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104 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

joe hill, teufel, liebe, horror, teufelszeug

Teufelszeug

Joe Hill , Hannes Riffel
Flexibler Einband: 542 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 11.10.2011
ISBN 9783453406032
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vom Horror-Großmeister Alexandre Aja (*1978), bekannt für Filme wie “The Hills have Eyes” (2006), kam vor drei Jahren die Verfilmung des Romans “Teufelszeug” (OT: “Horns”, 2010) von Joe Hill in die Kinos. Dieser Film zeigte, dass Daniel Radcliffe mehr als nur Harry Potter spielen kann und machte neugierig auf die 544 Seiten lange Buchvorlage.
Der Roman erzählt die Geschichte von Ignatius ‘Ig’ Perrish, der vor einem Jahr seine über alles geliebte Freundin Merrin verloren hat. Sie wurde ermordet und die ganze Stadt glaubt, dass Ig es war, da die beiden am Vorabend einen schlimmen Streit hatten. Ein Jahr später gilt er immer noch als ihr Mörder und kann ihren Tod und die Schuld, die er sich gibt, nicht überwinden. In einer alkoholisierten Nacht schwört er dem Teufel seine Treue. Am nächsten Morgen wacht er nicht nur mit einem schlimmen Kater auf, sondern ihm wachsen außerdem zwei Hörner auf der Stirn. Diese bewirken, dass die Menschen in seinem Umkreis ihm stets die Wahrheit sagen und ihre innerste Gedanken ausleben wollen. So hat Ig endlich die Möglichkeit den Mörder seiner Freundin zu finden. Doch womit er nicht gerechnet hat, ist die menschliche Grausamkeit in all ihren Facetten, die sich ihm auf einmal offenbart.
Das Buch steigt schnell in das Geschehen ein und liefert mit vielen Rückblenden alle Details. So kommen im Buch auch immer wieder Perspektivwechsel vor, welche die Ereignisse aufs Neue beleuchten. Dadurch ändern sich nicht nur die Charaktere, sondern nach und nach schließen sich alle Fragen und ein rundes Bild entsteht. Das Buch des amerikanischen Autors Joe Hill liefert ein rundum gelungenes Bild mit einer tragischen Geschichte, in der Spannung, aber auch Humor und natürlich jede Menge Gefühl Platz haben. Hinzukommen die vielen Nebencharaktere, die alle ihr Innerstes offenbaren. Das macht viel Freude, so dass man länger mit Ig durch die Gegend streifen möchte.
Hill ist das Pseudonym von Joseph King, dem ältesten Sohn des berühmten Schriftstellers Stephen King. So kommt man nicht umhin zu erkennen, dass die Erzählweise an Werke wie “Dead Zone” (1979) seines Vaters erinnert. Doch Hill findet seine eigene Sprache. Diese ist leicht verständlich und von Umgangssprache geprägt, dabei aber nie zu flach und unausgegoren. So bereitet das Lesen viel Vergnügen auf allen Ebenen.
Fazit: Der Roman “Teufelszeug” von Joe Hill überzeugt auf ganzer Länge. Der älteste Sohn von Stephen King schuf mit seinem dritten Werk ein packendes Buch, das es schafft die Spannung bis zum Ende zu halten. Dabei vergaß der Schriftsteller aber nicht die Gefühlsebene, Humor und viele interessante Nebencharaktere einzubauen. Die Hauptfigur Ig Perrish auf seinem schmerzlichen Weg zu begleiten, bereitet viel Freude und man möchte das Buch kaum zur Seite legen.
Doreen  Matthei - testkammer.om

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

2011, kinderkrimi, familie, februar, kinderbuch

Rico, Oskar und der Diebstahlstein (Rico und Oskar 3)

Andreas Steinhöfel , Peter Schössow
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.02.2014
ISBN 9783551312891
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Der abschließende Teil “Rico, Oskar und der Diebstahlstein” der Romantrilogie um den kleinen Rico und seinen Freund Oskar kann mit einer ähnlich guten Mischung aus Gefühl und Abenteuer wie seine beiden Vorgänger (Rico, Oskar und die Tieferschatten und Rico, Oskar und das Herzgebreche) überzeugen.


Nach dem überraschenden Tod des launigen Nachbars Fitzke erbt der tiefbegabte Hobbydetektiv Rico die komplette Steinsammlung samt des Kalbsteins, der ganze Stolz von Fitzkes Besitz. Gerade als Rico schon genug Sorgen im Kopf hat, da sein bester Freund Oskar sehr verschlossen ist und arge Probleme mit seinem Vater zu haben scheint, stiehlt jemand den kostbarsten Stein und für die beiden Freunde beginnt eine abenteuerliche Reise an die Ostsee.


Der letzte Teil der Trilogie des deutschen Autors Andreas Steinhöfel ist die konsequente Fortführung der beiden Vorgänger und verknüpft bekannte Elemente und vertraute Figuren mit einer neuen spannenden Geschichte. Mit seinen 336 Seiten ist der Roman der längste der Reihe. Der Autor lässt sich dabei viel Zeit das Abenteuer erst langsam in die Geschichte einzuflechten. Anfänglich geht es vor allem um die Gefühle und Beziehungen der beiden titelgebenden Protagonisten. Hier werden didaktisch wertvolle Themen wie schwierige Eltern-Kind-Beziehungen und freundschaftliche Eifersucht behandelt. Dafür lässt sich Steinhöfel viel Zeit und beleuchtet das Innenleben seiner kleinen Helden genau, so dass man sich auch leicht mit den beiden und ihren Gefühlen identifizieren kann. In der zweiten Hälfte des Buchs gewinnt der Kriminalfall die Oberhand und kann bis zum Ende die Spannung halten. Dabei gehen die rote Fäden des ersten Teils aber nicht verloren, sondern bleiben auch ein wichtiger Bestandteil der zweiten Hälfte. Wenn dann am Ende alles zu einem Happy End kommt, ist das der perfekte Abschluss für die Trilogie. Auch dieser Band liest sich wieder wunderbar leicht und kann den Leser oft zum Schmunzeln bringen. Im Gesamten schafft es Andreas Steinhöfel zwei Genre sehr gut zu kombinieren und bleibt sich dabei treu. Die Erzählweise und der Aufbau der Geschichte ist konsistent und entführt die Leser erneut stimmungsvoll in ein Abenteuer mit den bereits ins Herz geschlossenen Helden Rico und Oskar.


Doreen Matthei - testkammer.com

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tiere

Die berühmtesten Tiere der Welt

Harald Gebhardt , Mario Ludwig
Fester Einband: 190 Seiten
Erschienen bei BLV Buchverlag, 01.09.2008
ISBN 9783835403192
Genre: Sachbücher

Rezension:

Superlative sind besonders gut geeignet, um das Interesse zu wecken. So lockt das Sachbuch “Die berühmtesten Tiere der Welt” der Autoren Harald Gebhardt und Mario Ludwig die Leser genau mit so einem an und präsentiert eine kurzweilige Mischung vieler Tiergeschichten, wovon dem Leser wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte im Gedächtnis bleiben wird.

Das 192 Seiten lange Buch ist dabei in verschiedene Kategorien unterteilt. Es startet mit Säugetieren, beschäftigt sich mit bekannten Vögeln und schließt mit Geschichten über Amphibien und Reptilien ab. Dabei erzählt es natürlich auch von sehr bekannten Tieren, wie von Laika, dem ersten Hund im Weltall, und dem beliebten Delphin Flipper. Doch in jedem Kapitel lassen sich auch unbekannte Geschichten entdecken. Dabei sind sie über die Jahrhunderte verteilt und geben manchmal auch einen guten Einblick in andere Zeiten und Kulturen. Dies macht die Zusammenstellung reizvoll. Geschrieben ist das Sachbuch leicht verständlich, sodass es sich für viele Zielgruppen eignet und einen guten Einstieg in das Thema Mensch-Tier-Verhältnis bietet. Da es sich bei den Geschichten immer auch um Interaktionen mit Menschen handelt, werden diese so zu einem Spiegel ihrer Zeit und Gesellschaft. In diesem Sinne werden Tiere als Mittel, Haustier, Feind oder Lebensretter dargestellt und die einzelnen Geschichten zeigen das komplizierte Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt. Diese Aspekte verleihen dem ansonsten recht leicht zugänglichen Buch wichtige moralische Aspekte.

Fazit:  Das kleine Büchlein “Die berühmtesten Tiere der Welt” erzählt in 55 Einzelgeschichten von dem komplizierten Zusammenleben von Mensch und Tieren. Es wird durch die unterschiedlichsten Tierarten und deren Verhältnis zum Menschen ein breites Spektrum aufgezeigt. Die Erzählweise bleibt dabei dank der Autoren Gebhardt und Ludwig immer unterhaltsam und sprachlich für alle zugänglich. So verschafft das Sachbuch nur einen ersten Eindruck und eignet sich vor allem für gelegentliches Schmökern.

Doreen Matthei - testkammer.com

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Linus im Glück

Hanna Jansen , Britta Gotha
Fester Einband
Erschienen bei Peter Hammer Verlag, 04.07.2016
ISBN 9783779505594
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Das Kinderbuch “Linus im Glück” der deutschen Autorin Hanna Jansen gehört zu den wenigen Kinderbüchern, welche sie bisher geschrieben hat. Zusammen mit der Illustratorin Britta Gotha schuf sie ein Werk, das auf die richtige Weise didaktisch ist und die Leser fröhlich macht.


Der große, zottelige Bär Linus ist der Sonderling in der Bärenstadt. Er fällt nicht nur durch sein Aussehen auf, sondern vor allem durch sein von der Norm abweichendes Verhalten. Irgendwann ist es den anderen Bewohner der Stadt zu viel und sie vertreiben Linus aus der Stadt. In einer Höhle findet Linus ein neues Zuhause und kann endlich so sein, wie er ist.


Die Autorin Jansen hat im Laufe ihres Lebens zusammen mit ihrem Mann 14 Kinder aus aller Welt (vor allem aus Afrika) bei sich aufgenommen. So ist ihr Themenschwerpunkt – das Miteinander von unterschiedlichen Kulturen – nicht verwunderlich. Auch das Kinderbuch “Linus im Glück” handelt vor allem davon, wie es ist, anders zu sein. Dafür schuf sie einen sympathischen Bären, der die stoische Kraft besitzt, Ausgrenzung zu ertragen, um dann schlussendlich einen Weg zu finden, glücklich zu sein. Das Buch zeigt auf erfrischende Weise wie sinnlos Vorurteile und die Angst vor dem Fremden sind. Zudem beinhaltet es die ermutigende Botschaft, dass jeder Bär oder Mensch glücklich werden kann und zwar unter Leuten, die einen so akzeptieren, wie man ist. Linus muss keine Verwandlung durchmachen, um glücklich zu werden, sondern kann einfach er selbst bleiben. Unterstützt wird das ganze von fantasievollen, bunten Bildern der Illustratorin Britta Gotha. Diese machen mit ihren zahlreichen Details und kreativen Ausgestaltungen sehr viel Spaß und bieten auch beim erneuten Lesen immer wieder etwas zu entdecken.



Fazit: Im Gesamten ist das 2016 im Peter Hammer Verlag erschienene Kinderbuch “Linus im Glück” auf allen Ebenen gelungen. Die Geschichte ist kreativ, überraschend und didaktisch sehr wertvoll. Hinzu kommen kreative und wunderschöne Bilder voller Details. Rundum ein gelungenes Buch, was Kindern ab vier Jahren und deren Eltern Freude bereiten wird.



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Der kleine Bär und die sechs weißen Mäuse

Chris Wormell , Stephanie Menge , Chris Wormell
Flexibler Einband
Erschienen bei Beltz, J, 10.07.2017
ISBN 9783407761910
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Kinderbuch ”Der kleine Bär und die sechs weißen kleinen Mäuse” des britischen Kinderbuchautors und Illustrators Chris Wormell (*1955) kann mit einer außergewöhnlichen Geschichte und sehr hübschen Bildern aufwarten.

Der kleine Bär trifft im Wald auf sechs kleine weiße Mäuse, die riesige Angst haben, von irgendeinem Waldbewohner verspeist zu werden. Der kleine Bär verspricht ihnen zu helfen und lässt sich gegenüber der Schlange, der Eule und dem Fuchs immer wieder neue kreative Ausreden einfallen lassen, um seine neuen kleinen Freunde zu beschützen.

Die Geschichte des Kinderbuchs, das ab vier Jahren empfohlen wird, könnte fast schon zu gruselig sein. Die Fressfeinde der Mäuse werden groß und gefährlich dargestellt, so dass man Angst um die kleine Mäuse hat. Bald erkennt man aber, dass der Bär mit seinen irrwitzigen Ausreden (“Es sind keine Mäuse, sondern Schneebälle”) Erfolg hat. Das macht Groß und Klein viel Freude und kann die Spannung halten. Dabei sind die moralischen Komponenten und didaktischen Hinweise zwar vorhanden, aber nie aufdringlich in den Vordergrund gestellt. Abgerundet wird es von den wunderschönen – halb stilisierten, halb realistischen – Zeichnungen, die immer wieder Freude bereiten. Im Gesamten ist Chris Wormells 2012 erschienenes Werk ein stimmiges Kinderbuch mit einer tollen Geschichte, Humor und wunderschönen Zeichnungen.

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schlafen, tiere, bilderbuch, winter, jahreszeiten

Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte

Sabine Bohlmann , Kerstin Schoene
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 12.02.2015
ISBN 9783522437868
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Kinderbuch “Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte” stammt aus der Feder der ehemaligen Schauspielerin Sabine Bohlmann. Nachdem sie genug Abenteuer in TV-Filmen und der Serie “Marienhof” erlebt hatte, wurde sie Autorin und hat bisher schon eine größere Menge an Ratgeber- und Kinderbüchern geschrieben.

In diesem Kinderbuch erzählt sie die Geschichte des kleinen Siebenschläfers, der einfach nicht müde wurde. Doch als der große Winterschlaf anstand, musste er schnell eine Methode finden einzuschlafen, weil er sonst ja kein richtiger Siebenschläfer wäre. Alle seine tierischen Freunde verraten ihm ihre Tricks, doch irgendwie werden sie davon zwar alle selber schläfrig, nur nicht der kleine Siebenschläfer.

Sabine Bohlmann kam auf die Idee zu diesem Kinderbuch, als sie sich fragte, warum der Siebenschläfer diesen Namen trägt, obwohl sein Winterschlaf doch neun Monate andauert. So war der neue Charakter für ihr nächstes Kinderbuch gefunden und sie gab ihm die typische kindliche Eigenschaft, nicht schlafen gehen zu wollen oder zu können. So ist es für alle Kinder, die noch müde sind, prima als “Gute Nacht”-Buch geeignet und gibt gleichzeitig Anregungen, was man tun kann, wenn man nicht einschlafen kann. Untermalt wird die süße Geschichte von sehr niedlichen Zeichnungen der Illustratorin Kerstin Schöne, die auch schon entzückende Bücher wie “Ein Haufen Freunde hält zusammen” LINK illustriert hat. Sie erweckt den kleinen Siebenschläfer und alle anderen Tiere zum Leben und kann allein mit ihren gelungenen Zeichnungen die großen und kleinen Leser zum Schmunzeln bringen. Im Gesamten kann das Kinderbuch “Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte” auf charmante Weise unterhalten und Groß und Klein entzücken.

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tiercomic, familie, feste, freundschaft, comic

Echte Freunde

Liz Climo , Viola Krauß
Fester Einband: 140 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 15.08.2014
ISBN 9783431038897
Genre: Sonstiges

Rezension:


Die amerikanische Illustratorin und Kinderbuchautorin Liz Climo (*1981) hat vor einigen Jahren angefangen ihre Comics im Internet zu präsentieren. “Echte Freunde – Die wunderbare Welt von Liz Climo” ist eine Zusammenstellung vieler der über die Jahre entstandenen meist aus zwei Bildern bestehenden Comic Strips.


Aufgeteilt in vier Kapiteln erzählen die Comics vom Alltäglichen: Familie, Feiertage, Liebe und Freundschaft. Dabei sind über die Jahre bestimmte Figuren mit Menschen aus ihrem Umfeld verschmolzen. Der tollpatschige Bär ist Climo dabei selber und der freche Hase ist ihr Ehemann. Mit leisen Humor werden Begebenheiten geschildert und Sachen gut auf den Punkt gebracht. Dabei zündet nicht jeder Witz und manchmal hätte bereits das erste BIld oder ein Satz weniger genug transportiert. Doch beim Durchblättern des Buches muss der Betrachter das ein oder andere Mal schmunzeln und lernt nach und nach die Charaktere kennen. Besonders entzückend sind die Zeichnungen, die oft schon ausreichen, um den Leser zum Lächeln zu bringen. Die süße und vielfältige Tierwelt wird auf einfache Weise dargestellt. Dabei entfernt sie sich kaum von den realen Tieren und wandelt sie in einen entzückenden, einfachen Comicstil um. Die Illustrationen bereiten die größte Freude beim Betrachten und würden oft schon ausreichen, um den Witz zu transportieren.


Fazit: Das circa 160 Seiten lange Buch “Echte Freunde – Die wunderbare Welt von Liz Climo” ist ein Kompendium der gesammelten Comic-Strips der amerikanischen Illustratorin Liz Climo. Mit leichten Humor, der zwar nicht immer zündet, und entzückenden Zeichnungen fängt sie das Alltägliche ein und schafft ein tierisches Spiegelbild der Menschen.


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laub, geschichte, tiere, bär, winterschlaf

Als Bär erzählen wollte

Philip Stead , Uwe-Michael Gutzschhahn , Erin E. Stead
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.10.2015
ISBN 9783737352475
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Kinderbuch “Als der Bär erzählen wollte” des amerikanischen Autoren- und Illustratoren-Ehepaars Stead überzeugt mit einer süßen Geschichte und fantastischen Illustrationen.

Der Bär möchte seinen Freunden unbedingt noch vor dem Winterschlaf eine Geschichte erzählen. Doch Maus, Frosch und die anderen Freunde sind leider zu sehr in Eile, da sie noch viel für den Winter vorbereiten müssen. Als es dann anfängt zu schneien, wird auch der Bär sehr müde.

Der Autor Philip Stead und die Illustratorin Erin E. Stead (*1982) haben schon einige Bücher gemeinsam realisiert. Bei ihrem neuesten Werk erkennt man wie gut das Zusammenspiel funktioniert. Die Geschichte, auch für kleine Leser geeignet, ist putzig, informativ über das Verhalten der Tiere im Winter und predigt zudem keine aufdringlichen Moralitäten. Wunderbar wird das alles untermalt mit wie getuschten Zeichnungen. Erin E. Stead siedelt die Figuren in der Realität an und überzeugt mit einer schlichten Stilisierung. Sie bedient dabei keine oft für Kinder verwendete Elemente wie sehr bunte, sehr übertrieben und arg stilisierte Bilder, sondern zeichnet mit viel Zartheit. Die Bilder besitzen eine gewisse Art von Melancholie, die sich aber nur den erwachsenen Vorlesern erschließen wird. Die Illustrationen machen eine große Freude und ergeben zusammen mit der niedlichen Geschichte ein stimmiges und sehr empfehlenswertes Kinderbuch.

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pinguin, ab 3, fliegen, bilderbuch, vorlesen

Flugschule

Lita Jugde , Lisa Heilig , Lita Judge
Fester Einband: 40 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 19.06.2016
ISBN 9783473446797
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Pinguine sind zur Zeit in vielen Kinderbüchern anzutreffen. Sie sind niedlich, flugunfähig, irgendwie tapsig und fast jedes Kind mag sie gern. So erzählt auch die amerikanische Autorin und Illustratorin Lita Judges in ihrem Buch “Flugschule” eine Geschichte von so einem knuddeligen Vogel.

Der kleine Pinguin Theo ist felsenfest davon überzeugt, dass er fliegen kann, weil er doch das Herz eines Adlers besitzt. Doch auch das tagelange Üben in der Flugschule des Herrn Flamingo und des Herrn Reiher helfen nichts. Aber um den Traum des kleinen Pinguins zu erfüllen, lassen sich die anderen Vögel einen tollen Plan einfallen.

Das Kinderbuch “Flugschule” ist das erste Buch der Autorin Lita Judges, welches auch in Deutschland veröffentlicht wurde. Sie erzählt darin eine bekannte, lehrreiche Geschichte über die Themen Selbstvertrauen, eigene Grenzen, Freundschaft und den Glauben, etwas erreichen zu können. Das macht sie aber recht unaufdringlich und unterhaltsam und lässt das Buch mit einer schönen Schlusspointe enden. Entzückend sind die Zeichnungen, welche ebenfalls von Judges stammen. Die Vogelarten wurden gut eingefangen und mit lustigen Mimiken versehen. Die Bilder machen Spaß und unterstützen die Geschichte wunderbar. Im Gesamten ist das Kinderbuch “Flugschule” kurzweilige Unterhaltung, die die Kleinen erfreuen kann, auch wenn es nicht aus der Masse von Pinguinbüchern heraus zu stechen vermag.

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An einem kalten Wintermorgen...

Feridun Oral , Bruno Hächler , Feridun Oral
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Michael Neugebauer Edition, 27.07.2016
ISBN 9783865663047
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der in Istanbul lebende Schriftsteller Feridun Oral fing nach seinem Kunststudium an Kinderbücher zu schreiben. Mit seinem 2016 erschienenen Werk “An einem kalten Wintermorgen” schafft er es Groß und Klein zu entzücken.

Das Buch erzählt die Geschichte einer winzigen Maus, die auf der Suche nach Feuerholz durch den Schnee stapft. Als sie eine große Menge Feuerholz gesammelt hat, braucht sie nur noch die Hilfe ihrer Freunde, um das auch zu transportieren. Aber als auf einmal ein Sturm aufzieht, müssen sie alle schnell Schutz suchen an diesem kalten Wintermorgen.

Das Kinderbuch des türkischen Schriftstellers Oral besitzt alle Qualitäten, die man von einem Kinderbuch erwartet. Es ist entzückend gezeichnet mit Tieren, die nicht zu vermenschlicht sind und mit einer wunderbaren, verträumten Schneelandschaft. Die Geschichte ist süß und vermittelt unaufdringlich die Bedeutung von Freundschaft. Das Buch ist rundum gelungen und hat definitiv einen Platz im heimischen Bücherregal verdient.

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hase, bilderbuch

Der kleine Hase und das Schneeflockengeflüster von Elizabeth Baguley (1. Juni 2007) Gebundene Ausgabe


Fester Einband
Erschienen bei null, 01.01.1600
ISBN B010IOXFMM
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die britische Autorin Elizabeth Baguley, die bereits schon einige Kinderbücher geschrieben hat, erschuf zusammen mit der Illustratorin Jane Chapman ein entzückendes Kinderbuch mit einer süßen Geschichte, wunderschönen Bildern und der richtigen Botschaft.

Das Kinderbuch erzählt die Geschichte eines kleinen Hasen, dem es immer viel zu voll ist im Kaninchenbau und der sich deshalb in einer Winternacht davonschleicht. Anfänglich genießt er den vielen Platz und die Ruhe am Nordstern, doch schnell wird es kalt und ungemütlich und er sehnt sich nach seinem Zuhause.

Baguley erzählt eine freundliche Geschichte, die auch schon jüngere Kinder anspricht. Dabei wird der Entdeckerdrang und der Wunsch nach etwas mehr Platz nicht verteufelt, sondern nur didaktisch klug darauf hingewiesen, dass es Risiken birgt und dass man manches erst zu schätzen lernt, wenn man es von weiter weg betrachtet. Die Botschaften baut Baguley unaufdringlich ein und wird perfekt unterstützt von der Illustratorin Chapma. Sie schuf eine wunderschöne Schneelandschaft. Die gezeichneten Bilder werden mit den Sternen und Schnee aus Glitzerfolie bereichert. Jeder Leser (auch die Großen) kann sich an den schönen BIldern und dem flauschigen Hasen erfreuen. So macht das Buch “Der kleine Hase und das Schneeflockengeflüster” viel Spaß, es jüngeren Kindern vorzulesen und mit ihnen und den kleinen Hasen auf Entdeckungstour zu gehen.

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kinderbuch, träumen, phantasie, bilder, magie

Der Sammler der Augenblicke

Quint Buchholz
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 29.08.1997
ISBN 9783446190771
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der erfolgreiche Illustrator und Autor Quint Buchholz wird jedem Literaturliebhaber, der sich auch für Illustrationen begeistern kann, ein Name sein. Seine künstlerischen Werke gibt es auch immer wieder in Ausstellungen zu sehen. Von seinen Illustrationen lebt auch sein Kinderbuch “Der Sammler der Augenblicke”.

Die Geschichte wird von einem erwachsenen Mann erzählt, der sich an einen Sommer erinnert, in dem er viel Zeit mit dem Maler Max verbracht hat. Jeden Tag hielt er sich in dessen Atelier auf, spielte für ihn Geige und Max erzählte ihm Geschichten. Als der Maler wieder einmal auf Reisen ging, durfte der Junge trotzdem seine Zeit im Atelier verbringen und entdeckte die besonderen Bilder des Malers.

Die Bilder stehen im Zentrum der Geschichte von Quint Buchholz und hier entfaltet er sein gesamtes Geschick. Die Bilder sind verträumt, magisch und schön. Die seltsamen Begebenheiten der Bilder erschließen sich jedem Betrachter unterschiedlich schnell und bringen ihn in eine andere Welt. Die Geschichte selbst ist ruhig erzählt und handelt von dem Erwachsenwerden und wie bestimmte Ereignisse das ganze Leben verändern können. Die Art der Erzählung und die melancholische Stimmung machen das Buch erst für ältere Kinder geeignet. Der Text und die Bilder besitzen eine gewisse Schwermütigkeit, wenn auch die Geschichte selbst positiv ist. Buchholz schafft es mit diesem reich illustrierten Kinderbuch eine besondere Art des Geschichtenerzählens zu erschaffen, die Menschen mit verträumten Herzen, Liebhaber von Illustrationen sowie Kinder und Erwachsene auf gleiche Weise ansprechen kann.

Fazit: Das reich illustrierte Kinderbuch “Der Sammler der Augenblicke” erzählt eine unaufgeregte Geschichte über den Sommer eines Jungen und wie dieser ihn formte. Die Illustrationen machen den Zauber des Buches aus und führen den Leser in eine fremde, verträumte Welt. Das Buch ist leicht von Melancholie durchzogen und richtet sich vor allem an ältere Kinder und Erwachsene, die hier ebenfalls auf ihre Kosten kommen.

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schlechte laune, bilderbuch, kinderbuch, launen, monster

Tschüss, kleines Muffelmonster!

Julia Boehme , Franziska Harvey , Franziska Harvey
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2011
ISBN 9783401096063
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die 1966 in Bremen geborene Julia Boehme hatte als Kind den Traum Schriftstellerin zu werden. Erst später setzte sie den Plan in die Tat um und schreibt seitdem Kinderbücher. Zusammen mit der Illustratorin Franziska Harvey schuf sie insgesamt fünf Bücher über das Muffelmonster.

In dem Kinderbuch “Tschüss, kleines Muffelmonster oder Wie schlechte Laune ratzfatz verschwindet” entdeckt der kleine Moritz das Muffelmonster, das schrecklich schlechte Laune hat. So versucht er alles, um das Muffelmonster aufzuheitern, damit es wieder verschwindet.

Das Kinderbuch ist gut geeignet für kleinere Kinder. Es berichtet nicht übertrieben didaktisch davon, dass schlechte Laune zum Leben dazu gehört und was man dagegen tun kann. Dabei ist das Muffelmonster ohne Grund schlecht drauf und bekommt dann als Gegenmaßnahme alles präsentiert, was bei Kindern bestimmt schlechte Laune vertreiben würde. So gibt das Buch gleich Vorschläge, wie man als Kind selbst seine Grummligkeit vertreiben kann. Die Moral ist unauffällig verpackt und eignet sich so auch zum wiederholten Vorlesen. Die Illustrationen von Franziska Harvey stellen sich im Stil vor allem auf ein jüngeres Publikum ein und können vor allem mit der süßen Darstellung des Muffelmonsters überzeugen. Die beiden schufen zusammen ein freundliches Kinderbuch, das nicht aus der Masse heraussticht, aber mit dem Kinder ihre Freude haben werden.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Schwarzhase

Philippa Leathers , Salah Naoura ,
Fester Einband: 40 Seiten
Erschienen bei Gabriel ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 08.02.2013
ISBN 9783522303392
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die englische Autorin Philippa Leathers wurde von ihren eigenen zwei Karnickeln zu dem 2013 erschienen Kinderbuch “Schwarzhase” angeregt.

Es erzählt die Geschichte des kleinen, weißen Hasen, welcher auch an den schönsten Sommertagen von dem großen unbekannten Schwarzhasen verfolgt wird. Erst als er in den finsteren Wald flüchtet, erkennt er, dass Schwarzhase auf seiner Seite steht.

Leathers nimmt hier den typischen Angsthasen und macht ihn zum Helden ihrer Geschichte. Die Botschaft ist simpel und klar: Das Unbekannte ist nicht immer böse und Mut ist eine Tugend. Dies verpackt die Autorin aber unauffällig und höchst unterhaltsam. Die Bilder der studierten Grafikdesignern sind zwar sehr einfach gehalten, besitzen aber einen besonderen, ungeschliffenen Charme und dadurch sind sie sehr süß. Im Gesamten ist das Kinderbuch “Schwarzhase” stimmig, entzückend und eine Empfehlung an alle Eltern, die noch kurzweilige Vorlese-Lektüre benötigen.

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238 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 23 Rezensionen

australien, liebe, leuchtturm, kinderwunsch, kind

Das Licht zwischen den Meeren

M. L. Stedman , Karin Dufner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.11.2014
ISBN 9783442384006
Genre: Romane

Rezension:

Im Herbst 2016 lief der Spielfilm “Light between the Oceans” (2016) in den Kinos an. Dieser basiert auf den Roman “Das Licht zwischen den Meeren” (2013, Originaltitel: “The Light between Oceans”, 2012) von der in Australien geborenen Autorin M. L. Stedman. Das Buch war ihr Debütroman und sie konnte internationale Erfolge verbuchen und das Buch wurde in 35 Sprachen übersetzt.

Es erzählt die Geschichte des Veteranen Tom Sherbourne, der nach dem ersten Weltkrieg versucht sich in seiner Heimat Australien ein neues Leben aufzubauen. Dazu flüchtet er auf den äußersten Zipfel des Kontinents und wird Leuchtturmwärter auf der Insel Janus Rock. Dort verbringt er seine einsamen Tage mit harter Arbeit. Auf seinen Landgängen in die Stadt Partageuse trifft er immer wieder auf die junge und wunderschöne Isabel Graysmark. Die beiden werden ein Paar und es scheint, dass ihre Liebe Tom wiedererweckt. Nach einigen herben Rückschlägen schickt ihnen das Schicksal ein scheinbar mutterloses Baby, das Isabel sofort in ihr Herz schließt und Tom zu einer Entscheidung zwingt.

Der circa 450 Seiten lange Roman ist aus einer anfänglichen Kurzgeschichte heraus entstanden. Die Schriftstellerin hatte ein Bild im Kopf, von einem Mann und einer Frau an einem Leuchtturm, in dessen Nähe ein toter Mann mit einem Baby angespült wird. Daraus entstand die gesamte Geschichte. Die Liebesgeschichte und das moralische Dilemma, was sich aus diesem ersten Bild entspinnt, werden mit einem historischen Rahmen versehen. Diese Mischung ist recht gut gelungen. Die Geschichte der zwei Liebenden ist bewegend, man kann sich selber gut die Frage nach dem eigenen Handeln stellen und zudem erhält der Leser noch etwas historische Auffrischung. Doch leider reicht der Stoff nicht aus, um ihn auf diese Länge zu dehnen. So entstehen beim Lesen immer wieder Leerlaufphasen, in denen es scheinbar nicht weitergeht. Dies verleiht dem Buch eine unnötige Langatmigkeit. Glücklicherweise verliert sich diese im letzten Drittel des Buches und durch die häufigen Perspektivwechsel kommt zusätzlich Fahrt auf. So ist die erste Hälfte, die vor allem von der Entstehung der Liebesgeschichte handelt, der schwächste Teil, den man temporeicher hätte erzählen können. Der Schreibstil (übersetzt von Karin Dufner) ist angenehm, wenn auch in manchen Formulierungen zu sehr gewollt. Im Gesamten schafft es das Erstlingswerk einen interessanten moralischen und historischen Kosmos zu erschaffen, der förmlich dazu einlud, ihn auch zu verfilmen und dadurch die Möglichkeit zur Komprimierung genutzt werden konnte.

Fazit: “Das Licht zwischen den Meeren” ist der Debütroman der australischen Schriftstellerin M. L. Stedman. Er ist Liebesgeschichte, Historienroman und moralischer Diskurs in einem. Dies zu verbinden gelingt der Autorin vor allem im letzten Drittel gut. Davor aber braucht der Roman zu lange, um an Fahrt aufzunehmen und passt sich somit leider dem innewohnenden Tempo der Geschichte an, die auch auf 200 Seiten ausreichend hätte erzählt werden können.

Doreen Matthei - testkammer.com

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daniel napp, kinderbuch, geburtstag

Dr. Brumm: Dr. Brumm feiert Geburtstag

Daniel Napp , Daniel Napp
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 14.02.2014
ISBN 9783522437431
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Mal hat der alte Braunbär Dr. Brumm, welcher von Daniel Napp 2002 zum Leben erweckt wurde, doch glatt seinen eigenen Geburtstag vergessen. Wäre nicht so schlimm, wenn er nicht all seinen Freunden eine super Geburtstagsfeier versprochen hätte. Nun müssen Dr. Brumm und sein Freund Pottwal kreativ werden, um den Tag noch zu retten.

Auch in diesem Teil gibt es für Groß und Klein wieder viel zu schmunzeln und zu lachen. Der tapsige Braunbär schafft es nicht so recht die Party zu retten und seine ungeduldigen und mit Erwartungen behafteten Freunde sind auch nicht arm an Kritik deswegen, sodass der Bär einem fast leid tut. Die Geburtstagsbemühungen sind aber sehr heiter eingefangen und natürlich gibt es ein Happy End. So kann diese weitere Geschichte von Dr. Brumm wieder vortrefflich amüsieren und vor allem wieder mit den fantastischen Illustrationen glänzen. Die Zeichnungen mit all ihren Details, den witzigen Mimiken und süßen Protagonisten sorgen dafür, dass man als Leser das Buch immer wieder hervor holt und das Vorlesen vermutlich nicht so schnell langweilig werden wird. Also im Ganzen ist das Kinderbuch wieder ein typisches, unterhaltsames Dr. Brumm-Abenteuer.

Doreen Matthei - testkammer.com

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783 Bibliotheken, 15 Leser, 4 Gruppen, 51 Rezensionen

dystopie, james dashner, tod, freundschaft, jugendbuch

Maze Runner: Die Auserwählten - In der Todeszone

James Dashner , Anke C. Burger , Katharina Hinderer
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 13.03.2015
ISBN 9783551313607
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die "Die Auserwählten”-Trilogie des amerikanischen Autors James Dashner ist Teil der zur Zeit beliebten Fantasy-Jugendbuchwelle. Er schafft es eine faszinierende Geschichte und neue Welt zu kreieren mit vielen Besonderheiten, aber leider bleibt bei seiner Geschichte die Tiefe der Figuren auf der Strecke.

Im ersten Teil der Reihe – “Die Auserwählten im Labyrinth” (2011) – wacht Thomas ohne Gedächtnis in einer Transportbox auf, die ihn auf eine Lichtung führt, auf der bereits viele Jungen zusammenleben. Umgeben ist die Lichtung von einem undurchdringlichen Labyrinth, welches von abscheulichen Kreaturen bewacht wird. Schnell wird klar, dass Thomas ein Läufer werden möchte. Diese Gruppe erkundet Tag für Tag das Labyrinth. Mit der Ankunft von Teresa, dem ersten Mädchen, ändert sich auf der Lichtung alles und ein Ultimatum scheint über der Gemeinschaft zu hängen. Auch wird es immer deutlicher, dass sich Thomas und Teresa von früher kennen und Teil von diesem grausamen Experiment sind.

“Die Auserwählten in der Todeszone” ist der dritte Teil der Reihe und startet im ANGST-Hauptquartier. Thomas und nur noch wenige Mitstreiter wollen sich nicht auf den angebotenen Deal einlassen, fliehen nach Dallas, eine, so heißt es, Brand-freie Stadt, und kommen dort den letzten Geheimnissen auf die Spur. Sie stoßen dabei auf die mysteriöse Widerstandsgruppe “Der rechte Arm”. Während die Stadt von Cranks überrannt wird, muss Thomas sich entscheiden, auf welcher Seite er steht und ob er den Kampf gegen ANGST antreten will.Das zweite Buch “Die Auserwählten in der Brandwüste” knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Thomas und eine kleine Gruppe der ehemaligen Lichter sind dem Labyrinth entkommen und finden sich statt in Sicherheit schon bald im nächsten Experiment wieder. Sie sollen die Brandwüste lebend bis zum sicheren Hafen durchqueren. Dabei treffen sie auf viele Gefahren und auf Personen, die unter der Krankheit ‘Der Brand’ leiden und dadurch verrückt geworden sind. In Jorge und Brenda findet Thomas neue Verbündete und so wagen sie sich immer weiter vor, in einer Welt, die den Freunden nicht vertraut erscheint und scheinbar von ANGST, der übermächtigen Behörde, gesteuert wird.

Der Autor James Dashner, der bereits vorher zwei Buchreihen verfasst hat, entführt den Leser in eine andere Welt. Dabei verwendet er zwar bekannte Elemente von Dystopien und Endzeitgeschichten, schafft aber immer wieder neue Elemente und kann mit manchen Wendungen wirklich überraschen. Natürlich schafft er es dabei nicht, ein komplett neues Universum zu schaffen, aber eines, was den Leser an die Geschichte fesselt. Dies gilt vor allem für die ersten zwei Bücher, in denen der Leser immer wieder unerwartete Schilderungen vorgesetzt bekommt. Im letzten Teil dagegen verlieren sich diese spannenden Elemente, die Motive und Ziele aller Beteiligten werden offenbart und die Geschichte wirkt wie ein typische Geschichte einer Rebellion gegen ein unterdrückendes System. Scheinbar wohlgefällig werden alle Fäden zusammengeführt. Die größte Schwäche der Geschichte ist aber die schrecklich oberflächliche Charakterisierung der Figuren. Jede Person in dem Buch besitzt nur wenig Persönlichkeit. Sogar der Hauptcharakter Thomas ist vor allem durch zwei Gefühle charakterisiert: Wut auf alles und Zuneigung zu Teresa und Brenda. Dies reicht einfach nicht aus, um über drei Bücher hinweg Sympathien für den Helden zu erzeugen. Auch die Nebenfiguren schaffen es nicht über eine oberflächliche Zeichnung hinaus. Zudem bekommen auch nur wenige Figuren eine größere Rolle oder überhaupt einen Namen. Wenn eine neue Figur mit Namen eingeführt wird, kann man sich sicher sein (vor allem im zweiten Buch), dass diese nicht lange überleben wird. So schafft es Dashner zwar eine endzeitliche Welt zu kreieren mit vielen Überraschungen und sie mit Charakteren zu bevölkern, für die man aber wenig Mitgefühl aufbringen kann. In den ersten zwei Büchern fällt dies weniger ins Gewicht, da die Geschichte spannend und aufregend ist, aber im letzten Buch, wo es dann auch viel um die zwischenmenschlichen Beziehungen geht, merkt man, dass man sich über die lange Lesezeit immer noch nicht mit den Charakteren angefreundet hat. Dies hängt vermutlich auch mit dem schlechten Schreibstil zusammen. Dashners Kreativität scheint fast unbegrenzt, doch seine Ausdrucksweise ist dagegen sehr repetitiv. Immer wieder betont er bestimmte emotionale Zustände mit ähnlichen oder wiederholenden Worten, so ist beispielsweise Thomas’ Stimmung auf der Lichtung vor allem von Wut gekennzeichnet. Gefühlt auf jeder dritten Seite wird er wieder wütend oder spürt die Wut in sich aufsteigend. Das ist ungemein anstrengend und verweist nicht auf ein größeres Schreibtalent. Natürlich kann man das überlesen, wenn man sich ganz auf das Abenteuer einlässt. Vor allem bei der Zielgruppe der Jugendlichen wird das kaum ins Gewicht fallen, doch gerade dafür sollte schon aus didaktischen Gründen eine vielseitige Sprache verwendet werden.

Fazit: Die Buchreihe “Die Auserwählten im Labyrinth”, “Die Auserwählten in der Brandwüste” und “Die Auserwählten in der Todeszone” von James Dashner ist spannende Jugendliteratur, die den Leser in eine dystopische Welt entführt und dort mit vielen Überraschungen aufwarten kann. Leider vernachlässigt der Autor die Figuren in seiner Geschichte, so dass sie vor allem eindimensional wirken und nicht als Sympathieträger taugen. Hinzu kommt ein schlechter Schreibstil, der viel mit Wiederholungen, gleichen Formulierungen und Mustern arbeitet. Dies ist stellenweise, nämlich in den Passagen, welche eher ruhigerer Natur sind und die für die Charakterisierung der Figuren dienlich sein sollten, enervierend und ermüdend für den Leser. Doch zur guten Unterhaltung taugt die Reihe allemal und sie schafft neue Bilder einer unbekannten Welt im Kopf der Leser.

Doreen Matthei - testkammer.com

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dystopie, labyrinth, james dashner, die auserwählten, lichtung

Die Auserwählten - Im Labyrinth

James Dashner , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2013
ISBN 9783551312310
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die "Die Auserwählten”-Trilogie des amerikanischen Autors James Dashner ist Teil der zur Zeit beliebten Fantasy-Jugendbuchwelle. Er schafft es eine faszinierende Geschichte und neue Welt zu kreieren mit vielen Besonderheiten, aber leider bleibt bei seiner Geschichte die Tiefe der Figuren auf der Strecke.

Im ersten Teil der Reihe – “Die Auserwählten im Labyrinth” (2011) – wacht Thomas ohne Gedächtnis in einer Transportbox auf, die ihn auf eine Lichtung führt, auf der bereits viele Jungen zusammenleben. Umgeben ist die Lichtung von einem undurchdringlichen Labyrinth, welches von abscheulichen Kreaturen bewacht wird. Schnell wird klar, dass Thomas ein Läufer werden möchte. Diese Gruppe erkundet Tag für Tag das Labyrinth. Mit der Ankunft von Teresa, dem ersten Mädchen, ändert sich auf der Lichtung alles und ein Ultimatum scheint über der Gemeinschaft zu hängen. Auch wird es immer deutlicher, dass sich Thomas und Teresa von früher kennen und Teil von diesem grausamen Experiment sind.

“Die Auserwählten in der Todeszone” ist der dritte Teil der Reihe und startet im ANGST-Hauptquartier. Thomas und nur noch wenige Mitstreiter wollen sich nicht auf den angebotenen Deal einlassen, fliehen nach Dallas, eine, so heißt es, Brand-freie Stadt, und kommen dort den letzten Geheimnissen auf die Spur. Sie stoßen dabei auf die mysteriöse Widerstandsgruppe “Der rechte Arm”. Während die Stadt von Cranks überrannt wird, muss Thomas sich entscheiden, auf welcher Seite er steht und ob er den Kampf gegen ANGST antreten will.Das zweite Buch “Die Auserwählten in der Brandwüste” knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Thomas und eine kleine Gruppe der ehemaligen Lichter sind dem Labyrinth entkommen und finden sich statt in Sicherheit schon bald im nächsten Experiment wieder. Sie sollen die Brandwüste lebend bis zum sicheren Hafen durchqueren. Dabei treffen sie auf viele Gefahren und auf Personen, die unter der Krankheit ‘Der Brand’ leiden und dadurch verrückt geworden sind. In Jorge und Brenda findet Thomas neue Verbündete und so wagen sie sich immer weiter vor, in einer Welt, die den Freunden nicht vertraut erscheint und scheinbar von ANGST, der übermächtigen Behörde, gesteuert wird.

Der Autor James Dashner, der bereits vorher zwei Buchreihen verfasst hat, entführt den Leser in eine andere Welt. Dabei verwendet er zwar bekannte Elemente von Dystopien und Endzeitgeschichten, schafft aber immer wieder neue Elemente und kann mit manchen Wendungen wirklich überraschen. Natürlich schafft er es dabei nicht, ein komplett neues Universum zu schaffen, aber eines, was den Leser an die Geschichte fesselt. Dies gilt vor allem für die ersten zwei Bücher, in denen der Leser immer wieder unerwartete Schilderungen vorgesetzt bekommt. Im letzten Teil dagegen verlieren sich diese spannenden Elemente, die Motive und Ziele aller Beteiligten werden offenbart und die Geschichte wirkt wie ein typische Geschichte einer Rebellion gegen ein unterdrückendes System. Scheinbar wohlgefällig werden alle Fäden zusammengeführt. Die größte Schwäche der Geschichte ist aber die schrecklich oberflächliche Charakterisierung der Figuren. Jede Person in dem Buch besitzt nur wenig Persönlichkeit. Sogar der Hauptcharakter Thomas ist vor allem durch zwei Gefühle charakterisiert: Wut auf alles und Zuneigung zu Teresa und Brenda. Dies reicht einfach nicht aus, um über drei Bücher hinweg Sympathien für den Helden zu erzeugen. Auch die Nebenfiguren schaffen es nicht über eine oberflächliche Zeichnung hinaus. Zudem bekommen auch nur wenige Figuren eine größere Rolle oder überhaupt einen Namen. Wenn eine neue Figur mit Namen eingeführt wird, kann man sich sicher sein (vor allem im zweiten Buch), dass diese nicht lange überleben wird. So schafft es Dashner zwar eine endzeitliche Welt zu kreieren mit vielen Überraschungen und sie mit Charakteren zu bevölkern, für die man aber wenig Mitgefühl aufbringen kann. In den ersten zwei Büchern fällt dies weniger ins Gewicht, da die Geschichte spannend und aufregend ist, aber im letzten Buch, wo es dann auch viel um die zwischenmenschlichen Beziehungen geht, merkt man, dass man sich über die lange Lesezeit immer noch nicht mit den Charakteren angefreundet hat. Dies hängt vermutlich auch mit dem schlechten Schreibstil zusammen. Dashners Kreativität scheint fast unbegrenzt, doch seine Ausdrucksweise ist dagegen sehr repetitiv. Immer wieder betont er bestimmte emotionale Zustände mit ähnlichen oder wiederholenden Worten, so ist beispielsweise Thomas’ Stimmung auf der Lichtung vor allem von Wut gekennzeichnet. Gefühlt auf jeder dritten Seite wird er wieder wütend oder spürt die Wut in sich aufsteigend. Das ist ungemein anstrengend und verweist nicht auf ein größeres Schreibtalent. Natürlich kann man das überlesen, wenn man sich ganz auf das Abenteuer einlässt. Vor allem bei der Zielgruppe der Jugendlichen wird das kaum ins Gewicht fallen, doch gerade dafür sollte schon aus didaktischen Gründen eine vielseitige Sprache verwendet werden.

Fazit: Die Buchreihe “Die Auserwählten im Labyrinth”, “Die Auserwählten in der Brandwüste” und “Die Auserwählten in der Todeszone” von James Dashner ist spannende Jugendliteratur, die den Leser in eine dystopische Welt entführt und dort mit vielen Überraschungen aufwarten kann. Leider vernachlässigt der Autor die Figuren in seiner Geschichte, so dass sie vor allem eindimensional wirken und nicht als Sympathieträger taugen. Hinzu kommt ein schlechter Schreibstil, der viel mit Wiederholungen, gleichen Formulierungen und Mustern arbeitet. Dies ist stellenweise, nämlich in den Passagen, welche eher ruhigerer Natur sind und die für die Charakterisierung der Figuren dienlich sein sollten, enervierend und ermüdend für den Leser. Doch zur guten Unterhaltung taugt die Reihe allemal und sie schafft neue Bilder einer unbekannten Welt im Kopf der Leser.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ein Haufen Freunde: Ein Haufen Freunde hält zusammen

Kerstin Schoene , Kerstin Schoene
Fester Einband
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 18.04.2016
ISBN 9783522458177
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Kinderbuch “Ein Haufen Freunde hält zusammen” ist das zweite von Kerstin Schöne geschriebene und illustrierte Kinderbuch, das sich mit dem Haufen Freunde beschäftigt (Vorgänger: “Ein Haufen Freunde” (2013)).

Diesmal ist die kleine Schildkröte sehr traurig darüber, dass sie so viel langsamer ist als alle anderen. Aber ihre guten Freunde haben schon die perfekte Idee, um sie aufzuheitern. Auch dieses Kinderbuch von der talentierten Illustratorin Kerstin Schöne ist wunderbar anzusehen. Die Figuren sind alle entzückend und Kinder werden sie unglaublich niedlich finden und ins Herz schließen. Die Geschichte ist einfach gehalten und besitzt eine schöne Botschaft. Im Gesamten kommt das Buch nicht an den Vorgänger heran, der mit seinem witzigen Höhepunkt und dem Formatwechsel, den Leser verblüffen konnte. Doch wird es kleinen Kindern sehr gut gefallen und kann hervorragend als kurze Gute-Nacht-Geschichte dienen.

Doreen Matthei - testkammer.com

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417 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

thriller, krimi, mord, ehe, gone girl

Gone Girl - Das perfekte Opfer

Gillian Flynn , Christine Strüh
Fester Einband: 832 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596520725
Genre: Krimi und Thriller

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377 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 15 Rezensionen

dänemark, thriller, rache, mord, jussi adler-olsen

Verachtung

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2014
ISBN 9783423215435
Genre: Krimi und Thriller

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373 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

krieg, roman, 2. weltkrieg, krimi, jussi adler-olsen

Das Alphabethaus

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess , Marieke Heimburger
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.08.2013
ISBN 9783423214605
Genre: Krimi und Thriller

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(220)

438 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 20 Rezensionen

thriller, dänemark, entführung, flaschenpost, sonderdezernat q

Erlösung

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2014
ISBN 9783423214933
Genre: Krimi und Thriller

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(600)

1.084 Bibliotheken, 17 Leser, 6 Gruppen, 38 Rezensionen

dänemark, thriller, sonderdezernat q, krimi, jagd

Schändung

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2013
ISBN 9783423214278
Genre: Krimi und Thriller

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(2.860)

3.860 Bibliotheken, 26 Leser, 13 Gruppen, 174 Rezensionen

thriller, dänemark, entführung, krimi, sonderdezernat q

Erbarmen

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2011
ISBN 9783423212625
Genre: Krimi und Thriller

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