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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Der Reporter

John Katzenbach , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2018
ISBN 9783426518847
Genre: Krimi und Thriller

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50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret«

Anonymous
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.10.2018
ISBN 9783453272170
Genre: Krimi und Thriller

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893 Bibliotheken, 78 Leser, 2 Gruppen, 163 Rezensionen

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Der Insasse

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 24.10.2018
ISBN 9783426281536
Genre: Krimi und Thriller

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107 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

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Tattoo

Ashley Dyer , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.10.2018
ISBN 9783734106514
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Tattoo
Autor: Ashley Dyer
Seiten: 560
Verlag: Blanvalet
Handlungsort: Liverpool, England
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Hinter dem Pseudonym Ashley Dyer verbergen sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper.
Margaret Murphy, geboren und aufgewachsen in Liverpool, ist Autorin zahlreicher hochgelobter Kriminalromane, die international veröffentlicht wurden. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sie sich seit vielen Jahren für die Förderung der Kriminalliteratur. Sie war Vorsitzende der britischen Crime Writers‘ Association und ist als Schreibtutorin und Dozentin für den Royal Literary Fund tätig.
Helen Pepper hat als Tatortermittlerin und Leiterin der Spurensicherung mehr als dreitausend Tatorte untersucht. Sie hat zahlreiche Beiträge zur kriminalistischen Fachliteratur verfasst, hält Vorlesungen und Vorträge und engagiert sich in der Crime Writers‘ Association als Jurorin. Ihr Fachwissen ist sehr gefragt, so ist sie u.a. als Beraterin für die britischen TV-Serien »Vera« und »Mord auf Shetland« tätig.“ (Quelle)

REZENSION

Dieses Buch habe ich vom Blanvalet-Verlag und dem Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch aber in keinster Weise beeinflusst.

5 Tote Frauen, 5 tätowierte Körper, 2 Ermittler und keinen Verdächtigen. Klingt nach einem Thriller ganz nach meinem Geschmack.

Das Cover des Buches finde ich zum Inhalt des Buches sehr passend. Sowohl der Titel, als auch die Gestaltung lassen Zusammenhänge herstellen. Besonders gelungen finde ich die Dornen, die zwischen dem Schriftzug stehen und den gut leserlichen Schriftzug. 

Als ich begonnen habe das Buch zu Lesen war mein erster Gedanke „Nicht ihr Ernst“. Ich fand den Einstieg nicht unbedingt krass, zwar spannend aber im Großen und Ganzen dachte ich wirklich, dass der Rest des Buches fürchterlich langweilig sein wird. Schon im ersten Kapitel fand ich Ruth Lake fürchterlich unsympathisch, Greg Carver schnell noch schlimmer und die anderen Personen einfach undurchschaubar. Ich war wirklich kurz davor das Buch an die Ecke zu legen und abzubrechen – ja ich wollte ein Buch abbrechen. Doch während ich so gelesen habe, so sympathischer wurden mir die Ermittler, so spannender fand ich den Fall und so neugieriger war ich auf die Zusammenhänge. 

 Ich fand den Schreibstil ganz angenehm, wenn auch manchmal etwas ungeordnet – ein Beispiel hierfür hab ich nicht, ich hatte nur manchmal das Gefühl, dass Dyer manchmal schneller gedacht, als geschrieben hat. Besonders gut gefallen hat mir an dem Buch, dass Carver trotz seiner Krankheit so präsent war und das die Zweifel, die er an sich und auch an Lake hatte offen angesprochen wurden. Für mich war Lake ein Charakter mit dem ich wirklich große Schwierigkeiten hatte, ich fand sie viel zu egoistisch, eigensinnig und rebellisch. Auf der anderen Seite habe ich sie als durchaus herzlich und sogar liebevoll erlebt. Insgesamt fand ich, dass sie sich während des gesamten Buches sehr entwickelt und verändert hat, sodass ich ihre Passagen am Ende wirklich gerne gelesen habe. Zu Greg Carver konnte ich mir nur schwer ein Bild machen, die Motive, die Lake für ihre Tat hatte waren zwar durchaus sinnig, ich kann mir Carver aber nicht so verzweifelt vorstellen, wie er zu sein scheint. Für mich war er ein Mann, der zwar einige wirklich große Probleme hatte, der aber irgendwie immer noch einen klaren Kopf hatte. Die Beziehung zu seiner (Ex-)Frau finde ich sehr verwirrend und bin sehr gespannt, wie das nun weiter geht.

Es gab aber wirklich etwas, dass mich total genervt und auch geärgert hat. Zum einen waren das die Alleingänge von Lake, von ihrem Partner habe ich überhaupt keine Präsenz erlebt und zum anderen war es der Fall, der die Grundlage für das Buch war und im Buch aber fast gar nicht mehr bearbeitet wurde. Irgendwie hab ich das nicht verstanden, mich hätten die sowohl die bereits vorhandenen Ergebnisse, als auch die weitere offizielle Ermittlung sehr interessiert. Die Vermischung der unterschiedlichen Ermittlungsansätze haben mir den Mittelteil des Buches etwas madig gemacht.

Ich fand das Buch wirklich gut, guter Plot, guter Schreibstil. Ich freue mich, dass es noch weitere Bücher des Ermittler-Teams geben wird und hoffe, dass diese sich dann mehr auf den Kern des Geschehens beziehen und beide Ermittler im Team ermitteln werden. Für dieses Buch vergebe ich 4 Sterne

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Tags: ashley dyer, blanvalet, greg carver, liverpool, miissbuch, miissbuchblog, rezension, ruth lake, tattoo, thriller   (10)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

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Makronen, Mistel, Meuchelmord

Eva Almstädt , Arno Strobel , Thomas Fuchs , Wolfgang Burger
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2018
ISBN 9783426523551
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Makronen, Mistel, Meuchelmord
Herausgeber: Greta Frank
Seiten: 432
Verlag: Knaur
Handlungsort: Glücksstadt/Zeteler Marsch/Ostholstein/Preetz (Schleswig-Holstein); Kellerwald bei Frankenberg/Frankfurt am Main (Hessen); München/Weißenbrunn/Peißenberg/Regensburg (Bayern); Saarlouis (Saarland); Vorgebirge, Rheinland/Münster/Bonn (Nordrhein-Westfalen); Wallenborn, Eifel (Rheinland-Pfalz); Berlin/Arnsdorf bei Dresden (Sachsen); Schwäbischer Wald, Rems-Murr-Kreis/Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg); Deutschland | Berner Oberland/ St. Galler Oberland, Schweiz | Oberösterreichisches Alpenvorland, Österreich | Esch an der Alzette, Luxemburg
Erstveröffentlichung: Oktober 2018

INFOS ZU DEN AUTOREN

Ich finde es wirklich etwas übertrieben hier alle Autoren zu nennen, für nähere Informationen schaut doch einfach bei Droemer-Knaur vorbei, dort findet ihr direkt bei dem Buch alle Informationen zu allen Autoren. Super oder super? 

REZENSION

Dieses Buch habe ich vom Knaur-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen lieben Dank. Meine Meinung wurde dadurch aber in keinster Weise beeinflusst.

Da es sich bei diesem Buch ja um einen „Adventskalender“ handelt, geht es in diesem Buch auch um 24 unterschiedliche Geschichten, unterschiedliche „Krimistufen“ und unterschiedliche Schreibstile. Ich habe meine Bücherliebenden auf Instagram während der Lesezeit mitgenommen, sodass ich jede der Geschichten kurz „bewertet“ habe. Diese Bewertung könnt ihr auf meinem Blog sehen, dort habe ich einige Bilder vorbereitet. 

Dies ist die kleine, aber feine Übersicht über die Geschichten. Ihr seht, ich fand sie komplett unterschiedlich und auch die Autoren waren immer andere – das fand ich persönlich super! Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass die Orte in diesem Buch nicht von Norden nach Süden geordnet waren, sondern durcheinander waren, sodass man in ganz Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg unterwegs war. Ich muss ehrlich sagen, ich habe es nicht jeden Tag geschafft die Geschichte zu lesen, nicht weil sie zu lang waren, sondern weil mir die Zeit fehlte. Ich glaube das Buch hätte noch mehr Weihnachtszauber verbreitet, wenn ich jeden Tag eine Geschichte gelesen hätte.

Das Cover des Buches finde ich zwar recht weihnachtlich, aber eher unpassend zu dem Titel. Da hätte ein Mistelzweig deutlich besser gepasst. Der Titel selbst sagt auch nichts über den Inhalt des Buches aus, da aber jeder Tag ein eigenen Titel hat, finde ich das nicht weiter schlimm.
Dieses Buch fand ich auch wirklich spannender als Kerzen, Killer, Krippenspiel im vergangenen Jahr, auch wenn auf der Spannungsskala noch deutlich Luft nach oben ist. 

Von mir gibt es auf jeden Fall 4 Sterne und ich denke auch in 2019 werde ich mir die Weihnachtszeit wieder mit einem Krimi-Adventskalender die Zeit verkürzen


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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Angstrausch

Sarah Lotz , Thomas Bauer
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442487370
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Angstrausch
Autor: Sarah Lotz
Seiten: 464
Verlag: Goldmann
Handlungsort: Mount Everest
Erstveröffentlichung: 17. September 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Sarah Lotz ist Drehbuch- und Romanautorin und lebt mit ihrer Familie und diversen Tieren in Kapstadt, Südafrika.“ (Quelle)

REZENSION

Dieses Buch habe ich vom Goldmann-Verlag und dem Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung wurde dadurch aber auf keinster Weise beeinflusst.

Simon Newman betreibt gemeinsam mit seinem Kumpel Thierry Andre einen Blog, der außergewöhnliche Dinge auflistet. Für eine diese Listen steigt Simon in eine Höhle hinab und kommt hierbei fast ums Leben. Für einen richtigen Kick soll er einige Zeit später auf den Mount Everest steigen, um dort die Leichen der Gescheiterten zu filmen.
Juliet möchte als erste Frau ohne die Hilfe von Sauerstoff den Mount Everest besteigen, doch mit diesem Wunsch begibt sie sich in ebenso große Gefahr, wie der unerfahrene Simon.

Das Cover des Buches finde ich sehr gut gewählt (ich glaube es ist sogar der Mount Everest). Auch den Titel finde ich sehr passend, da dieser den Inhalt sehr genau beschreibt ohne zu viel preis zugeben. Was ich etwas schade finde ich, dass nur eine Person auf dem Cover zu sehen ist und nicht mehrere, denn beide Personen werden den Berg nicht alleine erklimmen wollen. 

Ihr habt es vielleicht schon an meiner Kurzmeinung gesehen, dieses Buch konnte mich nicht überzeugen. Das Buch ist in 3 Teile eingeteilt, in Teil 1 begleiten wir Simon, der sich für seinen Blog in eine verschlossenen Höhle begibt um dort Videomaterial zu sammeln. Nicht nur, dass das ziemlich unvernünftig ist ich fand sowohl Simon als auch seine Führungsperson sehr unsympathisch. Sarah Lotz hat es aber, trotz mir fehlender Kenntnisse über das Höhlenklettern, geschafft, die Umgebung und die Gefühle so packend und realistisch zu beschreiben, dass ich das Gefühl hatte mit in der Höhle zu sein – eine wirkliche Kunst finde ich!
Im 2. Teil begleiten wir Juliet bei ihrem Versuch den Mount Everest zu besteigen. Neben einigen Rückblicken in die Vergangenheit bekam man auch viel von ihrer aktuellen Gefühlslage mit. Ich fand es sehr spannend beschrieben, wie sich die Bergsteiger/innen auf einen Aufstieg vorbereiten, welche Gefahren dort lauern und wie langwierig der Prozess ist.
Der 3. Teil beschreibt die Begegnung zwischen Simon und Juliet auf dem Berg, die Ereignisse der ersten beiden Teile werden hier zusammengeführt. Für mich aber tatsächlich der schwächste und schwachsinnigste Teil. 

 Was mich am allermeisten an diesem Buch gestört hat, abgesehen von der Story, die ich wirklich langweilig und auch schwachsinnig fand war, dass das Buch keine Kapitel hatte. Das Buch war, wie erwähnt, in drei Teile eingeteilt, von Kapiteln Fehlanzeige. Das hat das Lesen für mich sehr anstrengend gemacht vor allem, weil ich nicht wusste, wann ich gut eine Pause einlegen kann und wann nicht. Wann Spannung aufgebaut wird und wann nicht.
Generell hat mir die Einteilung in die 3 Teile sehr gut gefallen, allerdings hat mir dort der Zusammenhang gefehlt. Ich fand den 2. Teil ziemlich überflüssig und die Handlung hätte auch ohne diesen Teil noch Sinn ergeben. Vor allem wäre dann das Problem der Langeweile nicht so aufgekommen.

Außer, dass ich Simon Newmans Ziele absolut nicht nachvollziehbar fand, waren die Charaktere gut gestaltet. Ich konnte mich mehr oder weniger gut in sie hineinversetzen, konnte ihre Ängste nachempfinden und ihre Wünsche verstehen. Zum Aussehen der Charaktere kann ich gar nichts sagen, ich hab mir einfach Menschen vorgestellt, die absolut gleich aussahen und äußerlich keine Individualität hatten. 

Der Schreibstil war auch, entgegen dem Inhalt, sehr angenehm. Ich konnte das Buch gut lesen, teilweise sogar in die Geschichte eintauchen und mir die Umgebung stets gut vorstellen. Ich fand auch die Aufteilung zwischen Beschreibung und Kommunikation sehr gut. Wäre der Inhalt besser gewesen, vielleicht hat er auch einfach nicht zu mir gepasst, wäre das Buch wirklich gut gewesen. 

Dadurch, dass es aber während des Lesens hauptsächlich um die Story ging, die „Lösung“ für mich viiiiiel zu früh kam und somit keine Spannung mehr da war und ich die Geschichte im Allgemeinen nicht überzeugend fand, kann ich nur 1 Stern vergeben.
Tatsächlich wäre Sarah Lotz aber keine Autorin, der ich keine weitere Chance geben würde. Denn den Schreibstil fand ich wirklich überzeugend, vielleicht brauche ich auch einfach einen „richtigen“ Thriller.

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Tags: angstrausch, goldmann-verlag, miissbuch, miissbuchblog, rezension, sarah lotz, thriller   (7)
 

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144 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

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Der Sumpf

John Katzenbach , Eberhard Kreutzer , Anke Kreutzer
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2013
ISBN 9783426513415
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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217 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

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Die Suche

Charlotte Link
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.10.2018
ISBN 9783764504427
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH
Titel: Die Suche
Autor: Charlotte Link
Seiten: 656
Verlag: Blanvalet
Handlungsort: London / Scarborough / Hale, England
Erstveröffentlichung: 01. Oktober 2018

INFOS ZUM AUTOR
„Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch »Die Betrogene« und zuletzt »Die Entscheidung« eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang 28,5 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.“ (Quelle)

REZENSION
Dieses Buch habe ich vom Blanvalet-Verlag und dem Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch aber in keinster Weise beeinflusst.

In diesem Buch trifft man wohl auf alte Bekannte (Die Betrogene), ich habe das Buch nicht gelesen und weiß somit nicht ob ich eventuell in Bezug auf dieses Buch spoiler. In diesem Buch geht es auf jeden Fall um verschwundene Mädchen, Mädchen die ausreißen, die entführt und gefangen gehalten werden und die Suche nach dem Täter. Kate Linville, Beamtin bei Scottland Yard ist in ihre Heimat Scarborough zurückgekehrt um ihr Elternhaus zu verkaufen. Dort tritt sie unvermittelt mit Jason und Deborah Goldsby in Kontakt, deren Tochter scheinbar vom Parkplatz eines Supermarktes entführt wurde und das zu einer Zeit als kurz vorher die Leiche der 14 jährigen Saskia Morris gefunden wird… Für die Eltern ist schnell klar, dass auch ihre Tochter vom Hochmoorkiller entführt wurde und auch Caleb Hale nimmt die Ermittlungen in diese Richtung auf…

Das Cover des Buches fand ich auf den ersten Blick eher langweilig. Es steht ein Haus einsam im Nirgendwo und passt finde ich nicht unbedingt zum Titel. Nachdem ich das Buch beendet habe, finde ich das Cover super, weil es einen sehr engen Bezug zum Inhalt des Buches bildet und somit gut mit diesem harmoniert. Auch den Titel finde ich gut gewählt, auch wenn natürlich jeder Thriller so heißen kann, denn die Täter werden in aller Regel immer gesucht.

Anders als Die Entscheidung, war dieses Buch wirklich von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Ich fand es war nicht zwingend notwendig Die Betrogene vorher gelesen zu haben, damit man den Inhalt dieses Buches versteht, das finde ich persönlich sehr angenehm. Charlotte Link schreibt häufig richtige Schinken. Auch wenn der Mittelteil etwas kürzer hätte sein können, konnte ich das Buch zügig und flüssig lesen. Der Fall war sehr gut konzipiert, auch wenn ich nach dem 2/3 dachte, was soll jetzt noch kommen?! Für mich wäre die Aufklärung des Falls auch da schon passend gewesen. Umso mehr war ich über die Spannung und den Ausgang der Geschichte der im letzten Drittel folgte überrascht. 

 Die Geschichte hat im letzten Drittel nochmal richtig an Fahrt aufgenommen, Lügen wurden aufgedeckt, neue Spuren gelegt und der ein oder andere Irrweg gepflastert. Was ich besonders gelungen fand war der Aufbau des Buches. Die geheimen Ermittlungen von Kate Linville, die offiziellen Ermittlungen von Caleb Hale und die Sicht des Täters gaben ein rundes Bild ab. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war die lange erzählte Zeit. Der Fall war nicht innerhalb von 3 Tagen gelöst und somit hatte die Handlung einen großen Realitätsfaktor. Was ich etwas verwunderlich fand war, dass Kate und Caleb sich bei ihren jeweiligen Ermittlungen nie in die Quere gekommen oder immerhin begegnet sind, was aber vielleicht auch an den komplett verschiedenen Ansätzen liegen konnte. 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das gesamte Buch über eine falsche Vermutung hatte. Link hat mir Vorurteilen und Hypothesen gearbeitet, sodass sie sicherlich nicht nur mich gut auf die falsche Fährte führen konnte. Umso erfreuter war ich, dass ich mit meiner Vermutung nicht richtig lag. Allerdings kann ich auch im Nachhinein keine eindeutigen Hinweise auf den Täter entdecken und bin somit nicht enttäuscht, dass ich falsch gelegen habe. 

Den Schreibstil fand ich, wie immer bei Charlotte Link, sehr gut. Er war lebendig, offen genug um sich eine eigene Vorstellung zu machen und ein guter Mix aus Beschreibung und Kommunikation.
Die Charaktere fand ich authentisch. Auch wenn sie definitiv nicht zu meinen Lieblings-Charakteren zählen werden. Kate Linville ist eine „verbitterte, alte Jungfrau“ und Caleb Hale ein arrogantes A-Loch. Beide auf ihre Weise, aber wirklich gut, so wie sie sind. Wären sie anders gewesen, hätte es dem Buch an Finesse gefehlt. 

Ich fand das Buch wirklich gut, guter Plot, guter Aufbau, guter Schreibstil. Weniger Hinweise in die falsche Richtung beim Täter hätten weniger Frustpotential entfacht, aber das hält sich noch im Rahmen. Ich vergebe 4 Sterne und für einen Krimi allemal sehr spannend.

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Tags: blanvalet, caleb hale, charlotte link, die suche, kate linville, kriminalroman, miissbuch, miissbuchblog, rezension   (9)
 

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200 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 80 Rezensionen

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Die Grausamen

John Katzenbach , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 03.04.2017
ISBN 9783426306031
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: die grausamen, john katzenbach, knaur, miissbuch, thriller   (5)
 

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112 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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Dreckiger Schnee

Joseph Knox , Andrea O´Brien
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783426522103
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Dreckiger Schnee
Autor: Joseph Knox
Seiten: 432
Verlag: Knaur
Handlungsort: Manchester, England
Erstveröffentlichung: 03. September 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Joseph Knox ist Buchhändler, spezialisiert auf Spannung, wuchs in der Gegend von Stoke und Manchester in England auf und lebt gegenwärtig in London. Er ist passionierter Leser, Autor und Jogger. Mit seinem Debüt »Dreckiger Schnee« stürmte er auf Anhieb die englischen Bestsellerlisten. »Smiling Man. Das Lächeln des Todes« ist der zweite Thriller um Detective Aidan Waits.“ (Quelle)

REZENSION

Dieses Buch habe ich vom Knaur-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, meine Meinung wurde dadurch in keinster Weise beeinflusst.

Aidan Waits soll als verdeckter Ermittler in einen Drogenring einsteigen um diesen hochgehen zu lassen. Doch dieser Job ist alles andere als einfach und Waits hat andere Ziele, als sein Chef. Er dringt zwar immer tiefer in den Drogenring ein, verliert aber auch immer mehr den Bezug zur Realität und verliert auch immer mehr die Kontrolle, doch seine Ermittlungsmethoden scheinen von Erfolg zu sein, bis ein Mädchen tot aufgefunden wird…

Das Cover des Buches finde ich für einen Thriller gut gestaltet. Das Kreuz aus dem Weißen Schnee passt somit gut zum Inhalt und auch zum Titel. Generell finde ich auch den Titel sehr passend gewählt, auch wenn ich erst im Nachhinein verstanden habe, was mit „Dreckiger Schnee“ betitelt wurde (#liebesmädchenundso).  

Für mich war dieses Buch eines der wenigen oder vielleicht sogar das erste Buch, das mich wirklich schockiert hat. Ich fand es absolut gruselig, erschreckend und ekelerregend. Dies lag nicht daran, dass das Geschehene so brutal beschrieben wurde oder dass das Buch von Gewalt gestrotzt hat, vielmehr lag es daran das ich die Thematik erschreckend fand und das Verhalten der Personen absolut schockierend. 

 Ich muss ehrlich sagen, ich habe 0,0 Ahnung von Drogen, dem Verticken davon oder Ähnlichem. Aber dieses Buch hat einem so tiefe Einblicke gewährt, dass ich jetzt ein „echter Profi“ bin. Was mich absolut an diesem Buch gestört hat war der Klappentext bzw. der Text auf der Innenseite des Deckels. Die gesamte Handlung der 1. Hälfte wurde hier bereits beschrieben, sodass nur noch wenige Seiten übrig blieben um Spannung aufzubauen oder einen Thriller zu schreiben. Zwar war auch die erste Hälfte recht interessant, aber doch irgendwie im Großen und Ganzen langweilig und verwirrend. Was mich am allermeisten gestört hat ist, dass ich immer noch nicht weiß ob Aidan Waits nun freiwillig ermittelt hat oder „gezwungen“ wurde.  Ebenso wenig ist mir klar, ob er sein Verhalten nur gespielt hat, oder ob er sich wahrhaftig so daneben benommen hat und wenn ja, wie das ein Chef gut heißen kann.

Es gab Momente, da war ich von Waits wirklich beeindruckt und dann gab es wieder Momente wo ich nur Abscheu für ihn empfunden habe. Also ich muss ehrlich gestehen, dass mir die Sirenen vom Drogenboss teilweise sympathischer waren als der Protagonist. Ich konnte mich überhaupt nicht in ihn hineinversetzen und habe seine Handlungen einfach nicht verstanden. Für mich war dies einer der wenigen Protagonisten, die ich verachtet habe. Job hin oder her, so benimmt man sich einfach nicht.

Das Buch war allerdings nicht nur schlecht, gerade die Szenen in denen Waits seine wachen Momente hatte, Pläne geschmiedet hat oder sich à la MacGyver Zutritt zu Räumen verschafft hat. Dabei hätte man wirklich was lernen können. Außerdem fand ich auch, dass Waits tatsächlich in wenigen Momenten eine menschliche Seite an sich hatte – hier fand ich ihn auch total sympathisch.

Den Schreibstil fand ich ganz in Ordnung. Das Buch war in 5 Teile eingeteilt, den Hintergrund habe ich auch noch nicht verstanden. Wie ihr merkt, mich konnte das Buch irgendwie nicht überzeugen, auch wenn ich es natürlich trotzdem gelesen habe. Der 2. Teil des Buches hat mir auch im einiges besser gefallen als die 1. Hälfte – allerdings konnte diese 2. Hälfte auch nicht mehr die Mängel des 1. Teiles komplett rausreißen. Mir hat es einfach an Struktur  und manchmal an mehr Sachlichkeit gefehlt. Für mich war das nicht unbedingt ein Buch, was zu meinen Highlights zählen wird – eher zu den Flops. Ausschließen, dass ich auch das 2. Buch von Knox lesen werde, kann ich allerdings auch nicht. Vielleicht war es auch einfach nur der falsche Zeitpunkt für dieses Buch. Von mir gibt es allerdings dennoch nur 2 Sterne, da mich das Buch eher aggressiv als entspannt hat und ich es einfach nicht verstanden habe

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Tags: aidan waits, dreckiger schnee, joseph knox, knaur, miissbuch, miissbuchblog, rezension, thriller   (8)
 

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Belfast Central

A.K. Amherst
Flexibler Einband: 532 Seiten
Erschienen bei MYMorawa, 08.04.2018
ISBN 9783990702222
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Belfast Central
Autor: A.K. Amherst
Seiten: 532
Verlag: MYMorawa
Handlungsort: Belfast / Downpatrick, Nordirland
Erstveröffentlichung: 08. April 2018

INFOS ZUM AUTOR

„A.K. Amherst – Geboren und aufgewachsen in Österreich, habe ich die Welt bereits als Kind und Jugendliche bereist. Das Kennenlernen fremder Länder und Kulturen hat mein Schreiben stark beeinflusst und mein Interesse für Themen aus aller Welt geweckt. Intensive Recherche gehört für mich also zum Job und ich liebe diesen Job. Sie wollen fremde Schauplätze kennenlernen und das Leben mit anderen Augen sehen? – Dann bin ich die richtige Autorin für Sie.“ (Quelle)

REZENSION

Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Buchverlosung bei Lovelybooks gewonnen. Herzlichen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch durch keine Weise beeinflusst.

Belfast 1993: der junge Sanitäter Ryan Goodwin wird bei einem Einsatz angeschossen. Doch er kommt knapp mit dem Leben davon, da es einen ominösen Retter gibt. Durch Zufälle spürt er Adam Delaney auf, den Mann der sein Leben gerettet hat und bekommt so Einblicke in die Geschichte von Nordirland, den Nordirland-Konflikt, der auch noch bis in die aktuelle Zeit (1993) reicht…

Das Cover des Buches finde ich für einen Thriller gut gestaltet. Das Einschussloch mit dem Buch passt auch zum Inhalt des Buches. Dadurch, dass dieses Einschussloch so groß ist, fällt der Titel, aber besonders der Autorennamen etwas in den Hintergrund. Den Titel finde ich im Allgemeinen auch gut gewählt, da das Buch nun einmal in Belfast spielt.  

Für mich war an diesem Buch besonders die Zeit, ein Buch das zu Zeiten spielt, an denen ich noch nicht auf der Welt war – 1933 noch nicht, aber auch 60 Jahre später noch nicht, also 1993. Doch auch die Autorin wird 1933 noch nicht gelebt haben und 1993 noch nicht ans Schreiben gedacht haben, von daher umso mehr Respekt für diese Arbeit.

 Auch wenn das Buch damit startet einen kleinen Einblick in die Geschichte von Nordirland zu geben, war es für mich im Laufe des Lesens schwer mich in die Zeit hineinzuversetzen, besonders in die 1993. Die beiden Positionen der Nordiren waren mir zwar klar, aber die Verbindungen der unterschiedlichen Gruppierungen und Ansichten nicht immer. Viel besser als die Geschehnisse um 1993 fand ich die Erzählungen von Adam aus dem Jahr 1933. Von dieser Zeit weiß ich erst recht „nichts“ und umso überraschter war ich, wie gut ich mich in Adam und Elaine hineinversetzen konnte, wie gut ich mir die Schauplätze vorstellen konnte und ihr Leben verstanden habe. Das war bei Ryan anders. Vielleicht, weil ich ihn nicht sonderlich sympathisch fand, weil mir die Handlung aus 1993 gehetzter und rasanter erschien, als es notwendig gewesen wäre. Vielleicht aber auch, weil ich mich mit seinen Ansichten nicht identifizieren konnte – ich weiß es nicht. 

Ich war sehr beeindruckt, wie Amherst es geschafft hat, die Vergangenheit mit der aktuellen Zeit zu verbinden. Wie deutlich wurde, dass alles was geschieht einen Rattenschwanz nach sich zieht und manchmal auch noch Jahre später Geschehnisse beeinflusst. Der eigentliche „Fall“ oder die eigentliche Handlung, das finden vom Mörder von Ryans Kollegen ging mir viel zu schnell und das Buch driftete in eine Richtung ab, die nicht mehr direkt etwas mit einem Thriller zu tun hatte. Für mich war das Buch eher ein historischer Roman, der hin und wieder spannende Stellen intus hatte und der den Nordirlandkonflikt als Mittelpunkt hatte, nicht aber die Geschehnisse, die ihm den Namen Thriller gegeben hätten.

Den Schreibstil fand ich allerdings sehr angenehm. Was mich etwas gestört hat, war die viele kursive Schrift in den Kapiteln zu den Jahren 1933. Denn dadurch, dass die Zeiten strickt getrennt waren, konnte man auch gut zwischen Vergangenheit und Gegenwart unterscheiden. Wie bereits oben erwähnt, hatten besonders die Kapitel, die sich um 1933 abgespielt haben etwas ganz besonderes an sich. Nicht nur die Schauplätze waren total lebendig beschrieben, auch die Personen konnte ich mir sehr gut vorstellen und mich vor allem in sie hineinversetzen. Was ich sehr verwirrend fand waren die die fehlenden Zeitangaben. Ich habe keine Ahnung über wie viele Stunden, Tage, Woche oder gar Monate sich die Handlung um 1993 gezogen hat und somit war für mich auch nicht immer verständlich, wieso manche Handlungen so schnell und andere so lange angedauert haben – oder vielleicht auch nicht?!

Es gibt noch eine Sache, über die ich mir auch heute (fast 2 Wochen nach Beendigung des Buches) Gedanken mache: Gab es 1993 schon Handys für „Normalos“? Ich dachte die wären da noch eine Rarität oder zumindest 50kg schwer oder mega unpraktisch gewesen, dem scheint aber nicht so. Oder vielleicht hat Amherst auch da etwas den zeitlichen Bezug verloren.

Den eigentlichen Inhalt des Buches fand ich interessant, teilweise auch spannend, von einem Thriller zu sprechen, finde ich aber etwas ungünstig. Für mich ist das Buch ein spannender Historieroman und ich vergebe 3 Sterne.

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DreamTown: Die Selektion

Mark Franley
E-Buch Text: 390 Seiten
Erschienen bei null, 29.01.2018
ISBN B078T1YSP7
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Traumaspiel
Autor: Mark Franley
Seiten: 390
Verlag: CreateSpace Independent Publishing
Handlungsort: Sacramento (Kalifornien)/ Washington D.C./ Seattle (Washington)/ Virginia Beach (Virginia)/ Manteo (North Carolina), USA; Berlin, Berlin-Neukölln, Berlin-Schöneberg (Berlin)/ Stadt Erkner, Müncheberg (Brandenburg)/ Wendlingen am Neckar (Baden-Württemberg)/ Frankfurt (Hessen), Deutschland; Bantham, England; Metz, Frankreich
Erstveröffentlichung: 29. Januar 2018

INFOS ZUM AUTOR
„Mark Franley wurde im Jahr 1972 in Nürnberg, Deutschland, geboren, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Obwohl seine Karriere als Schriftsteller erst mit Ende dreißig begann, schaffte es bereits sein erster Thriller „Heuchler“, ohne Umwege in Amazons deutsche Top 10 Kindle-Charts.
Die Hauptfigur des Werkes, Mike Köstner, erfreute sich so großer Beliebtheit, dass auch die Nachfolgebände „Benutzt“, „Karla“, „Nachtkalt“ und „Hochmut“ innerhalb von wenigen Tagen in den Top 5 zu finden waren.
Aufgrund der großen Resonanz und der vielen positiven Rückmeldungen der Fans und Leser zur Köstner-Reihe, entsteht nun aktuell eine neue Thrillerserie rund um das Nachfolgeteam von Mike Köstner und den jungen Komissar Lewis Schneider.“ (Quelle)

REZENSION
Dieses Buch habe ich vom Autor selbst zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle für dein Vertrauen in mich. Meine Meinung wurde dadurch durch keine Weise beeinflusst.

Samuel Faith wird im Rahmen seiner Arbeit beim BND auf Dinge aufmerksam, die alles andere als gewöhnlich sind. Irgendjemand scheint zu versuchen die Welt aus den Fugen zu bringen, ähnlich sieht das Linda, die Schwester seines guten Freundes, der spurlos verschwunden ist. Doch nicht nur in Deutschland geschehen merkwürdige Dinge, auch James Hilton CIA-Agent beobachtet merkwürdige Geschehnisse doch sein Ruhestand steht kurz bevor und diesen möchte er, seiner Frau zu Liebe auch nicht mehr aufschieben. 

Das Cover finde ich ganz nett gestaltet. Hätte ich dieses Buch gesehen hätte es sicherlich keinen Cover-Kauf hervorgerufen, aber es gab schon deutlich hässlichere. Allerdings finde ich im Nachhinein, dass das Cover von der Gestaltung her sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Auch den Titel finde ich gut gewählt, da er den Inhalt des Buches gut zusammenfasst. 

Wie ihr wisst, hab ich ein ganz großes Thrillerherz und auch wenn Thriller auf dem Buch steht, war kein Thriller drin – also finde ich zumindest. Ich fände Science Fiction würde deutlich besser passen, allerdings war ich trotzdem sehr angetan von dem Buch. Es war kein gewöhnlicher Thriller so viel war schon beim Lesen des Klappentextes klar, denn ein Mord steht hier sicher nicht im Vordergrund. Zumindest nicht der Mord an einzelnen Personen, sondern der Mord an der Menschheit. An den Menschen, die nicht zur Selektion gehören, die sich nicht gegenüber anderen durchsetzen können, die natürlich selektiert werden.

Der Einstieg ins Buch war direkt von Spannung geprägt und von ebenso vielen Fragezeichen. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber dies irgendwie nicht, zumal ich dachte, dass der Hauptort Berlin bzw Deutschland ist. Ich fand den Einstieg also durchaus spannend, war aber auch wirklich verwirrt, da ich zunächst nicht einordnen konnte, was Datenlecks mit Impfstoffen zu tun hat. Mir fällt es wirklich schwer den Inhalt des Buches wiederzugeben, dieser war wirklich total komplex und irgendwie habe ich direkt das Gefühl zu spoilern. Aber da der Inhalt des Buches gut war, hat dieser auch keinen negativen Einfluss auf die Bewertung. 

Ich war von dem Buch wirklich angetan, Franley hat es geschafft eine Grundspannung aufzubauen, die es ermöglicht hat an das Buch gefesselt worden zu sein. Ich hatte immer etwas „Herzrasen“ (das ist jetzt übertrieben, aber ihr wisst sicher was ich meine) und war unglaublich gespannt, wie es weiter geht. Ich glaube im Endeffekt habe ich immer auf den großen Knall gewartet, der die Bezeichnung Thriller rechtfertigt, dieser ist allerdings ausgeblieben. Den Schreibstil im Allgemeinen fand ich aber gut, was mich nur richtig gestört hat, waren kleine Unachtsamkeiten wie das Verwechseln von Namen – besonders bei Hauptfiguren.

Etwas, was ich ebenfalls sehr befremdlich fand war das Benennen großer realer Firmen. Eigentlich kenne ich das gar nicht aus Büchern dort Werbung für Versandhäuser o.ä. zu machen und finde dies auch eher weniger professionell.
Was mir hingegen besonders gut gefallen hat, waren die unterschiedlichen Handlungsorte und Personen. Ich fand sowohl das Duo Samuel&Linda in Deutschland sehr spannend, wenn auch etwas unrealistisch oder unwirklich, als auch James&seine Frau und seine ehemaligen Kollegen in den USA sehr nett. Ich habe mich bei beiden Gruppen sehr wohl gefühlt, fand ihre Gedankengänge nachvollziehbar und interessant.

Den eigentlichen Inhalt des Buches fand ich sehr spannend, vor allem aber erschreckend. Besonders die Stromausfälle fand ich sehr Angst einflößend, allerdings nicht erschreckend genug um die Bezeichnung Thriller zu rechtfertigen. Von mir gibt es dennoch 4 Sterne, auch wenn noch Potential nach oben bleibt. 

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Dornenherz: Thriller (Die Dornen-Reihe 4)

Karen Rose
E-Buch Text: 803 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 01.10.2018
ISBN 9783426453032
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Infos zum Buch

Titel: Dornenherz
Autor: Karen Rose
Seiten: 832
Verlag: Knaur
Handlungsort: Cincinnati, Mount Carmel, Anderson Township, (Ohio) / Chicago(Illinois)USA
Erstveröffentlichung: 02. November 2018

Infos zum Autor

„Karen Rose studierte an der Universität von Maryland, Washington, D. C. Ihre hochspannenden Thriller sind preisgekrönte internationale Topseller, die in vierundzwanzig Sprachen übersetzt worden sind und regelmäßig u.a. auf den Bestseller-Listen der „New York Times“, der „USA Today“ und der „Sunday Times“ stehen. Für „Des Todes liebste Beute“ und „Todesbräute“ gewann die Autorin den begehrten RITA-Award. Auch in Deutschland feiert sie seit Jahren große Erfolge. „Todesstoß“ stand auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller-Liste. Wenn Karen Rose nicht gerade Thriller schreibt oder auf Weltreise ist, lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Florida.“ (Quelle)

Rezension

An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim Knaur-Verlag bedanken, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat. Meine Meinung ist aber komplett subjektiv und nicht beeinflusst.

Dornenherz ist der vierte Teil der Cincinnati-Reihe oder auch der Dornenreihe. Soweit ich weiß, ist es auch das letzte Buch der Reihe, auch wenn ich das sehr schade finde. Da dieses Buch in mancherlei Hinsicht Spoiler auf die ersten drei Teile Dornenmädchen, Dornenkleid und Dornenspiel beinhalten könnte, rate ich davon ab die Rezension zu lesen, wenn man die anderen Bücher noch lesen möchte.

Meredith Fallon wird gemeinsam mit ihrem Schützling Mallory in einem Café überfallen. Der Täter ein junger Mann, der es auf die beiden Frauen abgesehen hatte. Dennoch können sie dem Mord-Anschlag knapp entgehen und die Frage, wer die Frauen so sehr hasst, dass er sie ermorden würde steht im Raum. Aus Angst vor weiteren Anschlägen nimmt Detective Adam Kimble sich den Fall an und ermittelt gemeinsam mit seinen Kollegen. Die Ergebnisse die zu Tage gebracht werden sind schockierend…

Diese Cover finde ich ganz besonders. Zum einen ist es mein erstes gelbes Buch überhaupt und zum anderen ist die Signalfarbe nicht zu übersehen. Durch das einheitliche Design passt es sehr gut zu den anderen Teilen der Reihe.

Wie auch bei allen anderen Bücher von Karen Rose ist klar, dass es sich nicht nur um einen erstklassigen und spannenden Thriller, sondern auch immer in Teilen um einen Erotikroman handelt. Anders als sonst war es dieses Mal nicht die unglaubliche Liebe auf den ersten Blick, die ich des Öfteren belächelt habe, denn es war ein angespanntes Verhältnis zwischen Meredith und Adam da. Denn die beiden sind schon vor gut einem Jahr einmal im Bett gelandet, doch am nächsten Morgen war Adam ohne Abschied verschwunden und hat Meredith verwirrt und alleine zurück gelassen.

Dieser vierte Teil der Serie ist für mich etwas ganz besonderes, denn dieses ist das erste Buch von Karen Rose bei der sich mein Verdacht, wer hinter dem Anschlag auf die beiden Frauen und dem gesamten Gewaltakt steckt, bestätigt. Umso spannender fand ich es diesmal die Hinweise zu verfolgen, die sich sonst immer in Luft aufgelöst haben, da sich mein Verdacht in 18 Büchern zuvor nie bestätigt hat. Dies hat der Spannung des Buches allerdings keinen Abbruch getan. Und ich kann euch beruhigen, ich wusste es auch erst im letzten Drittel des Buches, sodass die ersten zwei Drittel absolut spannend und verwirrend für mich waren. Dennoch hat es Karen Rose geschafft Zweifel zu sähen, sodass ich zwischendurch immer mal wieder das Gefühl hatte auf das falsche Pferd gesetzt zu haben.
Was mich bei diesem Buch besonders beeindruckt hat waren die Passagen, die die Arbeiten vom Täter und seinen Komplizen beschrieben. Denn diese waren zum einen wohl durchdacht, authentisch geschrieben als auch so eiskalt erörtert, zum anderen aber so lebendig und interessant beschrieben, dass ich mich tatsächlich auch in sie gut hineinversetzen konnte – gruselig. Was ich besonders gelungen fand war die Verbindung zwischen Adam und Meredith, Meredith Vergangenheit und ihrem aktuellen Leben. Die Sorge ihrer Freunde um ihr Wohl und die Geheimnisse der Charaktere die erst nach und nach zum Vorschein kamen und ihr Handeln mehr oder weniger gerechtfertigt haben. 

Gut gelungen, abgesehen von der Story, fand ich auch bei diesem Mal die Kapiteleinteilung und der Bezug zu anderen Personen aus früheren Büchern. Zwar ist diese Verwicklung der verschiedenen Personen durchaus verwirrend und vielleicht nicht immer so realistisch, aber trotzdem so herzerfüllend und bewundernswert. Was ich besonders genossen habe war das Benennen dieser Verwicklungen mit der Verwirrtheit, die diese Verbindungen auslösen. Denn dessen scheint sich Karen Rose inzwischen bewusst zu sein.
Auch wenn es sicher Leute geben wird, die sagen: es ist immer das gleiche Konzept, immer der gleiche Aufbau und es ist immer etwas unwahrscheinlich einen Fall so schnell zu lösen so freue ich mich immer, wenn ich erfahre, dass ein neues Buch von ihr erscheint, denn ich kann mir fast zu 100% sicher sein in eine Welt abzutauchen die unperfekt perfekt ist und wo ich mich fallen lassen und verschwinden kann und eben nicht enttäuscht werde. 

Für mich war dieses Buch mal wieder ein Buch, dass mir gezeigt hat wieso sich das Lesen einfach lohnt, auch wenn ich andere Bücher von ihr noch packender und verwirrender fand. Ich vergebe 4 Sterne und fiebere schon jetzt einem Buch entgegen, dass hoffentlich 2019 erscheinen wird.

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Der Psychiater

John Katzenbach , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.04.2015
ISBN 9783426281109
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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Der Tod kommt nach Mitternacht

Matthew Sullivan , Christine Heinzius
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442484133
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Der Tod kommt nach Mitternacht
Autor: Matthew Sullivan
Seiten: 384
Verlag: Goldmann
Handlungsort: Denver (Colorado), Rio Vista (Kalifornien), USA
Erstveröffentlichung: 20. August 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Matthew Sullivan hat in verschiedenen Buchläden gearbeitet und ist heute als Dozent für Kreatives Schreiben, Literatur und Film tätig. Nachdem er bereits mehrere preisgekrönte Kurzgeschichten veröffentlicht hat, legt Sullivan nun mit »Der Tod kommt nach Mitternacht« sein vielbeachtetes Romandebüt vor. Er lebt mit seiner Familie in Washington.“ (Quelle)

REZENSION

An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim Goldmann-Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken. Meine Meinung wurde dadurch aber auf keinster Weise beeinflusst und ist vollkommen ehrlich und subjektiv.

Lydia hat in ihrem Leben schon viel erlebt, besonders ihre Begegnung mit dem Hammermann hat ihre Kindheit geprägt. Doch sie hat sich ins Leben zurückgekämpft, hat einen Freund und einen Job in einer Bibliothek. Doch als eines Abends einer ihrer Kunden in der Bibliothek Selbstmord begeht gerät Lydias Leben aus den Fugen, denn der junge Mann schien Hinweise über ihre Vergangenheit zu haben, der sie nun nachgeht…

Das Cover finde ich einfach richtig schön. Es ist ein ganz besonderes Cover, dass so gut, wie wenige sonst zum Inhalt des Buches passen. Ein Buch, dass Lücken aufweist – sehr passend zur Handlung. Anders ist das mit dem Titel. Man kann in diesen natürlich total viel reininterpretieren, aber wirklich schlüssig fand ich meine Überlegungen nicht, sodass ich diesen nicht so gut gewählt finde. Die Schrift auf dem Cover finde ich gut lesbar.

Ich fand den Start ins Buch ein bisschen außergewöhnlich. Denn anders als sonst gab es keinen Prolog, keinen Rückblick und auch keinen Blick in die Zukunft. Man war direkt im Hier und Jetzt und ist mit Lydia ins Buch gestartet. Direkt zu Beginn findet sie die Leiche von Joey, einem jungen Mann, der sich in der Bibliothek umgebracht hat. Nicht nur der Selbstmord ist seltsam, als Lydia ein Kinderfoto von sich und ihren beiden besten Kindheitsfreunden entdeckt wird sie in die Vergangenheit „katapultiert“. Die anfängliche Verwunderung über ihr Kinderfoto wird größer, als sie auch noch Bücher von Joey erbt, die scheinbar eine Botschaft vermitteln sollen beginnt sie in der Vergangenheit zu graben und fördert unglaubliches zu Tage.

Was mir besonders gut gefallen hat war der Aufbau des Buches sehr gelungen. Der direkte Einstieg in der Gegenwart und das Puzzle um die Vergangenheit herum fand ich eine tolle Strategie ein Buch aufzubauen. Die Charaktere waren mir sehr sympathisch. Ich konnte mich total gut in Lydia hineinversetzen. Das Buch hat mit vielen Bildern gespielt, teils viel es mir schwer mir das Geschriebene vorzustellen. Dafür fand ich die Hinweise von Joey sehr gelungen, da diese zum miträtseln animiert haben.

Was ich etwas schade fand war, dass das ganze Buch nur aus Lydias Sicht beschrieben wurde. Selbst bei dem Kriminalfall in der Vergangenheit bekam man keinen Einblick in Ermittlungen o.ä. Trotz dass es sich um einen Kriminalroman handelt, fand ich das Buch durchaus spannend. Ich habe mich nicht gelangweilt und war auch die gesamte Zeit bei der Sache.

Den Hintergrund des Buches und die damit verbundene Auflösung fand ich sehr überraschend. Ich glaube Sullivan wollte ein besonderes Ende haben, sodass ich ein etwas weniger „spektakuläres“ gewünscht hätte. Spektakulär in diesem Fall nicht auf Grundlage von Gewalt und Spannung, sondern von Einfachheit. Aber das Ende war auf jeden Fall sehr interessant.

Sullivan hat mit seinem Debüt auf jeden Fall eine gute Grundlage geschaffen. Für ein Debüt war dieses Buch wirklich total gut aufgebaut, geschrieben und unterhaltsam. Generell fand ich den Schreibstil sehr angenehm und das Verhältnis zwischen direkter Rede und Beschreibung angemessen. Für dieses Buch vergeben ich 4 Sterne, denn Luft nach oben ist noch da, aber die Grundlage war schon super.

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Der Fehler

Marek Šindelka , Doris Kouba
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Residenz, 18.09.2018
ISBN 9783701716944
Genre: Romane

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Der Fehler
Autor: Marek Šindelka
Seiten: 294
Verlag: Residenz Verlag
Handlungsort: Těchonín, Hradec Králové, Prag, Tschechien; Puerto Maldonado, Peru; Tokio, Japan; Manaus, Brasilien
Erstveröffentlichung: 18. September 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Marek Šindelka geboren 1984 in Polička, Tschechien. Er studierte Kulturwissenschaften an der Karlsuniversität und Drehbuch an der Filmakademie in Prag. Marek Šindelka hat bisher Lyrik, Prosa sowie Drehbücher verfasst und für seine Werke den Jiří Orten Preis sowie zweimal den Magnesia Litera Prosa Preis für das Buch des Jahres erhalten. „Der Fehler“ (orig. „Chyba“, 2008) ist Šindelkas erster Roman, zuletzt erschienen: Únava materiálu, 2016.“ (Quelle)

REZENSION

An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim Residenz-Verlag bedanken, die mir nicht nur das Buch, sondern auch noch ein liebevoll verpacktes Buchpaket passend zum Buch geschenkt haben – vielen Dank dafür!  Meine Meinung wurde dadurch aber auf keinster Weise beeinflusst und ist vollkommen ehrlich und subjektiv. Auf Grund der fehlenden Zeichen auf meiner Tastatur, werde ich die Namen ohne Caron schreiben.

Krystof wächst gemeinsam mit seinen Kindheitsfreunden Andrei und Nina auf. Schon als Kind ist Krystof etwas besonders, als er älter wird entdeckt er seine Liebe zu Pflanzen – besonders Orchideen und lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein. Doch als seine Leiche mitten auf einem Feld gefunden wird, welches mit giftigen Pflanzen zugewachsen war. Doch der Ermittler steht vor einem großen Rätsel…

Das Cover finde ich sehr passend gewählt. Die Orchideenblüte, die fast das gesamte Cover einnimmt, in wunderbaren Farben vor dem schwarzen Hintergrund passen sehr sehr gut zum Buch und dessen Inhalt. Den Titel des Buches, sowie den Namen des Autors kann man sehr gut lesen. Den Namen des Verlages finde ich etwas zu klein und deplatziert. 

Das Buch ist in drei Teile eingeteilt und die Gesamtgeschichte wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Einmal aus der Sicht von Krystof, einmal aus der Sicht von Andrej und zuletzt aus der Sicht der Blume. Den Einstieg bildet Krystofs Sicht.
Ich bin schon mit Problemen in das Buch gestartet, mir war zunächst gar nicht klar zu welcher Zeit das Buch spielt und, wann ein Kapitel beendet ist. Dies wurde nämlich (wie sich dann für mich geklärt hat) durch ein * getrennt. Die unterschiedlichen Kapitel spielen zu unterschiedlichen Zeiten und trotz „Teil Krystof“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Dies hat mich wirklich sehr verwirrt und mir das Lesen erschwert. Direkt zu Beginn des Buches bekommt man einen Einblick in den Tod von Krystof, wobei vollkommen offen bleibt, wie er zu Tode kommt. Direkt im Anschluss daran erhält man einen Einblick in seine Kindheit und an seine ersten Erlebnisse bzw. seine erste Erinnerung wurde sehr eindrucksvoll beschrieben. Direkt im Anschluss daran kommt der Ermittler ins Spiel. Der aber eigentlich schon vom Fall abgezogen ist und dessen Gedanken der Leser größtenteils nur durch seine Tagebucheinträge bekommt.
Während die Handlung immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt, neue Personen eingeführt werden usw. habe ich häufig den Faden verloren. Ist Krystof tot? Wurde er ermordet, und wenn ja von wem und wieso?

Besonders wichtig schienen die Passagen aus seiner Kindheit gewesen zu sein, in denen auch Andrej eine wichtige Rolle spielt. In dem zweiten Abschnitt des Buches, der sich hauptsächlich aus der Sicht von Andrej abspielt wird die Kluft zwischen den beiden Freunden immer größer und das Leben, das sie leben immer verschiedener.
Der dritte und letzte Abschnitt aus Sicht der Blume beschreibt eigentlich die Zeit in naher Vergangenheit, in der sich Krystof und Andrej wieder begegnen, beginnen die Vergangenheit aufzuarbeiten und jeder für sich in die Zukunft blicken.

Mir persönlich fällt es bei diesem Buch wirklich schwer etwas Positives zu benennen. Dies liegt gewiss nicht daran, dass das Buch so schlecht war – ich glaube es liegt eher daran, dass es absolut nicht mein Buch war. Ich hatte die Erwartung, auch wenn es ein Roman ist, dass ich ein spannendes Buch lesen werde, welches mir tiefe und spannende Momente in das Leben eines Schmugglers gibt. Leider habe ich ein Buch gelesen, welches absolut poetisch (es gab echt viele Gedichte, fand ich) und sehr ausgeschmückt, detailliert und metaphorisch geschrieben wurde. Dies ist sicher eine große Kunst, tatsächlich fand ich besonders die poetischen Passagen besonders interessant. Auch wenn ich nicht wusste, aus wessen Hand sie stammen bzw. wessen Gedanken sie widerspiegeln. 

Bis zum Ende des Buches und natürlich auch jetzt noch ist mir nicht ganz klar, „was möchte der Autor mir mit diesem Buch sagen?“. Was ist der eigentliche Inhalt des Buches? Botanisches Fachwissen über seltene Orchideenarten? Kenntnisse über das Schmuggeln von Pflanzen? Ermittlungen in einem Todesfall? Oder einfach das Leben von einer fiktiven Person beschreiben? Bei Thrillern und auch Krimis weiß ich, dass es um die Lösung eines Falls geht – hier fehlte mir etwas der „Sinn“. Es tut mir wirklich leid, aber ich habe mich durch dieses Buch wirklich gequält und würde mich freuen, wenn irgendjemand, dem es richtig gut gefallen hat mir den Inhalt des Buches nochmal erklären würde. Ich kann und werde aber nur 1 Stern vergeben.

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Die fehlende Stunde

Dinah Marte Golch
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 04.10.2018
ISBN 9783462046120
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Die fehlende Stunde
Autor: Dinah Marte Golch
Seiten: 288
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Handlungsort: Potsdam / Caputh, Brandenburg, Deutschland
Erstveröffentlichung: 04. Oktober 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Dinah Marte Golch, geboren 1974, wurde 2011 für ihr Drehbuch »Tatort: Nie wieder frei sein« mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Deutschen FernsehKrimi-Preis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr erster Roman »Wo die Angst ist«, für den sie den Stuttgarter Wittwer-Preis für das beste Debüt erhielt. Inzwischen wurden mehr als fünfzig ihrer Drehbücher für »Tatort« und Serien wie »Edel & Starck« und »Der Bulle von Tölz« verfilmt. Zurzeit schreibt sie die zweite deutsche Serie für Netflix, das Krimi-Drama »Dogs of Berlin«, das gerade in Berlin gedreht wird.“ (Quelle)

REZENSION

An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei Lovelybooks bedanken, dort habe ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen. Meine Meinung wurde dadurch aber auf keinster Weise beeinflusst und ist vollkommen ehrlich und subjektiv. Dies ist der 2. Teil einer Reihe – ich habe den 1. Teil nicht gelesen, hatte auch nicht das Gefühl, dass das Wissen über dieses Buch notwendig gewesen wäre, außer am Anfang. Dort habe ich mich etwas wie bei Sog von Yrsa Sigurdadottir gefühlt, da die Kombination der Charaktere dem Buch sehr glich.

An einem schönen Sommertag verschwinden 2 Freunde in Potsdam. Wenig später werden die beiden Kinder gefunden, Cloe wurde ermordet aufgefunden, während Mark überlebt hat. Doch Sigi Kamm steht vor einem Rätsel, irgendetwas scheinen die Mütter der Kinder zu verschweigen, doch er kann sich keinen Reim darauf machen. Auch die Psychologin Alicia Behrens, die er zu Rate zieht scheint nicht hinter das Geheimnis der Frauen zu kommen, obwohl sie beide dem Täter so nah sind….

Das Cover finde ich irgendwie sehr schön. Es ist einfach mal eine andere Gestaltung, mit den verbrannten Streichhölzern wird Bezug zu dem Inhalt des Buches genommen. Sowohl der Titel, als auch der Name der Autorin sind gut lesbar, allerdings kann ich keinen Zusammenhang zum Inhalt des Buches und dem Titel feststellen.

Der Einstieg in den Krimi finde ich sehr gelungen. Der kurze Prolog gibt einen Vorspann auf ein Ereignis, welches in 4 Tagen passiert. Der Start in die Handlung geschieht somit 4 Tage zuvor und man ist direkt in die Suche der Kinder durch Marks Mutter Traute involviert. Auch der Einstieg von Alicia Behrens in die Handlung fand ich sehr gelungen, da man sie zunächst in ihrem eigentlichen Arbeitsfeld kennenlernt. Direkt zu Beginn war ich sehr überrascht, wie kurz die einzelnen Kapitel waren, wobei ich dies nicht unbedingt als schädlich empfunden habe. Die Geschichte ist ziemlich rasant und somit passen die kurzen Kapitel dazu ganz gut. 

Was mich wirklich überrascht hat war die Verschiedenheit der Charaktere, so viele einzigartige und teils auch eigenwillige Charaktere auf einen Haufen bzw. in einem Buch habe ich selten erlebt. Dabei war jeder Charakter mit all seinen Zügen und Angewohnheiten wohl durchdacht und hatte einen festen Platz in einem Buch. Jeder Charakter hatte auf seine Weise eine ganz besondere Rolle und wäre nicht wegzudenken. Umso erstaunter war ich, dass diese verschiedenen Persönlichkeiten so konstruktiv miteinander arbeiten konnten (im Besonderen Sigi Kamm und Alicia Behrens). Was ich persönlich sehr schade fand, war die namenlose Gerichtsmedizinerin und der vornamenlose Chef von Alicia Behrens – ich finde Namen machen Charaktere lebendig.

So eigen die Charaktere auch waren, so schwierig gestalteten sich auch die Ermittlungen. Trotz gut gemeinter Räte und unterschiedlichen Ansätze konnten Sigi Kamm und Alicia Behrens nicht zu den beiden Müttern durchdringen, sodass die Ermittlungen stark beeinträchtigt wurden. Dennoch fand ich fehlte bei den Ermittlungen Einblicke in die anderen ermittlungstechnischen Bereiche, wie die Rechtsmedizin oder die KTU. Diese waren zwar alle vor Ort, wirkliche Erkenntnisse wurden aber im weiteren Verlauf nicht mehr benannt. 

Was mir wirklich gut gefallen hat, waren die vielen Irrwege, die gar nicht ersichtlich waren, sodass ich die ganze Zeit „wusste“ wer der Täter ist und am Ende doch überrascht war. Weniger gut haben mir die tiefen und umschweifenden Einblicke ins Privatleben der Ermittler gefallen (auch wenn ich sonst ein riesen Fan davon bin), aber ich fand die Anteile vom Privatleben in diesem kurzen Buch einfach zu groß.

Nichtsdestotrotz habe ich mich durch das Buch sehr gut unterhalten gefühlt, es war kurzweilig und spannend, wenn auch mit leichtem Verbesserungspotential. Von mir gibt es für dieses Buch 4 Sterne und irgendwann werde ich auch das 1. Buch einmal lesen.

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Blutgeschwister

Thomas Matiszik
Flexibler Einband: 326 Seiten
Erschienen bei OCM, 26.09.2017
ISBN 9783942672566
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH
Titel: Blutgeschwister
Autor: Thomas Matiszik
Seiten: 326
Verlag: OCM
Handlungsort: Dortmund, Nordrhein-Westfalen, Deutschland; London, England; Ogolcho, Äthiopien
Erstveröffentlichung: 26. September 2017

INFOS ZUM AUTOR
„Thomas Matiszik, 1967 in Recklinghausen geboren und in Oer-Erkenschwick aufgewachsen, lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Holzwickede. Seine musische Ader verwirklichte er schon zu Schulzeiten in verschiedenen Theater- und Bandprojekten. Nach seinem Lehramtsstudium ist er als freier Musikjournalist für die beiden Radiosender 1Live und WDR 2 tätig und arbeitet als freier Konzertagent in Bochum.
„Karlchen“ ist Matisziks Debütroman. In Peer Modrich, einem der Protagonisten, steckt ein Stückweit der Autor selbst – Morbus Meulengracht sei Dank.“ (Quelle)

REZENSION
An erster Stelle möchte ich mich gerne bei Thomas bedanken, der mir das Buch als Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung wurde dadurch aber auf keinster Weise beeinflusst und ist vollkommen ehrlich und subjektiv.

Der junge Fußballstar Jan Kogler liegt nach einem schweren Angriff im Koma, er selbst ist der wichtigste Zeuge und Peer Modrich und Gudrun Faltermeyer stehen vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Als dann auch noch die Sängerin Joe Sanderson während ihres Konzertes auf der Bühne erschossen wird ist klar, dass es jemand auf Prominente abgesehen hat, doch der Ansatz für die Ermittlungen fehlt, denn die Zeugen sind alles andere als hilfreich…

Das Cover finde ich sehr einfach gehalten. Sowohl der Titel als auch der Name des Autor sind gut lesbar. Die Gestaltung passt sehr gut zum ersten Teil der Reihe. Auch hier sind die Personen gut ersichtlich und klar vom Hintergrund abzugrenzen. Auch den Titel finde ich gut gewählt, da dieser zum Inhalt passt ohne zuviel dessen bekannt zu geben.

Der Krimi ist von Beginn an besser gestaltet als das erste Buch. Die Geschichte wirkt von Vornherein komplexer und nicht so durchsichtig. Besonders die Komplexität des Buches, die verschiedenen Ermittler, Protagonisten und Schwerpunkte machen das Buch sehr lebendig. Man bekommt in knapp 300 Seiten wahnsinnig viel geboten. Die Grundidee des Buches fand ich ebenfalls sehr gelungen, denn jeder weiß das es sie gibt – die Geheimnisse die niemand kennt (so hofft man zumindest). Doch das jeder ein Geheimnis hat, das er für sich behalten möchte und das erst Recht nicht die ganze Welt erfahren soll ist klar. Doch irgendjemand scheint die Geheimnisse der Promis zu kennen und hält sie für so gravierend, dass ein Mord gerechtfertigt ist. 

Was mir wirklich gut gefallen hat, war die Komplexität des Buches, die Vielschichtigkeit der Charaktere insbesondere der weiteren Ermittler, die im ersten Buch nicht vorhanden waren. Bei den Charakteren gab es allerdings auch etwas, das mich sehr gestört hat: der neue Peer Modrich. Wieso? Wieso musste aus dem sympathischen Griesgram, der gerne mal zu tief ins Glas geschaut hat oder gemotzt hat zu einem super sportlichen, gesundheitsbewussten und umsichtigen Charakter werden? Ich habe den Charakter aus dem 1. Buch wirklich vermisst, denn ich fand ihn so besonders, dies hat mir in diesem Buch wirklich gefehlt.

Gut gefallen hat mir außerdem, dass das Privatleben von Peer und Guddi eine größere Rolle gespielt hat und man Menschen aus ihrem Umfeld kennengelernt hat. Außerdem fand ich super, dass sich einige Fragen aus dem ersten Buch (insbesondere die Geschichte mit Peers Vater Felix) geklärt haben. Wie sich das Konstrukt zusammengebaut hat, ist mir aber dennoch nicht ganz klar.

Was mir nicht so gut gefallen hat, war die fehlende Ermittlungsarbeit. Ich hatte das Gefühl, dass alle Ermittlungsergebnisse im Großen und Ganzen nur auf Bauchgefühlen und Überlegungen und weniger auf klaren Fakten beruht haben.

Ich fand die Komplexität sehr gelungen, die vielen Charaktere im Buch sehr erfrischend und bin von diesem Buch total begeistert und hoffe, dass es noch weitere Bücher um die beiden Ermittler geben wird. Von mir gibt es 5 Sterne

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Tags: blutgeschwister, gudrun faltermeyer, krimi, miissbuch, miissbuchblog, ocm, peer modrich, rezension, thomas matiszik   (9)
 

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254 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 22 Rezensionen

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Der Wolf

John Katzenbach , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.10.2012
ISBN 9783426198254
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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403 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 164 Rezensionen

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Blutrausch - Er muss töten

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 24.08.2018
ISBN 9783548289533
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Blutrausch. Er muss töten
Autor: Chris Carter
Seiten: 448
Verlag: Ullstein
Handlungsort: Los Angeles, Riverside (Kalifornien) / Washington D.C. / Tucson (Arizona), USA
Erstveröffentlichung: 24. August 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre lang als Kriminalpsychologe für die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London. Seine Thriller um Profiler Robert Hunter sind allesamt Bestseller.“(Quelle)

 

REZENSION

Ein Model wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Doch von ihrer Schönheit ist nicht mehr viel übrig. Denn der Mörder hat ihr die Haut, die Hände und die Füße entfernt und das Schlafzimmer in ein blutiges Kunstwerk verwandelt, dass Hunter und Garcia zu entschlüsseln versuchen…

Das Cover finde ich von der Gestaltung her sehr passend zu den anderen Büchern der Reihe. Die Farbe finde ich hingegen etwas gewöhnungsbedürftig und auch nicht so passend zum Rest der Reihe. Den Titel finde ich gut gewählt und gut lesbar. Zu den Dornen und Blättern konnte ich keinen Zusammenhang zum Inhalt feststellen. 

Ich fand den Einstieg ins Buch recht gelungen. Man wurde direkt mit dem Opfer konfrontiert, ohne es direkt am Anfang zu wissen (geahnt hab ich es aber sofort), der Mord an sich wurde aber nicht beschrieben, sodass man auf das Grauen noch etwas warten musste. Den Einstieg mit den Ermittlern fand ich sehr ungewöhnlich und dennoch sehr passend und umso überraschter war man über den Start der eigentlichen Handlung.

Das junge Modell Linda Parker wird in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden, der Täter hat den Tatort in ein Kunstwerk verwandelt, so zumindest ist aus der Botschaft „Schönheit umgibt sie“ zu schließen. Selbst für die erfahrenen Ermittler Robert Hunter und Carlos Garcia ist dieser Tatort einfach nur grausam. Das Opfer wurde gehäutet, Hände und Füße wurden ihr amputiert und niemand scheint ihr etwas Böses gewollt zu haben. Als auf einmal das FBI im Büro des LAPD steht ist die Verwirrung groß – denn bessere Ermittler als Hunter und Garcia scheint es in L.A. nicht zu geben. Doch nicht das LAPD bittet um Hilfe sondern das FBI, denn im gesamten Land scheint es noch mehr Opfer des Täters zu geben, auch wenn alle Morde anders begangen wurden und auf den 1. Blick alles unterschiedlich zu sein scheint, haben alle Opfer ein gemeinsames Merkmal, dass auf eine Verbindung schließen lässt. 

Ich habe mich direkt wieder in das Buch vertieft, die Außenwelt wurde ausgeblendet und gespannt las ich Seite für Seite um dem Täter auf die Schliche zu kommen. Besonders gut hat mir die Zusammenarbeit zwischen FBI und LAPD gefallen, besonders das brodelnde Konfliktpotential und die spürbare Diskrepanz zwischen den beiden Einheiten, die das gleiche Ziel verfolgt haben. Schade fand ich, dass die Morde noch nicht einmal im Ansatz beschrieben wurden – viel Vorgeplänkel aber die eigentlichen Morde blieben im Verborgenden. Nun gut, solche Grausamkeiten zu beschreiben ist sicher auch kein Leichtes, aber für mich war nicht immer ganz klar, wann ein Opfer tot war und wann nur bewusstlos. Wenigstens einen kleinen Einblick in die Morde hätte ich mir gewünscht. 

Den Schreibstil fand ich wieder sehr fesselnd, besonders gut hat mir bei diesem Buch gefallen, dass Hunter und Garcia auch nach Außen als ein Team gewirkt haben. Es gab bei diesem Buch weniger „Klugscheißen“ von Hunter – hatte ich zumindest im Gefühl und er hat auch nicht versucht den Mörder im Alleingang zu stellen. Das fand ich sehr positiv. Was mir wirklich sehr gut gefallen hat, war die Komplexität durch das FBI. Die Handlungsorte haben sich verändert, die Methoden und Möglichkeiten ebenfalls. Aber auch mit mehr Köpfen schien der Täter nicht schneller gefasst worden zu sein. 

Was mir etwas weniger gut gefallen hat, war die fehlende Ermittlungsarbeit an der Basis. Gespräche mit Angehörigen wurden nicht beschrieben, sondern wurden einfach geführt, die Ermittlungsergebnisse der unterschiedlichen Bereiche (Kriminaltechnik, Rechtsmedizin, Technik usw.) wurden gar nicht erwähnt. Da boten die Gespräche mit Dr. Hove die meisten Informationen, doch ich fand dies irgendwie zu wenig und zu oberflächlich.

Das Motiv des Täters und die Auflösung des Falls fand ich in Ordnung. Besonders das Motiv fand ich erschreckend und wirklich wohl durchdacht. Die Auflösung hätte auch etwas unspektakulärer und realistischer gewünscht. Was mich jetzt schon wahnsinnig macht ist der böse Cliffhanger am Ende des Buches: Ich warte schon auf das nächste, aber das dauert sicher erst noch bis zum nächsten Herbst. Ich habe mich durch das Buch aber dennoch gut unterhalten gefühlt und war an das Buch wirklich gefesselt. Allerdings gab es von Carter aber Bücher die mir wesentlich besser gefallen haben. Von mir gibt’s daher 4 Sterne.

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Tags: blutrausch, carlos garcia, chris carter, miissbuch, miissbuchblog, rezension, robert hunter, thriller, ullstein   (9)
 

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Bösland

Bernhard Aichner
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei btb, 01.10.2018
ISBN 9783442756384
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Bösland
Autor: Bernhard Aichner
Seiten: 448
Verlag: btb Verlag
Handlungsort: Irgendwo ; Lamai, Thailand
Erstveröffentlichung: 01.Oktober 2018

INFOS ZUM AUTOR

„Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.
Die Thriller seiner Totenfrau-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Eine US-Verfilmung ist in Vorbereitung.“ (Quelle)

REZENSION

Dieses Buch wurde mir vom Verlag und dem Bloggerportal zur Verfügung gestellt – vielen Dank. Meine Meinung wurde dadurch durch keine Weise beeinflusst.

Ben findet im Jahr 1983 seinen Vater erhangen auf dem Dachboden auf. Doch der 11jährige Junge ist keineswegs traurig, sondern eher erleichtert, dass sich sein gewalttätiger Vater das Leben genommen hat und er eine unbeschwertere Kindheit als bisher erleben darf. Sommer 1987 auf dem Dachboden von Ben, den er „Bösland“ nennt, wird die Leiche seiner Mitschülerin Mathilda gefunden – er soll mit einem Golfschläger 7 Mal auf sie eingeschlagen und getötet haben, wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und kann sich an nichts mehr erinnern, bis er 30 Jahre später bereit ist sich seiner Vergangenheit zu stellen, denn wieder sterben Menschen und Ben ist sich sicher, damit nichts zu tun zu haben…

Das Cover finde ich jetzt nicht sehr besonders. Der Titel steht ganz klar im Vordergrund und ist gut lesbar. Auch den Namen des Autors kann man gut lesen und dieser ist vom Titel des Buches klar abgegrenzt. Der Hintergrund ist sehr hell gestaltet, aber sagt nichts über den Inhalt aus. Was die Zahlen auf dem Cover bedeuten, weiß ich leider nicht, vielleicht sind sie auch nur willkürlich gewählt.

Den Einstieg ins Buch fiel mir persönlich total leicht. Die Kapiteleinteilungen, die immer einen Satz aus dem Kapitel zeigen sind relativ kurz. Wer lange Kapitel erwartet, wird auch sicherlich enttäuscht. Mir hat die Aufteilung aber total gut gefallen. Ein Kapitel für die Erzählung der Ereignisse und eines, bei dem Ben mit seiner Therapeutin Therese Vanek im Gespräch ist.

Der Einstieg in die Geschichte startet 1983, als Ben seinen Vater auf dem Dachboden – dem Bösland – findet. Doch schon hier reagiert er nicht wie ein „normaler“ Junge. Gemeinsam mit seinem Freund und Vertrauten Felix Kux laden sie die Kinder des Dorfes ein, um die Leiche des Vaters zu bestaunen, denn Trauer empfindet Ben beim Tod seines Vaters nicht. Therese Vanek ermutigt ihren Patienten, sich endlich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen, denn auch 30 Jahre nach dem Tod von Mathilda ist nicht klar, wieso Ben das Mädchen umgebracht haben soll. Ben geht ein Wagnis ein und reist zurück ins Bösland und findet endlich die Wahrheit heraus, die noch viel gravierender ist, als er es für möglich gehalten hätte…

Ich habe mich im Buch sofort wieder „Zuhause“ gefühlt. Aichners Schreibstil ist einzigartig, die Einteilung der Kapitel ist zwar immer noch sehr verschwenderisch, aber deutlich besser gelungen, als bei der Toten-Trilogie. Aichner hat einen unglaublich fesselnden Schreibstil, der aus relativ kurzen und präzisen Sätzen besteht, wenig wörtliche Rede beinhaltet und dennoch so lebendig gestaltet ist, dass ich mir jede einzelne Szene des Buches vorstellen konnte. Die Kapitel, die Gespräche zwischen Ben und seiner Therapeutin oder Ben und anderen Charakteren beinhalten, bestehen ausschließlich aus wörtlicher Rede, wobei der Stil mit den Spiegelstrichen auch einzigartig ist, denn diese lassen keinen Einblick in die Emotionen, Gestik und Mimik der Charaktere zu und finden nur in der Fantasie der Leser statt. 

Auch der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen, ich fand die Idee durchaus gelungen, die Umsetzung spannend und die Charaktere lebendig. Auch wenn das Buch wirklich sehr spannend war, es gab nicht wirklich so richtig spannende Momente, ich hatte das Gefühl, dass ich eher in spannender Erwartung auf etwas war – was aber glaube ich nie eingetreten ist, denn während des Lesens war mir leider auch relativ zeitig das Ende klar. Spannend war es aber dennoch und das detailreiche Ende hatte ich auch ganz gewiss nicht vorhergesehen. 

Den „2. Abschnitt“ (das Buch war nicht unterteilt, aber alle die es gelesen haben, wissen was ich meine) hätte ich mir etwas detaillierter gewünscht. Viele Handlungen waren für mich nicht schlüssig, da die Gedankengänge der Charaktere häufig nicht beschrieben wurden, sondern wenn überhaupt als Fakt dargestellt wurden. Was mich im Nachhinein überrascht, ist die Anzahl der Personen, die im Buch präsent waren. Das waren 5 Hauptfiguren und vielleicht ebenso viele Nebenfiguren – andere Bücher kommen mit 10 Charakteren niemals aus. Was mich total überrascht hat, mir aber auch erst beim Schreiben der Rezension aufgefallen ist: Ich habe keine Ahnung um welches Dorf es sich handelt, und wo sich ein Großteil der Handlung abgespielt hat. Okay Thailand, das wurde benannt, aber in welchem anderen Land der Welt, das Buch spielt – keine Ahnung. Noch erschreckender finde ich, es ist total egal. Denn die Umgebung war gar nicht wichtig – Bösland kann überall sein. 

Ich habe mich durch das Buch gut unterhalten gefühlt, bin durch die Seiten geflogen und wollte unbedingt das Buch so schnell wie möglich beenden, denn trotz weniger Worte war die Grausamkeit immer zu spüren. Von mir gibt’s 5 Sterne – Leute lest dieses Buch! 

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Tags: ben, bernhard aichner, bösland, btb, miissbuch, miissbuchblog, rezension, soy kux, thriller   (9)
 

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Traumaspiel

Mark Franley
Flexibler Einband
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.01.1899
ISBN B01FIY06L0
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Traumaspiel
Autor: Mark Franley
Seiten: 276
Verlag: CreateSpace Independent Publishing
Handlungsort: Nürnberg, Burgthann (Bayern), Deutschland
Erstveröffentlichung: 2006 unter Die Dämonen ruhen nicht

INFOS ZUM AUTOR

„Mark Franley wurde im Jahr 1972 in Nürnberg, Deutschland, geboren, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Obwohl seine Karriere als Schriftsteller erst mit Ende dreißig begann, schaffte es bereits sein erster Thriller „Heuchler“, ohne Umwege in Amazons deutsche Top 10 Kindle-Charts.
Die Hauptfigur des Werkes, Mike Köstner, erfreute sich so großer Beliebtheit, dass auch die Nachfolgebände „Benutzt“, „Karla“, „Nachtkalt“ und „Hochmut“ innerhalb von wenigen Tagen in den Top 5 zu finden waren.
Aufgrund der großen Resonanz und der vielen positiven Rückmeldungen der Fans und Leser zur Köstner-Reihe, entsteht nun aktuell eine neue Thrillerserie rund um das Nachfolgeteam von Mike Köstner und den jungen Komissar Lewis Schneider.“ (Quelle)

REZENSION

„dann wurde Claudia [die Freundin von Sebastians Sohn] langsam wach…Irgendwann ergab sich, dass Katja [Sebastians Frau] auf ihm saß“ (S.57).

Dieses Buch habe ich vom Autor selbst zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle für dein Vertrauen in mich. Meine Meinung wurde dadurch durch keine Weise beeinflusst.

Lewis Schneider kehrt aus Berlin zurück in seine Heimat Nürnberg. Als Kommissar in der Mordkommission steht er direkt vor einem großen Rätsel, das auf den ersten Blick nach einem Familiendrama aussieht. Die junge Mutter Lea Unruh schmeißt sich vor einen Zug, während sie zuvor ihren Mann und ihren kleinen Sohn auf brutale Weise umgebracht hat…
Währenddessen ist Sebastian Filmoor, Deutschlands größter Thrillerautor in einer Schreibkrise und er beschließt Adam Voss im Gefängnis zu besuchen, den Mann dessen Taten ihm damals zu Ruhm verholfen haben
…Irgendwie sind Lewis Schneider und sein Kollege Florian Ritter nicht ganz vom offensichtlichen Familiendrama überzeugt. Als dann auch noch ein signiertes Buch von Sebastian Filmoor auftaucht, welches er Adam Voss in der JVA geschenkt hat, nehmen die beiden die Ermittlungen auf…

Das Cover finde ich nicht sonderlich ansprechend. Den Titel finde ich passend gewählt, auch wenn er nicht direkt zum Inhalt des Buches passt. Auch das Schachbrett kann man noch passend zum Titel bezeichnen. Was ich allerdings nicht verstehe ist das Tier (ich glaube ein Skorpion). Dieses hat meiner Meinung nach überhaupt nichts mit dem Inhalt des Buches oder dem Titel zu tun und wirkt für mich fehl am Platz. 

Den Einstieg ins Buch finde ich sehr gelungen. Man bekommt Einblicke in eine Affäre die Lea Unruh hat, spürt, wie schuldig sie sich fühlt und wie abhängig sie dennoch von ihrer Affäre ist. Auch das erste Auftreten von Sebastian Filmoor in der JVA in der Voss in Sicherheitsverwahrung sitzt finde ich interessant und gelungen. Man weiß sofort, welche Rolle die beiden Personen im Buch einnehmen. Lewis Schneider Start fand ich hingegen nicht ganz so gelungen, ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er mir unsympathisch ist und er kam mir ein wenig gestresst vor. Den Einstieg in den eigentlichen Fall, die Zusammenarbeit mit seinem Kollegen fand ich hingegen durchaus gelungen.

Es scheint, als hätte sich Lea von ihrer Affäre lösen können, doch als diese von ihrer Tür steht ist sie ihr gefügig. Sie betäubt ihren Mann und ihren Sohn um eine letzte Nacht mit ihrer Affäre zu verbringen, die ihr verspricht, sich dann für immer aus ihrem Leben zuhalten. Doch die Nacht läuft aus dem Ruder…
Sebastian Filmoor steht vor einer Krise, der erfolgreiche Autor steckt mitten in einer Schreibblockade, zu seiner Frau fühlt er sich wenig hingezogen, sein Sohn ist auf dem besten Weg erwachsen zu werden, sein einziger Lichtblick – Sabrina. Die junge Frau kennt Sebastian nicht persönlich, lediglich über das Internet flirten sie gemeinsam, doch um sich wirklich auf eine Affäre einzulassen, fehlt ihm der Mut. Bis er sie eines Abends in einer Bar unter anderem Namen kennen lernt…

Für die relativ wenigen Seiten hatte das Buch viel Inhalt. Für mich war Sebastian Filmoor der präsenteste Charakter im Buch, auch wenn dies sicher nicht beabsichtigt war. Ich fand dass das Familiendrama sehr weit in den Hintergrund gerückt ist und die Ermittlungen nur am Rande Platz im Buch fanden. Anders als zu Beginn entwickelte sich Lewis Schneider zu einem angenehmen Charakter. Ich konnte mich zwar nicht gut in ihn hineinversetzen, dafür war er auch, meiner Meinung nach, viel zu wenig präsent. Auch Sebastian Filmoor fand ich sehr sympathisch, seine Gefühle fand ich nachvollziehbar. Sowohl Katja Filmoor, als auch Sabrina Förster waren zwei Charaktere, die ich wenig bis gar nicht einschätzen konnte. Bei Katja Filmoor hatte ich das Gefühl, dass sie Lea Unruh bald folgen würde, während ich Sabrina Förster irgendwie gruselig und unbehaglich fand.

Ich muss sagen, dass das Buch inhaltlich sehr voll gepackt war, der Inhalt aber nur sehr oberflächlich behandelt wurde, es fehlte etwas an Tiefe. Was mich wirklich sehr gestört hat, waren einigen Rechtschreibfehler und Fehler in der Handlung.
Zum einen meine ich mit Fehler in der Story, Fehler, die beim Korrekturlesen hätten auffallen müssen: „dann wurde Claudia [die Freundin von Sebastians Sohn] langsam wach…Irgendwann ergab sich, dass Katja [Sebastians Frau] auf ihm saß“ (S.57). Dabei ging es die ganze Zeit um Katja. Zum anderen meine ich aber auch offen gebliebene Fragen: Wer war die Affäre von Lea Unruh? Wer hat Katja Filmoor zum ersten Mal entführt? Wem gehört das zweite Buch?

Für mich war das Buch aber nicht durchweg schlecht oder Mist oder so. Nein ich fand das Buch durchaus spannend, aber die Fehler waren einfach sehr auffällig. Hätten die wirklich wichtigen Teile mehr Beachtung geschenkt bekommen oder wären differenzierter und ausführlicher beschrieben worden, wäre dieses Buch sicher eines meiner Highlights geworden. Die Grundidee ist durchaus spannend und gut gelungen, allerdings fand ich, dass die Umsetzung nicht zu 100% durchdacht wurde. Wie bereits erwähnt sind viele Fragen offen geblieben und einige „Ergebnisse“ waren einfach nicht logisch und nachvollziehbar.

Ich vergebe für dieses Buch 3 Sterne und hoffe, dass die weiteren Teilen mehr durchdacht sind und die Spannung sich bis ans Ende hält. 

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Tags: createspace independent publishing, florian ritter, lewis schneider, mark franley, miissbuch, miissbuchblog, psychothriller, rezension, traumaspiel   (9)
 

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Der Professor

John Katzenbach
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 28.10.2010
ISBN 9783426198247
Genre: Krimi und Thriller

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376 Bibliotheken, 6 Leser, 10 Gruppen, 17 Rezensionen

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Der Täter

John Katzenbach , Anke Kreutzer
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2010
ISBN 9783426505342
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

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Dämonen

Patricia Cornwell , Karin Dufner
Flexibler Einband: 478 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.08.2013
ISBN 9783442477401
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

INFOS ZUM BUCH

Titel: Dämonen
Autor: Patricia Cornwell
Seiten: 508
Verlag: Goldmann Verlag
Handlungsort: Knoxville (Tennessee)/ Boston (Massachusetts)/ Baton Rouge, Zachary (Louisiana)/ Delray Beach Livingston (Florida)/ New York City (New York), USA; Stettin, Polen
Erstveröffentlichung: 2006 unter Die Dämonen ruhen nicht

INFOS ZUM AUTOR

„Patricia Cornwell, 1956 in Miami geboren, arbeitete als Polizeireporterin in der Rechtsmedizin, bevor sie mit ihrem ersten bahnbrechenden Thriller um die Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta die Bestsellerlisten stürmte. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin war sie dann unter anderem als Leiterin der Abteilung für Angewandte Forensik an der National Forensic Academy der University of Tennessee tätig. Patricia Cornwells hochspannende und bis ins kleinste Detail recherchierte Bücher wurden mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet und erobern nach wie vor regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten.“ (Quelle)

REZENSION

Dieses Buch ist der 12. Teil der Reihe rund um Kay Scarpetta. Wobei ich in diesem Buch Kay Scarpetta nicht sehr präsent fand. Dieser Teil baut auf die Geschehnisse des 10. und 11. Teiles auf, sodass ich nicht versichern kann, dass ich zu diesen beiden Teilen nicht spoilern werden.

Kay Scarpetta hat mit ihrer Vergangenheit in Richmond abgeschlossen, seit einiger Zeit ist sie als freie Rechtsmedizinerin tätig und trauert immer noch Benton Wesley und ihrem vorherigen Leben hinterher. Pete Marino hat seinen Polizeidienst ebenfalls an den Haken gehangen und ist nun bei Lucy im Revier tätig.
Kay Scarpetta wird von einer jungen Polizistin während eines Seminars auf Morde in Baton Rouge, Louisiana aufmerksam gemacht. Scheinbar sterben in der kleinen Stadt immer wieder Frauen und Nic Robillard ist sich sicher, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Währenddessen erhalten Marino, Lucy und Scarpetta Briefe aus einem Gefängnis aus Louisianna, von niemand anderem als Jean-Baptiste Chardonne. Er hat geheime Informationen für Scarpetta, wenn sie sich bereit erklärt, sein Leben zu beenden und ihm bei seiner Hinrichtung die tödliche Spritze zu geben.

Das Cover dieses Buches passt optisch sehr gut zu den vorherigen Teilen. Das Rot sticht total aus der Reihe heraus und ich finde auch, dass dieses Buch anders als die vorherigen ist. Das Krokodil/der Alligator auf dem Cover finde ich erst im Nachhinein passend, aber generell nicht unbedingt ansprechend. Auch mit dem Titel habe ich meine Probleme, da mir der ursprüngliche Titel „Die Dämonen ruhen nicht“ besser gefallen hätte. 

Der Einstieg ins Buch verläuft anders als in die anderen Bücher. Denn nicht nur, dass man Kay Scarpetta nicht mehr in der so vertrauten Umgebung begegnet, auch der Schreibstil hat sich verändert. In den vorherigen Büchern waren die Kapitel um Kay Scarpetta immer aus der Ich-Perspektive geschrieben. Dies hatte den großen Vorteil, dass man sich gut in sie hineinversetzen konnte und Sympathien für die entwickelt hat. Dieses Buch ist aus der 3. Person geschrieben, sodass man nicht mit Scarpettas Kopf denkt, mit ihrem Herz fühlt und mit ihren Augen sieht.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch gar nicht so sehr auf Scarpetta fokussiert war. Es gab so viele verschiede Personen, Perspektiven und Erzählstränge, dass man schnell den Überblick verlieren konnte – doch irgendwie hat Cornwell es geschafft, die Kapitel so miteinander zu verbinden, dass man immer wusste worum es gerade bei Person XY geht. 

Da dieses Buch so anders ist, gibt es auch keinen klaren Fall an dem Marino und Scarpetta gemeinsam arbeiten. Irgendwie ist jeder Charakter für sich, mit seinen eigenen Problemen beschäftigt und sehr auf sich fokussiert. Dies hatte zur Folge, dass ich als Leserin auch auf jeden Charakter fixiert war und wegen der großen Unterschiede Scarpetta eher etwas im Hintergrund präsent war. Besonders gelungen fand ich die Komplexität, die Lucy im Buch gegeben wurde. Das einst junge Mädchen ist nun eine junge Frau Ende 20, steht auf eigenen Beinen, hat ihren eigenen Kopf, ihre eigene Ziele und wirkt sehr tough. 

Ich war während des Lesens schon immer überrascht, wie komplex dieses Buch ist. Wie viele Personen an genau der gleichen Sache interessiert bin, für oder gegen sie arbeiten. Ich hatte ab der Mitte des Buches das Gefühl, dass dieses Buch auch 1000 Seiten haben könnte und es immer noch nicht möglich wäre, all die verschiedenen Handlungen zu beenden. So war es für mich keine große Überraschung, dass der Inhalt des Buches nicht auf dieses Buch begrenzt ist, sodass es im nächsten Teil der Reihe sicherlich (bzw. hoffentlich) an die Ereignisse aus diesem Buch anschließt.

Was mir bei diesem Buch besonders gut gefallen hat war, dass meine „Menschenkenntnis“ und mein „Lesegefühl“ doch nicht versagt haben. Ich kann auf meine Freude nicht näher eingehen ohne zu spoilern und mir fällt es bei der Komplexität und dem eigentlich fehlenden Ende wirklich schwer, weiter meine Meinung zu benennen. 

Ich muss sagen, auch wenn mich der veränderte Schreibstil zunächst hat stutzen lassen und ich es wirklich eine krasse Veränderung fand, war es für dieses Buch genau das Richtige. Die verschiedenen Perspektiven hätten eine ganz andere Dynamik und Gewichtung bekommen, wenn Scarpettas Teile weiter in der Ich-Perspektive geschrieben worden wären.
Auch wenn dieses Buch so komplex war und jetzt noch so viele Handlungen und auch Fragen offen geblieben sind, fand ich das Buch super spannend und vergebe hierfür vier Sterne. Ich freue mich auf die weiteren Teile

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Tags: dämonen, goldmann, kay scarpetta, miissbuch, miissbuchblog, patricia cornwell, pete marino, rezension, thriller   (9)
 
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