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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Am Abgrund lässt man gern den Vortritt

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 21.03.2018
ISBN 9783651025196
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Am Abgrund lässt man gern den Vortritt“ ist der zehnte Fall von Kommissar Hubertus Jennerwein. Für diesen Band hat sich Autor Jörg Maurer etwas Besonderes einfallen lassen, denn diesmal steht, wie in Band 1, das Ehepaar Grasegger im Mittelpunkt der Handlung, jedoch auf komplett unterschiedliche Art und Weise wie beim Reihenauftakt. Die Bücher sollten in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

 

Zum Inhalt:

Hubertus hat endlich mal länger frei und möchte sein Sabbatical in Schweden verbringen. Just da wird Ignaz Grasegger, der bald wieder legal als Bestatter im Kurort hätte arbeiten dürfen, entführt. Seine Frau Ursel vertraut sich dem beurlaubten Ermittler an und die beiden ermitteln gemeinsam. Als Jubiläum, so zu sagen, gibt es auch ein Treffen mit Kollegen Kluftinger und viel aus dem beruflichen Werdegang des Kommissars wird breitgetreten.

 

Meine Meinung:

Die Handlung ist mir teilweise zu sehr an den Haaren herbei gezogen, übertrieben oder teilweise (beruflicher Werdegang, Familienfeier) nur geschrieben worden, um die Seiten zu füllen. Schade, denn ich hätte gerne mehr Handlungsrelevantes gelesen. Gewohnt witzig ist dieser Fall schon wieder, allerdings driftet die Handlung zu oft ab, die Motive sind schnell für Fans der Reihe ersichtlich, einige Wendungen scheinen jedoch an den Haaren herbeigezogen zu sein.

In Summe war es mir etwas zu viel Verschwörung und Mafia, zu wenig Tiefgang (vor allem die Kinder der Graseggers hätten meiner Meinung nach noch mehr hergegeben) und zu viel Nebenhandlungen in der Geschichte.

Bisher der für mich schwächste Band der Serie, ich bin jedoch gespannt, wie es weitergeht, und hoffe, dass die Fälle dann wieder mehr im Mittelpunkt stehen und die Nebenhandlung tatsächlich nur nebenbei ein bisschen erzählt wird.

 

Fazit: Ich hätte mir mehr Fall und weniger Nebenhandlung gewünscht.

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537 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 167 Rezensionen

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Scythe – Der Zorn der Gerechten“ ist der Mittelband der Skythe-Trilogie von Neal Shusterman. Der erste Band sollte unbedingt vor dem zweiten Band gelesen werden, da die Handlung aufbauend ist und der zweite Band ohne die Vorkommnisse und Erklärungen von Band 1 schwer zu verstehen ist.

 

Nach dem ersten Band vergeht kaum Zeit, bis der zweite Band beginnt. Citra ist jetzt Scythe Anastasia und hat, wie die meisten weiblichen Scythe der Geschichte, einen Vornamen einer historischen Person bekommen. Als Jung-Skythe arbeitet sie eng mit einer erfahrenen Scythe zusammen, in ihrem Fall mir der „Grand Dame des Todes“, mit Scythe Curie. Das Besondere an Anastasia ist ihre Nachlesemethode, mit der sie bei vielen älteren Scythe und ganz besonders bei der Neuen Ordnung auf Ablehnung stößt. Auf sie und Scythe Curie werden Anschläge verübt, die Motive liegen im Dunkeln.

Ebenso tritt auch Rowan, als Hauptperson aus Band 1, wieder in Erscheinung, und zwar als geheimnisvoller Scythe Luzifer, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, weniger ehrenwerten Scythe nach dem Leben zu trachten und diese zu töten.

Die wahrscheinlich interessanteste Figur des Mittelbandes ist der Thunderhead, der am Ende jedes Kapitels seine Gedanken mit den Leser*innen teilt und für mich als einziger durchgehend spannenden Input geliefert hat.

Auch im zweiten Band steht wieder ein Mensch im Fokus, der einen weiteren Erzählstrang in diesem Buch anführt und somit weiteren Einblick in die Welt liefert – denn hier läuft nichts so, wie es sich der junge Mann ursprünglich erwartet hat.

Der Schreibstil ist nach wie vor packend, so wie auch in Band eins, eine sehr bildhafte Sprache und viele Dialoge haben mich mitten hinein in die Handlung versetzt. Ebenso war es schön, alte Bekannte aus dem ersten Band wieder zu sehen und noch weiter in die Welt einzutauchen.

Meine Hauptkritik ist es, dass sich ab etwa der Mitte des Buches, die Handlung extrem zu ziehen anfängt und die Handlungsdichte für etwa 200 Seiten sehr gering ist. Natürlich kann es sein, dass diese Teile für den dritten Band relevant sind, da dieser Band erst 2019 erscheint, finde ich den Bogen zu weit gespannt. Nach wie vor liegt vieles im Dunkeln, auch wenn auf den letzten 100 Seiten des Buches erneut viel Spannung aufgebaut und bis zum Ende des Buches aufrecht erhalten wird.

 

Fazit: Typisch für einen Mittelband, nicht so gut wie Band 1 und hoffentlich eine gute Überleitung zum spannenden Finale.

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40 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Ein bisschen Vertrauen, bitte! (Verliebt in Eden Bay 2) (Chick-Lit;Liebesroman)

Saskia Louis
E-Buch Text
Erschienen bei null, 06.11.2018
ISBN B07K8V4D5J
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Ein bisschen Vertrauen, bitte!“ ist der zweite Band der Eden-Bay-Reihe von Saskia Louis. Die Bände können zwar unabhängig voneinander gelesen werden, jedoch macht es doch Sinn, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Ich habe zuerst Band zwei und dann Band 1 gelesen.

 

Katie ist Maklerin und verkauft für einen guten Freund teure Objekte und Sawyer ist Ex-Seal und Polizeichef der kleinen Stadt Eden Bay. Durch eine Einbruchsserie kreuzen sich die Wege der beiden immer wieder.

 

Das besondere an diesem Band ist, dass jedes Kapitel mit einem Brief von Katie an Sawyer beginnt – was mir sehr gut gefallen hat und tiefe Einblicke in ihr jüngeres Ich gibt. Ansonsten kann ich mir sowohl mit Katie als Protagonistin wie auch mit Sawyer zu wenig anfangen, in dieser Geschichte fehlt mir die Identifikationsfigur und ich finde auch beide Charaktere nicht über die Maßen interessant. Sawyer ist sowohl charakterlich wie auch optisch nicht ansprechend, weshalb ich teilweise nur halbherzig mit Katie mitgefiebert habe, wie sich die Geschichte aufklärt.

 

Was mir, wie immer, sehr gut gefallen hat, sind der Schreibstil der Autorin und die witzigen Dialoge, ebenso bringt die Spannung um die Einbruchsserie ein zusätzliches Element in die romantische Handlung. Was mir weniger gut gefällt sind Handlungen, die sowohl Katie wie auch Sawyer setzen, die für mich so gar nicht zu ihrem sonst geschilderten Charakter passen – genauer möchte ich das jedoch nicht ausführen, weil es die Geschichte spoilern würde.

 

Fazit: Eine für mich interessante Serie, jedoch wurde ich mit den Protagonisten nicht so richtig warm.

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28 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Dark Call - Du wirst mich nicht finden

Mark Griffin , Mark Griffin , Conny Lösch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 15.03.2019
ISBN 9783959672726
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ein Arschvoll Ratschläge

Kai Twilfer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2018
ISBN 9783404610082
Genre: Humor

Rezension:

„Ein Arschvoll Ratschläge. Wie wir ohne Klugscheißer viel entspannter leben“ ist im Oktober 2018 im Bastei Lübbe Verlag als Taschenbuch erschienen. Vom Autor Kai Twilfer habe ich bereits ein Buch, leider noch ungelesen, zu Hause und war daher sehr neugierig auf den (Nicht-) Ratgeber.

 

Worum geht es?

Gibt es nicht zu viele Ratschläge auf dieser Welt? Sowohl gebetene als auch ungebetene Vertreter? In diesem Buch werden gut gemeinte Ratschläge zu verschiedenen Themenbereichen humorvoll aufgerollt, der Autor gibt tiefe Einblicke in sein Leben, was dem Buch noch zusätzlich eine persönliche Note verleiht.

 

Meine Meinung:

Ich konnte das Buch beim Lesen kaum aus der Hand legen. Gerade im Genre Humor ist es oft so, dass der Inhalt nicht mit dem witzigen Klappentext und dem tollen Cover mithalten kann, weshalb ich beim Lesen der ersten Kapitel erst mal skeptisch war. Außerdem handelt es sich um einen deutschen Autor, was bedeutet, dass er den österreichischen Humor nicht zwangsweise trifft.

Da ich eine ähnliche Art zu denken und formulieren habe, wie der Autor, musste ich ganz oft beim Lesen lachen. Der (Selbst)Optimierungswahn wird schonungslos durch den Kakao gezogen und der Autor plädiert, auf sehr humorvolle Weise, zu mehr Geduld mit sich selbst und anderen und mehr Gelassenheit im Leben allgemein.

Eine große Rolle spielt die WG, die im Wohnhaus des Autors lebt, sind dort doch viele „Ratschläger“ zu finden, die es nur gut mit ihren Mitmenschen meinen und, nach eigenem Empfinden, selbst die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben. Den vegetarischen Abend konnte ich mir daher bildlich vorstellen und musste dabei fast die ganze Zeit lachen, auch, wenn es für das arme Ernährungsopfer in der Situation sicher alles andere als lustig war.

Neben dem Autor finde ich den Hausmeister, um den es auch immer wieder geht, sehr unterhaltsam und kann mir auch diese Person sehr gut vorstellen. Besonders unterhaltsam fand ich, dass in diesem Fall der Autor vom Beratenen zum Ratgeber wurde und die Thematik dadurch auch von der anderen Seite beleuchtet wurde.

Neben dem Unterhaltungswert punktet das Buch auch dadurch bei mir, da es zur Selbstreflexion anregt. Welchen Rat will und sucht man selbst tatsächlich? Wer ist für mich tatsächlich qualifiziert, mit den gewünschten Rat zu erteilen und hilft mir dadurch tatsächlich weiter? Brauche ich wirklich noch einen Ratgeber oder bin ich auch in der Lage, meinen Kopf anzustrengen und darüber nachzudenken, was ich in dieser Situation wirklich brauche?

 

Fazit: Ein sehr witziger (Nicht)Ratgeber mit persönlicher Note, der auch zum Nachdenken anregt.

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Tod am Semmering

Beate Maly
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 19.10.2016
ISBN 9783954519958
Genre: Historische Romane

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nein! Ich geh nicht zum Seniorentreff!

Virginia Ironside , Gertrud Wittich
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 10.12.2012
ISBN 9783442472567
Genre: Romane

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Nein! Ich geh nicht zum Seniorentreff!

Virginia Ironside , Gertrud Wittich
Fester Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag (HC), 21.03.2011
ISBN 9783442312573
Genre: Romane

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(960)

1.653 Bibliotheken, 16 Leser, 9 Gruppen, 63 Rezensionen

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Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2012
ISBN 9783551311139
Genre: Jugendbuch

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Reisebericht eines T-Shirts

Pietra Rivoli , Christoph Bausum
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.10.2007
ISBN 9783548369457
Genre: Sachbücher

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754 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 100 Rezensionen

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Origin

Dan Brown
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 04.10.2017
ISBN 9783431039993
Genre: Krimi und Thriller

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Aura 3: Aura – Der Fluch

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 09.10.2018
ISBN 9783522202435
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Aura – Der Fluch“ ist der dritte Band der Aura Trilogie von Clara Benedict. Die Bücher sind aufbauend und sollten daher unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Ohne der Vorgeschichte sind die Handlungen der Charaktere nicht nachvollziehbar und verwirrend, mit der Kenntnis der Vorgeschichte passt dann alles wieder zusammen. Wer also die Vorbände noch nicht gelesen hat und das noch plant, sollte lieber keine Rezensionen lesen, da sonst die ersten beiden Bände komplett gespoilert werden.

 

Worum geht es?

Hannah muss, samt ihrer Gruppe, unbedingt von der Akademie verschwinden und sich verstecken, denn alle sind sich sicher: als natürliche Formerin schwebt Hannah in Lebensgefahr und es wird nicht lange dauern, bis sich andere Gruppen formieren und Jagd auf Hannah machen. Ganz überraschend schließen sich Valentin und seine Gruppe bei der Flucht an, was bereits einiges an Spannung verspricht.

 

Meine Meinung

Als sehr positiv empfinde ich es, dass alle drei Bücher innerhalb eines Jahres erschienen sind, so dass das Lesen möglich war, ohne erneut den Vorband durcharbeiten zu müssen, denn die Handlung schließt jeweils direkt an. Das Ende des zweiten Bandes ist ein regelrechter Cliffhanger und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht, nachdem Hannah aufgeflogen ist.

Hannah wurde mir durch die Bände hinweg immer sympathischer, ich mag die Richtung, in die sich ihr Charakter entwickelt hat. In Band eins viel es mir noch schwer eine Projektionsfigur zu finden, in Band zwei hatte ich hauptsächlich Mitleid mit Lea und war fasziniert von Raphael, im dritten und letzten Band stand Hannah durchgehend in meinem Fokus und ich hatte das erste Mal tatsächlich das Gefühl, die Welt durch ihre Augen zu sehen.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat ist, dass sich der Bogen zurück zum ersten Band gespannt hat, was das  Widersehen mit wichtigen Personen des Reihenauftakts ermöglichte. Zusätzlich ergibt sich das Spannungsfeld Raphael – Valentin – Hannah – Lea, was zusätzliche Herausforderungen für die ohnehin schon extrem schwierige Situation bedeutet.

Am Ende des Buches waren alle Fragen hinreichend beantwortet und nichts bleibt im Dunkeln. Ich muss gestehen, dass ich mir ein anderes Ende für die Geschichte gewünscht hätte, das geschriebene Ende jedoch sehr passend finde.

 

Fazit: eine Trilogie, die mir von Band zu Band besser gefallen hat.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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Berührung

Bruno Müller-Oerlinghausen , Gabriele Mariell Kiebgis
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Leben, 21.09.2018
ISBN 9783963660061
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch „Berührung. Warum wir sie brauchen und wie sie uns heilt“ von Bruno Müller-Oerlinghausen und Gabriele Mariell Kiebgis ist ein Sachbuch zum Thema „Berührungen“ und 2018 im Ullsteinverlag als Taschenbuch mit Klappbroschur erschienen. Das Cover zeigt eine junge Frau, die sich gerade rundum wohlfühlt, und hat damit mein Interesse geweckt. Die Aufmachung ist hochwertig, das Buch sieht nach einmaligem Lesen noch neuwertig aus.

 

Da ich beruflich ganz viel mit Nähe und Distanz zu tun habe, wollte ich unbedingt mehr und wissenschaftlich fundiert über Berührungen erfahren, ganz besonders interessiert habe ich mich für den großen Praxisteil. Leider war jedoch das Buch ganz anders als erwartet.

Das fiktive Paar Marie und Noah bleibt flach und stereotyp, die persönliche Note, die damit vermittelt hätte werden sollen, kommt bei mir nicht durch, auf mich wirkt es gewollt und nicht gekonnt und macht dadurch mehr kaputt als es auflockert.

Der erste Teil des Buches mit seinen Studien zu Berührungen im Allgemeinen fand ich interessant, allerdings liest es sich ab dem zweiten Drittel als Werbebuch für die von einem Autor entwickelte Massagetechnik und driftet thematisch total in verschiedene Massagetechniken ab, einen weiteren Schwerpunkt bildet Massage bei depressiven Erkrankungen.

Nachdem ich mich weder für verschiedene Massagetechniken interessiere noch an Depressionen leide und außerdem nicht in Deutschland wohne, ist es mir völlig egal, warum welche Therapie (nicht) von einer deutschen Krankenkasse bezahlt wird, was jedoch seitenweise erörtert wird.

Am meisten gefreut habe ich mich also auf den „großen Praxisteil“, wo keine einzige alltagstaugliche Übung vorgestellt wird, die für mich in irgendeiner Form neu gewesen wäre, außerdem bildet der „große Praxisteil“ nicht einmal ein Viertel des Buches, wodurch meine Erwartung an etwa halb Theorie und halb Praxis nicht erfüllt wurde. Außerdem fehlt mir die Wissenschaftlichkeit bei der Wirksamkeit der einzelnen Übungen, das hätte ich mir bei einem Sachbuch erwartet.

Das Gebiet Berührung und körperliche Liebe wird wieder von der Massageseite aufgerollt, schade, denn hier hätte es so viele für mich wesentlich interessantere Aspekte zu diesem Thema gegeben.

 

Fazit: Wer sich für Massagetechniken interessiert oder an Depressionen leidet, wird bei diesem Buch voll auf seine Kosten kommen. Alle anderen können das Buch nach dem ersten Drittel abbrechen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Mein Chef ist ein Arschloch, Ihrer auch?

Margit Schönberger
Flexibler Einband: 159 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag (HC), 24.02.2003
ISBN 9783442390533
Genre: Sachbücher

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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The One Best Man (Love and Order 1)

Piper Rayne
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 05.11.2018
ISBN 9783958183377
Genre: Liebesromane

Rezension:

„The one best man“ ist der Auftaktband einer neuen E-Book Serie des Autorinnenduos Piper Rayne. Das Buch ist ursprünglich auf Englisch erschienen und seit Anfang November im Forever (Ulllstein) Verlag erschienen.

 

Worum geht es?

In diesem erotischen Liebesroman geht es um Victoria, die mit ihrer kleinen Tochter zu ihrer kranken Mutter nach Chicago gezogen ist. Zu diesem Zeitpunkt war Victoria frisch geschieden von einem Anwalt, mit dem die Ehe ganz anders war, als sie sich das ursprünglich vorgestellt hat. Als sie ihre Tochter zur Schule bringt, trifft sie Reed,den äußert attraktiven Trauzeugen ihres Mannes, wieder und es beginnt zwischen Victoria und Reed zu knistern.

 

Meine Meinung zum Buch

Das Cover ist ein wahrer Blickfang, dadurch, dass das Gesicht nicht sichtbar ist, bleibt der Leserin viel Spielraum zum Interpretieren und Träumen. Sowohl Victoria wie auch Reed haben einiges an Geschichte und ganz unterschiedliche Lebenserfahrungen hinter sich, wodurch es klar ist, dass und warum es zwischen den beiden zu knistern beginnt. Hierbei möchte ich jedoch nicht ins Detail gehen, weil das das Lesevergnügen erheblich schmälern würde.

Was mir gut gefällt ist der lockere und bildhafte Schreibstil des Buches, der der Übersetzerin zu verdanken ist, denn ich war von Beginn weg mitten drin in der Handlung und konnte mir alle Personen und Orte sehr gut vorstellen, die Seiten sind beim Lesen nur so dahin geflogen.

Als negativ bewerte ich, dass sich sämtliche Probleme und Problemchen, die sich sowohl dem Paar wie auch den Einzelpersonen in den Weg gestellt haben, vollständig und ohne größeres Zutun lösen ließen. Auch, wenn es solche Glückspilze im wahren Leben geben mag, erscheint mir das bei den Lebensgeschichten von Victoria und Reed höchst unwahrscheinlich, dass sich sämtliche Schwierigkeiten so mir nichts, dir nichts in Wohlgefallen auflösen.

Dadurch ergibt sich für mich in Summe nur ein durchschnittliches Lesevergnügen, hätte ich mir doch mehr Ecken und Kanten in der Handlung gewünscht Da es bei der Reihe voraussichtlich so weitergehen wird, werde ich die Folgebände nicht lesen.

 

Fazit: Guter Schreibstil, zu wenig wahre Spannungselemente.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Schwindelfrei ist nur der Tod

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.05.2017
ISBN 9783596031450
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Schwindelfrei ist nur der Tod“ ist der achte Band der Jennerwein-Reihe. Wer sich die Geschichte um das Graseggerehepaar nicht spoilern möchte, sollte auf jeden Fall den ersten Band bereits gelesen haben, bevor er diesen Band liest.

Auch nach der Lektüre dieses Bandes bleibt mein Lieblingsband aus der Serie „Felsenfest ist nur der Tod“.

 

Worum geht es diesmal?

Diesmal trifft man ein Familienmitglied von Jennerwein (mehr möchte ich hier nicht verraten, es wäre schade um die Handlung) und lernt dadurch den Menschen hinter dem Ermittler wieder etwas besser kennen und verstehen.

Die Story jedoch geht um den Absturz eines Heißluftballons – der so zufällig nicht gewesen sein kann und in deren Causa der Kommissar ermittelt.

 

Meine Meinung:

Wieder eine typische Jennerwein-Geschichte, jedoch ist die persönliche Note diesmal besser ausgeprägt und auch die Sicherheitstipps, die in diesem Buch gegeben werden, sind nicht von der Hand zu weisen. Ich weiß also ganz genau, wo ich im nächsten Auslandsurlaub mein Geld unterbringen werde, damit es sicher vor Taschendieben ist – im Inland habe ich so wenig mit, dass mir ein Dieb wahrscheinlich auch noch etwas dazugeben würde.

Ich freue mich immer wieder, Neuigkeiten über die Graseggers zu lesen, denn auch deren Geschichte ist stets eng mit den Fällen verwoben. Auch diesmal fehlen die beiden natürlich nicht und tragen wieder wesentlich zur Entwicklung der Geschichte bei.

Der Schreibstil ist wie in den Vorgängerbänden. Wer damit gut klar kommt, wird auch diesmal wieder mit Genuss lesen. Wem bereits ein Vorgängerband nicht gefallen hat, wird auch hier nicht überrascht werden.

Fazit: Eine der persönlicheren Geschichten um den Kommissar, wie gewohnt.

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348 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

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Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 3

Bastian Sick
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 13.11.2006
ISBN 9783462037425
Genre: Sachbücher

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

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Gehen. Weiter gehen

Erling Kagge , Ulrich Sonnenberg
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 21.10.2018
ISBN 9783458177685
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch „Gehen. Weiter gehen – eine Anleitung“ von Erling Kagge ist die deutsche Übersetzung des norwegischen Originaltitels A ga. Ett Skritt om gangen und im Insel-Verlag als Hardcover im Oktober 2018 erschienen. Erling Kagge ist selbst Abenteurer, Weitwanderer und Bergsteiger und schreibt in diesem Buch über seine Leidenschaft, das Gehen.

Inhalt:
Obwohl das Buch als Sachbuch gehandelt wird, sehe ich das Buch eher als philosophisches Werk über das Gehen. Viele Zitate und Studien, die allesamt mit Quellen belegt sind, finden sich in diesem dünnen Buch, das trotz weniger Seiten der umfassend ist.

Meine Meinung:
Der Autor, der selbst als erster sowohl den Nord- und Südpol sowie den Mount Everest begangen hat, weiß definitiv wovon er schreibt. Auch wenn ich selbst passionierte Geherin (und eher den „Wild Urbs“ zuzurechnen bin als den Bergsteigern und Weitwanderern) eher gemütlichere und familientaugliche Touren bevorzuge, so kann ich aus eigener Erfahrung den Reiz des Gehens nachvollziehen und hatte während der gesamten Lektüre das Gefühl, dass mir der Autor direkt aus der Seele schreibt.
In vielen Sprachen, vor allem Sanskrit, worauf auch im Buch eingehend Bezug genommen wird, hat das Wort „gehen“ eine zentrale Bedeutung, die sich auch in der deutschen Sprache wieder findet. „Wie geht es dir?“ ist uns ebenso geläufig wie „etwas durchgehen“, jemanden etwas „angehen“ „umgänglich sein“ und „es geht“ als Synonym für etwas, das funktioniert. Gleichzeitig gehen wir immer weniger, so lange, bis nichts mehr geht und Menschen völlig ausgebrannt zurückbleiben, und nicht mehr „in die Gänge“ kommen.
Angesteckt durch meinen Mann zähle ich mittlerweile, wie viele andere auch, wie viele Schritte ich täglich gehe und bin ähnlich entsetzt wie der Autor. Durchschnittlich bewegen sich Frauen in meinem Alter etwa 4000 Schritte täglich und auch Kinder bewegen sich immer weniger und befinden sich viel öfter in geschlossenen Räumen und vor Bildschirmen, obwohl weithin bekannt ist, dass gerade motorische Erfahrungen eng mit dem kognitiven Lernprozess von Kindern verknüpft ist.
Das Gehen selbst wird von jeder möglichen Facette aus beleuchtet, so dass es „durchgängig“ spannend zu lesen ist.

Fazit: Ein tolles Werk für Menschen, die gerne gehen, und jene, die gerne mehr gehen würden- es geht!

       

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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16:32 - Gegen die Zeit

Jonathan Lenz
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.09.2012
ISBN 9783401068077
Genre: Jugendbuch

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764 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 171 Rezensionen

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Nur einen Horizont entfernt

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.05.2015
ISBN 9783810523952
Genre: Romane

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

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Unverfrorene Freunde

Klemens Pütz , Dunja Batarilo
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 21.09.2018
ISBN 9783550050343
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch „Unverfrorene Freunde. Mein Leben unter Pinguinen“ wurde von DEM Pinguinforscher geschrieben, von Klemens Pütz, der das Leben dieser Tiere seit bereits über drei Jahrzehnten erforscht. Da Pinguine meine absoluten Lieblingstiere sind, seit ich als Kind einen Stoffpinguin geschenkt bekommen habe, war ich auf dieses Buch ganz besonders gespannt. Erschienen ist es als Hardcover im Ullstein Verlag im September 2018. Eine E-Bookversion ist ebenfalls zum gleichen Preis erhältlich, jedoch würde ich aufgrund der tollen Fotos, die immer wieder im Buch zu finden sind, die gedruckte Version empfehlen.

 

Worum geht es?

Der Pinguinforscher berichtet über seine Arbeit mit Pinguinen, ganz besonders wird Stellung zum Zusammenleben, ganz besonders Partnerwahl, Brut- und Aufzuchtsverhalten genommen. Von den Arten, die im Buch näher beschrieben werden, handelt es sich hauptsächlich um Pinguine, die in der Antarktis heimisch sind, jedoch wird auch kurz auf kleinere Arten in wärmeren Gewässern eingegangen.

Themen wie „Pinguintourismus“ und „Klimawandel“ werden abgehandelt, informativ, mit Argumenten dafür und dagegen und stets ohne kritischem Zeigefinger, was das Lesen des Buches für mich sehr angenehm gemacht hat, da ich nie das Gefühl hatte, dass der Autor mir seine Meinung aufzwingen möchte, sondern dem Leser Anregungen und Informationen bietet, auf Basis derer die Bildung einer eigenen Meinung ermöglicht wird.

 

Meine Meinung zum Buch:

Da Pinguine meine Lieblingstiere sind, hatte ich bereits viel an Vorwissen, was den Lesegenuss dieses Buches überhaupt nicht geschmälert hat. Neben fachlichen Aspekten wird hier auch das Leben als Forscher beschrieben, wodurch dieses Buch meiner Meinung nach in keiner gut sortierten Schulbibliothek fehlen sollte. Die Erlebnisse sind persönlich, ungefiltert und zeigen auch die Schattenseiten der Forschungstätigkeit auf. Die Liebe des Autors zu seinem Beruf kommt beim Lesen ganz klar hervor, denn ich selbst könnte es mir nicht vorstellen, im „ewigen Eis“ mehrere Wochen oder Monate zu verbringen.

Die Beschreibungen sind kurzweilig, die Erzählung wird immer wieder durch mehrseitige Bilder von besuchten und beforschten Pinguinen beschrieben.

Ganz besonders interessant fand ich die Gedanken zum Tierschutz und verschiedenen gesetzlichen Vorgaben, die den Forschern das Leben schwer machen. Ich glaube, dass jede Methode, um an Mageninhalt zu kommen, besser ist, als den Pinguin dafür töten zu müssen, auch in diesem Bereich konnte ich viel Neues lernen.

 

Fazit: Ein toll geschriebenes Buch für alle, die sich für das Thema Pinguine oder Tierforschung im Feld interessieren.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir

Anne Vogd
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548377858
Genre: Humor

Rezension:

„Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir“ von Anne Vogd ist als Taschenbuch im Ullstein Verlag erschienen. Das knallig pinke Cover und die selbstironische Kabarettistin haben bei mir Lust auf das Buch gemacht. Doch bereits beim Untertitel „Prosecco zum Lesen“ hätte ich vorsichtig sein müssen.

 

Geschrieben ist das Buch in mehreren Kapiteln, die sich auch getrennt voneinander lesen lassen, so dass das Buch immer mal wieder zur Seite gelegt werden kann. Thematisch grast das Buch von Essen und Diäten über Beziehung und Erziehung alles ab. Der Schreibstil ist dabei locker zu lesen, die Gliederung der Kapitel angenehm und auch die eine oder andere Statistik, woher die Daten kommen, wird nirgendwo aufgeführt, bemüht, um darüber Witze zu reißen.

Raus war ich bei der seitenlangen Abhandlung über Wein, den ich erstens nicht mag und zweitens auch gar nicht vertrage. Da setzte bei mir erstmals das seitenweise Überblättern ein, und ich war überrascht, wie man so viel zu dem Thema schreiben kann.

Große Hoffnungen habe ich als Mutter und Lehrerin in das Kapitel Erziehung gesetzt und gehofft, was Neues herauszufinden. Die Tochter verhält sich absolut stereotyp, ich habe nicht das Gefühl, dass viel Persönliches über sie geschrieben wurde, von daher hätte man den Teil auch gleich weglassen können, was ich auch gut gefunden hätte – denn welcher Teenager findet sich schon gerne im Buch seiner Mutter wieder?

Auch mit dem Thema Karneval konnte ich mir nicht so viel anfangen, das Thema Ernährung hätte meiner Meinung nach mehr hergegeben, bei Mode war ich auch wieder thematisch raus und irgendwann dann glücklich, dass das Buch vorbei war. Wie bei einem Gläschen Prosecco eben: der erste Schluck schmeckt, der zweite geht bei mir noch und ab dann wird es richtig schlimm – so wie mit den abgedroschenen Witzen, die sich in jedem Kapitel dieses Buches mehrfach finden und mir beim Lesen nicht mal ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern konnten.

 

Fazit: Dieses Buch trifft mein Verständnis von Humor und Unterhaltung gar nicht, ich habe jedoch tapfer bis zum letzen Tropfen … äh, der letzten Seite … durchgehalten.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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12:48. Die Katastrophe beginnt

Jonathan Lenz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2013
ISBN 9783401504551
Genre: Jugendbuch

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92 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Und nebenan warten die Sterne

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2018
ISBN 9783596521814
Genre: Romane

Rezension:

Vor "Und nebenan warten die Sterne" habe ich "Morgen kommt ein neuer Himmel" von der Autorin gelesen. Da ich dieses Buch ganz interesant fand, habe ich auch zu diesem Roman gegriffen und kann sagen, dass es sich um mein absolutes Lieblingsbuch von dieser Autorin handelt.

Worum geht es?
Annie und Kirsten sind Schwestern, die beide an der Uni studieren. Da Annie für das Semester suspendiert ist, fährt sie nicht alleine zur Uni zurück, denn ihre Mutter, die ursprünglich zugesagt hat, sie zu fahren, muss überraschend zu einem wichtigen Geschäftstermin. Als der Zug, in dem Kirsten sitzt, verunglückt und Kirsten stirbt, bricht sowohl für Annie wie auch für deren Mutter eine Welt zusammen und beide Frauen überschütten sich mit Selbstvorwürfen.

Meine Meinung:
In Annie habe ich eine Projektionsfigur befunden. Trotz ihrer jungen Jahre wirkt sie einerseits sehr reif, und andererseits auch sehr unerfahren. Nach viel Aufarbeitungsarbeit begibt sich Annie raus aus der Komfortzone. Für die Mutter, die selbst eine schwierige Vergangenheit hat, ist die Situration ungleich schwieriger, hat sie doch den Job vor ihre Familie gestellt und nicht mitbekommen, dass Kirsten schlimme psychische Probleme hatte.
Beide Frauen hoffen, dass Kirsten nach wie vor am Leben ist und klammern sich an jedem Strohhalm, um sie zu finden. Diese Haltung finde ich total nachvollziehbar, denn gerade, wenn ein Unfall passiert, ist es sehr schwierig mit der Situation abzuschließen.
Der Schreibstil ist mitfühlend, einfühlsam und emotional. Von Beginn weg war ich mitten in der Geschichte drin und konnte das Buch beim Lesen nicht mehr auf die Seite legen, ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht, und habe in einem Rutsch durchgelesen.
Mir gefällt, dass die beiden Frauen aus ihrer jeweiligen Perspektive erzählen und dass beide eine große persönliche Entwicklung im Laufe der Handlung durchmachen.

Fazit: Für mich das bisher beste Buch der Autorin.

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Ich könnte am Samstag

Mark Watson , Stefanie Jacobs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2012
ISBN 9783453409415
Genre: Romane

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