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vampire, internat, house of night, fantasy, liebe

House of Night - Gezeichnet

P.C. Cast , Kristin Cast , Christine Blum
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.12.2009
ISBN 9783596860036
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe jetzt Gezeichnet von PC Cast und Kristin Cast gelesen - ja, Teil Eins der mit so vielversprechenden Kritiken versetzten House of Night-Reihe, die mittlerweile wohl schon zu einer ziemlichen Kultreihe avanciert ist -, und irgendwie bin ich nicht ganz sicher, was ich davon halten soll.
"Mal etwas ganz anderes", "man wird sofort gefesselt von der Story" und "besser als alle Bis(s)-Bücher zusammen" sagen die fleißigen Kritikerinnen der Lesejury. Womit ich nur teilweise übereinstimme.
Der Anfang, die Einführung der Protagonistin Zoey, einer Nachfahrin der Cherokee-Indianer, ins Vampyrinternat House of Night, hat sich ziemlich hingezogen und auch wenn die Vampyrwelt selbst, ihre Bräuche und so weiter, sprich: die Hintergrundgeschichte, gut ausgearbeitet ist, ist das Buch an sich viel zu wechselhaft für meinen Geschmack. Band I (es gibt wohl insgesamt sechs Bücher, wovon ich aber wie gesagt momentan nur das erste kenne) ist eigentlich nur eine detaillierte Beschreibung des Lebens im House of Night und der Welt der Vampyre, die Zoey gerade erst kennenlernt, gespickt mit eher mäßig interessanten und ziemlich doll zensierten 'Sex'geschichtchen, Vulgärausdrücken und grauenhaft überzogener Umgangssprache seitens der jugendlichen Charaktere, damit sie sich auch wirklich nach Teenies anhören, ein wenig Mystik, einer Prise Lovestory, die allerdings noch in den Kinderschuhen steckt, und vor allem jeder Menge Zickenkrieg zwischen der Clique Zoeys und einer fiesen blonden Sexbombe namens Aphrodite, die die Anführerin einer 'Elitegruppe' mit dem klangvollen Namen 'Töchter der Dunkelheit' ist. Dieses kleine Bitchfight ist auch die eigentliche Handlung von Gezeichnet, und es könnte theoretisch recht unterhaltsam sein, hätte das Autorinnenduo nicht so unrealistisch viele Schimpfwörter hineingeklatscht und wäre Zoey nicht ganz so marysuehaft wie sie leider ist. Sie ist zwar nicht blond und blauäugig, aber dieses Manko macht sie durch ihre umwerfende, 'an eine Göttin erinnernde' Schönheit und ihre unglaublichen magischen Fähigkeiten, wie sie in der Geschichte der Vampyre noch nie aufgetreten sind, wieder wett. An bezaubernden Blondinen mangelt es in Gezeichnet im Übrigen auch nicht; von den acht weiblichen Teenie-Hauptfiguren sind geschlagene vier blond, und ungefähr siebenundneunzig Prozent aller Bewohner des House of Night sehen aus wie Filmstars, was natürlich daran liegt, dass sie Vampyre sind (Klischee!!).
Naja. Mein Fazit ist, dass Gezeichnet durchaus Potential zu einem echt guten Buch hat, nur leider an den meisten Stellen zu überzogen und unrealistisch ist (jaja, es ist Fantasy, aber trotzdem!) und die Protagonistin zu glatt und perfekt ist, als dass man sich mit ihr identifizieren könnte.
Vielleicht ist Band II ja besser.

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Tags: house of night gezeichnet, rezension   (2)
 
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