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236 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

drachen, julie kagawa, talon, fantasy, drachennacht

Talon - Drachennacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 31.10.2016
ISBN 9783453269729
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Auch wenn ihr dadurch größte Gefahr droht, hat sich das Drachenmädchen Ember endgültig von der mächtigen Organisation Talon losgesagt. Nun hat sie auch noch ihren wichtigsten Verbündeten verloren: Garret, den Georgsritter, der ihr Feind sein sollte, der sie aber liebt. Obwohl Ember tief für ihn empfindet, hat sie ihn doch von sich gestoßen. Zutiefst verletzt, reist Garret nach London. Dort entdeckt er ein schreckliches Geheimnis über den Georgsorden. Ein Geheimnis, das sie alle, Ritter wie Drachen, ins Verderben reißen könnte. Und er erfährt, dass Ember dabei ist, in eine tödliche Falle zu laufen. Er muss zurück zu ihr …" (Quelle: Heynefliegt)

Meine Meinung:

Bereits mit den ersten beiden Bänden der "Talon"-Reihe konnte mich Julie Kagawa überzeugen und so habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Das Cover erstrahlt im gewohnten Design, dieses Mal in der Farbe blau, die ich besonders liebe. Der Klappentext lässt auf jede Menge Spannung schließen - endlich erfahre ich, wie es weitergeht.

Die Autorin schreibt wieder aus der Sicht mehrerer Charaktere: Ember, Garret, Riley und Dante. Dabei benutzt sie die Ich-Form und ermöglicht ihren Lesern auf diese Weise viele Blickwinkel auf die Geschichte zu bekommen, denn jeder von ihnen war anfänglich unterschiedlich positioniert und hat sich im Laufe der Handlung entweder der Sichtweise der anderen angenähert oder sich weiter von ihnen entfernt.

Die Charaktere gefallen mir insgesamt alle immer noch sehr gut: die selbstbewusste Ember, die ihren Weg geht, ungeachtet der Meinungen aller anderen, Garret, dessen Leben in jedem Band wieder von neuem vollends auf den Kopf gestellt wird, den coolen Riley, der in seinem Leben schon einiges mitgemacht hat und auch Dante, der nicht den Mut hat, das Richtige zu tun und sich lieber in gewohnten Strukuren versteckt. Sie alle sind unheimlich klar und authentisch dargestellt, mit ihren positiven und negativen Seiten und aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln kann ich ihre Sichtweisen jeweils voll und ganz nachvollziehen.

Auch in diesem Band ist natürlich die Dreiecksgeschichte präsent. Ich kann Ember verstehen, dass es ihr schwerfällt, sich zu entscheiden, insbesondere da sie ja selbst ein zweigeteiltes Leben als Mensch und Drache führt. Obwohl oder vielleicht gerade weil ich das Gefühl habe, dass am Ende alles auf Garret hinauslaufen wird, habe ich mich bislang immer gefühlsmäßig Richtung Riley orientiert. Vielleicht liegt das aber auch an meinem fortgeschrittenem Alter, da Riley irgendwie reifer auf mich wirkt.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und fesselnd - man merkt gar nicht, wie die vielen Seiten an einem vorbeifliegen und bevor man es mitbekommt, ist man leider schon am Ende angelangt. An einem ziemlich dramatischen Ende, das mich fassungslos zurücklässt. Wo ist der nächste Band, wenn man ihn unbedingt braucht?

Fazit:

"Talon - Drachennacht" ist der dritte Teil einer Reihe von Julie Kagawa, in der sie Fantasy und Realität wundervoll miteinander verbunden hat. Atemberaubende Spannung und eine geniale Handlung haben mich stets gut unterhalten und mir das Gefühl gegeben, direkt am Geschehen teilzuhaben. Ich liebe diese Reihe und hoffe nun auf ein baldiges Erscheinen der Fortsetzung.

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101 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

bitter & sweet, geteiltes blut, linea harris, fanatsy, ryan

Bitter & Sweet - Geteiltes Blut

Linea Harris
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2016
ISBN 9783492704229
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Nachdem die Sommerferien und ihr achtzehnter Geburtstag in einer Katastrophe endeten, freut Jillian sich auf ihr zweites Schuljahr an der Winterfold Akademie. Doch schon bald bemerkt sie, dass im umliegenden Wald seltsame Dinge vor sich gehen – unbekannte Mächte scheinen sie zu verfolgen. Schnell wird klar: Die Bedrohung kommt nicht von außen, sondern hat ihren Kern in der Akademie. Für Jillian wird es immer schwieriger, ihre wahre Abstammung zu verbergen und ihr größtes Geheimnis zu bewahren. Und um den rätselhaften Vorkommnissen auf den Grund zu gehen, muss sie sich ausgerechnet auf die Suche nach ihren dämonischen Wurzeln begeben ..." (Quelle: piper Verlag)

Meine Meinung:

Obwohl mich der erste Band nicht voll und ganz überzeugen konnte, wollte ich unbedingt auch den zweiten Teil der Reihe, trotz der zuvor von mir empfundenen Mängel, lesen. Zum einen weil ich den Schreibstil der Autorin wirklich mag und zum anderen, weil sich der erste Teil dennoch wirklich gut lesen ließ.

Auch der zweite Band hat ein sehr schönes Cover und macht sich gut neben seinem Vorgänger. Schnell war ich wieder in der Handlung drin und tauchte ein in eine Welt voller Hexen und anderer Schattenwesen.

Der Schreibstil der Autorin ließ keine Längen aufkommen. Insgesamt wirkt die Fortsetzung der Reihe deutlich runder auf mich.

Einzig ein wenig störend fand ich die Probleme, die Jillian wieder mit ihren Gefühlen hatte. Ihre ein- und ausschaltbare Zuneigung zu diversen Männern konnte mich immer noch nicht ganz überzeugen, auch wenn ich es dieses Mal nicht ganz so extrem und unrealistisch empfunden habe.

Insgesamt fand ich die Charaktere im zweiten Buch aber dennoch deutlich nachvollziehbarer und sympathischer. Hier hat nach meinem Gefühl eine Entwicklung stattgefunden, die ich sehr begrüße. Besonders der kleine Kobold, der neuerdings Jillian nicht mehr von der Seite weicht, war wirklich gut dargestellt und avancierte gleich zu meinem neuesten Liebling der Reihe.

Die Handlung selbst war durchgehend fesselnd und unterhaltsam. Ab der Mitte des Romans nahm die Spannung dabei konstant zu, so dass ich das Buch nicht mehr an die Seite legen mochte. Besonders die letzten Seiten haben mich mit einer Wendung überrascht, mit der ich definitiv nicht gerechnet habe und, die mich jetzt schon neugierig auf die Fortsetzung macht.

Fazit:

"Bitter & Sweet - Geteiltes Blut" ist die Fortsetzung einer Trilogie von Linea Harris. Beim Eintritt in die unterhaltsame Welt der Autorin schlug mein Herz gleich wieder etwas schneller, denn der Roman weist eine gelungene Jugendfantasymischung auf, die mit Spannung und einem jugendlichen Schreibstil daherkommt. Ich bin gespannt, was die Zukunft für Jillian noch bereithält.

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(51)

132 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

dänemark, schloss, hypnose, geheimnis, runen

Glimmernächte

Beatrix Gurian
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2016
ISBN 9783401602165
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Ein Glimmen in der Nacht,
ein Geheimnis hinter Masken,
eine Liebe, die alles überwindet.

Durch die Heirat ihrer Mutter mit dem Grafen Frederik von Raben zieht Pippa in ein prächtiges Schloss nach Dänemark. Doch ihre neue Familie birgt ein Geheimnis, das immer mehr Besitz von Pippa ergreift. Seltsame Dinge geschehen und bald weiß sie nicht mehr, was real ist und was nicht. Bei einem Ball begegnet Pippa ihrem verwirrend attraktiven Stiefbruder Niels. Beide kommen sich schnell näher, doch auch Niels scheint nicht ganz ehrlich zu sein. Als Pippa klar wird, welche Mächte in Schloss Ravensholm lauern, muss sie alles aufs Spiel setzen, um die zu retten, die sie liebt ..." (Quelle: Arena Verlag)

Meine Meinung:

Seit "Stigmata - Nichts bleibt verborgen" bin ich ein Fan von Beatrix Gurian. Da reichte das wunderschöne Cover ihres neuen Buches schon aus, um mich anzulocken und, wenn der Klappentext, dann auch noch eine spannende Handlung verspricht, dann gibt es keinen Grund mehr, dieses Buch nicht zu lesen.

Wer sich nur vom verspielten Cover zum Kauf verleiten lassen hat, der wird schnell gewahr, dass es sich nicht um ein romantisches Wer-wird-Prinzessin-Buch handelt, sondern, dass hier vor allem Spannung vorherrscht, gepaart mit einem Hauch Mystery. Immer wieder geschehen Dinge, die sich mit Logik einfach nicht erklären lassen wollen.

Die Protagonistin Pippa, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, habe ich als sehr mutig empfunden. Nicht nur, dass sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter auf ein komplett neues Leben einlässt, sie schafft es auch, trotz der angsteinflößenden, mysteriösen Ereignisse um sie herum, sich auf die Suche nach Antworten zu machen.

Die anderen Charaktere sind gleichfalls gut dargestellt, bleiben aber stets ein wenig undurchsichtig. Immer wenn ich dachte, der oder dem kann Pippa vertrauen, dann wurde ich kurz darauf eines Besseren belehrt und musste neue Theorien in meinem Kopf abwägen. Niemand scheint wirklich der zu sein, der er vorgibt und auch die Ereignisse konnte ich nicht schlüssig klären. Gekonnt hat Beatrix Gurian hier mit meinen Gedanken und Gefühlen gespielt und ich konnte es Pippa durchaus nachempfinden, wenn sie der Verzweiflung nahe war.

Auch wenn man zwischendurch an einem schlüssigen Ende zweifeln mag, schafft es die Autorin dennoch, alle Stränge gekonnt zusammenzuführen. Und so konnte sie mich letztendlich mit ihrem Schluss überzeugen, der ein gutes Gefühl bei mir hinterließ.

Fazit:

Wer auf spannende Jugendthriller mit einem Hauch Mystery steht, der ist bei "Glimmernächte" genau richtig. Neben der im Roman hauptsächlich vorherrschenden Spannung schafft es die Autorin zudem auch noch ein wenig Romantik einzubauen, so dass eigentlich alles da ist, was das jugendliche oder junggebliebene Herz begehrt.

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182 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

demon road, derek landy, vampire, dämonen, roadtrip

Demon Road - Hölle und Highway

Derek Landy , Ursula Höfker
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Loewe, 19.09.2016
ISBN 9783785585085
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Merkwürdig waren Ambers Eltern ja schon immer etwas, aber das, was sie so in den letzten Tagen gebracht haben, sprengt eigentlich jeden Rahmen. Angefangen von ihrem seltsamen Verhalten in ihrer Schule bis zu dem Moment, als Amber erfährt, dass ihre Eltern sie zum Fressen gern haben.

Seitdem ist sie auf der Flucht vor ihnen - auf der Demon Road, einer magischen Straße, die merkwürdige Wesen und gruselige Ort miteinander verbindet. Übrigens ist Amber auch so ein Wesen, doch das weiß sie erst seit kurzem, weshalb sie sich erst langsam an ihre Kräfte gewöhnen muss....

Meine Meinung:

Das Cover ist ja schon mal ein echter Hingucker. Farblich in höllisch rot gehalten, macht es mich auf jeden Fall neugierig auf das Buch. Der Klappentext verspricht eine außergewöhnliche Handlung, doch das habe ich bei einem Buch von Derek Landy nicht anders erwartet.

Der Autor hat einen ganz eigenen Schreibstil, den ich persönlich erfrischend anders finde, genauso wie den skurrilen Inhalt des Buches. Wer Derek Landy nicht kennt, sollte sich von allen Erwartungen befreien und dann einfach nur genießen.

Die Handlung beginnt gleich sehr spannend und unmittelbar. Derek Landy hält sich nicht mit langen Vorstellungen auf, sondern wirft seine Leser gleich ins Geschehen. Schnell überschlagen sich die Ereignisse in Ambers Leben und muten zu einem unterhaltsamen Roadmovie an.

Die Charaktere dieses Romans sind allesamt interessant und abstrakt beschrieben und machen dieses Buch allein deshalb schon unheimlich lesenswert. Sehr lebendig dargestellt haben sie alle ihre ganz eigene, oftmals sehr eigenwillige Persönlichkeit, so dass ich keinen von ihnen missen wollte. Zudem war es sehr interessant zu beobachten, wie Amber so nach und nach ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten entdeckt.

Ihr Beschützer Milo ist ein wortkarger Mann und irgendwie hatte er mich gleich für sich eingenommen. Er scheint nicht nur der einzige Mensch zu sein, der zwischen ihr und ihren Eltern steht, sondern auch der einzige, der es überhaupt wagt, sich für sie einzusetzen. Gleich beim ersten Kennenlernen erhält man den Eindruck, dass Milo mehr als ein Geheimnis vor Amber hat - womit ich sofort Blut geleckt hatte, weil ich wissen wollte, was dahintersteckt.

Ihren zusätzlichen Mitfahrer Glen nehmen die beiden nur widerwillig mit. Er wirkt lustig, extrem redselig und oftmals mehr als einfältig. Doch dann gibt es wieder Situationen, in denen er mich echt überrascht hat.

Natürlich darf bei einem Derek Landy-Roman auch eine ordentliche Portion Witz nicht fehlen - so etwas mag ich immer ganz besonders.

Es gab nur wenige Längen und meist konnte ich nicht einmal erahnen, in welche Richtung die Geschichte nun weitergeht. Unterhaltsame Spannung hat mich vorangetrieben, immer in Sorge um Ambers Wohlergehen und was die Zukunft ihr wohl noch bringen mag.

Fazit:

"Demon Road - Hölle und Highway" ist der Auftakt einer neuen Reihe von Derek Landy und hatte mich bereits nach wenigen Minuten gepackt. Hier ist einfach alles drin, das mich beim Lesen fesselt und darüber hinaus noch einiges mehr: Geniale Charaktere, jede Menge Witz und eine abwechslungsreiche Handlung, die nicht vorhersehbar ist. Das alles, gepaart mit einfallsreicher Fantasy, hat mich begeistert durch die Seiten fliegen lassen.

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346 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

black blade, monster, jennifer estep, fantasy, magie

Black Blade - Die helle Flamme der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften. Diese Talente kommen ihr auch bei ihrer Arbeit als Bodyguard der Sinclair-Familie zugute - immerhin eine der mächtigsten magischen Mafiafamilien in Cloudburst Falls. Jeder weiß, dass Victor Draconi sie und die anderen Familien einkassieren will - und vorhat, jeden einzelnen Sinclair umzubringen. Doch was niemand weiß, ist, dass Lila ihm auf den Fersen ist. Auf keinen Fall wird sie zulassen, dass der Mann, der ihre Mutter getötet hat, weiteren Menschen, die ihr etwas bedeuten, Schaden zufügt. Nicht so lange es noch Häuser gibt, in die sie einbrechen kann, nicht so lange es noch Dinge gibt, die sie stehlen muss und besonders nicht so lange Devon Sinclair an ihrer Seite kämpft ... " (Quelle: piper ivi)

Meine Meinung:

Das Finale der Reihe ist da. Vorfreude macht sich bei mir breit, aber auch Bedauern, denn nun wird auf die ein oder andere Art und Weise diese wundervolle Reihe enden.

Das Cover fügt sich wieder einmal gekonnt neben den beiden Vorgängern ein und gemeinsam sind sie ein schöner Anblick in meinem Regal. Der Klappentext verheißt Spannung, es wird zum Showdown mit Victor kommen - aber das war für Kenner der Reihe zu erwarten.

Die Handlung setzt in etwa genau da wieder ein, wo sie im zweiten Band aufgehört hat. Inzwischen versuchen Lila, Devon und Felix mit Deahs Unterstützung die schwarzen Klingen, die Victor mit Magie aufgeladen hat, heimlich verschwinden zu lassen und sie gegen Attrappen auszutauschen. Doch werden sie Victors finstere Pläne damit aufhalten können?

Erneut überzeugt die Autorin mit ihrem ausgezeichneten Schreibstil, der schnell ansteigenden Spannung und den außergewöhnlichen und inzwischen liebgewonnenen Charakteren.

Die Protagonistin Lila ist nach wie vor mein absoluter Liebling. Sie ist ausgesprochen schlagkräftig, hat eine überdimensional große Klappe und ein großes Herz. Inzwischen steht sie zu ihren Gefühlen zu Devon und das gefällt mir ausgesprochen gut. So kann ich meine volle Aufmerksamkeit dem weiteren Geschehen widmen.

Auch die anderen tollen Charaktere sind wieder mit an Bord, allen voran Devon, aber auch Felix und Deah, die ich inzwischen auch in mein Herz geschlossen habe. Leider kommen in diesem Band der eigenwillige Mo und mein Liebling, der exzentrische Pixie Oscar etwas kürzer als sonst - ich liebe die verbalen Duelle die sich Lila mit ihnen liefert.

Auch im letzten Teil bleibt die Autorin ihrem Stil treu und festigt ihr faszinierendes Weltenbild, in dem Magie bekannt ist, aber an die dennoch nicht jeder glauben mag.

Das Ende ist abgeschlossen und resultiert in einem enorm hohen Spannungspegel. Es war mir einfach nicht mehr möglich, im letzten Drittel eine Pause zu machen - wer braucht schon Schlaf, wenn er mit Lila Merriweather unterwegs ist?

Fazit:

"Black Blade - Die helle Flamme der Magie" von Jennifer Estep ist der finale Band einer fantastischen Trilogie, die mich von Anfang bis Ende zu begeistern wusste. Tolle Charaktere, ein interessantes Weltenbild und eine wundervolle, spannungsgeladene Handlung haben mich an die Seiten gefesselt und haben diese Serie auf den Olymp meiner Lieblingsreihen katapultiert. Wer Young Adult-Fantasy liebt, der sollte definitiv zu diesen Büchern greifen.

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(199)

509 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 134 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Privatdetektivin Alana scheint das Unglück anzuziehen wie das Licht die Motten. Dabei versucht sie nur, aus ihrer merkwürdigen Gabe das Beste zu machen und andere Menschen zu retten. Denn Alana kann sehen, wie lange jemand noch zu leben hat. Eine rückwärtslaufende Uhr über den Köpfen der Menschen gibt einem Countdown gleich die restliche Lebenszeit an und tendiert diese arg gegen Null, dann bricht sich aus Alana ein Schrei bahn, den sie nicht unterdrücken kann. Denn Alana ist eine Banshee - auch wenn sie diese Erkenntnis am liebsten verdrängen würde.

Als in ihrer Nähe mehrere Leichen auftauchen, macht sie unweigerlich die Bekanntschaft des attraktiven Detectives Dylan Shane, der Nachforschungen in diesem Fall betreibt. Merkwürdigerweise hatte Alana zu allen Verstorbenen Kontakt, was sie natürlich ins Visier des Detectives rückt, der obendrein ein ganz besonderes Interesse an Alana zu haben scheint. Diese macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder und bringt dabei nicht nur sich, sondern auch die Menschen, die sie liebt, in große Gefahr.

Meine Meinung:

Schon bei der Vorankündigung des Verlags ist mir der Roman ins Auge gefallen. Cover und Klappentext haben mir sehr zugesagt und die inhalierte Leseprobe hatte mein Schicksal dann besiegelt: Ich musste dieses Buch lesen.

Die Grundidee selbst ist nicht neu, aber welche ist das schon. Sie ist jedoch so wunderbar in diese Story eingebettet, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Besonders die tollen Charaktere, die die Autorin für mich hat lebendig werden lassen, haben es mir angetan.

Allen voran natürlich Alana mit ihrer spitzen Zunge, die selten um einen Spruch verlegen ist. Damit kann man auf jeden Fall bei mir punkten. Sie ist ausgesprochen mutig und immer bereit, anderen Menschen zu helfen. Dabei scheint sie selbst von einem Unglück ins nächste zu tapsen. Ständig geschieht ihr ein Missgeschick nach dem anderen und das ausgerechnet auch immer noch in der Nähe von Detective Sockenschuss alias Dylan.

Diesen hat Alana übrigens total aus dem Konzept gebracht. Er findet sie nicht nur attraktiv, sondern ausgesprochen unterhaltsam. Zudem hat sie seinem kleinen Bruder das Leben gerettet. Merkwürdig ist nur, dass in ihrer Nähe immer wieder Unfälle passieren und dann diese Schreie....

Alana zur Seite steht zudem auch Clay, der gemeinsam mit ihr vor vielen Jahren im Waisenhaus abgegeben wurde und ihr seitdem nicht mehr von der Seite weicht. Die beiden leben gemeinsam und versuchen sich mit Jobs über Wasser zu halten. Clay scheint der einzige zu sein, dem Alana noch kein Unglück gebracht hat.

Die Handlung ist sehr schlüssig und gut durchdacht aufgebaut. Auch das Ende fand ich sehr zufriedenstellend. Einziges Manko für mich war, dass es relativ vorhersehbar war, aber das hat die Autorin mit ihren genialen Dialogen und dem tollen Schreibstil auf jeden Fall wieder wettgemacht, so dass meine Begeisterung nicht getrübt worden ist.

Fazit:

Ich habe "Plötzlich Banshee" von Nina MacKay geliebt. Der Roman aus dem Fantasygenre ist unterhaltsam, witzig und überaus spannend. Alana ist für mich als Charakter ein absoluter Hauptgewinn und ich habe mich dem Alltag erst wieder stellen können, als ich am Ende des Buches angekommen bin. Das war definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin.

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

zauberin, hexe, ende der welt, caprtive's sound, magie

Spellcaster - Finsterer Schwur

Claudia Gray , Ira Panic , Friederike Bruhn
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.09.2016
ISBN 9783959670647
Genre: Fantasy

Rezension:

"Um die Bewohner von Captive’s Sound zu retten, hat Nadia dem Herrscher der Unterwelt die Treue geschworen. Nun muss sie Jenem dort unten an der Seite der Zauberin Elizabeth dienen und wird von ihr in der dunklen Magie unterwiesen. Doch anstatt dadurch mehr über ihre bösen Pläne zu erfahren, droht Nadia der Verlockung ihrer neuen Macht zu verfallen. Abgeschottet von ihren Freunden, ist sie so empfänglich für die Dunkelheit wie noch nie …" (Quelle: HarperCollins)

Meine Meinung:

Die Reihe konnte mich bislang überzeugen und so war es klar, dass an dem Finale kein Weg vorbeigehen würde. Der Klappentext macht mich bereits ganz kribbelig, denn die Richtung, die Nadia eingeschlagen hat, ist beängstigend. Wird sie den einmal gewählten Weg noch einmal verlassen können?

Düster, dunkel und finster... die Adjektive der Untertitel der Reihe scheinen sich zu steigern und genauso verhält es sich auch mit der Handlung, die zusehends immer düsterer wird.

Sie beginnt gleich wieder unmittelbar und erinnert die Leser an die Entscheidung, die Nadia im vorangegangenen Band getroffen hat. Ihr Bedürfnis, diejenigen, die sie liebt, zu beschützen, hat sie in eine gefährliche Situation gebracht. Während des Lesens wächst in mir die Angst, dass es für Nadia kein Zurück mehr gibt. Die Autorin macht es sehr spannend und mit jeder Seite fiebere ich dem Ende entgegen, immer in der Hoffnung, dass vielleicht noch alles gut wird.

Gut gefällt mir, dass Verlaine noch ein wenig mehr in den Mittelpunkt gerückt ist. Sie ist ein wirklich interessanter Charakter und sie hat sich im Laufe der Handlung sehr verändert. Der Fluch, den Elizabeth auf sie gelegt hat, ist eine große Belastung für sie, umso mehr bewundere ich sie für ihr Durchhaltevermögen.

Die Spannung ist anhaltend spürbar. Der lockere Schreibstil der Autorin lässt mich durch die Seiten fliegen auf ein Finale zu, dass es wirklich in sich hat. Ob Nadia es geschafft hat? Das müsst ihr schon selbst herausfinden.
 
Fazit:

"Spellcaster - Finsterer Schwur" ist das düstere Finale einer Jugendfantasyreihe, die mich überzeugen konnte. Die Welt, die Claudia Gray erschaffen hat, konnte mich erneut faszinieren und wer die ersten beiden Bände der Reihe geliebt hat, wird auch diesen finalen Roman mit Begeisterung verschlingen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

E.L.A.N. Ernährungsbasics erLernen & Alltagstauglich Nutzen

Jola Jaromin-Bowe
Flexibler Einband: 108 Seiten
Erschienen bei Systemed, 29.06.2015
ISBN 9783958140127
Genre: Sachbücher

Rezension:

"E.L.A.N. - Ernährungsbasics erLernen & Alltagstauglich Nutzen
(Def. Duden: innerer Schwung, Spannkraft, Begeisterung)
DIE Antwort auf alle Konzepte, die sich an strikten Plänen, Punkten, Pulvern oder undurchsichtigen und überteuerten Untersuchungen orientieren.

E.L.A.N. ist als „Deutscher Standard Prävention“ anerkannt und ein völlig neu entwickeltes Konzept. Es basiert auf der einfachen, aber durchaus revolutionären Idee, dass ein Ernährungskonzept sich in unser alltägliches Leben integrieren muss, anstelle es für ein paar wenige Wochen im Jahr und ohne dauerhaften Erfolg zu bestimmen.

Auf wissenschaftlich basierenden Grundlagen werden hier die neuesten Erkenntnisse und das „Know-how“ vermittelt, um auf die wesentlichen Fragen und Problematiken Auskunft geben zu können.In zehn aufeinander aufbauenden Schritten wird ein Fundament gelegt, welches die grundlegenden Ernährungsfragen beantwortet und Sicherheit bietet.
Mit E.L.A.N. - von jetzt an ein Leben lang!" (Quelle: systemed.de)

Meine Meinung:

Wer kennt es nicht? Die meisten haben sich sicherlich schon über ein paar Kilos zuviel aufgeregt. Auf der Suche nach der einzig wahren Diät, mit der man möglichst entspannt und stressfrei und vor allem dauerhaft abehmen kann, habe ich schon einige der gängigen und bekannten Diäten ausprobiert. Auch wenn mir klar war, dass Diäten nichts bringen und nur eine komplette und dauerhafte Ernährungsumstellung langfristig zum Erfolg führt, möchte man sich eigentlich nicht für immer von den liebgewonnen und eingefahrenen Essgewohnheiten trennen. Doch irgendwann war dann der Punkt da, an dem mir klar war, dass ich etwas ändern muss. Zu diesem Zeitpunkt traf ich auf Jola Jaromin-Bowe. Da es mir leider nicht möglich war zu diesem Zeitpunkt an ihrem angebotenen Kurs teilzunehmen, wollte ich mein Glück später allein mit ihrem Buch versuchen.

Alles wird dort sehr klar und deutlich erklärt. Ganz langsam führt sie ihre Leser an ein neues Ernährungskonzept heran, ohne zu überfordern und ohne zu viele spezifische Vorgaben zu machen.

Die Autorin erfindet das Rad hier natürlich nicht neu, aber die Art und Weise, wie sie an eine Ernährungsumstellung herantritt, gefällt mir außerordentlich gut. Als Leser werde ich nicht gleich mit dem ganzen Programm überfallen, sondern Schritt für Schritt herangeführt. Eine ganze Woche lässt die Autorin ihren Lesern für ein weiteres Umstellungsdetail Zeit; wer mehr Zeit benötigt, kann sie sich nehmen. Erst wenn der aktuelle Schritt verinnerlicht ist, geht es weiter zum nächsten. So sorgt Jola Jaromin-Bowe für ein besseres Durchhaltevermögen.

Da ich erfahrungsgemäß weiß, wie hart der Einstieg in ein neues Ernährungskonzept sein kann, hätte ich mir hier zur Unterstützung zwar ergänzend ein paar Beispielrezepte gewünscht, mit denen ich die ersten Wochen hätte besser bewältigen können, aber ich kann auch verstehen, dass die Autorin hier mehr Freiheiten und Individualität lassen möchte.

Mir hat das Programm auf jeden Fall gefallen, zumal es hier auch nicht darum geht, möglichst schnell und viel abzunehmen, was sicherlich verlockend wäre, dafür aber langfristig und dauerhaft Gewicht zu verlieren und vor allem einen gesünderen Lebensstil zu führen. Ich bin jetzt seit ein paar Wochen am Ball und fühle mich eigentlich sehr gut damit. Langsam geht es vorwärts und gehungert habe ich bisher wirklich nicht, sondern die Vorgaben nach meinen persönlichen Vorlieben erfüllt. Ich hoffe, dass ich das auch weiterhin durchhalten werde.

Der einzige Aspekt, der mir nicht so gut gefallen hat, ist hier der hohe Preis des Buches. Das eigentliche Konzept umfasst lediglich 97 Seiten und wird von einem Anhang mit praktischen Tabellen ergänzt. Auf den 97 Seiten gibt es häufige Wiederholungen, die zur Verinnerlichung sicherlich wichtig sind, allerdings auch einseitige Überschriften, die den eigentlichen Informationstext noch weiter schrumpfen lassen. Das Konzept finde ich auf jeden Fall sehr ansprechend gestaltet; dennoch hätte ich mir hier einen geringeren Preis gewünscht.

Fazit

Jola Jaromin-Bowe prästentiert mit "E.L.A.N. - Ernährungsbasics erLernen & Alltagstauglich Nutzen" ein interessantes Konzept zur dauerhaften Ernährungsumstellung für ein gesünderes und leichteres Leben. Wer langfristig etwas für seine Gesundheit tun will statt dem schnellen Gewichtsverlust mit Jojo-Effekt hinterherzuhecheln, ist hier definitiv an der richigen Stelle.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Fallende Engel

Swantje Berndt
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.06.2016
ISBN 9783741224379
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Ein Heiliger, der nie betet. Anne Perrin kennt den Mann, der Nacht für Nacht ihre Träume heimsucht, um ihr ein silbernes Amulett zu überreichen. Doch wenn sie erwacht, kann sie sich nicht mehr an seinen Namen erinnern. Nur eines weiß sie genau: Sie hat ihn getötet.

Eines Tages sitzt ein Fremder auf den Stufen ihres Büros. Seine hageren Gesichtszüge und der tiefe Ernst in seinem Blick kommen ihr seltsam vertraut vor.
Anne nimmt sich des scheuen Mannes an, der selbst flüchtige Berührungen kaum zu ertragen scheint. Als er ihr ein silbernes Amulett zeigt, drängen ihre Träume unaufhaltsam in die Realität." (Quelle: swantje-berndt.de)

Meine Meinung:

Nachdem mir die ersten beiden Teile der Trilogie so gut gefallen haben, musste ich natürlich wissen, wie es mit dem Bündnis der Sieben weiter- bzw. ausgeht. Der Klappentext verrät nicht wirklich viel über den Inhalt und so war ich gespannt, wohin mich Swantje Berndt führen würde.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir dieses Mal recht schwer. So viele Charaktere wollten wieder zugeordnet werden; neue wurden vorgestellt. Ich habe tatsächlich eine gute Weile gebraucht, um mich wieder zurechtzufinden und erst als ich das erste Drittel des Buches hinter mir gelassen habe, hatte es mich wieder so weit gepackt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte.

Dann gab es jedoch auch kein Halten mehr. Mit Anne hat die Autorin einen interessanten neuen Charakter in die Handlung eingeführt. Auch sie hat sich im Laufe der Zeit der Bruderschaft verweigert. Aufgrund ihrer herausragenden Fähigkeiten fürchtet Baraq'el sie und setzt einen Killer auf sie an. Doch Annes Erinnerung ist noch nicht komplett wieder erwacht. Wird sie bereits in der Lage sein, sich zu schützen?

Die Gemeinschaft um Daniel Levant versucht die Ereignisse aufzuhalten, doch ihnen lauert Gefahr von mehreren Seiten. Wie es sich für ein gutes Finale gehört, haben die Freunde leider auch Verluste hinzunehmen. Es gibt Verwicklungen, die ich so keinesfalls habe kommen sehen; hier war die Spannung ununterbrochen präsent. Alle Handlungsstränge werden gekonnt zum Finale hin zusammengeführt und geben ein stimmiges Ergebnis.

Da es sich hier um einen dritten Teil einer Reihe handelt, würde ich auf jeden Fall empfehlen zuvor die anderen beiden Bände zu lesen. Zu viele Informationen und Verwicklungen würden sonst auf der Strecke bleiben, zumal "Das Bündnis der Sieben" keine leichte Lektüre für zwischendurch ist, sondern eine gut konstruierte "Urban Fantasy"-Reihe mit ausgeklügelten und komplexen Handlungssträngen.

Fazit:

Mit "Fallende Engel" hat Swantje Berndt den dritten und finalen Teil der "Bündnis der Sieben"-Reihe abgelegt. Dabei konnte sie mich erneut mit ihren interessanten Charakteren und ihrem fessenlden Schreibstil überzeugen. Weder bildreiche Action, noch leidenschaftliche Romantik kommen in diesem spannenden Roman zu kurz.

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826 Bibliotheken, 52 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

gläsernes schwert, victoria aveyard, dystopie, fantasy, cal

Gläsernes Schwert

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.07.2016
ISBN 9783551583277
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare." (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:

Nachdem mich der erste Teil der Reihe dermaßen in seinen Bann gezogen hatte, war es für mich selbstverständlich, dass auch die Fortsetzung in mein Bücherregal einziehen darf. Nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten war ich schnell wieder in der rasanten Handlung gefangen, die unmittelbar an den ersten Teil anschließt.

Das Cover ist dem Verlag wieder sehr gelungen und passt auch gut zum ersten Band. Der Klappentext verspricht viel Action und Tempo und genau die habe ich auch wieder bekommen.

Der Roman ist wieder unheimlich spannend aus der Sicht von Mare geschrieben. Ich hatte mich ihr zuvor sehr nahe gefühlt, allerdings gab es in diesem Teil häufig auch Momente, in denen dieses Gefühl nicht mehr so präsent war. Mare verändert sich, wird stärker, aber auch rücksichtsloser - und erstickt dabei eigentlich an ihrer Einsamkeit und ihren düsteren Gedanken.

"Jeder kann jeden verraten." Das war die Lektion, die Mare im ersten Band bitter gelernt hat und, die auch ihr Handeln in der Fortsetzung geprägt hat. Sie begegnet jedem mit einem gesunden Misstrauen, doch muss sie sich auch auf andere einlassen, dann allein kann sie ihren Plan nicht umsetzen.

Ihre Suche nach anderen Neublütern - also Rote mit Silberkräften - fand ich sehr interessant und förderte so manches, spannendes Talent an die Oberfläche. Begleitet wird sie hier von Prinz Cal.

Dieser scheint sich selbst treu zu bleiben. Obwohl er nun mehr oder weniger auf der Seite der Scharlachroten Garde ist, kann er sich nicht dazu durchringen, gegen Silberne zu kämpfen. Verständlich wie ich finde. Denn obwohl ihm von den Silbernen ja übel mitgespielt worden ist, kann er nicht einfach aus seiner Haut und der jahrelangen Erziehung.

Die Autorin weiß, wie man Spannung aufbaut und Intrigen und interessante Verwicklungen in die Handlung einbaut. Mit ihrem fesselnden Schreibstil und dem atemberaubenden Ende dieses Buches konnte sie mich definitiv ein weiteres Mal überzeugen.

Fazit:

"Die Farben des Blutes: Gläsernes Schwert" ist die spannende Fortsetzung einer Reihe von Victoria Aveyard. Das einprägsame Weltenbild konnte mich erneut zusammen mit den interessanten Charakteren überzeugen und in die fesselnde Handlung einsaugen. Ich bin schon ungeheuer gespannt, wie es weitergehen wird.

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wettbetrügereien, gangster

Der Auftrags-Thriller

Jane Christo
E-Buch Text: 214 Seiten
Erschienen bei Heartbeat Books, 28.06.2016
ISBN B01HQJJTB8
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Trudi hatte schon mal eine bessere Woche. Erst rutscht ihr Mann Floyd in der Dusche aus, und bricht sich das Genick. Dann erfährt sie, dass sein Tod kein Unfall war, und wird kurz darauf mit seinen Gläubigern konfrontiert.
Floyd hatte nicht nur Schulden. Er war ein Diplomlügner und stadtbekannter Gauner. Weder Detective Lawson, der in dem Fall ermittelt, noch Wyatt Slater, der Boss der Unterwelt, glauben, dass Trudi keine Ahnung von Floyds illegalen Aktivitäten hatte.  Trudi braucht einen Täter, um sich Detective Hottie vom Hals zu halten, und sie braucht Geld, um Wyatt auszuzahlen. 
Was liegt näher, als einen Thriller zu schreiben, um über Nacht ein Vermögen zu machen?" (Quelle: heartbeat-books.blogspot.de)

Meine Meinung:

Als bekennender Jane Christo-Fan war natürlich auch der Auftakt zu ihrer neuen Serie "Der Auftrags-Thriller" ein absolutes Muss für mich. Mit ihrem Schreibstil konnte sich mich bislang immer verzaubern und so habe ich mich begeistert in die Geschichte gestürzt.

Die Protagonistin Trudi hat es als Norddeutsche der Liebe wegen nach Los Angeles verschlagen. Schnell hat sie sich hier ein neues Leben aufgebaut. Während sie mit ihrem tollen Job und ihren Freunden glücklich ist, befindet sich ihre Beziehung mit Floyd auf dem absteigenden Ast und gerade, als sie sich von ihm trennen will, findet sie ihn tot in der Dusche vor. Doch das ist längst nicht das Schlimmste, was die Zukunft für Trudi bereithält, die sich meiner Meinung nach bewundernswert geschlagen hat.

Sie ist ein ausgesprochen liebenswürdiger Charakter und definitiv niemand, der einfach den Kopf in den Sand steckt, sondern die Dinge lieber angeht. Nach dem Tod von Floyd steht sie zunächst einmal vor dem Nichts, doch Trudi schaut nach vorne und lässt sich nicht unterkriegen.

Im Gegensatz zu Jane Christos sonstigen Hauptcharakteren ist Trudi nicht ganz so tough wie man es von der Autorin gewohnt ist. Sie ist körperlich zwar nicht so wehrhaft, aber dafür definitiv auch nicht auf den Mund gefallen.

Trudis Freunde sind skurril und stehen in jeder Situation hinter ihr. Und außerdem sind da noch der leckere Detective, der ein Auge auf sie geworfen hat und, der ihre Knie weich werden lässt, sowie der Gangsterboss Wyatt, der sie ebenfalls emotional ins Trudeln bringt. Während sie bei Detektiv Hottie an dessen Beschützerinstinkt appeliert, bewundert Gängsterboss Wyatt sie für ihren Mut, den sie an den Tag legt. Doch auf welchen der beiden soll sie sich einlassen? Und wer zur Hölle hat eigentlich Floyd auf dem Gewissen?

Fazit:

Jane Christo konnte mich mit "Der Auftrags-Thriller" wieder einmal mit ihrem ausgeprägten Humor überzeugen. Skurrile und liebenswürdige Charaktere geben diesem Chicklit-Roman die besondere Würze und haben mich die Geschichte an einem Stück inhalieren lassen. Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer mit Trudi.

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242 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

nimmernie, julie kagawa, ethan, fantasy, plötzlich prinz

Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453268685
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Knapp dem Tode entronnen, muss Ethan Chase, der Bruder der Feenkönigin Meghan, feststellen, dass Nimmernie und die Welt der Menschen bedroht sind. Nachdem die Barrieren zwischen den beiden Welten durchlässiger geworden sind, gewinnt die Herrscherin der Vergessenen, beflügelt durch die Furcht der Menschen, zunehmend an Macht. An der Spitze ihrer Armee: Keirran, Ethans Neffe und Meghans abtrünniger Sohn! Die Vergessenen wollen die Herrschaft über ganz Nimmernie an sich reißen, und der Einzige, der sie jetzt noch stoppen kann, ist Ethan. Doch er muss dafür alles riskieren: das Vertrauen seiner Schwester, seine Liebe zu seiner Freundin Kenzie und sein Leben …" (Quelle: Heyne fliegt)

Meine Meinung:

Das Finale! Lange habe ich darauf gewartet und endlich darf ich es in meinen Händen halten. Mit gemischten Gefühlen habe ich mich daran begeben, denn neben der Freude, wieder eintauchen zu können, ist auch das Bedauern da, das die Reihe zu Ende geht.

Vorab der Hinweis: die "Plötzlich Fee"-Serie muss man nicht kennen, um diese Reihe zu verstehen, aber da einige der dortigen Charaktere auch hier agieren, sorgt es definitiv für ein tieferes Verständnis und Lesevergnügen.

Das Cover des Buches passt zu seinen Vorgängern und sieht dieses Mal besonders toll aus. Ich liebe die Farben. Der Klappentext verspricht ein packendes und emotionales Finale.

Obwohl der zweite Teil schon eine Weile für mich zurückliegt, bin ich schnell wieder in der Handlung gewesen. Nach dem dramatischen Ende von Band zwei war es mir eh ein Bedürfnis und in gleicher spannender und actionreicher Manier geht es direkt weiter.

Ethan und Kenzie sind und bleiben mir einfach ungeheuer sympathisch und ich habe die ganze Zeit mit ihnen und den anderen liebgewonnenen Charakteren gebangt. Das Gefühlskarussell hatte mich hierbei fest im Griff und hat mir so manchen emotionalen Moment beschert.

Die Spannung war für mich die ganze Zeit spürbar. Sie kam unmittelbar nach Beginn der Handlung auf und ließ mich auch die ganze Zeit nicht mehr los. Das Weltenbild, das die Autorin hier geschaffen hat, war gewohnt rund und authentisch. Nicht einmal kam es mir in den Sinn, irgendetwas zu hinterfragen.

Der Schreibstil der Autorin ist dabei gewohnt grandios. Während des Lesens kommt man kaum zum Atemholen, so dass es mir unmöglich war, das Buch an die Seit zu legen. Geschickt hat Julie Kagawa das Nimmernie und seine Bewohner mit der realen Welt versponnen und so ausdrucksstark beschrieben, dass die Handlung für mich nahezu Realität angenommen hat.

Fazit:

"Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen"  ist der dritte und letzte Band einer Jugendfantasy-Reihe von Julie Kagawa aus dem Reich der Feen. Gnadenlose Spannung und ein stetiges Auf und Ab der Gefühle haben mich dabei durch ein Handlung katapultiert, die mit diesem Buch einen wohlverdienten und würdigen Abschluss gefunden hat.

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149 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 50 Rezensionen

dystopie, die auslese, joelle charbonneau, trilogie, auslese

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Joelle Charbonneau
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Penhaligon Verlag, 24.05.2016
ISBN 9783641158972
Genre: Fantasy

Rezension:

Der erste Band der Reihe war 2013 eines meiner absoluten Buchhighlights. Die Autorin hatte sich damit ihre eigene Messlatte sehr hoch gehängt und auch, wenn der Folgeband etwas schwächer war, konnte mich die Reihe weiterhin begeistern. Ich war sehr froh, als ich das Finale dann in meiner Hand hielt und war sehr gespannt, wie alles zum Ende kommen würde. Leider konnte mich der Abschluss nicht gänzlich überzeugen.

Zunächst habe ich ein wenig gebraucht, um komplett in die Geschichte zurückzufinden. Da es schon über ein Jahr her ist, dass ich den zweiten Band gelesen habe, war nicht mehr alles so präsent und die Autorin hat mit Rückblicken hier zu Beginn etwas gegeizt. Nach einer Weile habe ich mich aber dann doch wieder in der dystopischen Welt, die sie geschaffen hat, zurechtgefunden und das Geschehen rund um Cia gebannt verfolgt.

Ich mag Cia noch immer. Das ist etwas, das definitiv über mehrere Bände hinwegwirkt. Sie ist liebenswert, intelligent und möchte stets das Richtige tun. Im ersten Band hat sie eine ungeheure Stärke bewiesen, für die ich sie sehr bewundert habe. Leider blitzt diese im finalen Band nur noch sporadisch auf. Cia verliert sich ein wenig in ihrer Gedankenwelt, was zunächst aufgrund der Aufgabe, die ihr gestellt worden ist, verständlich ist.

Während des Lesens habe ich dann jedoch immer wieder die gewohnte Spannung vermisst. Die ehemals actionreiche Handlung plätschert oft nur dahin, es gibt zwar einige brutale Szenen, aber den üblichen Thrill habe ich oft vergeblich gesucht. Erst in der zweiten Hälfte des Buches zieht die Spannung dann langsam wieder an und zum Glück gibt es da immer noch den einnehmenden Schreibstil der Autorin, der mir über so manche Länge hinweggeholfen hat. Wiederholt schürt sie bei ihren Lesern Angst und Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit einzelner Charaktere, so dass man zweifellos die halbe Zeit selbst rätselt, wem Cia trauen kann und wem nicht.

Auch hatte ich mir dieses Mal mehr Präsens von Cias Bruder gewünscht, doch die Erwartungen, die die Autorin zum Ende des zweiten Teils bei mir geweckt hat, haben sich nicht so ganz erfüllt.

Zum Ende hin wird die Handlung zwar definitiv spannender, aber das grandiose Finale, das ich erhofft hatte und, das dem ersten Band gerecht geworden wäre, blieb irgendwie für mich aus. Einige Aspekte blieben ungeklärt, was es jetzt für mich auch nicht wirklich besser gemacht hat.

Fazit:

"Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint" von Joelle Charbonneau ist das Finale einer dystopischen Trilogie, die mit einem atemberaubenden, genialen ersten Band begonnen hat. Leider konnte die Autorin die Spannung und den Thrill nicht konstant bis zum Ende aufrechterhalten, auch wenn sie erneut mit ihrem einnehmenden Schreibstil überzeugen konnte.

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832 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 174 Rezensionen

liebe, raumschiff, these broken stars, amie kaufman, jugendbuch

These Broken Stars - Lilac und Tarver

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.05.2016
ISBN 9783551583574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls..." (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:

"These broken stars" hatte ich bereits lange vor der deutschen Veröffentlichung auf dem Schirm, da das Buch in seiner Originalausgabe bei dem ein oder anderen Blogger bereits Begeisterungsstürme ausgelöst hat. Ich war sehr neugierig, in welche Richtung mich der Roman führen würde, weil entweder sind so extrem gehypte Bücher wirklich absolut grandios oder für mich der allergrößte Flop. Glücklicherweise zählt der Roman nicht zu letzteren und ich habe mich begeistert in die Geschichte fallenlassen.

Das Cover des Buches wirkt sehr edel auf mich mit den beiden durchscheinenden Gesichtern vor dem Weltraumhintergrund und den silbernen Lettern. Ein Buch, an dem man im Fachgeschäft nicht so einfach vorbeigehen kann.

Amie Kaufman und Meagan Spooner haben ihren Roman abwechselnd aus der Sicht von Lilac und Tarver geschrieben. Auf diese Weise erhält man einen viel größeren Einblick in die Handlung und in die komplexen Gefühlswelten der beiden Protagonisten, die mir beide gleich angenehm sympathisch erschienen. Besonders ihre Gefühle und Gedanken werden dabei so anschaulich geschildert, dass ich nicht umhin konnte, mit den beiden mitzufiebern.

Eingeleitet wird jedes Kapitel von einer Befragung von Major Tarver Merendsen, die sich auf das zukünftige Geschehen bezieht und dadurch für meinen Geschmack ein wenig zuviel von der Handlung vorwegnimmt.

Beide Charkatere sind sehr selbstbewusst und scheinen gut auf sich selbst aufpassen zu können. Da sie aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen, ist ein Miteinander zunächst sehr schwierig für die beiden. Die Anziehung, die die beiden gleich zu Anfang verspüren, wollen sie sich weder richtig zugestehen, noch darf diese jemals jemand erahnen, da dies ungeahnte Konsequenzen für den Major haben würde.

Doch natürlich sollten man niemanden nach Äußerlichkeiten oder seiner Herkunft beurteilen. Dies müssen beide sehr schnell lernen und zählt für mich zu einer der vordergründigsten Botschaften dieses Buches.

Der Schreibstil der Autorin hat mir enorm gut gefallen. Er ist sehr lebendig und emotional und konnte mich sogleich fesseln. Die Beschreibungen sind sehr detailgetreu und haben die Szenen wie einen Film vor meinem geistigen Auge erscheinen lassen.

Das Ende ist in sich abgeschlossen und hat mich zufrieden zurückgelassen. Dennoch kann ich es kaum erwarten, den nächsten Band in den Händen zu halten, in dem es um Jubilee und Flynn geht und, der zum Glück noch dieses Jahr erscheinen soll.

Fazit:

"These Broken Stars - Lilac und Tarver" ist der Auftakt einer tollen Jugendreihe aus der Feder der Autorinnen Amie Kaufman und Meagan Spooner. Die Geschichte hat mich von Anfang an berührt und gefesselt, insbesondere auch durch die klar gezeichneten Charaktere, das außergewöhnliche Setting und den stetig spannenden Wechsel der Erzählperspektive. Ein geniales Buch, dessen Folgeband von mir sehnlichst erwartet wird.

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841 Bibliotheken, 33 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

cassandra clare, schattenjäger, liebe, lady midnight, fantasy

Lady Midnight

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 880 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.05.2016
ISBN 9783442314225
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …" (Quelle: Goldmann Verlag)

Meine Meinung:

Endlich gibt es etwas Neues von Cassandra Clare und der Schattenjägerwelt! Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich das Buch in meinen Händen hielt und mich auch augenblicklich daraufgestürzt.

Durch den Verlagswechsel passt die neue Reihe jetzt natürlich optisch nicht ganz so gut zu den restlichen Bänden, allerdings muss ich sagen, dass mich das Cover sehr, sehr anspricht.

In dieser neuen Reihe geht es um Emma Carstairs und ihre Ersatzfamilie, die Blackthorns. Bereits in den Chroniken der Unterwelt hatten diese Charaktere einen nicht zu kleinen Auftritt und waren mir dadurch bereits vertraut. Es fühlte sich irgendwie wie nach Hause kommen an, als ich das 832 Seiten starke Buch aufschlug. Cassandra Clare hält sich auch gar nicht lange mit Einführungen auf, sondern wirft ihre Leser genau da hin, wo sie hin wollen: mitten ins Geschehen!

Emma selbst fand ich ungeheuer sympathisch. Sie wirkt wie eine weibliche Form von Jace mit ihrem unbedingten Willen zu kämpfen und immer die Beste zu sein. Seit Jahren treibt sie die Suche nach dem Mörder ihrer Eltern voran und gerade jetzt scheint es so, als habe sie endlich eine echte Spur entdeckt.

Ihr Parabatai und bester Freund Julian steht ihr dabei stets zur Seite. Er trägt eine ungeheure Last mit sich, denn seit dem Tod seines Vaters ist er verantwortlich für seine jüngeren Geschwister und sogar noch einiges darüber hinaus. Er opfert sich für alle, die er liebt nahezu auf, was ihm einen besonders liebenswerten Zug gibt.

Aber auch die anderen Figuren des Romans haben für mich schnell Gestalt angenommen und sind nicht einfach nur im Hintergrund geblieben. Allen voran natürlich Julians Geschwister und auch Emmas Freundin Christina. Der Hexenmeister von Los Angeles blieb für mich leider ein wenig blass zurück. Dennoch sind alle Charaktere ein unverzichtbarer Teil der Handlung.

Die Spannung war hier für mich konstant spürbar, so dass die enorme Seitenzahl im Nu schrumpfte und ich mich dem ersehnten, aber auch gefürchteten Ende des Buches viel zu schnell näherte. Zum Ende selbst möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, da ich niemanden hier etwas vorwegnehmen möchte.

Fazit:

Mit "Lady Midnight - Die dunklen Mächte" hat Cassandra Clare eine neue Trilogie aus der Schattenjägerwelt gestartet, die sich nicht hinter ihren Vorgängern verstecken muss. Die atemberaubende Handlung erzählt von Liebe und Verlust, von Gefahr, Geheimnissen und Magie. Ich habe das Buch nahezu inhaliert und bin jetzt schon megagespannt auf die Fortsetzung. Das war definitiv wieder einmal Cassandra Clare in Höchstform!

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261 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

monday club, mystery, krystyna kuhn, schlaflosigkeit, faye

Monday Club - Der zweite Verrat

Krystyna Kuhn , Carolin Liepins
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 09.05.2016
ISBN 9783789140624
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Du wirst die Nächste sein!“ Faye bekommt die letzten Worte von Virginia Donnelly, die Liz‘ rechte Hand war, einfach nicht mehr aus dem Kopf. Schwebt sie wirklich in solcher Gefahr? Alles deutet darauf hin, denn plötzlich behauptet ihre Tante Liz, Faye leide unter Epilepsie . Epilepsie – wie Zoey Fuller und Fabiane Nuñez. Und beide sind tot. Aber steckt tatsächlich der mächtige Monday Club hinter allem? Die Menschen, die sie seit ihrer Geburt kennt? Das behauptet jedenfalls der gutaussehende Luke, dem sie sich in ihrer Verzweiflung anvertraut. Und Faye wird auf einmal klar, dass sie unbedingt alles daran setzen muss, um hinter die Machenschaften des Monday Clubs zu kommen. Der zweiter Band der Trilogie "Monday Club" von Krystyna Kuhn." (Quelle: Oetinger Verlag)

Meine Meinung:

Nachdem mir die "Tal"-Serie von Krystyna Kuhn sehr gefallen hatte, hatte ich auch zu "Monday Club" gegriffen und diesen Entschluss nicht bereut. Der erste Band der Reihe war unheimlich spannend und so war die Fortsetzung für mich eine Selbstverständlichkeit.

Schnell habe ich mich wieder in die Geschichte hineingefunden, nicht zuletzt dank des kleinen Rückblicks, den die Autorin am Anfang des Buches gibt. Anschließend wird man auch direkt wieder ins Geschehen geworfen und die Spannung ist gleich recht hoch.

Seit Amys Tod hat Fayes Leben jedwede Struktur verloren. Hat sie sich einst aufgrund einer seltenen Erkrankung, die es ihr unmöglich macht, zu schlafen, in die liebevolle Umsorgung ihrer Tante und ihrer Freunde fallenlassen, so ist ihr inzwischen bewusst wie wacklig das Fundament ist, auf dem sie steht. Eine Lüge nach der anderen deckt sie auf und nimmt ihr Leben seit langer Zeit selbst mal wieder in die Hand.

Diese Entwicklung führt sie auch im zweiten Band weiter und man fühlt sich als Leser hautnah dabei. Dabei weiß sie nie, wem sie wirklich trauen kann, zum einen aufgrund der vielen Lügen, zum anderen wegen ihrer Erkrankung, die Faye manchmal zweifeln lässt, ob die Dinge, die sie gerade sieht, real sind oder nicht.

Außerdem scheinen irgendwie alle, die sie kennt, in einer Beziehung zueinander zu stehen. Und mittendrin der mysteriöse Monday Club, dessen Ziele es aufzudecken gilt, und die merkwürdigen Todesfälle, die in dem kleinen Ort kein Ende zu finden scheinen.

Die Handlung ist dabei aus meiner Sicht nahezu durchweg spannend. Schneller als erwartet war ich dann auch schon am Ende des Buches angelangt; ich wollte unbedingt sämtliche Geheimnisse lüften. Doch darauf muss ich wohl warten bis ich den dritten Teil der Reihe in den Händen halten darf, aber das war natürlich zu erwarten.

Fazit:

"Monday Club - Der zweite Verrat" von Krystyna Kuhn ist ebenso geheimnisvoll und mysteriös wie sein Vorgängerroman. Wieder einmal wurde ich unweigerlich in die spannende Handlung des Buches hineingezogen und mochte mich auch nicht wirklich lösen. Ich bin schon unheimlich gespannt auf das Finale der Trilogie, das dann hoffentlich alle Geheimnisse aufdecken wird.

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561 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 121 Rezensionen

magie, black blade, jennifer estep, fantasy, liebe

Black Blade - Das dunkle Herz der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492703567
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Manchen Leuten fehlt einfach jeder Ehrgeiz. Devon Sinclair beispielsweise ist davon überzeugt, dass Lila das »Turnier der Klingen« für sich entscheiden kann – dabei sollte er als ihr Kontrahent lieber daran arbeiten, sie zu besiegen. Doch was der eine nicht hat, hat der andere zu viel: Mysteriöse »Unfälle« sorgen dafür, dass ein Teilnehmer nach dem anderen aus dem Wettkampf scheidet. Irgendjemand möchte gewinnen, um jeden Preis! Als wäre das nicht schon Grund genug zur Sorge, hat Schurke Victor Draconi bereits einen finsteren Plan geschmiedet, um Devon und Lilas Freunden zu schaden. Und dann ist da noch ein Mörder in der Stadt, der es auf die Monster von Cloudburst Falls abgesehen hat. Eins sei damit ein für alle Mal bewiesen: Manchmal sind Menschen die eigentlichen Monster …(Quelle: Piper - Ivi)

Meine Meinung:

Nach dem ersten Band der "Black Blade"-Reihe gab es für mich kein Halten mehr. Die Fortsetzung musste unbedingt bei mir einziehen. Jennifer Estep bleibt sich auch im zweiten Band treu und überzeugt mit ihrem fesselndem Schreibstil, unglaublicher Spannung und tollen Charakteren.

Ich bin ja ein absoluter Fan von Lila. Ihre freche Klappe und ihre kämpferischen Fähigkeiten finde ich einfach grandios und deswegen habe ich auch den zweiten Band in einem Rutsch verschlungen. Sie ist immer noch außerordentlich mutig und weiß, sich zu wehren. Sie hat ein gutes Herz, aber auch gelernt, dass es Momente gibt, in denen nicht alles schwarz und weiß ist und, in denen man auch außerhalb der eigenen Maßstäbe handeln muss.

Gut gefallen hat mir, dass die Autorin ihre Figuren nicht zu sehr überzogen hat. Gerade in dem Moment, in dem mir Lilas Reserviertheit, ihre ständigen Versuche, andere auf Abstand zu halten, fast zuviel geworden wären, lässt Jennifer Estep eine Veränderung im Verhalten ihrer Protagonistin zu. Sie rutscht dadurch nicht ins Klischeehafte ab und zeigt ein außergewöhnliches Gespür dafür, was geht und was nicht. Also - zumindest mit Blick auf mich...

Während Devon manchmal schon fast zu gut um wahr zu sein und damit der perfekte Gegenpol zu Lila ist. Wenn man bedenkt, in was für einer Welt er großgeworden ist, finde ich das schon sehr beachtlich. Schnuckelig ist er obendrein auch, so dass Lila mein vollstes Verständnis hat, wenn seine Anziehungskraft sie zwischendurch mal ablenkt.

In diesem Band gibt es neben einem spannenden Turnier und der atemberaubenden Suche nach einem Mörder zudem tiefere Einblicke in Lilas Vergangenheit, mit denen ich so, in dieser Form, nicht gerechnet hätte. Dennoch hat mir die Entwicklung sehr zugesagt und ich bin in dieser Hinsicht megagespannt, was da noch kommen wird.

Mein absoluter Lieblingscharakter ist übrigens immer noch Oscar, der exzentrische Pixie, der für Lilas häusliches Wohlergehen sorgt und, den ich sofort in ersten Band in mein Herz geschlossen habe.

Wieder einmal enthält das Ende des Bandes einen gelungenen Teilabschluss, der mich auf der einen Seite sehr zufrieden stellt, aber gleichzeitig auch ganz viel Lust auf die Fortsetzung macht.

Fazit:

Mit "Black Blade - Das dunkle Herz der Magie" hat Jennifer Estep eine außerordentlich gelungene Fortsetzung ihrer Reihe präsentiert. Mittels ihres einnehmenden Sprachstils präsentiert sie eine atemberaubende Welt, in der Magie zur Realität gehört und gut durchdachte Charaktere Teil einer wundervollen und spannenden Geschichte sind. Genau so müssen Bücher sein!

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

drachen, fantasy

Ära der Drachen - Schattenreiter

Gesa Schwartz
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 07.04.2016
ISBN 9783736301863
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Menschen leben seit einem furchtbaren Krieg unter der Erde. Eingepfercht und unter den einfachsten Bedingungen. Das Überleben ist hart - so auch für Sira und ihren kleinen Bruder Andor. Sie gehören zu den wenigen, die noch wissen, wie es einst auf der Erde ausgesehen hat, denn ihr Onkel war stets um Bücher jedweder Art bemüht.

Doch inzwischen sind die beiden auf sich alleingestellt und können ihr Überleben nur dadurch sichern, dass sich Sira mit einigen wenigen anderen Männern an die Oberfläche wagt, um hier Relikte der Vergangenheit zu besorgen, die sie verkaufen kann. Aber diese Arbeit ist gefährlich. Abgesehen davon, dass die Luft dort nicht atembar ist, muss sie sich auch vor den Soldaten des Königs und den Drachen in Acht nehmen, die die verbliebenen Menschen um jeden Preis töten wollen....

Meine Meinung:

Dies ist nicht mein erstes Buch von Gesa Schwartz und, wenn es nach mir geht, dann wird es auch nicht mein letztes sein. Bislang hat die Autorin es jedes Mal geschafft, dass ich ihren Geschichten verfallen bin und "Ära der Drachen" macht da definitiv keine Ausnahme. Dazu kommt noch, dass ich wahnsinnig gerne Romane über diese mächtigen Fantasywesen lese, so dass das Buch definitiv beste Voraussetzungen hatte.

Die Charaktere sind wirklich toll beschrieben und vor allem Sira habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie muss sich alleine durchschlagen und für ihren kleinen Bruder sorgen, für den sie einfach alles tun würde. Sie ist tough und klug und hat eine Gabe, die ihr schon oft das Leben gerettet hat.

Auch Norik hat mir gut gefallen. Ich konnte spüren, welche Last die ganze Zeit auf ihm lag, denn an seiner Verantwortung hat er schwer zu tragen. Seine Verbindung zu seinem Drachen war wirklich schön beschrieben.

Ich fand das Weltenbild der Autorin sehr gelungen. Die Schauplätze konnte ich mir mühelos vorstellen und auch sonst ist ihr die Umsetzung ihrer Idee zu dem Roman sehr gelungen. Zwischendurch gab es zwar immer mal wieder ein paar Passagen, die nicht ganz eindeutig für mich herüberkamen, aber das tat meinem Lesegenuss keinen Abbruch.

Die Szenen selbst wirkten alle sehr authentisch und voller Emotionen, die sich auf mich übertrugen. Wer also, wie ich, beim Lesen schnell seinen Gefühlen freien Lauf lässt, deponiert am besten neben dem Buch schon einmal eine Packung Taschentücher.

Ich war auf jeden Fall beim Lesen restlos begeistert und die 736 Seiten starke Geschichte, die durch wunderschöne Illustrationen ergänzt wird, zog für meinen Geschmack dadurch viel zu schnell an mir vorbei.

Fazit:

"Ära der Drachen - Schattenreiter" ist dystopische Fantasy der Extraklasse. Gesa Schwartz versteht es einfach, wie man Charakteren ein einprägsames Gesicht verleiht und konstant andauernde Spannung aufbaut. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung zu diesem Roman geben wird.

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209 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 79 Rezensionen

bitter & sweet, hexen, fantasy, linea harris, mystische mächte

Mystische Mächte

Linea Harris
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492704212
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als sich für Jillian die Möglichkeit ergibt, die Winterfold Akademie zu besuchen, erklärt sich vieles für das junge Mädchen, das immer schon ein wenig anders war. Denn die Akademie ist keine normale Schule. Hier werden Hexen, Vampire, Werwölfe und andere Wesen in Magie unterrichtet.

Jillian, die bisher bei ihrer Tante gelebt hat und von dieser Welt nichts wusste, sieht darin endlich die Chance auf einen Neuanfang in einer Gruppe von Jugendlichen, die so sind wie sie. Doch damit liegt sie leider nur annähernd richtig. Denn es droht bereits eine Gefahr von außen und irgendwie scheint sie selbst damit verknüpft zu sein....

Meine Meinung:

Das schöne Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Blautöne sprechen mich ja sowieso an und die Schnörkeleien ließen mein Mädchenherz höherschlagen. Als ich dann noch las, dass es um Hexenkräfte, ein Internat und allerlei Schattenwesen gehen würde, war klar, dass dieser Roman in mein Bücherregal gehört.

Das Buch selbst hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Zum einen fand ich den Schreibstil wirklich gut und das Buch ließ sich wirklich lockerflockig lesen, zum anderen waren die Charaktere für mich oftmals zu überzogen. Gerade zum Anfang hin hat es mich sehr gestört, dass Jillian nahezu perfekt zu sein scheint. Sie kann alles, die Typen fliegen auf sie und zudem hat sie so bombastische Fähigkeiten wie kein anderer. Und obwohl ihr jeder rät, diese zu verheimlichen, da ihr sonst Gefahr droht, demonstriert sie diese nach kurzer Zeit für jedermann sichtbar. Na ja, zumindest ist sie in dem Punkt nicht perfekt, doch ihr Verhalten lässt mich stark an ihrem Selbsterhaltungstrieb zweifeln. An der Stelle hätte ich das Mädel am liebsten geschüttelt.

Irgendwann im Laufe des Lesens habe ich mich jedoch daran gewöhnt oder diese Dinge sind für mich in den Hintergrund gerückt. Genau kann ich es nicht sagen, aber die Handlung fand ich dann irgendwann so fesselnd und unterhaltsam, dass mich das einfach nicht mehr gestört hat. Die Spannung zog an und genau wie Jillian wollte ich Licht in das Dunkel bringen.

Das Ende fand ich dann gut gemacht, auch wenn man das ein oder andere vorher schon erahnen konnte. Es ließ mich mit einem guten Gefühl zurück, aber auch gleichzeitig mit dem Wunsch, mehr über Jillian erfahren zu wollen. Ich denke, ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall auch lesen.

Fazit:

"Bitter & Sweet - Mystische Mächte" ist der Auftakt einer Trilogie von Linea Harris. Der Jugendfantasyroman dürfte vor allem junge Mädchenherzen höherschlagen lassen, denn hier wird nicht mit Romantik gegeizt. Zwar hätte den Charakteren meiner Meinung nach ein Feinschliff noch gutgetan, aber die Spannung und der Schreibstil lassen dieses Manko in den Hintergrund treten. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

3,5 Sterne

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85 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, mafia, prinzessin, russische mafia, liebesroman

Die Prinzessin von New York

Jane Christo
E-Buch Text: 230 Seiten
Erschienen bei Heartbeat Books, 31.01.2016
ISBN B01BCM9BZY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als einzige Tochter eines Mafiabosses ist Skylers Leben alles andere als leicht. Sie lebt in einem goldenen Käfig, immer auf der vergeblichen Suche nach Zuneigung und Anerkennung durch ihren Vater. Als dieser sie dann auch noch gegen ihren Willen verheiraten will, flüchtet Skyler.

Nach vielen Monaten, in denen sie sich bemüht hat, eine falsche Spur zu legen, beschließt sie, sich in Los Angeles niederzulassen. Zu ihrem Schutz versucht sie, Kampfsportunterricht bei Julin „The Killer“ zu bekommen. Bei den  illegalen Untergrundkämpfen ist er ein Star. In der Hoffnung, dass ihre Tarnung nicht auffliegt, lässt sich Skyler auf ein Verhältnis mit ihm ein. Doch natürlich kommt es selten so, wie man es plant....

Meine Meinung:

Seit den "Blanche"- Romanen bin ich ein Fan von Jane Christo und alles, was ich danach gelesen habe, konnte bestens mit den anderen Büchern mithalten. Ich liebe ihren Schreibstil, der locker, aber auch ungeheuer fesselnd ist und mich tief in die Seiten des Buches hineinlockt.

Die Protagonisten in den Büchern der Autorin, die ich kenne, sind allesamt keine Weicheier, und das kann man auch hier nicht von Skyler und Julin behaupten. Beide sind tough, selbstsicher und mit einer großen Klappe und so einigen anderen ungewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet. Skyler zum Beispiel ist ein Informatikass. Ein Talent, um das ich sie sehr beneide. Dazu kommt, dass es mir für sie unheimlich leidtut, wie sie aufgewachsen ist, denn außer ihrem Stiefbruder hatte sie in der Jugend kaum jemanden, dem sie sich anvertrauen konnte. Und dessen Verschwinden hat sie letztendlich hart getroffen.

Irgendwie schafft es Jane Christo obendrein immer wieder, dass mir auch ein Teil der "bösen" Buben gefallen. Normalerweise würde allein schon mein Gerechtigkeitssinn dafür sorgen, dass ich Julin nicht leiden kann, aber, ich weiß nicht wie, ich finde ihn trotz seiner Machenschaften sympathisch. Vielleicht weil nicht alles schwarz und weiß ist, vielleicht aber auch weil die Sorte Mann Frauen unweigerlich anzieht. Innerhalb seiner eigenen Parameter ist Julin auf jeden Fall gar nicht so übel und auch die stärkste Frau braucht einfach manchmal einen Mann, der sie beschützt und, bei dem sie sich anlehnen kann.

Neben der Liebesgeschichte gibt es natürlich auch noch den kriminalistischen Teil. Abgesehen von dem Mafiagenre ist da noch eine ungeklärte Geschichte aus der Vergangenheit, die die Wurzel allen Übels scheint. Zusammen mit Skyler war ich sehr erpicht darauf, letztendlich die Wahrheit zu erfahren und fand das Ende in dieser Hinsicht überaus gelungen.

Fazit:

Mit "Die Prinzessin von New York" hat Jane Christo bei mir wieder einmal voll gepunktet. Jede Menge Action, Spannung und Erotik haben mich voll auf meine Kosten kommen lassen und sind mit Hilfe des einnehmenden Schreibstils der Autorin zu einem runden Leseerlebnis geworden. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

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(5)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Paladin Project - Deine Angst stirbt zuletzt

Mark Frost , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Arena, 31.03.2016
ISBN 9783401069272
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Will West spielt ein gefährliches Spiel. Er hat herausgefunden, wer sich hinter dem Paladin Project verbirgt. Niemand anderes als sein eigener Großvater hat die düstere Verschwörung geplant. Will ist gezwungen, mit ihm zu kooperieren, um seine Freunde zu beschützen. Doch kann man jemanden schützen, der sich in den Händen eines Irren befindet? Der einzige Weg ist, sich mit der geheimnisvollen „Hierarchie“ zusammenzuschließen, einer Gruppe übernatürlicher Wesen. Können sie die Erde vor den im Untergrund lauernden Dämonen bewahren?" (Quelle: Arena Verlag)

Meine Meinung

Dieses Mal ist mir der Wiedereinstieg in die Reihe schwerer gefallen. Es ist schon eine Weile her, dass ich den zweiten Band gelesen habe. Die spektakuläre Schlussszene ist mir zwar gut in Erinnerung geblieben, aber aufgrund der Komplexität der Handlung dauert es ein wenig, bis ich die Charaktere wieder zuordnen kann beziehungsweise bis die Geschehnisse der Vergangenheit wieder für mich präsent sind.

Doch dann gibt es kein Halten mehr. Finale! Mark Frosts rasantes Erzähltempo nimmt mich schnell wieder für sich gefangen. Die Spannung ist da und ich muss jetzt einfach wissen, wie es ausgeht. Ich begleite Will und seine Freunde auf eine aufregende Reise ins Niegewesen, wo an jeder Ecke unvorstellbare Gefahren lauern. Gemeinsam versuchen die Freunde Dave zu retten, der ihr einziger Kontakt zur "Hierarchie" ist, die es sich zum Auftrag gemacht hat, alle Arten auf der Erde zu beschützen. Nur mit ihrer Hilfe können sie das "Andere Team" noch aufhalten.

Ich denke, zu den Charakteren muss man bei einem dritten Band nicht mehr viel sagen. Ich fand sie von Anfang an gut dargestellt und bin der Meinung, dass sie sich auch im letzten Teil der Reihe treugeblieben sind. Interessant fand ich, dass sie alle ihre Fähigkeiten weiterentwickelt haben, die ihnen hier von besonderem Nutzen sind.

Auch hier spart Mark Frost nicht mit genialen Sprüchen, die sich die Charaktere gegenseitig um die Ohren hauen. Damit liegt er natürlich voll auf meiner Linie, denn ich liebe solche Frotzeleien. Für mich ist das das I-Tüpfelchen in einem gut geschriebenen Buch, das bei mir wahre Begeisterung auslöst.

Schade fand ich, dass am Ende noch so viele Fragen offenbleiben. In dieser Hinsicht hoffe ich, dass der Autor die Story irgendwann noch einmal aufgreifen wird.

Gut gefallen hat mir wieder, dass die Regeln von Wills Vater hier wieder ins Geschehen integriert und für alle Lesebegeisterten auch noch einmal im Anschluss vollständig aufgelistet worden sind. Sie sind einfach, aber genial und werden dieses Mal von Wills eigenen Regeln noch ergänzt.

Fazit:

"Paladin Project - Deine Angst stirbt zuletzt" ist das spannende Finale einer Trilogie von Mark Frost. Das Buch konnte mich durchgehend fesseln und ließ die Spannung niemals vermissen. Der rasante Schreibstil und die losen Zungen der beeindurckenden Charaktere haben mich außergewöhnlich gut unterhalten, ebenso wie die atemberaubende Mischung aus Spannung und Science Fiction. Schade, dass die Reihe damit beendet ist.

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(36)

119 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, roma, zigeuner, rabe, vergangenheit

Der Kuss des Raben

Antje Babendererde
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.03.2016
ISBN 9783401600093
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Mila ist schön und rätselhaft. Ihre Vergangenheit will sie um jeden Preis geheim halten. In Moorstein sucht die Sechzehnjährige einen Neuanfang und findet ihre große Liebe. Tristan, eigentlich unerreichbar, erwählt ausgerechnet sie! Mila kann ihr Glück kaum fassen. Doch auch Tristan hat ein Geheimnis. Als in der Kleinstadt ein junger Mann namens Lucas auftaucht und das Haus der Rabenfrau in Besitz nimmt, erwachen die Schatten der Vergangenheit zum Leben. Denn Lucas und Tristan scheinen sich zu kennen – und zu hassen. Im undurchsichtigen Spiel der beiden gerät Mila zwischen die Fronten und findet sich plötzlich vor einem finsteren Abgrund wieder …" (Quelle: Arena Verlag)

Meine Meinung:

Das Tolle an den Büchern von Antje Babendererde ist, dass jedes von ihnen mir das Gefühl gibt, es sei ihr bestes und damit die Messlatte für alle nachfolgenden ganz hoch hängt. Logischerweise sollte man davon ausgehen, dass es dadurch irgendwann zu einer Enttäsuchung kommen muss, doch ich muss bisher sagen: weit gefehlt!

Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber die Autorin schafft es jedes Mal, ihre Geschichten für mich zum Leben zu erwecken. Ich konnte das Haus von Lucas quasi vor mir sehen, ebenso wie die Straßen in dem kleinen Städtchen. Ganz mühelos erzeugt die Autorin Bilder in meinem Kopf - ein Film könnte das kaum besser.

Die Charaktere des Romans sind mir auf ganz unterschiedliche Weise begegnet. Mila ist ungeheuer mutig. Sie hat alles in ihrer Heimat zurückgelassen, um sich ihren Traum zu erfüllen, den sie verbissen verfolgt. Fast ganz auf sich allein gestellt, kommt sie in dem für sie fremden Land klar und beißt sich durch. Sie nimmt die täglichen Dinge, die sich ihr eröffnen, nicht als selbstverständlich hin, sondern hat aufgrund ihrer Erfahrungen ein Auge für das Detail.

Dabei ist sie ihren Freunden gegenüber stets etwas zurückhaltend. Man spürt, dass sie etwas verbirgt, und genau dieses Gefühl vermittelt sie mir auch als Charakter, so dass ich ihr zwar leider nicht richtig nahe kommen konnte, aber wodurch ihr Charakter ganz besonders authentisch wirkt. Und natürlich holt sie die Vergangenheit irgendwann ein, denn wir alle sind ein Produkt aus vergangenen Erlebnissen und Entscheidungen.

Auch Lucas schleppt so sein Päckchen mit sich herum. Im Gegensatz zu Mila hat er es jedoch geschafft, mich von Anfang an zu berühren. Seine Geschichte und er selbst wirken offener, auch wenn Dinge zunächst unausgesprochen bleiben. Zu ihm konnte ich schnell eine Verbindung aufbauen.

Die Geschichte beginnt mit einer kurzen Sequenz aus einer Rehaklinik, die einen kleinen Ausblick auf die Geschehnisse gibt. Sie besteht aus reinem Dialog und wirft schnell die Frage auf, wie es zu dieser Situation gekommen ist. Die Handlung selbst wird größtenteils als Rückblick erzählt, immer wieder durch kurze Szenen aus der Rehaklinik aufgelockert. Zum Schluss führt die Autorin die Stränge gekonnt zusammen und klärt alle Fragen.

Dabei fordert sie ihre Leser wie bei allen ihren Büchern zum Nachdenken auf. Besonders Themen wie Vertrauen und Vorurteile werden hier aufgegriffen, aber auch alltägliche Dinge, die junge Menschen bewegen.

Fazit:

Angefangen mit einer berührenden Liebesgeschichte beinhaltet "Der Kuss des Raben" von Antje Babendererde auch ganz viel Spannung und einen Hauch Mystery. Wie immer punktet die Autorin bei mir mit ihren gut beschriebenen Charakteren und dem Setting und der ganz besonderen Atmosphäre, die sie stets in ihren Büchern schafft.

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(80)

252 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

italien, liebe, geheimnis, freundschaft, vergangenheit

Die längste Nacht

Isabel Abedi
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Arena, 10.03.2016
ISBN 9783401061894
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Abitur liegt endlich hinter Vita und sie brennt darauf, gemeinsam mit ihren Freunden Trixie und Danilo gen Süden zu reisen - nur weg von zu Hause. Die Atmosphäre hier ist sehr unterkühlt und je weiter die drei Freunde kommen, um so freier kann Vita atmen.

Doch dann verschlägt es die drei nach Viagello, den Ort, von dem Vita heimlich in einem unveröffentlichten Manuskript gelesen hat, dass ihrem Vater zugeschickt worden ist und, das ihn so sehr aufgewühlt hat. Dieser Ort strahlt eine magische Anziehungskraft auf Vita aus. Das gilt auch für den Seiltänzer Luca, dessen Bekanntschaft sie macht. Sie ahnt nicht, was Viagello tatsächlich für sie bedeutet bis die Erinnerungen sich nach und nach ihren Weg bahnen...

Meine Meinung:

Also eigentlich wollte ich das Buch gar nicht lesen. Nicht, dass ich die Autorin nicht mag, im Gegenteil, ich fand die Leseprobe sehr fesselnd geschrieben, aber die Geschichte klang sehr traurig und melancholisch und ich bin leider jemand, der bei solchen Büchern dann meist ein ganze Packung Taschentücher verbraucht.

Dann habe ich mich doch auf das Buch eingelassen und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Gleich zu Beginn der Geschichte verstreut die Autorin ihre Brotkrumen und macht mich neugierig auf das, was damals in Italien geschehen ist. Man bekommt zwar eine leichte Ahnung, aber das tatsächlich Geschehene weicht dann doch noch mal ordentlich von dem ab, was ich mir vorgestellt habe.

Schneller als gedacht liegen die Karten hinsichtlich der Identitäten der Charaktere auf dem Tisch und ich war schon fast enttäuscht, weil ich dachte, dass alles Wichtige bereits erzählt worden ist. Doch dann ging es erst so richtig los. Die Spannung stieg und ich merkte, wie ich immer mehr der Lösung des Rätsels entgegenfieberte.

Die Charaktere selbst fand ich dabei überaus gelungen. Sie alle zeichneten sich durch ganz spezifische Eigenschaften aus und handelten die ganze Zeit sehr authentisch; nicht einmal habe ich irgendetwas von dem, was sie taten, hinterfragt. Auch die Beschreibungen Viagellos waren sehr detailliert, so dass man den Eindruck gewinnen konnte, man sei tatsächlich gemeinsam mit Vita und ihren Freunden dort.

Das Ende fand ich sehr gelungen und war dann auch tatsächlich für mich tränenreich, aber dennoch überaus gelungen und das war auch okay so, denn Isabel Abedi hat es einfach geschafft, mich mit ihren Zeilen zu berühren und genau so etwas macht schließlich ein gutes Buch aus.

Fazit:

"Die längste Nacht" von Isabel Abedi ist ein Jugendroman, der mich sehr berührt hat. Auf sehr einfühlsame Weise beschreibt die Autorin den Weg einer jungen Frau in ihre Zukunft, die jedoch zunächst die ihr bislang unbekannte Vergangenheit aufarbeiten und Hindernisse aus dem Weg räumen muss. Gerne habe ich Vita auf diesem Weg begleitet und gemeinsam mit ihr der Wahrheit entgegengefiebert.

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(31)

85 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

thriller, spannend, jugend, nervenkitzel, spie

play2live

Kirsty McKay , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551520838
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cate besucht ein einsam gelegenes Eliteinternat, dessen Schüler sich mit dem Spiel "Killer" die Zeit vertreiben. Nur Auserwählte dürfen daran teilnehmen und endlich hat auch Cate es dieses Jahr geschafft und ist dabei. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion beginnt für sie das Spiel, bei dem sie sich zunächst beweisen muss.

Dann werden Karten gezogen: 12 potentielle Opfer und ein Killer. Und niemand weiß, wer es ist. Ab jetzt versucht der Killer seine Opfer auf anschauliche Weise zu "killen" - natürlich ohne wirklich zu verletzen. Doch dann wird aus Spaß Ernst und niemand ist mehr in Sicherheit....

Meine Meinung:

Mir gefällt Kirsty McKays Erzählstil unheimlich gut. Genau wie in ihren "Untot"-Romanen, die ich verschlungen habe, ist er flüssig und dabei jugendlich locker, so dass es sehr leicht ist, der Geschichte zu folgen. Lediglich den unterschwelligen Sarkasmus fand ich hier nicht so ausgeprägt, aber dennoch ist er präsent.

Die Handlung ist aus der Sicht von Cate erzählt und beginnt unmittelbar mit ihrer Einführung in das Spiel. Dadurch ist es gleich unheimlich spannend und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Dabei bleibt die Spannung auch die komplette Handlung vorhanden.

Cate selbst macht einen relativ abgeklärten Eindruck auf mich. Zwar bin ich ihr beim Lesen nicht so nah gekommen, wie ich es eigentlich gerne mag, aber das hat mich hier nicht weiter gestört, da die Spannung hier einfach vorherrschte.

Vaughan konnte ich das gesamte Buch durch überhaupt nicht einschätzen. Wieso kommt er gerade jetzt auf die Insel? Und weshalb weiß er soviel über das Spiel und seine Mitglieder? Er wirkt leicht überdreht auf mich und ich habe lange überlegt, ob ich ihn in die Schublade "gut" oder "böse" stecken soll.

Die ganze Zeit kann man miträtseln, wer sich wohl hinter welchem Pseudonym verbirgt und, wer letztendlich der- oder diejenige ist, die den Mitspielern tatsächlich Böses will. Ich habe im Laufe der Handlung so ziemlich jeden verdächtigt und so konnte die Autorin dann auch mit dem Ende noch einmal ordentlich bei mir punkten.

Fazit:

"play2live" ist ein überaus spannender Jugendroman von Kirsty McKay, der mich die ganze Zeit in seinen Fängen gehalten hat. Hier jagt eine rätselhafte Szene die andere und es hat mir viel Spaß gemacht, gemeinsam mit Cate nach dem "Killer" zu fahnden.

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(80)

163 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

england, zeitreise, liebe, hollyhill, dorf

Für immer Hollyhill

Alexandra Pilz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 29.02.2016
ISBN 9783453270282
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Es ist Emily nicht leichtgefallen, Hollyhill zu verlassen und nach München zurückzukehren. Doch hier angekommen, vermisst sie ihre Freundin Fee, die seit kurzem spurlos verschwunden ist. Erst Joe und Silly, die plötzlich bei ihr auftauchen, bringen Licht ins Dunkel und erklären Emily, dass Fee kurz nach ihrer Abreise auf der Suche nach ihr in Hollyhill aufgetaucht ist. Sie bitten sie um ihre Hilfe.

Da Emily seit einiger Zeit auch schlimme Träume wegen Matt hat, in denen immer wieder dasselbe geschieht,  sagt sie zu und reist zurück. Doch Matt ist nicht in Hollyhill und auch sonst hat sich das Dorf irgendwie verändert....

Meine Meinung:

Endlich ist er da, der abschließende Band der Hollyhill-Reihe, und natürlich mochte ich wieder mit auf die Reise gehen. Dieses Mal ist das liebgewonnene Cover in einem kräftigen Rot unterwegs und signalisiert gemeinsam mit dem verheißungsvollen Titel ein hoffentlich gutes Ende der Reihe.

Auch bei diesem Band war das Lesen des Buches ein Genuss. Das lag vor allem an dem flüssigen Schreibstil der Autorin, der mich durch die Geschichte fliegen ließ. Die schön gezeichneten Charaktere, die alle sehr stimmig und gut beschrieben sind, haben mich schon vor langer Zeit für sich eingenommen und eine magische Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Ich habe mitgelacht und geweint und mich der spannenden Atmosphäre hingegeben, die mich ganz und gar gefesselt hat.

Dass Emilys Freundin Fee in diesem Band präsenter ist, hat mich sehr gefreut. Auf der Suche nach Emily hat sie Hollyhill entdeckt - und fühlt sich hier pudelwohl. Das hat natürlich auch mit einem gewissen jungen Mann zu tun, der ganz und gar nicht Emilys Zustimmung findet. Fee bringt frischen Wind in das Dorf, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass sie alles viel zu sehr auf die leichte Schulter nahm. Böse sein konnte ich ihr deswegen jedoch nicht.

Gut gefallen hat mir auch, wie die Autorin die Atmosphäre der 1920er Jahre transportiert hat. Das machte es mir leicht, mir die einzelnen Szenen vorzustellen, die zeitgleich in meinem Kopf mitliefen.

Das Ende der Reihe hat mir gut gefallen, auch wenn noch einige Fragen für mich offenblieben. Aber vielleicht überrascht die Autorin ihre Leser ja doch noch mal mit einer Fortsetzung? Wer weiß...

Fazit:

In "Für immer Hollyhill" begibt sich Emily zum dritten Mal mit dem Dorf auf Reisen. Schnell hat mich der Jugendfantasyroman wieder mit seinen Charakteren verzaubert und tief in seine Geschehnisse hineinkatapultiert. Ich liebe Zeitreiseromane und diese Reihe ist auf jeden Fall etwas Besonderes mit der genau richtigen Mischung aus Spannung, Magie und Liebe, die mich direkt gefesselt hat.

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