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19 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

amnesie, psychothriller, überfall, retrograde amnesie, krimi

Blinde Schatten: Psychothriller

Anna Martens
E-Buch Text
Erschienen bei Midnight, 02.12.2016
ISBN 9783958190986
Genre: Sonstiges

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31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

australien, familie, verna, waisenkind, 2016

Das Land der roten Sonne

Harmony Verna , Marie Rahn
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.10.2016
ISBN 9783352008887
Genre: Historische Romane

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592 Bibliotheken, 15 Leser, 10 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, bürgerkrieg, südstaaten, krieg, tara

Vom Winde verweht

Margaret Mitchell , Martin Beheim-Schwarzenbach
Flexibler Einband: 1.120 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.12.2007
ISBN 9783548269337
Genre: Klassiker

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

lucia von mainz, historisch, deutschland

Die Pestärztin

Ricarda Jordan
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.08.2011
ISBN 9783404270682
Genre: Historische Romane

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Die Pestärztin von Ricarda Jordan erzählt die Geschichte einer jungen Frau die sich in den verschiedensten Schichten des Mittelalters zurecht finden muss.

Mainz 1330: Auf einem Hinterhof wird Lucia zur Welt gebracht. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt und die jüdische Hebamme nimmt sie erst mal mit und sorgt dafür das sie gut versorgt wird. So geschieht es das Lucia unter ungewöhnlichen Umständen groß wird. Abends und Nachts wird sie im Haus von  Christen erzogen und tagsüber lebt sie unter Juden wo ihr auch der Glauben der Muslime näher gebracht wird. Ihre Ziehmutter Al Shifa lehrt sie die verschiedensten Sprachen und bringt ihr auch Grundkenntnisse der Heilkräuter und der Medizin bei. Als sich ihr jüdischer Ziehbruder David von Speyer in Lucia verliebt hat das schwere Folgen für Lucia die ihr ganzes weiteres Leben was sich von Grund auf ändert. 

Ricarda Jordan die auch unter dem Pseudonym Sarah Lark bekannt ist, hat hier einen Farbenprächtigen Mittelalterroman geschaffen. Durch ihren sehr leichten und bildhaften Schreibstil kommt man schnell in die Geschichte rein. Auch die Charaktere werden alle sehr lebendig geschildert so das man mit ihnen mitfühlt. Es entsteht regelrecht ein Kopfkino und man kann das Buch nur schwer zur Seite legen. 

Der Titel ist meines Erachtens schlecht gewählt da Lucia nur kurze Zeit als Pestärztin auftaucht. Im großen und ganzen geht es in dem Buch doch eher um ihr gesamtes Leben. Wie zerrissen sie zwischen den verschiedenen Religionen ist, wie sie trotz Rückschlägen immer weiter macht und vor allem fest dabei bleibt ihre Heilkünste zu vertiefen indem sie sich immer weiter mit den verschiedenen Pflanzen auseinandersetzt. Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz, denn Lucia glaubt an die echte Liebe zwischen Mann und Frau und kann den Zwangsehen nichts abgewinnen.

In diesem Buch ist Lucia die Hauptprotagonistin die eine starke Persönlichkeit hat. So zeigt sich das sie für ihre Zeit sehr viel eigenständiger handelt als es für eine Frau damals üblich war. Auch fand ich das einige Themen eher runter gespielt wurden und andere zu sehr aufgebauscht. Zudem gab es mir zu viele Zufälle die für Lucia immer von nutzen waren. Das Ende war zwar okay, aber doch etwas zu dick aufgetragen. Auch hätte ich mich über ein Nachwort gefreut, denn so bleibe ich eher skeptisch zurück. Denn ob die Erziehung von Lucia wirklich so hätte stattfinden können mag ich doch zu bezweifeln und sehe es eher als künstlerische Freiheit der Autorin.

Alles in allem ein solider Mittelalterroman der sich als einstieg in diese Materie gut eignet.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

krimi, bayerischer wald, mord, anstoß, 1944

Finsterau

Andrea Maria Schenkel
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2014
ISBN 9783423214964
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Finsterau ist ein Kriminalroman der zwar Fiktiv nieder geschrieben wurde, aber aufgrund eines tatsächlichen Falls erst die Idee dazu entstand. Also hat die Autorin hier Fiktion und Fakten versucht zu vereinen. 

1947: Finsterau ist ein kleiner Ort im Bayrischen Wald. In diesem Ort lebt Afra, eine junge Frau mit ihrem unehelichen Sohn bei den Eltern. Zwischen Afra und  ihrem Vater läuft es nicht sehr gut. Dieser ist streng katholisch und kann sich nicht mit dem Lebensstil seiner Tochter abfinden. Es kommt immer wieder zu Streitereien der beiden. Dann wird Afra und ihr Sohn tot aufgefunden. Die ersten Beweise deuten auf ihren Vater. Doch 18 Jahre nach den Morden kommt ein Fremder der behauptet zu wissen was damals wirklich passiert ist und den wahren Mörder kennt. Er Fall wird neu aufgerollt.

Als ich das Buch in die Hände nahm hab ich mich unwillkürlich gefragt, wie auf knapp 130 Seiten überhaupt Spannung aufkommen kann. Und es ist auch wirklich nicht die große Spannung in dem Buch. Es sind eher Aneinanderreihungen oder Erzählungen der Zeugenaussagen, der Ermittler und der Eltern. Diese werden in kurzen Kapiteln dargestellt. Durch diese Art der Erzählung kommt schon so etwas wie Spannung auf aber mir fehlte etwas. Auch die Beschreibung der Charaktere waren dürftig, sowie die Emotionalität im gesamten Buch fehlte. Als ob die Personen alle prosaisch wären. 

Was mir gut gefiel war, wie deutlich einem vor Augen geführt wird wie Dinge falsch interpretiert werden und das Schweigen an den falschen Stellen sich nachhaltig und negativ auswirken kann. 

Durch die kurzen Kapitel und den Schreibstil der berichtsähnlich ist war das Buch kurzweilig und lies sich schnell lesen. Als Leser wird am immer auf Distanz gehalten, was ich schade finde.

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

vergangenheit, familie, frauen, geheimnis, gegenwart

Das Erbe der Wintersteins

Carolin Rath
E-Buch Text: 286 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 31.10.2016
ISBN 9783732529292
Genre: Romane

Rezension:


Das Erbe der Wintersteins ist eine Familiengeschichte die einem zeigt das nichts so ist wie es scheint.

Spätes 19 Jahrhundert ein fahrender Krämer findet einen leeren Zirkuswagen vor, darin entdeckt er ein kleines Baby. Er bringt es zu dem nahe gelegen Hof der Wintersteins. Dort wird das Mädchen aufgenommen und Klara genannt. Klara fristet von da an ein Dasein des Arbeitens und  des nicht erwünscht seins. Man vermittelt ihr das Gefühl anders zu sein als andere. Doch dann belauscht sie ein Gespräch zwischen der alten Wintersteinerin und eines Fremden. Dieser entpuppt sich als ihr Vater. Aber Interesse hat er keine an Klara. Dann taucht ein junger angehender Arzt auf de  Hof auf und nimmt Klara/Claire mit in die Stadt. Doch auch da läuft nicht alles zu Klaras/Claires Gunsten und sie befindet sich bald in den Fängen ihres Vaters….

Das Jahr 2016, Celine Winterstein soll im Auftrag ihres Vater zur Villa Winterstein an die Ostsee reisen und dort alles zum Verkauf fertig machen. Doch Celine merkt wie stark sie an der alten Villa hängt, als sie dann noch das Tagebuch ihrer Urgroßmutter Claire findet ist sie ganz hin und hergerissen. Es scheint einige Geheimnisse rund um ihre Uroma zu geben und Celine geht diesem auf den Grund ohne zu bemerken das es für sie gefährlich werden kann. Des es gibt noch jemanden der hinter Claires Geheimnis her ist und der geht dafür über Leichen wenn es sein muss.

Caroline Rath schafft hier eine tragische Familiengeschichte die sich gut lesen lässt und spannend ist. Es ist nicht nur der flüssige und sehr leichte Schreibstil der einem an das Buch fesselt sondern auch der Wechsel zwischen früher und heute, zwischen Claire und Celine. Es gibt in jeder Zeitepoche etwas zu entdecken und man fühlt mit beiden Protagonisten mit. Mir persönlich hat der Teil rund um Claire mehr zugesagt als der um Celine. Claire hatte eine sehr schöne Entwicklung im Buch durchgemacht und man merkte wie sie mit den Herausforderungen wuchs. Celine dagegen war mir zu naiv und handelte oft zu unüberlegt für eine Frau Mitte 30. Darunter litt leider mein Lesevergnügen. An manchen Stellen dachte ich nur wie dämlich und am Ende leidet das ganze Buch unter dieser neuzeitlichen Protagonisten. 

Die Geheimnisse werden erst nach und nach aufgedeckt so das man ziemlich am Ende erst den Eindruck eines ganzen Bildes hat. Dadurch baut sich die Spannung auch eher langsam auf. Am Anfang ist sie noch eher flach doch mit jedem Kapitel und jedem Wechsel der Zeit nimmt sie an Fahrt auf.  

Letztendlich ist das Buch „Das Erbe der Wintersteins“ ein toller Roman der für jeden etwas ist der gerne Familiengeschichten über zwei Zeitepochen bzw Ebenen liest.

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272 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 99 Rezensionen

familie, tod, trauer, verlust, liebe

Und nebenan warten die Sterne

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 29.09.2016
ISBN 9783810524713
Genre: Romane

Rezension:


Und nebenan warten die Sterne ist das dritte Buch der Autorin Lori Nelson Spielman. Frau Spielman will mit ihren Büchern den Leser eine Botschaft vermitteln. In diesem Fall will sie ihre Leser dazu inspirieren darüber nachzudenken, was wirklich glücklich macht, und was im Leben zählt. Und das schafft sie auch.

Erika ist alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern. Sie ist erfolgreich in ihrem Beruf und will noch weiter hinaus, doch dann erfährt sie von einem Zugunglück. In diesem Zug saß ihre Tochter Kristen. Kristen ist bei dem Zugunglück ums Leben gekommen. Erika ist verzweifelt und zu sehr mit sich selbst beschäftigt um zu sehen wie ihre andere Tochter Annie darunter leidet. Annie weiß sich keinen anderen Ausweg und bekommt nicht den Trost den sie bräuchte. Nach einem Streit verschwindet sie ohne ein weiteres Wort und unterbricht jeden Kontakt versuch ihrer Mutter. Erika ist so am Boden zerstört und ihr wird bewusst das sie nicht noch eine Tochter verlieren will. 

Die Autorin hat eine  tollen, sehr angenehmen Schreibstil. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und man war sofort mitten in der Geschichte. Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Es ist sehr gefühlvoll und bringt einem die Protagonisten nahe. Es wird immer in den Perspektiven gewechselt, mal sieht man es aus der Sicht Erikas und mal aus der Sicht Annies. Dieser Aspekt lockert das ganze noch zusätzlich auf und zeigt die Gefühlswelt und die Entwicklung beider Frauen. Dazu ist das Buch mit vielen weisen Sprüchen gepickt, die einem zum Nachdenken bringen. Man verfolgt Annies und Erikas ganz eigene Art der Trauerbewältigung und bekommt tiefe Einblicke in ihre Leben. Es ist ein ergreifender Roman, der einem zum nachdenken bewegt. Aber bei allem muss ich leider doch sagen das mir die Geschichte zum Ende hin zu viel Friede Freude Eierkuchen Geplänkel hatte. Es war mir dann doch zu vorrausschauend um am Ende waren wieder alle Glücklich und zufrieden. Für das Buch war es jetzt okay, aber ich hatte leicht den Eindruck das die Autorin hier nun unbedingt noch ein Happy End einbauen wollte. Für ein paar nette Lesestunden ist diese Buch auf jeden fall zu empfehlen.  

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

thriller, will robie-reihe, bastei lübbe verlag, thriller-reihe, band 3

Im Auge des Todes

David Baldacci
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.08.2016
ISBN 9783785725634
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Im Auge des Todes ist der dritte Fall für Agent Will Robie. Ich habe bisher noch kein Buch des Autors David Baldacci gelesen und ich bin noch etwas unschlüssig was dieses Buch betrifft. Aber erstmal ein kleiner Überblick über die Story.

Agent Robbie soll im Auftrag des Präsidenten den Nordkoreanischen Führer eliminieren. Doch diese Aufgabe ist nicht sehr einfach und ist daher streng geheim. Zusammen mit Agentin Reel wird er in ein Bootcamp geschickt um zu testen ob sie für diese geheime und schwere Mission geeignet sind. Doch dann bekommen die Nordkoreaner Wind von einem Anschlag und es geht darum Schadensbegrenzung zu betreiben und auf einen möglichen Anschlag gefasst zu sein. Zur gleichen Zeit holt die Vergangenheit Agentin Reel ein. Sie wird von Nazis erpresst und gezwungen sich in ihre Obhut zu begeben. 

Nach dem Auslesen des Buches hatte ich das Gefühl das es hier zu viele Handlungen gab die nur den Zweck hatten die Seiten zu füllen. Zum einen waren mir die Seitenlangen Gespräche in der Burner Box mit den Psychologen zu viel. Aber auch die eingebaute Geschichte mit den Nazis war für die eigentliche Geschichte völlig unnötig.

Der Schreibstil des Autors ist aber klasse. So hat sich die Geschichte leicht und schnell lesen lassen. Durch die verschiedenen Handlungsstränge kam auch Spannung auf. Obwohl die teilweise auf der Strecke blieb, wenn wieder zu viele unnötige Gespräche geführt wurden nur um die Seiten zu füllen. Wenn es dann mal zu Actionreichen Szenen kam, waren diese etwas überspitzt dargestellt. Ja klar Robbie und Reel sind Profikiller, aber sie sind keine Übermenschen die im Handumdrehen ein ganzes Nazinetzwerk eliminieren. Oder die Nordkoreanische Agentin Chung-Cha die in nur einer Minute 5 bewaffnete Menschen tötet und das auf kleinsten Raum ohne selbst verletzt zu werden. Ja das war mir dann doch etwas zu weit hergeholt. Es waren alle irgendwie kleine 007 die immer unbeschadet davon kommen. Klar zu einem Ami-Agenten Thriller gehört das wohl dazu, aber mir persönlich war es etwas zu übertrieben. 

Wenn ich alles zusammen nehme ist „Im Auge des Todes“ ein solider Thriller mit ein paar Handlungssträngen zu viel, aber mit einer guten Hauptstory und einem guten Schreibstil. Es ist alles so miteinander verstrickt das sich das Buch gut lesen lässt. An der Art wie es geschrieben wurde merkt man die sichere und erfahrene Weise mit der David Baldacci an seine Werke geht.

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

provence, mord, krimi, rache, frankreich

Mord in der Provence

Sandra Åslund
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Midnight, 14.10.2016
ISBN 9783958190924
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


„Mord in der Provence“ ist ein Kriminalroman deren Idee gut gedacht ist, wo es aber an der Umsetzung hapert.

Hannah Richter nimmt an einem Austausch der EU für Polizeibeamte teil. Dafür reist sie in die Provence. Doch statt sich dort mit richtigen Fällen auseinander zusetzten bekommt sie nur Taschendiebstehle auf ihren Tisch. Doch dann wird ein Mann erhängt in einem römischen Theater aufgefunden. Hannah schaut sich den Tatort an und vermutet das es Mord sei. Doch die hiesige Polizei geht von Selbstmord aus. Da Hannah dem skeptisch gegenüber steht beginnt sie alleine zu recherchieren und findet noch zwei weitere Tote an römischen Schauplätzen. Doch ihr Vorgesetzter will nichts von ihren Theorien hören. So muss sich Hannah alleine auf die Suche begeben und sich nebenbei noch mit dem Machtgehabe und dem Machogetue ihres Chefs auseinander setzten.

Die Geschichte plätschert eigentlich die ganze Zeit nur vor sich hin und wenn es mal spannend wird hat die Autorin das seltene Talent diese ganz schnell wieder kaputt zu machen. Anfangs hält sie sich sehr lange an der römischen Geschichte und Hannahs Vorliebe daran fest. Dann gibt es scheinbar unendliche Geschichten über die Vorzüge der Provence, dem Tee und essen. Es gibt eigentlich kaum ein Thema dass die Autorin ausgelassen hat, Menschenhandel, Essen, leichtes Leben, Selbstmord, Mord, Vergangenheit, übersinnliche Begabung…. Ich hatte den Eindruck dass die Autorin selbst nicht ganz sicher war worüber sie schreiben wollte. Auch das Ende kam sehr plötzlich und hatte den Anschein das mal eben irgendwer schnell hermusste, auch wenn es evtl einleuchtet was dahinter steckte. Doch es lässt mich unbefriedigt zurück. Die Protagonisten waren etwas überspitzt dargestellt das ich mit keinem wirklich mitfühlen konnte oder ihnen etwas abgewinne konnte.

Wenn ich alles zusammen nehme ist es eher ein schwaches Buch mit wenig bis gar keiner Spannung. Wenn ich nicht mit dem Hintergedanken eines Krimis gelesen hätte, wäre es vielleicht besser gewesen. Aber ich habe nun mal einen Krimi erwartet und wurde wirklich enttäuscht.  

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195 Bibliotheken, 24 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

thriller, ethan cross, gefängnis, ich bin der zorn, psychothriller

Ich bin der Zorn

Ethan Cross , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174218
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Ich bin der Zorn ist der 4te Band einer ganzen Reihe. Ich kannte die ersten 3 Bücher nicht und muss sagen das es mich auch nicht weiter gestört hat. Ich fand es wurde nochmal alles aufgegriffen was für dieses Buch wichtig war ohne zu viel aus den Vorgängern zu verraten.

In einem Gefängnis von Arizona erschießt ein Wärter anscheinend wahllos Gefangene und sprängt einen Turm in die Luft. Diese Aktion ruft den Bundesagenten Marcus Williams und sein Team auf den Plan. Marcus vernimmt den Attentäter doch dieser schweigt. Nach einer Zeit kommt raus das der Wärter erpresst wird und er deswegen diese Taten begann. Doch wer ist dieser psychopathische Killer Namens Judas? Marcus begibt sich außerhalb des Gefängnisses auf die suche. Von innen heraus ermittelt sein Bruder Francis Ackerman jr. der ein berüchtigter Serienkiller ist, undercover. Doch was hat der Judas Killer vor, was ist sein eigentlicher Plan?

Wie oben schon gesagt ist es mir nicht schwer gefallen in die Geschichte reinzukommen. Zum einen hat der brillante Schreibstil von Ethan Cross dazu beigetragen zum anderen die unglaublich gut konstruierte Geschichte an sich. Es fehlte an keiner Stelle an Spannung. Allerdings gab es ein paar Szenen die schon etwas übertrieben dargestellt wurden, der Geschichte aber im großen und ganzen nicht geschadet hat.

Es ist kein typischer Thriller gut gegen böse und die Polizei jagt einen Mörder. Nein hier geht es um organisiertes Verbrechen und einen Intelligenten Verbrecher, der ein höheres Ziel verfolgt als nur zu Morden. Er spielt ein perfides Spiel mit den Ermittlern und zeigt ihnen auf das er alles in der Hand hat.

Die Protagonisten sind alle sehr authentisch dargestellt und mehr oder weniger sympathisch.  Selbst der abgebrühte Ackerman jr war mir sympathisch, was vielleicht ein wenig komisch ist wenn man seine Taten kennt. Aber ich finde er hat eine Entwicklung durchgemacht die ihn auch menschlich erscheinen lassen. Er hat immer einen guten Spruch drauf und hält sich an sein versprechen das er Marcus gegeben hat. Maggie dagegen ging mir Zeitweise auf die Nerven. 

Am Ende ging es mir dann doch etwas zu schnell, man hatte das Gefühl der Autor hatte noch viele Ideen, aber nur wenige Seiten. Es gab auch Einzelheiten die man gut hätte weglassen können um auf andere intensiver einzugehen. 

Wenn man das Buch als ganzes betrachtet war es, bis auf ein paar Punkte ein grandioser Thriller. Ich habe ihn sehr gerne gelesen und werde auch die anderen drei Bände über Ackerman jr und Marcus lesen. Es ist definitiv sehr lesenswert, man braucht aber zwischendurch gute Nerven.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

china, serinda, handelsstraße, spione, buddhismus

Die Seidendiebe

Dirk Husemann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.07.2016
ISBN 9783404173815
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Seidendiebe habe ich vor kurzem gewonnen, da ich historische Romane sehr gerne lese habe ich mich sehr über den Gewinn gefreut. Der Klapptext hat mich sehr neugierig gemacht und habe das Buch auch gleich begonnen zu lesen. Und ich muss sagen ich bin begeistert.

552 n.Chr. Byzanz, Taurus und Olympiodorus werden vom Kaiser beauftragt nach Asien zu reisen um dort das Geheimnis um die Seide zu lüften um ihr Byzantinisches Reich zu stärken und das Monopol der Seidenproduktion zu erweitern. Die beiden Spione entdecken das Geheimnis der Seidenraupen und stehlen welche. Als Buddhistische Mönchen verkleidet, mit den Seidenraupen in zwei hohlen Wanderstäben versteckt, versuchen sie nach Hause zu kommen. Doch schon bald werden sie verfolgt, denn ihr Geheimnis bleibt nicht lange unentdeckt. Denn von der Produktion von Seide und deren Geheimnis leben ganze Völker und ihre Herrscher, diese wollen die Spione unbedingt finden. Es beginnt eine gefährliche Reise quer durch Asien.

Ich habe bisher noch kein Buch von Dirk Husemann gelesen, bin aber von seinem Schreibstil und seiner Geschichte begeistert. Er erzählt eine wahre Geschichte um den Diebstahl der Seidenraupen um ein anderes Reich zu retten. Dazu verwendet er Fakten die er sehr gut mit Fiktionen verbindet und so dem Leser eine Geschichte näher bringt die spannend und lesenswert ist. Dazu gebraucht er eine einfache, farbenreiche Sprache die bei dem Leser Bilder und Gerüche hervorruft. Es ist kein trockener Geschichtsstoff der dem Leser mit aller Macht vermittelt werden soll, sondern ein Roman der dem Leser auf anschauliche weise historische Monumente vermittelt.

Die Charaktere waren alle sehr gut beschrieben so das man von jedem eine lebhafte Vorstellung vor dem inneren Auge hatte. Die Namen waren Anfangs zwar ungewohnt, aber ich habe mich schnell an sie gewöhnt. Taurus und Olympiodorus waren mit anfangs zu arrogant und es wurde immer wieder betont das sie Bruder bzw. Neffe des Kaisers sind und haben in vielem sehr überheblich gehandelt. Doch sie wuchsen an ihrer Aufgabe und der Flucht und lernten viel dazu. Sie wurden mir beim lesen dann doch sympathisch. Auch die Prinzessin die als Mönch durch die Gegend zieht und Buddhistische Schriften sucht fand ich anfangs befremdlich, aber Helian Cui war eine wirklich toughe Frau. Mit ihr gab es eine kleine romantische Komponente in dem Roman, der aber nichts überlagert. Nong E ist die rachsüchtige Plantagenbesitzerin der die Raupen geklaut wurden. Sie war von Anfang an als bösartig beschrieben und mir war auch gleich klar das es mit ihr viel Unheil geben wird. Durch die Mischung der verschiedensten Charaktere bekommt das Buch eine unterhaltsame Seite.

Das Buch hat eigentlich von allem etwas, Abenteuer, Spannung und Liebe diese Mischung gepaart mit Fakt und Fiktion ist einzigartig und kann ich nur weiter empfehlen.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

krimi, cosy, reihe, band , bastei entertainment

Tiefer Grund

Matthew Costello , Neil Richards
E-Buch Text: 302 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 14.10.2016
ISBN 9783732531448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tiefer Grund ist ein Cherringham Krimiroman, es ist der mittleerweile 26 Roman von dem Autorenduo. Bisher gab es sie nur als Kurzgeschichten von ca. 100 Seiten. Dieses mal ist es ein Roman in Buch länge von rund 300 Seiten. Ich kannte die vorgängigen Teile nicht, was auch nicht nötig ist. Alles wichtige wird nochmal kurz erwähnt.

In dem beschaulichen Ort Cherringham wird der Lehrer Josh Owen tot aufgefunden. Der Ort ist bestürzt darüber das der beliebte Lehrer tot ist. Die Schuldirektoren Louise bittet Sarah in dem Fall um ihre Hilfe, denn es gibt Ungereimtheiten bei dem Tod des Lehrers. Er hatte eine beachtliche menge Drogen im Blut. Auch gab es vor kurzem eine Drogendurchsuchung an der Schule. Sarah ist sich nicht sicher ob sie den Fall alleine übernehmen soll denn sonst hatte sie immer ihren Partner Jack an ihrer Seite, doch dieser ist seit einem Jahr in den USA. Da Sarahs Kinder an der gleichen Schule sind wie Josh Owen war übernimmt sie den Fall schließlich.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Man findet schnell und gut in die Geschichte rein. Es gibt auch eine gewisse Spannung die sich über das ganze Buch beibehalten wird. Es ist aber eher ein leichter Krimi mit wenig bis gar kein Blut. Wer hier die große Spannung, mit viel Action sucht wird aber enttäuscht.

Das Autorenduo schafft es seine Leser zu fesseln, die Geschichte ist gespickt mit immer neuen Informationen. Was mir auch sehr gefallen hat ist, dass die Geschichte aus er Sicht Sarahs und Jacks geschildert wird und sie sich zwischendurch auch immer wieder zusammensetzten und ihre Ermittlungen zusammentragen. So bekommt der Leser auch einen Eindruck wer er Täter sein könnte und was wirklich dahinter steckt. Als Leser Ermittelt man quasi mit und fiebert mit Sarah und Jack.

Es war ein toller Cosy Krimi der sich schnell und gut lesen lässt und bestimmt nicht mein letzter war. 

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166 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

menschenhandel, frankreich, krimi, charlotte link, mord

Die Entscheidung

Charlotte Link
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 05.09.2016
ISBN 9783764504410
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Simon will eigentlich mit seinen Kindern in Frankreich ein beschauliches Weihnachten verbringen. Doch bei Simon läuft alles anders als geplant. Er ist 40, geschieden und seine Kinder versetzten ihn. Auch mit seiner neuen Beziehung zu Kristina ist nicht alles zum besten. Diese scheint schon zu ende zu sein bevor sie richtig begonnen hat. So fährt Simon alleine nach Frankreich in das Haus seines Vaters. Bei einem einsamen Strandspaziergang begegnet er der verwahrlosten Nathalie. Er hilft ihr aus einer prekären Lage und gewährt ihr für eine Nacht Unterschlupf. Doch Nathalie ist völlig verängstigt und erzählt Simon eine unglaubliche Geschichte von unbekannten Verfolgern die sie jagen. Schon bald bekommt auch Simon zu spüren n was er sich da verstrickt hat, mit seiner Entscheidung Nathalie zu helfen.

Die Entscheidung von Charlotte Link ist wieder ein toller Kriminalroman wenn nicht sogar schon fast Thriller. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht, die Geschichte einmalig und der Aufbau klasse. Durch die verschiedenen Handlungsstränge bekommt man einen Einblick in die verschiedenen Situationen und die Spannung wird hoch gehalten. Die Autorin schafft es ihre Leser zu fesseln. So habe ich mit den Protagonisten mitgefühlt und gefiebert, ich konnte mir die Orte vor meinem inneren Auge sehen und die kälte spüren. Das schafft bei weitem nicht jeder Autor. 

Gut das Thema Menschenhandel und Prostitution sowie Korruption liegt wohl nicht jedem, aber auch hier schafft Frau Link es die Themen anschaulich und Realitätsnah dem Leser näher zu bringen. Jeder weiß dass es diese Dinge auch heute unter uns gibt aber kaum einer redet darüber oder schreibt ein Buch davon. Schon alleine weil Frau Link sich immer aktuelle Themen für ihre Bücher raussucht verdient sie ein Lob. 

Frau Link hat in diesem Buch wieder einiges verbunden was es für mich als Leser einfach macht gerne ihre Bücher zu lesen. Sie hat mit ihrem Roman „Die Entscheidung“ ein spannendes, lebhaftes aber vor allem ein anspruchsvolles Buch geschrieben was ich sehr gerne gelesen habe.

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

mrs. murphy, krimi, geld, virginia, katzen

Mausetot

Rita Mae Brown , Sneaky P. Brown , Margarete Längsfeld
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 05.10.2012
ISBN 9783550088599
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mausetot ein neuer Fall für Mrs Murphy war mein erster Roman der Autorin Rita Mae Brown und leider muss ich sagen auch mein letzter.

Bei Harry läuft momentan alles drunter und drüber. Nicht nur das sie mit der Diagnose Brustkrebs fertig werden muss und sich mit den verschiedensten Behandlungsmethoden nein es wird auch eine Bekannte tot aufgefunden wird. Paula war eine sehr engagierte Krankenschwester und sehr an der Krebsforschung interessiert. Sie war bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und plante diese mit. Niemand kann sich ihren tot erklären. Als eine ehemalige Schulkollegin von Harry ermordet wird zweifelt sie den tot von Paula noch mehr an. Wurde Paula vielleicht auch ermordet? Bei ihrer Suche nach der Wahrheit helfen ihre zwei Katzen und der Hund mit.

Der Schreibstil war okay. Man konnte die Seiten gut und schnell lesen. Die Geschichte an sich war lahm und langweilig. So habe ich das Buch öfters unterbrochen und habe andere gelesen. Es wird als rasanter Krankenhaus Krimi vorgestellt. Ich fand es weder rasant noch war es ein Krimi. Für mich war es eine nette Geschichte mit ein paar Todesfällen die absolut nicht rasant oder spannend war. Gut man wusste bis zum Ende nicht wer und was hinter den Morden steckt, aber es hat mich nun auch nicht so interessiert. Vor allem steht das Thema Krebs im Mittelpunkt.

Die Charaktere sind gut dargestellt und man konnte sich alles gut vorstellen. Auch die Unterhaltungen zwischen den Tieren war amüsant und lockerte das Buch auf.

Alles in allem en eher mittelmäßiges Buch was man zwischendurch lesen kann aber auch nichts verpasst wenn man es nicht tut.

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166 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

jamaika, historischer roman, sklaverei, sklaven, london

Die Insel der tausend Quellen

Sarah Lark
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.06.2013
ISBN 9783404168163
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nora Reed ist eine junge Kaufmannstochter die eigentlich alles hat und doch ist sie anders als die anderen Frauen der besseren Gesellschaft des 18 Jahrhunderts. Sie interessiert sich für ferne Länder, deren Fauna aber auch das Thema Sklavenhaltung. Als sie ihre erste große Liebe verliert geht sie eine Vernunftsehe mit dem Plantagenbesitzer Elias Fortnam ein. Dieser nimmt seine junge Frau mit nach Jamaika. Aber Nora muss bald feststellen, dass das Leben in der Karibik doch ganz anders läuft als sie es sich dachte. Vor allem der Umgang der Plantagenbesitzer mit den Sklaven schockiert Nora zutiefst. Mit ihrem Stiefsohn Doug bekommt sie bald Unterstützung sich für die Sklaven einzusetzen. Aber eines Nachts kommt es zu einer Katastrophe die für Nora das ganze Leben verändert und sie stark bleiben muss…

Wer Sarah Larks Neuseelandbücher kennt wird auch von diesem Buch begeistert sein. Sie schafft es wieder mit einem einfachen Schreibstil und einer bildlichen Sprache das Land und die Menschen zum Leben zu erwecken. Anfangs war die Geschichte zwar etwas schwach und es fiel mir schwer rein zukommen, aber später nahm sie an Fahrt auf und ich mochte das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Was mir auch sehr gut gefallen hat war die Art und Weise wie Frau Lark die Sonnen und Schattenseiten Jamaikas darstellte. Aber auch die detaillierten Beschreibungen wie mit den Sklaven umgegangen wurde. Dazu passt auch sehr schön das Nachwort wo noch einiges erklärt wurde. Sei es das Leben der Plantagenbesitzer die sich für was besseres hielten, die Sklaven die Menschenunwürdig Leben mussten oder die Maroons die in den Bergen ihr kleines Afrika hatten, alles wurde so prächtig beschrieben das man sich immer in mitten dieser Menschen wiederfand.

Die Protagonisten sind gut getroffen und man kann mit ihnen mitfühlen und sich in ihre Lage versetzten. Was mich etwas gestört hat waren das einige Protagonisten zu konstruiert waren.  Sie waren zwar alle sehr symphytisch, aber bei manchen hatte man das Gefühl das sie im wahren Leben nie so handeln würden.

Mit  „Die Insel der tausend Quellen“ hat man einen großartigen, interessanten Roman der Fiktion und Fakten auf ansprechende Weise vereint.

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(112)

231 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

liebe, tod, roman, sinn des lebens, charlotte lucas

Dein perfektes Jahr

Charlotte Lucas
Fester Einband: 575 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 09.09.2016
ISBN 9783431039610
Genre: Liebesromane

Rezension:

Hannah ist Kindergärtnerin und eine Optimistin mit Leib und Seele. Sie hat mit ihrer Freundin Lisa eine eigene Kindertagesstätte eröffnet und es scheint einfach alles zu laufen. Der einzige Wermutstropfen ist ihr Freund Simon der seit einiger Zeit Arbeitslos ist und immer depressiver wird. Als ob das nicht schon reicht bekommt Simon auch noch eine niederschmetternde Diagnose gestellt die alles Verändert. Da Hannah immer Optimistisch in die Zukunft schaut und ihren Freund in allem unterstützen will und ihm mehr Lebensmut schenken will, beschließt sie ihm ein Kalender mit Terminen für jeden Tag im kommenden Jahr zu schenken. Doch Simon „verschenkt“ diesen an eine unbekannte Person namens Jonathan  weiter.  Für Jonathan und Hannah beginnt eine Zeit die ihre Herausforderungen mit sich bringt, aber auch eine Reise die sie am Ende verändert.

Dein Perfektes Jahr von Charlotte Lucas ist ein sehr gefühlvoller Roman. Er ist sehr schön geschrieben, so konnte man den einzelnen Handlungssträngen gut folgen. Das Buch ist aus der Sicht von Hannah und Jonathan geschrieben und man taucht bei beiden in eine ganz eigene Welt ab. Durch den leichten Schreibst liest sich das Buch schnell und flüssig.

Die Protagonisten haben alle so ihre kleine Macke, sind mir aber doch mehr oder weniger sympathisch gewesen. Alle sind sehr authentisch und verständlich gezeichnet worden. Besonders gut hat mir natürlich Hannah gefallen die immer etwas Positives aus schlechten Nachrichten zieht. Aber auch Jonathan mit seiner anfangs doch eher Altbackenen Ansichten. Er war der typische Korinthenkacker, der aber meines Erachtens auch die meiste Wandlung mit gemacht hat. Auch Leo und Lisa sind als Freunde unschlagbar gewesen.

Die Geschichte an sich war sehr schön aufgebaut. Der Leser hatte immer einen Roten Faden den er wieder fand. Auch bringt er den Leser zum Nachdenken und hinterlässt bei einem doch einige Gedanken.

Was mir weniger gefiel waren die Zufälle die mir dann doch zu gewollt waren. Aber auch das es zu vorrauschend  war. Klar darf es bei einem Liebesroman vorrauschauend sein, aber mir war es dann doch etwas zu viel des Guten. Der Geschichte im Großen und Ganzen schadet es überhaupt nicht, aber mir gefiel es nicht so gut.

Alles in allem war es ein sehr schöner Roman den ich gerne gelesen habe. Er ist sehr emotional und bringt dem Leser zum Nachdenken.

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(143)

300 Bibliotheken, 1 Leser, 9 Gruppen, 16 Rezensionen

mord, krimi, england, freunde, stanbury

Am Ende des Schweigens

Charlotte Link
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2011
ISBN 9783442376407
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stanbury ist ein kleines Örtchen im Westen von Yorkshire. Drei deutsche Ehepaare verbringen schon seit Jahren ihre Ferien dort, so auch dieses Ostern. Doch diese Ferien sind anders als die anderen. Nicht nur das der Schein trügt was die Freundschaft angeht, es gibt unter den Freunden so manch ein Problem. Sondern diese Feerien werden auch noch durch ein furchtbares Verbrechen getrübt, bei dem 5 der insgesamt 8 deutschen ums Leben kommen. Dieses Verbrechen zerstört nicht nur jede der Familien, sondern deckt auch Jahre alte Geheimnisse auf und erfordert, dass ein langes Schweigen gebrochen werden muss.

Am Ende des Schweigens ist wieder ein brillanter Roman der Schriftstellerin Charlotte Link. Sie beeindruckt mit ihrer Art der Täuschung,  aber auch mit dem psychologischen Abgrund des Menschen. Es ist mir anfangs etwas schwer gefallen in die Geschichte reinzukommen, aber durch den tollen Schreibstil dem man gut folgen kann und dem Spannungsbogen ging es dann doch. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und es baut sich eine gewisse subtile Spannung auf die das ganze Buch über beibehalten wird.

Einen Minuspunkt gibt es für den Prolog, denn dieser Erzählt von einem Mord und man weiß beim ersten Teil des Buches das diese Person nicht überleben wird. Dadurch wird etwas die Spannung gedrosselt. Außerdem verliert sich Charlotte Link etwas in einigen Ausführungen, die für mich etwas nebensächlich waren. Aber da es nicht mein erster Link Roman war, konnte ich gut damit leben. Die anderen Teile des Buches habe ich nur so verschlungen.

Ein zweiter Minuspunkt ist das mir das Ende zu vorhersehbar war. So hatte ich schon bei der Hälfte des Buches eine Ahnung wie es Enden würde, was dann auch so kam. Eigentlich bin ich besseres von Charlotte Link gewöhnt. Aber alles im Ganzen betrachtet ist das Buch stimmig und lesenswert.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

schwimmbad, kraule, paula, sommer, kinderbuch

Paula und Pelle - Eiscremebunter Sommerspaß

Meike Haberstock , Meike Haberstock
Fester Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 14.07.2016
ISBN 9783845810959
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Paula und Pelle - Eiscremebunter Sommerspaß ist ein tolles Kinderbuch und nicht nur für Selbstleser geeignet.

Paula will mit ihrem Hund Pelle ins Freibad. Dort will sie Pelle zeigen das Kraulen nicht nur hinter den Ohren möglich ist sondern auch im Wasser. Mama und Papa sind schnell überredet und schon geht’s auf ins Freibad. Doch kaum sind sie dort treffen sie auf den fiesen Finn, aus Paulas Schule. Dieser will Paula und Pelle beim Bademeister verpfeifen, da Hunde im Wasser  nicht erlaubt sind. Und schon beginnt eine Verfolgungsjagd.

Ich habe das Buch meinen 3,5 jährigem Sohn vorgelesen und er fand es lustig und hat wirklich aufmerksam zugehört. Ich musste ihm das Buch auch gleich noch ein zweites und drittes Mal vorlesen. Dazu beigetragen hat nicht nur die Geschichte, sondern auch die liebevolle Illustration und die große Schrift. Diese finde ich als Vorleser nicht nur sehr gut, sondern auch für Leseanfänger sehr geeignet. Ob nun jedes Wort für einen Anfänger geeignet ist sei dahingestellt, ich vermute aber das Leseanfänger Probleme damit haben könnten.

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humor, frau, mario barth, mann, lexikon

Langenscheidt Frau-Deutsch/Deutsch-Frau

Mario Barth , Mario Barth
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Langenscheidt, 27.09.2004
ISBN 9783468731228
Genre: Humor

Rezension:

Ein nettes Buch für zwischendurch. Der Humor und Sarkasmus kommen hier nicht zu kurz.

In der gewohnten Mario Barth Sprache ist dieses Buch geschrieben. Es lässt sich leicht und schnell lesen. Zudem ist es sehr gut gegliedert. Es gibt ein Vorwort und 14 Kapitel die die verschiedenen Eigenarten der Frau vor Augen führen. Aber auch der Mann bekommt sein fett weg. Auch wenn so manches überspitzt dargestellt wird gibt es doch ein Fünkchen Wahrheit in so manch einer Situation. Und das muss Frau leider zugeben.

Es ist ein sehr witziges Buch was Frauen sagen, Männer aber verstehen.

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sarah jio, hausboot, zimtsommer, verlust, liebe

Zimtsommer

Sarah Jio , Charlotte Breuer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 11.07.2016
ISBN 9783453358867
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zimtsommer erzählt eine Geschichte über Verlust, Trauer und den Weg zurück ins Leben. 

Ada hat ihren geliebten Mann James und ihre Tochter Ella an einem Tag verloren. Beide kamen durch einen tragischen Unfall ums Leben. Ada ist am Boden zerstört. Alles in New York erinnert sie an die beiden. Deswegen beschließt sie ans andere Ende von der USA zu ziehen, nach Seattle. Dort hat sie für den Sommer ein Hausboot gemietet. Sie wird von allen in der "Bootsstraße" freundlich aufgenommen. Schon schnell erfährt sie das vor vielen Jahren eine junge Frau spurlos verschwunden ist. Sie lebte in Adas Hausboot. Nachdem Ada eine alte Truhe entdeckt und öffnet ist ihre Neugier geweckt. Zusammen mit ihrem Nachbarn Alex macht sie sich auf die suche nach der Wahrheit. Dabei kommt sie nicht nur Alex näher sondern findet auch den Weg ins Leben zurück. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht. Man kann der Geschichte gut folgen. Zudem ist es sehr bewegend geschrieben. Man stellt sich unweigerlich die Frage wie man selbst gehandelt hätte. 

Auch die Protagonisten sind gut dargestellt. So sind mir Ada, Alex und Penny sehr ans Herz gewachsen. Zu sehen wie sie sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben war fantastisch. 

Durch den Perspektivenwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wurde eine gute Portion Spannung dazu gemischt. Und man konnte als Leser gar nicht abwarten wie es weiter geht. 

Mit Zimtsommer hat Sarah Jio einen wunderbaren, gefühlvollen Sommer Roman geschrieben. 

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familie, miss marple, agatha christie, gift

Das Geheimnis der Goldmine

Agatha Christie ,
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 04.09.2015
ISBN 9783455650563
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rex Fortescue bricht nach seiner obligatorischen Tasse Tee zusammen und stirbt. Schnell stellt sich heraus dass Rex vergiftet wurde. Und zwar mit Taxin, was aus Eibenfrüchten hergestellt wird. Ironischer Weise heißt das Haus von Rex und seiner Familie „Zur Eibe“.  Noch während der Untersuchung durch die Polizei wird auch Mrs Fortescue ermordet sowie ein Hausmädchen. Doch wer hat ein Interesse daran diese drei Menschen zu töten? Zum Glück hilft Miss Marple bei den Ermittlungen und erzählt dem Kommissar von einem alten Kinderreim. Doch dieser Aspekt kommt Neele suspekt vor. Doch weitere Ermittlungen in den Geschäftsbereichen der Familie Fortescue ergibt doch ein Motiv.

Wie bei den meisten Agatha Christie Büchern weiß man bis zum Schluss nicht wer tatsächlich der Mörder ist. So ist es auch hier. Sie gibt dem Leser verschiedene Anhaltspunkte, und Raum zum Spekulieren, diese sind am Ende aber wertlos. Der Schreibstil ist gewohnt gut gewesen, auch wenn der Inhalt bzw. das Thema des Buches etwas zu wünschen übrig hatte. Ich hatte das Gefühl hier musste mal wieder ein Buch geschrieben und veröffentlicht werden. Auch das es als ein Miss Marple Fall deklariert ist, war enttäuschend. Denn die Hobbydetektivin kommt nur selten zum Vorschein, löst am Ende aber den Fall.

Alles in allem ist das Buch eher ermüdend als spannend. Der Ermittler ist langweilig und das Miss Marple nur eine kleine Nebenrolle spielt alles andere als Haltbar.

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liebe, krieg, thailand, england, familiengeheimnis

Das Orchideenhaus

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 30.04.2012
ISBN 9783442478040
Genre: Liebesromane

Rezension:

Julia ist eine berühmte Pianistin die aber mit einem schweren Verlust fertig werden muss. Sie hat bei einem Verkehrsunfall Mann und Sohn verloren. Wie betäubt von der Tragödie, reist sie nach England um dort Ruhe in der Nähe ihrer Familie zu finden. Julia ist in der Nähe von dem Wharton Park aufgewachsen. Dort war ihr Großvater Bill ein bekannter Orchideenzüchter. Das  Anwesen soll von dem jetzigen Besitzer Kit Crawford verkauft werden. Dieser findet ein Tagebuch bei renovierungsarbeiten und überreicht es Julia. Sie vermuten dass das Tagebuch Julias Opa Bill gehört. Doch als Bills Frau Elsie damit konfrontiert wird kommt ein wohlgehütetes Familiengeheimnis zu Tage, was Julias Leben nochmal auf den Kopf stellt…

Dies war mein zweites Buch von Lucinda Riley und ich bin leicht enttäuscht. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Geschichte im Großen und Ganzen auch sehr schön, aber die Länge der Abschnitte war unmöglich. Dadurch wurde viel der Spannung weggenommen. Es wurden aber auch zu viele Kleinigkeiten erwähnt auf die man getrost verzichten könnte. Lucinda Riley wechselt in ihren Büchern von der Gegenwart in die Vergangenheit. Was im Grunde eine schöne Idee ist, aber hier in der Umsetzung schlecht war. Denn die verschiedenen Abschnitte waren immer viel zu lang. Vor allem die in der Vergangenheit lagen, diese waren auch mit viel Unwichtigem durchsetzt. So wurde das Buch künstlich in die Länge gezogen. Auch das dieses alte Familiengeheimnis auf ein weiteres Geheimnis der Familie führt ist dann doch etwas unrealistisch.

Die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch. Man konnte sich in jeden gut rein fühlen und hat mitgelitten. Alle Charaktere waren vielschichtig und liebenswert, aber nicht ganz ausgereift.

 Besonders ist mir Julia ans Herz gewachsen, die wirklich das schrecklichste auf der Welt durchleben muss und durch Familie und Freunde wieder ins Leben zurückfindet. Auch Olivia ist eine starke Frau, die in schweren Zeiten ihren Mann steht. Die aber auch viel einstecken muss. Kit war mir etwas zu nett und freundlich. Bei ihm hatte ich immer das Gefühl das er noch etwas verbirgt.

Alles in allem kann man sagen dass dieses Buch von zwei authentischen Protagonistinnen lebt. Beide sind  sehr starke Persönlichkeiten und gehen ihren Weg im Leben. Auch wenn sie mal Rückschläge erleiden.

Es war ein Buch was ich gut und schnell lesen konnte. Die Geschichte hat mich an einigen Stellen überrascht, aber vieles hatte ich mir schon gedacht. Wenn man mal ein etwas ruhigeres Buch sucht, ist man mit „Das Orchideenhaus“ gut bedient.

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erica falck, patrik hedström, schweden, fjällbacka, thriller

Die Engelmacherin

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 04.01.2014
ISBN 9783471350843
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auch in „Die Engelmacherin“ geht Camilla Läckberg auf Gegenwart und Vergangenheit ein. Sie schildert eine Geschichte die zwischen Fiktion und Wahrheit schwebt. Das alles tut sie wieder auf hohem Niveau und durch verschiedene Handlungsstränge.

Ebba und ihr Mann Marten sind nach dem Tod ihres Kindes nach Fjällbacka zurück gekehrt. Die beiden haben sich voneinander entfernt und hoffen wieder zueinander zu finden und wollen dort neu beginnen. Sie fangen damit an Ebbas Elternhaus zu renovieren, als mehrere Dinge passieren. Erst wird ein Feuer gelegt und dann auf Ebba geschossen. Patrick Hedström vernimmt Ebba und Marten und beginnt ein Ermittlungsverfahren. Gleichzeitig glaubt Erika Falck, Patricks Frau, dass es einen Zusammenhang zwischen den Mordanschlägen auf Ebba und der Vergangenheit gibt. Denn Ebbas Familie ist in den 70iger Jahren einfach verschwunden und niemand weiß was passiert ist. Man hat nur Ebba in dem Haus gefunden sonst gab es keine Spuren. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der verschwundenen Familie von Ebba und den Mordanschlägen auf sie?

Camila Läckberg hat einen tollen, leichten Schreibstil. Manchmal hält sie sich zu sehr an Familiären Kleinigkeiten rund um Erika und den Kindern auf, aber so wird ein diese Protagonistin sympathisch und es wirkt real. Die Protagonisten haben alle ihre schwächen, werden aber gut beschrieben und sehr real dargestellt.

Durch die vielen kleinen Abschnitte in denen immer wieder was anderes passiert und eine andere Geschichte im Vordergrund steht, ist das Buch spannend und schnell zu lesen. Man möchte ja gerne wissen wie es an der anderen Stelle weiter geht. Außerdem wird am Ende aus den vielen Kleinigkeiten ein großes Ganzes. Am Ende wird alles aufgeklärt und es bleiben keine Fragen mehr offen.

Das Buch war wirklich spannend, und die Spannung blieb über das ganze Buch verteilt da. Ich habe diesen Krimi wirklich gerne gelesen und kann ihn nur weiterempfehlen.

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(143)

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thriller, sebastian fitzek, psychothriller, spannung, fitzek

Das Joshua-Profil

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Max Rhode ist ein gesetzestreuer Bürger. Er  ist ein erfolgloser  Schriftsteller, bis auf sein Erstlingswerk hat er nichts mehr von Bedeutung geschrieben.  Max hat sich noch nie was zu Schulden kommen lassen, doch dann bricht plötzlich die Hölle über ihn ein. Er wird ein entsetzliches Verbrechen begehen, nur weiß Max davon noch nichts im Gegensatz zu anderen die ihn töten wollen. Er beginnt zu kämpfen, um seine Ehe, seine Pflegetochter, sein Leben und seine Existenz.

Bisher habe ich noch nichts von Sebastian Fitzek gelesen, bin aber restlos begeistert. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen, ich konnte gar nicht mehr aufhören. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist Spannend. Auch die verschiedenen Perspektiven sind klasse. So baut der Autor eine Spannung auf die sich durch das ganze Buch hindurch zieht.  Die Sicht von Max ist aus der Ich Perspektive geschrieben und hat mich am meisten gefesselt.  Man stellt sich unweigerlich die Frage ob man die Fäden seines Lebens noch selbst in den Händen hat.

Sebastian Fitzek polarisiert mit diesem Buch, hat mich damit aber voll überzeugt. Die Geschichte ist  heute nicht mehr nur Science-Fiction sondern Realität. Predictive Policing: Verbrechen vorhersehen und gleich bekämpfen. Nach der NSA Affäre und Edward Snowden wissen wir dass es mehr als nur Erfindungen sind.

Max Rhode ist ein sehr sympathischer Protagonist. Er ist sehr realistisch gezeichnet und man fühlt gleich mit ihm mit und möchte gerne wissen wie es mit ihm weiter geht. Auch fragt man sich warum es ausgerechnet ihn getroffen hat. Am Ende gibt es dafür eine Erklärung aber bis dahin ist es eine spannende Zeit mit dem Schriftsteller.

Die  anderen Protagonisten sind teils speziell und exzentrisch. Jola ist ein Mädchen was mir auf Anhieb sympathisch war.  Die sich nicht alles gefallen lässt und auch mal konter gibt, aber auch nicht einfach aufgibt sondern hart kämpft auch wenn es um ihr Leben geht. Toffi ist Max Anwalt und wirklich nicht wie ein normaler Anwalt mit Schlips und Kragen. Er hat mir auch sehr gut gefallen.

Sebastian Fitzek schafft es mit seinen Protagonisten und dem tollen Schreibstil, beim Leser einen Film im Kopf abspielen zu lassen. Der Autor hat mich mit: „Das Joshua Profil“ überzeugt, weitere Bücher von ihm zu lesen. Ich wurde wirklich überrascht. Ich hatte kaum Erwartungen an das Buch und wurde mit einer spannenden  Unterhaltung überrascht.

Auch das Nachwort fand ich toll. Der Autor klärt seine Leser weiter auf und spickt das Ganze noch mit humorvollen Bemerkungen. Das Joshua Profil verdient wirklich 5 Sterne.

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(195)

425 Bibliotheken, 3 Leser, 9 Gruppen, 35 Rezensionen

zwillinge, charlotte link, geheimnis, thriller, krimi

Die Sünde der Engel

Charlotte Link
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 11.05.2009
ISBN 9783442372911
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 „Die Sünde der Engel“ ist der  Debüt – Krimi von Charlotte Link. Zum Glück hat sie in den letzten 20 Jahren viel dazu gelernt, denn dieser Roman ist wirklich nicht der beste. Heute ist Charlotte Link ein Synonym für packende, Psychologisch gut durchdachte Thriller, mit einem tollen Schreibstil.

Hamburg 1995: Janet Beerbaum  ist eine Übermutter, sie würde einfach alles für ihre Zwillinge tun. Sie reist aus diesem Grund eigentlich nach England, denn dort soll sie eine Unterkunft in einer psychiatrischen Einrichtung für Maximilian festmachen. Doch sie lässt den  Termin platzen und verkriecht sich stattdessen bei ihrem einstigen Liebhaber.  

Während Janet in England ist, vereist ihr Sohn Mario mit einem Mädchen nach Frankreich. Sein Vater hat nichts dagegen, aber der Vater von Tina und ihre beste Freundin Dana haben bei Mario ein komisches Gefühl. Irgendwas stimmt mit dem jungen Mann nicht. Aber was? Auch Maximilian ist alles andere als begeistert. Er flieht sogar aus seiner psychiatrischen Einrichtung um Mario zu folgen.  Als Janet auch Wind davon bekommt reist zu überstürzt nach Frankreich. Warum reagieren alle so bestürzt und voller Angst, als Mario mit Tina verreist? Niemand weiß was wirklich was dahinter steckt außer Janet und Maximilian. Denn die Familie Beerbaum hat ein dunkles Familiengeheimnis.

Ich habe bereits einige Bücher von Charlotte Link gelesen und muss sagen, dass dies ihr schwächster Krimi ist. Für einen Debüt Roman nicht schlecht und für Krimi/Thriller Neulinge auch bestimmt geeignet. Der Plot ist mir aber zu einfach und die Geschichte zu Vorhersehbar. So hatte ich schon nach einiger Zeit eine Ahnung die sich dann auch am Ende bewahrheitet haben.

Die Hauptcharaktere sind mir alle unsympathisch gewesen und ich fand niemanden besonders gut. Auch waren mir alle viel zu gefühlsdusselig, naiv und/oder kalt.

Die Spannung kam erst richtig gegen Ende des Buches auf, aber da war mir auch schon eine Idee gekommen was hinter allem steckt. Alles in allem ist es kein schlechtes Buch, aber auch kein wirklich gutes. Es reiht sich eher in der Mitte ein.

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