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280 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

götter, fantasy, martina riemer, divinus, titanus

Essenz der Götter I

Martina Riemer
E-Buch Text: 430 Seiten
Erschienen bei Impress, 06.11.2014
ISBN 9783646600827
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhaltsangabe

Loreen hat nach dem Tod ihrer Eltern alles verloren. Sie wird aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen, von ihrem Freund getrennt und in ein Waisenhaus gesteckt. Seitdem lässt das rebellische Mädchen mit den violetten Haaren niemanden mehr an sich heran. Bis sie Menschen begegnet, die so anders sind, wie sie selbst sich schon immer gefühlt hat. Zu ihnen gehört auch der geheimnisvolle und schweigsame Krieger Slash. Von ihm erfährt sie, dass sie direkt von den Göttern abstammt und eine besondere Gabe hat, welche für einen seit Jahrtausenden geführten Krieg gebraucht wird. Zuerst versucht sie, vor ihrer Bestimmung zu fliehen, doch dann erkennt Loreen, dass sie sich ihrem Schicksal stellen muss. Es könnte nur mittlerweile zu spät dafür sein…

Meine Gedanken zum Buch:

Da dies mein erstes Buch von Martina Riemer ist, kann ich sagen, dass mir einige Dinge äußerst positiv aufgefallen sind:
Zunächst fand ich es recht erfrischend, dass mehrere Charaktere zu Wort kommen konnten und das Buch aus mehreren Perspektiven geschrieben wurde. So war es leicht sich gut in den jeweiligen Charakter einzufinden, Gedankengänge und Emotionen zu verstehen und einordnen zu können. Außerdem hat der Wechsel in verschiedene Zeiten „Damals“- & „Jetzt“ dafür gesorgt, dass die Einblicke in die Figur wirklich tief waren und man sich selbst ein gutes Bild machen und interpretieren konnte, ohne dass die Figur selbst viel erklären musste.
Besonders gut haben mir die wirklich liebevoll gestalteten Nebencharas gefallen – unglaublich, aber wahr! Die Autorin hat es geschafft nicht nur mit ihre Heldin und dem „klassischen Dreier-Ensemble“, bestehend aus Bad Boy Slash, Witzbold Sky und Diva Pure die Empathie beim Leser hervorzurufen sondern viel eher hatte ich neben den wirklich schön beschriebenen Landschaften und Schauplätzen (keine Angst, meines Erachtens nicht zu lang ;) ) Spaß und Freude an den Nicht-Hauptcharakteren.
Nun aber nochmal zum Inhalt:
Gleich am Anfang steht unsere Protagonistin, Loreen, inmitten von Feinden und die erste Spannung ist bereits aufgebaut. Durch einen Sprung ins „Damals“ erfährt man warum und wie Loreen dort gelandet ist und kann sich denken warum ihre vermeintlichen Verbündeten ihre „Feinde“ sind.
Was mich ein wenig gestört hat war, dass Loreen in der Vergangenheit ein wenig zu „wankelmütig“ war und ich ihre Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte; weshalb ich mich ein wenig schwer mit ihr getan habe.
Die Neugier, zu wissen welcher Herkunft sie ist und daher die Entscheidung zu treffen mit den Slash, zu gehen, dabei auch noch ihren besten Freund und Liebe zu verlassen, weil sie eh keine Zukunft mit ihm sieht, war ja soweit alles noch ok. Aber sich vom Bad Boy, der eigentlich auch niemanden an sich heranlassen möchte, nahezu gleich küssen zu lassen war mir irgendwie zu viel (Ich bin ein furchtbar altes Romantiker-Klischee..) und ich wusste nicht so recht mit mir und ihr und auch ihm anzufangen.
Das erste Wirrwarr ist aber schnell wieder vorüber gewesen, da man gleich danach im „Jetzt“ den neuen Alltag und die Geschehnisse um Loreen und die Truppe kennenlernt.
Es war sehr schön und einfach sich mit in das Leben Loreens im Camp einzufügen, sodass die Zeilen nur so dahingeplätschert sind, wobei ich mir hier auch ein wenig mehr Bezug zur Mythologie und den Fähigkeiten der Divinus gewünscht hätte, aber hey, es wartet ja noch eine Fortsetzung. ;)
Etwas mehr Augenmerk hätte ich mir auch auf Loreens Herkunft und ihre Fähigkeiten gewünscht, was ein wenig verschütt‘ gegangen ist, da sie und Slash häufig mit sich und ihrem stetigen Hin- und Her beschäftigt waren, auch wenn das ein oder andere Geplänkel sicherlich erheiternd war. Ich versteh ja Hormone und alles, aber ist sie denn nicht weiterhin neugierig was es so mit ihr auf sich hat??? Ich hoffe, im nächsten Teil gibt es etwas weniger Desaster zwischen den beiden und dafür etwas mehr Aufklärung. =)

Cover:

Ein wunderschönes Cover, das vermutlich Loreen als Divinius zeigt. Der goldene „Hauch“ untermalt das Geheimnis, das sie umgibt und vermittelt eine postive, mystische Stimmung.
Ich hoffe, der nächste Teil bekommt ebenfalls einen schönen farblichen Akzent, der ebenso Lust macht zu sehen, was sich „hinter dem Cover“ verbirgt.

All in all:

Ein schöner Einstieg in eine Story mit liebevollen, charmanten und tollen Charakteren.
Ich freue mich darauf im nächsten Buch mehr über Loreen und ihre Fähigkeiten zu erfahren und zu sehen, dass sie selbstsicherer wird – vorallem was sie und Slash angeht. Außerdem hoffe ich, dass Sky sein Glück im richtigen Moment noch finden kann und wird. (In diesem Band wäre es einfach nicht richtig gewesen, aber ich drück ihm für’s nächste Mal jedenfalls fest die Daumen!) Außerdem wünsche ich, dass eine diverse andere Person endlich ihr wahres Gesicht zeigt und ordentlich auf die Mütze bekommt (!) und sich dadurch auch viele Dinge klären, denn bisher ist ja immer noch nicht klar, warum sich Divinus und Titanus so gar nicht leiden können und woher das Ganze rührt. Ich bin also gespannt auf den nächsten Band und werde ihn freudig erwarten. =)

My Rating
3,5 <3 I really liked it

Zitate
Er drückt ihre Hand und fährt fort: »Du darfst nie vergessen, du bist nicht allein. Du gehörst zu uns und immerhin bist du jetzt meine Bell-Par, also hast du einen wirklich guten Fang gemacht, da kannst du dich nicht beschweren.«
Sie hebt eine Augenbraue. »So eingebildet kenn' ich dich gar nicht.«
Ein Grinsen entlockt sich seiner Miene, aber er zuckt die Schultern. »Ich bin im Stillen selbstverliebt.«

Doch statt dem erwarteten Schweigen und kurzer Stille – einer Pause von dem ganzen Lärm – redet Sky einfach mit vollem Mund weiter. […]
Was denkst du?«, fragt Sky und ist kurz still, weil er einen Schluck von der Coladose nimmt. Doch dann geht es gleich weiter, ohne dass Slash ein Wort gesagt oder ihn ermutigt hätte, weiter zu reden. […]
Sky!«, fährt Slash dazwischen und zerdrückt krampfhaft die Verpackung des ersten Hot Dogs, damit er nicht etwas anderes zwischen den Finger zerdrückt, wie zum Beispiel Skys Hals. Sky lächelt, sein Mund und Kinn sind mit verschieden farbigen Saucen beschmiert. »Ja?«
»Weißt du, was ganz gut zu einem Hot Dog schmecken würde? … Schweigen.«

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alice im wunderland, dark wonderland, wunderland, fantasy, liebe

Dark Wonderland - Herzkönigin

A. G. Howard , Michaela Link
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.11.2014
ISBN 9783570163191
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein wirklich gelungener Auftakt einer Trilogie mit gut durchdachten, schräg - witzigen Handlungen und gut ausgereiften Figuren.
Als Leser erfährt man zunächst eine Menge über die weibliche Hauptfigur und obwohl sie untypische Macken hat, wie z.B. das Verwenden von Insekten zum Gestalten von Mosaiken und anfangs etwas merkwürdig wirkt in Bezug zu ihrer Mutter, war sie mir auf ihre Weise sofort sympathisch und ich konnte sie auch verstehen.
Gleich mit hinein ins Geschehen platzt ihr bester Freund und heimliche Liebe Jeb. Die Dialoge der beiden haben mir häufig ein Schmunzeln oder Lächeln ins Gesicht gezaubert. Mindestens genauso aufregend waren jedoch auch die Gespräche und vorallem das Geschehen zwischen Alyssa und Morpheus, den sie seit ihrer Kindheit kennt und den sie lange Zeit nicht gesehen hat (und der mich im Verlauf des Buches mit seiner durchtriebenen Art immer ein wenig an Captain Jack Sparrow aus Fluch der Karibik erinnert ^^.).
Diese 3 Hauptfiguren in ihrer Konstellation bestimmen sehr das Geschehen der Storyline und meiner Meinung nach ist es der Autorin es sehr gelungen zwischen den Schauplätzen und den Gefühlen die Verbindungen zu schaffen. Für mich hat die Chemie also voll gestimmt und ist nicht im Laufe Handlung untergegangen (und das obwohl ich irgendwelche Beziehungsdreiecke eigentlich nicht mag! – so war dieses doch nachvollziehbar und wirkte nicht überzogen melodramatisch).
Interessant fand ich es auch die Geschichte des Wunderlands aus einem völlig neuen Hintergrund heraus zu lesen und es nicht als das spielerisch bunte Land vorzufinden, das in der eigentlichen Geschichte von „Alice im Wunderland“ beschrieben wird, sondern vielmehr die Details wieder zu entdecken und zu sehen, wie sie sich in diese „andere“ Geschichte einflechten, ob es nun der Tränensee, die Teegesellschaft mit dem verrückten Hutmacher oder gar eine völlig irre Dinnerparty ist. =)


Cover:

Das Cover passt sowohl in seiner Farbgestaltung als auch im Motiv absolut zum Buch. Sollte nicht genau so die „Alice vom Wunderland“ aussehen?! =)
Sehr gelungen, finde ich die Details mit den Insekten, die einen wesentlichen Anteil an Alyssa Gardner’s Leben haben. Nachdem der Titel im Englischen „Splintered“ heißt, muss ich sagen, dass mir der deutsche Titel fast besser gefällt, weil er sehr gut zum Buch passt.

All in all:

Eine Reihe, die noch viel Spannendes verspricht und ich freue mich schon darauf wieder von Alyssa, Jeb und Morpheus zu lesen. Mehr kann ich dazu leider gar nicht sagen. Für mich steht fest: Band 2 wartet bereits darauf auf Englisch von mir gelesen zu werden, da ich Wunderland und das 3-er Gespann einfach noch nicht gehen lassen möchte. ^^

Zitate
„Es war einmal ein Kind namens Alice“, sagt Morpheus mit seiner beruhigenden Stimme[…]. Sie war Unschuld und Süße, Glück und Licht. Vielleicht war ihr einziger Fehler, dass sie sehr…“
„Neugierig war.“ beende ich seinen Satz und in diesem Augenblick wachsen die Schachfiguren auf menschliche Größe an.“
„Jeb fischt Dads Schweizer Armeemesser heraus. Mit hochgezogenen Augenbrauen zeigt er es mir. „Ich habe es mir von einem Pfadfinder geborgt?“ Ich blinzle. Er schiebt es in die Tasche seiner Smokinghose. „Wohl kaum. Ich war früher bei den Pfadfindern. Die haben nicht so tolle Messer.“
„Weißt du nicht, Elfenritter […], dass es sehr ungehörig ist für einen Wächter, seinen unschuldigen Schützling anzumachen?“ Ich ziehe die Brauen zusammen. Was, steht mir das Wort prüde auf die Stirn geschrieben?“

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atlantis, lauren kate, teardrop, eureka, tränen

Teardrop

Lauren Kate , Michaela Link
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.08.2014
ISBN 9783570162774
Genre: Jugendbuch

Rezension:

TearDrop – Lauren Kate (Band 1)

 

Inhaltsangabe

 »Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?

 

Meine Gedanken zum Buch:

 Eine Geschichte in der es zur Abwechslung einmal nicht um Gestaltwandler irgendeiner Art geht sondern um eine alte Sage – klingt vielversprechend und ich war voller Vorfreude auf eine „alte–Legende-Geschichte“.
Einen großen Pluspunkt gibt’s also von mir schon mal für die Idee dieser Geschichte, die mir gut gefallen hat und die hoffentlich noch mehr Vielschichtigkeit zeigt.

            So interessant die Storyline ist, so haben mir, gleich nach dem sehr gut geschilderten Prolog, einige Figuren und Beschreibungen wirklich Probleme bereitet. Das lag nicht nur am Schreibstil, in den ich mich teilweise erst finden musste, sondern auch durch nicht-gut-im-Szene gesetzte Schilderungen und Verknüpfungen von Handlungssträngen, vorallem bei bestimmten Schlüsselereignissen und diversen Äußerungen, die mir einfach nicht den gewünschten Effekt vermittelt haben und ich mir dachte „Echt jetzt?!“

            Absolut unpassend fand ich die Beschreibung der einen oder anderen Szene (in einem Jugendbuch ab 14!), die einfach dramatisch überzogen war und die den Verlauf durch ihre drastische Darstellung auch nicht voran gebracht hat. War das SO wirklich nötig? Ein bisschen weniger Input und Melodramatik hätte es hier auch getan!

Mehr Input hätte ich mir beim Zusammenspiel von Eureka und Ander gewünscht, so wie es der Prolog mit Charme versprochen hat. Es gab sicherlich einige Momente, allerdings haben sie mich nicht fesseln können und es war eher eine Art Geplänkel zwischen den beiden für mich.
Anders Beweggründe und Gefühle scheinen bisher ziemlich einleuchtend und bedürfen weniger Erklärungen. Ich  hätte mir aber, in dieser Hinsicht, mehr von Eurekas Gefühlen gewünscht, sodass ihre Bindung ihm gegenüber nachvollziehbarer wird. Ein einfaches „Er ist mysteriös und -  puff -  ich fühle mich warum auch immer zu ihm hingezogen“ fand ich ein wenig platt und es passte auch nicht zu ihrem dargestellten, vermeintlich komplexen Charakter .
Diese Problemchen hatte ich schon recht früh mit ihr, denn  sie wird zwar im ersten bzw. zweiten Kapitel als eine Protagonistin mit sehr definierten Eigenschaften und Gefühlen dargestellt, die nach dem Tod der Mutter eher wütend, traurig und depressiv sind. Ich fand wenig von dem, in der Einleitung beschriebenen, Mädchen wieder; auch im weiteren Verlauf der Geschichte nicht, aber auch auf diese „düstere“ Grundstimmung von Eureka konnte ich mich einlassen, musste aber bald feststellen, dass sie überhaupt nicht so agiert wie sie dargestellt wird, und ich viele Entwicklungen einfach zu überzogen und unauthentisch fand. Ich hoffe, dass die Figur sich in den verbleibenden Teilen noch mehr weiterentwickelt und gefestigter bzw. in sich schlüssiger wird.

Zu guter Letzt, einfach weil er ER ist: Wirklich gemocht habe ich Brooks, der einige liebevoll ausgearbeitete Szenen bekommen hat und zu dem ich aber leider wegen Spoilern hier nicht mehr verraten kann. Dabei hättest du es verdient, Brooks!

 

Cover:

 Das Cover gefällt mir bei besonders gut, denn es hat mich nicht nur dazu gebracht das Buch lesen zu wollen, es spiegelt auch die Thematik wirklich sehr gut wieder und verrät einiges über den Inhalt. Ein Mädchen in und um sich selbst verloren inmitten in der dunklen Fluten zeigt bereits treffend die düstere Grundstimmung – wirklich sehr malerisch. I love it!
Das Einpflegen des Buchtitels in das Cover finde ich ebenfalls sehr gelungen und die Farbgebung ist einfach nur schön. =)

 

 All in all:

Nachdem ich mich mit dem schönen Cover und der vielversprechenden Inhaltsangabe auf eine neue Jugendbuchstory gefreut habe, war außer dem Prolog leider nichts dabei was meine Erwartungen erfüllt hätte.
Ich fand die Geschichte von der Idee wirklich interessant und erfrischend, jedoch scheitert es meiner Meinung nach hier an der Umsetzung und das Ineinanderflechten der einzelnen Handlungen mit den geschaffenen Figuren. Es wirkt leider vieles einfach nur abgehackt und nicht fließend. Das plötzliche Auflösen einiger Rätsel indem eine bestimmte Person zur Plaudertasche wird  hat ebenso so gar nicht zum Rest der Stimmung der Figuren und der Geschichte gepasst.
Ich  hoffe, es wird sich im nächsten Teil bessern und die Ereignisse und Handlungen passen besser zu den Charakteren, damit meine ich allen voran Eureka!
 Da ich, wie schon erwähnt alte Legenden mag, werde ich dem zweiten Teil wahrscheinlich noch eine Chance geben und hoffe auf eine „flüssigere“ Story. Haha, Wortwitz.  =)

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liebe, sternenseelen, fantasy, seele, sterne

Sternenseelen - Wenn die Nacht beginnt

Kerstin Pflieger
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.04.2013
ISBN 9783442477074
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Gedanken zum Buch:

Nach dem Buchcover und dem Inhalt habe ich mich hier auf eine wunderbare Fantasy-Lovestory gefreut, der es allerdings leider an Tiefe bisher fehlt. Aber beginnen wir am Anfang.
Der Leser wird gleich zu Beginn des Buches ins Geschehen und in die Gefühlswelt der Protagonistin Lilly geworfen. Guter Start sollte man meinen, doch wegen der ständigen Gefühlswechsel, die kaum Hand und Fuß zu haben scheinen, wirkt Lilly einfach oberflächlich und keinesfalls authentisch. Ein Hoch – und Runter der Emotionen hält die Handlung ja bekanntlich am Laufen, aber für mich hatte es lediglich zur Folge, dass Lilly mich sehr stark genervt hat und ich sie am liebsten schütteln wollte.
Nachdem man einen ersten „Eindruck“ von Lilly bekommen hat, lässt auch die männliche Hauptfigur nicht lange auf sich warten und alle Mädels, die den Bad-Boy-Typ mit dunklen Haaren und hellen Augen genauso toll finden, wie ich, werden seufzen. Doch obwohl der Typ genau meinen Geschmack getroffen hat gab es auch hier keinen Moment, der irgendeine tiefer gehende Bindung zur Protagonistin (oder auch zum Leser!) zuließ.
Es fehlten mir generell für das Hineinversetzen die Gedanken, Dialoge oder detailliertere Situationen, die erkennen ließen, warum eine Entscheidung SO getroffen wurde oder warum die Figur nun genau DAS fühlt.
Es sind zwar Ansätze von Reizen da, aber ich meine, wir reden hier z.B. von einer großen Liebe, die da gefunden werden soll und ich frage mich noch immer, an welcher Stelle im Buch Lilly die Chance hatte sich dermaßen intensiv zu verlieben!?!
Leider bekommt man häufig, gerade was die Protagonistin anbelangt, nur Buchstücke hingeworfen, die dazu führen, dass man eher weniger mit ihr sympathisiert. Im gesamten Buch konnte ich nur eine Entscheidung von ihr nachvollziehen und das wirkte dann aber auch so überzogen, dass es mir auch hier wieder nicht gefiel.
Im letzten Drittel des Buches bekommt man wenigstens noch ein wenig Aufschluss über die Tiefe der Idee hinter der Geschichte und diese hat mir wirklich gut gefallen; zudem sie auch wirklich ausgereifter erscheint.

Cover:
Die Covergestaltung in ihrer verspielten Art, aber dafür schlichten Farbgestaltung hat zunächst für mein Interesse an dem Buch gesorgt. Auch der farbliche Akzent beim Buchtitel hat mir gefallen. Jedoch sagt das Cover nichts über die eigentliche Geschichte aus, was ich selbst leider etwas schade finde. Aber immerhin wird so auch nicht zu viel verraten. =)

All in all:

Leider hat mir im gesamten Buch die Tiefe der Figuren und auch einiger Handlungen gefehlt, was dazu geführt hat, dass gute Handlungsstränge und Ideen ihre Wirkung verloren haben, weil sie schlicht nicht weiter beachtet oder ausgebaut worden sind. Es wurden zwischenmenschliche Beziehungen und daraus zu Tage kommende Charaktereigenschaften nicht miteinander verwoben sondern eher „hingeworfen“. So hat mir die Lovestory ebenfalls gar nicht gegeben und die Freude oder auch Probleme der Figuren waren, wie gesagt, so schnell weggewischt, dass sich keine Spannung aufbauen konnte.
Die Idee der Geschichte ist gut und vielleicht werde ich auch den zweiten Teil lesen und hoffe, dass man dort mehr über die Figuren erfährt bzw. sich die Beziehungen besser aufbauen, sodass man versteht warum eine emotionale Bindung auf diese oder jene Weise überhaupt entstanden ist!
 

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