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259 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

thriller, entführung, helen callaghan, dear amy, psychothriller

Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt 
Die Geschichte wird aus Sicht der Lehrerin Margot Lewis geschildert. Sie ist über das Verschwinden ihrer Schülerin Katie Browne zutiefst beunruhigt. Neben ihrem Beruf als Lehrerin betreut sie die Kolumne „Dear Amy“, bei der sie Jugendliche berät. Als plötzlich Briefe von Bethan Avery, einem Mädchen das vor vielen Jahren verschwunden ist, in der Redaktion auftauchen, ist Margot alarmiert. 
Was danach folgt bringt so manches aus ihrer eigenen Vergangenheit zu Tage und die Ereignisse überschlagen sich. 

Zur Leseerfahrung 
Die Autorin hat ein Händchen dafür, den Leser sofort in den Bann dieses Buches zu ziehen. Größtenteils schreitet die Handlung schnell voran und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Wenn ich das Buch aber doch mal aus der Hand gelegt habe, sind mir ein paar Ungereimtheiten aufgefallen, die sich leider bis zum Schluss nicht aufgelöst haben. Trotz alledem habe ich das Buch verschlungen und war ein paar Tage im winterlichen Cambridge gefangen. 

Zum Fazit 
Unerwartete Entwicklungen und Protagonisten, die man schnell ins Herz schließt. Für nicht allzu sehr kritische Menschen ein fesselndes Lesevergnügen. 

Zu den Eckdaten 
Titel: Dear Amy – Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest. 
Autor: Helen Callaghan 
Verlag: Knaur 
ISBN: 978-3426654200 
Seiten: 395 
Preis: 14,99€

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165 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

ballett, russland, tanz, roman, historischer roman

Die Schwester des Tänzers

Eva Stachniak , Peter Knecht
Flexibler Einband: 570 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 29.10.2016
ISBN 9783458361787
Genre: Historische Romane

Rezension:

Zum Inhalt 
Der Roman erzählt die Geschichte der Künstlerfamilie Nijinsky. Die Eltern sind begnadete Tänzer und auch die Kinder Bronislawa und Waslaw arbeiten auf die Aufnahmeprüfung der Ballettschule hin. Die beiden Geschwister verbinden die unbedingte Leidenschaft zum Tanz und das Streben nach Erfolg. Ihre harte Arbeit zahlt sich aus, Waslaw kann sich auf der ganzen Welt einen Namen machen und auch Bronia geht erfolgreich ihren Weg. Die beiden sind sich einig darin, dass man alteingefahrene Strukturen aufbrechen muss, um etwas neues, noch besseres daraus schaffen zu können. Mit dieser Einstellung revolutioniert Waslaw die Welt des Ballettes. Doch dieser Weg bringt auch Hürden und Rückschläge mit sich. 

Zur Leseerfahrung 
‚Die Schwester des Tänzers‘ ist der erste Roman, den ich von Eva Stachniak gelesen habe – und ich war sofort gefangen. Ich selbst bin nicht tänzerisch begabt und hatte deshalb am Anfang Zweifel, ob mir dieses Buch gefallen wird, aber ich wurde schnell überzeugt. Man wird hineingezogen, in diese Welt des Balletts, das auf den ersten Blick so schillernd erscheint und doch so eine dunkle Kehrseite hat. Mich hat das Buch sehr gefesselt, vor meinen Augen tanzte Nijinsky über die Bühne, in meinen Ohren spielte die passende Musik dazu. 
Ich hab mir für dieses Buch viel Zeit genommen, um es richtig auszukosten. Es werden auch schwere Zeiten geschildert, in denen man sehr mit den Protagonisten mitleidet – aber genauso euphorisch wird man aufgrund deren Erfolge. 

Zum Fazit 
Ein wunderbares Buch für alle Menschen, die das Ballett bereits jetzt lieben, oder wie ich, diese Liebe entdecken wollen. Große Charaktere mit lesenswerter Geschichte: sehr empfehlenswert! 

Zu den Eckdaten 
Titel: Die Schwester des Tänzers 
Autor: Eva Stachniak 
Verlag: insel taschenbuch 
ISBN: 978-3-458-36178-7 
Seiten: 566 
Preis: 15,95€

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

münchen, krimi, mord, historischer krimi, 20er jahre

Wintergewitter

Angelika Felenda
Flexibler Einband: 438 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 29.10.2016
ISBN 9783518467190
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt

Die Landeshauptstadt durchlebt schwierige Zeiten: Der Krieg steckt den Münchnern noch in den Knochen, die Inflation macht die Bevölkerung hungrig und wütend und die Polizei hat alle Hände voll zu tun.

 Da wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden, scheinbar ein Unfall. Kommissär Reitmeyer glaubt nicht daran und ermittelt in verschiedene Richtungen. Dabei muss er sich nicht nur mit schwierigen Zeugen herumschlagen, sondern auch innerhalb der Polizei gilt es, kein falsches Wort zu verlieren. Besonders zu Ermittlungen in politischen Kreisen wie der Einwohnerwehr sind die Polizeioberen nicht allzu positiv eingestellt. Reitmeyer jedoch hat sich an diesem Fall festgebissen, besonders als dann eine zweite junge Frau tot aufgefunden wird.

Auf seiner Suche nach dem Täter schreckt der Kommissär nicht vor unangenehmen Situationen zurück, als die Ermittlungen so manche illegale Machenschaften seitens der besser betuchten Münchner Gesellschaft aufdecken.

 

Zur Leseerfahrung

Der Autor schildert die Stimmung in München sehr lebendig, so fällt es dem Leser leicht, ins Geschehen einzusteigen. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, hab aber trotzdem sehr schnell mit den Protagonisten zusammengefunden. Besonders schön ist bei diesem Buch, dass man die Charaktere so wunderbar ins Herz schließen kann, weil sie authentisch handeln und ihre Ziele klar verfolgen.

 

Zum Fazit

Ein Krimi, der es schafft, geschichtliche Hintergründe sehr informativ und spannend mit dem Kriminalfall zu verbinden. Dazu die authentischen Protagonisten – sehr empfehlenswert!

 

Zu den Eckdaten

Titel: Wintergewitter

Autor: Angelika Felenda

Verlag: Suhrkamp Nova

ISBN: 9783518467190

Seiten: 435

Preis: 14,95€

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71 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

südtirol, krimi, mord, commissario grauner, ultental

Die Stille der Lärchen

Lenz Koppelstätter
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 13.10.2016
ISBN 9783462047349
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt

In einem kleinen, sehr isolierten Dorf wird ein junges Mädchen ermordet aufgefunden. Kaum wird das bekannt, gibt es auch schon ein Geständnis. Die Ermittler Commissario Grauner und sein Kollege Saltepe hegen jedoch ihre Zweifel, genauso wie die Dorfbewohner. Laut ihnen war es nicht der Geständige, sondern dessen Sohn. Im Laufe der Handlung wird schnell klar, dass in diesem Dorf nicht der Bürgermeister das Sagen hat, sondern vielmehr der Pfarrer, der Selbstjustiz gutheißt.

Ganz so einfach ist die Situation allerdings doch nicht, denn schnell führen Spuren in die Vergangenheit des Ortes, die so manches in ganz anderem Licht erscheinen lassen.

 

Zum Autor

Lenz Koppelstätter, Jahrgang 1982, ist in Bozen geboren und in Südtirol aufgewachsen. Nach dem Studium der Politik in Bologna und der Sozialwissenschaften in Berlin absolvierte er in München die Deutsche Journalistenschule. Als Autor und Medienentwickler arbeitet er für zahlreiche renommierte Verlage, Magazine und Zeitungen. »Der Tote am Gletscher – Ein Fall für Commissario Grauner« war sein erstes Buch und ein großer Erfolg bei Lesern und Presse. (Quelle: vorablesen)

 

Zur Leseerfahrung

Das Buch hat mich schnell neugierig gemacht und die handelnden Personen sind sehr authentisch gezeichnet. Besonders interessant fand ich den Einbezug der Vergangenheit des Ortes.

Ich habe den ersten Band nicht gekannt, aber das Buch auch so einwandfrei verstanden. Jetzt bin ich aber neugierig und werde den ersten Band auch lesen.

 

Zum Fazit

Interessante Charaktere und ein gut konstruierter Kriminalfall – sehr empfehlenswert, wie alle Krimis des KiWi-Verlags!

 

Zu den Eckdaten

Titel: Die Stille der Lärchen

Autor: Lenz Koppelstätter

Verlag: KiWi      

ISBN: 978-3462047349

Seiten: 303

Preis:  9,99 €

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

brüder, krieg, kindheit, künstler, literatur

Brüder für immer

Rindert Kromhout , Birgit Erdmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 30.09.2016
ISBN 9783958540682
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Zum Inhalt

Das Buch beginnt mit dem Kapitel, in dem Julian seinen Entschluss verkündet, im Krieg zu kämpfen. Der Leser weiß dadurch schon von Beginn an, worauf die Geschichte hinausläuft. Das nimmt aber keineswegs die Spannung, sondern baut sie viel mehr auf.

Im Buch wird die Geschichte einer alternativ lebenden Familie beschreiben. Im Mittelpunkt steht dabei das Haus Charleston mit seinen Bewohnern: die berühmte Malerin Vanessa (Mutter), die Freunde Duncan und David und die Kinder Quentin, Julian und Angelica. Ihr Leben wird sehr liebevoll skizziert und der Leser kann eine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen und sich sehr gut in ihr Denken und Fühlen hineinversetzen.

 

Zum Autor

Rindert Kromhout, geboren 1958 in Rotterdam, veröffentlichte seine erste Geschichte im Alter von 19 Jahren in einem Kindermagazin. Bis heute sind von ihm 143 Bücher in vielen Genres erschienen. Kromhouts Bücher sind in viele Sprachen übersetzt worden und gewannen zahlreiche Preise.
Der Autor lebt und schreibt in Amsterdam. (Quelle: vorablesen)

 

Zur Leseerfahrung

Als ich mit dem Buch begonnen habe war mir nicht bewusst, dass diese Familie wirklich gelebt hat. Es handelt sich jedoch nicht um eine Biografie, sondern um eine Geschichte, die rund um diese Personen erstellt wurde. Ich habe die Personen sehr schnell ins Herz geschlossen und konnte das Buch nur schwer weglegen. Es hat auch eine lehrreiche Seite, die den Leser dazu auffordert, kritisch zu denken und nicht den bequemsten Weg zu wählen.

Das empfohlene Lesealter beträgt 12 Jahre. Ich würde das Buch aber eher für ältere empfehlen, da es doch in gewisser Weise sehr nahe geht.

 

Zum Fazit

Ein wunderschöne Geschichte über eine faszinierende Familie, die ihren Prinzipien treu bleibt und den Leser an ihrer alternativen Lebensauffassung teilhaben lässt.

 

Zu den Eckdaten

Titel: Brüder für immer

Autor: Rindert Kromhout

Verlag: MIXTVISION

ISBN: 978-3-95854-068-2

Seiten: 295

Preis:  14,90€

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112 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 55 Rezensionen

hotel, leipzig, familie, schatten, familiengeschichte

Die unsterbliche Familie Salz

Christopher Kloeble
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423280921
Genre: Romane

Rezension:

Zum Inhalt

Es handelt sich um eine tragische Familiengeschichte über mehrere Generationen. Dabei schildert immer eine Frau die Vorgänge aus ihrer Perspektive. Um den Überblick behalten zu können, gibt es zu Beginn des Buches einen Stammbaum der Familie. Jede der sechs Frauen hat mit anderen Problemen zu kämpfen, außergewöhnliches wie Schatten oder wohl bekanntes wie Alkohol. Interessant ist, dass sich zum Beispiel das Thema Schatten durch das ganze Buch zieht und trotzdem jede der Frauen eine ganz eigene Geschichte hat.

Den Inhalt zusammenzufassen ist hier schwierig, weil so viel passiert. Man könnte sagen, dieses Buch verbindet eine spannende Familiengeschichte mit deutscher Geschichte.

 

Zum Autor

Christopher Kloeble wuchs in Oberbayern auf und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, unter anderem den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung für das beste Romandebüt 2008, ›Unter Einzelgängern‹, und für das Drehbuch zu ›Inklusion‹ den ABU-Prize für das beste TV-Drama. Er war Gastprofessor in Cambridge (GB) sowie an diversen Universitäten in den USA, zuletzt am Dartmouth College. 2012 veröffentlichte er viel beachtet den Roman ›Meistens alles sehr schnell‹, der u.a. auch in Israel und den USA erschien. Derzeit arbeitet er an der Verfilmung. Kloeble lebt in Berlin und Delhi. (Autorenporträt)

 

Zur Leseerfahrung

Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich in die Geschichte hinein gefunden habe. Am besten nimmt man sich das Buch vor, wenn man länger Zeit hat, damit man richtig eintauchen kann.

Ich habe mich mit den Protagonisten sehr verbunden gefühlt und während ich mich von der aktuellen Person immer kaum trennen konnte, war ich trotzdem schon immer sehr neugierig auf die nächste. Ich war richtig traurig, als ich am Ende des Buches angekommen bin.

 

Zum Fazit

Ein sehr lesenswertes Buch, wenn man sich für Geschichte und verzweigte Familiengeschichten interessiert.

 

Zu den Eckdaten

Titel: Die unsterbliche Familie Salz

Autor: Christopher Kloeble

Verlag: dtv

ISBN: 978-3-423-28092-1

Seiten: 439

Preis:  22,00€

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