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60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

kinderkrimi, carlsen, oskar, geheimnis, kinderbuch

Rico und Oskar, Band 2: Rico, Oskar und das Herzgebreche

Andreas Steinhöfel , Peter Schössow
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.05.2013
ISBN 9783551312334
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der zweite Teil – “Rico, Oskar und das Herzgebreche” – der Trilogie um Rico und Oskar kam 2009 auf den Markt. Also ein Jahr nachdem der erste Roman – “Rico, Oskar und die Tieferschatten” – erschienen war und der Autor Andreas Steinhöfel dafür mehrere Preise erhalten hatte.

Das zweite Buch führt die Geschichte der beiden Freunde Rico Doretti, der alles etwas langsamer erfasst und sich dadurch als tiefbegabt bezeichnet, und dem kleinen, hochbegabten Oskar fort. Nachdem Mister 2000 mit der Hilfe der beiden geschnappt worden ist, verzog sich der Medienrummel auch bald, doch Ruhe wollte nicht so recht einkehren. Oskar wird kurzerhand von seinem Vater bei den Dorettis abgestellt, Ricos Mutter wirkt schon seit längerem sehr traurig, der Bühl hat sich auch schon lange nicht mehr blicken lassen und irgendwelche mysteriösen Dinge gehen beim Bingo-Abend im Altersheim vor. Um gegen all die Probleme und Sorgen anzugehen, machen die beiden sich wieder einmal auf, um die Wahrheit herauszufinden.

Die Fortsetzung führt die Trilogie stilistisch wie auch unterhaltsam fort. Das Buch ist ebenfalls als Tagebuch aufgebaut und zeigt die Welt aus Ricos Augen. Wie Rico erkennt der Leser manche Dinge zu spät oder kann sie nicht zuordnen. Alles wird aus einem kindlichen, freundlichen Blickwinkel erzählt, welcher auch die schrulligen Erwachsenen (die Bösen natürlich nicht) in ein besseres Licht rückt. Die Geschichte selbst ist nicht so spannend wie der erste Teil und schafft es erst in der zweiten Hälfte an Fahrt zu gewinnen. Aber wie es der Titel schon sagt, wird hier mehr Wert auf emotionale Aspekte gelegt. Dies gelingt Steinhöfel genauso treffsicher, wie die spannenden Stellen des Vorgängerbandes. Vor allem ist auch das emotionale Schicksal der Hauptfiguren interessant, da man sie im ersten Teil schon lieb gewonnen hat. Schön, dass alle Figuren sowie die Nebenfiguren eine Entwicklung durchlaufen oder ihre Persönlichkeiten ausgeformt werden. So erwachen nicht nur die beiden Freunde zum Leben, sondern die Ganze Dieffe 93, in der Rico lebt. Die Botschaften sind klar, aber nicht übertreiben didaktisch eingebaut und das notwendige Happy-End ist passend und angenehm.

Fazit: Im Gesamten ist dem Autor Andreas Steinhöfel ein überzeugender zweiter Teil gelungen, der die Geschichte der Freunde nahtlos weitererzählt. Der Fokus verschiebt sich hierbei aber auf emotionale Aspekte ohne die detektivischen, spannenden Elemente zu vernachlässigen. Rundum ist “Rico, Oskar und das Herzgebreche” eine unterhaltsame und empfehlenswerte Fortsetzung.

Doreen Matthei - testkammer.com

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

kinderbuch, gegensätze, wendebuch

Das laute Buch. Das leise Buch.

Deborah Underwood , Renata Liwska ,
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Gerstenberg Verlag, 28.01.2013
ISBN 9783836954143
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Die amerikanische Kinderbuchautorin Deborah Underwood, welche bereits um die 20 Kinderbücher verfasst hat, brachte im Jahr 2010 “The Loud Book” und “The Quiet Book” auf den Markt. Im deutschen Gerstenberg Verlag erschien 2013 die kombinierte und übersetzte Variante beider Bücher als Wendebuch mit dem Titel “Das laute / leise Buch”.

Es erzählt keine direkte Geschichte, sondern berichtet von Dingen die laut und die leise sind. Dabei ersinnt die Autorin viele Situationen, welche von offensichtlichen (“Das laut, wenn der Wecker klingelt”)  bis zu sehr einfallsreichen Begebenheiten (“Das Laut, wenn ohrenbetäubende Stille herrscht”) berichten. Die stetigen Satzanfangswiederholungen zeigen an, dass das Buch nicht zum Vorlesen als Gute-Nacht-Geschichte gedacht ist, sondern als Mitmachbuch. Es soll Kindern helfen die Geräusche in Kategorien einzuordnen und sie zum Ausprobieren dieser anregen. Untermalt wird das ganze von den wunderschönen Illustrationen von Renata Liwska. Alle Figuren sind kindliche Tierwesen, die mit viel Liebe und Details gezeichnet sind. Auf vielen Bildern kann man Besonderheiten oder kreative Ausgestaltungen entdecken. So kann das Buch auch die Erwachsenen ansprechen und die Kleinen zum ständigen Mitmachen animieren. Durch diesen Unterhaltungsfaktor wird es vermutlich öfters aus dem heimischen Bücherregal geholt werden, auch wenn die Kleinen davon wohl nicht müde werden.

Doreen Matthei - testkammer.com

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Dr. Brumm geht wandern

Daniel Napp , Daniel Napp
Fester Einband
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 15.02.2016
ISBN 9783522458146
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Im Jahr 2002 entwickelte der damalige Designstudent Daniel Napp die Figur des trotteligen Bären Dr. Brumm. “Dr. Brumm geht wandern” ist das achte Bilderbuch der neun bisher bereits erschienenen Bücher über den Braunbären.

Immer mittwochs geht Dr. Brumm mit seinen Freunden Dachs und dem Goldfisch Pottwal wandern. Doch diesmal bekommen sie eine kleine Mission vom Bauer Hackepiep, der eines seiner Schafe vermisst. Auf der Suche nach ihm verlaufen sich die Freunde, ein Gewitter zieht auf und zu allem Unglück hat Dr. Brumm auch noch die falschen Dinge in den Rucksack gepackt.

Die Geschichte ist unterhaltsam für Kinder, die über den tollpatschigen Bären viel zu schmunzeln haben. Für die erwachsenen Vorleser ist die Geschichte etwas zu einfach gestrickt und der dusselige Bär bekommt ein paar verdiente Kopfschüttler. Doch didaktisch sinnvoll und unterhaltsam ist die Geschichte allemal. Besonders hervorzuheben ist die Ausgestaltung der Bilder. Der Bär und seine Freunde bewegen sich in einer fantastischen Welt, in der vor allem in den Details viel zu entdecken ist. Napp verwendet die tierischen Eigenschaften der Charaktere wunderbar zur Ausgestaltung. Die Bilder, welche mit Tusche gezeichnet sind, sind definitiv das Highlight des Buches und laden zum Wiederentdecken ein. Im Gesamten bietet der achte Teil kindgerechte Unterhaltung mit einer etwas langweiligen Geschichte, aber mit fantastischen Bildern.

Doreen Matthei - testkammer.com

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Norman Rockwell

Karal A Marling , Jim Heimann , Thomas Rockwell
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei TASCHEN, 15.02.2005
ISBN 9783822822852
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Verlag Taschen hat eine umfangreiche Reihe über Künstler veröffentlicht. Dabei sind die einzelnen Bücher meistens nur um die 100 Seiten lang und besitzen viele Bilder. Sie dienen wunderbar als Einstieg in das Œuvre eines Künstlers.

So auch in diesem Fall. “Rockwell” fasst das Leben und die berufliche Entwicklung des amerikanischen, heute fast unbekannten Künstlers Norman Rockwell (1894-1978) informativ zusammen. Die Texte, die sich nach den verschiedenen Lebensabschnitten (persönlich wie beruflich) gliedern, werden mit vielen Bildern in Groß und Klein sowie mit Zitaten untermalt. Nach der Lektüre des Buches bekommt man auf der einen Seite Lust, mehr von seinen Werken zu sehen und andererseits ist man in der Lage ein Bild Rockwells, der als Illustrator für die Post gearbeitet hat, in eine bestimmte Lebensphase einzuordnen. Die amerikanische Autorin Karal Ann Marling (*1943) beschäftigte sich in ihrer bisherigen Laufbahn vor allem mit amerikanischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie schildert Norman Rockwells Karriere und Leben klar und objektiv, aber der Leser kann erkennen, dass sie seine Kunst schätzt und sie sich wünschen würde, dass er einen größeren Bekanntheitsgrad genießen würde. Dies hätte er wahrlich verdient. Um das selbst herauszufinden, bietet das Buch einen guten Einstieg.

Doreen Matthei - testkammer.com

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2.302 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

satire, humor, hitler, timur vermes, berlin

Er ist wieder da

Timur Vermes
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2014
ISBN 9783404171781
Genre: Humor

Rezension:

Der deutsche Journalist und Autor Timur Vermes (*1967) sorgte mit seinem Debütroman “Er ist wieder da” 2012 für weltweites Aufsehen. Das Buch war in aller Munde und hielt sich zwei Wochen lang auf Platz 1 der Spiegel-Beststellerliste und wurde zudem noch in 41 Sprachen übersetzt.

Das provokante Buch verkauft sich allein in Deutschland zwei Millionen Mal und handelt von Adolf Hitler, der einfach so im Jahre 2011 im heutigen Berlin aufwacht. Der Leser folgt Hitler dabei, wie er die neue Welt kennenlernt und wie er plant die Macht zurückzuerobern.

Die Idee zum Buch bekam der Autor Vermes, als er vom zweiten Buch Hitlers erfuhr, welches erst 1961 veröffentlicht wurde. Dieses mit dem Namen “Hitlers zweites Buch” wurde zu Hitlers Lebzeiten nie veröffentlicht und erst von einem amerikanischen Offizier im Luftschutzbunker entdeckt. Im Jahr 1961 wurde die Echtheit des Buches bestätigt. Als Vermes das Buch entdeckte, beschloss er, dass er auch das dritte Buch schreiben könne. Dieses legte er als Komödie mit sowohl bitteren als auch wahren Untertönen an. Das Besondere an dem Roman ist die Erzählperspektive. Der Roman ist aus Hitlers Sicht geschrieben und gibt ständigen Einblick in dessen Gedanken. Gerade dies ist das Spannende und Witzige an dem Buch. Treffsicher wird von der heutigen Gesellschaft berichtet und was darin alles schief läuft. So dass sich der Leser häufig dabei ertappt, dass er Hitler zustimmt. Doch anderseits lässt Vermes immer wieder braunes Gedankengut einfließen und trifft damit den Original-Ton von Hitler und Goebbels. Diese Passagen sind dagegen schockierend und lassen einem das Lachen im Hals stecken bleiben. Dabei kann man hoffen, dass es der Roman schafft, Menschen zum Denken und Reflektieren anzuregen und es trotz aller Missstände nicht wünschenswert ist, einen machtsüchtigen Faschisten die Zügel in die Hand zu geben. Die Mischung aus Komödie und ernsten Hintergründen und die ungewöhnliche Idee, das Buch aus Hitlers Sicht zu schreiben, machen den Erfolg dieses Romans aus und er ist als kurzweilige (trotz über 300 Seiten hat man es kurzer Zeit durchgelesen) Lektüre jedem zu empfehlen. Für Lesemuffel seien das Hörbuch, welches von Christoph Maria Herbst eingelesen wurde, oder die Verfilmung von 2015 zu empfehlen.

Bewertung: 4/5

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

koma, vorhersehung, stephen king, horror, thriller

Dead Zone. Das Attentat.

Stephen King
Fester Einband
Erschienen bei München : Deutscher Bücherbund, 01.01.1987
ISBN B004PGE6IC
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Verfilmung “Dead Zone” von 1983 mit
Christopher Walken (Regie: David Cronenberg) und die Serie “Dead Zone”,
welche 2002 bis 2007 ausgestrahlt wurde, wecken das Interesse von
Cineasten, die sich fragen, wie ein einzelner Film oder gar eine ganze
Serie aus einem Roman entstehen können.


Das 1979 von Stephen King veröffentlichte
über 500 Seiten lange Buch (deutsche Ausgabe 1979) erzählt die
Geschichte von John Smith, der nach


einem Autounfall fünf Jahre im Koma
liegt. Als er daraus erwacht, kann er in die Zukunft von Menschen
blicken, die er berührt. Wie er mit dieser Fähigkeit umgehen soll, ist
von nun an die zentrale Frage seines Lebens. Er selbst wünscht sich vor
allem sein altes Leben mit Sarah zurück, doch fünf Jahre sind eine sehr
lange Zeit. So verbringt er die Tage damit, Hilfe zu leisten oder sich
zu verstecken. Als er den machtbesessenen Politiker Greg Stilson
kennenlernt, ändert sich schlagartig sein Leben und Johnny muss sich
entscheiden.

Der 1972 geborene amerikanische
Schriftsteller Stephen King ist bekannt für umfangreichere, leicht
geschriebene und unterhaltsame Thriller wie “Es” (1986) und “The Green
Mile” (1996). Oft besitzen die Geschichten mystische Komponenten und
erschaffen damit eine eigene Welt. “Dead Zone – Das Attentat” ist zwar
fest in der Realität verhaftet und besitzt viele zeitgeschichtliche
Bezüge, jedoch fügt der Autor King durch die Visionen Johnnys der
Geschichte eine fantastische Ebene hinzu. Dabei schafft er es, die
Spannung über die ganze Länge des Romans zu halten. Dies gelingt ihm vor
allem durch die vielen Nebenstränge und losen Fäden, die er nach und
nach verknüpft. Dabei ist vor allem der Wechsel der Erzählerperspektive
reizvoll, der stets Einblick in die Gedanken und Gefühle der
Hauptpersonen gibt. Zudem wird die Geschichte über einen langen Zeitraum
erzählt, so dass man auch das Gefühl von Bekanntheit für die Figuren
entwickelt und ihr Schicksal fast bis zum Ende mitverfolgen kann. Die
Komplexität der Story schafft die Möglichkeit, daraus eine ganze Serie
zu kreieren und erklärt gleichzeitig, warum der Film etwas unausgegoren
erscheint. Geschrieben ist das Buch zwar nicht sprachlich raffiniert,
aber stets unterhaltsam und eignet sich so gut als Bettlektüre.


Fazit: Der bereits 1979
erschienene Roman “Dead Zone – Das Attentat” besitzt eine umfangreiche
Länge, die sich aus der Komplexität der Geschichte ergibt. Stephen King
lässt den Charakteren und der Geschichte Zeit, sich zu entwickeln und
kann so den Leser fesseln. Freunde von unterhaltsamem, leicht
geschriebenem und spannendem Lesestoff kommen auf ihre Kosten.


Bewertung: 3/5


geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

2015, gemeinsam lesen, dezember

Taxi

Karen Duve
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 20.07.2015
ISBN 9783442483501
Genre: Romane

Rezension:

2008 erschien der Roman “Taxi” der deutschen Schriftstellerin Karen Duve (*1961). Er erzählt von der jungen Taxifahrerin Alexandra Herwig, die aus einer Laune heraus 1984 in Hamburg anfängt Taxi zu fahren. Anfänglich berauscht von der Nacht, dem Geld und der Freiheit entwickelt die Figur immer mehr Depressionen und Widerstand gegen diese Arbeit. Man verfolgt das Schicksal der Heldin über sechs Jahre lang und erfährt, wie sie dabei Höhen und Tiefen erlebt und Schwierigkeiten in der Liebe hat. Duve, die selbst 13 Jahre lang Taxifahrerin in Hamburg war, hat bereits vor ihrem Debütroman “Regenroman” (1999), ein 800-seitiges Manuskript verfasst, das vom Taxifahren handelt. Der nun schlussendlich verlegte ca. 300-seitige Roman “Taxi” bietet vieles, was man von einem guten Roman erwartet: Eine außergewöhnliche Heldin, interessante Nebenfiguren, eine unorthodoxe Liebesgeschichte und einen Einblick in eine eher unbekannte Welt. Gespickt wird das alles mit gutem Humor und  ansprechenden (Lebens-)Weisheiten. Auch die Entwicklung, welche die Geschichte nimmt, lässt nicht an Spannung missen. Diese verändert Stück für Stück die Tonlage und entwickelt sich so zu einem treffsicheren Gesellschaftsportrait, was die Gefühle vieler Platzsuchender der damaligen und der heutigen Zeit trifft. Die veränderte Stimmung ist aber auch das Manko des Buches: Nicht jeder mag sich mit dem Wechsel vom beschwingten zum gedrückten Ton anfreunden. Doch im Gesamten ist dieses Buch eine definitve Empfehlung wert.

by Doreen Matthei / www.testkammer.com

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

freundschaft, berlin, kinderbuch, entführung, detektiv

Rico, Oskar und die Tieferschatten

Andreas Steinhöfel , Peter Schössow
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2016
ISBN 9783551316035
Genre: Kinderbuch

Rezension:


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548 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

depression, liebe, therapie, angst, sarah kuttner

Mängelexemplar

Sarah Kuttner
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.01.2012
ISBN 9783596511891
Genre: Romane

Rezension:

Die 1979 in Ostdeutschland geborene Sarah Kuttner machte als Viva-Moderation auf sich aufmerksam. Viele Jahre lang war sie nebenbei als Kolumnistin für die Süddeutsche Zeitung und den Musikexpress tätig. Das Buch “Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens” (2006) stellt eine Sammlung dieser geschriebenenen Texte dar. Ihr erster Roman “Mängelexemplar” erschien drei Jahre später. Seitdem wurden noch zwei weitere Romane veröffentlicht: “Wachstumsschmerz” (2011) und “180° Meer” (2016).
 
In ihrem Debütroman erzählt Kuttner von Karo. Diese ist Ende 20, hat gerade ihren Job verloren und führt eine unglückliche Beziehung. Um sich selbst zu helfen, begibt sie sich freiwillig in Therapie und versucht so schnell wie möglich wieder normal zu werden. Doch als die Angstzustände und Panikanfälle immer schlimmer werden, braucht sie die Hilfe von ihrem besten Freund Nelson, ihrer Mutter und Medikamenten. Mit dem Stigma Depression versucht Karo nun wieder ihr Leben aufzubauen.

Kuttner gibt den Themen Depressionen und medikamentöser Behandlung eine aktuelle Stimme und kann diese so stückweise von ihrem negativen Stigma befreien. Durch Karos Augen kann man die Krankheit kennen- und fühlen lernen und wie sie einen Menschen verändert. Zudem zeigt das Buch gut, dass seelische Krankheiten immer noch Scham bei den Betroffenen auslösen, da sie es nicht schaffen, sich alleine aus ihrer Lage zu befreien. Auch die Behandlung mit Medikamenten wird nicht an den Pranger gestellt, sondern als Teil der Lösung präsentiert. Kuttner hebt die seelischen Qualen auf eine Stufe mit körperlichen Schmerzen und nimmt ihr so die negativen Assoziationen. So eignet sich das Buch als Einblick in ein komplexes Thema und sensibilisiert die Leser für eine schwierige Thematik, die jeden treffen kann. Die Autorin bedient sich dabei einer einfachen Umgangssprache, was vielleicht dem einen oder anderen Literaturgourmet aufstoßen könnte. Sie bleibt ihrer Sprache, die sie als Kolumnistin und Autorin gepflegt hat treu, und schafft es durch ihre popkulturelle Ausrichtung, das Thema einem jüngeren Zielpublikum nahezubringen. Da ist es hilfreich, dass die Sprache echt und wie aus dem Nähkästchen geplaudert klingt. Kuttner betont aber, dass das Thema nicht autobiographisch ist, sondern ihr durch Freunde und Bekannte vertraut ist.

Fazit: Im Gesamten kann “Mängelexemplar” mit der Leidensgeschichte Karos und seinen Themen überzeugen. Die recht einfache und moderne Sprache macht das Lesen leicht. Das Buch schafft es seine Leser zu sensibilisieren und ein Stück weit die Stigmatisierung von seelischen Problemen zu nehmen. Sarah Kuttners Roman ist ein lesenswertes und gelungenes Debüt.

Bewertung: 4/5

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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293 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

stephen king, horror, koma, dead zone, thriller

Dead Zone - Das Attentat

Stephen King , ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.09.2007
ISBN 9783453432727
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Verfilmung “Dead Zone” von 1983 mit
Christopher Walken (Regie: David Cronenberg) und die Serie “Dead Zone”,
welche 2002 bis 2007 ausgestrahlt wurde, wecken das Interesse von
Cineasten, die sich fragen, wie ein einzelner Film oder gar eine ganze
Serie aus einem Roman entstehen können.


Das 1979 von Stephen King veröffentlichte
über 500 Seiten lange Buch (deutsche Ausgabe 1979) erzählt die
Geschichte von John Smith, der nach


einem Autounfall fünf Jahre im Koma
liegt. Als er daraus erwacht, kann er in die Zukunft von Menschen
blicken, die er berührt. Wie er mit dieser Fähigkeit umgehen soll, ist
von nun an die zentrale Frage seines Lebens. Er selbst wünscht sich vor
allem sein altes Leben mit Sarah zurück, doch fünf Jahre sind eine sehr
lange Zeit. So verbringt er die Tage damit, Hilfe zu leisten oder sich
zu verstecken. Als er den machtbesessenen Politiker Greg Stilson
kennenlernt, ändert sich schlagartig sein Leben und Johnny muss sich
entscheiden.

Der 1972 geborene amerikanische
Schriftsteller Stephen King ist bekannt für umfangreichere, leicht
geschriebene und unterhaltsame Thriller wie “Es” (1986) und “The Green
Mile” (1996). Oft besitzen die Geschichten mystische Komponenten und
erschaffen damit eine eigene Welt. “Dead Zone – Das Attentat” ist zwar
fest in der Realität verhaftet und besitzt viele zeitgeschichtliche
Bezüge, jedoch fügt der Autor King durch die Visionen Johnnys der
Geschichte eine fantastische Ebene hinzu. Dabei schafft er es, die
Spannung über die ganze Länge des Romans zu halten. Dies gelingt ihm vor
allem durch die vielen Nebenstränge und losen Fäden, die er nach und
nach verknüpft. Dabei ist vor allem der Wechsel der Erzählerperspektive
reizvoll, der stets Einblick in die Gedanken und Gefühle der
Hauptpersonen gibt. Zudem wird die Geschichte über einen langen Zeitraum
erzählt, so dass man auch das Gefühl von Bekanntheit für die Figuren
entwickelt und ihr Schicksal fast bis zum Ende mitverfolgen kann. Die
Komplexität der Story schafft die Möglichkeit, daraus eine ganze Serie
zu kreieren und erklärt gleichzeitig, warum der Film etwas unausgegoren
erscheint. Geschrieben ist das Buch zwar nicht sprachlich raffiniert,
aber stets unterhaltsam und eignet sich so gut als Bettlektüre.


Fazit: Der bereits 1979
erschienene Roman “Dead Zone – Das Attentat” besitzt eine umfangreiche
Länge, die sich aus der Komplexität der Geschichte ergibt. Stephen King
lässt den Charakteren und der Geschichte Zeit, sich zu entwickeln und
kann so den Leser fesseln. Freunde von unterhaltsamem, leicht
geschriebenem und spannendem Lesestoff kommen auf ihre Kosten.


Bewertung: 3/5


geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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kinderbuch, freundschaft & familie, benehmen

Minus Drei und die laute Lucy

Ute Krause , Ute Krause , Anette Beckmann
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.02.2014
ISBN 9783570158937
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die deutsche Illustratorin und Kinderbuchautorin Ute Krause, die auch als Drehbuchschreiberin und Regisseurin von Kurzfilmen tätig ist, brachte seit 1985 vier Kinderromane und 16 Bilderbücher heraus. Zu ihren neuesten Werken gehören die vier Bücher um den kleinen Dinosaurier mit dem seltsamen Namen Minus Drei. Im Mai 2016 wird der fünfte Band in den Buchläden erscheinen.

Die Reihe startete mit dem Buch “Minus Drei wünscht sich ein Haustier” Nr. 1 (2014) und stellte uns den Dinosaurier Minus Drei vor, der ein normales Leben wie ein Menschenschulkind in unserer Welt führt und von seinen Eltern unbedingt ein Haustier haben will. Dafür soll er zeigen, dass er Verantwortung übernehmen kann und sittet deswegen die Haustiere seiner Nachbarn. Irgendwann machen sie ihm die Freude und schenken ihm die kleine Lucy, ein Neandertaler-Mädchen, was für viel Chaos sorgt. Dies ist vor allem das Thema im zweiten Band “Minus Drei und die laute Lucy” Nr. 2 (2014). Der dritte Teil, “Minus Drei und der Zahlensalat” Nr. 3 (2014), beschäftigt sich mit den schulischen Problemen des Dinosauriers und wie seine kleine Lucy ihm dabei hilft diese zu lösen. Im bisher letzten erschienen Teil – “Minus Drei macht Party” Nr. 4 (2015) – organisiert Minus eine Geburtstagsfeier für Lucy, bei der allerhand schief geht.

Alle vier Bände sind reich bebildert und verfügen jeweils über eine längere Geschichte, welche in Kapitel aufgeteilt ist. Dies eignet sich gut dafür in Etappen vorgelesen zu werden. Aber auch wenn die Kinder selbständig lesen können bieten die Bücher durch die komplexeren Geschichten noch genügend Anreiz. Das Erzählte selbst orientiert sich sehr stark an dem realen Leben von Kindern, so dass diese sich mit Minus Drei identifizieren können. Das Themenspektrum umfasst ganz alltägliche Situationen aus dem Familienleben. Dabei stehen die pädagogischen Botschaften stets im Vordergrund und sollen die Kinder spielerisch erziehen. Dementsprechend stehen die Eltern immer im guten Licht da und Minus Drei gesteht sich oft seine Fehler ein. Auch fällt es extrem auf, dass Lucy, das eigentliche Haustier, oft als die Klügere inszeniert wird, da sie der menschlichen Gattung angehört. Das hätte man für diese fantastische, verkehrte Konstellation nicht benötigt. Aber so wird Lucy teilweise zum Engelchen und Teufelchen auf Minus’ Schulter. Der Spaß am Lesen kommt vor allem durch die schönen Illustrationen, welche die Geschichten mit viel Kreativität bereichern. Es macht Freude immer mehr Details in den Zeichnungen zu entdecken.

Fazit: Im Gesamten eignet sich die “Minus Drei”-Reihe besonders für Kinder, welche gerade die Grundschule besuchen und so nach und nach auch die Geschichten alleine lesen können. Bevor sie das können, sorgen die Bilder für gute Unterhaltung. Da sich Minus Drei genau in diesem Alter befindet, gibt es einen hohen Wiedererkennungswert und so funktionieren dann auch die erzieherischen Absichten. Die Kinderbücher stellen solide, kindgerechte Unterhaltung zum Vor- und Selberlesen dar.

Bewertung: 3/5

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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kinderbuch, party, freundschaft & familie, geburtstag

Minus Drei macht Party

Ute Krause ,
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei cbj, 02.03.2015
ISBN 9783570170915
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die deutsche Illustratorin und Kinderbuchautorin Ute Krause, die auch als Drehbuchschreiberin und Regisseurin von Kurzfilmen tätig ist, brachte seit 1985 vier Kinderromane und 16 Bilderbücher heraus. Zu ihren neuesten Werken gehören die vier Bücher um den kleinen Dinosaurier mit dem seltsamen Namen Minus Drei. Im Mai 2016 wird der fünfte Band in den Buchläden erscheinen.

Die Reihe startete mit dem Buch “Minus Drei wünscht sich ein Haustier” Nr. 1 (2014) und stellte uns den Dinosaurier Minus Drei vor, der ein normales Leben wie ein Menschenschulkind in unserer Welt führt und von seinen Eltern unbedingt ein Haustier haben will. Dafür soll er zeigen, dass er Verantwortung übernehmen kann und sittet deswegen die Haustiere seiner Nachbarn. Irgendwann machen sie ihm die Freude und schenken ihm die kleine Lucy, ein Neandertaler-Mädchen, was für viel Chaos sorgt. Dies ist vor allem das Thema im zweiten Band “Minus Drei und die laute Lucy” Nr. 2 (2014). Der dritte Teil, “Minus Drei und der Zahlensalat” Nr. 3 (2014), beschäftigt sich mit den schulischen Problemen des Dinosauriers und wie seine kleine Lucy ihm dabei hilft diese zu lösen. Im bisher letzten erschienen Teil – “Minus Drei macht Party” Nr. 4 (2015) – organisiert Minus eine Geburtstagsfeier für Lucy, bei der allerhand schief geht.

Alle vier Bände sind reich bebildert und verfügen jeweils über eine längere Geschichte, welche in Kapitel aufgeteilt ist. Dies eignet sich gut dafür in Etappen vorgelesen zu werden. Aber auch wenn die Kinder selbständig lesen können bieten die Bücher durch die komplexeren Geschichten noch genügend Anreiz. Das Erzählte selbst orientiert sich sehr stark an dem realen Leben von Kindern, so dass diese sich mit Minus Drei identifizieren können. Das Themenspektrum umfasst ganz alltägliche Situationen aus dem Familienleben. Dabei stehen die pädagogischen Botschaften stets im Vordergrund und sollen die Kinder spielerisch erziehen. Dementsprechend stehen die Eltern immer im guten Licht da und Minus Drei gesteht sich oft seine Fehler ein. Auch fällt es extrem auf, dass Lucy, das eigentliche Haustier, oft als die Klügere inszeniert wird, da sie der menschlichen Gattung angehört. Das hätte man für diese fantastische, verkehrte Konstellation nicht benötigt. Aber so wird Lucy teilweise zum Engelchen und Teufelchen auf Minus’ Schulter. Der Spaß am Lesen kommt vor allem durch die schönen Illustrationen, welche die Geschichten mit viel Kreativität bereichern. Es macht Freude immer mehr Details in den Zeichnungen zu entdecken.

Fazit: Im Gesamten eignet sich die “Minus Drei”-Reihe besonders für Kinder, welche gerade die Grundschule besuchen und so nach und nach auch die Geschichten alleine lesen können. Bevor sie das können, sorgen die Bilder für gute Unterhaltung. Da sich Minus Drei genau in diesem Alter befindet, gibt es einen hohen Wiedererkennungswert und so funktionieren dann auch die erzieherischen Absichten. Die Kinderbücher stellen solide, kindgerechte Unterhaltung zum Vor- und Selberlesen dar.

Bewertung: 3/5

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

haustier, kinderbuch, dinosaurier, ab 5 jahre, freundschaft & familie

Minus Drei wünscht sich ein Haustier

Ute Krause , , Anette Beckmann
Fester Einband: 80 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.02.2014
ISBN 9783570158920
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die deutsche Illustratorin und Kinderbuchautorin Ute Krause, die auch als Drehbuchschreiberin und Regisseurin von Kurzfilmen tätig ist, brachte seit 1985 vier Kinderromane und 16 Bilderbücher heraus. Zu ihren neuesten Werken gehören die vier Bücher um den kleinen Dinosaurier mit dem seltsamen Namen Minus Drei. Im Mai 2016 wird der fünfte Band in den Buchläden erscheinen.

Die Reihe startete mit dem Buch “Minus Drei wünscht sich ein Haustier” Nr. 1 (2014) und stellte uns den Dinosaurier Minus Drei vor, der ein normales Leben wie ein Menschenschulkind in unserer Welt führt und von seinen Eltern unbedingt ein Haustier haben will. Dafür soll er zeigen, dass er Verantwortung übernehmen kann und sittet deswegen die Haustiere seiner Nachbarn. Irgendwann machen sie ihm die Freude und schenken ihm die kleine Lucy, ein Neandertaler-Mädchen, was für viel Chaos sorgt. Dies ist vor allem das Thema im zweiten Band “Minus Drei und die laute Lucy” Nr. 2 (2014). Der dritte Teil, “Minus Drei und der Zahlensalat” Nr. 3 (2014), beschäftigt sich mit den schulischen Problemen des Dinosauriers und wie seine kleine Lucy ihm dabei hilft diese zu lösen. Im bisher letzten erschienen Teil – “Minus Drei macht Party” Nr. 4 (2015) – organisiert Minus eine Geburtstagsfeier für Lucy, bei der allerhand schief geht.

Alle vier Bände sind reich bebildert und verfügen jeweils über eine längere Geschichte, welche in Kapitel aufgeteilt ist. Dies eignet sich gut dafür in Etappen vorgelesen zu werden. Aber auch wenn die Kinder selbständig lesen können bieten die Bücher durch die komplexeren Geschichten noch genügend Anreiz. Das Erzählte selbst orientiert sich sehr stark an dem realen Leben von Kindern, so dass diese sich mit Minus Drei identifizieren können. Das Themenspektrum umfasst ganz alltägliche Situationen aus dem Familienleben. Dabei stehen die pädagogischen Botschaften stets im Vordergrund und sollen die Kinder spielerisch erziehen. Dementsprechend stehen die Eltern immer im guten Licht da und Minus Drei gesteht sich oft seine Fehler ein. Auch fällt es extrem auf, dass Lucy, das eigentliche Haustier, oft als die Klügere inszeniert wird, da sie der menschlichen Gattung angehört. Das hätte man für diese fantastische, verkehrte Konstellation nicht benötigt. Aber so wird Lucy teilweise zum Engelchen und Teufelchen auf Minus’ Schulter. Der Spaß am Lesen kommt vor allem durch die schönen Illustrationen, welche die Geschichten mit viel Kreativität bereichern. Es macht Freude immer mehr Details in den Zeichnungen zu entdecken.

Fazit: Im Gesamten eignet sich die “Minus Drei”-Reihe besonders für Kinder, welche gerade die Grundschule besuchen und so nach und nach auch die Geschichten alleine lesen können. Bevor sie das können, sorgen die Bilder für gute Unterhaltung. Da sich Minus Drei genau in diesem Alter befindet, gibt es einen hohen Wiedererkennungswert und so funktionieren dann auch die erzieherischen Absichten. Die Kinderbücher stellen solide, kindgerechte Unterhaltung zum Vor- und Selberlesen dar.

Bewertung: 3/5

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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1.521 Bibliotheken, 81 Leser, 3 Gruppen, 156 Rezensionen

satire, hitler, berlin, humor, adolf hitler

Er ist wieder da

Timur Vermes
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.09.2012
ISBN 9783847905172
Genre: Romane

Rezension:

Der deutsche Journalist und Autor Timur Vermes (*1967) sorgte mit seinem Debütroman “Er ist wieder da” 2012 für weltweites Aufsehen. Das Buch war in aller Munde und hielt sich zwei Wochen lang auf Platz 1 der Spiegel-Beststellerliste und wurde zudem noch in 41 Sprachen übersetzt.

Das provokante Buch verkauft sich allein in Deutschland zwei Millionen Mal und handelt von Adolf Hitler, der einfach so im Jahre 2011 im heutigen Berlin aufwacht. Der Leser folgt Hitler dabei, wie er die neue Welt kennenlernt und wie er plant die Macht zurückzuerobern.

Die Idee zum Buch bekam der Autor Vermes, als er vom zweiten Buch Hitlers erfuhr, welches erst 1961 veröffentlicht wurde. Dieses mit dem Namen “Hitlers zweites Buch” wurde zu Hitlers Lebzeiten nie veröffentlicht und erst von einem amerikanischen Offizier im Luftschutzbunker entdeckt. Im Jahr 1961 wurde die Echtheit des Buches bestätigt. Als Vermes das Buch entdeckte, beschloss er, dass er auch das dritte Buch schreiben könne. Dieses legte er als Komödie mit sowohl bitteren als auch wahren Untertönen an. Das Besondere an dem Roman ist die Erzählperspektive. Der Roman ist aus Hitlers Sicht geschrieben und gibt ständigen Einblick in dessen Gedanken. Gerade dies ist das Spannende und Witzige an dem Buch. Treffsicher wird von der heutigen Gesellschaft berichtet und was darin alles schief läuft. So dass sich der Leser häufig dabei ertappt, dass er Hitler zustimmt. Doch anderseits lässt Vermes immer wieder braunes Gedankengut einfließen und trifft damit den Original-Ton von Hitler und Goebbels. Diese Passagen sind dagegen schockierend und lassen einem das Lachen im Hals stecken bleiben. Dabei kann man hoffen, dass es der Roman schafft, Menschen zum Denken und Reflektieren anzuregen und es trotz aller Missstände nicht wünschenswert ist, einen machtsüchtigen Faschisten die Zügel in die Hand zu geben. Die Mischung aus Komödie und ernsten Hintergründen und die ungewöhnliche Idee, das Buch aus Hitlers Sicht zu schreiben, machen den Erfolg dieses Romans aus und er ist als kurzweilige (trotz über 300 Seiten hat man es kurzer Zeit durchgelesen) Lektüre jedem zu empfehlen. Für Lesemuffel seien das Hörbuch, welches von Christoph Maria Herbst eingelesen wurde, oder die Verfilmung von 2015 zu empfehlen.

Bewertung: 4/5

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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Herr Eichhorn und der Besucher vom blauen Planeten

Sebastian Meschenmoser , Sebastian Meschenmoser
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Esslinger ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 01.01.1901
ISBN 9783480228836
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein Kinderbuch muss auf vielen Ebenen überzeugen. Es muss eine
fesselnde Story, tolle Illustrationen und eine kluge, moralische
Botschaft besitzen. Die “Herr Eichhorn”-Reihe von Sebastian Meschenmoser
(*1980) meistert all diese Kriterien mit Bravour. Auch der vierte Teil
“Herr Eichhorn und der Besucher vom blauen Planeten” macht da keine
Ausnahme.


Als der Bär eines Morgens erwacht, hat er
Besuch von einem unheimlichen blauen Wesen. Dieses scheint ihn zu
verfolgen, wohin er auch geht. In seiner Panik sucht der Bär Hilfe bei
seinem Freund Herr Eichhorn und den anderen Waldbewohnern. Zusammen und
mit den klugen Ideen Herrn Eichhorns werden sie den Besucher schon
vertreiben.

Der in Berlin arbeitende Künstler und
Illustrator Sebastian Meschenmoser rief 2007 mit “Herr Eichhorn und der
Mond” die Reihe ins Leben. Dieses, welches erst sein zweites Bilderbuch
überhaupt war, wurde für den Jugendbuchpreis nominiert, ebenso wie sein
letztes erschienenes Werk “Gordon und Tapir” (2014). Meschenmosers
Kinderbücher zeichnen sich durch eine große Virtuosität der Zeichnungen
aus. Mit vielen Details und sich nah an der Realität orientierenden
Tierdarstellungen besticht seine Kunst, die man lange betrachten kann
und dabei immer wieder Neues entdeckt. Hinzu kommt eine kreative
Geschichte mit viel Witz und einer unaufdringlichen Moral. Das gilt auch
für “Herr Eichhorn und der Besucher vom blauen Planeten”. Die
Geschichte spielt mit bekannten Versatzstücken aus der modernen medialen
Welt und gibt dem Zuschauer einen Wissensvorsprung, woraus viel Witz
resultiert. Die Zeichnungen sind liebevoll, detailliert und amüsant.
Dieses Buch macht nicht nur Kindern Spaß. Auch die erwachsenen Vorleser
werden auf ihre Kosten kommen und vielleicht sogar das eine oder andere
großartige Detail mehr entdecken. Da hofft man, dass Sebastian
Meschenmoser noch viele Ideen für weitere “Herr Eichhorn”-Bücher besitzt
und auch umsetzen wird.


Fazit: Das Kinder-Bilderbuch
“Herr Eichhorn und der Besucher vom blauen Planeten” besticht auf ganzer
Linie. Es besitzt eine amüsante und kreative Geschichte, vermittelt die
richtige moralische Botschaft und verzaubert mit seinen wunderbaren
Zeichnungen.


Bewertung: 5/5

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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ab 2 jahren, katzen, bilderbuch, zum mitmachen

Vorsicht, hier sind Katzen drin!

Viviane Schwarz , Tatjana Kröll
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 12.08.2014
ISBN 9783868737240
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Kinderbuch der deutschen Illustratorin und Autorin Viviane Schwarz erschien als englische Ausgabe bereits 2008 in London (“There are cats in this Book”), wo Schwarz dauerhaft lebt. Es ist eines von zwölf Kinderbüchern, die sie kreiert hat, und in denen es vorrangig um tierische Helden wie Haie, Hasen und Hamster geht. Das Kinderbuch “Vorsicht, hier sind Katzen drin” handelt von den drei Katzen Minnie, Timmi und André, die einen Spielgefährten suchen und diese Rolle soll der Betrachter selbst einnehmen. Besonders sind dabei die direkten Worte an die Leser und Kinder, welche auch auf das Getane wie das Umblättern einer Seite eingehen. Für Kinder ab drei Jahre geeignet, bietet das Buch mit wenig Text, mit hübschen Illustrationen und mit vielen Ausklappelementen viel Spaß und Überraschungen. Die einzelnen Seiten sind dabei liebevoll gestaltet und sehr amüsant. Das Buch wird definitiv kleinen Kindern (und auch manchen Erwachsenen) sehr viel Freude bereiten.

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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Das Beste überhaupt

Lorenz Pauli , Kathrin Schärer , Kathrin Schärer
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Atlantis Verlag , 01.09.2013
ISBN 9783715206660
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Autor Lorenz Pauli und die Illustratorin Kathrin Schärer erzählen die Geschichte des Meerschweinchens Miro, das immer nur Mittelmaß und mittendrin ist. Auf dem Weg zum Ort an dem das beste Meerschweinchen des Jahres gekürt wird, wollen sich alle mit großen Leistungen hervortun. Nur Miro bleibt mittendrin und ist stets hilfsbereit. Vielleicht macht gerade das das beste Meerschweinchen aus? Der 1967 geborene Autor, Kindergärtner und Erzähler Lorenz Pauli und die Zeichnerin Kathrin Schärer, welche seit vielen Jahren zusammenarbeiten, schufen eine Geschichte über Mittelmäßigkeit und vermitteln Kindern (ab 3 Jahre geeignet) auf gute Weise, dass nicht jeder etwas Besonderes können oder sein muss, sondern einfach dabei sein auch gut ist. Diese Botschaft entspricht natürlich der Wahrheit, aber ist das etwas, was man Kindern vermitteln sollte? Sollte man nicht die Kreativität und die Einzigartigkeit fördern, statt ihnen zu erklären, dass Mittelmäßigkeit ausreicht? Diese Überlegungen hemmen den Buchgenuss. Zusätzlich dazu könnten die Zeichnungen nicht jedem zusagen. Die Meerschweinchen sehen mehr amüsant als niedlich aus. Der Reiz in den Illustrationen liegt an dem großen Durcheinander von vielen Meerschweinchen, welches kleinere ‘Leser’ begeistern könnte. Im Gesamten ist das Buch für Kinder unterhaltsam und dabei stets pädagogisch, was sich neben der Botschaft auch in der Art des Schreibens wiederspiegelt. Das Fazit – Gemeinschaft ist das Beste überhaupt – ist sehr angenehm und rundet das Buch ab.

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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Taxi

Karen Duve
E-Buch Text: 314 Seiten
Erschienen bei Eichborn digital, 16.11.2012
ISBN 9783838723280
Genre: Romane

Rezension:

2008 erschien der Roman “Taxi” der deutschen Schriftstellerin Karen Duve (*1961). Er erzählt von der jungen Taxifahrerin Alexandra Herwig, die aus einer Laune heraus 1984 in Hamburg anfängt Taxi zu fahren. Anfänglich berauscht von der Nacht, dem Geld und der Freiheit entwickelt die Figur immer mehr Depressionen und Widerstand gegen diese Arbeit. Man verfolgt das Schicksal der Heldin über sechs Jahre lang und erfährt, wie sie dabei Höhen und Tiefen erlebt und Schwierigkeiten in der Liebe hat. Duve, die selbst 13 Jahre lang Taxifahrerin in Hamburg war, hat bereits vor ihrem Debütroman “Regenroman” (1999), ein 800-seitiges Manuskript verfasst, das vom Taxifahren handelt. Der nun schlussendlich verlegte ca. 300-seitige Roman “Taxi” bietet vieles, was man von einem guten Roman erwartet: Eine außergewöhnliche Heldin, interessante Nebenfiguren, eine unorthodoxe Liebesgeschichte und einen Einblick in eine eher unbekannte Welt. Gespickt wird das alles mit gutem Humor und  ansprechenden (Lebens-)Weisheiten. Auch die Entwicklung, welche die Geschichte nimmt, lässt nicht an Spannung missen. Diese verändert Stück für Stück die Tonlage und entwickelt sich so zu einem treffsicheren Gesellschaftsportrait, was die Gefühle vieler Platzsuchender der damaligen und der heutigen Zeit trifft. Die veränderte Stimmung ist aber auch das Manko des Buches: Nicht jeder mag sich mit dem Wechsel vom beschwingten zum gedrückten Ton anfreunden. Doch im Gesamten ist dieses Buch eine definitve Empfehlung wert.

by Doreen Matthei / www.testkammer.com

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2.503 Bibliotheken, 41 Leser, 9 Gruppen, 113 Rezensionen

götter, fantasy, griechische mythologie, percy jackson, olymp

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310583
Genre: Jugendbuch

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Suppe, satt, es war einmal

Kristina Andres
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher, 01.10.2012
ISBN 9783827054944
Genre: Kinderbuch

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Wo ist der Ball, kleiner Bär?

Chris Wormell , Stephanie Menge , Chris Wormell
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 20.02.2014
ISBN 9783737350716
Genre: Kinderbuch

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101 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

verbrechen, mord, kurzgeschichten, anwalt, strafverteidiger

Verbrechen

Ferdinand von Schirach
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.10.2010
ISBN 9783492259668
Genre: Krimi und Thriller

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

bilderbuch, bauernhof, kuh, lieselotte, postbote-postbotin

Lieselotte ist krank

Alexander Steffensmeier ,
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 26.09.2013
ISBN 9783737367158
Genre: Kinderbuch

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kinderbuch, freundschaft & familie

Minus Drei und der Zahlensalat

Ute Krause , Ute Krause
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei cbj, 29.09.2014
ISBN 9783570159064
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die deutsche Illustratorin und Kinderbuchautorin Ute Krause, die auch als Drehbuchschreiberin und Regisseurin von Kurzfilmen tätig ist, brachte seit 1985 vier Kinderromane und 16 Bilderbücher heraus. Zu ihren neuesten Werken gehören die vier Bücher um den kleinen Dinosaurier mit dem seltsamen Namen Minus Drei. Im Mai 2016 wird der fünfte Band in den Buchläden erscheinen.

Die Reihe startete mit dem Buch “Minus Drei wünscht sich ein Haustier” Nr. 1 (2014) und stellte uns den Dinosaurier Minus Drei vor, der ein normales Leben wie ein Menschenschulkind in unserer Welt führt und von seinen Eltern unbedingt ein Haustier haben will. Dafür soll er zeigen, dass er Verantwortung übernehmen kann und sittet deswegen die Haustiere seiner Nachbarn. Irgendwann machen sie ihm die Freude und schenken ihm die kleine Lucy, ein Neandertaler-Mädchen, was für viel Chaos sorgt. Dies ist vor allem das Thema im zweiten Band “Minus Drei und die laute Lucy” Nr. 2 (2014). Der dritte Teil, “Minus Drei und der Zahlensalat” Nr. 3 (2014), beschäftigt sich mit den schulischen Problemen des Dinosauriers und wie seine kleine Lucy ihm dabei hilft diese zu lösen. Im bisher letzten erschienen Teil – “Minus Drei macht Party” Nr. 4 (2015) – organisiert Minus eine Geburtstagsfeier für Lucy, bei der allerhand schief geht.

Alle vier Bände sind reich bebildert und verfügen jeweils über eine längere Geschichte, welche in Kapitel aufgeteilt ist. Dies eignet sich gut dafür in Etappen vorgelesen zu werden. Aber auch wenn die Kinder selbständig lesen können bieten die Bücher durch die komplexeren Geschichten noch genügend Anreiz. Das Erzählte selbst orientiert sich sehr stark an dem realen Leben von Kindern, so dass diese sich mit Minus Drei identifizieren können. Das Themenspektrum umfasst ganz alltägliche Situationen aus dem Familienleben. Dabei stehen die pädagogischen Botschaften stets im Vordergrund und sollen die Kinder spielerisch erziehen. Dementsprechend stehen die Eltern immer im guten Licht da und Minus Drei gesteht sich oft seine Fehler ein. Auch fällt es extrem auf, dass Lucy, das eigentliche Haustier, oft als die Klügere inszeniert wird, da sie der menschlichen Gattung angehört. Das hätte man für diese fantastische, verkehrte Konstellation nicht benötigt. Aber so wird Lucy teilweise zum Engelchen und Teufelchen auf Minus’ Schulter. Der Spaß am Lesen kommt vor allem durch die schönen Illustrationen, welche die Geschichten mit viel Kreativität bereichern. Es macht Freude immer mehr Details in den Zeichnungen zu entdecken.

Fazit: Im Gesamten eignet sich die “Minus Drei”-Reihe besonders für Kinder, welche gerade die Grundschule besuchen und so nach und nach auch die Geschichten alleine lesen können. Bevor sie das können, sorgen die Bilder für gute Unterhaltung. Da sich Minus Drei genau in diesem Alter befindet, gibt es einen hohen Wiedererkennungswert und so funktionieren dann auch die erzieherischen Absichten. Die Kinderbücher stellen solide, kindgerechte Unterhaltung zum Vor- und Selberlesen dar.

Bewertung: 3/5

geschrieben von Doreen Matthei / Testkammer.com

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film

Der Böse steht noch einmal auf ... und andere Klischees aus Hollywood-Filmen

Christian G Salis
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Schüren Verlag GmbH, 10.02.2015
ISBN 9783894724467
Genre: Sachbücher

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