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thriller, opfermädcchen, furchenstein, mord, täter

Opfermädchen

Laura Wörle
E-Buch Text: 216 Seiten
Erschienen bei null, 29.04.2016
ISBN B01F06DIZ2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Allgemeines:

Opfermädchen von Laura Wörle ist ein Thriller und 2016 in Zusammenarbeit mit Fantasygirls erschienen. Das Buch hat gesamt 28 Kapitel. Ich habe das E-Book im Austausch für eine Rezension erhalten.

Zusammenfassung: 

Opfermädchen erzählt die Geschichte von Nina, Melanie und dem Dorf das unter der Tyrannei des „Sohnes“ leidet. Die Geschichte beginnt mit einer Verfolgungsjagd im Wald zwischen dem „Sohn“ (Bösewicht), Nina und Melanie (Opfermädchen). Nina kann dem „Sohn“ entkommen, da Melanie (freiwillig) Ninas Platz als Opfermädchen einnimmt um das Mädchen in Sicherheit zu wissen. Von Schuldgefühlen geplagt will die kleine Nina, Melanie aber dann doch aus den Fängen des „Sohnes“ retten,  denn Sie weiß genau was Melanie angetan wird. Sie schmiedet einen Plan und sucht sich Helfer. Zusammen versuchen Sie, das Mädchen zu retten, welches als Opfermädchen getötet werden soll.

Protagonisten und der Plot:

Die Protagonisten sind Nina, Melanie und der „Sohn“. Es gibt auch einige Nebencharaktere die später in der Geschichte auftauchen, wie Lasse, Melanies Freund, Melanies Mutter und ebenso die Mutter eines vorhergehenden Opfermädchen. Leider haben mich persönlich die Charaktere nicht voll überzeugen können. Ich fand das die einzelnen Geschichten der Charaktere nur oberflächlich erzählt wurden. Man erfährt zum Beispiel nicht genaues darüber wie Nina in die Fänge des Sohns geraten ist oder wie genau Sie entkommen ist. Er habe Sie mitgenommen, sie habe sich raus geschlichen.. was genau hat Melanie in den Wald verschlagen? Ich hätte mir etwas mehr Erklärung gewünscht. Die Motive für das Handeln des „Sohnes“ sind auch etwas löchrig. Man hat zwar eine grobe Idee warum der „Sohn“ so handelt aber wirklich tief wird auf die Motive nicht eingegangen.

 Ich konnte nicht nachvollziehen wieso die Protas entsprechend reagiert und gehandelt haben. So zum Bespiel, eine 12 jährige die am Tag nach dem Sie Ihrem Entführer/Vergewaltiger entkommen ist mit Ihrer Mutter freudig shoppen geht? Erwachsene/Eltern die nichts gegen die im Dorf herrschende Situation unternehmen und alles einfach so hinnehmen, Ärzte die Totenscheine fälschen. Morde die durch das ganze Dorf vertuscht werden. Ich finde das macht den Plot etwas unglaubwürdig.

Das Ende:

Das Ende des Buches fand ich im Grossen und Ganzen gut. Die Geschichte von Nina, Melanie und dem „Sohn“ wird abgeschlossen, allerdings habe ich den WOW Faktor eines Thrillers etwas vermisst. Ich habe auf einen Plot twist  gehofft, leider kam keiner. Der Epilog lässt einem Raum für seine eigenen Gedanken, ich frage mich nun was nach Opfermädchen mit allen anderen beteiligten passiert ist.

Mein Bewertung:

Das Cover ist gut gelungen finde ich, es passt gut zu dem Thriller. Es zeigt das Gesicht einer jungen Frau die sich verängstigt die Hand vors Gesicht hält. Der Klappen Text ist  ansprechend. Die Geschichte ließt sich flüssig und wird zum Ende hin auch spannend. Opfermädchen lässt sich durch die gute Schreibweise einfach und schnell lesen. Die Story wird aus der Sichtweise von verschiedenen Personen erzählt, so dass ein Kapitel übergangslos ins nächste übergeht, was die Autorin super hinbekommen hat.

 Die Autorin hat gute solide Schreibarbeit (Stil, Flüssigkeit des Textes etc.) geleistet. Die Handlung und Charaktere könnten, wie oben schon beschrieben, noch etwas mehr ausgearbeitet sein. Ich denke aber das Opfermädchen und die Autorin gutes Potenzial haben, besonders wenn man bedenkt das die Autorin noch ziemlich jung ist. Ich würde das Buch und die Autorin aufgrund der guten Schreibarbeit weiter empfehlen. Nur weil mich Charaktere und teile der Handlung nicht zu 100 % zufriedengestellt haben, heißt das ja nicht, das es andere nicht anspricht.

 Mein Lieblings Zitate aus Opfermädchen:

„Tod. So ein endgültiges Wort. Wenn man tot war konnte man nie wieder sein.“



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Tags: opfermaedchen, thriller   (2)
 
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