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243 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Weißwurstconnection

Rita Falk
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423261272
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Provinzkrimi

Im Heimatwinkel, dem neu gebauten Luxus-Spa-Hotel in Niederkaltenkirchen wird eine Leiche gefunden. Der Tote ist in der Badewanne ertrunken und nun bricht wieder Stress für Kommissar Eberhofer aus. Zumal seine Freunde schnell unter Verdacht stehen, etwas mit dem Mord zu tun zu haben.
Ein Ermittlungsfehler jagt den anderen, sodass die Aufklärung immer wieder auf der Kippe steht. Aber Eberhofer wäre nicht Eberhofer, wenn er diese harte Nuss nicht knacken könnte. Besonders in die Ermittlungen bezieht er seinen Freund, den Birkenberger Rudi in seine Ermittlungen ein, was diesen am Ende fast noch das Leben kostet…

Dieser nunmehr achte Fall um Kommissar Eberhofer und seine Freunde im niederbayrischen Niederkaltenkirchen fängt ebenso vielversprechend wie seine sieben Vorgänger an. Allerdings verliert sich Rita Falk hier immer mehr in Nebensächlichkeiten, die einiges an Spannung nimmt. In der Hoffnung, dass sich das Blatt wendet, bleibt man als echter Eberhoferfan natürlich am Ball. Immer wieder ist ein Punkt erreicht, zu dem man annimmt, dass die Autorin die Kurve bekommt, aber leider verliert sie sich immer wieder in maues Geplänkel über die Einwohner Niederkaltenkirchens. Dabei hätte es so spannend sein können, weil hier der Täter mal nicht schon am Anfang zu erahnen ist.
Trotz alledem bin ich gespannt auf den neunten Fall, der zumindest im Fall von Kommissar Eberhofer und seinem Kumpel dem Birkenberger Rudi eine Fortsetzung bringen soll.

Leider ist dies der erste für mich enttäuschende Fall für Eberhofer und die Niederkaltenkirchener. Vielleicht überzeugt mich Rita Falk ja wieder mit dem neunten Fall dieser Reihe in gewohnter Manier. Somit kann ich sagen, dass der Fall acht gut in den Regalen stehen bleiben kann.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

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Das Albtraumhaus - Thriller

Cornelia Lotter
E-Buch Text: 169 Seiten
Erschienen bei null, 16.05.2018
ISBN B07CWDMY4L
Genre: Sonstiges

Rezension:

Immer wieder kommt Melanie, die selbstständige Landschaftsgärtnerin auf dem Weg zum Schwimmen an einer weißen Bauhausvilla vorbei, die so gar nicht in die Gegend passt. Besonders der total verwilderte Garten sticht ihr immer wieder ins Auge und schmerzt in ihrem Gärtnerinnenherz. Sie kann sich sehr gut vorstellen, wie schön dieser Garten unter ihren Händen werden könnte.
Wie es der Zufall so will, entdeckt Melanie die Anzeige des Eigentümers, über die er einen Gärtner sucht. Sie bewirbt sich darum und bekommt den Auftrag ebenso schnell, wie den vereinbarten Vorschuss.
Mit Feuereifer macht sie sich an die Gestaltung, bei der ihr der Hausherr freie Hand lässt. Ihr Freund, der sich sträubt endlich eine Stelle anzunehmen, um zum Lebensunterhalt beizutragen wird dabei von ihr für die groben Arbeiten mit eingespannt. Schnell nimmt ihre Arbeit Gestalt an und findet die Begeisterung des Besitzers, der ihr nun das Angebot macht, während seiner häufigen Dienstreisen auch das Haus zu hüten und die dauerhafte Pflege des Gartens zu übernehmen.
Begeistert nimmt sie den Auftrag an, der ihr ein sicheres Einkommen garantiert.
Der Hausbesitzer führt sie durchs Haus, erklärt ihr alle technischen Finessen, mit dem es ausgestattet ist. Etwas unsicher, ob sie mit allem klar kommen wird, nimmt sie an.
Schon bald geschehen seltsame Dinge, durch Miri, der künstlichen Intelligenz ausgelöst. Immer mehr beschleicht Melanie der Verdacht, dass das Haus gegen sie einen Kampf ausfechten möchte. Als eine Katze ums Leben kommt, hat sie die Nase voll und möchte den Haushütejob hinwerfen. Ihrem Auftraggeber meldet sie die seltsamen Vorkommnisse und er versichert ihr, sich darum zu kümmern. Als sie daraufhin selbst in Lebensgefahr gerät, reicht es ihr endgültig und sie geht der Sache auf den Grund. Zumal sie von einer Frau erfuhr, dass ihre Vorgängerin, plötzlich spurlos verschwunden ist….

Mit dem Albtraumhaus schuf Cornelia Lotter einen unblutigen und trotzdem an den Nerven zehrenden Thriller, der mich fesselte, wie wenige zuvor von mir gelesene Bücher. Sie zeigt, dass es nicht mehr als zwei im Vordergrund stehende Protagonisten braucht, um Spannung zu erzeugen. Die Autorin steigt relativ ruhig ins Geschehen ein, schafft es aber trotzdem von Anfang an die Neugierde des Lesers zu schüren. Baut stetig den Spannungslevel auf, den sie bis zum überraschenden Ende oben hält.
Wieder überzeugte mich Cornelia Lotter mit ihrer Schreib- und Ausdrucksweise voll und ganz von ihrer Erzählkunst.

Das Albtraumhaus hat zwar nur 169 Seiten, aber beinhaltet alles was ein guter Thriller braucht. Daher bekommt es von mir die 100%ige Empfehlung.
Ich bin jetzt schon gespannt, was diese wunderbare Autorin noch alles zu Papier bringt.

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Tags: thiller, psychothrille   (1)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

Fifty Shades of Grey - Die Gesamtausgabe

E L James , Andrea Brandl , Sonja Hauser , Merete Brettschneider
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 28.01.2013
ISBN 9783844510751
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Lange Zeit sträubte ich mich gegen den Hype um „Fifty Shades of Grey“, dann war mir das Musikhören im Auto einfach zu öde. Besonders auf längeren Strecken. So keimte in mir der Gedanke auf, dass ich es mal mit Hörbüchern versuchen könnte.
Ich muss gestehen, dass ich sehr skeptisch war, weil für mich ein Buch noch immer ein Buch aus Papier und Druckerschwärze sein muss. Aber fahren und lesen ist nunmal nicht möglich. Also entschied ich mich für den Schuber mit den Teilen 1-3, Geheimes Verlangen, Gefährliche Liebe und Befreite Lust und ließ mich darauf ein.
Auf ein für mich neues Genre und Hörbücher.

Merete Brettschneider, die diese Bücher gelesen hat, fand sofort ihren Weg zu mir. Sie liest einfach fantastisch und schaffte es, mich ins Leben von Christian Grey und Anastasia Steel zu entführen. Klar, dass man 3 Hörbücher nicht in einem Rutsch lesen kann, daher passierte es mir immer wieder, dass ich am Ziel meiner Fahrten einfach noch etwas sitzen blieb und der Geschichte dieses nicht ganz alltäglichen Liebespaares lauschte.
Die Autorin E L James verfügt über eine lockere, leichte Schreibweise, die es einem leicht macht dem Geschehen zu folgen. Sie beschränkt sich auf eine kleine Hand voll Menschen, die die Geschichte zum Leben erwecken und einen in eine Story entführen, die einen fesselt, manchmal herzlich lachen lässt und immer wieder zu Tränen rührt.
Meine Vorurteile, geschürt durch die Meinungen anderer begrub ich nun gerne. Auch wenn ich verstehe, dass diese Bücher nicht jedermanns Sache sind. Gute Unterhaltung im Auto oder auf Reisen sind sie auf jeden Fall, wenn auch in kurzen Phasen nicht unbedingt jugendfrei.

E L James entführt mit Merete Brettschneider die Hörer in die Welt der Reichen und Schönen, hinter deren verschlossenen Türen so manches geschieht, über das besser nicht offen gesprochen wird. Wie etwa das Spielzimmer, das so gar nicht für Kinder geeignet ist und so manchen Formen des Spiels unter Erwachsenen.

Christian Grey ist der gutaussehende Multimillionär, der sich einfach alles leisten kann und in Anastasia eine Partnerin findet, die ihm in allen Belangen gewachsen ist.
Anastasia Steel ist die etwas naive Studentin auf dem Weg in ihren Traumberuf, die in Christian ihren „Meister“ findet und lernen muss, dass sein Geld auch ihr Geld ist und seine Leibwächter auch ihre Leibwächter sind.
Nur ihr verrät er, warum er so wurde wie er ist und warum ausgerechnet sie diejenige ist, in die er sich verliebte. Kleider, Schuhe, Reisen, Wohnungen von unvorstellbarer Größe und ein Leben im goldenen Käfig, wogegen Ana immer wieder rebelliert, an all das muss sie sich gewöhnen.
Die tiefe Liebe, die schnell entflammt wird auf so manche Probe gestellt, aber Christian und Anastasia sind füreinander geschaffen.
Wird diese Liebe von Dauer sein?
Das will ich an dieser Stelle nicht verraten, aber empfehlen will ich diese drei Hörbücher auf jeden Fall, denn sie zeigten mir, dass es besser ist sich selbst zu überzeugen, als auf andere zu hören.

Keine Sekunde Langeweile, Spannung, Spiel und Spaß wunderbar von E L James zu Papier gebracht und von Merete Brettschneider einzigartig gelesen.

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102 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Sturm

Uwe Laub , Heiko Arntz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.02.2018
ISBN 9783453419803
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Thriller, Umweltthriller

Schwülwarmes Wetter herrscht in Deutschland. Plötzlich braut sich ein Gewitter zusammen, dessen Ausmaß keiner vorhersehen kann.
Mitten in Deutschland schlägt das Sommerwetter in kaltes Winterwetter um. Es kommt zu so heftigen Schneefällen, dass der Verkehr zusammenbricht.
An anderen Orten der Erde kommt es zu Stürmen eines nie dagewesenen Ausmaßes und an wieder anderen Orten beginnt das Wasser im Meer zu kochen…

Was ganz harmlos mit den Rosenheimer Hagelfliegern begann, setzten die Amerikaner und die Chinesen fort. Sie entwickelten Einrichtungen, mit denen sie das Wetter nach ihrem Gutdünken beeinflussen bzw. ändern können. Auf Amerika rollt ein Tornado mit über 400 km/h Windgeschwindigkeit zu und er wird immer mächtiger.
Von den Chinesen ausgelöst, müssen die Amerikaner nun sehen, wie sie den Sturm und auch die anderen Wetterphänomene in den Griff bekommen.

Uwe Laub packte hier, wie schon mit „Blow out“, seinem Erstling, ein sehr heisses Eisen an. Die Beeinflussung der Witterung. Ob es nun Segen oder Fluch wäre, würde es diese Möglichkeiten schon in dem Ausmaß geben, das sei einmal dahingestellt.
Laub schrieb auch diesen Thriller wieder um eine Handvoll Protagonisten, die einem sehr schnell ans Herz wachsen. Man lernt sie schnell und trotzdem sehr genau kennen und fiebert mit ihren Aktionen mit, als würde man mit ihnen Leben und versuchen, die Welt vor ein paar machtgierigen Leuten zu schützen. Im Mittelpunkt stehen hierbei Laura und ihr Sohn Robin, den Laura zu retten versucht, aber eigentlich nicht weiß, wovor. Dies stellt sich im abschließenden Showdown, den Uwe Laub geschickt aufbaute. Den Spannungslevel von Anfang an sehr hoch angesetzt, lässt er ihn nie unter einen gewissen Punkt sinken und zum Ende hin bewegt er ihn kontinuierlich nach oben, um ein spannungsgeladenes Ende zu finden.

Uwe Laub besitzt ein Gefühl dafür, wie eine Story beim Leser ankommen muss, um ihn von der ersten Seite an gefangen zu halten. Scheinbar komplizierte Vorgänge beschreibt er so, dass jeder versteht, worum es geht. Man braucht kein ausgefeiltes Fachwissen, um alle Zusammenhänge vor Augen zu haben. Genau das macht diesen Thriller wieder zu einem Buch, das man sich wirklich gönnen sollte. Und nicht nur, um es gelesen zu haben, sondern auch um sich Gedanken um die Umwelt und unser empfindliches Ökosystem zu machen.

Mehrere Handlungsstränge werden im Laufe des Buches immer weiter zusammen geführt, sodass am Ende ein in sich geschlossenes Ende gefunden werden konnte.
Ich verfolgte Uwe Laubs Rechercheberichte mit Spannung auf facebook, wobei ich niemals erahnen konnte, was er uns Lesern am Schluß präsentieren wird.
Wie schon bei „Blow out“ tat ich mich schwer, das Buch immer wieder zur Seite zu legen, wozu ich leider gezwungen war, weil es mitten in meinem Umzug bei mir landete. Jetzt habe ich es in vielen Etappen gelesen und bin einfach nur begeistert.

Dieses Buch bekommt meine 100%ige Empfehlung, weil es wieder voll und ganz meinen Geschmack traf. Und jetzt hoffe ich, dass ich auf Uwe Laubs drittes Buch, sofern es schon im Entstehen ist, nicht so lange warten muss.

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161 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

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Wie der Wind und das Meer

Lilli Beck
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783764505776
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: roman   (1)
 

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170 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Kaiserschmarrndrama

Rita Falk
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.02.2018
ISBN 9783423261920
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: landshut, eberhofer, krimi, regionalkrim   (1)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Weißwurstconnection

Rita Falk
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423430432
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Provinzkrimi

Im Heimatwinkel, dem neu gebauten Luxus-Spa-Hotel in Niederkaltenkirchen wird eine Leiche gefunden. Der Tote ist in der Badewanne ertrunken und nun bricht wieder Stress für Kommissar Eberhofer aus. Zumal seine Freunde schnell unter Verdacht stehen, etwas mit dem Mord zu tun zu haben.
Ein Ermittlungsfehler jagt den anderen, sodass die Aufklärung immer wieder auf der Kippe steht. Aber Eberhofer wäre nicht Eberhofer, wenn er diese harte Nuss nicht knacken könnte. Besonders in die Ermittlungen bezieht er seinen Freund, den Birkenberger Rudi in seine Ermittlungen ein, was diesen am Ende fast noch das Leben kostet…

Dieser nunmehr achte Fall um Kommissar Eberhofer und seine Freunde im niederbayrischen Niederkaltenkirchen fängt ebenso vielversprechend wie seine sieben Vorgänger an. Allerdings verliert sich Rita Falk hier immer mehr in Nebensächlichkeiten, die einiges an Spannung nimmt. In der Hoffnung, dass sich das Blatt wendet, bleibt man als echter Eberhoferfan natürlich am Ball. Immer wieder ist ein Punkt erreicht, zu dem man annimmt, dass die Autorin die Kurve bekommt, aber leider verliert sie sich immer wieder in maues Geplänkel über die Einwohner Niederkaltenkirchens. Dabei hätte es so spannend sein können, weil hier der Täter mal nicht schon am Anfang zu erahnen ist.
Trotz alledem bin ich gespannt auf den neunten Fall, der zumindest im Fall von Kommissar Eberhofer und seinem Kumpel dem Birkenberger Rudi eine Fortsetzung bringen soll.

Leider ist dies der erste für mich enttäuschende Fall für Eberhofer und die Niederkaltenkirchener. Vielleicht überzeugt mich Rita Falk ja wieder mit dem neunten Fall dieser Reihe in gewohnter Manier. Somit kann ich sagen, dass der Fall acht gut in den Regalen stehen bleiben kann.

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251 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 113 Rezensionen

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Die Vergessenen

Ellen Sandberg
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penguin, 27.12.2017
ISBN 9783328100898
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

biografie, schicksa, hund, kran, labrador, leben, schmetterlingskind

Mein Leben in seinen Pfoten

Wendy Hilling , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Penguin, 10.07.2017
ISBN 9783328101017
Genre: Biografien

Rezension:

Biografie, Erfahrungen, Schicksale

Wendy Hillings Leben ist geprägt von einer seltenen Erbkrankheit. Epidermolysis bullosa macht ihre Haus so empfindlich wie die Flügel eines Schmetterlings. Jede Berührung kann zu Blasen und offenen Wunden führen. Als Wendy Hillings geboren wurde, gaben ihr die Ärzte nur wenig Chancen, ein Jahr alt zu werden. Sie schaffte es dank ihrer besorgten Eltern. Sie wurde immer älter und die Ärzte legten immer wieder fest, wie alt sie wohl würde, es waren immer Botschaften, die wenig Hoffnung machten.
Zu ihrem Schutz gaben ihre Eltern sie in ein Internat, in dem sie todunglücklich war. Sie fand ihr Glück nur bei Tieren. Pferde liebte sie und sie setzte durch, reiten zu dürfen, obwohl ihr ihre Haut das immer wieder übel nahm. Als sie einen Wurf Golden Retriever bei ihrer Tante kennenlernte, verliebte sie sich auf Anhieb in diese gelehrigen Hunde.
Irgendwann bekam sie selber einen. Da sie immer Hilfe brauchte, brachte sie ihm vieles bei, das er mit Freude für sie tat. Dieser Hund war für sie ein Segen. Durch Zufall kam sie mit der Organisation Canine Partners in Kontakt und war überwältigt von deren Arbeit. Hunde die von den Trainern der Organisation ausgebildet werden und als Assistenzhunde arbeiten, bekommen ein besonderes Geschirr, um für das Umfeld als solche erkannt zu werden. Wendy wollte für ihren Hund auch so ein Geschirr. Sie bildete ihn weiter mit Hilfe eines Trainers aus, damit er das es tragen durfte. Er erleichterte ihr das tägliche Leben enorm. Er sorgte dafür, dass sie nicht angerempelt wurde, wenn sie unsicher auf den Beinen war, stützte er sie. Der Hund lernte sein Leben lang aktiv. Wendy musste ihm nur vor machen, was sie gerne von ihm erledigt haben würde.
Als dieser Hund das Rentenalter erreichte, half er ihr sogar Ted auszubilden, sodass er selbst sich immer weiter zurückziehen konnte, um sein Leben als Rentner zu geniessen. Ted bekam Wendy Hillings im Alter von neun Wochen. Er entwickelte eine sehr starke Bindung zu Wendy, die für ihn ihr Leben gäbe.
Ihre Aussage: „Ted braucht mich so sehr wie ich ihn. Er vertraut mir, und ich vertraue ihm mein Leben an.“

Keine der Aussagen bezüglich ihrer Lebenserwartung traf bisher zu. Wohl auch, weil sie durch ihr Umfeld und größtenteils durch Ted die Hilfe und Unterstützung bekommt, die sie braucht.

Bewegend erzählt Wendy Hillings über ihr Leben mit der lebensbedrohlichen Krankheit, die sie seit ihrer Geburt begleitet. Sie zeigt, wie ausgegrenzt Menschen werden, wenn sie eine offensichtliche Krankheit haben und wie sehr sie kämpfen müssen, um das zu erreichen, was sie brauchen und sich manchmal auch „nur“ wünschen. Wie eben in ihrem Fall einen Golden Retriever und seine Anerkennung als Assistenzhund. Sie besaß in ihrem Leben mehrere und machte mit jedem nur die besten Erfahrungen.
Ihre Schreibweise ist so intensiv und flüssig, dass man als Leser schnell das Gefühl hat, mit dieser Frau an deren Seite zu leben. Man merkt ihre positive Einstellung zum Leben und dass sie ihre Krankheit als gegeben sieht und sich mit ihr gänzlich arrangiert hat.
Dieses Buch hält einen fest und man tut sich schwer, es zur Seite zu legen, denn teilweise traurig, so gibt es doch viele Passagen, die einen schmunzeln und manchmal auch herzhaft lachen lassen. Als ich es fertig gelesen hatte, fand ich es schade, dass es nicht weiter ging.
Am Anfang überlegte ich ernsthaft, ob ich es wirklich lesen will, weil ich hauptsächlich Thriller lese. Aber irgendwie zog mich das Cover so sehr an, dass ich es einfach lesen musste. Wendy Higgins mit ihrem Ted. Ein sehr inniges und vertrautes Bild.

Ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben und daher bekommt es meine 100%ige Empfehlung.

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Tags: biografie, schicksa   (1)
 

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One-Night-Stand to go (Liebesroman): Millionär für eine Nacht

Melissa Stephens
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei null, 15.11.2017
ISBN B077JCY4WN
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Samuel Westwind hat alles, wovon ein Mann nur träumen kann.
Teure Sportwagen, Geld und hübsche Mädchen die ihm zu Füssen liegen. Doch genau das ärgert ihn. Nicht das Geld und die PS-starken Autos. Nein, es sind die Frauen, die ihn so wütend machen. Sie werden schnell langweilig und uninteressant. Sam ist nämlich auf der Suche nach einer Partnerin mit Charakter und Rückgrat.
Eines Tages begegnet er Lisa. Sie ist nicht sonderlich hübsch, aber attraktiv. Sie ist auch nicht reich und strebt nicht nach Ruhm. Sie arbeitet in einem Schnellrestaurant und möchte nur eines. Einen Mann fürs Leben finden.
Nach einem Gespräch und zwei Flaschen Scotch landen sie zusammen im Bett. Am Tag darauf können sich beide nicht mehr an den Abend davor erinnern.

Der Klappentext verrät schon einiges und wenn ich nun auf die Handlung einginge, würde ist spoilern, was nicht die feine Art wäre. Denn wer verdirbt schon anderen Lesern gern den Spaß.

Melissa Stephens bedient mit One Nightstand to go einige Klischees. Was aber nicht heißt, dass das Buch es nicht wert wäre, es zu lesen. Sie schreibt locker von der Seele weg. Mit viel Humor verleiht sie ihren Protagonisten teils eine große Klappe und Schlagfertigkeit, die ich nicht erwartet hätte.
Ich und Liebesromane…. Lange dachte ich, das wäre ein NoGo. Aber weit gefehlt. Dieses Buch las ich mit Freude fast in einem Rutsch.
Die Story könnte aus dem Leben gegriffen sein. Voller Vorurteile der Protagonisten, die sich zum Vorteil wandeln. Armes Aschenputtel trifft den Traumprinzen, hat erst Angst vor mehr, wie auch er. Es kommt zu Irrungen und Wirrungen, bei denen ich teilweise herzhaft lachen musste.
Stephens schreibt, als wären ihre beschriebenen Figuren ihre persönlichen Freunde, was diese umso sympathischer macht.

Über diverse Rechtschreib- und Satzstellungsfehler sollte der Leser hinwegsehen, denn die Story ist erfrischend und unterhaltsam, die perfekte Urlaubslektüre.

Mein Fazit:

Endlich mal wieder das Werk eines Selfpublishers, das ich nicht nach ein paar Seiten in die Ecke gepfeffert habe und daher Freunden der leichten Unterhaltung gerne ans Herz lege.

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Jagdtrip

Jack Ketchum , Urban Hofstetter , Marcus Jensen
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453677067
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Roman

Lee Moravian ist Kriegsveteran. Der Vietam-Krieg hat ein Trauma in ihm hinterlassen, sodass er nunmehr die Einsamkeit tief im Wald der Gesellschaft der Menschen vorzieht. Nur dort findet er die Ruhe, die er braucht. Diese Ruhe wird jetzt von Campern gestört und als würde ein Schalter umgelegt, fühlt er sich wieder in den Krieg zurück versetzt. Er muss sich gegen die Fremden, die er als Bedrohung sieht, zur Wehr setzen.
Vergleichbar mit Rambo hat Jack Ketchum eine menschliche Waffe erschaffen, wie sie kaltblütiger nicht sein kann. Kaltblütig aus Angst vor der Vergangenheit ist Lee, der seinen Wald verteidigen muss…

Ketchumfans werden sich wundern, wie unblutig und trotzdem brutal und nahe an der Wirklichkeit sich der Autor mit diesem Roman bewegt. Gequält von seinem im Krieg entstandenen Verfolgungswahn bewegt sich Lee in „seinem“ Revier.
Schnell ist man als Leser mitten im Geschehen und kann sich nur sehr schwer davon lösen, um eine Lesepause einzulegen. Obwohl die Story vorhersehbar ist, so ist sie doch spannungsgeladen und hetzt den Leser von Seite zu Seite. Immer wieder schweifte ich in Gedanken ab, wie schrecklich dieser sinnlose Krieg gewesen ist und was er aus den Beteiligten machte. Ehemalige Soldaten kämpfen mit Erinnerungen, mit denen sich schon jemand, der nur davon liest, schwer fertig wird. Wie ungern möchte man in der Haut des Hauptprotagonisten stecken, der in harmlosen Campern Vietnamesen sieht, die ihm nach dem Leben trachten.

Wie von ihm gewohnt schrieb Jack Ketchum in einer leicht verständlichen Ausdrucksweise, packte mich von Anfang an und vergaß nie, dass es seinen Lesern auf Spannung und Thrill ankommt und nicht auf seichtes Geplänkel.
Er kritisiert den Vietnamkrieg und in gewisser Weise die Gesellschaft im Allgemeinen, was ihm sehr gut gelungen ist.

Das Cover dieses Buches ist nüchtern und kühl, aber im Hinblick auf den Inhalt sehr gelungen gewählt.

Mein Fazit:

Ein Ketchum, der einmal mehr relativ unblutig daher kommt, aber nichts an Spannung im Vergleich zu seinen anderen Büchern verloren hat. Daher erhält „Jagdtrip“ meine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Tags: kriegstrauma, roman   (1)
 

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149 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Die Kinder

Wulf Dorn
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 04.09.2017
ISBN 9783453270947
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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105 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Ich will brav sein

Clara Weiss
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.06.2017
ISBN 9783442486045
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: psychothrille   (1)
 

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(104)

172 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

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Marlenes Geheimnis

Brigitte Riebe
Fester Einband
Erschienen bei Diana, 11.09.2017
ISBN 9783453292055
Genre: Historische Romane

Rezension:

Roman

Als Eva Auberlin in Rickenbach gestorben ist, versammelt sich die ganze Familie, um Abschied zu nehmen. Christiane, ihre Enkelin, von ihrer Familie zeitlebens liebevoll Nane genannt, reist ebenfalls an. Unterwegs von einer verletzten, alleingelassenen Hündin aufgehalten, schafft sie es trotzdem noch rechtzeitig mit dieser anzukommen.

Auch Nanes Mutter Vicky und deren Schwester Marlene wollen der Mutter die letzte Ehre erweisen. Schon kurz nach der Beisetzung flammt zwischen den beiden Schwestern erneut ein alter Streit auf, sodass Vicky Hals über Kopf wieder abreist. Marlene überreicht Nane im Laufe des weiteren Aufenthaltes Notizen von Eva, welche Nane so schnell wie möglich lesen möchte. Sie sucht sich jemanden, der in der Lage ist, ihr das Lesen der Sütterlinschrift beizubringen und dann kann sie einer mehr aufhalten.

Eva erzählt über den Krieg, ihre erste große Liebe Jan, der in Tschechien den Krieg nicht überlebte, noch bevor die beiden heiraten konnten. Flucht und Vertreibung, Konzentrationslager, Hunger und Angst. Aber sie hielt durch, sie wollte, dass die kleine Marlene an ihrer Seite ein besseres Leben haben wird. Kurz nachdem ihre Mutter starb, nahm ihr Vater wieder Kontakt zu ihr auf und erklärte ihr in einem Brief, wie sie nach Rickenbach kommt, wo er nun lebt. Eine abenteuerliche Reise begann, die Eva mit Marlene schaffte. Schnell fand sie auch in Rickenbach Unterkunft und Arbeit, somit war auch Marlenes Zukunft etwas rosiger, als es ihre eigene einmal war.

Nane war wie gefangen von der Vergangenheit ihrer Großmutter und schob ihre Abreise immer weiter hinaus. Weil sie erst die Notizen zu Ende lesen wollte, weil ihr der Aufenthalt sehr gut tat und nicht zuletzt, weil sie Menschen kennen lernte, denen sie vertrauen konnte. Jetzt war ihr der Job unwichtig und sie kündigte um in Rickenbach zu bleiben. Als sie dann noch auf Simon, ihre Jugendliebe traf, dessen Großvater ebenfalls vor kurzem verstarb und sie feststellte, dass die Vergangenheit ihrer Großmutter und Simons Großvater verbunden ist, wollte sie herausfinden, was es ist….

Brigitte Riebe zeigt mit diesem Roman einmal mehr, dass sie ein schriftstellerisches Chamäleon ist. Egal in welche Zeit, sie taucht ein und schreibt darüber, als hätte sie diese selbst erlebt. Jedes Wort ist glaubwürdig. Ihre lebendige Schreibweise nimmt einen mit und lässt einen in die beschriebene Welt eintauchen und mitleben. Es fällt unheimlich schwer, das Lesen zu unterbrechen, denn obwohl es nicht um Mord und Totschlag geht, so ist Brigitte Riebe trotzdem in der Lage, den Leser mitleben zu lassen und ihm das Gefühl zu geben, dass es nichts spannenderes gibt, als jede Person, jeden Ort und jede Begebenheit selbst zu kennen und auch diesem scheinbar nichtssagenden, normalen Leben, das Millionen von Menschen im Krieg und der Nachkriegsszeit führten, Spannung abzugewinnen.
Das Cover wurde perfekt gewählt. Eine Frau mit Kind, die sich vom Betrachter weg bewegen. Das Ganze ohne große Farbkontraste, sodass es etwas Schwermütiges und Trauriges übermittelt.


Marlenes Geheimnis ist wieder mal ein Buch von Brigitte Riebe, das ich guten Gewissens empfehlen kann.

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Tags: familiensag, krie, vertreibu   (3)
 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Sonntags Tod

Carla Berling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453419933
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klapptentext:

Ein Achtjähriger erschießt versehentlich seinen Großvater. Kurz darauf verschwindet der jüngste Sohn des Toten spurlos. Niemand weiß, warum er ohne ein Wort geht und sich nie wieder bei seiner Familie meldet.
Vierzehn Jahre später: Die Welt im westfälischen Bad Oeynhausen scheint in Ordnung zu sein - bis der Hotelier Richard seine Frau Verena und sich selbst tötet.
Ira Wittekind kehrt zur Beerdigung an den Ort ihrer Kindheit zurück. Als Reporterin ist sie dabei, als eine halb verweste Leiche in einer verwahrlosten Wohnung gefunden wird.
Und dann entdeckt sie einen tragischen Zusammenhang zwischen dem Tod von Verena und Richard, dem Toten im Dreck und dem Unglück in der Vergangenheit.

Mein Umriss:

Ira Wittekind fährt nach Bad Oeynhausen, um an einer Beerdigung teilzunehmen. Es ist die Beerdigung ihrer Kindheits- und Jugendfreundin Verena. Diese war ihre engste und einzige richtige Freundin, die sie durch Kinderzeit und Jugend begleitete. Erst später trennten sich ihre Wege aus beruflichen Gründen.
Jetzt ist Verena tot. Sie wurde von ihrem Ehemann getötet, der unmittelbar danach auch sich selbst tötete.
Auf der Trauerfeier, über die sie für ihre Zeitung bei der sie als Reporterin beschäftigt ist, berichten soll, trifft sie auf Bekannte aus ihrer Jugendzeit. Als es zu Unstimmigkeiten, die die Feier stören kommt, beschließt Ira auf eigene Faust weiter zu ermitteln, was auf Hof Eskendor im Argen liegt.
Da sie in der Gegend aufgewachsen ist, weiß sie, wie sie die Menschen zum sprechen bringen kann und stößt auf unsägliche Geschichten, die sich innerhalb eines Familienclans in den letzten Jahrzehnten abgespielt hatten und letztendlich durch 3 Tote nicht mehr geheim bleiben dürfen.

Mein Eindruck:

Dies ist Carla Berlings Erstling im Krimi-Genre und damit hat sie einen Schritt in eine Richtung gewagt, aus der nun hoffentlich mehr von ihr zu erwarten ist. Sie versteht es, den Leser ins Geschehen voll und ganz einzubinden, setzt Spannungsspitzen genau dort, wo sie hingehören und schreibt mal laut, aggressiv und dann wieder voller Leidenschaft, Gefühl und Sanftheit. In diesem Buch prangert sie in erster Linie die allgemeine, althergebrachte Intoleranz gegenüber Menschen an, die nicht ins Schema F der Allgemeinheit passen, ebenso zeigt sie, wie viel im Verborgenen einer Dorf- und auch Familiengemeinschaft passieren kann und welchen Schaden die davon betroffenen, meist minderjährigen und hilflosen Kinder tragen und wie sich deren Kindheitserlebnisse auf deren späteres Erwachsenenleben im Positiven, wie auch im Negativen auswirken können. Nein, Carla Berling schreibt nicht mit erhobenem Zeigefinger, sie schreibt so, wie die Geschichte millionenfach überall auf der Welt geschehen sein könnte und wie eine Reporterin durch geschickte Fragen und Feingefühl für Emotionen hinter die dunkelsten Geheimnisse kommt.
Auch wenn die Autorin zu Beginn darauf hinweist, dass außer den Örtlichkeiten alles frei erfunden ist, so ist es doch so realistisch dargestellt, als wäre man als Leser mitten im Geschehen und würde die Personen und Örtlichkeiten vor sich sehen und kennen.

Mein Fazit:

Ein perfekt ausgearbeiteter Krimi einer deutschen Autorin, von der sicherlich noch viel in dieser Richtung zu erwarten sein wird. Ich persönlich freue mich darauf.

Danksagung:

Vielen herzlichen Dank Carla Berling für zur Verfügung gestelltes Cover und den Klappentext und die somit erteilte Erlaubnis, beides in Verbindung mit meiner Rezension veröffentlichen zu dürfen.

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Tags: krim   (1)
 

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150 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

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Das Spiel - Opfer

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453677074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Um nicht zu viel des Inhaltes zu verraten, beschränke ich mich hier auf den Klappentext, der mich auf Anhieb davon überzeugte, das Buch lesen zu müssen:

Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …

Jeff Menapace hat es geschafft, mich vom ersten Satz an, an das Buch zu fesseln. Er beherrscht den Leser von Anfang an, indem er den Spannungslevel sehr schnell hoch treibt und ihn oben zu halten in der Lage ist, wie nicht viele seiner Kollegen.
Diese Hetzjagd trieb mich von Seite zu Seite, hielt immer neue Überraschungen für mich bereit und jedesmal wenn ich dachte, mehr geht nicht mehr, setzte er noch eine Spannungsspitze oben drauf.
Menapace hat einen recht einfachen, leicht nachvollziehbaren Schreibstil, der gut tut, wenn man eigentlich in einem Buch Entspannung finden will. Hier jedoch kommt man nicht dazu, sich zu entspannen. Nein, ich überlegte ernsthaft, ob ich jemals wieder irgendwo Urlaub machen möchte, wo nicht zu viel los ist, um den Schutz der anderen zu haben.
Getrieben vom hohen Spannungslevel kommt es im letzten Viertel zu einem Showdown, der zwar vorhersehbar, aber nicht weniger spannend war.

Diese etwas härtere Art eines Thrillers ist sicherlich nicht für jeden Leser etwas, aber mich hat er mitgerissen. Für zart besaitete Menschen ist er nicht geeignet. Das bin ich nicht, daher bekommt dieses Buch eine 100%ige Empfehlung von mir.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

P.S.: Der Blitz soll Sie beim Scheißen treffen: Musterbriefe für alle Lebenslagen

Erik Haffner , David Gromer
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, Deutschland, 19.06.2017
ISBN B072PZKPNC
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zur Abwechslung habe ich mir mal ein Hörbuch gegönnt.

„P.S.: Der Blitz soll sie beim Scheißen treffen!“

Hier musste ich schon lachen, als ich den Titel las.
Also ließ ich mich davon beim Bügeln unterhalten.

Annette Frier und Max Giermann lesen Musterbriefe für alle Lebenslagen.
Ob es sich hierbei um Briefe an Versicherungen, bräsige Vermieter, aufdringliche Chefs usw. handelt, es findet sich für fast jeden Anlass zu dem sich der Empfänger taub stellt, gibt es einen geeigneten Musterbrief.

Launig vorgelesen, brachten mich diese Briefe dazu, Tränen zu lachen. Der Postbote, der die Post nicht abliefert, wird hierbei ebenso bedacht, wie die Versicherung, der man kündigen will, ebenso der Vermieter, der sich weigert die Bruchbude zu renovieren…. Alle bekommen den richtigen Text um die Ohren geschlagen.

Max Giermann ist meiner Meinung nach eher dazu geeignet, hier den Vorleser zu machen, als Annette Frier. Frier ist eine gute Kommödiantin, aber leider klingt ihr Lesen eher geleiert, als launig und akzentuiert gelesen.

Aber wichtig war vordergründig, dass ich beim Hören meinen Spaß hatte und diese CD gerne weiter empfehle. Besonders wenn man nebenher so leidige Dinge wie Bügeln oder Fensterputzen hinter sich bringen will. Aber auch auf einer längeren Autofahrt fühlt man sich gut unterhalten.

Zusammengestellt von Erik Haffner und David Gromer, die gute Arbeit geleistet haben. Das Cover der CD erscheint mir eher langweilig und verleitet nur aufgrund des Titels zum Kauf.


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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

baby, eltern, erwachsen, erziehung, fies, gemein, glattgesicht, haargesicht, humor, ironie, kind, kinder, lustig, süß, tagebuch

So seh ich das

Rohan Candappa , Stefanie Schaeffler
Flexibler Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.01.2005
ISBN 9783442153268
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Welt eines Siebenjährigen. Pah

Rohan Candappa protokollierte das Wissen eines Einjährigen.

Über seine Eltern, in seiner Sprache Glattgesicht und Haargesicht genannt, über beissende Türen und Brei, der ekliger nicht sein könnte und nicht zu übersehen, die Sache mit der vollen Windel, dem seltsamen Dicken, in noch seltsamer Kleidung mit weissen Haaren im Gesicht, von dem er ein unerwünschtes Geschenk erhält und die wundersame Geschichte über das plötzliche Erscheinen eines Baumes im Wohnzimmer und die Frage, ob nun das Sofa in den Garten soll.

 

Rohan Candappa erzählt ein Jahr aus der Sicht eines Einjährigen, das voller neuer Dinge steckt. Das Laufenlernen, das Sprechen und die Gedanken, die er sich macht, wenn ihm etwas eher unverständlich erscheint. Natürlich verstehen ihn Glattgesicht und Haargesicht nicht immer, sodass es zu Missverständnissen kommen muss.

Der Autor schreibt flüssig mit viel Humor, der einem so manchen Lacher entlockt. Die Vergleiche mit den Wissenschaften, den er den Kleinen anführen lässt, sind teilweise so neunmalklug, dass man denkt, was für ein Klugsch… dieser Dreikäsehoch doch ist.

Schnell entführte mich Candappa in die Welt des Kleinen und liess mich eintauchen in dessen Erklärungen über die Welt, wie er sie sieht. In kurzen Kapiteln lässt er ein Jahr Revue passieren, von dem ich denke, dass es ein Einjähriger sicherlich ähnlich erlebt. Aber mit solchen Gedanken…. Na, ich weiß nicht.

 

Ein kleiner Auszug:

 

Eine offene und ehrliche Erklärung, warum ich manchmal mit der Nase Rotzblasen mache….. Weil ich es kann

 

Oder:

 

Vergesst Zippo-Feuerzeuge. Cola-Flaschen und Philip-Stark-Zitronenpressen!

Ich habe gerade einen echten Designklassiker entdeckt:

Mein Finger passt genau in mein Nasenloch

 

Diese und weitere Erkenntnisse, trieben mir die Lachtränen in die Augen und Candappa ließ mich zum Ende des Buches hin immer langsamer lesen.

Warum? Ich wünschte, dieses Buch würde nie Enden.

 

Das Cover zeigt das Bild eines Kleinkindes von hinten, so unsicher, wie es zu laufen beginnt. Anonym von hinten, wie namenlos im Buch. Das Bild ist perfekt gewählt.

 

Von mir bekommt es eine unbedingte Leseempfehlung für Leute, die gerne Lachen.

 

Rohan Candappa lebt in London, wo er als Schriftsteller und Filmemacher tätig ist. Und wenn er nicht gerade arbeitet, dann versucht er sich als Heimwerker. Wie das Frau und Tochter sehen, ist leider nirgends nachzulesen.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Zwanzig Sekunden Ewigkeit

Siegfried Langer
E-Buch Text
Erschienen bei null, 04.08.2016
ISBN B01JSEF4VS
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alex friert erbärmlich. Sie liegt auf einer Edelstahlfläche und ist nur mit einem grauen Hemd bekleidet. Als sie sich aufrichtet, sieht sie sich in einem Raum befindlich, der an den Kühlraum für Leichen erinnert.
An den Wänden große Schubladen, auf dem Boden ein Kärtchen an einer Drahtschlaufe mit ihrem Namen, dem nicht leserlichen Geburtsdatum und dem ebenfalls unleserlichen Sterbedatum. Sie findet einen Schrank mit Kleidung, die sie an ihre Kindheit erinnert, die jedoch ihre jetzige Größe hat.
Wie kam sie dorthin und warum ist sie eingeschlossen?
Sie schreit um Hilfe und wird nicht gehört und als sich die Tür wie von Geisterhand geöffnet hat, befindet sie sich in einem seltsamen Haus…

Dieses neue Buch von Siegfried Langer ist ganz anders als seine Vorgänger. Es hat nur ca. 150 Seiten und in einer Schreib- und Ausdrucksweise verfasst, die untypisch für diesen Autor macht. Das jedoch machte für mich den besonderen Reiz aus, mich in die Geschichte ziehen und fesseln zu lassen. Genau das passierte mit mir.
Zu Anfang war ich etwas verwirrt, denn wenn man von einem Autor alle Bücher gelesen hat, so hat man sich an seine Art zu schreiben und sich auszudrücken gewöhnt. Hier jedoch bricht Langer mit allem bisher von ihm Dagewesenem.
Teilweise in extrem kurzen und doch markanten Sätzen peitscht er den Leser durch das Geschehen. Lange wird ist nicht klar, worum es sich hier handelt. Ich stellte diverse Mutmaßungen während der Lektüre an, verwarf diese wieder und kam doch immer wieder zurück, um Neue anzustellen. Erst spät führt der Autor den Leser in die Richtung, die er selber beim Schreiben anstrebte, sodass man dieses Buch einfach in einem Rutsch lesen muss. Langsam beginnt man zu lesen, aber je weiter man ins Geschehen um Alex eintaucht, umso schneller will man wissen, was mit Alex wirklich los ist.
Dass Siegfried Langer nur drei Hauptprotagonisten hat, zeigt sein Talent, aus wenig viel zu machen. Die anderen Protagonisten spielen eine untergeordnete, wenn auch wichtige Rolle, der Focus bezieht sich jedoch nur auf Alex, Alexander und Dominik.

Den Spannungslevel setzt Langer bereits auf den ersten Seiten sehr hoch an, hält diesen lange Zeit auf diesem Level, um ihn dann am Ende nochmals steil ansteigen zu lassen.

Den einzigen Minuspunkt, den ich diesem Buch geben möchte, ist das etwas ungünstig gewählte Cover. Warum möchte ich nicht erwähnen, denn das würde zu viel über den Inhalt verraten.

Unblutig und doch spannungsgeladen kommt dieses neueste Werk aus Siegfried Langers Feder daher und zeigt, dass dieser Autor in der Lage ist, aus seinem Schema auszubrechen und sich neu zu erfinden.
Immer wieder bestätigt sich mir, dass ich bei diesem Autor noch nie einen Fehlgriff landete und immer wieder froh bin, nicht auf das Neueste von ihm zu verzichten.

Mit Zwanzig Sekunden Ewigkeit vollführte er bei mir eine zu 100% zu empfehlende Punktlandung.

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Tags: psychothriller   (1)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Die Schwere des Blutes

Laura McHugh , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Limes, 27.06.2016
ISBN 9783809026433
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Thriller

Vor sechzehn Jahren verschwand Lila, Lucys Mutter spurlos aus Henbane, einem verschlafenen Städtchen in Missoury.
Lila war wunderschön, aber bei den anderen Bewohnern Henbones als Hexe in Verruf. Daher kam es den meisten Einwohnern gerade recht, als Lila plötzlich spurlos verschwand. Als nun sechzehn Jahre später Cheri, Lucys Freundin spurlos verschwindet und bald darauf schrecklich verstümmel aufgefunden wird, möchte Lucy herausfinden, was geschah.
Sie stößt auf Zusammenhänge zwischen beiden Fällen, die sie ohne ihre intensiven Nachforschungen nie gesehen hätte. Als diverse Mitbürger und auch Verwandte Lucys merken, dass sie der Lösung des Rätsels nahe ist, beginnen diese zu mauern…

Laura McHugh verfaßte mit „Die Schwere des Blutes“ einen Roman über die Geschichte zweier mysteriöser Fälle, die ohne Lucy nie geklärt hätten werden können. Das Buch wurde dem Genre Thriller zugeordnet, wobei ich es eher als Kriminalroman oder als Roman einordnen würde, denn für einen Thriller fehlt mir hier der besondere Kick.
Mir fehlte über lange Strecken die in Thrillern übliche Spannung. Ebenso baute die Autorin sehr oft langatmige und somit ermüdende Passagen ein, die mich mehrmals in Versuchung brachten, das Lesen einfach abzubrechen und ein anderes Buch zur Hand zu nehmen. Letztendlich biss ich mich aber bis zur letzten Seite durch und stellte fest, dass ich meine Zeit hier total vergeudet habe.
Warum?
Das größte Rätsel blieb ungeklärt und einen richtigen Abschluss fand die Autorin leider auch nicht.

Verfasst ist dieses Buch in einfachen Sätzen sowie zahlreichen Zeitsprüngen, die teilweise überflüssig sind weil ohne sie die Geschichte zwar kürzer, aber vielleicht etwas spannender geworden wäre.

Angepriesen als scharfsinniges, abgründiges und eindringliches Lesevergnügen einer begnadeten Erzählerin, löste es bei mir nur gesteigertes Schlafbedürfnis aus.

Eine an sich gute Idee, einfach tot geschrieben. Schade, seit langem wieder ein Buch, dem ich keine Empfehlung aussprechen kann.


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Tags: thriller   (1)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

ärzte, erfahrungen, ethik, fehlende empathi, hospiz, kamp, künstliches koma, leben, menschenwürde, respekt, schädel-hirn-trauma, schicksale, sterben, tod, wachkoma

Mascha, du darfst sterben

Antje May
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 25.04.2016
ISBN 9783579086347
Genre: Biografien

Rezension:

Erfahrungen, Schicksale

Mascha ist 17 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben noch vor sich, als ein schrecklicher Unfall aus diesem lebenslustigen Mädchen einen Pflegefall im Wachkoma macht.

Nach dem Tod des Teenagers reist ihre Mutter Antje May nach Finnland um dort Ruhe und zurück zu sich selbst zu finden. In diesen vier Wochen schreibt sie Maschas Geschichte vom Zeitpunkt des Unfalles bis zu ihrem Tod nieder.
Sie berichtet über die intensivmedizinische Versorgung, die Versuche der Rehabilitation, ihren Kämpfen mit Ärzten und Behörden um eine Lösung zu finden, ihre Tochter sterben und nicht zu einem lebenslang dahinvegetierenden Bündel Mensch werden zu lassen.

Antje May beschreibt ihren anfänglichen Kampf um Maschas Leben ebenso wie ihren Kampf, Mascha gehen lassen zu dürfen.
Ihre Tage und Nächte am Krankenbett ihrer Tochter und die teils menschenunwürdigen Behandlungsmethoden. Methoden, die Mascha am Ende nicht halfen, sondern sie nur unnötig quälten. Und schlussendlich den Kampf, Mascha in ein Hospiz bringen zu lassen, um ihr ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.

Teils sehr nüchtern, dann wieder überaus emotional verfasste Antje May die Geschichte ihrer Tochter vom Tag des Unfalles bis zu deren friedlichem Hinübergleiten in den gnädigen Tod.

Diese Geschichte entstand in der Zeit, in der die Autorin langsam mit Hilfe der Abgeschiedenheit an einem finnischen See zurück in ihr eigenes Leben fand.
Sie nimmt Bezug auf Vorgänge, OP- und Untersuchungsmethoden im Krankenhaus, die sie versuchte, in einfachen und für den Laien leicht verständlichen Worten zu erklären.

Im Nachwort geht sie speziell auf Ratgeber und Mitarbeiter zu diesem Buch ein und verweist auf diverse Anlaufstellen ebenfalls betroffener Eltern.

Die Geschichte Maschas ist keine leichtverdauliche Kost für den Zwischendurchleser. Sie bringt zum Nachdenken, ist teilweise brutal und schockierend, insbesondere wenn man selbst Kinder in diesem Alter hat.
Aber hinsichtlich des medizinischen Fortschrittes der letzten 30 Jahre und dessen Ausmaßes ist dieses Buch zu 100% empfehlenswert. Denn nicht alles was entwickelt und erforscht wird, ist unbedingt ein Segen für betroffene Patienten und dessen Angehörige.

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Tags: biografie, erfahrungen, schicksale   (3)
 

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157 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

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Papierjunge

Kristina Ohlsson , Susanne Dahmann
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Limes, 29.02.2016
ISBN 9783809026402
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Leider konnte ich mit diesem Buch wenig anfangen, daher gibt es hier nur den Klappentext:

In der Nacht erwacht er zum Leben, erwählt ein Kind und verschwindet mit seinem Opfer in der Dunkelheit. Der Papierjunge. Eigentlich glaubt niemand an die jüdische Sagengestalt – bis an einem eiskalten Wintertag in Stockholm eine Erzieherin vor den Augen von Schülern und Eltern erschossen wird. Als wenig später zwei Kinder verschwinden, fragen sich die Ermittler Fredrika Bergman und Alex Recht, ob der Junge aus der Legende etwas mit den Vorfällen zu tun haben könnte. Die Ermittlungen führen Fredrika nach Israel, wo sie mit einem grausamen Verbrechen aus der Vergangenheit konfrontiert wird ...

Zwei Kinder werden erschossen, verschwinden und werden wenig später aufgefunden. Über ihren Köpfen Papiertüten mit aufgemalten Gesichtern. Die Ermittler glauben an den Zusammenhang mit einer jüdischen Sagengestalt und reisen nach Israel.
Hier hörte ich zu lesen auf, weil es mir zu sehr ins „phantastische“ abdriftete. Es mag vielleicht in der Realität Ritualmorde geben, aber in diesem Buch war mir alles etwas zu dick aufgetragen.
Die Geschmäcker sind verschieden und meinen traf dieses Buch leider nicht.


Das Cover ist äußerst ansprechend gestaltet, sonst hätte ich mich niemals für dieses Buch interessiert.

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Tags: thriller   (1)
 

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

füße, hände, profikiller, thrille, thriller, zwillinge

Axt

Marcus Sammet
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Schindler-Verlag, 09.07.2016
ISBN 9783939571087
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Thriller

Max Hermann und Ines Mellinghof reisen in München an, um die Beisetzung seines Vaters zu besuchen, der im Pflegeheim verstarb. Aber bereits kurz nach ihrer Ankunft geraten die beiden in Streit und Ines läßt Max stehen.
In der U-Bahn trocknet sie ihre Tränen der Wut auf ihren Lebensgefährten. Dabei wird sie von zwei Männern beobachtet, die ihr folgen. Als sie am Bahnsteig auf gleicher Höhe sind, versucht sie gerade Max über Handy zu erreichen. Dass sie Entführungsopfer werden soll, ist ihr da noch nicht klar. Können die perversen Brüder ihre Sexgelüste an ihr ausleben? Wird sie rechtzeitig von Max gefunden?
Zeitgleich entdeckt ein Tippelbruder unter „seiner“ Brücke eine schrecklich zugerichtete Frauenleiche. Ihr fehlen die Hände und die Füße. Schnell rückt die Polizei an und nimmt die Ermittlungen auf. Als sie feststellen, dass die Frau noch am Leben ist, gehen sie noch von einem Fall aus, der recht schnell geklärt werden kann.
Aber dann mischt sich Max Hermann ein und es geht hart zur Sache…

Mit „Axt“ knüpft Marcus Sammet an seine Vorgänger-Thriller an, indem er den roten Faden der Fälle und Protagonisten, die schon in früher in Erscheinung traten, immer weiter spinnt. Auch bleibt er mit diesem fünften Band dem ursprünglichen, optischen Erscheinungsbild treu, von dem er mit Band vier leider abgewichen war.
Immer wieder flocht er Hinweise auf zurückliegende Fälle ein, obwohl auch dieser Band aus der „Sterbe wohl-Reihe“ in sich abgeschlossen ist. Aber durch dieses Verflechten macht er die Leserschaft geschickt darauf aufmerksam, dass da schon mal was war und bringt sie dazu, auch die anderen Teile lesen zu wollen.
Das jedoch war in meinem Fall nicht nötig, da ich alle gelesen und damit festgestellt habe, dass Sammet von Band zu Band immer besser wird.

„Axt“ ist in meinen Augen nun sein bester Thriller. Er hat im Laufe der Zeit gelernt, immer mehr mit den Gefühlen und der Psyche seiner Leser zu spielen. Schnell war ich mitten im Geschehen und hätte ich nicht so viele Termine gehabt, hätte ich dieses Manuskript, das ich mir als Testleser zu Gemüte führen durfte, wohl in einem Rutsch gelesen.

Sammet baut die Story in zwei Handlungssträngen auf, die sich im Laufe des Geschehens immer wieder annähern und sich aber ebenso schnell wieder voneinander entfernen und die er erst zum Ende hin im letzten Drittel perfekt zueinander führt, bis es zum Showdown kommt, bei dem es nur einen Gewinner geben darf.
Wer sich in München auskennt, wird die eine oder andere Stelle dort sofort wieder erkennen und sich wohl beim nächsten Mal dort bildlich ausmalen, was ihm der Autor im Buch vorgezeigt hat. Ob es nun um Schusswechsel, Schlägereien oder andere Dinge geht, sie werden sicher bei Betreten der Plätze wieder präsent sein.
In diesem Buch hat er es so richtig geschafft, meine Gefühle überborden zu lassen. So mancher Leser wird sicher auch weinen und eine bestimmte Szene mit einem lauten „NEIN“ kommentieren.
Marcus Sammet liebt es kurz und knapp und bringt auf 284 alles an Action und Gefühlen unter, was ein perfekter Thriller braucht.

Wer eine schlaflose Nacht haben will, ist mit diesem Thriller bestens bedient.

Info:

284 Seiten
Schindler Verlag Holzkirchen
Erschienen am 05. Juli 2016
ISBN 978-3939571087

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Tags: thrille   (1)
 

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Schuld bist du

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426518519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jakob kommt von einer Dienstreise zurück und findet die mit Frau und Tochter bewohnte Wohnung leergeräumt vor. Der Umzug war geplant, aber nicht zu diesem Zeitpunkt, daher fragt er sich, ob der Umzug vielleicht vorgezogen wurde. Allerdings findet er auch in der neuen Wohnung weder seine Tochter, noch seine Frau vor.
Er macht sich auf die Suche nach Frau und Kind und stößt dabei immer wieder auf die Aussage „Schuld bist du“ mit Blut an eine Fensterscheibe oder Wand geschrieben.
Jakob weiß nicht, woran er schuld sein sollte und macht sich auf die Suche quer durch Berlin.

So gestaltet sich der hauptsächliche Handlungsstrang, wozu es noch einen zweiten, nicht weniger spannenden Handlungsstrang gibt, bei dem es mir das ganze Buch über ein Rätsel war, wie die Autorin diese zusammen führen will, um am Ende ein perfektes Gesamtpaket zu schnüren.

Die Autorin Jutta Maria Herrmann hat mich als Psychothriller-Fan von der ersten Seite an an das Buch gefesselt und nicht mehr losgelassen. Nicht umsonst habe ich es in zwei Tagen gelesen und war am Ende enttäuscht, als ich am Ende angelangt war.
Herrmann hält ihren stets nach oben zeigenden Spannungslevel sehr hoch und schafft es, ihn bis zum Ende hin nicht abstürzen zu lassen. Manchmal etwas verwirrend, führt sie den Leser zielgerichtet an den überraschenden Schluss, der leider nicht alle, aber doch die meisten über meinem Kopf schwebenden Fragezeichen verschwinden ließ.
Ihre Schreibweise ist für jeden Leser gut zu verstehen und nachvollziehbar, sie hetzt einen kreuz und quer durch Berlin, auf der Suche nach Frau und Kind, sodass man am Ende regelrecht atemlos dieses Buch zuklappt.

Das Cover wurde in blutrot, wie der Schriftzug „Schuld bist du“ gestaltet und macht auf den Inhalt neugierig. Somit ist die Gestaltung perfekt gelungen.

Jutta Maria Herrmann, die im Saarland geborene gelernte Buchhändlerin und studierte Germanistin verschlug es Mitte der 80er-Jahre nach Berlin, wo sie Rockkonzerte veranstaltete und Synchrondrehbücher schrieb. Zur Zeit arbeitet sie für eine Tageszeitung.
Beim MDR Literaturwettbewerb belegte sie mit einer Kurzgeschichte einen Platz in den Top 25.
Seit 2003 lebt sie mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen im brandenburgischen Panketal und ist Mitglied im Syndikat.

Da es sich mit „Schuld bist du“ um einen rundherum gelungenen Psychothriller handelt, spreche ich diesem und natürlich der Autorin meine absolute Empfehlung aus. Da es sich hiermit um das zweite Buch dieser Autorin handelt, werde ich nun natürlich auch den Vorgänger „Hotline“ lesen müssen, worauf ich mich nun freue.

Buchinfo:

Psychothriller
352 Seiten
Knaur
Erschienen am 01. Juni 2016
ISBN-10: 3426518511
ISBN-13: 978-3426518519

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Tags: psychothriller, thriller   (2)
 

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Gift - Der Tod kommt lautlos

Ivo Pala
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.04.2015
ISBN 9783734101465
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem NATO-Stützpunkt an der deutsch-polnischen Grenze bahnt sich Schlimmes an.
Eine Kantinenmitarbeiterin verhält sich an diesem Tag besonders vorsichtig als sie die Milchkännchen auffüllt, das Müsli vorbereitet und vieles mehr. Sie arbeitet hochkonzentriert und weiß, dass sie ihren Feierabend nicht mehr erleben wird.
Ein hinterhältiger Giftanschlag soll die Soldaten töten, die kurz darauf in der Kantine ihr Frühstück zu sich nehmen.
Patrizia Hardt und Gernot Löw, Angehörige der nationalen Terrorabwehr stoßen bei ihrer Jagd nach den Drahtziehern auf Furchtbares. Sie finden heraus, dass auf ostdeutschem Boden versteckte Depots mit biologischen Waffen und gefährlichen Giften vorhanden sind. Dass es sich um tödliche Gifte handelt, sollen sie schnell herausfinden. Als sie die Terroristen bis nach Leipzig verfolgen, gibt es den ersten Todesfall. Als sie herausfinden, dass es sich um die Pest handelt, spitzt sich die Lage dramatisch zu.
Nach H2O hat Ivo Pala wieder ein heißes Eisen angefasst. Realitätsnah erzählt er in diesem Buch über einen Anschlag auf die deutsche Bevölkerung, um die Regierung Deutschlands und Russlands unter Druck zu setzen. Wer Ivo Pala kennt, weiß dass er nicht zu faul für ausgiebige Recherche ist und glaubt ihm jedes Wort dieses erschreckenden Thrillers. Er entführt den Leser in Kasernen, in Regierungsgebäude und lässt ihn Zeuge von Verbrecherjagd und Aufklärung eines Verbrechens werden, das einmal in Gang gekommen, ganze Landstriche an Menschen töten könnte.
Ein von Anfang an hoch angesetzter Spannungslevel wird vom Autor stetig nach oben getrieben, ohne zwischendurch abzusacken.
Zwar ist das Ende in einigen Punkten vorhersehbar, aber das ist nicht schlimm, denn trotzdem bringt Pala den Showdown perfekt ins Ziel.
Durch seine ausführliche Schreibweise, ist er sehr gut verständlich und nachvollziehbar. Jeder Thrillerfan wird begeistert sein und dieses Buch am liebsten in einem Rutsch lesen. So erging es mir, aber bei der Anzahl Seiten, wird es dann doch etwas länger dauern.
Das Cover ist wie bereits beim Vorgänger H2O perfekt in schwarz ohne großen Schnickschnack gewählt und spricht damit den Thrillerfan voll und ganz an.
Wieder ein Pala wie man Pala kennt, dem ich natürlich wieder meine 100%ige Empfehlung ausspreche.

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Tags: thrille   (1)
 
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