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304 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 134 Rezensionen

thriller, jonas winner, murder park, vergnügungspark, freizeitpark

Murder Park

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453421769
Genre: Krimi und Thriller

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117 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

menschenhandel, scarlett bishop, thriller, spannung, cincinnati

Dornenkleid

Karen Rose , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 928 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.11.2016
ISBN 9783426653616
Genre: Krimi und Thriller

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305 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

psychothriller, weihnachten, tammy cohen, entführung, thriller

Während du stirbst

Tammy Cohen ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.11.2015
ISBN 9783734102196
Genre: Krimi und Thriller

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

thriller, operation, bleiche an den händen, untreue männer und frauen, julianne

Der Schlafmacher

Michael Robotham , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.06.2017
ISBN 9783442486038
Genre: Krimi und Thriller

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698 Bibliotheken, 4 Leser, 16 Gruppen, 57 Rezensionen

schweden, krimi, thriller, lisbeth salander, verschwörung

Vergebung

Stieg Larsson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 861 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 04.05.2009
ISBN 9783453434066
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Vergebung
Autor: Stieg Larsson
Seiten: 864
Verlag: Heyne
Handlungsort: Schweden
Erstveröffentlichung: 03.März 2008

Infos zum Autor

„Stieg Larsson, 1954 geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum mit dem Skandinavischen Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt.“

Rezension Kurz vorab: Die Millenium-Trilogie ist und bleibt für mich eine Trilogie. Ich werde die weiteren Bücher, die David Lagercrantz auf Grundlage von den Aufzeichnung von Stieg Larsson geschrieben hat nicht lesen.
~~~
Das Cover des Buches passt sehr gut zu den anderen beiden Teilen der Trilogie. Sowohl von der farblichen Gestaltung, als auch von den Skulpturen auf dem Cover. Daneben passen aber auch die kurzen und knappen Titel der Bücher sehr gut zu einander. Auch passt der Titel gut zum Inhalt.
Der Inhalt bezieht schließt an den 2. Teil der Trilogie Verdamnis an. Somit kann es sein, dass Leser dieser Rezension im 2. Teil gespoilert werden. Aber nun zum Inhalt.
Lisbeth Salander wird schwer verletzt mit einer Kugel im Kopf ins Krankenhaus eingeliefert. Entgegen aller Erwartungen überlebt sie die komplexe OP, doch sie steht unter Mordverdacht. Denn sie soll versucht haben, ihren leiblichen Vater Alexander Zalatschenko zu ermorden. Der operierende Arzt und Mikael Blomkvist sind fest davon überzeugt, dass Lisbeth nicht schuldig ist und versuchen alles um sie vor dem Gefängnis zu bewahren. Neben dem Verdacht des Mordes möchte Blomkvist Lisbeth vor allem davon befreien, dass sie psychisch krank ist. Denn niemand kennt Salander besser als Blomkvist, weiß über ihre Fähigkeiten und Geheimnisse Bescheid und akzeptiert die komische Frau so, wie sie ist. Es gibt nicht viele Menschen denen Lisbeth am Herzen liegt, doch diese wenigen unterstützen Blomkvist bei seinem Ziel. Eine Verschwörung der SiPo, eine lange zurückliegende Entscheidung und die aktuelle Regierung die alle etwas wollen: Lisbeth Salander vernichten. Blomkvist kämpft mit Verstand und journalistischem Tun für Lisbeths Leben und bringt sich selbst damit mehr als einmal in Gefahr.
Ich finde, dass dieses Buch ein krönender Abschluss der Trilogie ist. Die Geschichte ist sehr komplex und nicht unbedingt etwas, dass man mal eben lesen kann. Die Verschwörungen, Verbindungen und Handlungen werden erst so richtig deutlich, wenn man das Buch ganz bewusst liest und ein Auge für die kleinen Details hat. Dennoch konnte mich das Buch, trotz der Komplexität sehr überzeugen und auch lange fesseln. Zum Ende hin fand ich die Wendungen und neuen Handlungsstränge dann doch etwas anstrengend und sehr ausgiebig. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass Larsson dies getan hat, damit in seinen Fortsetzungen noch einen Bezug zu diesem Buch genommen werden kann. Ich fand die Charaktere wieder einmal sehr speziell und vor allem individuell gestaltet, sodass man nicht das Gefühl hatte einen 0815 Charakter sondern jemanden besonderen begleitet zu haben. An Einfallsreichtum und Spannung fehlte es dem Autor/ Buch aber definitiv nicht. Es ist eher so, dass Buch nahezu perfekt ist. Aus diesem Grund gibt es von mir auch 4 Sterne und ich finde es sehr bedauerlich, dass Larsson erst nach seinem Tod eine solche Berühmtheit erlangt hat.

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Tags: heyne, miissbuch, miissbuchblog, rezension, roman, stieg larsson, vergebung   (7)
 

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259 Bibliotheken, 14 Leser, 4 Gruppen, 46 Rezensionen

thriller, chris carter, mord, los angeles, hunter

Death Call - Er bringt den Tod

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.08.2017
ISBN 9783548289526
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Death Call – Er bringt den Tod.
Autor: Chris Carter
Seiten: 416
Verlag: Ullstein
Handlungsort: Los Angeles, USA
Erstveröffentlichung: 11. August 2017

Infos zum Autor

„Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre lang als Kriminalpsychologe für die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London. Seine Thriller um Profiler Robert Hunter sind allesamt Bestseller.“ (Quelle)

Rezension Das Cover des Buches ist nach Die stille Bestie wieder ein Cover, dass nur zu diesem Buch gehört. Es passt vom Design her und den Farben sehr gut zu den anderen Büchern der Reihe. Allerdings kann ich zu der Gestaltung des Covers und dem Inhalt des Buches keinen Zusammenhang herstellen. Hingegen passt der Titel sehr gut zum Inhalt. Denn in diesem Buch geht es um einen besonders grausamen Fall, den Robert Hunter und Carlos Garcia gemeinsam zu lösen versuchen. Sie werden zu einem Tatort gerufen, an dem eine Frau bestialisch ermordet wurde, doch das ist nicht das schlimmste: Die beste Freundin der Toten musste per Video-Chat zusehen, aber auch das klingt harmlos. Denn sie hätte die Möglichkeit gehabt ihre beste Freundin zu retten, wenn sie zwei augenscheinlich einfache Fragen beantwortet hätte, hätte der Mörder das Opfer nicht getötet. Die Schuldgefühle der Freundin sind unermesslich. Doch wer Carters Bücher kennt, weiß das ein Opfer erst der Anfang war und die weitere Story noch grausamer wird, als man sich vorstellen kann.
Carter schafft es immer wieder eine derartige Spannung aufzubauen, dass man seine Werke kaum aus der Hand legen kann. Die eh schon wenigen 400 Seiten verfliegen also noch mehr – schade! (: Aber Carter schafft es auch immer wieder die eigenen Ermittler-Fähigkeiten zu testen, doch bis jetzt bin ich immer gescheitert. So auch in diesem Fall. Ich hatte keine Ahnung, wer hinter den Taten steckt und war zum Ende hin sehr überrascht. Desweiteren finde ich es sehr gut, dass Carter einen neuen Aspekt in seine Bücher aufnimmt, in diesem Fall Social Media und sie so noch realer erscheinen lässt. Das Buch ist wie gewöhnlich spannend, aufregend und vollkommen unvorhersehbar.
Der Schreibstil ähnelt dem der anderen Bücher und ich glaube es ist wirklich sehr schwer Carter nicht zu mögen. Ich freue mich schon sehr auf den nähsten Teil und einen neuen spannenden Fall. Für diesen gibt es 5 Sterne und ich hoffe der nächste wird genauso gut.

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Tags: chris carter, death call, miissbuch, miissbuchblog, rezension, thriller, ullstein buchverlag   (7)
 

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169 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

thriller, julia corbin, mannheim, kriminalbiologie, die bestimmung des bösen

Die Bestimmung des Bösen

Julia Corbin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.05.2017
ISBN 9783453359345
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Die Bestimmung des Bösen.
Autor: Julia Corbin
Seiten: 416
Verlag: Diana
Handlungsort: Mannheim, Deutschland
Erstveröffentlichung: 09.Mai 2017

Infos zum Autor

„Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspirierte sie auch zu ihrem ersten Thriller. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.“ (Quelle)

Rezension
Die Bestimmung des Bösen – schon der Titel klingt meiner Meinung nach sehr spannend. Auch der Klappentext lässt auf viel hoffen, zum einen klingt es nach einem Fall, der mit den Ermittlern direkt in Verbindung steht und zum anderen handelt es sich um ein Buch das in Deutschland spielt. Das Cover hingegen wirkt auf mich sehr schlicht und nicht wirklich bedrohlich. Es zeigt keine Einblicke in den Inhalt des Buches und lässt auch keine Rückschlüsse auf den Titel ziehen. Ich kann noch nicht einmal sagen, ob das Kreuz, welches man dort sehen kann, aus Papier oder Stoff ist oder irgendwo reingeritzt wurde. Aber es geht ja auch vornehmlich um den Inhalt. Dieser ist genauso spannend, wie er sich auf dem Klappentext anhört. Alexis Hall ist Komissarin bei der Kriminalpolizei in Mannheim, gemeinsam mit ihrem Kollegen Oliver Zagorny untersucht sie den Tod zweier Frauen. Karen Hellstern, Alexis beste Freundin und Kriminalbiologin, ist ebenfalls Teil des engeren Ermittlungsteams. Es gibt noch zwei weitere Beamte, die ebenfalls in die Untersuchungen involviert sind, zu diesen konnte ich aber keine nähere Verbindung herstellen. Aber zurück zum Inhalt: Die Leichen zweier Frauen werden in einem Waldstück gefunden, grausam ermordet wie es scheint. Bei den Frauen scheint es sich um zufällige Opfer zu handeln, auch wenn die beiden Opfer mit einander befreundet waren. Doch es werden noch weitere Opfer gefunden und nach und nach wird deutlich, dass alle Morde ein Ziel haben: Alexis Hall vernichten.
Alexis Hall ist eine sympathische Charakterin, in die man sich einfach hineinversetzen konnte und die mir total sympathisch war. Sie hat eine ganz besondere Vergangenheit, die man im Laufe des Buches immer mehr zu Gesicht bekommt. Auch wenn ihre Vergangenheit sehr grausam ist, habe ich keine Sekunde gedacht, dass sie die Täterin ist. Sie hat ihre Vergangenheit gut geschützt und ist in einer tollen Adoptiv-Familie aufgewachsen, die Kollegen und auch ihre Freunde kennen ihre Vergangenheit nicht und wissen ebenfalls nicht, was sie dazu bewegt hat Polizistin zu werden. Doch bei diesem Fall wird sie von der Vergangenheit eingeholt.
Der Leser begleitet sowohl die Ermittlungen der unterschiedlichen Personen, Alexis Vergangenheit in Form von Rückblenden und die Opfer, bis sie dem Täter in die Hände fallen. Durch diese Abwechslung wirkt das Buch überhaupt nicht lang. Besonders interessant fand ich die Erklärungen von Karen Hellstern, deren Wissen zu äußeren Begebenheiten, Maden und Würmern, sehr umfangreich ist. Allerdings hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass Corbin ein Sachbuch schreiben wollte und keinen Thriller – manchmal etwas zu viel Erklärerei für einen Thriller, aber dennoch sehr interessant und lesenswert.
Corbin hat es geschafft, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer für die Taten verantwortlich ist. Schade fand ich nur, dass das Ende sehr plötzlich und doch einige Zeit vor dem Ende des Buches kam. Man hatte also kein abruptes Ende, sondern ein langsam auslaufendes. Den Schreibstil, den Aufbau und den Inhalt des Buches fand ich mehr als zufriedenstellend. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, detailiert, aber dennoch so, dass man seine Fantasie benutzen konnte. Die Abwechslung zwischen den einzelnen Handlungen wurde zum einen durch neue Kapitel, zum anderen aber auch durch anderes Design deutlich, sodass ich mich nie gefragt habe, welchen Handlungsstrang ich gerade verfolge. Zum Inhalt des Buches habe ich nun schon einige geschrieben und wiederholen möchte ich mich nicht. Ich bin begeistert und hoffe, dass diesem Debüt noch viele weitere Bücher folgen werden!

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Tags: diana verlag, die bestimmung des böse, julia corbin, miissbuch, miissbuchblog, rezension, thriller   (7)
 

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(65)

107 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

thriller, schweden, band 2, kristina ohlsson, kristinaohlsson

Bruderlüge

Kristina Ohlsson , Susanne Dahmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Limes, 13.06.2017
ISBN 9783809026679
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Bruderlüge
Autor: Kristina Ohlsson
Seiten: 446
Verlag: Limes
Handlungsort: Stockholm, Schweden; Houston, Texas, USA; Dänemark
Erstveröffentlichung: 10. April 2017

Infos zum Autor

„Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman Aschenputtel gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von weiteren Fällen von Fredrika Bergman und Alex Recht. Neben der Veröffentlichung ihrer erfolgreichen Jugendbücher schuf Kristina Ohlsson einen neuen Ermittler: Anwalt Martin Benner, der in Schwesterherz und Bruderlüge einen aufsehenerregenden Fall löst.“ (Quelle)

Aussehen

DIm Mittepunkt des Covers, wieder eine Person, diesmal ist das Cover dunkler gestaltet. Es scheint als würde der Mann über einen Steg ans Wasser gehen. Vielleicht möchte er sich umbringen? Ich persönlich finde dieses Cover noch düsterer, als das von Schwesterherz. Dort wurde die Verzweiflung deutlich hier die Bedrohung. Das dunkle lila lässt das Cover sehr düster erscheinen und auch die Person, die komplett schwarz gekleidet ist strahlt keine Freundlichkeit aus, sondern eher Entschlossenheit.
Ich interpretiere: Martin Brenner ist fest entschlossen Mio zu finden und seine Liebsten in Sicherheit zu bringen.

Inhalt des Buches

Martin Brenner ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lucy Miller betreibt er eine Kanzlei und verbringt auch die ein oder andere Nacht mit ihr. Die Beziehung der beiden ist schwer zu beschreiben, aber sehr interessant. Neben Lucy gibt es noch eine weitere „Frau“ in seinem Leben, Belle, seine kleine vollwaise Nichte, die bei ihm groß wird.
Nachdem Brenner in Schwesterherz versucht hat die Unschuld von Sarah Tell, einer Serienmörderin, die sich vor ihrem Prozess umgebracht hat, zu beweisen, versucht er in Bruderlüge aus den Fängen von Lucifer zu kommen. Der Unterweltboss ist der Vater von Sarahs Sohn Mio, der am gleichen Tag verschwand, wie Sarah, nur das Lucifer glaubt, dass Mio noch lebt.
Brenner hat keine Wahl, denn Lucifer ist skrupellos und wenn Brenner sich nicht auf die Suche macht werden Belle und Lucy schreckliche Dinge angetan.

Meine Meinung

Dies Nachdem ich von Schwesterherz restlos begeistert war, hatte ich schon Angst, dass Bruderlüge meine Erwartungen nicht erfüllen kann. Aber da habe ich mich geirrt. Dieses Buch beginnt für mich leicht verwirrend, als Brenner einer anderer Interviewpartnerin seine Geschichte erzählt, aber ansonsten ist alles beim Alten. Die Charaktere weiterhin sympathisch und realistisch gestaltet, die Geschichte noch etwas ernster und flotter geschrieben als die Letzte.
Ich finde es sehr schwer eine Rezension zu schreiben, da ich euch nicht spoilern möchte, weder zu diesem, noch zu dem ersten Band.
Aber eine Frage habe ich: Ist es jetzt wirklich vorbei? Es waren nur diese beiden Teile geplant und ich bin tottraurig, dass es zu 99% keinen weiteren Teil geben wird, dabei sind die Charaktere so toll und realistisch gestaltet. Ich würde mich über ein weiteres Buch, mit einem weiteren Fall mit Martin und Lucy auf jeden Fall sehr freuen.

 Fazit

Wem noch irgendwelhe Informationen zu meiner Bewertung fehlen, der darf sich sehr gerne melden. Natürlich kann ich meine Meinung tiefgreifender Begründen, aber eben nicht ohne zu spoilern. Deswegen nur diese kurze Rezi. Aber ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass mir dieses Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde und kann es wirklich nur wärmstens weiterempfehlen. Von mir bekommt auch der 2. Teil 5 Sterne.

  (1)
Tags: bruderlüge, kristina ohlsson, limes, miissbuch, miissbuchblog, rezension, thriller   (7)
 

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29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

rezension, miissbuch, krimi, charlotte link, die entscheidung

Die Entscheidung

Charlotte Link
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734105227
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Die Entscheidung
Autor: Charlotte Link
Seiten: 575
Verlag: blanvalet
Handlungsort: Goussainville, Le Lecques, Le Tholonet, Hyères Lyon, La Cadière, Metz, Toulon, Verdun Frankreich; Hamburg, Deutschland; Süddobruschda, Mirkovo, Sofia, Bulgarien
Erstveröffentlichung: 05. September 2016

Infos zum Autor

„Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Die Betrogene und zuletzt Die Entscheidung eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.“ (Quelle)

Aussehen

Das Cover des Buches wirkt im Großen und Ganzen düster und traurig. Der dunkle Himmel ist ein starker Kontrast zu dem hellen Strand, während das Meer eine Verbindung zwischen hell und dunkel herstellt. Im Fokus des Covers steht der Strand, erst auf den zweiten Blick sieht man die Treppe, die zum Strand herunterführt und die Person die am Strand steht. Auf Grund der langen Haare schließe ich, dass es sich bei der Person um eine Frau handelt. Das rote Tuch, Schal oder Decke, sticht aus dem Cover ebenfalls hervor.
Das Cover passt zum Inhalt des Buches, denn am Strand beginnt die eigentliche Geschichte, was der rote Stoff dort allerdings mit zu tun habe, ist mir nicht bekannt.

Inhalt des Buches
Simon ist von seiner Frau getrennt und wollte die Weihnachtsferien gemeinsam mit seinen Kindern in Frankreich, im Ferienhaus seines Vaters, verbingen. In Frankreich begegnet Simon einer jungen Frau, die in großer Not zu seien scheint. Nathalie ist völlig abgemagert und sehr ängstlich. Da Simon ein herzensguter Mensch ist, nimmt er Nathalie mit in das Ferienhaus und gibt ihr für eine Nacht eine Schlafmöglichkeit. Als er am Strand diese Entscheidung trifft, ahnt Simon noch nicht, dass er damit nicht nur sein Leben auf’s Spiel. Denn Nathalie ist auf der Flucht, doch sie hat keine Ahnung vor wem.
Zwei Mädchen aus Bulgarien haben einen großen Traum, berühmt sein und als Model durchstartet. Denn mit Hilfe dieser Jobs können sie ihre Familien in Bulgarien finanziell unterstützen, doch nicht alles ist so perfekt, wie die beiden Mädchen sich das wünschen.

Meine Meinung

Dieses Buch umfasst mehrere Handlungsstränge, die zum Teil durch verschiedene Schriftarten, zum anderen durch einzelne Kapitel getrennt sind. Zunächst ist nicht deutlich, wie die Geschichten miteinander in Verbindung zu bringen sind, doch hatte ich schon früh eine Vermutung, wie die unterschiedlichen Geschichten zusammenhängen. Im Großen und Ganzen war diese Vermutung auch richtig, allerdings wurde die Lösung nicht auf dem Silbertablett serviert. Die Geschichte zog sich zeitweise ziemlich, an anderen Stellen war die Handlung wirklich sehr spannend. Nicht immer wusste ich, wer nun die Wahrheit sagt und wer in dem großen Komplott verwickelt es.
Was mich etwas gestört hat, war die oberflächliche Handlung. Die Stellen, die Spannung boten, war eher detaillos beschrieben, sodass man sehr viel Fantasie aufbringen musste, um Spannung zu erzeugen. Das machte das Lesen etwas anstrengend und stockend. Des Weiteren fand ich die Geschichte doch relativ vorhersehbar. Denn dass die einzelnen Handlungen zusammenhängen, war ja schon von Beginn an klar, allerdings hatte ich gehofft, dass ich mit meiner Vermutung falsch liege, damit ich mit einem anderen Ende überrascht worden wäre.  roßem Abstand eines der schlechtesten, die ich je gelesen habe. Der Klappentext klingt sehr spannend und auch der Einstieg ins Buch ist einfach. Sowohl die Charaktere sind authentisch gestaltet und die Handlungsorte sehr realistisch beschrieben. Es gab viele Details und dies ist vielleicht auch ein Problem. Denn bereits nach weniger als 100 Seiten war mir klar, wie die Geschichte enden wird. Ich habe dieses Buch nur aus einem einzigen Grund zuende gelesen, ich hatte auf eine Wendung gehofft.
Leider kam diese nicht und so zog sich das Buch sehr in die Länge. Ich fand die Handlung ein wenig unrealistisch und auch etwas utopisch. Dafür, dass das Buch nur 336 Seiten hat, hat es sich trotzdem sehr in die Länge gezogen.

Fazit

Insgesamt war das Buch doch eher von Längen, als von Spannung geprägt. Das Buch ist ein nettes Buch, wenn man sich vielleicht an das Genre wagen möchte und noch keine Ahnung hat, ob dieses Genre zu einem passt. Für richtige Thrillerfreunde ist dieses Buch dann doch etwas Langweilig gewesen. Sodass ich nur 3 Sterne vergeben kann.

  (1)
Tags: blanvalet verlag, charlotte link, die entscheidung, krimi, miissbuch, miissbuchblog, rezension   (7)
 

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(95)

155 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

thriller, schweden, texas, kristina ohlsson, schwesterherz

Schwesterherz

Kristina Ohlsson , Susanne Dahmann
Flexibler Einband: 479 Seiten
Erschienen bei Limes, 10.04.2017
ISBN 9783809026631
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Schwesterherz
Autor: Kristina Ohlsson
Seiten: 480
Verlag: Limes
Handlungsort: Stockholm, Schweden; Texas, USA
Erstveröffentlichung: 10. April 2017

Infos zum Autor

„Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman Aschenputtel gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von weiteren Fällen von Fredrika Bergman und Alex Recht. Neben der Veröffentlichung ihrer erfolgreichen Jugendbücher schuf Kristina Ohlsson einen neuen Ermittler: Anwalt Martin Benner, der in Schwesterherz und Bruderlüge einen aufsehenerregenden Fall löst.“ (Quelle)

Aussehen

Die arme Frau – das war wohl das erste, was ich beim Anblick des Covers gedacht habe. Ich bin der Meinung, dass diese Frau äußerst traurig und verloren aussieht. Ich finde, dass das Cover zwei komplett unterschiedliche Stimmungen verbreitet. Schaut man sich den oberen Teil an, scheint es als würde, die Sonne am Himmel stehen und alles wäre Friede, Freude, Eierkuchen. Schaut man sich aber den unteren Teil an, wirkt das Cover düster. Diese Stimmung wird zum einen durch den Regen, zum anderen aber auch durch die Frau, mit ihrem roten Regenmantel verdeutlicht.

Inhalt des Buches

Martin Brenner ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt in Schwedens Hauptstadt Stockholm. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lucy Miller betreibt er eine Kanzlei und verbringt auch die ein oder andere Nacht mit ihr. Die Beziehung der beiden ist schwer zu beschreiben, aber sehr interessant. Neben Lucy gibt es noch eine weitere „Frau“ in seinem Leben, Belle, seine kleine vollwaise Nichte, die bei ihm groß wird.
Eines Tages bekommt Brenner besuch von Bobby Tell. Er ist der Bruder von Sarah Texas (Tell) die 2 Morde in Texas und 3 Morde in Stockholm gestanden hat. Kurz vor der Gerichtsverhandlung bringt sie sich um. Doch Bobby ist davon überzeugt, dass seine Schwester unschuldig war und bittet Brenner darum herauszufinden, wieso sie die Morde gestanden hat. Und das schlimmste für Bobby ist, dass sein Neffe Mio am Tag des Selbstmordes verschwunden ist.
Brenner hat zunächst keine Lust auf einen Fall, bei dem es keine Hoffnung gibt und am Ende auch niemandem geholfen ist. Aber durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Zufälle begibt er sich doch auf die Suche nach dem wahren Mörder. Dabei wird er von Lucy in jeglicher Weise unterstützt und bringt somit nicht nur sich, sondern auch die Menschen die er liebt mehr als einmal in große Gefahr.

Meine Meinung

Dies ist mein erstes Buch von Kristina Ohlsson und ich bin wirklich sehr überrascht wie schnell mich dieses Buch fesseln konnte. Ich fand es war von Beginn an spannend geschrieben und war zu keiner Zeit langweilig. Besonders angenehm fand ich den Schreibstil, da dieser sehr flüssig und gut lesbar ist. Das Buch ist aus der Sicht von Martin Brenner geschrieben, sodass man sich sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen konnte, wobei ich auch bei einigen anderen Charaktere damit keine Probleme hatte. Besonders angenehm fand ich die tiefen Einblicke in Brenners Privatleben, sodass man deut1ich gemerkt hat, dass es Ohlsson wichtig war, ihre Charaktere sehr natürlich und umfassend zu gestalten. Die Beschreibung der Handlung und auch der Handlungsorte war ausreichend und gut. Ich hatte die Möglichkeit meine eigene Fantasie zu benutzten und konnte mir Orte, trotz fehlender Kenntnis gut und in meinen Augen auch sinnvoll vorstellen.

Fazit

Ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass mir dieses Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde und kann es wirklich nur wärmstens weiterempfehlen. Von mir bekommt dieser erste Teil 5 Sterne.

  (1)
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(24)

45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

trilogie, thriller, band 3, jeff menapace, rezension

Das Spiel - Tod

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453677098
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Das Spiel. Tod
Autor: Jeff Menapace
Seiten: 352
Verlag: Heyne
Handlungsort: Die Pine Barrens, East Hampton New Jersey; Paoli, Pennsylvania London, England
Erstveröffentlichung: 10. April 2017

Infos zum Autor

„Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.“ (Quelle)

Aussehen

Das Cover passt sehr gut zu den Covern der anderen beiden Teile. Alle sind relativ schlicht gestaltet, im Fokus steht immer ein einzelnes Objekt. Wieso da ein Dreizack steht, weiß ich allerdings nicht, denn dieser hat nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun.

Inhalt des Buches

Achtung Spoiler zu Band 1 und 2.
~
~
~
Die Lamberts sind eine ganz normale Familie, bis sie in die Fänge der Fanelli-Familie gelangen. Im Kampf gegen die Familie verlieren die Lamberts den Ehemann und Vater und Domino Taylor, der Bodyguard der Familie wird von  großen Schuldgefühlren geplagt. Amy beginnt mit ihren Kindern in Pennsylvania ein neues Leben. In ihr neues Leben werden sie von Domino begleitet, der die Familie weiter schützen will, auch wenn keiner mehr überlebt hat – eigentlich.
Denn es gibt noch jemanden der überlebt hat, auch wenn dieses Leben an ein Wunder grenzt. Monica Kemp will sich an Domino rächen, da dieser ihren Vater ermordet hat. Domino erhält eine Einladung in Monikas Hölle und er setzt alles daran, dieser Hölle lebend zu entkommen

Meine Meinung

Von Band 1 der Reihe Das Spiel – Opfer war ich von Beginn an sehr begeistert und habe direkt dem zweiten Band entgegen gefiebert. Dieses Buch war dann schon deutlich schwächer und irgendwie gezwungener, als das erste dieser Trilogie. Aber ich dachte mir, dass es sicher sinnvoll es, die Trilogie auch zu beenden und habe auf ein fulminantes Ende gehofft. Leider vergebens. Dieser Teil hat mir an keiner Stelle zugesagt. Ich fand es fast eine Qual dieses Buch zu lesen. Mit den Inhalten der ersten beiden Teile, hatte dieser Teil nicht mehr viel zu tun. Die Handlung erwies sich als zäh und uninteressant. Die Spannung fehlte mir an vielen Stellen, da ich mich mit keinem der Protagonisten identifizieren konnte. Ich fand das Buch sehr vorhersehbar und unstrukturiert. Und nun bin ich auch ehrlich, zudem sehr unrealistisch. Wer kurz vorm Sterben ist bzw. eigentlich schon gestorben ist, kann sich – so glaube ich – nicht innerhalb von einem Jahr so gut erholen, dass er die Kraft, die Zeit und die Lust hat Menschen zu töten. Ich finde die zeitliche Abfolge des Buches zudem sehr unübersichtlich und kann nicht sagen in welchem Zeitraum das Buch gespielt hat. Waren es nur wenige Tage?, Wochen? oder sogar Monate?
Die Oberflächlichkeit des Buches ist doch sehr anstrengend und lässt einen nur schwer in die Geschichte eintauchen.

Fazit

Für dieses Buch kann ich leider keine positive Bewertung abgeben. Ich fand den Grundgedanken des Buches schon nicht überzeugend und hätte mir eine tiefere Verbindung zu den ersten beiden Bänden gewünscht. Zudem enthält das Buch meiner Meinung nach zu viele Ungereimtheiten und Phasen an denen ich nicht mitten im Geschehen war. Den dritten Band hätte Menapace sich gerne schenken können, von mir gibt’s nur 2 Sterne für das Ende der Das Spiel – Trilogie.

  (1)
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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

c.bertelsmann, thriller, rezension, nicci french, 4 sterne

Böser Samstag

Nicci French
E-Buch Text: 481 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann Verlag, 31.10.2016
ISBN 9783641183387
Genre: Sonstiges

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Mörderischer Freitag
Autor: Nicci French
Seiten: 478
Verlag: C.Bertelsmann
Handlungsort: London, England
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 2016

Infos zum Autor

„Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben Süden Englands.“ (Quelle)

Aussehen

Das Cover ist meiner Meinung nach sehr schön gestaltet. Wirklich viel Einblick in den Inhalt des Buches lässt das Cover nicht erhoffen. Wieder stehen die Wahrzeichen von London im Vordergrund ohne das ein Zusammenhang zum Inhalt besteht. Das Cover sieht aber wirklich sehr düster aus und passt daher hervorragend zum Titel.

Inhalt des Buches

Dr. Frieda Klein ist einem alten Bekannten einen Gefallen schuldig. Sie spricht mit einer jungen Frau, die im Alter von 17 Jahren ihren Stiefvater, ihre Mutter und ihren Bruder getötet und rechtskräftig verurteilt wurde. Seitdem sitzt sie in einer Psychatrie ein. Klein spricht mit ihr und ihr Job ist damit erledigt, doch Klein ist sich sicher, dass Hannah Docherty nicht die Täterin, sondern ein weiteres Opfer in diesem Fall ist. Gemeinsam mit ihren Polizei-Freund Karlsson, dessen Partnerin Yvette Long und noch weiteren Helfern versucht Klein ihre Meinung zu untermauern. Dabei begibt sie sich, ihre Helfer und auch eigentlich Fremde in Gefahr und Menschen sterben, die es verdient hätten weiter zu leben. Frieda Klein hat einen Dickkopf, wie ich keine zweite kenne. Sie tut alles dafür ihre Idee zu untermauern oder in die Tat umzusetzen.

Meine Meinung

Dieses Buch gefällt mir viel besser als der 5. Band der Reihe. Man war wieder akiv an den Ermittlungen beteiligt und im direkten Kontakt mit den Beamten der Polizei und Friedas Helfern. Der Schreibstil war wie gewohnt gut, allerdings fand ich, dass bei diesem Teil viele detaillierte Beschreibungen zu finden waren. Für mich war es teils schon zu detailreich, da ich so nicht mehr allzu sehr meine Phantasie anstrengend musste. Außerdem waren dies Teile im Buch, welche ich nur knapp überlesen habe und wo mir dann doch hin und wieder Hinweise entfallen sind. Was ich immer sehr erstaunlich finde ist, dass French es hinkriegt Kleins Wege als „normal“ dazustellen. Da ist ein bisschen was illegales gar nicht mehr so schlimm und man selbst denkt sich, dass man selbst in der Situation nicht anders gehandelt hätte. Was mir an diesen Büchern immer besonders gut gefällt, sind die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren. Diese Freundschaften, die für viele wie eine Familie zu sein scheint.

Fazit

Dieses Buch hat mir sehr viel besser, als der fünfte Teil der Reihe gefallen. Hier war Ermittlungsarbeit genauso wie Einblicke in das Privatleben der Charaktere zu finden. Tatsächlich wusste ich ziemlich lange nicht, wie sich die Geschichte letzendlich entwickelt und so war es tatsächlich die meiste Zeit ziemlich spannend. Da dieses Buch deutlich ideenreicher und überzeugender, als sein Vorgänger war, bekommt es 5 Sterne von mir.

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entführung, psychothriller, michael robotham, thriller, sag es tut dir leid

Sag, es tut dir leid

Michael Robotham , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.11.2014
ISBN 9783442481934
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Sag es tut dir leid
Autor: Michael Robotham
Seiten: 480
Verlag: Goldmann
Handlungsort: Oxford, England
Erstveröffentlichung: 17. November 2014

Infos zum Autor

„Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.“ (Quelle)

Aussehen

Das Cover ist recht schlicht gehalten und strahlt eine starke Kälte aus. Zum einen da es sehr hell gestaltet ist, zum anderen weil der Titel durch das rot sehr starkk im Vordergrund steht. Der Schmetterling, der nur noch 1,5 Flügel hat, da ein halber Flüge unter dem weiß es Hintergrundes verloren gegangen ist.
Auf Grund des Klappentextes kann man darauf schließen, dass das helle Cover einem eingefrorenen See ähneln soll. Somit passt das Cover zum Inhalt des Buches, auch wenn ich den Schmetterling nicht deuten kann.

Inhalt des Buches

Joe O’Loughlin möchte mit seiner Tochter Charlie ein paar Tage in Oxford verbringen. Vater-Tochter-Zeit, die die zwei viel zu selten haben. Doch schon auf dem weg nach Oxford werden die beiden Zeugen von einem Unfall. Und wenig später stehen Polizisten im Hotel die die Hilfe des Professors brauchen. O’Loughlin ist wenig begeistert, aber Charlie freut sich, dass ihr Vater gebraucht wird und sie so auch etwas alleine machen kann.
Bei dem Unfall handelte es sich um die Bergung einer Leiche. Tash McBain wurde tot aufgefunden. Nicht das alleine ihr Tod schon schrecklich wäre. Vor drei Jahren ist Tash gemeinsam mit ihrer Freundin Piper Hadley verschwunden. Zunächst gingen alle davon aus, dass die beiden von Zuhause ausgerissen sind, denn es gab keine Hinweise auf eine Entführung. Aber wenn Tash wieder da ist, wo ist Piper dann geblieben?
Trotz anfänglicher Skepsis nimmt O’Loughlin den Vorschlag an und möchte Piper finden, allerdings nur, wenn Vincent Ruiz in bei der Suche unterstützen darf. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Professor möchte Piper finden, eh er Weihnachten mit seinen Töchtern und seiner Noch-Ehefrau verbringt.

Meine Meinung

Von Band 1 der Reihe bis zu Band 7 ist einige Zeit vergangen, aber ich finde, dass diese Reihe, mit einer Ausnahme, immer besser wird. Der Schreibstil von Robotham ist wie gewohnt gut. Man kann sich ein gutes Bild der Personen machen, ohne dass man alles vorgegeben bekommt. Die Landschaft und Schauplätze sind detailliert und lebendig beschrieben, sodass man sich immer vorkommt, als wenn man Teil des Geschehens wäre. Sogar Piper konnte ich in ihrem Gefängnis gut beobachten. In Bezug auf Piper hat mir besonders gut gefallen, dass sie am Ende des Kapitels immer etwas geschrieben hat, oder gedacht. Es gab am Ende jeden Kapitels ein paar Seiten, die aus der Sicht von Piper geschrieben waren. Dort hat sie von ihrer Entführung berichtet, dem Alltag in Gefangenschaft, der Wunsch nach Hause zu gehen, in Freiheit zu leben. Von Angst und Hoffnung, von Freude und Trauer und von Tash. Ich fand diese Zeilen immer sehr emotional geschrieben, sodass ich mich super in ihre Lage hineinversetzen konnte. Das hat die Spannung ungenorm gesteigert.
Im Allgemeinen fand ich das Buch wirklich sehr spannend und hatte an keiner Stelle das Gefühl gelangweilt zu sein. Also wirklich ein gelungenes Werk :)

Fazit

No words needed – 5 Sterne

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thriller, london, psychologischer thriller, nicci french, #thriller

Mörderischer Freitag

Nicci French , Birgit Moosmüller
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 10.04.2017
ISBN 9783328100119
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Mörderischer Freitag
Autor: Nicci French
Seiten: 417
Verlag: C.Bertelsmann
Handlungsort: London, England
Erstveröffentlichung: 21. September 2015

Infos zum Autor

„Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben Süden Englands.“ (Quelle)

Aussehen

Das Cover ist meiner Meinung nach sehr schön gestaltet. Wirklich viel Einblick in den Inhalt des Buches lässt das Cover nicht erhoffen. Man sieht lediglich einen Fluss und ein Riesenrad – schätzungsweise die Themse und das London Eye. Die Farbe des Titels hebt sich sehr gut von dem schwarzen Hintergrund ab und passt sehr gut zu der Farbe des Himmels auf dem Cover. Den Namen des Autors kann man ebenfalls sehr gut lesen. Das Foto ist der zentrale Bestandteil des Covers.

Inhalt des Buches

Dr. Frieda Klein eine Psychologin, die der Polizei schon häufiger geholfen hat und ihr aber in gleicher Weise auch Arbeit gemacht. Sie ist nicht sonderlich beliebt bei den meisten der Polizisten. Als dann auch noch Kleins Ex-Freund Sandy tot in der Themse gefunden wird und ein Armband mit ihrem Namen trägt gerät Klein direkt unter Mordverdacht. Da ihr Vertrauen in die Polizei aber nur sehr gering ist flieht Klein und taucht unter. Für die Polizei ein klares Schuldeingeständnis.
Natürlich verlässt Klein nicht die Stadt und wer bereits Bücher von French gelesen hat, weiß das Frieda Freunde hat auf die sie sich zu 100% verlassen kann. Mit deren Hilfe taucht sie in London unter und hilft ihren Freunden sogar noch aus der Versenkung heraus. Als Carla macht sie sich auf die Suche nach Antworten, denn eins weiß sie sicher, sie hat Sandy nicht umgebracht hat. Sie versucht herauszufinden, was Sandy in dem Jahr ihrer Trennung gemacht hat, wer seine Freunde und seine Feinde sind. Sie spricht mit Kollegen, Unbekannten und Ex-Freundinnen. Mehr als einmal begegnet sie dem wahren Täter dabei und dieser hat nur ein Ziel, seine Tat zu verdecken, koste es was es wolle.

Tatsächlich ist das alles, was ich an Inhalt wieder geben kann. Das Buch ist rasant geschrieben und gut zu verstehen. Mir hat etwas die Ermittlungsarbeit der Polizei gefehlt, denn diese kam nur hin und wieder vor. Und eher mit dem Einsatz Klein zu finden, als den Fall Sandy zu lösen. Das fand ich tatsächlich etwas schade, denn trotz vorheriger Differenzen mit der Polizei war, zumindest in Dunkler Donnerstag, die Zusammenarbeit der beiden Parteien immer sehr spannend.

Fazit

Es war zwischenzeitlich sehr spannend und rasant, aber die meiste Zeit doch eher sehr oberflächlich. Man bekam zu wenig Einblicke in die Polizeiarbeit und auch zu wenig Einblicke in Kleins Gedankengänge. Ich konnte mich während des Lesens nicht in Frieda Klein hineinversetzen und ich kam mir eher wie ein Beobachter und nicht wie ein Teilnehmer vor. Das hat mich etwas enttäuscht. Die Idee des Buches ist aber sehr interessant und mir war die ganze Zeit nicht klar, wer der Täter bzw die Täterin ist. Aus diesem Grund gibt es 4 Sterne für dieses Werk und Vorfreude auf den nächsten Band.

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thriller, chris carter, robert hunter, los angeles, mord

I Am Death - Der Totmacher

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 17.06.2016
ISBN 9783548287133
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: I am death – Der Totmacher
Autor: Chris Carter
Seiten: 384
Verlag: Ullstein
Handlungsort: Los Angeles, USA
Erstveröffentlichung: 17. Juni 2016

Infos zum Autor

„Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre lang als Kriminalpsychologe für die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London. Seine Thriller um Profiler Robert Hunter sind allesamt Bestseller.“ (Quelle)

Aussehen

Dieses Cover sieht dem von Die stille Bestie äußerst ähnlich. Das stört mich tatsächlich etwas. Im ersten Moment dachte ich, die hätten nur das ticht mir sofort ins Auge. Es ist blendend weiß mit einem schwarz gestalteten Mann auf dem Cover, der rennt. Durch eine Hochhaussiedlung ins Ungewisse. Sowohl den Titel als auch den Namen des Autors kann man ohne Probleme lesen und diese stören das Cover in keinster Weise.

Inhalt des Buches

Robert Hunter und Carlos Garcia ermitteln gemeinsam weiter – ich bin da sehr froh drüber! Gleich im Anschluss an ihren Urlaub werden sie zu einem Tatort gerufen an dem eine Leiche gefunden wird. Bei der Leiche findet sich ein Zettel auf dem steht „Ich bin der Tod“. Doch es soll nicht bei der einen Leiche bleiben, weitere werden gefunden und immer wieder unterschreibt der Mörder mit „Denn ich bin der Tod“. Garcia und Hunter haben nicht viele Hinweise, aber sie sind sich sicher, dass der Täter geplant vorgeht und ein enormes Selbstbewusstein hat. Denn sein erstes Opfer hat er aus einem Haus heraus entführt.
Als Hunter und Garcia dann auch noch direkt vom Täter aufgefordert werden, ihn zu schnappen setzen die beiden alles daran, den Morden ein Ende ein Ende zu setzten. Und dann taucht ein Verdächtiger auf, doch auch er ist spurlos verschwunden…

Fazit

Ich finde es tatsächlich total schwer den Inhalt dieses Buches zu beschreiben, ohne ins Detail zu gehen. Ich finde meine Beschreibung klingt furchtbar langweilig, aber das war es definitiv nicht. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, welches so angenehm zu lesen war und in das ich so tief abtauchen konnte. Auch wenn es mir etwas zu kurz war, so habe ich doch die Lesezeit wirklich genossen. Das Buch ist wie gewöhnlich spannend, aufregend und vollkommen unvorhersehbar.
Der Schreibstil ähnelt dem der anderen Bücher und ich glaube es ist wirklich sehr schwer Carter nicht zu mögen. Ich freue mich schon sehr auf den nähsten Teil und einen neuen spannenden Fall. Für diesen gibt es 5 Sterne und ich hoffe der nächste wird genauso gut.

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bis du stirbst, thriller, michael robotham, london, tony murphy

Bis du stirbst

Michael Robotham ,
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 20.05.2013
ISBN 9783442473397
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Bis du stirbst
Autor: Michael Robotham
Seiten: 352
Verlag: Goldmann
Handlungsort: London, England
Erstveröffentlichung: 20. Mai 2013

Infos zum Autor

„Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.“ (Quelle)

Aussehen

Dieses Cover sticht mir sofort ins Auge. Es ist blendend weiß mit einem schwarz gestalteten Mann auf dem Cover, der rennt. Durch eine Hochhaussiedlung ins Ungewisse. Sowohl den Titel als auch den Namen des Autors kann man ohne Probleme lesen und diese stören das Cover in keinster Weise.

Inhalt des Buches

Sami Macbeth flieht aus der Londoner U-Bahn, als dort ein Anschlag passiert ist. Er ist gerade einmal drei Tage aus dem Gefängnis entlassen und stürzt sich direkt wieder ins Unglück.
Der Einstieg ins Buch mit der Flucht von Sami war super spannend. Ich hatte das Gefühl die Schreie zu hören und das Feuer zu riechen und dann kam der CUT.
Die Handlung wechselt zu einem Zeitpunkt der drei Tage vor dem Anschlag spielt. Sami Macbeth wird aus dem Gefängnis entlassen in dem er eingesessen hat für ein Verbrechen, dass er nicht begangen hat. Sein sehnlichster Wunsch ist es seine Schwester Nadia wieder zu sehen, doch sie ist verschwunden, Und so beginnt für Sami nach dem Abenteuer Gefängnis ein neues Abenteuer, welches ihn aber schnell wieder ins Gefängnis bringen kann.
Nur durch Zufall gerät er an Miranda Wallace, eine Ex-Frau von Vincent Ruiz. Sie ist von Samis Unschuld überzeugt und möchte ihm helfen seine Schwester zu finden und da kommt Vincent Ruiz ins Spiel. Dies alles passiert aber nicht so einfach, wie ich das gerade geschildert habe.
Den Großteil des Buches beleitet man Sami wie er von einem Problem zum anderen kommt. Diese Teile sind durchaus spannend geschrieben, auch wenn Samis Handlungen nicht immer ganz nachvollziehbar sind für mich. Dieses Buch kann man ohne Probleme auch außerhalb der Reihe lesen, da dieses Buch auf keines der vorherigen Bücher wirklichen Bezug nimmt – sowas finde ich bei Reihen immer sehr schade.
Ich finde die Verbindung, die Sami und Vincent haben schon fast etwas an den Haaren herbeigezogen und Ruiz tritt auch nur äußerst selten in diesem Buch in Erscheinung, Joe O’Loughlin gar nicht.
Allerdings bietet dieses Buch jedem eine gute Möglichkeit in die Geschäfte von Großgeldverdienern einen kleinen Einblick zu erhaschen.

Fazit

Wer auf einen spannenden Fall hofft, den Ruiz und O’Loughlin mit ihren Fähigkeiten aufklären werden, der wird enttäuscht. Denn dieses Buch ist ein Buch aus der Reihe, wie ich es noch nicht gelesen habe und von dem ich auch etwas enttäuscht bin. Erstmal ist es total kurz geraten, dann habe ich das Gefühl, dass dieses Buch eigentlich vor Der Insider spielt und schließlich fehlt mir das Team. Ruiz und O’Loughlin gehören in den Büchern für mich einfach zusammen und ich finde es total schade, dass O’Loughlin in diesem Buch gar nicht auftaucht, sondern nur einmal kurz erwähnt wird. Irgendwie nicht ganz so mein Fall. Auch finde ich die „Länge“ des Buches etwas zu kurz, da kaum Zeit bleibt um Spannung aufzubauen und diese somit schnell versiegt. Aber ich vergebe trotzdem 3 Sterne , da die Grundidee des Buches wirklich viel Potential geboten hätte und ich schon weit aus schlechtere Bücher gelesen habe.

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thriller, sabine thiesler, toskana, heyne, nachts in meinem haus

Nachts in meinem Haus

Sabine Thiesler
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453269699
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Nachts in meinem Haus
Autor: Sabine Thiesler
Seiten: 512
Verlag: Heyne
Handlungsort: Hamburg, Deutschland; Toskana, Italien
Erstveröffentlichung: 09. Januar 2017

Infos zum Autor

„Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf der Bestsellerliste. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber, Nachtprinzessin und Bewusstlos.“ (Quelle)

Aussehen

DEtwas das häufig dazu bewegt ein Thiesler-Buch zu kaufen sind die Cover. Ich finde diese wirken immer sehr geheimnisvoll und sind immer auf eine besondere Art gestaltet. Auch dieses Cover finde ich wieder sehr verschwörerisch und düster. Ich gehe davon aus, dass es sich bei der Person auf dem Cover um eine Frau handelt, die leuchtend blauen Augen passen sehr gut zu den kleinen blauen Farbakzenten auf dem Cover. Die helle Haut hebt sich sehr gut vom sonst sehr schwarzen Cover ab. Der Titel und der Name der Autorin sind gut leserlich.

Inhalt des Buches

„Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung . . .“ (Klappentext). Wie ihr sicher wisst ist es eigentlich nicht meine Art den Klappentext als Inhaltangabe zu verwenden, aber bei diesem Buch weiß ich einfach nicht, was ich anderes schreiben soll. Diese 8 Sätze geben wunderbar und mit genauso viel Spannung, wie das Buch geschrieben wurde, wieder, worum es in dem Buch geht. Um Tom der auf der Flucht ist und um Tom der anscheinend keine Freunde hat. Und das war es dann im Großen und Ganzen auch schon. Ich habe mich voller Vorfreude an dieses Buch gewagt, da ich ja schon von Und draussen stirbt ein Vogel nicht so sehr begeistert war. Und als ich angefangen habe zu lesen fühlte ich mich in die Zeit zurückversetzt in der ich die ersten Bücher von Thiesler gelesen habe. Spannung vom ersten Wort an, detailierte Beschreibungen der Umgebung und eine Atmosphäre in die man einfach hineintauchen konnte -fantastisch. Voller Erwartung habe ich die ersten ca. 80 Seiten verschlungen. Und auf einmal gab es einen lauten Knall und alles war anders. Die Spannung, die Thiesler auf diesen ersten Seiten scheinbar so mühelos aufgebaut hat war verpufft und ich war zeitweise richtig genervt von diesem Buch.
Die Grundidee des Buches gefällt mir auch jetzt noch wirklich gut, nur die Umsetzung hat mich nicht so ganz überzeugt. Das lag zum einen daran, dass ich sämtliche Charaktere nicht sonderlich sympathisch fand, weil dieses Buch in einer Gesellschaft spielt, in der ich nicht zuhause bin und auch nicht zuhause sein möchte. Zum anderen lag es an der vorerst fehlenden Intergrundinformation über die Beziehungen und die Herzlichkeit untereinander. Dieses kam dann mit einem Rückblick in das Jahr 1998. Hier ging es ebenfalls um Tom und eine frühere Beziehung, sowie der Übergang zu seiner jetzigen. Ich muss ehrlich gestehen, ich habe aus diesem Teil des Buches, der nicht sonderlich kurz war, nicht viel für die aktuelle Handlung mitgenommen. Weder ein direktes Motiv für all die Taten, noch viele nützliche Informationen zu den Personen, diese Seiten hätte man sich – meiner Meinung nach – auch schenken können.
Obwohl ich schon davon ausgegangen bin, dass nicht mehr wirklich viel passiert, war der Drang, das Buch zu Ende zu lesen, doch sehr groß. Ich glaube es lag an meiner Hoffnung in Thiesler, dass doch noch eine überraschende Wende kommt und sie ein Buch liefert, wie sie es früher häufiger getan hat. Diese Hoffnung wurde allerdings nicht erfüllt, dafür kam am Ende trotzdem nochmal etwas Spannung auf, die mich aber nur schwer mitreißen konnte.

Fazit

Ich bin nicht wirklich überzeugt von diesem Buch. Kann im Nachhinein auch nicht verstehen, was die Frau auf dem Cover zu bedeuten hat und finde es sehr traurig, dass in diesem Werk eine „Freundschaft“ gezeigt wird, wie man sie sich auf keinen Fall vorstellt. Der Schreibstil und die Beschreibung der Kulisse waren wie immer sehr gelungen, aber das Buch war mit unnötigen Handlungssträngen gefüllt, welche nicht wirklich etwas zum eigentlichen Geschehen beigetragen haben. Ich kann und werde nur 3 Sterne vergeben, da ich den Abfall der Spannung wirklich sehr drastisch und das Buch im Allgemeinen zu langweilig fand.

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krimi, charlotte link, thriller, trennung, stalker

Der Verehrer

Charlotte Link
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.09.2011
ISBN 9783442377473
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Der Verehrer
Autor: Charlotte Link
Seiten: 544
Verlag: Goldmann
Handlungsort: Frankfurt, Deutschland; Ascona, Schweiz
Erstveröffentlichung: 1998

Infos zum Autor

„Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Die Betrogene und zuletzt Die Entscheidung eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.“ 

Aussehen

Das Cover ist relativ hell gestaltet und wir zunächst sehr freundlich. Erst auf den zweiten Blick ist mir aufgefallen, dass es sich nicht um ein abstraktes Kunstwerk handelt, sondern um einen Brautschuh, der unter einer Dorne liegt. Ansich ist das Cover recht schlicht gehalten. Der Name der Autorin und der Name des Buches setzen sich sehr gut vom Rest des Covers ab.

Inhalt des Buches

Ich finde, und das muss ich zunächst sagen, dass der Klappentext nur einen winzig kleinen Teil des eigentlichen Inhalts des Buches wiedergibt. Der Klappentext beschreibt das Auffinden einer Leiche. Es handelt sich um eine junge Frau, die sich vor 6 Jahren auf den Weg gemacht hat um nach Amerika zu reisen. Es war eher eine Flucht vor der Familie, als der Drang die Welt zu entdecken. Denn seitdem hat ihre Familie nichts mehr von ihr gehört. Doch ihre Leiche wird nicht in Amerika, sondern in einem kleinen Wald nahe ihrer Heimat gefunden, doch vom Täter fehlt jede Spur.
Doch die eigentliche Geschichte des Buches dreht sich um Leona. Eine 42jährige Frau, die mit ansehen muss, wie sich eine Frau aus dem Fenster stürzt und stirbt. Der Tot der unbekannten Frau wirft sie völlig aus der Bahn, ihr Mann verlässt sie wegen einer anderen Frau, doch Leona schwebt schon bald auf Wolke 7 – mindestens – doch erkennt nicht, dass nicht alles so perfekt ist, wie es scheint.
Ich finde, dass das Buch total viel Spannung bietet, obwohl es sich „nur“ um einen Kriminalroman handelt. Schon jetzt wird einigen klar sein, dass die beiden oberen Geschichten irgendwie zusammen hängen. Das war mir auch bereits weit zu Beginn des Buches bewusst. Allerdings wäre ich auf den Zusammenhang nicht gekommen. Ebenfalls zu Beginn des Buches ist klar, wer Der Verehrer ist. Das war für mich zwar etwas enttäuschend, aber deswegen nicht unbedingt weniger langweilig. Ich finde, dass Charlotte Link einen guten, übersichtlichen und flüssigen Schreibstil hat, sodass das Buch kaum Möglichkeit zur Langeweile bot. Lediglich dem Ende entgegen hätten es für mich ein paar weniger Seiten sein können, oder aber das Ende hätte einfach ausfühlicher und interessanter gestaltet werden können. Denn ich habe selten einen Einzelbuch gelesen, welches aus heiterem Himmel vorbei war. Und bei mir sind auch noch einige Fragen offen geblieben, vielleicht kann mir ja der ein oder andere, der dieses Buch gelesen hat antworten geben. Diese schreibe ich gleich unter den Beitrag :-D
Was mich tatsächlich etwas gestört hat, war, dass die Geschichte um den Klappentext nur sehr wenig und selten zum Vorschein kam und die eigentliche Handlung sich um Leona drehte. Diese fand ich total sympathisch und realistisch gestaltet, das war nicht das Problem, aber ich hatte gehofft, dass es sich etwas mehr um die Ermittlungen des Mordes dreht, als um Leonas Beziehung zu Männern. Was mich auch etwas überrascht und nicht wirklich zufrieden gestellt hat, war das Ende des Buches. Es wurden nochmal komplett neue Handlungen aufgenommen, die nicht zwingend erforderlich gewesen wären und das Buch damit künstlich in die Länge gezogen haben.

Fazit

Für einen Kriminalroman bot das Buch wirklich ausreichend Spannung und Brutalität, auch wenn diese glaube ich, eher in meinem Kopf als in den Seiten zu finden war. Nicht die Spannung, aber die Brutalität. Bis auf die seltsame Aufteilung des Buches und das Ende, bin ich wirklich sehr begeistert. Und ich hätte niemals gedacht, auch nach dem Anfang des Buches nicht, dass mir das Buch am Ende so gut gefallen würde und ich mich wirklich sehr auf ein neues Buch von Charlotte Link freue. Somit vergebe ich 4 Sterne :-)


P.S.

Könnt ihr mit sagen, wer am Anfang die Leiche im Wald entdeckt? Und wieso hat sich Eva wirklich aus dem Fenster gestürzt – wegen Robert oder wegen Wolfgang?

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michael robotham, thriller, der insider, london, ruiz

Der Insider

Michael Robotham , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.10.2013
ISBN 9783442479788
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Der Insider
Autor: Michael Robotham
Seiten: 544
Verlag: Goldmann
Handlungsort: Luton, London, England; Instanbul, Türkei;
Bagdad, Irak
Erstveröffentlichung: 09. April 2012

Infos zum Autor

„Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.“

Aussehen

Das Buch ist relativ hell gestaltet und lässt nicht sofort darauf schließen, dass es sich um einen Thriller handelt. Es lassen sich keine direkten Symbole für das Genre finden (keine Messer, Blut, Waffen etc). Dafür steht ein Mann im Vordergrund. Der aber durch und durch schwarz gestaltet ist. Durch den Hut sieht er aus wie ein Journalist oder Detektiv. Es scheint als würde er vor einer nie endenden Treppe stehen und nicht wissen, ob er sie nehmen soll oder nicht. Die beiden Vögel fliegen vor dem Ende der Treppe weg, daraus lässt sich schließen, dass sich am Ende der Treppe eine Gefahr befindet. Der Titel des Buches sticht durch das rot sehr in den Vordergrund, während der Autorenname farblich sehr gut zu dem Rest des schwarz-graz gehaltenen Covers passt.

Inhalt des Buches

Todeswunsch ist bereits der 6. Teil der Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz Reihe. In diesem Teil steht wieder einmal Vincent Ruiz im Vordergrund und wer die Bücher von Robotham kennt, weiß das Ruiz immer in Schwierigkeiten gerät. Ruiz wird Zeuge wie ein junges Mädchen von ihrem Freund geschlagen wird, Holly Knight ist zutiefst verzweifelt und Ruiz gewährt ihr Unterschlupf für eine Nacht. Am nächsten Morgen wacht er auf und ist ausgeraubt worden und er weiß, dass nur Holly dahinter stecken kann. Auf der Suche nach dem Schmuck seiner verstorbenen Frau, den er seiner Tochter zu deren Hochzeit schenken wollte, entdeckt er die Leiche von Hollys Freund Zac. Und auch Holly ist in Gefahr. Aber Ruiz versucht trotz allem sie zu beschützen.
Währenddessen ist Luca Terracini in Bagdad. Der Journalist lebt ein gefährliches und leichtsinniges Leben und möchte eine riesen Story über verschwundene US-Dollar schreiben. Dabei lernt er Daniela Garner kennen und auch das Leben der beiden steht mehr als einmal auf dem Spiel. Denn in die Story sind auch Englische Banken verwickelt und Holly hat Informationen für die die Täter über Leichen gehen würden.
Diese beiden Geschichte spielen parallel und sind auch relativ ausgewogen im Buch vorhanden. Die Geschichten von Ruiz, Holly und letztlich auch Joe O’Loughlin sind so, wie Robotham immer schreibt. Ein bisschen verrückt, gewagt und auf jeden Fall nicht langweilig.
Die Geschichte im Irak erfordert da schon mehr Aufmerksamkeit. Viele Sachen kann ein Normalsterblicher so gar nicht verstehen, da die meisten wohl weder im Irak, noch direkt im Kriegsgebiet waren und sich auch nicht mit Schmuggeln und Geldwäsche auskennen. Auch wenn man sich beim Lesen dieser Abschnitte mehr konzentrieren muss, gibt es doch die ein oder andere Stelle an der ich schmunzeln musste und viele Stellen, die sehr spannend waren. Aber auch die Geschichte um die Geldwäsche, Schieberei und und und ist durch einfache Erklärung relativ gut verständlich, sodass auch ich nachvollziehen konnte, wo der Sinn des Ganzen lag.
Besonders gelungen fand ich, dass die beiden losen Enden sich nach und nach wie ein Reißverschluss zusammengezogen haben und nachher zusammen weiter geführt wurden.

Fazit

Ich finde das dies ein Buch von Robotham ist, wie ich es vorher noch nicht gelesen habe. Es ist nicht darauf ausgelegt möglichst viele Taten möglichst detailliert zu beschreiben oder besonders viele Tote hervorzurufen, es ist eher ein Buch, dass sich mit der politischen Situation im Irak beschäftigt und bei dem es vorrangig um psychische Gewalt geht. Es gab zwar Tote, aber die waren einfach tot. Es ist auch nicht so, dass Ruiz und O’Loughlin direkt persönlich betroffen sind, denn bis auf den Überfall verbindet die beiden nichts mit den anderen Personen des Buches. Dennoch muss ich sagen, dass dieses Buch eines der spannensten war, welches ich von Robotham gelesen habe. Dabei spielen auch sicher die vielen Nebencharaktere eine Rolle, die mir sofort ans Herz gewachsen sind. Ich vergebe für dieses Werk 4 Sterne.

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krimi, eifel, buch, nerven, psychothriller

Der gläserne Himmel

Petra Hammesfahr
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.01.2017
ISBN 9783453359208
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aussehen

Das Cover wirkt durch die hellen Farben sehr freundlich. Der Fluss und das klare blaue Wasser wirken fasst perfekt. Das einzige das geheimnisvoll wirkt ist die Kirche auf der anderen Flussseite. Etwas unpassend erscheint der Regen, da dieser eher so wirkt, als wenn er in das Bild eingefügt wurde und nicht wirklich so fotografiert wurde. Der Titel und der Name der Autorin sind einfach und gut leserlich sichtbar. Es fehlt jede Form von kleinen Details auf dem Cover. Es wirkt eher so, als wenn es ohne viele Gedanken entstanden ist.

Inhalt

Bevor du den Inhalt des Buches und meine Meinung dazu hörst, solltest du wissen, dass ich das Buch bereits letzte Woche beendet habe und mich bis heute vor der Rezension gedrückt habe. Der gläserne Himmel ist die Geschichte von Christian Hochstett. Ein junger Lehrer der eigentlich Anwalt werden sollte. Er lebt bei der Tante seines Vaters, bei der er schon Teile seiner Kindheit verbracht hat und unterrichtet in dem Dorf in dem er wohnt. Er ist sehr engagiert und trotzdem hat er es nicht leicht in der Schule, denn Peter und Paul Birkenfeld machen ihm das Leben zur Hölle – naja eigentlich machen sie nichts und ihre Klassenkameraden auch nicht. Die Birkenfelds scheinen eine Macht im Dorf zu haben, die Christian nicht versteht. Doch Familie Birkenfeld scheint ein Geheimnis zu haben, zudem selbst Luise (die Tante) nicht zu sagen hat. Kurz bevor Hochstett nicht übernommen werden soll begegnet er Sina Birkenfeld. Ein 17jähriges Mädchen, dass ihn vom ersten Moment an fasziniert.
Es ist von nun an die Geschichte von Sina und Chris. Zwei junge Menschen die sich lieben und denen die Welt gehört. Die Dinge tun, die nur sie wollen und denen die Meinung anderer egal ist. Und es ist die Geschichte von Christina und Richard Birkenfeld, Sinas Eltern, die schon Jahre tot sind und doch noch sehr präsent in der Geschichte sind. Es ist eine Geschichte über Tränen, die nie geflossen sind, Worte, die nie gesagt wurden, Lieder, die nie gesungen wurden und Begegnungen, die nie stattgefunden haben. Du verstehst das nicht? – Das macht nichts, ich nämlich auch nicht. Ich habe dieses Buch einfach nicht verstanden, dies ist wirklich das, was meiner Meinung  nach den Inhalt des Buches wiedergibt. Es ist eigentlich die Person Sina, die ich nicht verstehe. Irgendwie scheint es, als wenn ihre Mutter in ihr weiterleben würde, als ob Sina in ihren jungen Jahren schon so viel schreckliches erlebt hat. Und es ist Christian den ich nicht verstehe, einen Mann der von seiner Frau besessen zu sein scheint. Und um Christians Eltern, die schon seit Jahren ein Geheimnis mit sich tragen.

Fazit

 Aber ganz ehrlich? Ich war beim lesen schon wirklich verwirrt und bin es, nachdem ich das Buch beendet habe, noch mehr. Ich habe dieses Buch einfach nicht verstanden. Es war nicht spannend, zwar überraschend, aber nicht erklärend, sondern eher verwirrend. Ich will dich jetzt auch nicht weiter verwirren, 2 Sterne für diesen Schwachsinn. 

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thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: AchtNacht
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 416
Verlag: Knaur
Handlungsort: Berlin, Deutschland
Erstveröffentlichung: 14. März 2017

Infos zum Autor

„Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.“ (Quelle)

Aussehen

Das Cover hat mich persönlich sehr angesprochen. Die rote 8 sticht einem sofort ins Auge. Genauso gut setzt sich sowohl der Titel, als auch der Name des autors gut von dem Rest des Covers ab. Was auf den zweiten Blick erst auffällt, sind die Personen in der 8, die eine einzelne Person verfolgen. Dieses finde ich persönlich nicht so gut gelöst, da ja schon am Anfang sofort klar ist, dass zwei Personen Achtnächter sind. Im Allgemeinen ist das Cover aber eher schlicht gehalten und passt somit gut zu den anderen Büchern von Fitzek.

Inhalt des Buches

Kannst du dir eine Person vorstellen, der du den Tod wünscht? Kannst du dir vorstellen, diese Person zu verraten? Kannst du dir vorstellen, das diese Person wirklich getötet wird? Alles begann als Experiment und ist dann doch aus dem Ruder gelaufen. Zwei Menschen am 8.8. auf der Flucht vor 80 Millionen Feinden, denn wer will nicht straffrei töten und auch noch 10 Millionen Euro dafür bekommen?
Das ungefähr beschreibt den Inhalt des Buches AchtNacht ziemlich genau. Es ist eigentlich nur ein Experiment einer Psychologiestudentin, die herausfinden will, wie weit Menschen für Geld und Rache gehen. Doch ihr eigentlich harmloses Experiment und ihre Fiktion wird zur Wirklichkeit. Am 8.8. um 8:08 Abends wird der Achtnächter gezogen, Benjamin Rühmann. Er soll die AchtNacht nicht überleben und kämpft 12 Stunden lang ums Überleben gegen 8 Millionne Freinde. Doch auch die Ziehung des Achtnächters erfolgt nicht problemlos, denn neben Ben wird noch eine weitere Person gezogen, die vogelfrei ist. Gemeinsam mit Ben versucht Arezu ihr Experiment zu stoppen und für die beiden steht nicht nur einmal das Leben auf dem Spiel.
Es scheint als hätten mehrere Personen Grund oder Lust die beiden Achtnächter zu töten, vielleicht wegen der 10 Millionen Euro, die sie bei ihrer Anmeldung und erfolgreicher Tötung versprochen bekamen, vielleicht aber auch, weil Arezu und Ben eh auf der Todesliste standen und viele Freinde haben. Nicht das die Probleme in dieser Nacht schon groß genug wären, es gibt auch noch Leute, die sich einen Spaß aus der Sache machen und die Meute der Jäger weiter anheizen.
Der Leser begleitet Ben und Arezu auf ihrer Flucht durch Berlin, durch Probleme, Ängste und unglaubliche Zufälle. Doch für Ben steht nur eins im Vordergrund: Er möchte überleben und seine Tochter, die einen Selbstmordversuch begangen hat, wiedersehen. Glücklich und zufrieden, wie sie war, bevor er einen Unfall hatte und sie beide Beine verlor. Jule verlor ihre Beine, Ben seinen Lebensinhalt, seinen Halt, seine Kontrolle und eigentlich auch sein Leben, nur schwer kann er mit den vielen Schuldgefühlen leben und er versucht zu vestehen, wieso gerade er vogelfrei ist. Eine Jagd, mit zwei Opfern, die von tausenden von Menschen geächtet werden wollen und doch nur um ihr Überleben kämpfen.

Fazit

  AchtNacht, ein neues Buch von Fitzek, und alleine das ist schon ein Grund es zu lesen. Doch ich war ein kleines bisschen  enttäuscht. Der Inhalt des Buches erinnert wohl sehr an den Film The Purge, ich habe diesen Film nicht gesehen, aber Fitzek betont auch im Nachwort, das auch ein Autor irgendwo seine Inspiration hernehmen muss. Da ich den Film nicht kenne, konnte ich relativ unvoreingenommen an die Geschichte rangehen. Ich fand des Eisntieg ins Buch wirklich gut, man wusste sofort, wo man wer, wen man begleitet und wer dieses Buch geschrieben hat. Fitzek schreibt mit Details, wo es nötig ist und läfft dem Leser dennoch viel Spielraum, damit er sich seine eigenen Bilder im Kopf machen kann. Schnell wird klar, dass Ben der Achtnächter ist und in der Nacht des 8.8. vogelfrei ist und tausende von Feinden hat. Das war für mich dann aber auch qauasi das spannenste. Ich fand die Idee der Geschichte wirklich toll, ein Experiment, welches aus dem Ruder läuft und zwei Menschen auf der Flucht. Doch irgendwie, obwohl das ganze Experiment und die ganze Nacht eigentlich nach Spannung schreit, fand ich das Buch nicht wirklich spannend. Es fehlte mir an Wendungen und Überraschungen. Schön fand ich, dass die Nacht von weiteren Parteien beeinflusst wurde. Spannend aber war, dass man eben nicht wusste, was die Wahrheit ist und was Fantasie. Das was mich an diesem Buch am meisten interessiert hat war, ob Jule wirklich Selbstmord begangen hat, oder es sich bei ihrem Sturz um einen Mordversuch handelte.
Ich bin von Fitzek wirklich besseres gewohnt und irgendwie auch ein bisschen enttäuscht, das dieses Mal die Spannung so wenig war. Aus diesem Grund kann ich nur 3 Sterne vergeben und hoffe, dass die anderen Bücher wieder besser werden.

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thriller, mord, berlin, pharmaindustrie, ddr

Falsche Fährten

V. S. Gerling
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 23.07.2015
ISBN 9783956690334
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Falsche Fährten
Autor: V.S. Gerling
Seiten: 480
Verlag: Bookspot
Handlungsort: Wiesbaden, Hamburg, Berlin, Deutschland ; Tokio, Japan
Erstveröffentlichung: 23. Juli 2015

Infos zum Autor

„V.S. Gerling ist das Pseudonym des Autors Volker Schulz. Er schreibt seit 2005 Spannungsromane, ‚Das Programm‘ war der Auftakt zu einer Serie rund um das Ermittlerpaar Eichborn und Wagner; „Falsche Fährten“ ist der zweite Fall dieser Reihe. Volker Schulz ist als freier Unternehmensberater tätig, er lebt in Braunschweig.“ (Quelle)

Aussehen

Das Cover passt sehr hervorragend zu dem ersten Teil der Reihe. Ich finde besonders das schwarze Cover sehr elegant, auch wenn das Gesicht des Mädchens sehr stark heraussticht. Besonders bedrohlich wirkt dieses Cover auch durch das Blut, welches ihr aus dem Mund läuft. Schön finde ich, dass der Schriftzug sich so sehr von dem schwarzen Cover absetzt.

Inhalt des Buches

Dieses Buch ist der zweite Teil der Reihe, die mit Das Programm begonnen hat. Auch in diesem Teil spielen Nicholas Eichborn und Helen Wagner die Protagonisten. Sie sind beide Mitarbeiter in einer neu gegründeten Abteilung des BKA. In diesem Buch geht es darum, dass mehrere Ärzte in Deutschland tot aufgefunden werden. Schnell stellt sich heraus, dass die Ärzte alle zur Zeiten der DDR in der Charité gearbeitet haben. Eichborn und Wagner bekommen Unterstützung in ihrem Team, dass durch Vincent Kreusch, einen jungen engagierten Ermittler, und Günter Maria Helmes erweitert wird. Gemeinsam versuchen die vier, jeder mit seinen eigenen herausragenden Fähigkeiten denn Fall voran zu bringen. Eichborn und Wagner sind ein tolles, aber auch sehr eigensinniges Ermittler-Duo. Sie ermitteln nicht nur zusammen, sie sind auch außerhalb ihres Berufes ein Paar. Nicht immer verfolgen sie die starren Regeln der Polizeiarbeit und holen auch mal Laien mit ins Boot, um ihre Ziele zu erreichen.
Bei diesem Fall wir recht schnell deutlich, dass die Morde von unterschiedlichen Personen begangen wurden. Diese Personen werden in einigen Kapiteln des Buches begleitet. Man kennt also die Mörder der Ärzte relativ schnell, kann aber denn Sinn dahinter noch nicht wirklich begreifen. Dieses geschieht erst nach und nach. Besonders spannend fand ich hierbei, wozu „normale“ Menschen in der Lage sind, ohne dass sie sich bewusst dafür entschieden haben, böse zu sein. Im Großen und Ganzen handelt das Buch von 4-5 Personengruppen gleichzeitig. Dies ist teils etwas verwirrend, vor allem weil diese Gruppen auch noch alle miteinander verknüpft sind und die Zusammenhänge aber nicht immer ganz klar sind.
Auch in diesem Fall stehen Eichborn und Wagner wieder vor einigen Schwierigkeiten und Hindernissen, die nicht nur ihr berufliches Umfeld betreffen. Ich finde es sehr gut gelöst, dass der Fall nicht sofort gelöst werden kann, sondern ein paar Steine im Weg liegen. Was mir nicht so gut gefallen hat: Der eigentliche Fall ist schon ca. 100 Seiten vor dem Ende des Buches abgeschlossen. Es ist klar wer die Mörder sind, wer sie angestiftet hat und man glaubt auch das Motiv zu wissen. Dieses Motiv wird dann aber auf den letzten Seiten noch ausführlich herausgearbeitet und völlig neue Aspekte werden in die Geschichte mit eingebracht. Das fand ich dann doch etwas verwirrend, auch wenn ich am Ende des Buches sagen kann, dass die Geschichte „rund“ ist.

Fazit

 Falsche Fährten ist ein toller zweiter Teil, der die Vorfreude auf Teil 3 steigen lässt. Gerling ist ein toller Autor der es versteht sympathische Charaktere zu schaffen, eine flüssige Geschichte zu schreiben und immer noch eine Überraschung im Ärmel hat. Wobei diese Überraschungen nicht durchweg positiv sind. Dennoch fand ich dieses Buch sehr gut zu lesen und würde es wirklich jedem empfehlen – zumal es nicht zu blutrünstig und „ekelig“ ist. Von mir gibt’s 4 Sterne.

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toskana, thriller, stalker, schriftstellerin, autorin

Und draußen stirbt ein Vogel

Sabine Thiesler
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.01.2016
ISBN 9783453269682
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Und draussen stirbt ein Vogel
Autor: Sabine Thiesler
Seiten: 480
Verlag: Heyne
Handlungsort: Toskana, Italien
Erstveröffentlichung: 11. Januar 2016

Infos zum Autor

„Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf der Bestsellerliste. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber, Nachtprinzessin und Bewusstlos.“ (Quelle)

Aussehen

Das Cover ist verdammt düster gestaltet und hat meiner Meinung nach nur wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun. Auch wenn es nicht zum Inhalt passt, finde ich es trotzdem sehr ansprechend. Es zeigt, dass es sich um einen Thriller handelt, der sehr spannend zu sein scheint. Ganz besonders gut gefällt mir, dass es sich um ein Kindergesicht auf dem Cover handelt.

Inhalt des Buches

Dieses Buch habe ich vom Heyne Verlag und dem Bloggerportal als Reziexemplar erhalten – an dieser Stelle: Vielen Dank dafür!

Und draußen stirbt ein Vogel. So sollte das Buch von Manuel Gelting schreiben, dass er vor 20 Jahren geschrieben hat und veröffentlichen wollte. Doch er bekam von den Verlagen nur Absagen, da die Bücher von Rina Kramer besonders gut gelungen sind und diese veröffentlicht werden. Er kennt jedes ihrer Bücher und ist auf jeder Lesereise ein Zuhörer, doch er hat nur ein Ziel: Er will Rina Kramer vernichten. Er folgt ihr bis in die Toskana, wo sie mit ihrem Mann eine neue Heimat gefunden hat und mietet sich als Gast in ihr Gästehaus ein. Zunächst scheint er ein angenehmer Gast zu sein, doch von Tag zu Tag wird er ihre unsympathischer und auch Rinas Sohn Fabian hat Angst vor dem fremden Gast.

Sabine Thieslers Bücher sind – finde ich – alle ähnlich aufgebaut (zumindest die ich bis jetzt gelesen habe). Sie spielen alle in der Toskana und haben alle eine Hauptperson, die Probleme mit der Vergangenheit hat oder hatte und eine/n Täter/in, die mit der Vergangenheit zusammenhängt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Die Sätze und Kapitel sind sinnvoll und in angemessener Länge gestaltet. Was ich bei Sabine Thiesler besonders bewunder ist, dass die Bücher alle unabhängig von einander sind und die Protagonisten oder Charaktere im Allgemeinen trotzdem mit so viel Realität und Autentizität gestaltet werden, dass man das Gefühl hat, sie schon ewig zu kennen. Was mich an diesem Buch etwas gestört hat, sind die vielen Geschichten die parallel gelaufen sind. Ich hatte beim Lesen wirklich Probleme denn Sinn der einzelnen Geschichten zu begreifen. Es war von vornherein klar, wer der „Täter“ und wer das „Opfer“ ist. Gerade mit der Geschichte rund um Pater Johannes und seiner Verbindung zu Fabian, sowie den anderen Taten bei denen Donato Neri und Alfonso ermittelt haben wirkten für mich eher überflüßig. Hier hatte ich teilweise das Gefühl, dass Thiesler nicht wusste, wie sie die Seiten füllen sollte und diese Geschichten noch nachträglich eingebaut hat. Außerdem hatte ich tatsächlich einige Probleme mit den ganzen italienischen Namen und Orten und der Umgebung. Ich wusste bis zum Ende nicht, wie ich mir die Umgebung, besonders die Entfernung der einzelnen Ortschaften, vorstellen sollte und wie diese im Endeffekt wirklich sind.

Fazit

Dieses Buch fand ich im Gegensatz zu den anderen Bücher die ich von Thiesler bereits gelesen habe eher schwach. Mir hat die Spannung gefehlt, da der Ausgang des Buches quasi schon von Beginn an klar war. Das Motiv wurde zwar „erst“ im Laufe der ersten 100 Seiten bekannt, aber wirklich überzeugt hat mich dieses auch nicht. Ich fand den Schreibstil aber wie immer gut und auch die Charaktere sehr schön und individuell gestaltet. So gibt es von mir 3 Sterne.

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michael robotham, mord, psychothriller, todeswunsch, joe o'loughlin

Todeswunsch

Michael Robotham , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2012
ISBN 9783442478712
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Todeswunsch
Autor: Michael Robotham
Seiten: 510
Verlag: Goldmann
Handlungsort: Wellow, England
Erstveröffentlichung: 23. März 2011

Infos zum Autor

„Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.“ (Quelle)

Aussehen

Das Cover des Buches passt sehr gut zu den anderen der Reihe. Ich finde besonders die Schlichtheit sehr angenehm. Ich finde die Nadel, die durch den Stoff sticht, passt besonders gut zum Inhalt des Buches. Auch die Schrift die aussieht, wie mit Blut geschrieben lässt sich mit dem Inhalt des Buches gut verbinden.

Inhalt des Buches

Todeswunsch ist bereits der 5. Teil der Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz Reihe. In diesem Teil geht es um Charlies beste Freundin Sienna. Diese steht blutverschmiert vor dem Haus der O’Loughlins und hat einen großen Schock. Als Joe ihre Mutter aufsuchen will, hat die Polizei bereits Siennas Vater tot in dessen Zimmer gefunden. Sienna steht mit ihren 14Jahren als Hauptverdächtige dar. Joe ist aber dennoch von Siennas Unschuld überzeugt und versucht schon Charlie zu Liebe, Siennas Unschuld zu beweisen. Viele die Joe O’Loughlin kennen, wissen, dass er ohne Vincent Ruiz aufgeschmissen ist. Gemeinsam mit ihm begibt sich Joe auf Spurensuche und sucht nach Beweisen, die Siennas Unschuld beweisen. Natürlich begibt sich Joe auch diesmal in Gefahr und seine Beziehung zu Detective Chief Inspector Veronica Kray verbessert sich durch seinen Alleingang nicht unbedingt. Denn Joe und Vincent Ruiz begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit um Familie Hegarty zu helfen. Dabei stößt Joe an seine Grenzen, die Grenzen seiner Krankheit, seiner Liebe, seiner Familie. Aber er versucht zu kämpfen, für sich, für seine (Ex-)Frau, seine Kinder und seine Krankheit.

Fazit

Ich finde es total schwer, den Inhalt des Buches zu beschreiben, ohne euch zu spoilern, deswegen ist der Inhalt auch nur so kurz beschrieben. Dieses Buch habe ich bereits letzte Woche und bin immer noch überrascht, wie sehr mich dieses Buch in den Bann gezogen hat. Michael Robotham steigert sich von Werk zu Werk und ich bin von Todeswunsch wirklich begeistert. Mehr als 5 Sterne kann und will ich nicht vergeben.

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mord, psychologie, krimi, manuskript, erinnerungen

Das Buch der Spiegel

E.O. Chirovici , Werner Schmitz , Silvia Morawetz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.02.2017
ISBN 9783442314492
Genre: Romane

Rezension:

Titel: Das Buch der Spiegel
Autor: E.O. Chirovici
Seiten: 312
Verlag: Goldmann
Handlungsort: USA
Erstveröffentlichung: 27. Februar 2017


„E. O. Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien. Er hat in seinem Heimatland eine namhafte Zeitung und einen Fernsehsender geleitet und sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Seit 2013 arbeitet er hauptberuflich als Schriftsteller und wohnt abwechselnd in Reading und New York. „Das Buch der Spiegel“ ist sein erster Roman in englischer Sprache, der im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse 2015 heiß gehandelt und schließlich in 38 Länder verkauft wurde.“ (Quelle)


Das Cover des Buches finde ich sehr schön. Es passt sehr gut zum Titel des Buches und ist recht einfach gehalten, aber trotzdem sehr schön anzusehen. Da ich dieses Buch bisher nur als Manuskript habe, weiß ich nicht, ob es sich um einen Schutzumschlag oder ein Hardcover ohne Schutzumschlag handelt und wie die Rückseite des Buches aussieht. Der Titel klingt zwar total schön, aber so richtig zum Inhalt passt er irgendwie nicht, oder ich hab’s nicht verstanden 😀

Das Buch der Spiegel ist bereits vor der eigentlichen Veröffentlichung als Manuskript bei mir eingezogen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Goldmann-Verlag für das Vertrauen. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da mich bereits die Leseprobe schon total in den Bann gezogen hat. In dem Buch geht es um Richard Flynn, dessen großer Traum es immer war einmal Schriftsteller zu werden. 30 Jahre nach seinen ersten Schreibversuchen schickt er ein Ausschnitt aus einem Manuskript an Peter Katz. Der Leser nimmt im ersten Teil des Buches die Sicht von Peter Katz ein und liest im Buch quasi das Buch, welches Richard Flynn geschrieben hat. Das Buch von Richard Flynn geht auf sein frühes Erwachsenenalter ein und beschreibt seine Zeit als Student, und wie er es sagt „die schönsten Wochen seines Lebens“. Das Manuskript endet recht abrupt und man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Ähnlich ergeht es auch Peter Katz der seinen Freund um Hilfe bittet, die Ereignisse im Buch zu rekonstruieren. So begleiten die Leser im 2. Teil John Keller bei der Suche nach der Wahrheit und in erster Linie nach dem Manuskript. Aber Keller ist am Ende seiner Kräfte und möchte in dieser Sache nicht weiter forschen. Ich hatte schon Angst, dass es jetzt richtig langweilig wird, aber das war Gott sei Dank nicht der Fall. Der 3. Teil des Buches st aus sicht von Roy Freeman geschrieben. Freeman ist Ex-Cop und hat damals in dem Fall ermittelt. Dies ist ein Fall der ihn auch nicht bis in sein Renten-Dasein verfolgt und mit Hilfe der neuen Informationen, die Katz und Keller gesammelt haben, begibt sich Freeman auf die Suche nach dem Geheimnis des Manuskriptes.
Ich finde das Buch wirklich total spannend. Oben erwähnte ich bereits, dass ich schon von der Leseprobe sehr angetan war. Das Buch hat mir aber auch weiterhin gut gefallen. Durch die Perspektivwechsel in den einzelnen Teilen des Buches wurde es nie langweilig. Immer neue Lösungsstrategien, Probleme und Ideen sind aufgetaucht und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was denn nun hinter diesen paar Seiten Manuskript für eine Wahrheit steckt, oder ob doch alles nur Fiktion ist. Der Schreibstil war sehr gelungen. Leicht zu verstehen und trotzdem fesselnd. Ich fand es besonders schön, dass die Schriftart der einer Schreibmaschine gleicht. Zu den Kapitellängen kann ich irgendwie gar nicht viel sagen, da ich meist so im Lesefluss war, dass ich gar nicht weiß, wie lang die einzelnen Kapitel gewesen sind. Das Buch ist als Roman kategorisiert und ich als Thriller- und Krimifan finde, dass dies ein äußerst spannender Roman ist. Ich habe schon bedeutend langweiligere Bücher diese Genres gelesen und war wirklich positiv überrascht, wie sehr mich diese Geschichte angesprochen hat. Auch wenn das Buch nur knappe 300 Seiten hat, fand ich diese in diesem Fall vollkommen ausreichend. Es wurden genügend Perspektiven aufgezeigt und es waren genug spannende Elemente vorhanden, sodass diese Seiten wirklich schnell zu lesen waren.

Ich bin wirklich positiv von diesem Buch überrascht worden, da ich nicht dachte, dass sich das Interesse der Leseprobe durch das ganze Buch ziehen kann. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall ein toller Start von E.O. Chirovici auf dem deutschen Lesemarkt und ich hoffe, dass in naher Zukunft noch weitere spannende Werke in unserer Sprache erscheinen. Von mir gibt es 5 Sterne und damit den ersten Platz auf der Liste der Highlights 2017

Habt ihr das Buch schon gelesen? Und wie hat es euch gefallen? Habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Ich bin immer offen für konstruktive Kritik 🙂

Eure miiss.buch

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Tags: das buch der spiegel, e.o.chirovic, goldmann, miissbuch, miissbuchblog, rezension, roman   (7)
 
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