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87 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Der Schmetterlingsjunge

Max Bentow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442205424
Genre: Krimi und Thriller

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277 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 171 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

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741 Bibliotheken, 13 Leser, 8 Gruppen, 43 Rezensionen

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Das Rätsel

John Katzenbach ,
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.01.2008
ISBN 9783426637586
Genre: Krimi und Thriller

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69 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Zeckenbiss

Sabine Thiesler
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.04.2018
ISBN 9783453271470
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH
Titel: Zeckenbiss
Autor: Sabine Thiesler
Seiten: 520
Verlag: Heyne
Handlungsort: Berlin, Deutschland; Ambra, Italien  
Erstveröffentlichung: 23. April 2018
INFOS ZUM AUTOR
„Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman »Der Kindersammler« stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern »Hexenkind«, »Die Totengräberin«, »Der Menschenräuber«, »Nachtprinzessin«, »Bewusstlos«, »Versunken«, »Und draußen stirbt ein Vogel« und zuletzt: »Nachts in meinem Haus«“ (Quelle)
REZENSION
Als allererstes möchte ich mich bei dem Bloggerportal und dem Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken. Auch wenn ich dieses Buch geschenkt bekommen habe, gebe ich hier ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.
Faruk Yilmaz, ein Jugendintensivstraftäter sitzt in einem Gefängnis ein, da bisher mehr Straftaten begangen hat, als er Jahre auf dieser Welt lebt. Ein anderer Mann scheint wahllos Menschen umzubringen und ist noch auf freiem Fuß, doch so wahllos, wie es scheint, geht der Täter gar nicht vor, doch die Polizei ermittelt nicht…
Das Cover ist durchschnittlich würde ich sagen. Es stellt meiner Meinung nach keinen Zusammenhang zum Inhalt des Buches her. Gleiches gilt für den Titel des Buches. Das Wort „Zeckenbiss“ wurde zwar einmal im Buch erwähnt, aber mehr auch nicht. Im Allgemeinen finde ich die Gestaltung des Covers aber gelungen und es scheint mir stimmig zu sein.
Den Schreibstil von Sabine Thiesler finde ich sehr angenehm. Man kann das Buch sehr gut und fließend lesen. Hat Raum und Zeit sich seine eigenen Bilder zu konstruieren und bekommt dennoch genug Informationen um den Zusammenhang der einzelnen Kapitel zu verstehen. Das Buch ist in unterschiedliche Teile eingeteilt, bei denen jeweils ein anderes Opfer die „Hauptrolle“ spielt. Diese einzelnen Teile spielen auch immer an unterschiedlichen Orten, was mir bei den Büchern von Thiesler immer besonders gut gefällt. Alte Bekannte, wie Neri Donato sind auch wieder zugegen, sodass man sich bei in den Teilen, die in der Toscana spielen direkt wieder Zuhause fühlt.
Leider war für mich das gesamte Buch viel zu vorhersehbar, schon beim ersten Auftauchen des Täter war klar, dass er sein 1. Opfer gefunden hat. Der Mord geschah kurz und schmerzlos und absolut unspektakulär. Das fand ich persönlich äußerst schade. Im Allgemeinen war für mich viel zu früh klar, wer der Täter ist und auch das Motiv war für mich keine Überraschung, denn dafür war es einfach zu offensichtlich.
An sich hat die Grundidee und auch die grobe Umsetzung total viel Potential geboten, welches einfach nicht genutzt wurde, da zu früh die Hinweise in eine Richtung gedeutet haben. Das spannendste am gesamten Buch war für mich die Handlungen in der Vergangenheit, die der Auslöser für die aktuelle Situation waren.
Dieses Buch konnte mich einfach nicht richtig überzeugen und ist für mich definitiv kein Thriller. Von mir gibt’s nur 3 Sterne.

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Tags: donato neri, heyne-verlag, miissbuch, miissbuchblog, rezension, sabine thiesler, thriller, zeckenbiss   (8)
 

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

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Eifersucht

Andreas Föhr
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.06.2018
ISBN 9783426654460
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Eifersucht
Autor: Andreas Föhr
Seiten: 427
Verlag: Knaur
Handlungsort: Düsseldorf, Köln, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hamburg, München, Bayern, Deutschland
Erstveröffentlichung: 01. Juni 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Zuletzt „Schwarzwasser“ – Platz 1 der Spiegelbestsellerliste.
„Eisenberg“ ist der Auftakt einer neuen Serie, die zukünftig im Wechsel mit „Wallner&Kreuthner“ erscheinen wird. Mit Anwältin Rachel Eisenberg hat der Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch den Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.“(Quelle)

REZENSION

Die ist der 2. Teil rund um Rachel Eisenberg, es ist für den zweiten Teil nicht zwingend erforderlich den ersten gelesen zu haben – ich empfehle es aber, da der zweite Teil den ersten spoilert.

Judith Kellermann, eine mäßig erfolgreiche Filmproduzentin wird des Mordes an ihrem Lebensgefährte verdächtigt. Als die Ermittler, auch noch Spuren des Sprengstoffes in ihrer Wohnung finden, mit denen ihr Lebensgefährte getötet wurde ist für die Staatsanwaltschaft und die Polizei die Sache klar. Nicht so für Rachel Eisenberg: Sie glaubt trotz spektakulärer Geschichte an die Unschuld ihrer Mandantin und versucht einiges um diese zu beweisen. 

Die Farbe des Covers finde ich ganz interessant, endlich mal ein Thriller, mit einer anderen Farbe. Zwischen dem Engel stellt sich für mich bisher kein Bezug zum Inhalt her aber es passt optisch gut zum 1. Teil der Reihe. Den Titel hingegen finde ich sehr oberflächlich auf den 1. Blick, auf den 2. Blick aber sehr passend gewählt. Gut finde ich auch, dass man die Schriften gut lesen kann und diese sich farblich von den Grundfarben des Covers abheben.  

Dies ist, wie bereits oben erwähnt, der zweite Fall für Rachel Eisenberg. Denn sie ist die eigentliche Hauptperson der beiden Teile, auch wenn viele Menschen an den Ermittlungen beteiligt oder Teil ihres Privatlebens sind. Neben dem Fall und den Ermittlungen hat Rachel Eisenberg auch noch einige private Probleme: Heiko Gerlach, ihr Mandant aus dem ersten Teil macht ihr das Leben schwer bzw. Rachels Tochter Sarah. Rachel trägt ein tiefes Geheimnis in sich und Gerlach versucht Rachel dazu zu bringen, ihrer Tochter die Wahrheit zu sagen.
Eine Frau die an vielen Fronten zu kämpfen hat, aber dennoch den Mut hat nicht perfektionistisch zu sein, sondern sich Hilfe holt, bei Alex Baum einem erfahrenen Privatermittler. Eigentlich koordiniert er nur seine Mitarbeiter, aber dieser Fall packt sogar ihn und darum nimmt er selbst die Ermittlung auf. 

Die gesamte Handlung konnte mich total fesseln, ich fand den Aufbau gelungen, die Rückblenden nach 2012, wo man einiges über Kellermanns Anfänge in der Filmbranche erfährt und auch die vielen Perspektiven und Orte, haben die Handlung sehr belebt. Besonders überraschend fand ich, dass Eisenberg so viel selbst an den Ermittlungen beteiligt war und nicht nur Baum ermittelt hat.
Ebenfalls sehr interessant finde ich das Verhältnis zwischen Rachel und Sascha, die schon länger getrennt sind, die Kanzlei aber noch miteinander teilen. Gerade für Sarah ist dies glaube ich besonders wichtig, sie ist auch der Nebencharakter, der mir besonders am Herzen liegt. Die Spannung baut sich über das gesamte Buch auf, mit dem Ende hätte ich beim besten Willen nicht gerechnet und kam für mich daher sehr unerwartet. Das macht das Buch für mich sehr gelungen.
Etwas das Andreas Föhr gut beherrscht ist die Mischung, aus Geheimniskrämerei und Offensichtlichem sowie zwischen Beschreibung und Konversation. Was ich sehr schade fand war, dass die wirklich spannenden Szenen nur angeschnitten, aber nicht beschrieben wurden. Was sich aber wiederum auch darauf zurückführen lässt, dass es sich um einen Krimi und nicht um einen Thriller handelt.  

Dies war ein Buch welches mich wirklich komplett in den Bann gezogen hat. Insgesamt hat es mir sogar noch etwas besser als der 1. Teil gefallen. Für dieses Buch vergebe ich von Herzen 4 Sterne.

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Tags: alex baum, andreas föhr, eifersucht, knaur, krimi, miissbuch, miissbuchblog, rachel eisenberg, rezension   (9)
 

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Eisenberg

Andreas Föhr
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783426517659
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Eifersucht
Autor: Andreas Föhr
Seiten: 512
Verlag: Knaur
Handlungsort: München, Bayern, Deutschland; Acro, Italien
Erstveröffentlichung: 25. Mai 2016

INFOS ZUM AUTOR

„Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Zuletzt „Schwarzwasser“ – Platz 1 der Spiegelbestsellerliste.
„Eisenberg“ ist der Auftakt einer neuen Serie, die zukünftig im Wechsel mit „Wallner&Kreuthner“ erscheinen wird. Mit Anwältin Rachel Eisenberg hat der Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch den Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.“(Quelle)

REZENSION

Die ist der 1. Teil rund um Rachel Eisenberg, ich habe das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist aber persönlich und wurde nicht beeinflusst.

Rachel Eisenberg eine erfolgreiche Anwältin auf München wird von einer Obdachlosen angesprochen, ihr Kumpel sitzt im Knast, weil er eine junge Frau umgebracht haben soll. Doch Nicole Böhm ist von der Unschuld ihres Kumpels überzeugt. Widerwillig nimmt Rachel Eisenberg den Fall an und ist schockiert: der obdachlose Mann ist Heiko Gerlach, Professor für Physik und ihre erste große Liebe soll ein Mörder sein? – Sie tut alles um seine Unschuld du beweisen und deckt Fehler auf, die nicht zu glauben sind und bringt sich sogar selbst dafür in Gefahr…

Das Cover spricht mich jetzt nicht sonderlich an, es sieht ganz nett aus, lässt aber nicht auf einen Krimi schließen. Das Gebäude auf dem Cover ist mir nicht bekannt – ich schätze aber, dass es sich um ein Gebäude in München handelt. Die Schriftarten finde ich allerdings sehr gut lesbar und auch hervorgehoben. Den Titel finde ich auch sehr passend gewählt, allerdings könnte theoretisch jedes Buch der Reihe so heißen, sodass es sich nicht direkt mit diesem Buch identifizieren lässt. 

Eine professionelle Anwältin, die zum Teenager wird, da sie ihre erste große Liebe wieder sieht – nicht so Rachel Eisenberg. Auch wenn sie sich immer wieder an die Vergangenheit erinnert lebt sie doch im Hier und Jetzt. Dass ihre erste große Liebe ein Mörder ist, ist für sie aber dann doch etwas zu schwer zu glauben. Gemeinsam mit ihren Kollegen versucht sie Fehler in den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu finden um Heiko Gerlach aus dem Gefängnis frei zu boxen. Dabei finde ich besonders die Ermittlungen und die eigentliche Arbeit als Anwältin total interessant. Frau die an vielen Fronten zu kämpfen hat, aber dennoch den Mut hat nicht perfektionistisch zu sein, sondern sich Hilfe holt, bei Alex Baum einem erfahrenen Privatermittler. Eigentlich koordiniert er nur seine Mitarbeiter, aber dieser Fall packt sogar ihn und darum nimmt er selbst die Ermittlung auf. 

Die gesamte Handlung konnte mich total fesseln, auch wenn mir das Ende persönlich nicht ganz so gut gefallen hat. Ich fand dieses etwas vorhersehbar und unspektakulär. Die Charaktere im Buch waren sehr gut gestaltet und wirkten sehr lebendig. Ich konnte mir auch die Orte gut vorstellen. Besonders gefallen hat mir die Beziehung zwischen den einzelnen Personen.
Neben dem eigentlichen Handlungsstrang, gab es noch einen weiteren, der von einer Frau berichtet, die gemeinsam mit ihrer Tochter aus dem Kosovo nach Deutschland fliehen möchte. Zunächst habe ich mich wirklich gefragt, was das soll, denn irgendwie konnte ich keinen Zusammenhang feststellen. Allerdings fand ich gerade diese Passagen besonders spannend und fesselnd und auch die Zusammenführung der beiden Erzählstränge hat mich überzeugt.  

Alles in Allem ein gelungenes Buch, das trotz der Betitelung „Krimi“ recht spannend war und mich wirklich gut unterhalten hat. Von mir gibt’s 4 Sterne und Vorfreude auf den 2. Teil. 

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83 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Das Gift der Wahrheit

Julia Corbin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.07.2018
ISBN 9783453359772
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Das Gift der Wahrheit
Autor: Julia Corbin
Seiten: 416
Verlag: Diana Verlag
Handlungsort: Mannheim | Ilvesheim;  Baden-Württemberg, Deutschland; Kolumbien
Erstveröffentlichung: 09. Juni 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspirierte sie auch zu ihrem ersten Thriller „Die Bestimmung des Bösen“ mit dem Team Hall & Hellstern. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.“(Quelle)

REZENSION

Ich möchte mich an dieser Stelle beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken. Meine Meinung ist aber persönlich und wurde nicht beeinflusst. Es ist für den zweiten Teil nicht zwingend erforderlich den ersten gelesen zu haben – ich empfehle es aber, da der zweite Teil den ersten spoilert. 

Als eine Leiche in einer Kläranlage angespült wird und sich um ihren Hals ein Medaillon mit einer in Harz gegossenen Spinne befindet sind die Ermittler zunächst fassungslos. Alexis Hall Kriminalbeamtin und Karen Hellstern Kriminalbiologin und Freundinnen stehen vor einem scheinbar unlösbaren Fall. Auch die Freundin der Toten und deren Tochter können keinen Tatverdächtigen liefern, doch nach intensiven kriminalbiologischen Ermittlungen und schrecklichen Zwischenfällen gibt es eine heiße Spur die verfolgt wird…

Ich finde, dass das Cover hervorragend zum ersten Teil der Reihe passt. Allerdings hab ich nicht direkt einen Zusammenhang zum Inhalt des Buches feststellen können, eine Spinne hätte meiner Meinung nach viel besser zum Titel und auch zum Inhalt des Buches gepasst. Den Titel finde ich hingegen sehr gut gewählt, da er auf zwei verschiedene Weisen Bezug zum Inhalt des Buches nimmt. Dennoch finde ich das Cover wirklich schön und hätte es mir auch auf Grund des Covers gekauft. 

Dies ist, wie bereits oben erwähnt, der zweite Fall für das Ermittlerteam. Ich muss allerdings sagen, dass ich zu Beginn des Buches meine Probleme hatte die Vergangenheit der richten Person zuzuordnen, ebenso wie den passenden Job. Dies hat sich aber im Laufe des Buches geklärt. Das Buch hat mehrere Handlungsstränge, die schon während des Buches, spätestens aber am Ende alle zusammen fließen. Man bekommt Einblicke in die Arbeit der unterschiedlichen Ermittler, denn nicht nur Hall & Hellstern ermittel, da sind noch viele Personen, größtenteils sympathisch, mit involviert. Außerdem erzählt ein Erzählstrang von einem Mörder, der in Kolumbien Frauen getötet und in einem Massengrab beerdigt hat sowie von Frauen, die in die Fänge des aktuellen Täters fallen.
Jeder einzelne Handlungsstrang an sich ist spannend, die Kindheit des Mörders aus Kolumbien, der auch der Mörder aus Deutschland zu sein scheint (das ist kein Spoiler ;-)), zeigt deutlich, was eine Kindheit für Auswirkungen hat, auch wenn ich das Thema „Schwierige Kindheit bei Tätern“ irgendwie auch nicht mehr hören mag.
Besonders spannend fand ich die Abschnitte, die aus Sicht der Opfer geschrieben wurden. Man konnte die Spinnen regelrecht auf seiner Haut spüren, die Panik, die die Frauen hatten nachempfinden und war einfach nur geschockt, wie viel Brutalität ein Mensch ausüben kann.
Die Ermittlungen im Allgemeinen waren auch sehr interessant. Wobei mich das Wissen über Spinnen und die DNA, die Fliegen in sich tragen äußerst interessant erschienen, war es mir teils doch zu wissenschaftlich und das Wort Diatomeen werde ich wohl nie wieder vergessen. Besonders das Privatleben der Protagonisten war interessant. Bezüge zum vorherigen Buch wurden aufgegriffen, vertieft oder abgearbeitet. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere dieses Mal nicht ganz so lebendig waren, wie im ersten Teil.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es war eine gute Mischung aus Erzählung und Dialogen, sodass man immer das Gefühl hatte, sämtliche Infos zu haben. Was mich sehr gestört hat, war, dass sie Frau von Stephan Landeaux (Europol) auf S.52 Margret und auf S.289 dann die französische Form Marguerite trägt. Ich finde Namen sollten in einem Buch schon einheitlich sein, besonders, wenn es sich nicht um Spitznamen o.ä. handelt. Außerdem waren zum Ende hin ein paar Rechtschreibfehler vorhanden, wo Worte zu viel oder zu wenig waren – das hat aber beim Verständnis des Buches nicht gestört.
Julia Corbin hat es geschafft eine solch spannende Atmosphäre aufzubauen, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Ich habe es auch nur so lange gelesen, weil ich tagelang gar nicht gelesen habe, weil mir dafür die Zeit gefehlt hat. Ansonsten wäre das Buch sicher schon viel schneller durchgelesen worden. 

Mich hat dieses Buch auf jeden Fall wieder fesseln können und ich möchte alle mit Spinnenphobie bitten, die Finger von diesem Buch zu lassen, ihr werdet in euer Unglück stürzen – oder therapiert sein. Von mir gibt’s auf jeden Fall 4 Sterne und ich freue mich auf Teil 3 (Ich hoffe es gibt einen)

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Das Revier

Patricia Cornwell , Anette Grube
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.05.2013
ISBN 9783442477395
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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184 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

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Nie wirst du entkommen

Karen Rose , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2007
ISBN 9783426635308
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Nie wirst du entkommen
Autor: Karen Rose
Seiten: 644
Verlag: Knaur
Handlungsort: Chicago, Illionis, USA
Erstveröffentlichung: 09. März 2010

INFOS ZUM AUTOR

„Karen Rose studierte an der Universität von Maryland, Washington, D. C. Ihre hochspannenden Thriller sind preisgekrönte internationale Topseller, die in vierundzwanzig Sprachen übersetzt worden sind und regelmäßig u.a. auf den Bestseller-Listen der „New York Times“, der „USA Today“ und der „Sunday Times“ stehen. Für „Des Todes liebste Beute“ und „Todesbräute“ gewann die Autorin den begehrten RITA-Award. Auch in Deutschland feiert sie seit Jahren große Erfolge. „Todesstoß“ stand auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller-Liste. Wenn Karen Rose nicht gerade Thriller schreibt oder auf Weltreise ist, lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Florida.“ (Quelle)

REZENSION

Ihr wisst ja, dass Karen Rose mich in jeden Urlaub begleiten muss, aber das es direkte zwei Bücher sind, ist auch für mich ungewöhnlich. Aber bei diesen Büchern weiß man einfach, was man hat. 

Cynthia hört Stimmen, stimmen die ihr befehlen sich umzubringen um endlich ihren Frieden zu bekommen. Eine von vielen Patienten, die bei Tess Ciccotelli in Behandlung sind. Doch eine der wenigen, die den Stimmen Glauben schenkt und sich wirklich von ihrem Balkon im 22. Stock stürzt. Doch bei dieser einen Patientin soll es nicht bleiben, weitere Menschen sterben und alle sind sie in Behandlung bei Tess, einer toughen Frau, die wie ein Eisklotz wirkt und doch viel verletzlicher ist. So muss sie sich zunächst gegen Aidan Reagan behauptet, ein Detective der zunächst nur ihre kalte Seite sieht…

Das Cover ist wohl schon etwas in die Jahre gekommen, aber ich mag es trotzdem total. Der Titel steht im Vordergrund, die Rosen sind das Markenzeichen der Autorin und ihren Namen kann man auch total gut lesen. Den Titel finde ich auch zum Inhalt sehr passend, man kann einen Zusammenhang erkennen, ohne das der gesamte Inhalt preisgegeben wird.  

Ich bin nun wirklich ein sehr großer Karen Rose Fan und gerade aus diesem Grund hat mich dieses Buch noch mehr umgehauen umsonst. Das Karen Rose Rezept ist ebenso simple wie genial und Karen Rose Lesern sicher bestens bekannt. Doch diesmal war es anders, zumindest zunächst und ich hatte endlich mal das Gefühl, dass es in Wirklichkeit so gewesen sein könnte – zumindest was die Liebesgeschichte im Buch betrifft. Schon beim Lesen des Klappentextes ist klar, zwischen welchen Charakteren sich etwas entwickelt und so war ich zunächst wirklich geschockt, wie Aidan Reagan Tess gegenüber getreten ist und wie eisig die Stimmung zwischen den beiden war. Andererseits handelt es sich endlich mal nicht um Liebe auf den ersten Blick und entspricht so wohl eher der Wirklichkeit. Und auch Leser, denen dieser Aspekt des Buches wichtig ist, kommen auf ihre Kosten. 

BDieses Buch war geprägt von Spannung und Geheimnissen. Das gesamte Buch über hat Karen Rose falsche Fährten gelegt, denen ich selbstverständlich gefolgt bin, hat Hinweise hinterlassen, bei denen ich dachte „jetzt hast du so um die Ecke gedacht, du musst einfach Recht haben“ – hatte ich aber nicht, sodass das Ende für mich wirklich absolut überraschend kam. Ich finde es erstaunlich, wie Karen Rose es schafft so viel Hass einem Charakter zuzuschreiben und andere so voller Herzlichkeit und Wärme zu gestalten. Besonders gut gefallen haben mir in diesem Buch tatsächlich die Charaktere und die Beziehung zwischen ihnen. Sowohl zwischen Tess und Aidan, aber besonders in der Familie Reagan und den Freunden der Protagonisten. 

Was mich außerdem sehr angesprochen hat: Es ist nicht alles heiterer Sonnenschein, auch im Privatleben der Charaktere gibt es Probleme und Ungereimtheiten, ein großer Pluspunkt auf der Skala der Realitätsnähe. Was relativ außergewöhnlich war: Es gibt nur eine einzige Stadt in der die gesamte Handlung spielt. Die Handlungen der vorherigen Bücher waren häufig über mehrere Städte oder gar Staaten verteilt. Dadurch, dass es sich hier nur um eine Stadt handelt, habe ich das Gefühl von „Dorf“ gehabt – die Menschen kennen sich, können sich aufeinander verlassen und es ist realistisch, dass so viele Personen in Verbindung zueinander stehen. 

Dieses Buch konnte mich wieder im vollen Umfang überzeugen, gerade weil die Spannung durchgängig vorhanden war, das Ende total überraschend kam, die Beziehung realistisch entwickelt wurde und ich mich einfach total an das Buch gefesselt und gut unterhalten gefühlt habe. Ich freue mich auf alle weiteren Bücher dieser tollen Autorin. Von mir gibt’s 5 Sterne.

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Wer nicht hören will, muss sterben

Karen Sander , ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.10.2014
ISBN 9783499243554
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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126 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

castle, hitze_der_nacht, jameson rook, journalist, juli_13, kabel 1, kabel eins, kate beckett, krim, krimi, new york, nikki heat, nypd, richard castle, tv-serie

Naked Heat - In der Hitze der Nacht

Richard Castle , Anika Klüver
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.05.2012
ISBN 9783864250088
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Naked Heat. In der Hitze der Nacht
Autor: Richard Castle
Seiten: 340
Verlag: Cross Cult
Handlungsort: New York, USA
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2012

INFOS ZUM AUTOR

„Richard Castle ist der Autor diverser Bestseller, darunter die viel gepriesene Derrick-Storm-Serie.
Sein erster Roman „Im Kugelhagel“, der bereits veröffentlicht wurde, während Castle noch auf dem College war, wurde mit dem angesehenen Tom-Straw-Preis für Kriminalliteratur der Nom-DePlume-Gesellschaft ausgezeichnet. Castle lebt zurzeit zusammen mit seiner Tochter und seiner Mutter, die ihm ein steter Quell der Freude und Inspiration sind, in Manhattan.“ (Quelle)

REZENSION

Nach einem spannendem Teil, werden auch in diesem 2. Teil Jameson Rook und Nikki Heat gemeinsam ermitteln. Dass die beiden zusammen arbeiten liegt, daran, dass Rook ein Interview über die Klatschkolumnistin Cassidy Towne, dem Opfer, schreiben sollte und sie tot in ihrer Wohnung aufgefunden hat. Da sich die Verdächtigen alle als Berühmtheiten bezeichnen würden, kann Rook seinen unverwechselbaren Charme spielen lassen und die Ermittlungen so erleichtern… 

Das Cover ist jetzt nicht besonders schön, passt aber sehr gut zum ersten Teil der Reihe. Im Großen und Ganzen ist das Design sehr nett und passt auch farblich zum Titel. Beim Titel gefällt mir, dass der ursprünglich englische Titel beibehalten und durch einen deutschen Untertitel ergänzt wurde.

Das Buch ist vom Serienheld Richard Castle geschrieben, anders als beim Heat Wave ist es mir bei diesem zweiten Teil nicht so schwer gefallen, das Buch und die Serien auseinander zu halten. Bei den Charakteren im Buch hatte ich zwar immer noch die Seriencharaktere im Kopf, obwohl es auch Differenzen gab.

Den Fall im Allgemeinen fand ich total spannend, eine tote Reporterin, die die schmutzigsten Geheimnisse der Promis veröffentlicht und demnach auch unzählig viele Verdächtige. Doch auch wer anderer Leuts Geheimnisse ausplaudert hat selber welche und so lernen Heat und Rook noch ganz andere Seiten an der Toten kennen, die den Kreis der Verdächtigen noch vergrößern.

Ich fand besonders den belebten Schreibstil sehr angenehm, auch wenn mich die vielen Beschreibungen manchmal etwas vom eigentlichen Geschehen abgelenkt haben.

Ich glaube ganz neutral kann man dieses Buch nicht bewerten, da einfach alles Fiktion ist, der Inhalt des Buches ebenso, wie der Autor selbst. Und dennoch finde ich es total spannend zu lesen, weil es einem einfach noch eine ganz andere Sicht auf den Charakter Richard Castle in der Serie gibt – auch wenn das sicher nicht der eigentliche Sinn des Buches gewesen sein sollte.
Da mich aber der Krimi an sich total gepackt hat, gibt es 5 Sterne und schon ganz viel Vorfreude auf die weiteren Teile der Reihe. 

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678 Bibliotheken, 31 Leser, 2 Gruppen, 89 Rezensionen

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Origin

Dan Brown
Fester Einband: 670 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 04.10.2017
ISBN 9783431039993
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Origin
Autor: Dan Brown
Seiten: 670
Verlag: Bastei Lübbe
Handlungsort: Barcelona, Bilbao, Spanien; Katalonien, Italien; Budapest, Ungarn; Schardscha, Vereinigte Arabische Emirate
Erstveröffentlichung: 04.Oktober 2017

INFOS ZUM AUTOR

„Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und darüber hinaus erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg(Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt. Nach solch erfolgreichen Auflagen ließen auch die Verfilmungen der Robert Langdon Thriller nicht lange auf sich warten.[…] Im Jahr 2004 erklommen seine beiden Titel Sakrileg und Illuminati auch die Bestseller-Listen in Deutschland und wurden zu den Jahresbestsellern in der Kategorie Hardcover und Taschenbuch. Mit seiner Robert Langdon Buchreihe, die durch ihre Mischung aus Action, Wissenschaft und Geschichte besticht, beherrscht er seither die internationalen Bestsellerlisten. Dan Brown lebt mit seiner Frau, einer Kunsthistorikerin, in Neuengland..“ (Quelle)

REZENSION

Lange stand dieses Buch in meinem Regal, nachdem ich es letztes Jahr auf seiner Lesung bei der FBM gekauft habe, in den Urlaub durfte es mich, auch wenn es ein Hardcover war.

Robert Langdon ist auf eine Veranstaltung seines ehemaligen Studenten Edmond Kirsch eingeladen. Viele große Persönlichkeiten sind Kirschs Einladung gefolgt, auch wenn niemand so genau weiß, was der Anlass für die Veranstaltung ist. Doch Kirsch verspricht, dass seine Entdeckung die gesamte Menschheit und sämtliche Religionen über den Haufen werfen kann. Doch bevor Kirsch seine Entdeckungen veröffentlichen kann passiert etwas unvorhersehbares und Langdon begibt sich gemeinsam mit Mónica Martín auf die Suche nach Kirschs Geheimnis. 

Mir persönlich gefällt das Cover jetzt nicht besonders gut. Es ist natürlich schön gestaltet und mit der Kathedrale lässt sich sicher ein Zusammenhang mit Spanien feststellen, den ich aber nicht kenne. Zwischen dem Titel des Buches und dem Inhalt kann ich keinen Zusammenhang feststellen, wobei ich auch ehrlich sagen muss, dass ich keine Ahnung habe was „Origin“ bedeutet und ich glaube dieses Wort kam im Buch auch gar nicht vor.

Dan Brown schafft es meistens wissenschaftliche Themen mit Spannung und Action zu verbinden und so ein wunderbares Buch zu zaubern. Bei diesem Buch ist der Funke nicht so schnell und leicht übergesprungen, wie ich es gewohnt bin. Die Fragen „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“ beschäftigt die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit – würde ich behaupten. Und doch gibt es auf diese Fragen keine adäquaten Antworten, doch nun gibt es Edmond Kirsch. Ein Wissenschaftler, Millionär und Zukunftsforscher möchte die Antworten auf diese Fragen gefunden haben und sie mit der Welt teilen. Doch er ist ebenso ein Technikfreak und eine Schissbuchse (entschuldigt das Wort). Es soll nur den richtigen Leuten möglich sein, sein Geheimnis zu lüften und aus diesem Grund machen es sich Robert Langdon und Mónica Martín (die Verlobte des Spanischen Thronfolgers und Chefin des Gugenheim-Museums) zur Aufgabe, Kirsch Entdeckungen zu veröffentlichen. Wer die vorherigen Bücher von Dan Brown gelesen hat erwartet jetzt eine spannendes Katz-und-Maus-Spiel, Tote und vor allem ganz viele Informationen.

Leider finde ich, das bei diesem Buch zwar von allem etwas dabei war, aber doch sehr wenig passierte. Es gab kaum brenzliche Situationen, wenig Tote aber viele Informationen. Sowohl zu den unterschiedlichen Religionen, zu Künstlicher Intelligenz, als auch zur Monarchie in Spanien. Diese Informationen fand ich persönlich total interessant und das Ende hab ich auch nicht so erwartet.

Der Schreibstil war sehr angenehm und fesselnd, generell schafft Brown es die Spannung aufrecht zu erhalten, wobei nicht viele Spannungsbögen vorhanden waren, sondern die Spannung durchgängig mitgeschwungen ist.

Ich habe tatsächlich schon Bücher von Dan Brown gelesen, die mir deutlich besser gefallen haben, aber auch dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne, da es mir gut gefallen hat. 

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353 Bibliotheken, 8 Leser, 6 Gruppen, 37 Rezensionen

angst, familie, krimi, liebe, mord, obsession, opfer, psycho, psychopath, psychothriller, spannung, stalker, stalking, thriller, usa

Das Opfer

John Katzenbach , Anke Kreutzer (Übers.)
Fester Einband: 653 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 21.02.2007
ISBN 9783426197561
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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183 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 15 Rezensionen

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Der Rache süßer Klang

Karen Rose , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 638 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 09.03.2009
ISBN 9783426503027
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Der Rache süßer Klang
Autor: Karen Rose
Seiten: 638
Verlag: Knaur
Handlungsort: Chicago, Illionis/ Eastern, West Virginia/ Gary, Indiana/ Isle of Wight, Maryland/ Western, Florida, USA
Erstveröffentlichung: 09. März 2009

INFOS ZUM AUTOR

„Karen Rose studierte an der Universität von Maryland, Washington, D. C. Ihre hochspannenden Thriller sind preisgekrönte internationale Topseller, die in vierundzwanzig Sprachen übersetzt worden sind und regelmäßig u.a. auf den Bestseller-Listen der „New York Times“, der „USA Today“ und der „Sunday Times“ stehen. Für „Des Todes liebste Beute“ und „Todesbräute“ gewann die Autorin den begehrten RITA-Award. Auch in Deutschland feiert sie seit Jahren große Erfolge. „Todesstoß“ stand auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller-Liste. Wenn Karen Rose nicht gerade Thriller schreibt oder auf Weltreise ist, lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Florida.“ (Quelle)

REZENSION

Sue findet mit ihrem Sohn Unterschlupf im Frauenhaus, welches von Dana Dupinski geleitet wird. Doch mit der Zeit finden sowohl Dana, als auch ihre Freundin Evie Sues Verhalten mehr als fragwürdig. Als dann auch noch Menschen aus Danas Umfeld sterben, ist sie froh Ethan Buchanan kennengelernt zu haben, der sie beschützt und die Verbindung zwischen den beiden ist sehr viel enger, als sie zunächst für möglich gehalten haben.

Das Cover ist wohl schon etwas in die Jahre gekommen, aber ich mag es trotzdem total. Der Titel steht im Vordergrund, die Rosen sind das Markenzeichen der Autorin und ihren Namen kann man auch total gut lesen. Den Titel finde ich auch zum Inhalt sehr passend, man kann einen Zusammenhang erkennen, ohne das der gesamte Inhalt preisgegeben wird.  

Dies ist nach ca. einem halben Jahr mein erstes Buch von Karen Rose, aber dennoch hab ich mich sofort wieder „Zuhause“ gefühlt. Einige der Charaktere kannte ich bereits aus vorherigen Büchern und das ist etwas, was die Bücher von Karen Rose so besonders macht. Zunächst denke ich mir bei den Büchern immer, dass ich die nie durchbekomme, weil das immer so dicke Schinken sind, aber Karen Rose, hat einen so spannenden, fesselnden und flüssigen Schreibstil, dass man nur so durch die Seiten fliegt.

Bei diesem Buch hat mir besonders gut gefallen, dass man von Beginn an einen Einblick in die gesamte Geschichte erhalten hat, man wusste größtenteils wer gut, und wer böse ist (das Ende war dennoch eine Überraschung) und hat alle wichtigen Personen begleitet, sodass man auch immer einen Eindruck von deren Gefühlslage, Gedanken usw. hatte. Die meisten der Kapitel waren aus der Sicht von Sue, Dana Dupinski oder Ethan Buchanan geschrieben. Wenn sich die Charaktere in einem Kapitel begegnet sind, konnten die Perspektiven auch mal wechsel, was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig war, dem Buch aber ein bisschen Leben eingehaucht hat.

Was mich immer wieder bei den Büchern von Karen Rose begeistert oder auch erschreckt sind die Beziehungen der Charaktere untereinander. Man muss nur den Klappentext lesen und weiß zwischen welchen Personen „mehr“ entsteht und das innerhalb von wenigen Stunden. Vielleicht führen Extremsituationen dazu, aber von der Großen Liebe nach nur zwei Tagen zu sprechen, finde ich immer etwas übertrieben. Dennoch finde ich diese Phasen im Buch immer sehr nett?, unterhaltsam?, abwechslungsreich? – Ich weiß nicht wie ich sie beschreiben soll, sie machen Karen Rose Bücher einfach zu dem was sie sind. Wenn das im wahren Leben auch so einfach wäre, wäre das sicher nen Traum für viele 

Die Charaktere fand ich alle auf ihre eigene Art und Weise sehr sympathisch. Sogar für Sue konnte ich kleine Sympathiepunkte zählen, wobei diese wirklich richtig klein waren. Was ich ebenfalls sehr interessant fand, war, dass Alec gehörlos war. Die Charaktere in Karen Rose Büchern entsprechen nicht immer dem „Perfekten Bild“ von Menschen (wer weiß schon, was perfekt ist ;-)) aber ich finde dies hilft sehr dabei, Empathie für die Charaktere zu entwickeln und lässt diese lebendiger erscheinen.

Für mich war dieses Buch wieder mal ein tolles Buch und ich freue mich auf alle weiteren Bücher dieser tollen Autorin. Von mir gibt’s 5 Sterne.

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77 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 34 Rezensionen

bnd, carina kyreleis, fey, friedhof, gerichtsmedizin, heyne, knocenexperti, krimi, mord, münchen, nekrophilie, raf, spannung, stephanie fey, thriller

Die Zerrissenen

Stephanie Fey
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.02.2015
ISBN 9783453417601
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH
Titel: Die Zerrissenen
Autor: Stephanie Fey
Seiten: 384
Verlag: Heyne
Handlungsort: München-Schwabing, Deutschland
Erstveröffentlichung: 09. Februar 2015

INFOS ZUM AUTOR
„Stephanie Fey, geboren 1967, arbeitete viele Jahre als Illustratorin und Malerin, bevor sie Schriftstellerin wurde. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie am Starnberger See.“ (Quelle)

REZENSION
Bevor ihr diesen dritten Teil der Reihe rund um Carina Kyreleis lest, solltet ihr die ersten beiden Bücher vorher lesen. Ähnliches gilt auch für diese Rezension, denn ich kann sie nicht schreiben ohne die beiden vorherigen Bücher mit einzubeziehen.

Carina Kyreleis wird in ihrer Funktion als Rechtsmedizinerin gebraucht, sie soll Kurt Krallinger, den Ex-Kollegen ihres Vaters Matte Kyreleis obduzieren, der sich in seiner Gefängniszelle erhängt haben soll – doch Matte Kyreleis ist sich sicher, dass Krallinger ermordet wurde, denn Matte sieht Parallelen zu RAF-Morden. Schwerer Regen in München überflutet einen Friedhof und in einer Gruft befindet sich eine Leiche mehr, als sich dort befinden sollten. Carina soll das Gesicht der Toten rekonstruieren um die Identität festzulegen.

Bei dem Cover und auch dem Titel fällt mir kein Zusammenhang zum Inhalt des Buches ein. Dennoch finde ich den Titel sehr interessant und auch das Cover schön gestaltet. 

Dies ist, wie bereits oben erwähnt, der dritte Teil der Reihe. Diese Reihe hat einen roten Faden: RAF-Morde. Diese stehen im Zusammenhang mit Carinas Vergangenheit, ihrer Herkunft und wirken sich auch jetzt noch auf ihr Leben aus. Neben dem Mord an Kurt Krallinger, den sie nach einigen Schwierigkeiten gemeinsam mit ihrem Vater klären will, gibt es auch noch den Fall mit der Leiche, die nicht in die Gruft gehört, in der sie gefunden wurde.
Dieser 2. Fall rückt aber häufig in den Hintergrund, sodass ich manchmal gar nicht wusste, welches der eigentliche Fall von dem Buch war. Was ich besonders interessant war, das Privatleben von Carina. Sowohl auf einer partnerschaftlichen, als auch auf der familiären Ebene. In diesem Buch gab es noch weitere Perspektiven, neben der der Medizinerin – die von Till und die von Iris, Carinas leiblicher Mutter, die im direkten Zusammenhang zu den RAF-Morden steht. Durch diese unterschiedlichen Perspektiven kann man das Buch sehr zügig lesen. Es passiert viel, es ist interessant und teilweise auch richtig spannend.

Leider war für mich der eigentliche Fall viel zu vorhersehbar, sodass mich der eigentliche Fall nur wenig interessiert hat. Die Geschichten um den Tod von Kurt Krallinger, der Vergangenheit von Iris und Carinas Privatleben waren spannender gestaltet und konnten mich auch eindeutig mehr packen. Hier fand ich das Konstrukt sehr gut und die Verbindung zwischen den einzelnen Handlungen gelungen.
Der Schreibstil war sehr angenehm, die Beschreibungen, gerade was die Orte in Gebäuden angeht sehr ausführlich. Ebenso wurde eine Atmosphäre geschaffen, die es mir ermöglicht hat tief ins Buch einzutauchen und meine Umgebung zu vergessen. Das Ende fand ich persönlich, etwas übertrieben und auch etwas zu offen. Also nach diesem Buch erwarte ich eigentlich noch eine Fortsetzung, die wohl aber nicht kommen wird – schätze ich. Bei mir sind einfach noch viele Fragen offen geblieben, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte.

Doch im Großen und Ganzen fand ich auch den dritten Teil der Reihe sehr unterhaltsam und spannend, sodass ich für dieses Buch 4 Sterne vergebe.

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75 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Blutschatten

Kathy Reichs , Heike Schlatterer
Fester Einband
Erschienen bei Blessing, 05.03.2018
ISBN 9783896676214
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Blutschatten
Autor: Kathy Reichs
Seiten: 388
Verlag: Blessing
Handlungsort: Chicago, Illinois/ Los Angeles, Kalifornien/ Louisville, Kentucky/ Washington D.C./Charleston, South Carolina, USA
Erstveröffentlichung: 05. März 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal. Sie ist Professorin für Soziologie und Anthropologie und unter anderem als forensische Anthropologin für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Romane erreichen regelmäßig Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten und wurden in 30 Sprachen übersetzt..“ (Quelle)

REZENSION

An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim Blessing Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionexemplares bedanken.

Dieses Buch bildet den Auftakt in eine neue Reihe, mit der Protagonistin Sunday Night. Einer Frau, die in ihrer Vergangenheit einiges ertragen musste, die auch jetzt, noch Jahre später unter den Ereignissen der Vergangenheit leidet. Doch sie leidet nicht alleine: Opaline Drucker hat bei einem Bombenattentat vor einigen Jahren ihre Tochter und ihren Enkel verloren, seitdem ist ihre Enkelin Stella spurlos verschwunden. Drucker hofft inständig, dass sie noch am Leben ist, auch wenn das heißt, dass sie die letzten Jahre bei ihren Entführern verbringen musste. Sunday Night Jagdfieber ist geweckt und sie ist sich sicher, dass sie Stella lebend findet. Doch das Problem wird größer und größer… 

Bei dem Cover fällt mir nur ein Wort ein: ROT. Das Cover ist sowas von rot, die Farbe passt zwar gut zum Titel, auch wenn die Schatten fehlen. Allerdings kann ich keinen Zusammenhang zwischen dem Inhalt des Buches, dem Titel und dem Cover feststellen. Die Baumstämme auf dem Cover ergeben mit der roten Erde zusammen ein stimmiges Bild. Ich finde den Namen der Autorin viel zu dominierend auf dem Cover, sodass der Titel erst auf den 2. Blick auffällt. Sicher nicht der Sinn eines Covers. Gut finde ich, dass auf dem Cover steht, dass es sich um den ersten Fall einer neuen Protagonistin handelt, sodass direkt klar ist, dass es keine Bücher vorher gibt.  

Dies ist mein erstes Buch von Kathy Reichs und ich bin tatsächlich etwas enttäuscht. Ich habe total viel und vor allem viel gutes von der Autorin gehört, doch mich konnte sie mit diesem Buch nicht ganz überzeugen. Der Einstieg ins Buch war sehr rasant, man war sofort mitten im Geschehen und hat Spannung erwartet. Dieser rasante Schreibstil hat auch während der gesamten Handlung nicht abgenommen, die Spannung aber schon. So hat der Schreibstil irgendwie nicht zur Handlung des Buches gepasst, was mich sehr verwirrt und im Endeffekt auch gestört hat.

Die Grundidee des Buches fand ich hingegen total spannend. Eine Frau die selbst völlig am Ende ist, hilft einer anderen Frau und identifiziert sich mit dem Opfer. Auch die Stärke von Sunday Nights finde ich sehr bewundernswert, allerdings konnte ich mich sonst nur wenig mit ihr identifizieren, was für mich immer etwas schwierig ist. Durch diese fehlende Identifizierung, viel es mir auch schwer Sympathie für die Protagonistin aufzubringen. Ich fand sie teils sehr gewalttätig, andererseits tat sie mir auch furchtbar Leid. Bewundernswert fand ich ihren Überlebensinstinkt, ihre realistische Denkweise und ihr gut überlegtes Handeln. Die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Personen fand ich ebenfalls sehr interessant. Man merkte direkt, wem Sunday Nights vertraut, wen sie auf ihre Weise mag und wer bei ihr unten durch ist. Was mich bei den vielen Personen gestört hat, die sie im Endeffekt gejagt hat, waren die vielen Namen, Codenamen, geklaute Namen und dann doch richtige Namen. Da habe ich wirklich im Laufe der Handlung den Überblick drüber verloren.

Das Ende des Buches hingegen war wieder von Spannung geprägt und mit dem genauen Ende hätte ich auch wirklich nicht gerechnet. Mir hat dieser Wendepunkt wirklich gut gefallen und der hat meine Meinung zum Buch nochmal nach oben hin verbessert. Ich würde jetzt nicht behaupten, dass ich kein Buch mehr von Kathy Reichs lesen werde, aber die Reihe um Sunday Night werde ich nicht weiterverfolgen, da mich das Buch einfach nicht so gut unterhalten hat. Dennoch gibt es von mir 3 Sterne

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Blinder Passagier

Patricia Cornwell , Anette Grube
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.02.2013
ISBN 9783442477388
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Brandherd
Autor: Patricia Cornwell
Seiten: 448
Verlag: Goldmann Verlag
Handlungsort: Richmond, Quantico (Virginia),USA; Paris, Frankreich
Erstveröffentlichung: 1999

INFOS ZUM AUTOR

„Patricia Cornwell, 1956 in Miami geboren, arbeitete als Polizeireporterin in der Rechtsmedizin, bevor sie mit ihrem ersten bahnbrechenden Thriller um die Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta die Bestsellerlisten stürmte. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin war sie dann unter anderem als Leiterin der Abteilung für Angewandte Forensik an der National Forensic Academy der University of Tennessee tätig. Patricia Cornwells hochspannende und bis ins kleinste Detail recherchierte Bücher wurden mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet und erobern nach wie vor regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten.“ (Quelle)

REZENSION

Dieses Buch ist der 10. Teil der Reihe rund um Kay Scarpetta, ich bin der Meinung, dass man diese Bücher auch in der richtigen Reihenfolge lesen sollte, damit man sich nicht selber spoilert. Kay Scarpetta, immer noch verbittert, durch den Tod von Benton Wesley, wird zu einem Tatort gerufen. Ein Toter wird in einem Container auf einem Schiff gefunden, das aus Belgien in die USA kam. Pete Marino wurde von seiner neuen Chefin zum Streifenpolizisten degradiert und hat alles andere als gute Laune. Alle Spuren führen nach Paris, doch Scarpetta weiß nicht, dass sie das nächste Opfer auf der Liste ist… 

Bei diesem Buch finde ich sowohl das Cover, als auch den Titel sehr ansprechend. Der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches, zeigt worum es geht und gibt dennoch nicht zu viele Details preis. Ebenso ist es mit der Gestaltung des Covers. Der Hai, der in den Wellen schwimmt, sieht so harmlos aus und birgt dennoch viel Gefahr. Ebenso, wie die Handlungen und Entscheidungen, die die Charaktere im Buch treffen. 

Der Einstieg ins Buch war sehr interessant gestaltet und ich habe mich gleich wieder „Zuhause“ gefühlt. Die Erinnerungen an Benton Wesley wurden durch den emotionalen Einstieg wieder hervorgerufen und so wurde auch Scarpettas Seelenleben schnell deutlich. Professionell, kühl und distanziert – diese Eigenschaften stoßen nicht überall auf Gegenliebe und lassen bei ihren Mitmenschen viele Sorgen um sie entstehen. Nicht nur der Job fordert seinen Tribut von Scarpetta, auch die neue Chefin von Pete Marino, Diane Bray und merkwürdige Diebstähle in der Rechtsmedizin spannen ihre Nerven an.
Schön finde ich, dass sowohl Lucy als auch Pete wieder eine wichtige Rolle in diesem Band spielen.
Das Buch beinhaltet viele Handlungsstränge und Schwerpunkte, die für mich fast etwas zu viel waren.
1. Die Untersuchung des aktuellen Mordfalls. Hierbei steht die Spannung lange im Vordergrund. Das Ende ist für mich allerdings etwas zu sehr in die Länge gezogen worden.
2. Diane Bray – Pete Marinos neue Chefin. Direkt aus Washington D.C. nach Richmond versetzt versucht sie sich zu behaupten und wählt dafür nicht immer den loyalsten Weg. Hochrangige Politiker lassen sich von ihr um den Finger wickeln. Scarpetta ist zwar nicht direkt von den Machenschaften von Bray betroffen, kann es aber werden, wenn diese es schafft, dass das Institut für Rechtsmedizin nicht mehr dem Gesundheits-Ministerium untersteht.
3. Lucy, Scarpettas Nichte wurde versetzt und arbeitet Undercover. Doch etwas geht schief und sie muss mit schweren Gedanken leben.
4. Diebstähle im Institut für Gerichtsmedizin. Dinge verschwinden, Beweise scheinen manipuliert worden zu sein. Doch niemand weiß wer und wieso jemand dies tut.
Für mich am präsentesten in diesem Buch ist tatsächlich das Dilemma mit Bray. Ich finde, dass diese Handlung das Buch total dominiert und die eigentliche Ermittlung total in den Hintergrund gerät. Nicht, dass die anderen Handlungen nicht spannend bzw. interessant waren, aber ich finde an den Büchern von Cornwell immer die Ermittlungsarbeit sehr gelungen und spannend. Gerade wenn Marino und Scarpetta gemeinsam ermitteln und den Tätern auf die Schliche kommen.
Zwar verbringen sie auch in diesem Teil der Reihe die meiste Zeit miteinander, aber Differenzen tun sich auf und Unzufriedenheit macht sich breit – auf beiden Seiten. 

Die Emotionalität und die Belastung von Scarpetta werden in diesem Buch mehr als deutlich, so deutlich, dass ich mich zwischenzeitlich gefragt habe, wer es zulassen kann, dass Menschen sich selbst so kaputt machen. Zwar zeigt dies, dass auch eine Kay Scarpetta eine weiche Seite hat, aber es passt so gar nicht zu der Charakterin der vorherigen Bücher. Nicht nur die Beziehung zu Marino scheint belastet, auch das Verhältnis zu Lucy ist angespannt. Der Dreh- und Angelpunkt scheint Benton Wesley zu sein. Doch wenn die Menschen nicht miteinander reden, kann die Welt auch nicht wieder in Ordnung kommen. 

Die Spuren des Mordes führen nach Paris, dort arbeiten Marino und Scarpetta mit Jay Taller zusammen. Dieser scheint genau zu wissen, um wen es sich bei dem unbekannten toten und auch bei dem Mörder handelt. Dies scheint auch verständlich und ist relativ früh zu Ende des Buches bekannt. Bis der Mörder geschnappt werden kann, wird die Spannung aber zu sehr in die Länge gezogen und verliert somit auch an Stärke. 

Ich habe das Gefühl, dass ein Rest des Buches noch übrig geblieben ist und hoffe, dass sich meine offenen Fragen im nächsten Teil klären werden. Dennoch fand ich das Buch im Großen und Ganzen fesselnd, spannend und authentisch. Teilweise vielleicht etwas zu viele verschiedene Inhalte, wo auch weniger vollkommen ausgereicht hätten um das Buch spannend zu gestaltet. Mit weniger Themen wären auch vielleicht die wirklich wichtigen Themen mehr in den Vordergrund gerückt und die Spannung wäre konstanter geblieben. Für dieses Buch vergebe ich vier Sterne. 

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195 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Die Anstalt

John Katzenbach
Flexibler Einband: 748 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.08.2009
ISBN 9783426504574
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Brandherd

Patricia Cornwell
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 16.08.2012
ISBN 9783455401691
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Brandherd
Autor: Patricia Cornwell
Seiten: 448
Verlag: Goldmann Verlag
Handlungsort: Richmond, Quantico (Virginia)/ Lehigh, Philadelphia (Pennsylvania)/ Wilmington (North Carolina)/ Hilton Head (South Carolina); USA
Erstveröffentlichung: 1998

INFOS ZUM AUTOR

„Patricia Cornwell, 1956 in Miami geboren, arbeitete als Polizeireporterin in der Rechtsmedizin, bevor sie mit ihrem ersten bahnbrechenden Thriller um die Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta die Bestsellerlisten stürmte. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin war sie dann unter anderem als Leiterin der Abteilung für Angewandte Forensik an der National Forensic Academy der University of Tennessee tätig. Patricia Cornwells hochspannende und bis ins kleinste Detail recherchierte Bücher wurden mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet und erobern nach wie vor regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten.“ (Quelle)

REZENSION

Dieses Buch ist der 9. Teil der Reihe rund um Kay Scarpetta und kurz vorab, endlich weiß ich wieder ganz sicher, wieso mich die Autorin bei Band 3 so gepackt hatte.
Ein besonders ungewöhnlicher Tatort wird der Schauplatz dieses Buches. Das Haus und das gesamte Gestüt des Pferdezüchters Kenneth Sparkes brennt nieder. Im Haus wird eine Leiche gefunden, die so stark verbrannt ist, dass die Identifizierung merklich schwer fällt. Doch nicht nur der komplizierte Fall nimmt Scarpettas Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch, denn sie erhält einen Brief von Carrie Grethen, der Frau, der Scarpetta, Wesley und Marino inPhantom hinterher gejagt sind. Der Frau, die Lucys Ansehen beschmutzt hat, die in einer psychiatrischen Klinik sitzt und dennoch ihre Flucht ankündigt. Und irgendwie scheint Grethen für den Brand auf dem Pferdegestüt verantwortlich gewesen zu sein, obwohl sie zu der Zeit noch nicht geflohen war. 

Bei diesem Buch finde ich sowohl das Cover, als auch den Titel sehr ansprechend. Der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches, zeigt worum es geht und gibt dennoch nicht zu viele Details preis. Ebenso ist es mit der Gestaltung des Covers. Das Streichholz passt sehr gut zum Thema Feuer und hat somit einen direkten Besuch zum Inhalt des Buches. Auch passt das Cover und die Schriftart des Titels und der Autorin gut zu den vorherigen Büchern der Reihe.   

Der Einstieg ins Buch war sehr leicht. Ich finde es bei den Büchern von Cornwell immer sehr gut, dass sich nicht ein Fall den nächsten reiht. Somit passiert auch zwischen den Büchern immer etwas im Privatleben der Charaktere. Direkt beim ersten Satz wird deutlich, dass Benton Wesley und Kay Scarpetta nun ein Paar sind – was ich persönlich sehr interessant fand. Aber ebenso wird deutlich, dass sich Scarpetta seit dem letzten Buch nicht wirklich verändert hat, die Arbeit steht für sie weiterhin an erster Stelle und so geht es nicht, wie geplant, in den Urlaub mit Benton, sondern zum Tatort an dem Gestüt. Dort arbeitet Scarpetta mit ihrer Nichte und deren neuer Vorgesetzten zusammen – die Arbeit ist nicht immer sehr harmonisch. Während der Ermittlungen und der Identifizierung der Leiche steht Pete Marino Scarpetta wieder zur Seite, Wesley kümmert sich um das Problem mit Grethen und auch Lucy wird Teil der Ermittlungen. Soweit klingt das nicht sonderlich spannend oder spektakulär – ist es aber.

Das Buch ist total spannend geschrieben, man lernt sehr viel über die Entwicklung von Bränden, das Steuern von Hubschraubern und der Angst die Menschen aushalten müssen, wenn sie wissen, dass über ihnen das Damoklesschwert schwebt. Auch in diesem Buch sind wieder viele Abkürzungen von Institutionen, Einheiten oder Methoden vorhanden, die ich mir nicht merken kann und auch nicht merken will. Langsam komme ich den Abkürzungen aber auf die Schliche und kann einigen sogar schon Personen zuordnen  Aber ich würde sie definitiv nicht vermissen. Der Schreibstil von Cornwell ist, wie zuvor auch immer sehr angenehm. 

Hab ich mich bei Verderben beschwert, dass das Privatleben der Protagonisten zu kurz kam, wurde dieses in diesem Buch umfassend beschrieben. Genauer gesagt – es ist das persönlichste Buch und der härteste Fall für Scarpetta. Mehr denn je wandern sie und ihre Herzmenschen auf einem schmalen Grad zwischen Leben und Tod. So viel persönliche Momente, die wir in diesem Buch mit den Protagonisten teilen konnten, so viele Tränen, die bei ihnen geflossen sind (nicht bei mir) und so viele Ereignisse, die auch auf die weiteren Bücher Auswirkungen haben werden.

Ich fand das Buch im Großen und Ganzen fesselnd, spannend und authentisch. Teilweise vielleicht etwas sehr wissenschaftlich, besonders was die Steuerung von Hubschraubern angeht und muss ehrlich sagen, dass mir das Ende des Buches auch nach wenigen Tagen kaum noch in meinem Kopf ist. Aber ich weiß, dass ich weiß, dass mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seiten gefallen hat – auch wenn der eigentliche Fall zwischenzeitlich etwas in den Hintergrund geraten ist. Die Spannung war durchgängig vorhanden und ich freue mich wirklich sehr auf die nachfolgenden Bände der Reihe.

Für dieses Buch vergebe ich fünf Sterne, und hoffe, dass auch die folgende Bände mich auch wieder so packen können, wie dieses hier. 

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leben

Kerry Egan , Juliane Gräbener-Müller
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 25.09.2017
ISBN 9783579086866
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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1.257 Bibliotheken, 11 Leser, 6 Gruppen, 87 Rezensionen

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Abgeschnitten

Sebastian Fitzek , Michael Tsokos
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2013
ISBN 9783426510919
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Abgeschnitten
Autor: Sebastian Fitzek & Michael Tsokos
Seiten: 400
Verlag: Knaur
Handlungsort: Zarrentin; Helgoland; Berlin, Deutschland 
Erstveröffentlichung: 01. Oktober 2013

INFOS ZUM AUTOR

„Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.“ (Quelle)

„Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.“ (Quelle)

REZENSION

Paul Herzfeld Rechtsmediziner in Berlin findet in einer Leiche ein Teil. Dieses Teil trägt den Namen Hannah – den Namen seiner Tochter. Er versucht alles um seine Tochter lebendig aus den Fängen eines Psychopathen und Mörders zu befreien und er ist nicht alleine: Sein Praktikant Ingolf von Appen ist ebenso an seiner Seite, wie sein alter Bekannter Ender und eine ihm unbekannte Frau Linda, die durch Zufall einen Hinweis auf Herzfeld Schnitzeljagd findet.

Das Cover ist für mich nicht unbedingt ansprechend gestaltet, zu einem Coverkauf hätte es sicher nicht geführt. Auch den Klappentext finde ich sehr wage und oberflächlich. Auch wenn in der Einfachheit das wesentliche des Covers total im Vordergrund steht: die Klinge. Diese finde ich sehr passend gewählt, denn irgendwie spiegelt sie den gesamten Inhalt des Buches wider. Die Farben finde ich auch sehr stimmig, gerade weil das Rot des Blutes auf einem relativ hellen Hintergrund gut zur Geltung kommt.

Den Aufbau des Buches fand ich sehr gelungen. Es war aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, die immer an einem anderen Ort spielten, sodass man die Grenzen klar erkennen konnte. Die Handlungsorte waren für mich durch Zufall gewählt und nicht unbedingt entscheidend für die Aufklärung der Entführung. Dieses Buch zeigt, wie schnell völlig unterschiedliche und unbekannte Personen durch eine Handlung zueinander finden und wie diese ihr Leben beeinflusst.

Ich bin im Großen und Ganzen immer ein großer Fan von Sebastian Fitzek und seinem Schreibstil, er ist fesselnd und fließend – die Lesezeit vergeht und man fliegt nur so durch die Seiten.
Besonders begeistert hat mich bei diesem Buch die Einblicke in die Rechtsmedizin, die sehr detailliert, authentisch und professionell beschrieben wurden. Einige dieser Passagen musste ich mehr als einmal lesen, da ich die Zusammenhänge des Körpers so detailliert nicht gekannt habe – sehr interessant und spannend. Was mir etwas gegen den Strich gegangen ist war die Auflösung, diese kam doch sehr frühzeitig und ich habe mir zwar im tiefsten Inneren eine Wendung am Ende erhofft, wäre aber für eine realistischere Variante eher zu haben gewesen.
Was genau ich meine, kann ich ohne zu spoilern leider nicht erklären, aber ihr könnt euch gerne melden, dann versuche ich mich an einer Erklärung.

Die Charaktere des Buches fand ich ebenfalls sehr authentisch und realistisch. Keiner hatte „übersinnliche“ Fähigkeiten oder Talente die doch etwas abwegig erschienen wären, sodass ich schnell Sympathie zu den einzelnen Personen aufbauen konnte und das „Fieber“ in mir geweckt wurde mitzudenken. Ich bin begeistert, wie es zwei Menschen gelingt ein gemeinsames Buch zu schreiben – für mich irgendwie unvorstellbar. Vielleicht kommt da auch meine Begeisterung weg.

Bis auf das Ende hat mir das Buch super gefallen und ich werde für dieses Werk 4 Sterne vergeben.

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Tags: abgeschnitten, knaur, michael tsokos, miissbuch, miissbuchblog, rezension, sebastian fitzek, thriller   (8)
 

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147 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Die Rivalin

Michael Robotham , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.12.2017
ISBN 9783442314096
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH
Titel: Die Rivalin
Autor: Michael Robotham
Seiten: 448
Verlag: Goldmann
Handlungsort: London, England 
Erstveröffentlichung: 27. Dezember 2017

INFOS ZUM AUTOR
„Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.“ (Quelle)

REZENSION
Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Beide fand ich auf ihre eigene Art und Weise total spannend und interessant. Es geht um Agatha und Meg. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch eine Gemeinsamkeit haben: Die Schwangerschaft.
Während es für Meg bereits das dritte Kind ist, das sie zur Welt bringt, ist es für Agatha das erste. Meg die Frau eines berühmten Sportjournalisten, Mama-Bloggerin und Vollzeitmama führt scheinbar ein perfektes Leben mit ihrer Familie.
Agatha schwanger von einem Seemann, arbeitet in einem Supermarkt um über die Runden zu kommen, hat den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen und kämpft sich alleine durchs leben.
Des einen Freud ist es anderen Leid beschreibt die Beziehung zwischen den beiden Frauen wohl am Besten.
Das Buch wird aber nicht nur aus 2 Perspektiven geschrieben sondern ist auch in zwei Teile geteilt. Während des ersten Teils begleitet man die beiden Frauen während ihrer Schwangerschaft. Der zweite Teil spielt in der Zeit nach der Geburt des Kindes.

Das Cover ist total langweilig gestaltet. Der Titel und der Name des Autors stehen eindeutig im Vordergrund und die Gestaltung des Covers lässt kaum Einblick in die Handlung des Buches zu. Einzig der rote altmodische Kinderwagen am oberen Rand des Covers zeigt, dass es in dem Buch um Babys geht – wenn auch nur im weitesten Sinne. Die Farben stechen zwar sehr heraus, aber besonders ansprechend finde ich das Cover nicht und hätte es mir nie auf Grund des Covers gekauft.

Den Aufbau des Buches fand ich sehr gelungen. Dabei meine ich nicht nur die Erzählung aus zwei unterschiedlichen Perspektiven, sondern auch die Aufteilung in 2 Teile.
Der erste Teil beschäftigt sich mit der Vergangenheit von Agatha, der Schwangerschaft der beiden und mehr Schein als sein. Nicht alles was glänzt ist gold und mir fallen noch 1000 Sprichwörter ein, die perfekt den Inhalt des ersten Teiles wieder geben. Der Schreibstil der beiden Erzählungen unterscheidet sich kaum, was ich im Hinblick auf die Biografie der Protagonistinnen sehr unwahrscheinlich finde. Ich hatte weder für Agatha oder für Meg besonders große Sympathien bzw Antipathien. Es waren keine Charaktere in die ich mich hineinversetzen konnte oder mit denen ich mich identifizieren konnte. So viel es mir schwer die Geschichte voraus zu ahnen bzw Handlungsschritte zu verstehen. Die Handlung im Allgemeinen war mir bewusst, als ich mit dem 2. Teil des Buches begonnen habe. Ab da fand ich das Buch einen einzigen Spoiler. Auch wenn die Handlung dort etwas mehr Fahrt aufgenommen hat und sich ein bisschen Spannung aufgebaut hat. Dennoch fand ich den Schreibstil total angenehm und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Auch wenn es im Allgemeinen an Spannung gefehlt hat, hat mich das Buch gut unterhalten. Ich fand dieses ausgefallene Buch mit einem noch außergewöhnlicherem Thema sehr interessant. Aber da es als Thriller deklariert ist und es sich definitiv nicht um einen Thriller handelt, kann ich nur 3 Sterne vergeben.

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Tags: agatha, die rivalin, goldmann, meg, michael robotham, miissbuch, miissbuchblog, rezension, thriller   (9)
 

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Der Kindersammler

Sabine Thiesler
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Eder & Bach, 09.01.2017
ISBN 9783945386453
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Der Kindersammler
Autor: Sabine Thiesler
Seiten: 544
Verlag: Heyne
Handlungsort: Moabit, Neukölln, Berlin| Hamburg | Bovenden, Hahnemoor, Göttingen, Niedersachen | Sylt, Schleswig-Holstein, Deutschland; Siena | Toscana | La Pecora, Italien  
Erstveröffentlichung: 02. Oktober 2006

INFOS ZUM AUTOR

„Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman »Der Kindersammler« stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern »Hexenkind«, »Die Totengräberin«, »Der Menschenräuber«, »Nachtprinzessin«, »Bewusstlos«, »Versunken«, »Und draußen stirbt ein Vogel« und zuletzt: »Nachts in meinem Haus«“ (Quelle)

REZENSION

Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Mir fällt es total schwer eine Rezension zu schreiben, da ich das Gefühl habe, dass dies ohne Spoiler nicht möglich ist. Der erste Teil des Buches ist aus der Sicht von Alfred geschrieben er handelt im Zeitraum von 1986-1990. Alfred ein junger Mann der eine schreckliche Kindheit hatte, der viel Mist in seiner Jugend verbrochen hat und der auch im Erwachsenenalter kein Unschuldslamm. Er ist ein Mörder, genauer gesamt bringt er Jungen um. Doch die Polizei tappt im Dunkel, denn er mordet nicht nur an einem Ort und nur durch Zufall findet der Berliner Kommisar Karsten Schwiers den Zusammenhang zu einem Mord in Göttingen, den Mareike Koswig untersucht hat. Doch irgendwie scheint der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein.
Der zweite Teil des Buches ist aus der Sicht von Enrico geschrieben. Ein Aussteiger aus Deutschland, der eine Firma gemanagt hat und nun die Freiheit in der Toscana genießt. Dieser Teil handelt im Jahr 2004. Zehn Jahre zuvor waren Anne und ihr Mann Harald gemeinsam mit ihrem Sohn Felix in der Toscana. Doch sie mussten ohne ihn nach Deutschland zurückkehren, denn Felix ist verschwunden. Während eines Gewitters kommt Felix nicht mehr in die Ferienwohnung, niemand weiß wo er ist, die Polizei tappt im Dunkeln. Eigene Ermittlungen laufen ins Leere. Jetzt zehn Jahre später kehrt Anne zurück in die Toscana, die Ehe scheint am Ende und sie hofft darauf trotz all der Zeit noch Hinweise darauf zu finden, was mit Felix passiert ist. Enrico ist einer ihrer Bekannten und hofft der Deutschen helfen zu können. Die beiden lernen sich kennen, als Anne sich an den Immobilienmakler Kai wendet um in der Toscana ein Haus zu kaufen, sie möchte hier bleiben und sie kauft Enricos Haus. Ein Haus, dass sie sofort magisch anzieht.  

Das Cover finde ich persönlich nicht sonderlich ansprechend. Es lässt sich, meiner Meinung nach kein Zusammenhang zum Inhalt des Buches feststellen. Eine Schaukel kann zwar für Kinder stehen, aber das finde ich doch etwas zu sehr um die Ecke gedacht. Der Titel hingegen passt total gut zum Inhalt des Buches, auch wenn er eigentlich schon den gesamtem Inhalt wiedergibt. 

Den Schreibstil von Sabine Thiesler finde ich sehr angenehm. Man kann das Buch sehr gut und fließend lesen. Hat Raum und Zeit sich seine eigenen Bilder zu konstruieren und bekommt dennoch genug Informationen um den Zusammenhang der einzelnen Kapitel zu verstehen. Ich fand auf der einen Seite die Perspektiven der zwei Männer total gut, auf der anderen Seite wusste ich beim Perspektivwechsel die Lösung des Buches, was ich sehr schade fand. Naja wissen ist übertrieben, sagen wir lieber vermuten. Dennoch fand ich beide Geschichten spannend geschrieben, auch wenn es mir manchmal an Brutalität gefehlt hat – aber es ist auch „nur“ ein Roman und kein Thriller. Für einen Roman ist aber einiges geschehen und das Buch ist auch sicher nicht für Menschen mit schwachen Nerven geeignet. Denn gerade wenn es um Kinder geht finde ich Geschichten immer brutal.
Die unterschiedlichen Schauplätze konnte Thiesler sehr gut und Phantasie-anregend beschreiben, sodass ich mir die Toscana auch ohne dort gewesen zu sein gut vorstellen konnte. Ich mochte die Einblicke und Gedanken der einzelnen Charaktere sehr, sie haben das Buch lebendig gemacht und ich hatte mehr als einmal das Gefühl auf der Wiese in der Toscana zu stehen und die Handlung zu beobachten – sehr faszinierend. 

Jetzt habe ich es doch geschafft etwas zu schreiben ohne alle Preis zu geben. Für die gute Unterhaltung vergebe ich 4 Sterne

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Verderben

Patricia Cornwell , Tina Hohl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2012
ISBN 9783442477364
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Verderben
Autor: Patricia Cornwell
Seiten: 384
Verlag: Goldmann Verlag
Handlungsort: Richmond, Quantico (Virginia)/ Memphis, Tennessee/ Charlotte, North Carolina, USA; Dublin, Irland
Erstveröffentlichung: 1997 als Der Keim des Verderbens

INFOS ZUM AUTOR

„Patricia Cornwell, 1956 in Miami geboren, arbeitete als Polizeireporterin in der Rechtsmedizin, bevor sie mit ihrem ersten bahnbrechenden Thriller um die Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta die Bestsellerlisten stürmte. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin war sie dann unter anderem als Leiterin der Abteilung für Angewandte Forensik an der National Forensic Academy der University of Tennessee tätig. Patricia Cornwells hochspannende und bis ins kleinste Detail recherchierte Bücher wurden mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet und erobern nach wie vor regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten.“ (Quelle)

REZENSION

Zur Info, dieses Buch wurde 1997 bereits unter dem Titel „Der Keim des Verderbens“ veröffentlicht.

Dieses Buch ist der 8. Teil der Reihe rund um Kay Scarpetta. Eine ungewöhnliche Mordserie erhält in Amerika Einzug, allem Anschein nach handelt es sich um den selben Mörder, der bereits in Irland zahlreiche Leben ausgelöscht hat. Von den Leichen wird nur der Torso gefunden, die Identitäten sind unbekannt.
Trotz vieler Parallelen ist Kay Scarpetta sich sicher, dass es sich nicht um den gleichen Mörder handelt. Schnell wird klar, dass sie damit richtig liegt und der Mörder versucht mehr als nur die Toten umzubringen und großes geplant hat.

Das Cover und auch den Titel finde ich wenig überzeugend. Zwar passt das Cover von der Gestaltung her zu den anderen Covern der Reihe und auch der Titel ist kurz und prägnant, einen Zusammenhang zum Inhalt kann ich allerdings nicht.

Der Einstieg ins Buch fiel mir etwas schwer, aber als ich mich an die Gegebenheiten der Orte und die Personen gewöhnt habe, war das Buch durchaus fesselnd. Mehr denn je sind mir die vielen Fachbegriffe und Abkürzungen aus der Polizeisprache ins Auge gestochen und es fiel mir sehr schwer den Überblick unter ihnen zu behalten – habe ich auch glaube ich nicht, aber ich hatte nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. Die handelnden Personen waren wie immer individuell gestaltet und für mich absolut authentisch. Was mir trotz vieler Abkürzungen bei diesem Band besonders gut gefallen hat, war die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Behörden bzw. Diensten, die mal mehr und mal weniger professionell abgelaufen ist.

Mir fehlt im gesamten Buch ein bisschen das Privatleben der Protagonisten, früher war das Privatleben von Scarpetta durch ihre Nichte Lucy geprägt, inzwischen ist diese aber selbst Teil der Bücher und somit treffen die beiden häufig auf beruflicher Ebene aufeinander. Für mich sind Charaktere realitätsnäher, wenn sie sowohl ein Privat- als auch ein Berufsleben haben. Besonders unrealistisch an dem gesamten Beziehungsgeflecht der Charaktere finde ich, dass nur das Berufsleben das verbindende Stück ist. Zwar sind im Laufe der vorherigen Bücher Freundschaften, Sympathien und Antipathien entstanden, aber einen wirklichen Einblick in andere Personen gab es nie.

Die Handlung des Buches hat mir allerdings total gut gefallen, auch wenn ich wusste, dass es zum Ende des Buches hin ein nachvollziehbares Ende geben wird, wusste ich nicht, wer hinter der gesamten Aktion steckt. Zwar kam mir die Aufklärung etwas zu überrascht und ich fand auch die Erklärung zunächst etwas an den Haaren herbei gezogen. Spannend war das Ende dennoch gestaltet.

Für dieses Buch vergebe ich vier Sterne, mit der Hoffnung das die nächsten Bücher, die auch wieder etwas länger sind, mich noch mehr packen und meinen Wissensdurst zufrieden stellen können.  

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DNA

Yrsa Sigurdardottir , Anika Wolff
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 09.10.2017
ISBN 9783442715756
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: DNA
Autor: Yrsa Sigurdardóttir
Seiten: 489
Verlag: btb Verlag
Handlungsort: Reykjavík, Island 
Erstveröffentlichung: 26.September 2016

INFOS ZUM AUTOR

„Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den „besten Kriminalautoren der Welt“ (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit „Das letzte Ritual“, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.“ (Quelle)

REZENSION

Mit DNA startet Yrsa Sigurdardóttir in eine neue Reihe. In diesem Buch geht es um einen Mord an einer jungen Mutter. Sie wurde in ihrem eigenen Bett auf bestialische Art ermordet. Einzige Zeugin: ihre 7-jährige Tochter die während der gesamten Tat unter ihrem Bett gelegen hat. Gemeinsam mit der jungen Psychologin Freyja versucht Kommissar Huldar den Mörder zu fassen, doch die Angst in allgegenwärtig, denn die kleine Margrét weiß, dass noch eine zweite Frau sterben wird. Als die zweite Leiche gefunden wird sind die Ermittler mit ihren Latein am Ende, denn zwischen den beiden Frauen scheint nicht die geringste Verbindung zu sein. Immer mehr ungewöhnliche Zufälle spielen zusammen auf der Jagd nach dem Monster.

Das Cover des Buches finde ich sehr gut gestaltet. Der Hintergrund ist relativ hell und der Titel und das Klebeband stehen eindeutig im Vordergrund. Die Gestaltung mit dem Klebeband finde ich sehr gelungen, denn mit diesem silbernen Klebeband wurden die Opfer gefesselt und teils gequält. Den Titel finde ich auch sehr gut gewählt, da er nicht zu viel preisgibt, aber dennoch einen Bezug zum Inhalt des Buches besteht.

Den Einstieg ins Buch fand ich sehr gut. Mit einem Rückblick aus dem Jahr 1987 bekam man einen Einblick in eine Familientragödie. Was ich etwas schade fand war, dass mir zu dem frühen Zeitpunkt bereits bewusst war, dass die Vergangenheit zur Lösung des Falls beitragen wird. Aber ich kann euch beruhigend so ganz richtig lag ich mit meiner Vermutung nie. Also lest auf jeden Fall weiter. Die Taten wurden gut beschrieben, aber dennoch nicht ekelig beschrieben. Man wusste zwar nicht genau, was der Mörder mit den Opfern anstellt, aber es wurde durch das Lesen deutlich, dass es ein qualvoller Tod war. Wieso die Mordinstrumente gewählt wurden, wie sie gewählt wurden, wurde entweder nicht aufgeklärt oder ich habe es nicht mitbekommen. Die Charaktere des Buches fand ich sehr realistisch gestaltet. Mir fehlten die Vor-/Nachnamen der Charaktere. Aber ich weiß nicht inwieweit dies in Island überhaupt üblich ist.

Die kurze Vergangenheit von Freyja und Huldar hat mich sehr amüsiert und ich finde es sehr erstaunlich, dass die beiden so professionell miteinander Arbeiten konnten. Im Allgemeinen fand ich die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Kinderhaus sehr interessant. Die Informationen zu dem Adoptionswesen in Island fand ich sehr spannend.
Wie bereits oben erwähnt, wusste ich bis zum Ende nicht, wie die Geschichte von damals mit den aktuellen Taten zusammenhängt und wäre in meinem ganzen Leben nicht auf die Idee gekommen, wer der Täter war.

Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen. Es war eine gute Balance zwischen Beschreibungen, Gedanken und direkter Rede. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig und ich bin quasi durch das Buch geflogen. Dennoch war genug Spielraum da um eigene Gedanken wachsen zu lassen und sich selbst einen möglichen Tathergang und Täter zu finden.

Es war super spannend und ich habe mich durch dieses Buch gut unterhalten gefühlt. Ich freue mich ganz gewiss auf die nächsten Teile der Reihe und vergebe für diesen guten Start vier Sterne.

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Tags: btb, dna, freyja, huldar, miissbuch, miissbuchblog, rezension, thriller, yrsa sigurdardottir   (9)
 
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