar sind mir alle Jungs wirklich sehr sympathisch gewesen, doch ein etwas genauerer Blick hätte nicht geschadet.

Schreibstil
Kiera Cass hat einen lockeren, jugendlichen Schreibstil, der sehr zu ihren Charakteren passt. Sie schafft es, nicht nur den Charakteren, sondern den ganzen Szenen Leben verleiht. Hin und wieder taucht eine passende Metapher auf, die man einfach bewundern muss, und macht das Gesamtpaket Sprache somit perfekt.

Fazit
Wer die »Selection«-Reihe gernhatte, sollte auch diesen Teil lesen, allerdings nicht so viel erwarten, wie es in den ersten Bänden der Fall gewesen ist. Falls schon der vierte Teil der Reihe nicht gefallen hat, würde ich vom Lesen des fünften Teils allerdings eher abraten.
Insgesamt ist »Die Krone« ein angenehmes Finale, das zwar nicht langweilig wird, aber auch nicht mitreißt. Die endgültige Wahl des Verlobten erscheint mir authentisch, allerdings gerät der Storyverlauf teilweise doch etwas knapp und wirkt so weniger authentisch.
Deshalb vergebe ich „nur“ 3 von 5 Sternen an Illeás Prinzessin. 

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(609)

856 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

harry potter, hogwarts, magie, theaterstück, fantasy

Harry Potter and the Cursed Child

Joanne K. Rowling , Jack Thorne , John Tiffany
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Little, Brown, 31.07.2016
ISBN 9780751565355
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da ich (etlicher öder Schullektüren sei Dank) eigentlich überhaupt kein Fan von Büchern im Drehbuchformat war, ließ ich auch eine ganze Weile die Finger von der stark diskutierten Harry Potter-Fortsetzung »Harry Potter And The Cursed Child«. Auch als ein guter Freund mir das Buch begeistert in die Hände drückte, ging ich mit zugeben sehr niedrigen Erwartungen heran – und wurde positiv überrascht.

Handlung
Als Sohn des »Jungen, der lebte« hat man es nicht leicht. Vor allem nicht, wenn man so gar nicht ist wie er. Das muss auch Albus Severus Potter erfahren, dessen schlimmste Befürchtung am ersten Tag auf Hogwarts erfüllt wird: Er kommt nicht nur nach Slytherin, sondern erweist sich auch noch als schlechtester Quidditch-Spieler des Jahrgangs. Ab da wird der Schulalltag zum Spießrutenlauf, tagein tagaus muss sich Albus das Gekicher seiner Mitschüler anhören und leidet als schwarzes Schaf der Familie täglich unter schlechten Scherzen. Auch die Beziehung zu seinem Vater Harry leidet unter dem tristen Schuldasein.
Als Albus ein Gespräch über einen versteckten Zeitumwandler im Ministerium hört, fasst er einen Plan, um es allen zu beweisen. Zusammen mit seinem besten Freund Scorpius Malfoy reist er in der Zeit zurück, um Cedric Diggory, der damals für Harry sterben musste, am Leben zu erhalten – doch schon bald müssen beide am eigenen Leib erfahren, dass man den Umgang mit der Zeit nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

Ohne viel vorwegnehmen zu wollen, kann ich sagen, dass mir der Handlungsverlauf sehr gefallen hat. Fragt man sich anfangs noch, worauf das Ganze hinauslaufen soll, wird man bald von einem Abenteuer ins nächste gerissen. Es fiel mir so schwer, das Buch zur Seite zu legen, weil es einfach viel zu spannend war – da kann man bei der ein oder anderen unrealistischen oder weit hergeholten Kleinigkeit gerne mal ein Auge zudrücken.

Charaktere
Albus Severus Potter ist auf den ersten Blick das totale Gegenteil von seinem Vater und das schwarze Schaf der Familie. Demensprechend erscheint sein Charakter wesentlich düster und er wird von ähnlichen Selbstzweifeln geplagt wie damals auch sein Vater. Er ist trotzig, reizbar und stur – was zusammen mit seiner jugendlichen Naivität und dem Drang, sich zu beweisen, einen wunderbaren, aufregenden und authentischen Charakter darstellt.
Wenn es einen Freund wie Ron Weasley geben kann, dann ist Scorpius Malfoy das für Albus. Die beiden gehen durch dick und dünn miteinander, und auch wenn es anfangs scheint, dass Scorpius nur den trotteligen Gefolgen des Potter-Sprösslings bildet, gelingt es ihm bald, dem Leser das Gegenteil zu beweisen.
Auch von Harry selbst, mittlerweile in den Dreißigern, erfahren wir ganz neue Seiten, die eben zeigen, dass auch ein Harry Potter Fehler mit erheblichen Konsequenzen machen kann. Ebenso wie fast alle anderen Nebencharaktere ist auch Harry authentisch und vielseitig gestaltet. Es macht Spaß, die bekannten Figuren noch einmal zu erleben und wirkte (zumindest auf mich) nicht aufgesetzt oder erzwungen.

Schreibstil
Ich glaube, es muss meine allgemein kritische Haltung gegenüber Drehbüchern echt noch einmal zu überdenken. Denn dieses Buch ist so flüssig, echt und authentisch geschrieben, dass ich so manches Mal vergessen habe, dass es in der Dialogform geschrieben ist.
Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen bilden die kurzen Szeneriebeschreibungen am Anfang eines jeden Kapitels – einfach magisch!

Fazit
»Harry Potter And The Cursed Child« ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die für belesene Fans ein absolutes Muss ist und mit authentischen Charakteren, abenteuerlichen Handlungen und dem gewohnten Charme verzaubert – accio einen nächsten Teil.
5 von 5 Sternen!  

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

seichte lektüre, christopher ross

Die Nacht der Wale

Christopher Ross
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei Arena, 04.06.2008
ISBN 9783401029948
Genre: Kinderbuch

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

alaska, liebe, schnee, eis, abenteuer

Im Zauber des Nordlichts

Christopher Ross
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2007
ISBN 9783401024585
Genre: Jugendbuch

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(12)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

jugendbuch, seichte lektüre, wolf, frauenroman, christopher ross

Das Geheimnis der Wölfe

Christopher Ross
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2006
ISBN 9783401024455
Genre: Jugendbuch

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indianer, antje babendererde, sommer, antje babenderde, rezension

Libellensommer

Antje Babendererde
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Arena, 04.07.2016
ISBN 9783401509105
Genre: Jugendbuch

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husky, alaska, hunderennen, hud, hundeschlitten

Mein Freund, der Husky

Christopher Ross
Fester Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 30.01.2008
ISBN 9783800053773
Genre: Jugendbuch

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indianer, meer, tod, liebe, campen

Indigosommer

Antje Babendererde
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Arena, 16.02.2016
ISBN 9783401509082
Genre: Jugendbuch

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indianer, liebe, antje babendererde, suche, makah

Rain Song

Antje Babendererde
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.01.2013
ISBN 9783401504230
Genre: Jugendbuch

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