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Die Apokalypse ist nicht das Ende der Welt

Marie-Christin Spitznagel
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei epubli, 11.06.2018
ISBN 9783746731971
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:

Das Cover ist schlicht gehalten und zeigt die vier potenziellen apokalyptischen Reiter. Sie sehen harmloser aus, als sie sind. Allein des Covers wegen hätte ich mir das Buch wohl nicht näher angeschaut, doch der Klappentext hat mich mehr als überzeugt.

Inhalt:

Die Apokalypse, das Ende der Welt und der endgültige Kampf „Gut gegen Böse“. Ausgerechnet das beschauliche Kassel in Nordhessen haben sich zwei Erzengel und eine Dämonin in außergewöhnlicher Kooperationsgemeinschaft dafür ausgesucht. Von hier entführen sie den Propheten Jürgen und vier wirklich ungewöhnliche Frauen in den Himmel, um ihnen die Offenbarung zu verkünden und als apokalyptische Reiter einzusetzen. Dass diese dabei dummerweise ihr Leben verlieren sollen, findet das Quartett überhaupt nicht prickelnd. Zusammen mit einer wahrsagenden Drag Queen und einem in diese verliebten Dämon schmieden sie einen Plan, um das drohende Ende der Welt aufzuhalten …

Meinung:

Allein die Idee, die Apokalypse im beschaulichen Kassel stattfinden zu lassen, fand ich großartig. Es muss nicht immer New York oder eine andere Weltstadt sein, um mit deren Hilfe Spannung und Weltuntergangsstimmung zu erzeugen. Marie Spitznagel ist dies auch in Kassel gelungen. Die vier Hauptakteurinnen könnten unterschiedlich nicht sein, was für abwechslungsreiche Einblicke in deren (Innen-)leben sorgt.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht der vier jungen Frauen sowie der der beiden Erzengel, Dämonin und Drag Queen. Normalerweise mag ich so viele Perspektivwechsel nicht, doch bei diesem Buch haben sie mich überhaupt nicht gestört. Ganz im Gegenteil bekam ich so Einblick in die Köpfe interessanter Charaktere. Zudem trieb es die Handlung voran, weil ich immer wissen wollte, wie es bei den jeweils anderen weitergeht.

Marie Spitznagel hat zwei, drei Schockmomente eingebaut, die mich atemlos fiebernd weiterlesen haben lassen. Das Buch hat trotz aller apokalyptischen Tendenzen einige humorvolle Stellen, an denen ich herzhaft lachen musste. Mein absolutes Highlight ist die zärtliche Liebesbeziehung zwischen Drag Queen Hans Peter und Dämon Azrael, die beide sehr authentisch wirken. Auch die mal ganz andere Sichtweise auf Himmel und Hölle hat mich begeistert.

Das Prequel "Hans Peter und das Monster unter seinem Bett" muss man nicht gelesen haben, um die Handlung zu verstehen. Bei mir hat es das Lesevergnügen jedoch um ein paar Stunden ergänzt.

Zu bemängeln habe ich die mitunter doch recht häufig auftretenden Schreib- und Zeichenfehler, weswegen ich einen halben Stern abziehen muss. Meinem Lesevergnügen hat es jedoch keinen Abbruch getan.

Fazit:

Die Autorin schuf eine spannende und humorvolle Geschichte rund um die Apokalypse. Wer interessante Charaktere und eine ungewöhnliche Interpretation der himmlisch-höllischen Mächte mag, ist hier genau richtig. 4,5 Sterne.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Magic Berlin

Julia Heller
Flexibler Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.12.2017
ISBN 9783744864718
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut, da es Magie und Realismus vereint. Einzig die Lichtkugel in den Händen der Protagonistin sticht für mein Empfinden zu sehr hervor. Auf meinem schwarz-weiß-Kindle trifft sie allerdings genau den richtigen Ton.

Inhalt:

Als die Psychologiestudentin Lucia vor ihrem gewalttätigen Freund nach Berlin flieht, ahnt sie nicht, dass sie bald mit ihrer neuen Freundin Brigid ein Familiengeheimnis ergründen wird. Hexe Brigid und ein magischer Zirkel helfen ihr, die zugrunde liegende Prophezeiung zu entschlüsseln. Kann Lucia deren Gegner besiegen und ihre innere Kraft befreien?

Meinung:

Julia Heller ist es gelungen, ihre Figuren lebendig und tiefgründig zu zeichnen. Dabei geht sie ins Detail, sodass ich mich auch in die Nebenfiguren problemlos hineinversetzen konnte. Die Spannung baut sich dabei langsam auf; für meinen Geschmack an ein paar Stellen zu langsam, weswegen ich ein Viertelsternchen abziehe. Nach gut einem Drittel nimmt die Handlung an Fahrt auf, was mich mitfiebern ließ. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders gut gefallen hat mir die subtile Informationsvermittlung der Autorin. Ich mag es sehr, wenn ich beim Lesen intuitiv mein Wissen erweitern kann. Dabei hebt Julia Heller nie den belehrenden Zeigefinger, sondern erzählt einzig ihre Geschichte. Auch die ungewöhnliche Liebesgeschichte trifft genau meinen Geschmack. Ohne zu spoilern, kann ich hier leider nicht mehr verraten. Beim Showdown gibt es einige überraschende Wendungen, weswegen ich mit Spannung den zweiten Teil erwarte. Die Autorin verzichtet dabei glücklicherweise auf einen der mir verhassten Cliffhanger.

Fazit:

Wer eine ungewöhnliche Geschichte voller Magie, befreiender Persönlichkeitsentwicklung und tabubrechenden Beziehungen lesen will, ist hier genau richtig. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil. Fünf Sterne!

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Sein Gelübde: Ein Eifel-Thriller (Krimi 45)

Sabine Giesen
E-Buch Text: 296 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 17.11.2017
ISBN 9783958131385
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

In der Eifelregion versetzt seit den 1970er Jahren eine Mordserie die Menschen in Angst. Die Opfer sind alte und junge Frauen und Männer. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Was haben die Toten gemeinsam?

Vier junge Menschen lernten sich damals kennen. Aus ihnen wurden zwei Familien. Doch jemand hat sich geschworen, leidenden Menschen zu helfen. Dieses Gelübde gilt bis heute …

Cover:

Die Düsternis, welche das Cover widerspiegelt, passt hervorragend zur Dunkelheit der Seele, die in einem der Charaktere vorherrscht. Die rote Schrift hebt sich markant ab und weist auf blutiges Grauen hin. Mir persönlich hätte eine schärfere Abgrenzung des Hintergrunds besser gefallen, was an meinem schwarz-weiß Kindle liegt.

Meinung:

Der Krimi kommt fast völlig ohne Polizeiarbeit aus, was ich als sehr erfrischend empfinde. Von abgehalfterten, alkoholsüchtigen, geschiedenen Kommissaren mit psychischen Problemen habe ich genug gelesen. Statt des Einheitsbreis schuf die Autorin eine Mischung aus Krimi und Gesellschaftsroman. Die Morde werden nicht bis ins grausamste Detail beschrieben, was mir sehr gut gefällt. Dennoch war ich als Leserin mittendrin im Geschehen und konnte mich sowohl in das Opfer, als auch in den Mörder hineinversetzen. Da ich als Leserin die Hauptcharaktere über mehrere Jahrzehnte begleitete, verspürte ich an manchen Stellen sogar Mitgefühl für den Mörder.

Alle Figuren machen eine Entwicklung durch, die bei einer davon eine positive Kehrtwende hervorruft, was das überraschende Ende erst möglich macht. Das Finale ließ mich nachdenklich zurück, da die Auswirkungen der charakterlichen Veränderung für mich durchaus nachvollziehbar sind. Ohne zu spoilern, kann ich an dieser Stelle leider nicht mehr verraten.

Fazit:

Sabine Giesen hat einen spannenden Krimi mit Tiefgang erschaffen, der mich jede Lesesekunde bei der Stange hielt. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und wie sich die Charaktere entwickeln. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Die Weltengang-Maschine

Mikael Lundt
Fester Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.06.2018
ISBN 9783752822175
Genre: Fantasy

Rezension:

Das E-Book habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, was meine persönliche Meinung keinesfalls beeinflusst.

Cover und Inhalt: Das Cover spiegelt das Chaos wider, in welches Gott den arbeitslosen Bernd Bratzke stürzt, indem er ihm mithilfe eines Faxes und einer Weltengangmaschine die Belange der Welt anvertraut, während er mit Satan in Kur ist. Die Schrift unterstützt den chaotischen Eindruck, was mir ein wenig zu viel des Guten ist. Zudem finde ich die Schriftgröße des Autorennamens etwas zu klein.

Meinung: Bereits am Anfang riss mich Seniorin Irmgard mit ihrer schrulligen, geradlinigen Art mitten in die Geschichte. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, was mir ausnehmend gut gefällt. Kroate Primodan sorgt wenige Seiten später für die erste skurrile Szene, die mich zum Lachen brachte. Der Autor hat alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet und mit individuellen Ecken und Kanten versehen. Auch den "Bösen" mangelt es nicht an Tiefe. Einzig die Sprache ist mir persönlich mitunter zu jugendlich, sodass ich zwischendurch beim Lesen bei den Senioren weitaus jüngere Charaktere vor Augen hatte. Der Autor legt den Senioren etwa Ausdrücke wie "Spaten" in den Mund, was ich nicht mit der 68-er Generation assoziiere; auch nicht mit einer fortschrittlichen, mit der Zeit gehenden. Dies hätte mich fast dazu gebracht, einen Stern abzuziehen, doch der herrlich schräge Humor und die ausgefallene Handlung hielten mich davon ab. Beim Lesen fühlte ich mich ein wenig wie in einer Buchmischung aus Terry Pratchett und Douglas Adams, was mir sehr gut gefallen hat. Der Schluss kam mir ein wenig zu plötzlich, doch der Autor löst alles befriedigend auf.

Zusammenfassung: Der Autor schuf eine köstliche Mischung aus skurrilen Szenen und schrägem Humor. Das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen und sorgt für unkonventionelle Unterhaltung.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Sternschnuppenwünsche

Jennifer Wellen
E-Buch Text
Erschienen bei dotbooks Verlag, 23.10.2017
ISBN 9783958249745
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Um ihre beste Freundin davon zu überzeugen, dass Wünsche ans Universum keinesfalls funktionieren können, erstellt Ria eine Liste mit 10 Bestellungen. Das hätte sie besser nicht getan, denn das Universum geht recht eigenwillig an die Abarbeitung der Wünsche heran.

Charaktere:

Die Protagonistin Ria war mir von Anfang an sympathisch. Ihre leicht schusslige Art und ihre Angewohnheit, in Fettnäpfchen zu treten, machte sie mir liebenswert. Im letzten Drittel des Buches hätte ich sie gerne geschüttelt, um sie auf den "rechten Weg" zu bringen. Dennoch war ihre Herangehensweise authentisch, da es zu ihrem Charakter passt. Sie macht eine Entwicklung durch, die sie zu einer stärkeren Frau werden lässt.

Ihre beste Freundin Padme ist eine flippige Person, die ans Übersinnliche glaubt. Auch sie hatte direkt meine Sympathie, wohingegen ich Daniel direkt nicht leiden konnte. Chris mochte ich anfangs, doch er verlor im Verlauf der Handlung einige Pluspunkte. Bei Matthias war es umgekehrt. Die übrigen Nebencharaktere hat die Autorin gut ausgearbeitet.

Meine Meinung:

Die Geschichte fand ich amüsant und musste an mehreren Stellen herzhaft lachen. Dennoch spielen ernste Themen zwischen den Zeilen eine Rolle, tun der Unterhaltung aber keinen Abbruch. Was mir besonders gut gefällt: Jennifer Wellen schafft es, durch wenig Beschreibungen Atmosphäre zu schaffen. Ellenlange Umgebungsbeschreibungen entlocken mir nur ein Gähnen.

Fazit:

Eine humorvolle Geschichte, der es nicht an Tiefgang fehlt. Dies war nicht das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und wird auch sicher nicht das letzte sein.

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