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32 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

china, politik, familiengeschichte, kommunismus, kulturrevolution

Wilde Schwäne

Jung Chang , Andrea Galler , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.07.2015
ISBN 9783426300855
Genre: Biografien

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426 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

wissenschaft, klassiker, galileo galilei, galilei, brecht

Leben des Galilei

Bertolt Brecht , Dieter Wöhrle , Dieter Wöhrle
Flexibler Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 30.03.2011
ISBN 9783518188019
Genre: Klassiker

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120 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

cambridge, boxen, beziehungen, club, der club

Der Club

Takis Würger
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 22.02.2017
ISBN 9783036957531
Genre: Romane

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Olympia, Jubiläums-Edition

Anita Shreve , Mechtild Sandberg-Ciletti
Flexibler Einband: 477 Seiten
Erschienen bei Piper
ISBN 9783492241175
Genre: Historische Romane

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

lena dunham, autorin, buch, not that kind of girl, kurzbewertung

Not That Kind of Girl

Lena Dunham , Sophie Zeitz , Tobias Schnettler , Joana Avillez
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.08.2016
ISBN 9783596198047
Genre: Romane

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(93)

162 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

alter, liebe, frankreich, tod, verlust

Und jetzt lass uns tanzen

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Diana, 06.03.2017
ISBN 9783453291911
Genre: Liebesromane

Rezension:


Inhalt

Der Zufall wolle, dass sie sich trafen:

Marcel, ein Träumer, stets mit dem Blick zu den Sternen am Nachthimmel gewandt
und Marguerite, die ihr ganzes Leben in einem goldenen Käfig verbrachte und verlernt hat zu träumt.

Beide verlieren plötzlich ihre Ehepartner und nach langer Zeit sind sie wieder alleine.
Statt sich in der Trauer und modernen Welt zu verlieren finden sie zueinander und wollen von vorne beginnen. Sich alte Wünsche erfüllen, impulsiv sein und verliebt durch die Straßen Frankreichs tanzen.

Meine Meinung

Heute versuche ich mal flotter fertig zu sein und ausnahmsweise sollte das kein Problem sein, denn all zu viel habe ich nicht zu sagen. Und jetzt lass uns tanzen ist eine wirklich süße Geschichte, deren Aussage ich sehr mag:

Alter ist keine Grenze für neue Liebe und Wandel in deinem Leben, solange du nicht zulässt, dass die Angst vor dem Unbekannten dich fesselt und übermannt.

Ich lese nicht oft pure Liebesromane, schon gar nicht mit 70-jährigen Protagonisten und somit war es eine willkomene Abwechlung von all den schweren, pompösen Draman, sie sich sonst so in meinem Zimmer stapeln. Wie jedoch diese Botschaft an den Leser weitergegeben wird, ist nicht besonders großartig oder hervorstechend.

Wie bereits gesagt, es ist eine süße Geschichte, die sich schnell und locker flockig lesen lässt, wahrscheinlich auch wegen den nur knapp über 200 Seiten. Ich denke mir fehlt etwas der Charakter des Buches. Werder der Schreibstil noch die Handlung haben mich sonderlich inspiriert. Wenn mich doch etwas interesseiert hat, zum Beispiel die Kindheit von Marcel, so wurde das nur kurz angeschnitten und nie wieder aufgegriffen. Mein Leseerlebnis war also eher von flüchigem Geschmack und der Sorte, die man schnell vergisst. Dementsprechend nur schwer einzigartig.

Natürlich hat das auch viel mit dem persönlichen Geschmack jedes einzelnen Lesers zu tun, so etwas wie objektive Kritik gibt es in diesem Bereich der Literatur immerhin nicht.

Dass es jedoch nur daran liegt, dass dieses Genre zum Beispiel für eine 18-Jährige nicht sonderlich spannend ist, bezweifle ich. Der richtige Autor kann dir mit seiner Stimme alles verkaufen, Alter sollte da keine Rolle spielen und somit bin ich nicht all zu beeindruckt von Karine Lamberts Geschichte.


Fazit

Wirklich? Nach so wenigen Sätzchen noch ein Fazit? Na schön, für die ganz lesefaulen heute ;)

So ziemlich alle Stilmittel eines Romanes, die ihn als ein einprägsames und kreatives Werk auszeichen, sind bei Und jetzt lass und tanzen von eher unauffälliger Qualität. Die Handlung? Ganz nett. Schreibstil? Mau. Charaktere? Zu flüchtig beschrieben.
Was ich jedoch aus dem Roman mitgenommen habe ist die Hauptaussage hinter der Geschichte und das ist ja ein sehr wichtiger und nicht immer selbstverständlicher Punkt.

Somit erhält diese süße, leichte Geschichte für den kleinen Hunger 3 von fünf Sterne von mir.


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Tags: liebesromane   (1)
 

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(251)

684 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 127 Rezensionen

veronica roth, rat der neun, jugendbuch, fantasy, science fiction

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.01.2017
ISBN 9783570164983
Genre: Science-Fiction

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(78)

137 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, eleanor & park, rainbow rowell, liebesgeschichte, jugendbuch

Eleanor & Park

Rainbow Rowell
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Orion Publishing Group, 27.03.2012
ISBN 9781409116325
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Original Klappentext

eleanor... Red hair, wrong clothes. Standing behind him until he turns his head. Lying besides him until he wakes up. Making everyone else seem drabber and flatter and never good enough... Eleanor

park... He knows she'll love a song before he plays it for her. He laughs at her jokes before she gets to the punch line. There's a place on his chest, just below his throat, that makes her want to keep promises... Park

Set over the course of one school year, this is the story of two star-crossed sixteen-year-olds - smart enough to know that first love almost never lasts, but brave and desperate enough to try.

Meine Zusammenfassung

Wilde, rote Locken, von oben bis unten mit Sommersprossen bedeckt und ein herausforderndes Grinsen im Gesicht. Vom ersten Moment an kann Park nicht seinen Blick von der neune Schülerin abwenden, die eines Tages plötzlich im Bus steht und sein Leben auf den Kopf stellt.
Zuerst schweigen oder starren sie sich nur an, doch merken bald dass sie aneinander brauchen und keinen Tag mehr getrennt sein wollen. Ohne den anderen ist der Rest der Welt grau und fad und obwohl es "nur" die erste Liebe ist, trauen sich sich, ihr eine Chance zu geben und verlieren sich ineinander.

Erster Satz

He'd stopped trying to bring her back.

Meine Meinung

Wie konnte es bloß geschehen, dass ich erst jetzt, im Jahre 2017, auf die Idee gekommen bin, das Buch mit den zwei Teenies und einem Walkman (okay, Kopfhörern) auf dem Cover zu lesen?!
Ersthaft! Wo war ich, dass ich diesen Roman verpasst habe?
Naja, jetzt kann ich hoffentlich meine Gedanken kurz sortieren und euch meine Meinung zu diesem (Achtung, Spoiler!) spektakulären Roman präsentieren.

Die Geschichte von Eleanor und Park spielt in den 80ern, weshalb die zwei gegenseitig Kassetten und Comics austauschen und über ihre aktuellen Lieblingsbands diskutieren, wie zum Beispiel die Beatles oder Smiths. Von da an wusste ich bereits, dass ich jedes kommende Kapitel mögen würde und ich wurde nicht enttäuscht.

Die genau Geschichte ist nichts das, was das Buch so besonders macht, auch wenn sie natürlich spannend, abwechslungsreich und mitreißend ist (waren das gerade drei Synonyme? O_o ).
Was Eleanor & Park unterscheidet, ist der Autor bzw. die Autorin. Fragt mich nicht warum, aber bei dem Namen Rainbow dachte ich zuerst, ich hätte einen Mann "vor" mir, ähnlich wie bei Harper Lee (bitte sagt mir, dass euch das auch manchmal passiert).
Jedenfalls gelingt es Rainbow Rowell mit ihrem sensationellem Schreibstil die normale 08/15 Liebesgeschichte zum Leben zu erwecken. Sie wechselt oft zwischen den Gedanken und Perspektiven unserer beiden Protagonisten, leiert aber nicht mit gleichem Prinzip einfach weiter, sondern verpasst ihnen Individualität. Sie sagt uns also nicht nur mit Worten, wie unterschiedlich Eleanor und Park sind, sondern in den Worten selbst liegt der Unterschied.
Auch ohne die Überschriften Park oder Eleanor könntest du mühelos feststellen, wem du gerade zuhörst.
Park hat einen klasse trockenen Humor und ist trotzdem der Romantiker in der Beziehung.
Eleanor auf der anderen Seite hat gelernt, immer pragmatisch zu denken und lebt durch ihr instabiles Elternhaus in einer völlig anderen Welt.

Dieses Meisterwerk an Schreibkunst lässt jede einzelne Szene, die du gerade lies, haargenau in deinem Kopf entstehen, sodass du gar nicht mehr in ein Kino zu gehen bräuchtest, sollte der Roman mal verfilmt werden. Alles hast du nämlich bereits vertont und in strahlender Farbe vor dir gesehen.

Eine weitere Gabe der Autorin scheint zu sein, erschlagend echte Emotionen beim Leser hervorzurufen. Nicht umsonst hat John Green geschrieben:

Eleanor & Park reminded me not just what it's like to be young and in love with a girl, but also what it's like to be young and in love with a book.

Ich persönlich bin erst 18 Jahre alt und war noch nie verliebt, aber Himmel!!! Für einen Augenblick war ich mir beim Lesen da nicht mehr so sicher. Die Gefühle zwischen den zwei Hauptfiguren sind so emotional und stark, dass sie glatt auf dich übergehen und dir einen Schauer nach dem nächsten über den Rücken jagen!

Zum Weinen hat es mich jedoch nicht gebracht, wie anscheinend im Gegensatz zu vielen anderen (eventuell auch jüngeren?) Lesern. Vielleicht bin ich einfach nur ein sehr unromantischer Mensch, was ich bezweifle, aber mir hat das Ende des Romanes durchaus gefallen. Ich will euch an dieser Stelle nicht den Schluss vorwegnehmen und zu viel verraten, doch er scheint unter vielen, anderen Rezensionen der einzige negative Kritikpunkt zu sein. Das ist bei mir definitiv nicht der Fall und bin ich mit dem Buch so wie es ist rundum, von vorne bis hinten, glücklich.

Fazit

Habe ich noch finale Worte zum Buch? Ich denke alles ist gesagt.
Die Geschichte ist spannend und fesselnd, die Highlights waren für mich der faszinierende Schreibstil und die übermittelten Emotionen an den Leser. Das etwas kontroverse Ende ist meiner Meinung nach passend und aufregend und somit werde ich mich kurz halten und Eleanor & Park einfach volle Punktzahl geben.

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Tags: englische literatur, jugendbücher, romane   (3)
 

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375 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 112 Rezensionen

experiment, wissenschaft, roman, terranauten, usa

Die Terranauten

T. C. Boyle , Dirk van Gunsteren
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 09.01.2017
ISBN 9783446253865
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Vier Frauen und vier Männer, eingesperrt für zwei Jahre in einer künstlichen Welt unter Glas.
Nichts rein, nichts raus.
Das haben sie sich geschworen.
Mit Jubel und Pressewirbel lassen sich die acht Terranauten in der Ecosphere einschließen, um herauszufinden, ob es möglich ist, eine neue Welt zu erschaffen, sollte es eines Tages die Erde nicht mehr geben.
Basierend auf einer wahren Geschichte erweckt T.C. Boyle das Experiment wieder zum Leben und reißt seine Leser mit hinein in die Natur der Ecosphere 2 und die Abgründe der menschlichen Emotionen.

Meine Meinung


Spotlight auf T.C. Boyle!

Der Roman ist mir mal wieder durch sein Cover ins Auge gefallen, denn mal ehrlich, wie genial ist die Idee mit dem Astronauten im Wald?!
Der Name T.C. Boyle sagte mir zu dem Zeitpunkt noch nicht viel, das muss ich leider gestehen, doch jetzt ist diese Wissenslücke ja gefüllt und ich bin sicher, dass noch weitere Romane dieses brillanten Autoren hier im Kreuzfeuer landen werden.

Kreuzfeuer? Eigentlich eine unpassende Formulierung, denn es gibt nicht viel negatives zu dem Buch zu sagen.
Wir erleben die zwei Jahre des Einschlusses in voller Länge durch drei Erzählern, die immer sehr ehrlich und persönlich aus der Ich-Perspektive berichten.
Der Schreibstil ist akkurat und fesselnd, die einzelnen Handlungen gerissen verknüpft und die Charaktere tiefgründig und vielseitig.
Niemand ist ein allzu großer Sympathieträger, an manchen Stellen klatscht man sich triumphierend mit einem Protagonisten ab und ein paar Seiten später will man ihn in den Boden trampeln.
Für Abwechslung sorgt der Autor also reichlich.

Auch der wissenschaftliche Aspekt kommt nicht zu kurz. Natürlich bin ich keine Biologin und musste ein paar Fachbegriffe unergründet vor sich hin existieren lassen, doch konnte ich den meisten Beschreibungen fließend und vor allem neugierig folgen.
Denn das ist, was ich an meisten aus Die Terranauten mitgenommen habe: Neugierde.
Nur zu gerne hätte ich in den 90er Jahren die Nachrichten über das wirklich Experiment Biosphäre-2 verfolgt und während dem Lesen konnte ich nicht widerstehen mit vorzustellen, selber unter der Glaskuppel im künstlichen Wald zu stehen oder den elektrisch erzeugten Wellen zu lauschen.
Denn T.C. Boyle besitzt wahrlich ein Talent, seinen Leser zu faszinieren und in andere Welten zu versetzten.
Ich war schon fast überrascht, in meinem eigenen Zimmer oder in der U-Bahn zu sitzen, wann immer ich vom Buch aufschaute. So manche Bahn Stationen wurden wegen dem kleinen Übeltäter verpasst.

Zu Beginn habe ich von wenigen negativen Kritikpunkten gesprochen. Es gibt eigentlich nur einen, und das sind ein paar Längen, die in der Mitte des Romanes entstehen. Jedoch sind sie geringfügig und nicht weiter der Rede wert.

Fazit

Meine Meinung zu Die Terranauten ist durch und durch positiv: Die Handlung und Charaktere sind kreativ gestaltet, das Experiment spannend vom Autor umgesetzt und der Roman neben all seinen Artgenossen eine wahrliche Abwechslung.
Wer sich einen Horror-/Psycho-Thriller hinter dem Klappentext vorstellt (wie menschliche Experiment so oft dargestellt werden), wird enttäuscht sein, denn T.C. Boyle legt mehr Wert auf das Künstlerische und die Philosophie, als auf blutiges Drama.
Für mich war das äußerst interessant und fesselnd und das Ende hält so einige Überraschungen bereit, selbst für die, die die pessimistische Einstellung des Autors zur Menschheit kennen ;)
Solltest du also gerade drüber nachdenken, das Buch zu lesen oder nicht, so gönn's dir!
Die Frage, was eines Tages für eine Form menschlichen Lebens möglich sein könnte, wird dich, ebenso wie die Geschichte selbst, nicht so schnell wieder loslassen.

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Tags: philosophie, romane, true story   (3)
 

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(128)

264 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

demon road, derek landy, dämonen, fantasy, vampire

Demon Road - Hölle und Highway

Derek Landy , Ursula Höfker
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Loewe, 19.09.2016
ISBN 9783785585085
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Was tust du, wenn du eines Nachts aufwachst und entdecken musst, dass deine Eltern Dämonen sind und dich aufessen wollen?
Richtig, du springst aus dem Fenster und rennst um dein Leben.
In genau dieser Situation befindet sich die 16-jährige Amber und gemeinsam mit dem mysteriösen Milo, der eine überaus seltsame Beziehung zu seinem überaus seltsamen Auto pflegt, flieht sie quer durch die USA auf der sogenannten Demon Road.
Die Straße führt sie von einem skurrilen Abenteuer zum nächsten und mit der Zeit erfährt Amber immer mehr über die gefährliche Welt der Vampire, Serienkiller und Teufel.
Eine Welt, zu der sie jetzt auch gehört.
Lust auf einen makaberen und blutigen Roadtrip? Dann steig ein!

Erster Satz

Zwölf Stunden, bevor ihre Eltern sie umzubringen versuchten, saß Amber Lamont zwischen ihnen im Büro der Rektorin.

Meine Meinung

Allein im ersten Satz steckt soviel Derek Landy, dass ich jedes Mal wie blöde vor mich hin grinsen muss.
Überhaupt, während dem gesamten Buch sind mal wieder solche Knaller dabei, dass ich vor Lachen kaum noch Luft bekommen habe.
Und das beschreibt meine Meinung zu dem ersten Band der Serie Demon Road schon recht gut.
Es sind viele, wertvolle Highlights dabei, doch der Rest ist etwas kritisch.

Ich fange am Besten von vorne an:
Der Einstieg in die Geschichte geht überaus schnell. Die Spannung ist sofort da und mit ihr natürlich, immerhin ist es ein Derek Landy Roman, die Action.
Falls ihr also ein Problem mit ein paar abgebissenen Finger hier und da habt, lasst am besten die... naja, ihr wisst schon, davon. Die fliegenden Gliedmaßen werden nämlich mit der Seitenanzahl des Romans größer.
Was den Schreibstil sonst angeht, so könnten wir es nicht besser haben.
Derek Landy ist meiner Meinung nach einer der besten Autoren unsere Zeit und ich schwärme noch heute von dem einen Tag, an dem ich diesen brillanten Mann treffen durfte.
Herrlich makaber, blutig, chaotisch, liebenswürdig, spannend, gruselig und dazu ein knochentrockener (alle Skulduggery Fans an dieser Stelle bitte meinen äußerst einfallsreichen Wortwitz würdigen) Humor, das ist Landy wie er leibt und lebt.
Falls ihr noch keine Werke von ihm gelesen habt, geht JETZT, ja wirklich, JETZT in die nächste Buchhandlung und kauft Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand!
Die Serie wird euer Leben verändern!

Doch nun zurück zu Demon Road.
Alles, was ich vorhin geschrieben habe, könnt ihr auch in diesem Band finden. Den Humor, die Spannung, ...
Und doch ist meine Begeisterung nach den ersten Kapitel wieder verflogen. Nicht vollständig. Ab und zu sind mal wieder köstliche Szenen und Dialoge dabei, die man einfach lieben muss und der Schluss haut nochmal so einiges raus.
Aber der Mittelteil war für mich recht anstrengend zu lesen.
Und das hat fast einen einzigen Grund:
Glen.
Glen ist ein Nebencharakter, der, wie ich finde, viel zu viel Papier bekommen hat.
Skulduggery Fans werden verstehen, wenn ich sage, dass er etwas ähnliches wie eine schlechte Fletcher Renn Kopie ist, nur viel, viel nerviger und teilweise so peinlich, dass ich das Buch beiseite legen musste um eine Pause von seinem Geschwafel zu haben.
Überhaupt, die gesamte Konstellation der Haupt- und Nebencharaktere erinnert an die der Skulduggery-Reihe.

Ein junges, taffes Mädchen, das magische Kräfte entdeckt und gegen das Böse kämpft - Check.
Ein mysteriöser Mentor, über den man nicht viel weiß, der aber einen tollem Wagen fährt und alles zu wissen scheint - Check.
Ein gut aussehender, junger Ire, der viel zu viel redet und sehr arrogant ist - Check.

Abgesehen von Glen hat mich das nicht großartig gestört, doch hinzu kam dann noch eine außerordentlich chaotisch Storyline.
Hier ein Serienmörder, da eine Hexe und dann Vampire, die vom Himmel fallen.
Worum geht es gleich nochmal?
Ich habe einfach den Eindruck, dass das Buch zu viel auf einmal sein möchte.
Ein seichterer Einstieg hätte der neuen Serie vielleicht ganz gut getan, ebenso wie mehr Zeit, um die Charaktere voll und ganz kennen zu lernen. Deswegen ist es ja überhaupt eine Serie, damit jedes Werk einzeln UND zusammen funktioniert.
Potenzial ist also massig vorhanden, die Umsetzung muss bloß stimmen.

Bevor ich zum Fazit komme - hier noch ein kleiner Punkt, der aber weniger ein Kritik ist, als ein Wunsch:
Die Welt aus Skulduggery und Demon Road sind nicht die selben, Vampir also nicht gleich Vampir (es sei denn, es gibt auf einmal zwei komplett gegensätzliche Spezies), was ich ein bisschen schade finde. Ein paar Andeutungen hier und da zu einem Skelettdetektiv in Irland hätten mir sehr gefallen - sowie die Möglichkeit eines Crossovers. Was meint ihr?

Fazit

Was ist also meine finale Meinung zu Demon Road - Hölle und Highway?
Eine wirklich schwierige Frage.

Eben habe ich in die Probe des Audiobooks hineingehört, welches zum Glück wieder von Rainer Strecker gelesen wird! Der Mann und seine Stimme sind einfach genial und mich hat die Spannung gleich gepackt ♥
Das werde ich mir also auch noch unbedingt zulegen, denn vielleicht ist das Hörbuch besser als das Buch...

Harte Worte für einen Derek Landy Roman, ich weiß, doch die verwirrende und völlig chaotische Storyline lenkt leider sehr von der Haupthandlung ab, so, dass ich mich in manchen Kapiteln sehr verloren gefühlt habe.
Zu diesem Minus kommt noch ein wirklich nerviger Nebencharakter und die unübersehbaren Kopien von der Skulduggery Pleasant Reihe.
Was den Rest angeht, Schreibstil, Hauptcharaktere, Humor usw. ist Demon Road natürlich vom Feinsten!

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93 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

science fiction, avatare, virtuelle realität, unsterblich, digitale welt

Unsterblich

Jens Lubbadeh
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453317314
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt

Welchen Wert hat das Leben noch, wenn der Tod überwunden wird?
Genau das hat die Firma Immortal geschafft, nach dem Tod kann jeder als virtueller Klon, genannt Ewiger, weiterleben.
Auch vergangene Berühmtheiten wandeln wieder über die Erde. J.F. Kennedy ist erneut Präsidenten der Vereinigten Staaten, Queen bricht alle Rekorde mit ihrem neuen Album und Steve Jobs kündigt das iCar 6 an.
2044 scheint eine Zeit voller Möglichkeiten und Grenzenlosigkeit zu sein.
Und dann passiert das Unmögliche:
Die wiederbelebte Marlene Dietrich verschwindet spurlos und scheint wie vom Erdboden verschluckt. Die beunruhigende Nachricht droht an die Öffentlichkeit zu geraten und
Zertifizierungs-Spezialist Benjamin Kari wird auf die Suche nach ihr geschickt.
Während seinen Ermittlungen in Berlin stößt er auf unfassbare Beweise und bald gerät nicht nur seine, sondern die gesamte Welt aus den Fugen.

Erster Satz

Der Regen sah aus, als würde er niemals aufhören.

Meine Meinung

Das erste, was mir ins Auge fiel, war natürlich das Cover: Schlicht, elegant und doch außergewöhnlich. Es ist einfach ein Eyecatcher und eine Bereicherung für jedes Bücherregal.
Auch der Klappentext konnte meiner Neugier weiter schüren und so dauerte es nicht lange, bis ich den Roman in Händen hielt, mich mit einer Decke in eine stille Ecke verzog und das erste Kapitel las...
Und zweite und das dritte. Die Seiten flogen nur so dahin, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Der Autor erschafft mit einem feinen (an manchen Ecken noch etwas holprigen) Schreibstil eine so faszinierende, fremdartige, beängstigende und doch realistische Welt, dass man glatt von ihrem Sog erfasst wird und gar nicht anders kann, als mit Kari (der Hauptperson) auf jeder Seite mitzufiebern.
Und wo wir gerade von Charakteren sprechen:
Hut ab, Lubbadeh.
Mir fällt es normalerweise recht schwer, mich in eine Hauptperson hineinzuversetzen. Oft sind sie mir einfach unsympathisch oder handeln meines Erachtens total schwachsinnig.
Doch mit Ben Kari hat der Autor einen so faszinierenden Protagonisten ins Leben gerufen, dass ich nicht genug haben konnte.
Er ist nicht so perfekt, markellos und berechenbar, wie es heutzutage häufig in moderner Literatur zu lesen ist. Nein, Kari ist kurz gesagt ein Langweiler, der zwar einen recht interessanten Job hat, aber an besonderer Persönlichkeit nicht viel vorzuweisen hat. Und genau DAS ist das Brillante.
Viele seiner Entscheidungen fallen sehr instinktiv und mal auch falsch aus, Gedankengänge lesen wir ungefiltert und etwas chaotisch und doch ist er aufregender und sympatischer, als so viele andere 08/15 Protagonisten.
Die ganze Geschichte profitiert von diesem Schachzug! Lubbadeh zeigt, dass es nicht immer ein teuflisch gut aussehender Prinz sein muss, der die Welt rettet oder ein Mädchen, das sich schon immer anders gefühlt hat und plötzlich die letzte Überlebende eines was-weiß-ich-untergegangen-Volkes ist.
Kari ist der Durchschnittsmensch von nebenan und gleichzeitig auch wieder nicht. Denn was heißt schon Durchschnitt? Je mehr man ihn kennen lernt, desto interessanter und einzigartiger wird er,
letztendlich gibt es uns alle nur einmal.
Analog verhält es sich auch mit den Nebenpersonen des Romans.
Wer am Anfang der Feind war, kann zuletzt ein Verbündeter sein und gleichzeitig denkt doch jeder, dass er das einzig Richtige tut.Jetzt habe ich soviel über meine Eigeninterpretation der Charaktere geschrieben, obwohl das noch nicht einmal die Hauptaussage der Geschichte, sondern lediglich meine Lobrede an den Autoren und ein großes Dankeschön für so viel Vielfalt auf so wenig Papier ist.

Tatsächlich geht es viel mehr um Fragen zu Datenschutz, Macht, Manipulation und natürlich ein Leben nach dem Tod, die Unsterblichkeit. Man wird automatisch dazu verleitet sich selber zu fragen, wie man in dieser Zeit handeln und ob man auch das unsterblich Leben wählen würde.
Virtuelle Realität und ihre Grenzen stehen auch sehr im Vordergrund ich könnte jetzt noch seitenweise weiter auflisten, was das Buch alles anspricht. Kurz gesagt, es ist sehr abwechslungsreich und doch wirkt es nie zu philosophisch, politisch oder sachlich.
Unsterblich ist nämlich neben all diesen Denkanstößen auch ein Meisterwerk der Science Fiction Literatur.
Spannung, Action, Krimi-Atmosphäre und ein Hauch (aber wirklich nur ein sehr, sehr zartes Lüftchen) an Romanze schaffen es, sich ihr Plätzchen in den 450 Seiten zu suchen und machen aus dem ersten (!!!!!) Roman von Jens Lubbadeh ein grandioses Gesamtpaket an Emotionen, Philosophie und Science Fiction.


Fazit

Es wird wohl kaum überraschen, dass ich Unsterblich als erstes Science Fiction Fans an Herz legen kann, jedoch mit der Warnung, dass es sich hier nicht um einen Action Epos wie Star Wars handelt. Zwar ist Spannung durchaus allgegenwärtig, jedoch eher die eines Krimis.
Außerdem endet meine Empfehlung nicht bei Sci-Fi Nerds. Auch philosophisch und politisch ist es sehr anregend und lässt einen Virtual Reality von einem anderen Blickwinkel betrachten.
Wenn du also Lust auf Kontroverse, Dramatik und Unterhaltung hast, schnapp dir Unsterblich und verbringe ein paar phantastische Stunden/Tage mit diesem äußerst gelungenen und modernen Werk der Science Fiction Literatur.

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Tags: philosophie, science fiction   (2)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kochen für Faule

Cornelia Trischberger , Michael Wissing
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 09.02.2009
ISBN 9783833815799
Genre: Sachbücher

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Jane Eyre (Signet Classics)

Charlotte Bronte
Fester Einband
Erschienen bei Perfection Learning, 01.04.2008
ISBN 9780756990558
Genre: Sonstiges

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91 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

asperger-syndrom, liebe, wissenschaftler, humor, australien

Das Rosie-Projekt

Graeme Simsion , Annette Hahn , Robert Stadlober
Audio CD
Erschienen bei Argon, 20.12.2013
ISBN 9783839813041
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

suche, zugvögel, earl, vogel, kinderbuch

Freunde wie wir

Patrick McDonnell , Patrick McDonnell
Buch: 48 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 01.09.2009
ISBN 9783455380644
Genre: Sonstiges

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das schönste Geschenk

Patrick McDonnell
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 15.08.2011
ISBN 9783455380989
Genre: Sonstiges

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209 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

phoenix, hamburg, fantasy, dystopie, saiwalo

Phoenix - Tochter der Asche

Ann-Kathrin Karschnick
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.10.2013
ISBN 9783944544052
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Als im Jahr 1913 ein Experiment scheitert, sind die Folgen katastrophal. Europa liegt in Schutt und Asche und eine überirdische Macht, genannt die Saiwalo, erscheint plötzlich auf der Bildfläche. Gemeinsam mit den führenden Wissenschaftlern der Zeit bauen sie Europa wieder auf, die Regierung stellen sie.
120 Jahre später geht der Saiwalo-Anhänger und Ermittler Leon einer mysteriösen Mordserie in Hamburg auf den Grund und stößt dabei auf die Phoenix Tavi. Zusammen mit Hexen und Dämonen werden Phoenixe von der Gesellschaft gejagt und gelten als seelenlos. Wie groß das Lügennetz um die Saiwalo und ihr System ist, versucht Tavi nun Leon begreiflich zu machen, doch ob er ihr glauben wird, ist mehr als zweifelhaft und ihnen läuft die Zeit davon. Immerhin läuft ein Mörder frei durch Hamburg und hinterlässt eine Spur des Todes.


Meine Meinung

Ich war vor ein paar Wochen (als die Welt noch warm, trocken und sommerlich war☹) auf einem Mittelaltermarkt und was ist natürlich das Beste ... oder eines der besten Dinge auf einem Mittelaltermarkt? Der Buchstand. Da ich Lust auf eine komplett neue Serie hatte und mir diese wärmstens ans Herz gelegt wurde, landete der erste Band kurzerhand bei mir Zuhause und jetzt hier.

Starten wir doch mal zur Abwechslung mit dem Negativen, da es mir zuerst nicht leicht fiel, in die Geschichte einzusteigen. Der Schreibstil der Autorin ist ein bisschen unsicher und holprig und das führte dazu, dass ich manche Passagen mehrmals lesen musste und der Sinn sich mir beim vierten Mal noch immer nicht ganz erschloss. Ausgerechnet zu Beginn ist das etwas schade, da die Welt und Atmosphäre sich vor allem in den ersten Kapiteln manifestieren und sich so eine Vorstellung des dystopischen Hamburgs in meinem Kopf nur schwer und langsam bilden konnte. Bei dem Klappentext hatte ich Steampunk oder Hightech erwartet, was beides nicht wirklich der Fall ist und selbst jetzt habe ich Probleme, die wenigen Beschreibungen zu einem Bild zusammenzufügen, dass ich jemand anderem erklären könnte.
Es dauert also ein bisschen, bis ihr die Welt des Romans und der Autorin versteht.

Auch die Existenz der Saiwalo und die genauen Umstände des Experiments sind mir noch relativ fremd und ein Rätsel. Ich hoffe sehr, dass dies in den zwei weiteren Bänden besser und ausführlicher erläutert wird.
Doch nun Schluss mit dem Genörgel; der brillante Spannungsbogen und die vielfältigen und interessanten Charaktere machen nämlich so einiges wett. Wir lesen abwechseln aus der Perspektive von Leon und Tavi und obwohl sie die meiste Zeit Kontrahenten sind und wir Einblicke in ihrer beiden Pläne erhalten, war es für mich schwer vorherzusagen, was als nächstes passiert (was nicht oft der Fall ist und ich umso mehr liebe^^).

Weitere Pluspunkte sind die drei Arten der "Seelenlosen", Hexen, Phoenixe und Dämonen, und Tavis Vergangenheit. Es wird immer nur Stück für Stück über sie verraten und sie in Aktion zu erleben ist ziemlich mitreißend. Der Hauptplot, den Serienmörder zu fangen, tritt ab und zu etwas in den Hintergrund, was nicht weiter schlimm ist und gibt der Geschichte den leichten Touch eines Krimis, was ich definitiv nicht kritisieren werde und sehr fesselnd fand.

Fazit

Als Fazit zum Buch kann ich sagen, dass es ein paar Ecken und Kanten hat, die das Begreifen der dystopischen Welt und das Eintauchen in die Atmosphäre des Romans etwas erschweren. Nichts desto trotz sind die Handlung und Charaktere wieder so gelungen, dass man darüber ein bisschen hinweg sehen kann und ich mich auf den zweiten Band Erbe des Feuers sehr freue.

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Tags: action, fantasy, glanzvoller auftakt, science fiction   (4)
 

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vampire, liebe, lydia, jack, nachtgeschöpfe

Dark Heart

Claire Knightley
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 13.09.2011
ISBN 9783473400683
Genre: Fantasy

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"Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"

Bertolt Brecht ,
Flexibler Einband: 123 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.06.2016
ISBN 9783518466537
Genre: Klassiker

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werkeinführung, philosophie

Marx für Eilige

Robert Misik
Flexibler Einband: 179 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 01.07.2003
ISBN 9783746619453
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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175 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

comic con, roxy, graham, john hughes, nerds

Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums

Sarvenaz Tash , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Magellan, 25.07.2016
ISBN 9783734850271
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Die New Yorker Comic-Con steht vor der Tür, was für Graham die perfekte Gelegenheit ist, seiner besten Freundin Roxy seine Liebe zu gestehen. Er hat schon jeden Moment genauestens geplant und eigentlich kann nichts mehr schief gehen, doch dann taucht ein attraktiver Engländer auf und zusammen mit dem Universum machen sie Graham einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.
Was alles an einem unschuldigen Wochenende auf einer Comic-Con passieren kann, findet ihr in dieser kleinen Liebesgeschichte heraus.

Meine Meinung

Ist das Cover nicht süß?! *-* Zusammen mit dem Titel ist es ein wirklicher Eyecatcher und genau so bin ich auch auf das Buch gestoßen. Als ich dann den Klappentext und die vielen positiven Rezensionen gelesen habe, war mir klar, dass Die (beinah) größte Liebesgeschichte des Universums meine nächste Rezension sein würde. Die dreißig schreienden Bücher auf meinem SuB habe ich da geflissentlich ignoriert :D

Der Roman ist mal wieder typisch Magellan. Bis jetzt habe ich noch kein einziges schlechtes Buch von diesem Verlag gelesen und genauso verhält es sich auch hier: Die Aufbereitung ist mit einer Liebe zum Detail einfach entzückend, der Inhalt anders als jede zuvor gelesene Geschichte und die Talente des Autors schier grenzenlos.


Die dreihundert Seiten handeln nur von den wenigen Tagen auf der Comic-Con und so werden aus der Sicht von Graham Situationen sehr ausführlich und realistisch beschrieben. Wenn man sich zum ersten Mal verliebt, passieren halt nicht über mehrere Monate große Ereignisse, sondern jede Sekunde zählt und kann die Zukunft ändern. Seinen Emotionen zu folgen ist vergleichbar mit einer Achterbahnfahrt und trotzdem ist einer ein wunderbarer Erzähler. Äußerst bescheiden und herzensgut sieht er die Welt durch seine rosa-rote Clark Kent Brille und sein trockener Humor ist das i Tüpfelchen auf der spannenden Handlung. Bis zum Ende baut sich die Spannung immer weiter auf und führt zu einem großartigen Finale, dass einem für den restlichen Tag ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Ob der Roman auch irgendwelche Schwächen hat?

Andere Rezensionen nennen hier meistens die zu subjektiven und dürftigen Beschreibung von Roxy, die durch Graham natürlich immer nur im besten Licht gezeigt wird. Das kann ich auf jeden Fall nachvollziehen, jedoch sage ich, dass es mir persönlich bei Roxana gereicht hat und ich auch so ein ganz gutes Bild von ihr habe. Nein, ich hätte lieber ein paar mehr objektive Umschreibungen zu Devin, dem blöden Arsch, der auch noch ein Brite ist :D An ihm lässt Graham natürlich kein gutes Haar und so kann auch der Leser nicht anders, als ihn ständig als Nervensäge zu sehen. Obwohl er ja eigentlich nichts verbrochen hat... außer Engländer, attraktiv und an Roxy interessiert zu sein ;)

Fazit

Der Roman ist eine großartige Bereicherung für jedes Bücherregal, sei es von "normalen" Leseratten oder Comic Book Nerds. Die vielen kleinen Anekdoten zu den zahlreichen Fandoms wie von Firefly, Doctor Who, Der Herr der Ringe oder Game of Thrones sind für Belesene natürlich köstlich, stehen aber nicht so im Vordergrund, als dass sich andere ausgeschlossen fühlen müssten, da sie die paar Insiderwitze nicht verstehen. Der grandiosen Geschichte gebührend hat der Verlag dem Buch auch eine wunderschöne Aufmachung spendiert und so lohnt sich wirklich jeder Cent, den du investiert.

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Tags: erstklassige helden, jugendromane   (2)
 

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jugend, sarkasmus, party, schule, alkohol

Perfekt ist jetzt

Tim Tharp , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.07.2016
ISBN 9783423716895
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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237 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

götter, percy jackson, griechische mythologie, mythologie, zeus

Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 12.01.2016
ISBN 9783551556615
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Von A wie Apollo bis Z wie Zeus
Wer könnte die griechischen Göttersagen besser nacherzählen als der Sohn des Poseidon höchstpersönlich? Percy Jackson poliert die alten Klassiker auf und gibt ganz neue Einblicke in den Alltag auf dem Olymp. Denn er weiß aus sicherer Quelle, wieso Hermes in die Erziehungsanstalt kommt, Athene ein Taschentuch adoptiert und Demeter sich in Kornzilla verwandelt.
Setzt eure Schutzbrillen auf und zieht einen Regenmäntel an. Es wird gefährlich.


Meine Meinung

Ob ihr es glaubt oder nicht, doch dieser Band ist mein erster Percy Jackson Roman, den ich wirklich selber lese. Natürlich kenne ich die Percy Jackson- und Die Helden des Olymp-Reihe in und auswendig, aber nicht vom Lesen, sondern von den göttlichen Hörbüchern mit Marius Clarén.
Somit war das Erlebnis, meinen absoluten Lieblingshelden endlich auf Papier mit mir reden zu lesen (ich hoffe ihr wisst was ich meine^^) noch besonderer und ich denke, eines Tages werde ich die vielen Romane von Rick Riordan alle nochmal lesen ... genauso wie ich irgendwann mal die Harry Potter-Serie lesen muss (falls ihr jetzt geschockt seid, es tut mir aufrichtig leid, aber ich habe wirklich noch keinen einzigen Harry Potter Roman gelesen. Ich hoffe dafür schickt ihr mich jetzt nicht in den Hades auf die Felder der Bestrafung).
Jedenfalls klappert Percy im Roman, das eher den Charakter eines Lexikons hat, jeden der zwölf Olympier ab und liefert uns der Reihe nach die heißesten Fakten zu ihnen. Meistens beginnt er jeweils bei ihrer äußerst skurrilen Geburt und schlägt sich dann durch die vielen Massaker, die die Götter hinterlassen. Solltet ihr also einen empfindlich Magen haben, überlegt besser zweimal, ob ihr euch in griechischen Sagen vertiefen wollt... Blutig ist es allemal und Percy warnt auch im regelmäßigen Abstand vor Übelkeitsanfällen.

Kleines Beispiel:
Wenn ihr wollt, könnt ihr euch jetzt übergeben. Oder wartet noch, es wird noch schlimmer... (S.282)

Abgesehen von dieser kleinen Unannehmlichkeit ist das Buch aber problemlos zu genießen. Rick Riordans Schreibstil ist Luxus pur und da die Kapitel je einen Gott behandeln, eignet es sich sowohl für einen einzelnen Nachmittag für die etwas Schnelleren, also auch für ein episodisches Lesen für die etwas Beschäftigteren.
Wenn du also einen Einstieg in die große Welt der griechischen Sagen suchst, ist es meiner Meinung nach ideal, auch wenn es natürlich nicht objektive und den restlichen Romanen des Autors angepasst ist. Aber selbst große Fans der griechischen Mythologie wie ich werden einige neue Abenteuer finden und ich kann es kaum erwarten, bei der nächstbesten Möglichkeit mit Fun Facts nur so um mich zu schmeißen.


Einzig und allein das Cover bietet Anlass zur Kritik. Anfangs dachte ich, es würde an meiner Kamera liegen, doch nein, auch auf anderen Bildern wirkt es stets etwas unscharf. An sich steht Percy da ganz süß inmitten der vier Statuen, aber schaut man genauer hin, wirkt die Arbeit ein bisschen schlampig und lieblos. Beim nächsten Mal wieder ein bisschen mehr Kreativität, okay? Danke.

Fazit

Rick Riordan, du hast es mal wieder geschafft und der Welt ein fantastisches Buch geschenkt. Ob Geek oder nicht, Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen sollte alle begeistern, die auch nur ein bisschen Interesse für griechisches Sagen, Humor oder den Autor haben. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass es sich gut als Nachschlagewerk eignet, solltest du jemand ein Referat über die zwölf Olympier halten müssen ;)
Das Pendant auf der Heldenseite, Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen, werde ich mich als nächstes vorknöpfen und euch dann natürlich auch dazu meine Meinung geigen.
Bis dahin, Peace aus Manhattan äh Berlin.

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Tags: jugendbücher   (1)
 

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2.171 Bibliotheken, 56 Leser, 4 Gruppen, 157 Rezensionen

lux, origin, liebe, daemon, fantasy

Origin - Schattenfunke

Jennifer L. Armentrout ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.12.2015
ISBN 9783551583437
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Der Einbruch bei Daedalus hat sich als Falle entpuppt. Blake hat sie verraten und nun ist Katy in den Händen von Daedalus. Grausame Tests und ein Dasein in völliger Abgeschiedenheit von ihren Freunden und ihrer Familie erwarten sie und langsam gibt sie jegliche Hoffnungen auf, Daemon jemals wieder zu sehen. Doch dem geht es, getrennt von Katy, auch nicht viel besser.
Ohne Gewissheit, ob sie noch am Leben ist, lässt er sich fangen und verhandelt mit seinen schlimmsten Feinden. Bald wieder vereint arbeiten sie dann gemeinsam an einem Plan zum Ausbrechen, doch seit der Gefangennahme ist zu viel passiert, als dass sie in ihre normalen Leben zurückkehren könnten. Nun heißt es nicht mehr sich als kleine Gruppe gegen Daedalus zu erheben. Der Kampf hat ein viel größeres Ausmaß erreicht und bedroht mittlerweile die ganze Welt.

Meine Meinung

Der vierte Band knüpft hervorragend an seinen Vorgänger an und beginnt nur wenige (einunddreißig) Stunden nach dem dramatischen Cliffhanger von Opal - Schattenglanz. Mir reichten ein paar Seiten und schon war ich wieder voll im Geschehen.
Was Origin von den anderen Teilen unterscheidet, sind die hier neu eingeführten Wechsel zwischen Katy und Daemon und so beschreiben sie immer abwechselnd die Geschehen aus ihrer persönlichen Sicht. Manchmal springt die Erzählperspektive sogar mehrmals pro Kapitel und diese Taktik ist meiner Meinung nach ein großer Pluspunkt und steigert sowohl die Spannung als auch die Unterhaltung.
Natürlich ist auch unser aktuelles Lieblingspärchen wieder unverbesserlich und in Kombination mit dem flüssigen und humorvollen Schreibstil der Autorin ein großartiges Gesamtpaket.
Ich könnte Katy und Daemon einfach stundenlang zuhören, wie sie sich gegenseitig necken und piesacken.
Mochtest du also schon die vorherigen drei Teile, so wird Origin keine Enttäuschung für dich sein.


Nun zu dem, was mir nicht ganz so gut gefallen hat.
An den einzelnen Handlungen und Verknüpfungen kann ich wirklich nichts bemängeln, alles tipptopp, doch betrachte ich sie als großes Ganzes im Vergleich zu Obsidian, Onyx und Opal, so fällt mir auf, dass ich einiges vermisse: Katys geregelter Alttag mit der Schule, ihr Geblogge und Liebe zu Büchern, ihr Gebuddel im Beet vor ihrem Haus, Daemon und Dee als ihre Nachbarn ... Wären die Bücher Filme (irgendwie stelle ich mir oft während dem Lesen viele Passagen als Filmszenen vor), so entsprächen die ersten Bände kleinen Produktion, die nur Fans bekannt sind. Origin jedoch ist ein unglaublich großer Blockbuster mit dramatischer Musik, vielen visuellen Effekten und monströsen Explosionen. Letzteres sogar ist nicht nur ein Vergleich, sondern wirklich im Buch vorhanden, also ist meine Vorstellung gar nicht mal so abwegig.
Außerdem "befürchte" ich, dass der nächste Teil Opposition - Schattenblitz dieser Richtung folgen wird, da ein Weg, erst einmal angefangen, auch zu ende geführt werden muss.
Was ich mir noch gut vorstellen kann ist, dass Jennifer Armentrout diese Reaktionen beabsichtigt hat, damit der Leser Katys Situation besser versteht, da diese sich ja wahrscheinlich auch nach all diesen Alltagsproblemen von zuvor sehn. Also kann ich diese Punkte nur halb kritisieren. Jedoch ändert das nichts daran, dass mein Kopf nach dem sehr actiongeladenen Ende nun etwas dröhnt und ich die typischen Verschwörungen der bösen Regierung etwas zu stereotypisch finde.

Fazit

Insgesamt ist Origin eine tolle Fortsetzung der Lux-Serie und qualitativ auf einer Höhe mit den anderen Bänden. Jedoch gefällt mir nicht ganz, in was für einem Chaos und apokalyptischen Szenario das Buch endet und ähnlich einem aktuellen Kinoblockbuster ist mir zum Schluss der Kollateralschaden zu groß und übertrieben. Wenn ich jedoch den Klappentext des fünften Teiles durchlese, kann ich es kaum erwarten, mir Opposition im Buchladen zu ergattern und das höchstwahrscheinlich atemberaubende und spannende Finale zu lesen.

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Tags: brillante nebenrollen, erstklassige helden, grandiose fortsetzung, jugendbücher, romantasy   (5)
 

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zypern, geheimnis, liebe, familie, lucinda riley

Helenas Geheimnis

Lucinda Riley , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.02.2016
ISBN 9783442484058
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Nach vielen Jahren kehrt Helena zu der alten Villa Pandora auf Zypern zurück, in der sie einst einen Sommer ihrer Jugend verbrachte.
Nun ist sie Mutter von drei Kindern und glücklich verheiratet. Es soll der perfekte Familienurlaub werden.
Doch schon mit der Ankunft spürt sie, dass es eine riskante und vielleicht fatale Wahl war und Geheimnisse und Erinnerungen drohen ans Tageslicht zu kommen.
Ihr Mann hat von alten Geschehnissen vor der Ehe keine Ahnung und immer mehr ungebetene Gäste erscheinen auf der Bildfläche und bringen den Sommer erst richtig zum Brodeln.

Meine Meinung

Man könnte meinen, dass ich nach acht Büchern der Autorin genug von ihren Geschichten haben könnte und dass Lucinda Riley selbst die Ideen ausgehen müssen, immerhin folgen ihre Roman immer wieder dem gleichen Szenario.
Aber nein! Sie kann es einfach nicht lassen ihre Leser immer aufs Neue zu überraschen!
Natürlich ist Helenas Geheimnis abermals eine Erzählung von leidenschaftlicher Jugendliebe, großen Städten und dramatischen Ereignissen, doch trotzdem fällte es aus der Reihe, ähnlich schon wie Das italienische Mädchen.
Vielleicht liegt es daran, dass auch hier das Manuskript etwas älter ist, nämlich basierend auf einem eigenen Familienurlaub der Autorin mit ihrer Familie auf Zypern vor mehr als zehn Jahren. Erst vor kurzem hat sie es dann wiedergefunden und voilà! Helenas Geheimnis war geboren!

Was den Roman von allen anderen Riley Erzählungen unterscheidet, ist
- zum einen, dass es viel mehrere Erzählebenen gibt.
Nicht nur die Hauptperson oder ein auktorialer Erzähler schmeißen den Laden, nein!
Wir haben im Vordergrund erst Alex, Helenas ältesten Sohn, der auf besagten Familienurlaub zurückschaut.
In diesem Rückblick beginnt jedes Kapitel dann mit einem Tagebucheintrag seines jüngeren Ichs, auf welche ich nachher nochmal genauer zu sprechen komme. Danach folgt erst die normale Lucinda Riley Geschichte von Helena und in dieser geht man noch weiter zurück in die Vergangenheit, wo die eigentlichen Dramen passieren.
Verstanden?
Wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm ;) Mir gefällt bloß die Abwechslung und Spannung, die dadurch entstehen.
Denn natürlich kann Riley sehr geschickt mit den unterschiedlichen Perspektiven umgehen und weiß, wann genau sie eine abbrechen muss, damit der Leser vor Erwartungen und Frust an die Decke geht.

- Zum anderen liegt der Fokus des Romanes ausnahmsweise nicht so sehr auf dem Drama, als viel mehr auf dem .... tja, ich weiß es gar nicht auf was er genau liegt.
Fakt ist jedenfalls, dass sich Riley hier sehr mit den schockierenden Schicksalsschlägen zurück hält und es auch nur kurze und wenige Ausflüge in die wirkliche Vergangenheit gibt.
Keine 200 Seiten lange 40er Jahre Impressionen mit schicken Ballkleidern und Ausflüge in den Orient für die Leser dieses Mal. Bloß ein paar Seiten über das Wien vor 20 Jahren.
Somit wirkt der Roman erfrischend modern und bietet dem Leser, sich in eigenen Erinnerungen zu verlieren. Oft musste ich bei den fantastischen Beschreibungen der Villa Pandora auf Zypern an meine eigenen mediterranen Urlaube denken und konnte die warme Sonne fast durch die grauen berliner Wolken spüren.



Nun zu meinen genaueren Eindrücken von Alex, der neben seiner Mutter der Haupterzähler ist.
Noch nie habe ich es gesehen (...gelesen?), dass ein Autor die Gedanken eines Teenager in der grausamen Phase der Pubertät ;) so meisterhaft und passend einfängt, wie Lucinda Riley es in den Tagebucheinträgen des 13-jährigen Alex tut.
Von den genervten Kommentaren zu seinen Eltern bis hin zu den leidenschaftlichen Stimmungsschwankungen, ich habe jede Sekunde mit ihm gefühlt und bin ein ganz großer Fan von ihm geworden. Auch später, als er dann erwachsen ist, sind seine Kapitel so herzlich komisch und ehrlich, dass ich vor lauter Lachen kaum noch die Buchstaben gesehen habe.

Neben diesen kleinen Besonderheiten sind die Handlungen mal wieder sehr geschickt verknüpft und es warten viele Überraschungen auf den Leser.
Auch der Schreibstil ist so fabelhaft wie immer, wenn nicht sogar besser (die letzten beiden Romane von Lucinda Riley ließen mich diesbezüglich ja etwas stutzen) und lässt nichts zu wünschen übrig!

Fazit

Schlussfolgern kann ich sagen, dass Helenas Geheimnis mich überaus positiv überrascht hat und definitiv einer meiner Lieblings-Rileys ist.
Der Roman eignet sich perfekt als Sommer-/Urlaubslektüre oder auch für diejenigen unter euch, die dem Sommer genauso ungeduldig und erwartungsvoll entgegensehen wie ich. ;)
Spannung, Emotionen, eine packende Handlung und ein einzigartiger Protagonist erwarten dich in der Villa Pandora und versprechen einige Stunden Herzensfreude.
Jetzt muss bloß nur noch der Sommer selber kommen!

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Tags: drama, romane   (2)
 
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