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2.403 Bibliotheken, 60 Leser, 8 Gruppen, 212 Rezensionen

träume, silber, kerstin gier, liebe, fantasy

Silber - Das dritte Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 08.10.2015
ISBN 9783841421685
Genre: Jugendbuch

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138 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

kerstin gier, fantasy, silber, träume, #dreamalittledream

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783596196739
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Story

Liv und ihre kleine Schwester Mia sind aufgrund der Berufe ihrer Eltern schon oft umgezogen. Aber nun scheint es endlich ein Ende zu haben: sie ziehen mit ihrer Mutter und dem Kindermädchen (und quasi-Familienmitglied) Lottie nach England in ein kleines Cottage. Doch am Flughafen stellt sich heraus, es kommt alles anders als gedacht. Ihre Mutter hat jemanden kennengelernt und sie ziehen in ein Londoner Stadthaus. Vorerst; denn wie ihre Mutter und Ernest ihnen und Ernest Kinder Florence und Grayson eröffnen, wollen sie zusammenziehen, in Ernest‘ Haus.

Für alle Kinder zuerst ein Schock, aber sie raffen sich dann doch zusammen. Nur Livs Träume nehmen auf einmal zu. Sie hat schon immer viel und intensiv geträumt, aber ein Traum hat es in sich: sie ist auf einem Friedhof und beobachtet Grayson und drei seiner Freund bei einem mystischen Ritual, in das sie (im Traum) plötzlich hineinplatzt. Graysons Freunde Arthur, Henry und Jasper scheinen dies als Zeichen zu sehen, aber wofür?

Liv trifft auf die vier Jungs in ihrer neuen Schule immer wieder und sie erwähnen Dinge, die sie doch nur im Traum gesagt hat. Wie können sie das wissen? Liv ist neugierig und will das Rätsel lösen. Daher macht sie sich in ihren Träumen auf, das Geheimnis zu lüften.

Auf einer Party weihen Jasper, Arthur und Henry Liv dann in ihr Geheimnis ein. (ACHTUNG SPOILER!) Sie haben ein Buch von Arthurs Freundin Anabel gefunden und in ihrem betrunkenen Zustand ein Ritual ausgewählt und damit den Nachtdämon hervorgerufen. Und nun müssen sie ihm dienen, bis das letzte Ritual abgeschlossen ist. Nur ist Anabel, die eigentlich fünfte im Bunde, nicht mehr dabei, weil sie keine Jungfrau mehr ist und in der Schweiz lebt. Die Verbliebenen bitten Liv ihnen zu helfen. Liv, die Geheimnisse und Rätsel liebt und überhaupt nicht an Dämonen und solche Sachen glaubt, sagt zu.

Nach und nach wird Liv in alles eingeweiht und kommt auch Henry immer näher, der bei ihr Schmetterlinge im Bauch verursacht. Aber da ist ja immer noch die Sache mit dem Dämon und dann lädt Henry sie auch noch zum Herbstball ein! (Spoiler Ende!!) Doch auf dem Herbstball kommt es dann zu einem spannenden Finale, mit dem Liv so nicht gerechnet hat.

 

Meine Meinung

Warum habe ich die Reihe so lange liegenlassen?? Ich weiß es nicht! Ich hatte immer Gutes gehört und der Schuber steht bestimmt schon über 1 Jahr in meinem Regal und wartet darauf gelesen zu werden. Jetzt habe ich es endlich begonnen und ärgere mich, dass ich so lange gewartet habe. Ein wahnsinnig gutes Buch, das ich in 3 Tagen durchgelesen habe und den zweiten Teil auch schon begonnen habe.

Für mich ist der Schreibstil typisch Kerstin Gier und man merkt, dass sie Edelstein-Triologie ebenfalls aus ihrer Feder stammt (die habe ich auch schon gelesen und geliebt!). Man taucht so schnell in die Bücher ein und ist sofort gefangen. Man lebt, leidet und liebt mit den Protagonisten mit. Und hier brauchte ich keine 10 Seiten und ich war gefangen in der Geschichte! Einfach nur grandios.

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Tags: das erste buch der träume, fantasy, kerstin gier, silber   (4)
 

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93 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

assistentinnen, new york, betrug, spesenabrechnung, assistentin

Die Assistentinnen

Camille Perri , Stefanie Zeller
Flexibler Einband
Erschienen bei INK ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 11.11.2016
ISBN 9783863960957
Genre: Romane

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

roman, landleben, new york, amerika, neubeginn

Ein Jahr auf dem Land

Anna Quindlen , Tanja Handels
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.02.2017
ISBN 9783328100140
Genre: Romane

Rezension:

Die Story

Rebecca Winter ist Fotografin und mit sechzig für den Bradley-Preis nominiert. Damit steht eins fest: Sie ist Schnee von gestern. Kurzerhand mietet sie sich ein kleines Häuschen auf dem Land an und vermietet ihr New Yorker Apartment. Dies tut sie weniger, weil sie sich alt und nicht gebraucht fühlt, als viel mehr, dass sie sich das New Yorker Leben einfach nicht mehr leisten kann. Mit den Zusatzausgaben für deas Pflegeheim ihrer Mutter kann sie es sich schlichtweg nicht mehr leisten, dort wohnen zu bleiben.

In dem neuen Zuhause warten zwar neue Fotomotive auf Rebecca, aber auch Waschbären, die es sich auf ihrem Dachboden gemütlich machen. Dadurch lernt sie immerhin den netten Dachdecker Jim kennen. Und dann ist da noch die Teestubeninhaberin Sarah, die zwar viel plappert, aber nett zu sein scheint.

Nach einem Anstandsbesuch bei ihrer Mutter im Pflegeheim (die sie eh nicht wiedererkennt) und einer Stippvisite bei ihrem Vater, entscheidet sie sich, den beiden erst einmal nichts von ihrem Umzug aufs Land zu erzählen. Er ist ja eh nur übergangsweise und wenn sie das nötige Geld hat, will sie auf jeden Fall nach New York zurück.

Bei ihren verschiedenen Streif- und Spaziergängen durch die nahegelegenen Wälder findet sie immer wieder Holzkreuze, die aber kurz darauf wieder verschwunden sind. Wer stellt sie auf bzw.  wer entfernt  sie wieder? Und warum?

 

Abbruch auf Seite 104.

 

Meine Meinung

Was für ein langweiliges Buch :-(

Leider gefiel es mir ganz und gar nicht. Selbst nach über 100 Seiten konnte mich die Geschichte nicht mitreißen. Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit fand ich teils mehr verwirrend als hilfreich. Und dann sind da für mich ganz unnötige Kapitel dazwischen, die meiner Meinung nach überhaupt nichts für die Story tun („Der Hund kommt – und geht auch wieder“). Vielleicht ist das Buch zu tiefgründig für mich und ich versteh es nur nicht, kann auch sein.

Wie auch immer kann ich dem Buch keine Leseempfehlung geben. Ich fand es einfach langweilig und wenn mich das Buch nach 100 Seiten immer noch nicht gepackt hat, dann bezweifle ich, dass es das noch tun kann.

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Tags: anna quindlen, ein jahr auf dem land, roman   (3)
 

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633 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

audrey carlan, erotik, calendar girl, liebe, sex

Calendar Girl - Berührt

Audrey Carlan , Graziella Stern , Christiane Sipeer , Friederike Ails
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783548288857
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Story

April

Nach den ersten drei spannenden Monaten gehts für Mia nach Boston. Dort soll sie die Freundin für den Baseball-Star Mason Murphy spielen, damit er von seinem Bad Boy-Image loskommt und sich die verschiedenen Werbepartner für ihn entscheiden und mit ihm die Verträge abschließen. Auch wenn Mason sie dauernd anflirtet, unglaublich sexy ist und sie ihn nicht von der Bettkante stoßen würde, merkt sie doch ganz schnell, dass Masons Assistentin Rachel bis über beide Ohren in Mason verknallt ist. Da muss doch was zu machen sein, denkt sich Mia und legt sich voll ins Zeug, dass Mason (der für Rachel auch etwas übrig zu scheinen hat) Rachel wahrnimmt und nicht nur die Assistentin in ihr sieht. Zusammen mit Rachel und Mason organisiert sie eine Charity-Veranstaltung, bei der dann auch Mason und Rachel endlich zusammenfinden. Nach einem kurzen Abstecher nach Seattle, bei dem sich Mia mit ihrem Mr. Februar Alec wieder trifft und mit ihm die Nacht verbringt, macht sie sich auf in ihren Heimat Las Vegas, um ihre Schwester und beste Freundin wiederzusehen. Und danach darf sie nach Hawaii fliegen!

 

Mai

Das Wiedersehen mit ihrer Schwester ist für Mia immer wieder eine Beruhigung, wenn sie weiß, dass es ihr gut geht. Aber dann lässt ihre Schwester Maddy die Bombe platzen: Sie hat nicht nur einen Freund, von dem Mia schon wusste, sondern hat sich mit ihm auch verlobt! Mia sieht Maddy schon ihr Studium schmeißen und als schwangere junge Frau und Hausmütterchen, aber Maddy und ihr Verlobter können ihr die Angst nehmen. Mia muss nun lernen, dass Maddy kein kleines Kind mehr ist und sie sich um alles für sie kümmern muss.

Trotzdem macht sie sich mit schwerem Herzen auf den Weg nach Hawaii. Dort ist sie als Model mit Kurven gebucht worden und trifft auf Tai: ebenfalls ein Model. Ihr Auftraggeber, der Fotograf, ist verheiratet, aber Tai ist ungebunden. Und heiß. Heißer als heiß! Und da Tai an Mia Gefallen gefunden hat, lässt sich Mia nicht zweimal bitten… Heiße Nächte auf Hawaii stehen bevor und nicht nur das: Mias Schwester und beste Freundin kommen ebenfalls nach Hawaii und so verbringen sie zusammen eine unglaublich schöne Zeit. Und dann trifft Tai an ihrem letzten Abend auch noch auf seine Seelenverwandte und für Mia ist es das perfekte Ende eines tolle Monats. Als nächstes gehts für sie nach Washington D.C., zu einem älteren, steinreichen Mann. Der ist zwar nicht ihr Kaliber, aber sein Sohn, ein Senator, dafür umso eher.

 

Juni

Mai trifft als erstes auf den unglaublichen gutaussehenden Senator Aaron Shipley, den Sohn ihres Auftraggebers. Als sie dann auf Warren Shipley trifft, erklärt er ihr, warum sie eigentlich da ist: Warren Shipley will ein großes Projekt zur Hilfe in der Dritten Welt starten und benötigt dafür Sponsoren und Hilfe anderer Unternehmen. All die Sponsoren und Helfer sind im Alter von Warren und haben alle eins gemeinsamen: ein junge, hübsche, sexy Gespielin an ihrer Seite. Und Mia soll nichts anderes tun, als das hübsche Anhängsel sein. Das kann sie und schafft es gleich auf der ersten Party, dass einer der wichtigsten Helfer zu Warrens Projekt zusagt.

Für Mia beginnen sehr entspannte Wochen in Washington und als sie mit der Haushälterin Kathleen ins Gespräch kommt, eröffnet sie ihr, dass sie mit Warren schon viele Jahre eine Affäre hat, nachdem Warrens Ehefrau und Aarons Mutter verstorben ist. Aber um Aaron zu schützen, hält Warren diese Beziehung geheim, was für Kathleen manchmal belastend ist. Mia will helfen, denn dass Warren und Kathleen sich lieben, ist mehr als eindeutig.

Nur Aaron kann sie immer noch nicht richtig einordnen, bis Mia eines Nachts aus einem heißen Traum geweckt wird und feststellt, dass Aaron nicht nur in ihrem Zimmer ist, sondern sie auch angefasst hat. Mia hofft, dass Aaron ihre Signale nur falsch verstanden hat und will Abstand nehmen. Das gelingt ihr auch ganz gut, bis sie in New York sind. Dort ist sie mit Warren, Kathleen und Aaron hingeflogen um auf einer großen Veranstaltung für Warrens Projekt weitere Sponsoren an Land zu ziehen. Und dort trifft sie dann auch Mason und Rachel wieder. Die Wiedersehensfreude ist groß, währt aber nur kurz. Denn Aaron zwingt Mia weg von der Veranstaltung und will sie sich an ihr vergehen. Mia wird stark verletzt und kommt erst im Krankenhaus wieder zu Bewusstsein. Und als sie wach wird, sind nicht nur Warren, Kathleen, Mason und Rachel da, sondern auch Tai. Für Mia ist der Job in Washington beendet und sie verbringt ihre letzten Tage im Juni mit ihren Freunden Mason, Rachel und Tai.

Mia hat viele Freunde gewonnen, aber die ganzen Monate hat sie immer wieder an einen Mann denken müssen: Wes. Ist Wes ihre große Liebe? Hat ihre Beziehung überhaupt eine Chance, bei Mias Escort-Beruf? Dass es für Wes nicht einfach ist, weiß sie, aber Wes weiß, dass Mia das tun muss. Mia versucht nach vorne zu blicken und abzuwarten, was die nächsten Monate bringen. Im Juli ist sie bei einem Hip-Hopper.

 

Meine Meinung

Ich fand diesen Teil viel besser als den ersten. Ja, es war wieder viel Sex im Buch, aber das ist keine Überraschung. Ich fand es irgendwie niedlich, dass es in jedem Monat bei ihrem Auftraggeber am Ende die perfekte Partnerin schon gab bzw. gefunden wurde und Mia irgendwie mitgehofen hat, dass sie zusammenfinden. Die Geschichte mit Wes ist schwierig, aber ich glaube am Ende wird das auch gut ausgehen (Nein, ich kenne das Ende nicht!). Was ich ganz schön fand, ist dass sich auch die Beziehung zu Wes in dem Buch irgendwie weiterentwickelt hat, auch wenn sie sich nicht gesehen haben. Und ich mag es, dass sie zu (fast) allen Auftraggebern irgendwie eine richtige Freundschaft entwickelt hat und wenn es am Ende ein Happy End gibt, dann hoffe ich auf ein großes Zusammentreffen, das fände ich mega! (Und wieder: Nein, ich kenne das Ende der Reihe nicht!) Insgesamt ein tolles Buch, wenn einen die vielen Sex-Szenen nicht stören. Ich freu mich auf den dritten und vierten Teil.

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Tags: audrey carlan, calendar girl berührt, erotik, roman   (4)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe, mord, krimi, geheimnis, agatha christie

Das Schicksal in Person

Agatha Christie , Julian Haefs
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 16.07.2016
ISBN 9783455651010
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story

Über die Todesanzeige in der Zeitung erfährt Miss Marple dass ein Bekannter, Mr. Rafiel, verstorben ist. Sie hatte ihn vor einiger Zeit in einem Urlaub am Karibischen Meer kennengelernt, als sie (mal wieder) in einen Mordfall gestolpert war. Nun war er also tot; aber damit war zu rechnen, da er schwer krank war.

Doch kurze Zeit später erhält Miss Marple eine Einladung zu den Anwälten von Mr. Rafiel, die ihr einen Brief mit einem Angebot übermiteln: Sie soll ein Verbrechen aufklären und erhält dafür 20.000 Pfund. Mehr steht nicht in dem Brief und mehr können ihr die Anwälte auch nicht sagen. Das Verbrechen, um das es gehen soll, liegt im Dunkeln. Jane Marple wägt ab und kommt zu dem Schluss es zu versuchen und teilt dies den Anwälten mit.

Kurze Zeit später erhält sie einen Brief von Mr. Rafiel persönlich, der diesen vor seinem Tod verfasste: Wenn sie den Auftrag annimmt, erhält sie in kürze weitere Nachricht. Aber wieder keinen Hinweis auf das Verbrechen. Und tatsächlich erhält sie zwei Tage später Post von einem Reisebüro: Mr. Rafiel eine Tour für sie gebucht und auch schon bezahlt. Eine Tour zu den schönsten Schlößern und Gärten in Großbritannien. Miss Marple tritt die Reise an, in der Hoffnung jetzt mehr herauszufinden.

Mit ihr zusammen reisen 15 weitere Personen. Mit allen kommt Miss Marple zu Beginn der Reise ins Gespräch, aber mit Miss Temple unterhält sie sich länger und sie gibt ihr dann einen Hinweis: Mr. Rafiels Sohn, Michael Rafiel, war mit einem jungen Mächen verlobt, dass später erwürgt und entstellt aufgefunden wurde und Michael Rafiel wurde hierzu der Prozess gemacht und er ist seitdem in Haft. Könnte es sich hierbei um das Verbrechen handeln? Miss Temple kannte das verstorbene Mädchen gut, da sie auf ihre Privatschule ging.

Nur einen Tag später sprechen zwei Damen in dem Hotel vor, in dem Miss Marple untergebracht ist und erklären ihr, dass Mr. Rafiel (ein alter Bekannter von ihnen) ihnen geschrieben hätte und sie bittet, ein paar Tage bei ihnen zu bleiben. Gerne nimmt Miss Marple diese Einladung an und fährt in das Haus der drei Schwestern. Ein Haus, auf dem eine Schwermut und große Traurigkeit lastet, mit einem großen verwilderten Garten.

Während ihres dortigen Aufenthaltes erfährt Miss Marple, dass das junge Mädchen, mit dem Michael Rafiel verlobt war, in diesem Haus gelebt und von einer der Schwestern wie eine Tochter geliebt und aufgezogen wurde. Miss Marple will die ersten Schlüsse ziehen, doch dann geschieht ein Unfall: Miss Temple wurde auf dem Wanderausflugs tags zuvor von einem herabstürzenden Steinfels erwischt und liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Zwei weitere Reisegefährten sagen aus, dass jemand den Stein ins Rollen gebracht hätte. Und als Miss Temple an den Folgen stirbt ist die Frage: Dann wäre es ja Mord, oder?

Miss Marple macht das, was sie am besten kann: Fragen stellen. Und mit kleinen Tricks erfährt sie auch so manch anderes. Und das alles, um am Ende herauszufinden, ob Michael Rafiel wirklich seine Verlobte ermordet hat und zu Recht im Gefängnis sitzt. Und ob der Mord an Miss Temple mit dem Mord an dem jungen Mädchen zusammenhing.

 

Meine Meinung

Ein typischer Agatha Christie-Krimi mit Miss Marple. Ich schweife jetzt nicht wieder zu meiner Agatha Christie-Liebe aus. Für mich ein typischer Krimi, wie ich ihn liebe. Ohne viel Blutvergießen, wo einfach nur der kriminalistische Spürsinn von Jane Marple gefragt ist. Mit ihren kleinen Fragen und kleinen Tricks kommt die Wahrheit ans Licht. Auch wenn ich die tatsächliche Lösung nicht wusste, war ich zumindest auf dem richtigen Gedankengang. ;o)

Ich kann nur sagen: Immer wieder ein Genuß!

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Tags: agatha christie, agatha christie-krimi, das schicksal in person, krimi   (4)
 

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153 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

tamara mataya, liebe, liebesgeschichte, verlieben, new age

Manche Tage muss man einfach zuckern

Tamara Mataya , Evelin Sudakowa-Blasberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453421691
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Story

Nachdem Sarah ihren Job als Rechtsanwaltsgehilfin verloren hatte, konnte sie bei ihrem besten, schwulen Freund Pete unterkommen. Dort läuft sie regelmäßig seinem heißen Zwillingsbruder Jack über den Weg, in den sie verknallt ist, seit sie ein Teenager war. Was Jack nicht weiß und auch nicht wissen soll.

Sarah glaubt eh daran, dass ihr die große Liebe schon über den Weg gelaufen ist und stöbert jeden Tag auf der Seite „Missed Connections“. Eine Seite, auf der man anonym nach jemandem suchen kann, den man gesehen hat, aber nicht traut ihn oder sie anzusprechen.

Als Sarah dann endlich wieder einen Job gefunden hat, kann sie bei Pete wieder ausziehen. Nur muss sie schnell feststellen, dass ihr neuer Job als Empfangsdame in einem New-Age-Salon nicht so einfach, wie sich das vorgestellt hat. Lediglich Blake, einer der Masseure, kann ihr hin und wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Und dann ist da ja auch noch Jack, der Star-DJ, dem die Mädels nur so zufliegen. Als Sarah sich auf eine unverbindliche Affäre mit Jack einlässt, macht sie sich klar, dass es hier nur um Sex geht und nicht mehr, den sie kennt Jack ja gar nicht. Es ist etwas rein körperliches, auch wenn sie sich schon sehr zu ihm hingezogen fühlt.

Und plötzlich ist das ein anonymer Verehrer auf „Missed Connections“. Er will sich nicht zu erkennen geben, aber für Sarah ist schnell klar, dass es sich um Blake handeln muss. Und sie fangen an, sich täglich zu schreiben. Sarah kann all ihren Ärger, den sie in ihrem neuen Job hat, bei ihm loswerden und sie merkt schnell, dass sie eine Verbindung zu ihm hat.

Aber da ist ja auch noch Jack, für den sie auch etwas empfindet. Aber für wen soll sie sich entscheiden: für Jack oder den Mann aus dem Internet, der Blake zu sein scheint?

Sarah entscheidet sich und doch kommt alles anders, als sie es sich gedacht hat.

 

Meine Meinung

Vorab vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ich fand es einen richtig schönen Liebesroman! Auch wenn ich mir schon von Anfang an sicher war, wer hinter der anonymen Online-Anzeige steckt. ;o) Davon unabhängig, hat Tamara Mataya hier eine Liebesgeschichte geschrieben, die einerseits zum Träumen einlädt, aber auch lehrt, dass es wichtig ist, zu sich selbst zu stehen.

Wer Liebesromane mag, wird an diesem hier nicht vorbeikommen. Absolute Leseempfehlung!

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Tags: liebesroman, manche tage mujss man einfach zuckern, roman, tamara mataya, verlieben   (5)
 

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233 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 119 Rezensionen

liebe, verlag, autor, lesereise, lyx

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kristina Günak
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304659
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Story

Bea liebt ihren Job in der Marketing- und Presseabteilung in eine kleinen Verlag in Braunschweig. Sie hatte es bereits in einem großen Verlag in München versucht, aber sie hat sich einsam gefühlt und ihre Familie vermisst, sodass sie zurückgekehrt ist. Und dieser Verlag steht jetzt kurz vor dem Aus. Das einzige, was sie jetzt noch retten kann, ist ihr jüngster Neuzugang: Tim Bergmann, der neue Star am Autorenhimmel. Sein Buch Rache über Xalanton ist schlagartig ein Beststeller geworden und er ist für den Roderich-Preis nominiert. Nur wenn er diesen Preis gewinnt, kann das den Verlag noch retten.

Nur ist Tim Bergman alles andere als ein einfacher Autor. Er ist aufbrausend und sagt jedem seine Meinung, ob er dabei im TV auftritt oder ihm die Frage im Interview nicht passt. Und ob er zu einer Lesung erscheint oder nicht, entscheidet er anscheinend auch nach Lust und Laune. Ausgerechnet mit diesem Mann soll Bea nun auf eine Lesereise quer durch Deutschland gehen, um sein Buch publik zu machen und für ihn die Werbetrommel zu rühren.

Bereits das erste Aufeinandertreffen läuft holprig ab, weil Bea Tim von seiner Wohnung abholen muss, weil er sonst nicht rechtzeitig auf einer Lesung erscheint. Bea versucht sich von seiner schlechten Laune und dem guten Aussehen nicht beindrucken zu lassen. Es geht ja immerhin um die Rettung ihres Verlages! Aber seine schlechte Laune muss sie in den Griff bekommen und sein gutes Aussehen ignorieren, damit die Lesereise ein Erfolg wird. Und eigentlich ist Tim auch gar nicht Beas Typ…

Während ihres Trips quer durch Deutschland erfährt Bea, dass Tim nicht nur an seinem zweiten Buch schreibt, sondern auch, dass der Abgabetermin hierfür nicht mehr weit ist. Und dann scheint Tim auch noch eine Schreibblockade zu haben. Es wird für Bea und Tim eine interessante Reise mit Kompromissen und der Feststellung, dass sie beide doch nicht so unterschiedlich sind, wie sie zu Anfang dachten. Und der Erkenntnis, dass aus Abneigung auch Liebe werden kann.

 

Meine Meinung

Vorab vielen Dank an den Bastei Lübbe-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ich fand, dass es ein schöner Liebesroman für zwischendurch ist. Er lässt sich wunderbar lesen und es war ein richtiges Wohlfühl-Buch. Ich mag ja Bücher, die in der eigenen Heimat bzw. der Nähe spielen. Da fühlt man sich dem Buch verbunden, auch wenn nicht viele Details zu der Stadt erzählt werden. Das mag vielleicht was anderes sein, wenn man in einer Großstadt wohnt, die immer mal wieder Schauplatz eines Buches sind. Für mich ist es immer was Besonderes.

Insgesamt hat das Buch eine schöne Liebesgeschichte und auch wenn beide Hauptprotagonisten ihr Päckchen mit sich zu tragen haben, gibt es keine übertriebene Dramatik. Mir persönlich hat das wirklich gut gefallen, sodass ich einfach nur ein gutes Buch lesen konnte, bei dem ich mit Bea und Tim mitfühlen und abschalten konnte. Eine klare Leseempfehlung für jeden, der Liebesromane mag.

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Tags: bastei lübbe, kristina günak, liebe, liebesroman, lovestory, lyx, wer weiß schon wie man liebe schreibt   (7)
 

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155 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

monica murphy, erotik, liebe, college, new adult

Fair Game - Jade & Shep

Monica Murphy , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453421523
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Story

Jade ist zusammen mit ihrem Freund Joel bei einem Pokerspiel in einem Verbindungshaus. Aber als Joel Jade als Einsatz verwendet, ist er die längste Zeit ihr Freund geworden. Natürlich verliert Joel und der Einsatz geht an Shepard Prescott, kurz Shep. Einer der bekanntesten Weiberhelden der ganzen Uni. Er ist dafür bekannt, dass er keine Beziehung eingeht und seine Frauen fast so häufig wie seine Unterwäsche wechselt. Er ist unglaublich gutaussehend und reich. Und was will er jetzt mit einem jungen Erstsemester-Küken? Aber Jade ist nicht auf den Mund gefallen und bietet ihm die Stirn.

Das spornt Shep umso mehr an und außerdem hat er Jade ja immerhin „gewonnen“. Auf einer Party treffen Jade und Shep sich wieder und während Jade sich von dem Bad-Boy sofort hingezogen fühlt, muss auch Shep feststellen, dass Jade eine ganz besondere Frau ist. Es kommt zum ersten heißen Kuss, der in Jade allerlei Gefühle weckt.

Ihr erstes Date endet in dem Verbindungshaus von Shep, bei dem sich Jade völlig betrinkt. Nicht mehr ganz Herr ihrer Sinne macht sie sich an Shep ran, aber dieser blockt ab. Jade ist verwirrt und auch sauer, bis ihr Shep eröffnet, dass er total auf sie abfährt, aber will, dass Jade dabei nicht betrunken ist, sondern es mitbekommt, wenn er sie verführt.

Shep, der sich mittlerweile dem Gespöt seiner Freunde Gabe und Tristan aussetzen muss, merkt mehr und mehr, dass ihm Jade mehr bedeutet und dass sie etwas ganz besonderes ist. Und auch wenn sie ungeschminkt und in ihren löchrigen Lieblingsklamotten vor ihm sitzt, findet Shep sie einfach anziehend.

Doch plötzlich meldet sich Shep nicht mehr, nachdem sie seinen Traum in die Realität umgesetzt hat. Jade fühlt sich ausgenutzt und geht zusammen mit ihrem Ex-Freund Joel zusammen auf eine Party. Natürlich in Sheps Verbindungshaus, aber das ist für Jade nur ein Grund mehr, sich sexy herzurichten und hinzugehen.

Shep fallen beim Anblick von Jade fast die Augen aus dem Kopf und nachdem er Jade erklärt hat, warum er sich so mies benommen hat, verbringen sie ihre erste gemeinsame Nacht miteinander.

Die darauffolgenden Wochen schwebt Jade auf Wolke Sieben. Alles scheint perfekt, aber die Sommerferien stehen bevor und eigentlich fährt sie zu ihrer Mutter zurück. Und dann ist da auch noch Sheps reiche Familie, die zu Besuch kommt. Kann Jade den Ansprüchen der Eltern genügen? Hat die Beziehung von Jade & Shep alles, um auf Dauer zu bestehen?

 

Meine Meinung

Ich habe das Buch bei vielen Bookstagramern gesehen und hab es mir dann auch zugelegt.

Ich muss sagen, dass ich die Story im Verlaufe des Buches immer besser fand. Am Anfang war es halt schon der Bad-Boy und das süße Mädchen von nebenan. Aber was hier gleich anders war, ist die Tatsache, dass Jade keine verschüchterte Jungfrau ist und im Laufe des Buches „erwachsen“ wird. Sie hat eine große Klappe und setzt sie auch ein. Nur der Bad Boy wurde dann zum Softy, aber das hat mich relativ wenig gestört, weil er seine
(ebenfalls vorhandene) große Klappe gegen seine besten Freunde einsetzt, um Jade zu verteidigen.

Was mir an diesem Buch gut gefallen hat, war, dass es nicht dieses ewige Hin und Her in der Beziehung gab. Zusammen, Getrennt. Zusammen, Sex, Getrennt. Sex, Zusammen, Getrennt. Ihr wisst, was ich meine? Das hat mich in der After-Reihe ja richtig angenervt. (Achtung Spoiler!) Hier sind Jade und Shep nach ihrem ersten Sex zusammen und bleiben es dann auch. Es ist ein Buch mit Happy End, mit kleinen Auf und Abs, aber ohne, dass es gleich jedesmal dramatisch wird. (Spoiler Ende!)

Es handelte sich hier um Band 1 der Fair Game-Reihe. Im zweiten Band geht es um die Geschichte von Gabe und im dritten Band um Tristan. Die beiden Nachfolger möchte ich dann auch noch lesen und hoffe, dass die Geschichten ebenfalls so schön (und es fällt mir hier jetzt keine treffendere Bezeichnung ein) sind, wie dieser Teil.

Das Buch bekommt eine absolute Leseempfehlung.

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Tags: jade & shep: fair game, lovestory, monica murphy   (3)
 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

make-up, xelly cabau van kasberge, step-by-step-fotos, schminken, beauty-geheimnisse

Make-Up

Xelly Cabau Van Kasbergen , Ingrid Ostermann
Fester Einband
Erschienen bei Südwest, 17.04.2017
ISBN 9783517095325
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch

In der Einleitung erzählt Xelly Cabau van Kasbergen etwas über sich, z.B. dass sie nie Make-up-Artistin werden wollte und wie wie dazu kam.

Im Kapitel zu Pflege und Kosmetik gibt sie Tipps zu den verschiedenen Hauttypen (welcher ist man überhaupt?) und die entsprechende Reinigung. Auch die verschiedenen Cremes werden behandelt und was es bei Fältchen und den Poren zu beachten gibt. Auch Wissenswertes zu Nägeln, Zähne und Händen spricht sie an und gibt auch hier nützlichen Hinweise.

Im Kapitel (Gesunder) Lebensstil vermittelt uns Xelly, inwiefern die richtige Ernährung, Bewegung und Stress Auswirkungen auf unsere Haut haben und auf was man achten sollte.

Im Kapitel Make-up geht Xelly auf die verschiedenen „Phasen“ des Make-ups ein. Und auch in der Reihenfolge, wie sie sie aufträgt: Die Foundation (welche passt zu mir?), Concealer (wo trage ich den auf?), Puder (weiss oder transparent?), Bronzer (wieviel Schimmer?), Blush (Creme oder Puder?), Highlighter (wieviel ist richtig?), Augenbrauen (wie bringe ich sie richtig in Form?), die Augen (gibt es eine richtige Reihenfolge?), die Wimpern (wie kann ich Verschmieren vermeiden?) und die Lippen (kann ich Lippen voller schminken?). Die Fragen sind natürlich nur ein Bruchteilt dessen, was Xelly in ihrem Buch alles behandelt und was für Tipps sie bereithält. Und zu so gut wie jedem Thema hat Xelly auch ein Bild dabei, wie man es nicht machen sollte.

Im letzten Kapitel mit den Celebrities zeigt Xelly anhand von Prominenten, die sie schminkt (u.a. Sylvie Meis) wie sie dabei vorgeht und was es zu beachten gilt.

Zu guter Letzt bekommen wir von Xelly eine kleine „Einkaufsliste“ (man braucht nicht alles jeden Tag, aber man muss ja vorbereitet sein. ;-) ) und eine bildliche Darstellung aller Pinsel und wofür sie verwendet werden.

 

Meine Meinung

Zuerst einmal vielen Dank an die Mitarbeiter der Random House-Gruppe und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Das Buch hätte ich mit 15/16 Jahren gebrauchen können! Dann wären mir einigen Schmink-Fails erspart geblieben. Aber vielleicht muss da jeder Teenager einmal durch.

Es ist auf jeden Fall ein echt guter Ratgeber zum Thema Make-up. Wahnsinnige Neuigkeiten für mich waren jetzt nicht dabei, aber ein paar Tipps werde ich mir auf jeden Fall annehmen, z.B. zu den Smokey Eyes, die bei mir irgendwie nie so richtig werden, wie ich sie möchte.

Jedem Schmink-Anfänger, aber auch fortgeschrittenen Make-up-Nutzern kann ich das Buch empfehlen. Zumal man auch immer wieder etwas nachlesen kann und das Buch echt handlich ist. Und mit den vielen Bildern und Erklärungen kann man es sich z.B. wenn es um den Lidstrich geht, auch neben den Schminkspiegel stellen.

Tollern Ratgeber für Frauen jeden Alters und für jeden Gesichtstyp.

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Tags: make-up, ratgeber, schminken, xelly cabau van kasberge   (4)
 

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856 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 119 Rezensionen

colleen hoover, liebe, nächstes jahr am selben tag, dtv, unfall

Nächstes Jahr am selben Tag

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423740258
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Story

Erster 9. November

Fallon hat vor einigen Jahren einen Brandunfall überlebt. Sie hat Narben davongetragen, die eine Hälfte ihres Körpers inklusive des Gesichts überziehen. Sie gibt ihrem Vater die Schuld daran, weil er vergessen hatte, dass sie im Haus war, aber sie will auch wieder anfangen ihr eigenes Leben zu leben und nach New York ziehen und sich wieder der Schauspielerei widmen. Ihr Vater hält das für keine gute Idee und will es Fallon ausreden. Plötzlich sitzt Ben neben ihr und gibt sich als ihr Freund aus, um sie zu unterstützen.

Fallon und Ben verbringen den Tag miteinander und fühlen sich von Anfang an zueinander hingezogen. Aber Fallon will nach New York und Ben möchte am Liebsten eine Fernbeziehung führen. Nur ist Fallon der Meinung, dass man erst mit 23 Jahren richtig weiß, was verliebt sein heißt und sie und Ben machen einen Deal aus: sie treffen sich fünf Jahre lang am 9. November und wenn sie sich nach 5 Jahren immer noch zueinander hingezogen fühlen, dann sind sie füreinander bestimmt. Aber es gibt in dem Jahr zwischen den Treffen keinen Kontakt: keine Anrufe, keine Nachriften, kein Social-Media. In der Zeit soll Fallon an ihrer Schauspielkarriere arbeiten und Ben soll ein Buch schreiben.

Zweiter 9. November

Nachdem Fallon etwas verspätet in ihrer Heimatstadt ankommt, treffen sie sich bei Ben zu Hause und sind sofort wieder Feuer und Flamme füreinander. Aber sehr viel Zeit bleibt ihnen nicht: zum Einen, weil Fallon am Abend nach New York zurückmuss und zum Anderen, weil Bens Bruder Kyle an dem Wochenende heiratet. Fallon lernt Bens Brüder kennen und bekommt unbeobachtet ein hitziges Gespräch zwischen Ben und Kyle mit, dass sie richtig einordnen kann, will Ben aber nicht mit Fragen löchern.

Ben und Fallon verbringen den restlichen Abend am Strand und Ben lässt sich ein Tattoo stechen. Was es bedeutet oder wie er darauf gekommen ist, verrät Ben nicht. Schweren Herzens verlässt Fallon Ben wieder und sie merkt, dass sie Ben bereits tief in ihr Herz geschlossen hat.

Dritter 9. November

Eigentlich sollte Ben nach New York kommen. Aber Fallon wartet vergebens. Bis ihr die Kellnerin ein Telefon in die Hand drück: Es ist Ben. Er kommt nicht. Fallon glaubt schon, dass er einen Freund hat, aber es ist etwas ganz anderes: Bens Bruder Kyle ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Seine Frau Jordyn ist hochschwanger und er muss mit seinem anderen Bruder die Beerdigung organisieren. Ben verspricht, dass er sich im nächsten Jahr mit ihr trifft.

Noch während Ben im Haus sich um die Besucher kümmert, klingelt es und Fallon steht vor der Tür. Bens Herz möchte vor Glück und Liebe zu ihr platzen. Sie ist wirklich hier! Ben und Fallen verbringen ihre erste gemeinsame Nacht miteinander und Ben will zu Fallon nach New York ziehen, wenn die Beerdigung vorüber ist. Jordyn und sein anderer Bruder würden in dem Haus seiner verstorbenen Mutter bleiben. Doch als Fallon spät nachts die völlig fertige Jordyn trifft und sich mit ihr unterhält, wird ihr eins klar: Ben wird hier gebraucht. Er kann nicht weg und nach New York. Also verlässt sie Ben Hals über Kopf und lässt ihn unter Tränen und einem gebrochenen Herzen zurück.

Vierter 9. November

Ben und Fallon treffen sich in ihrer Heimatstadt wieder. Zum Termin bringt Ben seinen Neffen Oliver mit und er kümmert sich um ihn, als wäre er sein eigener Sohn. Fallon merkt schnell, dass etwas anderes ist. Und dann lässt Ben durch einen unbedachten Satz die Bombe platzen: Er ist mit Jordyn zusammen. Für Fallon bricht eine Welt zusammen. Sie liebt Ben. Sie liebt ihn sehr und weiß, dass sie eigentlich selbst Schuld ist. Sie hat ihm letztes Jahr doch selbst gesagt, dass er hier gebraucht wird oder nicht? Sie ist nach L.A. zurückgekehrt und wollte Ben damit überraschen, aber nun?! Ben versucht Fallon zu erklären, wie es dazu gekommen ist, aber Fallon will es gar nicht hören, sondern einfach nur weg.

Fünfter 9. November

Fallon, mittlerweile Schauspiellehrerin, hat sich von ihrer Freundin Amber dazu überreden lassen, mit ihrem neuen Freund Theodor in einen Club zu gehen, damit sie nicht alleine zu Hause sitzt und grübelt. Im Grunde ist sie ganz froh, dass sie ausgegangen ist, wenn nicht plötzlich Ben vor ihnen sitzen würde und sich als Journalist ausgeben würde. Fallon flüchtet auf die Toilette, wo Ben sie dann aber abfängt. Sie küssen sich und die ganze Leidenschaft, die vom ersten Moment da war, ist nicht erloschen. Er hat sich von Jordyn getrennt, weil er von Anfang wusste, dass er sie nicht wirklich geliebt hat, sondern, dass sie beide Halt brauchten, nachdem Kyle gestorben war.

Ben und Fallon verbringen eine leidenschaftliche Nacht miteinander und wissen ganz genau, dass sie ab jetzt immer zusammen sein werden. Doch als Fallon das Buch findet, das Ben schreiben sollte, bricht für sie eine Welt zusammen: Sie hat bis zu dem Kapitel vorgeblättert, in dem sie den Streit von Kyle und Ben mitbekommen hat und muss feststellen, dass Ben damals den Brand gelegt hat, der sie für immer entstellt hat. Das kann Fallon ihm nicht vergeben und verschwindet.

Sechster 9. November

Für Fallon ein schlimmer Tag, da sie Ben immer noch nicht verzeihen konnte, was er getan hat. Sie will die Welt für den Tag aussperren und ihn einfach verschlafen. Aber es klingelt an der Tür und es liegt das vollständige Manuskript von Bens Buch (9. November) vor ihrer Tür mit einem Brief von Ben, der sie bittet es zu lesen. Fallon kann es nicht lesen. Als sie später wach wird, findet sie ihre Mutter in der Wohnung vor, die das Buch gelesen hat und Fallon unter Tränen bittet, es ebenfalls zu lesen.

Und Fallon beginnt zu lesen….

 

Meine Meinung

Ich danke wirklich allen auf Instagram, die mir geraten haben Colleen Hoover noch einmal eine Chance zu geben. Und ich hasse euch ;-) Nein, natürlich nicht! Nachdem ich Finding Cinderella von Colleen Hoover gelesen hatte und es halt ganz gut, aber nicht der Überflieger war (die Rezension findet ihr hier), habe ich mir noch eines ihrer Bücher gekauft und hatte mich für „Nächstes Jahr am selben Tag“ entschieden. Und was soll ich sagen?! Ich habe das erste Mal seit langer Zeit bei einem Buch geweint und es war jede Träne wert! Ich fand es grandios geschrieben, fand die Perspektivenwechsel zwischen Ben und Fallon super und bin echt froh, dass ich ihr noch eine Chance gegeben habe. Es war wirklich lesenswert und ich kann es nur jedem ans Herz legen. Ich hoffe, dass ich ihre anderen Bücher genauso begeistern werden!

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

krimi, hercule poirot, agatha christie, england, spannung

Die vergessliche Mörderin

Agatha Christie , Edda Janus
Flexibler Einband: 207 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 20.07.2006
ISBN 9783596171941
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story Heruce Poirot sitzt gerade am Frühstückstisch, als eine junge Dame bei ihm erscheint und ihm offenbart, dass sie vielleicht einen Mord begangen hat. Doch bevor er näheres in Erfahrung bringen, ergänzt sie: „Sie verstehen das nicht, Sie sind zu alt.“ und verschwindet. Poirot, in seiner Eitelkeit gekränkt, wendet sich an seine alte Freundin Ariadne Oliver. Die kann ihm auch ziemlich schnell sagen, wer das Mädchen ist: Norma Restarick. Aber wen sie getötet haben soll, ist unklar, weil es keinen (passenden) Mord gibt und Norma scheint wie vom Erdboden verschluckt. Hercule Poirot und die Krimiautorin Ariadne Olivier machen sich auf die Suche nach Norma. Ariadne Olivier trifft auf Normas Mitbewohnerinnen Claudia Reece-Holland und Frances Gary. Sie scheinen beide nicht sehr viel mit Norma zu tun gehabt zu haben, aber sie hat ja auch noch nicht lange dort gewohnt. Hercule Poirot sucht Normas Familie auf: Ihren Vater Andrew und ihre Stiefmutter Mary, sowie Sir Roderick (der Onkel) und seine Assistentin Sonja. Das Verhältnis zwischen Norma und ihrer Stiefmutter ist sehr schwierig, was anscheinend daran liegt, dass ihr Vater Norma und ihre leibliche Mutter verlassen hat, als sie noch ein Kind war. Und dann kehrte er erst vor kurzem aus Afrika zu ihr zurück mit einer neuen Frau. Von seiner Geliebten, für die er damals seine erste Frau verließ, hatte er sich schon nach kurzer Zeit getrennt. Und Sir Roderick macht auf Poirot einen sehr verwirrten Eindruck. Und dann ist da noch David Baker, ein junger Mann mit dem Norma angebändelt hat. Als Ariadne Norma ausfindig machen kann, findet sie diese im Beisein von David Baker wieder und kann dem Gespräch lauschen: Norma ist der festen Überzeugung, dass sie ihre Stiefmutter versucht hat zu vergiften, mit Unkrautgift, das sie bei sich gefunden hat. Aber sie kann sich an nicht erinnern, es benutzt zu haben. Und da ist ein Messer in ihrer Kommode, mit Blut. Aber auch hier kann sie sich nicht erinnern, dass sie es gebraucht hat. Ariadne ruft Poirot ins Cafe, um sich mit Norma zu unterhalten. Poirot macht sich auf in das Cafe und kann einige Worte mit Norma wechseln, aber sie entwischt ihm danach wieder und wirklich schlau aus der Unterhalt ist er nicht geworden. Nach einem Szenenwechsel findet sich Norma nach einem beinahen Autounfall in der Praxis von Dr. Stillingflet wieder. Der hat sie vor dem herannahenden Unfall gerettet und schafft es auf einfühlsame Art, dass Norma sich in ein Erholungsheim begibt, um dort zur Ruhe zu kommen. Er führt danach ein Telefonat mit jemandem, aber wer es ist, bleibt unklar. Ariadne Olivier hatte sich zwischenzeitlich an die Fersen von David Baker geheftet und ist ihm zu einer Art Atelier gefolgt, wo ein weiterer junger Mann die Mitbewohnerin Frances Gary malt. Auf dem Rückweg wird sie von hinten angefallen und landet im Krankenhaus. Poirot hatte sie gewarnt… Und dann endlich ein Mord! Aber leider nur ein Selbstmord. Aus dem Haus von Norma hat sich eine ältere Frau aus dem Fenster gestürzt. Sie soll nicht nur Alkoholprobleme und diverse Männergeschichten gehabt haben, sondern sich auch eine Krebskrankheit eingebildet haben und sich deshalb das Leben genommen haben. Aber für Poirot ist es vielleicht der Mord, den er sucht. Der Mord, den Norma vielleicht begangen hat. Und dann verschwindet Norma aus der Einrichtung und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Denn nichts ist so, wie es scheint. Meine Meinung Das Ende hat mich (mal wieder) überrascht, weil ich damit nun wirklich nicht gerechnet hätte. Nichts desto trotz ist es für mich einer der schwächeren Krimis aus der Hand von Agatha Christie. Ich fand ihn nicht schlecht, ganz und gar nicht. Aber mir fehlte das gewisse Etwas. Vielleicht fehlte es mir an Spannung, aber vielleicht ist es auch etwas anderes und ich kann es nur gerade nicht definieren. Trotzdem ein Krimi, den es sich zu lesen lohnt. Ich bin überzeugt, dass mich der nächste Roman von Agatha Christie mehr fesseln wird.

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erotik, audrey carlan, calendar girl, liebe, sex

Calendar Girl - Verführt

Audrey Carlan , Friederike Ails , Graziella Stern , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783548288840
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Story Viermal hatte Mia gedacht, die große Liebe gefunden zu haben, hatte sich aber jedes Mal geirrt. Und beim letzten Mal hatte es Folgen. Die Romanze mit Blaine war kurz, aber Blaine ist ein Kredithai und hatte ihrem Vater Geld geliehen. Viel Geld. Mehr als er zurückzahlen konnte. Nun hatte er 1 Millionen Dollar Schulden und liegt zusammengeschlagen im Koma. Und da ihr und ihrer kleinen Schwester mehr oder weniger dasselbe angedroht wurde, muss sie etwas tun. Also heuert sie beim Escort-Service ihrer Tante an. 100.000 Dollar pro Monat. Damit kann Mia die Schulden ihres Vaters abbezahlen. Januar Weston Charles Channing III ist ihr Mr. Januar. Er ist Regisseur, reich, gut aussehend und liegt genau auf ihrer Wellenlänge. Wes hat sie angeheuert, damit sie sich als seine Freundin ausgibt und sie ihm die vielen anderen Frauen auf den Events, die er besuchen muss, vom Hals hält. Mia findet schnell in ihre neue Rolle und an Wes umso mehr Gefallen. Schnell knistert es zwischen den beiden und es kommt wie es kommen muss: sie schlafen miteinander. Auch wenn Mia schnell merkt, dass ihr Herz hier in Gefahr ist, redet sie sich immer wieder ein, dass es zwar eine leidenschaftliche Beziehung ist, es aber genauso nur ein Job ist. Und das sie das tun muss, um ihren Vater zu retten. Wes ergeht es nur ebenso wie Mia. Und er bittet sie zu bleiben. Er würde auch alle Schulden bezahlen, nur dass Mia bei ihm bleibt. Mia kann sich darauf aber nicht einlassen. Sie weiß, dass es immer zwischen ihnen stehen würde, wenn er für sie eine so große Summe Geld ausgiebt. Mia und Wes versprechen, dass sie Freunde „mit Vorzügen“ bleiben und dass Mia es nicht ausschlägt, nach dem Jahr zu ihm zurückzukehren. Denn es wartet Mr. Februar… Februar Im Februar ist Mia von Alec Dubois gebucht worden, der sie als seine Muse braucht. Alec ist Künstler und hat französische Wurzeln. Und er ist ein Prachtkerl von einem Mann. Auch wenn Mia sich schwertut und zu Anfang verweigert, sich auszuziehen, kommen Alec und sie sich doch schnell näher. Mia lässt sich die Gelegenheit auf eine heiße Beziehung nicht vergehen, auch wenn sie in Gedanken oft bei Wes ist. Und auch er kann sie nicht vergessen, denn er schreibt ihr immer wieder. Alec macht aus den geschossenen Fotos im Nachhinein Portraits, die eine Reihe bilden zum Thema Liebe. Mit den Bilder und was sie ausdrücken, erreicht er Mias Gefühlswelt. Mal traurig, mal lustig, mal sexy. Mia lernt in dem einem Monat mehr über sich und ihre Gefühle als je zuvor. März Bevor sie auf den Weg zu Mr. März macht, fährt sie nach Las Vegas, um ihren Vater zu besuchen. Und um Blaine seine zweite Rate persönlich zu bringen. Er flirtet zwar mit ihr, aber Mia lässt das kalt. Sie will mit ihm nichts mehr zu tun haben und macht sich nach ein paar Tagen mit ihrer Schwester und besten Freundin auf den Weg nach Chicago. Im März ist sie bei dem großen Gastronom Anthony Fasano. Sie soll seine Freundin aus der Ferne spielen, mit der er sich jetzt verlobt hat. Als Mia Anthony das erste Mal persönlich trifft, kommt er gerade aus der Dusche. Was für ein Mann! Ein schwuler Mann. Denn Anthony ist heimlich mit Hector zusammen. Sie arbeiten beide in dem großen Familienunternehmen Fasano. Mia lernt schnell Mama Fasano kennen, die sie mehr oder weniger innerhalb des Monats, den sie da ist, mit ihrem Sohn verheiraten will. Für Mia und Anthony ein Riesenschreck, denn das wollen sie natürlich vermeiden. Und für Hector scheint es jedes Mal eine Qual zu sein, wenn Anthonys Mutter Andeutungen zum Thema Heirat/Kinder macht. Mia ist verzweifelt, weil sie Hector nicht leiden sehen will. Als sie am St. Patricks Day zu dritt ausgehen und sich in einen Pub begeben, steht Wes plötzlich im Pub vor Mia! Eine Nacht voll leidenschaftlicher Wiedersehensfreude liegt vor ihr, aber schon am nächsten Tag muss Wes wieder los. Und Mia merkt, dass er mehr ist als nur ein Freund, aber sie muss das Jahr jetzt durchziehen. Kurz bevor Mia Anthony und Hector wieder verlassen muss, steht noch eine große Veranstaltung an, bei der Anthony die Expansion der Firma ins Tiefkühlgeschäft feiern will. Schon die ganzen Tage davor haben Hector und Mia ihn kaum zu Gesicht bekommen und auch jetzt scheint etwas im Busch zu sein. Bei seiner Rede lässt Anthony dann die Bombe platzen und macht Hector vor allen Anwesenden einen Heiratsantrag. Mia verlässt glücklich Chicago. Mit neuen Freunden im Gepäck macht sie sich auf den Weg nach Boston. Meine Meinung Der erste Teil der Calendar Girl-Reihe lag schon etwas länger auf meinem SuB. Gekauft habe ich ihn damals nur, weil meine beste Freundin es mir empfohlen hat (Link zu ihrem Blog). Sie sagte, es ist zwar ein *Peep*-Buch, aber sei gut zu lesen. Ok, mit dem *Peep* hat sie recht. Es geht wirklich heiß her, aber auch mit dem „gut lesen“ hatte sie völlig recht. Ich hab das Buch sehr schnell durchgelesen, was zum größten Teil an dem Schreibstil lag. Flüssig und schnell zu lesen. So richtig spannend würde ich das Buch jetzt nicht betiteln, aber ich wollte schon wissen, ob das mit Wes was Ernstes ist oder doch nur eine „Monat-Januar“-Story. Der zweite Teil steht bereits in meinem Bücherregal und wartet darauf gelesen zu werden. 🙂

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entführung, thriller, baby, kindesentführung, geheimnisse

The Couple Next Door

Shari Lapena , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783785725856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story

Anne und Marco Conti sind zu ihren Nachbarn Cynthia und Graham zum Essen eingeladen. Aber ohne ihre 6 Monate alte Tochter Cora, weil Cynthia das nicht wollte. Sie haben das Babyphone mitgenommen und sehen alle halbe Stunde nach dem Baby. Gegen halb 2 gehen sie zurück in ihre Doppelhaushälfte und finden die Haustür offen. Panisch rennen sie ins Kinderzimmer und finden das Babybett leer vor. Sofort wird die Polizei alamiert, die unter Leitung von Inspektor Rasbach umgehend die Ermittlungen aufnimmt.

Inspektor Rasbach ist von Anfang an der Meinung, dass hier etwas nicht stimmt. Aber würden die Eltern ihr eigenes Kind enführen? Anne ist verzweifelt und gibt sich selbst die Schuld, dass ihr Baby weg ist. Sie hätte gar nicht ohne die kleine Cora zu den Nachbarn gehen dürfen. Oder besser gar nicht hingehen sollen. Denn seit die kleine Cora da ist, sind sie und Cynthia keine Freundinnen mehr. Schuld sind auch die postnatalen Depressionen. Unter denen Marco auch leidet, weil er seiner Frau nicht helfen kann.

Inspektor Rasbach findet heraus, dass die Nachbarin sich an Marco rangemacht hat und ihn verführen wollte. Die Nachbarin behauptet allerdings das Gegenteil, nämlich das Marco sich an sie herangemacht hat. Wer sagt die Wahrheit?

Zur Unterstützung sind Annes Mutter Alice und ihr Stiefvater Richard Dries vorbeigekommen, die Anne unterstützen. Aber nur Anne, weil sie Marco für einen Versager halten. Sie haben ihm Geld geliehen, damit er seine Firma vergrößern kann, ihnen das Haus geschenkt, aber für den richtigen Mann an Annes Seiten halten sie ihn nicht.

Plötzlich kommt die Lösegeldforderung für Cora: 5 Millionen Dollar. Keine Polizei. Anne und Marco bitten Annes Eltern um das Geld, die es auch zur Verfügung stellen.

ACHTUNG: Ab hier Spoiler!

Perspektivenwechsel: Marco hat die Entführung vorgetäuscht, weil er dringend Geld benötigt, um seine Firma zu retten. Es sollte doch so einfach sein und problemlos von statten gehen. Hätte diesem Mann, den er doch kaum kannte, nicht zugehört. Aber Marco ist fest davon überzeugt, wenn die Lösegeldübergabe gelaufen ist, kann er seine geliebte Tochter wieder in den Arm nehmen. Nur leider kommt es dazu nicht. Am Übergabeort wird Marco bewusstlos geschlagen und als er aufwacht, ist das Geld weg und Cora nicht wieder da.

Am Übergabeort wird dann eine Leiche gefunden: der Komplize, mit dem Marco die Entführung geplant hatte. Marco gaukelt der Polizei vor, dass er diesen Mann schon irgendwann einmal gesehen hätte, aber sagt natürlich nicht die ganze Wahrheit. Inspector Rasbach glaubt Marco, ist sich aber sehr sicher, dass noch mehr dahintersteckt. Seine Firma ist pleite und Anne hat nicht nur postnatale Depressionen, sondern hatte seit ihrer Kindheit immer wieder „Aussetzer“, in denen sie sich an nichts erinnern kann. Trotzdem kommen die Ermittlungen nur stockend vorran.

Die Nachbarin Cynthia hat auf der Kamera vom Garten aufgenommen, wir Marco das Haus mit dem Baby Richtung Garage verlässt und ohne das Baby zurückkommt. Und sie erperesst ihn damit. Marco sichert ihr das Geld zu, auch wenn er nicht weiß, wie er darankommen soll. Zurück im Haus, wirft er nochmal einen Blick auf das Handy mit dem er eigentlich mit dem „Entführer“ in Kontakt blieb. Ein Anruf in Abwesenheit. Als Marco zurückruft geht zu seiner Überraschung und zu seinem Entsetzen sein Schwiegervater dran: Richard Dries. Man habe ihm das Handy geschickt und eine neue Lösegeldforderung angesetzt. Er soll Anne nichts erzählen, er würde das regeln.

Anne ist zwischenzeitlich der festen Überzeugung, dass sie wieder einen ihrer „Aussetzer“ hatte und Cora verletzt bzw. sogar getötet hat und Marco die Babyleiche hat verschwinden lassen. Sie gesteht dies sogar Inspector Rasbach, aber der zeigt ihr auf, dass sie es gar nicht gewesen sein kann. Verwirrt kehrt Anne in ihr Haus zurück. Aber was ist mit der Affäre zwischen ihrem Mann und Cynthia? Sie ist der festen Überzeugung, dass sie eine haben und geht zu ihrer Nachbarin. Cynthia leugnet dies und zeigt Anne das Video, das die Entführung von Cora durch ihren Ehemann zeigt.

Für Anne bricht eine Welt zusammen. Wie konnte Marco das tun? Sie packt ihre Sachen und will zu ihren Eltern ziehen. Dann macht sie eine plötzliche Entdeckung: Der Mann, der ihr Baby entführt hat, den Marco wiedererkannt hat, den hatte sie auch erkannt. Als Freund ihres Vaters. Er war, als sie noch Kind war, regelmäßig bei ihrem Stiefvater. Was für eine Verbindung besteht da?

Anne fährt zurück nach Hause und nagelt Marco sofort fest, dass sie weiß, was er getan hat. Marco erzählt Anne daraufhin, dass ihr Stiefvater mittlerweile Kontakt zu dem Entführer hätte und er mit der Entführung etwas zu tun haben muss. Er weiß, wo Cora ist. Also fahren sie zusammen zu ihren Eltern. Aber dort angekommen, bestreitet Richard alles und zeigt dies auch, indem er Inspektor Rasbach ruft und ihm von der erneuten Lösegeldforderung über das Handy informiert. Marco verlässt zähneknirschend das Anwesen und Anne bleibt dort.

In der gleichen Nacht sieht Anne wie ihr Stiefvater das Haus heimlich verlässt. Sie folgt ihm und findet ihn im Wald wieder: mit Cora auf seinem Arm. Anne ist überglücklich, dass sie ihr Baby lebendig in den Armen halten kann. Unterdessen hatte ihre Mutter Alice ein Gespräch mit Insepktor Rasbach und hat ihm erzählt, was sie über ihren Ehemann herausgefunden hat:

Richard Dries hatte während der Ehe immer wieder Affären. Aber er wusste ganz genau, dass er im Falle einer Scheidung keinen Cent sieht, weil es einen Ehevertrag gibt. Aber die letzte Affäre war anders, etwas von Dauer. Nicht nur, dass Richard Dries diese Affäre mit Annes und Marcos Nachbarin Cynthia hatte, er hat auch noch Marco dazu gebracht, dass er sich auf eine gefakte Entführung einlässt. Richard hatte den Mann, der Marco dazu überredet hatte, beauftragt, sich mit ihm anzufreunden. Und dann später hat er ihn getötet und das Lösegeld eingesteckt. Und die erneute Lösegeldforderung war auch nicht echt. Er wollte nur noch mehr Geld einheimsen.

Richard kommt ins Gefängnis und Anne und Marco können mit ihrer kleinen Cora wieder zu Hause sein, auch wenn Marco noch mit Konsequenzen rechnen muss. Aber sie sind wieder vereint. Nur lässte Anne es keine Ruhe, was Cynthia getan hat. Sie geht zu ihr, um sie zur Rede zu stellen. Und dann hat sie wieder einen Aussetzer…

 

Meine Meinung

Erst einmal vielen Dank an den Bastei-Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar!

Was für eine spannender Thriller! Meine Rezension ist sehr lang geworden, vielleicht sogar die längste bisher. Aber ich fand es bei dem Buch schwierig, ohne Spoiler zu arbeiten. Das wäre gar nicht möglich gewesen.

Jedenfalls war es für mich ein verblüffend gutes Buch. Sehr spannend geschrieben und Hochspannung bis zur letzten Seite. Obwohl ich finde, dass das letzte Kapitel nicht mehr hätte sein müssen. Es ist nicht schlecht, weil es mehr oder weniger ein offenes Ende lässt, aber ich steh dann doch mehr auf Happy End (insofern man in diesem Buch von Happy End reden kann). Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil und hat es immer wieder mit Wendungen geschafft, dass es auch spannend blieb. Das Buch war in kürzere Kapitel unterteilt, was ich beim Lesen sehr angenehm fand. Auch die Perspektivenwechsel von u.a. Anne zu Marco und zu Inspector Rasbach fand ich sehr gut, dadurch blieb es ebenfalls spannend.

Eine absolute Leseempfehlung, auch wenn es (für mich persönlich) einen minimalen Abzug gibt, weil das letzte Kapitel nicht hätte sein müssen.

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1.203 Bibliotheken, 51 Leser, 2 Gruppen, 271 Rezensionen

fantasy, der kuss der lüge, prinz, prinzessin, mary e. pearson

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Story

Arabella Celestine Idris Jezelia, Erste Tochter des Hauses Morrighan soll heiraten: einen Mann, den sie noch nie zuvor gesehen hat, aus einem anderen Teil des Landes. Einen Mann, den sie nicht liebt; aber ihr Vater hat es so bestimmt. Lia, wie sie genannt wird, steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen: sie hat das Hochzeitskavah auf den Rücken gemalt bekommen und trägt bereits das Hochzeitskleid. Doch dann bricht sie die Regeln und flieht mit ihrer Zofe und Freundin Pauline aus dem Palast, in Richtung Terravin, der Heimat von Pauline. Für ihre Eltern ist sie eh nur eine Enttäuschung, da die Gabe bei ihr immer noch nicht zum Ausdruck gekommen ist.

In Terravin angekommen, können Sie der Gaststätte von Berti unterkommen. Berti erkennt Lia zwar sofort, aber verspricht ihr Geheimnis zu hüten. Lia und Pauline helfen in der Gaststätte aus und können dafür umsonst in der Scheune schlafen. Sie gewöhnen sich schnell an das neue Leben.

Die Geschichte wechsel in die Perspektive des Prinzen, der sich auf die Suche nach Lia machen will. Er hatte den Brief von ihr erhalten, dass sie ihn vor der Hochzeit sehen wollte und will jetzt herausfinden, was für eine Frau Lia ist. Und er will seine Braut finden.

Erneut wechselt die Geschichte in die Perspektive des Attentäters: Er wird ausgesandt, um Lia zu töten. Denn sie hat etwas gestohlen, als sie floh und der Komizar will den Tod von Lia, also wird er ausgesandt, um sie zu töten.

Einige Zeit nachdem Lia und Pauline sich in Terravin eingelebt hatten, tauchen zwei Männer in der Schenke auf: Rafe und Kaden. Beide fallen Lia sofort ins Auge und wecken Gefühle in ihr. Während Kaden nett, höflich und etwas zurückhaltend ist, macht Rafe einen harten Eindruck auf sie. Unerbittlich und wütend und dann wieder verwirrt. Erst ist er distanziert und dann schaut er sie wieder intensiv an und trotzdem wirkt er, als wäre er unsicher. Rafe und Kaden finden schnell heraus, das Lia die verschwundene Prinzessin ist, aber keiner offenbart, wer er wirklich ist: der eine der Prinz und der eine der Attentäter.

Zu Rafe fühlt sich Lia hingezogen, auch wenn sie mit seinen Gefühlen, die in ihm toben zu scheinen, nicht richtig umzugehen weiß. Doch dann erreicht Lia eine erschütternde Nachricht: ihre schwangere Schwägerin, die Frau ihres Bruders Walther, ist von den Vendandern ermordert worden und Walther will Rache. Lia macht sich schwere Vorwürfe, dass es zu dem Attentat und dem herannahenden Krieg nur gekommen ist, weil sie das Verbündnis mit dem Königreich Dalbreck nicht eingehen wollte. Sie fasst den Entschluss nach Morringhan zurückzukehren. Dort soll sie aber nicht angekommen: sie wird entführt. (ACHTUNG SPOILER!) Von Kaden.

Kaden soll sie ins Königreich Venda bringen und macht sich mit ihr auf den langen, mühsamen Weg. Lia macht sich schwere Vorwürfe und muss Tag und Nacht an Rafe denken, der sie bestimmt schon vergessen hat. Was Lia nicht weiß, ist das Rafe (der Prinz) schon längst auf der Suche nach ihr ist und den festen Willen hat, sie zu finden.

Kurz vor den Toren von Sanctum (der Hauptstadt von Venda) treffen Lia und Rafe wieder aufeinander und Lia erkennt, dass Rafe der Prinz ist, den sie heiraten sollte.

 

Meine Meinung

Das Buch hatte ich angefangen und dann hatte mich die Leseflaute erwischt, sodass ich eine ganze Weile nur sehr wenig bzw.  gar nichts gelesen hatte. Hätte ich man gewusst, wie gut die Geschichte ist, hätte ich mich gezwungen weiterzulesen. Am Anfang fand ich die Story etwas langatmig und irgendwie kam sie nur langsam in Schwung. Lia war manchmal doch etwas arg naiv. Und als man dann feststellte, dass Rafe der Attentäter und Kaden der Prinz war und Lia sich in den Attentäter verliebte, war ich etwas genervt. Der sollte sie doch umbringen, wie sollte das gutgehen? Und dann kam der Punkt, an dem Kaden sie entführte und sich als der Barbar und Attentäter herausstellte. Da war ich baff! Die Autorin hatte es echt geschafft mich (und wie ich feststellte viele viele andere auch) glauben zu lassen, dass Rafe der Attentäter und Kaden der Prinz war. Dabei war es genau umgekehrt. Sie hatte mich so richtig an der Nase herumgeführt. Und jetzt wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht und ob Rafe sie wiederfindet. Da hatte es mich so richtig gepackt und litt mit Lia mit, als sie ihren Bruder verlor. Das war für mich die traurigste Szene. Und dann hatte ich Gänsehaut. Als Lia erkannte, wer Rafe war. Den Mann, in den sie sich verliebt hatte. Er war der Prinz, den sie verschmäht hatte.

Es war ein wirklich gutes Buch und ich bin echt froh, dass die beiden sich zum Ende des Buches noch gefunden haben. Auch wenn mich natürlich jetzt sehr interessiert, wie es im Buch 2 weitergeht und wie die beiden aus Venda wieder fliehen werden.

Von mir eine absolute Leseempfehlung, gerade weil die Autorin etwas geschafft hat, was nicht jeder schafft: man glaubt zu wissen, wer wer ist, aber es ist doch ganz anders.

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Tags: der kuss der lüge, die chroniken der verblienenen, mary e. pearson   (3)
 

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216 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

liebe, magie, berlin, traumprinz, liebeskummer

Traumprinz

David Safier , Oliver Kurth
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 27.10.2016
ISBN 9783463406046
Genre: Humor

Rezension:

Die Story


Nellie Oswald hat mal wieder Pech in der Liebe: Wie sich herausstellte hat ihr aktuelle Liebe Bendix nicht nur eine Freundin, sondern sogar eine Verlobte! Und schon steht Nellie nur mit einem Handtuch bekleidet auf der Straße. Ihr bester Freund und Arbeitskollege aus dem Comicbuchladen, Lenny lädt sie zur Abwechslung zur Vernisage des Künstlers Damien Moore ein. Von ihm klaut sich Nellie eine Zeichenkladde, die übersäht ist mit asiatischen Schriftzeichen. Sie fühlt sich wie angezogen von dem Büchlein und zeichnet ihren Traummann auf eine der leeren Seiten. Oder besser ihren Traumprinzen: Retro von Amanpour.


Am nächsten Morgen steht ihr gezeichneter Traumprinz leibhaftig vor ihr und die Seite in dem Buch ist leer. Was hat das zu bedeuten? Nellie muss sich auf den Weg nach dem Künstler Moore machen, damit er ihr das Geheimnis erklären kann. Aber da ist ja auch noch Petro, der sich in der modernen Welt mit Kaffee, Ente süß-sauer und Autos überhaupt nicht auskennt.


Nachdem Nellie Moore ausfindig gemacht hat, muss sie eine unschöne Entdeckung machen: Moore will die Welt mit der Magie des Buches vernichten. Er darf es also nicht in die Hände bekommen! Nur leider hat Retro das Buch verloren und wurde von der Polizei festgenommen. Aber zum Glück ist Lenny das Buch in die Hände gefallen. Oder auch kein Glück, denn Lenny hat auch in das Buch gezeichnet und nun sitzt eine Figur aus seinem selbsterfundenen Spiel im Comicladen und will die Weltherrschaft an sich reißen.


Nellie und Retro fliehen vor der Polizei und da sie nicht weiß, wohin sie gehen sollen, steht sie bei Bendix vor der Tür. Der eröffnet ihr erstmal, dass er mit seiner Ex-Verlobten Schluss gemacht hat und sie zurückwill. Nellie bittet ihn um Hilfe und sie machen sich alle drei auf den Weg zum Comicladen. Die Situation ist auch schnell im Griff, doch als Retro erfährt, dass er nur gezeichnet wurde und seine Vergangenheit in Amanpour überhaupt nicht wirklich existierte, haut er ab.


Nellie beschließt das einzig Richtige zu tun und zeichnet Amanpour in das Buch, so klein, dass es in eine Schneekugel passt. Und mit einem selbstgemachten Schrumpfstrahler verkleinert sie Retro, dass er in die Schneekugel kann und sein Leben in Amanpour leben kann. Und Nelli könnte ja mit Bendix glücklich werden, wenn sie von Retro nicht den Kuss ihres Lebens bekommen hätte, den sie nicht vergessen kann.


Aber als Nellie in den Comicladen zurückkehrt, muss sie feststellen, dass Moore sie ausfindig gemacht hat und er hat Bendix, Lenny und das Mädchen Evila als Geiseln genommen. Und auch das Buch hat er an sich genommen. Was soll Nellie jetzt tun? Sie hat kein Buch und kann nichts mehr zeichnen. Sie ist auf sich gestellt. Aber sie hat ja noch den Schrumpfstrahler, mit dem sie sich auf die Größe schrumpfen könnte, dass sie in die Schneekugel könnte. Aber Retro wird ihr bestimmt nicht helfen wollen, oder?


 


Meine Meinung


Erst einmal vielen Dank an den Rowohlt-Verlag für das Rezensionsexemplar.


Ein tolles, witziges, romantisches Buch. Das Buch hat mir immer wieder ein Lächeln und manchmal auch einen Lacher entlockt. Es hatte einen flüssigen Schreibstil und lädt dazu ein, dass man einfach weiterlesen möchte. Und es hat die richtige Portion Romantik, dass es nicht kitschig wirkt. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, weil es sich so einfach lesen lässt und ich es einfach nicht aus der Hand legen wollte. Ich musste wissen, wie es weitergeht.


Es war mein erstes Buch von David Safier, aber definitiv nicht mein Letztes. Das Buch bekommt auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir.

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99 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

fbi, nero wolfe, new york, krimi, detektiv

Es klingelte an der Tür

Rex Stout , Conny Lösch , Jürgen Kaube
Fester Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608981117
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story

Die vermögende Witwe Rachel Bruner sucht Nero Wolf auf und bittet ihm um Hife: Seit sie das Enthüllungsbuch „Das unbekannte FBI“ an mehrer große Persönlichkeiten landesweit verschickt hat, ist ihr ebendieses auf den Fersen und beschattet sie. Sie will dass das aufhört und Nero Wolfe soll sich darum kümmern. Dieser lehnt erst einmal ab, aber ein Check über 100.000 Dollar, volle Übernahme der Spesen und ein Honorar, das er festlegt, lassen es ihn zumindest versuchen.

Zusammen mit seinem Assistenten Archie Goodwin übernimmt er den Fall und schickt diesen auf die Spurensuche. Und prompt stoßen sie auf einen Mordfall, der eigentlich keiner ist. Zumindest offiziell. Der Journalist Morris Althaus wurde erschossen in seiner Wohnung aufgefunden. Es gibt keine Tatwaffe und niemand will etwas gesehen haben. Wie Archie Goodwin aber herausfindet, soll er an einem Enthüllungsbericht über das FBI gearbeitet haben, aber es sind keine Dokumente hierüber in seiner Wohnung gefunden worden. Und auch keiner seiner Angehörigen oder Verwandten wusste etwas hierzu. Außermde verließen in jener Nach drei Männer des FBI das Haus. Das konnte man zumindest anhand des Kennzeichens vom Wagen herausfinden, den ein Zeuge gesehen hat. Aber damit endet die Spur auch schon. Für Mr. Goodwin und Mr. Wolfe steht ganz schnell fest, dass es da einen Zusammenhang geben muss.

Also werden die näheren Angehörigen des toten Journalisten befragt und es wird sich weiterhin auf Spurensuche begeben. Dabei findet Mr. Goodwin heraus, dass aufgrund eines älteren Artikels des Journalisten Althaus ein gewisser Mr. Odell im Gefägnis gelandet ist. Mr. Goodwin sucht diesen auf und stellt fest, dass Mr. Odell in der Vergangenheit für Bruner Realty gearbeitet hat – die Firma, die der Auftraggeberin gehört. Und nicht nur das: auch waren sowohl Mr. Odell, als auch Mr. Althaus bei Mrs. Bruner zu Besuch.

Als Mr. Goodwin die Auftraggeberin darauf anspricht, tut sie diese Tatsache mehr oder weniger mit einer Handbewegung ab. Aber für Mr. Goodwin als auch für Mr. Wolfe steht fest, dass Mrs. Bruner ihnen nicht alles gesagt hat. Da steckt viel mehr dahinter als sie zugeben will.

Abbruch auf Seite 149.

 

Meine Meinung

Erst einmal vielen Dank an das Team von Lovelybooks.de, die mir das Buch zugesandt haben!

Ich lese wirklich gerne Krimis und die Geschichten um Miss Marple und Hercule Poirot haben meine Liebe zum Lesen mit geweckt. Aber diesen Krimi mochte ich überhaupt nicht. Warum? Nun: 1. Der Privatermittler Nero Wolfe tut so gut wie gar nichts! Der sitzt zu Hause, geht höchstens mal zum Essen aus und lässt alles, aber auch wirklich so gut wie alles, von seinem Assistenten machen. 2. Nero Wolfe ist unfreundlich! Wie kann man nur so kaltschnäuzig sein? Und warum sagt er dauernd „Pfui“, wenn ihm was nicht passt? Ich finde das ziemlich respektlos und unhöflich. Zumal er auch noch dauernd anderen über den Mund fährt. 3. Die Story kommt nicht in den Gang! Es zieht sich wie Kaumgummi. So viele Spaziergänge wie der Assistent unternommen hat, da hätte man mehrere Bücher mit füllen können. Wenn sich ein neuer Anhaltspunkt ergab und ich mal dachte, dass es endlich mal vorankommt, dann hat es gefühlt ewig gedauert, bis sich daraus was ergab. Und diese drei Punkte haben schon gereicht, dass ich abgebrochen habe. Mir fehlte es total an Spannung und ich fand den Nero Wolfe einfach nur überheblich und unsympathisch. Schade, die Story hätte Potential gehabt. Aber so nicht.

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Tags: es klingelt an der tür, nero wolfe, rex stout   (3)
 

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(1.054)

2.110 Bibliotheken, 50 Leser, 1 Gruppe, 352 Rezensionen

mona kasten, liebe, begin again, new adult, vergangenheit

Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Story

Allie Harper hat sich endlich von ihrer spießigen Familie abgenabelt und will ein neues Leben beginnen. Also hat sie sich die Haare abgeschnitten und beginnt, statt in das Familienunternehmen zu gehen, ein Studium in Oregon. Und natürlich braucht sie eine Unterkunft. Alle WGs, die sie sich bisher angesehen hat, waren eine Katastrophe und nun hat sie nur noch eine letzte Chance: das Zimmer in der Wohung von dem unverschämt gutaussehenden Kaden White. Sie bekommt das Zimmer, aber Kaden stellt 3 Regeln auf: 1.: Sie soll ihn mit ihrem Weiberkram in Ruhe lassen. 2.: Wenn er jemanden aufreißt, soll sie die Klappe halten. Und 3.: Sie werden niemals miteinander etwas anfangen. Allie willigt ein. Sollte doch kein Problem sein, bei seiner ruppigen Art. Und außerdem will sie sich auf ihr Studium konzentrieren.

Nach kurzer Zeit lernt sie, zusammen mit ihrer neuen Freundin Dawn, Kadens Freunde kennen und sie sind schnell eine Clique: Kaden, Allie, Dawn, Spencer, Scott, Monica und Ethan. Und Allie stellt fest, dass Kaden nicht der knallharte Typ ist, den er immer zeigt. Hinter der Fassade, die auch noch unglaublich aussieht, ist er ein netter Kerl. Und das zeigt er auch als Mitbewohner und Allie und Kaden kommen sich näher. Aber da ist ja immer noch Regel 3 und Kaden stößt Allie immer wieder von sich, wenn er ihr zeitgleich doch immer näher kommt.

Nachdem Regel 1 schnell gebrochen ist und zeigt Kaden Allie, was es heißt „normal“ zu leben. Auch als die Schatten der Vergangenheit Allie wieder einholen, ist Kaden an ihrer Seite. Und dann will Kaden ihr einen ihrer größten Wünsche erfüllen: ein richtiges Thanksgiving Diner. Er lädt sie zu seiner Mutter ein und für Allie werden es wunderschöne Tage. Bis ihre Mutter sie am Telefon anlügt und unter einem Vorwand nach Hause holt. Kaden folgt ihr und zusammen tauchen sie auf der Thanksgiving-Spendengala ihrer Mutter auf. Doch auch jemand anders ist dort und Allies Welt gerät ins Wanken. Sie vertraut Kaden ihr schlimmstes Geheimnis an…

Für Allie ist Kaden schon längst nicht mehr ein Mitbewohner und auch für Kaden sind die Gefühle nicht mehr zu leugnen. Und so kommt es, wie es kommen musste: Allie und Kaden werden ein Paar und brechen Regel 3. Aber die Beziehung entwickelt sich gut  und für Allie und Kaden beginnt eine wunderbare Zeit. Als aber plötzlich Kadens Bruder vor der Tür steht, ist Kaden nicht mehr derselbe und macht Hals über Kopf mit Allie Schluss und wirft sie aus der Wohnung. Für Allie bricht eine Welt zusammen. Jetzt steht sie wieder auf der Straße und weiß nicht wohin. Was hat es mit Kadens Bruder auf sich, dass er sich plötzlich so ändert? Kann sie die Beziehung kitten oder ist alles verloren?

 

Meine Meinung

Ein wunderschöner Roman, der in einer leicht zu lesenden Schreibweise geschrieben ist. Mona Kasten hat es geschafft, das einem nie langweilig wird beim Lesen. Auch wenn ich den Hype um ihre Bücher nicht zu 100% nachvollziehen kann, so bin ich auf jeden Fall mit 90% dabei. Ehrlich gesagt, hatte ich ganz kurz das Gefühl, dass das Buch mich an die After-Reihe erinnert, aber das habe ich schnell wieder verwerfen können. Die Reihe mochte ich überhaupt nicht, mir war die Protagonistin zu naiv und der Bad Boy zu hart. Und hier hat man eine schöne Mischung. Auch die Hauptprotagonistin ist kein unbeschriebenes Blatt und ist kein dummes Naivchen und der Hauptprotakonist ist kein Schlägertyp, der keine Gefühle zulässt. Ich fand die beiden Hauptcharaktere sehr ehrlich beschrieben. Es ist ein wirklich schöner Liebesroman, der von mir eine absolute Leseempfehlung bekommt.

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Tags: begin again, liebe, liebesroman, love, mona kasten, roman   (6)
 

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(21)

57 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

sherlock holmes, sachbuch, sir arthur conan doyle, arthur conan doyle, sherlock

Von Mr. Holmes zu Sherlock

Mattias Boström , Susanne Dahmann , Hanna Granz
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei btb, 14.12.2015
ISBN 9783442713363
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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138 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

liebe, wünsche, freundschaft, marie adams, glück

Das Café der guten Wünsche

Marie Adams
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.09.2016
ISBN 9783734102783
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Story

Julia führt das weiter, was ihre Großmutter Juliette einst begann: Das Café Juliette. Ihre Großmutter glaubte fest an die Gesetze des Glücks, denn sie haben ihr ihre große Liebe aus Frankreich zu ihr gelotst. Und auf das gleiche Glück hofft nun auch Julia: dass sie ihre große Liebe Jean wiederfindet. Sie hat ihn in ihrem Frankreich-Urlaub kennengelernt, aber keine Adresse ausgetauscht. Sie ist sogar felsenfest davon überzeugt, dass sich ihre Wege wieder kreuzen werden, mit Hilfe des Glücks.

Solange betreibt sie mit ihren Freundinnen Laura und Bernadette ihr Café. Heimlich nennen Sie es „Das Café der guten Wünsche“, weil sie jedem Gast einen Wunsch hinterherschicken  und da jeder Gast das Café glücklicher verlässt, scheint ihr Konzept zu funktionieren. Aber nun fährt Bernadette für ein Jahr nach Frankreich, weil sie dort einen Stipendienplatz erhalten hat und ihr Zimmer muss untervermietet werden, weil sich Julia die Kosten nicht alleine leisten kann. Also wird ein Untermieter gesucht und mithilfe des Glücks wird sich schon der richtige Mitbewohner finden.

Robert ist Journalist und ein Freund von Julias Bruder Nick. Und er braucht eine neue Bleibe, weil von seinem WG-Mitbewohner die Freundin einzieht. Als Nick ihm von dem freien Zimmer in der Wohnung seiner Schwester erzählt, will er sein Glück probieren und stellt sich bei Julia vor.

Abbruch auf Seite 78.

 

Meine Meinung

Seit langer Zeit habe ich ein Buch abgebrochen und das fällt mir immer sehr schwer, weil jedes Buch eine Chance bekommen sollte. Aber ich fand es so langweilig. Die Story kam überhaupt nicht in Fahrt und die Charaktere fand ich einfach nur farblos. Die Geschichte plätscherte einfach vor sich hin, es gab keine richtigen Höhen oder Tiefen. Jedes Mal wenn ich das Buch zur Hand nahm, hatte ich eigentlich keine Lust weiterzulesen. Ich musste mich wirklich aufraffen, um ein paar Seiten zu lesen. Es tut mir um das Buch sehr leid, weil ich ungern abbreche, aber für mich war das im diesem Fall leider nichts.

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Tags: blanvalet verlag, das cafe der guten wünsche, marie adams, roman   (4)
 

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(663)

1.224 Bibliotheken, 59 Leser, 5 Gruppen, 189 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

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(196)

343 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

nerd, liebe, comics, comic, jugendbuch

Flirt mit Nerd

Leah R. Miller , Larissa Rabe , Edigna Hackelsberger
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.05.2015
ISBN 9783570309957
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Story

Maddie war schon immer ein Comic-Suchti und liebt sie bist heute. Aber heimlich. Als sie sich in der sechsten Klasse am jährlichen Kostümwettbewerb als Spectrum Girl verkleidet, ist sie fest überzeugt, dass sie gewinnen wird. Aber keiner erkennt ihr Kostüm und ihre beste Freundin macht sich über sie lustig: weil sie sich als eine Comic-Figur verkleidet hat. Das Ereignis war für Maddie so prägsam, dass sie ihre Comic-Leidenschaft vor ihren Mitschülern verheimlicht. Nur mit ihrem Bruder kann sie über die Comics diskutieren und schaut sich mit ihrem Vater Sci-Fi-Filme an. In der Schule ist sie eine Cheerleaderin, mit dem Footballstar Eric zusammen und steht auf die Sängerin Allison Blair (die sie in Wirklichkeit nicht leiden kann).

Ihre Comics bekommt sie immer per Post und ist schon voller Vorfreude auf die finale Ausgabe Nummer 400 von The Super Ones. Aber leider bekommt sie eine Garten-Zeitschrift, weil der Comic schon vergriffen ist und soll fünf bis sieben Wochen warten. Das kann sie nicht! Sie muss wissen, wie es weitergeht. Also bleibt ihr nur eine Wahl: der städtische Comic-Laden Phoenix. In der Hoffnung, sich unkenntlich verkleidet zu haben, macht sie sich dorthin auf den Weg und soll auch die letzte Ausgabe bekommen. Von dem  Jungen an der Kasse: Logan. Der Nerd in ihrer Schule, den sie aber insgeheim schon länger süß fand. Er leiht ihr seinen letzten Comic, mit der Bitte ihn anzurufen, wenn sie ihn zurückgeben will. Gesagt, getan.

Logan hat sie natürlich erkannt, aber er hängt es nicht an die große Glocke,denn insgeheim steht er schon seit der neunten Klasse auf sie. Statt dessen lädt er Maddie ein. Zur NerdCon und zu  einem Rollenspiel, das über den ganzen Sommer gehen soll. Maddie willigt ein. Ihr Freund Eric macht Urlaub in Florida und ihrer besten Freundin Terra weicht sie aus, was kann also schiefgehen? Maddie erlebt, wie es ist, wenn man sich nicht verstecken muss. Und dann sind da noch die Gefühle für Logan. Bei ihrem ersten Auftritt bei  dem Fantasy-Rollenspiel trifft sie auf Kelsey, die Ex-Freundin von Logan. Eine böse/schwarze Fee, mit der sie sich sofort unsympathisch ist.

Für Maddie wird das Netz aus Lügen, Flirts und Versteckspielen immer enger, als ihre Freundin Terra sie bei einem Date mit Logan erwischt und ihr Freund Eric, mit dem sie per Telefon Schluss gemacht, sich nicht meldet. Bis Maddie die Erfahrung machen muss, dass es viel wichtiger ist, was sie von sich denkt, als was andere von ihr denken. Und kann sie Logan dazu bringen, ihr zu verzeihen, nachdem sie sich ihm gegenüber so unfair benommen hat?

 

Meine Meinung

Es ergeht mir ein kleines bisschen ähnlich wie bei „Finding Cinderella“ von Coleen Hoover. Ich bin etwas zu alt für diese Highschool-Ewige-Liebe-Rosarot-Geschichten, auch wenn ich es hier nicht ganz so schlimm fand. Die Idee um einen Comic-Nerd bzw. eine Comic-Nerdin (sagt man das so?) fand ich echt niedlich und die Story ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Was mir an der Geschichte sehr gut gefällt, ist mehr die Weisheit, die sie mitgibt: Nämlich, dass es nicht darauf ankommt, was andere von einem denken, sondern was man selbst von einem denkt. Dass es nicht wichtig ist,  wieviele Freunde man hat, sondern das man „echte“ Freunde hat. Insgesamt ein gutes Buch, das man sehr schön „zwischendurch“ lesen kann.

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Tags: flirt mit nerd   (1)
 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

trauer, tragödie, liebe

Abschiedsküsse zählt man nicht

Agnès Martin-Lugand , Doris Heinemann
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 23.01.2017
ISBN 9783764505974
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Story


Diane hatte einen schweren Schicksalsschlag erleiden müssen: Sie hatte ihren Mann und ihre geliebte Tochter bei einem tragischen Unfall verloren. Ihr Tod hatte sie erschüttert und in eine Lethargie getrieben, in der sie zu versinken drohte. Sie hatte sich eine Auszeit in Irland genommen, in der sie Edward, seine Schwester Judith und die Zieheltern der beiden, Abby und Jack, kennengelernt hatte. Und mit Edward in turbulente Beziehung gestürzt war, die sie abbrach und wieder nach Paris zurückkehrte.


Dieses Ereignis liegt nun ein Jahr zurück und auch wenn Diane sich manchmal noch ertappt, wie sie zurückdenkt und sich schlecht fühlt, dass sie den Kontakt abgebrochen hat, so ist sie doch sehr gereift und, wie sie von sich selbst sagt, erwachsen geworden. Sie besucht weiterhin jeden Montag das Grab ihres Mannes und ihrer Tochter, aber sie hat gelernt weiterzuleben. Hierbei wird sie tatkräftig von ihrem schwulen Freund Félix untersützt, der sie wieder „an den Mann bringen will“. Nach mehreren erfolglosen Dates lernt sie, nicht durch Félix vermittelt allerdings, Olivier kennen. Er ist einfühlsam, zeigt Verständnis und bedrängt sie in keiner Weise. Sie gehen eine Beziehung ein und Diane merkt, dass sie sich mit ihm auf einem guten Weg befindet und sich etwas Dauerhaftes vorstellen kann.


Doch dann trifft sie Edward auf einer Fotoausstellung wieder und er eröffnet ihr, dass Abby krank ist. Schwerkrank. Diane macht sich zu einem Kurztrip nach Irland auf und kehrt in ihre gefühlte Heimat zurück. Sie wird sofort von allen herzlich empfangen und fühlt sich heimisch. Und sie muss feststellen, dass Edward einen Sohn hat: aus einem One-Night-Stand und die Mutter verstarb. Für Diane wird es eine Woche mit einer Achterbahn der Gefühle und der Abschied fällt ihr sehr schwer. Sie kehrt nach Paris zurück, glücklich wieder bei Olivier zu sein, aber sie empfindet es, als hätte sie etwas in Irland zurückgelassen. Aber sie versucht nach vorne zu blicken und die Gefühle, die immer wieder emporkommen, zurückzuhalten. Sie beschließt mit Olivier zusammenzuziehen.


Als der Anruf eintrifft, dass Abby verstorben ist, bricht eine kleine Welt für Diane zusammen. Natürlich fliegt sie erneut nach Irland, um der Beerdigung beizuwohnen und trifft auch auf Edward wieder und es kommen (alte) Gefühle wieder auf, die sie aufgrund der aktuellen Situation auch zulässt. Aber sie ist nur drei Tage da und dann kehrt sie zurück nach Paris. Diane und Edward verbringen noch eine leidenschaftliche Nacht miteinander, dann sollen sich ihre Wege trennen. Für immer. Diane zerreißt es das Herz, als sie erneut Abschied nehmen muss, aber sie fliegt zurück.


Aber in Paris muss sie feststellen, dass sie ihre Zeit in Irland nicht vergessen kann. Nur was soll sie tun? Ihre Wurzeln in Paris kappen, ihren Mann und Tochter „zurücklassen“, das Café, das ihr alles bedeutete, aufgeben? Für welchen Mann und welches Leben soll sie sich entscheiden: Olivier oder Edward?


 


Meine Meinung


Vorab vielen Dank an das Bloggerportal der Random Verlagsgruppe, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 


Ich habe den vorherigen Teil „Glückliche Menschen küssen auch im Regen“ nicht gelesen und hab auch erst nach Abschluss des Buches erfahren, dass es einen Vorteil gab. Man muss diesen nicht gelesen haben, um den zweiten Teil zu verstehen, aber es hätte einiges klarer gemacht. Z.B. wer Colin und Clara (der Mann und die Tochter) sind. Und warum sie eine so innige Beziehung zu Abby hat/hatte. Das waren Tatsachen, die als gegeben hingestellt wurden und das hatte mich etwas verwirrt.


Insgesamt war es ein sehr emotionaler Roman. Der Emotionalste seit langer langer Zeit für mich. Ich konnte viele Monate (ja fast schon Jahre) keine traurigen Bücher mehr lesen; bei diesem hab ich es einfach nicht geahnt, dass es so emotional ist. Die Autorin hatte es geschafft, mich gefühlsmäßig zu packen. Bei der Beerdigungsszene von Abby hatte ich echt Tränen in den Augen, weil ich so aufgewühlt war.


Nur kommt jetzt das kleine ABER: Was mich richtig genervt hat, war die Tatsache, dass in so gut wie jedem Absatz eine Zigarette angezündet wird und geraucht wird. Ja, ich bin Nichtraucher und kann es nicht nachvollziehen, ob man soviel raucht und so weiter. Aber es muss meiner Meinung nach nicht sein, dass so oft (und es ist wirklich sehr sehr oft erwähnt worden) betont und geschrieben wird, dass jemand raucht. Entweder es wird eine Zigarette angezündet, an einer gezogen usw. Das fand ich leider sehr nervig. Das hätte man in einigen Szenen einfach weglassen können. Und das hat für mich leider einen faden Beigeschmack. Wahrscheinlich kann jeder Raucher die Situationen, in denen geraucht wird, total nachvollziehen; für mich war es zu viel davon.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

krimi, miss marple, agatha christie, england, mord

Die Uhr war Zeuge

Agatha Christie
Fester Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag
ISBN 9783785519905
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Miss Marple erzählt eine Geschichte

Mr. Petherick (ein alter Freund von Miss Marple) und Mr. Rhodes stattet Miss Marple einen Besuch ab und bitten sie um Hilfe. Die Frau Mrs. Rhodes wurde in ihrem Hotelzimmer ermordet, während Mr. Rhodes im Nebenzimmer verweilte. Die Tür die zum Flur führte, war von innen verriegelt und das Fenster verschlossen. Durch die zweite Tür zum Zimmer ging lediglich das Zimmermädchen, dass dafür auch das Zimmer von Mr. Rhodes musste. Das Zimmermädchen wurde dabei beobachtet, wie sie das Zimmer von Mrs. Rhodes wieder verließ und da die Tür von innen verschlossen war, musste der Mord danach geschehen sein. Mehrere männliche und weibliche Hotelgäste konnten das Betreten und  Verlassen der Räume beobachten. Also wie konnte ein Mord geschehen? Miss Marple hakt nach und findet schnell heraus, wer den Mord begangen hat.

Ein seltsamer Scherz

Miss Marple wird dem Paar Charmian Stroud und Edward Rossiter vorgestellt, die sie bitten, ihnen bei einer „Schatzsuche“ zu helfen. Nur gibt es hier keine Karte, auf der der Fundort mit einem Totenkopf und gekreuzten Knochen dargestellt ist. Der Onkel von Miss Stroud und Mr. Rossiter hinterlies den beiden sein ganzes Vermögen, da sie die einzigen Verwandten waren. Aber es gibt kein Bargeld und obwohl er immer wieder andeute, dass es vernünftig wäre Geld in Gold anzulegen, lässt sich auch kein Gold finden, obwohl alles umgegraben wurde. Miss Marple macht sich auf den Weg zum Familiensitz und durchforstet ebenfalls das gesamte Anwesen. Als sie dann ein Geheimfach im Schreibtisch finden, glauben sie ihr Ziel erreicht zu haben. Aber es findet sich lediglich ein Rezept und ein paar alte Liebesbriefe. Miss Stroud und Mr. Rossiter wollen bereits aufgeben, biss Miss Marple sich an ihren Onkel Henry erinnert, der eine Schwäche für Scherze hatte.

Die Stecknadel

Als die Schneiderin Miss Politt Mrs. Spenlow besuchen will, um ihr das geänderte Kleid zu bringen, findet sie diese zusammen mit einer Nachbarin tot vor dem Kamin vor. Als erstes steht sofort der Ehemann Mr. Spenlow unter Verdacht, da Mrs. Spenlow der wohlhabende Part in der Beziehung war. Miss Marple wird als Zeugin vernommen, da Mr. Spenlow behauptet sie hätte ihn angerufen und zu sich gebeten. Aber Miss Marple hatte dies nicht getan. Eine Stecknadel, die an der Uniform von Constable Palk steckt und die er am Tatort auf dem Boden fand, sowie ein Blick in die Vergangenheit von Mrs. Spenlow bringen Miss Marple auf die richtige Spur.

Die Hausmeisterin

Miss Marple ist erkrankt und Dr. Haydock hat ihr als Medizin eine selbstverfasste Geschichte mitgebracht, die auf wahren Fakten beruht. Der ehemalige Taugenichts Harry Laxton hat sich gemacht: Er hatte schwer gearbeitet und die vermögende Französin Louise kennengelernt und brachte sie zur Hochzeit mit in sein Heimatdorf. Dort hatte er als junger Mann ein Verhältnis mit der Tochter des Tabakhändlers, sich dann aber schnell wieder abgesetzt. Aber er scheint sich geändert zu haben und hat sein Zuhause abreißen lassen und neu aufgebaut. Nur hat die ehemalige Hausmeisterin damit ein Problem. Auch wenn Mr. Laxton ihr ein Haus gekauft und eine Rente vermacht hat, so lungert sie täglich am neuen Anwesen der Laxtons herum, schüttelt die Fäuste und verflucht die Familie Laxton. Louise hat Angst, aber Harry kann sie beruhigen. Bis Louise einen Reitunfall hat und dabei umkommt. Hier endet die Geschichte von Dr. Haydock, aber Miss Marple weiß schon ganz genau, wie die Stroy endet.

Die Perle

Miss Marples Dienstmädchen Edna bitte sie um Hilfe für ihre Freundin Gladdie. Sie ist das Haudmädchen bei den Schwestern Skinner. Nun wurde sie aber gekündigt, weil sie geklaut haben soll; Gladdie schwört, dass sie es nicht war und auch Miss Marples Besuch bei den Schwestern stimmt diese nicht um. Bei den Skinner Schwestern fängt Mary Higgins als Hausmädchen an. Einer Perle wird sie von den Schwestern genannt. Sie kümmert sich rührend um die kranke Emily Skinner, der man nachsagt, dass sie gar nicht so krank ist und ein Hypochonder ist, weil sie nicht mal einen Arzt kommen lässt. Aber auch die Wohnung hält sie penibel sauber. Aber Miss Marple traut ihr nicht und rät Lavinia Skinner zur Vorsicht. Zu Recht. In einer Nacht- und Nebelaktion ist Mary Higgins verschwunden und mit ihr Schmuck und Geld der Skinner-Schwestern als auch der anderen Hausbewohner. Sie ist nicht auffindbar. Aber Miss Marple wäre nicht Miss Marple, wenn sie nicht in weiser Voraussicht gehandelt hätte und damit Gladdie von der Schuld des Diebstahls freisprechen will.

Die Uhr war Zeuge

Oberst Melrose wird zu einem Mord gerufen und nimmt seinen Besuch Mr. Sattersway gleich mit. Auf dem Weg dorthin haben sie einen Unfall und treffen auf Mr. Harley Quin, einen guten Bekannten von Mr. Sattersway, der für seine grandiosen Lösungen in schwierigen Fällen bekannt ist. Er begleitet die beiden zum Anwesen von Mr. und Mrs. Dwighton, wo Mr. Dwighton von einer Bronzefigur erschlagen wurde. Auf dem Schreibtisch liegt die umgekippte Tischuhr, stehengeblieben um halb Sieben. Doch bevor es an die näheren Ermittlungen gehen kann, gesteht als Erstes Mrs. Dwighton den Mord: Sie hätten ihren Ehemann erschossen. Kurz darauf gesteht der junge Mr. Delangua den Mord: Er hätte Mr. Dwighton erstochen. Dann wird in der Hosentasche des Toten seine Taschenuhr gefunden, stehengeblieben auf Viertel nach Sechs. Welche Tatzeit stimmt und warum gestehen zwei Menschen einen Mord, den sie aber gar nicht verübt haben können, da der Mordvorgang nicht stimmt? In Verdacht steht nun der Kammerdiener, aber Mr. Harley Quin will das nicht einfach so akzeptieren.

Der Stein des Anstosses

Mr. Pointz und seine Gesellschaft machen Halt in Dartmouth und besuchen ein Volksfest. Beim anschließenden Abendessen behauptet das junge Mädchen Eve, dass sie eine gute Diebin wäre und fordert Mr. Pointz zu einer Wetter heraus. Er soll seinen Diamanten, den er als Talisman bei sich trägt, noch einmal (wie am Vorabend) am Tisch herumgehen lassen und sie könnte ihn klauen, ohne, dass er es merkt. Eve nutzt den Moment, als der Diamant bei ihr ist, und er fällt ihr unter den Tisch, aber er scheint verschwunden. Mr. Pointz zeigt sich beindruckt, aber als Eve das Rätsel auflösen will, ist der Diamant tatsächlich weg und ist nirgends zu finden. Er kann den Raum nicht verlassen haben, da niemand der Anwesenden ein oder aus ging. Nur Mr. Llewellyn hatte das Fenster geöffnet, um sie eine Zeitung zuwerfen zu lassen. Und nun steht er unter Verdacht. Er bittet Parker Pyne um Hilfe und der hat ganz schnell eine Idee, wer oder was hinter dem verlorenen Diamanten steckt.

Ein guter Freund

Sir Edward Palliser hat vor zehn Jahren zu einer jungen Frau gesagt, dass wenn es je etwas auf der Welt geben würde, dass er für sie tun könnte, dass würde er tun. Nun sitzt die junge Magdalena Vaughan vor ihm und bittet ihn um Hilfe. Ihre Tante Mrs. Crabtree wurde ermordet. Die Polizei kann keinen fremden Täter feststellen und so stehen jetzt die vier Familienmitglieder unter Verdacht: Sie selbst, ihr Bruder Matthew, der Neffe von Mrs. Crabtree William und seine Frau Emily. Da Sir Palliser sein Wort gegegben hat, fährt er zum Anwesen der verstorbenen Mrs. Crabtree und stellt Nachforschungen an. Im Haus gibt es lediglich noch Martha, die treue Seele des Hauses, aber auch die kann sich keinen Reim auf den Mörder machen. Sir Palliser hat das Gefühl, dass er das Rätsel fast gelöst hat, als ihm ein Sixpence-Stück und ein Gedicht aus Kindertagen auf den richtigen Weg bringen.

 

Meine Meinung

Ich glaube, dass kaum einer die ganze Rezension gelesen hat, weil sie doch ganz schön lang ist. Aber ich wollte jede Geschichte einmal erwähnen, wieil ich keine unterschlagen möche. Acht kurze, knackige Kriminalfälle, die sich toll lesen lassen. Ich bin eh ein Fan von Agatha Christie und mit ihr hatte meine Leseleidenschaft damals begonnen. Ich lese ihre Romane immer noch sehr sehr gerne und empfehle sie gerne weiter.

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Tags: agatha christie, agatha christie-krimi, die uhr war zeuge   (3)
 

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(196)

347 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 121 Rezensionen

cornwall, familie, eve chase, england, liebe

Black Rabbit Hall

Eve Chase , Carolin Müller
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 29.02.2016
ISBN 9783764505608
Genre: Romane

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