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12:48. Die Katastrophe beginnt

Jonathan Lenz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2013
ISBN 9783401504551
Genre: Jugendbuch

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83 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Und nebenan warten die Sterne

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2018
ISBN 9783596521814
Genre: Romane

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Ich könnte am Samstag

Mark Watson , Stefanie Jacobs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2012
ISBN 9783453409415
Genre: Romane

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Als Spion am Nil (DuMont Reiseabenteuer)

Gerald Drißner
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 30.09.2013
ISBN 9783770182527
Genre: Sonstiges

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71 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Arlo Finch (1). Im Tal des Feuers

John August , Wieland Freund , Andrea Wandel , Helge Vogt
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 24.08.2018
ISBN 9783401604152
Genre: Kinderbuch

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

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Luftikus & Tausendsassa

Katharina Mahrenholtz , Dawn Parisi
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Bibliographisches Institut, 09.04.2018
ISBN 9783411711352
Genre: Sachbücher

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Ich hab's auch nicht immer leicht mit mir

Anne Vogd , Anne Vogd
Audio CD
Erschienen bei Audiobuch, 18.09.2018
ISBN 9783958620698
Genre: Comics

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Stürmisches Paradies

Michelle Beattie , Nicole Otte
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.08.2010
ISBN 9783442375509
Genre: Romane

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Ein Keim kommt selten allein

Markus Egert , Frank Thadeusz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein extra, 10.08.2018
ISBN 9783864930683
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Ein Keim kommt selten allein“ ist ein witzig anmutendes Sachbuch, das von Markus Egert, einem Mikrobiologen, geschrieben wurde. Da er selbst sowohl in der Forschung wie auch für einen Betrieb gearbeitet hat, hat er den Einblick in zwei Welten. Und nebenbei ist der Autor ein ganz normaler Mensch, mit Familie, Alltag und Hobbies

 

Worum geht es?

Es geht um das Zusammenleben zwischen Mensch und Mikrobe, die Geschichte, den Jetztstand und mögliche Einsatzgebiete in der Zukunft.

 

Meine Meinung dazu:

Das Buch ist für ein Mikrobilogiebuch sehr witzig und anschaulich geschrieben. Hier werden zwar Fachausdrücke verwendet, jedoch so gut erklärt, dass sich auch Laien etwas damit anfangen können. Die gewählten Beispiele stammen durchwegs aus dem Alltag, so dass man ganz leicht einen Bezug dazu findet.

Toll finde ich, dass Vergleiche bei reißerischen Schlagzahlen der Medien auch gut pointiert erklärt werden: auch 100x so viel wie so gut wie nichts ist nicht viel.

Mein Lieblingsthema waren die Top -10 der Mikroben, denn hier habe ich einen guten Ansatzpunkt zum Einsatz in Unterricht und Schule – und schaffe es vielleicht, dem einen oder anderen dieses Buch aus unserer Schulbibliothek schmackhaft zu machen, denn es ist überaus unterhaltsam geschrieben.

Spannend ist für mich der Ausblick in die Zukunft – ich freue mich schon, auf „nützliche“ Keime, mit denen ich dann die Arbeitsplatten in der Küche reinige, mir die Hände eincreme oder mir statt Deo in den Achselbereich schmiere, um Geruchsbildung zu vermeiden.

 

Fazit: Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt und werde sicher noch weitere Bücher von diesem Autor lesen, denn gerade beim Ausblick und dem Stand der Forschung habe ich dazugelernt.

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77 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Man muss auch mal loslassen können

Monika Bittl
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783426523230
Genre: Romane

Rezension:

„Man muss auch mal loslassen können“ ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Das Werk ist als Klappbroschur im Knaur Verlag erschienen. Die Verarbeitung ist hochwertig, das Papier ist angenehm dick und nach einmaligem Lesen sieht das Buch noch aus wie neu.

 

Worum geht es?

Charlotte, Wilma und Jessy sind drei komplett unterschiedliche Frauen, die sich das Leben nehmen und dazu eine Beratungsstelle aufsuchen wollen, denn dort lernen sie sich im Wartezimmer kennen. Die Gründe für den geplanten Freitod sind so unterschiedlich wie die drei Frauen – und gemeinsam geht es schließlich leichter! Trotzdem bleiben Rückschläge nicht aus, so „todsicher“ scheint also keine der gewählten Methoden zu sein. Bei einer Tankstelle geraten sie dann in einen stümperhaft durchgeführten Raubüberfall – die Chance, von den beiden Räubern aus dem Leben geballert zu werden!

 

Meine Meinung dazu:

Holy Shit, Jessy ist so eine Möchtegern-Bitch! Dabei kommt der O-Ton der Erzählung bei ihr wahnsinnig gut rüber, so dass ich sie mir lebhaft vorstellen konnte und ich sie von den Charakteren am witzigsten gefunden habe. In dem Alter vor den Scherben der eigenen Träume zu stehen und das Gefühl zu haben, sich selbst nicht mehr aus dem Sumpf herausziehen können.

Auch die bodenständige Wilma – so könnte ich in dem Alter auch sein – steht vor den Scherben ihrer Existenz. Ihr Beruf als Wirtin war ihre Berufung, jedoch geht es auch mit der geerbten Wirtschaft wegen des Rauchverbots und entsprechenden Anzeigen wegen Verstöße dagegen nicht mehr – und wenn einem nichts mehr bleibt, was bleibt dann noch?

Charlotte ist todkrank und hat, neben einer lebensbedrohlichen Erkrankung, auch noch Schwierigkeiten, weil sie es geschafft hat, ohne Krankenversicherung da zu stehen. Um ihrer Familie nicht noch finanziell zur Last zu fallen und ohne Prognose auf eine lebenswerte Zukunft hat sie für mich das stärkste Motiv, um aus dem Leben scheiden zu wollen.

 

Das Buch war vom Stil her nicht ganz so witzig geschrieben, weshalb ich es selbst in das Genre „Roman“ und nicht „Humor“ einordnen würde. Viele gesellschaftliche und politische Entwicklungen werden auf leichte Art in diesem Buch angesprochen, den Tabus gibt es hier nicht.

 

Fazit: Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt und werde sicher noch weitere Bücher von der Autorin lesen.

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174 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Cocktails für drei

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.08.2013
ISBN 9783442476855
Genre: Liebesromane

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35 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Bullshit Jobs

David Graeber , Sebastian Vogel
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 09.09.2018
ISBN 9783608981087
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch „Bullshit Jobs“ von David Graeber war das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe, und wird auch definitiv das letzte sein. So interessant ich die Thematik und die daraus resultierenden Erkenntnisse finde, so wenig komme ich mit dem Schreibstil des Buches zurecht. Als Rezensionsexemplar habe ich das ganze Buch gelesen, ansonsten hätte ich nach dem zweiten Kapitel entnervt aufgegeben. Bei Kapitel 6 und 7 konnte ich mich so gar nicht mehr motivieren und habe die Lektüre nur mir phasenweisem Querlesen hinter mich gebracht. Dabei hatte ich so große Erwartungen, bevor ich mit dem Lesen angefangen habe.

 

Vor der Lektüre:

Sowohl Cover wie auch Klappentext schafften es, dass bei mir Fragen entstehen, auf die ich gerne in dem Buch die Antworten darauf finden möchte.

Ich sehe die Bleistifte am Cover als gespannten Bogen mit Pfeil. Auf wen soll da warum geschossen werden? Und warum geht es noch immer in vielen Jobs darum, Zeit irgendwie sinnlos abzusitzen (im besten Fall?) Warum werden Menschen immer beschäftigt gehalten - und vor allem: warum spielt die Gesellschaft da mit?
Auch der Covertext hat mich überzeugt. Ich habe erst kürzlich "Genug" von John Naish gelesen, was mir sehr gut gefallen hat - und war gespannt, welche Parallelen ich hier ziehen kann und wo sich die Werke ergänzen.

 

Nach der Lektüre:

Die Begriffsdefinition eines Bullshitjobs zieht sich über 40 Seiten dahin. Dabei wird auf verschiedene Interviews, deren Namen nach dem vierten Interview bei mir zu verschwimmen begonnen haben, Bezug genommen. Ebenso wird als Beispiel und erste literarische Erwähnung die Serie „Per Anhalter durch die Galaxis“ gewählt. Ich fand einige Vergleiche treffend. Nachdem jedoch eher jüngere veränderungswillig in Bullshitjobs festsitzen und das Buch bereits über 40 Jahre alt ist, kennen viele dieses Werk nicht und können sich damit auch nichts anfangen. Ich selbst ernte jährlich am Towel Day verstörte Blicke von Gleichaltrigen.

Ebenso fehlen mir der rote Faden, der sich durch das Buch zieht und sichtbar gemachte Ergebnisse. Obwohl viele Thesen aufgestellt und belegt oder diskutiert werden, weiß ich nicht, was das Fazit, der Zwischenstand der Thematik, der Ausblick oder sonst etwas ist. Es kommt mir vor, als wäre ein prägnanter mehrseitiger Fachartikel künstlich auf einen fast-500-Seiten-Wälzer aufgeblasen worden. Jede These wird in diesem Buch gefühlt 4 mal wiederholt – zwei Mal innerhalb eines Kapitels, und zwei Mal wird später erneut Bezug darauf genommen, wodurch mir die Struktur abhanden kommt, da es sehr viele Namen, Berufe und Interviews sind, die in diesem Buch aufgegriffen werden. Was mir als Naturwissenschaftlerin etwas fehlt, sind Tabellen und Diagramme, Zusammenfassungen der Kernaussage oder Forschungsfragen mit einer verifizierten oder falsifizierten These.

 

In der Einleitung schreibt der Autor darüber, dass er sachlich über das Thema berichten möchte, räumt dann aber im letzten Kapitel ein, dass es sich um SEINE Weltanschauung und politische Gesinnung handelt.

Weiters hat mich gestört, dass er sich im ersten Kapitel abfällig über die „überhebliche Art“ von Douglas Adams äußert, der Frisöre als Bullshitberuf in seinem Werk verarbeitet hat. Selbst jedoch postuliert der Autor, dass ein BGE die Herausnahme von Kindern aus armen Familien verhindern würde. Eine These, die so nicht stimmen kann, da weder ich noch eine befreundete Sozialarbeiterin auch nur einen Fall kennen, wo mangelndes Einkommen der Grund für eine Kindsabnahme darstellt. Faktoren, die Menschen die Fähigkeit nehmen, ihre Kinder zu erziehen, lassen sich so gut wie nie durch mehr Geld für die betreffende Person lösen. Schwere körperliche Erkrankungen, Drogenabhängigkeit und häusliche Gewalt beispielsweise würden sich auch durch ein höheres Einkommen nicht lösen lassen.

 

Fazit: Das Thema finde ich sehr interessant, jedoch komme ich mit dem wirren Schreibstil nicht zurecht und kann in dem Buch keine Abgrenzung oder Lösung finden. Daher hat es meine Erwartungen nicht erfüllt.

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202 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Izara - Stille Wasser

Julia Dippel , Carolin Liepins
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522506229
Genre: Jugendbuch

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207 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 87 Rezensionen

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Silberschwingen - Rebellin der Nacht

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505789
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Silberschwingen – Rebellin der Nacht ist der zweite Band einer Dilogie. Die Handlung schließt an den ersten Band „Erbin des Lichts“ an, die Bücher sollten daher unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

 

Worum geht es in Band 2?

Thorns Geburt als Halbwesen liegt bereits ein paar Tage zurück, die Handlung beginnt bei ihrer Flucht, bei der sie auch einen Freund und Rebellen gerettet und Lucian hintergangen hat.

Da Halbwesen mächtig und gefährlich sind, wird Jagd auf sie macht, und zwar von allen Seiten. Auch Thron steht nicht alleine da – sondern trifft im sagenumwobenen Glastonbury auf ihre Familie, die sie unterstützt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Schreibstil im zweiten Band entspricht jenen aus dem ersten Band. Direkte Reden machen die Personen greifbar, auch die Umgebung hat sich sofort wieder vor meinem geistigen Auge aufgebaut, auch, wenn das Lesen von Band 1 schon ein paar Monate her war. Durchgehend spannend von der ersten bis zur letzten Seite – ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Thorn macht im zweiten Band nicht so große Veränderungen durch, wie die anderen Figuren, was aber nach dem ersten Band normal ist. Sie hat sich mit ihrer neuen Rolle abgefunden und versucht, dein Einsatz ihrer Kräfte nach und Nach zu erlernen. Um ihren Freund zu retten, geht sie ein großes Risiko ein. Was sie jedoch nicht weiß: auf seiner Seite sind mehr als nur freundschaftliche Gefühle im Spiel, und auch Lucian ist besitzergreifend und rasend eifersüchtig.

In diesem Band macht vor allem Lucian eine große Entwicklung durch, weil er durch die Gefühle zu Thorn beginnt, seine eigene Welt und die Handlungsweisen in Frage zu stellen. Viele Elemente der Geschichte der Silberschwingen kommen ans Licht, und ich habe es sehr genossen, mit Lucian und Thorn zurück ins Mittelalter zu reisen, wo eine ganz besondere Legende aufgegriffen wird, um die aktuellen politischen Verstrickungen der Clans zu erklären.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die herzliche Aufnahme von Thorn durch ihren Vater und ihre Halbbrüder, von denen ich gerne noch mehr gelesen hätte. Schade, dass die Reihe bereits beendet ist. Vielleicht erscheint ja noch ein Band 0 mit der Geschichte von Thorns Vater von damals bis heute, wo alles aus seiner Sicht erzählt wird.

Nyx war mir bis zum Ende nicht sympathisch, was aber für den ganzen Clan außer Lucian gilt. Hier sehe ich keine Grautöne, was das Gut-Böse Element noch verstärkt hat.

 

Fazit: Ein gelungener Teil 2, der keine Fragen offen lässt.

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94 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

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Ich bin Princess X

Cherie Priest , Doris Hummel , Kali Ciesemier
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 12.01.2016
ISBN 9783845812298
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Ich bin Princess X“ von Cherie Priest ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Der Comicstil erinnerte mich eher an ein Buch für jüngere Jugendliche, jedoch ist die Handlung extrem spannend, weshalb ich es für Jugendliche ab 14 und als YA Buch empfehlen würde.

 

Worum geht es ?

Libby und May sind beste Freundinnen, seit sie zur gleichen Zeit neu an einer Schule gelandet sind. Libby stirbt mit ihrer Mutter bei einem Verkehrsunfall. Jahre später wird May auf eine längst verschwunden geglaubte Figur aufmerksam, die sie an einen Schaufenster sieht – Princess X, die sie gemeinsam mit May in einer Freistunde entwickelt hat, und zu der sie viele Abenteuergeschichten erfunden haben. Die Prinzessin sieht ihrer verstorbenen Freundin extrem ähnlich – und auch sonst ist die Geschichte ganz anders. Fasziniert begibt sich May auf die Suche – denn sie zweifelt mittlerweile an dem Ableben ihrer besten Freundin.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Comicstil hat mich davon abgehalten, schon früher zu dem Buch zu greifen. Beim Lesen ist mir dann aufgefallen, dass die Comics für die Handlung unerlässlich sind, und in dem überwiegend texthaltigen Buch eine zusätzliche Spannungskomponente geben.

May ist mir als Protagonistin sehr sympathisch und ich habe in ihr eine Identifikationsfigur gefunden. May lebt, ganz anders als Libby, in einfacheren Verhältnissen, und schlussendlich bei ihrem Vater, der sich dann doch noch von seiner Mutter getrennt hat. Die ständigen Umzüge und Veränderungen machen May zu schaffen, ebenso ist es schwer für sie, den Tod ihrer besten Freundin, mit der sie so viel geteilt hat, so verarbeiten.

Princess X taucht plötzlich in ihrem Leben auf, die Faszination, die von ihr ausgeht, teilen viele andere, so dass es haufenweise Fanartikel gibt. May wird sehr neugierig –und sucht sich auch professionelle Hilfe bei ihrer Websuche.

Sehr schön finde ich die Anlehnung im Comic an die dann doch real existierenden Personen. Die Handlung war durchwegs spannend geschrieben – ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Aufklärung war fast vollständig, warum der Rabe nicht mehr helfen konnte, war mir jedoch auch bis zum Schluss nicht klar.

 

Fazit: Ein sehr spannender Comic-Roman für Jugendliche und junge Erwachsene.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

erste liebe

Ein Mausklick bis zum Kuss

Anne Wilkens
Flexibler Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 17.02.2010
ISBN 9783760735979
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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56 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Mortal Engines - Krieg der Städte

Philip Reeve , Gesine Schröder , Nadine Püschel
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.10.2018
ISBN 9783596702121
Genre: Fantasy

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139 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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The Crown's Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 15.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

Rezension:

The Crown’s Game von Evelyn Skye ist im August 2018 im Gulliververlag erschienen, das englischsprachige Original ist unter dem gleichen Titel veröffentlicht worden. Ich hatte bisher noch nichts von dieser Autorin gelesen oder gehört, jedoch hat mich der Klappentext sehr neugierig auf das Buch gemacht.

 

Worum geht es?

Im russischen Zarenreich trifft der Zar die Entscheidung, dass es einen neuen Hofmagier braucht – denn die Krone soll bald an den Kronprinzen übergeben werden, und dem stehen mächtige Feinde an den Grenzen gegenüber. Diesmal leben jedoch nicht ein Magier, sondern zwei. Davon weiß jedoch nicht mal einer der beiden Ausbildner. Daher muss „Das Spiel der Krone“ durchgeführt werden, um die gesamte Magie auf einer der beiden Personen zu bündeln. In einem Wettkampf treten daher Vika, in die sich der junge Zar verliebt hat, sowie der beste Freund des Zaren, Nikolai, gegenander an. Und auch zwischen Vika und Nikolai knistert es.

 

Meine Meinung:

Meiner Meinung nach handelt es sich wahrscheinlich um das beste Jugendfantasybuch, das 2018 bisher erschienen ist, denn dieses Buch bringt alles mit, was die perfekte Geschichte braucht. Ich habe in Vika eine Identifikationsfigur gefunden und konnte die Welt durch ihre Augen sehen. Angefangen vom Leben im Dorf, bis hin zu den Trainings mit ihrem Vater und den Aufgaben, die gestellt werden, sowie die Art der Magie, die sie verwendet hat.

Alles ist sofort in meinem Kopfkino sichtbar gewesen, das führe ich auf den tollen Schreibstil zurück, bei dem die Seiten nur so dahingeflogen sind. Viele direkte Reden sorgen dafür, dass die Leserin schnell einen Eindruck vom Charakter und der Denkweise der einzelnen Personen bekommt, auch wenn diese im Buch dann keine große Bedeutung für die Handlung haben. Obwohl ich noch nie in Russland war, konnte ich mir von der Umgebung ein gutes Bild machen, das sich harmonisch in den Text eingefügt hat und das ich während des Lesens auch nicht korrigieren musste.

Auch der Konkurrent Nikolai ist mir ans Herz gewachsen, wodurch es für mich doppelt bitter war, herauszulesen, wer von den beiden letztendlich das Spiel gewinnen wird, denn dass es zwei Sieger geben könnte oder sie sich die Magie teilen dürfen, wird bereits zu Beginn der Handlung kategorisch ausgeschlossen – einer muss sterben.

Der Kronprinz hat eine zentrale Rolle und weiß über weite Teile der Handlung gar nicht, wie sehr er zwischen die Fronten geraten ist, und wie groß sein Beitrag zu den Ereignissen ist. Auch diese Sichtweise ist gut geschrieben.

Alle Charaktere machen im Laufe des Buches eine große Entwicklung durch, was dieses Werk ganz besonders lesenswert macht, da es sich nicht auf „gut und böse“, „richtig oder falsch“, also „schwarz und weiß“ reduzieren lässt und eine Option nicht zwingend besser ist als die andere:

 

Fazit: Für mich bisher das beste Jugendfantasybuch 2018.

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651 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 116 Rezensionen

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Aquila

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.08.2017
ISBN 9783785586136
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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88 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

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Tiergeister AG - Achtung, gruselig!

Barbara Iland-Olschewski , Stefanie Jeschke
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845820422
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Arik ist der Rauhaardackel zweier Kinder, der plötzlich in einem Loch im Wald auf andere, irgendwie seltsame, Tiere trifft. Arik möchte, als guter Hund, selbstverständlich unbedingt zurück zu seiner Familie. Die anderen Tiere erklären ihm, dass das nicht geht, denn Arik ist gestorben und fristet jetzt sein Dasein als Tiergeist – und wird auf die Schule für Tiergeister aufgenommen. Die größte Gefahr für einen Tiergeist? Klebrige Kinderhände, denn die Berührung durch diese lässt einen Tiergeist für immer erstarren.

 

Bisher habe ich von der Autorin noch nichts gelesen und manchmal gefallen meinem 6-Jährigen auch Bücher für ältere Kinder ganz gut. Da er mit dem Tod eines Haustieres nicht gut umgehen kann und immer noch sehr traurig ist, wollte ich die Geschichte zuerst selbst lesen, um danach zu wissen, ob ich ihm das Buch zumuten kann und verzichte lieber darauf. Das Aussehen der verstorbenen Haustiergeister ändert sich mit der Todesursache und besonders empfindliche oder empathische Kinder können sich dadurch betroffen fühlen.

Die Illustrationen finde ich gelungen, da auf eine zu naturnahe Zeichnung der Defizite nach dem Tod verzichtet wird und die Tiere nach wie vor ein gelungenes Kindchenschema aufweisen und dadurch alle, auch im Tod, süß rüberkommen. Das Cover gibt da schon einen guten Einblick in den Zeichenstil, Bild und Text passt stets zusammen.

Die zentralen Themen des Buches sind Freundschaft und Zusammenhalt, weshalb das Buch für die Altersgruppe auch gut geeignet ist. Die geringe Länge des Textes wird großzügig durch Illustrationen aufgelockert, wodurch das Buch auch schon von gut lesenden 8-Jährigen selbstständig gelesen werden kann.

Ich weiß zwar, dass es noch weitere Bände in der Reihe geben wird, jedoch finde ich die Handlung im ersten Buch etwas zu unrund – wie genau Arik zu Tode gekommen ist, habe ich scheinbar nicht ganz verstanden. Es treten viele Tiere (ganz besonders Lehrer) einmal auf, die dann in der weiteren Geschichte keine Rolle mehr spielen. Gerade für jüngere Kinder glaube ich, dass die Vielzahl der Figuren, die bereits im ersten Band auftauchen, zu Verwirrung führen kann. Besser wäre es meiner Meinung gewesen, zu überlegen, ob man wirklich so viele verschiedene Tiere bereits im ersten Band braucht, wen man weglassen kann und über wen dafür lieber etwas mehr erzählt wird (zum Beispiel über Ariks Familie, über die man so gut wie nichts erfährt).

Der parallele Handlungsstrang um Lisa war gut gewählt – jedoch kann ich sie altersmäßig kaum einordnen. Für Grundschule (die Altersempfehlung des Buches) scheint es mir doch seltsam, dass Buben alleine in ein Bad gehen dürfen (würde ich einem unter 10-Jährigen nicht erlauben, so ganz ohne Erwachsenen, auch nicht in der Gruppe) – und ansonsten finde ich es schade, dass das Buch nicht über gleichaltrige geschrieben wurde, damit sie die Zielgruppe besser ansprechen (Grundschüler), die eben noch nicht so viel alleine machen dürfen.

 

Fazit:  Alles in allem eine interessante neue Idee, restlos überzeugt hat es  mich jedoch nicht.

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

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Scarlett

Laurel Remington , Britt Somann-Jung
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551520968
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch „Scarlett – Ein Löffelchen Geheimnis und der Duft von Magie“ von Laurel Remington ist im Juli 2018 im Chickenhouse Verlag erschienen. Die Altersempfehlung ist ab 10 Jahren, bei dieser Empfehlung schließe ich mich gerne an. Auch für Mamas ist das Buch auf jeden Fall geeignet.

 

Worum geht es?

Scarlett hat es nicht leicht im Leben, denn sie lebt nicht nur alleine mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester, sie ist auch die Hauptakteurin im sehr erfolgreichen Blog ihrer Mutter. Leider schreibt diese Hauptsächlich von Problemen bei der Erziehung und den Schattenseiten des Alltags mit Kindern, so dass jeder Fauxpas von Scarlett im WWW breitgetreten wird –  natürlich wird der Blog von anderen SchülerInnen und Lehrpersonen gelesen, weshalb Scarlett sämtliche Hobbies aufgegeben hat und versucht, ein möglichst langweiliges Leben zu führen. Erst mit dem Krankenhausaufenthalt der älteren Nachbarin entwickelt Scarlett ein Hobby das Backen, denn das geheimnisvolle Kochbuch und die großartige Küche lassen sie nicht mehr los. Schon bald stößt das neue Mädchen an der Schule, Violet, dazu und sie gründen gemeinsam den geheimen Kochclub.

 

Meine Meinung:

Die zentralen Themen des Buches sind, neben der neuen Medien, Familie, Nachbarschaft und Freundschaft. Die Nachbarin von Scarlett und ihrer Familie braucht Unterstützung zu Hause, weshalb ihr berühmter und wohlhabender Neffe sie lieber in einem Pflegeheim sehen möchte, was die alte Dame auf gar keinen Fall möchte.

Schon vom Beginn weg kann ich mich gut mit Scarlett identifizieren (okay, mein jüngeres Ich kann es) und ich verstehe, wie sehr sie darunter leidet die Hauptakteurin im Blog ihrer Mutter zu sein. Dass aber bisher keine Lehrer von Scarlett auf die Mutter zugegangen sind, kann ich nicht verstehen, aber sonst gäbe es schließlich diese Geschichte nicht. Scarlett hat schon mehrmals versucht, mit ihrer Mutter darüber zu reden, wie unangenehm die Situation für sie ist – und obwohl sie den Alltag der Familie organisiert, wenn ihre Mutter mal wieder am Arbeiten ist, findet sie wenig Gehör. Die Mutter ist stolz darauf, sich selbst erhalten zu können und denkt daher gar nicht daran, den so erfolgreichen und lukrativen Blog einzustellen und stürzt sich nur noch weiter in die Arbeit. Außerdem erhält die 12-Jährige Protagonistin zu Hause keinen Zugang zum Internet, mit ihren Problemen wird sie vollkommen alleine gelassen.

Beim Backen vergisst Scarlett dann die Zeit, fürchtet sich aber davor, von ihrer Mutter bei dem Hobby erwischt zu werden, weil es sonst wieder im Blog verarbeitet wird. Diese Angst ist beim Lesen spürbar, wie auch die anderen Emotionen, die in diesem Buch geschildert werden.

Schnell hatte ich beim Lesen sowohl die handlungstragenden Charaktere wie auch die Umgebung vor Augen, so dass ich regelrecht beim Lesen in die Handlung hineingefallen bin. Der Schreibstil ist einfach genug für Kinder und ausführlich genug, dass sich auch Erwachsene noch etwas mit dem Buch anfangen können. Trotzdem glaube ich, dass das Buch hauptsächlich Mädchen ansprechen wird, auch von der Aufmachung her werden Burschen weniger danach greifen, was ich schade finde, denn Kochen, Backen und Bloßstellung durch die Eltern geht beide Geschlechter etwas an.

Ich habe mitgefiebert, mitgelacht, mitgeweint und mich mitgefreut. Das einzige im Buch vorkommende Rezept habe ich nicht nachgebacken, weil ich bei Temperaturen von über 30 Grad über Wochen hinweg nicht den geringsten Drang zum Backen von Zimtteilchen verspüre – ab dem Spätherbst ist das aber sicher einen Versuch wert, vielleicht mit dem eignen Kind in der Adventzeit.

 

Was ich mir auf jeden Fall aus dem Buch mitnehme ist die Idee des Kochbuchs für „die kleine Köchin“, wobei ich das Buch für „den kleinen Koch“ schreiben werde, damit sämtliche Lieblingsrezepte aus der Kindheit erhalten bleiben. Dabei werde ich auch Figuren wählen, die meinem Sohn gut gefallen, und beginne mit „Super Marios Tomatensugo“.

 

Fazit: ein wunderbar geschriebenes Buch, das ich Mädchen ab 10 und deren Müttern und Großmüttern wärmstens empfehlen kann.

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235 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

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Vier.Zwei.Eins.

Erin Kelly , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.08.2018
ISBN 9783651025714
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Vier. Zwei. Eins.“ ist das erste Buch, das ich von der Autorin Erin Kelly lese. Das Buch ist mit Klappbroschur im Fischer(Scherz) Verlag erschienen. Da ich mich sehr für Sonnenfinsternis und Astronomie allgemein interessiere und auch den einen oder anderen Thriller lese, dachte ich, das Buch wäre die perfekte Kombination.

 

Worum geht es?

„Kit behauptete, es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen; ich glaube eher, es dauerte zwölf Stunden. Wir haben uns darauf geeinigt, uns nicht einig zu sein (S. 28)“.

Kit und Laura sind seit Studienzeiten ein Paar. Die Geschichte beginnt 1999 bzw. 2015 und verläuft in zwei parallelen Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen, die jeweils abwechselnd von Laura und Kit, den beiden Protagonisten des Buches, erzählt werden.

Außerdem ist das Buch in verschiedene Abschnitte gegliedert, die den Phasen einer Sonnenfinsternis entsprechen. Bei den Kapitelüberschriften gibt es ein entsprechendes Symbol.

 Kit ist Astrophysiker und studierte in Oxford, hat einen Zwillingsbruder, Mac, in dessen Schatten er permanent steht und ist passionierter Sonnenfinsternisjäger. Laura möchte im sozialen Bereich arbeiten, kann sich schnell für eine Sache begeistern und hat das Bedürfnis, Menschen um sich herum zu helfen. Laura und Kit verbringen die Sonnenfinsternis 1999 zusammen, bei der nicht viel zu sehen ist, da Wolken durchziehen. Am Rückweg von der Sonnenfinsternis wird Laura Zeugin von der Vergewaltigung einer jungen Frau, Beth, und zwischen den beiden entsteht eine Verbindung.

 

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar gelesen. Wäre ich anders zu dem Buch gekommen, hätte ich nach 100 Seiten sicher abgebrochen, da es das Buch nicht geschafft hat, mich bis dahin in seinen Bann zu ziehen. Das Lesen der ersten beiden Abschnitte empfand ich als zäh und habe dafür eine Woche gebraucht, in der ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt habe.

Mir hätte die Geschichte besser gefallen, wenn sie chronologisch erzählt worden wäre. Laura und Kit als Erzählende plus zwei Zeitebenen waren mir zu viel – vor allem, wo beim Gerichtsverfahren um die Vergewaltigung nochmal ganz viele andere Personen Gehör gefunden haben und ich irgendwann nicht mehr wusste, aus wessen Sicht ich gerade lese. Hier wäre ein Weniger an Stilmitteln ein Mehr für mich gewesen, was die Lesbarkeit angeht.

Die wichtigen Nebenpersonen bleiben aus meiner Sicht sehr flach, die Geschichte konzentriert sich auf die Protagonisten und Beth. Sowohl von Mac und seiner Lebensgefährtin und besten Freundin von Laura, Ling, habe ich nur ein sehr flaches Bild. Richard bekommt etwas mehr Profil, daher bin ich davon ausgegangen, dass er etwas Entscheidendes zur Handlung wird beitragen. Durch die wenigen zur Auswahl stehenden Personen, die für mich irgendwie komisch waren, war es mir nicht möglich, eine Identifikationsfigur in der Geschichte zu finden.

Bei einem Thriller hätte ich mir mehr Spannung erwartet – das Cover weist auch auf mehr Spannung hin. Die Erzählweise der Verhandlung reicht nicht an Grisham heran und nimmt trotzdem einen guten Teil des Buches ein und ist für mich der spannendere Teil der ersten Hälfte, in der es sehr viele Längen gibt, auf die man aus meiner Sicht nach Lektüre des Buches hätte verzichten können, ohne dass die Geschichte etwas verloren hätte. Vom Umfang her hätten 100 Seiten weniger mit Nebensächlichkeiten trotzdem noch ausgereicht, da es das Buch auf über 460 Seiten bringt.

Was mich außerdem gestört hat, war, dass auf Seite 304 für einen Absatz von der „Ich-Perspektive“ in die allwissende Erzählform gewechselt wird „Vier Wochen, nachdem (… wegen Spoilergefahr ausgelassen), heirateten Laura Langrishe und Kit McCall, (…) im Standesamt von Lambeth. Als Christioper und Laura Smith verließen sie das Gebäude (…). Es gab kein Hochzeitsfrühstück, niemand trug die Braut über die Schwelle (…)“. Und danach geht es im Halbabsatz weiter mit „Wir waren erst zweiundzwanzig, und die stille Intensität dieser Woche war einfach zu viel für zwei halbe Kinder“.

Die Auflösung war für mich zwar logisch, aber fast schon enttäuschend und liefert meiner Meinung nach nicht genug Anlass für die Vorkommnisse. Ja, es waren viele Geheimnisse in diesem Buch, jedoch glaube ich nicht, dass es diese Geheimnisse wert werden, in Echt damit zu leben und so viele Strapazen für 16 Jahre auf sich zu nehmen. Irgendwann wäre der passende Zeitpunkt da, um dem Partner gegenüber geständig zu sein, ein ehrliches Fundament zu schaffen (was meiner Meinung nach bereits VOR der Eheschließung unbedingt her gehört) und dann darauf aufzubauen.

 

Fazit: Ein Thriller mit zu wenig Thrill und unrunden Figuren, zähe erste Hälfte, vollständige Aufklärung.

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Das Ende ist erst der Anfang

Chandler Baker , Gerda Bean , Vivien Heinz
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522202480
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Das Ende ist erst der Anfang“ von Chandler Baker (englisches Original: This is not the End) ist 2018 im Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH als gebundene Ausgabe erschienen. Die Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren.

 

Bisher habe ich nichts von der Autorin gelesen und war gespannt auf die zukünftigen Technologien, die eine Erweckung von den Toten ermöglichen. Ganz besonders interessiert hat mich auch, wie die 17-jährige Lake ihre Entscheidung treffen wird. Ihre Eltern erwarten von ihr, dass sie durch die Möglichkeit der Wiederauferstehung den nach einem Unfall behinderten Bruder heilt, sie hätte gerne ihre beste Freundin oder ihren Freund zurück, die erst kürzlich bei einem Autounfall, bei dem Lake auch dabei war, ums Leben gekommen sind.

 

Das Cover mit der schwarz-weißen Farbgestaltung und der weiblichen Figur passt gut zur Thematik des Buches und hätte mich das Buch auf jeden Fall in die Hand nehmen lassen. Die Altersempfehlung habe ich als erwachsene Leserin, die beruflich mit der Zielgruppe zu tun hat, mal außen vor gelassen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass ich dieses Buch eher von 16 aufwärts empfehlen würde, da ich der Meinung bin, dass die im Buch aufgegriffene Thematik in der Ausführung für junge Jugendliche in ihrer Vielschichtigkeit nicht erfassbar ist. Lake muss die wahrscheinlich schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen und ist dabei alleine, bis sie auf einen alten Klassenkammeraden, Ringo, trifft, mit dem sie sich überraschend anfreundet. Außerdem bemerkt sie, dass ihr vieles verschwiegen wurde – sei es von der Familie oder von ihren Freunden und es wird ihr klar, wie schwer es ist, eine Entscheidung zu treffen, weil es immer Puzzleteile gibt, die einem fehlen und die eine Entscheidung im Nachhinein dann als falsch erscheinen lassen. Ich empfehle daher dieses Buch für 16 bis 20-Jährige, die sich mit den Themen Moral und Ethik beschäftigen. Über wissenschaftliche Theorien in diesem Werk findet man wenig, ich habe keinen Einblick von der technischen Seite bekommen können, die ich mir so sehr gewünscht habe.

 

Der Schreibstil ist locker und leicht, die futuristische Welt, in der das Buch spielt, ähnelt bis auf manche Technologien der heutigen Welt sehr und auch die Jugendlichen scheinen sich nicht verändert zu haben. Ich hätte in der Zukunft eine größere Überwachung erwartet, die anscheinend nicht eingetreten ist, sowie Probleme mit Wasser- oder Nahrungsversorgung oder Migrationsbewegungen. So es diese in dem Setting geben sollte, finden auch sie im Buch keinen Niederschlag und das Buch beschäftigt sich linear mit dem Thema der „Wiederbelebung“ in all seinen Facetten und klammert dabei andere gesellschaftliche und politische Entwicklungen vollkommen aus.

 

Das Buch hat bei mir lange nachgewirkt und bleibt im Gedächtnis. Ständig habe ich mich gefragt, wie ich entscheiden würde. Wer hatte es „verdient“? Welche Konsequenzen würden aus dieser Handlung erwachsen? Wie ginge es der Person dann dabei? Es ist also schwer, das Gelesene wieder aus dem Kopf zu bekommen.

 

Fazit: Definitiv ein Buch für ältere Leserinnen, die Altersempfehlung passt meiner Meinung nach nicht – eine 13-jährige wird sich damit noch nicht viel anfangen können.

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Spiele-Comic Abenteuer: Ritter 02 (Hardcover) (AT)


Fester Einband
Erschienen bei Pegasus Spiele Gmbh, 01.05.2018
ISBN 9783957891228
Genre: Sonstiges

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Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

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