myriel

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1.062 Bibliotheken, 16 Leser, 7 Gruppen, 88 Rezensionen

katzen, warrior cats, wald, clan, feuerpfote

Warrior Cats - In die Wildnis

Erin Hunter , ,
Flexibler Einband: 299 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 11.07.2016
ISBN 9783407742155
Genre: Jugendbuch

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1.535 Bibliotheken, 15 Leser, 19 Gruppen, 215 Rezensionen

vampire, internat, house of night, fantasy, liebe

House of Night - Gezeichnet

P.C. Cast , Kristin Cast , Christine Blum
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.12.2009
ISBN 9783596860036
Genre: Fantasy

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

club, musik, punk, eifersucht, willkommen im leben

Nick and Norah's Infinite Playlist

Rachel Cohn , David Levithan
Flexibler Einband: 183 Seiten
Erschienen bei Alfred A. Knopf, 26.08.2008
ISBN 037584614X
Genre: Kinderbuch

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262 Bibliotheken, 4 Leser, 12 Gruppen, 45 Rezensionen

abenteuer, peru, humboldt, jugendbuch, berlin

Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Loewe, 15.09.2009
ISBN 9783785565742
Genre: Jugendbuch

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1.138 Bibliotheken, 15 Leser, 10 Gruppen, 146 Rezensionen

venedig, zeitreise, liebe, zeitreisen, fantasy

Zeitenzauber - Die magische Gondel

Eva Völler , Tina Dreher
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 19.08.2011
ISBN 9783833900266
Genre: Jugendbuch

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

götter, griechische mythologie, hades, liebe, fantasy

The Goddess Test

Aimée Carter
Flexibler Einband: 293 Seiten
Erschienen bei Harlequin Books, 19.04.2011
ISBN 9780373210268
Genre: Sonstiges

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

engel, patch, nora, liebe, nephilim

Crescendo

Becca Fitzpatrick
null: 427 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 19.10.2010
ISBN 9781416989431
Genre: Fantasy

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die for Me

Amy Plum
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Childrens Books, 10.05.2011
ISBN 9780062004017
Genre: Sonstiges

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78 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

märchen, der eiserne könig, john henry eagle, grimm, muhme

Der Eiserne König

John Henry Eagle
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.09.2011
ISBN 9783841421173
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

vorlesen, sterben, bilderbuch, tod, trost

Die Königin und ich

Udo Weigelt , Cornelia Haas , Cornelia Haas
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Sauerländer, 15.06.2011
ISBN 9783794152339
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Worum geht’s?
„Wenn Kinder diese Welt verlassen müssen, dann kommen sie zu mir“, sagt die Königin. Das Mädchen ist beruhigt. Es ist sehr krank und weiß, dass es nicht mehr lange leben wird. Schon seit einiger Zeit kommt die Königin zu Besuch. Aber das soll ein Geheimnis bleiben. Die beiden haben viel Spaß miteinander, auch wenn das Mädchen hohes Fieber hat und sich nicht wohlfühlt. Und als es dann so weit ist, fällt es ihm nicht mehr schwer, mit der Königin mitzugehen.

Rezension
Noch nie haben mich so wenige Worte so traurig zurück gelassen. Aber dieses Buch will gar nicht traurig sein, es will Trost und Hoffnung vermitteln und eine Frage beantworten, die wir normalerweise versuchen zu umgehen. Wie geht man damit um, wenn man ein Kind hat, das weiß, dass es sterben wird und es fragt: „Was passiert wenn ich sterbe? Wo gehe ich dann hin?“? Dieses Bilderbuch bietet eine tolle und absolut behutsame Antwort, die auf keiner Religion basiert.
Die Königin besucht Sophie und die beiden haben ganz viel Spaß zusammen. Irgendwann stellt Sophie der Königin die wichtigen Fragen „Was wird mit Mama und Papa?“ und was denn mit ihr wäre, wenn es so weit sei. Die Königin erzählt ihr, dass die Kinder zu ihr kommen und Sophie dann Prinzessin an ihrem Hof wird. Als Sophie dann mit der Königin geht, geht es ihr so gut, wie schon lange nicht mehr.
Die emotionale Geschichte wird von sehr schönen, teils lustigen, Bildern untermalt. In diesem Buch findet sich eine von vielen Möglichkeiten, wie man Kindern die Antworten auf die Fragen nach dem Sterben näher bringen kann.
Bedrückend, ergreifend doch trotzdem wunderschön und voller Trost und Hoffnung!

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

berlin, scary, fantasy-serie, anführer, vampir

Das Buch der Schattenflüche

Michael Borlik , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 171 Seiten
Erschienen bei Thienemann, 10.08.2011
ISBN 9783522182621
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Worum geht’s?
Seitdem der merkwürdige Gast aus Zimmer 13 Mats die Hand gegeben hat, passieren die merkwürdigsten Dinge. Nachts träumt er von unheimlichen Wesen vor seinem Fenster, oder war es gar kein Traum? Als den kleinen Feenmann Tic MacFly aus der Spree rettet, geht das Abenteuer erst richtig los. Zusammen mit Tic und seiner Freundin Lucy begibt sich Mats in einer Stadt, die tief unter dem uns bekannten Berlin liegt, die niemand kennt und in der es von Ungeheuern nur so wimmelt…

Rezension
Allein schon der Prolog hat es geschafft, dass ich unbedingt weiter lesen wollte, dabei war das ursprünglich gar nicht geplant. Ich wollte lediglich mal kurz ins Buch reinschnuppern. Gute zwei Stunden später schlug ich das Buch zu und war fertig. Sagt eigentlich alles, oder?
Michael Borlik hat hier ein tolles Urban-Fantasy Abenteuer für junge Leser geschrieben, das spannender nicht sein könnte. Die zwei Helden und ihr Begleiter Tic schlittern von einer Gefahr zur nächsten und verstricken sich immer tiefer in die Machenschaften des bösen Vlad und seiner Gefährtin Lady Violet. Der Leser bekommt hier jede Menge Action vorgesetzt und braucht sich trotz der unheimlichen Gestalten wie zum Beispiel Vampiren, Werwölfen u.s.w. nicht zu gruseln. Der kleine Feenmann Tic sorgt mit seinen frechen und spitzen Kommentaren immer wieder für Auflockerung und witzige Momente. Das Ende macht definitiv Lust auf mehr!

Fazit
Urban Fantasy nun endlich auch für die jüngeren Leser! Klasse umgesetzt und spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Empfohlen für junge Leser ab etwa 10 Jahren.

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1.236 Bibliotheken, 5 Leser, 9 Gruppen, 179 Rezensionen

liebe, drachen, draki, fantasy, jäger

Firelight - Brennender Kuss

Sophie Jordan , Julia Sroka
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.08.2011
ISBN 9783785570456
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Typisches Szenario… eine Highschool, der heißeste Typ der Schule, an den kein Mädchen ran kommt und er interessiert sich urplötzlich, wie sollte es anders sein, für die Neue. Kennen wir doch schon, oder? Und wenn er ihr dann noch zuraunt “Halt dich fern von mir, ich bin gefährlich!” – weiß man sofort, dass man das doch irgendwo schon mal gelesen hat.

Wer etwas komplett Neues erwartet, sollte vielleicht eher die Finger von dem Buch lassen. Aber mal ehrlich, es gibt doch mittlerweile wirklich alles an möglichen Szenarien. Und das erste was passiert, wenn man etwas liest, was vielleicht nicht ganz neu ist, man fängt als Leser an zu vergleichen. Doch warum? Wer weiß denn schon wie lang die Idee bereits in einem Kopf geschlummert hat oder in welcher Schublade sie lag? Und nur weil etwas ähnlich ist, heißt es doch nicht, dass es deswegen gleich schlecht oder abgeguckt ist. Daher sollte man wirklich, wenn man gerne Bücher aus der Paranormal Romance liest, die vorschnellen Vergleiche beiseite schieben und sich unvoreingenommen in die Geschichte stürzen und sich von den Strömungen mitreißen lassen.

Wenn man das schafft, dann macht Firelight unglaublich Spaß! Sophie Jordan hat mich für ein paar Stunden in eine andere Welt entführt und mir wirklich spannende Unterhaltung beschert. Jacinda war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn mir ihr Charakter im Buch insgesamt noch etwas zu lasch ist, in etwa wie bei einem Schwimmtierchen, das nicht richtig aufgepustet ist. Aber da es ja (wie sollte es auch anders sein) eine Trilogie sein wird, hat Sophie Jordan noch ein wenig Zeit, da was rauszureißen. Deswegen hoffe ich, im zweiten Teil (US Titel: Vanish) mehr über Jacinda und Will und vor allem auch über Tamra zu erfahren. Denn ich wünsche mir sehr, dass Tamra noch eine wichtige Rolle spielen wird.

Für sich bis ins Endlose ziehende Passagen ist in diesem Buch schlichtweg kein Platz. Jacinda schlittert von Bedrohung zu Romantik um dann direkt ziel gerade auf die große Katastrophe zuzusteuern. Und obwohl alles so vorhersehbar und einfach typisch für dieses Genre ist, zieht einen das Buch wie ein Megamagnet in seinen Bann und man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen und bleibt am Ende begeistert zurück. Zum Ende sag ich gar nichts… aber wer sich vor Cliffhangern drücken möchte, sollte wohl besser noch etwas warten…

Fazit
Ein fantastisches Buch, das den Leser begeistert, wenn er nichts völlig Neues erwartet! Dieses Buch hat wahrhaftig Feuer unterm Deckel… und ich bin absolut heiß auf den nächsten Teil!

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818 Bibliotheken, 10 Leser, 9 Gruppen, 137 Rezensionen

liebe, inzest, geschwister, familie, jugendbuch

Forbidden

Tabitha Suzuma , ,
Fester Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2011
ISBN 9783789147449
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Worum geht’s?
Die Familie Whitley ist kaputt. Kann man sie überhaupt noch als Familie bezeichnen? Der Vater ist mit seiner neuen Familie nach Australien ausgewandert und die Mutter treibt sich nur noch bei ihrem neuen Freund rum. Wenn sie ausnahmsweise mal Zuhause ist, ist sie entweder verkatert oder betrunken.
Die fünf Kinder sind auf sich allein gestellt und versuchen die furchtbare Situation, in der sie sich befinden so gut es geht z vertuschen, denn sie wollen auf gar keinen Fall auseinander gerissen werden. Maya und Lochan übernehmen die tragenden Rollen der Familie, kümmern sich um die Jüngeren und den Haushalt, obwohl sie selbst noch zur Schule gehen.

Doch was passiert, wenn man sich plötzlich nicht mehr als Geschwister sieht, sondern viel mehr als beste Freunde? Wenn man nie ein „normales“ geschwisterliches Verhältnis miteinander hatte? Und wie zur Hölle geht man damit um, wenn man plötzlich Gefühle für den eigenen Bruder hat, die er auch noch erwidert?

Rezension
Bereits auf den ersten Seiten merkt man, wie kaputt die Familie von Maya und Lochan ist. Sie ist so kaputt, dass es kaputter kaum geht, aber trotzdem halten sie zusammen wie es in dieser fürchterlichen Lage überhaupt nur geht.
Man bekommt als Leser als erstes einen Eindruck, wie es überhaupt um die Familie steht, welche Probleme sie haben und wie sich das Familienleben bei ihnen gestaltet. Als Einleitung kann man das auf Grund der Länge nicht mehr bezeichnen, denn es zieht sich fast das halbe Buch hin.
Man erfährt aus den Perspektiven von Maya und Lochan viel über die Gedanken und Ängste der beiden Protagonisten, jedoch bekam ich beim Lesen keinerlei persönlichen Zugang zu den beiden. Sie blieben einfach nur blasse Figuren, die ich aus der Ferne betrachtet habe. Das lag keinesfalls an den Ausführungen der Autorin, doch sie haben mich einfach nicht berührt. Einzig allein der Mutter gegenüber habe ich ein Gefühl entwickelt – puren Hass!

Immer wieder wird dem Leser aufgedrängt, wie kaputt die Familie doch ist, es hagelt Wiederholungen ohne Ende, die mich, je näher ich dem Ende kam, einfach nur noch langweilten. Leider wird selbst in dem Buch, das ein Tabu Thema thematisiert, dieses Tabu in der ersten Hälfte totgeschwiegen. Es wird lediglich beschrieben, wie die beiden Protagonisten krampfhaft versuchen ein normales Teenagerleben zu führen. Erfolglos… in keiner Weise wird auch nur im Ansatz erwähnt, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Irgendwann kommen die leisen, zaghaften Hinweise. Die inneren Konflikte kommen erst im Nachhinein – zerbricht man sich nicht schon im Vorfeld darüber den Kopf? Verzweifelt man nicht schon an dem Gedanken daran?
Leider fehlen mir auch später das Leiden, die Verzweiflung und die Sehnsucht. Die Autorin versucht es zwar und es gibt häufig etwas à la „Ich vermisse sie so.“ oder „Ich würde ihn so gern berühren.“, doch das reicht mir nicht.
Lediglich am Ende gelingt es Tabitha Suzuma die Verzweiflung auf ein paar Seiten zu konzentrieren. Doch die ewig langen inneren Monologe mit immer wieder denselben Fragen und Ängsten nerven irgendwann nur noch.

Die Lösung ist der Autorin leider mehr schlecht als recht gelungen, es schreit nach krampfhafter Lösungssuche und hat mich, wie leider auch die Liebe der beiden, größtenteils kalt gelassen. Die Frage für mich ist, muss es zwingend so eine zerstörte Familie sein, dass Geschwister sich ineinander verlieben? Kann das nicht auch in jeder x-beliebigen Familie passieren?

Fazit
Das Thema dieses Buches ist nicht jedermanns Sache, darüber sollte man sich klar sein, wenn man dieses Buch beginnt, denn es ist und bleibt ein gesellschaftliches Tabu über das man (eigentlich) nicht sprechen darf. Leider ist, trotz des tollen Themas, der Funke bei mir nicht übergesprungen.

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585 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 73 Rezensionen

dystopie, divergent, jugendbuch, veronica roth, chicago

Divergent

Veronica Roth
Fester Einband: 487 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Childrens Books, 03.05.2011
ISBN 9780062024022
Genre: Sonstiges

Rezension:

Worum geht’s?
Die Gesellschaft ist in 5 Gruppen unterteilt: Die Selbstlosen, die Furchtlosen, die Gelehrten, die Gerechten und die Freundlichen. Jeder Jugendliche muss, wenn er 16 Jahre alt ist, entscheiden zu welche dieser Fraktionen er fortan gehören möchte. Auch Tris steht diese Entscheidung bevor. Aber vorher gibt es noch einen Test, in dem geprüft wird, wo die eigene Berufung liegt. Es liegt also nahe, dass man sich auch für das entscheidet, zu dem man berufen ist. Doch bei Tris’ Test gibt es ein Problem, ihr Ergebnis ist ungültig: sie weicht von der Norm ab. Das macht die Entscheidung für das Mädchen nicht gerade einfacher. Bleibt sie bei ihren Eltern, die den Selbstlose angehören? Oder wechselt sie in eine andere Gruppe ohne zu wissen, was auf sie zu kommt? Nur eins weiß sie ganz sicher, sie darf niemandem erzählen, dass sie “divergent” ist, denn das könnte sie das Leben kosten…

Rezension
Wenn ein Buch dir die Sprache verschlägt, ist das in den meisten Fällen ein gutes Zeichen. Und obwohl Dystopien zur Zeit wie Pilze aus dem Boden zu schießen scheinen, hat die 22-jährige Veronica Roth hier ein Buch geschrieben, dass von der ersten Seite an fesselt. Oder nein, es fesselt nicht, es reißt einen einfach mit. Man fühlt sich, als wäre man gerade in die Zukunft gebeamt worden und ist mitten im Geschehen. Bei der Zeremonie sitzt man im Publikum und begleitet Tris danach auf ihrem Weg.

Eigentlich würde ich an dieser Stelle zur Handlung noch so viel mehr schreiben wollen um euch das Buch noch schmackhafter zu machen, aber ich möchte einfach nicht zu viel verraten. Daher müsst ihr euch wirklich mit der extrem kurzen Inhaltsbeschreibung zufrieden geben. Ich will schließlich niemandem den Spaß verderben!

Veronica Roth hat hier wirklich eine außergewöhnlich gute Dystopie geschaffen. Alles wirkt echt, authentisch und so real! Man muss wirklich Vorstellungslegastheniker, wenn einem das noch zu wenig ist. Die Handlung ist so perfekt mit der Spannung verknüpft und so genial aufgebaut, das man kaum Zeit hat, das Buch aus der Hand zu legen. Anfangs wird man ganz schlicht in die Geschichte eingeführt und was zu erst noch etwas wie “Die Auswahl” erscheint, entpuppt sich nur wenige Seiten später als das komplette Gegenteil.
Die erste große Spannungsphase lässt nicht lange auf sich warten und anschließend bleibt der Spannungsbogen immer mindestens im oberen Drittel. Hier und da gibt es kleine Verschnaufpausen, die dann aber auf eine ganz andere Art spannend sind, sodass man als Leser wirklich keine Chance hat, dem Sog zu entrinnen. Fürs Herz ist natürlich auch wieder was dabei und es gibt einige durchaus niedliche Szenen zwischen Tris und ihrem Herzensmann.

Die letzten rund 100 Seiten sind der absolute Wahnsinn und steuern auf einen fulminanten Showdown hin.

Die Charaktere, insbesondere Tris, haben eine tolle Entwicklungsphase mitgemacht und insbesondere Tris merkt man gen Ende an, wie viel reifer sie geworden ist. Bei anderen Personen hoffe ich auf mehr Hintergrundinfos und mehr Entwicklung in den folgenden Bänden.

Die junge Autorin brauch sich wirklich nicht verstecken und lässt mit ihrem Debüt selbst die (auch von mir) hochgelobte Panem Trilogie weit hinter sich. Zur Zeit schreibt sie am zweiten Teil “Insurgent”, der im nächsten Jahr erscheinen soll. Im Februar 2012 erscheint Divergent dann auch in Deutschland unter dem Dach von Bertelsmann.
Wer aber nicht warten mag, der sollte sich unbedingt mal die Leseprobe, die die ersten 100 Seiten umfasst, zu Gemüte führen. Ich garantiere euch, dass ihr das Buch dann unbedingt haben müsst.

Fazit
Mir fällt nichts anderes ein als einfach nur zu sagen: Unbedingt lesen! Wer Panem gut fand, wird dieses Buch lieben!

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

dystopie, liebe, anna, surplus, ewiges leben

The Declaration

Gemma Malley
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing Plc, 30.04.2008
ISBN 9780747587743
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Worum geht’s?
Es ist das Jahr 2140, die Welt hat sich verändert. Die Menschen haben endlich ein Mittel gefunden, das sie unsterblich macht. Doch da die Energieressourcen bald nur Neige gehen, ist es seit viele Jahren verboten Kinder zu bekommen, da diese sonst die wichtigen Ressourcen der Menschen verbrauchen würden, die schon länger da sind. Doch manche widersetzen sich diesem Pakt und bekommen dennoch Kinder. Sie verstecken sie und leben in Angst, das irgendwann die Fänger vor der Tür stehen und ihnen ihre Kinder wegnehmen. Die Eltern kommen dann ins Gefängnis und die Kinder werden entweder “entsorgt” oder kommen in eine Art Kinderheim, wo ihnen die strengste Form von Gehorsam eingebläut wird, damit sie später irgendwann als Diener eines legalen Menschen arbeiten können. Von morgens bis abends wird selbst Babies und Kleinkindern immer wieder eingetrichtert: “Du bist illegal. Du bist Überschuss. Du bist ein Nichts. Du verdienst es nicht zu leben!” Auch Anna lebt seit sie denken kann in einem solchen Heim, in dem Glauben, dass ihre Eltern schreckliche Verbrecher sind und sie hasst sie dafür, dass sie geboren wurde. Aber dann kommt Peter neu ins Heim, der behauptet Annas Eltern zu kennen.

Rezension
Eine Dystopie, wie ich sie lang nicht mehr gelesen habe: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Allein die ersten Worte haben mich an dieses Buch gefesselt.

"My name is Anna.
My name is Anna and I shouldn’t be here. I shouldn’t exist.
But I do."

Auch wenn die Handlung aus diesem Buch weit mehr als 100 Jahre in der Zukunft spielt, so ist sie doch jetzt schon aktuell. Was passiert denn, wenn uns das Öl ausgeht? Zu wissen scheint das noch keiner so genau. Aber das ist ein anderes Thema.
Malley hat eine Geschichte geschrieben die einerseits erschreckend andererseits aber auch sehr berührend ist. Es fällt schwer, sich vorzustellen, das es jemals solch lieblose Menschen geben könnte, die Kindern immer wieder verdeutlichen, dass sie ungewollt sind, sogar von alles gehasst werden und es nicht verdienen zu leben.

Anna ist eine tolle Protagonistin. Sie ist anfangs vollkommen in ihrem Surplus-Denken gefangen, denn sie kennt ja auch nichts anderes. Versetzt man sich in ihre Lage ist ihr Handeln in bestimmten Situationen absolut nachvollziehbar, auch wenn diese “We have to Know Our Place”-Denken manchmal etwas nerven kann und man als außenstehender Leser sie gern einfach bei den Schultern packen und durchrütteln würde um sie aufzuwecken.

“We’re Surplus”, she said flatly. “We don’t want anything. We don’t have the rights to desires[...]“

Die von allen so gehasste Mrs. Pincent hat auch einige Überraschungen parat, mit denen man gar nicht gerechnet hätte. Insgesamt hat Malley die Charaktere schön ausgearbeitet und lässt sie durch viele Dialoge im Buch zum Leben erwachen.
Nach etwa der Hälfte des Buches bleibt es nicht nur bei Spannung, sondern jetzt geht es richtig los und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Das Ende hält nochmal eine geballte Portion Emotionen bereit, was mich beim Lesen etwas die Fassung verlieren ließ. Die Handlung an sich wirkt abgeschlossen, das Ende ist also nicht offen , dennoch gibt es noch zwei weitere Teile: “The Resistance” und “The Returners”.

Fazit
Wer eine tolle Dystopie lesen möchte, wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht enttäuscht werden. Die authentischen Protagonisten lassen die Geschichte wahnsinnig echt wirken und machen das gesamte Thema eine ganze Spur bedrückender.

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529 Bibliotheken, 2 Leser, 15 Gruppen, 64 Rezensionen

liebe, fantasy, urbat, werwolf, religion

Urbat

Bree Despain , Andreas Brunstermann
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 30.08.2010
ISBN 9783351041236
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bereits nach den ersten Zeilen hatte Bree Despain mich mit ihrem Schreibstil verzaubert. Ich konnte mich relativ zügig in Grace hineinversetzen und bin der Meinung, dass sie eine äußerst sympathische Protagonistin ist. Ihr Verhalten und ihre Reaktionen waren für mich logisch nachvollziehbar, was ja leider nicht in jedem Buch der Fall ist. Man fühlt als Leser deutlich diesen Zwiespalt, in dem sie steckt, was Daniel angeht.

Obwohl die Handlung doch recht simpel gestrickt ist und wirklich von Anfang an durchschaubar ist, hat mich das in keinster Weise gestört. Durch die tollen kurzen Kapitel, die oft noch in verschiedene Abschnitte unterteilt sind, fliegt das Buch nur so am Leser vorbei.
Die romantischen Szenen halten sich in Grenzen und teilweise hätte ich sie mir noch einen Tick mehr zum dahin schmelzen gewünscht. Insgesamt ist das Buch von Spannung durchzogen, denn die Protagonisten reden sehr lange um den heißen Brei, was Daniel betrifft. Grace erfährt leider erst ziemlich spät, was für den Leser schon lang klar ist. Das war für mich eigentlich der einzige Punkt, der mich inhaltlich etwas gestört hat. Wenn man das Buch allerdings als Ganzes betrachtet, ist es so genau richtig, da sonst vermutlich in der Mitte irgendwo ein Spannungsloch gewesen wäre.

Man sollte sich schon darüber klar sein, dass man hier nichts Neues liest – alles schon mal da gewesen und in unzähligen Variationen in den Regalen der Jugendliteratur enthalten. Denn egal ob nun Vampir, Gestaltwandler, Engel, Feen, Elfen oder wie hier Werwölfe – das Prinzip ist jedes Mal das selbe. Mädchen verliebt sich in das scheinbar böse Monster, das von sich behauptet ganz schrecklich zu sein. Aber das Mädchen hat natürlich keine Angst und das “Monster” ist eigentlich ein hochromantischer Typ, der das Mädchen nur nicht in Gefahr bringen möchte. Kennen wir ja schon! Wenn man also völlig unvoreingenommen an diese Geschichte geht, und sich bewusst ist, dass man hier nichts großartig anderes erwarten darf, macht man mit diesem Buch sicherlich nichts falsch. Wenn einem allerdings die typischen Paranormal Romance Stories schon zum Hals raushängen, sollte man von diesem Buch lieber die Finger lassen.

Selbst das Ende ist nicht überraschend, ich hab es mir quasi von der ersten Seite an gedacht, dass es so kommen würde. Aber das hat mir alles nichts ausgemacht, ich hab es sehr gern gelesen und hatte viel Freude, mich einfach mal so von einer schönen, leichten Geschichte berieseln zu lassen.

Das Cover ist sehr schön gemacht, auch wenn es für mich keinerlei Bezug zum Inhalt des Buches hat. Unter dem Schutzumschlag schlummert ein wunderschönes Buch, dessen glänzende lila Farbe mich begeistert hat.

Fazit
Eine tolle Geschichte, die jeden begeistern kann, der hier nichts Neues erwartet. Bree Despains Geschichte macht Lust auf mehr!

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462 Bibliotheken, 5 Leser, 13 Gruppen, 103 Rezensionen

tod, krebs, monster, trauer, krankheit

Sieben Minuten nach Mitternacht

Patrick Ness , Siobhan Dowd , Bettina Abarbanell , Jim Kay
Fester Einband: 216 Seiten
Erschienen bei cbj, 29.08.2011
ISBN 9783570153741
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Worum geht’s?
Immer um 00:07 Uhr kommt das Monster zu Conor. Doch Conor hat keine Angst vor ihm, viel größere Angst hat er vor seinem Albtraum, der ihn immer wieder heimsucht, seit seine Mutter krank ist. Doch sie wird wieder gesund – zumindest sagt sie das. Und Conor glaubt das auch, eigentlich. Denn tief in ihm drin, ist ihm bewusst, dass seine Mutter bald gehen muss, dass es keine Heilung für sie gibt. Dieser ganze Schmerz und der Kummer wird zu einer gigantischen Last auf seinen Schultern und er wünscht sich nichts sehnlicher, als wenn alles einfach vorbei wäre. Aber das löst allergrößte Schuldgefühle in ihm aus und so wird das Thema einfach ignoriert, bis es nicht mehr anders geht, als sich mal drüber “zu unterhalten” und er die Wahrheit aussprechen muss, wenn er ihr gegenüber steht.

Rezension
Patrick Ness hat eine große Aufgabe übernommen, als er sich bereit erklärte, die Geschichte zu erzählen, die eigentlich Siobhan Dowd erzählen wollte. Obwohl sie weder gemeinsam diskutieren noch fantasieren konnten, haben sie doch eine gemeinsame Geschichte geschaffen. Eine Geschichte über Angst, Tod und Trauer. Auf eine wunderbar gefühlvolle Art schreibt Ness hier von einem der größten Verluste, der einem widerfahren kann, und dass es in Ordnung ist, wenn wir einfach nur noch loslassen wollen.

Der kleine Conor muss das in seiner Geschichte allerdings erst lernen: Immer wieder hat er diesen Albtraum, in dem seine Mama ihn für immer verlässt, aber er will sie ja eigentlich gar nicht verlieren. Doch irgendwann muss er die tödliche Wahrheit aussprechen und ihr ins Auge blicken. Diese Geschichte hat mich gefangen genommen, als ich die ersten Zeilen las. Der Schreibstil des Autors ist einfach aber sehr eindringlich und vor allem verständlich.

Die Illustrationen von Jim Kay werden der Geschichte absolut gerecht. Komplett in schwarz-weiß gehalten vermitteln sie die richtige Atmosphäre, die dieses Buch dem Leser nahe bringen möchte: unheimlich aber zugleich auch wunderschön. Ich habe bisher kein Buch gesehen, dass so fantastisch und einzigartig illustriert war, wie dieses.

Diese Geschichte, die so liebevoll erzählt ist, aber gleichzeitig auch so unendlich traurig und voller Schmerz, hat mich tief in meinem Herzen berührt. Ich kann sie nur jedem wärmstens empfehlen und bin mir sicher, dass Siobhan Dowd sie kaum hätte besser erzählen können.

Fazit
Eine wunderschöne aber auch herzzerreißende Geschichte, bei der am Ende kaum ein Auge trocken bleibt. Ergreifend, traurig und voller Liebe – fantastisch!

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308 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

hass, fluch, tod, liebe, mord

Seven SOULS

Barnabas Miller , Jordan Orlando , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2011
ISBN 9783401064482
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe mich scheinbar mit völlig falschen Erwartungen an dieses Buch gewagt – weshalb ich nach dem ersten Kapitel, welche für meinen Geschmack viel zu lang sind, direkt eine kleine Pause eingelegt habe und mal eine Nacht drüber schlafen musste. Doch leider bin ich auch am anderen Tag nicht richtig in die Geschichte rein gekommen. Der Schreibstil des Autoren Duos ist sehr gewöhnungsbedürftig, viel zu detailliert und durchwachsen von zahllosen Beschreibungen und Wiederholungen. Bis man dann endlich mal bei der eigentlichen Handlung angekommen ist, hat man schon die Hälfte des Buches hinter sich.

Mary ist eine Protagonistin, bei der man am liebsten schreiend das Weite suchen möchte – ihre eingebildete und arrogante Art kommt absolut unsympathisch rüber. Krampfhaft versucht sie ihre Herkunft, die aus eher ärmlichen Verhältnissen kommt, zu verdrängen indem sie sich vollends ihren superreichen “Freunden” aufdrängt und ständig mit ihnen abhängt. Für ihre Beliebtheit, ihren Erfolg und die geilsten Kerle geht sie sprichwörtlich über Leichen. Was die anderen davon denken ist ihr egal. Selbstbewusstes Mädchen könnte man da nun denken, doch dass sie dabei auch ihre angeblich besten Freunde ausnutzt und bis aufs Tiefste verletzt ist ihr überhaupt nicht bewusst, denn Mary Shayne ist einfach nur ein kleines dummes egoistisches Mädchen.

Nach etwa einem Drittel nimmt die Spannung auch so langsam Fahrt auf und da der Leser bis zum Ende nicht weiß, was wirklich passiert ist, bleibt sie auch relativ konstant erhalten, was für mich das einzig Positive an dem Buch war.

Gegen Ende wird es ein wenig mystisch was meiner Meinung nach so gar nicht gepasst hat und ich kopfschüttelnd vor dem Buch saß. Es wirkte, als ob die Autoren zwanghaft einen Grund suchten, warum dies alles mit Mary geschehen ist. Der Schluss an sich ist leider ab der Hälfte ziemlich vorhersehbar, was mich am Ende noch eine Spur enttäuschter zurück ließ.

Fazit
Wer mit sehr niedrigen Erwartungen an dieses Buch geht, sollte nicht enttäuscht werden. Mir persönlich hat der Stil des Autorenduos leider nicht zugesagt, was die Protagonistin mit ihrer schrecklichen Persönlichkeit noch weiter gen Nullpunkt gezogen hat. Die gelungene Aufrechterhaltung der Spannung konnte das jedoch nicht retten.

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(1.230)

2.425 Bibliotheken, 59 Leser, 16 Gruppen, 222 Rezensionen

barcelona, bücher, spanien, liebe, roman

Der Schatten des Windes

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar (Übers.)
Flexibler Einband: 562 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.08.2005
ISBN 9783518458006
Genre: Fantasy

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(142)

274 Bibliotheken, 1 Leser, 9 Gruppen, 62 Rezensionen

thriller, berlin, entführung, mord, kindesentführung

Die Spur der Kinder

Hanna Winter
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2010
ISBN 9783548282558
Genre: Krimi und Thriller

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(132)

252 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

fantasy, das geheimnis der großen schwerter, osten ard, schwert, schwerter

Der Drachenbeinthron

Tad Williams , Verena C. Harksen
Fester Einband: 976 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 04.07.2014
ISBN 9783608938661
Genre: Fantasy

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(385)

787 Bibliotheken, 14 Leser, 9 Gruppen, 64 Rezensionen

tod, london, liebe, jugendbuch, katastrophe

Numbers - Den Tod vor Augen

Rachel Ward , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.05.2011
ISBN 9783551520166
Genre: Jugendbuch

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Dieses Buch hat mir schlichtweg die Sprache verschlagen. Der erste Teil von Numbers hatte mich schon absolut in seinen Bann gezogen – aber dieses Buch hat das ganze nochmal um Längen übertroffen. Rasant, atemlos und explosive Spannung bis zur letzten Seite. Obwohl das Buch mit gut 430 Seiten etwas dicker ist, als sein Vorgänger, so lässt es sich im selben Tempo lesen. Die Sprache ist hier nicht ganz so “krass” wie im ersten Teil der Trilogie. Doch auch dieses Buch lebt durch seine Dialoge und wirkt dadurch einfach wahnsinnig echt und nah. Es ist, als wäre man dabei, als würde man mit im Raum stehen, wenn Adam sich mal wieder mit Val fetzt oder wenn Sarah Adam zum Teufel jagt.

Ich habe die Geschichte um Adam und Sarah nicht gelesen, ich habe sie in mich aufgesaugt, ich habe sie inhaliert und war wie in einem Rausch. Meine Augen jagten von einer Seite zur nächsten, immer weiter und weiter. Kapitel für Kapitel – ich musste wissen, was passiert und ob Adam es schafft, irgendwie die Zahlen zu verändern. Wenigstens eine einzige. Rachel Ward hat hier ein Buch geschrieben, in dem einfach nicht mehr Nervenkitzel stecken kann. In diesen Seiten steckt so viel Wut, Verzweiflung und Hilflosigkeit, dass es schon fast weh tut genauer darüber nachzudenken, was die beiden Protagonisten in ihrem bisherigen Leben wohl durchgemacht haben – aber es steckt auch ganz viel Hoffnung und Mut drin. Der Mut etwas verändern zu wollen, das Schicksal beeinflussen zu wollen. Ob Adam das gelingt? Nun, dafür muss man das Buch schon selbst lesen. Aber hier eine kleine Warnung: wenn man einmal mit dem Lesen anfängt, dann kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die tollen kurzen Kapitel, die immer in der wechselnden Sichtweise von Sarah und Adam geschrieben sind, machen es noch schwerer, einfach aufzuhören. Wie oft sagt man sich “Noch ein Kapitel, dann mach ich das Buch zu” – Vergesst es! Das funktioniert hier nicht! Einfach weiterlesen. Bis zum Schluss. Und dann ist man einfach nur platt und kann gar nicht begreifen, was man da gerade gelesen hat. Wahnsinn!

Fazit
Dieses Buch schlägt seinen Vorgänger um Längen! Ein absoluter Nervenkitzel – es reißt einen von der ersten Seite an mit sich und gibt kaum Gelegenheit um nach Luft zu schnappen. Eine riesengroße Empfehlung für dieses Buch!

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511 Bibliotheken, 2 Leser, 9 Gruppen, 43 Rezensionen

thriller, toskana, mord, italien, krimi

Hexenkind

Sabine Thiesler
Flexibler Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.10.2007
ISBN 9783453432741
Genre: Krimi und Thriller

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(911)

1.543 Bibliotheken, 12 Leser, 11 Gruppen, 115 Rezensionen

thriller, italien, mord, krimi, toscana

Der Kindersammler

Sabine Thiesler
Flexibler Einband: 526 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.10.2006
ISBN 9783453024540
Genre: Krimi und Thriller

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489 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 55 Rezensionen

fantasy, magie, unsterblich, liebe, cate tiernan

Entflammt

Cate Tiernan , Simone Wiemken
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.01.2011
ISBN 9783785572535
Genre: Fantasy

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