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9 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

ratgeber

Die Kunst, einfache Lösungen zu finden

Christian Ankowitsch
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 24.07.2018
ISBN 9783737100106
Genre: Sachbücher

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548 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 87 Rezensionen

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Todesmärchen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483129
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Doktorspiele (Humor, Liebe)

Jaromir Konecny
E-Buch Text: 120 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 18.06.2018
ISBN 9783960873549
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vom Roman (und der Verfilmung) von „Doktorspiele“ habe ich viel gehört und wollte es schon lange lesen. Jetzt ist das Buch auch als E-Book vom dp Verlag erhältlich. Da das Hardcoverbuch nur 160 Seiten aufweist, ist es ein kurzes und kurzweiliges Lesevergnügen, auch für unterwegs.

Von Jaromir Konecny habe ich mittlerweile schon einige Bücher gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben. Sein Schreibstil ist unverwechselbar und jedes Buch auf seine Weise einzigartig. „Herzslam“ konnte mich ebenso begeistern wie „Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nemec“ und bei der Krimiserie „Tote Tulpen“ und „Falsche Veilchen“ warte ich schon sehnsüchtig auf den bei der Erscheinung von „Falsche Veilchen“ angekündigten dritten Band.

 

Worum geht es jetzt aber im Buch „Doktorspiele“?

Der 16-Jährige Andi hat es nicht leicht bei den Mädchen, noch schwerer wird es, weil sich seine Gedanken ständig um seinen Intimbereich drehen. Mit dem ehemals besten Freund hat er sich zerkracht, Mädchen gegenüber ist er schüchtern und nur beim Fußballspielen blüht er richtig auf. Auch zu Hause ist es schwierig – Geldsorgen, Arbeitslosigkeit des Vaters und eine schwierige Beziehung der Eltern zueinander setzen Andi zu. Außerdem kommt bald seine gleichaltrige Cousine zu Besuch, die er das letzte Mal vor 10 Jahren bei gegenseitigen Doktorspielen gesehen hat.

 

Beim Lesen musste ich an mehreren Stellen laut loslachen, so witzig und treffend waren einige Szenen beschrieben. Die Handlung ist, für die Kürze, gut. Obwohl über manche Charaktere gar nicht so viel geschrieben ist, hauchen ihnen die Dialoge so viel Leben ein, dass ich eine gute Vorstellung der Personen und der Umgebung bekommen habe, das Kopfkino war sofort aktiv. Meine Identifikationsfigur in dem Buch war Lilli, die ich wegen ihres Fachwissens und ihrer direkten Art sofort in mein Herz geschlossen habe.

 

Fazit: Wer das Buch bisher noch nicht gelesen hat, sollte es dringend nachholen. Gute Unterhaltung für Junge, Junggebliebene und alle, die mit Jugendlichen zu tun haben.

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175 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 11.01.2018
ISBN 9783596296170
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe den ersten Band aus der Serie nicht gelesen und bin bei Werken von diesem Autor sehr zwiegespalten: so gut mir die Erzählweise und die Personen gefallen, so steht und fällt alles mit der Auflösung des Falles. Sehr gut gelöst war die Auflösung für mich z.B. bei „Der Trakt“ enttäuschend fand ich „Das Wesen“ und auch „Der Sarg“ war mir schon etwas zu weit hergeholt.

 

In diesem Buch geht es darum, dass ein Serienmörder mit Fliegenmaske in Häuser einbricht und ganze Familien tötet – bis auf ein Familienmitglied, das am Leben bleibt, und „den anderen“ von den Taten berichten soll. Wer auch immer „die anderen“ sind.

 

Die Handlung um das Ermittlerteam Max Bishoff und Horst Böhmer nimmt schnell Fahrt auf und auch die beiden Kommissare finde ich sympathisch, wenn auch charakterlich sehr flach gehalten. Eventuell fehlt mir jedoch hier die Vorgeschichte aus dem ersten Band.

 

Großer Pluspunkt ist der Handlungsstrang um den in der forensischen Psychologie untergebrachten Mörder, der scheinbar zu wissen scheint, nach welchen Kriterien die Morde verübt werden. Leider laufen hier die Besuche nach dem immer gleichen Muster ab, so dass die zigte Wiederholung für mich überhaupt keine Spannung mehr brachte, weil der Ausgang ohnehin schon klar war. Hier hätte für mich gerne gekürzt werden dürfen.

 

Ein Pluspunkt sind die Morddetails, die jedoch für zartbesaitete zu viel sein können – gerade die an den Kindern geschilderten Morde finde ich beim Lesen schon grenzwertig, vor allem, weil sie für den Fortgang der Handlung nicht wesentlich sind sondern nur mehr Brutalität und Grausamkeit hinzufügen.

 

Von der Auflösung war ich überrascht, wenn auch nicht positiv, denn wieder mal kommt mir die Aufklärung schon sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen vor. Schade! Es wäre ein Spitzentitel, wenn die Auflösung mehr Nachvollziehbarkeit für mich gebracht hätte, so ist das Buch in Summe für mich Durchschnitt

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

historical, piraten

Korsar meiner Träume

Michelle Beattie , Nicole Otte
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.11.2010
ISBN 9783442375707
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Warum landen Asteroiden immer in Kratern?

Martin Puntigam , Florian Freistetter , Helmut Jungwirth
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.09.2017
ISBN 9783446257276
Genre: Sachbücher

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222 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 67 Rezensionen

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Oberwasser

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.02.2012
ISBN 9783596188956
Genre: Krimi und Thriller

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915 Bibliotheken, 49 Leser, 0 Gruppen, 97 Rezensionen

dan brown, dante, dante alighieri, florenz, inferno, istanbul, italien, krimi, kunstgeschichte, rätsel, robert langdon, thriller, überbevölkerung, venedig, virus

Inferno

Dan Brown , Axel Merz (Übersetzer) , Rainer Schumacher (Übersetzer)
Fester Einband: 685 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.05.2013
ISBN 9783785724804
Genre: Krimi und Thriller

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101 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Wenn die Sterne Schleier tragen

Anna Nigra
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei A TREE & A VALLEY, 05.07.2018
ISBN 9783947357062
Genre: Romane

Rezension:

 „Cecilia- Wenn die Sterne Schleier tragen“ von Anna Nigra ist der Debutroman der Autorin, sowie der erste Band der Cecilia- Reihe. Anfang Juli 2018 ist das Buch als Klappbroschur im A Tree & A Velley – Verlag erschienen. Nach einmaligem Lesen sieht das Buch noch aus wie neu, was für eine hochwertige Verarbeitung spricht.
In einer dystopischen Parallelwelt soll die junge Cecilia Königin von Europa werden, und den äußerst attraktiven Kronprinzen Noran heiraten. Am Hof fühlt sie sich nicht besonders willkommen, gerade die Königin ist ihr gegenüber sehr ablehnend. Die Gründe für die Heirat liegen im Dunkeln und auch Cecilia selbst ist wenig begeistert von dieser Idee. Außer Noran lebt auch der jüngere Prinz Elias am Hof von Vienna, das Wien zwar nachempfunden (zumindest auf der Coverrückseite) ist, die Stadt aber mit dem Wien, das ich kenne, nichts gemeinsam hat.


Meine Meinung:
Der Schreibstil passt gut für ein Jugendbuch. Die Sätze sind kurz und eher einfach gehalten. So schreibt die Protagonistin Cecilia (Lia) über sich selbst: „Meine Talente lagen eher im kreativen Bereich. Ich malte gerne und konnte gut Klavier spielen. Die einzige Sportart, die ich wirklich beherrschte, war Tennis. Ich spiele quasi seit ich laufen konnte“ (S. 35). Ebenso finden sich in diesem Buch auch viele direkte Reden, die einen guten Einblick in die jeweiligen Charaktere geben, wie zum Beispiel an der Stelle, als Cecilias Zofe eintrifft:  „„Oh, verzeiht bitte, Miss, ich bin zu spät. Ich wurde aufgehalten. Es tut mir so leid! Bitte vergeben Sie mir! Es wird nie wieder vorkommen“, platze es aus ihr (Anm. der Zofe) heraus und sie verbeugte sich. Sieben oder acht Mal! „Ähm, schon gut“, sagte ich. „Wer bist du überhaupt?““ (S. 25).

Durch die einfachen Satzkonstruktionen fliegen die Seiten nur so dahin und man merkt gar nicht, dass man schon wieder umblättern muss und im Nullkommanichts das Kapitel auch schon fertig gelesen hat. Besonders für ungeübte Leser*innen ist es ein großer Vorteil, wenn die Sätze einfach zu verstehen sind und auch an das Vokabular von jungen Leser*innen angepasst ist.
Durch die vielen direkten Reden ist es möglich, auch ohne langatmige Beschreibungen, in das Seelenleben der (Neben)Figuren einzutauchen und über deren Art und Charakter mehr zu erfahren. Da das Buch aus Cecilias Sicht geschrieben ist, wäre es sonst schwierig ein vollständiges Bild zu bekommen, da der Blick der Protagonistin einerseits eine starke persönliche Färbung hat und andererseits der Erfahrungsschatz von Cecilia eingeschränkt ist, so dass ihr vieles am Charakter von anderen nicht auffallen würde, das aber durch die direkten Reden ans Tageslicht gebracht wird.

Der Aufbau der Handlung verläuft ohne Logikfehler, die einzelnen Handlungen passen (für mich) fast immer zu den Personen, die ich mir beim Lesen vorstelle, nur selten musste ich mein Bild korrigieren. Da das aber erst später im Verlauf der Handlung passiert, möchte ich nicht näher darauf eingehen.

Ich habe mit Cecilia mitgefiebert und mitgelitten, welchem der beiden Prinzen sie ihr Herz schenken wird. Dabei wurde ich an das Lied „Two princes“ von den Spindoctors erinnert, wobei der Sänger definitiv Elias wäre. Hierbei wurde ich zwischen den beiden regelrecht hin- und hergeschmissen – beim Lesen habe ich so richtig gemerkt, wie schwierig die Situation für Cecilia ist.

Flach und oberflächlich bleiben in der Geschichte die Erwachsenen, die natürlich für die zukünftige und gerade der Pubertät entwachsenen Cecilia nicht besonders interessant sind und daher auch nicht thematisiert werden.

Meine Identifikation in diesem Buch ist die Zofe Vigrinia (Gini), und ich hoffe auf jeden Fall, dass sie auch im zweiten Band eine Rolle spielen wird. Ebenso ist mir Onkel Dan von Beginn weg sympathisch gewesen und ich habe es genossen, ihn in einigen Kapiteln näher kennenzulernen.

Sehr fies finde ich den Cliffhanger am Ende des Buches, und dass der Erscheinungstermin von Teil 2 (an dem aber schon geschrieben wird) noch nicht feststeht – ich warte auf dieses Buch.


Fazit: ein genialer Serienauftakt, der sich so gar nicht nach einem Erstlingsroman liest. Ich möchte am liebsten sofort den zweiten Band lesen.


       

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171 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

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So groß wie deine Träume

Viola Shipman , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 23.02.2017
ISBN 9783810530394
Genre: Romane

Rezension:

„Weil es dir Glück bringt“ habe ich bereits vor ein paar Wochen von der gleichen Autorin gelesen und bin auf das Buch mit dem herrlich pinken Cover durch die Wiedererkennung in der Gestaltung sofort aufmerksam geworden. Da mir das erste Buch der Autorin sehr gut gefallen hat, wollte ich unbedingt mehr.

 

Worum geht es in dem Buch? (Inhaltsangabe des Verlages)

Mattie und ihren Mann Don, mit dem sie bald die goldene Hochzeit feiern wird, lernen wir an ALS erkrankt kennen. Die Familie benötigt für Don dringend Entlastung und stellt daher die junge alleinerziehende Mutter Rose ein, die Jerry ab und zu zur Arbeit mitbringen kann. Die Fünfjährige und Mattie verstehen sich sehr gut. Beim ersten Treffen bereits hat Jerry eine Truhe mit Familienerbstücken gefunden, und Mattie erzählt ihr und Rose nach und nach die Geschichte zu jedem Stück aus der Truhe. Rose erkennt, was sie tun kann, um Mattie und Don zu helfen, in ihrem letzten gemeinsamen Jahr füreinander da zu sein.

 

Meine Meinung:

Durch das Ableben von Stephen Hawking geht das Thema ALS wieder durch die Medien und vielen Leuten ist dank ihm die Krankheit ein Begriff. Für mich ist es mittlerweile schon das zweite Buch, das ich lese, wo eine der wichtigsten Personen an dieser Krankheit leidet. Wer noch keine Vorkenntnisse zum Thema hat, dem werden die Grundzüge der Erkrankung im Rahmen der Handlung erklärt.

Durch den tollen Schreib- bzw. Übersetzungsstil habe ich mich sofort mitten in der Handlung wieder gefunden und konnte mir alle Orte und Personen sehr gut vorstellen. Mattie durfte ich in allen Lebensaltern kennenlernen – vom Kontakt mit dem Großvater, über die Zeit mit ihrer Mutter, ihrer jungen Liebe mit Don, über die Hochzeit bis ins Alter als schwer kranke Frau im letzten Abschnitt ihres Lebens.

Die Tochter von Rose (Jerry) schafft es, viel Leben und Lebensfreude in das Haus von Mattie und Don kommen zu lassen, die selbst kinderlos geblieben sind. Die beiden älteren Personen genießen es regelrecht, wieder so viel Leben um sich herum zu haben und Jerry genießt es, endlich Großeltern zu haben und die spannenden Geschichten aus dem Leben von Mattie zu erfahren. Ganz besonders fasziniert ist sie von den Gegenständen in der Truhe, von denen jeder eine eigene Geschichte erzählt. Sehr  schön fand ich den Hinweis von Mattie, dass die Gegenstände unbedingt benutzt werden müssen, damit sie weiterhin ihre Nützlichkeit haben. Zu den altern Erinnerungen sollen neue Erinnerungen dazu kommen, die dann wieder an die nächste Generation weitergegeben werden. Ein ganz besonders emotionaler Moment war für mich die Geschichte um den Blaubeerfleck auf der Schürze, wahrscheinlich, weil mich das so an das Backen im Buch „Weil es dir Glück bringt“ erinnert hat.

Auch diesmal hat es die Autorin wieder geschafft, wunderbare Charaktere zu erschaffen und miteinander in Aktion treten zu lassen. Auch bereits verstorbene Familienmitglieder wurden in den Erzählungen der Geschichte lebendig und ich hatte am Ende des Buches das Gefühl, dass ich mich nicht von fiktiven Figuren sondern mittlerweile lieb gewonnenen Freunden verabschieden muss.

 

Fazit: Erneut eine sehr rührende Geschichte mit viel Tiefe.

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98 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

erbe, fantasy, freundschaft, geheimnis, jugendbuch, mathematik, mord, roman, schule, schulprobleme, stiefschwester, teenagerprobleme, zeitreise, zeitreisen, zeitsprunggeschichte

Zurück auf Gestern

Katrin Lankers
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 20.06.2018
ISBN 9783649623779
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zurück auf Gestern von Katrin Lankers ist Mitte Juni 2018 im Coppenrath Verlag als gebundene Ausgabe erschienen. Ich habe bisher nichts von dieser Autorin gelesen, das Cover hat jedoch sofort meine Aufmerksamkeit erregt. In der Wohnung meiner Oma hängt noch immer eine Uhr mit einem römischen Ziffernblatt, wodurch bei mir sofort eine angenehme Assoziation aufgetaucht ist. Die Spirale als Symbol für die Zeitreise finde ich sehr gerungen, Bronze auf Türkis finde ich ungewöhnlich, das hebt sich von den vielen andere Neuerscheinungen ab.

 

Worum geht es in dem Buch? (leicht veränderte Inhaltsangabe)

Claire und Lulu  sind jugendliche »Herzenszwillinge«: Sie machen alles gemeinsam, seit sie sich kennen. Auf die große Schulparty freuen sie sich seit Wochen, aber dann blamieren sie sich dort bis auf die Knochen – ausgerechnet vor den beiden Jungs, in die sie heimlich verliebt sind. Wenn sie doch bloß die Zeit zurückdrehen könnten! Die Freundinnen staunen nicht schlecht, als ihnen genau das mithilfe eines geerbten Schmuckstücks gelingt. Schnell stellen sie fest: So ein Zeitumkehrer ist ziemlich praktisch. In ihrer Begeisterung bemerken sie jedoch nicht die drohende Gefahr: Denn es gibt jemanden, der den Zeitumkehrer um jeden Preis besitzen will.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Originalklappentext verrät für meinen Geschmack zu viele handlungsrelevante Details, daher wurde an entscheidenden Stellen gekürzt, damit zukünftige Leserinnen nicht in der Handlung gespoilert werden. Wichtig finde ich noch zu erwähnen, dass Lulu aus einer portugiesischen Migrantenfamilie mit alleinerziehender Mutter und musikalischem Bruder lebt, in dem ihre beste Freundin Claire schon lange heimlich verliebt ist, was Lulu jedoch nicht weiß. Lulus Mutter ist mein Lieblingscharakter im Buch – die Impulsivität und die südländische Ruhe samt stets positiver Grundstimmung geben dem Buch in sonst langweiligen Kapiteln etwas Farbe.

Claires Familie ist eine klassische Patchworkfamilie mit gleichaltriger Stiefschwester, mit der sie sich so überhaupt nicht versteht und wegen der Claire auch ständig Vorhaltungen von der Stiefmutter kassiert. Der Vater hält sich in Erziehungsdingen eher im Hintergrund und bleibt daher auch über den Lauf der Handlung hinweg flach.

 

Der Schreibstil passt gut zu einem Jugendbuch, die Seiten fliegen nur so dahin. Leider plätschert im ersten Drittel des Buches die Handlung regelregt, danach wird es nach und nach immer spannender, bis ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen konnte und unbedingt wissen musste, wer warum welche Handlungen setzen wird – auch die Tagebücher fand ich sehr interessant. Schade, dass hier keine Originalseiten abgedruckt waren – ich hätte mich auch gerne selbst am „Enträtseln“ versucht, habe ich doch Kurrent im BE-Unterricht gelernt, was mir gut gefallen hat, weil es meine Oma nach wie vor schreiben kann (was sie aber sehr Jahrzehnten nicht mehr macht).

 

Fazit: Eine schön konstruierte Geschichte um Liebe, Freundschaft und Zeitreisen.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Auf Liebe gebaut

Mary Kay Andrews , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.04.2018
ISBN 9783596031955
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bisher habe ich noch nichts von Mary Kay Andrews gelesen (oder erinnere mich zumindest an kein Buch mehr) und war daher gespannt, was sich hinter dem Buch mit dem wunderschönen hellblauen Cover mit perfekter Badezimmer-Sommerurlaubs-Dekoration verbirgt. Erwartet habe ich ein romantisches Frauenbuch, was ja auch wirklich  hinter der Geschichte steckt.

Die erfolgreiche und wohlhabende junge Protagonistin, BeBe Loudermilk, wird von Reddy Millbanks um ihr gesamtes Vermögen erleichtert und findet sich in einem Albtraum wieder - alles ist weg! Angefangen vom Restaurant und allen Immobilien. Außerdem geht es ihrer Großmutter nicht gut, der Großvater ist dement, und woher hat sie dieses heruntergekomme Motel, das sie gerne verkaufen will aber nicht kann? Eine neue Herausforderung für BeBe - auch der dickköpfige Verwalter und Ex-Seemann Harry Sorentino, der ebenso im Motel bleiben möchte, wie sie selbst.

Die Geschichte beginnt als schöne Liebesgeschichte zwischen BeBe und Reddy. Danach wurde mir mal schlecht (ja - ich habe den Klappentext vorher NICHT gelesen, weil ich mich von der Handlung überraschen lassen wollte - und das war auch gut so!). Da wurde BeBe ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und stand komplett ohne allem da - wie kann so eine toughe Geschäftsfrau so unvorsichtig sein? Und so viel Pecht auf einmal haben? Hier hatte mich die Geschichte emotional gepackt. Danach ging es jedoch über 100 Seiten ziemlich langatmig weiter, bis es an die Renovierung des Motels ging, die mir auch wieder gefallen hat, und dann war wieder ein Teil mit zu viel Beschreibung. Wäre das Buch um 200 Seiten, in denen für die Handlung nichts Relevantes passiert (und auch nicht mehr Tiefe in die Handlung oder das Seelenleben der Charaktere bringt) kürzer ausgefallen, hätte es von mir die Bestnote bekommen.

Die Charaktere sind großartig und sehr individuell gestaltet, trotzdem ist bei mir das Kopfkino sofort angesprungen, denn die Gegend kenne ich und hatte so gar keine Probleme, die Handlung dort spielen zu lassen. Die Autorin versteht es sehr gut, Atmosphäre aufzubauen und ich konnte mich auch sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen und die Welt durch ihre Augen sehen. Ebenso habe ich die Großeltern, die beste Freundin und Harry gut gefunden und konnte mir alle zusammen in der Umgebung vorstellen, als wäre ich selbst dabei gewesen - auch die Handlungen waren für die einzelnen Personen passend gewählt.

Mehr möchte ich über die Geschichte nicht verraten - entscheide selbst, ob du mit langatmigen Passagen zwischen drin leben kannst, oder lieber zu einem Buch mit mehr Handlungsdichte greifen möchtest.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Vegas, vidi, non vici (Humor): Das Leben ist kein Triathlon

Thomas Kowa , Christian Purwien
E-Buch Text: 219 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 02.05.2018
ISBN 9783960873686
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Roman"Vegas, vidi non vici: Das leben ist kein Triathlon" von Thomas Kowa und Christian Purwien ist das erste Buch, dass ich von diesen beiden Autoren gelesen habe. Es wird kräftig die Werbetrommel gerührt für den Vorgängerband, den ich jedoch nicht kenne - und daher dieses Buch ganz für sich bewerte.

Die Autoren sind gleichzeitig auch Protagonisten der Handlung - einer erzählt, der andere kommentiert. Ergänzt werden die Kommentare von Gott, Satan und Buddha.

Hier war ich an einigen Stellen verwirrt - was jedoch auch am Lektorat liegt (das normalerweise bei diesem Verlag besser ist - so massive Fehler fallen mir erstmals auf).
Im Kapitel 26: *OH DOCH,.... GOTT (hat die falsche Schriftart und ich dachte, der zwite Protagonist kommentiert).
Im Kapitel 42: *SO TOLL,... GOTT (wieder das gleiche - ich dachte zuerst, es wäre der zweite Protagonist).
Auf Seite 119/208 ist von Saudi-Arabien die Rede, auf Seite 187/208 von Saudi Arabien, ganz ohne Bindestrich. Auf Seite 11 wird von Holland geschrieben, auf Seite 119 der Begriff Niederlande benutzt (ohne, dass es einen für mich erkennbaren Bedeutungsunterschied gibt). Alles zusammen nicht schlimm, jedoch fand ich das beim Lesen nicht stimmig und die falsche Schriftart hat mich gestört. Da ich nicht auf Fehler lese (sondern zur Unterhaltung), habe ich sicher nicht alles gefunden.

Die positiven Aspekte der Geschichte: das Kopfkino ist bei mir sofort angesprungen und die Handlungsdichte ist hoch. Durch die Kommentare und die Zitate am Beginn jedes Kapitels wird die Geschicht eweiter aufgelockert. Die einzelnen Charaktere, die neben den Protagonisten auftauchen, sind sehr unterhaltsam, in jedem Kapitel passiert irgend etwas Neues, die Handlung plätschert nie einfach so vor sich dahin - und so war das Buch auch schnell gelesen, wobei mir das Ende jetzt nicht so gut gefallen hat, wie der Rest der Geschichte.

Ich werde von Kowa sicher noch "Mein Leben mit Anna von Ikea" lesen, das ich noch ungelesen am Reader habe. Sollte mir Band 1 dieser Reihe noch zufällig irgendwo in die Hände fallen, lese ich das Buch sicher auch. Kaufen werde ich es mir jedoch nicht, weil ich noch einige ungelesene Bücher dieses Genres habe und daher im Moment nur Bücher kaufe, die ich unbedingt lesen muss.

Fazit: Sehr witzige Romanidee, gut umgesetzt.

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Mal- und Lernspaß für Erstleser - Mitten im Zauberwald

Frauke Nahrgang , Sebastian Coenen
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei FISCHER Duden Kinderbuch, 23.05.2018
ISBN 9783737333665
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der "Mal- und Lernspaß" - Mitten im Zauberwald ist für Erstleser*innen konzipiert. Die Texte sind wenige Zeilen lang und sollten für Kinder mit großem Wortschat kein Problem darstellen, sobald diese lesen können.

Aber auch schon für jüngere Kinder ist der Block ganz toll: wenn eine erwachsenen Person den Text vorliest, ist das Buch auf jeden Fall auch super für ein Vorschulkind geeignet.

Meinem Sohn macht es viel Spaß, die Rätsel zu lösen. Diese sind abwechslungsreich gestaltet - von Suchspielen über Malaufgaben und Ausmalbildern. Für Kinder, die gerne Malen, sehr gut geeignet.

Fazit: Großartiger Malspaß auch schon für jüngere Kinder.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

2-Minuten-Leserätsel - Lauter Lieblingstiere

Ulrike Holzwarth-Raether , Ute Müller-Wolfangel , Sandra Reckers
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei FISCHER Duden Kinderbuch, 23.05.2018
ISBN 9783737333672
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich habe dieses Buch für meinen Fünfjährigen gekauft, der kurz nach seinem sechsten Geburtstag mit der Schule beginnt. Jetzt ist er gerade sehr interessiert daran, lesen zu leren und kenn auch schon seit einem Jahr alle Großbuchstaben und auch die Laute. Diese hat er mit der Tiptoi Zahlenburg erarbeitet.

Die Leserätsel in diesem Buch sind für absolute Leseanfänger geeignet, wenn diese bereits das Alphabet beherrschen. Da alle Aufgaben in schriftlicher Form (bei einem Buch logisch!) gestellt sind, braucht das Kind jedoch eine Person, die die Aufgaben vorliest, damit diese dann eigenständig gelöst werden können. Die Tiere sind auch nicht so eindeutig, dass die Bezeichnung leicht zugeordnet werden kann. Den "Dino" hat mein Kind zuerst als Krokodil (oder Aligator, wegen der abgerundeten Schnauze) gesehen und daher das Wortbild mit "K" gewählt - für die kompletten Laute ist er noch zu ungeduldig gewesen. Daher wäre es sehr hilfreich, wenn die Tiere im Buch zu Beginn mit ihrem Wortbild vorgestellt würden, um Verwechslungen zu vermeiden und das Kind aus dieses Werk heranzuführen.

Ebenso sind die Texte für absolute Leselernen zum Alleinelesen viel zu komplex, es wird ein enormer Wortschatz in diesem Buch benötigt.

"ELEFANT UND RATTE TURNEN AUF DER LATTE UND FALLEN AUF DIE MATTE" finde ich im ersten Drittel des Blockes und bereits sehr komplex. Darunter verbirgt sich die Aufgabe, welche Worte sich reimen. RATTE, MATTE, ELEFANT, LATTE. Wie das ein Kind, das noch nicht lesen kann (und es gerne lernen möchte) alleine bewältigen soll, ist mir schleierhaft - jedoch wirbt genau damit dieser Block. Eigenständige Beschäftigung für Leseneulinge ist aber nicht möglich mit diesem Produkt.

Sehr gut funktioniert dieses Buch mit einer erwachsenen Person, die 1:1 beim Lesen unterstützt, vorliest, nochmal vorliest, nochmal vorliest und das Kind mit dem Finger mitfahren lässt, nochmal vorliest und das Kind mitsprechen lässt und nochmal das Kind lesen lässt. Wortbilder können mit den darüber liegenden Bildern eintrainiert werden - hierzu müssen die einzelnen Text jedoch öfter durchgegangen werden.

Mein Kind hat sehr viel Freude mit diesem Block und erkennt auch schon erste Wörter wieder. Die Rätsel dauern jedoch unterschiedlich lange - nich alles haben wir in zwei Minuten geschafft.

Fazit: Die Aufgaben sind sehr gut, jedoch nicht selbsterklärend. Wenn das Kind erst lesen lernt, braucht es unbedingt die uneingeschränkte Aufmerksamkeit einer erwachsenen Person.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein großer Spiel-und Spaßblock - Schwungübungen

Christina Braun , Tessa Rath
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Duden Kinderbuch, 22.02.2018
ISBN 9783737333627
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Mein Sohn ist 5 Jahre alt und besucht einen Vorschulkurs in seinem Kindergarten. Da er graphomotirisch zu den Spätentwicklern gehört und einen Leidensdruck hat, weil er nicht so gut zeichnen kann wie die meisten anderen Kinder in seinem Alter - und unbedingt schreiben und lesen lernen möchte im Herbst, habe ich diesen Block mit Schwungübungen für ihn gekauft.

DUDEN steht für ein Qualitätsprodukt und ich war überrascht, eine bereits sehr schwierige Übung auf der ersten Seite zu finden. Wer strichlierte Linien zum Nachziehen in diesem Buch sucht, wird nicht fündig werden - es handelt sich definitiv um ein Fortgeschrittenenbuch, das erst bearbeitet werden kann, wenn eckige und abgerundete Linien und Kreise beherrscht werden, also für sehr begabte Vierjährige oder eben ältere Kinder von Vorschule bis zum Beginn der ersten Klasse.

Dieses Buch haben wir für regelmäßige Zugfahrten (90 Minuten) als Beschäftigung besorgt, damit es nicht langweilig wird. Nach zwei Fahrten hatte er das halbe Buch schon durch und freut sich über die abwechslungsreichen Übungen. Bei jeder Übung benötigt er jedoch Hilfe und direktes Feedback (was ist zu tun? Was war gut? Was soll ich nochmal probieren?).

Als Stifte werden zumindest Bleistift und Buntstifte  zum Ausmalen benötigt. Toll ist, dass die Übungen sehr abwechslungsreich sind, die Einstiegsübung auf der ersten Blockseite aus meiner Sicht (Lehrerin in der Sekundarstufe) motirisch schon zu den schwierigen Übungen zählt. Wer das seinem Kind noch nicht zumuten möchte, kann auch die Erste Seite abreißen - die nächsten Seiten sind wesentlich einfacher. Außerdem bieten die Übungen viel Abwechslung, auch, wenn es sich bei jeder Übung um Schwungübunen handelt, und mein sohn macht sie nach wie vor mit großer Begeisterung.

Mir gefällt das Preis-Leistungs-Verhältnis, ich käme nicht billiger, wenn ich mir diverse Übungen ausdrucken und zusammenbinden würde, außerdem ist das Papier sehr stabil und knittert auch beim Radieren nicht so leicht.

Fazit: Ein tolles Schwungbuch für fortgeschrittene "Schwinger*innen"

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558 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

bestimmung, dystopie, erinnerung, erinnerungen, fantasy, flucht, gefühle, gleichheit, hüter, hüter der erinnerung, jonas, jugendbuch, leben, lois lowry, zukunft

Hüter der Erinnerung

Lois Lowry , Anne Braun
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2014
ISBN 9783423086424
Genre: Jugendbuch

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Der Kohledieb von Rügen

Janet Lindemann , Leif Tennemann , Janet Lindemann
Fester Einband: 23 Seiten
Erschienen bei TENNEMANN Media , 15.03.2012
ISBN 9783941452176
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Der Kohledieb von Rügen" von Janet Lindermann ist das erste Buch dieser Reihe, das ich mit meinem Sohn gelesen habe. Dazu muss man sagen, dass dieses Buch für Kinder ab 3 Jahren mit entsprechend kurzer Aufmerksamkeitsspanne konzipiert ist - daher dauert das Vorlesen auch nur etwa 10 Minuten und eignet sich super für Wartezeiten zwischendurch oder als Gute-Nacht-Geschichte.

Quack und Quacki suchen bei der Rügenschen Kleinbahn den Kohledieb - denn die Kohle ist plötzlich spurlos verschwunden. Dabei treffen sie am Bahnhof und im Zug auf viele verschiedene Personen. Auf jeder Seite befindet sich ein 4-Zeiler, wobei jeweils die erste und die zweite, sowie die dritte und die vierte Zeile einen Endreim bilden. Die Sprachgenaugikeit ist für junge Kinder ausreichend - "liegt" und "Dieb" auf Seite vier finde ich nicht so gelungen, für ein Kind mitten im Spracherwerb kommt es doch eher auf die Geschichte als auf exackte Reime an.

Dass zwei Gummienten miteinander auf Reisen gehen, und dazu noch eine Dampflokomotive und einen Nostalgiezug (mein Sohn sagte lange "Rostalgiezug" - weil der schon so alt ist) besuchen, hat ihm als Zug- und ganz besonders Dampflokfan super gefallen.

Die Reime kamen gut an, die Geschichte ist perfekt zum Warten zwischendurch und bei der Auflösung hat er gelacht. Jüngeren Kindern oder Kindern mit weniger "Zugerfahrung" müssen hier eventuell noch Zusammenhäng erklärt werden, für Zugfans jedoch eine tolle Ergänzung für die Sammlung.

Fazit: Nettes Buch, schöne Bilder - uns hat es gefallen und wir lesen es sicher noch öfter!



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1000 Gefahren in der Drachenhöhle

Fabian Lenk , Rolf Bunse
Flexibler Einband: 115 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.02.2012
ISBN 9783473524631
Genre: Kinderbuch

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48 stunden, andreas gruber, fremd gehen, kirch, köl, krimi, leipzig, maarten s. sneijder, mord, morde, münchen, nemez, profiler, struwwelpeter, thriller

Todesfrist

Andreas Gruber , Doris Wolters , Julian Wollny
Audio CD: 6 Seiten
Erschienen bei Audiobuch, 01.04.2013
ISBN 9783899644838
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Todesfrist" von Andreas Gruber ist der erste Band der Reihe um den holländischen Profiler und die junge deutsche Polizistin, die unbedingt im BKA möchte.

In diesem ersten gemeinsamen Fall geht es um einen Massenmörder, der Angehörigen die Möglichkeit gibt, das Opfer innerhalb einer Frist zu retten, wenn sie herausfinden, wer warum entführt wurde. Eines der ersten Opfer ist die Mutter der jungen Polizistin, die dadurch auch emotional stark in den Fall involviert wird.

Die Vorgeschichte zu Band 3 finde ich sehr spannend (den habe ich zuerst gehört), die Handlung ist logisch konstruiert und teilweise auch vorhersehbar, trotzdem habe ich mitgefiebert.

Der Sprecher ist großartig und haucht jeder einzelnen Figur Leben ein, weshalb ich auch die anderen Bücher der Reihe hören und nicht lesen möchte.

Fazit: Ein hervorrganeder Auftaktband mit tollen Figuren.

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90 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

bikerclub, bikergang, blutsekte, entführungen, erotik, gehirnwäsche, gewalt, glaube, hades, hades hangmen, kirchensekten, liebe, lyx, mc, missbrauch

Hades' Hangmen - Styx (Hades-Hangmen-Reihe 1)

Tillie Cole
E-Buch Text: 375 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 07.06.2018
ISBN 9783736308114
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im Buch Hades‘ Hangmen – Styx geht es um den stummen Bandenanführer Styx, der zwar sprechen kann, es jedoch in der Gegenwart anderer nicht oder nur sehr stotternd schafft und daher in Gebärdensprache kommuniziert. Mit 26 Jahren übernimmt er den Motorradclub (MC) der Hades‘ Hangmen, eine bewusstlose Frau, die Styx sehr vertraut vorkommt, taucht plötzlich in der Nähe des Hauptquartiers auf – Zufall? Bestimmung? Weder Styx noch Mae, die sich plötzlich in einem Motorradclub wiederfindet, können sich anfangs ihre Anziehung erklären – und Styx findet bei ihr auch noch seine Sprache.

Dass es sich bei diesem Roman um einen erotischen Frauenroman handelt, ist von Beginn weg klar. Mit Styx und Mae hat die Autorin zwei außergewöhnliche Charaktere gewählt und diese in den Mittelpunkt der Handlung gesetzt.

Der Erzählstil ist flüssig, die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin und ich habe stets bei der Liebesgeschichte zwischen Mae und Styx mitgefiebert und lange nicht verstanden, warum sich der Freund bzw. Vertraute River immer so stark einbringt, im Laufe des Buches wurde dieses Engagement jedoch für mich verständlich.

 

Weiters finde ich die Bandenrivalitäten zusätzlich zu dem Orden zu viele Gegenspieler in der Handlung, hier hätte man Dramatik und Actionelemente zu Gunsten von mehr Erotik weglassen können.

 

Ich finde es auch komisch, dass Mae so schnell körperliche Nähe zu Styx zulässt (was in einem Erotikroman jetzt hoffentlich niemanden überrascht) – in meiner Vorstellung habe ich sie stärker traumatisiert erlebt und finde hier zu viele Dramaelemente in Maes Vergangenheit, die mit den aktuellen Handlungen im Wiederspruch stehen.

 

Die Charaktere, die nicht in den Mittelpunkt der Handlung gerückt werden, bleiben eher flach – trotzdem ist die Atmosphäre des Buches beim Lesen stets spürbar gewesen und ich bin richtig in die Handlung hinein gekippt.

 

Fazit: Ein guter Serienauftakt, der mir in Summe aber vom Gewalt – und Dramatikaspekt zu viel war. Die Figuren mag ich gerne, jedoch wäre weniger mehr gewesen. Es werden ja noch ein paar Bände folgen, hoffe ich.

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altes haus, amber, geist, herman, mystisch, schriftsteller

Der Ghostwriter (DAISY Edition)

Cecelia Ahern , Christine Strüh , Stephan Benson
Audio CD
Erschienen bei Argon, 26.06.2014
ISBN 9783839851623
Genre: Romane

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Weil es dir Glück bringt

Viola Shipman , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 23.05.2018
ISBN 9783810530486
Genre: Romane

Rezension:

Es kommt bei mir nicht oft vor, dass mir beim Lesen eines Buches immer und immer wieder Tränen in die Augen steigen, das Buch „Weil es dir Glück bringt“ schafft es mehrmals, so viele rührende Momente einzubauen, dass ich die Taschentücher in meiner Nähe gebraucht habe.

Bisher habe ich noch nichts von Viola Shipman gelesen, und war gespannt, was sich hinter der, im wahrsten Sinne des Wortes, süßen Familiengeschichte verbirgt. Im englischsprachigen Original heißt der Titel „The recipe box“ und ist im März 2018 erschienen. Bei der deutschsprachigen Ausgabe handelt es sich um ein broschiertes Taschenbuch, die Covergestaltung mit dem Schmetterling, der all die süßen Köstlichkeiten beinhaltet, ist für mich ein Blickfang und hat es geschafft, mich neugierig auf die Geschichte zumachen.

 

Die Handlung wird in mehreren Zeiten aus der Sicht verschiedener Frauen der Familie erzählt, der Haupthandlungsstrang ist jedoch im Jahr 2017 angesiedelt und stellt die junge Sam in den Mittelpunkt, die die elterliche Obstplantage verlassen hat, um in New York als Konditorin durchzustarten. Dabei ist sie an einen furchtbaren Pseudo-Promi-Chef geraten, der selbst nicht backen kann und seine Mitarbeiter*innen schlecht behandelt, ihnen alles abverlangt und die Lorbeeren für die Arbeit seiner Angestellten einheimst. Sam flüchtet vor der ganzen Situation in New York und es zieht sie heim auf die elterliche Plantage, wo man ihre Mutter Deana und ihre Großmutter Willo kennenlernt und Stück für Stück, sowie Rezept für Rezept, in die Familiengeschichte eintaucht.

Neben der Obstfarm wurde eine Backstube für Pies eingerichtet, samt Cafe und Hofladen und außerdem spielt die Rezeptsammlung der Familie, wie der Originaltitel vermuten lässt, eine große Rolle. Die Geschichte reicht von der Zeit des ersten Weltkrieges und der Ururgroßmutter der Protagonistin Sam bis in die Zukunft im Epilog – zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

 

Sehr gut gefallen haben mir die Rezepte, die in die Kapitel eingearbeitet war. Auch, wenn ich so gar keine Süße bin und nur wenige der Leckereien nachbacken werde (zum Beispiel, wenn mal wieder viel zu viele Kirschen und Marillen im Garten zur gleichen Zeit reif werden oder der Tiefkühler vom Obst der Vorsaison noch gut gefüllt ist), so bin ich trotzdem der Ansicht, dass die Rezepte der Geschichte mehr Tiefe verleihen.

Der Fokus liegt in diesem Buch eindeutig auf den Charakteren der Frauen in der Familie und den Beziehungen untereinander. Da ich selbst zu meiner Großmutter ein inniges Verhältnis habe, fand ich es rührend, die Geschichte der einzelnen Personen und die Beziehung zwischen Großmüttern und ihren Enkelinnen in den verschiedenen Generationen zu lesen. Dass sich bestimmte Elemente der Familiengeschichte immer wieder wiederholen kenne ich auch aus eigener Erfahrung, und ich finde es sehr beruhigend, dass es sich hier um keine Einzelerfahrung zu handeln scheint.

 

Den Aufruf, eine Familienrezpetsammlung anzulegen, finde ich super. Genau das habe ich mit meiner Großmutter vor 15 Jahren gemacht, damit keines der Lieblingsrezepte verloren geht. Meine absolute Lieblingsstelle im Buch ist es, wo Angelo mit Willo über seine Großmutter spricht und anmerkt, dass die Rezepte seiner Großmutter ganz anders schmecken, wenn sie von einer anderen Person nach dem gleichen Rezept gekocht werden. Willos Erklärung, dass es die Großmutter ist, die fehlt, finde ich wunderschön und stimmig. Auch ich habe schon oft Rezepte meiner Oma (sogar in ihrem Beisein, in ihrer Küche mit ihren Zutaten) nachgekocht – und auch bei mir schmecken sie anders, als wenn sie meine Oma gleich zubereitet.

Fazit: Wer Familiengeschichten mit starken Frauenpersönlichkeiten, das Landleben und Rezepte mag, wird dieses Buch lieben.

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familie, gehe hi, rassismus, südstaaten, usa, vater-tochter beziehung

Gehe hin, stelle einen Wächter

Harper Lee , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann , Nina Hoss
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 21.07.2015
ISBN 9783844520231
Genre: Romane

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afrika, children of blood and bone, fantasy, fischer verlag, götter, inan, jugendbuch, magie, maji, orisha, schriftrolle, sonnenstein, stab, tomi adeyemi, unterdrückung

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Children of Blood and Bone. Goldener Zorn“ von Tomi Adeyemi ist die deutsche Übersetzung des ersten Bandes einer Trilogie. Die afrikanischen Wurzeln der Autorin sind in die spannende Fantasygeschichte um die 17- Jährige Zélie mit eingeflossen und runden die fantastische Welt ab.

Worum geht es?

Zélie trägt ein magisches Erbe in sich, wie viele andere Bewohner*innen des Landes Orisha auch. Ihre Mutter war eine mächtige Seelenfängerin, bis eines Tages die Magie von der Welt verschwand und die wehrlosen Magiebegabten schutzlos vor dem Militär des rachsüchtigen Königs zurückließ. Der König ließ im Rahmen der „Blutnacht“ alle Bewohner*innen, die bereits Magie beherrschten, töten und öffentlich zur Schau stellen. Der Nachwuchs wurde verschont, sollte jedoch für immer abgeschreckt werden, selbst nach magischen Fähigkeiten zu streben.

 

Da die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird, sehen wir die Welt durch Zélie selbst, ihren Bruder, die Kronprinzessin und den Kronprinzen. Die Götter haben scheinbar die Leben dieser vier Jugendlichen miteinander verwoben, und es ist nicht klar, wer auf welcher Seite steht. Jede dieser vier Personen hat bereits schlimme Erfahrungen in Kindheit und Jugend machen müssen, Zélie und ihr Bruder kämpfen tagtäglich ums Überleben und als Wesen mit magischem Erbe werden die Steuern für Zélie ständig erhöht. Wer die Steuern nicht mehr aufbringen kann, wird in ein Arbeitslager oder, im besten Fall, zum Sklavendienst verschleppt, junge Frauen werden häufig vom Militär vergewaltigt. Daher lebt Zélie in ständiger Angst.

Zélie hat einen starken Charakter, ist jung, feurig und impulsiv. Sie lässt sich schnell zu Entscheidungen hinreißen, die sie später bereut und ihr Bruder hat stetig ein Wachsames Auge auf sie und versucht, sie so gut wie möglich zu beschützen. Zélie selbst lernt die Leserin bei einem Wettkampf kennen, wo junge magiebegabte Frauen mit Stöcken gegeneinander kämpfen und damit auf das harte Leben, das ihnen bevorsteht, vorbereitet werden sollen. Für mich ist sie zwar nur der zweitstärkste Charakter in diesem Auftaktband, jedoch habe ich in ihr meine Identifikationsfigur gefunden und möchte ihre Geschichte gerne weiterverfolgen.

Der Kronprinz ist mir in seiner Art zu unbeständig – als Charakter kann ich ihm nicht viel abgewinnen. Durch ihn wird die Geschichte sehr oberflächlich, wo immer er auftaucht oder seine Finger im Spiel hat, mangelt es der Handlung an Tiefe, was ich sehr schade finde. Ebenso gingen einige Entwicklungen schnell, oder Handlungsteile sind nicht logisch (hier möchte ich nicht spoilern), was für mich Einbußen beim Lesegenuss mit sich brachte, weil ich das WARUM so überhaupt nicht nachvollziehen kann.

Der Handlungsstrang um die Kronprinzessin ist für mich sehr gut geschrieben und ich finde es sehr spannend, die Welt durch ihre Augen zu sehen. Sie ist der stärkste Charakter des ersten Bandes und macht im Laufe der Handlung auch die größte persönliche Entwicklung durch.

Was mich auch überzeugt, ist der flüssige Schreibstil. Obwohl ich mir weder Reitlinge noch die anderen Tiere vorstellen konnte (hier hätte es noch mehr an Beschreibung gebraucht oder eine Illustration), habe ich sehr gut in die Geschichte hineingefunden. Manche Teile der Handlung jedoch sind für mich nicht logisch oder zu stark übertrieben, ohne, dass es einen Mehrwert für die Handlung bringt. Da die Geschichte bereits verfilmt wird, bin ich darauf gespannt, wie das dann im Film gelöst wird.

Was mich sehr stört ist, dass mich das Ende komplett ratlos zurücklässt. Ich habe keine Ahnung, was auf den letzten 10 Seiten passiert ist, und gerade der Epilog stiftet nur Verwirrung. Ein anderer Endpunkt der Handlung (fünf oder zwei Kapitel früher) oder noch 30 Seiten Erklärung hätten für mich einen runderen Abschluss bedeutet, der mir auch bei Bänden aus Reihen wichtig ist.


Fazit: ein guter Auftaktband der Trilogie, die jedoch im Handlungsverlauf einige Schwächen hat.

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