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90 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

mord, krebs, thriller, krankheit, psychothriller

AMNESIA - Ich muss mich erinnern

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426519974
Genre: Krimi und Thriller

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214 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

zwillinge, familie, trauer, down-syndrom, geheimnis

Die Tochter des Fotografen

Kim Edwards , Silke Haupt , Eric Pütz
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 21.05.2008
ISBN 9783746624440
Genre: Liebesromane

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Buskaschi oder Der Teppich meiner Mutter

Massum Faryar , Stephan Benson
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Erschienen bei Random House Audio, 20.05.2015
ISBN 9783837130737
Genre: Romane

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familie, unterschlagung, pfal, frankreich, flucht

So, und jetzt kommst du

Arno Frank , Devid Striesow
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Erschienen bei Random House Audio, 06.03.2017
ISBN 9783837137422
Genre: Romane

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207 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

aurafeuer, das erbe der macht, andreas suchanek, urban fantasy, magie

Das Erbe der Macht - Aurafeuer

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 30.09.2016
ISBN 9783958342170
Genre: Fantasy

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Das geheime Buch

Carina Zacharias
E-Buch Text: 357 Seiten
Erschienen bei null, 01.03.2017
ISBN B06XDG823C
Genre: Sonstiges

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

brutal, dystopie, jugendbuch

Saymon's Silence - New Horizon

Jennifer Alice Jager
Flexibler Einband: 548 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 10.03.2016
ISBN 9783959621106
Genre: Science-Fiction

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

drogen, liebe, ink rebels, studium, julia dibbern

Wenn ich dich nicht erfunden hätte

Julia Dibbern
E-Buch Text: 168 Seiten
Erschienen bei null, 01.01.2017
ISBN B01M6B53T6
Genre: Jugendbuch

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stille, schmetterlinge, beobachter, spannend, thriller

Stiller Beobachter - Thriller

B. C. Schiller
E-Buch Text
Erschienen bei null, 28.05.2017
ISBN 9783950395464
Genre: Sonstiges

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Suleika öffnet die Augen

Gusel Jachina
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Erschienen bei Audible GmbH, 17.02.2017
ISBN B01MSBIINH
Genre: Sonstiges

Rezension:

Suleika öffnete im Laufe der Geschichte ihre Augen aber auch mir hat die Autorin den Zugang und die Augen für eine historische Epoche geöffnet, von der ich bisher nur am Rande etwas wußte. Ich lernte was Kulaken sind, wie die Entkulakisierung stattgefunden hat, was Gulag-Systeme sind und wie die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in Russland umgesetzt wurde. 

Wir befinden uns in Russland von 1930 während der Diktatur Stalins. Suleika, ihr Mann und ihre Schwiegermutter leben als freie und unabhängige Bauern und sind als Tataren einer ethnischen Minderheit zugehörig. Die Rote Armee zerstört im Zuge der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft Suleikas bisheriges Leben und siedelt sie gemäß der Entkulakisierung in Sibirien im Gebiet der Taiga an, das sich durch lange und schneereiche Winter und einem kurzen Sommer auszeichnet. 

Der Leser beschreitet mit Suleika diesen ganzen schrecklichen Weg in die Ungewissheit. Es gibt keine Beschönigungen! Gusel Jachina lässt diese furchtbare und unmenschliche Zeit bildgewaltig vor dem inneren Auge des Lesers entstehen. Auf dem Programm stehen Enteignungen, Exekutionen, Massendeportation in Zügen zu Gefängnissen und Gefangenenlagern, wo viele, die es geschafft haben lebendig dort anzukommen dann schlussendlich zusammengefercht, durch Krankheiten wie Typhus, ihr Leben lassen müssen. Endlich im Nirgendwo angekommen, muss sie feststellen, dass sie zu den ersten Umsiedlern gehört, die dort eine neue Siedlung erst aufbauen müssen, aus dem Nichts und mit nichts und der erste Schnee fällt bereits vom Himmel.

Ich konnte nicht aufhören der Geschichte zu lauschen und Suleikas Weg zu folgen! Eine schwere Zeit, keine Menschlichkeit, eine karge und grausame Natur und mittendrin Suleika, die plötzlich nicht nur für sich Verantwortung übernehmen muss. Mehr als einmal muss sie das Leben und ihre gewohnten Prinzipien überdenken und neu zusammenwürfeln, sich den Geistern ihrer Vergangenheit und Erziehung stellen und gegen sie ankämpfen. Sie macht einen Schritt nach dem anderen und erfindet sich, den Umständen entsprechend, neu. Suleika, eine naive junge Frau, für die ich ganz viel Bewunderung übrig habe und die sich langsam aber sicher in mein Leserherz geschlichen hat. 

Der Autorin ist ein Meisterwerk gelungen!  Echt und unverblühmt bringt Gusel Jachina einen schlimmen Teil der russischen Geschichte an den Leser und kann damit auch noch unterhalten. Nein, dies ist kein leichter Roman, es ist eine bewegende Geschichte aus vielen, der in ihr spielenden Figuren mit historischem Hintergrund. Es ist auch eine Liebesgeschichte, aber eine der ganz anderen und sehr kargen Art. Keinesfalls kitschig, denn der männliche Protagonist, Kommandant Ignatov, lässt dies zu keiner Zeit zu. Auch er öffnet die Augen, durchläuft einen schmerzhaften Prozess, bis hin zur Erkenntnis, dass man nicht jeden Kampf gewinnen kann! Und doch kann er ganz zum Schluss noch einen kleinen, heimlichen Sieg davontragen.

Der Hörbuchsprecher Frank Arnold ist wirklich die Bestbesetzung für dieses grandiose Buch. Seine Stimme wird der Härte, Entbehrung und Unliebsamkeit der Geschichte gerecht. Es war ein Genuß ihm zuzuhören und sich von ihm nach Russland und in die sibirische Kälte und Weite tragen zu lassen!

Fazit:
Eine unschnörkelilge Geschichte über das Leben einer fremdbestimmten Frau, die zeit ihres Lebens dieses wird nicht ganz in ihre Hände übernehmen können. Dafür sorgte Stalin und der Kommunismus. Aber es ist auch ebenso eine Geschichte eines Kommunisten, der zwischen die Räder des Systems gerät und seine Autonomie verliert und nur noch im Rahmen seiner Funktion als Kommandant einer "Siedlung am Ende der Welt" eine begrenzte Freiheit ausleben kann.
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http://bit.ly/2rLOizL

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chicago, hamburg, übersetzerin, schriftsteller, börse

Das war ich nicht

Kristof Magnusson
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 11.01.2010
ISBN 9783888975820
Genre: Romane

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420 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, südamerika, klassiker, kolumbien, roman

Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Gabriel García Márquez , Dagmar Ploetz
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.02.2004
ISBN 9783596162512
Genre: Klassiker

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dystopie, kastensystem, grausam, leihmütter, religion

Der Report der Magd

Margaret Atwood
Fester Einband
Erschienen bei claassen, 01.01.1991
ISBN B003RY6GMM
Genre: Sonstiges

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Die Marionette

Alex Berg
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Erschienen bei Audible GmbH, 31.10.2011
ISBN B0083JB1IU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der zweite Teil der Valerie Weymann - Reihe spielt etwa 1,5 Jahre nach "Machtlos". Valery hat ihr schreckliches Erlebnis irgendwie hinter sich gelassen und hat in ihren Alltag zurückgefunden. Sie ist weiterhin Anwältin und wird durch ihren älteren Anwaltspartner zu einem politisch brisanten Fall hinzugezogen, in dem es um illegalen Waffenhandel geht. Dort begegnet sie unerwartet Eric Mayer wieder, der den Fall auf der Gegenseite untersucht. Und nicht zuletzt muss sie sich auch ihren Gefühlen und ihrem Schmerz stellen, denn auch CIA-Agent Martinez stolpert unerwaret wieder in ihr Leben.

Alex Berg behandelt auch in diesem Teil Geschehnisse, die seit der Veröffentlichung in 2011 bis heute in 2017 nicht an Aktualität verloren haben: Auslandseinsätze der Bundeswehr, Traumata von Soldaten und ihre Folgen, die (Nicht)Behandlung dieser Traumata nach gefährlichen Auslandseinsätzen wie z.B. in Afghanistan, illegaler Waffenhandel und dass bei Geld und Macht alle Moral verloren geht, was man derzeit beim Waffengeschäft zwischen Trump und Saudi-Arabien sehr gut nachverfolgen kann.

Die verschiedenen Handlungsstränge beleuchten unter anderem dieses Mal auch die private Vergangenheit der Protagonisten, was mir sehr gut gefallen hat. Der Leser / Hörer erfährt mehr über Eric Mayer. Seine Figur wird tiefer und macht ihn menschlicher und nahbar. Auch wird in diesem Band klar, woher die Freundschaft und Verbindung zu Don Martinez, dem CIA-Agenten, rührt. Einzig Valerie bleibt als Charakter noch etwas kühl, was mich seltsamerweise jedoch nicht gestört hat. Die Distanz zu ihr mindert in keinster Weise mein Lese- / Hörvergnügen.

Die Soldatin Katja Rittmer ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Durch ihre Figur werden alle Handlungsstränge verbunden. Durch ihre Vergangenheit als Soldatin ist sie mit Eric aber auch mit Don verwoben, sie ist der Auslöser für die politische Krise und das drohende Aufdecken illegaler Waffengeschäfte. Katja Rittmer "eskaliert" und muss gestoppt werden. Sie ist in mehrfacher Hinsicht eine Gefahr geworden; für die Politik, die Geheimdienste, ihre Geisel als auch für unschuldige Menschen, die zum falschen Zeitpunkt ihren Weg kreuzen. Durch sie wird das Thema -traumatisierte Soldaten- in den Vordergrund gerückt, das mich sehr berührt hat. Davon abgesehen, dass ich persönlich nicht verstehen kann, wie man sich für den Beruf "Soldat" erwärmen kann, habe ich mich nie wirklich mit dem "Danach" beschäftigt. Alex Bergs Kritik an der scheinbar nicht ausreichenden Behandlung solcher Soldaten ist zwischen den Zeilen sehr deutlich herauszulesen.

Die Geschichte war mir im mittleren Teil etwas zu langatmig. Zu viel Hin und Her ohne richtiges Tempo, wie ich es im ersten Teil gewohnt war. Gegen Ende läuft aber alles schön zusammen und der Nervenkitzel kehrt zurück. Alle Fragen werden beantwortet und es gibt kleine Andeutungen, aus denen man herauslesen kann, wie es vielleicht mit Eric und Valerie im nächsten Teil weitergehen könnte.

Detlef Bierstedt als Sprecher macht wie gewohnt das Buch zu einem tollen Hörerlebnis! Dieses Mal denke ich aber, das gedruckte Buch zu lesen wäre von Vorteil gewesen. Abgesehen davon, dass ich bei eingen Personen nicht weiß, wie sie geschrieben werden, hätte ich den einen oder anderen Absatz gerne noch einmal nachgelesen. Denn jetzt im Nachhinein gibt es ein, zwei Punkte, die ich aus dem Kopf leider nicht mehr zusammenkriege und deshalb gerne schnell nachgeschlagen würde, was mit dem Hörbuch bekanntlich nicht geht.

Nun heißt es warten auf den nächsten Teil, der voraussichtlich "Gefährliche Saat" heißen wird. Leider wurde die Veröffentlichung dieses dritten Bandes schon mehrfach verschoben und es ist nicht klar, ob die Leser uns Fans dieses Jahr noch in den Genuß des Buches kommen werden.
  Fazit: Mit "Die Marionette" ist der Autorin Alex Berg ein würdiger Folgeband der Valerie Weymann - Reihe gelungen, der im Spannungsmoment, im Vergleich zum ersten Band "Machtlos", etwas schwächelt. Auch in diesem zweiten Band werden immer noch wichtige und aktuelle Themen behandelt, bei denen man vielleicht froh ist, nicht alles bis ins letzte Detail zu wissen. So kratzt so ein Roman dann doch an der "Rosa Brille" und holt einen wieder etwas mehr in die Realität der Politik und der politischen Machtspiele zurück. Insgesamt eine klare Leseempfehlung!
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http://bit.ly/2r1JPIO

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

die elefantenhüterin, julia drosten, sri lank, 19. jahrhundert, elefanten

Die Elefantenhüterin

Julia Drosten
E-Buch Text
Erschienen bei null, 08.08.2016
ISBN B01K3A2WVQ
Genre: Historische Romane

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

bayern, verrat, blutföhre, historischer roman, mittelalte

Blutföhre

Monika Pfundmeier
E-Buch Text: 433 Seiten
Erschienen bei Monika Pfundmeier, 01.09.2016
ISBN B01LFJQQIE
Genre: Historische Romane

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hiddensee, ddr, flucht, lutz seiler, sehnsucht

Kruso

Lutz Seiler
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.09.2015
ISBN 9783518466308
Genre: Romane

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Strandfliederblüten

Gabriella Engelmann , Lara Joy Körner
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 03.04.2017
ISBN 9783956392009
Genre: Romane

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Machtlos

Alex Berg
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Erschienen bei Audible GmbH, 04.04.2011
ISBN B0085N65S0
Genre: Sonstiges

Rezension:

Polit-Thriller und Bücher über Terror sprießen derzeit wie Unkraut aus dem Boden. Der Terror ist leider auch bei uns in Deutschland zu einer realen Bedrohung geworden. Vielleicht übt auch deshalb dieses Thema einen so großen Reiz aus.

Die Autorin Alex Berg widmet sich gerne literarisch den aktuellen Themen des Weltgeschehens und verpackt sie in spannende Pageturner. Mit ihren Büchern "Dein totes Mädchen" und "Tochter der Angst" hatte sie mich bereits zweifach überzeugt. 

Im vorliegenden Hörbuch geht es wieder um eine Frau als Protagonistin. Anwältin Valerie Weymann, auf dem Weg nach London, gerät ins Visier deutscher und amerikanischer Geheimdienste. Ohne Erklärung wird sie fest- und zum Verhör mitgenommen. Ihr Pochen auf einen Anwalt, eine Erklärung, ein Telefonat mit ihrem Mann und auf ihre Rechte als deutsche Bürgerin bringt sie nicht vorwärts. 

Die Autorin hat ein schreckliches und beängstigendes Szenario konstruiert, wie man durch zufällige Bekanntschaft, Freundschaft oder auch Liebe einfach mir nichts, dir nichts keine Bürgerrechte mehr hat, die demokratische Regierungsform nichts mehr zählt und man einfach so entführt werden kann, ohne dass jemand das Wie, Warum und Wohin weiß. Genau das passiert Valery. Von einer Sekunde auf die andere ist sie zum Mittäter einer Terrororganisation erklärt, verurteilt und in ein geheimes Gefangenen- und Verhörlager der CIA verschleppt worden. Sie soll Informationen preisgeben, die sie nicht hat. Sie soll Mittäter verraten, die es nicht gibt und die Methoden, die dabei angewandt werden, sind nichts für schwache Gemüter und zart besaitete Seelen. Schuldige wie auch unschuldige Menschen werden in diesem Lager gebrochen, verkauft und weggeschmissen. Wird Valerie das überstehen? Wer kann ihr zur Hilfe kommen, wo doch niemand weiß, wo sie sich aufhält, nicht einmal sie, da sie mit einer Kutte über dem Kopf ins Nirgendwo entführt und überstellt wurde.

Voller Spannung als auch Verspannung verfolgte ich das Geschehen. Ich litt mit Valerie ob dieser Ohnmacht mit "anzusehen", welch Unrecht ihr geschieht und nichts tun zu können! Wut überkam mich während des Hörens, so unglaublich realistisch fühlte sich dieser Roman an! So schnell kann ein derart gezeichnetes Szenario geschehen, wenn vielleicht übereifrige Politiker, Geheimdienste oder auch die Justiz unverzüglich Ergebnisse liefern und Bürger beruhigen und sich damit evtl. auch nur hervortun wollen. Ich habe richtig Gänsehaut bei diesen Gedanken!

Valery als Protagonistin ist eher ein etwas unterkühlter Charakter, was mich jedoch, im Gegensatz zu vielen anderen Lesern, nicht gestört hat. Das Thema und die Gewalt im Buch sind schlimm und verstörend genug, sodass es gut tut, sich nicht zu intensiv mit Valery identifizieren zu müssen. Auch die Charakterisierung des BND-Agenten Eric Mayer machte ihn mir sympathisch. Er ist menschlich, aber dennoch seiner Arbeit und den Gesetzen verpflichtet, sodass er immer wieder in diesen Zwiespalt gerät, für welche Seite er sich nun entscheiden soll: Kopf oder Bauch.

Das Buch als Hörbuch ist sehr empfehlenswert! Detlef Bierstedt ist mit seiner angenehmen Stimme genau die richtige Besetzung als Sprecher. Er passte ausgezeichnet, um die kühle Anwältin Valerie vor dem inneren Auge lebendig werden zu lassen. Ich hing an seinen Lippen und konnte die Spannung kaum ertragen.
  Fazit: Wieder ein gelungener und spannender Thriller von Alex Berg, der als Hörbuch wunderbar passt! Ein Pageturner, der mich sogleich zum nächsten Teil "Die Marionette" verführt hat. Wer aber über Terror, Gewalt und Folter nichts lesen und hören möchte, sollte unbedingt die Finger davon lassen!
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https://monerls-bunte-welt.blogspot.de/2017/06/buchvorstellung-machtlos.html

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

debütroman, 1968er, familiengeschichte, gesellschaftsroman

Geister

Nathan Hill
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Erschienen bei Audible GmbH, 05.01.2017
ISBN B01MS0BARA
Genre: Sonstiges

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Good as Gone

Amy Gentry
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Erschienen bei Der Hörverlag, 27.02.2017
ISBN B01NBHN3WK
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurzmeinung / Blitzgedanken:

Genre: Drama; Thriller Handlung: Eine Geschichte über eine Familie, in der nichts ist wie es scheint und nichts ist wie es sein sollte. Eine Geschichte, in der eine Familie versucht ein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten: den Verlust ihrer älteren Tochter Julie. Nach jahrelanger, vergeblichen Suche, unter immenser Einbeziehung der Öffentlichkeit, steht nach acht Jahren eines Tages plötzlich die verloren geglaubte Tochter vor der Tür. Doch ist sie es wirklich? Was war passiert? Protagonisten: Da wären die Eltern Anna und Tom, die jüngere Schwester Jane, die die Entführung aus einem Versteck mit angeschaut hat und natürlich Julie selbst. Ungewöhnlich ist, dass es in diesem Roman noch sehr viele weitere Personen gibt, die im Rahmen einer Nebenrolle wichtig sind. Das führt zur gewünschten Verwirrung des Lesers / Hörers. Der Großteil wird aus Annas Sicht erzählt, deshalb ist sie diejenige, die am tiefsten portraitiert wird. Sie ist zwar gut ausgearbeitet, doch kann ich ihre Handlungen und Beweggründe, auch in dem Versuch mich in ihre Situation hineinzufühlen, nicht immer nachvollziehen. Bsp.: Warum würde eine Mutter, die an der Identität der Person zweifelt, die sich als ihre Tochter a usgibt , diesen Zweifel vor ihrem Mann und ihrer anderen Tochter verheimlichen ? Warum macht sie sich selbst auf den W eg um heraus zufinden, was wahr ist und was nicht? Tom ist die Figur, die ich rundum als echt bzw. realitätsnah empfand. Er ist als Buchcharakter sehr menschlich gelungen. Auch Janes Handeln ist absolut nachvollziehbar und ich hätte mir gewünscht, einen Handlungsstrang durch ihre Augen zu erhalten. Das hätte der Geschichte evtl. mehr Spannung geben können. Juli oder ist es vielleicht Julies Double, war mir am wenigsten sympathisch. Ihre Beweggründe konnte ich am Ende nicht nachvollziehen. Mein Versuch, alles durch ihre Augen zu betrachten, scheiterte an den ganz wichtigen Stellen. Im Showdown gab es keine ausreichend glaubwürdigen Erklärungen, warum diese Figur so gehandelt hatte, wie sie es tat. Spannung: Ja, das Buch ist durchaus spannend! Es wird versucht, den Leser / Hörer durch verschiedene Erzählebenen und -stränge in die Irre zu leiten. Viele, viele Namen fallen, Rückblicke werden vorgeholt. Gemeiniskrämereien von Julie gegenüber ihrer Familie sind an der Tagesordnung und lassen keine echte Liebe und Freude für ihre Familie erkennen. Der Leser / Hörer ist verunsichert, was er denn nun glauben soll. Stichworte: Entführung, Verlust, Traumabewältigung, Gewalt, Selbstwertgefühl, Gott Ende: Leider hat sich mein anfänglicher Verdacht bestätigt, was meine Freude am Buch etwas trübte. Die Geschichte konnte mich dennoch zwei Mal überraschen und wurde dadurch ziemlich aufgewertet. Das Ende und die Herleitung dessen fand ich aber zu überspitzt und übertrieben. Die Verbindung von Opfer und Täter würde ich jetzt für mein Empfinden als "Too much" bezeichnen. Kann mir aber nach längerer Überlegung gut vorstellen, dass das vielleicht ein "Amerikanisches Ding" ist und in den USA tatsächlich auch so vorkommen könnte.
Hörbuch: Auch wenn die Geschichte teilweise sehr kompliziert konstruiert ist, hatte ich beim Hören kein Problem damit. Jedoch musste ich mich lange an die beiden Sprecherinnen gewöhnen. Insbesondere die Art und Weise wie Anna Thalbach das Buch eingelesen hat, machte mir lange zu schaffen. Kann aber gut sein, dass ich mit männlichen Erzählstimmen besser zurechtkomme als mit weiblichen.   Fazit: Eine gute und etwas andere Entführungsgeschichte, die sich nach und nach ausbreitet und überraschen kann. Leider wirkte die Auflösung auf mich aber etwas zu fanatisch und zu konstruiert.  3,5 von 5 Sterne, hier abgerundet
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monerlS-bunte-Welt: http://bit.ly/2q6bw2s

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Die Frau des Seidenwebers

Ulrike Renk
E-Buch Text: 445 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 13.09.2010
ISBN 9783841200655
Genre: Sonstiges

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

bienen, zeitebenen

Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein , Bibiana Beglau , Markus Fennert
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Erschienen bei Der Hörverlag, 20.03.2017
ISBN 9783844526226
Genre: Romane

Rezension:

Blitzgedanken / Kurzmeinung:

Genre: Dystopischer Roman; Belletristik; Gegenwartsliteratur Handlung: Drei Handlungsstränge werden erst nebeneinander geführt, die sich zum Ende hin verknüpfen und die drei Zeitebenen über die Geschichte der Bienen abrunden. Der Leser / Hörer erfährt, wie in einer möglichen Zukunft ein Leben ohne Bienen vonstatten geht, denn 2098 gibt es keinen Bienen mehr. Menschen versuchen die Arbeit der Bienen zu übernehmen und machen das mehr schlecht als recht. Es ist eine der wichtigsten Arbeiten in dieser Welt und China hat die Nase vorn, da sie schon immer durch Zwang, Drill und Unterwerfung gehorsame und ergebene Bürger "ausgebildet" haben. Im Rahmen dieser Geschichte wird man auch in den Bau des Bienenstocks eingeführt, der Imkern die Sensation offenbarte ihre Bienen bei sich zu beheimaten, Honig von ihnen zu ernten ohne den Stock zu zerstören, das Leben der Bienen im Stock zu betrachten und sie auch damit an andere Orte zur Bestäubung transportieren zu können. Über alle dem steht ein seltsames Ereignis, das Wei-Wen, dem Sohn der chinesischen Arbeiterin Tao, widerfährt. Dieses Ereignis verbindet Anfang und Ende der Geschichte. Dabei ist seine älteste Tochter Charlet genau das Kind, das er sich so sehr wünscht... Protagonisten: T ao, ihr Ehemann und ihr Sohn Wei-Wen. Sie führen den dystopischen Strang an und sind sehr gut ausgearbeitet. Ihr Handeln ist nachvollziebar dargestellt. Es ist eindeutig herauszulesen, dass sich die Autorn intensiv mit asiatischer / chinesischer Kultur und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandergesetzt hat. Aus heutiger Sicht, haben George, Seine Frau und sein Sohn Tom die Hauptrollen des Handlungsstrags der nahen Vergangenheit. Imker George versucht im Jahre 2007 seinen Hof zu vergrößern und zu expandieren. Er fährt seine Bienenstöcke quer durch die USA und lässt sie dort Blüten bestäuben. Doch dann verschwinden die Bienen nach und nach. Immer wieder entdeckt er Beuten, die nur noch die Königin und ein paar frisch geschlüpfte Arbeiterinnen beherbergen. Der restliche und wichtige Bienenstaat fehlt. Zudem haben George und Tom ein bekanntes Problem: der Sohn will nicht in die Fußstapfen des Vaters treten. Dieser Konflikt spitzt sich ziemlich zu. Durch schöne und aufschlussreiche Dialoge lernt man die Protagonisten kennen und interessiert sich sehr gerne für ihre Geschichte und die Hintergründe des Konflikts. Als letztes bleibt noch der Biologe William. Obwohl er mir zu Beginn seiner Geschichte wenig bis gar nicht sympathisch war, konnte mich die Zeichnung seines Charakters aber dann doch für sich einnehmen. Er ist gefangen in den Vorstellungen seiner Zeit, dass nur ein Sohn wichtig ist und nur dieser die Gedanken und Wünsche seines Vaters zu schätzen weiß. Doch leider ist er mit einem Taugenichts und Hallodri als Sohn geschlagen. Lange will er es einfach nicht wahrhaben und verschließt die Augen vor der Wahrheit. Spannung: An mehreren Punkten ist dieser Roman sehr spannend! Er beginnt mit der größten spannenden Frage überhaupt: Was ist mit Wei-Wen passiert und warum ist dieses Ereignis so wichtig? Maja Lunde hat ihre Geschichte so interessant aufgeteilt, dass man sich stückchenweise der Verbindung der Handlungsstränge nähert, aber erst zum Schluss das ganze überblickt.  Stichworte: Bienen; Umwelt; Zukunft der Menschheit Ende: Irgendwann war mir klar, worauf das Ganze hinausläuft. Deshalb war das Ende nicht ganz so spektakulär wie erwartet, aber dennoch passend und rund.
Hörbuch: Ein Buch, das man gut hören kann, vielleicht aber doch besser liest. Leider war ich mit der Sprecherin von Tao, Bibiana Beglau, gar nicht zufrieden. Ihre manchmal extreme Betonung und Sprechart lag mir überhaupt nicht. Immer wenn sie sprach, störte das meinen Hörfluss und mein Hörgefühl. Sie konnte sich anscheinend auch nicht so richtig mit dem Namen Wei-Wen anfreunden, da sie ihn immer etwas bedeutungsschwanger ausprach. Ab und zu hätte ich auch gerne zurückgeblättert und die eine oder andere Passage nachgelesen, um die genaue Verbindung der drei Handlungsstränge nochmals zu verinnerlichen. Bei einem Hörbuch ist das nicht möglich.
Fazit: Eine schöne und auch wichtige Geschichte über den Nutzen und die Bedeutung der Bienen. Eine interessante Sicht auf eine nicht nachahmenswerte Zukunft der Menschheit. Ein Buch, das mit dem Finger in die Wunde piekst, die wir ganz bald haben könnten, wenn wir uns nicht intensiver mit der Umwelt, der Ökologie und der Verbindung und Ausbeutung von Tieren durch Menschen annehmen.____________________________________________________________________
https://monerls-bunte-welt.blogspot.de/2017/05/buchvorstellung-die-geschichte-der.html

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Eine englische Ehe

Claire Fuller , Susanne Höbel , Heikko Deutschmann , Leslie Malton
Audio CD
Erschienen bei OSTERWOLDaudio, 20.03.2017
ISBN 9783869523422
Genre: Romane

Rezension:

Kurzmeinung:

Genre: Belletristik Handlung: Eine Familie, die nach dem Verschwinden von Ehefrau und Mutter nie richtig zur Ruhe gekommen ist. Viele Jahre später keimt ein kleiner Funke Hoffnung auf, dass Ingrid vielleicht doch noch lebt, da Gil glaubt, sie kurz gesehen zu haben. Dies ist der "Startschuss" für zwei sehr interessante und aufeinander gelungen abgestimmte Handlungsstränge.Der eine widmet sich der Gegenwart, wie Gil und die Töchter Nan und Flora auf diese Neuigkeit des möglichen Wiederauftauchens von Ingrid reagieren und wie sie damit umgehen. Der zweite wird kunstvoll in den ersten eingeflochten, der durch Ingrids Briefe an Gil dem Leser / Hörer die ganze Vergangenheit, bis zu ihrem Verschwinden, darstellt und Ingrid und Gils Kennenlernen und Zusammenkommen wiedergibt. An einsamen Tagen und Nächten schreibt sich Ingrid ihren Kummer von der Seele. Die geliebten Bücher Gils bewahren das Geheimnis auf. Protagonisten: Am besten porträtiert wird Gil, da wir ihn als jungen und älteren Mann vorgestellt bekommen. Ingrids Briefe zeigen einen frischen, verliebten, in die Zukunft schauenden und Pläne schmiedenden Gil, der aber auch egoistisch, hinterhältig, ängstlich, verunsichert, verletzend und gleichgültig sein kann. Als Leserin und Frau mochte ich Gil mit fortlaufender Geschichte immer weniger. Desto mehr und mehr über das Leben bzw. Ehe- und Familienleben von Gil und Ingrid, aus Ingrids Sicht, über die Briefe aufgedeckt wurde, gehörten meine Sympathien ihr. Ingrid schaffte es mein ganzes Mitleid für sie zu vereinnahmen. Die absolut gegensätzlichen Schwestern Nan und Flora sind ebenso interessante Figuren, da sie im Laufe der Geschichte an Stärke und Charakter gewinnen. Claire Fuller hat ein Händchen für ihre Protagonisten bewiesen. Selbst für Gil, für den ich bis kurz vor Ende Verachtung empfand, konnte ich zum Schluss noch was abgewinnen. Nicht nur das, er hatte seine Achtung zurückgewonnen. Spannung: Obwohl kein Krimi, da es primär nicht um die Aufdeckung von Ingrids Verschwinden geht, baut die Autorin eine subtile Spannung auf, und der Leser / Hörer weiß bis zum Schluss nicht, was mit Ingrid eigentlich passiert ist und ob die geschriebenen Briefe, die die ganze Wahrheit enthalten, jemals von Gil entdeckt und gelesen wurden und ob, insbesondere Flora, die Antworten auf ihre Fragen bekommt. Als Leser / Hörer hat man nie einen Wissensvorsprung, da man durch die Briefe, die sich auf die Vergangenheit beziehen, langsam und chronologisch informiert wird und sich daher einige Überraschungen entfalten, die die Geschichte immer wieder aufwerten. Stichworte: Verschwinden, England, Briefe, Bücher Ende: Das Ende finde ich absolut genial! Es konnte mich überzeugen, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet wurden. Ein richtiger Kunstgriff ist Claire Fuller mit dem Ende gelungen. Ich konnte mich von den Charakteren auf Augenhöhe verabschieden, da die Geschichte eine schöne Entwicklung nahm und diese mich mit dem einen oder anderen versöhnen konnte. 
Hörbuch: Das Buch ist als Hörbuch sehr empfehlenswert, da es dem Hörer ein paar wunderschöne Stunden der Ablenkung bereiten kann. Beide Sprecher beherrschen ihre jeweilige Rolle meisterhaft. Während Heikko Deutschmann den Handlungsstrang der Gegenwart erzählt, verliert man sich gerne, durch die Stimme von Leslie Malton, in der Vergangenheit, die durch Ingrids Briefe lebendig wird.   Fazit: Eine besondere Geschichte, die beim Hören eine tolle Stimmung entwickelt. Als Leser / Hörer fühlt man sich nie deplaziert, da man quasi fast parallel, an der Entwicklung in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, teilnimmt. Ein Lesehight in 2017!__________________________________________________________________
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hörbuch, manuskripte, literatur, bretagne, bücher

Das geheime Leben des Monsieur Pick

David Foenkinos , Christian Kolb , Axel Milberg
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 13.03.2017
ISBN 9783844525410
Genre: Romane

Rezension:

Kann ein jemand einen Bestseller-Roman schreiben, wenn er sich zeitlebens nicht für Literatur interessiert und scheinbar nur ein einziges Buch besessen hat? Eins, von dem nicht einmal seine Familie wusste, dass es existiert? Kann so ein Mensch ein Zweitleben als Künstler, in diesem Fall als Autor, führen? Die Pariser Lektorin Delphine ist überzeugt davon, ein Journalist zweifelt an dieser Geschichte und ist erpicht darauf, das Geheimnis des Buches und des Autors aufzudecken. Wer wird am Ende recht haben? 

Ich habe dieses Buch als leicht und locker empfunden. Es versprüht französisches Lebensgefühl. Oftmals witzig und sehr kreativ fügen sich die beiden Haupt-Handlungsstränge ineinander, erwecken Leselust, belächeln aber auch die Buchbranche, ihre Hypes und das ganze Drumherum und tasten sich bis zur Wahrheit vor. Hierzu gehören auch einzelne Schicksale vieler Figuren. Sei es das des vermeintlichen Autors Henri, seiner Frau oder auch seiner Tochter. Aber auch die Wünsche und das Leben der Lektorin Delphine, ihres Lebensgefährten Frederic, ein Schriftsteller, dem bisher der Durchbruch verwehrt geblieben ist, werden intensiv geschildert. Und nicht zu vergessen, das traurige Leben des Begründers der -Bibliothek der abgelehnten Manuskripte-, Jean-Pierre, der mir im Laufe der Geschichte irgendwie ans Herz gewachsen war. Dann wäre da noch Magali, die mit ihrem Leben und ihrer Ehe nicht mehr zufrieden ist und natürlich noch der Journalist, der mit seiner Enthüllung eine zweite und neue Chance als Journalist bekommen möchte, da seine Karriere aufs Abstellgleis gelangt ist.   

Ja, viele Figuren, die oben erwähnten und noch viele mehr bilden das Leben dieses Romans, in dem es um einen bestimmten geht, aber auch um noch viele, viele weitere! Hätte ich das gewusst, hätte ich mir während des Hörens einen Stift und Papier beiseite gelegt, um all die Titel festzuhalten, die Foenkinos in seinem Buch erwähnt und verarbeitet.  

Der Autor erschafft mit seiner Erzählkunst ein spannendes Klima, das er mit viel Leben spickt. Am Ende rundet nicht nur die Antwort zum unerwarteten Geheimnis des Buches und des Autors alles ab, nein, auch die Figuren durften einen eigenen und sie nach vorne bringenden Weg bestreiten. Alles fügt sich und ist zum Schluss doch ziemlich realitätsnah, da auch hier der eine oder andere erkennen muss, dass man im Leben selten alles haben kann. Eine wichtige Entscheidung muss getroffen werden, eine Wahl zwischen Liebe, Anerkennung, Ansehen und Geld. Was ist am Ende das, wofür es sich zu leben lohnt?

Das Buch als Hörbuch ist sehr empfehlenswert. Das Timbre des Sprechers Axel Milberg passt wie die Faust aufs Auge zu diesem französischen Roman. Er schafft es genau die Stimmung des Romans widerzugeben, die ich beim Hören erwartet habe.
 
Fazit: Ein tolles Buch über Bücher, das Bücher und Geschichten zelebriert und sich ironisch und süffisant über die Veröffentlichung von Büchern, das Verlagswesen und die Leserschaft äußert. Ein Buch, in dem sich die Spannung langsam steigert und der Geschichte damit Leben einhaucht. Wir folgen einem Buch, von seiner Entstehung bis zur Aufdeckung seines Geheimnisses.
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