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Heim schwimmen

Deborah Levy
E-Buch Text: 168 Seiten
Erschienen bei Verlag Klaus Wagenbach, 31.01.2013
ISBN 9783803141255
Genre: Romane

Rezension:

Es soll nur eine Woche erholsamer Urlaub an der Côte d’Azur werden. Der Autor Jozef, seine Ehefrau und Journalistin Isabel sowie deren 14-jährige Tochter Nina. Das Haus teilen sie sich mit ihren Freunden Laura und Mitchell. Schon bei der Ankunft droht Ungemach, im Pool treibt ein scheinbar lebloser Körper, der sich jedoch dann als ausgesprochen lebendige junge Frau herausstellt. Aus einem später nicht mehr nachvollziehbaren Impuls heraus lädt Isabel Kitty Finch ein, das noch freie Schlafzimmer zu nutzen. Isabel ahnt, dass dies der letzte Tropfen ist, der ihrer Ehe noch fehlt, um sie endgültig scheitern zu lassen. An allen Krisenherden der Welt ist sie präsent, während zu Hause ihr Mann das Bett mit anderen Frauen teilt und sich ihre Tochter zunehmend entfremdet. Ihre Freundin Laura ist ihr in diesem Moment auch keine Hilfe, steht diese ebenfalls vor einem Scherbenhaufen: das gemeinsame Geschäft ist pleite und sie und Mitch werden ihr Haus veräußern müssen. Keine guten Voraussetzungen für erholsame Ferien.

Deborah Levys Roman hat es 2012 bis auf die Short List des Man Booker Prize geschafft und wurde allseits für seine präzise Zeichnung von Figuren gelobt, die allesamt vom Leben enttäuscht oder frustriert sind und in eine ungewisse Zukunft blicken. Insbesondere Isabel wird sich der fragilen Lage bewusst, in der sie sich innerhalb des Familiengefüges und des Londoner Zuhauses befindet:
„In ihrem Haus in London war sie eine Art Gespenst. Wenn sie aus irgendeinem Kriegsgebiet zurückkehrte und feststellte, dass in ihrer Abwesenheit die Schuhcreme oder die Glühbirnen einen neuen Aufbewahrungsort erhalten hatten, in der Nähe, aber eben nicht genau dort, wo sie sonst immer gewesen waren, dann wurde ihr klar, dass auch sie keinen festen Platz im Haus der Familie hatte.”
Das Idyll der Kleinfamilie existiert nicht mehr. Vielleicht hat es dieses nie gegeben, trotzdem scheint die Verbindung zwischen ihr und Joe nicht gänzlich abgerissen, wie Tochter Nina erstaunt feststellt. Die kleinen Veränderungen sind es, die die Figuren letztlich völlig aus der Bahn werfen. Nachdem Joe – wie von Isabel schon zu Beginn prophezeit – mit Kitty geschlafen hat, stellt er fest:
„Alles war wie vorher, nur ein klein wenig anders.”
Dass dieses „klein wenig“ aber genau das ist, was ihm bislang an Mut gefehlt hat, wird erst einen Moment später klar. Deborah Levy benötigt nicht viele, ausschweifende Worte, um das Unglück ihrer Figuren auf den Punkt zu bringen und entwickelt so einen sehr eingängigen, eigenen Stil.

Ein kurzer Roman, in der Sommerhitze der Mittelmeerküste angesiedelt und somit perfekt für heiße Tage. Ein wenig hat er mich an Ali Smith „The Accidental“ erinnert, der mit einem ähnlichen Grundszenario spielt und bereits 2005 bis auf die Short List des Man Booker Prize vorgedrungen war.

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Gott, hilf dem Kind

Toni Morrison , Thomas Piltz , Nina Kunzendorf
Audio CD
Erschienen bei Argon, 27.04.2017
ISBN 9783839815595
Genre: Romane

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Chanson douce

Leïla Slimani
Sonstige Formate: 240 Seiten
Erschienen bei Editions Gallimard, 18.08.2016
ISBN 9782072681578
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Le bébé est mort. Il a suffi de quelques secondes. “ – Mit der Ankündigung des Todes des Babys beginnt Leïla Slimanis Roman „Chanson douce“. Doch wie kam es dazu? Myriam und Paul Massé sind jung, erfolgreich und die perfekte Familie mit der kleinen Mila und Baby Adam. Doch Myriam fühlt sich zunehmend falsch in der Rolle als Hausfrau und Mutter und als sie einen ehemaligen Studienkollegen trifft, der sie an ihre Karriere Anwältin erinnert, ist die Entscheidung schnell getroffen: eine Nanny muss her. Nach einem langen Casting entscheiden sie sich für Louise, die sofort die Herzen der ganzen Familie erobert. Sie kann nicht nur die trotzige Mila bändigen, sondern geht auch ganz in der Haushaltsarbeit auf und bald schon erstrahlt die Pariser Wohnung in ungeahntem Glanz. Immer abhängiger werden die vier von der resoluten und gutmütigen Frau; Myriam arbeitete mehr und mehr und auch Paul sehnt sich nach dem Leben vor den Kindern zurück und verbringt zunehmend mehr Zeit in seinem Tonstudio. Aber Louise hatte auch ein Leben vor den Massés und obwohl sie immer mehr in die Familie hineinwächst und dort praktisch einzieht, holt sie dieses Leben langsam wieder ein.

Leïla Slimanis Roman wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderem dem Prix Goncourt 2016. Auch wenn ein Mord geschieht, handelt es sich nicht um einen Krimi, wirkliche Spannung wird auch nicht aufgebaut, eher ungute Ahnung. In Form der Analepse erzählt – immerhin weiß man vom ersten Satz an, dass die Kinder die Erzählung nicht überleben werden – nähert man sich langsam diesem Ereignis. Während die Handlung um den Haushalt Massé chronologisch voranschreitet, erfährt über Rückblenden von Louises Leben vor der Anstellung dort: ihr Mann, ein Taugenichts, der sein Leben mit Klagen verbrachte; ihre Tochter Stéphanie, die viel zu früh kam und unter den unsäglichen Verhältnissen stumm litt; die Vermieter und Arbeitgeber, die Louise systematisch schikanierten.

Der Roman lebt von den Figuren, vor allem die zwei Protagonistinnen symbolisieren hervorragend die Tragik der modernen Frau: Myriam, zerrissen zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen dem Wunsch eine gute Mutter zu sein und dem Verlangen nach beruflicher Selbstverwirklichung und Anerkennung. Das schlechte Gewissen als ständiger Begleiter, sowohl gegenüber den Kindern wie auch gegenüber ihrer Arbeit und den Klienten. Es scheint keinen wirklichen Zwischenweg zu geben und trotz aller Emanzipation bleibt der Ehemann und Vater bei dieser Problematik außen vor. Louise hingegen ist gefangen in den typischen Geringverdienerjobs als Pflegerin oder Kindermädchen, die ihr nie einen finanziellen Ausstieg aus der Misere ermöglichen. Dazu die Abhängigkeit von einem Mann, der nichts zum Haushalt beiträgt und sie in sein Unglück mit hineinzieht. Für kurze Zeit können die beiden Frauen sich der Illusion hingeben, ihrem Schicksal zu entkommen und die ausgelassene Freiheit von Bürden zu leben, doch dann werden sie von der Realität eingeholt, die brutal zuschlägt und den Moment der Glückseligkeit zerschlägt.

„Chanson douce“ ist erst der zweite Roman der Franco-Marokkanerin und lässt die Erwartungen für weitere Bücher der Autorin hoch steigen. 

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A Good Country

Laleh Khadivi
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing, 29.06.2017
ISBN 9781408875995
Genre: Sonstiges

Rezension:

Reza Courdee is living the typical teenage life in California. He has got his friends with whom he likes to spend time surfing in the ocean and haging around at the beach and he also has his first crush and makes first sexual experiences. He plays soccer and he is highly achieving in school. Yet, with his new bunch of friends, he neglects his former interests and spends more time consuming drugs and doing nothing which does not really agree with his parents’ – immigrants from Iran – expectations for their son. However, one day, his life starts to change: Reza, born in the USA, is suddenly the immigrant, a terrorist and his friends start to question their friendship. He becomes more and more isolated and thus joins a group of Muslims who find relief and support in the local mosque. Most of all Fatima is attracted by the strong believers and the hip American girl, who easily shared her bed with Reza, starts not only wearing a hijab but also following the strict rules of Koran.

I really liked how Laleh Khadivi elaborates the topic of finding your identity on different levels. In the beginning, we seem to encounter the average teenager who does not share his parents’ beliefs and finds his ideas much more mirrored in his peer group. A slight disdain for the elder generation is not uncommon at this age. The fact that his Americanizes his name “Reza” into “Rez” also shows that it is this culture and not his familial background that he identifies with. I also found quite remarkable how the parents cope with their own immigration history and their culture. They eat in the old Iranian style, but try to integrate into the American culture since they are grateful for the lives they can lead there. They do not seem to convey that much of their past to their son. This only happens after Rez is identified as an immigrant, which he apparently is not since he was born in California. His interest in his family life is only born at the moment when he is excluded from the culture he always considered to be his own. His drifting away from the parents now leads to a new rapprochement in order to create the new self and to identify who he is and where he comes from. The most thought-provoking step in this development is definitely the encounter with Islam. As a reader you can effortlessly understand why this is attractive and how and why radicals do not have any problems winning over second or third generation immigrants for their ideas. It is absolutely convincing why Fatima and the others are magnetized and easy comply with the codes.

Yet, it is not only the immigrants’ perspective which is worth scrutinizing in this novel, it is also the behaviour of the “native” population which should be taken into account. When did we start seeing our friends and acquaintances not anymore as whom they are but as “Muslims” or “immigrants”? Which effects do global and local acts of terrorism have on our own life? And to what extent to be transfer personal pain due to the loss of a beloved person onto others who are not at all connected with the incident which caused our grief?

If you are open, as a reader, to question yourself, you will surely find food for thought in this novel.  

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Paul Temple and the Conrad Case

Francis Durbridge
Audio CD
Erschienen bei Audiogo Limited, 16.08.2004
ISBN 9780563524649
Genre: Sonstiges

Rezension:

Betty, Tochter des englischen Arztes Dr. Conrad verschwindet spurlos aus ihrem bayerischen Internat. Die örtliche Polizei kommt mit den Ermittlungen nicht weiter und bittet Scotland Yard und Paul Temple, sie zu unterstützen. Zunächst unwillig nimmt der Privatdetektiv mit seiner Frau Steve sich des Falls an. Im Zimmer des Mädchens entdecken sie ein seltsames Cocktailstäbchen, das ihnen noch häufiger begegnen wird. Die erste Spur führt zu dem Autor Elliot France, der häufiger Gast im Internat war und scheinbar Mädchen zu sich nach Hause einlud. Auch der englische Banker Denis Harper, mit dem Betty befreundet war, verhält sich eher verdächtig, ebenso wie das Personal einer Schneiderei, bei der Betty scheinbar einen Mantel in Auftrag gegeben hatte. Nachdem Betty plötzlich in London wieder auftaucht, scheint der Fall gelöst, doch ein Mord in Bayern und wiederholte Anschläge auf Paul und Steve lassen die beiden den Fall nicht beiseitelegen.

Das Hörspiel 1959 für die BBC als Serie produziert ist bereits der 19. Fall für das britische Ermittlerehepaar. Eigentlich ist Paul Temple Schriftsteller, der die Ermittlungen als Inspiration für seine Romane nutzen möchte, findet aber gefallen an der Detektivarbeit und kann etwas unkonventioneller als Scotland Yard arbeiten.

Der Fall Conrad ist bezogen auf Aufbau und Lösung ein typischer Paul Temple Fall, nur dieses Mal mit Ausflug nach Bayern und Österreich. Leider hatte man offenbar keine deutschen Sprecher, so dass alle Figuren lupenreines britisches Englisch sprechen, was ich etwas schade für die Atmosphäre fand. Der Fall selbst bietet einige unerwartete Wendungen, die jedoch für mich nicht ganz logisch in ihrer Auflösung erscheinen, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass Paul Temple auch Ermittlungen unternimmt, von denen man als Hörer nichts weiß und die nur gegen Ende etwas plötzlich berichtet werden. In der Reihe nicht unbedingt der spannendste Fall, aber durchaus unterhaltsam. 

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The City Always Wins

Omar Robert Hamilton
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei MCD, 13.06.2017
ISBN 9780374123970
Genre: Sonstiges

Rezension:

The promise of a better life. A fight against an unbeatable enemy. A love in a time of upheaval. Almost 20 years under the dictator Mubarak come to an end when masses of people inspired by revolutions in other Muslim countries gather in Tahrir Square in Cairo and force Mubarak to resign. Social media are the new weapons and Mariam and Khalil are in the centre of the protests. They broadcast what is happening to the world and they treat the wounded always in fear of becoming a victim of the police, the army or any other group. Over months they keep their revolution alive, actually living from it, forgetting to eat, forgetting their own life. They feel their power to change something, but is there really hope for Egypt?

Omar Robert Hamilton, known for his fight for the Palestinian cause, combines the real events which took place in Egypt over 1.5 years with the fictitious story about Mariam and Khalil. Both of them are interesting characters. Mariam, on the one hand, who helps the doctors and could, together with her parents, establish a kind of camp hospital where immediate treatment is possible, who consoles the mothers of those who died in the protests and who is stubbornly following her ideals. Khalid, on the other hand, is not even Egyptian but find in the protests a kind of proxy for his family’s omitted fight for the Palestinian cause. With his American passport, he has no need to risk his life, but he is fully immersed in the revolutionary power and the mass movement and helps with his journalistic and technical knowledge. Their love is strong in the beginning, but the common aim slowly makes them drift apart. This becomes obvious when they talk to Mariam’s father about their plans for the future - marriage and children? No common ground can be found anymore, so what hold them together?

The strongest aspect of the novel, however, is the description of the fight. The risks the protesters take are impressively narrated. Their belief in a better country is strong and passionate. Some pieces were scary for somebody who was never close to such a situation: the young people writing the phone numbers of their nearest of kin on their arms so that the beloved can be informed in case of serious injury or death. I can only imagine people not really being ready to die, but accepting a possible death as a necessary danger to take for the cause.

Additionally, the narrative structure is remarkable. Omar Robert Hamilton has structured the novel in thee chapter: Tomorrow, Today, Yesterday. This diametrically opposes the chronological order and makes you wonder. Furthermore, the narrative is accelerated by frequent insertions of newspaper headlines, tweets and the like. The author thus managed to create an atmosphere of tension and excitement, you are really drawn into the plot and the characters’ emotional state of thrill.

Even though the plot is highly political, it is not judgemental at all. We get the uprising from a very personal point of view which I found most interesting and fascinating and important for outsiders. All revolutions are backed by ordinary people who risk everything. This novel most certainly gives them a voice and, most importantly, hints at a critical situation of a country which we tend to forget due to even more serious problems. 

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The Things We Thought We Knew

Mahsuda Snaith
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 15.06.2017
ISBN 9780857524683
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ravine and Marianne are best friends. Friends 4ever, the two 8-year-olds believe. Ten years later, Ravine is suffering from chronic pain syndrome and can hardly leave her bed. However, it is not only the illness that makes her suffer, but also her memories and now that her 18th birthday has come, she seems to be ready to confront the past. She is writing to Marianne, narrating what she recollects about their time together and with Marianne’s brother Jonathan, about both their dysfunctional families – Ravine’s father who ran away before she was even born and Marianne and Jonathan’s mother who was an alcoholic and didn’t really care for them – about Marianne’s uncle Walter coming to live with them and disappearing again and about that one evening which changed the lives of all the three of them.

“The Things We Thought We Knew” is an unusual coming-of-age novel. First of all because the protagonist who narrates the story is seriously ill and bedridden – how can a major event happen to such a character and change her life? Well, this happened already years before and thus we get a teenager’s view on the things which happened when she was a child. This is quite uncommon since we do not encounter the grown-up, rationally thinking adult who analyses what happened and has reflected on everything. Ravine is still in this process of becoming an adult, unsure of how to proceed and where her life will lead her. She is struggling with her mother and you can still at times see the child she once was in her.

The flashbacks, her memories of the past, the childhood which should have been carefree and was everything but are narrated in a child-suitable tone somehow as if Ravine could really slip in her former self and tell her story from the 8-year-old’s point of view.

The plot, alternating between the present and the past, has some suspense to offer. You surely want to know about the whereabouts of Marianne and about her family’s story developed. And there are secrets of the past to be revealed by Ravine. Yet, also the 18-year-old Ravine is at a crossroad of her life and it is not obvious which way she will decide for and is she is ready to make a decision at all, apparently, something needs to trigger her so move on, so what could this momentum be for a girl lying in bed?

What I appreciated most was the tone of the novel which made the characters come alive and which was well adapted to their age. All in all, a noteworthy debut novel.

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hörbuch

Bis an die Grenze

Dave Eggers , Julia Nachtmann
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 10.03.2017
ISBN 9783833737305
Genre: Romane

Rezension:

Josie steht vor den Trümmern ihres Lebens. Eine Klage hat ihr ihre Zahnarztpraxis geraubt, von ihrem Mann ist sie getrennt und wenig hält sie mehr an der Vergangenheit und in der Heimatstadt. Kurzerhand packt sie die beiden Kinder, den 8-jährigen Paul und die 5-jährige Ana und flieht mit ihnen nach Alaska. Mit einem Camper möchte sie den Bundesstaat erkunden und in der Weite des Landes zur Ruhe kommen. Doch die Reise ist beschwerlicher als gedacht und aus dem Abenteuerurlaub wird bald schon der Kampf ums Überleben: Überleben der Erinnerungen, Überleben gegen bösartige Menschen, Überleben von Naturgewalten.

Konnte mich Dave Eggers in der Vergangenheit mit „The Circle“ und „A Hologram for the King“ begeistern, war dieser Roman auch für mich als Hörerin eine Herausforderung. Zwar ist der Plot durchaus interessant und bietet einige spannende Momente, aber die Figurenzeichnung war unsäglich. War Mae Holland in „The Circle“ bereits naiv bis dümmlich, übertrifft Josie sie noch um Welten. Die studierte Zahnärztin, von der man rationales und bedachtes Handeln erwarten sollte, bringt sich und die Kinder immer wieder in größte Gefahr durch ihr blödsinniges und gedankenloses Handeln. Man möchte sie anschreien und ihr zurufen, wie absurd dumm sie sich verhält und wünscht sich geradezu, dass Paul und Ana nicht länger in ihrer Obhut bleiben dürfen.

Was als Selbstfindungstrip angekündigt war, ist eine Tour de Farce einer kopflosen Frau, die vor dem Leben davonrennt und bei all den gestellten Aufgaben nichts lernt. Dass ihr Sohn mehr verstand zu besitzen scheint als sie, ist erschreckend. Leider leidet darunter das Hörvergnügen, denn man kann sich kaum auf die Handlung konzentrieren, ist man so damit beschäftigt, denn nächsten Ausfall dieser Mutter zu verarbeiten.

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The Templars' Last Secret: Bruno, Chief of Police 10 (Bruno Courreges 10)

Martin Walker
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Quercus, 13.06.2017
ISBN 9781784294656
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rural France, St Denis in the Périgord region. Police officer Bruno this time has company: the Justice Ministry has send Amélie Plessis to get insight into basic police work. Before they can really get to know each other, they are called to the Commarque castle where a young woman was found dead. She seems to have been about to write some graffiti on the wall when she fell down. But soon they detect traces of foul play. The place of the crime scene does not seem to have been chosen by coincidence and soon Bruno and Amélie have to realise that they are not dealing with a simple murder case here, killing out of love or the like, but they are in the middle of an international plot of terrorism which threatens the lovely and peaceful region.

In his tenth case, we meet Bruno as we already know him from former novels: down to earth, a weakness for good food and the landscape and in order to solve his cases, he relies on his knowledge of the human nature and his good contacts in the region. Another woman enters the bachelor’s life, but this time she does not immediately win his heart, they have a rather professional relationship which turns over to some kind of friendship and liking. Both protagonists seem to be quite authentic and drawn from life.

The case is much more complicated than most of the others before. This time, the cause does not lie within the region or the people from the Périgord, but Martin Walker constructs a complex case of well-known Templar legends which are always attractive to a lot of people due to the mysteries around the order and any unanswered questions – not to talk of the Holy Grail – combined with international terrorism and threats as we, sadly, have witnessed in the last few years in Europe. I especially liked the development of the plot which made absolutely sense from an investigative point of view and was in no way farfetched in its extent.

All in all, exactly what I would expect in a novel from the Bruno series: an interesting case of murder imbedded in the beautiful French countryside with hints at its food and culture.

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The Ministry of Utmost Happiness

Arundhati Roy
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 06.06.2017
ISBN 9780241303986
Genre: Romane

Rezension:

In Old Delhi, the hijra Anjum sets up her life in a graveyard. She is joined by a former mortuary worker who calls himself Saddam Hussein. Another outcast joins them, Tilottama, and there is a baby who seems to have appeared from nowhere and belong to nobody. This group’s fates are narrated through time and in different places of India and Kashmir. All of the characters face struggles due to the political situation, either protest in Delhi or the long-lasting conflict in the Kashmir region and thus portray India in a very special way - India of the people at the fringe of society.

Arundhati Roy’s second novel might be the most awaited book of 2017. It took her twenty years to write it after her debut success “The God of Small Things” and the yardstick has been set very high for the successor. Admittedly, I struggled with the novel which is mainly caused by the plot’s structure. The story is only in party narrated in a chronological way, other sections are meandering and at times the different characters and setting were not always easy to link with each other for me. Second, the novel is highly political and if you are not familiar with India’s recent history and political struggles, a lot might be lost for you as a reader of this novel (at least I assume so).

Nevertheless, there were also a lot of aspects that I really liked. Arundhati Roy definitely is a master of words. In subtle ways she finds possibilities of expressing what happens and thus adding second or even third meanings. When Anjum has set up her small guest house in the graveyard, she is regularly inspected by municipal officers who are not “man enough” to chase her away. Considering Anjum’s situation as hermaphrodite, this is quite interesting to observe. Then her permanent resident who calls himself “Saddam Hussein”, another outcast who chose this name in admiration for the former leader’s courage in the face of death. Or when Tilo ponders about some men killed in a car accident and their fate and whom this actually concerns since they would have died anyway and wonders about “how to unknow certain things, certain specific things that she knew but did not wish to know” (pos. 3095). Summarising the stat’s situation in political upeheal best are the following two quotes:
“There were rumours and couterrumours. There were rumours that might have been true, and truths that ought to have been just rumours”. (pos. 3681) and “Life went on. Death went on. The war went on.” (pos. 3835)
How can one survive in this situation, especially as an outcast? You have to fight for yourself and accordingly, it is the two women who become strong and leaders – quite a surprise in the country’s strict caste system.

The insight in how India’s society works is for me the most remarkable aspect of the novel. Not considering it as a whole, there are many stories within the novel which give you an understanding of the country’s culture and are thought-provoking. 

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paris, brief, parallelwelt, hagebölling, freundschaft

Der Brief

Carolin Hagebölling
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.06.2017
ISBN 9783423261463
Genre: Romane

Rezension:

Ein seltsamer Brief stellt Marie vor ein Rätsel: ihre ehemals beste Freundin Christine schreibt ihr, jedoch stimmt so einiges nicht. Marie lebt nicht in Paris, sondern in Hamburg. Und sie arbeitet auch nicht im Kunstbereich, sondern ist Journalistin. Mit Johanna lebt sie in einer glücklichen Beziehung, wer soll dieser Victor sein? Und welches schreckliche Ereignis liegt hinter ihr? Zahlreiche Fragen, denen sie auf den Grund gehen will. Aber auch im Leben ihrer Freundin ist einiges anders als in diesem Brief beschrieben, denn sei wohnt immer noch im Heimatort, nicht in Berlin, und hat nur einen Sohn und nicht zwei Kinder. Erlaubt sich jemand einen Scherz mit ihr? Nach weiteren Briefen und einem Zusammenbruch beschließt Marie, sich in Paris auf Spurensuche zu begeben und taucht dort unerwartet in ein ganz anderes Leben ein, das ebenfalls ihres hätte sein können. Wieder zurück in Hamburg bleibt die Frage: was ist real?

Der Roman beginnt mysteriös mit diesem unerklärlichen Brief und zahlreichen Zeichen, die man rational nicht verstehen kann. Sowohl in Hamburg wie auch in Paris ereignen sich für die Protagonistin Dinge, die sich der einfachen Logik entziehen und nicht begreif- und erklärbar sind. Sie scheint zwei Leben zu haben, in denen sie zu Hause und glücklich ist. Aber welches ist das richtige und wie kann dies sein? Schnell schon kommt der Verdacht auf, dass ihre Erkrankung verantwortlich dafür ist, aber reicht dies wirklich als Erklärung? Die Autorin spielt hier mit dem Leser und lässt einem rätseln und Spuren verfolgen, schnelle und offenkundige Lösungen gibt es nicht.

Die Figuren haben mir gut gefallen, sehr authentisch wirkende normale Menschen, die mitten im Leben stehen und in jeder Situation glaubwürdig menschlich agieren. Besonders gelungen war für mich der Abschnitt über Paris, der die Stadt wunderschön porträtiert und dadurch einen bezaubernden Rahmen für die Handlung bietet. Auch der Schreibstil kann überzeugen, Carolin Hagebölling gelingt es gleichermaßen Spannung und Atmosphäre aufzubauen, so dass man das Buch eigentlich kaum weglegen mag.

Der einzige Kritikpunkt ist für mich das Ende. Hier wurden die vorher eher subtil platzierten Anspielung etwas zu vorhersehbar und durchschaubar. Die Auflösung der Geschichte ist zwar durchaus akzeptabel und passend, aber sie wird sicherlich einige Leser unzufrieden zurücklassen. Man würde zu viel verraten, wenn man hier näher ins Detail ginge. Alles in allem aber ein gelungener Roman, der insgesamt überzeugen kann. 

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Let's Get Lost, Unabridged on CDs

Adi Alsaid
Audio CD
Erschienen bei Recorded Books, 01.01.2014
ISBN 9781490635262
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Road Trip der etwas anderen Art. Leila lässt in einer amerikanischen Kleinstadt ihren Wagen testen und lernt so Hudson kennen, der sofort von dem Mädchen fasziniert ist. Es wird die schönste Nacht seines Lebens, die jedoch auch einen jahrelang gehegten Traum zerstören wird. Leilas Reise geht weiter und unterwegs sammelt sie Bree auf. Die Mädchen finden sich sofort sympathisch, doch die kleine Ausreißerin Bree kann vom Diebstahl nicht lassen und so landen beide im Gefängnis. Für Elliot wird die Begegnung mit Leila zur Realisierung einer nur dem Fernsehen gekannten Geschichte und Sonia hatte schon aufgegeben, ihr Leben in Trümmern, aber Leila kommt ihr zu Hilfe. Vier Menschen, vier Geschichten und vier Begegnungen, die das Leben verändern. Doch wer ist Leila eigentlich und warum hat sie sich auf den Weg nach Alaska zu den Polarlichtern? Auch Leilas Leben wird durch diese Reise verändert werden.

Eine überzeugende Geschichte über das Erwachsenwerden. Die vier Figuren, denen die Protagonistin begegnet sind sehr verschieden, was immer wieder neue Aspekte in den Roman bringt und vier letztlich eigenständige Geschichten entstehen lässt. Alle vier sind an einem wichtigen Punkt ihres Lebens und benötigen genau den einen Impuls benötigen, um weiterzugehen und ein Kapitel abzuschließen. So auch die Protagonistin, die jedoch lange Zeit erstaunlich blass bleibt. Man erfährt sehr viel über die Figuren, mit denen sie interagiert, von sich selbst gibt sie jedoch nichts preis und mehr und mehr fragt man sich, was es mit ihr auf sich hat. Dieses Mysterium wird im letzten Kapitel recht überraschend, aber überzeugend gelöst. 

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Saints and Misfits

S. K. Ali
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Salaam Reads / Simon & Schuster Books for Young Readers, 13.06.2017
ISBN 9781481499248
Genre: Sonstiges

Rezension:

Janna Yusuf is an ordinary teenager who sometimes has fights with her single mother, who loves to read and works hard for school. But she is also the girl who wears an hijab, who does voluntary work with her elderly neighbour and who is in love with a non-Muslim boy named Jeremy. Her life is already complicated enough, but then her brother moves back in and courts Saint Sarah, the perfect and angelic girl of the community. And then there is Farooq who has been memorizing the Quran and is the preferred wunderkind of the community. But this is just one side of him, Janna also knows the other face of him: Farooq the stalker and molester who tried to rape her. Caught between those extremes in her life, Janna tries to find out who she is and which values she wants to follow in her life.

This is not just a typical coming-of-age novel of a young girl struggling with typical teenage problems. What is most interesting in S.K. Ali’s novel is the fact of living between two cultures or better: between two worlds which collide from time to time and which expect different codes to be obeyed from the people walking in them.

Janna is a really lovable character. She is neither the perfect nor the rebellious teenager, she shows different moods and has good days and bad days. She is a caring person, but nevertheless admits that taking care of her neighbour is paid which is an advantage. Yet, she enjoys spending time with the old man who triggers her reflection about herself and life. She is also quite attentive and a minute observer of the behaviour of her classmates and the people around her. She knows the rules of the Quran and follows them, but at times, she also wants to be free and live the life according to her own standards. The author portrays those contradictions in the girls really convincingly and thus paints a multifaceted picture of Janna.

Apart from the question which or rather whose expectations a believing young woman will fulfil, there was one aspect which I myself as a Christian found pretty noteworthy. Janna has a friend who wears a niqab. She herself has only decided for a headscarf which she only takes off for her all-girl sports lessons or at home. But when she feels increasingly stalked by Farooq, she begins to wonder about wearing a niqab which could make her disappear from the people’s sight. A completely covered woman becomes invisible and she would like to be unseen at times. From her story it is easy to follow and understand this thought and I think it is an important aspect in the discussion about Muslim women and their covering.

Even though I highlighted the religious ones, there are many more interesting and remarkable aspects in the novel which make it for me an absolutely outstanding book in the mass of coming-of-age novels. The cast of characters is unique and none of them is flat and one-dimensional, the plot itself offers much food for thought and is all but the typical off-the-rack foreseeable novel of the genre. 

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entführung, familie, mord, la réunion, urlaub

Beim Leben meiner Tochter

Michel Bussi , Eliane Hagedorn , Barbara Reitz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.05.2016
ISBN 9783746631936
Genre: Romane

Rezension:

Ein Hotel am idyllischen Strand, wie gemacht für die junge Familie Bellion mit der bezaubernden Tochter Josapha. Doch dann beginnt der Alptraum: Mutter Liane wollte sich nur kurz auf das Zimmer zurückziehen; als Vater Martial eine Stunde später nach ihr sieht, ist sie verschwunden und im Zimmer eindeutig Spuren eines Verbrechens. Niemand hat die hübsche Französin weggehen sehen. Der Ehemann steht unter Verdacht, obwohl er selbst die Polizei informiert hat. Ein weiterer Mord auf der Insel La Réunion zieht die Schlinge um Martials Hals enger. Als die Polizei ihn verhaften will, flüchtet er mit dem Kind. Eine Hetzjagd beginnt. Was hat der Mann vor und wo ist der Leichnam seiner Frau?

Mein dritter Roman von Michel Bussi konnte leider nicht das halten, was ich mir von ihm versprochen hatte. Waren die beiden Vorgänger – „Die Frau mit dem roten Schal“ und „Das verlorene Kind“ – geprägt von Hochspannung, fehlte mir diese hier etwas. Auch wenn durch schnelle Wechsel und parallel verlaufende Handlungsstränge versucht wird, das Tempo der Handlung hoch zu halten und die Verfolgungsjagd durchaus immer wieder Spielraum für vielerlei Ausgänge lässt, konnten mich vor allem die Figuren nicht überzeugen.

Zunächst die Tochter Josapha. Immer wieder übernimmt schlüpft an als Leser in ihren Kopf und erfährt eine verstörende Diskrepanz zwischen der Innen- und Außensicht. Ein kleines Mädchen, das gerne spielt wird plötzlich zur scharf analysierenden Tochter, die kleinste Details beobachtet und die richtigen Schlüsse zieht. Dies passte für mich in keiner Weise zusammen. Der Perspektivenwechsel war meines Erachtens insgesamt völlig überflüssig für die Handlung. Auch Martial konnte bei mir nur wenig Sympathiepunkte erreichen. Es ist offenkundig, dass er nicht der Mörder ist und mehr hinter der Geschichte steckt, aber dadurch, dass Bussi uns als Leser zu lange von der Auflösung fernhält, kann man für sein Agieren und sein Leid nicht wirklich Mitgefühl aufbringen. So erscheint vieles, was er tut, irrational. Auch die Polizisten sind mir dieses Mal zu eindimensional, um authentisch zu wirken. Gelungen hingegen war die Einbettung der Insel im Indischen Ozean in die Handlung. Sehr viele spezifische Eigenarte der Bewohner und der Topographie fließen mit ein, wodurch der Roman eine ganz eigene Atmosphäre erhält und die Handlung nicht beliebig an einen anderen Ort verlegt we5rden könnte.

Zwar lösen sich am Ende alle Fragen und das Konstrukt der Geschichte war tatsächlich recht interessant ausgedacht, aber insgesamt packt der Roman zu wenig, um wirklich zu überzeugen. 

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Die Stadt der weißen Musiker

Bachtyar Ali , Peschawa Fatah
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Unionsverlag, 21.08.2017
ISBN 9783293005204
Genre: Romane

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hogarth press projekt, shakespeare-inspiriert, knaus verlag

Dunbar und seine Töchter

Edward St Aubyn , Nikolaus Hansen
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Knaus, 30.10.2017
ISBN 9783813506983
Genre: Romane

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Romeo oder Julia

Gerhard Falkner
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.09.2017
ISBN 9783827013583
Genre: Romane

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Wiener Straße

Sven Regener
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch, 07.09.2017
ISBN 9783869711362
Genre: Romane

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The Party

Robyn Harding
Fester Einband: 341 Seiten
Erschienen bei Gallery/Scout Press, 06.06.2017
ISBN 9781501161247
Genre: Sonstiges

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The Sanders are the perfect family: Jeff has a successful career, Kim is the loving mother who takes care of the home and the two children Hannah and Aiden who have the best marks in school and sophisticated hobbies where they also excel. For Hannah’s sixteenth birthday, the parents allow her to party in the basement – yet, with strict rules: no alcohol, no drugs, no boys. But Hannah wants to be part of the IT-crown and then her party turns into a complete disaster: her friend Ronni falls into a glass table after having consumed ecstasy and alcohol. When Hannah looks at her, there is something really wrong. Ronni has seriously hurt her eye and might not recover. Ronni’s mother is furious and knows exactly whom to blame: the wealthy Sander will pay for what they have done.

Robyn Harding’s novel unmistakably shows how your perfect life can turn into a nightmare from one minute to the other. First, I was just expecting some kind of teenage drama where finally all is sugar and spice and everything’s nice. But the author does not offer the easy ending, she goes down to the wire and exhibits all the mean and ugly sides of human beings.

The strongest aspects are definitely the characters and their emotions. E.g. Kim, she does not only pretend to be perfect, she really wants her life to be perfect. When the facade cracks, she is ready to fight even though this means that some people will have to be disappointed and even suffer. She has to readjust her point of view. Hannah, on the other hand, is the typical sixteen-year-old teenager who is caught between wanting to please and to be popular in school and her good heart which tells her to act differently. But sometimes she has to decide for one or the other and she seriously struggles with it. Jeff as a role model and father is really weak, but this is fruitful for the character since he shows an authentic behaviour where people make mistakes and are sometimes lead by emotions rather than by common sense. Lauren is the mean teenager who does not care about anybody. She is definitely interesting for the story, but a bit too stereotypical and one-sided for my linking. It would have appreciated a more complex story about her, yet, she is rather a minor character, so this is acceptable.

The plot was meticulously constructed what I found quite fascinating after having finished to novel. The next strike always comes, not completely unexpected, but sometimes the direction is a surprise. That such an incident, or rather an accident, has an influence on all areas of life and does not leave any of the family members unaffected is quite natural and that’s what Robyn Harding makes use of. Their lives are devastated to the full extent, not omitting a single aspect. So, no sugar and spice and everything’s nice but the blunt reality. 

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Staatenlos

Shumona Sinha , Lena Müller
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Edition Nautilus GmbH, 06.09.2017
ISBN 9783960540472
Genre: Romane

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Golden House

Salman Rushdie , Sabine Herting
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 05.09.2017
ISBN 9783570103333
Genre: Romane

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Die Lügnerin

Ayelet Gundar-Goshen , Helene Seidler
Fester Einband
Erschienen bei Kein & Aber, 27.09.2017
ISBN 9783036957661
Genre: Romane

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Istanbul Istanbul

Burhan Sönmez , Sabine Adatepe
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei btb, 04.09.2017
ISBN 9783442757008
Genre: Romane

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Babylon

Yasmina Reza , Frank Heibert , Hinrich Schmidt-Henkel
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 24.07.2017
ISBN 9783446256514
Genre: Romane

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1950er jahre, london, migration, karibik, einwanderer

Die Taugenichtse

Samuel Selvon , Miriam Mandelkow
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423281171
Genre: Romane

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