Leserpreis 2018

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14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Fabula Magicae 1: Der Ruf der Bücherwelt

Aurelia L. Night
E-Buch Text: 347 Seiten
Erschienen bei Impress, 03.01.2019
ISBN 9783646604924
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(43)

98 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Die Hungrigen und die Satten

Timur Vermes
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 27.08.2018
ISBN 9783847906605
Genre: Romane

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(6)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Izara 3: Sturmluft

Julia Dippel
E-Buch Text: 540 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 30.11.2018
ISBN 9783522654098
Genre: Liebesromane

Rezension:

Izara – Sturmluft von Julia Dippel ist der dritte Band der Izara-Reihe, der vierte Band ist für Ende 2019 geplant. Da die Handlung aufbauend ist, sollten die Bände unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, Band 3 nimmt die Handlungen der ersten beiden Bände vorweg.

 

Worum geht es?

In diesem Band ist Ari zu Tode betrübt: ihr Zeichen ist verschwunden, Lucian muss gestorben sein. Daher stürzt sich Ari in jeden ihr möglichen Kampf um sich abzulenken und nimmt sogar Kontakt zu Tristan auf, als plötzlich ein ihr bekannter Brachion ihr Leben beenden möchte.

 

Meine Meinung

Der Schreibstil ist wie in den beiden Bänden davor, mein Kopfkino ist auch bei diesem Band sofort wieder angesprungen. Aris Verzweiflung ist am Beginn der Handlung bereits zwischen den Zeilen spürbar, ihre Handlungen kann ich daher sehr gut nachvollziehen, ebenso alle anderen Emotionen, die in Ari in Laufe der Zeit hochkommen.

In diesem Band trifft man viele alte Bekannte wieder, diesmal steht ganz besonders Bel im Zentrum, da er, wieder Mal, Ari aus der Klemme hilft und sie und Lizzy sicher unterbringt.

Die Handlung, und da möchte ich nichts vorweg nehmen, folgt einem logischen Aufbau und ist durchwegs spannend, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Mischung aus dem, was sich die Leserin wünscht, Spannungselementen und unerwarteten Wendungen, sowie Schockmomenten ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen.

Das Ende lässt mich neugierig zurück, ich wollte unbedingt wieder weiterlesen und bin gespannt, ob der vierte Band der finale Band der Reihe oder der Auftakt eines neuen Handlungsstranges sein wird.

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(38)

62 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Izara 3: Sturmluft

Julia Dippel
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 31.01.2019
ISBN 9783522506380
Genre: Jugendbuch

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(104)

216 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

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Was wir dachten, was wir taten

Lea-Lina Oppermann
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 11.12.2018
ISBN 9783407822987
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(18)

19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Bad Boy by Banana

Alva Furisto , Alva Furisto
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 18.11.2018
ISBN 9783964434609
Genre: Romane

Rezension:

„Bad Boy by Banana. Zwischen uns die Zeit“ ist der Auftakt einer Reihe um den Steuerberater Tom Sandmann. Das Buch ist im Selbstverlag als E-Book von Alva Furisto erschienen.

 

Worum geht es?

Tom Sandmann ist in seinen späten 40ern und irgendwo zwischen Burnout und Midlifecrisis gefangen, als ihn sein Geschäftspartner Richard auf einen „Back to the roots“ Erholungsurlaub nach Finnland in eine einsame Hütte schickt – für vier Wochen. Unerwartet ist Tom jedoch nicht allein, sondern teilt sich mit der jungen und äußerst attraktiven Nancy, genannt „die Bärin“ die Hütte.

 

Meine Meinung

Den Beginn des Buches, der auch im Klappentext zu finden ist, fand ich extrem witzig geschrieben. Die Leseprobe hatte mich überzeugt: ich wollte beim Buch unbedingt weiterlesen. Die Sprache des Buches ist unkonventionell und ungewohnt, hier finden sich sehr viele Kraftausdrücke. Wer sich daran stört, sollte lieber nicht zu dem Buch greifen. Für mich hat das jedoch gut zum Protagonisten gepasst.

In der ersten Hälfte des Buches lernt man viele tolle Leute kennen, von denen jeder einen Spitznamen von Tom erhält. Seine Verflossenen und aktuellen „Betthäschen“ bekommen alle Vogelnamen, in Finnland hat er „die Bärin“ kennengelernt und zusammen arbeitet er mit der eloquenten und hochprofessionellen Sophia Gomez, der „Senora“.

Ich konnte mir, trotz geringer Beschreibung, die Personen und Orte gut vorstellen und musste mein Bild nicht korrigieren.

Zu abgedreht wurde es mir dann in der zweiten Hälfte. Das plötzliche Auftauchen der Exfreundin, das Thema Pflege, das hier sehr lieblos abgehandelt wird, sehr unprofessionelle psychologische Betreuung, zu viel esoterisch/mystische Handlungselemente und Personen, die mit der Handlung dann gar nichts mehr zu tun haben und trotzdem eingeführt werden – bei 300 Seien Text.

Mühsam zum Lesen fand ich auch die Schriftart – Schreibmaschinenschrift lässt sich auf meinem Tablet nicht gut darstellen, so dass ich entweder sehr oft umblättern musste oder Mühe beim Lesen hatte, weil der Weißanteil der Schrift sehr groß ist.

 

Fazit: Weniger ist oft mehr. Mir wäre es lieber gewesen, die Handlungen aus der ersten Buchhälfte wären ordentlich und ohne die ganzen Übertreibungen, die danach kamen, zusammengeführt worden. Was soll da in Folgebänden noch über den Protagonisten kommen?

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der kleine Männererkenner

Trixi von Bülow
Fester Einband: 148 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 03.07.2006
ISBN 9783431036930
Genre: Humor

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(37)

44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Awaking: Das Erwachen der Gabe

Lea Weiss
E-Buch Text
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 31.08.2018
ISBN 9783522654081
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch „Awaking – das Erwachen der Gabe“ ist am 31. August 2018 im Loomlight Verlag erschienen und derzeit nur als E-Book erhältlich.

 

Worum geht es?

Rose ist Schülerin, lernt gerade für ihre Abschlussprüfungen und ist Halbwaise. Ihre Mutter ist vor zwei Jahren bei einem Autounfall gestorben, bei dem auch Rose mit im PKW gesessen ist, ihr Vater ist selbstständig und arbeitet fast rund um die Uhr, so dass Rose zwar von der Haushälterin, die man im Buch nie antrifft, zwar gut versorgt wird und eine saubere Umgebung vorfindet, jedoch die meiste Zeit alleine verbringt und mit ihrem Schicksal hadert. Als sie aus ihrem Stammlokal aufbricht, um sich mit ihrer Freundin zu treffen, wird sie von einem LKW angefahren und Engel Chulo rettet ihr das Leben – und will ihr so gar nicht mehr aus dem Kopf gehen. Rose hat immer wieder realistische Albträume und Vorahnungen, hinter denen mehr zu stecken scheint.

 

Meine Meinung

Bis auf die späte Beschreibung vom Chulo im Buch (ich hatte ihn mir zu diesem Zeitpunkt, was Haar- und Augenfarbe angeht, komplett anders vorgestellt) hat trotz der Kürze des Buches und daher der notwendig Lückenhaften Umgebungs- und Personenbeschreibung mein Kopfkino durchgehend funktioniert. Auch, wenn es bei mir schon sehr lange her ist, dass ich in Kalifornien war, haben mich Filme und Serien immer wieder auf dem Laufenden gehalten, so dass ich nach wie vor ein gutes Bild von der Umgebung, den Geräuschen und den Gerüchen abrufbar habe.

Rose finde ich als Protagonistin großartig und nehme ihr die Ahnungslosigkeit trotz vieler Vorahnungen völlig ab. Sie verhält sich teilweise typisch für einen Teenager, ist aber in vielen Bereichen und erklärbar durch den frühen Tod ihrer Mutter sehr erwachsen in der Haltung.

Es hat Freude gemacht, sie durch den alltäglichen und außergewöhnlichen Wahnsinn ihres jungen Lebens zu begleiten, ihre Emotionen konnte ich beim Lesen ganz deutlich spüren – sowohl die positiven wie auch die negativen Gefühle sind sofort auf mich übergesprungen und haben mich beim Lesen total in die Handlung hineingezogen.

Ich habe das Gefühl, dass es sich bei dem Buch um einen Serienauftakt handelt, nach diesen Kriterien bewerte ich das Buch auch, weil am Ende des Buches noch mehr Fragen offen geblieben sind, als beantwortet wurden und auch das Ende auf eine Fortsetzung der Handlung hindeutet.

Je nach ihrem Vorkommen in der Geschichte sind die einzelnen Charaktere flacher oder ausgearbeiteter – über Rose und Chulo erfährt man natürlich jede Menge, auch Julia und der Vater von Rose, sowie der eine oder andere Engel spielen in diesem Buch eine bedeutende Rolle. Andere Figuren, die am Beginn auf mich wichtig gewirkt haben, wie die Wirtin von Roses Stammlokal, sind im Laufe der Handlung in den Hintergrund getreten, haben mich jedoch neugierig gemacht, weil sie zur Vergangenheit noch vieles erzählen könnten.

Obwohl das Buch kurz ausgefallen ist, wurde ich mitten in die Welt hineingezogen und war am Ende traurig, dass ich nicht mehr weiterlesen kann und hoffe daher auf baldige Fortsetzung. Sollte das Buch jedoch keine Fortsetzung bekommen und als Roman für sich alleine stehen, würde ich das Buch mit zwei von fünf Sternen bewerten, da mir die Erklärungen hinter den Handlungen fehlen und viele Motive noch im Dunkeln sind.

 

Fazit: Für eine Serienauftakt gelungen, ich möchte am liebsten sofort weiterlesen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Chemie für Dummies

John T. Moore
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Wiley-VCH, 09.05.2018
ISBN 9783527714810
Genre: Sachbücher

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern

Daniel Westland , Shary Reeves , Jan Hofer , Dieter Kronzucker
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.06.2011
ISBN 9783499215025
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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19 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Von A wie allein bis Z für zusammen

Debra Johnson , Birgit Schmitz
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 27.03.2019
ISBN 9783810530547
Genre: Romane

Rezension:  
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79 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 24.10.2018
ISBN 9783651025738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt“ ist der elfte und derzeit aktuelle Band der Kommissar Jennerwein Serie von Jörg Maurer. Die Bände sollten unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, dieser Band spoilert ganz viele Vorgängerbände, weil der Ausgang bzw. das Motiv vorangegangener Fälle hier aufgerollt wird.

 

Worum geht es?

Weihnachtsfeier bei Kommissar Jennerwein und seinen ehemaligen Kollegen – diesmal auf der Berghütte von Jennerwein über dem Kurort. Ausgelassene Stimmung, viele bekannte Gesichter, jedoch auch diesmal nicht ohne Zwischenfall, denn ungeahnter Weise herrscht bei der Feier eine „Bomenstimmung“.

In einem parallelen Handlungsstrang wird die Schulzeit des Kommissars aufgerollt – und zwar ein Adventkalender der besonderen Art, der sich damals am Gymnasium zugetragen hat.

 

Meine Meinung:

Durch den besonderen Adventkalender hat sich das Buch zu meinem aktuellen Lieblingsbuch der Serie gemausert. Ganz besonders in den Chemielehrer konnte ich mich gut hineinversetzen und musste darüber lachen, dass schon damals das Thema von den Lehrkräften gnadenlos für den Unterricht ausgeschlachtet wurde, um die SchülerInnen zum Lernen zu motivieren.

Die Rahmenhandlung auf der Berghütte fand ich nicht weniger spannend, insgesamt waren es jedoch sehr viele Einschübe über Opern und Motten und Hochexplosives im Allgemeinen.

Nach dem 10. Band war es ja völlig klar, dass einige Personen diese Handlung überleben müssen, denn die Anwesenheit der Personen in diesem Band auf einer, zum Zeitpunkt der Handlung des 11. Bandes noch in der Zukunft liegenden Feier, bedingen das, nehmen jedoch von der Spannung der Handlung nichts vorweg.

Die Aufklärung des Falles fand ich auch wieder spannend, kann aber nicht mehr darüber schreiben, ohne wichtige Teile der Handlung zu verraten.


Fazit: Mein absoluter Lieblingsband der Serie.

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376 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 71 Rezensionen

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Todesreigen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442483136
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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74 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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Die Ballade von Max und Amelie

David Safier
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 27.11.2018
ISBN 9783463407098
Genre: Romane

Rezension:

„Die Ballade von Max und Amelie“ ist ein tiefgründiges Buch vom Autor David Safier, der sich jedoch auch in diesem 2018 im Kindler-Verlag erschienenen Hardcover Mühe gibt, witzige Elemente in die Handlung hineinzubringen und das Thema Reinkarnation, nach Mieses Karma, erneut und auf eine neue Art und Weise aufgreift.

Das Cover hat, im typischen Gelb-Ton, einen Wiedererkennungswert. Durch den Schatten der beiden Hunde anstatt der bunten Comicillustration ist auch erkennbar, dass dieses Buch nicht im Thema Humor angesiedelt ist und es sich daher um einen „etwas anderen“ Safier handelt, was dem Lesegenuss jedoch keinen Abbruch tut.

 

Worum geht es?

Max, ein Haushund, trifft auf einer Müllkippe die dort geborene und aufgewachsene Hündin Narbe (geborene Fleck). Plötzlich beginnen bei Max Träume, wie aus einem vergangenen Leben, in dem er und Narbe ein Paar waren, obwohl er und Narbe ganz anders aussehen, erkennt er trotzdem beide wieder – doch sie werden auf bestialische Art und Weise von einem Menschen getötet.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Narbe und dem Mördermenschen erzählt. In der Hundeversion spielen auch für Hunde typische Eigenschaften eine wichtige Rolle, so werden zum Beispiel bei der Beschreibung der Umgebung sehr viele Gerüche verwendet, die Beziehung innerhalb eines Rudels bzw. einer Familie genießt ebenso einen hohen Stellenwert.

 

Meine Meinung

Die Welt aus der Sicht der Hündin Narbe zu erleben war für mich eine sehr interessante Leseerfahrung, obwohl ich eher ein Katzen- als ein Hundemensch bin. Die großen Unterschiede zwischen Max und ihr haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, wo sie aus zwei so unterschiedlichen Welten kommen, die sie dem jeweils anderen unbedingt erklären müssen.

Das Reinkarnationsthema fand ich sehr gut aufgearbeitet und ich habe während der gesamten Geschichte über die Aufklärung dieser ständigen sich wiederholenden Geschichte nachgedacht und wurde auch am Ende nicht enttäuscht.

Wer bereits Bücher des Autors gelesen hat, wird auch diesmal den Schreibstil wieder genießen. Die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeflogen und ich war von Anfang an mitten in der Handlung drinnen, weshalb ich das Buch auch in einem Rutsch ausgelesen habe.

Wegen des doch eher schwierigen Zugangs und der brutalen Mordmethoden würde ich das Buch für Kinder ab frühestens 12 Jahren empfehlen, wenn sie von Gewaltschilderungen keine Albträume bekommen.

 

Fazit: Wieder ein sehr gelungenes Buch dieses Autors, ich habe das Lesen sehr genossen.

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(58)

64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Cole & Autumn – A San Francisco College Romance (College-WG-Reihe 2)

Christiane Bößel
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 03.12.2018
ISBN 9783958182592
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Cole & Autumn – A San Francisco College Romance“ ist der zweite von drei voneinander unabhängig lesbaren Bänden der Serie von Chistiane Bößel, die derzeit als E-Books vom Forever by Ullstein Verlag erhältlich sind. Die Covergestaltung weist bereits darauf hin, dass es sich um einen Frauenroman handelt – es ist keine reine Liebesgeschichte, denn auch einige erotische Szenen sind eingearbeitet. Wer sich daran also stört, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Der Wiedererkennungswert der Cover dieser Serie ist gegeben, auch wenn es bei mir selbst der Einstieg in die Serie war und ich den Vorgängerband daher nicht gelesen habe.

 

Worum geht es?

Im Rahmen dieser drei Bände verlieben sich drei Mitbewohner der Jungs-WG in ihre Traumfrauen. Diesmal ist Cole, der Footballer, an der Reihe, der häufig bedeutungslosen Sex mit jungen Frauen hat, denen aber vorher kommuniziert, dass er an mehr im Moment nicht interessiert ist. Das krasse Gegenteil dazu ist Autumn, die von Männern, bisher alle Sportler, stets betrogen wurde. Durch einen damals lebensbedrohlichen Unfall hat Autumn halbseitige Verbrennungen mit Narben davongetragen und fühlt sich daher unattraktiv oder „mangelhaft“, wie sie selbst und Neiderinnen sowie fiese Exfreunde bezeichnen, die nie an der jungen Frau als Menschen sondern nur als Bettgefährtin interessiert waren.

 

Meine Meinung

Cole und Autumn sind tolle und vielschichte Protagonisten, die die Handlung abwechselnd aus der Ich-Perspektive erzählen. Der Schreibstil ist sehr anschaulich, wodurch mein Kopfkino schon nach wenigen Seiten angesprungen ist und ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe, weil ich am Ende jedes Kapitels unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Cole und Autumn verhalten sich durch die ganze Handlung hinweg authentisch. Am besten hat es mir gefallen, die Familien der beiden kennenzulernen, mehr über ihre Geschichte und ihre Dämonen zu erfahren, mit denen sie nach wie vor fertig werden müssen. Das hat die erotische Liebesgeschichte für mich abgerundet.

Autumn hat sich auch nicht, wie in anderen Romanen üblich, künstlich geziert. Ihr Misstrauen gegenüber Männern im Allgemeinen und Sportlern im Speziellen war total nachvollziehbar, vor allem, wo sie vom Oberflittlichen, das sich an Cole immer wieder rangemacht hat, stetig zu hören bekommt, dass sie selbst mangelhaft und damit nicht liebenswert genug wäre.

Mein Lieblingscharakter in dem Buch ist Autums verantwortungsvoller Bruder, der als Tierarzt arbeitet und zu dem sie eine ganz besonders innige Beziehung zu  haben scheint. Es hat mir große Freue gemacht, Autumn nach ihrer Rückkehr vom Orientierungsjahr zu begleiten und die Welt durch ihre Augen zu sehen. Coles Sichtweise war für mich nicht weniger interessant, denn dadurch wurde auch die zweite Seite der Liebesgeschichte erfahrbar.

Fazit: Ein großartig geschriebener Liebesroman mit Erotik, ich freue mich bereits darauf, auch die anderen Bände der Reihe zu lesen.

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276 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Traumprinz

David Safier , Oliver Kurth
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 27.10.2016
ISBN 9783463406046
Genre: Humor

Rezension:  
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(46)

142 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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Irgendwas von dir

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.04.2018
ISBN 9783841422385
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Irgendwas von dir“ ist mein erstes Buch, das ich von Gayle Forman gelesen habe und wird sicher nicht das letzte sein.

 

Worum geht es?

Cody ist eine junge Erwachsene, die sich das Geld zusammenspart, um nächstes Jahr zu ihrer besten Freundin Meg ziehen zu können, die bereits in Seattle studiert. Als Meg Selbstmord begeht, ist Cody tief erschüttert, da sie als beste Freundin überhaupt nichts geahnt hat und aus allen Wolken fällt. Um Megs Sachen abzuholen, macht sie sich auf den Weg nach Seattle, wo sie auch auf den vermeintlichen Grund von Megs Selbstmord trifft – einen ONS, der sie scheinbar nach einer Nacht eiskalt abserviert hat.

 

Meine Meinung:

Cody ist eine junge Frau, die es im Leben nicht leicht hat. Ihre alleinerziehende Mutter wollte nie Kinder, wirtschaftlich ist es schwierig zu Hause, weswegen sich Cody mit Putzjobs so viel Geld wie möglich verdient, um sich das nächste Jahr am College irgendwie leisten zu können. Sie beneidet ihre beste Freundin Meg um ihre heile Familie und die tollen Chancen, die sie hat und bewundert sie dafür, dass sie scheinbar jedes Problem lösen kann – nur eben scheinbar ihr eigenes Problem nicht.

Ebenso wie Cody finde ich auch die anderen Figuren im Buch sehr authentisch geraten und mit dem nötigen Tiefgang oder eben auch Verschlossenheit ausgestattet, die einerseits Cody als junge Erwachsene wahrnimmt und sich andererseits auch nicht für alle Menschen gleichermaßen interessiert, da auch sie schwer in ihrer Trauer gefangen ist.

Das Thema Selbstmord ist nach wie vor ein Tabuthema, weshalb ich umso glücklicher bin, dass ein Buch ohne Fingerzeit auskommt und auch Jugendliche auf die Gefährlichkeit von Internetforen hingewiesen werden. Ebenso sollte medizinisches Personal, wenn jemand nach Antidepressiva fragt, ganz sensibel geschult sein. Aus Erfahrung im Umgang mit einigen Menschen mit dem gleichen Krankheitsbild wie Meg weiß ich, dass oft schon viel Zeit und Leid vergangen ist, bis diese Menschen überhaupt einsehen, dass sie ein Problem haben. Und wenn dann die Hilfe nicht gut anläuft oder das empfundene Leid der Person zusätzlich noch abgetan wird. Somit finde ich das Buch sehr gut geschrieben, da die Handlungen in sich schlüssig und begründet sind.

Dass viele Motive im Hintergrund bleiben finde ich total in Ordnung, da sie in der Trauer der Hinterbliebenen nichts ändern. Gut und ohne Fingerzeig fand ich auch die theologische Sichtweise eingearbeitet. Jemand, der in seinem Glauben sehr verwurzelt ist, versucht immer noch Hoffnung zu sehen und wird notfalls leiden, statt sich selbst von seinem Leid zu erlösen. Das kam auch in diesem Buch sehr gut heraus, bei vielen Charakteren hat mich gewundert, dass sie so anders sind, als Cody sie auf den ersten Blick wahrgenommen hat. Das hat die Geschichte mit weiteren vielschichtigen Charakteren und Sichtweisen bereichert.

 

Fazit: Ein gut recherchiertes und gefühlvoll geschriebenes Buch zum Thema Suizid für Jugendliche

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(15)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 11 Rezensionen

Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls

Thomas L. Hunter
Fester Einband: 244 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 12.12.2014
ISBN 9783849579326
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(166)

318 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

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Gegensätze ziehen sich aus

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.03.2014
ISBN 9783404170296
Genre: Romane

Rezension:  
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(31)

33 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Eiskalte Spiele

Michaela Grünig , Marc Girardelli
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 11.10.2018
ISBN 9783740804343
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Eiskalte Spiele“ von Marc Giradelli und Michaela Grünig ist der dritte Band der Reihe um den schweizerischen Schirennläufer Marc Gassmann und die Polizistin Andra, mit der Gassmann eine On-/Off- Beziehung führt. Ich habe die ersten drei Bände der Serie nicht gelesen und hatte somit meine liebe Not, in die Handlung einzusteigen.

Das Cover punktet mit einer klaren Aufmachung: Wem der Name „Marc Giradelli“ schon nichts sagt, den führt der Schirennläufer auf dem Cover auf die richtige Spur. Der Titel „Eiskalte Spiele“ in Blockbuchstaben und blauer Glitzerschrift führen den Leser auf jeden Fall auf die richtige Spur: Schirennlauf bei den olympischen Winterspielen.

 

Worum geht es?

Im dritten Fall geht es um eine Mordserie an Trainern – und Doping. Deshalb soll Marc, obwohl er seine aktive Karriere bereits für sich selbst beendet hatte, nochmal zu den Olympischen Spielen unter dem Vorwand, endlich die Goldmedaille zu gewinnen, die ihm bisher noch als einziger großer Erfolg in seiner Sammlung fehlt. Dabei soll ihn Andrea begleiten, denn sie muss das vermutliche nächste Opfer der Anschlagserie beschützen.

 

Meine Meinung:

Für mich ist das größte Element, das Spannung aufbaut, der Blick in den Kopf des Mörders. Damit beginnt auch die Handlung – mit einer tollen Beschreibung der Umgebung, des ersten Opfers und mit viel Gefühl.

Umso erstaunter war ich von der Haupthandlung. Die vielen handlungstragenden und zusätzlich in Erscheinung tretenden Personen haben mich überfordert, so dass ich oft nicht nachvollziehen konnte, wer warum wie handelt. Das Buch beginnt damit, dass Marc gerade seinen Helikopterschein gemacht hat, worauf jedoch in der gesamten Handlung kein Bezug mehr genommen wird, eventuell wird das für einen der Nachfolgerbände relevant. Bei diesem Flug hat mir schon eine Beschreibung gefehlt, wie die Umgebung denn aussieht, welche Geräusche und Gerüche vorherrschen und welche Gefühle Marc hat. Bis auf eine einzige Szene im Buch habe ich genau das vermisst, was ich sonst an Büchern der Autorin so schätze: eben dieses sofortige Anspringen von Kopfkino, ohne, dass ich mir bewusst Gedanken machen muss, wie es denn so aussehen könnte.

Interessanterweise findet sich genau diese Erzählweise im Handlungsstrang des Mörders. Obwohl ich lange nicht wusste, wer sich hinter dieser Person verbirgt, konnte ich nach und nach eine Beziehung mit ihr aufbauen, was mir mit Marc bis zum Ende nicht gelungen ist, obwohl auch ich sehr gerne und in meiner Kindheit und Jugend auch sehr viel Schi gefahren bin.

Die Hintergrundinformationen über Doping fand ich überwiegend sehr technisch, viel mehr hätte mich das Seelenleben der Protagonisten interessiert. Spannend jedoch fand ich, über den persönlichen Bezug und die Dopingmöglichkeiten zu erfahren und welch kuriose Erfindungen es auch in diesem Bereich gibt. Ein persönliches Highlight war somit für mich der Besuch des Labors.

 

Fazit: Mir ist der Schreibstil in diesem Buch zu wenig plastisch, überdies war ich mit den vielen Personen überfordert. Es ist sicher besser, die Bücher vom Beginn der Serie weg zu lesen und dadurch auch die Hintergründe besser zu verstehen.

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103 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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Dance. Love. Learn. Repeat.

Tom Ellen Lucy Ivison, Tom Ellen , Fabienne Pfeiffer
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.11.2018
ISBN 9783551521088
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Dance. Love. Learn. Repeat.“ Ist das erste Buch, das ich von dem Autorenduo Tom Ellen und Lucy Ivison gelesen habe. Das Buch „Never Evers“ habe ich nicht gelesen und bisher auch noch nichts davon gehört. Umso gespannter war ich, was sich hinter der Neuerscheinung aus dem Chicken House Verlag verbirgt.
Obwohl die bunte Aufmachung in glitzernder Neonoptik meiner Meinung nach am ehesten eine Zielgruppe von Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren anspricht, ist das empfohlene Alter des Verlages bei 16 Jahren. Nach der Lektüre schließe ich mich hier an – für Jugendliche unter 14 Jahren ist der Inhalt des Buches wegen der zahlreichen sexuellen Handlungen und Alkoholexzesse, sowie dem gedankenlosen Drogenkonsum auf gar keinen Fall geeignet.

Worum geht es?
Luke und Phoebe waren gemeinsam auf einer Schule und studieren jetzt gemeinsam an der gleichen Uni. Phoebe ist Luke nie so richtig aufgefallen, Luke ihr hingegen sehr. Seit Jahren schwärmt Phoebe von Luke und hat sich gemeinsame Zeit schon in den schillerndsten Farben ausgemalt.
Auf einer Party in der ersten Woche kommen sich die beiden näher, als eine gemeinsame neue Bekanntschaft den Weg ins Wohnheim alleine nicht mehr schafft. Der Luke aus der Realität scheint noch besser zu sein als die Person, die sich Phoebe in ihren Fantasien zusammengeträumt hat – bis sich Luke scheinbar nicht mehr meldet – und ist er außerdem nicht noch immer mit dem tollen Mädchen aus der Schulzeit zusammen?

Meine Meinung zu dem Buch
Der Schreibstil ist für ein YA – Buch fast schon zu einfach gehalten, für ein Jugendbuch empfinde ich die kurzen Sätze und vielen direkten Reden als sinnvoll. Auch die abwechselnde Kapitelerzählweise geben dem Buch mehr Tiefe, da man sich in beide Seiten, Luke und Phoebe, sehr gut hineinversetzen kann.
Wovon man als Leserin jedoch sehr wenig mitbekommt ist der Alltag an der Universität, sowie die Motivation von Luke und Phoebe, sich gemeinsame Seminare durch ähnliche Studienrichtungen auszusuchen. Für mich bleibt ganz besonders  Phoebe etwas farblos und auch die Charaktere sind mir zu stereotyp überzeichnet.
Pluspunkte sammeln manche Stellen des Buches, an denen ich lachen musste, da ich mir schon vorstellen kann, dass einige Erstsemestrige in Wohnheimen auf solche (Ernährungs-)Ideen kommen und die im Buch genannten Konflikte heraufberufen.
Einige Abschnitte waren mir zu langatmig und manche Handlungen auch nicht in sich logisch oder stimmig oder haben nicht zu meiner Vorstellung des jeweiligen Charakters gepasst, so dass ich mein Bild während des Lesens häufig korrigieren musste.
Ebenso kamen ganz viele Personen in dem Buch vor, die nur Nebencharaktere blieben. In der Summe waren es für mich zu viele, da zum Zeitpunkt des ersten Auftretens nicht klar war, wer in weiterer Folge für die Handlung wichtig sein wird.
Ich weiß auch nicht, welche zusätzliche Dimension die sehr offene sexuelle Haltung (gerade im englischsprachigen Bereich) und der unreflektierte Alkohol- und Drogenkonsum im Buch der Handlung verleihen sollen, ich empfand das eher als störend, weil sich dadurch die Zielgruppe der Leser*innen drastisch verkleinert.

Fazit: Weniger Ausschweifungen und dafür mehr Tiefe und Hintergrundinformation zu Luke und Phoebe wären mir lieber gewesen.

       

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Am Abgrund lässt man gern den Vortritt

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 21.03.2018
ISBN 9783651025196
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Am Abgrund lässt man gern den Vortritt“ ist der zehnte Fall von Kommissar Hubertus Jennerwein. Für diesen Band hat sich Autor Jörg Maurer etwas Besonderes einfallen lassen, denn diesmal steht, wie in Band 1, das Ehepaar Grasegger im Mittelpunkt der Handlung, jedoch auf komplett unterschiedliche Art und Weise wie beim Reihenauftakt. Die Bücher sollten in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

 

Zum Inhalt:

Hubertus hat endlich mal länger frei und möchte sein Sabbatical in Schweden verbringen. Just da wird Ignaz Grasegger, der bald wieder legal als Bestatter im Kurort hätte arbeiten dürfen, entführt. Seine Frau Ursel vertraut sich dem beurlaubten Ermittler an und die beiden ermitteln gemeinsam. Als Jubiläum, so zu sagen, gibt es auch ein Treffen mit Kollegen Kluftinger und viel aus dem beruflichen Werdegang des Kommissars wird breitgetreten.

 

Meine Meinung:

Die Handlung ist mir teilweise zu sehr an den Haaren herbei gezogen, übertrieben oder teilweise (beruflicher Werdegang, Familienfeier) nur geschrieben worden, um die Seiten zu füllen. Schade, denn ich hätte gerne mehr Handlungsrelevantes gelesen. Gewohnt witzig ist dieser Fall schon wieder, allerdings driftet die Handlung zu oft ab, die Motive sind schnell für Fans der Reihe ersichtlich, einige Wendungen scheinen jedoch an den Haaren herbeigezogen zu sein.

In Summe war es mir etwas zu viel Verschwörung und Mafia, zu wenig Tiefgang (vor allem die Kinder der Graseggers hätten meiner Meinung nach noch mehr hergegeben) und zu viel Nebenhandlungen in der Geschichte.

Bisher der für mich schwächste Band der Serie, ich bin jedoch gespannt, wie es weitergeht, und hoffe, dass die Fälle dann wieder mehr im Mittelpunkt stehen und die Nebenhandlung tatsächlich nur nebenbei ein bisschen erzählt wird.

 

Fazit: Ich hätte mir mehr Fall und weniger Nebenhandlung gewünscht.

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Scythe – Der Zorn der Gerechten“ ist der Mittelband der Skythe-Trilogie von Neal Shusterman. Der erste Band sollte unbedingt vor dem zweiten Band gelesen werden, da die Handlung aufbauend ist und der zweite Band ohne die Vorkommnisse und Erklärungen von Band 1 schwer zu verstehen ist.

 

Nach dem ersten Band vergeht kaum Zeit, bis der zweite Band beginnt. Citra ist jetzt Scythe Anastasia und hat, wie die meisten weiblichen Scythe der Geschichte, einen Vornamen einer historischen Person bekommen. Als Jung-Skythe arbeitet sie eng mit einer erfahrenen Scythe zusammen, in ihrem Fall mir der „Grand Dame des Todes“, mit Scythe Curie. Das Besondere an Anastasia ist ihre Nachlesemethode, mit der sie bei vielen älteren Scythe und ganz besonders bei der Neuen Ordnung auf Ablehnung stößt. Auf sie und Scythe Curie werden Anschläge verübt, die Motive liegen im Dunkeln.

Ebenso tritt auch Rowan, als Hauptperson aus Band 1, wieder in Erscheinung, und zwar als geheimnisvoller Scythe Luzifer, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, weniger ehrenwerten Scythe nach dem Leben zu trachten und diese zu töten.

Die wahrscheinlich interessanteste Figur des Mittelbandes ist der Thunderhead, der am Ende jedes Kapitels seine Gedanken mit den Leser*innen teilt und für mich als einziger durchgehend spannenden Input geliefert hat.

Auch im zweiten Band steht wieder ein Mensch im Fokus, der einen weiteren Erzählstrang in diesem Buch anführt und somit weiteren Einblick in die Welt liefert – denn hier läuft nichts so, wie es sich der junge Mann ursprünglich erwartet hat.

Der Schreibstil ist nach wie vor packend, so wie auch in Band eins, eine sehr bildhafte Sprache und viele Dialoge haben mich mitten hinein in die Handlung versetzt. Ebenso war es schön, alte Bekannte aus dem ersten Band wieder zu sehen und noch weiter in die Welt einzutauchen.

Meine Hauptkritik ist es, dass sich ab etwa der Mitte des Buches, die Handlung extrem zu ziehen anfängt und die Handlungsdichte für etwa 200 Seiten sehr gering ist. Natürlich kann es sein, dass diese Teile für den dritten Band relevant sind, da dieser Band erst 2019 erscheint, finde ich den Bogen zu weit gespannt. Nach wie vor liegt vieles im Dunkeln, auch wenn auf den letzten 100 Seiten des Buches erneut viel Spannung aufgebaut und bis zum Ende des Buches aufrecht erhalten wird.

 

Fazit: Typisch für einen Mittelband, nicht so gut wie Band 1 und hoffentlich eine gute Überleitung zum spannenden Finale.

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Ein bisschen Abenteuer, bitte!

Saskia Louis
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 04.09.2018
ISBN B07H3R7VW2
Genre: Liebesromane

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Ein bisschen Vertrauen, bitte! (Verliebt in Eden Bay 2) (Chick-Lit;Liebesroman)

Saskia Louis
E-Buch Text
Erschienen bei null, 06.11.2018
ISBN B07K8V4D5J
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Ein bisschen Vertrauen, bitte!“ ist der zweite Band der Eden-Bay-Reihe von Saskia Louis. Die Bände können zwar unabhängig voneinander gelesen werden, jedoch macht es doch Sinn, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Ich habe zuerst Band zwei und dann Band 1 gelesen.

 

Katie ist Maklerin und verkauft für einen guten Freund teure Objekte und Sawyer ist Ex-Seal und Polizeichef der kleinen Stadt Eden Bay. Durch eine Einbruchsserie kreuzen sich die Wege der beiden immer wieder.

 

Das besondere an diesem Band ist, dass jedes Kapitel mit einem Brief von Katie an Sawyer beginnt – was mir sehr gut gefallen hat und tiefe Einblicke in ihr jüngeres Ich gibt. Ansonsten kann ich mir sowohl mit Katie als Protagonistin wie auch mit Sawyer zu wenig anfangen, in dieser Geschichte fehlt mir die Identifikationsfigur und ich finde auch beide Charaktere nicht über die Maßen interessant. Sawyer ist sowohl charakterlich wie auch optisch nicht ansprechend, weshalb ich teilweise nur halbherzig mit Katie mitgefiebert habe, wie sich die Geschichte aufklärt.

 

Was mir, wie immer, sehr gut gefallen hat, sind der Schreibstil der Autorin und die witzigen Dialoge, ebenso bringt die Spannung um die Einbruchsserie ein zusätzliches Element in die romantische Handlung. Was mir weniger gut gefällt sind Handlungen, die sowohl Katie wie auch Sawyer setzen, die für mich so gar nicht zu ihrem sonst geschilderten Charakter passen – genauer möchte ich das jedoch nicht ausführen, weil es die Geschichte spoilern würde.

 

Fazit: Eine für mich interessante Serie, jedoch wurde ich mit den Protagonisten nicht so richtig warm.

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